News vom RadQuartier: kreativer Corona-Umbau und Profi-Session

Erik Fedko

Die Extremsporthalle RadQuartier hat die Corona Zeit gut genutzt und umgebaut. Vom Resi und Foampit bis zum Airbag-Landing sind nun einige neue Elemente für den Einsteiger bis zum Profi im Angebot. 

Wir waren zusammen mit einigen der bekanntesten Fahrern der Welt zu Gast bei Robin Specht und seinem Team und durften uns einen ersten Eindruck vor der Wiedereröffnung am 01.08.2020 machen. 

Vor ein Paar Tagen war ich zusammen mit Fabio und Lukas Schäfer im RadQuartier. Der Gründer Robin hatte einige der besten Fahrer der Welt eingeladen um die Halle nach dem neuen Umbau zu besuchen und sorgte somit für einige fette Sessions die unser Fotograf Sebastian Marggraf für euch eingefangen hat.

Für mich war es das erste mal in der Extremsporthalle und ich war super begeistert. Ich habe bis zu dem Wochenende nur gewusst, dass Robin Specht das RadQuartier betreibt und mit seinem Team deutschlandweit Pumptracks, Trails und Parks baut. Doch Robin baut nicht nur sehr schön, er wurde auch als Slopestyle MTB Profi international bekannt und steckt nun diese jahrelangen Erfahrungen und sein Können in seine Projekte. 2009 gründete er deshalb das RadQuartier mit der Idee einen Ort für alle Rollsport- und Freestyle-Athleten aus den verschiedensten Sportarten und Könnerstufen zu bieten.

Wie wir ja alle erfahren mussten war 2020 leider durch Covid-19 nicht das Jahr der geplanten Saisonstarts oder normalen Öffnungszeiten, da Gesundheit und Rücksicht Vorrang hatten und deshalb musste auch das RadQuartier für einige Monate schließen. Doch die Jungs haben die Zeit genutzt um sich einem kompletten Umbau der Hallen anzunehmen und bieten nun mit einem einzigartigen Konzept vom Trampolin, Foam-pit, Airbag-Jump bis hin zum Resi ein Reportoire für alle Könnerstufen und Rollsportarten.

Werbung

Werbung

RadQuartier
Hier könnt ihr euch anmelden, Snacks und Drinks kaufen, Geräte leihen und den Fahrern unten in der Halle zuschauen.

Das RadQuartier besteht aus mehreren Teilen. Im oberen Bereich befindet sich der Eingang und Empfang wo ihr euch anmelden, Leihgeräte und Erfrischungen besorgen und den Fahrern unten in der Halle zuschauen könnt. Wenn man dann die große Treppe hinunter geht, kommt ihr direkt in die erste Halle in der sich der Skatepark und die Bowl befinden. Von dort aus geht es in das Herzstück des Quartiers wo das Trampolin, Resi, Foam-Pit und die in Deutschland einzige indoor Airbag Landung auf euch wartet.

Robin und sein Team haben sich besonders Mühe gegeben die einzelnen Elemente für fast jede Könnerstufe anzupassen. Deshalb gibt es für den Airbag verschiedene Anfahrten mit verschieden Absprüngen wo sich der Anfänger an seinen ersten Sprung oder der Profi an neuen Tricks probieren kann. Auf dem Trampolin kann man mit dem Tramp-Bike neue Tricks üben, gegen Freunde antreten und tatsächlich unglaublich viel Spaß haben. Wir hatten am ersten Abend eine kleine „Game of bike“ Session auf dem Trampolin die völlig eskalierte und definitiv für einige Lacher sorgte.

Neben Fabio und Lukas waren an dem Wochenende noch einige andere Profi Fahrer und Freestyler eingeladen die auf den Sprüngen und im Skatepark zeigten was so geht. Erik Fedko zeigte seinen 360 Superman Seatgrab Indian Air (Titelbild), Freestyle Legende Tomas Zejda war im Skatepark unterwegs, Dawid Godziek übte Tricks im Foampit und generell war in jeder Ecke was los und wurde gefilmt. Denn nicht nur Fabio war mit seinen Kameras am Start sondern auch Marc Diekmann und fast alle anderen Fahrer sorgten für Film und Video Material. Somit können wir uns in den nächsten Tagen auf reichlich Content auf den Socialmedia Accounts der Fahrer und vom Radquartier freuen.

Aber wie schon erwähnt ist das Radquartier nicht nur was für Profis. Wer sich zum Beispiel im Springen versuchen will, der kann mir seinem Mountainbike die kleinere Anfahrt zum Airbag nutzen um sich an seine ersten Sprünge ran tasten und dann beim nächsten mal evtl. ins Foam-Pit oder aufs Resi springen. Das Resi bietet ein ähnliches Gefühl beim Landen wie eine normale Landung, jedoch verzeiht es durch das weichere Material Fehler und schützt beim Sturz. Ihr könntet auch eure unerfahreneren Freunde mitnehmen und zeigt ihnen den Sport, oder probiert mal einen Skooter im Skatepark aus. Robin und sein Team haben eine Möglichkeit für alle die Geschaffen, die Spaß am Sport haben, was neues üben und eine gute Zeit verbringen wollen. Ob du mit Inlines, Skateboard, Bmx, Mtb oder deinem Skooter ins Radquartier kommst, du wirst auf jeden Fall auf deine Kosten kommen.

