TEST: Trek Slash 2021 – länger, flacher, doch auch schneller?

Trek Slash 2021

2016 wurde das letzte Trek Slash vorgestellt und ist ohnehin nicht erst seit damals eines der beliebtesten Bikes der Szene. Für das Modelljahr 2021 kommt das 29 Zoll Enduro der US-Brand mit einer Frischzellenkur vom Feinsten daher. Eine komplett modernisierte Geometrie, ein gänzlich neues Staufach unter dem Flaschenhalter und noch vieles mehr erwarten uns am Trek Slash 2021 – im Artikel bekommt ihr alle Infos und einen Eindruck, wie sich das Slash auf den Trails macht.

Die Neuheiten am Trek Slash 2021 auf einen Blick

Rein optisch fällt auf den Ersten Blick die Ähnlichkeit zum Vorgänger-Modell auf, doch der Eindruck täuscht: Von Laufradgröße und Einsatzbereich abgesehen hat sich quasi alles geändert. Neben der modernisierten Geometrie, auf die wir weiter unten genauer eingehen, sticht vor allem das Plus an Federweg ins Auge. 10mm mehr wurden dem Trek Slash 2021 spendiert und so entlockt der überarbeitete Thrushaft Dämpfer dem (ABP-)Hinterbau jetzt 160mm und an der Front arbeitet eine Gabel mit 170mm Federweg. Gänzlich neu ist auch das Staufach unter dem Trinkflaschenhalter, welches massig Raum bietet und die Herzen der Enduro-Piloten höher schlagen lässt. Hier gefällt besonders, dass das Fach bei den Alu- sowie den Carbon-Modellen Platz findet. Auch am Knock Block, der den Lenkeinschlag begrenzt, wurde gearbeitet und so sind jetzt 72° Lenkeinschlag möglich. Neben den genannten Änderungen wurde auch das Sitzrohr voluminöser und bietet nun Platz für stabilere Sattelstützen mit 34,9mm.

Trek Slash
Am Trek Slash finden sich zahlreiche Neuerungen wieder und es gilt für das Modelljahr 2021 vor allem eines: Länger, flacher und schneller.

Das Trek Slash 2021 im Detail

Das Trek Slash bleibt im Groben und Ganzen seiner Linie treu und das Vollgas-Enduro im Portfolio von Trek – jetzt eben moderner, aggressiver und noch mehr auf Abfahrt getrimmt. Wie alle Bikes bei Trek wurde auch am neuen Slash eng mit dem Rennteam und weiteren Athleten zusammengearbeitet, um es auch an härteste Bedingungen nahezu perfekt anzupassen. So entstand ein leistungsfähiger und ausgeklügelter Rahmen, der für alles gewappnet sein soll. Ähnlich wie beim Vorgänger setzt Trek auch bei der Neuauflage auf den bewährten ABP-Hinterbau, bei dem der hintere Drehpunkt direkt um die Achse des Hinterrades positioniert ist. Diese Technologie und etwas verschobene Drehpunkte, die unter anderem den Dämpfer optisch aggressiver nach vorne schauen lassen, sollen für einen noch bremsneutraleren Hinterbau sorgen. Glücklicherweise verabschiedet sich Trek von den Spezialdämpfern und setzt stattdessen auf einen angepassten Rock Shox Super Deluxe mit der bekannten Thrushaft-Technologie, der jetzt mit drei Lowspeed-Druckstufen-Einstellungen und nummerierten Klicks für den Rebound ausgestattet ist. Wer gerne einen anderen Dämpfer in das neue Slash bauen will, kann das mit Dämpfern mit dem Trunnion-Einbaumaß 230×62,5 tun, sollte das jedoch im Zweifelsfall mit dem Trek-Händler des Vertrauens klären.

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Die Führung der Leitungen erfolgt am Slash überwiegend im Rahmeninneren und so werden diese auf Höhe des Staufaches fixiert, verlassen den Rahmen knapp hinter dem Tretlager und sind von da an optisch schön außenverlegt. Ebenfalls gefällt der großzügig gewählte Kettenstrebenschutz, der weit nach vorne gezogen ist und so seinen Dienst mehr als ordentlich verrichten kann. Der Unterrohr-Protektor deckt ebenso alles ab und zieht sich über die gesamte Länge. Er besteht aus zwei Teilen und bei Bedarf kann das obere Teil abgenommen werden.

Dem Boost Standard von 148mm bleibt Trek treu und geht hier den Trend des Super Boost Plus-Standard nicht mit. Auch beim Tretlager gehen die Amis nicht den neuesten Trends hinterher, sondern verbauen ein geschraubtes BSA-Tretlager, was vor allem den Hobby-Mechanikern unter euch gefallen wird. Zu guter Letzt hat sich Trek neben dem dickeren 34,9mm Sitzrohr auch Gedanken um den Hub der jeweiligen Dropper Post gemacht und den Rahmengröße variierende Längen verpasst. In Größe S sind es 100mm Hub, bei M und M/L 150mm, in Größe L 170mm und in XL satte 200mm.

