VIDEO: THE SYNDICATE – Episode 2: Mullet Drag, The Perfect Run and a Big Peaty Head Donk

In der neusten Folge gehts mit dem Santa Cruz Syndicate auf Steve Peats Rennstrecke, in den Windtunnel und auf die längste Strecke des Downhill World Cups. 

The Syndicate are Back. It has felt like a long time coming, but we can confirm that the rumours are true. After a bit of a hiatus, we feel like this really is the start of something new and VERY exciting. After warming up in Lourdes, Fort William felt like a million miles away and we were itching to get back to it. Before the main event, we had a couple of other things in the pipeline – Steve got between the tape, at his local, for The Steel City DH race. A race he helped forge many moons ago and now is on par with any of the WCs on the circuit. Unfortunately, a cold meant Nina didn’t end up racing, but she did get to witness Uncle Peat have a near career-ender + and a big ol‘ head donk, so not a bad day. Then, just before heading to the Fort, Greg, Nina and Jackson headed to Silverstone for some wind tunnel testing. This is something the team have wanted to do for a long time and finally found a golden moment in the rider’s schedules to get them all into a blustery room. If you have never seen what goes into this kind of testing, it is actually pretty cool and does give some serious food for thought. The main take away from the test was that Jackson’s mullet has a drag of approx 3 seconds (a Steve Peat fact). Following all that excitement, we finally headed to the land of Haggis for the main event. There isn’t much to add to this segment after the fact as I am sure we can all agree what a race it was, for all categories. The weather obviously did what the weather usually does when you are in Scotland, and this did result in some spicier fresh sections, but the crew felt good and rode even better. Still, MVP was, of course, Nina. She even described her finals run as „The perfect run“ and we totally agree. After a mechanical in Quali, it was clear the pace was there and it felt like a bit of a ticking time bomb. What a win. The rest of the crew also were on top form; P1 (Jackson), P1 (Laurie) and P3 (Greg) in Quali definitely got our tongues wagging for race day and it didn’t disappoint with a P2 (Jackson), P3 (Laurie) and P7 (Greg). A mega result for the team and also some room to get the elbows out and shimmy up the standings. Not bad to take home team of the week either. Thanks to all that help make this happen. Bring on Austria.

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VIDEO: Gold Standard feat. Bryn Atkinson

Was passt zu einer Kaschima Fox Factory Gabel? Genau – Ein goldenes Norco Range Enduro Bike und ein verdammt schneller Fahrer. Bryn Atkinson zeigt was er auf den Trails kann und wird dabei unfassbar schön in Szene gesetzt. Her mit dem Gold, der Drone und dem Steez!

There are some things you can always rely on in the Pacific Northwest. The sun will rise and set every day (even if you can’t see it), the weather’ll be predictably unpredictable, and when Bryn Atkinson gets behind a project, it’s gonna be a banger. It’s not in Bryn’s nature to half-ass anything. Every detail of a project is considered to elevate it to the next level. The choice of trail. The crew. The shots. Getting the bike just right. And he’s just got a way about his riding that no other rider can match – with style and speed that drop your jaw to the floor whatever the framerate. So, sit back, grab a drink and behold the new Gold Standard, forged by the imagination of Bryn Atkinson.

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Bike Park Check: Lienz – Der Geheimtipp in Osttirol

Am Rande der Dolomiten liegt eine mittelalterliche Stadt umgeben von Bergen, Flüssen und wunderschöner Natur. Lienz ist für seine Wanderrouten, Feste und Musik bekannt – Doch seit 2017 gibt es am Rande der Osttiroler Stadt einen vielversprechenden Bike Park. Wir waren vor Ort und haben uns mal angeschaut ob diese Location wirklich ein Geheimtipp ist. 

Die Anfahrt nach Lienz war entspannt. Von Leogang konnten wir über idyllische Bergstrassen nach Osttirol fahren und wurden mit Sonnenschein begrüßt. Geparkt wird direkt vor dem Lift. Früh kommen ist hier wichtig – nicht weil hier extrem viele Mountainbiker unterwegs sind, sondern weil der Lift von vielen Familien und Wanderern genutzt wird. Anstehen muss man als Mountainbiker definitiv nicht.

Seit 2022 ist der Park übrigens in der Gravity Card inklusive. Wer keine hat, bekommt die Tageskarte für 37€. Wer später kommt, kann sich das vier Stunden Ticket für 31€ besorgen.

