Riding Culture bringt eigene Downhill-Kollektion auf den Markt

Riding Culture will seine Legitimität in den Bikeparks festigen. Die junge Schweizer Marke, die für ihre extrem abriebfesten Hosen für Zweiradfahrer bekannt ist, erweitert ihr Angebot mit der neuen Sender-Kollektion. Die Linie ist allen abfahrtsorientierten MTB-Disziplinen gewidmet und richtet sich somit an Bike-Park-Afficionados aber auch Enduro und Allmountain-Fahrer, die beim Shredden in einem funktionelle wie auch stylischen Outfit unterwegs sein wollen . Riding Culture gehört zu „THE ROKKER COMPANY“ und hat sich mit seinen Rider, darunter Lucas Huppert, Gabriel Wibmer und Nikita Ducarroz, in den letzten Jahren in den Disziplinen Slopestyle, Freeride und BMX einen Namen gemacht.

Mit der neue Kollektion erweitert Riding Culture ihr Portfolio in Richtung Downhill und Enduro. Die Sender-Kollektion umfasst zwei Funktionshosen und drei Longsleeves . Mit ihrem typischen Logo und dem Slogan – Think less, ride more – spricht die Kollektion passionierte Mountainbiker an. „Mit der Sender-Kollektion decken wir jetzt alle Disziplinen ab, die zu unserer DNA gehören: Urban Commuting, Slopestyle, Freeride, BMX und jetzt auch Downhill und Enduro“, sagt Mitbegründer Kai Glatt, der selbst leidenschaftlicher Snowboarder und Downhill-Mountainbiker ist.  Tatsächlich fahren viele der Riding Culture Teamfahrer Downhill-Mountainbikes, um zu trainieren oder um zwischen zwei Freeride/Slopestyle -Wettbewerben Spaß zu haben.

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Mit seinen Team-Fahrern hat Riding Culture seine Spezialität ins Rampenlicht gerückt: die unvergleichlich robusten Jeans und Hosen. Die Riding Pants werden aus einem speziellen Gewebe (Denim kombiniert mit hochfesten Polyiamid-Fasern) hergestellt und nachhaltig produziert. Dadurch sind sie nahezu unzerstörbar, extrem langlebig und kompromisslos hinsichtlich Komfort, Atmungsaktivität und Leichtigkeit. Die Kollektion umfasst auch Hoodies, Longsleeves oder Accessoires. Die wachsende Community der Marke erkennt sich in der Freiheit wieder, die nur ein Zweirad bietet.

Aktuell arbeitet Riding Culture daran, die Bekanntheit der Marke auf internationaler Ebene zu festigen. Die Website, die bislang nur auf Englisch und Deutsch verfügbar war, wurde im Juni um Französisch und Italienisch erweitert. Weitere Sprachen sollen folgen, allen voran Spanisch. Der Fokus liegt derzeit auf den Märkten Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien und den Benelux-Ländern.

Weitere Informationen zu Riding Culture finden sich auf www.ridingculture.com oder auf Social Media unter facebook.com/RidingCulture und instagram.com/ridingculturebicycle (evtl. instagram.com/ridingculture).

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Red Bull District Ride – Die Highlights aus Nürnberg + Video & Fotostory

Alle paar Jahre wandelt die wunderschöne Altstadt Nürnbergs ihr Gesicht. Zwischen den historischen Gebäuden stehen dann riesige Sprünge, Quarterpipes und Features auf denen die besten Slopestyle Athleten der Welt ihr Können unter Beweis stellen. 2022 ging es wieder auf den besonderen Kurs. Emil Johansson holte sich mit extremen Kombos und seinem stylischen Fahrstil Gold – Wir waren vor Ort und haben für euch ein paar der Highlights festgehalten. 

FOTOS VON SEBASTIAN MARGGRAFF

Abgesehen von der Parkplatzsuche ist Nürnberg ein Highlight. Die Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und monumentalen Kirchen gefällt selbst Menschen die ihre Zeit lieber in der Natur verbringen. Doch beim Red Bull District Ride ist die Stadt nur Kulisse und der Fokus liegt auf den massiven Sprüngen und den Athleten in der Luft.

Bei unserer Ankunft am Freitag haben wir mit Trainingsläufen gerechnet, jedoch wurde der erste Contest Run schon auf den Abend verschoben, da für Samstag schlechtes Wetter vorausgesagt wurde. Somit mussten die Athleten einen Tag früher zeigen was sie drauf haben ohne ihr Training richtig durchziehen zu können. Das sorgte unteranderem im Fahrerfeld für etwas Unmut.

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Wer sich mit der Materie befasst, weiß, dass es sich im Slopestyle um die größten Trickjumps handelt. Fehler können hier sehr schnell sehr schlimm enden und somit müssen sich selbst die Besten der Welt ordentlich vorbereiten und an den Kurs gewöhnen. Da die Begebenheiten der Stadt die Strecke extra gefährlich machen und bei einem Sturz Geländer, Treppen und Bordsteine das Risiko einer Verletzung erhöhen, ist die Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg und wichtig für das Selbstbewusstsein.

