UPDATE: Enduro World Series – Das ist der aktuelle Kalender

Die Enduro World Series hat den Kalender aktualisiert. Nachdem vor einigen Tagen verkündet wurde, dass eines der favorisiertesten Rennen in Whistler, Canada abgesagt wurde, werden diese Saison alle Rennen in Europa stattfinden. Das ganze soll den Fahrern ermöglich eine einfachere Saison zu haben, da sie sich nicht mit den unterschiedlichen Reiserestriktionen zwischen den Kontinenten rumschlagen müssen.

Das erste Rennen findet am 23. Juni im schönen Südtirol statt und endet mit dem letzten Rennen der Saison am zweiten Oktober in Großbritannien. Genau wie 2020 wird somit die kommende Rennserie wieder in der zweiten Jahreshälfte stattfinden.

EWS

Wie auch schon im letzten Artikel zur EWS erwähnt, wird die Trophy Of Nations 2021 nicht stattfinden. Die Veranstalter haben sich gegen das Rennen der Nationen entschieden, da aufgrund der Pandemie nicht jedes Land teilnehmen kann und die Bedingungen unfair wären.

EWS

Mehr News zu der EWS findet ihr auf: www.enduroworldseries.com

Previous ArticleNext Article

Pirelli und Fabien Barel entwickeln neuen Scorpion Reifen für den Gravity Einsatz

Pirelli

Pirelli arbeitet zusammen mit dem dreifachen Weltmeister Fabien Barel an einem für den Gravity-Sport geplanten Reifen. Die Erfahrung des ehemaligen World Cup Racer fließen direkt mit in die Entwicklung des neuen Enduro- und Downhill-Scorpion-Reifen ein.

Drei Jahre nach der Markteinführung seiner Mountainbike-Reifen, der Scorpion MTB-Reihe, arbeitet Pirelli mit Hochdruck an einer neuen Linie, die speziell für den Gravity-Rennsport bestimmt ist.

In den Prozess der Forschung und Entwicklung wurde kein anderer als Downhill-Koyphäe Fabien Barel eingebunden. Der dreifache Weltmeister und siebenfache nationale Downhill-Meister zog sich 2015 aus dem Rennsport zurück und arbeitet nun als Techniker und Berater für zum Beispiel das Canyon Enduro Team.

Pirelli Scorpion

Seine beachtliche Erfahrung in den Gravity-Disziplinen, gepaart mit seiner extremen Fahrsensibilität und seinem großen technischen Fachwissen über sämtliche Aspekte und Komponenten des MTB-Bereichs, machen ihn für Pirelli zum idealen Partner bei der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung der Produkte des Unternehmens.

Die neuen Scorpion-Reifen, die speziell für den Gravity-Rennsport entwickelt wurden, sind auf Prototypen-Ebene bereits Realität und wurden von Barel selbst schon intensiv getestet. Derzeit sind sie auf den MTBs einiger Athleten und Teams zu finden, die sie bei den Enduro World Series (EWS)- und World Cup Downhill-Rennen einsetzen werden. Damit wird die Forschungs- und Entwicklungsarbeit, welche die Pirelli-Techniker zusammen mit Fabien geleistet haben, bereits 2021 auf den Prüfstand gestellt.

Downhill und Enduro Rennen gehören zu den anspruchsvollsten Disziplinen in der Szene und haben hohe Ansprüche an die Konstruktion eines optimalen Gravity-Reifen. Das anspruchsvolle Gelände und die hohen Geschwindigkeiten bieten ein optimales Umfeld um die neuen Reifen auf Performance, Grip und Verschleiss zu testen. Der neue Scorpion wird somit direkt auf Mark und Nieren getestet.

Das ist eine Arbeitsweise in der ständigen Produktentwicklung, die Pirelli aus anderen Sportarten gut kennt und die zugleich ein integraler Bestandteil der DNA des Unternehmens ist: Forschung und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Der Schritt in die DH-Welt ist für Pirelli ein natürlicher Schritt vor dem Hintergrund des breiten Spektrums von Motocross bis zur World Rally Championship und all den anderen Zwei- und Vierrad-Motorsportarten, in denen die Marke präsent ist.

Pirelli Scorpion

Weiter Informationen gibt es auf: www.pirelli.com

Canyon bringt limitiertes Fabio Wibmer “SICKnature” Torque auf den Markt!

