Test Ride: Specialized Stumpjumper 2021

Specialized Stumpjumper 2020

Nachdem erst vor ein paar Tagen das Stumpjumper Evo vorgestellt wurde, haut das US-Amerikanische Unternehmen das neue Specialized Stumpjumper 2021 raus. Das Neue Stumpjumper ist von Grund auf überarbeitet und soll noch mehr bieten als der Vorgänger. Wir waren beim Presseevent in Saalbach vor Ort und konnten bereits erste Eindrücke von der brandneuen Trailwaffe sammeln.

Wie auch das EVO wurde das Specialized Stumpjumper 2021 in Saalbach Hinterglemm vorgestellt. Wie schon im Test zum neuen Stumpi EVO angedeutet, spielte das Wetter  auch beim Launch des Trailbikes nicht wirklich mit. Nasskaltes Wetter mit etwas Schnee beschreibt den Testzeitraum wohl am besten. Möglicherweise nicht die perfekten Bedingungen für ein Testevent und um ein zuvor unbekanntes Bike einzuschätzen – andererseits dürften uns diese Tage in Saalbach Hinterglemm dank des Sauwetters lange im Kopf bleiben. An dieser Stelle noch einmal ein großer Dank an die Jungs von Specialized, die uns fantastisch versorgten und uns ein Chalet der Extraklasse zu Verfügung stellte.

Doch nun zum Wesentlichen: Trails ohne Ende, ein aggressives Trailbike mit 140/130mm Federweg und eine super motivierte Crew – genau darum ging es bei den Tagen im Pinzgau. Wir konnten dort erste, aussagekräftige Eindrücke sammeln und stellen euch diese im folgenden Artikel vor.

Die wichtigsten Fakten des Specialized Stumpjumper 2021 kompakt zusammengefasst

  • Einsatzgebiet: Trailbike
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • Federweg vorne: 140mm
  • Federweg hinten: 130mm
  • Rahmengrößen: S1-S6
  • Rahmenmaterial: Carbon, Aluminium
  • Varianten, Preise und Verfügbarkeit: Das Specialized Stumpjumper 2021 ist ab sofort erhältlich

 Technische Details des Specialized Stumpjumper 2021

Das Stumpjumper – ein wahrer Dauerbrenner bei Specialized. Für das Modelljahr 2021 hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell so einiges geändert und nun soll es mit noch mehr Allround-Charakter in den Startlöchern stehen. Vom Rahmendesign über die Kinematik bis hin zur Geometrie hat sich beinahe an allen Ecken und Enden des Bikes etwas getan. Doch um es in einfachen Worten zu sagen bleibt das Bike weiterhin ein Trailbike, möchte durch die  Neuerungen laut Specialized jedoch eine noch größere Zielgruppe ansprechen.

140mm Federweg an der Front, 130mm im Heck und die 29 Zoll Bereifung zeigt die Marschrichtung bereits grob auf. Bei der Entwicklung legten die Ingenieure und Designer viel Wert auf den Austausch mit den Fahrern, ein gutes Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht und ein möglichst flexibles Komplettdesign des Bikes, welches für eine maximal große Gruppe an Fahrern ein auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmtes Bike bieten soll.

Specialized Stumpjumper 2020

 

Ab heute ist das Stumpjumper in fünf Ausstattungsvarianten, sieben Farbvarianten und in den hauseigenen Größen S1-S6 verfügbar. Die Produktpalette umfasst zwei Aluvarianten, die preislich bei 2.199 Euro bzw. 2.999 Euro liegen und somit einen doch recht günstigen Einstieg darstellen. Bis auf einige kleine Unterschiede wie den Horst-Link, der den Alumodellen vorbehalten bleibt, sollen die beiden Alloy-Modelle den Carbonrahmen in nichts nachstehen. Carbon am Stumpjumper bekommt man ab 3.999 Euro bei der Comp-Ausstattungsvariante. Für 5.299 Euro gibt es bereits die Expert-Variante und wer das Beste vom Besten will, wird beim S-Works Stumpjumper für 9.999 Euro fündig.

