Custom-Bikes, Custom-Wear, wer Style möchte, designed selbst.

Jeder kennt es, die Suche nach dem perfekten Style. Egal ob beim Tuning des eigenen Bikes oder bei der Auswahl seiner Bikeklamotte. Was sich beim Biketuning schon seit längerem ohne Probleme wuppen lässt, war zumindest bei der farblichen Abstimmung der Kleidung bis jetzt nicht immer ganz einfach!

(1) Vorwort
(2) So designst Du deine Klamotten selbst
(3) Ein Päkchen aus Andorra – Die Klamotten sind da!
(4) Preis/Leistung

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(1) Vorwort

Mittwoch, der 31.07.2019

Nachdem ich bei 30°C Raumtemperatur schon einen wirklich bescheidenen Schlaf genießen durfte, hielt sich meine Motivation aufzustehen (vollkommen zershredded von der Nacht) etwas in Grenzen. Um hier keinen falschen Eindruck zu vermitteln, sollte ich vielleicht hinzufügen, dass wir zu diesem Zeitpunkt keine funktionstüchtige Klimaanlage im Büro hatten, was das Ganze nicht besser macht – vor allem, wenn Du von der Nacht zerstört das Büro betrittst und das Gefühl erleidest, eine finnische Sauna vollbekleidet  zu betreten. Hört sich nicht nur ungeil an, ist es auch!

Nachdem ich mir den ersten Kaffee in meine GRAVITY-Tasse füllte, begann die tägliche Morgenroutine  eine Redaktions-Runde drehen, Updates einholen, ein bisschen rumwitzeln und anschließend die täglich neu eintrudelnden E-Mails abarbeiten. Auch das ist nicht immer spannend, kann aber Spaß machen, wenn Du etwas entdeckst, was dich sofort flasht. Und so war es auch. Denn ich bekam eine Anfrage von ÚNIC BIKEWEAR, ob wir nicht Bock hätten, einen 500,00€ Einkaufsgutschein für die im Shop selbst konfigurierbare Bike-Wear einzulösen. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass ich die Mail schneller beantwortete, als ich sie gelesen habe. Genauso kurz darauf erhielten wir unseren Promo-Code. Let´s go!

(2) So designst Du deine Klamotten selbst

Angekommen auf der Seite von ÚNIC fallen uns gleich 2 Dinge auf. Nicht so cool, die Seite ist nicht deutschsprachig verfügbar, dafür aber mit Englisch-Grundkenntnissen leicht zu verstehen. Sehr cool, Bestellungen über 100€ sind gänzlich nach Deutschland versandkostenfrei.

Da ich über genug kurzärmlige Jerseys und Hosen verfüge, habe ich mich dazu entschieden, ein gänzlich langes Outfit zu kreieren. Wichtig war mir hierbei, dass dieses gut zu meinem Dirtbike, Handschuhen, Helm und Goggles passt. Zudem wollte ich noch ein paar der Marken abdrucken, die uns gänzlich immer gut supporten, wenn es um Ersatzteile, Protektoren oder sonstige Anliegen geht, die für uns als Redakteure wichtig sind.

Sobald Ihr auf den Menüpunkt MEN geht, habt Ihr die Möglichkeit, komplette Outfits (Kits) auszuwählen.

Achtung: Alle Kits gibt es auch mit langen Hosen. Dies wird allerdings erst ersichtlich, wenn Ihr nach anschließender Auswahl mit den Mauszeiger über das Produktbild fahrt.

Wie Ihr im Bild schon leicht erkennen könnt, gibt es den abgerundeten, blauen Customize-Button. Sobald Ihr auf diesen klickt, könnt Ihr eurer Kreativität freien laufen lassen.

Bei unserem Test, haben wir uns für den FZ6 Kit entschieden. Bei jedem Kit gibt es andere Designmöglichkeiten, was die Anzahl der zuweisbaren Farben anbelangt. Wir empfehlen daher, schaut Euch die Kits genau an! Wenn Ihr also wie wir 4 Farben unterbringen wollt, entscheidet Euch auch für einen Kit mit 4 Farben. Die Farbwerte lassen sich  leider nicht speichern und per Einmal-Klick auf andere Outfits übertragen.

Um einen auf richtig dicke Hose zu machen, könnt Ihr neben euren Namen auch eine Landesflagge abbilden lassen, so dass einem Pro-Rider-Look nichts im Wege steht. Sobald noch ein paar Logos abgedruckt sind, lassen Euch die Leute in der Bikepark-Liftschlange mit hoher Sicherheit auch gerne mal den Vortritt. Hier solltet Ihr aber Vorsicht walten lassen. Erstens steckt Ihr Eure Erwartungshaltung gegenüber anderen Ridern sehr hoch und zweitens kann dies durchaus peinlich werden, wenn eure Trail-Perfomance, der einer Schnecke ähnelt oder Ihr auf Grund fehlender Fahrtechnik unbeholfen in den Boden einschlägt.

Daher ist es ebenso wichtig, nicht irgendwelche Trademark-Logos in den Konfigurator hochzuladen, ohne sich vorher eine Erlaubnis einzuholen! Wenn Ihr Trademarks abbilden möchtet, geht dies bei ÚNIC nur mit Zustimmung der jeweiligen Markeninhaber. Diese muss dann auch per Mail inklusive Eurer Bestellnummer an ÚNIC weitergeleitet werden. Falls Ihr keine Nutzungsbefugnis nachweisen könnt, wird Eure Bestellung nie den Warenausgang sehen.

Okay, so viel zu den Infos, wenn Ihr bestellen möchtet. Nachdem wir ordentlich rumgestylt haben, sieht unser Outfit so aus. Ab damit in den Druck!

(3) Die Klamotten sind da!