Geometrie des Trek Slash 2021

In der Geometrietabelle ist die Verjüngungskur sofort zu erkennen und so sind neben deutlich größeren Reach-Werten (in Größe L ein Plus von 33m auf amtliche 486mm) auch die meisten anderen Parameter weit vom Vorgänger entfernt. Zusätzlich lässt sich auch an der Geometrie etwas basteln, denn der bekannte Mino Link bleibt auch dem neuen Slash erhalten und ermöglicht die Modi High und Low. Dieser lässt zu, dass sich der Lenkwinkel zwischen 64,6° und extrem flachen 64,1° einstellen lässt, das Tretlager entweder 22mm oder 29mm abgesenkt wird und auch andere Werte werden dadurch beeinflusst. Wie auch der Sitzwinkel – dieser wurde im direkten Vergleich zum Vorgänger etwa 2° steiler und beträgt jetzt, je nach Stellung des Links, 75,5°oder 76,1°. Die Kettenstreben bleiben trotz des gut 30mm längeren Hauptrahmens weiterhin verhältnismäßig kurz und sind mit 435/437mm angegeben. Besonders gefällt uns an der Geometrietabelle, dass nun alle Modelle, ganz egal ob Alu oder Carbon, die Zwischengröße ML beinhalten und dem Rider mit jetzt fünf Rahmengrößen die Wahl erleichtert, wenn er zwischen zweien steht. Bereits vorweg können wir euch schon verraten, dass beim Slash die Wahl unserer Ansicht nach eher auf die kleinere Größe fallen wird. Wir haben euch alle Werte in eine Tabelle eingetragen – so könnt ihr euch ein genaues Bild der Geo machen.

 S (High)S (Low)M (High)M (Low)ML (High)ML (Low)L (High)L (Low)XL (High)XL (Low
Sitzrohrlänge395mm395mm420mm420mm435mm435mm450mm450mm500mm500mm
Oberrohrlänge584mm585mm600mm610mm628mm629mm647mm649mm683mm684mm
Steuerrohrlänge100mm100mm100mm100mm105mm105mm115mm115mm140mm140mm
Lenkwinkel64,6°64,1°64,6°64,1°64,6°64,1°64,6°64,1°64,4°64,1°
Sitzwinkel76,1°75,6°76,1°75,6°76,1°75,6°76,1°75,6°76,1°75,6°
Kettenstrebenlänge435mm437mm435mm437mm435mm437mm435mm437mm435mm437mm
Tretlagerhöhe352mm345mm352mm345mm352mm345mm352mm345mm352mm345mm
Radstand 1197mm1197mm1212mm1222mm1242mm1243mm1263mm1264mm1304mm1305mm
Reach 431mm425mm456mm450mm474mm469mm491mm486mm521mm516mm
Stack618mm621mm618mm622mm622mm626mm631mm635mm654mm658mm

Diese Trek Slash-Varianten erwarten euch 2021

Insgesamt gibt es das Trek in fünf Varianten, die in sich teilweise noch etwas variieren, wobei zwei davon mit Rahmen aus Aluminium kommen und die restlichen drei mit Carbonrahmen ausgestattet sind. Die günstigste Variante ist das Slash 7 für 3199€, welches mit Sram NX-Antrieb und Rock Shox Fahrwerk ausgestattet ist. Weiter geht`s im Portfolio mit dem Trek Slash 8 für 3699€, das wir zusätzlich zum eigentlichen Testbike für unseren Enduro-Gabel-Vergleichstest ergattern konnten. Diese Alu-Variante ist für uns im Slash-Sortiment der Preis/Leistungssieger und kommt mit Code R-Bremsen, GX-Antrieb und einem soliden Rock Shox-Fahrwerk, bestehend aus einer Lyrik RC und einem Super Deluxe Ultimate daher.

Im Gabel-Vergleichstest konnte uns das Slash 8 vollends überzeugen. Knapp 3500 Euro für eine grundsolide Ausstattung und Fahrspaß vom Allerfeinsten.

Carbon gibt es in der Slash-Palette ab 4699€ für das 9.7, das mit NX-Antrieb, Code-Bremsen und günstigem Fox-Fahrwerk ausgestattet ist. Für 6299€ gibt es das Slash 9.8, als Sram GX oder Shimano XT Variante mit Rock Shox Zeb Select an der Front.  Kommen wir zum High-End-Modell, dem Slash 9.9, welches wir ausgiebig Testen durften. Das Topmodell kommt mit dem edlen Sram X01, alternativ mit Shimano XTR-Antrieb, Rock Shox-Ultimate-Fahrwerk und Bontrager Carbon-Laufrädern. Kosten hierfür liegen bei 8999€. Zusätzlich lassen sich das Slash 9.8 und das Topmodell durch das Project-One-Konzept für einen Aufpreis individuell lackieren. Vom Einsteiger-Modell bis zum absolut fein ausgestatteten Edel-Bike findet sich also alles wieder und so sollte beinahe jeder ein zu ihm passendes Bike finden. Alles was ihr sonst ansonsten zur Variantenvielfalt des Slash wissen möchtet erfahrt ihr hier.

Die Ausstattung unseres Testbikes

Für unseren Test schickte uns Trek eine Large-Version des Trek Slash 9.9 XO1 zu. Die Bereifung, das könnt ihr auf den Bildern erkennen, ist bei unserem Test von Schwalbe. Wir haben nichts gegen die Bontrager Reifen, die funktionieren sehr gut. Leider hat ein Kollege vergessen die Reifen wieder zu tauschen und wir hatten nicht die Möglichkeit kurzfristig einen Rückbau vorzunehmen.