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Das Lift Personal ist wirklich extrem entspannt und hilft Kids beim einhängen der Bikes. Ihr habt die Möglichkeit mit der Gondel zu fahren, oder euer Bike an den Sessellift zu hängen. Was direkt auffällt – Der Lift ist schnell oben.

Bike Park Lienz

An der Moosalm angekommen ist die Suche nach den Trails etwas verwirrend. Hier sollte der Park etwas mehr Schilder aufstellen, denn wir waren nicht die einzigen die den Family Flow Trail nicht direkt gefunden haben. Was auch auffällt ist das große Freizeit Angebot an der Alm. Neben einem Spielplatz gibt es hier einen Hochseilgarten, einen Streichelzoo, Minigolf und eine moderne Sommerrodelbahn. Die Region scheint in den Berg investiert zu haben.

Die Trails – Flow, Jumps und exzellente Kurven

Flow Family Trail – Roll oder Spring!

Mit diese Line will Lienz den Einstieg in den Sport ermöglichen. Die vie Kilometer lange Strecke bietet extrem gut gebaute Kurven, kleine Tables, Pumps und Roller. Wer hier auf Geschwindigkeit kommt, sollte jedoch aufpassen, denn der ein oder andere Roller entwickelt sich bei genügend Speed zu fetten Doubles und verwandelt den Trail in eine Strecke für Fortgeschrittene. Also erst einmal anschauen und dann Gas geben.

Wer Bock auf Air-Time hat, ist hier auch richtig. Denn wie schon gesagt lassen sich viele Pumps doublen und zusätzlich gibt es alternative Gaps die es wirklich in sich haben.

Wir waren echt fasziniert wie gut die Kurven auf dieser Strecke gebaut waren. Die FLow Family Line ist ein toller Trail für Einsteiger und Fortgeschrittene und Startet etwas versteckt hinter der Moosalm an der Mittelstation.

Bike Park Lienz

Alban Lakata Trail – Steil, Loose und Schnell

Ebenfalls an der Moosalm startet der nach dem Marathon Weltmeister benannte Lakata Trail. Die rote Strecke mach auf zwei Kilometern länge knapp 355 Tiefenmeter und bietet einen Spielplatz für fortgeschrittenere Fahrer.

Gestartet wird mit einer schnellen Kurvenkombination die kurz darauf in einer steileren und verblockten Sektion endet. Wer Lust auf felsigen Untergrund, alternative Naturdrops und schnelle und loose Sektionen hat, wird hier auf seine Kosten kommen.

Der Alban Lakata Trail ist eine tolle Freeride Line die mit Alternativen Features Fortgeschrittenen und Profis Spaß machen sollte.

Peter Sagan Trail – Speed, Air-Time und Flow

Von der Moosalm kann man mit einem gemütlichen Sessellift bist zur Sternalm hinauffahren. Der nach dem dreifachen Radweltmeister benannte Trail ist auch für Einsteiger geeignet, sollte aber mit Vorsicht genossen werden – Denn hier gibt es große Tables für die eine hohe Grundgeschwindigkeit und Sprung-Erfahrung benötigt wird.

Wer sich in der Luft wohl fühlt, ist hier richtig. Die Sprünge sind steil, schicken einen ordentlich in die Luft und bieten einem mit jeden Abfahrt neue Möglichkeiten zum Spielen. Auch die gebauten Kurven sind ausgezeichnet. Wer auf den fünf Kilometern Sagan Trail keinen Spaß hat, sollte nochmal über sein Hobby nachdenken 😉

Und wem das noch nicht an Flow gereicht hat, der kann einfach direkt am Ende des Trails in die Flow Family Line abbiegen – Neun Kilometer Kurven, Sprünge und Spaß sollten für eine gute Zeit ausreichen.

Bike Park Lienz

Welcome to the jungle – Wurzeln, Rinnen und Wurzeln

Die einzige schwarze Strecke am Berg zweigt vom Peter Sagan Trail ab und mündet nach knapp 600 Metern wieder in die rote Line. Auf dieser Strecke gibt es sehr große Wurzelteppiche die mit einem teilweise starken Gefälle kombiniert werden und somit die Strecke anspruchsvoller machen. Wer Spaß an der Wahl der Linie hat, kann hier spielen, denn der Trail bietet sehr viele Alternative Wege nach unten.

Eine sehr coole Line für Fortgeschrittene mit einer sehr spaßigen „Loamer“-Sektion am Ende.

