TEST: Maxxis Shorty – Grip, Grip und noch mehr Grip?

Es ist nass und rutschig draußen, oder die Strecke im Bike Park ist extrem lose und staubig – da stellen sich die meisten von uns welchen Reifen man am besten nutzt. Maxxis will mit dem Shorty einen Matschreifen anbieten, der auch bei den rutschigsten Bedingungen für Grip sorgen soll. Ob das funktioniert erfahrt ihr hier.

Maxxis gehört neben FiveTen, Troy Lee usw. wohl zu den Marken von denen jeder Mountainbiker schonmal etwas gehört hat und fast jeder hat schon eins von ihren Produkte besessen. Wer bei schlechtem Wetter und extrem matschigen Bedingungen unterwegs ist, wird sich bestimmt schon einmal gefragt haben, ob es nicht einen Reifen gibt der auch bei diesen Verhältnissen noch etwas mehr Grip rausholen kann. Maxxis versucht mit dem Shorty genau dieses Problem anzugehen.

Auch wenn Reifen mittlerweile mehr Aufmerksamkeit bekommen, werden sie hin und wieder unterschätzt und weniger beachtet als sie es verdienen. Ähnlich wie bei Schuhen sind die Gummiringe aber unser Kontaktpunkt zum Boden und sollten passend zu den Untergrundverhältnissen gewählt werden. Ein Wanderer besteigt ja auch keinen Gipfel in Badelatschen.

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Maxxis Shorty

Ein Mix aus einer Vielzahl an Gummimischungen, verschiedenste Eigenschaften der Karkasse, die Anordnung und Form der Stollen und noch viele weitere Faktoren gilt es perfekt auf den jeweiligen Einsatzzweck abzustimmen.

Genau das macht das Team von MAXXIS schon sehr lange, hat darin massig Erfahrung und so können sie etliche Erfolge auf ihrem Konto verbuchen.

Sam Blenkinsop zeigt im Vorstellungsvideo eindrucksvoll wo sich der neu aufgelegte Shorty wohlfühlt. Loser Waldboden, nasse Trails und matschige Kurven, genau hierfür ist er wie geschaffen.

Was ist anders im Vergleich zum Vorgängermodell?

In Zusammenarbeit mit Spitzenfahrern aus dem Enduro- und Downhill Rennsport wurde der Reifen einer Performance Kur unterzogen, dabei wurden die Außenstollen verstärkt und geschlitzt um die Traktion und das Bremsverhalten zu verbessern, die Innenstollen wurden im Vergleich zum Vorgänger wieder getrennt, um den Schmutz dadurch besser abzuschütteln und um das Laufverhalten dadurch optimieren.

Welche Varianten gibt es?

Bei der 2021er Version kann zwischen den Laufradgrößen 27,5“ und 29“ gewählt werden, allerdings gibt es den Shorty nur noch in der 2,4WT Variante.

Gummimischungen:

  • 3C MaxxTerra (Enduro/Freeride)
  •  3C MaxxGrip (Downhill)

Karkassen: 

  • EXO (Trail) 
  • Double Down (Enduro)
  • DH TR (Downhill)

Gewicht: zwischen 930g -1290g

Maxxis Shorty

Montage und erster Eindruck

Ziemlich unspektakulär fällt die Montage aus, der Reifen geht leicht über die Felge, sitzt ordentlich und dichtet erstaunlich gut auch ohne Milch ab.

Durch die WT Version bildet der Reifen, bei den im Trend liegenden breiten Felgen mit ca. 30 mm Innenmaß sein volles Profil perfekt aus und erreicht so optimale Performance. 

Wie schlägt sich der Shorty „on Track“?

Was uns als Erstes auffällt ist das im Vergleich zum Vorgänger verbesserte Rollverhalten. Klar, es ist kein Semi-Slick Reifen, aber dem Einsatzzweck entsprechend rollt er erstaunlich gut für einen Mid-Spike Reifen seiner Art.

Anfangs ist man bei den Bodenverhältnissen, für die der Shorty geschaffen wurde eher etwas ehrfürchtig und lässt es nicht wie auf trockener Strecke laufen, allerdings haben wir recht schnell Vertrauen in den Grip dieses Reifens gewonnen und fanden es einfach „irre“ wie kontrolliert er sich auf rutschigen und losen Untergründen fahren lässt.

Feuchte und blanke Wurzeln, glitschige Steine, das ist es wovor die meisten Biker unter uns sicher den größten Respekt haben, wenn es schlechtes Wetter hat, allerdings schlägt sich der MAXXIS Shorty auch hier verdächtig gut und bietet kontinuierliche Traktion.

Die Selbstreinigung funktionierte bis auf superklebrigen Matsch, der sich auch an jedem anderen Reifen festgesaugt hätte, tadellos.

Ok bei trockenem und sehr grob steinigem Terrain gibt es bessere Reifen, da der Shorty aber hierfür nicht gedacht ist, ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn er hier an sein Limit kommt und die Seitenstollen auch mal in der ein oder anderen Kurve wegknicken.

