Jackson’s Bike School – So geht die richtige Bike-Wartung!

 

Jackson Goldstone ist zurück mit der 5. Episode seiner Bike School. Diesmal widmet sich der junge Kanadier dem Thema Bike-Wartung. Denn diese sollte vor keinem Rennen oder Biketrip zu kurz kommen. Vor allem bei einem Rennen ist das richtige Bike Set-up unabdingbar. Jackson erklärt uns die Basics für die richtige Bike-Wartung und auf was man achten sollte. Angefangen bei den Schrauben, über die Gangschaltung bis hin zu den Dämpfern, Jackson gibt hilfreiches Wissen weiter, wie man sein Bike richtig in Schuss hält:

Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis bildet mit seinem breiten Spektrum an Bikeparkstrecken und Singletrails den idealen Ausflugsort für Mountainbiker jeder Altersklasse. Ob Rookie oder Pro, der Bikepark hält für jedes Fahrlevel und jeden Geschmack besondere Trails bereit. Um alle Strecken in vollem Umfang genießen zu können, sollte auch das Mountainbike bestens vorbereitet sein. Die regelmäßige Wartung ist essentiell, um Sicherheit und ein optimales Fahrvergnügen zu gewährleisten.

 

Im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis gibt es eine Reparaturwerkstatt, die dafür sorgt, dass kein Mountainbiker wegen einer kleinen Panne seinen Mountainbiketag verkürzen muss. Zudem kann sich jeder mit den Tipps von Jackson Goldstone rund um die Bike-Wartung bestens vorbereiten.

 

Schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein und holt euch die Tipps vom Profi: „So geht die richtige Bike-Wartung.“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

All photos by © Richard Bos

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Video: Anton Thelander is back!

Anton Thelander

Anton Thelander ist zurück und nimmt uns auf seinem Slopestyle Bike im Järvsö Bikepark mit. Vor zwei Jahren beendete der 26-jährige Schwede unerwartet seine Profi Karriere aufgrund von Verletzungen und anderer Gründe. Doch er ist zurück und stylischer denn je auf seinem Canyon Stitched mit Title MTB Komponenten im Bikepark unterwegs.

Anton Thelander takes us on a lap down Järvsö Bike Park with his slopestyle bike and ever seamless riding style. After stepping away from competitive riding for two years, it’s safe to say that Anton is back, looking comfier than ever on the bike. – Title MTB

Anton Thelander

Anton Thelander im WEB: Instagram, Youtube 

Test: Orbea Laufey H-LTD

Orbea Laufey

Agressiv, verspielt und für den Trail gebaut? Das Orbea Laufey H-LTD ist weit mehr als nur ein weiteres Hardtail und soll sich auch im fordernden Gelände für Spaß sorgen. Ob es dieses Versprechen halten kann und ob es tatsächlich so viel bietet wie es versprechen soll, haben wir für euch getestet. 

Orbea Laufey

Dieses Bike ist nicht für einen bestimmten Fahrertyp gemacht, dieses Bike ist ein Spaßgarant für alle, die das Mountainbike lieben. Es ist ein Trailbike auf der Suche nach neuen Jagdgründen. – Orbea

Bei Rädern der Marke Orbea kann man sich immer drauf verlassen, dass sie mit Hingabe gefertigt und durchdacht sind. Schnelle Rennräder oder potente Carbonenduros sind die Flaggschiffe der Spanier. Die Laufey Hardtail Reihe ist deutlich günstiger angesiedelt. Es gibt drei Modelle, den Einstieg für 1.299 Euro, die mittlere Variante für 1.599 Euro und für 1.999 Euro bekommt man bereits das Topmodell. Es kommt die Frage auf, ob da Fahrspaß aufkommt, wenn das komplette Bike soviel kostet wie ein Carbonrahmen aus gleichem Hause.