Werkstatt, Shop, Alternativen?

Abgesehen von der vier Trails gibt es noch einen kleinen Pumptrack an der Talstation. Neben an gibt es eine gemütlich Bar mit kalten Drinks und einen Bike Shop bei dem ihr Räder und Ausrüstung leihen könnt.

Falls ihr mal eine Panne habt, könnte der Shop jedoch aufgrund seiner Größe an seine Grenzen kommen. Das ist aber nicht schlimm – Nur knapp 5 Minuten entfernt gibt es einen großen Bike-Shop in dem ihr definitiv fündig werden solltet.

Großglockner, Enduro, Gravel, Shopping

Wir haben es zeitlich leider nicht geschafft, aber die Region bietet extrem viel. Am Großglockner gibt es einen weiteren Park der mit seiner alpinen Landschaft und den anspruchsvollen Strecken eine tolle Alternative für Enduro Fans sein dürfte.

Aber auch Renn- und Gravelfahrer dürften in der Region auf ihre Kosten kommen. Osttirol bietet ein riesiges Netz aus Radrouten und Radwegen mit tollem Panorama und Einkehrmöglichkeiten.

Abgesehen davon hat Lienz ein großes Freizeitangebot mit Schwimmbädern, Badeseen und eine tolle Altstadt mit Bars, Restaurant und Festen. Also Tagsüber Laps im Park und Abends Feiern – Besser gehts kaum.

Bike Park Lienz

Unser Fazit zum Bike Park Lienz

Wer Lust auf einen Bike Park ohne Gäste hat, wird hier fündig. Wir waren noch nie so einsam auf Strecken. Warum das noch so ist, ist eine gute Frage. Die Strecken sind extrem gut gebaut, gute gepflegt und abseits von Diddie Schneider Trails und Whistler sind wir schon lange nicht mehr so gute Anlieger gefahren. Man merkt hier, dass die Shaper sich selbst eine kleine Perle in den Berg gezimmert haben und wussten was sie da machen.

Obendrauf gibt es sehr freundliche Menschen, eine familiäre Atmosphäre und einen schnellen Lift. Laps, Laps, Laps.

Zwei Stunden von Leogang entfernt liegt also ein kleiner Geheimtipp der definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hat und mit tollen Strecken, viel Air-Time und perfekten Kurven die Reise definitiv wert ist.

Mehr Details und viele Action-Shots findet ihr auch in unserem folgenden Video:

Weitere Informationen findet ihr unter: 

www.osttirol.com

Weltcup-Finale – wer sichert sich den Gesamtsieg im Val di Sole?

Val di Sole, Italien, 31. August 2022 – Nach den XCO-Europameisterschaften in München und den XCC-, XCO- und DHI-Weltmeisterschaften in Les Gets fallen am kommenden Wochenende auch die letzten Entscheidungen des diesjährigen UCI Mountainbike-Weltcups im italienischen Val di Sole. Während der Wettkampf um die meisten Gesamtweltcuppunkte in manchen Disziplinen bereits entschieden scheint, kämpfen andere Athleten auch im letzten Rennen der Saison noch um den Gesamtsieg. Alles, was man über die Titelkämpfe beim Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Finale in Val di Sole, Italien vom 2. bis 4. September wissen muss, hält der folgende Text parat.

Die ganze Action gibt es LIVE und on Demand auf Red Bull TV.

Nino Schurter –  UCI XCO World Championships, Les Gets, Frankreich,  28 August  // Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

Zeitplan für das Live-Finale auf Red Bull TV:

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Cross-Country Short Track (XCC)
Das Elite-Finale der Damen und Herren wird am Freitag, 2. September, um 17:20 Uhr (MESZ) übertragen.

Downhill (DHI)
Das Finale der Elite der Frauen wird am Samstag, 3. September, um 12:25 Uhr (MESZ) übertragen.
Das Elite-Finale der Herren wird am Samstag, 3. September, um 13:45 Uhr (MESZ) übertragen.

Cross-Country Olympic (XCO)
Das Finale der Elite der Frauen wird am Sonntag, 4. September, um 12:00 Uhr (MESZ) übertragen.
Das Elite-Finale der Herren wird am Sonntag, 4. September, um 14:30 Uhr (MESZ) übertragen. 

XCO/XCC: Terpstra oder McConnell? Wird Schurter auf der Zielgeraden noch gestoppt?