„Es unterscheidet nicht welches Sportgerät du hast,
weil alle so ein bisschen den selben Lifestyle haben.“
– Robin Specht

 

Die Öffnungszeiten und Preise:

Ab dem 01.08.2020 öffnet das Radquartier mit passendem Hygienekonzept seine Türen. Tickets gibt es ab jetzt nur noch Online, damit die aktuellen Hygienevorschriften eingehalten werden können, was aber auch den Vorteil bringt, dass die Hallen nie zu voll sind und niemand auf seine nächsten Run warten muss.

Die Tickets gibt es ab 13,90€ für 3h bis 19,90€ für den ganzen Tag. Außerdem bietet die Extremsporthalle einige Leihgeräte, Camps und Mietmöglichkeiten für Events und Veranstaltungen an.

Da das Team des RadQuartiers nicht nur für seine Indoorhalle sondern auch für Pumptracks aus Dirt und Asphalt bekannt ist, wird es laut Robin in Zukunft eventuell einen repräsentativen Pumptrack vor dem Gebäude geben. Wer weitere Infos zum RadQuartier und den Projekten finden möchte, sollte einen Blick auf die Internetseite werfen. www.radquartier.com/

Lukas Schäfer
Lukas Schäfer und sein signature Radon Slush am Airbag

In den nächsten Tagen werdet Ihr noch einige Profi Bike Checks und ein paar Interviews mit den Fahrern von unserem Tag im RadQuartier auf dem Gravity-Magazine finden. Schaut mal bei den Jungs und Mädels vorbei, denn wir hatten dort definitiv eine gute Zeit.

Previous ArticleNext Article

Bike Park Check: Lenzerheide – Das MTB-Paradies in der Schweiz

In einem wunderschönen Tal auf über 1000m liegt Lenzerheide. Das Dorf in den Schweizer Alpen bietet neben einem fantastischen Panorama auch einen der bekanntesten Bike Parks Europas. Mit einer World Cup Downhill Strecke, fetten Sprüngen, flowigen Trails und einer wunderschönen Szenerie lockt die Region jährlich viele Freunde des Sports an. Wir waren vor Ort und haben uns von der Atmosphäre und dem Bike Park überzeugen können. Und vielleicht ist dabei auch noch eine brandneue Fox 40 zerstört wurden. 

Falls ihr keine Lust habt zu lesen, könnt ihr euch auch unseren Bike Park Check als Video anschauen. Das findet ihr am Ende des Artikels.

Nach fünf Tagen in Leogang und Lienz ging es für uns in die Schweiz. Fünf einhalb Stunden und gefühlte 10 Maut Stationen später kamen wir endlich in dem idyllischen Alpental an. Eingecheckt wurde im Revier Hotel direkt an der Talstation des Bike Parks. Da wir direkt von der Stimmung und dem Ambiente des Hotels überzeugt waren, können wir es euch nur empfehlen. Kleiner Tipp: Ihr könnt dort für kanpp 210 Euro könnt ihr hier zwei Nächte übernachten, bekommt ein ausgezeichnetes Frühstück und obendrauf gibts für zwei Tage das Arosa Lenzerheide Ticket mit dem ihr im Park und auf allen Trails im Tal unterwegs sein könnt.

Das Abendessen ist dort zwar nicht günstig, dafür gibts dort einfach die besten Süßkartoffel-Pommes die wir jemals hatten. Für Bier Fans gibts ebenfalls eine riesige Auswahl. Definitiv empfehlenswert.

Werbung

Werbung

Weitere Infos zum Hotel findet ihr hier: lenzerheide.revierhotels.de

Tickets 

Vorab: Der Euro und die Schweizer Franken haben einen ähnlichen Kurs. Die Region Arosa Lenzerheide ist übrigens in der Gravity Card inklusive, lediglich der Bike Park Chur ist noch nicht mit drin.

Kids bekommen das Arosa Lenzerheide Ticket ab 25CHF, ab 16 Jahren müssen 50CHF auf den Tisch gelegt werden. Dafür bekommt ihr 4 Trails im Park, großartige Öffnungszeiten im Sommer und die Möglichkeit die weiteren Trails der Region mit jedem Lift zu erkunden.

Wer nach der Arbeit noch seine Runden drehen mag, bekommt das Late Ticket ab 15CHF.

Öffnungszeiten:

Hier wird es spannend. Denn wo andere Parks an ihren Öffnungszeiten ganzjährlich festhalten, passt das Bike Kingdom sich an. Wer also nicht müde zu kriegen ist, kann von Juli bis August von 8:30 – 21:00 Uhr im Bike Park shredden. Besser gehts nicht.

26. bis 29. Mai 2022 – 8.30 bis 16.00 Uhr
4. Juni bis 14. Juli 2022 – 8.30 bis 17.00 Uhr
15. Juli bis 14. August 2022 – 8.30 bis 21.00 Uhr
15. August bis 23. Oktober 2022 – 8.30 bis 17.00 Uhr

Die Trails: Flow, Air-Time, World Cup Downhill

FLOWline: Der blaue Flow-Trail am Berg schlängelt sich auf ca. 3,2km den Berg hinab und macht dabei knapp 397 Tiefenmeter. Im Gegensatz zu anderen Parks in den Alpen nutzt die FLOWline den Berg gut und wird dabei niemals zu steil. Anfänger werden hier definitiv viel Spaß haben und können sich an kleineren Tables an die erste Air-Time gewöhnen. Fortgeschrittene Fahrer können sich hier bequem warm fahren und durch die gut gebauten Anlieger ballern. Flow ist hier definitiv Programm.