Neben dem ungewohnten Untergrund kam noch dazu, dass das ein oder andere Feature etwas kurz, oder mit einem extremen Risiko bei Fehlern verbunden war. Das wurde auch im Training klar, nachdem sich Tim Bringer und Szymon Godziek verletzten und somit beim Contest nicht mehr antreten konnten. Es wurde gemunkelt, dass darauf der ein oder andere Fahrer ebenfalls zurücktrat und auf eine Teilnahme am Contest verzichtete. Somit konnte unteranderem der Brite Tom Isted nachrücken und einen brachialen Contest Run hinlegen.

Die Finale Start List

– war definitiv vielversprechend. Neben den Top Athleten der FMB World Tour waren auch Legenden wie Jakub Vencl am Start. Entschieden wurde der Contest natürlich wieder zwischen den vier dominierenden Charakteren des Sports.District Ride

Best Trick Contest

Der Best Trick Contest fand Freitag Abends statt. Das komplette Fahrerfeld versammelte sich dafür am großen Trickjump am Markt vor der Frauenkirche. Nicht nur die Männer lieferten eine Show sondern auch einige der besten Slopestyle Frauen der Welt waren am Start. Caroline Buchanan bewies mit ihrem riesigen Frontflip, dass die Frauen auf einem extrem hohen Niveau unterwegs sind. Zwar stürzte Caroline schwer, jedoch bewiesen die restlichen Athletinnen aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Schade, dass Red Bull bei diesem Event auf weibliche Athletinnen im Live Stream verzichtet hat.

Bei den Männern kam es zu einigen Momenten die so noch nicht zu sehen waren. Gleich Fünf Worlds First Tricks wurden innerhalb von einer Stunde gestanden. Den Artikel dazu findet ihr hier – 5-worlds-first-trick-combos-beim-best-trick-contest-der-red-bull-district-ride

Let the show begin

Am Samstag war es dann soweit. Nach ein paar Trainingsrunden gingen die Jungs an den Start und lieferten eine Show wie es sie schon lange nicht mehr gegeben hat. Wer massive Flips, Spins, Turns und Slopestyle Action vom feinsten liebt, war hier am richtigen Ort.

Tom Isted sorgte mit seinem fetten Backflip von der Quarter für offene Münder. Nicholi Rogatkin könnte Strom erzeugen, denn der Amerikaner dreht sich schneller als ein Windrad und geht bei seinen Contest Runs über Grenzen des Möglichen heraus. Den zeweiten Platz hat er sich definitiv verdient.

Den dritten Platz belegte Stimmungskanone Erik Fedko. Kaum ein anderer Athlet fliegt so geschmeidig durch die Luft wie der Nordrhein-Westfale. Die Kombination aus Tricks und Steez überzeugte die Judges. Erik holte sich Bronze.

Auch 2022 ist sein Jahr. Emil Johansson dominierte schon die ganze Saison und holte sich auch beim Red Bull District Ride den Sieg. Der Schwede scheint unschlagbar und ist mit seinen Trick-Kombinationen auf einem anderen Niveau unterwegs.

Also falls ihr beim nächsten mal in der nähe seid, lasst euch das Event nicht entgehen. Die Show die die Jungs und Mädels dort abliefern ist unvergleichbar und definitiv die fürchterliche Parkplatzsuche in Nürnberg wert 😉

Wir freuen uns auf das nächste mal. Und dann hoffentlich mit noch mehr weiblichen Athletinnen.

 

Weltcup-Finale – wer sichert sich den Gesamtsieg im Val di Sole?

Val di Sole, Italien, 31. August 2022 – Nach den XCO-Europameisterschaften in München und den XCC-, XCO- und DHI-Weltmeisterschaften in Les Gets fallen am kommenden Wochenende auch die letzten Entscheidungen des diesjährigen UCI Mountainbike-Weltcups im italienischen Val di Sole. Während der Wettkampf um die meisten Gesamtweltcuppunkte in manchen Disziplinen bereits entschieden scheint, kämpfen andere Athleten auch im letzten Rennen der Saison noch um den Gesamtsieg. Alles, was man über die Titelkämpfe beim Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Finale in Val di Sole, Italien vom 2. bis 4. September wissen muss, hält der folgende Text parat.

Die ganze Action gibt es LIVE und on Demand auf Red Bull TV.

Nino Schurter –  UCI XCO World Championships, Les Gets, Frankreich,  28 August  // Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

Zeitplan für das Live-Finale auf Red Bull TV:

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Cross-Country Short Track (XCC)
Das Elite-Finale der Damen und Herren wird am Freitag, 2. September, um 17:20 Uhr (MESZ) übertragen.

Downhill (DHI)
Das Finale der Elite der Frauen wird am Samstag, 3. September, um 12:25 Uhr (MESZ) übertragen.
Das Elite-Finale der Herren wird am Samstag, 3. September, um 13:45 Uhr (MESZ) übertragen.

Cross-Country Olympic (XCO)
Das Finale der Elite der Frauen wird am Sonntag, 4. September, um 12:00 Uhr (MESZ) übertragen.
Das Elite-Finale der Herren wird am Sonntag, 4. September, um 14:30 Uhr (MESZ) übertragen. 

XCO/XCC: Terpstra oder McConnell? Wird Schurter auf der Zielgeraden noch gestoppt?