Fabio Wibmer

Die Gerüchteküche war ja schon am brodeln, aber heute ist es offiziell – Fabio Wibmer und Canyon bringen ein limitiertes Signature Torque auf den Markt. Das gute Stück kommt mit weißer Lackierung, goldenen Decals, Ohlins Fahrwerk und einigen weiteren Custom Parts.

Fabio Wibmer ist für seine extrem beeindruckenden Stunts und Edits bekannt. Der junge Österreicher ist zu einem der größten Vorbilder der Szene aufgestiegen und erreicht mit seinen Videos nicht nur Mountainbiker.

Zusammen mit dem Koblenzer Direktversender kommt nun sein Signature Torque in den Handel. Canyons Freerider gehört wohl zu einem der begehrtesten Bikes auf dem deutschen Markt und hat sich unteranderem bei Rennen der Enduro World Series bewehrt.

Fabio Wibmer

Passend zur Sick Series ist das Signature Torque in weiß mit goldenen Decals gehalten.

Für ausreichend Traktion und Freeride Feeling soll das spezielle Öhlins-Fahrwerk sorgen und damit man im steilen Gelände oder bei Street-Sessions auch zum stehen kommt, wurde die Magura MT7 Scheibenbremse verbaut. Die Scheiben der MT7 haben im Gegensatz zu den Serien-Modellen einen 203mm-Rotor am Hinterrad.

Die weiteren Komponenten sind ebenfalls ein Mix von Fabios Sponsoren. Auf den DT-Swiss Laufrädern befindet sich eine Continental Baron und Kaiser Kombination und die weiteren Parts wie Lenker, Sattel und Griffe kommen aus dem Hause Sqlab.

Wer eins der limitierten Modelle haben will, muss schnell sein. Das Fabio Wibmer Torque ist ab sofort für 4.999 Euro erhältlich und auf nur 80 Stück limitiert.

VIDEO: Cecile Ravanel – New Beginning

Das Leben von Cécile und Cédric Ravanel drehte sich schon immer um den Radsport. Nach drei Jahren an der Spitze der Enduro World Series, stürzte Cécile beim Training im Jahr 2019 und verletzte sich schwer. Eine Verletzung, die sie langsam dazu zwingte, sich im Februar 2021 vom Wettkampf zurückzuziehen, um sich einem neuen Ziel zuzuwenden: dem Training junger Nachwuchs-Piloten.

Pole Evolink 140 1.4 – Modernes Design mit Updates

Pole Evolink

Pole präsentiert das überarbeitete Pole Evolink. Das Bike im modernen Design sorgte 2016 für Aufsehen und bestach durch eine gewagte Geometrie und ein spannendes Suspension-Design. Zum fünften Jahrestag kommt das 140mm Trailbike mit einigen Updates auf den Markt.

Die Finnen von Pole sind dafür bekannt, dass sie Mountainbikes im brachialem Design und mit interessanter Technik produzieren. Die Pole Machine wird zum Beispiel aus zwei CNC gefrästen Rahmenhälften gefertigt, die dann zusammengeklebt und verschraubt werden. Die Rahmen sind auch besonders, kaum eine andere Marke traut sich so sehr an moderne und individuelle Rahmendesigns ran wie Pole.

Was ist neu am Evolink?

In den letzten Jahren hatten manche Pole Besitzer Probleme mit dem Hinterbau. Es konnte passieren, dass die Kettenstreben dem Einsatz im harten Gelände nicht standhalten konnten und brachen. Pole hat sich diesem Problem angenommen und den Hinterbau komplett verstärkt. Auch wenn sich optisch auf den ersten Blick nicht viel getan hat, sind intern einige Verstärkungen in der Aluminium-Konstruktionen des neuen 1.4 Evolink verschweisst.

An der Geometrie hat sich nicht viel verändert. Der Lenkwinkel bleibt dank neuem Headset bei 64°, jedoch wurde der Sitzwinkel von 76° auf 77,6° (79,9° effektiver Sitzwinkel) geändert. Reach und Radstand bleiben bei 497mm und 1301mm (in Größe K2) und alle Evolink Größen rollen weiterhin auf 29″ Laufrädern.

Wer sich mit Geometrien von modernen Mountainbikes befasst, wird gemerkt haben wie lange dieses Bike ist. K2 ist für eine Körpergröße zwischen 170 – 185cm gedacht. Die neuen K Größen ersetzen die gängigen Angaben wie S,M,L und XL um einer genaueren Passform bei so einer progressiven Geometrie gerecht zu werden.

