Test Ride: Specialized Stumpjumper EVO 2021

Specialized Stumpjumper EVO

Von Schnee und Regen über rutschige Wurzeln und steile Abfahrten – passender hätten die Bedingungen zum Launch des neuen Specialized Stumpjumper Evo nicht sein können. Wir waren letzte Woche für ein paar Tage nach Saalbach eingeladen und konnten dort das neue, aggressive Trailbike zum ersten Mal testen. Wir hatten eine Menge Spaß und wollen euch an unseren ersten Testfahrten teilhaben lassen.

Eine kleine Gruppe an Medienvertretern, ein tolles Chalet am oberen Ortsende von Saalbach und ein Trailbike der Extraklasse waren bei der Vorstellung des neuen Specialized Stumpjumper EVO die Schlagworte für ein absolut spannendes Event. Unsere Unterbringung sorgte bereits von Anfang an für ein Gefühl von Heimat. Natürlich trugen neben den tollen Zimmern auch das leckere Essen und die Sauna zur Gemütlichkeit in diesen Tagen ihren Teil bei – an dieser Stelle nochmal ein riesen Dankschön an die Jungs von Specialized, die uns bestens versorgt haben. Einzig und allein das Wetter wollte nicht so wirklich mitspielen – doch wie schon tausendfach gehört gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. So packten wir uns dick ein, warfen die Regenkleidung über und schon konnte die wilde Testerei auf den vielseitigen Trails in Saalbach Hinterglemm losgehen.

Specialized Stumpjumper EVO

Die wichtigsten Daten des brandneuen Stumpjumper EVO kompakt zusammengefasst

  • Einsatzgebiet: Trailbike
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • Federweg vorne: 160mm
  • Federweg hinten: 150mm
  • Laufradgröße: S1 – S6
  • Rahmenmaterial: Carbon oder Aluminium
  • Varianten, Preise und Verfügbarkeit: Das Stumpjumper EVO 2021 ist ab sofort erhältlich

Bevor wir zu den praktischen Eindrücken auf den Trails kommen, noch ein paar Worte zum Konzept, der Grundidee und dem Einsatzgebiet des Stumpjumper EVO 2021. Kurz gesagt – das Stumpjumper soll ein Trailbike sein, wie es im Bilderbuch steht und in erster Linie jedem Rider ein Lächeln in sein Gesicht zaubern. Erste auffällige Veränderung zum Vorgänger: Der Federweg wuchs hinten wie vorne jeweils um 10mm an, was schon so einiges über den Charakter des erneuerten Bikes aussagt. Jedoch wurde nicht nur auf die Performance bergab Wert gelegt; auch die Klettertauglichkeit des EVOs wurde miteinbezogen. Damit wollen die US-Amerikaner ein möglichst vielseitiges Bike, welches ein Maximum an Kontrolle verspricht, entwickelt haben.

Technisch hat sich so einiges geändert und so erinnert die Silhouette zwar an das Vorgängermodell, doch eigentlich steht hier ein völlig neues Bike vor einem. Die meisten dieser Veränderungen werden wohl nur Kennern und Technik-Nerds auffallen und um euch jetzt nicht noch länger auf die Folter zu spannen, zeigen wir hier noch in bildlicher Form einige Details auf, gehen kurz auf die Geometrie ein und kommen dann zum interessantesten Teil: der Produktvorstellung – dem First Ride.

Specialized Stumpjumper EVO
Unter dem Trinkflaschenhalter verbirgt sich am EVO natürlich die SWAT Box mit 15% mehr Stauraum als beim Vorgänger und Platz für die speziell entworfene Trinkblase, eine Regenjacke oder anderen Proviant.

Vielseitigkeit vom Feinsten am Stumpjumper EVO 2021

Insgesamt zwölf verschiedene Einstellungsmöglichkeiten bietet Specialized bei allen ihrer sechs „S“-Größen, die von S1 bis S6 reichen und respektive den Größen XS-XXL entsprechen. Diese Vielfalt an Möglichkeiten der Individualisierung erreichte Specialized durch drei Punkte: Eine Steuersteuersatzschale mit drei Einbauvarianten (steep, middle, slack), einen Flipchip im Horst-Link (high, low) und der Möglichkeit das Stumpjumper EVO auch als Mullet-Bike, also mit 29 Zoll Bereifung vorne und 27,5 Zoll hinten zu fahren. Mit diesen Möglichkeiten kann sich jeder Konsument das EVO genau nach seinen Vorlieben anpassen.