Wir haben aber auch Kollegen in der Redaktion die den Shorty auch bei extrem staubigen und losen Bedingungen als Vorderreifen nutzen. Wer schon einmal bei trockener Hitze in Schladming war, wird den lockeren und tiefen Staub auf den Strecken kennen. Hier arbeitet der Maxxis Reifen ähnlich wie bei matschigen Bedingungen und schneidet sich durch die oberste Schicht um auf dem darunter liegenden Untergrund Grip zu finden.

Fazit

Der MAXXIS Shorty konnte zwar bereits in der älteren Version schon überzeugen – die „Next Generation“ legt aber noch eine Schippe oben drauf. Da der griffige nicht nur in extrem matschigen Bedingungen überragend funktioniert, können wir den Shorty mit gutem gewissen weiterempfehlen.

Preis: UVP zwischen 69,90-79,90 Euro je nach Variante

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Gewinne: DT Swiss EX 1700 Spline Enduro Laufradsatz

DT Swiss präsentierte 2020 den EX 1700 Spline Aluminium Laufradsatz mit der Idee ein Produkt für die härtesten Enduro-Tracks der Welt zu bieten. Die Laufräder haben sich bewährt! Hier habt ihr nun die Chance einen Laufradsatz für euer Bike zu gewinnen. Alle Infos gibts in diesem Artikel.

Die Schweizer haben ihr gesamtes Know-How aus dem Aluminium-Laufradbau in den EX 1700 gesteckt. Als Basis dienen ihre bekannten 36t Ratchet Naben kombiniert mit geschweissten und stabilen 30 mm Alu-Felgen. Das Profil der Felgen ist so ausgelegt, das sie stabil genug ssein sollen, um den besten Enduro Fahrern zu genügen, sie aber dennoch so leicht bleiben, dass du mühelos zu deinem Lieblingstrail hochkommst. Eingespeicht mit Competition straightpull Speichen sollen die EX 1700 ein ausgesprochene hohes Maß an Stabilität im harten Gelände bieten.

DT Swiss EX 1700 Spline – kurz und knapp

  • Nabentyp: 350 mit Ratchet System 36 SL
  • Felge: Aluminum, Hooked / Crotchet tubeless TC
  • Maulweite: 30 mm
  • Speichen: DT competition® straightpull
  • Gewicht: ab 1878g (Herstellerangaben)
  • Preis: ab 750 Euro

DT Swiss EX 1700 Spline

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Im EX 1700 werden die 30mm breiten EX511 Enduro Felgen verbaut. Diese sollen Robustheit mit geringem Gewicht kombinieren. Racer wie Jack Moir, Vali Höll und Loic Bruni sind auf den Schweizer Felgen auf den härtesten Strecken der Welt unterwegs.

Die überarbeitet 350 Nabe ist neu mit einem 36 Ratchet SL System ausgestattet. DT Pro Lock Squorx Nippel verbinden die Speichen mit der Felge und sollen zu einer langen Lebensdauer beitragen. In den Endkappen ist eine Nut eingearbeitet die die Demontage erleichtern soll.

Gewinne: DT Swiss EX 1700 Spline Enduro Laufradsatz

Auf zum spannenden Teil. Wie könnt ihr den Enduro Laufradsatz gewinnen? Beantwortet einfach bis zum 21.05.2022 die folgende Frage, gebt eure Email an und wenn ihr immer auf dem neusten Stand der Dinge sein wollt, könnt ihr den Velomotion Newsletter abonnieren. Viel Erfolg.

 

DT Swiss EX 1700 Spline

Weiter Informationen über DT Swiss findet ihr unter: www.dtswiss.com

Das neue Radon Deft – Mehr Federweg, smartes Bosch System und Factory Fahrwerk

Im Zuge des Bike Festivals in Riva hat der deutsche Hersteller das brandneue Radon Deft vorgestellt. Das 170mm Bike basiert auf einem Carbon Rahmen mit Alu-Hinterbau und integrierten Zügen, 29″ Laufrädern und dem neuen Bosch System. Wir haben das gute Stück an das Ufer des Gardasees entführt und uns optisch einen ersten Eindruck machen können. 

Wir sind dem kalten Bayerischen Wald entflohen und waren im Zuge des Riva Bike-Festivals am sonnigen Gardasee. Radon hat dort das neue 170mm Twenty-Niner Freeride E-MTB vorgestellt. Das Deft ist somit der große Bruder des Render – was über 160mm Federweg an der Front und 140mm am Heck verfügt.

Radon Deft

Optik und Features

Optisch macht das Deft einiges her. Die Kombination aus schwarzem Carbon-Rahmen, den goldenen Kashima Standrohren und den innenverlegten Zügen lassen das 170mm Bike edel dastehen. Dazu kommt das markante Dämpferdesign mit der Strebe im Hauptrahmen, wie wir es auch schon vom Radon Render kennen. Abhängig von den Modellvarianten verändert sich auch die Farbgebung. Das Deft 8.0 ist in Grün und das 9.0 ist in Weiß erhältlich.

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Die Kabel sind intern verlegt, werden aber durch das Headset in den Rahmen geführt. Schaut schick aus, aber sorgt bei Vielschraubern für Mehraufwand. Passend zum harten Einsatz finden wir am Deft auch einiges an Frame Protection. Die Kettenstrebe ist mit einem großzügigen Strebenschutz aus Kunststoff versehen und im Bereich des Tretlagers befindet sich eine weitere Abdeckung.