Am vergangenen Wochenende krönte sich die französische Mountainbike-Legende Pauline Ferrand-Prévot zur neuen Short Track Weltmeisterin und – bereits zum vierten Mal – auch zur Weltmeisterin über die olympische Distanz. Im Weltcup geben diese Saison jedoch anderen Fahrerinnen den Ton an. Die aktuelle Weltcup-Führende Anne Terpstra (NED) und die Zweitplatzierte Rebecca McConnell (AUS) liegen weniger als 70 Punkte auseinander und sind die klaren Favoritinnen auf den Gesamtsieg. Für beide wäre es der erste große internationalen Titel und gleichzeitig der größte Erfolg ihrer beachtlichen XC-Karrieren. Aber auch die Schweizerin Alessandra Keller, derzeit Dritte im Gesamtranking, kann sich dank ihrer aufsteigenden Form gegen Ende der Saison noch Hoffnungen auf den großen Coup machen.

In der Herrenkonkurrenz hat ein Rider die ganze Saison über dominiert: Nino Schurter (SUI). Der zehnfache XCO-Weltmeister führt den Gesamtweltcup seit dem ersten Rennen an. Nicht mal der verletzungsbedingte Verzicht auf den Start bei Weltcup in Snowshoe, USA, konnte ihn vom Topspot verdrängen. Vor dem letzten Rennen in Val di Sole ist Schurters Führung definitiv komfortabler als die von Terpstra, aber mit 330 noch zu vergebenden Punkten im XCO-Gesamtweltcup sind noch sechs Fahrer in Reichweite. David Valero Serrano (ESP), Luca Braidot (ITA), Alan Hatherly (RSA), Titouan Carod (FRA), Vlad Dascalu (ROM) und sogar Filippo Colombo (SUI) könnten theoretisch noch an Schurter vorbeiziehen und der Schweizer Legende seinen achten Gesamtweltcup streitig machen.

Die Gesamtweltcupsieger im Cross-Country Short Track werden in dieser Saison erstmals ausgezeichnet. Sieben Rider, vier bei den Damen und drei bei den Herren, können sich noch Hoffnung auf diesen „World’s First“ machen. Der derzeitigen Führenden Alessandra Keller reicht ein sechster Platz, um sich den XCC-Gesamtwettbewerb zu sichern – unabhängig von den Ergebnissen ihrer engsten Verfolgerinnen Anne Terpstra und Rebecca McConnell oder der viertplatzierten Jolanda Neff (SUI).

Die Herrenkonkurrenz wird zwischen dem Führenden Alan Hatherly (RSA), dem Schweizer Filippo Colombo und dem Deutschen Luca Schwarzbauer entschieden, die alle drei nur 154 Punkte auseinander liegen.

Finn Iles performs, UCI DH World Championships in Les Gets, France  // Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

DHI: Dreikampf zwischen Balanche, Höll und Nicole? Pierron unaufhaltsam?!

Der Downhill-Wettbewerb der Frauen um den Gesamtweltcup hat sich auf einen Dreikampf zwischen der aktuellen Spitzenreiterin Camille Balanche (SUI), die bei der Weltmeisterschaft gerade ein beeindruckendes Comeback nach einer Verletzung hingelegt hat, der neuen Weltmeisterin und amtierenden Gesamtweltcupsiegerin Vali Höll (AUT) und Weltmeisterin von 2021, Myriam Nicole (FRA), entschieden. Balanche reicht dabei bereits ein vierter Platz, um sich zur neuen Gesamtweltcupsiegerin zu krönen. Aber weder sie noch Höll oder Nicole können es sich leisten, auf die Ergebnisse der Konkurrenz zu schauen, denn dazu ist das Frauenfeld insgesamt viel zu stark.

Bei den Herren hingegen ist die Downhill-Wettbewerb so gut wie entschieden: Der Franzose Amaury Pierron war diese Saison einfach zu dominant. Pierron, der mit 249 Punkten vor dem Kanadier Finn Iles führt, muss nur noch in die Punkte fahren, um Weltcup-Gesamtsieger zu werden. Sollte er aus welchen Gründen auch immer nicht starten oder im Rennen Punkte sammeln können, würde Iles immer noch in Val di Sole gewinnen müssen, um die vollen 250 Punkte zu erreichen, die Pierron von der Spitze verdrängen könnten. Ein spannendes Rennen wird dennoch geboten sein, denn es gibt eine ganze Reihe starker Fahrer, die die Saison mit einem Podium oder gar Weltcupsieg beenden wollen.

Aktuelle Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Gesamtwertung:

XCO Elite Women Top 5:

  1. Anne Terpstra (NED) 1590 Points
  2. Rebecca McConnell (AUS) 1526 Points
  3. Alessandra Keller (SUI) 1502 Points
  4. Mona Mitterwallner (AUT) 1372 Points
  5. Jenny Rissveds (SWE) 1260 Points

XCO Elite Men Top 5:

  1. Nino Schurter (SUI) 1483 Points
  2. David Valero Serrano (ESP) 1358 Points
  3. Luca Braidot (ITA) 1343 Points
  4. Alan Hatherly (RSA) 1320 Points
  5. Titouan Carod (FRA) 1290 Points

XCC Elite Women Top 5:

  1. Alessandra Keller (SUI) 1300 Points
  2. Anne Terpstra (NED) 1184 Points
  3. Rebecca McConnell (AUS) 1180 Points
  4. Jolanda Neff (SUI) 1099 Points
  5. Jenny Rissveds (SWE) 950 Points

