News vom RadQuartier: kreativer Corona-Umbau und Profi-Session

Erik Fedko

Die Extremsporthalle RadQuartier hat die Corona Zeit gut genutzt und umgebaut. Vom Resi und Foampit bis zum Airbag-Landing sind nun einige neue Elemente für den Einsteiger bis zum Profi im Angebot. 

Wir waren zusammen mit einigen der bekanntesten Fahrern der Welt zu Gast bei Robin Specht und seinem Team und durften uns einen ersten Eindruck vor der Wiedereröffnung am 01.08.2020 machen. 

Vor ein Paar Tagen war ich zusammen mit Fabio und Lukas Schäfer im RadQuartier. Der Gründer Robin hatte einige der besten Fahrer der Welt eingeladen um die Halle nach dem neuen Umbau zu besuchen und sorgte somit für einige fette Sessions die unser Fotograf Sebastian Marggraf für euch eingefangen hat.

Für mich war es das erste mal in der Extremsporthalle und ich war super begeistert. Ich habe bis zu dem Wochenende nur gewusst, dass Robin Specht das RadQuartier betreibt und mit seinem Team deutschlandweit Pumptracks, Trails und Parks baut. Doch Robin baut nicht nur sehr schön, er wurde auch als Slopestyle MTB Profi international bekannt und steckt nun diese jahrelangen Erfahrungen und sein Können in seine Projekte. 2009 gründete er deshalb das RadQuartier mit der Idee einen Ort für alle Rollsport- und Freestyle-Athleten aus den verschiedensten Sportarten und Könnerstufen zu bieten.

Wie wir ja alle erfahren mussten war 2020 leider durch Covid-19 nicht das Jahr der geplanten Saisonstarts oder normalen Öffnungszeiten, da Gesundheit und Rücksicht Vorrang hatten und deshalb musste auch das RadQuartier für einige Monate schließen. Doch die Jungs haben die Zeit genutzt um sich einem kompletten Umbau der Hallen anzunehmen und bieten nun mit einem einzigartigen Konzept vom Trampolin, Foam-pit, Airbag-Jump bis hin zum Resi ein Reportoire für alle Könnerstufen und Rollsportarten.

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RadQuartier
Hier könnt ihr euch anmelden, Snacks und Drinks kaufen, Geräte leihen und den Fahrern unten in der Halle zuschauen.

Das RadQuartier besteht aus mehreren Teilen. Im oberen Bereich befindet sich der Eingang und Empfang wo ihr euch anmelden, Leihgeräte und Erfrischungen besorgen und den Fahrern unten in der Halle zuschauen könnt. Wenn man dann die große Treppe hinunter geht, kommt ihr direkt in die erste Halle in der sich der Skatepark und die Bowl befinden. Von dort aus geht es in das Herzstück des Quartiers wo das Trampolin, Resi, Foam-Pit und die in Deutschland einzige indoor Airbag Landung auf euch wartet.

Robin und sein Team haben sich besonders Mühe gegeben die einzelnen Elemente für fast jede Könnerstufe anzupassen. Deshalb gibt es für den Airbag verschiedene Anfahrten mit verschieden Absprüngen wo sich der Anfänger an seinen ersten Sprung oder der Profi an neuen Tricks probieren kann. Auf dem Trampolin kann man mit dem Tramp-Bike neue Tricks üben, gegen Freunde antreten und tatsächlich unglaublich viel Spaß haben. Wir hatten am ersten Abend eine kleine „Game of bike“ Session auf dem Trampolin die völlig eskalierte und definitiv für einige Lacher sorgte.

