Bike Check und 10-Schnelle Fragen mit Lukas Schäfer

Lukas Schäfer

„Voll krasse Schanzen Feder, Heckbremse und ganz griffige Fußrasten“ im Bike Check mit Lukas Schäfer.

Lukas macht was er will und woran er Spaß hat und das ziemlich gut. Ich hab den Koblenzer vor einiger Zeit kennen gelernt und bin immer wieder von seinem stylischen und entspannten Fahren beeindruckt. Wer ihn noch nicht kennt sollte unbedingt auf seinem Youtube Channel vorbeischauen, denn Lukas hält die Erlebnisse von seinen Reisen in POV Aufnahmen fest oder zeigt lässige Sessions mit seinen Freunden in Boppard. Der 25 jährige hat unteranderem schon an Events wie dem Crankworx Speed & Style und den Audi Nines teilgenommen.

Wir waren mit Lukas im Radquartier und haben uns über sein Signature Radon Slush unterhalten. Sebastian Marggraf hat für euch die Fotos gemacht.

Werbung

Werbung

Ausstattung:

Rahmen: Radon Slush (Signature Lukas Schäfer)
Farbe: Sand mit signature Decals
Gabel: RockShox Pike DJ
Bremse: Sram Level
Reifen: Maxxis DTH hinten, Maxxis Pace vorne
Kurbel: Sram Descendant
Sattel: Chromag mit custom Bezug

Radon Slush

Lukas zeichnet von klein auf gerne und ist deshalb ziemlich stolz auf seinen eigens designten Rahmen. Überall findet man kleine Details wie den Bären auf dem Unterrohr oder sein Motto „Win some, lose some“ auf den Innenseiten des Hinterbaus. Der Radon Slush Rahmen ist seid wenigen Tagen im Handel erhältlich.

Ich hab Lukas ganz unverschämt beim Essen einer Banane gestört und ihm 10-Schnelle Fragen gestellt.

Fully oder Hardtail

Skooter. mhhh. Boah wie lange darf ich das beantworten? Schwierige Frage. Ich würde auf nichts verzichten wollen.

Hund oder Katze?

Hund! Ganz klar. Früher wollte ich immer eine Katze, weil ich dachte die sind sauber und pflegeleicht, usw. Hab aber mittlerweile einen Hund den meine Partnerin mit in die Beziehung geholt hat und würde nicht mehr ohne wollen.

Luxus Hotel oder Van-Life?

Van-Life!!! Und später in den Wellnessbereich des Hotels sneaken.

Womit würdest du lieber Geld vderdienen? Contests oder YouTube?

Boah. Ganz schwierig. Wenn für mich Contests einfach und entspannt wären… dann Contests. Aber so, dass ich mich wohl fühle.

Fleisch oder Vegetarisch?

Vegetarisch.

Welche Filme? New World Disorder oder Cranked?

Ohha. das sind deine Alternativen? New World Disorder!

Dirt oder Urban?

Dirt

Trails oder Park

Trails

Pizza oder Pasta?

Pasta

Mit oder ohne Schoner?

Ohne, weil ich lieber kreativ fahre. Weil ich lieber auf eine andere Art und Weise versuche krass Fahrrad zu fahren anstatt kranke Drehungen und kranke Tricks zu machen. Mehr auf Style als auf Krank!

Lukas Schäfer

Wer mehr von Lukas und seinen Abenteuern sehen will, der sollte sich auf was gefasst machen und seine Socialmedia-Accounts abchecken.

Instagram, YouTube

 

 

 

Previous ArticleNext Article

Das neue NS Define 170 – Freerider, Super-Enduro und Spaß-Bike?

NS Bikes präsentiert die neuste Ergänzung der Define Reihe – das Define 170. Ein langhubiges Bike mit 180mm Federweg an der Front und 170mm am Heck, gemischten Laufradgrößen und potenter Geometrie. Laut NS Bikes soll das neue Define nicht nur bergab für ein Grinsen im Gesicht sorgen sondern auch bergauf eine gute Figur machen.