Bis auf das Fahrwerk des preiswertesten Modells setzt Specialized komplett auf Fox Dämpfer und Gabeln. Ansonsten steht bei den verschiedenen Modellen ein bunter Mix aus Sram, Shimano, DT Swiss und hauseigenen Anbauteilen zur Auswahl. Hier könnt ihr euch auf der deutschen Homepage von Spezialized oder eurem Händler des Vertrauens selbst ein genaueres Bild machen.

Federgabel:Fox Float 34 Grip2
DämpferFox Float DPS
LaufräderDT Swiss 240 15x110mm; 12x148mm
Reifen VRButcher GRID 29x2,3"
Reifen HRPurgatory GRID 29x2,3"
SchaltwerkSram XX1 Eagle AXS
SchalthebelSram XX1 Eagle AXS
KurbelSram XX1 Eagle DUB S1:165mm; S2-S5:170mm; S6:175mm
BremseSram G2 Ultimate
BremsscheibenSRAM 200/180mm
SattelstützeRockShox Reverb AXS
SattelSpecialized Bridge 155/143mm
VorbauDeity Copperhead 35mm
LenkerSpecialized Trail 780mm, 35mm, 27mm Rise

Abgestützter Eingelenker statt Horst-Link

Um die Steifigkeit des Fahrwerks zu erhöhen, die Federungskinematik besser aufeinander abstimmen zu können und den Wartungsaufwand zu reduzieren entfällt bei den Carbonvarianten des Specialized Stumpjumper 2021 der Horst-Link am hinteren Ende der Kettenstreben. Dadurch konnten die Entwickler einen enormen Zuwachs an Torsions- und Seitensteifigkeit generieren. Eine flexible Zone entlang der Sitzstrebe oberhalb der Bremsenhalterung ermöglicht 130mm Federweg im Heck ganz ohne einen zusätzlichen Drehpunkt, ohne dass sich der Hinterbau dadurch jedoch schwammig anfühlen soll.

Specialized Stumpjumper 2020

Geometrie des Specialized Stumpjumper 2021

Am meisten Wert wurde bei der Geometrie des neuen Stumpjumper auf Kontrolle und Effizienz gelegt. So sollen das niedrige Tretlager, der flache Lenkwinkel und das verringerte Offset für Stabilität in rauem Gelände sorgen und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, es in Kurven ordentlich krachen zu lassen. Zusätzlich sollen die kurzen Kettenstreben für ein verspieltes, wendiges Bike sorgen. Ein steileres Sitzrohr soll bergauf für eine verbesserte Performance im Vergleich zum Vorgänger sorgen und den Rider in eine effiziente Position bringen.

Zusätzlich lässt sich das Tretlagerhöhe um 7mm verändern, was auch einige andere Parameter beeinflusst (detailliert könnt ihr diese der folgenden Tabelle entnehmen). Bereits vor dem Praxiseindruck können wir euch verraten, dass das Konzept in puncto Geometrie für uns voll aufging.

S1 high/lowS2 high/lowS3 high/lowS4 high/lowS5 high/low S6 high/low
Lenkwinkel in°65,5/6565,5/6565,5/6565,5/6565,5/6565,5/65
Steuerrohrlänge in mm95100/100110/110120/120130/130140/140
Oberrohrlänge horizontal in mm563/563583/583605/605632/632660/660692/692
Überstandshöhe in mm730/730734/734744/744749/749757/757757/757
Tretlagerhöhe in mm335/328340/333340/333340/333340/333340/333
Radstand in mm1152/11521175/11751200/12001228/12281268/12681302/1302
Sitzrohrlänge in mm 385/385385/385405/405425/425445/445465/465
Sitzrohrwinkel in °76,5/7676,5/7676,5/7676,5/7676,5/7676,5/76
Kettenstrebenlänge in mm432/432432/432432/432432/432442/442442/442
Stack in mm610/614609/613618/622627/632636/641646/650
Reach in mm415/410435/430455/450480/475505/500535/530

Erste Eindrücke auf den Trails mit dem Specialized Stumpjumper 2021

Da das Stumpjumper nicht nur für den Gravityeinsatz konzipiert wurde, ging es nach einer kurzen Einrollrunde auf der BlueLine auf einer Forststraße bergauf in Richtung Hacklbergtrail. Der Fox Float Dämpfer hätte sich auf diesem Uphill sperren lassen, doch war dies in keiner Situation nötig, da ich kaum ein Wippen des des Hinterbaus wahrnehmen konnte und das Stumpi enorm effizient und vortriebsstark kletterte. Natürlich probierte ich auch die Sperrfunktionen aus und testete in jeder Einstellmöglichkeit. In der geschlossenen Position war der Vortrieb zwar geringfügig mehr, dies ging jedoch folgerichtig zu Lasten des Komforts und des Grips der Reifen.