Donnerstag, 15.08.2019
Nachdem ich nun 2 Wochen wie auf Kohlen gesessen habe, war es nun soweit! Der Empfang rief mich an, es ein Post bekommen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich ehrlich gesagt mit einem ganz anderen Päkchen gerechnet und mich schon darüber geärgert, dass in der mir vorliegenden Verpackung niemals Lenker sein können. Und somit bildete sich auf meinem eher grießgrämigen Gesicht, ein ehrliches Lächeln, die Vorfreude stieg! Ich rannte direkt zum Auto – packte meinen Fullface, die Goggles und Handschuhe. Zurück im Büro zog ich alles an und der erst Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, war: „Yeah Man, now you´re looking like a damn pro!“

Zum Tragegefühl. Die Sachen sind wirklich super bequem und der lange Anzug fühlt sich genauso an wie mein Jogginganzug, den ich zuhause trage. Das Material ist weich mit ordentlich Strech und das ohne Jucken und Kratzen. Bei der Größentabelle kann ich jedem empfehlen, einfach die Maßtabelle auf der Seite von ÚNIC einzublicken und bei sich selbst mal abzumessen. Die Hose hätte ich definitv auch eine Größe kleiner nehmen können, da alles auch so perfekt gepasst hätte mit Protektorshort, Knie- und Schienbeinschutz. Hier habe ich mich aber selbst aber ein bisschen  irritieren lassen, da ich bei verschiedenen Anbieter zwischen der 32 und 34 schwanke. Daher der Tipp, sich die Größentabelle im Vorfeld anzuschauen.

(4) Preis/Leistung

Wenn ich mir überlege, dass man für ein Custom-Outfit mit Logo-Print und Versand 250,00 € zahlt, fällt mit nur ein Wort in den Sinn: Hammer!
Die Klamotten sind wirklich verarbeitet und sauber genäht. Bei den Print solltet Ihr bei Logodaten ausschließlich vektorfähige Daten anliefern, um das beste Druckqualität zu erhalten. Das liegt daran, dass bei Vektordaten die Bildgröße anders als bei Pixeldaten beliebig skaliert werden kann. Wenn Ihr bei der Datenanlieferung Probleme oder Fragen habt, fragt doch einfach mal einen Freund, der sich mit Photoshop oder Illustrator auskennt. Das einzige Manko, was ich feststellen konnte: Im Ellbogen und Kniebereich würde ich mir zusätzlich einen strafferen Stoff wünschen, der richtig reißfest und strapzierfähig ist, um sich bei stärken Stürzen kein Risse oder Löcher in die Kleidung zu reißen.

Fazit: Für alle, die nach einer Custom Racewear suchen, die nicht nur erschwinglich, sondern auch qualitativ gut ist, ist ÚNIC eine absolut zu empfehlende Option.

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TEST: Rockshox Flight Attendant – High-End Fahrwerk am YT Capra

Vor wenigen Wochen haben Sram und Rockshox das neue Flight Attendant präsentiert. Ein Fahrwerks System, dass auf die jeweilige Fahrsituation reagiert und die Compression in Echtzeit anpasst um die perfekte Fahrwerkseinstellung zu finden. Sram hat uns ein YT Capra mit Flight Attendant zur Verfügung gestellt und wir konnten das neue System ausführlich testen. Was das neue High-End Fahrwerk kann und ob der Flight Attendant hält was er verspricht, erfahrt ihr hier.

Aber was ist Flight Attendant eigentlich? Rockshox und Sram bewerben das System als „Das einzige automatische Fahrwerkssystem, das auf den Fahrer hört und in Echtzeit reagiert“. Dieses Fahrwerkssystem nutzt eine Reihe von Sensoren an Gabel, Dämpfer und im Tretlager um die Bewegung des Fahrrads „im Raum“ zu analysieren und kombiniert diese Daten mit dem Fahrerinput um das Fahrwerk automatisch anzupassen. Falls ihr euch jetzt fragt was wir mit „im Raum“ meinen – Der Flight Attendant existiert quasi in einem dreidimensionalen Raum bei dem er mit Hilfe der Sensoren immer weiß in welcher Position das Fahrrad steht. Fahren wir bergab, geben die Sensoren ein Feedback an das System, das somit weiß, dass wir bergab fahren. Das gilt auch für die seitliche Neigung und das Pedalieren. Sobald wir Input geben, signalisieren die Sensoren in Gabel, Dämpfer und Tretlager die Situation und passen Compression/Zugstufe an.

Der Flight Attendant unterschiedet aber nicht nur zwischen offen(Open) und geschlossen(Lock), sondern verfügt noch über eine dritte Stufe. Diese sogenannte „Pedal“ Stufe siedelt zwischen den beiden anderen Einstellungen an und aktiviert sich meistens in Tretstücken auf dem Trail. Bemerkbar macht sich das vor allem auf tretlastigen Enduro Passagen. Der Flight Attendant erkennt anhand des Untergrund und der Lage im Raum, dass wir uns auf einem Trail befinden und lockt das Fahrwerk deshalb nicht komplett, sondern verstellt die Druckstufe so, dass wir beim Pedalieren nicht durch Wippen Kraft verlieren.

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Flight Attendant – Preis und Verfügbarkeit

Wer sich bisher mit dem System befasst hat, weiß, dass der Flight Attendant  vorerst ausschließlich in Kompletträdern erhältlich ist. Neben dem uns zur Verfügung gestellten YT Capra Uncaged 6 Modell gibt es noch eine YT Jeffsy Variante, ein Canyon Spectral und Neuron, ein Trek Slash und ein Specialized Enduro. Wann das System einzeln erhältlich ist, können wir noch nicht sagen.

Da es hier aber nicht um die Fahrräder, sondern um das Fahrwerk geht, gehen wir nur kurz auf das uns zur Verfügung gestellte Capra ein und hoffen, dass wir euch zukünftig nochmal einen genaueren Test zum Forchheimer Enduro präsentieren können. Kleiner Spoiler – die Kiste macht echt eine menge Spaß.

YT Capra

YT Capra Uncaged 6

Das uns zur Verfügung gestellte Carbon Capra Uncaged 6 lässt keine Wünsche offen. Wir haben hier eine premium Ausstattung mit dem neuen Flight Attendant, Sram AXS X01 Eagle Schaltung, AXS Reverb Sattelstütze, Sram Code RSC und einem Crankbrothers Carbon Laufradsatz. Das Flight Attendant System am Capra befindet sich in der neuen 170mm Rockshox Zeb Ultimate, dem neuen Super Deluxe Ultimate Dämpfer und der Sram X01 DUB Kurbel.