PRIMEline: Das ist der Rote Trail im Bike Park. Wer Bock auf größere Tables hat, sich in der Luft wohl fühlt und nicht vor hohen Geschwindigkeiten zurückschreckt, wird hier auf seine Kosten kommen. Kurz nach dem Start der FLOWline zweigt die PRIMEline ab und schlängelt sich dann auf verspielten 3,2km den Berg hinab. Hier gibts massive Anlieger, alternative Drops, Gaps, große Tables, einen kleinen Abstecher auf World Cup Features und steile Sektionen. Fortgeschrittene Fahrer werden hier Spaß haben, Anfänger sollten mit Vorsicht an den Trail gehen.

SHORE-/STYLEline: Dieser Trail zweigt im oberen Teil der roten PRIMEline ab und sollte sich vorher definitiv erst einmal angeschaut werden. Denn – Neben einfachen North-Shore Sektionen gibt es hier auch technischen Holz-Hips und große Drops die nicht direkt einsehbar sind. Wer mit seinem Rad umgehen kann, wird hier über den größten Tables des Parks fliegen. Am Trickspung der STYLEline werden hin und wieder Whip Offs ausgetragen. Nach dem Sprung geht es wieder über Holzbrücken ins Tal. Auch hier könnt ihr über alternative Sektionen mit Drops und Hips fliegen, wer mit den Rädern lieber am Boden bleibt, sollte hier den richtige Weg wählen.

STRAIGHTline/World Cup Strecke: Jetzt wird es anspruchsvoll. Die Straightline schlängelt sich auf ziemlich steilen 1,7km den Berg hinab. Anfänger sollten ganz weit weg von dieser Strecke bleiben, denn hier wird es steil, schnell und sehr technisch. Zwar können auch fortgeschrittene Fahrer hier fahren, jedoch sind einige der Feature wirklich auf einem ganz anderen Niveau. Wer Profi ist, kann die alternativen Linien aus den World Cup Downhill Rennen nehmen – Hier gibts dann extrem steile Steingärten, technische Drops, große Gaps und sehr hohe Geschwindigkeiten. Definitiv ein schwarze Strecke die einem aber nicht die Profi-Linien aufzwingt.

Das coole an den Strecken ist, dass viele Lines mit einander kombiniert werden können. Wer also merkt, dass die Downhill Strecke zu steil ist, kann wieder auf die Rote wechseln. Das gilt auch für die blaue Strecke. Wer mag, kann hier Strecken miteinander kombinieren und vielleicht findet ihr auch die ein oder andere versteckte Linie im Wald. #loamer

Ninos Gold Trail: Falls ihr eure Lycra Klamotten dabei habt und euch mal so richtig auspowern wollt, ist der Trail des Crosscountry Weltmeisters etwas für euch. Hier habt ihr im Bereich der Talstation einen 3,7km labgen XC Trail der 242 Höhenmeter macht. Auf dem Trail findet ihr steile Anstiege, gebaute Kurven, Tables und naturbelassene Sektionen. Das richtige für brennende Oberschenkel.

Übungsparcour und Drop-Batterie

Natürlich gibt es auch im Bike Park Lenzerheide Möglichkeiten für Einsteiger und Kids die ersten Meter auf dem Mountainbike zu rollen. Unten im Tal gibt es einen großen Rundkurs mit kleinen Hindernissen, Holzelementen und Features. Wer mag kann hier auch Kurse belegen und somit mehr Sicherheit auf dem Rad trainieren.

Wer es vor der Liftschlange nochmal krachen lassen will, kann den fetten Bike Kingdom Drops springen.

Lenzerheide, Arosa, Chur – Trails ohne Ende

Da wir nur für zwei Tage in der Region waren und im Park sehr viel zu filmen war, haben wir es leider nicht mehr auf die vielen Enduro Trails der Region und in den Bike Park Chur geschafft. Das spannende an der Schweiz ist nämlich, dass Wanderwege auch für Mountainbiker erlaubt sind. Dementsprechend gibt es sehr viele Alpine Enduro Trails in dem Gebiet um den Park. Neben geteilten Strecken könnt ihr aber auch auf gebauten Trails von den höchsten Gipfeln bis ins Tal fahren und erlebt dort vom felsigen Untergrund der Berge, über wurzeligen Nadelboden bis hin zu lehmigen Sektionen im Tal eine hohe Abwechslung auf nur einer Abfahrt.

Lenzerheide hat aber nicht den einzigen Park der Region. Nur wenige Auto-Minuten entfernt liegt die Stadt Chur. Dort gibt es einige Lines die nur so vor Air-Time und Flow strotzen. Wer will kann die beiden Parks mit unterschiedlichen Lifts und Trails verbinden.

Ihr merkt schon – die Region bietet viel mehr als man denkt. Wir haben uns zwei Tage im Park Lenzerheide aufgehalten und dort noch nicht jedes Feature entschlüsselt. Wenn man sich dann noch die weitere Auswahl an Trails anschaut, dürfte man hier selbst in einer Woche nicht alles entdecken.

Wie gut ist das Bike Kingdom wirklich?