Neben Fabio und Lukas waren an dem Wochenende noch einige andere Profi Fahrer und Freestyler eingeladen die auf den Sprüngen und im Skatepark zeigten was so geht. Erik Fedko zeigte seinen 360 Superman Seatgrab Indian Air (Titelbild), Freestyle Legende Tomas Zejda war im Skatepark unterwegs, Dawid Godziek übte Tricks im Foampit und generell war in jeder Ecke was los und wurde gefilmt. Denn nicht nur Fabio war mit seinen Kameras am Start sondern auch Marc Diekmann und fast alle anderen Fahrer sorgten für Film und Video Material. Somit können wir uns in den nächsten Tagen auf reichlich Content auf den Socialmedia Accounts der Fahrer und vom Radquartier freuen.

Aber wie schon erwähnt ist das Radquartier nicht nur was für Profis. Wer sich zum Beispiel im Springen versuchen will, der kann mir seinem Mountainbike die kleinere Anfahrt zum Airbag nutzen um sich an seine ersten Sprünge ran tasten und dann beim nächsten mal evtl. ins Foam-Pit oder aufs Resi springen. Das Resi bietet ein ähnliches Gefühl beim Landen wie eine normale Landung, jedoch verzeiht es durch das weichere Material Fehler und schützt beim Sturz. Ihr könntet auch eure unerfahreneren Freunde mitnehmen und zeigt ihnen den Sport, oder probiert mal einen Skooter im Skatepark aus. Robin und sein Team haben eine Möglichkeit für alle die Geschaffen, die Spaß am Sport haben, was neues üben und eine gute Zeit verbringen wollen. Ob du mit Inlines, Skateboard, Bmx, Mtb oder deinem Skooter ins Radquartier kommst, du wirst auf jeden Fall auf deine Kosten kommen.

„Es unterscheidet nicht welches Sportgerät du hast,
weil alle so ein bisschen den selben Lifestyle haben.“
– Robin Specht

 

Die Öffnungszeiten und Preise:

Ab dem 01.08.2020 öffnet das Radquartier mit passendem Hygienekonzept seine Türen. Tickets gibt es ab jetzt nur noch Online, damit die aktuellen Hygienevorschriften eingehalten werden können, was aber auch den Vorteil bringt, dass die Hallen nie zu voll sind und niemand auf seine nächsten Run warten muss.

Die Tickets gibt es ab 13,90€ für 3h bis 19,90€ für den ganzen Tag. Außerdem bietet die Extremsporthalle einige Leihgeräte, Camps und Mietmöglichkeiten für Events und Veranstaltungen an.

Da das Team des RadQuartiers nicht nur für seine Indoorhalle sondern auch für Pumptracks aus Dirt und Asphalt bekannt ist, wird es laut Robin in Zukunft eventuell einen repräsentativen Pumptrack vor dem Gebäude geben. Wer weitere Infos zum RadQuartier und den Projekten finden möchte, sollte einen Blick auf die Internetseite werfen. www.radquartier.com/

Lukas Schäfer
Lukas Schäfer und sein signature Radon Slush am Airbag

In den nächsten Tagen werdet Ihr noch einige Profi Bike Checks und ein paar Interviews mit den Fahrern von unserem Tag im RadQuartier auf dem Gravity-Magazine finden. Schaut mal bei den Jungs und Mädels vorbei, denn wir hatten dort definitiv eine gute Zeit.

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VIDEO: Die ultimative Rampage Erfahrung mit Matt Jones und Danny Mac

Stellt euch vor ihr gebt grad ordentlich Gas auf den Trails und plötzlich sprechen euch Matt Jones und Danny MacAskill an. Zusammen mit den beiden Red Bull Athleten geht es für euch dann auf klassische Utah Trails, ATV Strecken und in den Helikopter. Schön wäre es!