Bestärkt wird dies durch das hauseigene „S“-Sizing, welches sich zwar an der konventionellen Größentabelle richtet, sich jedoch sehr spezifisch auf verschiedene Fahrstile anpassen lässt. Um euch das ein bisschen näher zu bringen findet ihr hier sämtliche Illustrationen. Falls ihr Fragen zum Sizing, der Geometrie oder anderen Themen zum Bike habt – lasst gerne einen Kommentar da.

Die Größentabelle bildlich dargestellt

Geometrie

Modern, lang und flach sind wohl die treffendsten Worte um das neue EVO kurz und knackig zu beschrieben und genau so sieht es auch auf dem Papier aus. Durch die zahlreichen Optionen ist natürlich auch die Geometrietabelle enorm umfangreich.

Das Stumpjumper EVO 2021 auf den Trails in Saalbach Hinterglemm

Nicht zuletzt durch die ansprechende, aggressive Optik und das potente Vorgängermodell waren die Erwartungen entsprechend hoch, bevor es an die ersten Testruns ging. Mein Start-SetUp war bei „Low“ am Heck und „Middle“ bei der Steuersatzschale. Nach dem Einstellen an meine Bedürfnisse und dem Einbremsen auf der Teerstraße ging es mit der Testcrew auch schon zur Reiterkogelbahn, wo die Blue-Line zum Einfahren auf uns wartete.

Specialized Stumpjumper EVO

Anfangs hatte ich das Gefühl, dass mir die Rahmengröße S4 bei einer Körpergröße von 1,80m etwas zu groß sei, da ich nicht sofort den sogenannten Wohlfühlfaktor erreichte – was wohl auch an den 4°C gelegen haben könnte. Dieses Gefühl verließ mich nach einer flowigen Abfahrt jedoch schnell und ich hatte fortan keine Probleme mich mit dem Bike zu arrangieren.

Besonders auf ruppigen Abschnitten konnte mich das Stumpjumper EVO vollends überzeugen, da es auch in brenzligen Situationen viel Sicherheit gab, der Spur treu blieb und auch nach der letzten Stufe noch mit massig Reserven parat stand. Hier war gut zu erkennen wie ausgeklügelt die Suspension am EVO ist, denn auch mit der günstigeren Fahrwerksvariante von Fox gab es hier nichts zu meckern. Hier zeichnete sich definitiv die viele Arbeit der Entwicklung ab und es wirkte durchgehend so, als ob Geometrie, Kinematik und Ausstattung optimal aufeinander abgestimmt sind – an dieser Stelle ein großes Lob an Specialized!

Specialized Stumpjumper EVO

Auf flowigen, verspielten Strecken, wie dem Hacklbergtrail, der Blue-Line oder auch der Z-Line in Hinterglemm zeigte das EVO großes Potenzial auch auf angelegten Kurven und anderen Obstacles ein wahrer Garant für ein Maximum an Spaß zu sein. Hier muss ich jedoch anhängen, dass bei meiner Körpergröße ein S3, zumindest für diesen Belang, die sinnvollere Lösung gewesen wäre. Doch hatte ich vor allem durch die recht kurz wirkenden Kettenstreben viel Spaß und nutze auch die ein oder andere Gelegenheit für Spielereien auf und neben dem Trail.

Specialized Stumpjumper EVO

Mein persönliches Fazit zum Specialized Stumpjumper EVO 2021

Um es kurz und knapp zu sagen: Sollte ich in absehbarer Zukunft das Bedürfnis haben, mich bei einem Endurorennen anzumelden, wäre das EVO im Moment meine erste Wahl und somit kann ich es wärmstens empfehlen. Nicht nur für Rennfahrer, sondern auch einem breiten Klientel vom Anfänger bis zum Erfahrenen Shredder da durch die ausgeklügelte Technologie und die Größengebung beinahe für jeden ein sehr flexibles und „rundes“ Rad dabei sein sollte.

Artikel und Bilder von Johannes Schreiner.

Specialized im World Wide Web

www.specialized.de

 

 

 

 

Previous ArticleNext Article

First-Ride: Specialized Turbo Levo S-Works – stärker, aggressiver und moderner

Specialized Levo

Kaum eine Marke prägte den E-MTB Sport so sehr wie der amerikanische Hersteller Specialized. Die dritte Generation des Specialized Levo unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Vorgänger-Modell, kommt vorerst nur in Carbon aber besticht durch neue Features und optimierter Geometrie. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Das Levo hat innerhalb des Specialized Portfolios schon immer die Rolle des Allrounders eingenommen. Wer noch mehr Federweg will, greift zum Kenevo. Wer mehr Wert auf geringes Gewicht legt, für den kommen die „SL“ Modelle in Frage. Das neue Turbo Levo bleibt dieser Kategorisierung treu; wirkt dennoch aufgefrischt und deutlich modernisiert – ohne es offenkundig nach außen zur Schau zu stellen.