XCC Elite Men Top 5:

  1. Alan Hatherly (RSA) 1142 Points
  2. Filippo Colombo (SUI) 1080 Points
  3. Mathias Flückiger (SUI) 988 Points
  4. Luca Schwarzbauer (GER) 920 Points
  5. Titouan Carod (FRA) 833 points

DHI Elite Women Top 5:

  1. Camille Balanche (SUI) 1335 Points
  2. Valentina Höll (AUT) 1216 Points
  3. Myriam Nicole (FRA) 1155 Points
  4. Eleonora Farina (ITA) 951 Points
  5. Monika Hrastnik (SLO) 933 Points

DHI Elite Men Top 5:

  1. Amaury Pierron (FRA) 1245 Points
  2. Finn Iles (CAN) 996 Points
  3. Loris Vergier (FRA) 758 Points
  4. Matt Walker (GBR) 731 Points
  5. Danny Hart (GBR) 626 Points

ABUS: Isted, Wibmer und Co. präsentieren neue ABUS MTB-Helme beim Red Bull District Ride

Credit : Dave Mackison

Wetter/Ruhr, 29. August 2022 – Der Helmspezialist ABUS ist offizieller Partner des Red Bull District Ride 2022, der als Diamond Event Teil der Freeride MTB World Tour ist. Die deutsche Traditionsmarke aus Wetter an der Ruhr unterstützt damit das größte urbane Slopesyle-Event der Welt, das nach fünf Jahren Pause am 2. und 3. September in der Nürnberger Altstadt stattfindet. An beiden Event-Tagen zusammen rechnen die Veranstalter mit mehr als 80.000 Zuschauern. ABUS wird vor Ort mit seinen Athleten, darunter Lucas „Huppi“ Huppert, Tom Isted, Gabriel Wibmer und die Gravity Legende Cedric Gracia, unter anderem den neuen Fullface-Helm AIRDROP vorstellen.

Das größte urbane Mountainbike-Event der Welt gastiert nun bereits zum sechsten Mal in der Frankenmetropole und natürlich lassen sich auch die Sicherheitsexperten von ABUS ihre Teilnahme als offizieller Partner nicht entgehen. Wenn am Samstag die 15 besten MTB Slopestyle Rider der Welt gegeneinander antreten, wird auch ABUS auf dem rund 700 Meter langen Kurs vertreten sein: Das Schweizer Slopestyle-Ass Lucas (Huppi) Huppert ist der letzte Neuzugang im Gravity-Team von ABUS und wird selbstverständlich mit seinem ABUS-Helm über die Strecke jagen. Der junge Rider aus Zürich belegte vorletzte Woche beim legendären Red Bull Joyride beim Crankworx in Whistler einen starken fünften Platz. Zusätzlich werden alle Rider die „ABUS Bridge“ passieren, die die Districts 3 und 4 verbindet. Rauf geht’s per Step-Up Mani Pad, runter via Spine in die Dirt Jumps des vierten Districts.

Der Red Bull District Ride ist der perfekte Ort, um die Qualität der neuen ABUS MTB-Helme unter Beweis zu stellen. Die Traditionsmarke aus Nordrhein-Westfalen wird in Nürnberg ihren neuen Mountainbike-Fullface-Helm, den ABUS AIRDROP sowie den High-End Enduro Helm CLIFFHANGER präsentieren. Darüber hinaus wird eine Limited Version ihres ikonischen Slopestyle Modells SKURB, enthüllt, welches  in speziellem Red Bull District Ride Design erscheint.

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Auf dem ABUS-Stand im Zuschauerbereich am Hauptmarkt können Fans die Markenbotschafter Gabriel Wibmer, Lucas Huppert, die französische Legende Cedric Garcia sowie Tom Isted treffen.  Am Freitag vor dem Best Trick Contest ist eine Autogrammstunde geplant. Zudem wird es am Stand eine Fotobox geben, in derman seinen Red Bull District Ride Moment festhalten und außerdem einen SKURB Limited gewinnen kann. Fans können ihr Foto, das sie am Stand oder in der Stadt Nürnberg aufgenommen haben, mit anderen teilen oder auf Instagram posten.

Im Mountainbike Segment hat ABUS diese Saison gleich mehrere Neuheiten vorgestellt – fürs Trails-Shredden, Bikepark-Ballern oder auch die Dirtpark-Session. Inspiration und wertvollen Input für die Produkte bekommt ABUS dabei von seinem stetig wachsenden Gravity Team zu dem Young-Guns wie Gabriel Wibmer, Lucas Huppert und Tom Isted zählen, aber auch MTB-Legenden wie Richie Schley und Cedric Gracia.

 

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Red Bull District Ride Countdown – noch knapp eine Woche bis zum Slopestyle-Event des Jahres

Knapp eine Woche dauert es noch, bis der Red Bull District Ride zum sechsten Mal die Nürnberger Altstadt in ein Mountainbike-Slopestyle-Paradies ohnegleichen verwandelt. Höchste Zeit also, die letzten wichtigen Infos mit euch zu teilen und alle FAQs zu beantworten – vom Onsite-Event über die Live-Übertragung bis zum Best Trick Contest und der Women’s Progression Session.