Das Fahrwerk kommt aus dem Hause Sram und ist vertreten durch eine Rock Shox ZEB Ultimate und einen Super Deluxe Ultimate Thrushaft-Dämpfer. Ebenfalls von Sram kommt der X01 Eagle-Antrieb und die Code RSC-Bremsen mit 200mm Scheiben vorne und 180mm hinten. Anders als am Serienbike rollt der Bontrager Line Elite 30 Carbon-Laufradsatz auf griffigen Schwalbe Reifen, statt den Bontrager SE4/SE5. Das restliche Ausstattungspaket kommt ebenfalls von der hauseigenen Marke Bontrager, vertreten durch das Line Pro Cockpit, die Line Elite Dropper mit 170mm Hub, den Arvada Sattel mit 138mm Breite und die XR Trail Pro Griffe. Das Gewicht des Testbikes liegt bei 14,62kg ohne Pedalen.

Ein breit gefächertes Testteam in der “Homebase” am Geißkopf

Für einen aussagekräftigen Praxiseindruck ging es in die MTB-Zone am Geißkopf. Mit einem breit aufgestellten Team, mit völlig verschiedenen Hintergründen testeten wir an mehreren Tagen, bei verschiedenen Bedingungen, was das Zeug hielt und gingen mit dem Slash auf alle Strecken, die der Bikepark zu bieten hat. Zusätzlich waren einige Tester auf ihren Hometrails unterwegs fuhren es auf naturbelassenen, engen Singletrails.

Vom Tourenfahrer, über den Enduro-Racer bis hin zur Park-Rat war in unserem Testfeld alles vertreten.

Unser erster Eindruck

Eines stand bereits nach wenigen Momenten und ersten kleinen Parkplatz-Spielereien fest: Das Slash fällt ziemlich groß aus. Wir testeten im niedrigen Setting – also flacher Lenk- und Sitzwinkel und ein richtig tiefes Tretlager. In dieser Einstellung fühlten sich durchwegs alle Testfahrer schnell wohl und das passende SetUp war mit den empfohlenen Luftdrücken und SAG-Werten zwischen 25% und 30% zügig und ohne Probleme gefunden.

Auf ersten Metern bergauf wirkte die Position auf dem Rad zwar effizient, doch relativ gestreckt. In steilen Stücken hatten wir mit unserem Test-Bike in der Größe L teils kleinere Probleme genügend Druck auf das Vorderrad zu bringen – hier kann die Position des Sattels Abhilfe schaffen und generell für eine ausgewogenere Position in den Uphills sorgen. Trek bietet für alle, denen das L Modell zu groß und M zu klein ist noch eine Zwischengröße an. Auf langen Anstiegen überzeugte uns der Hinterbau schnell und auch ohne Griff in Richtung Dämpfer stellten wir bei einem ruhigen Tritt kein unangenehmes Wippen fest. Im Wiegetritt sieht das etwas anders aus, doch hat man immer noch die Möglichkeit zur Plattform zu greifen, was jedoch bei kürzeren Anstiegen meist wenig stattfand. trek slash

Ein stimmiger Mix aus Agilität und Laufruhe auf den Trails

Die Position des Fahrers auf dem Slash in den Downhills wirkte für uns von Anfang an extrem ausgewogen und ein gewisser Wohl- und Sicherheitsfaktor wurde schnell erreicht. Durch die zentrale Position im Stehen ging uns das Handling wirklich leicht und intuitiv von der Hand. Besonders auf Strecken mit rauem Untergrund fiel schnell das potente Fahrwer um den ABP-Hinterbau positiv auf und es fühlte sich beinahe an, als sauge sich das Bike am Boden fest. Feine Schläge filterte es gut heraus und es kam in nur ganz wenigen Fällen zu gröberen Schlägen auf die Handgelenke, was wohl auch an der steifen ZEB und dem kompletten Carbon-Paket an der Front gelegen ist. Generell stellte uns das Bike auf ausgewaschenen Strecken mehr als zufrieden, denn es punktete mit viel Laufruhe und auch wenn die Line weniger gut getroffen wurde waren immer genügend Reserven da oder das Vorderrad war schnell und einfach über das Hindernis gelupft. Durch einen aktiven Fahrstil konnten wir dem Bike noch einige Prozent herauskitzeln, denn erst dann zeigte es sein volles Potenzial.

Auf gebauten Strecken mit vielen Anliegern, Rollern und Tables gefiel uns besonders die Stellung im Federweg, da sie nicht zu hoch oder zu niedrig wirkte und das Bike genügend Gegenhalt bot. Doch hier und auf engeren Singletrails fiel der lange Hauptrahmen erstmals negativ aus. Es forderte beherztes Engagement des Fahrers um es durch schmale Kurven zu zirkeln und am besten noch Speed heraus zu generieren. Je weitläufiger die Strecken, desto wohler schien sich das Rad zu fühlen und sobald etwas Platz war, lud es auch zu der ein oder anderen Spielerei ein. Über Sprünge ging das Trek einfach und machte in der Luft eine souveräne Figur. Zwar benötigte es viel Kraft um es querzustellen doch flog es willig und vermittelte auch bei schrägen Landings genügend Sicherheit.