Am vergangenen Wochenende krönte sich die französische Mountainbike-Legende Pauline Ferrand-Prévot zur neuen Short Track Weltmeisterin und – bereits zum vierten Mal – auch zur Weltmeisterin über die olympische Distanz. Im Weltcup geben diese Saison jedoch anderen Fahrerinnen den Ton an. Die aktuelle Weltcup-Führende Anne Terpstra (NED) und die Zweitplatzierte Rebecca McConnell (AUS) liegen weniger als 70 Punkte auseinander und sind die klaren Favoritinnen auf den Gesamtsieg. Für beide wäre es der erste große internationalen Titel und gleichzeitig der größte Erfolg ihrer beachtlichen XC-Karrieren. Aber auch die Schweizerin Alessandra Keller, derzeit Dritte im Gesamtranking, kann sich dank ihrer aufsteigenden Form gegen Ende der Saison noch Hoffnungen auf den großen Coup machen.

In der Herrenkonkurrenz hat ein Rider die ganze Saison über dominiert: Nino Schurter (SUI). Der zehnfache XCO-Weltmeister führt den Gesamtweltcup seit dem ersten Rennen an. Nicht mal der verletzungsbedingte Verzicht auf den Start bei Weltcup in Snowshoe, USA, konnte ihn vom Topspot verdrängen. Vor dem letzten Rennen in Val di Sole ist Schurters Führung definitiv komfortabler als die von Terpstra, aber mit 330 noch zu vergebenden Punkten im XCO-Gesamtweltcup sind noch sechs Fahrer in Reichweite. David Valero Serrano (ESP), Luca Braidot (ITA), Alan Hatherly (RSA), Titouan Carod (FRA), Vlad Dascalu (ROM) und sogar Filippo Colombo (SUI) könnten theoretisch noch an Schurter vorbeiziehen und der Schweizer Legende seinen achten Gesamtweltcup streitig machen.

Die Gesamtweltcupsieger im Cross-Country Short Track werden in dieser Saison erstmals ausgezeichnet. Sieben Rider, vier bei den Damen und drei bei den Herren, können sich noch Hoffnung auf diesen „World’s First“ machen. Der derzeitigen Führenden Alessandra Keller reicht ein sechster Platz, um sich den XCC-Gesamtwettbewerb zu sichern – unabhängig von den Ergebnissen ihrer engsten Verfolgerinnen Anne Terpstra und Rebecca McConnell oder der viertplatzierten Jolanda Neff (SUI).

Die Herrenkonkurrenz wird zwischen dem Führenden Alan Hatherly (RSA), dem Schweizer Filippo Colombo und dem Deutschen Luca Schwarzbauer entschieden, die alle drei nur 154 Punkte auseinander liegen.

Finn Iles performs, UCI DH World Championships in Les Gets, France  // Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

DHI: Dreikampf zwischen Balanche, Höll und Nicole? Pierron unaufhaltsam?!

Der Downhill-Wettbewerb der Frauen um den Gesamtweltcup hat sich auf einen Dreikampf zwischen der aktuellen Spitzenreiterin Camille Balanche (SUI), die bei der Weltmeisterschaft gerade ein beeindruckendes Comeback nach einer Verletzung hingelegt hat, der neuen Weltmeisterin und amtierenden Gesamtweltcupsiegerin Vali Höll (AUT) und Weltmeisterin von 2021, Myriam Nicole (FRA), entschieden. Balanche reicht dabei bereits ein vierter Platz, um sich zur neuen Gesamtweltcupsiegerin zu krönen. Aber weder sie noch Höll oder Nicole können es sich leisten, auf die Ergebnisse der Konkurrenz zu schauen, denn dazu ist das Frauenfeld insgesamt viel zu stark.

Bei den Herren hingegen ist die Downhill-Wettbewerb so gut wie entschieden: Der Franzose Amaury Pierron war diese Saison einfach zu dominant. Pierron, der mit 249 Punkten vor dem Kanadier Finn Iles führt, muss nur noch in die Punkte fahren, um Weltcup-Gesamtsieger zu werden. Sollte er aus welchen Gründen auch immer nicht starten oder im Rennen Punkte sammeln können, würde Iles immer noch in Val di Sole gewinnen müssen, um die vollen 250 Punkte zu erreichen, die Pierron von der Spitze verdrängen könnten. Ein spannendes Rennen wird dennoch geboten sein, denn es gibt eine ganze Reihe starker Fahrer, die die Saison mit einem Podium oder gar Weltcupsieg beenden wollen.

