TEST: Maxxis Shorty – Grip, Grip und noch mehr Grip?

Es ist nass und rutschig draußen, oder die Strecke im Bike Park ist extrem lose und staubig – da stellen sich die meisten von uns welchen Reifen man am besten nutzt. Maxxis will mit dem Shorty einen Matschreifen anbieten, der auch bei den rutschigsten Bedingungen für Grip sorgen soll. Ob das funktioniert erfahrt ihr hier.

Maxxis gehört neben FiveTen, Troy Lee usw. wohl zu den Marken von denen jeder Mountainbiker schonmal etwas gehört hat und fast jeder hat schon eins von ihren Produkte besessen. Wer bei schlechtem Wetter und extrem matschigen Bedingungen unterwegs ist, wird sich bestimmt schon einmal gefragt haben, ob es nicht einen Reifen gibt der auch bei diesen Verhältnissen noch etwas mehr Grip rausholen kann. Maxxis versucht mit dem Shorty genau dieses Problem anzugehen.

Auch wenn Reifen mittlerweile mehr Aufmerksamkeit bekommen, werden sie hin und wieder unterschätzt und weniger beachtet als sie es verdienen. Ähnlich wie bei Schuhen sind die Gummiringe aber unser Kontaktpunkt zum Boden und sollten passend zu den Untergrundverhältnissen gewählt werden. Ein Wanderer besteigt ja auch keinen Gipfel in Badelatschen.

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Maxxis Shorty

Ein Mix aus einer Vielzahl an Gummimischungen, verschiedenste Eigenschaften der Karkasse, die Anordnung und Form der Stollen und noch viele weitere Faktoren gilt es perfekt auf den jeweiligen Einsatzzweck abzustimmen.

Genau das macht das Team von MAXXIS schon sehr lange, hat darin massig Erfahrung und so können sie etliche Erfolge auf ihrem Konto verbuchen.

Sam Blenkinsop zeigt im Vorstellungsvideo eindrucksvoll wo sich der neu aufgelegte Shorty wohlfühlt. Loser Waldboden, nasse Trails und matschige Kurven, genau hierfür ist er wie geschaffen.

Was ist anders im Vergleich zum Vorgängermodell?

In Zusammenarbeit mit Spitzenfahrern aus dem Enduro- und Downhill Rennsport wurde der Reifen einer Performance Kur unterzogen, dabei wurden die Außenstollen verstärkt und geschlitzt um die Traktion und das Bremsverhalten zu verbessern, die Innenstollen wurden im Vergleich zum Vorgänger wieder getrennt, um den Schmutz dadurch besser abzuschütteln und um das Laufverhalten dadurch optimieren.

Welche Varianten gibt es?

Bei der 2021er Version kann zwischen den Laufradgrößen 27,5“ und 29“ gewählt werden, allerdings gibt es den Shorty nur noch in der 2,4WT Variante.

Gummimischungen:

  • 3C MaxxTerra (Enduro/Freeride)
  •  3C MaxxGrip (Downhill)

Karkassen: 

  • EXO (Trail) 
  • Double Down (Enduro)
  • DH TR (Downhill)

Gewicht: zwischen 930g -1290g

Maxxis Shorty

Montage und erster Eindruck

Ziemlich unspektakulär fällt die Montage aus, der Reifen geht leicht über die Felge, sitzt ordentlich und dichtet erstaunlich gut auch ohne Milch ab.

Durch die WT Version bildet der Reifen, bei den im Trend liegenden breiten Felgen mit ca. 30 mm Innenmaß sein volles Profil perfekt aus und erreicht so optimale Performance. 

Wie schlägt sich der Shorty „on Track“?

Was uns als Erstes auffällt ist das im Vergleich zum Vorgänger verbesserte Rollverhalten. Klar, es ist kein Semi-Slick Reifen, aber dem Einsatzzweck entsprechend rollt er erstaunlich gut für einen Mid-Spike Reifen seiner Art.

Anfangs ist man bei den Bodenverhältnissen, für die der Shorty geschaffen wurde eher etwas ehrfürchtig und lässt es nicht wie auf trockener Strecke laufen, allerdings haben wir recht schnell Vertrauen in den Grip dieses Reifens gewonnen und fanden es einfach „irre“ wie kontrolliert er sich auf rutschigen und losen Untergründen fahren lässt.

Feuchte und blanke Wurzeln, glitschige Steine, das ist es wovor die meisten Biker unter uns sicher den größten Respekt haben, wenn es schlechtes Wetter hat, allerdings schlägt sich der MAXXIS Shorty auch hier verdächtig gut und bietet kontinuierliche Traktion.