Die Geometrie des Young Talent ist durchaus modern. Das Capra hat erst Anfang des Jahres ein Face Lift bekommen, dass wir euch hier vorgestellt hatten. Der Reach bei Größe L mit 29″ Laufrädern liegt bei 467mm und wir mit einer recht kurzen Kettenstrebe von 438mm kombiniert. Der Lenkwinkel befindet sich bei 64,2° und der Sitzwinkel bei 77,6°. Beide Winkel sind mit einem Flipchip an der Dämpferaufhängung anpassbar, jedoch haben wir die Finger davon gelassen und uns ausschließlich auf den Flight Attendant konzentriert.

Preislich befindet sich das Capra bei 8.999 Euro.

Flight Attendant

Die Unterschiedlichen Modi

Um ehrlich zu sein – Der Flight Attendant hat mehr LED Farben wie die Weihnachtsdekoration meiner Nachbarn. Das kann am Anfang ganz schön verwirrend sein. Um mit dem Setup und den Einstellungen klar zu kommen, haben wir uns erst einmal die ausführlichen Rockshox Youtube Videos angeschaut und uns dort alles erklären lassen. Diese Playlist können wir jedem Flight Attendant Besitzer ans Herz legen, da Rockshox dort wirklich viele wichtige Informationen in ihren Videos aufbereitet hat.

Bias-Modus

Wie schon am Anfang des Artikels erwähnt gibt es im Hauptmodus (Auto-Modus) gleich drei unterschiedliche Stufen – Open, Pedal und Lock. Dieser kann aber mit Hilfe des Bias-Modus zusätzlich konfiguriert werden. Um in den Bias zu kommen drücken wir am Hauptsensor an der Gabel auf den Menü Button des Moduls bis die LEDs Lila leuchten. Nun können wir dem System sagen, dass es entweder die Open oder die Lock Funktion bevorzugen soll. Von Werk aus ist das System in der neutralen Bias Position. Drücken wir nun auf Minus können wir -1, oder -2 Schritte in Richtung Open gehen. Somit wird das System die Offene Stellung im Auto-Modus bevorzugen. Drücken wir auf Plus (+1, +2) können wir dem System sagen, dass es die Pedal und Lock Stufe bevorzugt.

Diese Einstellung kann man jederzeit an der Gabel und mit der AXS Mobile App anpassen. Das gilt auch für die folgenden Modi.

Manueller-Modus

Falls ihr den Auto-Modus mal deaktivieren wollt und manuell durch die Stufen schalten wollt, könnt ihr das mit diesem Modus machen. Den Modus könnt ihr ebenfalls über die Menü Taste aktivieren und dann entweder am Control Modul an der Gabel zwischen den Stufen switchen, oder nutzt dafür den AXS Hebel an der linken Seite des Lenkers. Über diesen könnt ihr übrigens auch dien Sattelstütze bedienen.

Override Modus

Nehmen wir an ihr wollt beim Start in den Trail sprinten. Dafür könnt ihr den Override Modus nutzen um euch sicher zu sein, dass ihr genau den passenden Modus für die Situation habt. Den Override Modus könnt ihr wahlweise auf Open, Pedal und Lock setzen und belegt dann eine der AXS Controller Tasten mit der gewünschten Stufe. Sprintet ihr nun in den Trail, haltet ihr diese Taste kurz gedrückt und könnt sobald es wieder auf der Strecke knallt den Modus deaktivieren und seid wieder im Auto-Modus.

Druckstufeneinstellung

Den Rebound/Zugstufen könnt ihr wie bei den klassischen Rockshox Gabel auf der Unterseite des rechten Trauchrohrs einstellen. Für die Low-Speed- und High-Speed-Compression müsst ihr jedoch das Control Modul oder die AXS App nutzen. Beide Druckstufen lassen sich in 10 Stufen auf euer gewünschtes Setup einstellen. Ein Vorteil zum klassischen einstellen über das Rädchen auf der Gabel ist, dass ihr nun genau sehen könnt wie viele Clicks ihr verwendet habt.

AXS App

Die Sram AXS App

Wie eben schon erwähnt ist auch der Flight Attendant mit der AXS App kompatibel. Neben den klassischen Angaben wie Akkustand und die Anzeige der gekoppelten Geräte kann man hier nun auch den Flight Attendant konfigurieren. Nachdem wir das System gekoppelt hatten und alle Komponenten mit dem Herzstück (Control Modul an der Gabel) verbunden hatten, konnten wir auf das System zugreifen und den Bias-Modus und die Druckstufen einstellen.

Wie auch schon von den anderen Komponenten bekannt, kann man die Controller nach eigenem Geschmack belegen. Wir haben die Schaltung natürlich auf den rechten Controller und den Flight Attendant, sowie die Reverb Sattelstütze auf den linken Controller gelegt. Wer mag, kann hier noch das Hoch- und Runterschalten auf seine bevorzugten Tasten legen.

Tipp: Beim koppeln der Komponenten unbedingt den Schritten aus dem Sram AXS App Guide folgen. Das vermeidet einiges an Stress und Verzweiflung.

Das neue Fahrwerk – Ein Traum mit neuen Features

Rockshox hat den Flight Attendant nicht nur in vorhandene Komponenten integriert, sondern das Fahrwerk ordentlich überarbeitet. Das zählt für die Ultimate Modelle der Pike, Lyrik und Zeb. Interessant ist auch, dass die Gabeln nun noch mehr auf ihren Einsatzbereich zugeschnitten sind. Heißt: ihr braucht eine Enduro Gabel – Die Zeb ist das richtige für euch und wird nun in den passenden Federwegs-Längen erhältlich sein. Wollt ihr jedoch eine Lyrik für den Enduro Einsatz mit 180, oder sogar 190mm Federweg nutzen, gibt es diese Zukünftig nicht mehr mit so viel Federweg. Rockshox will damit erreichen, dass ihr für den jeweiligen Einsatz die beste Performance bekommt.

Aber was ist neu an der Gabel? Die Internals und das Chassis der Gabeln wurden überarbeitet. Markant ist, dass Rockshox nun auch auf Pressure-Valves setzt. Falls ihr mal ungewünschten Druck im System habt, könnt ihr diesen nun über die Ventile ablassen. Andere Hersteller haben dieses System schon länger verbaut und wer schon einmal in den Genuss dieser Funktion kam, weiß wie gut sich die Gabel nach ablassen des Drucks wieder anfühlt.