Geometrie – DEFTiges Freeride E-Mtb

Das Deft wird als das neue Freeride E-Mtb von Radon beworben. Die 170mm Federweg, 29″ Laufrädern und der Reach von 485mm in der Rahmengröße XL sollten aber auch Enduro Fans Spaß machen.

Das Deft ist in drei Größen erhältlich – M, L und XL. Wer sich mit modernen Geometriedaten befasst hat, merkt, dass der Reach von 485mm in XL bei anderen Herstellern auch schon in der Rahmengröße L auftaucht. Das Deft ist trotzdem um einiges länger als das kurzhubige Radon Render. Für sehr große Fahrer könnte das Deft eventuell etwas zu klein ausfallen, Einsteiger und Freunde kürzerer Mountainbikes sollten jedoch auf ihre Kosten kommen.

Wendig dürfte das Deft jedoch nicht sein, denn die Kettenstrebe liegt bei fast 460mm in allen Rahmengrößen. Wir konnten das neue E-Mtb jedoch noch nicht auf Trails entführen. Der Lenkwinkel fällt recht sportlich aus und liegt bei flachen 64,6°.

 MLXL
Reach455 mm470 mm485 mm
Lenkwinkel64,6°64,6°64,6°
Sitzwinkel76°76°76°
Steuerrohr105 mm115 mm135 mm
Sattelrohr425 mm455 mm490 mm
Radstand1243 mm1262 mm1286 mm
Stack622 mm631 mm649 mm
Kettenstrebe459 mm459 mm459 mm

Radon Deft

Komponenten und Austtatung

Wir haben uns während des Bike Festivals in Riva das Top Modell von Radon für ein paar Fotos geschnappt. Beim Deft 10.0 setzt der deutsche Hersteller auf ein komplettes Factory Fahrwerk mit der Fox 38 an der Front und dem Float X2 am Heck – Beide mit 170mm Federweg.

Radon Deft

Gebremst wird mit der kraftvollen Magura MT7. Kombiniert wird diese mit 220mm Bremsscheiben, die das E-Mtb auch bei höheren Geschwindigkeiten gut unter Kontrolle halten sollte. Wir haben bisher nur gute Erfahrungen mit der Bremse aus Baden-Württemberg gemacht.

Das SRAM X01 Eagle Schaltwerk wird mit einer SRAM GX Eagle Kassette kombiniert. Natürlich 12-Fach und 10-52 Zähne. Die Kurbel stammt von e*thirteen und ist die e*spec Plus mit 165mm.

Zwar befand sich auf dem uns zur Verfügung gestellten Modell ein DT Swiss Laufradsatz, jedoch wird das Deft mit Newmen Felgen und Naben ausgeliefert. Der Newmen Evolution SL E.G.30 Laufradsatz wird mit Reifen von Maxxis kombiniert. An der Front rollt das Deft auf dem 2,5″ breiten Assegai, 3C, MaxxTerra, EXO+ und am Heck auf dem 2,4″ Minion DHR II, 3C, MaxxTerra, EXO+, TR. Eine tolle Kombination, die uns bisher nie im Stich gelassen hat.

Bei Griffen und Sattel setzt Radon auf den SDG Thrice und den SDG Bel Air V3. Der Lenker ist ein Race Face Turbine R mit einer Breite von 780mm und einem Rise von 35mm. Dieser wird mit einem Turbine Vorbau mit einer Länge von 40mm in der Rahmengröße M – L und einer Länge von 60mm beim XL Rahmen kombiniert.

Der Motor – Bosch Performance Line CX

Kommen wir zum Herzstück des Deft – dem neuen Bosch Smart System mit CX Motor der vierten Generation. Dieser verfügt über 85Nm welche euch mit bis zu 340% unterstützen und wird mit einem 750Wh Akku kombiniert.

Bosch

Über das Display könnt ihr von der Geschwindigkeit, Akkustand bis hin zur Unterstützungsstufe alle wichtigen Angaben zeigen lassen. Ihr könnt euch eure Modi übrigens selbst konfigurieren und mit der eBike Flow App anpassen.

Bosch

Der Controller verfügt ebenfalls über eine LED Anzeige, die euch den Akkustand und den Modus anzeigt. Geladen wird das Deft im Bereich des Tretlagers. Der Anschluss befindet sich unter einer leicht zu öffnenden Kappe die dicht abschließt.

Preise und Modelle

Das Radon Deft ist in drei Varianten erhältlich. Der Einstieg macht das 8.0 mit Fox Performance Fahrwerk und Shimano XT Komponenten für 5.199 Euro. Das 9.0 verfügt über ein Fox Performance Elite Fahrwerk, das den Factory Komponenten im Top-Modell nicht spürbar nachsteht. Obendrauf gibt’s ein SRAM GX Eagle Schaltwerk, einen SUNringlé Düroc Laufradsatz und ist erhältlich für 5.999 Euro.