Zeitplan und Live-Übertragung

Der Red Bull District Ride beginnt traditionell am Freitagabend mit dem Best Trick Contest (live auf YouTube und Facebook), bei dem nicht nur die 15 District Rider teilnehmen können, sondern auch Diego Caverzasi (ITA), Nico Scholze (GER), Alejandro Bonafe (ESP) und Tom Isted (GBR) mit spektakulären Big Air Jumps bereits einen Vorgeschmack auf den nächsten Tag liefern und die Zuschauer auf das Wochenende einstimmen.

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Am Tag darauf, am 3. September erreicht der Red Bull District Ride mit dem Slopestyle Contest seinen Höhepunkt. Die 15 besten Rider der Welt zeigen ihr atemberaubendes Repertoire an Tricks auf der rund 700 Meter langen Strecke von der Kaiserburg zum Hauptmarkt. Der Slopestyle Contest beginnt um 14:30 Uhr und wird live übertragen auf Red Bull TV (Deutsch und Englisch), Red Bull TikTok, dem Bayerischen Rundfunk (BR), #DABEI – Magenta und Servus TV Deutschland.

Freitag, 2.9.2022

09:30 Uhr – Training
13:30 Uhr – Training
18:15 Uhr – Red Bull District Ride Best Trick (Live auf YouTube und Facebook)
19:15 Uhr – Siegerehrung

Samstag, 3.9.2022

10:00 Uhr – Training
13:00 Uhr – Training
14:45 Uhr – Red Bull District Ride Slopestyle Contest (Live auf Red Bull TV, TikTok u.a.)
17:25 Uhr – Siegerehrung

Wichtige Onsite-Informationen

Als Zuschauer vor Ort genießt man freien Eintritt und hat die Möglichkeit sich in den Zuschauerbereichen entlang der gesamten Strecke zu positionieren. Um keine Action vom Rest der Strecke zu verpassen, halten drei große Videoleinwände die Besucher durchgehend auf dem Laufenden, was sich anderswo gerade tut.

Im größten Zuschauerbereich im Big Air District am Nürnberger Hauptmarkt, wo auch das große Finale eines jeden Runs zu sehen sein wird, finden sich außerdem der Red Bull District Ride Fanshop, sowie die Expo-Stände verschiedener Partner des Red Bull District Ride.

Aufgrund des hohen zu erwartenden Besucheraufkommens empfiehlt es sich zu Fuß, per Bike oder mit der U-Bahn zum Veranstaltungsgelände zu kommen. Wer dennoch mit dem Auto anreist, muss verschiedene Straßensperrungen aufgrund des Red Bull District Rides beachten und findet verschiedene begrenzte und auf PKWs beschränkte kostenpflichtige Parkmöglichkeiten in fußläufiger Entfernung zum Eventgelände.

Detaillierte Informationen zum Event gibt es auf Red Bull District Ride 2022: Alle Infos zum Event!Sowie auf Red Bull District Ride – Stadtportal Nürnberg (nuernberg.de) und Red Bull District Ride – FAQs.

Best Trick Contest

Am Freitagabend findet zum Warm-Up wie schon die letzten Jahre auch wieder der Best Trick Contest am Hauptmarkt statt. Hier haben die Rider in einer Stunde Zeit, den Big Air Jump so oft sie wollen auszutesten. Der beste Trick wird bewertet, die Top 5 bekommen Preisgeld. Dass bereits hier ordentlich Action zu erwarten sein wird, hat nicht zuletzt Nicholi Rogatkin bei der 2017er Ausgabe des Red Bull District Ride bewiesen, als er mit seinem 1440 nicht nur den Slopestyle Contest gewann, sondern tags zuvor bereits den Best Trick Contest für sich entscheiden konnte.

Dieses Jahr sind folgende vier Fahrer für den Best Trick Contest gesetzt:

  1. Diego Caverzasi (ITA)
  2. Nico Scholze (GER)
  3. Alejandro Bonafe (ESP)
  4. Tom Isted (GBR)

Auch aus dem Hauptfeld des Red Bull District Ride wird eine rege Teilnahme erwartet, so dass sicher einige der 15 Rider, die sich für den Slopestyle Contest am Samstag qualifiziert haben, bereits freitags ihr Können andeuten:

  1. Emil Johansson (SWE)
  2. Erik Fedko (GER)
  3. Timothé Bringer (FRA)
  4. Nicholi Rogatkin (USA)
  5. Dawid Godziek (POL)
  6. Tomas Lemoine (FRA)
  7. Lucas Huppert (SUI)
  8. Max Fredriksson (SWE)
  9. Torquato Testa (ITA)
  10. Paul Couderc (FRA)
  11. Szymon Godziek (POL)
  12. Jakub Vencl (CZE)
  13. Lukas Knopf (GER)
  14. Miguel Guerrero (ESP)
  15. Thomas Genom (BEL)*

(*Thomas Genon wird als First Alternate den Kanadier Griffin Paulson ersetzten, der verletzt zurückziehen muss.)

Red Bull District Ride Women’s Progression Session

Beim Red Bull District Ride 2022 sind erstmals nicht nur die besten Rider, sondern auch die besten Riderinnen der Welt zwischen Kaiserburg und Hauptmarkt unterwegs – komplett ohne Wettkampf-Druck. Das Quintett, das sich zum Trainieren und Ausprobieren sowohl freitags als auch samstags auf der Diamond Strecke befinden wird, sind Patricia Druwen (GER), Caroline Buchanan (AUS), Kathi Kuypers (GER), Gemma Corbera (ESP) und Ellie Chew (NZL).