Dazu kommt, dass die Internals überarbeitet wurden. Die sogenannten Buttercups sind Pucks aus vibrationsreduzierendem Material mit niedriger Amplitude. Diese ButterCups sollen 20% der unerwünschten Vibrationen filtern, bevor sie deine Hände erreichen. Die goldenen Aufnahmen am Ende des Dämpfers und der Luftfeder halten zwei Gummipucks, die die hochfrequenten Vibrationen absorbieren, bevor sie durch die Gabel in den Lenker gelangen.

Patrick Sturm

Der Flight Attendant im Einsatz und wie wir uns geirrt haben

Konfigurieren und Setup finden

Zuerst pumpt man das Fahrwerk auf den gewünschten Druck auf um den passenden Sag zu bekommen. Den Rebound sollte man nun auch schon einstellen und dann erst die Komponenten miteinander koppeln. Sobald alles miteinander verbunden ist, blinkt das Led am Hauptmodul rot. Darauf drückt man den Plus und Minus Knopf gleichzeitig bis das System weiß blinkt. Nun stellt man sich auf das Rad damit der Federweg im gewollte Sag steht und drückt dann wieder die Tasten. Darauf folgen ähnliche Schritte, damit der Flight Attendant weiß wo sich die Komponenten im Raum befinden.

Hat man das erledigt, kann man per App und über das Hauptmodul das gewünschte Setup einstellen. Der Bias-Modus und die Druckstufen lassen sich auch sehr angenehmen per App konfigurieren.

YT Capra

Auf dem Trail

Wer schon mit AXS Komponenten unterwegs war, kennt das markant elektronische quieken der Motoren in Schaltung und Sattelstütze. Der Flight Attendant ist da jedoch noch etwas lauter und braucht eine kleine Eingewöhnungsphase. Nach wenigen Metern, fällt einem das mechanische Geräusch jedoch kaum noch auf.

Vor allem am Anfang verleitet es einen recht häufig auf die Gabel zu schauen um zu sehen was das System macht und in welchem Modus wir uns befinden. Im Uphill springt das System direkt in den Lock Modus und sorgt mit Hilfe der Druckstufen für ein straffes Fahrwerk, das nicht wippt und die Kraft ordentlich überträgt. Sobald es dann auf den Trail geht, springt die Led von Lock auf Open und stellt uns die volle Performance der neuen Ultimate Komponenten zur Verfügung.

Auf den Enduro Trails am Geisskopf gibt es die ein oder andere Sektion die recht tretlastig und flach ist. Hier springt der Flight Attendant in den Pedal Modus. Dadurch haben wir eine Mischung aus den offenen und geschlossenen Stellung. Die Pedal Position hat uns tatsächlich am meisten begeistert. Dadurch, dass das Fahrwerk nun immer noch Unebenheiten wegschlugt, aber durch die angepasste Druckstufe genügend Feedback beim pedalieren auf den Untergrund bringt, kommen wir auch mit 170mm Federweg ausgesprochen gut voran. Und das alles ohne selbst drüber nachdenken zu müssen, oder einen Hebel bedienen zu müssen.

Was wenn die Akkus mal leer gehen? Dann springt das System einfach in die offene Stellung. Tatsächlich sind aber alle AXS Akkus untereinander austauschbar. Wenn es also wirklich nötig ist, könnt ihr den Akku eurer Sattelstütze auch in die Gabel stecken und könnt somit im Lock-Modus nach Hause strampeln.

Wir haben uns geirrt

Als Rockshox das System präsentiert hat, waren wir tatsächlich nicht auf Anhieb begeistert. Noch mehr Elektronik am Fahrrad, ein Fahrwerk, dass „nur“ über einen Lock verfügt und so weiter. In unserem Artikel zum Launch konnten wir uns das System vor allem im Crosscountry Bereich vorstellen. Da haben wir uns aber total geirrt. Nach der ersten Auf- und Abfahrt waren wir geschlossener Meinung und absolut Positiv überrascht.

Flight Attendant

Das Fazit zum Flight Attendant

Schon nach der ersten Runde am Geisskopf war uns klar wie schnell und flüssig das System arbeitet. Sobald wir in den Trail fahren, springt der Flight Attendant in die Offene Stellung, müssen wir zwischendurch treten, gehts in die Pedal-Stellung und sobald wir wieder bergauf fahren und im Sattel Sitzen sperrt sich das Fahrwerk. Es braucht erschreckend wenig Input damit das System weiß was es zu tun hat und es regelt die Modi extrem präzise und realistisch.

Das neue Ultimate Fahrwerk ist ein Traum. Die 170mm Rockshox Zeb und der 165mm Superdeluxe Dämpfer arbeitet extrem geschmeidig und verpassen dem Capra eine ordentliche Prise Pop auf flowigen Strecken und exzellente Performance in ruppigen Passagen.

Wir sind uns auch sicher, dass wir mit 170mm Federweg nicht so entspannt den Berg hinauf getreten wären. Der Flight Attendant sorgt auf eine gewissen Art und Weise dafür, dass sich ein Enduro-Bike bergauf eher wie ein Trail-Bike treten lässt und entfaltet erst bergab die komplette Leistung des Capra. Natürlich kann man seinen Dämpfer für weniger Geld auch per Regler oder Schalter locken, aber der Flight Attendant macht diese Situation intuitiv und wir können uns einfach nur aufs Radfahren konzentrieren.

Natürlich hat das ganze seinen Preis. Aktuell sind die Flight Attendant Komponenten noch nicht einzeln erhältlich und nur in Kompletträdern verfügbar, aber das wird sich in den nächsten Monaten bestimmt ändern. Für uns war der Flight Attendant durchaus noch ein Highlight zum Abschluss der Saison.

Patrick Sturm

www.sram.com

 

Weicon 13-teiliges Pflegeset + Verlosung

Es ist wieder kalt, nass und matschig auf den Trails und wir alle brauchen Reinigungsmittel um unsere geliebten Räder in Stand zu halten. Passend dazu gibt es ein 13-teiliges Pflegeset von Weicon mit Reiniger, Pflegespray, Ölen und Zubehör. Wir stellen euch die Produkte vor und am Ende des Artikels habt ihr die Chance das komplette Set zu gewinnen.