Wir waren von dem Ambiente und den Menschen begeistert. Das sehr internationale Team im Hotel und in der Shaper Crew, die vielen Bike Schulen mit kleinen Shreddern, das gute Essen und die wunderschöne Landschaft hat uns leichte Kanada Flashbacks gegeben. Der Vibe ist fantastisch und gibt einem Urlaubs-Feeling. Obendrauf kommt, dass in der Region alles auf den Ski und Bike Tourismus ausgelegt ist und man sich dadurch überall willkommen fühlt. Ihr könnt sogar euer Dwonhill Bike hinten am Bus einhängen.

Zwar waren die Trails aufgrund der langen Trockenzeit sehr zerbombt, jedoch war auch hier die Crew schon wieder am Nachbessern. Schön das hier was gemacht wird und obendrauf gibts sehr coole Umfahrungen.

Die große Auswahl an Strecken, verspielten Features und das fantastische Ambiente haben uns definitiv überzeugt und wir werden nächstes Jahr nochmal in die Schweiz fahren um uns die Alpinen Trails anzuschauen und die ein oder andere Rechnung mit der Downhill Strecke zu begleichen.

Mehr Informationen und Fahrszenen von den Strecken findet ihr im folgenden Video:

Weitere Infos zur Region gibts unter: www.bikekingdom.ch

 

Mountainbiken auf der Sonnenseite – Wettervorhersage Osttirol

Lienz, Osttirol, 13. September 2022 – Zur Planung eines jeden Bike-Trips gehört auch immer ein Blick auf die Wettervorsage. Sieht es am Wochenende mal wieder schlecht aus in den klassischen alpenländischen Bike-Hotspots – Tiefdruckgebiete bringt tiefhängende Wolken, keine Sicht und viel Regen – bleiben genau zwei Optionen: Regenklamotten und Dirtsuits an und durch oder eine Alternative mit besserem Wetter finden – zum Beispiel Osttirol, wo fast immer die Sonne scheint, wenn es weiter nördlich schüttet.

„Schuld“ an dieser ausgiebigen Sonnenscheindauer und dem mediterranen Flair zwischen Großglockner (3.798 m) und Lienzer Dolomiten ist die geographische Lage der österreichischen Provinz – kurz gesagt: die richtige Seite der Alpen.

Die Lage südlich des Alpenhauptkamm schützt Osttirol nämlich vor den atmosphärischen Tiefdruckgebieten aus Nordwesteuropa – die Wolken bleiben nördlich an den Bergen hängen und regnen sich dort ab. In der gesamten Südalpenregion dominiert hingegen der Hochdruckeinfluss.

Werbung

Werbung

Und dass es sich dabei nicht bloß um cleveres Marketing handelt, belegen die Zahlen des Zentralamts für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) eindeutig. Laut der obersten österreichischen Wetterbehörde gibt es von Juni bis August in Lienz durchschnittlich 34 Regentage (gerechnet ab einem Liter Wasser pro Quadratmeter in 24 Stunden), in Innsbruck waren es 40 und in Bregenz am Bodensee sogar 41. „Auf ein Quartal gerechnet, ist das ein Unterschied von einer ganzen Woche. Das ist nicht unbedeutend. Außerdem geht es nicht nur um die Menge des Niederschlags oder die Anzahl der Tage, an denen es geregnet hat. In der Region Lienz regnet es während eines Sommergewitters in der Regel nur zwei bis drei Stunden. Ein ganzer Tag Regen ist sehr selten“, kommentiert Gerhard Hohenwarter, Meteorologe am ZAMG. Das Einzige, was sich laut Hohenwarter schwierig vorhersagen lässt, ist, wo es donnern wird: „Gewitter sind sehr lokale Phänomene.“

Rider : Freeride Flo & Credit : Michael Kotowski

Wenn also bei der Planung des spontanen Bike-Trips am Wochenende die großen Fragezeichen hinter der Wettervorhersage auftauchen, wird Osttirol vom Geheimtipp zur echten Alternative.

Ein weiterer Vorteil Osttirols ist, dass es fast jedes Jahr einen Altweibersommer gibt, der die Saison verlängert. Das sommerliche Wetter hält oft bis Mitte oder sogar Ende Oktober an. Der Bikepark Lienz ist daher an den Wochenenden im Oktober entsprechend geöffnet.

Details zur Bikeregion Osttirol sind unter www.osttirol.com/entdecken-und-erleben/sommer/radsport zu finden. Zur perfekten Tourenplanung und allgemeinen Übersicht stellt die Region Osttirol mit ihrer interaktiven Bike-Karte das ideale Werkzeug zur Verfügung.

Folge Bikepark Lienz und Osttirol auf Social Media:

Instagram: https://www.instagram.com/bikeparklienz
Facebook: https://www.facebook.com/Bikeparklienz

Instagram: https://www.instagram.com/osttirolbergtirol
Facebook: https://www.facebook.com/osttiroldeinbergtirol/

 

Alles über Red Bull Hardline 2022 – Jackson Goldstone gewinnt mit 18 Jahren

Sie vielen wie die fliegen an diesem Wochenende. Nicht nur Bernard Kerr hatte beim ausprobieren des 30m Double einen schweren Sturz, sondern auch George Brannigan, Kaos Seagrave und viele andere. Das härteste Downhill Rennen der Welt wurde aufgrund der Streckenänderungen in 2022 noch härter.