Das Tretlager wurde ebenfalls angepasst und ist nun etwas höher. Pole hat sich bei einigen Tests dazu entschieden das Lager anzuheben, weil sich diese Anpassung positiv auf die verspielte Performance in Kurven und auf dem Trail auswirkt.

Die größte Veränderung befindet sich jedoch im Hinterbau. Das 1.4er Modell soll nun viel progressiver arbeiten als die Vorgänger Modelle. Im mittleren Federwegsbereich um den Sag-Punkt, wo sich der Hinterbau während der Fahrt die meiste Zeit über befindet, liegt das durchschnittliche Übersetzungsverhältnis nun bei 2,67. Im vorigen Evolink 140 Modell lag dieses noch bei 2,52. Konkret bekommt man hier also 9% mehr Progression und demnach auch 18% mehr Anti-Squat.

Ausstattung und Varianten

Das Evolink 1.4 ists entweder als Frameset oder als komplettes Bike erhältlich. Wer auf das Frameset setzt, kann sich zwischen drei verschiedenen Dämpfern entscheiden und bekommt ein Cane Creek Headset, eine Hinterradachse und eine Sattelstützenklemme für 1690 Euro.

Außerdem wird es eine limitierte Auflage des Evolink mit Rockshox Lyrik Select RC Gabel und Sram GX Egale Antrieb für 4450 Euro geben.

Updates für Evolink Besitzer

Für alle Evolink 140 1.3 Besitzer arbeitet Pole Bicycles aktuell an einem upgrade Kit. Das Kit wird überarbeitete Headset Schalen, einen Cane Creek oder Rockshox Dämpfer und weitere Hardware beinhaltet um auf die neue 1.4 Version umzurüsten. Wann das Kit auf den Markt kommt, ist jedoch noch nicht bekannt.

Mehr Informationen zum neuen Evolink gibt es auf: www.polebicycle.com

Specialized präsentiert das 2021 Enduro Team

Specialized präsentiert das neue 2021 Enduro Team. Mit dabei ist die deutsche Sofia Wiedenroth, die beiden Franzosen Kevin Miquel und Cecce Camoin und der Neuseeländer Charles Murray

I am very proud of the team that we have put together for 2021 and beyond. You may have noticed our absence from the EWS over the last few seasons, but we took some time to learn from our previous experiences and we are ready to return with an exciting team. We realized that it is important to be present in traditional enduro events, but we are also extremely pleased to be present at e-bike events moving forward. Turbo is a very exciting category for Specialized and we look forward to racing the Turbo Levo in the E-EWS and other e-bike events. When it came to selecting the riders, it was a very natural fit. We are constantly looking for new talent and I believe that this team has potential to grow together. There is a good dynamic in the team with various nationalities and the banter started the minute we got together at the team camp in Finale Ligure. Now it is time to have some fun and win some races. – Benno Willeit, Specialized Bicycles, MTB Program Manager

Francescu-Maria Camoin fährt schon seit einigen Jahren für Specialized. Der junge Franzose wird mit seinem S-Works Enduro an einigen EWS Rennen teilnehmen und für einige E-EWS Events auf das Turbo Levo wechseln.

Doch ein Franzose reicht dem Team nicht und deshalb musste ein zweiter her. Kevin Miquel ist ein absoluter All-Rounder. Er fuhr XCO, Road und BMX bevor er sich auf Enduro festgelegt hat. Kevin hat 2019 für einigen Wirbel in der Enduro World Series gesorgt und endete auf einem dritten Platz im Gesamtklassement.

“New bike, new team mates, new staff. Everything new is exciting. I can’t wait for the first races all together” – Kevin

Charles Murray ist ein 25-jähriger Neuseeländer mit dem Spitznamen Chazmaz. Charlie landete mit seinen konstanten Top 10 EWS Ergebnissen auf dem Specialized Radar.

Sofia Wiedenroth ist ebenfalls für ihr All-Round Talent bekannt. Sie ist seit über 18 Jahren auf dem Rad unterwegs und holte sich 5 German XCO Titel. Sofia baut ihr Können in den letzten Jahren in der Enduro World Series weiter aus, wird aber eventuell auch bei dem ein oder anderen Gravel Rennen zu sehen sein.