Meiner persönlichen Einschätzung nach ist das neue Trailbike der US-Amerikaner eine wahre Bergziege und zauberte auch mir, als eher bergab orientierten Mountainbiker, auf steilen Anstiegen ein Lächeln ins Gesicht!

 

Besonders freute ich mich natürlich auf die liftunterstützte Downhill-Action in Saalbach Hinterglemm. Auf den vielseitigen Trails boten sich zig Möglichkeiten die eigenen Grenzen und die des Bikes auszuloten. Auf angelegten Strecken mit viel Flow zeigte das Stumpjumper einen enorm verspielten Charakter und es ließ sich auf den Tracks mit Leichtigkeit von links nach rechts werfen. In der Luft vermittelte es viel Sicherheit und zeigte, dass auch Räder mit weniger Federweg bei Landungen im Flat oder Ähnlichem so einiges an Reserven haben können. Besonders fiel hier das geringe Gewicht auf, da es sich beinahe wie ein 29 Zoll Slopestyle-Bike auf Steroiden bewegen ließ.

In rauerem Gelände überraschte mich das Specialized Stumpjumper, da es trotz seiner Verspieltheit mit viel Laufruhe und Spurtreue überzeugen konnte. Die 29 Zoll Laufräder sorgten in Kombination mit der austarierten Geometrie für ein super Überrollverhalten – auch in steilen Sektionen. Während des Events diente mitunter die X-Line in Saalbach als Teststrecke, welche schon des Öfteren als Austragungsort für Downhillrennen genutzt wurde. Von engen, verblockten Kurven, über tiefe Stufen und roughe Steinfelder war hier alles geboten. An seine Grenzen konnte ich das Trailgeschoss jedoch kaum bringen, da das Fahrwerk besonders im unteren Drittel wahnsinnig gut gegenhielt und das Bike keine Anzeichen von Nervosität aufzeigte.

Johannes Schreiner

Specialized im World Wide Web

www.specialized.de

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Die neuen Fox 34 Federgabeln und Dämpfer

Fox 34

Fox präsentiert das überarbeitete Trail-Line-Up mit neuer Fox 34 und 34SC Gabel und neuen Luft- und Coil-Dämpfern. Dabei setzt der Komponentenhersteller auf 29″ Laufräder, Leichtbau und überarbeitete Chassis.

Nachdem Fox die 36 Gabeln und Dämpfer überarbeitet hat und im letzten Jahr die brandneue 38 Enduro Gabel präsentiert hat, ist nun auch die Fox 34 an der Reihe. Natürlich wurden auch die dazugehörigen Dämpfer angepasst und somit gibt es auch einen neuen Float X und DHX. Neu ist, dass es die 34 und die leichtere 34SC jetzt nur noch als 29er und mit höchstens 140mm Federweg gibt.

FOX

Die neue FOX 34

Was ist neu? Wie schon erwähnt gibt es die überarbeiteten Varianten nur noch als reine 29er. Neben der Festlegung auf große Laufräder wurde aber auch das Chassis komplett überarbietet und Käufer müssen bei der 34SC mit 100 – 120mm Federweg und bei der 34 120- 140mm auskommen.

Wie bei den anderen Fox Federgabeln kann man auch hier zwischen den bekannten FIT4, Grip2 und Grip Varianten wählen. die 34 ist außerdem mit einem Offset von 44 und 51mm und 12×110 QR und 12×110 Kabolt Achsen erhältlich.

Wer seine Gabel gerne in Gold fährt, wird sich wie bei allen Fox Gabeln an der Factory mit Kashima Beschichtung erfreuen können. 😉

Neue Kronen für mehr Steifigkeit

Die Krone und Casting-Brücke der 34 und 34SC wurden von Grund auf überarbeitet und sollen nun mehr Steifigkeit bei geringerem Gewicht bieten. Das ganze erinnert an das Design der großen Brüder, jedoch muss die leichte Trail-Gabel auf die Bleeding-Ventile auf der Rückseite verzichten um am Gewicht zu sparen.