Aktuelle Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Gesamtwertung:

XCO Elite Women Top 5:

  1. Anne Terpstra (NED) 1590 Points
  2. Rebecca McConnell (AUS) 1526 Points
  3. Alessandra Keller (SUI) 1502 Points
  4. Mona Mitterwallner (AUT) 1372 Points
  5. Jenny Rissveds (SWE) 1260 Points

XCO Elite Men Top 5:

  1. Nino Schurter (SUI) 1483 Points
  2. David Valero Serrano (ESP) 1358 Points
  3. Luca Braidot (ITA) 1343 Points
  4. Alan Hatherly (RSA) 1320 Points
  5. Titouan Carod (FRA) 1290 Points

XCC Elite Women Top 5:

  1. Alessandra Keller (SUI) 1300 Points
  2. Anne Terpstra (NED) 1184 Points
  3. Rebecca McConnell (AUS) 1180 Points
  4. Jolanda Neff (SUI) 1099 Points
  5. Jenny Rissveds (SWE) 950 Points

XCC Elite Men Top 5:

  1. Alan Hatherly (RSA) 1142 Points
  2. Filippo Colombo (SUI) 1080 Points
  3. Mathias Flückiger (SUI) 988 Points
  4. Luca Schwarzbauer (GER) 920 Points
  5. Titouan Carod (FRA) 833 points

DHI Elite Women Top 5:

  1. Camille Balanche (SUI) 1335 Points
  2. Valentina Höll (AUT) 1216 Points
  3. Myriam Nicole (FRA) 1155 Points
  4. Eleonora Farina (ITA) 951 Points
  5. Monika Hrastnik (SLO) 933 Points

DHI Elite Men Top 5:

  1. Amaury Pierron (FRA) 1245 Points
  2. Finn Iles (CAN) 996 Points
  3. Loris Vergier (FRA) 758 Points
  4. Matt Walker (GBR) 731 Points
  5. Danny Hart (GBR) 626 Points

Bike Park Check: So gut ist Leogang wirklich!

Leogang gehört zu den ältesten Bike Destinationen Europas. Der Park in den österreichischen Alpen bietet mit 10 Strecken und einer World Cup Downhill Strecke ein riesen Sortiment für alle Könnerstufen. Doch wie gut ist der Park wirklich und was muss ich vorher wissen? Hier gibts die Infos zum „epischsten“ Spot der Alpen.

Der Epic Bike Park Leogang öffnete 2001 mit vier Strecken seine Pforten. 20 Jahre später gibt es dort knapp 10 Strecken, unzählige Optionen außerhalb des Park und ein massives Angebot für Anfänger und Profis. Von der 8km langen Flowline, über die World Cup Strecke bis hin zum Übungsparcour im Tal, sollte hier jeder auf seine Kosten kommen.

Laps, Laps, Laps – Das sind die Strecken im Park

Also Auswahl sollte hier kein Problem sein. Über 10 Strecken bieten eine menge Potential zum Austoben. Wer Bock auf massig Airtime hat, dürfte sich auf der Hot Shots und Flying Gangster wohl fühlen. Wer neu im Sport ist, sollte auf der Steinberg Line starten. Hier könnt ihr auf fast 8km Strecke Kurven üben und eure Skills erweitern.

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Wer etwas lebensmüde ist und Bock auf ruppige, steile und extrem schnelle Sektionen hat, wird auf der Speedster Laps shredden wollen. Die World Cup Downhill Strecke dürfte euer Können auf die Probe stellen.

Bike Park Leogang

  • Steinberg Line: Leicht, 7,8km, 929hm, Flow Line, Viele Kurven und Anlieger
  • Hangman 2: leichte, 4,2km, 455hm, Anlieger, Tables, auch für fortgeschrittene Spaßig
  • Steinberg Link: leicht, 1,2km, 91hm, Ab dem Hangman II führt diese kurven- & anliegerreiche Line, ausgestattet mit einer großzügigen Northshorebrücke in Richtung Steinbergbahn Talstation
  • Flow Link: Mittel, Freeride Line, 0,8km, 93hm, Richtung Mittelstation, variable Takeoffs, Step Downs, Tables, Berms
  • Hangman 1: Mittel, 2,1km, 358hm, technisch, Wurzeln, Steine, North Shores, enge Kurven, optionale Drops und Boner Logs, Single Trail von Bergstation zum Flow Link
  • Flying Gangster: Mittel, 3,2km, 484hm, Wallrides, Berms, Tables mit optionalen Absrpüngen, Drops von 0,5m – 5m
  • Antonius Trail: schwer, 1,4km, 150hm, naturbelassener Single Trail endet in der Steinberline
  • Bongo Bongo: Schwer, 1,3km, 237hm, zweigt von der Flying Gangster ab, enge Kurven, Stufen, Wurzeln, North Shore, Steinpassagen
  • Speedster: Schwer, 2,3km, 484hm, UCI World Cup Strecke mit großen Sprüngen, technischen steilen Passagen, für Profis
  • Valis Hölle: Schwer, 0,9km, 169hm, Der neue extrem steile und technische Abschnitt der World Cup Strecke, zuerst in der Weltmeisterschaft 2020
  • Hot Shots: Schwer, 3,3km, 352hm, Pro-Jump Line mit viel Airtime, 2,5m Breit, Table, Roller, Wallrides