Wie positioniert Orbea selbst das Laufey? Es soll ein Trailbike auf der Suche nach neuen Jagdgründen sein. Es soll sowohl dein erstes als auch dein neustes Bike sein, es soll sich für Anfänger genauso wie für versierte Könner im Sattel eignen. Weiter versprechen die Spanier: „Es kommt zu einem fairen und erschwinglichen Preis und macht doch in jeder exklusiven Kollektion Eindruck. Das Laufey ebnet den Weg zum Spaß.“

Das Orbea Laufey – die Fakten

Mit knapp 2.000 Euro für das Topmodell ist das Laufey sicherlich als „erschwinglich“ zu bezeihnen. Für das Geld bekommt man zudem auch eine Menge geboten: Eine Fox 34 mit 140 Millimetern sollte alles wegbügeln können was der ungefederte Hinterbau verträgt. Die Schaltung kommt von Shimano, ein Mix aus SLX und XT, mit 10-51 Kassette, das reicht für fast jedes Gelände. Die Bremsen, die ebenfalls von Shimano kommen, sind mit vier Kolben auch für härtere Einsätze tauglich. Das Cockpit kommt von Race Face, der Sattel von Fizik und die Reifen von Maxxis, auch hier alles zuverlässige Komponenten.

Rahmen:Orbea Laufey Hydro 2020
Federgabel:Fox 34 Float Performance 140
Dämpfer:ohne
Laufräder:Orbea Tryp 30c Disc Tubeless ready
Reifen VR:Maxxis Forekaster 2.60″ FB 60 TPI Dual Exo TR
Reifen HR:Maxxis Rekon 2.60″ FB 60 TPI Dual Exo TR
Schaltwerk:Shimano XT M8100
Schalthebel:Shimano SLX M7100
Kurbel:OC1 Alloy forged Boost 32t
Umwerfer:Ohne
Bremse:Shimano MT501 BR520
Bremsscheiben:Shimano 180/180
Sattelstütze:OC2 Dropper 31.6mm
Sattel:Fizik Taiga S-alloy rail
Vorbau:Race Face Aeffect 35mm
Lenker:Race Face Aeffect 35 20mm Rise 780mm

Orbea Laufey

Parts aus eigener Produktion finden wir bei Kurbel, Teleskopstütze und Laufrädern. Wer denkt, hier soll dem Käufer eine Mogelpackung untergeschoben werden, der irrt gewaltig. Alles wirkt äußerst wertig und funktioniert einwandfrei. Damit passen sie sehr gut ins positive Gesamtbild, das das Rad mit dem schönen und aufwendig gemachten Alurahmen hinterlässt.

Erwähnenswert ist auch, dass man sich beim Laufey zwischen vier Größen und drei Farben entscheiden kann. Auch bei der Ausstattung sind Upgrades möglich: Bei Federgabel, Bremse, Lenker, Sattel und Laufrädern kann man tunen. Es lässt sich eine Kettenführung und eine Steckachse ohne Schnellspanner für vorne ordern. Bei der Teleskopstütze kann man ohne Aufpreis zwischen 125, 150 und 170 Millimetern Hub wählen. Großartig!

Wie läuft das Orbea Laufey?

Unsere Tester sind viele Jahre auf dem MTB unterwegs, haben auf Hardtails begonnen und bewegen sich inzwischen vor allem auf Enduro Bikes. Übereinstimmend kamen sie zu dem Schluss, das Laufey passt am besten für zwei Fahrertypen: Mountainbike-Einsteiger, die eine hochwertiges Rad haben wollen und sich nicht auf eine Disziplin festlegen wollen, und die kein deutlich teureres Fully kaufen möchten. Oder Biker, die einfach Spaß mit einem unkomplizierten Bike haben wollen und Freude daran finden an ihrer Fahrtechnik zu feilen.