Specialized Levo
Die überarbeitete Geometrie kommt dem Kenevo immer näher und macht Spaß bei der Abfahrt

Specialized S-Works Turbo Levo  – kurz und knapp

  • Rahmenmaterial: Carbon
  • Laufradgröße: Mullet 29″/27,5″
  • Antriebstyp: Specialized 2.2
  • Federweg: 160 / 150mm
  • Gewicht: 22,0 kg (Größe S3)
  • Preis: 13.999 Euro

Bekannte Optik und neue Laufradgröße

Das uns zur Verfügung gestellte Levo S-Works kam in der Metallic White Silver / Chrome / Dream Silver – kurz Schwarz/Weiß – Variante. Lack und Optik tragen zu einem cleanen Gesamtbild bei. Klar kann man sich über die harte Kante von schwarz auf weiß am Unterrohr wundern, wenn der Übergang an der Sattelstütze sauber ausschattiert. Alles Geschmacksache und deshalb liegt es nicht an uns das zu bewerten.

Die S-Works Variante ist in zwei Farbvarianten erhältlich. Einmal wie in dem oben genannten schwarz/weiß und dann gibt es das ganze noch in schwarz/blau. Wer es lieber etwas bunter mag und auf den S-Works Rahmen verzichten kann, der findet mit dem knallig roten Levo Pro eine gute Alternative. Die Farbe knallt und wird definitiv auf den grünen Trails zum Hingucker.

Trotz Dämpfer mit Piggyback ist Platz für eine große Trinkflasche

Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass der Rahmen eine komplette Neuentwicklung gegenüber dem Vorgängermodell ist. Die Linienführung des neuen Levos ist nahezu identisch zum Vorgänger, schlanke und gefällige Rohrformen dominieren und der bekannte, asymmetrische Rahmen umschließt die Dämpferaufnahme. Durch das leicht veränderte Design lassen sich aber nun selbst große Dämpfer wie der Fox X2 in Kombination mit einer Trinkflasche im Rahmendreieck unterbringen.

Business in the Front, Party in the Back

Neu ist auch die Laufradgröße, denn die dritte Generation des Levos läuft nicht mehr ausschließlich auf 29er, sondern setzt jetzt auf einen Laufradmix. Die Kombination aus 29 Zoll am Vorderrad und 27.5 am Heck (jeweils in 2.6 Zoll Breite) soll nicht nur das Fahrverhalten verbessern, sondern auch die Reifenfreiheit am Hinterbau erhöhen. Den modernen Mullet Mix sieht man mittlerweile immer häufiger an E-MTBs. Ob wir den Laufradmix zukünftig auch vermehrt an Enduro und Downhill Bikes sehen werden, bleibt abzuwarten.

Specialized Levo
Kleineres Laufrad am Heck bedeutet auch mehr Freiraum.

Neue Kinematik, neue Geometrie – samt Geometrieverstellung

In Sachen Kinematik haben die Ingenieure an ein paar Stellschrauben gedreht. Als Basis für die Kurve des Hinterbaus diente die Kinematik des Stumpjumper EVOs – aber auf Federweg und Drehmoment des Levos angepasst. Heißt konkret: Sensibles Ansprechen, top Support im mittleren Federwegsbereich und Durchschlagschutz am Ende des Federwegs. Durch einen nach hinten verlaufenden “Achspfad” im ersten Federwegsbereich soll zudem das “Überrollverhalten” verbessert werden.

Kennlinie Specialized Levo
Achspfad Specialized Levo

Auch die Geometrie des neuen Levo haben die Specialized-Ingenieure angepasst: Die Kettenstreben können aufgrund der kleineren Laufradgröße am Heck nun kürzer ausfallen; der Sitzwinkel ist steiler und der Lenkwinkel um ca. 1 Grad flacher. Außerdem ist es nun möglich die Geometrie noch weiter anzupassen.

Über einen Flip Chip am Ausfallende lässt sich die Tretlagerhöhe anpassen und spezielle Steuersatz-Schalen ermöglichen eine Veränderung des Lenkwinkels um +- 1 Grad. Heißt konkret: Wer den Lenkwinkel des „alten“ Levos fahren möchte, kann dies genauso tun wie der, der progressive Setups bevorzugt.