Pro mountain bikers Matt Jones & Danny MacAskill surprised random people with the ultimate Red Bull Rampage experience, including helicopters, desert ATV’s and awesome MTB trails before sitting back and enjoying the live show 🤘

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Video: Mit den französischen Wheelie Boys durch den Winter – NINEYARD unterstreicht urbane Ausrichtung

Bereits mit ihrem spektakulären Kick-Off-Video im Juni haben die NINEYARD-Macher um Fabio Wibmer eindrucksvoll gezeigt, worum es ihnen geht: „Create Playgrounds“ – also urbane Räume schaffen für Mountainbiker, Trials-Biker, BMX Rider und alle anderen auf zwei Rädern. Hinter der Lifestyle-Marke verbirgt sich also nicht nur Bekleidung, sondern eine Community, geeint durch den gemeinsamen Drang, auch im städtischen Umfeld das Biken voll auszuleben. Für die Ankündigung der neuesten Styles hat es NINEYARD deshalb nach Paris geführt, denn kaum jemand verkörpert den „Create Playgrounds“-Gedanken so authentisch wie die Wheelie Boys aus der französischen Hauptstadt.

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Die Kollektion aus insgesamt 21 Teilen ergänzt das bestehende Sortiment um einige komplett neue Produktkategorien und baut existierende Linien mit neuen Styles weiter aus. Eines der Highlights des neuen Drops ist sicherlich die Padded Jacket, die erste gefütterte Jacke im NINEYARD-Portfolio, die passend zur Jahreszeit auch die erste Wahl für Bike-Action bei frostigen Bedingungen ist. Dank ihres cleanen Looks mit kleinem Frontlogo und großem Logo auf dem Rücken fügt sich die ansonsten schwarze Jacke nahtlos ins NINEYARD-Portfolio ein.

Mit lässigem Look und technischer Finesse warten die Tech Sweatpants auf. Die auf den ersten Blick klassischen grauen Jogger stecken voll smarter Features für den urbanen Shred. Verstellbare Beinweiten, innenliegende Belüftungsschlitze und verschließbare Taschen, inklusive einer seitlichen Smartphonetasche, machen den Ride so bequem wie möglich. Der funktionale Interlock-Stoff für leichtgewichtige, wärmende Isolation tut sein Übriges.

Auch bei den Hoodies und T-Shirts setzt NINEYARD neue Akzente: Drei der vier Kapuzenpullis kommen in Oversize-Optik, mit kleinem Logo auf der Brust und größerer Applikation auf dem Rücken – teilweise Ton-in-Ton. Selbstverständlich verfügen alle Hoodies über die NINEYARD-Standard-Features wie die verschließbaren Reißverschlusstaschen, einer weitenverstellbaren Kapuze und fixierbaren Kordeln für die Frontöffnung. Die Oversize-T-Shirts überzeugen mit starken Prints und zum Teil versteckten Pockets.

Erstmals Teil des NINEYARD-Sortiments sind außerdem Caps und Beanies, die in klassischem Look mit kleiner bis mittelgroßer Logo-Applikation verfügbar sind.

Bestseller gehen in die nächste Runde

Mit dem Tech Sweater geht einer der NINEYARD-Bestseller in die zweite Runde, der nun in einer neuen Waschung auflebt. Bewährte Sweaterqualität in used-Optik, der Verzicht auf Nähte im Schulterbereich sowie der Reißverschluss-Atmungsschlitz machen ihn zur perfekten Riding-Bekleidung und bei NINEYARD freut man sich, ihn nun auch in used grey mit weißen Logos anbieten zu können. Ebenfalls erneut im Drop sind der Lightweight Windbreaker, diesmal in elegantem Schwarz mit Reflective-Prints am Arm und auf der Brust sowie die dazu passende Chino Jogger Pants in schwarz.

„Mit unserem neuesten und insgesamt vierten Drop setzen wir den NINEYARD-Leitgedanken von stylischer und gleichzeitig funktioneller Bekleidung fort. Während die ersten Drops ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Urban und Trail zeigten, dreht sich diesmal alles um Bike-Action in der City. Wir wollen mit der neuen Kollektion all diejenigen ausrüsten, die sich dem Bike-Lifestyle zu 100 Prozent verschrieben haben. Diejenigen, die nicht nur tagtäglich mit dem BMX, dem Trial-Bike oder dem Mountainbike unterwegs sind, sondern die auch abseits des Bikes immer und überall den Create-Playground-Gedanken verkörpern wollen. Heraus gekommen sind lässige Looks für den Alltag, mit vielen speziellen Features fürs Biken. Mit den französischen Wheelie Boys zu drehen, hat daher mehr als gut gepasst. Sie transportieren diese Botschaft wie kaum jemand sonst.“, freut sich Jan Röhricht, NINEYARD Brand Manager

Alle weiteren Infos zum neuen NINEYARD-Drop sowie dem übrigen Markenportfolio gibt es auf www.nineyard.world sowie auf Instagram und YouTube.