Spacer für die negative Luftkammer – 34SC

Optional kann bei der Fox 34SC Spacer in die negative Luftkammer einfügen. Das ganze macht die Gabel etwas härter und soll einem besser Performance im XC Race Bereich bieten. Wäre seine SC eher im Downcountry und Trail Bereich einsetzt, kann die Space weglassen um ein optimiertes Ansprechverhalten im Gelände zu generieren.

Fox 34Fox 34SC

FOX

  • überarbeitetes Chassis mit neuen Luft/Öl-Kanälen
  • neues Chassis-Brücken und Kronen Design für mehr Steifigkeit – 58mm Krone
  • überarbeitete EVOL air spring
  • Dämpfer Optionen: FIT4, GRIP2 und GRIP
  • Federweg: 120 – 140mm
  • Laufradgröße: 29″
  • Offset: 44 und 51mm
  • Achse: 15×110 QR und 15×110 Kabolt
  • Varianten: Factory, Performance Elite und Performance
  • Gewicht: startet bei 1698g (Herstellerangaben)
  • Preis: 1069 – 1389 Euro

FOX

  • überarbeitetes Chassis mit neuen Luft/Öl-Kanälen
  • neues Chassis-Brücken und Kronen Design für mehr Steifigkeit – 58mm Krone
  • überarbeitete EVOL air spring
  • Dämpfer Optionen: FIT4 und GRIP
  • Federweg: 100 – 120mm
  • Laufradgröße: 29″
  • Offset: 44 und 51mm
  • Achse: 15×110 QR und 15×110 Kabolt
  • Varianten: Factory und Performance
  • Gewicht: startet bei 1496g (Herstellerangaben)
  • Preis: 1120 – 1459 Euro

FOX

FOX Float X und DHX

Passend zu den beiden Gabeln hat Fox nun auch den kleineren Geschwister des DPX2 eine Verjüngungskur verpasst. Dabei setzt der Komponenten-Hersteller wieder auf ein Monotube Design mit großem Kolben für mehr Luft-Volumen und Tunebarkeit.

Auch interessant ist, dass man bei der Verwendung von Spacern einen Halben ergänzen kann und somit das Fahrwerk extrem individualisierbar ist. Die Schritte sind einstellbar in 0.2, -0.4, -0.6, -0.8, -1.0 Schritten zu denen der 0.1 Spacer immer ergänzt oder einzeln genutzt werden kann.

Die Änderungen am X und DHX haben sich auch auf das Äußere ausgewirkt. Somit ist das Rebound Rad nun an einer anderen Position. Wer seinen Dämpfer lieber per Fernbedienung vom Lenker aus lockt, kann dies weiterhin tun – beide Dämpfer sind mit Fox Remotes Kompatibel.

Fox Float XFox DHX

FOX

  • neues Chassis mit großem Hauptkolben für optimiertem Durchfluss
  • Air seal package
  • Volumespacer mit kleineren Schritten
  • MCU bottom out Dämpfer
  • Nummerierter Toll-loser 12 Positionen LSC Knopf
  • 2 Härte Modi mit 2 Positionen Hebel
  • erhöhte Rebound Bandbreite
  • Verfügbar in Factory und Performance Elite
  • Preis: 699 – 799 Euro

FOX

  • neues Chassis mit großem Hauptkolben für optimiertem Durchfluss
  • Air seal package
  • Volumespacer mit kleineren Schritten
  • MCU bottom out Dämpfer
  • Nummerierter Toll-loser 12 Positionen LSC Knopf
  • 2 Härte Modi mit 2 Positionen Hebel
  • Federabriebschutz wie beim DHX2
  • Verfügbar in Factory
  • Preis: 759 Euro

FOX

Neues von SQlab: SQ-Short One OX

SQlab präsentiert die neue Short One OX die besonders leicht und atmungsaktiv ist. Dank hoher Stoffqualität und besonderem Design soll das neue Kleidungsstück auf dem Trail eine ausgezeichnete Performance an den Tag legen.