Die Spitze macht das oben vorgestellte 10.0 mit Factory Fahrwerk, Magura MT7 und Newmen Evolution Laufradsatz für 6.799 Euro. Alle Modelle kommen mit Carbon Hauptrahmen und Alu-Hinterbau.

Unsere Gedanken zum Radon Deft

Auf dem Papier macht das Deft einen soliden Eindruck. Das Top Modell verfügt über eine tolle und potente Ausstattung zum fairen Preis. Die Geometrie ist weniger progressiv als wir es von einem Bike mit so viel Federweg erwartet hätten. Nicht falsch verstehen: Wer Ballern will, findet mit dem Deft sicherlich einen passenden Untersatz, aktive Fahrer hätten sich aber vielleicht einen etwas längeren Hauptrahmen gewünscht.

Ein Test zu dem brandneue Freeride-Monster wird in den nächsten Wochen folgen. Wir freuen uns auf ein paar Runden auf dem E-Freeride Bike.

Radon Deft

Mehr Infos findet ihr unter: www.radon-bikes.de

Die neue Kollektion von Troy Lee Designs

Wir haben euch vor ein paar Wochen im Video von unserem Besuch bei Cosmic Sports die neue Troy Lee Designs Kollektion „angeteasert“. Jetzt gibts das Video mit einigen Neuheiten der 2022 Kollektion. Die Farben werden schlichter, es gibts mehr Auswahl für Frauen und der Stil bleibt sich Troy.

Wie wir auch schon bei anderen Herstellern sehen konnten, geht der Trend immer mehr zu gedeckteren Farben. Zwar bietet Troy Lee Designs noch das ein oder andere knallige Stück an, jedoch sind die Farben nicht mehr ansatzweise so bunt und dominant wie wir das von der kalifornischen Marke gewohnt waren.

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Troy Lee Designs

Mehr zu der neuen Kollektion findet ihr bei: www.cosmicsports.de

Neue YT Capra Core 2 Alu Modelle

Pressemitteilung YT: Wenn es um hammerharte EnduroMountainbikes geht, kann man sich darauf verlassen, dass YT Industries die perfekte Maschine für den Job hat. Die Gravity Experten haben dem Lineup des legendären Enduros CAPRA eine weitere AluminiumVariante hinzugefügt. Das CAPRA Core 2 verfügt über die gleichen Rahmendetails, die gleiche Geometrie und das gleiche kinematische Konzept wie die neueste Generation des CAPRA aus Carbon, die 2021 herausgebracht wurde.

YT Capra Core 2

Nachdem die neuste Evolutionsstufe des CAPRA durch Modelle wie dem Core 4, Core 3 und Uncaged 6 mit einem Carbonrahmen als Herzstück vorgestellt wurde und das CAPRA Uncaged 9 bereits in limitierter Auflage die neue Aluminium-Rahmens vorweggenommen hat, folgt nun das CAPRA Core 2. Egal, ob man die größten Drops auf Party-Laps im Bikepark sendet oder zu ganztägigen Enduro-Abenteuern in technischem Gelände aufbricht, das CAPRA Core 2 bringt den Fahrer bequem auf den Berg und überwindet jede Herausforderung, die der Trail auf dem Weg zurück ins Tal bereithält. Wie bei den Carbonvarianten des CAPRA gibt es auch das CAPRA Core 2 in zwei Ausführungen – als 29 Zoll-Bike und als MX-Bike.

YT Capra Core 2

GEOMETRIE & RAHMEN

Wie sein Pendant aus Carbon wurde auch das CAPRA aus hydrogeformtem Aluminium für zwei unterschiedliche Einsatzbereiche entwickelt. Die Designer und Ingenieure haben speziell angefertigte Sitzstreben und eine angepasste Federungskinematik entwickelt – kürzere Sitzstreben und eine größere Endprogression für die MX-Version stehen längeren Sitzstreben und einer leicht reduzierten Progression der 29er-Variante gegenüber. Beide Rahmen besitzen im Vergleich zum preisgekrönten Vorgängermodell einen steileren Sitzwinkel, einen flacheren Lenkwinkel und einen längeren Reach. Somit sitzt der Rider mehr im Zentrum des Bikes, was sich positiv auf die Tretkinematik und die Federungseigenschaften auswirkt, welche an sich deutlich verbessert wurden.

Die Aluminiumversion des CAPRA verfügt über eine asymmetrische Kettenstrebe, die das Verhältnis zwischen Gewicht und Steifigkeit verbessert. Das neue CAPRA Core 2 wird für Rider rund um den Globus in fünf verschiedenen Größen von S bis XXL erhältlich sein. Die 29-Zoll-Version bietet vorn 170 mm und hinten 165 mm Federweg und ist damit die schnellste Option auf dem Trail, mit großartigen Rolleigenschaften und einem satten Fahrgefühl.

Die MX-Variante bietet mit einem 29-Zoll-Laufrad vorn und einem 27,5-Zoll-Laufrad hinten das Beste aus beiden Welten, was perfekt für die Rider ist, die die Verspieltheit des kleineren Hinterrads schätzen, wenn sie damit durch den Bikepark heizen.