Photos by Phil Pham.

Das neue Canyon Torque – Freeride, Enduro, Bike Park, Downhill?

Lange haben wir gewartet, jetzt ist endlich da. Die Koblenzer gehen mit dem beliebten Freeride Bike in die nächste Runde. Das Canyon Torque hat eine ordentliche Modernisierung bekommen, es ist länger und flacher, aber bleibt sich treu und wird auch weiterhin neben den Twenty-Niner und Mullet Varianten als 27″ Modell auf den Trails unterwegs sein.

Wer in den letzten Wochen aufgepasst hat, wird das neue Torque schon bei der Red Bull Rampage und im neuen Tomas Lemoine Video gesehen haben. Immer wieder gab es was zu sehen, aber niemand wusste wann es die Details und das Rad endlich zu kaufen gibt. Nun ist es soweit. Canyon hat uns mit den Infos zum Release versorgt und hier findet ihr nun alles was es zum neuen Torque zu erzählen gibt.

Das Torque gehört schon seit Jahren zum Line Up des Koblenzer Direktversenders. Konstruiert für große Sprünge, steile Abfahrten und fette Drops, kam das Torque unter anderem mit Ausstattungs-Namen wie Dropzone und Whipzone auf den Markt. Nach ein paar Jahren Pause kam 2018 der Reboot und Canyon präsentierte den Freerider mit einer neuen Geometrie, 27,5″ Laufrädern, Carbon Hauptrahmen und Aluminium Hinterbau.

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2022 geht es nun endlich in die nächste Runde und Canyon scheint dazu gelernt zu haben. Denn das Torque hat nun eine wirklich moderne Geometrie verpasst bekommen. Es ist länger, flacher und rollt auf 29″ Laufrädern. Das sollte Enduro Fans freuen, denn das Torque hat auch schon in der EWS einige Rennen hinter sich gebracht.

Wer aber eher zu den Park Rats gehört und nicht unbedingt 29″ braucht, der kann sich auf die Mullet, oder die 27,5″ Variante mit sogar 180mm Federweg freuen. Und falls ihr noch eine Doppelbrücke daheim liegen habt, die dürft ihr nun auch gerne auf euer Torque packen. Also irgendwie Back to the Roots, aber mit moderner Geometrie und tollen Komponenten. Freeride ist wohl doch nicht tot.

Canyon Torque
Tomas Lemoines Canyon Torque. Die extreme Farbkombination gibt es auch zu kaufen.

Starten wir wie immer mit der Optik. Hier hat sich auf den ersten Blick gar nicht so viel verändert. Natürlich fällt einem die aggressivere Geometrie und die Veränderung an der Dämpferaufhängung auf, ansonsten ist sich das Torque aber sehr treu geblieben. Farblich gibts natürlich wieder einiges geboten. Von den klassischen Canyon Schwarz und Weiß Modellen, gibts dieses Jahr aber auch ein schickes Gelb und Grün. Wer es richtig krachen lassen mag, sollte sich mal das Modell mit der Tomas Lemoine Signature Farbgebung anschauen. Hier knallt Pink, Türkis auf Lila mit gelben Decals, passend zum Stratos/Alien Style von Lemoine.

Passend zum Freeride und Enduro Charakter des Torque gibt es natürlich einen Mount für Flaschenhalter am Unterrohr und nun auch eine Möglichkeit um Tools unter dem Oberrohr zu befestigen. Dazu kommt ein Kunststoffschutz under dem Tretlager und ein Kettenstrebenschutz.