Am Ende war es der Jungspund aus Kanada der den Sieg holte. Mir 18 Jahren ist Jackson Goldstone der jüngste Sieger der Red Bull Hardline Geschichte und kam mit fast sieben Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Red Bull Hardline

2022 war auch das erste Jahr in dem eine Frau an der Hardline teilnehmen durfte. Jess Blewitt beeindruckte das Fahrerfeld mit ihrem Mut und ihrem fahrerischen Können. Die junge Neuseeländerin konnte über die hälfte der massiven Features der Strecke abhacken, bevor sie stürzte und sich das Schlüsselbein brach. Sie wurde von den anderen Fahrern zum Rider of the week gewählt.

Walking away from this week incredibly proud of what I’ve achieved, regardless of the fact I ended it with a broken collarbone. I ticked off way more features than I think myself and others thought I would and came somewhat close to almost completing the full course. Hopefully next year I can return and get it done! – Jess Blewitt

Red Bull Hardline 2022 results
Werbung

Werbung

1. Jackson Goldstone (CAN) 2m 20.525s
2. Joe Smith (GBR) 2m 27.043s
3. Taylor Vernon (GBR) 2m 27.084s
4. Ronan Dunne (IRL) 2m 27.273s
5. Gee Atherton (GBR) 2m 28.356s
6. Sam Gale (GBR) 2m 28.902s
7. Jim Monro (GBR) 2m 28.930s
8. Harry Molloy (GBR) 2m 31.714s
9. Thibault Laly (FRA) 2m 31.767s
10. Florent Payet (FRA) 2m 37.436s

Red Bull Hardline
Freerider Vincent Tupin bewies puren Wahnsinn mit einem Suicide No-Hander über das riesige Roadgap

Ihr habt das Rennen verpasst oder wollt es nochmal sehen. Dann haben wir hier die Wiederholung der Red Bull Hardline 2022 für euch.

Mit nur 18 Jahren hat es der kanadische Junior World Cup Racer Jackson Goldstone geschafft das härteste Downhill Rennen der Welt zu gewinnen. Goldstone war die ganze Woche stark auf dem Rad, war der erste Fahrer der einen kompletten Lauf auf der Strecke machen konnte und das muss ihm extrem bei der Vorbereitung auf das Event geholfen haben. Im folgenden Video könnt ihr euch nochmal seinen Siegeslauf anschauen.

Bernard Kerr hat sich die ganze Woche um das Fahrerfeld gekümmert und war der erste, der sich an die massiven Doubles gewagt hat und dafür mit einem schweren Sturz bezahlen musste. Der dreifache Hardline Gewinner hat uns in seinen Youtube Videos mit hinter die Kulissen genommen, zeigt wie er seinen schweren 30m Sturz bewältigt und wie er es schafft im Qualifying auf Platz eins zu fahren. In seinem Finals Video ist es umso emotionaler zu sehen wie er im Rennlauf stürzt und mit seinen Gefühlen zu kämpfen hat.

Red Bull Hardline

Red Bull District Ride – Die Highlights aus Nürnberg + Video & Fotostory

Alle paar Jahre wandelt die wunderschöne Altstadt Nürnbergs ihr Gesicht. Zwischen den historischen Gebäuden stehen dann riesige Sprünge, Quarterpipes und Features auf denen die besten Slopestyle Athleten der Welt ihr Können unter Beweis stellen. 2022 ging es wieder auf den besonderen Kurs. Emil Johansson holte sich mit extremen Kombos und seinem stylischen Fahrstil Gold – Wir waren vor Ort und haben für euch ein paar der Highlights festgehalten. 

FOTOS VON SEBASTIAN MARGGRAFF

Abgesehen von der Parkplatzsuche ist Nürnberg ein Highlight. Die Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und monumentalen Kirchen gefällt selbst Menschen die ihre Zeit lieber in der Natur verbringen. Doch beim Red Bull District Ride ist die Stadt nur Kulisse und der Fokus liegt auf den massiven Sprüngen und den Athleten in der Luft.

Bei unserer Ankunft am Freitag haben wir mit Trainingsläufen gerechnet, jedoch wurde der erste Contest Run schon auf den Abend verschoben, da für Samstag schlechtes Wetter vorausgesagt wurde. Somit mussten die Athleten einen Tag früher zeigen was sie drauf haben ohne ihr Training richtig durchziehen zu können. Das sorgte unteranderem im Fahrerfeld für etwas Unmut.

Werbung

Werbung

Wer sich mit der Materie befasst, weiß, dass es sich im Slopestyle um die größten Trickjumps handelt. Fehler können hier sehr schnell sehr schlimm enden und somit müssen sich selbst die Besten der Welt ordentlich vorbereiten und an den Kurs gewöhnen. Da die Begebenheiten der Stadt die Strecke extra gefährlich machen und bei einem Sturz Geländer, Treppen und Bordsteine das Risiko einer Verletzung erhöhen, ist die Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg und wichtig für das Selbstbewusstsein.

Neben dem ungewohnten Untergrund kam noch dazu, dass das ein oder andere Feature etwas kurz, oder mit einem extremen Risiko bei Fehlern verbunden war. Das wurde auch im Training klar, nachdem sich Tim Bringer und Szymon Godziek verletzten und somit beim Contest nicht mehr antreten konnten. Es wurde gemunkelt, dass darauf der ein oder andere Fahrer ebenfalls zurücktrat und auf eine Teilnahme am Contest verzichtete. Somit konnte unteranderem der Brite Tom Isted nachrücken und einen brachialen Contest Run hinlegen.