Orbea Laufey

So entstand auf den Ausfahrten in der Gruppe eine interne Challenge: der Versuch den Fully-Fahrern davonzufahren. Dass man auf dem Laufey überhaupt auf derartige Gedanken kommt, sagt schon viel über das Fahrverhalten aus. Dass der Laufey-Pilot bei flowigem oder eher flachem Terrain den vollgefederten Enduristen tatsächlich ein ums andere Mal davonfuhr ist das Sahnehäubchen. Klar: Im Steinfeld oder auf Wurzelteppichen will die Linie sorgfältig gewählt werden, ansonsten wird’s ungemütlich. Der Unterschied zu konventionellen Hardtails ist dank der 140er Fox 34 und den dicken 29×2,6″ Reifen enorm.

Auch bergauf macht das Laufey eine gute Figur. Dank zwölffach Kassette und ausgewogener Geometrie gelingen auch sehr steile Kletterpartien. Die Übersetzung sollte auch für MTB-Anfänger oder untrainierte Routiniers ausreichen. Bergab geben die Shimano Stopper immer genug Sicherheit. Nur sehr schwere Fahrer im alpinen Gelände werden sich größere Bremsscheiben wünschen. Alle eigenen Komponenten funktionieren super, alles ist stimmig. Besonders der Hebel der Teleskopstütze ist hervorzuheben, er verwöhnt mit einer Ergonomie, die viele teure Markenprodukte vermissen lassen.

Wer das Gas richtig stehen lassen will, der wird sich unter Umständen einen anderen Reifen an der Front wünschen, etwas mit gröberem Profil für mehr Traktion. Das Rad ist aber auch so einen echte Spaßmaschine!  Details wie die verschiedenen Flaschenhalterpositionen für große und kleine Flaschen oder dass das Rad selbst im härteren Gelände sehr leise fährt spricht für die Detailliebe mit der das Laufey konzipiert wurde.

Test Ride: Specialized Stumpjumper 2021

Specialized Stumpjumper 2020

Nachdem erst vor ein paar Tagen das Stumpjumper Evo vorgestellt wurde, haut das US-Amerikanische Unternehmen das neue Specialized Stumpjumper 2021 raus. Das Neue Stumpjumper ist von Grund auf überarbeitet und soll noch mehr bieten als der Vorgänger. Wir waren beim Presseevent in Saalbach vor Ort und konnten bereits erste Eindrücke von der brandneuen Trailwaffe sammeln.

Wie auch das EVO wurde das Specialized Stumpjumper 2021 in Saalbach Hinterglemm vorgestellt. Wie schon im Test zum neuen Stumpi EVO angedeutet, spielte das Wetter  auch beim Launch des Trailbikes nicht wirklich mit. Nasskaltes Wetter mit etwas Schnee beschreibt den Testzeitraum wohl am besten. Möglicherweise nicht die perfekten Bedingungen für ein Testevent und um ein zuvor unbekanntes Bike einzuschätzen – andererseits dürften uns diese Tage in Saalbach Hinterglemm dank des Sauwetters lange im Kopf bleiben. An dieser Stelle noch einmal ein großer Dank an die Jungs von Specialized, die uns fantastisch versorgten und uns ein Chalet der Extraklasse zu Verfügung stellte.

Doch nun zum Wesentlichen: Trails ohne Ende, ein aggressives Trailbike mit 140/130mm Federweg und eine super motivierte Crew – genau darum ging es bei den Tagen im Pinzgau. Wir konnten dort erste, aussagekräftige Eindrücke sammeln und stellen euch diese im folgenden Artikel vor.

Die wichtigsten Fakten des Specialized Stumpjumper 2021 kompakt zusammengefasst

  • Einsatzgebiet: Trailbike
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • Federweg vorne: 140mm
  • Federweg hinten: 130mm
  • Rahmengrößen: S1-S6
  • Rahmenmaterial: Carbon, Aluminium
  • Varianten, Preise und Verfügbarkeit: Das Specialized Stumpjumper 2021 ist ab sofort erhältlich

 Technische Details des Specialized Stumpjumper 2021

Das Stumpjumper – ein wahrer Dauerbrenner bei Specialized. Für das Modelljahr 2021 hat sich im Vergleich zum Vorgängermodell so einiges geändert und nun soll es mit noch mehr Allround-Charakter in den Startlöchern stehen. Vom Rahmendesign über die Kinematik bis hin zur Geometrie hat sich beinahe an allen Ecken und Enden des Bikes etwas getan. Doch um es in einfachen Worten zu sagen bleibt das Bike weiterhin ein Trailbike, möchte durch die  Neuerungen laut Specialized jedoch eine noch größere Zielgruppe ansprechen.