Der polnische Hersteller hat sich in den letzten Jahren vor allem einen Namen in der Freeride und Freestyle Szene gemacht. Ikonen der Szene wie Martin Söderstrom und Sam Pilgrim sind lange Zeit für das Unternehmen gefahren, aber auch die Godziek Brüder zeigen auf den NS Schlitten was sie können.

Moderne Geo mit trendigem Laufrad-Mix

Werbung

Werbung

Das Define 170 soll nun die eh schon große Bandbreite als Freerider ergänzen. An der Front arbeiten jetzt 180mm und am Heck 170mm Federweg. Gepaart wird das ganze mit einem Lenkwinkel von 64° und einem effektiven Sitzwinkel von 79°. Der recht lange Reach von 490mm und ein Radstand von 1284mm verspricht Stabilität in schnellen, steilen Sektionen und der Mullet-Laufrad-Mix mit 29er and der Front und 650B am Heck könnte das ganze mit verspielten Eigenschaften des „kleinen“ Hinterrads kombinieren. Somit sollte das langhubige Modell keinem harten Trail und Jump-Line Einsatz im weg stehen.

We selfishly made the Define 170 for the riding we most enjoy. It is perfect for big jumps and severe terrain, and it is happy on the uphills, too. It is the most aggressive bike in the Define range, but one that is still fun to ride everywhere. Enduro, freeride, bike park ripper, call it what you like – at NS, a company of riders, we have fallen in love with this beast. – Janek Ulatowski, Marketing Manager, NS Bikes

Modelle und Ausstattung

Spannend ist auch das Preis-/Leistungsverhältnis – Das Top Modell kommt mit Fox 38 Performance, Fox X2 Performance Dämpfer und Sram GX Eagle Schaltwerk und kostet dabei 4.499 Euro. Das etwas günstigere Modell setzt auf einen RockShox/Shimano Mix. An der Front arbeitet hier die RockShox Zeb, am Heck der X-Fusion Vector R Coil Dämpfer und geschaltet wird mit Shimano Deore. Das ganze kommt auf einen Preis von 3.399 Euro.

NS Bikes setzt bei den neuen Freeride Modellen gewohnt auf Aluminium Rahmen. Wer mit etwas weniger Federweg auskommt, sollte auch mal einen Blick auf das neue Define AL 160 mit RockShox 35 Gold RL und X-Fusion H3C Coil Dämpfer werfen. Das gute Stück ist für einen Preis von 3.299 Euro erhältlich.

NS Define AL 170 1NS Define AL 170 2NS Define AL 160

NS Bikes

frameNS Define AL w/ 170mm travel, AL6061-T6 + AL6066-T6, custom hydroformed tubes, semi internal cable routing
sizesS, M, L
rear shockFox Float X2 Performance 2 Pos Lever w/ LSC, LSR Trunnion 225x70mm
forksFox Float 38 Performance Grip, 180mm travel, 3 Pos Micro Adj Lever, 110x15mm Boost, 1.5T, 44mm offset
headsetGW integrated tapered IS42/IS52, sealed bearings
stemNS Quantum Lite 35, 45mm
handlebarNS 35, 800mm, 20mm rise
gripsNS Hold Fast
seatpostX-Fusion Manic internal S:125mm, M:150mm, L:170mm
saddleOctane One Crit, CrMo hollow rails
front brakeSram Guide RE, 200mm
rear brakeSram Guide RE, 200mm
rimsOctane One Solar 29” front, Octane One Solar 27.5” rear, 32h, tubeless compatible
spokesSpokes w/14mm nipples
front hubNS Rotary 110x15mm Boost (sealed bearings)
rear hubNS Rotary Cassette 148x12mm Boost (sealed bearings)
tires front / rearMaxxis High Roller II 29x2.5" WT TR EXO / Maxxis High Roller II 27.5x2.4" TR DH
cranksetTruvativ Descendant 6K DUB 170mm 34t
bottom bracketSram DUB BSA 73mm
pedals/
chainSram, 12spd
chain guide/
derailleurSram GX Eagle, 12spd
shiftersSram NX Eagle, 12spd
cassetteSram PG-1210, 12spd 11-50t
weight (kg)15.5
frameNS Define AL w/ 170mm travel, AL6061-T6 + AL6066-T6, custom hydroformed tubes, semi internal cable routing
sizesS, M, L
rear shockX-Fusion Vector R Trunnion 225x70mm, S:350lbs/in, M:400lbs/in, L:450lbs/in
forksRockShox ZEB 180mm travel, 110x15mm Boost, 1.5T, 44mm offset
headsetGW integrated tapered IS42/IS52, sealed bearings
stemNS Tone 35, 45mm
handlebarNS 35, 800mm, 20mm rise
gripsNS Hold Fast
seatpostX-Fusion Manic internal S:125mm, M:150mm, L:170mm
saddleOctane OneRocket2, CrMo hollow rails
front brakeShimano MT420, 200mm
rear brakeShimano MT420, 200mm
rimsOctane One Solar 29” front, Octane One Solar 27.5” rear, 32h, tubeless compatible
spokesSpokes w/14mm nipples
front hubNS 110x15mm Boost (sealed bearings)
rear hubNS 148x12mm Boost (sealed bearings)
tires front / rearSchwalbe Big Betty BikePark 29x2.4" / Schwalbe Big Betty BikePark 27.5x2.4"
cranksetShimano Deore FCMT5101 170mm 34t
bottom bracketShimano BSA 73mm
pedals/
chainShimano, 12spd
chain guide/
derailleurShimano Deore M6100, 12spd
shiftersShimano Deore M6100, 12spd
cassetteSunrace CSMZ800, 12spd 11-51T
weight (kg)15.8