YT Capra Core 2

SPEC

Core 2 steht für einen High-Performance-Rahmen aus Aluminium in Kombination mit Komponenten, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Mountainbikern sehr gute Leistung und Effizienz bieten. Um auch die anspruchsvollsten Trails zu meistern, ist das CAPRA Core 2 mit der FOX 38 Float Performance-Gabel ausgestattet. Die verbesserte GRIP-Kartusche sorgt für eine gleichmäßige Dämpfung und erhöht die Haltbarkeit, so dass der Fahrer immer das Optimum aus seinen 170 mm Federweg herausholen kann. Vervollständigt wird das Fahrwerkspaket durch den neuen FOX Float X Performance-Dämpfer mit 170 mm oder 165 mm Federweg, je nach Laufradgröße.

Der SRAM NX-Antrieb ermöglicht präzise Schaltvorgänge und die SRAM Code R-Bremsen mit 200 mm Centerline-Rotoren vorn und hinten sorgen für die nötige Bremskraft und Modulation.

Ein Highlight ist sicherlich der Crankbrothers Synthesis Enduro Alloy-Laufradsatz, der durch seine spezielle Abstimmung hinten mehr Steifigkeit und vorn mehr Nachgiebigkeit bietet und die MAXXIS DHRII und MAXXIS Assegai über Wurzeln und Felsen trägt. Diese Ziege ist bereit für alle Shredder da draußen, die auf der Suche nach einem leistungsstarken und langlebigen Rahmen mit hochwertigen Komponenten sind, um auf jedem Trail jede Menge Good Times zu erleben.

Das Capra MX und 29 Core 2 ist ab 3.199 Euro erhältlich.

YT Capra Core 2

Weitere Informationen findet ihr unter: www.yt-industries.com

TEST: Rapha Trail Kollektion – neu, schick und teuer?

Rapha ist schon seit Jahren eine der größten Bekleidungsmarken im Rennrad-Bereich. Nun öffnen die Engländer*innen ein neues Kapitel und präsentieren ihre erste Mountainbike Kollektion. Wir haben haben das Mens Trail Outfit mit passenden Knie-Schonern und dem Smith/Rapha Helm auf die Trails entführt und einen ausführlichen Eindruck bekommen. 

Nachdem Rapha im Jahr 2004 von Simon Mottram und Luke Scheybeler in London gegründet wurde, etablierte sich die Marke schnell im Rennradsport. Mittlerweile gibt es eigene Rapha Teams, gesponserte Rennställe und Kollaborationen mit anderen Herstellern die Rapha immer weiter voran bringen.

2021 ging der englische Hersteller einen Schritt weiter und präsentierte seine erste Mountainbike Kollektion mit einem großen Sortiment aus Hosen, Jerseys, Jacken, Schonern und sogar einem Smith Forefront Trail Helm mit Rapha Design.

Zwar scheinen die Preise auf den ersten Blick etwas hoch angesetzt, jedoch bietet die Marke bei Beschädigung der Kleidung einen Reparatur Service an und liefert Patches zum Flicken direkt mit. Andere Marken in der Bike-Branche bieten ähnliche Services an, die gegen die Wegwerfgesellschaft angehen wollen.

„Rapha bietet einen kostenlosen Reparaturservice für die Lebensdauer des Produkts mit gültigem Kaufnachweis an. Dieser Service gilt auch für Kleidungsstücke, die nicht unserer 90-tägigen Rückgabefrist unterliegen. – Rapha“

Vinschgau
Das Vinschgau entwickelt sich immer mehr zu einem der Hot Spots der Mountainbike Szene in Europa. Good Vibes und tolle Trails sind hier garantiert!

Natürlich konnten wir nicht die Finger von der neuen Mountainbike Kollektion lassen und mussten einfach ein paar der Produkte testen. Im Zuge unseres Test-Trips nach Latsch hatten unsere Fahrer das Mens Trail Outfit mit passenden Knie-Schonern und dem Smith/Rapha Helm auf.

MEN’S TRAIL 3/4 SLEEVE JERSEY

Optisch bleibt sich Rapha auch bei der Mountainbike Kollektion treu. Das Design ist clean und verzichtet auf auffällige Farben und fette Logos. Schlicht und Modern trifft es da wohl am besten.

Das Mens Trail 3/4 Sleeve Jersey hat wie der Name schon sagt 3/4 lange Arme, die vor allem zu der langsam kommenden, wärmeren Jahreszeit passen. Unser Modell kam in Blue/Navy ist aber noch in Light Grey/Black und Dark Grey/Light Grey erhältlich. Die beiden anderen Versionen sind ähnlich schlicht gehalten und verzichten auf knallige Farben.

Komfort und Verarbeitung

Laut Rapha besteht das Men’s Trail Jersey aus strapazierfähigem, atmungsaktivem und flexiblem Material für große Bewegungsfreiheit. Nach einigen Abfahrten und ungewolltem Bodenkontakt können wir das auch bestätigen. Das Jersey sitzt sehr angenehm am Körper und bietet trotz etwas engerem Fit ausreichend Bewegungsfreiheit und Komfort. An den Armen wird zusätzlich ein abriebfestes Gewebematerial verarbeitet.