140mm Federweg an der Front, 130mm im Heck und die 29 Zoll Bereifung zeigt die Marschrichtung bereits grob auf. Bei der Entwicklung legten die Ingenieure und Designer viel Wert auf den Austausch mit den Fahrern, ein gutes Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht und ein möglichst flexibles Komplettdesign des Bikes, welches für eine maximal große Gruppe an Fahrern ein auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmtes Bike bieten soll.

Specialized Stumpjumper 2020

 

Ab heute ist das Stumpjumper in fünf Ausstattungsvarianten, sieben Farbvarianten und in den hauseigenen Größen S1-S6 verfügbar. Die Produktpalette umfasst zwei Aluvarianten, die preislich bei 2.199 Euro bzw. 2.999 Euro liegen und somit einen doch recht günstigen Einstieg darstellen. Bis auf einige kleine Unterschiede wie den Horst-Link, der den Alumodellen vorbehalten bleibt, sollen die beiden Alloy-Modelle den Carbonrahmen in nichts nachstehen. Carbon am Stumpjumper bekommt man ab 3.999 Euro bei der Comp-Ausstattungsvariante. Für 5.299 Euro gibt es bereits die Expert-Variante und wer das Beste vom Besten will, wird beim S-Works Stumpjumper für 9.999 Euro fündig.

Bis auf das Fahrwerk des preiswertesten Modells setzt Specialized komplett auf Fox Dämpfer und Gabeln. Ansonsten steht bei den verschiedenen Modellen ein bunter Mix aus Sram, Shimano, DT Swiss und hauseigenen Anbauteilen zur Auswahl. Hier könnt ihr euch auf der deutschen Homepage von Spezialized oder eurem Händler des Vertrauens selbst ein genaueres Bild machen.

Federgabel:Fox Float 34 Grip2
DämpferFox Float DPS
LaufräderDT Swiss 240 15x110mm; 12x148mm
Reifen VRButcher GRID 29x2,3"
Reifen HRPurgatory GRID 29x2,3"
SchaltwerkSram XX1 Eagle AXS
SchalthebelSram XX1 Eagle AXS
KurbelSram XX1 Eagle DUB S1:165mm; S2-S5:170mm; S6:175mm
BremseSram G2 Ultimate
BremsscheibenSRAM 200/180mm
SattelstützeRockShox Reverb AXS
SattelSpecialized Bridge 155/143mm
VorbauDeity Copperhead 35mm
LenkerSpecialized Trail 780mm, 35mm, 27mm Rise

Abgestützter Eingelenker statt Horst-Link

Um die Steifigkeit des Fahrwerks zu erhöhen, die Federungskinematik besser aufeinander abstimmen zu können und den Wartungsaufwand zu reduzieren entfällt bei den Carbonvarianten des Specialized Stumpjumper 2021 der Horst-Link am hinteren Ende der Kettenstreben. Dadurch konnten die Entwickler einen enormen Zuwachs an Torsions- und Seitensteifigkeit generieren. Eine flexible Zone entlang der Sitzstrebe oberhalb der Bremsenhalterung ermöglicht 130mm Federweg im Heck ganz ohne einen zusätzlichen Drehpunkt, ohne dass sich der Hinterbau dadurch jedoch schwammig anfühlen soll.