In der Luft braucht es einiges an Kraft das Rad ordentlich quer zu stellen, jedoch bietet es den Vorteil, das es sich auch bei unsanften Landungen nur schwer aus der Ruhe bringen lässt.
In Größe M fühlt sich das Slash 8 bei Körpergrößen um 1,80m beinah wie ein Slopestyle-Bike an.

An der Ausstattung unseres Testbikes gab es nur wenig auszusetzen und wir sind vor allem vom Fahrwerk mehr als überzeugt. Einzig und allein die Sram Code RSC stellten uns nicht wirklich zufrieden, denn besonders die Hinterbremse war mit den 180mm schnell überfordert. Ansonsten waren wir mit dem stimmigen Mix an Komponenten sehr zufrieden. Auch die Rahmenschoner und die Kettenführung verrichteten ihren Dienst einwandfrei, denn das Slash 2021 war zu jeder Zeit super leise und wir konnten uns ohne störende Geräusche voll auf den Ride konzentrieren.

Unser Fazit zum Trek Slash 2021

Es hat sich viel getan beim Trek Slash und es ist ein würdiger und verdammt schneller Nachfolger seines Vorgängers. Bis auf die Bremsen, beziehungsweise der Auslegung hinten, gibt es kaum was auszusetzen. Besonders Enduro-Piloten die einen aktiven Fahrstil bevorzugen und zwischen den Rennen gerne im Bikepark unterwegs sind ist das neue Slash eine echte Empfehlung.

Weitere Informationen und Fahrszenen findet ihr in unserem Test-Video zum Trek Slash 2021. Hier hat sich leider der Fehlerteufel eingeschlichen: Auch im Video geht es um das 9.9 XO1, nicht um das Fälschlicherweise ausgewiesene 9.8..

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TEST: Deuter FLYT14 Trail-Rucksack – Alles was du für die nächste Tour brauchst?

Deuter präsentiert die neue FLYT Rucksack Serie ganz nach dem Motto ” Weniger ist mehr!”. Dabei darf natürlich nicht TÜV/GS Zertifizierung und ein passender Rückenprotektor fehlen. Was wir von dem kompakten 14L Modell der Reihe halten und wie komfortabel der leichte Rucksack sitzt, erfahrt ihr hier.

Deuter gehört wohl zu den bekanntesten Marken was Mountainbike und Outdoor Rucksäcke angeht. Das Unternehmen wurde 1898 von Hans Deuter in Augsburg-Oberhausen gegründet und begann seine Laufbahn mit Briefbeuteln und Säcken für die königlich-bayrische Post. Vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden Rucksäcke, Tornister und Zelte für die Armee produziert und spezialisierte sich erst viele Jahre später auf den Outdoor und neuen Mountainbike Markt.

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Short Introduction

Mit der FLYT Line präsentiert der deutsche Hersteller nun eine neue leichte Variante der beliebten Trail-Rucksäcke und verzichtet dabei natürlich nicht auf den bekannten SAS-Tec Rückenprotektor. Spannend ist dabei auch, dass Deuter komplett auf PFC (per- & polyfluorierten Chemikalien) verzichtet. PFC wird unter anderem als Beschichtung zum Regenschutz verwendet, da sie wasser-, schmutz- und fettabweisende Eigenschaften aufweisen. Stattdessen verwendet deuter nun gesundheitlich unbedenkliche und umweltverträgliche DWR (Durable Water Repellency) Imprägnierung.

Neben unserem 14L Testmodell gibt es noch drei weitere Varianten. Der FLYT 12 SL und 14 sind für Körpergrößen von 160 – 175cm und die Modelle 18SL und 20 für 170 – 195 cm geeignet.

Optik und Features

Das uns zur Verfügung gestellt Modell kam in einem knalligen Gelb daher, dass man einigen grauen Details kombiniert ist. Auf der Front des Rucksacks befinden sich dezente Reflektionsstreifen und zwei Clips um einen Halbschalfen Helm  zu verstauen. Wer seinen Fullface mitnehmen will kann dafür auch die Clips nutzen und diese mit den seitlichen Kompressionsriemen kombinieren. Deuter bietet neben der gelben Variante auch noch zwei Alternativen in Grau und Blau an.

Seitlich am FLYT14 befinden sich zwei offene Taschen in denen man zum Beispiel Tools, Handschuhe und Zubehör verstauen kann. Ansonsten ist die Optik des schmal geschnittenen Trail-Rucksacks dezent und optisch sauber gehalten.

Am Boden der Tasche befindet sich das Fach mit dem Regenschutz. Dieser ist mit einem elastischen Band an der Tasche befestigt und kann somit nicht verloren gehen. Der Regenschutz lässt sich super leicht über den FLYT 14 ziehen und kommt in einem neon Gelb daher. Somit sind wir auch bei schlechtem Wetter gut im Straßenverkehr zu sehen.

Taschen und Fächer – Organizer

Starten wir mit dem ersten großen Hauptfach an der Front. Hier befindet sich das gut gegliederte Tool-Fach, dass bei keinem modernen Mountainbike Rucksack fehlen darf. Das erste Fach verfügt über genügend Saturaum für Wertsachen, hat einen Clip für Schlüssel und ist mit einem Reissverschluss verschließbar. Darunter befinden sich vier weitere offene Stauraume für Tools und Zubehör. Im unteren Teil des ersten Hauptfachs sind zwei Netzbeutel angebracht in denen wir Handschuhe und weitere Essentials verstauen.