Neu sind auch die komplett innenverlegten Kabel und Leitungen. Die Vorgängermodelle setzten noch auf den Kabelkanal am Unterrohr der mit einer sehr langen Kunststoff Abdeckung versehen war. Das hatte zwar den Vorteil, dass man leicht an die Leitungen kam und das komplette Unterrohr vor Steinschlägen und ähnlichem geschützt war, jedoch sieht die neue Variante wesentlich schlichter und moderner aus.

Canyon Torque
Leider ist die Bike Park Saison schon vorbei. Wir hätten Bock auf ein Paar Runden mit dem Torque

Geometrie und Kinematik – flach und lang

Ja. Die Koblenzer sind nicht unbedingt dafür bekannt ihren Rädern die modernste Geometrie zu verpassen. Dafür fühlt man sich aber immer schnell auf einem Canyon wohl und vor allem für Einsteiger hat eine weniger überfordernde Geometrie Vorteile.

Beim Torque geht es aber nun doch in eine aggressive Richtung. Ähnlich wie beim Downhill Bike Sender wird es hier lang und flach. Schauen wir uns den Reach in der Größe L an, kommt dieser auf ganze 490mm. Das Vorgängermodell war da noch ganze 30mm kürzer. Auch der Lenkwinkel ist nun 1,5° flacher und kommt auf 63,5°/64°. Die Kettenstreben bleiben weiterhin verspielt kurz. In der 27,5″/Mullet Variante liegt diese bei 435mm und bei der 29″ Variante bei 440mm.

Der Federweg der Gabel ist übrigens Abhängig von der Wahl der Laufradgrößen. Wer auf 29″ oder Mullet setzt bekommt 170mm an der Front. Für die wendigen 27,5″ User gibts 180mm. Der Dämpfer bleibt unabhängig von der Laufradgröße bei 175mm.

Wenn es mit dem Torque in den letzten Jahren bergauf ging, wurde einem schnell klar, dass Canyon hier zu 90% Wert auf die Downhill Performance gelegt hat. Der Sitzwinkel lag bei 74° und wir nun dem Trend entsprechend steiler. Der effektive Winkel liegt bei ca. 78°.

Tripple Phase Suspension

Auch beim neuen Torque wird wieder auf die im dem World Cup erprobte Tripple Phase Suspension gesetzt. Dieses Fahrwerkdesign setzt sich aus vielen Punkten zusammen und sorgt dafür, dass das Fahrwerk in den ersten Millimetern des Federwegs besonders leicht anspricht um Traktion zu generieren. Sobald es in den mittleren Federweg steht das Fahrwerk wie eine Plattform. Dies soll ordentlich Geschwindigkeit generieren und auf Sprüngen ordentlich Pop bieten. Der progressive Verlauf der Federkennlinie zum Ende hin soll ein Durchschlagen des Dämpfers verhindern und eine ideale Ausnutzung der Federwegs-Reserven ermöglichen. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen soll die Kinematik nun wesentlich progressiver sein und dafür sorgen, dass das Fahrwerk härter gefahren werden kann und bei extremen Schlägen seltener durchschlagen kann.

Auch am Anti Squat wurde gefeilt. Durch das Sammeln von Daten und der Nutzung des ShapeShifters in der EWS, konnten diese Werte auch in der Entwicklung des Torques berücksichtigt. Das Thema „Effizienz beim Pedalieren“ bei einem Long-Travel Bike wie dem Torque ist durchaus zu beachten. Während sich die Anti-Squat-Werte auf den ersten Blick kaum verändert haben, soll die Erhöhung des Anti-Squat um den SAG-Punkt (bei 30 % Federwegs-Ausnutzung) einen großen Unterschied machen. Diese Erhöhung verbessert laut Canyon die gesamte Performance beim Pedalieren. Und dank der schnellen Abnahme des Anti-Squat nach dem SAG-Punkt sollen Canyons Ingenieure die negativen Auswirkungen des Pedalrückschlags auf dem Trail minimieren können.