Insgesamt lässt die Verarbeitung keine Wünsche offen. Auch nach mehrfachem Tragen, Waschen und dem ein oder anderen Sturz sieht das Men’s Trail wie neu aus.

Material und Preis:
  • Korpus: 100 % Polyester (68 % recycelt)
  • Ärmel: 76 % Nylon, 13 % Polyester, 11 % Elastan
  • Größen: XS – XXL
  • Preis: 90,00 Euro

Preislich muss man ganz klar sagen, dass sich das Jersey im höheren Preissegment ansiedelt. Allerdings sind auch Komfort und Verarbeitung auf einem hohen Niveau.

Rapha

MEN’S TRAIL SHORTS

Passend zum Jersey gibt es die Trail Short in Navy. Die Optik ist ebenso sauber wie schlicht gehalten und somit finden wir nur ein kleines Rapha Logo in Orange auf der Hose. Der Sitz der Hose ist durch einen verstellbaren Bund mit seitlichen Schnallen an den Körper anpassbar und sorgt mit seiner ergonomischen Schnittführung für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit.

Natürlich dürfen keine Taschen fehlen. Deshalb gibt es zwei Einschubtaschen sowie zwei seitliche Taschen mit Reißverschluss und integriertem, leicht erreichbarem Smartphone-Fach.

Komfort und Verarbeitung

Die Men’s Trail Short verfügt über ein robust wirkendes, atmungsaktives und elastisches Material aus Nylon und Elastan das nach Bluesign und Öko-Tex zertifiziert ist.

Material und Preis:
  • Korpus: 88 % Nylon, 12 % Elastan
  • Größen: XS – XXL
  • Preis: 135,00 Euro

Auch die Hose ist mit 135,00 Euro recht teuer. Andere Hersteller bieten für den Preis lange Beine und Downhill Produkte an. Wie aber auch bei dem Jersey kann man sich nicht über den Komfort und die Passform beschweren. Der Bund lässt sich auch sehr angenehm an den Körperbau anpassen und das cleane Design dürfte auch viele Fans finden.

Rapha MTB

TRAIL KNEE PADS

Unter der Men’s Trail Short haben wir die neuen Rapha Knieschoner getragen. Optisch lässt sich hier absolut nichts einwenden. Im Gegenteil – das extrem schicke und cleane Design macht die Knee Pads fast schon auffällig unauffällig.

Rapha

Komfort und Verarbeitung

Sobald man die Schoner anzieht wird einem das sehr bequeme bi-elastische Material auffallen. Das Pad schmiegt sich wie eine zweite Haut an das Bein an und bietet mit seiner nahtlosen Konstruktion in der Kniekehle für zusätzlichen Komfort und verhindert Druckpunkte.

Die ergonomische Formgebung auf der Rückseite und die breite Gummierung am oberen Rand des Schoners sollen für perfekten Halt sorgen. Das können wir auch zum Großteil bestätigen, jedoch sind die Schoner einem unserer Tester hin und wieder bei längeren Abfahrten gerutscht.

Rapha MTB

Die Protektoreneinsätze werden in Zusammenarbeit mit RHEON™ Labs speziell für Rapha gestaltet und sollen auch bei extremer Krafteinwirkung eine hohe Schutzwirkung bieten. Zwar hatten unsere Tester den ein oder anderen Bodenkontakt, jedoch war der bisher nie schwer genug um das volle Potential der Schoner auszuschöpfen – Zum Glück. Die Verarbeitung lässt jedoch keine Wünsche offen und zeigt bisher fast keine Abnutzung oder offene Nähte. Das liegt eventuell auch an dem Material an der Vorderseite das mit SuperFabric™ gefertigt wird, einem zähen synthetischen Gewebe mit extrem robustem Keramik-Polymer-Druck.

Material und Preis:
  • Korpus: 78 % recyceltes Nylon, 22 % Elastan
  • Front: Super Fabric™
  • Protektoreneinsätze: Aktives Polymer von RHEON™Labs
  • Zertifizierte Schutzklasse: 2, Typ B
  • Größe: XS – XL
  • Preis: 95,00 Euro

Für leichte Knieschoner sind auch die Rapha Trail Knee Pads recht kostspielig. Dafür bekommt man aber einen Schoner der wie eine zweite Haut am Bein anliegt, optisch sehr sauber gestaltet ist und sich leicht anfühlt.

Rapha

RAPHA X SMITH FOREFRONT 2 TRAIL HELMET

Rapha hat zusammen mit Smith den Forefront 2 Trail Helm auf den Markt gebracht. Diesen gibt es in gleich vier verschieden Farbvarianten – Grey/Light Grey, Green/Black, Black/Print und dem uns zur Verfügung gestellten Grey Blue Print. Unserer Meinung nach ein absoluter Hingucker.

Komfort und Verarbeitung

Schon auf den ersten Metern wird klar, dass der Forefront einer der bequemeren Helme ist. Das VaporFit-Einstellsystem mit 270° lässt den Helm angenehm an die Kopfform anpassen ohne dabei zu drücken. Auch Mountainbiker*innen mit einem größeren Kopf kommen hier auf ihre Kosten. Wer jedoch zusätzlich noch einen recht runden Kopf hat, wird im Bereich der Schläfe etwas Druck verspüren.