Das praktische an diesen Tool-Fächern ist die Möglichkeit alles organisieren zu können. Wer mal einen Platten auf dem Trail hatte, möchte nicht lange am dunklen Boden seiner Tasche nach seinem Werkzeug suchen, sondern alles schnell Griffbereit haben. Deshalb sind beim Deuter auch die Reissverschlüsse großzügig über fast den ganzen Stauraum Bereich gezogen, damit man das Fach komplett öffnen kann.

Das Hauptfach – Protektor, Wasserblase, Stauraum

Kommen wir zum zweiten Hauptfach. Hier befindet sich der “größte” Stauraum. Beim Deuter FLYT14 müssen wir jedoch dazu sagen, dass es sich dabei nicht um einen großen Trail-Begleiter handelt, sondern eher um eine Tragesystem, dass ausreichend Platz für das Wichtigste bietet.

Deuter FLYT
Im Notfall gilt es einen klaren Kopf zu behalten. In der Innenseite des Hauptfachs gibt es weitere Informationen

In der Innenseite des Hauptfachs ist neben der Waschanweisung auch das SOS-Label aufgedruckt. Auf diesem Label finden wir Tipps wie wir im Notfall reagieren sollen, Notruf Nummern und einen erste Hilfe Plan. #safetyfirst

Im Vergleich zum Tool-Fach finden wir im Hauptfach nur zwei weitere Stauräume. Der Erste ist elastisch und bietet Platz für eine Trinkblase, oder einen Laptop. In der Rückwand finden wir den SAS-Tec LB-XL Protektor. Auf diesen gehen wir aber gleich noch etwas genauer ein.

Kurze Zusammenfassung. Mit dem Deuter FLYT 14 haben wir ein 14L Fassungsvermögen, dass Platz für ein 3L Trinksystem, Stauraum für Tools, Luftpumpen und Zubehör bietet und über einen Rückenprotektor verfügt.

SAS-Tec Protektor – leicht aber fähig

Der LB XL ist SAS-Tecs super leichter Rückenprotektor. Dieser besteht aus expandiertem Polypropylen, dass aus einer Kombination von Schaumstoff und Luft gefertigt wird und somit umweltfreundlicher als ähnliche Materialien ist. Die Aussparungen auf der Rückseite des Protektors machen diesen besonders flexibel und passen sich somit auch bei voll beladenem Rucksack dem Rücken an.

Deuter Flyt
Der Tragekomfort ist dank der vielen Einstellmöglichkeiten richtig angenehm

Tragesystem und Komfort

Damit sich der Rucksack optimal dem Rücken anpassen kann, verseht Deuter die FLYT Modelle mit einigen Riemen. Der Lageverstellriemen sitzt an der Schulter und verstellt den Abstand zwischen der Oberkante der Tasche und den Schulterblättern. Damit die Tasche im Gelände nicht unangenehm am Körper umherspringt, gibt es einen in der Höhe und Breite verstellbaren Brustgurt.

Die Schulterriemen lassen sich wie schon erwähnt dank der Lageverstellriemen anpassen, können aber auch in der Länge angepasst werden. An diesen Riemen finden wir auch zwei Kelttschlaufen an denen wir den Trinkschlauch montieren können und einen Halter für Brillen.

Kommen wir zum wichtigsten Riemen am FLYT 14. Der Hüftgurt bietet mit seinen großzügig geschnittenen Hüftflügeln angenehme Polster und extra Stauraum. In den dort vernähten Taschen lassen sich Tools, kleineres Zubehör und der gute Mund und Nasenschutz verstauen. Dank der Position und der praktischen Reissverschlüsse können wir auch schnell darauf zugreifen.

Der Hüftgurt verfügt über einen Clip-Verschluss und lässt sich mit den “Pull-Forward Hüftflossen” an den Bauchumfang anpassen.

Wir haben also an dem kompakten Deuter Rucksack insgesamt vier Riemen mit denen wir die Passform an unseren Körperbau anpassen können. Dafür gibt es definitiv einen Plus-Punkt.

Luftzirkulation und Rückenteil

Wir haben bei uns in der Redaktion einige Kollegen die gerne ohne Rucksack unterwegs sind, da sie sich ohne freier fühlen und keinen schwitzigen Rücken bekommen. Letzteres ist auch beim FLYT ein wichtiges Thema. Deuter bringt deshalb am Rücken zwei länglich geformte Polster (Airstripes) an zwischen denen sich ein Luftkanal bilden kann und somit eine angenehme Zirkulation zwischen Rücken und Tasche entstehen soll. Auch das verwendete Material wirkt dank der Mesh-Optik atmungsaktiv und flüssigkeitsabsondernd. Das gleiche Material wird auch am Hüftgurt verwendet.

Test: Der Deuter FLYT 14 auf dem Trail

Um ehrlich zu sein bin ich kein großer Freund von Rucksäcken beim Fahrradfahren. Ich gehöre zu den Leuten die entweder keine Tools mit sich tragen und auf das Beste hoffen, oder das nötigste mit Straps am Rad verstauen. Deshalb gehe ich natürlich immer etwas skeptisch an den Test eines Rucksacks ran.