Finale Ligure

Komponenten und Ausstattung

Typisch Canyon hat man auch bei den neuen Torque Modellen eine bunte Auswahl an Modellen. Von 650B, Twenty-Ninern, Mullet Carbon, oder Alu Varianten gibt es einiges an Auswahl. Wie auch schon vom Vorgängermodell gibt es dieses mal wieder eine Fabio Wibmer Signature Edition mit Öhlins Fahrwerk und Magura MT7 Scheibenbremsen.

Es ist übrigens nicht Möglich die Laufräder einfach zu tauschen und sich aus einem 29″ ein Mullet zu bauen. Das CF8 Mullet und das Fabio Wibmer Mullet verfügen über einen anderen Hinterbau und haben somit eine auf die gemischte Laufradgrößen angepasste Geometrie. Wer jedoch häufig im Bike Park unterwegs ist, kann sich laut Canyon auch eine Downhill Gabel an sein Torque montieren. Man sollte nur nicht die Montage von Fork Bumpern vergessern. Außerdem sollte die Höhe zwischen Achse und Gabelkrone beachtet werden und ggf. eine Verringerung des Federwegs auf 190 mm oder 180 mm in Erwägung gezogen werden, damit Lenkwinkel und Tretlager- höhe stimmen.

Auch der Preis scheint fair zu sein. Das Canyon Torque CF9 Top Modell ist für 5.799 Euro erhältlich und kommt mit Fox Factory Fahrwerk und Shimano XTR Komponenten. Wer etwas weniger ausgeben mag, sollte sich das Torque 5 anschauen. Hier gibts schon für 2.699 Euro eine Rockshox Zeb, Shimano Deore Komponenten und eine tolle Bereifung. Für uns klingt das recht fair und perfekt für den Einstieg in den Gravity-orientierten Sport.

Canyon Torque 5Canyon Torque 6Canyon Torque CF 7Canyon Torque CF 8Canyon Torque CF Fabio WibmerCanyon Torque CF9

Rahmen: Canyon Torque Al
Gabel: Rockshox Zeb Select
Dämpfer: Rockshox Super Deluxe Select
Schaltung: Shimano Deore (10-51Zähne)
Bremsen: Shimano Deore (203/203mm)
Laufräder: Raceface AR30, MT400
Reifen: Maxxis Assegai 2.5 Maxxgrip EXO+, Maxxis Minion DHRII 2.4 Maxxterra, DD
Laufradgröße: 650B, 29″
Gewicht: 16,4kg (Herstellerangaben)
Preis: 2.699 Euro

Canyon Torque

Rahmen: Canyon Torque AL
Gabel: Fox 38 Performance
Dämpfer: Fox Float X2 Performance
Schaltung: Shimano SLX
Bremsen: Shimano SLX (203/203mm)
Laufräder: DT Swiss FR2070
Reifen: Maxxis Assegai 2.5 Maxxgrip EXO+, Maxxis Minion DHRII 2.4 Maxxterra, DD 
Laufradgröße: 650B, 29″
Gewicht: 16,1kg (Herstellerangaben)
Preis: 3.199 Euro

Rahmen: Canyon Torque CF
Gabel: Rockshox Zeb Select+
Dämpfer: Rockshox Super Deluxe Select+
Schaltung: Sram GX (10-52 Zähne)
Bremsen: Sram Code R (200/200mm)
Laufräder: DT Swiss FR2070
Reifen: Maxxis Assegai 2.5 Maxxgrip EXO+, Maxxis Minion DHRII 2.4 Maxxterra, DD
Laufradgröße:
Gewicht: 15,5kg (Herstellerangaben)
Preis: 3.699 Euro