NS Bikes

frameNS Define AL w/ 160mm travel, AL6061-T6 + AL6066-T6, custom hydroformed tubes, semi internal cable routing
sizesS, M, L
rear shockX-Fusion H3C Trunnion 205x65mm S:350lbs/in, M:400lbs/in, L:450 lbs/in
forksRockShox 35 Gold RL 160mm travel, 110x15mm Boost, 1.5T, 37mm offset
headsetGW integrated tapered IS42/IS52, sealed bearings
stemNS Tone 35, 45mm
handlebarNS 35, 780mm, 20mm rise
gripsNS Hold Fast
seatpostX-Fusion Manic internal S:125mm, M:150mm, L:170mm
saddleOctane OneRocket2, CrMo hollow rails
front brakeFormula Cura, 200mm
rear brakeFormula Cura, 180mm
rimsOctane One Solar 27.5”, 32h, tubeless compatible
spokesSpokes w/14mm nipples
front hubNS 110x15mm Boost (sealed bearings)
rear hubNS 148x12mm Boost (sealed bearings)
tires front / rearSchwalbe Big Betty BikePark 27.5x2.4" / Schwalbe Big Betty BikePark 27.5x2.4"
cranksetPraxis Cadet HD 170mm 34t
bottom bracketShimano BSA 73mm
pedals/
chainShimano, 12spd
chain guide/
derailleurShimano Deore M6100, 12spd
shiftersShimano Deore M6100, 12spd
cassetteSunrace CSMZ800, 12spd 11-51T
weight (kg)15.1

I’ve been testing & riding the Define 170 for a while now and I really have fallen in love with it. Riding it through the fast & rough is so confidence inspiring – it feels extremely stable, planted and well balanced. I find myself being able to change direction really quickly and it puts a huge smile on my face whiles doing so. I feel like if I were only allowed onebike, it would be this one, it just does it all unbelievably well. It’s the ultimate machine. – Joe Breeden, NS Bike UR Team

Wir konnten leider noch keine Runde mit dem neuen Define 170 drehen, dass wird sich jedoch in den nächsten Tagen ändern und dann wird es bei uns noch einen Test zu dem polnischen Freerider geben.

Mehr Infos zu NS Bikes findet ihr auf: www.nsbikes.com

TOP-VIDEO: Lukas Schäfer überschreitet Grenzen in „Isolation“

Der Koblenzer Freerider Lukas Schäfer präsentiert sein neustes Edit – Isolation. In einer Zeit voller Stress und schlechten Nachrichten hat er das gemacht, was er am besten kann; Er hat sein Bike und Tools geschnappt, ist in den Wald gegangen und hat dort ohne Druck und Ärger eine Line geschaffen, wie wir sie schon lange nicht mehr gesehen haben. 