“Ohhh I am so looking forward to this season with a complete new constellation of team members, staff and sponsors. Everything is so new and exciting. After the first training camp the vibes in the team where already so good that I really look forward for the first races to happen” – Sofia

TEST: Die neuen Fizik Gravita Schuhe – Enduro und Downhill, Flat und Clipless

Fizik stellt die neuen Gravita Schuhe für den raueren Mountainbike Einsatz vor. Dabei wird Sicherheit und Performance kombiniert um im Enduro und Downhill Bereich zu glänzen. Zusammen mit Athleten und Entwicklern entstanden somit zwei Modelle; der Gravita Versor und der Gravita Tensor. Natürlich als Flat und Clipless Modelle erhältlich.

Fizik haben sich in den letzten Jahren immer mehr in die Mountainbike Branche gewagt und entwickelten neben den klassischen Renn- und XC-Schuhen einige interessante Produkte für die Gravity Szene. Mit den neuen Gravita Schuhen präsentieren die Italiener eine Kombination aus Schutz, Tragekomfort und Performance.

Den Test zu den Gravita Versor Clipless findet ihr am Ende des Artikels.

Gravita Tensor

Als es bei Fizik um die Entwicklung um einen Race-Spec Gravity Schuh ging, war das Feedback von Enduro Athleten und World Cup Racern extrem wichtig. Beiden Kategorien war klar, dass die Schuhe ein gewisses Maß an Sicherheit, Haltbarkeit und Stabilität auf dem Pedal bei Renn- und Trainingsläufen bieten müssen. Dabei soll der Schuh aber nicht nur gut performen sondern auch möglichst leicht und bequem sein. Fizik nahm sich also zum Ziel all diese Kriterien in einem Schuh zu integrieren.

Vorab: Uns wurde bisher nur die Versor Modelle zur Verfügung gestellt, deshalb können wir kein Fazit zu den Tensor Varianten geben.
  • Ripstop Material + TPU verstärktem Obermaterial
  • Schnürsenkel + Einsteig mit Klettverschluss
  • Flat: X6 Außensohle – EVA Innensohle, Vibram Megagrip
  • Clipless: X6 Außensohle – Nylonschaft, EVA Innensohle, Vibram XS EVO
  • Gewicht: 310 g (Flat), 410g (Clipless)
  • Größe: 36-48 (37 – 47 in halben Größen erhältlich)

Was die Optik des Schuhs angeht, fällt einem direkt der hochgezogene Knöchelbereich auf. Unserer  Meinung nach ein sehr interessantes Feature, da im ruppigen Gelände der Kontakt zur Kurbel doch auch mal etwas härter ausfallen kann und ein extra Polster somit nicht unangemessen ist. Die Tensor Modelle sind in drei Farbvarianten erhältlich: Schwarz, Rot/Scharz, Grau/Aqua-Marine

Das Außenmaterial ist ein Ripstop Material, dass auf der Oberseite TPU-verstärkt wurde. Fizik setzt beim Tensor auf Schnürsenkel, die mit einem Klettveschluss am oberen Ende kombiniert werden.

Für mehr Komfort auf den Pedalen sorgt eine EVA Innensohle, die Vibrationen der Pedale abdämpft und taube Füße vermeiden soll.

Fizik Gravita

Flat

Wer mit Flat Pedals unterwegs ist, der weiß, dass der Grip von Griffen und Pedalen essentiell ist. Verliert man den Halt, kann man die Spannung im Körper nicht halten und das Bike verliert an Kontrolle. Deshalb ist die Sohle eine Flat Schuhs so wichtig.

Fizik setzt bei den Tensor und Versor Modellen auf die Gummimischungen von Vibram. Vibram ist einer der weltweit führenden Hersteller von Gummisohlen für den Outdoor, Sport und Arbeits- Bereich. Für den Mountainbike Bereich wurde eine besonders “klebrige” Sohle entwickelt – die Vibram Megagrip – soll im harten Gelände auf dem Pedal kleben und die Kontrolle über das Bike gewähren.

Der Aufbau der Sohle bietet dank des etwas feineren Musters unter den Zehen und der Hacke für Grip beim gehen. Der gröbere Bereich auf der Mitte und am Heck des Schuhs soll für Halt auf den Pedalen sorgen.

Im Gegensatz zur Clipless Variante ist die Sohle recht flexibel gehalten damit sich der Fuß über die Pins und das Pedal legen kann und sich somit quasi auf den Flats festhalten kann.

Fizik Gravita

Clipless

Der Aufbau und die Sohle sind identisch zur Falt Variante. Das feinere Muster am vorderen Teil der Sohle sorgt für Grip zu Fuß und die gröbere Anordnung in der Mitte soll für Grip auf dem Pedal sorgen.