Neu sind auch die Größen: Wie bereits von anderen Specialized-Modellen bekannt, setzen die Amerikaner auf eine Größenskalierung von S1 – S6. Das bedeutet, dass sich die unterschiedlichen Größen nicht mehr primär über die Länge des Sitzrohres definieren, sondern vielmehr über die Länge des Bikes. Das soll kleinen Fahrer/innen ermöglichen auch lange Bikes zu fahren und umgekehrt. Bemerkenswert zeigt sich die Größe S6: mit 532 mm Reach fällt sie mehr als lang aus.

 S1S2S3S4S5S6
Stack605617626635644653
Reach412432452477502532
Steuerrohr105105115125135145
Sitzrohr380390405425445465
Kettenstreben442442442442442442
Radstand117912001225125512841318
BB-Drop252727272727
Lenkwinkel64,564,564,564,564,564,5
Sitzwinkel7877,276,776,276,276,2

Ausstattung nur vom Feinsten

Das uns zur Verfügung gestellte Levo S-Works lässt keine Wünsche offen. Das High-End Modell der Levo Reihe kommt mit einer Ausstattung, die nicht nur gut aussieht, sondern auch ausgezeichnet funktioniert.

Für exzellente Performance und Dämpfung im harten Gelände sorgt das Factory Fahrwerk aus dem Hause Fox. An der Front arbeitet die steife, Kashima beschichtete Fox 38 mit Grip2 Kartusche. Am Heck schluckt der Fox X2 Factory Dämpfer Schläge und Unebenheiten auf dem Trail weg. Aufgrund der vielen Einstellmöglichkeiten des Fahrwerk-Setups sollte man jedoch einen Tag auf den heimischen Trails einplanen um das beste aus den Komponenten herausholen zu können. Sobald das Setup gefunden ist, performt das Factory Fahrwerk auf einem ganz hohen Level.

Wer auf ein knackiges Schaltgefühl steht, sollte die AXS Schaltung von Sram ausprobieren. Wie bei den meisten Premium Bikes wird auch hier die elektronische und kabellose Schaltung der Amerikaner verbaut, sogar in der Top-Variante XX1 mit Carbon-Käfig. Kombiniert wird das Ganze mit einem 34 Zahn Sram X-Sync Eagle Kettenblatt und 12-Fach XG-1299 Kassette mit 10-52er Übersetzung.

Wie die Schaltung funktioniert die Vario-Sattelstütze auch elektronisch. Die Reverb AXS von RockShox hat sich in den letzten Jahren an den High-End Modellen sämtlicher Hersteller etabliert und funktioniert wie die AXS Schaltung problemlos. Wer skeptisch ist, sollte wissen, dass man sich schnell an das System gewöhnt und wer nach jedem Ausflug die Akkus überprüft, wird auch nie das Problem haben, dass der lang haltende Stromfluss zur Neige geht.

Gebremst wird mit der Magura MT7 und wird mit den Loic Bruni Hebeln kombiniert. Nach der Magura-typisch etwas längeren Einbrems-Phase entfaltet die MT7 unbändige Power und bleibt dennoch sehr gut dosierbar.

Damit man im Uphill und im Downhill auch ausreichend Grip auf dem Trail hat, verbaut Specialized eine hauseigene Reifenkombination. Am Heck rollt der 27,5″ Eliminator und in der Front sorgt der 29″ Butcher für Grip und Kontrolle. Beide kommen in der pannensicheren Grid Trail Variante und mit einer Breite von 2,6″.

Motor, Akku, Display. Was ist neu?

Auch am Antriebssystem scheinen die Änderungen am neuen Turbo Levo auf den ersten Blick eher gering zu sein. Als Aggregat kommt der bekannte „Specialized Motor“ zum Einsatz, welcher nun den Zusatz „2.2“ bekommt. Auf Basis des Brose Motors stellt er 90 Nm Drehmoment bereit und weist einige Hard- und Software Upgrades auf: Ein neuer Freilauf sowie ein aktualisierter Riemen sollen die Zuverlässigkeit erhöhen. Redundant abgedichtete Stecker noch besser vor Wassereintritt schützen. Dank neuer Firmware soll er zudem noch feinfühliger und natürlicher ansprechen und seine Leistung über den gesamten Ride noch konstanter abgeben.

Beim Akku bleibt alles beim Alten. Der schlanke, mit 700 Wh recht üppige Akku lässt sich mittels Bolzen entnehmen und ist formschön im Unterrohr integriert. Bei den derzeit erhältlichen (Carbon-) Varianten entfällt zudem die 500 Wh Option.

Display? Hat sich das Specialized Turbo Levo nicht immer dahingehend ausgezeichnet, dass es gerade eben kein Display hatte? Richtig! Das neue Levo erhält nun erstmals ein echtes Display, auch wenn es kaum auffällt und es an gewohnter Stelle auf dem Oberrohr sitzt.