Die Selbstreinigung funktionierte bis auf superklebrigen Matsch, der sich auch an jedem anderen Reifen festgesaugt hätte, tadellos.

Ok bei trockenem und sehr grob steinigem Terrain gibt es bessere Reifen, da der Shorty aber hierfür nicht gedacht ist, ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn er hier an sein Limit kommt und die Seitenstollen auch mal in der ein oder anderen Kurve wegknicken.

Wir haben aber auch Kollegen in der Redaktion die den Shorty auch bei extrem staubigen und losen Bedingungen als Vorderreifen nutzen. Wer schon einmal bei trockener Hitze in Schladming war, wird den lockeren und tiefen Staub auf den Strecken kennen. Hier arbeitet der Maxxis Reifen ähnlich wie bei matschigen Bedingungen und schneidet sich durch die oberste Schicht um auf dem darunter liegenden Untergrund Grip zu finden.

Fazit

Der MAXXIS Shorty konnte zwar bereits in der älteren Version schon überzeugen – die „Next Generation“ legt aber noch eine Schippe oben drauf. Da der griffige nicht nur in extrem matschigen Bedingungen überragend funktioniert, können wir den Shorty mit gutem gewissen weiterempfehlen.

Preis: UVP zwischen 69,90-79,90 Euro je nach Variante

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First Ride: NOX Hybrid 3.0 – Draufsetzen und Spaß haben

Im Zuge des Riva Bike Festival durften wir zwei neue Hybrid Modelle der Marke Nox Probefahren. Das Hybrid All Mtn und das Hybrid Enduro basieren auf dem gleichen Rahmen, unterscheiden sich jedoch in der Ausstattung, Federweg und  Fahrverhalten. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Der E-Mountainbike Hersteller aus dem schönen Zillertal in Österreich geht nun mit den Hybrid Modellen in die dritte Generation und war unsere erste Anlaufstelle auf dem Festival am Gardasee. Die uns zur Verfügung gestellten Bikes waren das Hybrid Enduro 7.1 Pro mit Sachs Motor und das Hybrid All-Mtn 5.9 Pro mit Brose Motor. Für uns war in diesem Fall nicht nur der erste Eindruck auf den Trails spannend sondern auch der Vergleich der beiden Antriebssysteme.

Der Österreicher Hersteller aus dem schönen Zillertal hat dem Hybrid Rahmen einige Updates verpasst. Neu ist zum Beispiel das neue Flex Linkage System an der Dämpfer Aufhängung. Hierüber lässt sich nun die BB-Höhe (Tretlager) anpassen und das Hinterrad sogar auf 27,5″ oder 29″ umrüsten. Auch der Hinterbau wurde neu gestaltet. Die Kettenstreben sind nun organischer geschwungen, sodass ausreichend Platz zwischen Fuß und Strebe herrscht. Die Ladebuchse befindet sich jetzt am unteren Ende des Sitzrohrs und der integrierte Speedsensor soll für genaueres Feedback bzw. Messungen sorgen. Aber das sind noch lange nicht alle Neuerungen.

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Nox Hybrid

Optik und Features

Abhängig von der Ausstattung der Hybrid Modelle könnt ihr aus bis zu Neun unterschiedlichen Farbkombinationen wählen. Von schlichten Varianten bis hin zum knalligen Indigo und Orange Mix an dem uns zur Verfügung gestellten Enduro sollte für jeden E-Mountainbiker was dabei sein.

Der Rahmen der Hybrid Serie 3.0 ist die Grundlage der beiden Modelle. Das Enduro und das All-Mtn basieren auf der gleichen Plattform und entscheiden sich wie schon erwähnt nur in der Ausstattung.

Unabhängig davon gibt es jedoch einen Unterschied im Design des Unterrohrs. Dieser Unterschied entsteht durch die Wahl des Antriebs bzw. des verbauten Motors. Sachs und Brose stehen zur Wahl. Da sich die Form der Akkus deutlich voneinander unterschiedet, wurde das Unterrohr dementsprechend angepasst und ist je nach Variante anders geformt.

Geometrie

Auch an der Geometrie wurde gefeilt. Die Sitzrohre wurden etwas verkürzt und der Reach an modernere Standards angepasst. In der uns zur Verfügung gestellten Größe L kommen beide E-Mtbs auf eine Länge von 456mm. Das erscheint zwar auf dem Papier eher kurz, hat sich aber während der Fahrt keineswegs so angefühlt. Auch die Winkel des Hybrid 3.0 wurden angepasst. Der Lenkwinkel ist nun etwas flacher und kommt auf 64,7°, während der Sitzwinkel bei 73,7° liegt.

Laut Nox gibt es keinen wirklichen Unterschied im Reach, Lenkwinkel, Sitzwinkel, Stack und den Streben zwischen den All-Mtn und den Enduro Modellen. Jedoch unterscheiden sich die Rahmen abhängig von der Wahl des Antriebs. Die Sachs Modelle haben unter anderem einen wesentlich kürzeren Reach als die Brose Varianten. Hier sollte man sich vor dem Kauf unbedingt informieren und eine Probefahrt organisieren.

Tatsächlich war es bei unserem ersten Eindruck der Fall, dass wir uns auf die Räder gesetzt haben und uns direkt wohlgefühlt haben. Die Geometrie ist nicht zu lang und zu flach und überfordert den Fahrer nicht.

Komponenten und Ausstattung 

Nox bietet die All-Mtn und Enduro Modell in jeweils sechs Varianten an. Das günstigste All-Mtn startet bei 5.499 Euro und wird mit Rockshox 35 Gold, Brose Motor,  Sram NX Eagle Schaltung und Magura MT5 HC Bremsen ausgeliefert. Die uns zur Verfügung gestellten High-End Varianten rollen auf einem Fox Factory Fahrwerk. Das All-Mtn ist mit einer E-optimierten 160mm Fox 36 und einem DPX2 Dämpfer ausgestattet und kommt mit Brose Antrieb. Das Enduro kommt  mit einer 180mm Fox 38, einem DHX2 Coil-Dämpfer und dem starken Sachs Motor daher. Mehr Details erfahrt ihr in unserem First Ride Video am Ende des Artikels.

Sachs vs. Brose

Sagen wir es mal so. Der Brose Drive S Mag gehört zu den stärksten Motoren auf dem Markt und sorgt mit 90Nm und einer Leistung von 250Wh für ordentlich Antrieb auch im steilsten Gelände. Vergleichen wir ihn jedoch mit der Sachs Variante, wirkt selbst der Brose eher zahm. Der verbaute Sachs RS kommt immerhin auf ganze 112Nm. Das wirkt sich natürlich ordentlich auf die Performance im Uphill aus und macht sich vor allem in anspruchsvollen Kletterpassagen bemerkbar. Mehr Leistung hat dann aber auch einen Haken. Die Performance des Sachs fühlt sich nicht mehr ganz so natürlich an und der Motor ist auch etwas schwerer als sein kleinerer Kollege.

Das Brose System wird übrigens mit einem 630Wh Akku befeuert und der Sachs mit 651Wh. Beide Akkus sind im Unterrohr integriert und lassen sich werkzeuglos entnehmen.

Fahreindruck und Performance.  

Wie schon erwähnt haben wir uns auf den beiden Nox Hybrid 3.0 Modellen direkt wohlgefühlt. Auch im Downhill haben beide Modelle mit ihrer Performance glänzen können und klebten dank ihres Gewichts und des tollen Factory Fahrwerks ordentlich am rauen Untergrund der Gardasee Trails.

Es gibt nur eine Kleinigkeit die mir persönlich etwas sauer aufgestoßen war. Die uns zur Verfügung gestellten E-Mtbs waren leider nicht von Werk aus Tubeless aufgebaut  und somit habe ich mir nach nur wenigen Metern auf dem extrem steinigen und verblockten 601er-Trail einen Platten gefahren. Ärgerlich, aber ein Upgrade, dass sich auch nach Erwerb schnell und einfach daheim lösen lässt.

Im folgenden Video erfahrt ihr aber noch mehr zur den beiden Bikes. Dazu gibt es noch einiges an Fahraction vom 601er Trail und Tom wird euch noch etwas zu seinem ersten Eindruck erzählen.

Weitere Informationen über Nox findet ihr auf: www.noxcycles.com

 

Specialized Gambit – Leichter Fullface mit DH Zertifizierung

Mit dem Gambit präsentiert der kalifornische Kulthersteller einen leichten Fullface Helm mit ordentlicher Belüftung und Downhill Zertifizierung. Alle Fakten zum Carbon Helm Gambit, erfahrt ihr hier.

In den letzten Jahren ist der Enduro Sport immer weiter gewachsen. Immer mehr Hobby und Profi Racer stoßen zu den Events dazu und versuchen zwischen dem Tape am schnellsten zu sein. Häufig wird aber zu den Stages hochgestrampelt und viele Veranstalter bestehen darauf, dass auch dann der Helm getragen werden muss. Da sich einige Uphill Sektionen ziehen, steil und anstrengend sind, kann das Ganze natürlich äußerst schwitzig und warm werden.

Darauf haben einige Hersteller reagiert. Die Helme müssen gut belüftet sein damit wir einen kühlen Kopf behalten und dürfen dabei nicht zu schwer sein. Specialized hat sich Gedanken gemacht und präsentiert nun den neuen Gambit.

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Optik und Features

Den Gambit gibt es in drei verschiedenen Farben: oak green, white sage und black. Alle drei Helme sind in den Größen S, M und L erhältlich und sollen Kopfumfängen von 51cm – 62cm Platz bieten.

Aufgrund des neuen Integrated Fit Systems soll der Helm individuell an unterschiedliche Kopfformen und Kopfgrößen angepasst werden. Das Hinterkopf-Verstellsystem ermöglicht die Einstellung des Helm-Winkels, soll so für Komfort und den sicheren Sitz von Helm und Brille an Ort und Stelle sorgen. Dazu kommt, dass die vier Wagenpolster individuell verstellbar sind.

Das Visier wurde fest integriert und soll in seiner Position ausreichend vor äußeren Einflüssen Schutz bieten und ein großer Sichtfeld haben. Um im Falle eines Sturzes zusätzliche  Verletzungen zu vermeiden löst es sich aber vom Helm.

Material und Preise

Der Gambit ist aus einem Mix aus Carbon, Polycarbonat und fünf einzigartigen, Aufprallenergie-absorbierenden Stücken EPS-Schaum gefertigt. Außerdem ist der Gambit ASTM DH (1952) zertifiziert. Dabei bleibt das Gewicht trotzdem weit unten. Laut Specialized soll der Gambit in der Größe M auf ca. 640 Gramm kommen. Für einen Fullface Helm ist das natürlich sehr leicht.

Das Mips SL System wird von Specialized mit einem exklusiven, perforierten Innenleben kombiniert, dass die Atmungsaktivität erhöhen soll und gleichzeitig entstehende Feuchtigkeit abtransportiert.

Ein neues Designverfahren hat Specialized ein Maximum an Luftkanälen im Inneren des Helmes für optimalen Luftstrom und Ventilation ermöglicht. Das 4D Kühlsystem soll für einen konstanten Luftstrom bei jeder Geschwindigkeit sorgen.

Der Gambit ist ab 350 Euro bei Specialized erhältlich.

Weitere Informationen findet ihr auf: www.specialized.com

 

Canyon erweitert die Spectral Familie mit Alu und Mullet Varianten

Mit dem neuen Spectral CF hat der Koblenzer Direktversender im letzten Jahr ein potentes Trail Bike für fast alle Zwecke präsentiert. Nun geht es mit neuen Materialien, Laufradgrößen und Ausstattungsvarianten in die nächste Runde . Hier erfahrt ihr alles zum neuen Spectral 2022.

Das Spectral CF aus dem letzten Jahr bietet mit seinen 160mm an der Front, 150 mm am Heck, einer modernen Geometrie und einem attraktivem Preis fast alles was sich das Mountainbiker Herz wünschen kann. Um das Paket abzurunden präsentiert Canynon nun auch noch Alu-Varianten und zusätzlich zu den klassischen Laufradgrößen von 27,5″ und 29″ auch noch ein Mullet Setup. Bei diesem Setup ist das Laufrad an der Front größer als das am Heck, heißt: 29″ vorne und 27,5″ hinten. Diese vom Motocross inspirierte Mischung bietet die Vorteile des guten Überrollverhaltens des großen Vorderrads und der Wendigkeit des kleineren Hinterrads.

Optik und Features

An der Optik hat sich nicht viel getan. Das Spectral überzeugt weiterhin mit einem schlichten und modernen Rahmendesign, dass im Bike Park sofort auffällt. Die Farben haben sich zum Vorjahresmodell etwas verändert, bleiben Canyon aber treu.

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Wie es sich für ein modernes Trail Bike gehört, dass unteranderem auch bei der Enduro World Series zum Einsatz kam, gibt es im Rahmen neben dem Sideloader Flaschenhalter für 600ml Flaschen auch noch einen Mount für Tools und Toolstraps unter dem Oberrohr. Somit sollte der nächsten Hometrail Runde nichts im Weg stehen.

29, 27,5, Mullet

Die Vorteile von 29″ Laufrädern sind hinlänglich bekannt: ein besseres Überrollverhalten, mehr Traktion durch die größere Auflagefläche der Reifen und mehr Selbst vertrauen des Fahrers dank der höheren Laufruhe, des typischerweise längeren Radstands und der Gesamtlänge des Bikes. Aber 29er haben nicht nur Vorteile. 27,5 Laufräder überzeugen zum Beispiel durch ihre Wendigkeit und ein verspielteres Fahrverhalten. Vor allem in Bikeparks und auf flowigen Trails machen diese kleineren Laufräder Spaß.

Wer auf die Kombination aus Laufruhe und Agilität steht, sollte sich die neue CLLCTV Mullet-Variante anschauen. Benannt nach der Frisur aus den 80ern funktioniert diese ganz nach dem Motto: „business in the front, party in the back“. Laufruhige 29er Vorderräder werden hier mit wendigen 27,5″ Hinterrädern gemischt. Das ist modern und macht Spaß auf dem Trail.

Neue Alu Varianten

Canyon bietet nun auch das Spectral in einer günstigeren Aluminium Variante an. Hierbei wurde aber nicht der Rahmen des Carbon Modelle eins zu eins übernommen sonder etwas am Design gefeilt. Zunächst einmal verfügt das AL über maßgeschneiderte Rohrprofile. Die Rohr-Shapes sind gerader, und die Gesamtform ist weniger organisch als beim CF. Das Ergebnis soll sein, dass Steifigkeitseigenschaften verbessert werden, was für mehr Selbstvertrauen und besseres Handling auf dem Trail sorgen soll. In Sachen Gewicht liegt der Rahmen laut Canyon mit knapp über 3 kg auf gleicher Stufe wie das vorherige Spectral AL.

An der Geometrie hat sich kaum etwas verändert. Jedoch müssen wir bei den Aluminium Modellen auf den Flip-Chip verzichten. Das Spectral Al verfügt über einen 64° Lenk- und einen 76,5° Sitzwinkel. Für alle die nicht auf Carbon verzichten können, gibt es natürlich weiterhin die bekannten CF und CFR Modelle.

Canyon Spectral
Dimitri Tordo auf dem Spectral CF bei der Enduro World Series

Geometrie und Kinematik 

Canyon hat bei den neuen Spectral Modellen die sogenannte „triple-phase-suspension“ weiter überarbeitet um den Anti-Squat und die Progression des Fahrwerks zu verbessern. Dabei sind Daten aus der Entwicklung des Downhill World Cup Bikes Sender mit eingeflossen.

Zunächst verbesserten wir das „Anti-Squat“-Verhalten zu Beginn des Federwegs und um den SAG-Punkt, um die Effizienz beim Pedalieren zu erhöhen (ohne die damit verbundenen Nachteile eines erhöhten Pedalrückschlags). Als Nächstes haben wir dann der Federkennlinie etwas mehr Pro-gression spendiert: Dadurch werden Traktion und Kontrolle auf ruppigen Trails erhöht und der komplette Feder-weg wird ideal genutzt – ohne durch-zuschlagen.

An der Geometrie hat sich nichts verändert. Der größte Unterschied liegt in den unterschiedlichen Laufradgrößen. Die Jugendmodelle sind natürlich etwas kleiner gehalten und haben etwas weniger Federweg. Hier gibt es statt 160/150mm Federweg „nur“ 150/140mm und keine 29″ Laufräder.

Der Reach bei einer Rahmengröße L liegt bei 485mm und wird mit einem Lenkwinkel von 64° und einer relativ kurzen Kettenstrebenlänge von 437mm kombiniert. Damit ist das Trail Bike des Koblenzer Direktversenders wesentlich sportlicher gestaltet als das Enduro Flaggschiff Strive. Die Tatsache, dass Dimitri Tordo bei der Enduro World Series auf einem Spectral gestartet ist, spricht ebenfalls für das moderne Design.

Ausstattung und Komponenten

Typisch Canyon gibt es bei der Ausstattung wieder reichlich Angebot. Vom Einstiegsmodell mit Alu-Rahmen und Fox 36 Rhythm Gabel bis hin zum Highend CFR Modell mit Fox Factory Fahrwerk sollte für jeden Rider etwas dabei sein. Preislich steigt das Spectral mit dem Youth Modell mit 1.799€ ein und geht bis 6.499€ für das CFR.

Spectral YouthSpectral 5Spectral 6Spectral CF7Spectral CF8 CLLCTVSpectral CF8Spectral CF9Spectral CFR

  • Rahmen: Canyon Spectral AL YH
  • Gabel: Rockshox Recon Silver (150 mm)
  • Dämpfer: SRAM Deluxe Select+ (140 mm)
  • Bremsen: SRAM Guide T
  • Preis: 1.799€

Spectral AL

  • Rahmen: Canyon Spectral AL
  • Gabel: Fox 36 Rhythm (160 mm)
  • Dämpfer: Fox Float X Performance (150 mm)
  • Bremsen: Shimano Deore
  • Preis: 2.499€

Spectral AL

  • Rahmen: Canyon Spectral AL
  • Gabel: Rockshox Lyrik Select+ (160 mm)
  • Dämpfer: Rockshox Super Deluxe Select+ (150 mm)
  • Bremsen: SRAM Code R
  • Preis: 2.999€

Canyon Spectral

  • Rahmen: Canyon Spectral CF
  • Gabel: Fox 36 Rhythm (160 mm)
  • Dämpfer: Fox Float X Performance (150 mm)
  • Bremsen: Shimano SLX
  • Preis: 3.499€

  • Rahmen: Canyon Spectral CF Mullet
  • Gabel: Fox 36 Performance Elite Grip2 (160 mm)
  • Dämpfer: Fox DHX Performance Elite (150 mm)
  • Bremsen: Shimano XT
  • Preis: 3.999€

Canyon Spectral

  • Rahmen: Canyon Spectral CF
  • Gabel: Fox 36 Performance Elite Grip2 (160 mm)
  • Dämpfer: Fox DHX Performance Elite (150 mm)
  • Bremsen: Shimano XT
  • Preis: 4.399€

Canyon Spectral

  • Rahmen: Canyon Spectral CF
  • Gabel: Rockshox Lyrik Ultimate (160 mm)
  • Dämpfer: Rockshox Super Deluxe Ultimate (150 mm)
  • Bremsen: SRAM Code RSC
  • Preis: 5.499€

Canyon Spectral

  • Rahmen: Canyon Spectral CFR
  • Gabel: Fox 36 Factory Grip2 (160 mm)
  • Dämpfer: Fox Float X Factory (150 mm)
  • Bremsen: Shimano XTR
  • Preis: 6.499€
Canyon Spectral
Kaos Seagrave auf dem neuen Spectral

Weitere Informationen zu den neuen Spectral Modellen gibt es auf: www.canyon.com

 

 

Red Bull Rampage Jubiläums Griffe, Mudguards und Rahmenschutz

Passend zum 20 jährigen Jubiläum der Red Bull Rampage präsentiert All Mountain Style neue Produkte mit Rampage Branding. Das Big-Mountain-Freeride Event gehört zu den größten Ereignissen der Szene und bietet nun auch eigenes Merchandise für euer Bike.

All Mounatin Style – kurz AMS – bietet schon seit 2013 stylische Frame Guards und Komponenten an und arbeitet zusammen mit Fahrern wie Bienvenido Aguado, Kriss Kyle und dem YT Mob zusammen. Nun gibt es passend zur kommenden Rampage neue Produkte wie zwei Frame Guard, Mud Guards und neue Griffe.

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Berm Grip

Features:

  • konischer Durchmesser, schmale Innenseite, breite Aussenseite
  • Feines Diamanten Muster mit Waffel Style in der Mitte
  • Einfach geklemmt an der Innenseite
  • Bronze Red Bull Rampage Klemme

Spezifikationen:

  • 135mm Länge.
  • 29.5mm Innen-, 33.9mm Außendurchmesser
  • 102g (Herstellerangaben)
  • Preis: 26 Euro

Cero Grip

Features:

  • Grobes Diamant Muster im Daumenbereich, feineres Muster mit Waffel Style in der Mitte für mehr Grip und Komfort
  • Einfach geklemmt an der Innenseite
  • dezenter Flansch am Ende
  • Designed vom Cero Design Team unter Führung von Cesar Rojo.
  • Bronze Red Bull Rampage Klemme

Spezifikationen:

  • 132mm Länge
  • 30mm durchgehender Durchmesser
  • Konstante Dicke
  • 94g (Herstellerangaben)
  • Preis: 30 Euro

AMS Rampage Mud Guards

Features:

  • Schützt for Matsch- und Wasserspritzer
  • verhindert ein Teil der Staub, Matsch und Dreck Ansammlungen an Gabeldichtungen
  • AMS Style
  • Designed und gefertigt in Barcelona
  • Zwei Farben: Weiß und Gelb

Spezifikationen:

  • 1.2mm Dicke
  • 243mm Länge
  • 39g (Herstellerangaben)
  • Karton Verpackung
  • Preis: 16 Euro

AMS Rampage Fram Guard

Features:

  • schützt vor Abnutzungen durch reibende Leitungen am Rahmen
  • leicht zu installieren
  • universales Design für viele Rahmen
  • schützt den Rahmen vor Umwelteinflüssen
  • Red Bull rampage design – klare Basis mit weißen oder geben Linien
  • Zwei Farben: Weiß und Gelb
  • Passend für Trail, All Mountain, Enduro, Freeride und DH Bikes.

Spezifikationen:

  • Haltbares 380-Mikron-PVC mit hoher Schlag- und Abriebfestigkeit
  • Minimum Gewicht: 28 grams (Herstellerangaben)
  • Material in Automobilqualität. Soll nicht vergilben
  • 10 Parts für universalen Schutz am ganze Rahmen
  • Preis: 36 Euro

Weitere AMS Produkte und Designs findet ihr unter: www.allmountainstyle.com

Neuer Specialized Helm – der Tactic geht in die vierte Runde

Specialized präsentiert die neuste Version der beliebten Halbschale. Die vierte Generation des Tactic kommt mit Facelift und bewehrten wie auch neuen Features auf den Markt.

Tactic zählt: Mit einer beispiellosen Kombination aus Passform, Ventilation und Vertrauen für Trail- und Enduro-Rides bietet der Tactic Helm bestmöglichen Schutz und nahtlose Integration mit Goggle oder Brille. –  Specialized

Optik und Features

Die markanteste Änderung des Tactic IV ist das neue Design. Der Halbschalen-Helm verfügt nun über ein moderneres Design mit größeren Lufteinlässen. Auch das Visier wurde überarbeitet. Dieses ist ein integriertes, festes Visier, dass mit Breakaway-Feature versehen ist. Das heißt, dass das Visier im Falle eines Sturzes an den vorgesehen „Sollbruchstellen“ vom Helm getrennt werden soll und nicht beim Aufprall nicht splittert und den Fahrer verletzt.

Specialized Tactic IV

Wie der Vorgänger ist auch die vierte Generation des Tactic mit dem Mips System ausgestattet. Mips steht für Multi Directional Impact Protection System. Dieses soll bei Aufschlägen mit unterschiedlichen Bewegungsrichtungen/ Kraftrichtungen Den Schädel und das Gehirn schützen. Das Mips Evolve System verfügt über 10-15mm Spiel bei einem Aufprall.

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Der Tactic IV wird in gleich sechs Farbvarianten erhältlich sein und ist natürlich wieder Angi ready. Angi ist das Notfall System von Specialized, dass in Verbindung mit einer App im Falle eines Sturzes Notrufe an gewählte Kontaktpersonen abschickt.

Specialized Tactic IV

Passform, Größen und Informationen

Dank der umfangreich verstellbaren Integrated Fit Systems, das die Variation verschiedener Kopfformen berücksichtigen will, soll man ein präzise und individuelle Passform bekommen. Diese Anpassung des Helms an die Hinterkopfbasis soll zusätzlichen komfortabel sein und es dem Träger ermöglichen den Helmwinkel so anzupassen, dass Helm und Brille perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Der Tactic IV wird in allen sechs Farben in den Größen S-L erhältlich sein. Spanend ist auch, dass die Halbschale laut Specialized in der Größe M nur um die 380 Gramm wiegen soll. Das würde den Trail-Helm zu einem echte Leichtgewicht machen.

Specialized Tactic IV: 120 Euro

Specialized Tactic IV

Mehr Informationen über Specialized findet ihr auf: www.specialized.com

 

Specialized präsentiert neue Stumpjumper Evo Alu Modelle

Seit über 40 Jahren rollt das Stumpjumper über die Trails der Welt. 2021 präsentiert der amerikanische Hersteller nun neue Aluminium Varianten des beliebten Trail-Bikes. Dabei wurde die Fertigung überarbeitet, die SWAT-Box mit dem gewohnten Komfort integriert und viele weitere Neuerungen vorgenommen. 

Das Specialized Stumpjumper ist ein absoluter Klassiker der Mountainbike Geschichte. Doch von dem ehemaligen 80er Jahre Stahl-Hardtail ist nicht mehr viel übrig geblieben. Das Stumpy rollt mittlerweile auf großen 29″ Laufrädern, verfügt über 160mm Federweg und verfügt über eine Geometrie von der damals niemand träumen konnte.

2021 präsentieren die Kalifornier nun neue Aluminium-Modelle die sich fast nur noch im Material von den Carbon-Geschwistern unterscheiden.

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Optik und Features

Auf den ersten Blick unterscheidet sich kaum etwas von den teureren Carbon Modellen. Die Rahmenform und die Komponenten scheinen sich nicht zu unterscheiden. Auch die Swat-Box ist formschön im Unterrohr integriert und verfügt über den selben Komfort und Stauraum wie beim Stumpjumper Evo Carbon.

Das Evo Elite Alloy Modelle wird in nur einer Farbvariante erhältlich sein, bleibt aber dem zweifarbigen Schema treu. Der obere Teil des Rahmens glänzt in einem „Satin-Aluminium“ während der Hinterbau und teile des Unterrohrs und des Sattelrohrs in einem matten „Gunmetal“ Ton lackiert sind.

Das günstigere Evo Comp Alloy Modell ist dagegen in zwei schlichteren Varianten erhältlich. Wer mag kann hier zwischen einem Himbeer-Rot und einem Anthrazit mit schwarzen Decals wählen.  

Specialized Stumpjumper Evo Alloy

Geometrie und MX-Anpassungen 

An der Geometrie hat sich kaum etwas verändert. Vergleichen wir die Daten der Alu Varianten mit den Carbon Modellen, fallen uns nur winzige Unterschiede auf, die sich jedoch nicht auf die Performance auswirken.

Spannend ist jedoch, dass wir nun bei den Stumpjumper Alloy Modellen ebenfalls mit Hilfe von Steuersatzschalen die Geometrie und den Lenkwinkel bis zu 2,5° anpassen können. Dank dieser neuen 6-fachen Geometrie-Anpassungen ist es nun auch möglich das Hinterrad auf ein kleineres 27,5″ Laufrad umzurüsten.

Specialized Stumpjumper Evo Alloy

Komponenten und Ausstattung 

Specialized ist bekannt für edle Fahrräder mit Top Komponenten und super Performance. Die Kalifornier sind aber genauso dafür bekannt, dass man bei Interesse an einem ihrer Modelle tief in die Tasche greifen kann.

Auch die neuen Aluminium Modelle sind keineswegs eine günstige Angelegenheit. Jedoch bietet vor allem das Evo Elite Alloy mit seinem Fox Factory Fahrwerk mit Grip 2 36 und Float X Dämpfer ein Top-Fahrwerk. Paart man das ganze mit bewehrten Sram Komponenten und einem OneUp Dropper Post, ist man von der Performance eines Carbon Evo Pro Modells nicht mehr weit entfernt. Die unterschiede liegen dann nur im Rahmenmaterial und einer Preisdifferenz von knapp 2.000 Euro. Wir wissen aber auch, dass diese Alu-Rahmen kaum mehr als die der Carbon-Modelle wiegen und in der Produktion tatsächlich wesentlich weniger CO2 Emissionen verursachen.

Für 6.000 Euro bekommt man also ein Trail-Bike mit Top-Ausstattung, dass auf keine Features der Carbon Modelle verzichten muss. Ist der Preis für ein Alu-Bike gerechtfertigt? Da sind wir uns noch nicht ganz sicher. Da wir Händlermarken nicht mit Direktversendern vergleichen sollten und dieser Sport generell kein Vernünftiger ist, überlassen wir euch diese Entscheidung.

Stumpjumper Evo Elite AlloySpecialized Stumpjumper Comp Alloy

Specialized Stumpjumper Evo Alloy

  • Dämpfer: Fox Float X Factory
  • Gabel: Fox Float 36 Factory
  • Bremsen: Sram Code RSC, 4-Kolben, 200/200mm
  • Schaltung: Sram GX Eagle, 12-Fach
  • Felgen: Roval Traverse 29 Alu
  • Reifen: 29″ Butcher Grid Trail vorne, 29″ Eliminator Grid Trail hinten
  • Variostütze: OneUp Dropper Post-V2
  • Preis: 6.000 €
  • Dämpfer: Fox Float X Performance
  • Gabel: Fox Float 36 Rhythm
  • Bremsen: Sram Code R, 4-Kolben, 200/200mm
  • Schaltung: Sram NX Eagle, 12-Fach
  • Felgen: Specialized 29 Alu
  • Reifen: 29″ Butcher Grid Trail vorne, 29″ Eliminator Grid Trail hinten
  • Variostütze: X-Fusion Manic
  • Preis: 4.000 €

Mehr Informationen zu Specialized findet ihr auf: www.specialized.com