TEST: Deuter FLYT14 Trail-Rucksack – Alles was du für die nächste Tour brauchst?

Deuter präsentiert die neue FLYT Rucksack Serie ganz nach dem Motto ” Weniger ist mehr!”. Dabei darf natürlich nicht TÜV/GS Zertifizierung und ein passender Rückenprotektor fehlen. Was wir von dem kompakten 14L Modell der Reihe halten und wie komfortabel der leichte Rucksack sitzt, erfahrt ihr hier.

Deuter gehört wohl zu den bekanntesten Marken was Mountainbike und Outdoor Rucksäcke angeht. Das Unternehmen wurde 1898 von Hans Deuter in Augsburg-Oberhausen gegründet und begann seine Laufbahn mit Briefbeuteln und Säcken für die königlich-bayrische Post. Vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden Rucksäcke, Tornister und Zelte für die Armee produziert und spezialisierte sich erst viele Jahre später auf den Outdoor und neuen Mountainbike Markt.

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Short Introduction

Mit der FLYT Line präsentiert der deutsche Hersteller nun eine neue leichte Variante der beliebten Trail-Rucksäcke und verzichtet dabei natürlich nicht auf den bekannten SAS-Tec Rückenprotektor. Spannend ist dabei auch, dass Deuter komplett auf PFC (per- & polyfluorierten Chemikalien) verzichtet. PFC wird unter anderem als Beschichtung zum Regenschutz verwendet, da sie wasser-, schmutz- und fettabweisende Eigenschaften aufweisen. Stattdessen verwendet deuter nun gesundheitlich unbedenkliche und umweltverträgliche DWR (Durable Water Repellency) Imprägnierung.

Neben unserem 14L Testmodell gibt es noch drei weitere Varianten. Der FLYT 12 SL und 14 sind für Körpergrößen von 160 – 175cm und die Modelle 18SL und 20 für 170 – 195 cm geeignet.

Optik und Features

Das uns zur Verfügung gestellt Modell kam in einem knalligen Gelb daher, dass man einigen grauen Details kombiniert ist. Auf der Front des Rucksacks befinden sich dezente Reflektionsstreifen und zwei Clips um einen Halbschalfen Helm  zu verstauen. Wer seinen Fullface mitnehmen will kann dafür auch die Clips nutzen und diese mit den seitlichen Kompressionsriemen kombinieren. Deuter bietet neben der gelben Variante auch noch zwei Alternativen in Grau und Blau an.

Seitlich am FLYT14 befinden sich zwei offene Taschen in denen man zum Beispiel Tools, Handschuhe und Zubehör verstauen kann. Ansonsten ist die Optik des schmal geschnittenen Trail-Rucksacks dezent und optisch sauber gehalten.

Am Boden der Tasche befindet sich das Fach mit dem Regenschutz. Dieser ist mit einem elastischen Band an der Tasche befestigt und kann somit nicht verloren gehen. Der Regenschutz lässt sich super leicht über den FLYT 14 ziehen und kommt in einem neon Gelb daher. Somit sind wir auch bei schlechtem Wetter gut im Straßenverkehr zu sehen.

Taschen und Fächer – Organizer

Starten wir mit dem ersten großen Hauptfach an der Front. Hier befindet sich das gut gegliederte Tool-Fach, dass bei keinem modernen Mountainbike Rucksack fehlen darf. Das erste Fach verfügt über genügend Saturaum für Wertsachen, hat einen Clip für Schlüssel und ist mit einem Reissverschluss verschließbar. Darunter befinden sich vier weitere offene Stauraume für Tools und Zubehör. Im unteren Teil des ersten Hauptfachs sind zwei Netzbeutel angebracht in denen wir Handschuhe und weitere Essentials verstauen.

Das praktische an diesen Tool-Fächern ist die Möglichkeit alles organisieren zu können. Wer mal einen Platten auf dem Trail hatte, möchte nicht lange am dunklen Boden seiner Tasche nach seinem Werkzeug suchen, sondern alles schnell Griffbereit haben. Deshalb sind beim Deuter auch die Reissverschlüsse großzügig über fast den ganzen Stauraum Bereich gezogen, damit man das Fach komplett öffnen kann.

Das Hauptfach – Protektor, Wasserblase, Stauraum

Kommen wir zum zweiten Hauptfach. Hier befindet sich der “größte” Stauraum. Beim Deuter FLYT14 müssen wir jedoch dazu sagen, dass es sich dabei nicht um einen großen Trail-Begleiter handelt, sondern eher um eine Tragesystem, dass ausreichend Platz für das Wichtigste bietet.