Die „Mastermind TCU“ genannte Einheit ist nicht nur das Gehirn des Antriebssystems, sondern weist auch einige Neuerungen gegenüber früheren Versionen auf. Das Farbdisplay lässt sich über die bekannte „Mission Control App“ quasi frei konfigurieren und zeigt jetzt unter anderem Daten über Restreichweite, Höhe und Energieverbrauch an. Ebenfalls neu ist „Micro Tune“. Mittels eines Tastendrucks lassen sich die Unterstützungsstufen nicht mehr in gewohnter Weise (Eco, Trail, Power) ändern, sondern fein in 10% Schritten anpassen – während der Fahrt. Laut Specialized soll das eine einfache Anpassung unterschiedlicher Leistungsniveaus bei Gruppen-Rides ermöglichen.

Funktionen der Mastermind TCU:

  • Over-the-Air-Updates
  • Restreichweite
  • Feinanpassung der Unterstützungsstufe in 10% Schritten (Micro Tune)
  • Personalisierte Displayanordnung
  • Uhrzeit
  • Live Consumption
  • Herzfrequenz-Kopplungsfunktion
  • Präzise Höhenmessung

Specialized Levo 2021: Ausstattungsvarianten

Das Turbo Levo wird vorerst in zwei Modellvarianten erhältlich sein. Beide ausnahmslos in Carbon, beide mit 700 Wh und beide sehr hochwertig ausgestattet. Man kann jedoch davon ausgehen, dass weitere Modelle – auch aus Aluminium – folgen werden.

Specialized Levo 2021 S-Works

Rahmen: FACT 11m Vollcarbon
Antrieb: Specialized 2.2
Akku: 700 Wh

Federgabel: Fox 38 Factory Grip2
Dämpfer: Fox X2 Factory

Schaltung: Sram XX1 Eagle AXS
Bremsen: Magura MT7 203/203 mm
Laufräder: Roval Traverse SL
Sattelstütze: RockShox Reverb AXS

Preis: 13.999 Euro

 

Specialized Levo 2021 Pro

Rahmen: FACT 11m Vollcarbon
Antrieb: Specialized 2.2
Akku: 700 Wh

Federgabel: Fox 38 Factory Grip2
Dämpfer: Fox X2 Factory

Schaltung: Sram X01 Eagle
Bremsen: Sram Code RSC 200/200 mm
Laufräder: Roval Traverse Carbon
Sattelstütze: Fox Transfer

Preis: 11.499 Euro

Specialized Levo
Das Gewicht eines E-Bikes verspricht oft mehr Stabilität in der Luft

Unser erster Eindruck auf dem Trail – First Ride Video

Natürlich waren wir gespannt, als wir die Möglichkeit hatten das neue Specialized Turbo Levo der dritten Generation zu testen. Die Tatsache, dass das Testbike dann in der edlen und exklusiven S-Works Ausstattungsvariante bei uns ankam, verstärkte nur noch mehr unsere Vorfreude. Schließlich konnte sich das Levo in der Vergangenheit bereits beweisen und kann wie kaum ein anderes E-Bikes eines: Draufsetzen und Wohlfühlen! Ob das beim neuen Levo genauso der Fall ist, sollte sich schnell zeigen.

Um es kurz zu machen: Ja, das neue Levo ist nach wie vor das „Draufsetzen und Wohlfühlen-Rad“. Die Geometrie ist nun zwar deutlich moderner, bringt aber selbst Anfänger nicht in Verlegenheit.

Bei der Ausstattung der S-Works Variante gibt es nichts zu kritisieren. Erstaunlich: Specialized setzt konsequent auf maximale Performance bei den Komponenten (Fox 38, X2, Magura MT7, stabile Reifen) und schafft es trotzdem das Gewicht auf einem niedrigen Niveau zu halten. Unser Testbike in Rahmengröße S3 kam auf beachtliche 22,0 kg!

Antrieb? (Brose)typisch top! So leise wie frühere Specialized Motoren empfanden wir das Aggregat allerdings nicht. Womöglich ein Tribut, den man den Hardware-Updates zollen muss.