Was mir direkt positiv aufgefallen ist, dass wir beim FLYT extrem viele Möglichkeiten haben die Passform mit insgesamt 6 Bändeln verstellen zu können. Somit sitzt der Rucksack natürlich sehr fest am Körper und kann sich während der Fahrt kaum bewegen. Damit aber nichts drückt, hat der deutsche Hersteller angenehme Polster am Hüftbereich und am Rücken angebracht. Diese sind nicht nur bequem sondern auch gut ventiliert. Grade der Rückenbereich ist interessant, da wir hier zwei langgezogene Polster haben (Deuter Airstripes) die die Luftzirkulation an der Wirbelsäule fördern und einen weniger schwitzigen Rücken garantieren.

Mir gefällt auch, dass immer mehr Hersteller eine Art schienen System für den Brustgurt verarbeiteten. Dadurch lässt sich dieser nämlich sehr angenehm in der Höhe verstellen und dort platzieren wo er hingehört.

Positiv ist auch der nicht zu groß proportionierte Verschluss am Hüftgurt. Grad wenn man etwas Speck am Bauch hat, können diese nämlich gerne mal kneifen und zwicken. Hier hatte ich keine Probleme.

Ich bin mir zwar immer noch unsicher wieso man seine Halbschale am Rucksack verstauen soll, aber falls man diese Funktion mal abseits vom Fahrrad nutzen mag, klappt das dank der intuitiven Clips an der Front der Tasche sehr gut. Auch der integrierte Regenschutz hat gefallen, da dieser leicht zu entnehmen ist, mit einem Band an der Tasche befestigt ist und somit auch nicht verloren geht. Die Teile sind nämlich immer dann weg, wenn man sie am meisten braucht.

Deuter Flyt

Fazit zum Trail-Rucksack

Alles in allem haben wir hier wieder einen echt gut durchdachten Trail Rucksack von Deuter. Die Kombination aus leichtgehaltener Tasche mit dezentem Stauraum und einem SAS-Tec Protektor gefällt. Auch der Tragekomfort ist ausgesprochen angenehm und Dank der vielen Züge sehr gut einstellbar. Die Luft Zirkulation am Rücken ist auch dank des cleveren Designs geregelt.

Wer aber etwas mehr Zubehör und Ersatzkleidung mit auf eine Tour nehmen will, sollte sich einen größeren Rucksack als den FLYT14 zulegen. Deuter bietet hier aber in der selben Kollektion einige Alternativen an.

Wir waren sehr zufrieden mit dem FLYT14.

Mehr zu Deuter findet ihr auf: www.deuter.com

 

 

 

 

 

 

 

TEST: Marin Alpine Trail E2 – Das Kurvenmonster mit Allround-Fähigkeiten

 Marin präsentierte Anfang des Jahres das brandneue Alpine E. Ein E-MTB Allrounder mit Shimano EP8 Motor, Fox Performance Fahrwerk und moderner Geometrie und spannendem Rahmendesign. Wie das elektrische Mountainbike auf den Trails abgeschnitten hat, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Marin stellt nun schon seit den 80ern Mountainbikes her und gehört damit zu den Urgesteinen der Szene. Der Hersteller aus dem gleichnamigen Marin County in Kalifornien hat Elite Sportler wie Matt Jones und Mark Matthews unter Vertrag die auf den Trail-Bikes zeigen was sie können. Tatsächlich bietet Marin kein Mountainbike mit mehr als 160mm Federweg, was aber nicht dagegen spricht, dass die Fahrräder bergab vor Potential strotzen.

Optik und Features

Vor einigen Wochen durften wir uns also das erste mal auf das Alpine E2 setzen und unsere ersten Runden drehen. Das uns zur Verfügung gestellte Modell ist die Top-Variante der Kalifornier und ist nur in einer Farbvariante erhältlich. Wer sich über kleine Details in der Lackierung freut, sollte beim E2 genauer hinschauen. Auf dem schwarz/grauen Lack befinden sich nämlich viele kleine Details wie Silhouetten von Bergen und einem Aussichtsturm wieder.

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Auch das Motto von Marin “Made For Fun” finden wir immer wieder auf dem E-MTB. Zum Beispiel auf der Top Cap am Steuerrohr, auf den Felgen und auf dem Mudguard.

Marin Alpine Trail

Aber nicht nur der Lack hat einige nette Details. Die Kettenstrebe verfügt über einen großzügigen Schutz, der Abrieb und Geräusche der Kette am Rahmen vermeidet. Auch am Unterrohr finden wir extra Kunststoff der den Rahmen vor Umwelteinflüssen und umherfliegenden Steinen schützt.

Wer sein Marin etwas bunter mag, der kann auf das Alpine E1 zurückgreifen. Dieses Modell gibt es in einer knalligen Schwarz und Rot Kombination, jedoch müssen wir hier ein paar Abzüge bei der Ausstattung machen. Mehr dazu aber später.

Geometrie und Rahmendesign

Die Geometrie vom E2 geht mit dem modernen Flow. Wir haben bei der Größe L einen Reach von 485mm eine Radstand von 1264mm und einen Lenkwinkel von 63°. Spannend wird es bei der Reifen Kombination – An der Front haben wir 29″ und am Heck 27,5″ Laufräder. Kombiniert man diese Laufrad-Mix mit einer Kettenstrebe von 435mm bekommt man ein extrem weniges Mountainbike. 