Die Progression Session beim Red Bull District Ride gibt den fünf Fahrerinnen die Möglichkeit ihre Fähigkeiten auf der wohl spektakulärsten Slopestyle-Strecke der Welt unter Beweis zu stellen, mit den besten Ridern der Welt zu trainieren und im gegenseitigen Austausch das eigene Riding zu verbessern. Während der zwei Tage können sich die fünf langsam an die verschiedenen Obstacles heranwagen und in ihrem eigenen Tempo ausprobieren, was möglich ist.

„Ich freu mich mega beim Red Bull District Ride im Rahmen einer Progression Session dabei zu sein Ich bin noch nicht allzu lange dabei, aber es war schon immer mein Traum auf einer Diamond Strecke zu fahren.“ – Patricia Druwen

 

Stay tuned!

Über den Red Bull District Ride

Der Red Bull District Ride ist der größte, urbane MTB Slopestyle Event der Welt, der über das Wochenende vom 2.-3. September in der Nürnberger Altstadt stattfindet. Highlights des Red Bull District Ride sind der Best Trick Contest am Freitagabend und der Slopestyle Contest am Samstag, bei dem die 15 besten MTB-Slopestyle-Rider der Welt antreten.

Der Red Bull District Ride folgt einer Strecke von der Kaiserburg bis zum Hauptmarkt, wo das große Finale mit dem Big Air Jump im Herzen von Nürnberg stattfindet. Der Kurs führt quer durch die Altstadt und ist in fünf verschiedene Districts unterteilt, die den Ridern jeweils unterschiedliche Fähigkeiten abverlangen. Dabei fühlt sich der Red Bull District Ride nicht an wie ein reiner Slopestyle- oder Freeride-Contest, sondern birgt auch Elemente des Skatepark-Fahrens, aber mit großen Sprüngen, Drops und Step-Downs. Als Highlight in jedem Athletenkalender ist der Red Bull District Ride immer wieder Schauplatz mitreißender Action und diverser noch nie gesehener Tricks, sog. “Worlds Firsts” auf dem Mountainbike.

Nach 2005, 2006, 2011, 2014 und 2017, als bis zu 80.000 Zuschauer über das Contest-Wochenende vor Ort waren, findet der Red Bull District Ride in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Die bisherigen Gewinner sind Aaron Chase (USA), Cam McCaul (USA), Sam Pilgrim (GBR), Brandon Semenuk (CAN) und Nicholi Rogatkin (USA). Als Diamond Event ist der Red Bull District Ride Teil der Freeride Mountain Bike (FMB) World Tour.

Instagram: @redbullgermany und @redbullbike

Facebook: @redbullbike und @redbull

YouTube: @RedBullBike

MTB-Spot Osttirol – positive Bilanz für die Bike-Saison 2022

Osttirol wird 2022 erneut seinem Ruf als erstklassiges Reiseziel für Mountainbike-Rider gerecht. Die österreichische Region, die mit dem Bikepark Lienz und dem Bikepark Großglockner Resort gleich über zwei Hotspots verfügt, zieht bereits vor dem Ende der Bike-Saison eine mehr als positive Bilanz. Der Bikepark Lienz hat in seiner ersten Saison als Mitglied des Gravity Card Verbunds an internationaler Sichtbarkeit gewonnen und konnte deutliche Zuwächse an Besuchern verbuchen. Zahlreiche Mountainbiker haben das mediterrane Flair und die erholsame, familiäre Atmosphäre vor einer märchenhaften Kulisse mit den höchsten Gipfeln des Landes genossen. Und es kommt noch besser: Die Saison ist noch lange nicht vorbei, Osttirol genießt bis Mitte Oktober seinen Altweibersommer.

Mit seinem mediterranen Flair, seiner familiären Atmosphäre und den Panoramablicken auf die höchsten Gipfel Österreichs wird Osttirol bei Mountainbikern immer beliebter. Ob im reinen Downhill-Modus mit Freunden oder mit der ganzen Familie auf den 600 Kilometern Bike-Strecken, die die Region zu bieten hat: Immer mehr Biker genießen die natürliche Umgebung südlich des Alpenhauptkamms. In der gesamten Region zeigte die Zahl der Übernachtungen im Juni und Juli im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von mehr als 15 Prozent, was auchauf die große Anzahl an Bikern zurückzuführen ist.

Bikepark Großglockner Resort - Credit: Michael Kotowski - Rider: Freeride Flo
Bikepark Großglockner Resort – Credit: Michael Kotowski – Rider: Freeride Flo

Zuwächse verzeichnen konnte entsprechend auch der Bikepark Lienz – auch bedingt durch Gravity Card, die den erst fünf Jahre alten Bikepark bei vielen neuen Besuchern auf die Landkarte gesetzt hat. „Mit dem heurigen Sommer sind wir bis dato sehr zufrieden! Schön zu sehen, dass immer mehr Biker nach Lienz kommen und auch das Feedback ist überwältigend. Stau an den Zustiegen oder Bremswellen sind für uns Fremdwörter. Bei uns ist halt eben noch alles etwas entspannter und das bei hoher Qualität und verdammt abwechslungsreichen Trails.“, freut sich Mario Tölderer, CEO der Lienzer Bergbahnen.