Neues Display? Genial! Quasi genauso unauffällig wie bisher, bietet die neue Mastermind TCU dank der Mission Control App einen echten Zugewinn. Welche Information haben wir uns am häufigsten anzeigen lassen? Die Uhrzeit! 😀

Fahrverhalten? Modern und gegenüber den Vorgängermodellen noch potenter! Speziell in der flachen Geometrie-Einstellung ist das neue Levo ein echtes Baller-Gerät!  Für einen ausführlichen Test ist es an dieser Stelle sicherlich noch zu früh, wir freuen uns aber bereits jetzt schon auf weiter ausgedehnte Testkilometer auf dem neuen Specialized Turbo Levo. Die ersten Impressionen wollen wir euch aber natürlich nicht vorenthalten:

Specialized Turbo Levo
Das S-Works Levo macht einiges her. Edle Komponenten und super Verarbeitung haben jedoch ihren Preis

Mehr Informationen zu Specialized findet ihr auf: www.specialized.com

Die neuen Specialized Rime Flat Schuhe – Ride and Hike

Specialized präsentiert den neuen Rime Flat-Pedal Schuh. Für das neuste Modell der Kalifornier wurde die Slip-Not Sohle überarbeitet und setzt nun auf mehr Steifigkeit bei ausreichend Grip auf den Pedalen und zu Fuß. Außerdem soll der Schuh bequeme, ganztägige Geh-Performance bieten mit der man das Bike auch über den gröbsten Trail tragen kann.

Erst letzte Woche haben wir euch den neuen Specialized Downhill Schuh vorgestellt. Das neuste Modell aus dem Hause des Kalifornischen Fahrrad Herstellers zielt jedoch eher auf den All-Mountain Einsatz ab. Er soll auf dem Bike überzeugen aber auch wenn das Bike auch mal geschoben werden muss.

Der Rime Flat Schuh soll dank überarbeiteter Slip Not ST Sohle (St steht für super tacky, was so viel wie “super klebrig” heißt) optimierten Grip auf dem Pedal und zu Fuß bieten. Wer kennt es nicht. Der Trail ist zu Steil im Uphill und das Bike muss geschoben werden, oder man ist in den Bergen unterwegs und muss auf den felsigen Trails das Fahrrad Schultern und tragen. In solchen Fällen ist ein Schuh mit ausreichend Grip und Komfort extrem wichtig.

Wie bei allen Schuhen der Marke, setzt Specialized auf Komfort und Körper Geometrie. Auch beim Rime ist die Ergonomie des Schuhs so geformt, dass das Fußgewölbe gestützt wird und der Varus Keil in Verbindung mit personalisierbaren Einlagen Fehlhaltungen der Knie und Hüfte vermeiden soll.

Auch die Zehen sollen dank der Zehenbox in unübersichtlichen Trails und Abfahrten vor Stößen und Prellungen geschützt werden. Die gepolsterte EVA-Zwischensohle sorgt für mehr Komfort und dämpft Aufprälle und Vibrationen ab.

Die spezielle Gewebekonstruktion soll die Wasseraufnahme reduzieren und die Trocknungszeit drastisch reduzieren. Geschweisste Mesh- und TPU-Obermaterialien eliminieren Nähte und sind auf Haltbarkeit ausgelegt.

Den Rime Flat Schuh gibt es in zwei Farben. Das White Mountain Modell sticht dabei besonders raus und erinnert ein wenig an Sneaker aus den 90er. Definitv ein Hingucker auf dem Trail. Wer es schlichter mag, kann auf das schwarze Modell setzen. Beide Varianten sind ab einer Schuhgröße von 36 bis 48 erhältlich und kosten 129.90 Euro.

  • Fuß Längsgewölbestütze – Unterbau des Längsgewölbes, unterbindet gängige Fußfehlstellungen
  • Metatarsal Button – Polster am Mittelfußknochen für mehr Komfort
  • Varus Keil – hebt die Innenseite des Fußes an um eine Lineare Pedalierbewegung zu fördern und Kniefehlstellungen zu vermeiden
  • Verschweißtes Mesh und TPU Obermaterial sind sehr widerstandsfähig.
  • SlipNot™ ST Gummisohle für zuverlässige Traktion
  • Wasserabweisende XPEL™ Materialkonstruktion reduziert Wasseraufnahme undbeschleunigt die Trocknungszeit.
  • Gepolsterte EVA-Schaum-Zwischensohle für mehr Komfort.
  • Relaxed Fit Leiste für eine super Balance zwischen Pedalgefühl und Off-Bike-Komfort.
  • Gewicht:  438g bei Größe XL
  • Preis: 129.90 Euro

Specialized

Mehr Informationen zu den Schuhen und Specialized findet ihr auf: www.specialized.com

Specialized 2FO Downhill Schuhe – Send it like Bruni

Specialized präsentiert das neuste Mitglied der 2FO Familie: Den Specialized 2FO DH. Der Downhill Schuh der Kalifornier wurde in Zusammenarbeit mit World Cup Fahrern entwickelt, verfügt über die griffige SlipNot Sohle und sieht dabei auch noch verdammt gut aus.