Der eigentliche Unterschied liegt natürlich am Slot für Cleats und einer versteiften Sohle. Um beim Pedalieren am Pedal ziehen zu können und genug Druck über das Clipless-System aufbringen zu können ist die Sohle steifer als bei einem Clipless Schuh, der sich quasi über das Pedal legen muss um Halt zu finden.

Das Cleat System bietet eine ordentliche Range und lässt sich recht weit nach hinten verstellen um im steilen Gelände die Verse ordentlich nach unten drücken zu können. Im Lieferumfang sind außerdem zwei Shims enthalten.

Gravita Versor

Fizik hat uns den Versor in der clipless Variante zur Verfügung gestellt und wir konnten schon einige Meter mit den schicken Modellen drehen.

Der Aufbau der Versor und Tensor Modelle unterscheidet sich kaum. Beide kommen mit EVA-Innensohle, Vibram Gummimischungen und Rip-Stop Material. Der unterschied liegt hierbei jedoch im Detail denn die Versor sind noch leichter als ihr großer Bruder. Die ergonomisch geformten Schuhe verzichten auf den Klettverschluss am Einstieg, das hochgezogene Polster am Fersenbereich und das TPU-Obermaterial.

  • Ripstop Material
  • Schnürsenkel
  • Flat: X6 Außensohle – EVA Innensohle, Vibram Megagrip
  • Clipless: X6 Außensohle – Nylonschaft, EVA Innensohle, Vibram XS EVO
  • Gewicht: 270 g (Flat), 410g (Clipless)
  • Größe: 36-48 (37 – 47 in halben Größen erhältlich)

Der Unterschied ist die Optik und die leichtere Verarbeitung. Optisch wirkt der Versor eher wie ein moderner Sneaker, ist ebenfalls in drei Farbvarianten erhältlich und kommt auch in Flat und Clipless Ausführungen. Farblich fällt der Versor jedoch etwas schlichter aus. Das knallige Rot gibt es nur beim Tensor, dafür können wir mit schlichten Schwarz und Grau Tönen vorlieb nehmen, die mit dezenten Lila und Braun Tönen kombiniert werden.

Fizik Gravita

Flat

Die Sohle der Flat Pedale ist ebenfalls aus der weichen und klebrigen Vibram Megagrip Gummimischung. Damit sich die Pins ordentlich in den Schuh “bohren” können, ist der mittlere Teil des Schuhs mit einem gröberen Muster übersehen. An der Front ist der Aufbau etwas feiner um Grip zu bieten, falls das Rad mal geschoben erden muss. Die Sohle ist vom Aufbau und der Mischung identisch wie der des Tensor Flat Modells.

TEST: Der Fizik Gravita Versor Clipless

Nun zum eigentlichen Test. Wir haben die Clipless Variante des Versors zur Verfügung gestellt bekommen und waren damit auf den heimischen Trails unterwegs. Unser Testmodell kam in Grey/Mud und wirkt optisch eher schlicht. Sobald man den Schuh anzieht, fällt auf wie angenehm geschnitten die Form ist. Wir haben relativ breite Füße und waren trotzdem vom Komfort begeistert und hatten angenehmen Freiraum an den Zehen.

Mein Setup

Im Lieferumfang ist eine kleine Packung mit zwei Shims beigelegt, die ich für den ersten Versuch erst einmal weggelassen hatte, aber darauf leider nicht mehr aus dem Pedal kam. MeinFehler! Der zweite Versuch mit Shims hat ausgezeichnet gepasst und es gab keine Problem mehr aus den DMR VTwin Pedalen mit Shimano System zu entklicken. Für mehr Grip und weniger Spiel fahre ich die Pedale mit zusätzlichen Pins und Shims.

Das Fazit zum Gravita Versor Clipless

Der Versor besticht durch angenehmen Tragekomfort und wirkt eher wie ein etwas zu steifer Sneaker und nicht wie ein typischer Fizik Clipless Schuh. Wer wie ich manchmal auf dem Trail Probleme hat wieder einzuklicken, dem dürfte die extrem grippige Vibram Sohle in der ein oder anderen Situation auf dem Pedal helfen. Auch der Aufbau gefällt – der steife Ballen-Bereich macht das Fahren mit Klick-Pedalen sehr angenehm, bietet aber trotzdem genügend Flex um das Bike auch mal schieben zu können. Optisch ist das ganze natürlich wieder Geschmacksache – uns gefällt die neue Fizik Kollektion jedoch sehr gut.