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Eines der Highlights im Bikepark Lienz war die Austragung der Auner Austrian Gravity Series. Die Rennserie für Einsteiger und Nachwuchsfahrer (ab 11 Jahren) machte bereits zum zweiten Mal Stopp in Lienz. Mehr als 140 Rider gingen am 23. Juli an den Start. „Es ist schön, zu sehen, wie der Bikepark Lienz stetig wächst und immer mehr Mountainbike-Fans nach Lienz lockt. Vor allem die Zahl an motivierten Nachwuchssportlern und die Nachfrage nach Rennen waren für den Bikeverein Ride Free Osttirol ausschlaggebend neben dem Winterevent ‚Ride Hard On Snow‘ eine entsprechende Sommer-Downhillveranstaltung nach Lienz zu bringen“, erklärt Obmann Rene Unterwurzacher. Das Event in Lienz wird in Zukunft um eine Expo sowie eine Afterparty erweitert.

Der zweite Bikepark in Osttirol, der Bikepark Großglockner Resort bietet, neben knackiger Downhill- und Enduro-Action auch einen spektakulären Ausblick auf die höchsten Berge der österreichischen Alpen. Der am Fuße des Großglockners (3.798 m) gelegene Park garantiert mit insgesamt 60 Kilometern nahezu naturbelassener Mountainbike-Strecken viele Möglichkeiten für abwechslungsreiche Tage für Biker aller Niveaus.

„Osttirol bietet einfach sehr viele Möglichkeiten. Innerhalb einer Woche kann man natürlich unsere beiden Bikeparks ausgiebig genießen, aber auch mal einen Tag auf dem E-MTB verbringen. Wir haben insgesamt 600 Kilometer Fahrradstrecken. Dazu ist unsere Region für sein mediterranes Flair bekannt.“, kommentiert Franz Theurl, Obmann, Tourismusverband Osttirol.

Für Rider, die die Farben des Herbsts genießen wollen, bietet Osttirol oft bis Mitte Oktober Sonne und milde Temperaturen. Bis Ende Oktober werden die Lienzer Bergbahnen jedes Wochenende in Betrieb sein. Nur der Bikepark „Großglockner Resort“ schließt aufgrund seiner Höhe bereits Ende September seine Tore.

Der Mercedes-Benz UCI MTB World Cup macht in Mont-Sainte-Anne ( Kanada) seinen vorletzten Stopp der Saison

Mont-Sainte-Anne, Quebec, Canada, 4. August 2022. An diesem Wochenende macht der Mercedes-Benz UCI MTB World Cup in Mont Saint-Anne (Kanada) seinen vorletzten Stopp der Saison. Letztes Wochenende in Snowshoe (USA) konnten die amerikanischen Fahrer ihren Heimvorteil nutzen und das Short Track Rennen dominieren. Jetzt können die kanadischen Fahrer von der gleichen Energie profitieren, denn Finn Iles will vor Heimpublikum seinen ersten Sieg im Downhill-Elite Weltcup einfahren. Verfolgen Sie die gesamte Action live und auf Abruf auf Red Bull TV.

Vlad Dascalu performs at UCI XCO World Cup in Snowshoe, USA on July 31, 2022 // Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool // SI202208010042 // Usage for editorial use only //

Die Live-Finals auf Red Bull TV: 

Cross-Country Short Track (XCC)
Das Damen- und Herren-Elitefinale wird am Freitag, 5. August um 23:20 Uhr (MESZ) übertragen
Downhill (DHI)
Das Elitefinale der Damen wird am Samstag, 6. August um 18:25  Uhr (MESZ) übertragen
Das Elitefinale der Herren wird am Samstag, 6. August um 19:45 Uhr (MESZ) übertragen
Cross-Country Olympic (XCO)
Das Elitefinale der Damen wird am Sonntag, 7. August um 18:00 Uhr (MESZ) übertragen
Das Elitefinale der Herren wird am Sonntag, 7. August um 20:30 Uhr (MESZ) übertragen

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XCO/XCC – Cross-country, Überraschungen in Nordamerika

Wird es in Kanada eine vergleichbare Spannung geben? Kann man wieder auf unerwartete Gewinner hoffen? Letztes Wochenende gewann überraschend die Amerikanerin Gwendalyne Gibson (USA) in der Frauenkategorie des XCC. Sie beendete das Rennen vor Anne Terpstra (NED), Jenny Rissveds (SWE), Alexandra Keller (SUI) und Jolanda Neff (SUI). Bei den Männern feierte Christopher Blevins (USA) mit einem hart erkämpften Sieg sein Comeback vor Vlad Dascalu (ROU) und Luca Braidot (ITA). Die Abwesenheit von Champions wie Loana Lecomte (FRA) und Pauline Ferrand-Prévot (FRA) sowie Mathias Flückiger (SUI) machte das Rennen sehr viel unvorhersehbarer.

Ein ähnlich unerwartetes Spektakel bot die Olympische Distanz am Sonntag. Für Jenny Rissveds (SWE) war ihr erster XCO – Sieg in greifbarer Nähe, bis sie gegen Ende des Rennens von Alessandra Keller (SUI) überholt wurde, für welche dies der erste Sieg der Saison war.