Lukas hat uns netterweise noch ein paar Fragen zum Dreh und Bau seiner Line beantwortet. Außerdem hat er uns erzählt, was Freeride für ihn bedeutet und was zukünftig noch so ansteht.

Werbung

Werbung

Wie kam es zum Dreh? Was hat dich inspiriert so eine Line zu bauen?

Ich hatte auf sowas schon immer Bock. Videoprojekte und kreativ werden ist genau das Fahrradfahren, das ich zeigen möchte. Bei Contests ist das immer etwas schwierig so zu fahren wie man es gerne will. Zumindest fällt mir das schwer und mit Video kann ich mich einfach am besten ausdrücken.

Nachdem Jannik und ich letzten Winter die Zeit und Möglichkeit hatten, mit Relief unser Ding zu verwirklichen, kam das ganze ins Rollen. Wir hatten Relief komplett ohne Sponsoren durchgezogen um UNSER Projekt daraus zu machen, uns zu verwirklichen und zu zeigen was wir schaffen können.

Danach hatten wir aber immer noch einige Ideen, unter anderem die Idee für Isolation. Das Thema passt ja auch zur aktuellen Lage. Jannik und ich waren im letzten Jahr einfach immer unter Stress, hatten super viel Arbeit um die Ohren und haben einfach einen Break gebraucht. Wir wollten raus, einfach nur Fahrrad fahren und haben dann das Projekt gestartet. Das hat uns viel bedeutet und deshalb wollten wir das auch zeigen.

Was hat dich dazu inspiriert so eine Line zu bauen?

Ich wollte was roughes, was Freeridiges, einfach mit den gegebenen Mitteln und so simpel wie möglich Trails bauen, die sich geil fahren lassen und kreativ sind. Einfach auf das Wesentliche konzentrieren, es muss nicht gut aussehen, muss nicht stabil und aufwendig gebaut sein. Eher so wie man früher angefangen hat. Das war für mich nochmal wie ein Blick in die Vergangenheit, als ich mit dem Fahren angefangen habe.

Wie lange hat der Bau und Dreh gedauert? Lief alles nach Plan?

Der hat sich insgesamt über drei Monate hingezogen. Es gab viel Vorbereitung, man musste immer mal wieder hin, man musste immer wieder was Neues dazu bauen. Es war auch einfach wettertechnisch nicht möglich, das alles in einem durchzuziehen. Dann gab es natürlich auch Rückschläge. Wir hatten schlechtes Wetter an wichtigen Tagen und gutes Wetter wenn wir es eigentlich nicht gebraucht hätten. Aber so ist das eben bei einem Videodreh. Aber tatsächlich hat alles, das ich gebaut habe, direkt funktioniert.

Wir haben das Ganze auch genutzt um uns einfach mal zwei Wochen von Instagram und so so distanzieren, haben uns einfach auf den Dreh und die Arbeit konzentriert und das einfach genossen.

Was bedeutet für dich Freeride?

Einfach fahren, egal mit welchem Fahrrad, einfach Fahren ohne Einschränkungen. Das war auch in dem Video genau das für mich. Ich hab da nicht gebaut, das perfekt sein sollte, sondern es sollte Spaß machen und funktionieren. Ich nehme die Begebenheiten so wie sie sind. Freeride bedeutet für mich frei sein, ohne dabei von irgendwas anderem abgelenkt zu sein, ohne Contest, ohne Druck und natürlich die Line dafür zu haben, oder zu bauen. Freeride ist das zu machen, was ich will.

Was kommt als nächstes?

Ja, es bleibt spannend. Für uns war nach Relief schon klar, dass wir das noch öfter machen und es brodelt nur so vor Ideen. Die nächste ist auch schon in den Startlöchern, aber dazu kann man noch nicht mehr verraten. 😉

Lukas Schäfer

NEWS: Gabriel Wibmer fährt ab sofort auf Canyon

Gabriel Wibmer wird von nun an auf Canyon Bikes unterwegs sein. Mit Sender, Torque und dem Trial Bike steht dem 18-jährigen Osttiroler ein Arsenal zur Verfügung, mit dem er in jeder Disziplin Vollgas geben kann – von Downhill-Wettkämpfen im Sommer, über spektakuläre Freeride-Action bis hin zu progressiver Street-Trials-Artistik. Mit Canyon als neuem Bike-Partner hat er mit nur einer Marke all seine unterschiedlichen Bike-Vorlieben in seinem Fuhrpark vereint.