Für ausreichend Ventilation sorgen die knapp 20 Lüftungsschlitze welche an der Front und am Heck des Helms auch zum verstauen einer Brille genutzt werden können.

Im Gegensatz zum Trend ist das Visier nicht am Helm fixiert, sondern lässt sich leicht in der Höhe verstellen. Beim Verschluss handelt es sich um ein klassisches Clip-System.

Schutz – Mips und Koroyd Technologie

Für einen Preis von 205,00 Euro sollte der Rapha Helm mit ausreichend Schutz und Sicherheit glänzen. Der Forefront 2 kommt deshalb mit dem beliebten Multi-Directional Impact Protection System (MIPS), das Rotationsbelastungen bei ungünstigem Aufprallwinkel verringert. Zusätzlich ist der Helm noch mit einer vollflächigen Koroyd-Schutzschicht ausgestattet die für eine optimale Belüftung und Stoßabsorption beim Aufprall sorgen soll.

Material und Preis:
  • Schale und Koroyd Schicht: Polycarbonat
  • Polsterung: EPS-Schicht
  • Größe: S – L
  • Gewicht: 410g (Größe L)
  • Preis: 205,00 Euro

Wer einen großen Kopf hat, sollte sich nicht von der fehlenden Größe XL abschrecken lassen – denn der Forefront 2 in der Größe L passt auch Menschen mit großem Kopf (Patrick hat einen Kopfumfang von 62cm und trägt den Helm sehr gerne auch bei langen Touren). Die Geschichte mit dem Preis zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Rapha MTB Sortiment – Auch für den Rapha Forefront muss man etwas tiefer in die Tasche greifen als für vergleichbare Helme der Konkurrenz. Wer auf das Design der britischen Marke verzichten kann, bekommt den Helm von Smith übrigens für knapp 50 Euro weniger.

Rapha

Unser Fazit zur Rapha MTB Trail Kollektion

Rapha ist schon lange für sein edles Design und tolle Verarbeitung in der Rennrad und Gravel Szene bekannt. Mit der Mountainbike Kollektion schaffen sie nun einen würdigen Einstieg in eine weitere Sportart. Die Verarbeitung und der Komfort sprechen für langjährige Erfahrung und bieten alles was man von einer Trail-Kollektion erwarten kann. Über den tendenziell etwas höheren Preis der Produkte kann man streiten. Wer auf der Suche nach „Bang for the Buck“-Produkten ist, wird um die Kollektion der Briten wahrscheinlich einen weiten Bogen machen. Wer jedoch auf der Suche nach einem hochwertig verarbeiteten, stylischen und bequemen Kit mit einem extra-Schuss Exklusivität ist, sollte sich die Rapha MTB Trail Kollektion auf alle Fälle genauer ansehen.

Rapha
Staubige Trails im März auf knapp 1500 Höhenmeter

Rapha Produkte findet ihr bei einem offiziellen Händler oder unter: www.rapha.cc

TEST: Scor 4060 ST NX – das neue Trail Bike im Test

Die Marke Scor präsentierte 2021 ihr erstes Line Up, das auf einem motorisierten und un-motorisierten Rahmen basiert. Wir haben das Scor 4060 ST in der Short Travel Variante mit 140mm Federweg, Sram NX Komponenten und Rockshox Fahrwerk auf den Trails im Vinschgau genauer unter die Lupe nehmen können. Alle Infos zu der spaßigen Trail-Rakete findet ihr hier.

Scor entsprang der Idee zweier BMC Mitarbeiter die Lust auf ein Spaß orientiertes Mountainbike hatten. BMC ist eher für Wettkamp Crosscountry- und Road-Bikes bekannt und somit fehlte noch etwas mit dem man auf Jumptracks, Flowtrails und im Bike Park Spaß haben konnte. Mit Hilfe der schon zur Verfügung stehenden Ressourcen und dem angesammelten Wissen entstanden schnell die ersten Prototypen und nach gründlichem Testen und Planen das finale Produkt.

Wir waren vor wenigen Tagen auf den stautrockenen Trails im Vinschgau unterwegs und konnten uns die kurzhubige Variante von Scor etwas genauer anschauen. Ob der versprochene Spaßfaktor zur Geltung kam, erfahrt ihr hier und in unserem ausführlichen Test-Video

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Der Name des Trail-Bikes liest sich beim ersten mal wie eine Artikelnummer und im Endeffekt ist der Unterschied auch eher gering. 4060 ist die Bezeichnung des Rahmens. Die Zahlen setzen sich aus dem Federweg zusammen – entweder bekommt man 140mm oder 160mm. ST steht für Short Travel und NX für die Ausstattungsvariante. Somit ist klar, dass wir das kurzhubige Trailbike mit der Sram NX Ausstattung haben. Würde noch ein Z vor dem ST stehen, wäre es das motorisierte Modell.

Scor 4060 ST

Optik – Scor 4060 ST NX

Optisch kann man am 4060 absolut nichts aussetzen. Das Design ist extrem Modern und das tiefe Fahrwerksdesign erinnert an bekannte Specialized und Santa Cruz Modelle. Das uns zur Verfügung gestellte Modell kam in einem Grauton daher und wirkte sehr clean. Das liegt zum einen an den intern verlegten Zügen und zum anderen an den dezenten Decals.