Bike Park Leogang

Tickets und Preise

Wer keine Gravity Card hat, kann sich für 49 Euro ein Tagesticket besorgen. Damit könnt ihr die Asitz- und die Steinbergbahn nutzen und habt Zugriff auf den gesamten Bike Park. Zusätzlich könnt ihr auch die Bahnen in Saalbach und der Umgebung nutzen. Wer Lust auf ein Abenteuer hat, kann die beiden Regionen mit unterschiedlichsten Trails verbinden und seinen Spaß außerhalb des Parks haben.

Zusammen mit Saalbach Hinterglemm und Fieberbrunn bietet die Region 80km Strecken, 7 Berge und 9 Bergbahnen mit einem Ticket an. Österreichs größte Bike Destination sollte somit für jeden Sportsfan Abwechslung bieten.

Unser Bike Park Check Video – Good Times, Matsch und Airtime 

Genug gelesen! Hier gibts unser Video zum Epic Bike Park. Zusammen mit Sophie, Christof, Micha und Patrick ging es auf die langen, ruppigen und schnellen Trails in Österreich. Wie viel Spaß die vier hatten, erfahrt ihr hier.

Lust auf eine schöne Unterkunft?

Prinzipiell wollen wir hier keine Werbung machen, aber da wir eine wirklich gute Zeit im Hotel Bacher hatten und uns richtig gut aufgehoben gefühlt haben, gibts hier den Link. Leckeres Abendessen, Frühstück, Drinks und einen Infinity Pool mit Blick auf den Park machen diese Location besonders.

https://www.hotelbacher.at

Weitere Informationen zum Epic Bike Park Leogang findet ihr hier:

www.saalfelden-leogang.com

TEST: Scott Gambler Tuned 900 – Das Zeug aus dem Träume gemacht werden

Es gibt in der Downhill Geschichte immer wieder Bikes die das Podium dominieren und Geschichte schreiben. Das Scott Gambler fährt zwar in den letzten Jahren keine großen Siege mehr ein, gehört aber zu den wichtigsten Downhill Boliden der Szene. Wer vom nächsten 200mm Bike träumt, wird um das Rad nicht herum kommen. In Filmen wie Deathgrip war Brendog auf dem Gambler unterwegs, Vincent Tupin macht die Abhänge in Chatel unsicher und wer erinnert sich nicht gerne an die stylischen Edits mit Nico Vink!?

Umso mehr haben wir uns gefreut als wir das Gambler in die Redaktion bekommen haben. Der super cleane Rahmen mit schlanken Rohren, die wunderschöne Tuned Lackierung und das massive Fox Factory Fahrwerk schreien förmlich nach Spaß.

Scott Gambler

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Optik und Features – Schwarz, weiß, Tuned

Optisch lässt sich am Gambler nichts aussetzen. Der Schwarz/Weiß lackierte Carbon Rahmen besticht durch seine schlanken „Rohre“ und innenverlegte Züge und Leitungen. Durch den schwarzen Lack schimmert an manchen stellen das Carbon-Muster hindurch und der weiße Hinterbau ist mit silbernen Decals versehen. Weiß und Schwarz steht dem Gambler auch besser als Orange!

Scott Gambler

Auf dem Unterrohr befindet sich das Logo der Marke, auf dem Oberrohr steht Tuned. Zur cleanen Optik trägt neben den innenverlegten Zügen auch das integrierte Syncros Cockpit bei. Die Lenker-Vorbau-Kombination sieht extrem schick aus, hat aber nicht nur Vorteile.