Mit der neuen One OX präsentiert der deutsche Hersteller eine Trail-Short für den Mountainbike und E-MTB Einsatz. Hierbei wurde besonders auf die Stoffqualität geachtet.

Der Hosenbund ist mit einem Silikonband versehen, dass für optimalen Halt sorgen soll. Die Laser-perforierten Lüftungslöcher sorgen für ausreichend Ventilation, gleichzeitig ist das Obermaterial Wasser- und Schmutzabweisend.

Die rechte Fronthosentasche ist zusätzlich mit einem Elektrosmog-reduzierenden Material ausgestattet. Die Reißver- schlüsse sind wasserdicht.

Das Material der One OX besteht zu 77 % Nylon, 11 % Polyester, 11 % Spandex und 1 % Nylon Circuitex Silver.

Erhältlich ist die neue Trail Short ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von: 179,95 Euro

SQlab

SQlab

Pirelli und Fabien Barel entwickeln neuen Scorpion Reifen für den Gravity Einsatz

Pirelli

Pirelli arbeitet zusammen mit dem dreifachen Weltmeister Fabien Barel an einem für den Gravity-Sport geplanten Reifen. Die Erfahrung des ehemaligen World Cup Racer fließen direkt mit in die Entwicklung des neuen Enduro- und Downhill-Scorpion-Reifen ein.

Drei Jahre nach der Markteinführung seiner Mountainbike-Reifen, der Scorpion MTB-Reihe, arbeitet Pirelli mit Hochdruck an einer neuen Linie, die speziell für den Gravity-Rennsport bestimmt ist.

In den Prozess der Forschung und Entwicklung wurde kein anderer als Downhill-Koyphäe Fabien Barel eingebunden. Der dreifache Weltmeister und siebenfache nationale Downhill-Meister zog sich 2015 aus dem Rennsport zurück und arbeitet nun als Techniker und Berater für zum Beispiel das Canyon Enduro Team.

Pirelli Scorpion

Seine beachtliche Erfahrung in den Gravity-Disziplinen, gepaart mit seiner extremen Fahrsensibilität und seinem großen technischen Fachwissen über sämtliche Aspekte und Komponenten des MTB-Bereichs, machen ihn für Pirelli zum idealen Partner bei der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung der Produkte des Unternehmens.

Die neuen Scorpion-Reifen, die speziell für den Gravity-Rennsport entwickelt wurden, sind auf Prototypen-Ebene bereits Realität und wurden von Barel selbst schon intensiv getestet. Derzeit sind sie auf den MTBs einiger Athleten und Teams zu finden, die sie bei den Enduro World Series (EWS)- und World Cup Downhill-Rennen einsetzen werden. Damit wird die Forschungs- und Entwicklungsarbeit, welche die Pirelli-Techniker zusammen mit Fabien geleistet haben, bereits 2021 auf den Prüfstand gestellt.

Downhill und Enduro Rennen gehören zu den anspruchsvollsten Disziplinen in der Szene und haben hohe Ansprüche an die Konstruktion eines optimalen Gravity-Reifen. Das anspruchsvolle Gelände und die hohen Geschwindigkeiten bieten ein optimales Umfeld um die neuen Reifen auf Performance, Grip und Verschleiss zu testen. Der neue Scorpion wird somit direkt auf Mark und Nieren getestet.

Das ist eine Arbeitsweise in der ständigen Produktentwicklung, die Pirelli aus anderen Sportarten gut kennt und die zugleich ein integraler Bestandteil der DNA des Unternehmens ist: Forschung und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Der Schritt in die DH-Welt ist für Pirelli ein natürlicher Schritt vor dem Hintergrund des breiten Spektrums von Motocross bis zur World Rally Championship und all den anderen Zwei- und Vierrad-Motorsportarten, in denen die Marke präsent ist.

Pirelli Scorpion

Weiter Informationen gibt es auf: www.pirelli.com

Cane Creek präsentiert Gewinnspiel mit limitierter Gabel zu Ehren der International Mountain Biking Association

Cane Creek präsentiert eine besondere Variante der Helm MKII in Senf-Gelb. Damit will das US-amerikanische Unternehmen die International Mountain Biking Association supporten und die Non-profit Organisation mit dem Erlös unterstützen.