Specialized Stumpjumper 2020

Geometrie des Specialized Stumpjumper 2021

Am meisten Wert wurde bei der Geometrie des neuen Stumpjumper auf Kontrolle und Effizienz gelegt. So sollen das niedrige Tretlager, der flache Lenkwinkel und das verringerte Offset für Stabilität in rauem Gelände sorgen und gleichzeitig die Möglichkeit bieten, es in Kurven ordentlich krachen zu lassen. Zusätzlich sollen die kurzen Kettenstreben für ein verspieltes, wendiges Bike sorgen. Ein steileres Sitzrohr soll bergauf für eine verbesserte Performance im Vergleich zum Vorgänger sorgen und den Rider in eine effiziente Position bringen.

Zusätzlich lässt sich das Tretlagerhöhe um 7mm verändern, was auch einige andere Parameter beeinflusst (detailliert könnt ihr diese der folgenden Tabelle entnehmen). Bereits vor dem Praxiseindruck können wir euch verraten, dass das Konzept in puncto Geometrie für uns voll aufging.

S1 high/lowS2 high/lowS3 high/lowS4 high/lowS5 high/low S6 high/low
Lenkwinkel in°65,5/6565,5/6565,5/6565,5/6565,5/6565,5/65
Steuerrohrlänge in mm95100/100110/110120/120130/130140/140
Oberrohrlänge horizontal in mm563/563583/583605/605632/632660/660692/692
Überstandshöhe in mm730/730734/734744/744749/749757/757757/757
Tretlagerhöhe in mm335/328340/333340/333340/333340/333340/333
Radstand in mm1152/11521175/11751200/12001228/12281268/12681302/1302
Sitzrohrlänge in mm 385/385385/385405/405425/425445/445465/465
Sitzrohrwinkel in °76,5/7676,5/7676,5/7676,5/7676,5/7676,5/76
Kettenstrebenlänge in mm432/432432/432432/432432/432442/442442/442
Stack in mm610/614609/613618/622627/632636/641646/650
Reach in mm415/410435/430455/450480/475505/500535/530

Erste Eindrücke auf den Trails mit dem Specialized Stumpjumper 2021

Da das Stumpjumper nicht nur für den Gravityeinsatz konzipiert wurde, ging es nach einer kurzen Einrollrunde auf der BlueLine auf einer Forststraße bergauf in Richtung Hacklbergtrail. Der Fox Float Dämpfer hätte sich auf diesem Uphill sperren lassen, doch war dies in keiner Situation nötig, da ich kaum ein Wippen des des Hinterbaus wahrnehmen konnte und das Stumpi enorm effizient und vortriebsstark kletterte. Natürlich probierte ich auch die Sperrfunktionen aus und testete in jeder Einstellmöglichkeit. In der geschlossenen Position war der Vortrieb zwar geringfügig mehr, dies ging jedoch folgerichtig zu Lasten des Komforts und des Grips der Reifen.

Meiner persönlichen Einschätzung nach ist das neue Trailbike der US-Amerikaner eine wahre Bergziege und zauberte auch mir, als eher bergab orientierten Mountainbiker, auf steilen Anstiegen ein Lächeln ins Gesicht!

 

Besonders freute ich mich natürlich auf die liftunterstützte Downhill-Action in Saalbach Hinterglemm. Auf den vielseitigen Trails boten sich zig Möglichkeiten die eigenen Grenzen und die des Bikes auszuloten. Auf angelegten Strecken mit viel Flow zeigte das Stumpjumper einen enorm verspielten Charakter und es ließ sich auf den Tracks mit Leichtigkeit von links nach rechts werfen. In der Luft vermittelte es viel Sicherheit und zeigte, dass auch Räder mit weniger Federweg bei Landungen im Flat oder Ähnlichem so einiges an Reserven haben können. Besonders fiel hier das geringe Gewicht auf, da es sich beinahe wie ein 29 Zoll Slopestyle-Bike auf Steroiden bewegen ließ.