Letztes Jahr präsentierte Specialized den 2FO Roost, der sich weltweit einiger Beliebtheit erfreuen durfte. Auch wir in der Gravity Redaktion sind von dem Schuh begeistert und tragen ihn regelmäßig auf unseren Touren und Trail-Ausflügen. Das neue Downhill Modell soll nun an die Erfolge anknüpfen und sich an die harten Shredder unter euch richten.

Specialized
Super Bruni und die neuen Specialized Downhill Schuhe

Aber wie entwickelt man ein Produkt am besten weiter? Specialized greift hier auf die Erfahrungen der Weltklasse-Athleten wie Loic Bruni und Finn Iles zurück. Die beiden World Cup Racer feiern regelmäßig Siege und kombinieren zusammen viele Jahre Erfahrung im Sport.

Optik und Features

Tatsächlich kommen die neuen Modelle ziemlich schlicht daher. Der Grundton ist Schwarz und Grau, wird aber in der ein oder anderen Variante mit Roten Highlights kombiniert. Positiv finden wir, dass die Schuhe auf ein großes Specialized Logo verzichten, was sie für einige Nutzer mit Bikes anderer Hersteller vielleicht ein bisschen attraktiver machen.

Damit alle Wünsche erfüllt werden können, gibt es den neuen 2FO DH natürlich nicht nur als Flatpedal, sondern auch als Clipless Schuh. Da schlägt doch jedes Racer Herz höher.

Specialized

Die Varianten für Park- und Kom-Rats

Für alle die gerne gebunden sind, gibt es den 2FO DH natürlich auch als Clipless Variante. Das Zweiloch-Cleat-System ist kompatibel mit allen gängigen Mountainbike Pedalsystemen und falls man mal nicht rechtzeitig wieder ins Pedal clipt, bietet die SlipNot Sohle ausreichen Halt.

Specialized

2FO DH Clip Features:

  • Fuß Längsgewölbestütze – Unterbau des Längsgewölbes, unterbindet gängige Fußfehlstellungen
  • Metatarsal Button – Polster am Mittelfußknochen für mehr Komfort
  • Varus Keil – hebt die Innenseite des Fußes an um eine Lineare Pedalierbewegung zu fördern und Kniefehlstellungen zu vermeiden
  • Verstärktes Obermaterial
  • Wasserabweisende XPEL Materialkonstruktion
  • SlipNot Gummisohle
  • Synthetisches Leder-Obermaterial
  • Gepolsterte EVA-Schaum Zwischensohle
  • Zweiloch-Cleat System für alle gängigen Mountainbike-Pedalsysteme
  • Preis: 159,90 Euro

Die meisten unter uns fahren wahrscheinlich lieber Flat Pedals. Den neuen DH gibt es deshalb auch mit der bewährten SlipNot Sohle für alle die ohne Clips viel Halt haben wollen.

Specialized

2FO DH Flat Features:

  • Fuß Längsgewölbestütze – Unterbau des Längsgewölbes, unterbindet gängige Fußfehlstellungen
  • Metatarsal Button – Polster am Mittelfußknochen für mehr Komfort
  • Varus Keil – hebt die Innenseite des Fußes an um eine Lineare Pedalierbewegung zu fördern und Kniefehlstellungen zu vermeiden
  • Verstärktes Obermaterial
  • Wasserabweisende XPEL Materialkonstruktion
  • SlipNot Gummisohle
  • Synthetisches Leder-Obermaterial
  • Gepolsterte EVA-Schaum Zwischensohle
  • Preis: 149,90 Euro

Specialized

Mehr Infos zu den 2FO DH und Specialized findet ihr auf: www.specialized.com

Ninja Mount: Der StoryAdapter für den optimalen Socialmedia-Auftritt

Ninja Mount StoryAdapter

Ninja Mount hat sich in den letzten Jahren einen Namen in der Gravity-Szene gemacht und überrascht immer wieder mit ausgeklügelten Neuentwicklungen. Erst im November haben wir euch von der neu entwickelten ChainFin berichtet und schon wieder gibt es eine Neuheit aus dem Hause Ninja Mount – den StoryAdapter.

Beim Filmen mit der GoPro gibt es für manche User ein kleines Manko, nämlich dass die Querformataufnahmen nicht ganz passend für coole Instagram- oder Facebook-Storys sind. Hier hat sich Daniel von Ninja Mount, aufgrund des Wunsches aus der Community heraus, den StoryAdapter einfallen lassen.