Die Finale Start List

– war definitiv vielversprechend. Neben den Top Athleten der FMB World Tour waren auch Legenden wie Jakub Vencl am Start. Entschieden wurde der Contest natürlich wieder zwischen den vier dominierenden Charakteren des Sports.District Ride

Best Trick Contest

Der Best Trick Contest fand Freitag Abends statt. Das komplette Fahrerfeld versammelte sich dafür am großen Trickjump am Markt vor der Frauenkirche. Nicht nur die Männer lieferten eine Show sondern auch einige der besten Slopestyle Frauen der Welt waren am Start. Caroline Buchanan bewies mit ihrem riesigen Frontflip, dass die Frauen auf einem extrem hohen Niveau unterwegs sind. Zwar stürzte Caroline schwer, jedoch bewiesen die restlichen Athletinnen aus welchem Holz sie geschnitzt sind. Schade, dass Red Bull bei diesem Event auf weibliche Athletinnen im Live Stream verzichtet hat.

Bei den Männern kam es zu einigen Momenten die so noch nicht zu sehen waren. Gleich Fünf Worlds First Tricks wurden innerhalb von einer Stunde gestanden. Den Artikel dazu findet ihr hier – 5-worlds-first-trick-combos-beim-best-trick-contest-der-red-bull-district-ride

Let the show begin

Am Samstag war es dann soweit. Nach ein paar Trainingsrunden gingen die Jungs an den Start und lieferten eine Show wie es sie schon lange nicht mehr gegeben hat. Wer massive Flips, Spins, Turns und Slopestyle Action vom feinsten liebt, war hier am richtigen Ort.

Tom Isted sorgte mit seinem fetten Backflip von der Quarter für offene Münder. Nicholi Rogatkin könnte Strom erzeugen, denn der Amerikaner dreht sich schneller als ein Windrad und geht bei seinen Contest Runs über Grenzen des Möglichen heraus. Den zeweiten Platz hat er sich definitiv verdient.

Den dritten Platz belegte Stimmungskanone Erik Fedko. Kaum ein anderer Athlet fliegt so geschmeidig durch die Luft wie der Nordrhein-Westfale. Die Kombination aus Tricks und Steez überzeugte die Judges. Erik holte sich Bronze.

Auch 2022 ist sein Jahr. Emil Johansson dominierte schon die ganze Saison und holte sich auch beim Red Bull District Ride den Sieg. Der Schwede scheint unschlagbar und ist mit seinen Trick-Kombinationen auf einem anderen Niveau unterwegs.

Also falls ihr beim nächsten mal in der nähe seid, lasst euch das Event nicht entgehen. Die Show die die Jungs und Mädels dort abliefern ist unvergleichbar und definitiv die fürchterliche Parkplatzsuche in Nürnberg wert 😉

Wir freuen uns auf das nächste mal. Und dann hoffentlich mit noch mehr weiblichen Athletinnen.

 

Red Bull District Ride Countdown – noch knapp eine Woche bis zum Slopestyle-Event des Jahres

Knapp eine Woche dauert es noch, bis der Red Bull District Ride zum sechsten Mal die Nürnberger Altstadt in ein Mountainbike-Slopestyle-Paradies ohnegleichen verwandelt. Höchste Zeit also, die letzten wichtigen Infos mit euch zu teilen und alle FAQs zu beantworten – vom Onsite-Event über die Live-Übertragung bis zum Best Trick Contest und der Women’s Progression Session.

Zeitplan und Live-Übertragung

Der Red Bull District Ride beginnt traditionell am Freitagabend mit dem Best Trick Contest (live auf YouTube und Facebook), bei dem nicht nur die 15 District Rider teilnehmen können, sondern auch Diego Caverzasi (ITA), Nico Scholze (GER), Alejandro Bonafe (ESP) und Tom Isted (GBR) mit spektakulären Big Air Jumps bereits einen Vorgeschmack auf den nächsten Tag liefern und die Zuschauer auf das Wochenende einstimmen.

Werbung

Werbung

Am Tag darauf, am 3. September erreicht der Red Bull District Ride mit dem Slopestyle Contest seinen Höhepunkt. Die 15 besten Rider der Welt zeigen ihr atemberaubendes Repertoire an Tricks auf der rund 700 Meter langen Strecke von der Kaiserburg zum Hauptmarkt. Der Slopestyle Contest beginnt um 14:30 Uhr und wird live übertragen auf Red Bull TV (Deutsch und Englisch), Red Bull TikTok, dem Bayerischen Rundfunk (BR), #DABEI – Magenta und Servus TV Deutschland.

Freitag, 2.9.2022

09:30 Uhr – Training
13:30 Uhr – Training
18:15 Uhr – Red Bull District Ride Best Trick (Live auf YouTube und Facebook)
19:15 Uhr – Siegerehrung

Samstag, 3.9.2022

10:00 Uhr – Training
13:00 Uhr – Training
14:45 Uhr – Red Bull District Ride Slopestyle Contest (Live auf Red Bull TV, TikTok u.a.)
17:25 Uhr – Siegerehrung

Wichtige Onsite-Informationen

Als Zuschauer vor Ort genießt man freien Eintritt und hat die Möglichkeit sich in den Zuschauerbereichen entlang der gesamten Strecke zu positionieren. Um keine Action vom Rest der Strecke zu verpassen, halten drei große Videoleinwände die Besucher durchgehend auf dem Laufenden, was sich anderswo gerade tut.

Im größten Zuschauerbereich im Big Air District am Nürnberger Hauptmarkt, wo auch das große Finale eines jeden Runs zu sehen sein wird, finden sich außerdem der Red Bull District Ride Fanshop, sowie die Expo-Stände verschiedener Partner des Red Bull District Ride.