In rauerem Gelände überraschte mich das Specialized Stumpjumper, da es trotz seiner Verspieltheit mit viel Laufruhe und Spurtreue überzeugen konnte. Die 29 Zoll Laufräder sorgten in Kombination mit der austarierten Geometrie für ein super Überrollverhalten – auch in steilen Sektionen. Während des Events diente mitunter die X-Line in Saalbach als Teststrecke, welche schon des Öfteren als Austragungsort für Downhillrennen genutzt wurde. Von engen, verblockten Kurven, über tiefe Stufen und roughe Steinfelder war hier alles geboten. An seine Grenzen konnte ich das Trailgeschoss jedoch kaum bringen, da das Fahrwerk besonders im unteren Drittel wahnsinnig gut gegenhielt und das Bike keine Anzeichen von Nervosität aufzeigte.

Johannes Schreiner

Specialized im World Wide Web

www.specialized.de

Video: Korbinian Engstler’s insane POV: Bike-Republic Sölden

Korbinian Engstler ist wohl aktuell der bekannteste Newcomer der Szene und wurde durch seine super stylischen Jibs und Manuals auf TikTok und Instagram berühmt. In seinem neusten Video zeigt der junge Allgäuer wie man auf der Zaahe und Teäre Line in der Bike-Republic Sölden mit Stil unterwegs ist. Über Sieben Minuten extrem schnelle Action, Whips und Roosts. Viel Spaß beim anschauen. 

What an INSANE GoPro POV RUN down the Zaahe/Teäre line at Bike Republic Sölden. I had the pleasure to ride this line with Nikolaj from the BRS Team after the Bikepark closing! Thanks for that! – Korbinian Engstler

Hier findet ihr noch mehr Infos über Korbinian:

TikTok, Instagram 

 

Video: World Cup Winning Runs Round 2 Maribor

World Cup Maribor 2020

Die erste Hälfte dieser besonderen World Cup Saison ist vorbei. Von extrem matschigen Kurven über rutschige Wurzeln bis zu gefährlichen Stürzen war an diesem Wochenende in Maribor alles dabei. Doch durch die verbesserten Streckenbedingungen am Sonntag wurde das gestrige Rennen ein sehr spannendes und sorgte für frischen Wind auf dem Podium.

Nachdem Loris Vergier schon die erste Runde am Freitag gewann, holte er sich auch am gestrigen Renntag den Sieg und baute somit seine Führung im Gesamtklassement aus. Bei den Frauen sorgte Nina Hoffmann für Abwechslung auf dem Podium und holte den ersten World Cup Sieg einer deutschen Frau seit 25 Jahren.

Falls ihr mehr über die Ergebnisse der zweiten Runde in Maribor erfahren wollt, schaut doch einfach mal in unserer Zusammenfassung von gestern nach. Den Artikel findet ihr hier.

First half of the UCI Mountain Bike Downhill World Cup season 2020 is done and dusted. In contrast with round one on Friday, Sunday’s round two in Maribor, Slovenia, treated riders with an almost dry track, allowing higher speeds which resulted in tighter margins at the finish line. Nina Hoffmann celebrated her first ever World Cup win in the Women’s category. Marine Cabirou, Eleonora Farina, Myriam Nicole & Tracey Hannah completed the podium respectively.

Loris Vergier won the race in Men’s category with another stellar performance, leaving Maribor with a perfect score of two gold medals. He was followed by his fellow Frenchman Loïc Bruni in second, Matt Walker (GBR) in third, Finn Iles in 4th and Troy Brosnan in 5th. – Red Bull

Maribor World Cup 2020
Nina Hoffmann feiert ihren Sieg beim UCI DH World Cup in Maribor 2020 // Bartek Wolinski/Red Bull Content Pool

UCI World Cup DH Maribor Round 2 – Ergebnisse und Zusammenfassung

UCI World Cup Maribor 2 2020

Das zweite Rennen des World Cups in Maribor ist vorbei und die guten Wetterbedingungen sorgten für einen engeren Ausgang als beim letzten Mal. Bei den Frauen sorgte Nina Hoffmann für frischen Wind auf dem Siegerpodest und bei den Herren dominierten einmal mehr die Franzosen. 