STACK613622631640
REACH445465485505
HEADTUBE ANGLE63°63°63°63°
HEADTUBE LENGTH100110120130
SEATTUBE ANGLE78°78°78°78°
SEATTUBE LENGTH390400425430
TOPTUBE EFFECTIVE575597619641
BB HEIGHT340.5340.5340.5340.5
BB DROP28282828
CHAINSTAY435435435435
WHEELBASE1215123912641288
STANDOVER HEIGHT681.6681.4686.8689.8
FORK OFFSET44444444
HANDLEBAR WIDTH780780780780
STEM LENGTH50505050
CRANK LENGTH165165165165

Marin E-Bike

Ausstattung und Modelle

Wie schon erwähnt wurde und das Marin Alpine E2 zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich um die Top-Variante mit Fox Performance Fahrwerk. An der Front arbeitet beim E2 die 38 Performance Elite mit 160mm und am Heck der DHX2 Performance Coil-Dämpfer mit 150mm.

Bremsen und Schaltung sind aus dem Hause Shimano. Die SLX Scheibenbremsen mit 203mm an Front und Heck verfügt über ordentlich Beisskraft und Dosierbarkeit auf dem Trail.

Das Alpine Trail kommt mir einem spannenden Reifen-Mix daher. An der Front haben wir den super griffigen Maxxis Assegai und am Heck den Minion DHR II. Beide Reifen kommen mit der pannensicheren EXO+ Karkasse und sind Tubeless Ready. Wir freuen uns immer wenn sich ein Hersteller Gedanken über die Bereifung macht. Da bei einem E-Mountainbike das Gewicht mit dem Motor kompensiert werden kann, kann man natürlich auf einem Trail/Enduro Bike auch schwerere Reifen verbauen.

Marin verbaut bei der Top-Variante den neuen Shimano EP8 Motor mit 85Nm und einem original Shimano 630Wh Akku. Zwar bietet der EP8 nicht den extremen Turbo und das Motorrad Gefühl wie andere Hersteller, jedoch besticht der Motor mit einer natürlichen Performance und einem recht sparsamen Verbrauch.

Motor: Shimano EP8 85 Nm
Akku: Shimano 630 Wh
Gabel: FOX 38 Performance Elite 160 mm
Dämpfer: FOX DHX2 Performance Elite 150 mm
Bremsen: Shimano SLX 203/203 mm
Schaltung: Shimano SLX/XT 12-Fach
Laufradsatz: Marin Aluminium Double Wall 29Front /27.5 Heck
Reifen: MAXXIS Assegai Front /Minion DHRII Heck EXO+ 2,5/2,8

Preis: 6.299 Euro

Marin Alpine Trail E1

Wer sich mit etwas weniger zufrieden geben kann, den dürfte das Alpine E1 interessieren. Zwar muss man hier auf das Fox Performance Fahrwerk und den neuen EP8 Motor verzichten, bekommt aber ein spannendes Preis-/Leistungsverhältnis.

Motor: Shimano STEPS E7000 60 Nm
Akku: Shimano 504 Wh
Gabel: RockShox 35 Gold RL 160 mm
Dämpfer: RockShox Super Deluxe Coil R 150 mm
Bremsen: Shimano MT420/MT4100 203/203 mm
Schaltung: Shimano SLX/XT 12-Fach
Laufradsatz: Marin Aluminium Double Wall 29Front /27.5 Heck
Reifen: MAXXIS Assegai Front /Minion DHRII Heck EXO+ 2,5/2,8

Preis: 4.899 Euro

Das Marine Alpin E2 auf dem Trail

Uphill

Trotz der modernen Geometrie klettert das Alpine wie eine Ziege. Die Kombination aus dem leistungsstarken Motor und einem Sitzwinkel von 78° sorgt dafür, dass man auch in steilen Klettersektionen eine angenehme Sitzposition hat und das Gewicht ordentlich im Rad verlagern kann. Auch wenn es mal richtig steil und ruppig bergauf ging, klebte das Vorderrad gekonnt am Boden und lies sich gut kontrollieren.

Die verschiedenen Unterstützungsstufen helfen einem ebenfalls in allen Situationen. Sind wir gemütlich unterwegs, fahren wir im ECO Modus, wollen wir etwas länger fahren und es geht bergauf, schalten wir in den Trail Modus. Auch wenn die Grenze des möglichen fast erreicht ist, unterstützt der Boost Modus und fährt uns ohne großen Kraftaufwand den Berg hinauf.

Downhill

Das Marine Alpine E glänzt im Downhill mit seinem Rahmendesign. Die Geometrie, gemischten Laufräder und das extrem tiefe Oberrohr sorgen dafür, dass das E-MTB in Kurven am Untergrund klebt und sich extrem schnell und wendig manövrieren lässt. Das tiefe Oberrohr, lässt den Sattel bei der Abfahrt extrem weit absenken und sorgt dafür, dass man beim sich in die Kurven legen kaum das Bike unter sich spürt. Das kann jedoch auch etwas ungewohnt sein, da wir beim Kurvenfahren den Sattel normalerweise an den Oberschenkel drücken um mehr Kontrolle über das Fahrrad zu haben.