Das 1992 in Cane Creek gegründete Unternehmen bietet häufiger limitierte Versionen ihrer Produkte an. Mit der MKII in Senf-Gelb widmen sie sich der International Mountain Biking Association welche sich in den Vereinigten-Statten um die Organisation von neuen Trails, sowie ein Verständnis für das Gleichgewicht zwischen Menschen und Natur im Mountainbike Sport kümmert. Zu Ehren dieser Organisation gibt es nun die besondere Variante der Gabel.

Das Gewinnspiel der Helm MKII ist ab heute aktiv und noch bis ende April 2021 online. Der Gewinner wird Anfang Mai bekannt gegeben. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, kann man sich auf der Cane Creek Seite Tickets kaufen, deren Erlös komplett zu Händen der IMBA gehen.

Die Gabel kommt mit 150mm Federweg und einem Offset von 44mm. Weitere Details findet ihr unter: www.canecreek.com

Hier gehts zum Gewinnspiel: helmyeahimba.rallyup.com

Canyon bringt limitiertes Fabio Wibmer “SICKnature” Torque auf den Markt!

Fabio Wibmer

Die Gerüchteküche war ja schon am brodeln, aber heute ist es offiziell – Fabio Wibmer und Canyon bringen ein limitiertes Signature Torque auf den Markt. Das gute Stück kommt mit weißer Lackierung, goldenen Decals, Ohlins Fahrwerk und einigen weiteren Custom Parts.

Fabio Wibmer ist für seine extrem beeindruckenden Stunts und Edits bekannt. Der junge Österreicher ist zu einem der größten Vorbilder der Szene aufgestiegen und erreicht mit seinen Videos nicht nur Mountainbiker.

Zusammen mit dem Koblenzer Direktversender kommt nun sein Signature Torque in den Handel. Canyons Freerider gehört wohl zu einem der begehrtesten Bikes auf dem deutschen Markt und hat sich unteranderem bei Rennen der Enduro World Series bewehrt.

Fabio Wibmer

Passend zur Sick Series ist das Signature Torque in weiß mit goldenen Decals gehalten.

Für ausreichend Traktion und Freeride Feeling soll das spezielle Öhlins-Fahrwerk sorgen und damit man im steilen Gelände oder bei Street-Sessions auch zum stehen kommt, wurde die Magura MT7 Scheibenbremse verbaut. Die Scheiben der MT7 haben im Gegensatz zu den Serien-Modellen einen 203mm-Rotor am Hinterrad.

Die weiteren Komponenten sind ebenfalls ein Mix von Fabios Sponsoren. Auf den DT-Swiss Laufrädern befindet sich eine Continental Baron und Kaiser Kombination und die weiteren Parts wie Lenker, Sattel und Griffe kommen aus dem Hause Sqlab.

Wer eins der limitierten Modelle haben will, muss schnell sein. Das Fabio Wibmer Torque ist ab sofort für 4.999 Euro erhältlich und auf nur 80 Stück limitiert.

TEST: Transition Spur 120 Carbon X01 – weniger ist mehr

Ein XC Bike im Gravity Test? Ja! Aber nicht irgendein XC Bike, sondern das Transition Spur 120 Carbon. Das Crosscountry/Downcountry Bike der US-Amerikaner hat bei seinem Release einige Wellen geschlagen. Was der 120mm Carbon Bolide so alles kann und wie viel Spaß wir auf dem Spur hatten, erfahrt ihr hier.

Transition hat sich vor allem mit seinen Vollblut Gravity Bikes einen Namen in der Szene gemacht. Mit dem TR Downhill Modellen haben die Amerikaner einige Erfolge im World Cup feiern können und auch die anderen langhubigen Boliden wie das Patrol und das Sentinel haben einige Fans in der Freeride und Enduro Szene.

Mit dem Spur 120 macht Transition einen Schritt in eine neue Richtung und präsentiert das erste kurzhubige Fully der Marke. Hier wurden 120mm Federweg, leichte XC Komponenten mit einer potenten Geometrie gepaart, was nicht nur im Uphill gut funktioniert, sondern auch auf den Trails für sehr viel Spaß sorgt.