Da sich das Gambler besonders im extrem harten Einsatz wohlfühlt, hat der Schweizer Hersteller einige Schutzvorrichtungen an dem DH Bike verbaut. Auf der Kettenstrebe sitzt natürlich ein gummierter Schutz der vor Schlägen der Kette schützt und das Bike etwas leiser macht. Falls die Kette mal abspringen sollte, befindet sich im Bereich des Kettenblatts ein Aluminium Schutz an der Kettenstrebe. Das soll tiefe Kratzer und Macken verhindern.

Das Unterrohr wird im Bereich des Tretlager ebenfalls mit einem gummierten Schutzblech geschützt.

Scott Gambler

Geometrie – es geht bergab

Bei Downhill Bikes sind wir am extremsten Ende der Geometrie Daten angekommen. Das Gambler will bergab und dementsprechend ist auch der Rahmen gestaltet. Der Lenkwinkel liegt bei flachen 62,9° beim 29″ Modell. Kombiniert wird dieser mit einem Reach von 460mm und einem Stack von 633,5mm in der Rahmengröße L. Die Kettenstrebe ist in allen Rahmengrößen gleich und liegt bei den Twenty-Niner Modellen bei 438,7mm. Das gibt dem Gambler einen relativ kurzen Hinterbau.

Das Gambler ist aber auch für kleinere und größere Fahrer interessant. Das Modell in S hat einen kurzen Reach von 400mm während die XL Variante auf 490mm kommt. Andere Hersteller bieten ihre Downhill Modelle nicht in so einer Bandbreite an. Die Specialized Demo Modelle fallen zum Beispiel etwas kleiner aus, während das Canyon Sender in drei Rahmengrößen erhältlich ist die mit einem Reach von 460 – 510mm kommen.

Unser Gambler kam als reines 29″ Bike. Was uns jedoch sehr gut gefallen hat, ist die Möglichkeit, mit Hilfe der Headset Kappen, dem Flip Chip und dem Chip am Hinterbau auf Mullet umrüsten zu können. Aber auch der Wechsel von Luft- auf Coil-Dämpfer ist mit Hilfe des Flip Chips möglich. Das bietet Downhill Athleten natürlich einiges an individuellen Einstellmöglichkeiten.

Scott Gambler

Komponenten und Ausstattung – teures High-End DH

Wer davon träumt, ein Downhill Bike zu fahren, das im World Cup unterwegs und lackiert ist wie die Bikes der schnellsten Racer, wird mit dem Gambler Tuned 900 auf seine Kosten kommen. Wer die letzten Rennen verfolgt hat, wird gesehen haben, dass zum Beispiel Brendan Faiclough auf dem Tuned unterwegs ist. Wahrscheinlich mit der ein oder anderen Spielerei an die wir Normalsterblichen nicht kommen, aber das Tuned ist nah dran am Bike eines Racers.

Bei einem World Cup Bike darf natürlich das angemessen Fahrwerk nicht fehlen. Scott setzt beim Gambler auf massive Factory Komponenten von Fox. An der Front arbeitet die Fox 40 mit fetten 40mm Standrohren, 200mm Federweg, Kashima Beschichtung und allen Einstellmöglichkeiten die man sich wünschen kann. Am Heck sitzt der Fox Float X2 Factory Dämpfer der ebenfalls keine Wünsche offen lässt. Vorausgesetzt er funktioniert. 😉

Das Gambler wird mit der 7-Fach Sram X01 Downhill Short Cage Gruppe geschaltet. Die X01 DH DUB Carbon Kurbel ist 165mm lang und wir mit einem 34Zahn Blatt kombiniert. Dieses wird von einem Scott DH Custom Chain- und Bashguard geschützt.

Viele von euch werden sich jetzt freuen, denn die Bremsen stammen nicht von Sram. Scott setzt auf Shimano XT 4-Kolben Bremsen mit 203mm Scheiben. Diese haben uns auch bei längeren Abfahrten nicht im Stich gelassen und den Druckpunkt konstant beibehalten.

SYNCROS

Wie auch bei den anderen Tuned Modellen verbaut Scott am Gambler die Syncros Lenker-/Vorbau-Kombination. Der Syncros Hixon iC DH Carbon Lenker besitzt 15mm Rise, 8° Backsweep und ist 800mm breit. Passend dazu gibt es die Syncros Pro DH dual lock-on grips.