Ein spannendes Wochenende mit gleich zwei Rennen ist zu Ende und nun können sich die Athleten endlich für ein paar Tage ausruhen, bevor es in zwei Wochen zu den letzten Rennen der Saison nach Lousa in Portugal geht. Die Top Fünf der jeweiligen Kategorien und eine Zusammenfassung der Elite Rennen findet ihr unten im Artikel. Falls ihr noch mehr über die Rennergebnisse erfahren wollt, schaut auf die Seite der UCI vorbei. Den Link zu Wiederholung des Live-Streams findet ihr hier.

Rank: Nr.:Name/Team:Time/Gap: Rank: Nr.:Name/Team:Time/Gap:
1.n°3PIERRINI Leona4:19.4481.n°34"O CALLAGHAN Oisin
THE YT MOB"
3:16.100
2.n°5VAN DER VELDEN Siel4:28.914
+9.466
2.n°37"REIS Nuno
MIRANDA FACTORY TEAM"
"3:22.516
+6.416"
3.n°2ERICKSON Ella4:38.721
+19.273
3.n°10SILVA Dante"3:23.164
+7.064"
4.n°4THIELE Anastasia4:45.935
+26.487
4.n°3"BANDEIRA Goncalo
MIRANDA FACTORY TEAM"
"3:23.626
+7.526"
5.n°27"GRICE Christopher
SPECIALIZED GRAVITY"
"3:23.774
+7.674"
Elite Frauen:Elite Männer:
1.
no°"HOFFMANN Nina
NINA HOFFMANN RACING - STIF"
3:38.6021.no°5"VERGIER Loris
SANTA CRUZ SYNDICATE"
3:07.771
2.no°"CABIROU Marine
SCOTT DOWNHILL FACTORY"
"3:40.501
+1.899"
2.no°1"BRUNI Loic
SPECIALIZED GRAVITY"
"3:07.828
+0.057"
3.no°"FARINA Eleonora
MS MONDRAKER TEAM"
"3:42.814
+4.212"
3.no°16"WALKER Matt
MADISON SARACEN FACTORY TEAM"
"3:08.174
+0.403"
4.no°"NICOLE Myriam
COMMENCAL / MUC - OFF BY RIDING ADDICTION"
"3:44.677
+6.075"
4.no°21"ILES Finn
SPECIALIZED GRAVITY"
"3:08.634
+0.863"
5.no°"HANNAH Tracey
POLYGON UR"
"3:47.477
+8.875"
5.no°3"BROSNAN Troy
CANYON COLLECTIVE FACTORY TEAM"
"3:08.787
+1.016"

Zusammenfassung des Rennen der Elite Frauen. Die Deutsche Nina Hoffmann holt ihren ersten World Cup Sieg und somit seit 25 Jahren die erste Goldmedaille der Frauen für Deutschland. Marine Cabirou fährt wie gewohnt sehr stark und landet auf Platz 2.

  • Mikayla Parton auf Hotseat
  • Stacey Fischer stark in den ersten zwei Splits, +1.32 langsamer im dritten Split, verliert Zeit und geht auf Pos. 2
  • Weltmeisterin Camille Balanche 5 Sek schneller im ersten Split, sauberer Lauf, geht mit 7,52 Sek Vorsprung ins Ziel
  • Monika Hrastnik startet stark, 4 Sek schneller im 3 Split, springt das große Gap, kommt mit 5 Sek Vorsprung ins Ziel
  • Tracey Hannah 4 Sek Vorsprung im ersten Split, springt großes Gap, aggressiver Lauf, geht auf Pos. 1
  • Marin Cabirou startet stark, 3,4 Sek Vorsprung im 3. Split, kommt schnell in die Offcamber Sektion, geht in Führung
  • Nina Hoffmann etwas langsamer im ersten Split, sehr starke Linie im Rockgarden, 0,29 Sek Vorsprung in Split 3, holt auf, geht mit fast 2 Sek in Führung
  • Eleonora Farina holt im 2. Split auf, andere Linie im Rockgarden, cased das große Gap, stürzt beinahe, bleibt auf dem Rad, verliert Zeit, geht auf Pos. 3
  • Tahnee Seagrave rutscht in der offenen Kurve am Start weg, stürzt, verliert Zeit, keine Chance zum Aufholen, 20 Sek langsamer ins Ziel
  • Myriam Nicole startet als letzte, aggressiv direkt aus dem Starttor, 1,5 Sek schneller im 1. Split, verliert Zeit im Rockgarden, 0,28 Sek langsamer im 3. Split, rutscht in Offcamber Sektion, stürzt, pushed weiter, kommt trotz Sturz nur 6,5 Sek. langsamer als Nina ins Ziel
  • Nina Hoffmann gewinnt den ersten World Cup ihrer Karriere. Der erste World Cup Sieg einer deutschen Frau seit 1995