Der StoryAdapter sorgt dafür, dass die GoPro vertikal am Brustgurt befestigt werden kann und so maßgeschneiderte Videos für deine Story auf dem Smartphone, Tablet oder PC landen. Entworfen wurde der StoryAdapter speziell für die GoPro Hero-Modelle (Hero 5 und neuer) und natürlich wurde auch an eine stabile, körpernahe und gut bedienbare Position am Biker gedacht. Wie sich das Produkt auf dem Trail macht, können wir euch heute noch nicht genau sagen, doch bekommen wir in Kürze einige Sets zum testen und ihr könnt euch euer eigenes Bild davon in unseren Storys auf Instagram und Facebook machen.

Der Kostenpunkt für den StoryAdapter liegt bei 18,99€ und er ist ab sofort direkt auf der Homepage von Ninja Mount oder auf Amazon verfügbar. Wer schnell ist, bekommt den Adapter sogar zum Einführungspreis von 16,99€.

StoryAdapter Ninja Mount
So einfach wie praktisch: Der StoryAdapter ermöglicht eine vertikale Befestigung der GoPro am Brustgurt. Die Actioncam sitzt nahe am Körper und ermöglicht so wackelfreie Aufnahmen für deine Story.

Ninja Mount Story Adapter – Alles auf einen Blick

  • optimale Aufnahmen für deine Facebook- & Instagram-Story
  • stabile Halterung, in der EU gefertigt
  • Set enthält StoryAdapter, GoPro kompatible Schraube und Buckle
  • wie bei allen Produkten von Ninja Mount liegt auch hier der Fokus auf eine möglichst plastikfreie Verpackung
  • verfügbar ab sofort
  • Einführungspreis von 16,99€

Weitere Informationen rund um Ninja Mount und den neuen StoryAdapter findet ihr hier:

www.ninja-mount.com

NEWS: Tomomi Nishikubo wird mit Red Bull Helm überrascht

Der japanische Trial- und Mountainbike-Star Tomomi Nishikubo erhielt kürzlich eine Paketzustellung der besonderen Art: Während er gerade in einer lokalen Skatehalle an seinen Skills arbeitet, bekommt er die Nachricht, dringend nach Hause zu kommen – eine Lieferung werde in Kürze zugestellt. Geschickt navigiert sich Tomomi durch das Gedränge Tokios und kommt gerade rechtzeitig zu Hause an, um vom BMX-Künstler Rim Nakamura das Willkommensgeschenk für einen sehr exklusiven Club überreicht zu bekommen: Tomomis eigener, brandneuer Red Bull Helm! 

Der japanische Bike-Ninja – oft mit den Trial-Genies Danny MacAskill und Fabio Wibmer verglichen – machte in den vergangenen Jahren mit seinen Videos Ninja Rider 1 + Ninja Rider 2 und vor allem mit Chase Her auf sich aufmerksam und demonstrierte nicht nur sein Können auf dem Bike, sondern auch seine Kreativität und seinen Humor. Mit dem jüngsten Clip Ride to Survive unterstreicht der Rider aus Yokohama ein weiteres Mal, warum er sich die Ehre eines Red Bull Helms mehr als verdient hat.

„Ich bin superglücklich und mega aufgeregt. Mit dem Red Bull Helm ist ein Traum wahr geworden. Es zeigt, dass sich unsere harte Arbeit gelohnt hat. Ich kann es kaum erwarten, gemeinsam mit Red Bull zukünftige Projekte umzusetzen. Außerdem möchte ich mich ganz herzlich bei meinem Team für die Hingabe und Unterstützung bedanken. Wie sie mich mit dem Red Bull Helm überrascht haben, war phänomenal.“ – Tomomi Nishikubo

© Jason Halayko

Da ihnen eine gewöhnliche Ankündigung der Kooperation zu langweilig erschien, beschloss das Team, Tomomi zu überraschen – inklusive eines gefakten Videodrehs für Tomomis Helmpartner POC, der gerne mitgespielt hat. Cameos von Tomomis großen Vorbildern Danny und Fabio machen die Überraschung noch größer. Komplett im Irrglauben zum Anlass des Videodrehs hat Tomomi also nicht die geringste Ahnung, was vor sich geht und warum Rim Nakamura plötzlich da ist, bis er das Paket öffnet und den Red Bull Helm in der Hand hält. Die Überraschung ist perfekt.

Folge Tomomi auf Social Media:

Instagram: www.instagram.com/tomomi_nishikubo/
YouTube: www.youtube.com/user/TomomiNishikubo
TikTok: https://www.tiktok.com/@tomomi_nishikubo
Website: https://rasoulution.com/athletes/tomomi-nishikubo/