Die Sattelstütze ist ebenfalls von der Eigenemarke Syncros und wird mit dem Syncros Kaslo 1.5 Sattel mit Titan Stangen kombiniert.

Das Gambler rollt auf Raceface Atlas Felgen und Naben die mit Maxxis Reifen bestückt sind. Dabei wird nicht großartig auf Rollwiderstand geachtet, sondern den Fokus komplett auf Grip, Performance und Pannensicherheit gelegt. Das Gambler arbeitet an der Front und am Heck mit dem Maxxis Assegai 29×2.5″ / 2x60TPI / DH / TR / 3C Maxx Grip. Dadurch hatten wir auf losem und hartem Untergrund ordentlich Grip. Auch wenn es über nasse Wurzelpassagen ging, krallten sich die Assegai in den Dreck und brachten uns sicher den Berg hinab.

Als das Gambler bei uns in der Redaktion erschienen ist, war uns schnell klar, dass diese Maschine leicht sein muss. Der edle Carbon Rahmen mit den für ein Downhill Bike recht dünn gehaltenen Rohren kommt in der Rahmengröße L auf knapp 15Kg. Das ist extrem leicht für ein 200mm Bike und nur 1Kg schwerer als das Specialized S-Works Enduro in der Größe S4.

Scott ist nicht unbedingt für günstige Preise bekannt. Wer sich das Scott Gambler Tuned 900 leisten möchte, muss fast 10.000 Euro auf den Tisch legen. Um genau zu sein 9.599 Euro. Ist das Notwendig? Auf keinen Fall. Die meisten von uns bekommen das Fahrwerk und die Komponenten niemals an ihre Grenzen und wären auch mit einer günstigeren Alternative glücklich. Wer Rennen bestreiten will, oder sich einfach ein extrem edles Downhill Bike mit High-End Komponenten leisten möchte, macht hier jedoch nichts falsch.

Scott bietet aber noch günstigere Alternativen mit Aluminium Rahmen an. Diese kommen mit Performance Fahrwerk und sind ab 4.699 Euro erhältlich.

Scott Gambler

TEST: Das Scott Gambler Tuned 900 auf den Trails

Unsere Testfahrer waren schon nach den ersten Metern verliebt. Die Geometrie in Verbindung mit dem exzellenten Fox Factory Fahrwerk macht alles richtig. Schnelle und ruppige Passagen werden gekonnt weggeschluckt und auch bei großen Sprüngen bietet das Gambler mit seinen 200mm Federweg ordentlich Reserven. Das Bike will so schnell es geht bergab und bietet dabei noch extrem viel Sicherheit. Es pusht das Selbstbewusstsein des Fahrers auf die nächste Ebene.

Das Specialized Demo und das Scott Gambler sind sich da in einigen Eigenschaften ähnlich. Die hohe Front der beiden Bikes bietet besonders auf steilen Strecken viel Selbstvertrauen. Das Scott hat auf dem Papier sogar eine noch höhere Front als das kalifornische Gegenstück.

Aber nicht nur auf steilen und anspruchsvollen Downhill Strecken glänzt das Gambler. Auch auf flowigen Strecken bietet das Schweizer Bike viel Potential. Das Factory Fahrwerk lässt ein passendes Setup zu, dass mit ausreichend Rebound und Druckstufe aus der DH Bügelmaschine ein sich nach Air-Time sehnendes Geschoss macht.

Geisskopf

Fazit: Scott Gambler – Leicht und schnell

Mit dem Scott Gambler Tuned 900 wird der Traum des World Cup Race Bikes wahr. Im Downhill besteht keine Möglichkeit für Normalsterbliche dieses Geschoss an seine Grenzen zu bringen. Dazu kommt, dass Optik, Fahrwerk und Komponenten absolut keine Wünsche offen lassen. Wer bereit ist ein kleines Vermögen zu zahlen, bekommt hier die perfekte DH Maschine.

Scott Gambler

Mehr Infos findet ihr unter: www.scott-sports.com

NEWS: Camille Balanche bricht sich Schlüsselbein in Mont Sainte Anne

Sie führt im Gesamtklassement und hat ihre beste Saison. Camille Balanche fährt 2022 fast allen davon und führt mit einem guten Vorsprung auf Myriam Nicole im Gesamtklassement. Nun kommt die Nachricht, dass sich die Schweizerin beim Training in Mont Sainte Anne das Schlüsselbein gebrochen hat und somit beim Rennen am Wochenende nicht teilnehmen kann. Wir wünschen gute Besserung. 

 

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