Schon seit 1947 produziert der deutsche Hersteller verschiedenste, teils hoch spezielle Artikel für die Industrie. Das Sortiment besteht aus über 400 Produkten die aus Klebstoffen, Hochleistungsmontagepasten und vielen weiteren Stoffen und Sprays. Seit einiger Zeit gehören auch Fahrradpflegemittel zum Sortiment.

13-Produkte für euer Fahrrad

Das komplette Set besteht aus insgesamt 13 Teilen. Vom Reiniger, Montagepaste bis hin zum Schwamm und Tools ist hier einiges an praktischen Utensilien für euer Rad enthalten. Das Set wird in einem großen wiederverschließbaren Eimer geliefert der auch als Putzeimer genutzt werden kann.

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Der Weicon Fahrradreiniger wird am besten mit etwas lauwarmen Wasser in dem mitgelieferten Pumpsprüher gemischt und dann auf das Fahrrad gesprüht. Zum weiteren Reinigen gibt es einen Schwamm, Tools für die Reinigung der Kassette und ein Microfasertuch um dem sauberen Rad den letzten Glanz zu verleihen.

Einige der Reinigungsmittel können durchaus auch für Kleidung, Helme und Zubehör verwendet werden. Zum Beispiel ist der Multi-Schaum sehr praktisch für die Reinigung eurer Helme.

Weicon Fahrradreiniger

Weicon Fahrradreiniger 

Der Fahrradreiniger entfernt Schmutz, entfettet und eignet sich für alle Oberflächen aus Metall, Kunststoff, Gummi, Carbon und Aluminium – und soll hartnäckigen Schmutz, wie Öl, festgebackenen Schlamm,
Staub, Fett und Harz lösen.

Multi Schaum

Der Schaumreiniger soll hartnäckigen Schmutz, wie Insekten, Schmierflecken und Schmutzfilme, selbst von lackierten Oberflächen lösen. Vom Fahrradlicht über Lenker, Schaltung, Rahmen, Felgen, Speichen, Pedale, Sattel, Schutzblech bis hin zum Rücklicht. Der Multi-Schaum kann auch zur Reinigung des Zubehörs, wie Fahrradhelm, Kindersitz, Satteltaschen oder Fahrradanhänger genutzt werden und entfernt schonend Flecken aus Textilien.

Weicon Fahrradreiniger

Antriebsreiniger

Der Spezialreiniger ist universell einsetzbar und reinigt, entfettet und verdunstet völlig rückstandsfrei. Das Spray entfernt Schmutz von Fahrradketten, Kettenblättern, Zahnkränzen, Schaltwerk und Felgen usw.

Weicon Fahrradreiniger

Pflegespray

Mit diesem Pflegespray lässt sich das Fahrrad putzen, bis es wieder richtig glänzt! Das Spray ist Reiniger, Korrosionsschutz, Schmiermittel und Kontaktspray in einem Produkt und pflegt dank spezieller PTFE-Formel schonend und zuverlässig sämtliche Oberflächen am Rad.

Weicon Fahrradreiniger

Kettenöl

Das Kettenöl sorgt dank spezieller PTFE-Formel für extreme Leichtgängigkeit der Fahrradkette und anderer beweglicher Teile am Bike. Ideal zur Schmierung sowie zum Schützen vor Schmutz an Fahrradkette, Ritzel, Kassette, Schaltwerk und Co. Das weiße Öl soll eine einfache visuelle Kontrolle der geschmierten Bereiche ermöglichen.

Anti-Seize Paste

Anti-Seize High-Tech dient als Korrosionsschutz und Montagepaste für extrem beanspruchte Schraubverbindungen am Fahrrad. Mit der Paste können sich Schrauben nicht mehr festfressen und Pedale und Schnellspanner lassen sich bei Bedarf wieder sicher demontieren.

Weicon Lock

Mit Weiconlock AN 302-43 lassen sich sämtliche Schraubverbindungen am Fahrrad sichern. Ob auf Kopfsteinpflaster oder bei Downhill-Fahrten – die Schrauben rütteln sich nicht mehr los!

Weicon Fahrradreiniger

Zubehör

Das Zubehör des Weicon Set ist umfangreich. Pumpsprüher, Fasertuch, Reifenheber, Handschuhe, Schwamm und Zubehör zum Putzen der Kassette.

Weicon Pflegeset Verlosung

Nun zum spaßigen Teil. Ihr könnt das 13-teilige Pflegeset von Weicon gewinnen. Beantwortet uns einfach die folgende Frage und ihr habt die Chance alles was ihr für die matschige Saison braucht zu gewinnen. Teilnahmeschluss ist am 21.12.2021. Die Gewinner*innen werden von uns kontaktiert.

www.weicon.de

Video: Mit den französischen Wheelie Boys durch den Winter – NINEYARD unterstreicht urbane Ausrichtung

Bereits mit ihrem spektakulären Kick-Off-Video im Juni haben die NINEYARD-Macher um Fabio Wibmer eindrucksvoll gezeigt, worum es ihnen geht: „Create Playgrounds“ – also urbane Räume schaffen für Mountainbiker, Trials-Biker, BMX Rider und alle anderen auf zwei Rädern. Hinter der Lifestyle-Marke verbirgt sich also nicht nur Bekleidung, sondern eine Community, geeint durch den gemeinsamen Drang, auch im städtischen Umfeld das Biken voll auszuleben. Für die Ankündigung der neuesten Styles hat es NINEYARD deshalb nach Paris geführt, denn kaum jemand verkörpert den „Create Playgrounds“-Gedanken so authentisch wie die Wheelie Boys aus der französischen Hauptstadt.

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Die Kollektion aus insgesamt 21 Teilen ergänzt das bestehende Sortiment um einige komplett neue Produktkategorien und baut existierende Linien mit neuen Styles weiter aus. Eines der Highlights des neuen Drops ist sicherlich die Padded Jacket, die erste gefütterte Jacke im NINEYARD-Portfolio, die passend zur Jahreszeit auch die erste Wahl für Bike-Action bei frostigen Bedingungen ist. Dank ihres cleanen Looks mit kleinem Frontlogo und großem Logo auf dem Rücken fügt sich die ansonsten schwarze Jacke nahtlos ins NINEYARD-Portfolio ein.