Rebecca McConnell (AUS), welche auf dem 13. Platz landete, steht nun nicht mehr an erster Stelle des Gesamtweltcups, Anne Terpstra (NED) holte sich Platz 3 in Snowshoe und übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung. Die beiden Fahrerinnen trennen nun nur 8 Punkte. Mont-Sainte-Anne könnte hier den Unterschied machen. Bei den Männern währenddessen konnte der 33-jährige David Valero (ESP) seinen ersten Elite World Cup Sieg erringen.

Leider konnte Nino Schurter (SUI) seinen Traum vom World Cup Fahrer mit den meisten Siegen erneut nicht erreichen, ein Unfall am Freitag verhinderte seinen Start im XCO-Rennen.

DHI: Die Fahrer an der Spitze haben gute Aussichten den Gesamtweltcup schon in MSA für sich zu entscheiden. Und kann Andreas Kolb erneut einen historischen Moment für Österreich nach Hause fahren?

Camille Balanche (SUI) konnte in Snowshoe ohne Probleme ihren dritten Sieg und ihr fünftes Podium der Saison holen. Myriam Nicole (FRA) wurde Zweite mit bereits ihrem vierten Podium dieses Jahr, für Nina Hoffman (GER) als Drittplatzierte war es bereits das dritte Podium dieses Jahr.

Die Frage stellt sich, ob Balanche in der Lage sein wird, bis Ende des Jahres die Führung zu halten. Alles ist noch möglich, Mont-Sainte-Anne ist eine Chance für jeden. Die Spannung und der Siegeshunger, mit der die zwei letzten Rennen der Saison erwartet werden, sind greifbar nahe. Es geht um jeden Punkt, der noch zu holen ist. Myriam Nicole (FRA) hat natürlich großes Interesse daran, Balanche noch aufzuhalten. 2019 schaffte sie sowie Loic Bruni (FRA) es, in Mont-Sainte-Anne die Weltmeisterschaft für sich zu entscheiden.

Im Herren-Downhill dominieren weiterhin die Franzosen mit Amaury Pierron (FRA), der seinen vierten Worldcup-Sieg in sechs Rennen in Snowshoe einfahren konnte. Hier in Quebec kommt Finn Iles (CAN) als weiterer Favorit ins Spiel, der um den ersten Sieg im Elite-Worldcup kämpfen wird. Als ehemaliger World  Champion bei den Junioren hat er bereits den zweiten Platz in Lenzerheide und den dritten Platz in Andorra geholt und mit den kanadischen Fans hinter ihm wirft auch er ein Auge auf den obersten  Platz auf dem Podium von Mont-Sainte-Anne. Gespannt darf man auch auf Andy Kolb sein. Der Österreiche hat in Snowshoe sein absolutes Karriere Highlight mit einem 3.Platz gefeiert. Damit hatte er das zunächst beste Ergebnis eines Österreichers in einem Downhill Weltcup – das er selbst in Leogang mit einem unglaublichen 6.Platz erzielte – zum dritten Mal in einer Saison getoppt. Derzeit ist Kolb auf einem unglaublich starken 5.Platz im Gesamtklassement.

Mont-Sainte-Anne hat also großes Potenzial, ähnlich spannend zu werden wie der letzte Tourstop. Am kommenden Wochenende wissen wir mehr.

Aktuelle Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Gesamtwertung:

XCO Elite Women Top 5:

  1. Anne Terpstra (NED) 1430 Points
  2. Rebecca McConnell (AUS) 1422 Points
  3. Alessandra Keller (SUI) 1312 Points
  4. Jenny Rissveds (SWE) 1260 Points
  5. Loana Lecomte (FRA) 1204 Points

XCO Elite Men Top 5:

  1. Nino Schurter (SUI) 1342 Points
  2. Vlad Dascălu (ROU) 1227 Points
  3. Alan Hatherly (RSA) 1210 Points
  4. David Valero Serrano (ESP) 1116 Points
  5. Luca Braidot (ITA) 1160 Points

XCC Elite Women Top 5:

  1. Alessandra Keller (SUI) 1140 Points
  2. Rebecca McConnell (AUS) 1060 Points
  3. Anne Terpstra (NED) 1034 Points
  4. Jenny Rissveds (SWE) 950 Points
  5. Jolanda Neff (SUI) 849 Points

XCC Elite Men Top 5:

  1. Alan Hatherly (RSA) 1002 Points
  2. Mathias Flückiger (SUI) 988 Points
  3. Filippo Colombo (SUI) 830 Points
  4. Luca Schwarzbauer (GER) 820 Points
  5. Vlad Dascălu (ROU) 820 points

DHI Elite Women Top 5:

  1. Camille Balanche (SUI) 1335 Points
  2. Myriam Nicole (FRA) 1105 Points
  3. Valentina Höll (AUT) 966 Points
  4. Eleonora Farina (ITA) 795 Points
  5. Nina Hoffmann (GER) 743 Points

DHI Elite Men Top 5:

  1. Amaury Pierron (FRA) 1180 Points
  2. Loris Vergier (FRA) 758 Points
  3. Finn Iles (CAN) 746 Points
  4. Danny Hart (GBR) 624 Points
  5. Andreas Kolb (AUT) 591 Points