Key Facts:

  • Rahmen: Spur Carbon 120
  • Laufradgröße: 29″
  • Federung: Rockshox Sid und Sidluxe
  • Gewicht: 12,8kg (Mit Tools, Pedalen und Ersatzschlauch)
  • Preis: 6.899 Euro

Den Test zum Spur gibt es auch in bewegten Bildern und mit noch mehr Details und Fahreindrücken in unserem neuen Video.

Optik und Ausstattung

Das uns zur Verfügung gestellte Test-Modell ist das Transition Spur 120 Carbon X01 in Türkis. Die Farbgebung ist ähnlich wie bei anderen Transition Bikes recht schlicht gehalten und wirkt mit den farblich passenden Decals an Gabel und Dämpfer sehr stimmig.

Für alle, die ihre Tools und Getränke gerne am Rad verstauen, spendiert Transition Mounts am Unter- und Oberrohr. Hier finden auch große Trinkflaschen Platz.

Damit das Spur leise und vor Kratzern im Lack geschützt ist, ist die Kettenstrebe mit einem gummierten Chainguard versehen und am Unterrohr befindet sich ein Rahmenschutz. Dieser hätte unserer Meinung nach gerne etwas länger geschnitten sein können.

Ausstattung mit kleinen Schwächen

Passend zum Crosscountry Motto des Spurs sind die Komponenten gut gewählt. Die Sid Ultimate und der Sidluxe Dämpfer aus dem Hause Rockschox arbeiten ausgezeichnet und bieten ein sehr progressives Fahrverhalten. Spannend ist auch, dass der Sidluxe über einen recht großen Sag-Bereich zwischen 15 – 35% verfügt, was bei nur 120mm eine recht große Bandbreite ist. Das Fahrwerk wird mit einem sehr progressivem Hinterbau kombiniert, dessen Sitzstreben über einen konstruierten Flex verfügen.

Die Sram X01 Eagle macht was sie soll und hat uns nie im Stich gelassen. Das knackige Schaltverhalten und die Range von 10-52 Zähne bieten alles was man bergauf und auf dem Trail benötigt.

Auch die Bremsen sind aus dem Hause Sram. Hier wurde die G2 RSC verbaut die durchaus zu einem leichten Crosscountry Fahrrad passt, am abfahrtsorientierten Spur jedoch mitunter ganz schön ins Schwitzen kommt.

RahmenSpur Carbon 120mm
DÄMPFERRockShox SIDLuxe Ultimate
GABELRockShox SID Ultimate
120mm, 44mm Offset
HEADSETCane Creek 40 Series
VORBAURaceFace Turbine R (50mm)
LENKEROneUp Carbon Bar (800mm x 20mm)
GRIFFESensus Lite
SATTELANVL Forge Ti
SATTELSTÜTZEOneUp Dropper Post
SM (120mm)
MD (150mm)
LG (180mm)
XL (210mm)
BREMSENSRAM G2 RSC
BREMSSCHEIBENSRAM Centerline (180/160mm)
SCHALTUNGSRAM XO1 Eagle
UMWERFERSRAM XO1 Eagle
KASSETTESRAM XG 1295 (10-52t)
KETTESRAM XO1 Eagle
KURBELSRAM X1 Carbon DUB
(32t/175mm)
Small 170mm
LAUFRÄDERDT Swiss XR 1700 Spline 25
REIFEN/VORNEMaxxis Dissector 3C EXO (29x2.4)
REIFEN/HINTENMaxxis Rekon 3C EXO (29x2.4)

Crosscountry mit potenter Geometrie

Auf den ersten Blick sieht das Spur nicht nach 120mm aus. Der Rahmen wirkt mit seiner modernen Geometrie eher wie ein langhubigeres Trail-Bike. Der Sitzwinkel von 76.7 wirkt sich natürlich positiv auf die Uphill Performance aus. Auch das straffe Fahrwerk und der mit Flex konstruierte Hinterbau verhindern jegliches Wippen und somit auch Energieverlust beim Pedalieren.

Was das Spur im Downhill so potent macht, sind die restlichen Zahlen. Der Reach ist fast schon vergleichbar mit dem eines Vollblut Enduro Bikes und bietet kombiniert mit einem Lenkwinkel von 66° und den 29° Laufrädern ein stabiles aber auch verspieltes Fahrverhalten auf anspruchsvollen Trails.