Gabriel sunrise manual © Stephan Wibmer

„Die Vorfreude mit Canyon zusammenzuarbeiten ist riesig. Ich kann es kaum erwarten, mit dem Trial Bike zu fahren und generell freut es mich total, dass Canyon für jede Diszipilin, die ich mache, ein passendes Bike hat – vom Trial Bike, über das Spectral, zum Freeride- und Downhill-Bike das ist echt ein Traum.“ – Gabriel Wibmer

Das Canyon-Team sowie MTB Brand Manager – Gravity, Jack Noy, sind gespannt, wohin die Kreativität und die Skills den 18-Jährigen bringen werden:

Wir freuen uns total, dass Gabriel wie auch sein Cousin Fabio, Teil der Canyon Familie sind. Gabriels Kreativität und sein Können auf dem Bike stechen für uns ganz klar heraus. Außerdem machen ihn seine positive Grundstimmung und Einstellung zu einer großartigen Ergänzung für das Canyon CLLCTV. Wir können den Beginn der Zusammenarbeit kaum erwarten und fiebern mit, was Gabriel 2021 und darüber hinaus auf die Beine stellen wird.“

© Stephan Wibmer

Gabriel Wibmer:
Facebook: www.facebook.com/Gabriel-Wibmer
Instagram: www.instagram.com/wibmergabriel
YouTube: www.youtube.com/channel/Gabriel_Wibmer
Tik Tok:  www.tiktok.com/@wibmergabriel

VIDEO: Soil Searching: Kamloops

Fast jeder weiß, dass British Columbia die Geburtsstätte des Freeride ist. In den 90er waren einige Mountainbiker auch versierte Snowboarder und waren an große Sprünge auf den Schneebedeckten Pisten gewöhnt. Somit war es nur eine Frage der Zeit, dass die Sehnsucht nach Airtime Platz auf den Trails der Mountainbiker fand. In Soil Searching erzählen Ron Penney, Brad Stuart, Luke Beers, und Eric Simmons von ihren Ursprüngen und ihrer Sehnsucht nach neuen Sprüngen und Trail-Building.

Some people change the world and are beautifully oblivious to the fact. Ron Penney, Brad Stuart, Luke Beers, and Eric Simmons are some of these people.

Werbung

Werbung

Read the Whole Story: http://bit.ly/soil-searching-kamloops

Die Drop & Roll Tour feiert die Weihnachtszeit mit neuem Street Video

Für alle Drop & Roll Fans gibt es ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk: den Release des Street Videos „Danny MacAskill and Duncan Shaw – A trip to the sea side – Drop and Roll“, in dem Danny MacAskill, Duncan Shaw und Nachwuchstalent Rory Semple gemeinsam die Rhyl Sea Front in North Wales erkunden. In einem Jahr, in dem Live-Shows mit Zuschauermassen undenkbar sind, muss die Drop & Roll-Crew umdenken und hat kurzerhand beschlossen, das Jahresende mit einem Team-Video zu zelebrieren. Die geballte Energie der Fahrer ist schon nach wenigen Sekunden spürbar. Mit hautnahen Follow-Lines und Drop & Roll typischer Finesse zaubert der Clip nicht nur den Trial-Fans ein Lächeln ins Gesicht.

Ursprünglich sollte das Projekt innerhalb eines Tages realisiert werden. Aufgrund der kurzen Wintertage und dem riesigen Potential der Rhyl Sea Front hat sich die Drop & Roll-Crew jedoch zu einem weiteren Drehtag entschieden. Danny und Duncan befinden sich bereits seit ein paar Monaten in Wales und haben sich immer wieder beim Schwelgen über die architektonischen Vorzüge der am Meer gelegenen Städte ertappt. Ein gemeinsamer Freund hat ihnen dann erste Bilder der Rhyl Sea Front gezeigt. Der Spot, der eine schier unendliche Anzahl an Lines und Trickmöglichkeiten zu bieten schien, festigte die Videoidee des Drop & Roll Teams. Begleitet werden Danny und Duncan dabei von Rory Semple, einem talentierten Nachwuchsfahrer, der schon jetzt mit einem immensen Tricklevel aufwarten kann und sich als Gastfahrer im Video beweisen darf.