Aufgrund des hohen zu erwartenden Besucheraufkommens empfiehlt es sich zu Fuß, per Bike oder mit der U-Bahn zum Veranstaltungsgelände zu kommen. Wer dennoch mit dem Auto anreist, muss verschiedene Straßensperrungen aufgrund des Red Bull District Rides beachten und findet verschiedene begrenzte und auf PKWs beschränkte kostenpflichtige Parkmöglichkeiten in fußläufiger Entfernung zum Eventgelände.

Detaillierte Informationen zum Event gibt es auf Red Bull District Ride 2022: Alle Infos zum Event!Sowie auf Red Bull District Ride – Stadtportal Nürnberg (nuernberg.de) und Red Bull District Ride – FAQs.

Best Trick Contest

Am Freitagabend findet zum Warm-Up wie schon die letzten Jahre auch wieder der Best Trick Contest am Hauptmarkt statt. Hier haben die Rider in einer Stunde Zeit, den Big Air Jump so oft sie wollen auszutesten. Der beste Trick wird bewertet, die Top 5 bekommen Preisgeld. Dass bereits hier ordentlich Action zu erwarten sein wird, hat nicht zuletzt Nicholi Rogatkin bei der 2017er Ausgabe des Red Bull District Ride bewiesen, als er mit seinem 1440 nicht nur den Slopestyle Contest gewann, sondern tags zuvor bereits den Best Trick Contest für sich entscheiden konnte.

Dieses Jahr sind folgende vier Fahrer für den Best Trick Contest gesetzt:

  1. Diego Caverzasi (ITA)
  2. Nico Scholze (GER)
  3. Alejandro Bonafe (ESP)
  4. Tom Isted (GBR)

Auch aus dem Hauptfeld des Red Bull District Ride wird eine rege Teilnahme erwartet, so dass sicher einige der 15 Rider, die sich für den Slopestyle Contest am Samstag qualifiziert haben, bereits freitags ihr Können andeuten:

  1. Emil Johansson (SWE)
  2. Erik Fedko (GER)
  3. Timothé Bringer (FRA)
  4. Nicholi Rogatkin (USA)
  5. Dawid Godziek (POL)
  6. Tomas Lemoine (FRA)
  7. Lucas Huppert (SUI)
  8. Max Fredriksson (SWE)
  9. Torquato Testa (ITA)
  10. Paul Couderc (FRA)
  11. Szymon Godziek (POL)
  12. Jakub Vencl (CZE)
  13. Lukas Knopf (GER)
  14. Miguel Guerrero (ESP)
  15. Thomas Genom (BEL)*

(*Thomas Genon wird als First Alternate den Kanadier Griffin Paulson ersetzten, der verletzt zurückziehen muss.)

Red Bull District Ride Women’s Progression Session

Beim Red Bull District Ride 2022 sind erstmals nicht nur die besten Rider, sondern auch die besten Riderinnen der Welt zwischen Kaiserburg und Hauptmarkt unterwegs – komplett ohne Wettkampf-Druck. Das Quintett, das sich zum Trainieren und Ausprobieren sowohl freitags als auch samstags auf der Diamond Strecke befinden wird, sind Patricia Druwen (GER), Caroline Buchanan (AUS), Kathi Kuypers (GER), Gemma Corbera (ESP) und Ellie Chew (NZL).

Die Progression Session beim Red Bull District Ride gibt den fünf Fahrerinnen die Möglichkeit ihre Fähigkeiten auf der wohl spektakulärsten Slopestyle-Strecke der Welt unter Beweis zu stellen, mit den besten Ridern der Welt zu trainieren und im gegenseitigen Austausch das eigene Riding zu verbessern. Während der zwei Tage können sich die fünf langsam an die verschiedenen Obstacles heranwagen und in ihrem eigenen Tempo ausprobieren, was möglich ist.

„Ich freu mich mega beim Red Bull District Ride im Rahmen einer Progression Session dabei zu sein Ich bin noch nicht allzu lange dabei, aber es war schon immer mein Traum auf einer Diamond Strecke zu fahren.“ – Patricia Druwen

 

Stay tuned!

Über den Red Bull District Ride

Der Red Bull District Ride ist der größte, urbane MTB Slopestyle Event der Welt, der über das Wochenende vom 2.-3. September in der Nürnberger Altstadt stattfindet. Highlights des Red Bull District Ride sind der Best Trick Contest am Freitagabend und der Slopestyle Contest am Samstag, bei dem die 15 besten MTB-Slopestyle-Rider der Welt antreten.

Der Red Bull District Ride folgt einer Strecke von der Kaiserburg bis zum Hauptmarkt, wo das große Finale mit dem Big Air Jump im Herzen von Nürnberg stattfindet. Der Kurs führt quer durch die Altstadt und ist in fünf verschiedene Districts unterteilt, die den Ridern jeweils unterschiedliche Fähigkeiten abverlangen. Dabei fühlt sich der Red Bull District Ride nicht an wie ein reiner Slopestyle- oder Freeride-Contest, sondern birgt auch Elemente des Skatepark-Fahrens, aber mit großen Sprüngen, Drops und Step-Downs. Als Highlight in jedem Athletenkalender ist der Red Bull District Ride immer wieder Schauplatz mitreißender Action und diverser noch nie gesehener Tricks, sog. “Worlds Firsts” auf dem Mountainbike.