SMLXL
Reach425455480510
Stack600610619632
Effektive Oberrohrlänge569602630664
Sattelrohrlänge380410460500
Effektiver Sattelrohrwinkel76.776.275.975.6
Steuerrohrlänge100110120135
Steuerrohrwinkel66.066.066.066.0
Kettenstrebenlänge435435435435
Radstand1156119012191255
Tretlager Absenkung40404040
Geschätzte Tretlagerhöhe335335335335
Überstandshöhe662667670677
Gabelversatz / Offset44444444
Sattelstützeinschublänge250280330330

Transition Spur

Das Spur 120 Carbon auf dem Trail

Dank des vielen Schnees war die diesjährige Winterpause etwas länger als erwartet und somit die Kondition etwas im Keller. Mit dem Spur ist der Uphill jedoch viel entspannter und angenehmer als mit den Endurobikes in der Redaktion und so konnten wir einige Runden im Bayerischen Wald drehen, ohne nach dem ersten steilen Anstieg die weiße Fahne zu schwenken.

Das Spur ist jedoch nicht mit der Uphill Performance der XC-Konkurrenz zu vergleichen. Der Rahmen wiegt etwas mehr als vergleichbare Crosscountry Räder und die Geometrie orientiert sich mehr an den großen Brüdern des Spurs.

Die erste Abfahrt auf dem Hometrail hat uns jedoch die Augen geöffnet. Das Spur verfügt zwar “nur” über 120mm, liegt aber stabil auf ruppigen Trails und lässt sich spielend durch Kurven zirkeln. Nach einigen Metern hatten wir komplett vergessen, dass wir so wenig Federweg unter uns hatten und waren fast so schnell wie auf unseren langhubigeren Bikes unterwegs.

Hier taten sich dann jedoch das ein oder andere kleinere Problem auf. Die 2-Kolben Code G2 RSC Bremse und die 180/160mm Bremsscheiben kommen bei hoher Geschwindigkeit und steilem Terrain an ihre Grenzen. Natürlich passt diese leichte Ausstattung perfekt zum Crosscountry Thema, jedoch könnte das Spur ganz klar eine Bremse mit mehr Power vertragen. Die Geometrie bietet einfach sehr viel Abfahrts-Potential.

Aber nicht nur die Bremsen kamen an ihre Grenzen. Die Reifen Kombination von Maxxis mit Rekon und Dissector bieten zwar wenig Rollwiderstand im Uphill, generieren jedoch kaum Grip auf nassen und wurzeligen Trails im Frühjahr.

Mehr zum Fahreindruck findet ihr in unserem Test-Video. Das findet ihr am Anfang dieses Artikels.

Transition Spur
Der Maxxis Rekon trumpft mit wenig Rollwiderstand im Uphill, bietet jedoch etwas zu wenig Grip auf nassen und steilen Trails

Das Fazit zum Spur

Crosscountry? Jaein. Das Spur hat zwar XC Gene, fühlt sich aber richtig wohl auf ruppigen und schnellen Trails. Man könnte es fast schon ein zu kurz geratenes Trail-Bike nennen. Wer gerne lange Touren fährt und dabei nicht auf ordentliche Abfahrten verzichten mag, findet mit dem Spur den perfekten Begleiter. Leider sind die Bremsen und die Reifen nicht wirklich für Trail-Action mit hohen Geschwindigkeiten geeignet, reichen aber für den normalen Touren- und XC Einsatz vollkommen aus. Im Notfall kann man aber auch die Scheiben gegen größere Tauschen und am Ende der Saison einfach neue Reifen drauf ziehen.

Wir waren vom Spur absolut begeistert. Das kurzhubige Bike der Amerikaner hat uns definitiv bewiesen, dass weniger manchmal eben doch mehr ist und dass wir nicht immer 150mm Federweg und mehr benötigen. Tatsächlich bietet einem das Spur ein ganz neues Fahrgefühl auf den heimischen Trails und zwingt zu präziser Linienwahl. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß auf dem guten Stück.

 

Mehr Infos zu Transition findet ihr auf: www.transitionbikes.com