Zusammenfassung des Rennen der Elite Männer.  Der Kampf um den Titel wurde zwischen Loic Bruni und seinem französischen Landsmann Loris Vergier ausgetragen und zeigte wie knapp der zweite World Cup in Maribor bei besseren Streckenverhältnissen ausgehen kann. Vergier holt seinen zweiten Sieg der Saison.

  • Schladming Local Andreas Kolb mit starkem Lauf im Hotseat
  • Bernard Kerr nur +0.22 Sek langsamer, stürzt am Tripple
  • Greg Minaar 0,5 Sek schneller im zweiten Split, straight Line im Rockgarden, baut Führung aus, der 39 jährige geht mit 2.3 Sek Führung ins Ziel
  • Luca Shaw fast 1 Sek schneller in Split 1 und 2, straight line im Rockgraden, springt Tripple, macht kleine Fehler, 0.5 Sek langsamer in Split 4, geht auf Pos. 2
  • Angel Suarez startet stark, fest 1 Sek schneller in Split 2, sauber durch Rockgarden, 0,66 schneller Split 3, sauber über Tripple, verliert Zeit, geht mit 0.42 in Führung
  • Aaron Gwin 0.1 Sek schneller Split 1, verliert Zeit, 0.78 Sek langsamer Split 3, Attackiert im unteren Bereich, geht in Führung, Pos. 1
  • Danny Hart nur 0.001 Sek schneller Split 1, neue Bestzeit im Rockgarden, baut Führung aus, 0.73 schneller Split 3, macht kleine Fehler, verliert Zeit, geht auf Pos. 3
  • Dakotah Norton stürzt
  • Finn Iles startet stark, 0.68 Sek schneller Split 2, schlägt Hart Bestzeit im Rockgarden, baut Führung aus, springt Tripple, geht auf Pos. 1
  • David Trummer über eine Sek langsamer im Rockgarden, verliert Zeit, kommt 3.68 Sek langsamer ins Ziel
  • Matt Walker startet stark, geht in Führung, verliert 0.4 Sek in Split 3, holt auf, geht in Führung
  • Loris Vergier 0.66 Sek schneller Split 2, kleine Fehler im Rockgarden, baut Führung aus, 1.64 Sek schneller Split 3, verliert über eine Sek, geht mit 0.1 Sek in Führung
  • Troy Brosnan 0.21 schneller Split 1, verliert minimal Zeit, Fehler im Rockgarden, 1.56 langsamer Split 3, geht auf Pos. 4
  • Nur noch zwei Athleten starten
  • der 19 jährige Thibaut Daprela  startet, 0.02 langsamer Split 1, verliert Zeit, 2.75 langsamer Split 3, kommt mit 2.6 Sek langsamer in Ziel
  • Loic Bruni stark im Start, 0.24 Sek schneller Split 1, verliert minimal Zeit, 0.77 langsamer Split 3, sauber über Tripple, kleiner Fehler, holt auf, 0.23 Sek Vorsprung, verliert im letzten Split etwas Zeit, kommt 0.2 Sek langsamer in Ziel
  • Loris Vergier gewinnt auch die zweite Runde in Maribor und baut seine Führung im World Cup weiter aus

UCI World Cup Maribor 2 2020