Mit lässigem Look und technischer Finesse warten die Tech Sweatpants auf. Die auf den ersten Blick klassischen grauen Jogger stecken voll smarter Features für den urbanen Shred. Verstellbare Beinweiten, innenliegende Belüftungsschlitze und verschließbare Taschen, inklusive einer seitlichen Smartphonetasche, machen den Ride so bequem wie möglich. Der funktionale Interlock-Stoff für leichtgewichtige, wärmende Isolation tut sein Übriges.

Auch bei den Hoodies und T-Shirts setzt NINEYARD neue Akzente: Drei der vier Kapuzenpullis kommen in Oversize-Optik, mit kleinem Logo auf der Brust und größerer Applikation auf dem Rücken – teilweise Ton-in-Ton. Selbstverständlich verfügen alle Hoodies über die NINEYARD-Standard-Features wie die verschließbaren Reißverschlusstaschen, einer weitenverstellbaren Kapuze und fixierbaren Kordeln für die Frontöffnung. Die Oversize-T-Shirts überzeugen mit starken Prints und zum Teil versteckten Pockets.

Erstmals Teil des NINEYARD-Sortiments sind außerdem Caps und Beanies, die in klassischem Look mit kleiner bis mittelgroßer Logo-Applikation verfügbar sind.

Bestseller gehen in die nächste Runde

Mit dem Tech Sweater geht einer der NINEYARD-Bestseller in die zweite Runde, der nun in einer neuen Waschung auflebt. Bewährte Sweaterqualität in used-Optik, der Verzicht auf Nähte im Schulterbereich sowie der Reißverschluss-Atmungsschlitz machen ihn zur perfekten Riding-Bekleidung und bei NINEYARD freut man sich, ihn nun auch in used grey mit weißen Logos anbieten zu können. Ebenfalls erneut im Drop sind der Lightweight Windbreaker, diesmal in elegantem Schwarz mit Reflective-Prints am Arm und auf der Brust sowie die dazu passende Chino Jogger Pants in schwarz.

„Mit unserem neuesten und insgesamt vierten Drop setzen wir den NINEYARD-Leitgedanken von stylischer und gleichzeitig funktioneller Bekleidung fort. Während die ersten Drops ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Urban und Trail zeigten, dreht sich diesmal alles um Bike-Action in der City. Wir wollen mit der neuen Kollektion all diejenigen ausrüsten, die sich dem Bike-Lifestyle zu 100 Prozent verschrieben haben. Diejenigen, die nicht nur tagtäglich mit dem BMX, dem Trial-Bike oder dem Mountainbike unterwegs sind, sondern die auch abseits des Bikes immer und überall den Create-Playground-Gedanken verkörpern wollen. Heraus gekommen sind lässige Looks für den Alltag, mit vielen speziellen Features fürs Biken. Mit den französischen Wheelie Boys zu drehen, hat daher mehr als gut gepasst. Sie transportieren diese Botschaft wie kaum jemand sonst.“, freut sich Jan Röhricht, NINEYARD Brand Manager

Alle weiteren Infos zum neuen NINEYARD-Drop sowie dem übrigen Markenportfolio gibt es auf www.nineyard.world sowie auf Instagram und YouTube.

Photos by Phil Pham.

TEST: Specialized Demo – bye bye Park-Bike, Hallo Race-Maschine

Kaum ein Fahrrad ist so bekannt wie das Specialized Demo. Unter Fahrern wie Loic Bruni und Aaron Gwin hat die Kalifornische-Downhill-Maschine einige Medaillen geholt. Wir durften die neuste Generation für euch testen und haben uns den Alu Hobel mit gemischten Laufrädern mal genauer vorgenommen.

Das Demo ist berühmt. Allein die Tatsache, dass es das Downhill-Bike des kalifornischen Kult-Herstellers in Computerspiele geschafft hat, spricht für seine Beliebtheit. Aaron Gwin sorgte auf seinem Demo 2015 in Leogang für einen der legendärsten Rennläufe der Geschichte. Am Start riss seine Kette und er konnte sich ohne das Fahrrad treten zu können auf den ersten Platz befördern. Aktuell sind es Athleten wie Loic Bruni und Finn Illes die im World Cup auf dem edlen Boliden dominieren.

Das Demo war bis 2019 für seine A-symmetrische Carbonrahmen-Konstruktion bekannt und wurde erst 2020 mit dem neuen Design abgelöst. Specialized verzichtet nun komplett auf Carbonrahmen und setzt wie es auch andere Hersteller machen auf Aluminium. Auch an der Laufradgröße hat sich einiges verändert. Zwar kann man mit Hilfe des Flip Chips weiterhin auf 29″ setzen, jedoch wird das uns zur Verfügung gestellte Demo Race als modernes Mullet-Bike mit gemischt großen Laufräder ausgeliefert. An der Front gibt es das gewohnte 29″ Rad und am Heck nun 27,5″.

Geometrie 

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Aufgrund der neuen Dämpferaufhängung und des neuen Hinterbaus hat sich nicht nur optisch einiges verändert. Der hintere Achsweg wandert beim FSR-Hinterbau-Design in den ersten Millimeter Federweg nach hinten weg. Das sorgt für viel Traktion auf den Trails und lässt den Untergrund angenehmer wegbügeln.

Was die Geometrie angeht, hat sich zwar einiges verändert, jedoch geht Specialized mit dem Demo nicht unbedingt mit dem Trend. Wir haben hier einen super flachen Lenkwinkel von 62,8°. Dieser wird mit einem hohen Stack von 632mm kombiniert. Das gibt dem Demo extrem viel Sicherheit in steilen Sektionen und erinnert an das Fahrgefühl der Vorgängermodelle. Schauen wir uns den Reach an, fällt auf, dass das Demo relativ kurz ist. In der uns zur Verfügung gestellten Größe S3 kommt es grade mal auf eine Länge von 446mm. In der größten Variante hat es 466mm.

Vergleichen wir den Reach mal mit einem ähnlich erfolgreichen Downhill-Bike wie dem Commencal Furious. Dieses hat in der Größe L einen Reach von 477mm und in XL 500mm. Das ist ein ordentlicher Unterschied.