Canyon Torque

Rahmen: Canyon Torque CF
Gabel: Fox 38 Performance Elite
Dämpfer: Fox DHX2 Performance Elite
Schaltung: Shimano XT (10-51 Zähne)
Bremsen: Shimano XT (203/203mm)
Laufräder: DT Swiss FR560/350
Reifen: Maxxis Assegai 2.5 Maxxgrip EXO+, Maxxis Minion DHRII 2.4 Maxxterra, DD
Laufradgröße: Mullet
Gewicht: 15,8 kg (Herstellerangaben)
Preis: 4.499 Euro

Canyon Torque

Rahmen: Canyon Torque CF
Gabel: Öhlins RXF38
Dämpfer: Öhlins TTX22M
Schaltung: Sram X01 mit GX Kassette (10-52Zähne)
Bremsen: Magura MT7 (203/203mm)
Laufräder: DT Swiss Fr560/350
Reifen: Continental Baron 2.4 Apex, Continental Kaiser 2.4 Apex
Laufradgröße: Mullet
Gewicht: 15,6 kg (Herstellerangaben)
Preis: 5.499 Euro

Canyon Torque

Rahmen: Canyon Torque CF
Gabel: Fox 38 Factory
Dämpfer: Fox Float X2 Factory
Schaltung: Shimano XTR (10-51Zähne)
Bremsen: Shimano XTR (203/203mm)
Laufräder: DT Swiss Fr560/240EXP
Reifen: Maxxis Assegai 2.5 Maxxgrip EXO+, Maxxis Minion DHRII 2.4 Maxxterra, DD
Laufradgröße: 650B, 29″
Gewicht: 14,7 kg (Herstellerangaben)
Preis: 5.799 Euro

Also um ganz ehrlich zu sein. Wir hatten nicht unbedingt mir so einer extremen Modernisierung des Canyon Torque gerechnet. Der sehr lange Reach und der flache Lenkwinkel dürfte das Torque zu einer Downhill-Maschine machen und in Verbindung mit 170 – 180 mm Federweg einiges an Reserven bieten. Außerdem gefallen uns die unterschiedlichen Varianten. Ob Mullet, 27,5″, oder 29″ – hier sollte für jeden was dabei sein. Schade ist nur, dass man zum Beispiel das Twenty-Niner nicht einfach auf Mullet umrüsten kann. Hier wäre für die Zukunft eine Alternative interessant. Weil das würde das Torque zu einer unglaublich vielseitige Plattform machen.

Canyon Torque
Thomas Genom und sein Torque mit Doppelbrücke. So ähnlich war das ganze auch schon bei der Rampage zu sehen

 

Video: Was macht eigentlich EWS Champ Richie Rude in seiner Offseason?

Enduro World Champ Richie Rude nimmt uns mit in seine Offseason. Der 26-jährige Athlet aus Connecticut gehört zu den erfolgreichsten Sportlern der Szene. Um auf diesem Level zu sein ist Rude natürlich auch zwischen den Rennen viel auf dem Rad unterwegs und trainiert extrem viel. In dem neuen Red Bull Video gibts einen kleinen Einblick hinter die Kulissen, einen Besuch bei Yeti und private Einblicke in das Mindset des World Champs.

EWS heavyweight Richie Rude usually lets his riding & racing do most of the talking about him. And he does ride & race his bike most of the time. However there is a period of downtime every year, when likes to return back home, train a lot & catch up with those who have been standing beside him ever since he pedalled the bike for the first time. Follow Richie as he takes his time to catch a lap with his dad, visits the Yeti Cycles HQ, gets his bike dialled & takes it for a spin.

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Bikeflip – so einfach kann man Bikes online kaufen oder verkaufen

Wie verkauft oder kauft man eigentlich Bikes online? Eine gute Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Anders als zum Beispiel für Autos gibt es keine speziellen Online-Plattformen und Handelsplätze ausschließlich für Bikes, die es ermöglichen, ein Fahrrad auf einfache und benutzerfreundliche Weise zu verkaufen oder zu kaufen. Mit Bikeflip wollen die Mountainbike-Profis Fabio Wibmer und Andrea Maranelli dies nun ändern und den Online-Handel für Fahrräder revolutionieren.