Schon früher haben spektakuläre GoPro Follow-Lines von Danny und Duncan für Begeisterung gesorgt, und die Fans verlangen seither nach einer Zugabe. Nun gibt es, noch vor Weihnachten, mehr von den langersehnten Trains der zwei Bike-Virtuosen. Gerade jene Follow-Lines nahmen auch die meisten Versuche in Anspruch. Mit einem zweiten Fahrer, der die gleiche Line meistern muss, vervielfacht sich der Schwierigkeitsgrad, und das Timing wird zum Schlüssel. Man darf den Vordermann nicht aus dem Bild verlieren und muss gleichzeitig eine ruhige Kamerafahrt leisten. Den schwierigsten Trick im Video zeigt Danny MacAskill mit einem Frontflip von einem Treppenset.

Werbung

Werbung

Vor einiger Zeit filmten Duncan und ich bereits ein paar GoPro Follow-Lines zusammen. Seitdem ließ mich der Gedanke nicht mehr los, und ich war froh, dass wir für das Video ein paar richtig dicke Follow-Lines finden konnten!“ – Danny MacAskill

Das fünfeinhalb Minuten lange Video zeigt nicht nur die Trial-Kunst von seiner besten Seite, es transportiert auch ein Gefühl von Leidenschaft und Witz und bringt so den typischen MacAskill-Flair auf. Die Crew freut sich schon auf ähnliche Projekte im neuen Jahr!

Folge der Drop and Roll-Tour auf Social Media:

Facebook: https://www.facebook.com/dropandrollteam
Instagram: https://www.instagram.com/dropandrolltour/
Twitter: https://twitter.com/DropandRollTour
Website: https://dropandrolltour.com

Photos by Dave Mackison/ Rory Semple.

10 Jahre YT TUES – Das bayrische Downhill Biest erobert die Welt

Seit über 10 Jahren produziert der bayrische Direktversender nun schon die Donwhill Maschine TUES. Es begann als 26″ Freerider, gewann Red Bull Rampage, brachte Aaron Gwin ohne Kette auf das Siegerpodium und holte 2020 unter Oisin O’Callaghan den Junioren-Weltmeister Titel. Zum Jubiläum präsentiert YT die Geschichte hinter dem erfolgreichen Downhill Schlitten und zeigt ein  Hometrail Edit mit Entwickler Erik Irmisch. 
YT TUES
Erik Irmish – Entwickler und Racer
8. Dezember 2020 –Forchheim: 2020 war ein schwieriges Jahr, auchfür Downhill-Mountainbiker. Trotz der wenigenProfi-Rennen in diesem Jahr hat das YT TUES wieder einmal bewiesen, dass es eines der gierigsten Bikes da draußen ist und verhalfOisin O’Callaghan und David Trummerdazu, bei der WeltmeisterschaftGold und Silber zu holen.Erstklassige Athleten haben sich auf diesem Bike in den vergangenen Jahren mehrere Weltmeisterschaften, Weltcup-Overalls und Rampage-Titel gesichert –eineErfolgsgeschichte, die 2008 begann und 2010 richtig Fahrt aufnahm. Zum zehnjährigen Jubiläum seit der Vorstellung des Virtual Four Link (V4L) gibt YT-Testfahrer Erik Irmisch auf dem das Downhill-Geschoss richtig Gas auf seinen LocalTrails inDeutschland. Der 32-Jährige war maßgeblich an der Evolution beteiligt, um das TUES zu dem Biest zu machen, das es heute ist.