Loic Bruni scheint das jedoch nicht zu interessieren. Der Franzose legt sich auf seinem Demo mit jedem Widersacher an und konnte sich 2021 wieder den Sieg im Gesamtklassement sichern.

S2S3S4
Kurbellänge165mm165mm165mm
Lenkerbreite800mm800mm800mm
Vorbaulänge50mm50mm50mm
Sattelbreite130mm130mm130mm
Länge Sattelstütze367mm367mm367mm
Sitzrohrwinkel78.2°76.8°76.8°
Steuerrohrlänge105mm105mm105mm
Steuerrohrwinkel62.8°62.8°62.8°
Mitte Tretlager - Mitte V.-Achse801mm821mm841mm
Tretlagerabsenkung25mm25mm25mm
Tretlagerhöhe350mm350mm350mm
Sitzrohrlänge394mm420mm420mm
Stack632mm632mm632mm
Reach426mm446mm466mm
Nachlauf130mm130mm130mm
Gabelversatz / Offset56mm56mm56mm

Specialized Demo

Komponente und Ausstattung

Die Ausstattung des Specialized Demo Race lässt fast keine Wünsche offen. Das Top Modell kommt mit Rockshox Ultimate Fahrwerk das auf dem Trail vollends überzeugt. Die Boxxer Ultimate Gabel verfügt über 200mm Federweg und die Charger 2.1 Kartusche. Auch der Super Deluxe Ultimate DH Stahlfederdämpfer verhilft dem Heck zu 200mm Federweg.

Für das Fahrwerk war recht schnell ein Setup gefunden und dann sorgte es mit seiner ausgezeichneten Performance für ordentlich Spaß auf den Trails.

Schaltung und Bremsen stammen passend zum Rockshox Fahrwerk aus dem Hause Sram. Die SRAM X01 Schaltung verfügt, wie es im Downhill-Sport typisch ist, über einen 7-fach Antrieb. Die Übersetzung ist 30 Zähne auf eine 10-24 Zähne Kassette.

Die Bremsen sind ebenfalls von Sram. Die Code RSC 4-Kolben Scheibenbremse verfügt über 200mm Scheiben an der Front und am Heck. Die Code mag zwar nicht jedem gefallen, verrichtet ihren Job aber absolut ausreichend und hat uns auch auf den steilen und lange Abfahrten in Schladming nicht im Stich gelassen.

Bei den Felgen setzt Specialized auf die hauseigenen Roval Downhill Alu Laufräder. Kombiniert werden diese mit DT Swiss Naben und einem Sram CD Freilauf.

Die Reifen sind ebenfalls von Specialized. An der Front arbeitet der Butcher BLCK DMND 29×2.3 und am Heck der Butcher BLCK DMND 27.5×2.3″. Prinzipiell funktioniert der Reifen gut. Am Geisskopf hatten wir auf dem festen Nadelwald Boden und den mit Maschinen gebauten Strecken ordentlich Grip. In Schladming sah das ganz jedoch etwas anders aus. Hier ist der Boden recht lose und verfügt über feines Gestein. Der Butcher fand zwar auch dort Halt, konnte uns aber auf den steilen Strecken der Steiermark nicht vollends überzeugen.

Das Specialized Demo Race ist für 7.999 Euro erhältlich. Wer etwas weniger ausgegeben mag sollte sich das Demo Expert für 5.000 Euro oder das Rahmenset für 3.600 Euro mal genauer anschauen.

Specialized Demo

Das Specialized Demo Race auf dem Trail

Wer schon einmal auf einem alten Demo saß, und das mochte, wird sich auch auf dem neuen wohl fühlen. Das Tretlager ist gewohnt tief, die Front hoch und diese Kombination gibt dem Fahrer sehr viel Sicherheit, egal wie steil das Gelände ist.

Wir konnten das Demo am Geißkopf und in Schladming artgerecht bewegen. Zwei Strecken, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Der Geißkopf ist eher etwas technischer und flacher; Schladming steil, schnell und rough.

Auf der Freeride und auf der Downhill am Geißkopf merkte man den Vorteil des 29“ Vorderrades noch am meisten. Es rollt doch etwas leichter über den harten, steinigen Boden. Dank des 27,5“ bleibt aber das Bike agil genug um es um enge Kurven zirkeln zu können. Nach kurzer Abstimmung des Fahrwerks findet man sehr schnell ein passendes Setup. Die Boxxer Ultimate und der Super Deluxe Ultimate DH Coil arbeiten sehr stimmig zueinander und der Aufwand den man aufbringen muss, um eine gute Abstimmung zu bekommen, ist absolut überschaubar. Der Specialized eigene Reifen hat auf dem harten Boden am Geißkopf perfekt gegriffen, auf dem losen schottrigen Untergrund in Schladming wäre aber der Butcher nicht unsere erste Wahl.

Specialized Demo

Wie eingangs beschrieben ist das neue Demo ein Racebike. Es will einfach schnell bewegt werden. Man hat das Gefühl je schneller es wird, desto besser funktionert das Bike. Heißt aber nicht, dass man mit dem Demo nur dann gut beraten ist wenn man Rennen fährt, man ist damit gut beraten wenn man gerne schnell fährt.

Durch die hohe Front, langem Reach und tiefem Tretlager kombiniert mit den hochwertigen Komponenten gibt einem das Bike sehr viel Sicherheit. So traut man sich sehr schnell mal seine persönliche Wohlfühlzone zu verlassen und sich Stück für Stück an höhere Geschwindigkeiten zu tasten. Auch in der Luft hat man immer das Gefühl das man absolute Kontrolle hat und nimmt auch großen Sprüngen ein Stück den Schrecken. 

Die hohe Front verlangt in Kurven eine aktivere Kurventechnik um nicht den Druck aufs Voderrad zu verlieren. Nach kurzer Gewöhnungsphase hat man das aber schnell verinnerlicht und man lässt es in Kurven fliegen.

Fazit – Tschüss Park-Bike, Hallo Race-Maschine

Das Demo hat sich zu einer Downhillwaffe transformiert und die Zeiten als Park-Bike hinter sich gelassen. Das Bike gibt dem Fahrer sehr viel Sicherheit und giert nach Geschwindigkeit, was unglaublich viel Spaß macht. Dieser Spaß ist aber leider nicht ganz günstig.