Nach einer langen Nacht diskutierten die Mitbewohner Fabio und Andrea sowie ihr zukünftiger Geschäftspartner Nikolai Holder über die Schwierigkeiten, gebrauchte Bikes zu verkaufen oder kaufen. Abgesehen von kleineren Chat-Foren oder größeren unspezifischen Handelsplätzen schien es keine Online-Plattform zu geben, die nur Fahrrädern gewidmet war. Der Verkauf von Fahrrädern war kompliziert, sollte es aber nicht sein. Mit Bikeflip schließt das Trio nun diese Lücke.

„So verrückt es klingt, aber eines Nachts saß ich mit Andrea zusammen und wir redeten darüber, dass wir die ganze Zeit gefragt werden, wo und wie man gebrauchte Bikes kaufen und verkaufen kann. Wir hatten nicht wirklich eine Antwort darauf und haben erkannt, dass es tatsächlich keine allumfassende Plattform dafür gibt und erst recht nichts, was irgendwie auf dem neuesten Stand der Technik war. Da kam uns die Idee zu Bikeflip“, sagt Fabio Wibmer.

Die Benutzerfreundlichkeit steht klar im Fokus. Das wichtigste Merkmal von Bikeflip ist eine klare Struktur, die eine leicht nachvollziehbare User Journey ermöglicht – egal ob man ein Fahrrad kaufen oder verkaufen möchte.

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Die Suchparameter für Käufer umfassen Marke & Modell, Bike-Disziplin, Standort sowie Preis und helfen dem Suchenden, genau das Fahrrad zu finden, das er kaufen möchte.

Für Verkäufer wird es noch detaillierter hinsichtlich der Spezifikationen: Marke und Modell, Baujahr, Rahmengröße und Größe der Laufräder usw. – ausführliche Informationen zu jedem einzelnen Teil und jeder Komponente können online aufgelistet werden. So entsteht ein rundes Profil für jedes Fahrrad, das wiederum den potenziellen Käufern hilft, ihre Kaufentscheidung auf umfassende Informationen zu stützen.

„Ich möchte, dass die Bike-Community wächst und sich untereinander besser vernetzt. Die Lücke zwischen Käufern und Verkäufern zu schließen, indem eine Plattform geschaffen wird, die sie auf einfache und moderne Weise connectet, hat in der Fahrradbranche bisher gefehlt. Das hat auch meinen Freunden und mir gefehlt in der Vergangenheit, als wir unsere Bikes verkaufen oder kaufen wollten. Das übergeordnete Ziel von Bikeflip ist es, die Bike-Gemeinschaft näher zusammenzubringen“, so Andrea Maranelli.

Aber Bikeflip geht noch einen Schritt weiter: Um die Möglichkeiten der Plattform zu verbessern und zu erweitern, können auch professionelle Fahrradhändler das Portfolio ihrer Shops ergänzen. So bieten sich den einfachen Nutzern mehr Möglichkeiten ein passendes Bike zu finden, während die Profis gleichzeitig die Sichtbarkeit ihrer Shops erhöhen können.

„Durch unser starkes Netzwerk an Partnern und Athleten wollen wir Bikeflip zur zentralen Plattform für den Verkauf und Kauf von Fahrrädern aller Art und allem, was dazu gehört, machen. Mit seinen smarten Filter- und Suchmöglichkeiten sowie der stets aktuellen Datenbank ersetzt Bikeflip unspezifische Marktplätze und macht den Fahrradhandel so einfach wie möglich. Also so, wie es eigentlich sein sollte.“ – Nikolai Holder

Weitere Information dazu gibt es auf Bikeflip.com sowie auf Instagram, Facebook und YouTube.

Photos by Enrico Andreis (@Enrikui).