Nach 2005, 2006, 2011, 2014 und 2017, als bis zu 80.000 Zuschauer über das Contest-Wochenende vor Ort waren, findet der Red Bull District Ride in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Die bisherigen Gewinner sind Aaron Chase (USA), Cam McCaul (USA), Sam Pilgrim (GBR), Brandon Semenuk (CAN) und Nicholi Rogatkin (USA). Als Diamond Event ist der Red Bull District Ride Teil der Freeride Mountain Bike (FMB) World Tour.

Instagram: @redbullgermany und @redbullbike

Facebook: @redbullbike und @redbull

YouTube: @RedBullBike

MTB-Spot Osttirol – positive Bilanz für die Bike-Saison 2022

Osttirol wird 2022 erneut seinem Ruf als erstklassiges Reiseziel für Mountainbike-Rider gerecht. Die österreichische Region, die mit dem Bikepark Lienz und dem Bikepark Großglockner Resort gleich über zwei Hotspots verfügt, zieht bereits vor dem Ende der Bike-Saison eine mehr als positive Bilanz. Der Bikepark Lienz hat in seiner ersten Saison als Mitglied des Gravity Card Verbunds an internationaler Sichtbarkeit gewonnen und konnte deutliche Zuwächse an Besuchern verbuchen. Zahlreiche Mountainbiker haben das mediterrane Flair und die erholsame, familiäre Atmosphäre vor einer märchenhaften Kulisse mit den höchsten Gipfeln des Landes genossen. Und es kommt noch besser: Die Saison ist noch lange nicht vorbei, Osttirol genießt bis Mitte Oktober seinen Altweibersommer.

Mit seinem mediterranen Flair, seiner familiären Atmosphäre und den Panoramablicken auf die höchsten Gipfel Österreichs wird Osttirol bei Mountainbikern immer beliebter. Ob im reinen Downhill-Modus mit Freunden oder mit der ganzen Familie auf den 600 Kilometern Bike-Strecken, die die Region zu bieten hat: Immer mehr Biker genießen die natürliche Umgebung südlich des Alpenhauptkamms. In der gesamten Region zeigte die Zahl der Übernachtungen im Juni und Juli im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs von mehr als 15 Prozent, was auchauf die große Anzahl an Bikern zurückzuführen ist.

Bikepark Großglockner Resort - Credit: Michael Kotowski - Rider: Freeride Flo
Bikepark Großglockner Resort – Credit: Michael Kotowski – Rider: Freeride Flo

Zuwächse verzeichnen konnte entsprechend auch der Bikepark Lienz – auch bedingt durch Gravity Card, die den erst fünf Jahre alten Bikepark bei vielen neuen Besuchern auf die Landkarte gesetzt hat. „Mit dem heurigen Sommer sind wir bis dato sehr zufrieden! Schön zu sehen, dass immer mehr Biker nach Lienz kommen und auch das Feedback ist überwältigend. Stau an den Zustiegen oder Bremswellen sind für uns Fremdwörter. Bei uns ist halt eben noch alles etwas entspannter und das bei hoher Qualität und verdammt abwechslungsreichen Trails.“, freut sich Mario Tölderer, CEO der Lienzer Bergbahnen.

Werbung

Werbung

Eines der Highlights im Bikepark Lienz war die Austragung der Auner Austrian Gravity Series. Die Rennserie für Einsteiger und Nachwuchsfahrer (ab 11 Jahren) machte bereits zum zweiten Mal Stopp in Lienz. Mehr als 140 Rider gingen am 23. Juli an den Start. „Es ist schön, zu sehen, wie der Bikepark Lienz stetig wächst und immer mehr Mountainbike-Fans nach Lienz lockt. Vor allem die Zahl an motivierten Nachwuchssportlern und die Nachfrage nach Rennen waren für den Bikeverein Ride Free Osttirol ausschlaggebend neben dem Winterevent ‚Ride Hard On Snow‘ eine entsprechende Sommer-Downhillveranstaltung nach Lienz zu bringen“, erklärt Obmann Rene Unterwurzacher. Das Event in Lienz wird in Zukunft um eine Expo sowie eine Afterparty erweitert.

Der zweite Bikepark in Osttirol, der Bikepark Großglockner Resort bietet, neben knackiger Downhill- und Enduro-Action auch einen spektakulären Ausblick auf die höchsten Berge der österreichischen Alpen. Der am Fuße des Großglockners (3.798 m) gelegene Park garantiert mit insgesamt 60 Kilometern nahezu naturbelassener Mountainbike-Strecken viele Möglichkeiten für abwechslungsreiche Tage für Biker aller Niveaus.

„Osttirol bietet einfach sehr viele Möglichkeiten. Innerhalb einer Woche kann man natürlich unsere beiden Bikeparks ausgiebig genießen, aber auch mal einen Tag auf dem E-MTB verbringen. Wir haben insgesamt 600 Kilometer Fahrradstrecken. Dazu ist unsere Region für sein mediterranes Flair bekannt.“, kommentiert Franz Theurl, Obmann, Tourismusverband Osttirol.

Für Rider, die die Farben des Herbsts genießen wollen, bietet Osttirol oft bis Mitte Oktober Sonne und milde Temperaturen. Bis Ende Oktober werden die Lienzer Bergbahnen jedes Wochenende in Betrieb sein. Nur der Bikepark „Großglockner Resort“ schließt aufgrund seiner Höhe bereits Ende September seine Tore.