Weiter Details findet ihr in unserem Test-Video zum Specialized Demo Race

Geisskopf

www.specialized.com

Gravity Card setzt Erfolge auch 2021 fort

Wie bereits im Jahr zuvor freuen sich die Bikeparks und Regionen der Gravity Card über eine höchst erfolgreiche Saison 2021. Erneut gelang es der Gravity Card, die Vorsaison noch zu toppen und einmal mehr zu bestätigen, dass das Konzept „Gravity Card“ funktioniert. Trotz des tollen Sommers und eines weiteren Bikeparks im Verbund ruhen sich die Macher der Gravity Card keineswegs aus und planen längst für 2022: Auch für die kommende Saison stehen Erweiterungen bei den teilnehmenden Parks und Regionen auf dem Programm, um den Nutzern der Gravity Card noch mehr Vielfalt und Abwechslung zu bieten.

Credit: Michael Marte

Von den Bikeparks Willingen und Winterberg im Norden, Krvavec und Kranjska Gora im Süden, dem Bike Kingdom Lenzerheide im Westen sowie Semmering und Maribor im Osten erstreckt sich das Portfolio der Gravity Card mittlerweile auf satte 22 Bikeparks in sechs Ländern mit insgesamt stolzen 175 Trails. Mit dazu gehören unter anderem der Epic Bikepark in Leogang, das Familienbikeparadies in Serfaus-Fiss-Ladis oder das Enduro-Eldorado im Dreiländereck am Reschenpass sowie viele weitere Mountainbike-Klassiker in den Alpen. Neu in der Saison 2021 kamen die Kitzski Bike Trails dazu, die das Angebot um vier Bikepark-Trails und einen Singletrail erweiterten und sich nahtlos ins Portfolio einfügten.

Nicht neu, aber dennoch sehr willkommen ist Steigerung bei den Ersteintritten, den der Gravity Card-Verbund im Jahr 2021 erzielen konnte und der die bisherige Bestmarke aus der Vorsaison noch zu toppen wusste.
„Wir sind sehr glücklich über den erfolgreichen Sommer 2021 – gerade wenn man die äußeren Umstände einer europaweiten Pandemie berücksichtigt, zeigt sich umso mehr, dass das Mountainbiken gewichtiger Tourismusfaktor geworden ist und auch, dass unser Produkt, die Gravity Card, in der Mountainbike Community hervorragend ankommt.“, freut sich Kornel Grundner, Sprecher des Gravity Card Verbunds: „Mit dem Bikepark Lienz in Osttirol und dem Bikepark Paganella im Trentino haben wir außerdem zwei großartige Neuzugänge für 2022 zu verzeichnen, die den Nutzern der Gravity Card noch mehr Möglichkeiten bieten.“

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Credit: Hannes Berger

Mit den Bikeparks Lienz und Dolomiti Paganella Bike erhält der Gravity Card Verbund hochkarätige Verstärkung. Der Bikepark Lienz ist ein waschechter Geheimtipp und hält mit dem Peter-Sagan-Trail, dem Alban-Lakata-Trail, „Welcome to the Jungle“ sowie dem Family-Flow-Trail 11,6 Kilometer feinstens geshapetes Trailvergnügen mit viel Flow und ordentlich Airtime für Mountainbiker aller Könnensstufen bereit. Paganella braucht man eigentlich nicht vorstellen – die drei über traumhafte Singletrails verbundenen Bikegebiete am Molvenosee bieten über 400 Kilometer Bikeaction im Herz der Dolomiten.

Die gute Nachricht für alle, denen jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft und die es kaum mehr erwarten können, endlich wieder aufs Mountainbike zu steigen und die Saison 2022 einzuläuten: Die Gravity Card ist ab sofort im Vorverkauf verfügbar. Perfektes Timing also, um seinem liebsten Bike-Buddy oder sich selbst noch etwas ganz Besonderes unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Credit: Mia Knoll

Die Saisonkarte gilt vom 09.04.2022 bis zum 07.11.2022 und staffelt sich wie folgt:

Erwachsene: 545 €
Jugendliche: 409 €
Kinder: 273 €

Hier geht es zum Vorverkauf: https://www.gravity-card.com/#vorverkauf

Alle teilnehmenden Bikeparks des Gravity Card-Verbundes gibt es hier:

The Epic Bikepark Leogang

Saalbach Hinterglemm

Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis

Schladming-Dachstein

Bike Kingdom Lenzerheide

Bikepark Brandnertal

Bike Republic Sölden

3 Länder Enduro Trails Reschenpass

Bad Kleinkirchheimer Flow Country Trail

Bikepark Innsbruck

Bikepark Winterberg

MTB-Zone Geisskopf

Bikepark Spicak

Bikepark Wurbauerkogl

Bikepark Semmering

Bike Park Kranjska Gora

Bike Park Krvavec

MTB-Zone Bikepark Willingen

MTB-Zone Bikepark Petzen

Bikepark Pohorje

Bike Areal Kitzski

Neu 2022: Bikepark Lienz

Neu 2022: Dolomiti Paganella Bike

 

Für mehr Information zur GraVity Card: www.gravity-card.com

Facebook: facebook.com/gravitycard

Instagram: www.instagram.com/gravity_card

Titelbild Credit: Mia Knoll.

Video: Was macht eigentlich EWS Champ Richie Rude in seiner Offseason?

Enduro World Champ Richie Rude nimmt uns mit in seine Offseason. Der 26-jährige Athlet aus Connecticut gehört zu den erfolgreichsten Sportlern der Szene. Um auf diesem Level zu sein ist Rude natürlich auch zwischen den Rennen viel auf dem Rad unterwegs und trainiert extrem viel. In dem neuen Red Bull Video gibts einen kleinen Einblick hinter die Kulissen, einen Besuch bei Yeti und private Einblicke in das Mindset des World Champs.

EWS heavyweight Richie Rude usually lets his riding & racing do most of the talking about him. And he does ride & race his bike most of the time. However there is a period of downtime every year, when likes to return back home, train a lot & catch up with those who have been standing beside him ever since he pedalled the bike for the first time. Follow Richie as he takes his time to catch a lap with his dad, visits the Yeti Cycles HQ, gets his bike dialled & takes it for a spin.

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