Wer es etwas bunter mag, kann beim ordern des Scor ein individuelles Decal Kit, bzw. Frame-Protection-Kit dazu bestellen.

Scor 4060 ST
Dämmerung im Vinschgau

Mit unseren massgeschneiderten Frame Protectors kann dein Bike so einzigartig und kreativ sein wie dein Fahrstil. Ob dezent oder auffällig, du hast die Wahl. Du willst es ganz individuell? Mit der MySublimstick-App von Slicy und den Vorlagen speziell für deinen Rahmen kannst du dein eigenes, einzigartiges Design mit Fotos, Grafiken und Text entwerfen. – Scor

Flaschenhalter und Kettenstrebenschutz dürfen natürlich auch nicht fehlen. Besonders ist, dass sich unter dem Tretlager eine Stash-Box verbirgt – in dieser ist Platz für einen „kleinen“ schlauch und vielleicht noch ein kleinen Multitool. Aber das beste ist das mitgelieferte Schaltauge, dass in jeder Stash-Box von Scor verstaut ist.

Geometrie – vorne lang, hinten kurz

Das Scor 4060 ist nicht nur optisch ein modernes Trail-Bike, auch die Geometrie Daten sprechen für sich. Der Reach von 485mm entspricht den aktuellen Standards und sollte in Verbindung mit den 29″ Laufrädern Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten bieten. Die Kettenstrebe ist ganz nach dem Spaßorientierten Motto der Marke relativ kurz gehalten und kommt auf eine Länge von 433mm in allen Rahmengrößen.

Scor 4060 ST
Der Flip Chip ist für unterschiedliche Dämpfer mit unterschiedlichem Federweg und Hub

Der Lenkwinkel liegt bei der ST Variante mit 150mm Federweg an der Front und 140mm am Heck bei 65,5° und der Sitzwinkel kommt auf steile 78°. Letzteres sollte sich positiv auf die Uphill Performance ausüben. Theoretisch.

SMLXL
Stack MM599611625636
Reach MM (reach)436461485516
Seat Tube MM (st)400425440470
Top Tube MM (tt)561590621655
Head Tube MM (ht)8799115127
Head Angle (ha)65.565.565.565.5
Chainstay MM433433433433
Front Center MM (fc)752777802832
Wheelbase MM (wb)1185121012351265
BB Drop MM (drop)29292929
Fork Length MM (fl)560560560560
Fork Rake MM (fr)44444444
Standover Height mm714723731741
BB Height MM340340340340
Seat Tube Angle (Effective)78787878
Seat Tube Angle @750mm76.576.576.576.5

Ausstattung und Komponenten

Das Scor 4060 ST NX bietet den Einstieg in das Sortiment des Schweizer Herstellers. Wie schon erwähnt handelt es sich hierbei um das Modell mit der Sram NX Schaltgruppe – natürlich 12-Fach.

Hate it or love it. Am Scor sind Sram Code R 4-Kolben-Scheibenbremsen mit 200mm Centerline Scheiben verbaut. Diese sollten jeden Einsteiger und weniger „ambitionierten“ Mountainbiker zufrieden stellen, wer jedoch lange Abfahrten im steilen Gelände bei hohen Geschwindigkeiten genießen will, wird sich über den leicht dahinschwindenden Druckpunkt ärgern.

Das Fahrwerk macht in Verbindung mit dem sogenannten „lower-link suspension design“ einen wirklich ausgezeichneten Job und lädt zu hohen Geschwindigkeiten im rauen Gelände ein. An der Front arbeitet die RockShox Pike Select und am Heck der RockShox Super Deluxe Select+.

Bei den Reifen wurden sich auch Gedanken gemacht. An der Front rollt der Maxxis Assegai 29 x 2.5″ 3C Maxx Terra mit EXO Karkasse und am Heck der Maxxis Dissector 29 x 2.4″ 3C Maxx Terra und EXO+ Karkasse.

Was den Preis angeht, kann man such auch fast nicht beschweren. Das Scor 4060 ST NX mit Carbon Rahmen ist für 4.299 Euro erhältlich. Wenn man das mit vergleichbaren Modellen von deutschen Direktversendern vergleicht, ist das Rad aus der Schweiz preislich nicht unbedingt unattraktiver.

Scor 4060 ST

Das Scor 4060 ST auf dem Trail – sind das wirklich nur 140mm?

Wir waren auf den Trails im Vinschgau um Latsch unterwegs und haben das 4060 auf den Propain Trails ausgeführt. ausführliche Details zum Fahreindruck und unser Fazit findet ihr im folgenden Video. Vorab: Bergauf kann das 150/140mm leider nicht mit vergleichbaren Bikes der Konkurrenz mithalten, jedoch waren wir von der Performance im Downhill positiv überrascht.

Weitere Informationen zum Scor 4060 ST NX findet ihr unter: www.scor-mtb.com

 Lust auf tolle Trails im Vinschgau? Hier gibts Infos: www.vinschgau.net

Leihbikes in Latsch gibts bei: www.bikereldorado.com