Erik ‚Irm‘ Irmisch ist seit 2010 bei YT und eng mit der Entwicklung des TUES verbunden – dem gnadenlosem und kompromisslosem ‚Downhill-Rig‘ von YT. Der Downhill-Rennfahrer ist Teil des Produktentwicklungsteams und gibt den Ingenieuren und Entwicklern wertvolles Feedback aus der Perspektive eines Athleten. In den frühen Tagen wurde die TUES-Entwicklung von Stefan Willared, dem ehemaligen CTO und heutigen CIO des Unternehmens, geleitet. Sowohl Stefan als auch Erik haben eine entscheidende Rolle bei der Evolution dieses Downhill-Bikes gespielt

„Bikes sind mein Leben und meine Leidenschaft. Ich denke, dass das Feedback der Athleten wichtig ist, weil die zusätzliche Perspektive dazu beiträgt, das perfekte Ergebnis zu erreichen. Ein wichtigerPunkt, an demich beteiligt war, war die Weiterentwicklung ab dem TUES MKI und die zukünftige Positionierung und Länge des Dämpfers. Diese Entwicklung, die mit einer optimierten Kinematik einhergeht, hat es uns ermöglicht, ein Fahrrad zu erschaffen, das in jeder Situation renntauglich ist. Ich habe auch kleinere Details beeinflusst, die für die Rennfahrer wichtig sind, wie zum Beispiel die Änderung der Kabelführung, damit das Nummernschild schön integriert und gut sichtbar ist. Wir haben eine großartige Crew und ich bin stolz, Teil des Puzzles zu sein.“