Auf technischen Trails performt das Alpine sehr gut. Wird es mal wurzelig und schnell arbeitet die Fox 38 Performance ausgezeichnet und lässt keine Wünsche offen. Der ein oder andere hält eine 38 vielleicht zu steif für 160mm Federweg, jedoch funktioniert diese beim Alpine und seinem Gewicht unglaublich gut. Auch der Coil Dämpfer arbeitet extrem progressiv und lässt das schwere E-MTB recht poppig und agil wirken.

Auch wenn wir das Marin E-MTB bis jetzt nur gelobt haben, müssen wir auch dazusagen, dass es sich hier eher um einen Freerider als um ein Enduro, oder All-Mountain Bike handelt. Zwar hat es “nur” 160mm an der Front, jedoch will das Alpin auf dem Trail bewegt werden und in die Luft. Sobald es aber mal richtig steil und schnell wird, müssen wir das Bike unter Kontrolle halten. Der relativ kurze Hinterbau macht zwar Spaß in Kurven, kann aber im richtige Downhill etwas kurz und unruhig wirken.

Wir haben uns auch gefragt wieso die Kalifornier bei einem so tiefen Oberrohr nicht eine längere Sattelstütze verbauen. Zwar werden die Längen 125mm, 150mm und 170mm für die unterschiedlichen Größen angeboten, jedoch wäre hier noch mehr Platz für Längere Stützen um den Sattel komplett zu versenken.

Mehr Details zum Fahreindruck findet ihr auch in unserem Test-Video zum Alpine Trail E2 auf unserem Youtube Kanal.

Das Fazit zum Marin Alpine E2

Das Alpine E bietet mit seinen 150mm Federweg am Heck und 160mm an der Front mehr potential als man denkt. Die Kombination aus gemischten Laufradgrößen (29″/27,5″), moderner Geometrie und einem extrem tiefen Oberrohr macht das schwere E-Bike zu einem Kurvenkönig und sorgen für extrem viel Spaß auf Bike-Park Strecken mit Anliegern, flowigen Sektionen und Sprüngen. Aber auch auf den heimischen Trails, Wanderwegen und technischen Abfahrten bietet das Alpine E2 mit seinem Performance Fahrwerk und der steifen Fox 38 Gabel an der Front einiges an potential.

Aber auch auf der klassischen Enduro Runde oder Touren kann man Spaß mir dem Marin haben. Dank der aufrechten Sitzposition und des steilen Sitzwinkels kommen wir überall bergauf. Ach der Leistungsstarke Shimano Motor gefällt mit seiner natürlichen Performance und seiner unterschiedlichen Untersützungsstufen.

Wir haben hier also einen schönen Allrounder der jeden Abfahrtsorientierten Mountainbiker glücklich machen sollte. Und… wir sind selten ein so agiles E-MTB mit so einer guten Performance in gebauten Kurven gefahren.

Mehr Information über Marin findet ihr auf: www.marinbikes.com

VIDEO: Troy Brosnan macht Val Di Sole unsicher

World Cup Racer Troy Brosnan ist zusammen mit seinem Mechaniker auf den flowigen und schnellen Trails in Val di Sole unterwegs. Die zwei scheinen eine gute Zeit auf den Sprüngen und der ehemaligen World Cup Strecke zu haben. 

Testing at Val Di sole, Italy was followed up by a run down the Wild …….. following none other than my mechanic Aaron Pelttari!

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VIDEO: Matt Hunters Story in Shimanos – This is home

Matt Hunter gehört zu den großen Namen der Szene. Seine Karriere startete 2003 mit dem Sieg der “Ultimate Freeride Challenge” und seitdem war er in vielen Filmen und Edits zu sehen. Der 38-jährige Kamloops Local erzählt nun seine Geschichte in dem neuen Shimano “This is home” Video.

For many people, mountain biking is a migratory sport. Once you get a taste for the trails, moving closer to ride every day is a no brainer for those who choose the lifestyle. For Matt Hunter, migration was never necessary. He grew up in Kamloops, where the surrounding landscape was an ever-present inspiration for his own riding.

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A child of the BC outdoors, Matt’s idea of a good day is any day he gets to ride his bikes. It’s never been about being the best, but rather standing shoulder to shoulder with his peers, never apart and never above. Matt has always just wanted the sport to look as good as it feels when he stomps his butter-smooth lines and gargantuan airs.

In his hometown of Kamloops, Matt never needed to journey far to escape the distractions of everyday life. Now with kids of his own, however, those precious moments are all the more enriched by the people around him. Chill rides with the fam or power trains on The Farm, This is Home.

VIDEO: Jack Moir and Dean Lucas – chilled Morzine laps

Enduro World Series Gesamtklassement Führer Jack Moir und World Cup Downhill Racer Dean Lucas machen Morzine unsicher. Die zwei Australier verbringen ihren Sommer zwischen den Rennen in den französischen Alpen und scheinen eine menge Spaß auf den extrem steilen Strecken zu haben.

Moi Moi TV – Ripping Pleney/Morzine with Dean Lucas. Track #2 is actually the steepest trail I’ve ever ridden I recon. Sick to be back with My Boi Donny. I was trying to keep up with Him on the trail rig…. Luckily He’s been on vacay in Amsterdam/Croatia for the last 3 weeks so He’s a little dusty haha. I’m sure You Guys will love the Gopro commentary haha. Like and subscribeeeeee ya sickos

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