Deuter FLYT
Im Notfall gilt es einen klaren Kopf zu behalten. In der Innenseite des Hauptfachs gibt es weitere Informationen

In der Innenseite des Hauptfachs ist neben der Waschanweisung auch das SOS-Label aufgedruckt. Auf diesem Label finden wir Tipps wie wir im Notfall reagieren sollen, Notruf Nummern und einen erste Hilfe Plan. #safetyfirst

Im Vergleich zum Tool-Fach finden wir im Hauptfach nur zwei weitere Stauräume. Der Erste ist elastisch und bietet Platz für eine Trinkblase, oder einen Laptop. In der Rückwand finden wir den SAS-Tec LB-XL Protektor. Auf diesen gehen wir aber gleich noch etwas genauer ein.

Kurze Zusammenfassung. Mit dem Deuter FLYT 14 haben wir ein 14L Fassungsvermögen, dass Platz für ein 3L Trinksystem, Stauraum für Tools, Luftpumpen und Zubehör bietet und über einen Rückenprotektor verfügt.

SAS-Tec Protektor – leicht aber fähig

Der LB XL ist SAS-Tecs super leichter Rückenprotektor. Dieser besteht aus expandiertem Polypropylen, dass aus einer Kombination von Schaumstoff und Luft gefertigt wird und somit umweltfreundlicher als ähnliche Materialien ist. Die Aussparungen auf der Rückseite des Protektors machen diesen besonders flexibel und passen sich somit auch bei voll beladenem Rucksack dem Rücken an.

Deuter Flyt
Der Tragekomfort ist dank der vielen Einstellmöglichkeiten richtig angenehm

Tragesystem und Komfort

Damit sich der Rucksack optimal dem Rücken anpassen kann, verseht Deuter die FLYT Modelle mit einigen Riemen. Der Lageverstellriemen sitzt an der Schulter und verstellt den Abstand zwischen der Oberkante der Tasche und den Schulterblättern. Damit die Tasche im Gelände nicht unangenehm am Körper umherspringt, gibt es einen in der Höhe und Breite verstellbaren Brustgurt.

Die Schulterriemen lassen sich wie schon erwähnt dank der Lageverstellriemen anpassen, können aber auch in der Länge angepasst werden. An diesen Riemen finden wir auch zwei Kelttschlaufen an denen wir den Trinkschlauch montieren können und einen Halter für Brillen.

Kommen wir zum wichtigsten Riemen am FLYT 14. Der Hüftgurt bietet mit seinen großzügig geschnittenen Hüftflügeln angenehme Polster und extra Stauraum. In den dort vernähten Taschen lassen sich Tools, kleineres Zubehör und der gute Mund und Nasenschutz verstauen. Dank der Position und der praktischen Reissverschlüsse können wir auch schnell darauf zugreifen.

Der Hüftgurt verfügt über einen Clip-Verschluss und lässt sich mit den “Pull-Forward Hüftflossen” an den Bauchumfang anpassen.

Wir haben also an dem kompakten Deuter Rucksack insgesamt vier Riemen mit denen wir die Passform an unseren Körperbau anpassen können. Dafür gibt es definitiv einen Plus-Punkt.

Luftzirkulation und Rückenteil

Wir haben bei uns in der Redaktion einige Kollegen die gerne ohne Rucksack unterwegs sind, da sie sich ohne freier fühlen und keinen schwitzigen Rücken bekommen. Letzteres ist auch beim FLYT ein wichtiges Thema. Deuter bringt deshalb am Rücken zwei länglich geformte Polster (Airstripes) an zwischen denen sich ein Luftkanal bilden kann und somit eine angenehme Zirkulation zwischen Rücken und Tasche entstehen soll. Auch das verwendete Material wirkt dank der Mesh-Optik atmungsaktiv und flüssigkeitsabsondernd. Das gleiche Material wird auch am Hüftgurt verwendet.

Test: Der Deuter FLYT 14 auf dem Trail

Um ehrlich zu sein bin ich kein großer Freund von Rucksäcken beim Fahrradfahren. Ich gehöre zu den Leuten die entweder keine Tools mit sich tragen und auf das Beste hoffen, oder das nötigste mit Straps am Rad verstauen. Deshalb gehe ich natürlich immer etwas skeptisch an den Test eines Rucksacks ran.

Was mir direkt positiv aufgefallen ist, dass wir beim FLYT extrem viele Möglichkeiten haben die Passform mit insgesamt 6 Bändeln verstellen zu können. Somit sitzt der Rucksack natürlich sehr fest am Körper und kann sich während der Fahrt kaum bewegen. Damit aber nichts drückt, hat der deutsche Hersteller angenehme Polster am Hüftbereich und am Rücken angebracht. Diese sind nicht nur bequem sondern auch gut ventiliert. Grade der Rückenbereich ist interessant, da wir hier zwei langgezogene Polster haben (Deuter Airstripes) die die Luftzirkulation an der Wirbelsäule fördern und einen weniger schwitzigen Rücken garantieren.

Mir gefällt auch, dass immer mehr Hersteller eine Art schienen System für den Brustgurt verarbeiteten. Dadurch lässt sich dieser nämlich sehr angenehm in der Höhe verstellen und dort platzieren wo er hingehört.

Positiv ist auch der nicht zu groß proportionierte Verschluss am Hüftgurt. Grad wenn man etwas Speck am Bauch hat, können diese nämlich gerne mal kneifen und zwicken. Hier hatte ich keine Probleme.

Ich bin mir zwar immer noch unsicher wieso man seine Halbschale am Rucksack verstauen soll, aber falls man diese Funktion mal abseits vom Fahrrad nutzen mag, klappt das dank der intuitiven Clips an der Front der Tasche sehr gut. Auch der integrierte Regenschutz hat gefallen, da dieser leicht zu entnehmen ist, mit einem Band an der Tasche befestigt ist und somit auch nicht verloren geht. Die Teile sind nämlich immer dann weg, wenn man sie am meisten braucht.

Deuter Flyt

Fazit zum Trail-Rucksack

Alles in allem haben wir hier wieder einen echt gut durchdachten Trail Rucksack von Deuter. Die Kombination aus leichtgehaltener Tasche mit dezentem Stauraum und einem SAS-Tec Protektor gefällt. Auch der Tragekomfort ist ausgesprochen angenehm und Dank der vielen Züge sehr gut einstellbar. Die Luft Zirkulation am Rücken ist auch dank des cleveren Designs geregelt.

Wer aber etwas mehr Zubehör und Ersatzkleidung mit auf eine Tour nehmen will, sollte sich einen größeren Rucksack als den FLYT14 zulegen. Deuter bietet hier aber in der selben Kollektion einige Alternativen an.

Wir waren sehr zufrieden mit dem FLYT14.

Mehr zu Deuter findet ihr auf: www.deuter.com

 

 

 

 

 

 

 

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TEST: Alpina RAM HVLM+ – Größer, leichter, besser?

Alpina RAM

Größer, leichter, besser, so bewirbt Alpina die RAM Brille, welche für den stetig wachsenden Markt der Enduro Fahrer/-innen entwickelt wurde. Sie soll durch ihr eigenständiges Design und den modernen Style überzeugen. Große Rahmen, bunte Gläser, sowie ein prägnantes Erscheinungsbild sind angesagt und überall zu sehen, egal ob MTB, Gravel oder Rennrad. Die Bayern folgen mit der RAM diesem Trend und platzieren ihr Meisterstück zwischen all die anderen Mitstreiter um die auffälligste Brille. Ob die Brille auch hält was sie verspricht und ob sie überzeugen kann, haben wir uns mal genauer angesehen.

Die Fakten:

  • Einsatzbereich:            Enduro/MTB, Laufen, Lifestyle, Radsport, Rennrad, Road, Urban
  • Filterkategorie:            Cat. 1-3
  • Rahmenmaterial:         2 Komponenten Design (Kunststoffrahmen mit weichen Bügelenden und Nasenpads)

Alpina RAM

Technologien:

Die Alpina RAM ist serienmäßig mit 100% UV-A, -B, -C Schutz ausgestattet, wobei die Verspiegelten Scheiben zusätzlich die Infrarot-Strahlen reflektieren. Zudem sorgt die Fogstop-Beschichtung für eine beschlagfreie Sicht. Dazu wird mit dem Optimized Airflow durch gezielte Luftströmungen eine verbesserte Sicht und mehr Schutz vor Zugluft erreicht. Die Quattroflex Lite Technologie erhöht die Kontraste, lässt Farben satter erscheinen und sorgt für schärfere Sicht.  Die Varioflex Technologie passt die Scheibentönung optimal den Lichtverhältnissen an.

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Alpina RAM 

Testeindruck:

Die 25 Gram leichte Brille sitzt durch die verstellbaren Nasenpads angenehm und fest. Sie verrutschte auch bei ruppigen Abschnitten nicht und drückte, auch bedingt durch die flexiblen Bügelenden nicht unangenehm auf der Haut. Das Sichtfeld ist, wie bei den großen Gläsern und dem schmalen Rahmen zu erwarten war, ziemlich groß und wir hatten alles um uns herum bestens im Blickfeld. Gerade beim Gravel oder Rennradfahren, wo der Oberkörper stark nach vorne gebeugt wird stört bei vielen Brillen der obere Rahmen in der Sicht. Um dies zu verhindern wurde bei der RAM die Scheibe weit nach oben gezogen. Somit hatten wir hier keine Einschränkungen durch einen störenden Rahmen.

Ein übermäßiger Fahrtwind oder unangenehmer Luftzug kommt ebenfalls nicht an die Augen. Zwar ist ein leichter Luftzug zu spüren, dieser ist aber keinesfalls störend und hält die Scheibe zudem auch beschlagfrei.

Die photochrome Scheibe funktioniert bei schnell wechselnden Lichtverhältnissen zwischen Licht und Schatten tadellos und der Trail war jederzeit gut und detailreich erkennbar. Zusätzlich gibt der Blick durch die RAM ein absolutes Gute-Laune-Gefühl. Man könnte fast meinen, man blickt durch einen Instagram-Filter.

Es bräuchte zwar nicht unbedingt eine klare Schlechtwetter Wechselscheibe, da das Varioflex Glas auch mit dunklen Verhältnissen gut klarkommt. Allerdings ziehen Viele eine transparente Scheibe einer farbigen vor, wenn es nass und dunkel ist.

Fazit:

Zwar ist die RAM mit 149,95 Euro nicht gerade in der „Low Budget Kategorie“, hat dafür aber einige gut funktionierende Features, welche sich gerade bei schwierigen und wechselnden Sichtverhältnissen auszahlen und einen mit scharfer und detailreicher Optik belohnen.

Alpina wirbt zwar mit „Made in Germany“ und damit einen Großteil der Produkte in Bayern zu fertigen, die RAM wird allerdings in China gefertigt.

Ein anderes Manko konnten wir nicht festmachen und finden daher die Alpina RAM eine wirklich coole und gelungene Brille.

Preis: 149,95 Euro UVP

WEB: www.alpina-sports.com

VIDEO: Jasper Jauch fährt die steilste World Cup Strecke auf seinem Trail Bike

Youtuber und Ex-World Cup Racer Jasper Jauch lässt es sich nicht nehmen die steilste World Cup Strecke der Welt zu fahren. Der Santa Cruz Fahrer begibt sich jedoch nicht mit seinem Downhill Bike auf die steile Strecke, sondern ist auf seinem 170mm Nomad mit 27,5″ Laufrädern unterwegs. 

Ich war lange nicht mehr in Portes du Soleil. Zu lange… Früher bin in ich jedes Jahr mindestens eine Woche in Morzine gewesen und bin die ganzen Täler mit ihren Bikeparks abgeklappert. Dabei hat sich die Tradition eingeschlichen immer einemal nach Champery zu Gondeln und die super steile, berühmt berüchtigte Weltcup Strecke einmal runter zu rollen. Mitllerweile ist die deutlich entschärfter gebaut, allerdings bleibt sie sehr steil. Film ab!

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TEST: Maxxis Shorty – Grip, Grip und noch mehr Grip?

Es ist nass und rutschig draußen, oder die Strecke im Bike Park ist extrem lose und staubig – da stellen sich die meisten von uns welchen Reifen man am besten nutzt. Maxxis will mit dem Shorty einen Matschreifen anbieten, der auch bei den rutschigsten Bedingungen für Grip sorgen soll. Ob das funktioniert erfahrt ihr hier.

Maxxis gehört neben FiveTen, Troy Lee usw. wohl zu den Marken von denen jeder Mountainbiker schonmal etwas gehört hat und fast jeder hat schon eins von ihren Produkte besessen. Wer bei schlechtem Wetter und extrem matschigen Bedingungen unterwegs ist, wird sich bestimmt schon einmal gefragt haben, ob es nicht einen Reifen gibt der auch bei diesen Verhältnissen noch etwas mehr Grip rausholen kann. Maxxis versucht mit dem Shorty genau dieses Problem anzugehen.

Auch wenn Reifen mittlerweile mehr Aufmerksamkeit bekommen, werden sie hin und wieder unterschätzt und weniger beachtet als sie es verdienen. Ähnlich wie bei Schuhen sind die Gummiringe aber unser Kontaktpunkt zum Boden und sollten passend zu den Untergrundverhältnissen gewählt werden. Ein Wanderer besteigt ja auch keinen Gipfel in Badelatschen.

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Maxxis Shorty

Ein Mix aus einer Vielzahl an Gummimischungen, verschiedenste Eigenschaften der Karkasse, die Anordnung und Form der Stollen und noch viele weitere Faktoren gilt es perfekt auf den jeweiligen Einsatzzweck abzustimmen.

Genau das macht das Team von MAXXIS schon sehr lange, hat darin massig Erfahrung und so können sie etliche Erfolge auf ihrem Konto verbuchen.

Sam Blenkinsop zeigt im Vorstellungsvideo eindrucksvoll wo sich der neu aufgelegte Shorty wohlfühlt. Loser Waldboden, nasse Trails und matschige Kurven, genau hierfür ist er wie geschaffen.

Was ist anders im Vergleich zum Vorgängermodell?

In Zusammenarbeit mit Spitzenfahrern aus dem Enduro- und Downhill Rennsport wurde der Reifen einer Performance Kur unterzogen, dabei wurden die Außenstollen verstärkt und geschlitzt um die Traktion und das Bremsverhalten zu verbessern, die Innenstollen wurden im Vergleich zum Vorgänger wieder getrennt, um den Schmutz dadurch besser abzuschütteln und um das Laufverhalten dadurch optimieren.

Welche Varianten gibt es?

Bei der 2021er Version kann zwischen den Laufradgrößen 27,5“ und 29“ gewählt werden, allerdings gibt es den Shorty nur noch in der 2,4WT Variante.

Gummimischungen:

  • 3C MaxxTerra (Enduro/Freeride)
  •  3C MaxxGrip (Downhill)

Karkassen: 

  • EXO (Trail) 
  • Double Down (Enduro)
  • DH TR (Downhill)

Gewicht: zwischen 930g -1290g

Maxxis Shorty

Montage und erster Eindruck

Ziemlich unspektakulär fällt die Montage aus, der Reifen geht leicht über die Felge, sitzt ordentlich und dichtet erstaunlich gut auch ohne Milch ab.

Durch die WT Version bildet der Reifen, bei den im Trend liegenden breiten Felgen mit ca. 30 mm Innenmaß sein volles Profil perfekt aus und erreicht so optimale Performance. 

Wie schlägt sich der Shorty „on Track“?

Was uns als Erstes auffällt ist das im Vergleich zum Vorgänger verbesserte Rollverhalten. Klar, es ist kein Semi-Slick Reifen, aber dem Einsatzzweck entsprechend rollt er erstaunlich gut für einen Mid-Spike Reifen seiner Art.

Anfangs ist man bei den Bodenverhältnissen, für die der Shorty geschaffen wurde eher etwas ehrfürchtig und lässt es nicht wie auf trockener Strecke laufen, allerdings haben wir recht schnell Vertrauen in den Grip dieses Reifens gewonnen und fanden es einfach „irre“ wie kontrolliert er sich auf rutschigen und losen Untergründen fahren lässt.

Feuchte und blanke Wurzeln, glitschige Steine, das ist es wovor die meisten Biker unter uns sicher den größten Respekt haben, wenn es schlechtes Wetter hat, allerdings schlägt sich der MAXXIS Shorty auch hier verdächtig gut und bietet kontinuierliche Traktion.

Die Selbstreinigung funktionierte bis auf superklebrigen Matsch, der sich auch an jedem anderen Reifen festgesaugt hätte, tadellos.

Ok bei trockenem und sehr grob steinigem Terrain gibt es bessere Reifen, da der Shorty aber hierfür nicht gedacht ist, ist es auch vollkommen in Ordnung, wenn er hier an sein Limit kommt und die Seitenstollen auch mal in der ein oder anderen Kurve wegknicken.

Wir haben aber auch Kollegen in der Redaktion die den Shorty auch bei extrem staubigen und losen Bedingungen als Vorderreifen nutzen. Wer schon einmal bei trockener Hitze in Schladming war, wird den lockeren und tiefen Staub auf den Strecken kennen. Hier arbeitet der Maxxis Reifen ähnlich wie bei matschigen Bedingungen und schneidet sich durch die oberste Schicht um auf dem darunter liegenden Untergrund Grip zu finden.

Fazit

Der MAXXIS Shorty konnte zwar bereits in der älteren Version schon überzeugen – die „Next Generation“ legt aber noch eine Schippe oben drauf. Da der griffige nicht nur in extrem matschigen Bedingungen überragend funktioniert, können wir den Shorty mit gutem gewissen weiterempfehlen.

Preis: UVP zwischen 69,90-79,90 Euro je nach Variante

TEST: Bontrager Line Pro Laufradsatz – Teures Upgrade, dass sich lohnt?!

Bontrager aus Waterloo ist vielen von euch sicher ein Begriff, setzt doch Trek, einer der ganz großen Namen der Bike Szene schon lange und erfolgreich auf Bontrager als Hausmarke und stattet seine Bikes damit aus. Wir konnten den Line Pro Laufradsatz und das Bits Multitool der Amerikaner testen. Mehr dazu in diesem Artikel. 

Der neue und weiterentwickelte Laufradsatz LINE 30 PRO wird vielversprechend umworben, gar schon als unzerstörbar betitelt und mit einer lebenslangen Garantie versehen…. hier ist man sich anscheinend seiner Sache sicher. Auch der hauseigene Prüfstand Namens „The Eriminator“ soll sich an den robusten Kohleringen die Zähne ausgebissen haben.

Ob dies alles nur eine gute Aufmache mit leeren Marketingversprechen ist, der Laufradsatz hält was er verspricht und vor allem ob er seinen Preis wert ist haben wir uns genau angesehen.

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Bontrage Line Pro

Was ist neu? Was wurde verbessert?

Wenn man die Innenbreite von 29mm mit anderen Herstellern vergleicht, merkt man schnell das dieses Maß voll im Trend der breiten Enduro- und Trail-Felgen liegt. Hier hat Bontrager erst mal nichts an den Line Pro 30 Laufrädern verändert. Man muss das Rad ja auch nicht jedes Mal komplett neu erfinden.

Was sehr wohl eine signifikante Verbesserung in Bezug auf Pannensicherheit der Reifen mit sich bringen soll ist das auf 4,6mm verbreiterte Felgenhorn, es sollte also der fiesen Schlange schwerer fallen uns einen Snakebite zu verpassen und uns den Tag zu vermiesen.

Der Vorgänger des LINE PRO 30 hatte noch den Ruf wie auch andere Carbon Laufräder sich eher steif und bockig zu fahren, dies soll sich durch das neue und flachere Felgendesign geändert haben…. somit sollte also einer geschmeidigen Abfahrt nichts mehr im Wege stehen.

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich die Optik ebenfalls verändert, eher schlicht und mit weniger Aufklebern versehen kommt der LRS daher – uns gefällts gut.

Bontrage Line Pro

Bontrage Line Pro 30 – kurz und knapp

  • Größe: 27,5 oder 29 Zoll 
  • Achsmaße: 15×110, 12×148 mm Boost Standard
  • Material: OCLV Carbon
  • Freilauf: SRAM XD Freilauf (optional Shimano HG oder Micro Spline)
  • Naben: Rapid Drive
  • Speichen: 28x DT Swiss Comp Race
  • Scheibenaufnahme: 6Loch
  • Gewicht laut Hersteller 810g vorne, 950g hinten
  • Lebenslange Garantie /Carbon Care Programm
  • UVP: 1299,98 Euro

Lebenslange Garantie? Wie läuft das ab?

Die Garantie auf die Laufräder beinhaltet ein komplett Replacement oder eine kostenlose Reparatur innerhalb der ersten 2 Jahre nach dem Kauf bei jeglicher Beschädigung der Felgen.

Nach diesen 2 Jahren erhält man als Erstkäufer von Bontrager laut deren Angaben einen erheblichen Preisnachlass auf die Reparatur oder den Austausch der Carbon Laufräder nach einem selbstverschuldeten Schaden.

Schäden aufgrund Material- und Verarbeitungsfehler sind aber lebenslang durch das Carbon Care Wheel Loyalty-Programm abgesichert.

Bontrage Line Pro

Die Line Pro 30 in Aktion

Vor dem eigentlichen Test kommt allerdings erst die Bestückung der Felgen mit den Reifen…gar nicht so einfach mussten wir feststellen.

Es braucht schon einiges an Schmalz in den Armen, 2 helfende Hände oder einfach Glück einen Reifen erwischt zu haben welcher mit dem obersten Toleranzmaß gefertigt wurde um diesen über die Felgenhörner zu bugsieren.

Wenn es der Reifen drüber geschafft hat sitzt er allerdings stramm und es braucht nur wenig Dichtmilch um die Luft dauerhaft zuverlässig zu halten.

Für die Tour geben wir hier den Tipp sich stabile Plastikreifenheber zu besorgen da die von uns verwendeten Heber den Reifen nicht auf die Felge hieven ohne sich zu verwinden.

Nachdem die Reifen, in unserem Test ein Maxxis Assegai 2,5 vorne und ein Dissector 2,4 hinten sitzen und der Luftdruck gecheckt ist kann es losgehen um den LRS auf Herz und Nieren zu testen und ihn sicher nicht vor all den schönen Wurzeln und Steinen da draußen zu verschonen, schließlich haben wir es nicht mit Rennradfelgen zu tun.

Getestet haben wir auf verschiedensten Trails im bayerischen Wald, im Bikepark Geißkopf und in Saalbach/Leogang.

Es waren also alle Bedingungen und Untergründe, von Sand über Waldboden bis zu Steinfeldern alles dabei, um die Felgen in die Mangel zu nehmen.

Schon auf den ersten Abfahren haben wird den Laufradsatz vergessen, was für Ihn spricht wenn er unauffällig seine Dienste verrichtet und nicht durch eine zu harte Performance stört.

Wie erwähnt wurden die Felgen in ihrer Form und daher in ihrer Flexibilität verändert, sie sollen Schläge besser abfedern und so ein Fahrgefühl erzeugen was weniger an die alten Carbon Felgen erinnert.

In diesem Punkt kann man jedenfalls nichts bemängeln, die Felgen sind steif genug, um eine Linie perfekt zu treffen und in Kurven ordentlich Druck aufzubauen, dennoch nicht so hart, dass es einem die Hände von Lenker rüttelt… eine gelungene Balance wie wir finden.

Auch nach dem ersten ungewollten Durchschlag konnten sich keine Mängel auffinden lassen. Wo eine vergleichbare Alu Felge wahrscheinlich am Horn verbogen gewesen wäre, weißen die Carbon Ringe keine Verformungen auf.

Aller anfänglicher Skepsis zu trotz, die Felge zeigt außer Kratzer keinen Schaden. Es kam noch die ein oder andere unsanfte Begegnung mit Felsen und Steinen hinzu aber die LINE PRO 30 ließ das alles bis zum heutigen Tag ziemlich unbeeindruckt.

Ich Sachen Standfestigkeit und Durchschlagschutz kann man den Laufrädern ein „sehr gut“ attestieren.

Bontrage Felgen
Auf den verblockten Trails der Gegend bleiben Stürze nicht aus. Die Line Pro haben dieses Unglück zwar verkratzt, aber trotzdem gut überstanden.

Fazit zum Line Pro 30 Laufradsatz:

Sicherlich sind knapp 1300Euro ein Upgrade am Bike welches man sich 2mal überlegt, sind doch manche Alupedanten um einiges günstiger und vielleicht sogar leichter. Wenn ich allerdings an meine bisher zerstörten Alufelgen, die geschlitzten Reifen und den Frust und Ärger dabei denke – dann ist der LINE PRO 30 von Bontrager sicherlich eine Investition wert.

Was das Gewicht angeht würde ich lieber ein paar Gramm mehr in Kauf nehmen und einen stabilen sorglos Laufradsatz wie diesen fahren als Gewichtstuning zu betreiben und ständig defekte Teile und Platten zu beklagen.

Da wie wir finden Bontrager der Spagat zwischen Stabilität und Flexibilität hier sehr gut gelungen ist und sich die Laufräder sehr präzise und angenehm fahren lassen können wir diese mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Bontrage Line Pro
Unser Testfahrer Daniel hat die edlen Carbon Felgen ordentlich ran genommen.

Mehr Informnationen zu Bontrager findet ihr auf: www.trekbikes.com

GT Force – Enduro Race Bike mit neuen Features

GT präsentiert die neuste Variante der beliebten Force Serie. Das GT Force Carbon Enduro Bike ist ein reines Twenty-Niner mit überarbeiteter Geometrie und auf den Race-Tracks der Welt getesteten Performance. Alle Fakten zu dem neuen kalifornischen Schlitten findet ihr in diesem Artikel.

Der kalifornische Hersteller GT begann seine Laufbahn in den 70er mit der Entwicklung von BMX Rädern. Nach nur wenigen Jahren war die Marke in der Szene bekannt und stand für Haltbarkeit und holte einige Erfolge ein. Ab Mitte der 90er Jahre begann dann die Entwicklung von Full-Suspension-Bikes die bis heute ihre Früchte trägt. Martin Maes holte in der Enduro World Series einige Titel, Wyn Masters zieht die längsten Wheelies und Freerider wie Tyler Mccaul und Brage Vestavik gehen mit den Bikes an das absolute Limit.

2021 präsentiert das Kultunternehmen das erfolgreiche Enduro Bike und bringt mit dem Force Carbon einen reinen 29er mit renntauglicher Geometrie auf den Markt.

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GT Force

Optik und Features

Wie es sich schon vermuten lässt, ist das neue Force ein reines 29 Zoll Carbon Mountainbike. GT meint, dass die Rolleigenschaften der großen Laufräder das Maximum an Performance aus den Modellen holen kann.

Wir haben uns in den letzten Jahren schon an die knallige Kombination von dunklem Blau und gelben Decals gewöhnt. Bei den 2022 Modellen gibt es komplett neue und schlichtere Farbgebungen. Das Top Modell ist in einem glänzenden Indigo mit silbernen Decals erhältlich. Die günstigeren Varianten gibt es in Militär-Grün und einem Sand-Ton.

Wie es sich für ein Enduro Bike gehört, gibt es auch am Force einige klassische Features. Im Hauptrahmen finden wir den Bottle-Mount und ausreichen Platz um Tools und Werkzeug mit Straps zu verstauen.

Damit das Bike vor Umwelteinflüssen und der Kette geschützt ist, spendiert GT ein potentielles rundum sorglos Paket mit Kettenstrebenschutz, Custom Chainguide und Sitzstreben Schutz. Jedoch vermissen wir einen Kunststoffschutz am Unterrohr. Wir sind uns aber nicht zu 100% sicher ob dieser nicht vorhanden ist, da das in der uns vorliegenden Pressemitteilung nicht ersichtlich war.

Bei den Vorgängermodellen wurden Kabel und Züge noch außerhalb des Rahmens verlegt. Beim Force Carbon 2022 ist dies nun anders. GT verseht die Carbon-Boliden mit innenverlegten Kabelschächten was für eine saubere Optik sorgt und die Wartung und Montage trotzdem fast genauso angenehm gestalten soll.

Geometrie und Fahrwerk

Die neue Force Modelle wurde ordentlich überarbeitet und sind nun flacher und länger als die Vorgänger. Um das Handling im rauen Gelände zu optimieren haben die Kalifornier den Reach verlängert und den Vorbau verkürzt. Damit das Force laufruhig bei hohen Geschwindigkeiten bleibt, werden (wie schon erwähnt) nur noch 29″ Laufräder verbaut. Kombiniert man das ganze mit einem Lenkwinkel von 63,5°, einem Reach von 480mm und einer Kettenstrebenlänge von 445mm, sollte man ein laufruhiges und schnelles Enduro Bike bekommen.

Wenn wir schon bei der Kettenstrebe sind – GT verbaut beim Force 2022 einen Flip Chip an der Hinterachse mit der sich die Länge der Streben von 445mm auf 435mm verkürzen lässt. Dieses Feature könnte für die unterschiedlichen Fahrertypen durchaus interessant sein. Wer auf steilen und anspruchsvollen Trail ordentlich Gas geben will, fährt in der langen Konfiguration. Lasst ihr es lieber auf flowigen Bike Park Trails krachen, stellt ihr den Chip auf die kurze Variante.

GT Force

Wer sich in den letzten Monaten die neusten Modelle von anderen Herstellern angeschaut hat, wird gemerkt haben, dass der Trend zum High-Pivot Design mit Ketten-Umlenkung immer größer wird. Auch das Force übernimmt das das Downhill orientierte Fahrwerks-Design. Wir haben hier nun ein “High-Pivot” Force mit Idler Pulley. Laut GT verbessert dieses Design die Performance um weiten. Auch der Pedalrückschlag und der Anti-Squat sollen dadurch verbessert werden. Wir konnten das neue Modell noch nicht Probefahren, schauen wir uns jedoch vergleichbare Fahrwerke der Konkurrent an, dürften die Kalifornier hier keinen Fehler gemacht haben.

Modelle und Ausstattung

Wie schon erwähnt wird das neue GT Force in drei verschiedenen Varianten und einem Frame-Set erhältlich sein. Das Top Modell kommt meinem einem Ultimate Fahrwerk aus dem Hause RockShox. An der Front arbeitet hier die steife Zeb Ultimate mit 170mm und am Heck der Super Deluxe mit 160mm Federweg. Passend zum Fahrwerk gibt es natürlich Sram Komponenten. Geschaltet wird mit der 12-Fach GX Eagle mit einer Übersetzung von 10-52 Zähnen.

Was am Downhill funktioniert, passt natürlich auch auf das Enduro Bike. Bei den Sram Code RSC Hydraulik-Bremsen setzen die Kalifornier auf große Bremsscheiben. An der Front haben wir 220mm und am Heck 200mm Centerline Scheiben.

GT Force

Was uns in den letzten Jahren gut gefällt, ist dass die Hersteller immer öfter Trail-taugliche Reifenkombinationen verbauen. Auch das Force kommt mit einer sehr sportlichen Kombi – Das Vorderrad rollt auf dem extrem griffen Maxxis Assegai und wir am Heck vom Maxxis Minion  DHR II. Beide natürlich tubeless ready.

GT Force Carbon Pro LE € 6,099 GT Force Carbon Pro € 4,999GT Force Carbon Elite € 3,899GT Force Carbon Frame

GT Force

GT Force
29 U Force Crb Pro DGR LG

GT Force
29 U Force Crb Elite TAN LG (SRAM)

GT Force
29 U Force Crb A/M Frm BBQ LG

Mit dem Gt Force Carbon 2022 präsentiert GT ein modernes Enduro Race Bike. Die überarbeitete Geometrie klingt mit dem neuen Fahrwerk extrem spannend und lässt einiges an Downhill Potential versprechen. Auch die Ausstattung klingt überlegt und sollte bei dem High-End Modell keine Wünsche offen lassen. Schauen wir uns die Komponenten genauer und an und halten uns vor Augen, dass wir hier ein modernes Carbon Enduro haben, dann wirkt der Preis äußerst attraktiv. Andere Hersteller bieten für 6,099 Euro deutlich weniger an.

Wir sind gespannt auf das Force und hoffen, dass wir euch das gute Stück in den nächsten Wochen etwas genauer vorstellen können und ein paar Runden auf unseren Hometrails drehen dürfen.

GT Force

Mehr Informationen zu GT findet ihr hier: www.gtbicycles.com

 

VIDEO: Ed Masters und Matt Walker präsentieren das neue Pivot Firebird

Matt Walker ermittelt gegen Es Masters aufgrund unerklärlicher Zusammenhänge von Eis und der Farbe Orange. Passend zum Launch des neuen Pivot Firebird gibt es wieder ein unterhaltsames Video der beiden lustigen Enduro Racer.

Just when we thought the case of the orange mystery bikes being ridden by Pivot Factory Racing was going cold, we ended up on the trail in hot pursuit. It was worth keeping the world waiting for the release of the newly redesigned, EWS-proven Pivot Firebird, purpose built for speed.

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