– Erik Irmisch, Test Rider & YT Family Member

In diesem Jahr feiert das TUES mit der V4L-Technologie sein 10-jähriges Jubiläum –ein Meilenstein in der Geschichte des aggressiven Downhill-Bikes, das viele Fahrer zu Podiumsplätzen, Medaillen und Titeln getragen hat. Das Fahrrad hat seit 2008 einen langen Weg zurückgelegt. Die anfängliche Entwicklung dauerte 12 Monate, bis 2009 das erste Aluminium-TUES auf den Markt gebracht werden konnte. Mit 180 mm Federweg und einer Marzocchi 66 war es eher ein Freeride-Bike als ein Downhill-Rig. „Wir werden oft gefragt, woher der Name für das Bike stammt. Wenn wir früher mit unseren Kumpels unterwegs waren, haben wir uns mit selbst gebauten Features Mutproben gestellt. Dann haben wir den, der dran war, immer mit ‚Tu es!‘ – Rufen quer durch den Wald ermutigt“, erinnert sich Stefan Willared.
Der damalige CTO Stefan Willared war jedoch nicht ganz zufrieden, was zu einem nahtlosen Übergang und der Entwicklung des TUES MKI führte. „Irm und ich waren mit der Leistung des klassischen 4-Gelenker-Hinterbaus nicht zufrieden. Wir begannen, die Fahrwerkshersteller zu kontaktieren, um mehr Daten über das Verhalten der Federelemente bei verschiedenen Geschwindigkeiten und Situationen zu erhalten.“ Das Ergebnis war die Weiterentwicklung des TUES von einem Freeride-Bike zu einem echten Downhill-Bike. „Die revolutionäre V4L-Technologie ermöglichte ein sensibleres Ansprechverhalten, das Bike stand in der Mitte des Federwegs deutlich höher und die Progression zum Ende des Federwegs hin wurde deutlich erhöht. Unterm Strich: Das Bike war stabiler und viel schneller. 2010 ist in meinen Augen das wahre Geburtsjahr des TUES. Durch den V4L-Hinterbau und die damit verbundene Geometrie und Fahrwerkskinematik wurde das TUES zu einem echten Downhill-Bike.“
YT TUES
Eine Erfolgsgeschichte: Aaron Gwins 2017 YT TUES
Aber die Innovationen hörten hier nicht auf. 2011 kam das TUES MKI mit einer verbesserten V4L-Kinematik und einer vergrößerten Einbaulänge des Dämpfers von 222 mm auf 241 mm auf den Markt, was noch mehr Potenzial und Geschwindigkeit freisetzte. Ein Jahr später wurden mit dem TUES MKII, das erstmals einen hydrogeformten Aluminiumrahmen und eine noch größere Dämpferlänge (267 mm) auf wies, neue Grenzen ausgelotet. „Unsere Priorität war, dass das TUES gut funktionierte, aber auch das Aussehen des Rahmens war uns wichtig. Hydrogeformte Aluminiumrahmen ermöglichen es uns auch heute noch, Gewicht am Rahmen zu sparen, wo es nicht benötigt wird, und gleichzeitig ein attraktives Rahmendesign zu schaffen. Das war ein wichtiger Schritt für uns als Unternehmen“, sagt Stefan Willared.
Nach vier Jahren voller wichtiger Entwicklungen wurden die nächsten drei Jahre damit verbracht, am nächsten großen TUES-Meilenstein zu arbeiten. Der Schritt in eine neue Welt der Mountainbike-Produktion wurde 2015 mit dem ersten Carbon-TUES-Rahmen (MKIII) und der „neuen“ großen 650B-Laufradgröße gemacht. „Unsere Freerider waren nicht so begeistert von der Einführung von 650B durch die Industrie, aber aufzuhalten war es trotzdem nicht“, erinnert sich der CIO von YT und fügt hinzu: „Industriedesign war und ist ein riesiges Thema für uns und nachdem wir uns mit dem CAPRA damit beschäftigt hatten, wollten wir das Know-How auf unsere anderen bestehenden Plattformen übertragen. Carbon hat uns noch mehr Möglichkeiten gegeben, unsere Rahmen zu formen und zu gestalten und gleichzeitig das Gewicht zu reduzieren und die Steifigkeit unserer Bikes zu erhöhen.“
YT TUES
Rough AF: Freeride Legende -Jordi Lunns Rampage 2018 Bike.
Die vorerst letzten Schritte in seiner Evolution folgten 2018 und 2019. Das TUES MKIII erhielt eine neu definierte Aluminium-und Carbon-Geometrie und YT konnte erstmals fünf verschiedene Rahmengrößen anbieten. „Zusätzliche Rahmengrößen erfordern erhebliche Investitionen bei der Entwicklung. Aber das war es uns wert, denn wir wollten es jedem Rider ermöglichen, eine Rahmengröße basierend auf seinem Fahrstil oder seiner Vorliebe aussuchen zu könnenund die Wahl unabhängig von seiner Körpergröße zu machen. Durch die Feinabstimmung der Bike-Größen kann eine Entscheidung basierend auf dem Fahrgefühl und der Geschwindigkeit, die man fährt, getroffen werden.“Im Jahr 2019 folgte mit der Einführung der 29“ Laufradgröße die vorerst letzte große Erneuerung.
YT TUES
Das TUES des 2020 Junior Weltmeister Oisin OCalaghan
„Rückblickend gibt es eine Menge toller Erinnerungen, die mir in den Sinn kommen. Das erste positive Feedback von Bike-Magazinen wie FREERIDE damals, eine fantastische Rezension in der legendären Publikation DECLINE in Nordamerika, nachdem wir ein paar Tage mit ihnen in Whistler verbracht hatten und nicht zu vergessen, von Mike Rose und Steve Jones zum Ritter geschlagen zu werden, als unser TUES in die Dirt 100 aufgenommen wurde“, erinnert sich Stefan Willared. Das TUES hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert und ein Team aus leidenschaftlichen Designern, Ingenieuren und Rennfahrern hat ein Downhill-Mountainbike geschaffen, das die besten Athleten der Welt zu Weltmeisterschafts- und Weltcup-Titeln und zu Rampage-Ruhm trägt.“Einer der emotionalsten Momente in meinem Leben war es, 2016 mit Markus Flossmann im Ziel von Lourdes auf den erlösenden Moment zu warten, nachdem Aaron Gwin auf dem Hot Seat Platz genommen hatte. Es war das erste Rennen der Saison und unser erstes Weltcup-Rennen mit dem TUES. Wir waren umgeben von französischen Downhill-Fans und den Beat der Elektromusik habe ich immer noch in den Ohren, wenn ich daran denke. Wenn ich mich an diese letzten Sekunden erinnere, bis es klar war, dass wir gewonnen hatten, bekomme ich heute noch eine Gänsehaut. Wir freuen uns darauf, was das nächste Jahrzehnt bringen wird.“
Mehr Information zu YT Industries: