Custom-Bikes, Custom-Wear, wer Style möchte, designed selbst.

Jeder kennt es, die Suche nach dem perfekten Style. Egal ob beim Tuning des eigenen Bikes oder bei der Auswahl seiner Bikeklamotte. Was sich beim Biketuning schon seit längerem ohne Probleme wuppen lässt, war zumindest bei der farblichen Abstimmung der Kleidung bis jetzt nicht immer ganz einfach!

(1) Vorwort
(2) So designst Du deine Klamotten selbst
(3) Ein Päkchen aus Andorra – Die Klamotten sind da!
(4) Preis/Leistung

(1) Vorwort

Mittwoch, der 31.07.2019

Nachdem ich bei 30°C Raumtemperatur schon einen wirklich bescheidenen Schlaf genießen durfte, hielt sich meine Motivation aufzustehen (vollkommen zershredded von der Nacht) etwas in Grenzen. Um hier keinen falschen Eindruck zu vermitteln, sollte ich vielleicht hinzufügen, dass wir zu diesem Zeitpunkt keine funktionstüchtige Klimaanlage im Büro hatten, was das Ganze nicht besser macht – vor allem, wenn Du von der Nacht zerstört das Büro betrittst und das Gefühl erleidest, eine finnische Sauna vollbekleidet  zu betreten. Hört sich nicht nur ungeil an, ist es auch!

Nachdem ich mir den ersten Kaffee in meine GRAVITY-Tasse füllte, begann die tägliche Morgenroutine  eine Redaktions-Runde drehen, Updates einholen, ein bisschen rumwitzeln und anschließend die täglich neu eintrudelnden E-Mails abarbeiten. Auch das ist nicht immer spannend, kann aber Spaß machen, wenn Du etwas entdeckst, was dich sofort flasht. Und so war es auch. Denn ich bekam eine Anfrage von ÚNIC BIKEWEAR, ob wir nicht Bock hätten, einen 500,00€ Einkaufsgutschein für die im Shop selbst konfigurierbare Bike-Wear einzulösen. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass ich die Mail schneller beantwortete, als ich sie gelesen habe. Genauso kurz darauf erhielten wir unseren Promo-Code. Let´s go!

(2) So designst Du deine Klamotten selbst

Angekommen auf der Seite von ÚNIC fallen uns gleich 2 Dinge auf. Nicht so cool, die Seite ist nicht deutschsprachig verfügbar, dafür aber mit Englisch-Grundkenntnissen leicht zu verstehen. Sehr cool, Bestellungen über 100€ sind gänzlich nach Deutschland versandkostenfrei.

Da ich über genug kurzärmlige Jerseys und Hosen verfüge, habe ich mich dazu entschieden, ein gänzlich langes Outfit zu kreieren. Wichtig war mir hierbei, dass dieses gut zu meinem Dirtbike, Handschuhen, Helm und Goggles passt. Zudem wollte ich noch ein paar der Marken abdrucken, die uns gänzlich immer gut supporten, wenn es um Ersatzteile, Protektoren oder sonstige Anliegen geht, die für uns als Redakteure wichtig sind.

Sobald Ihr auf den Menüpunkt MEN geht, habt Ihr die Möglichkeit, komplette Outfits (Kits) auszuwählen.

Achtung: Alle Kits gibt es auch mit langen Hosen. Dies wird allerdings erst ersichtlich, wenn Ihr nach anschließender Auswahl mit den Mauszeiger über das Produktbild fahrt.

Wie Ihr im Bild schon leicht erkennen könnt, gibt es den abgerundeten, blauen Customize-Button. Sobald Ihr auf diesen klickt, könnt Ihr eurer Kreativität freien laufen lassen.

Bei unserem Test, haben wir uns für den FZ6 Kit entschieden. Bei jedem Kit gibt es andere Designmöglichkeiten, was die Anzahl der zuweisbaren Farben anbelangt. Wir empfehlen daher, schaut Euch die Kits genau an! Wenn Ihr also wie wir 4 Farben unterbringen wollt, entscheidet Euch auch für einen Kit mit 4 Farben. Die Farbwerte lassen sich  leider nicht speichern und per Einmal-Klick auf andere Outfits übertragen.

Um einen auf richtig dicke Hose zu machen, könnt Ihr neben euren Namen auch eine Landesflagge abbilden lassen, so dass einem Pro-Rider-Look nichts im Wege steht. Sobald noch ein paar Logos abgedruckt sind, lassen Euch die Leute in der Bikepark-Liftschlange mit hoher Sicherheit auch gerne mal den Vortritt. Hier solltet Ihr aber Vorsicht walten lassen. Erstens steckt Ihr Eure Erwartungshaltung gegenüber anderen Ridern sehr hoch und zweitens kann dies durchaus peinlich werden, wenn eure Trail-Perfomance, der einer Schnecke ähnelt oder Ihr auf Grund fehlender Fahrtechnik unbeholfen in den Boden einschlägt.

Daher ist es ebenso wichtig, nicht irgendwelche Trademark-Logos in den Konfigurator hochzuladen, ohne sich vorher eine Erlaubnis einzuholen! Wenn Ihr Trademarks abbilden möchtet, geht dies bei ÚNIC nur mit Zustimmung der jeweiligen Markeninhaber. Diese muss dann auch per Mail inklusive Eurer Bestellnummer an ÚNIC weitergeleitet werden. Falls Ihr keine Nutzungsbefugnis nachweisen könnt, wird Eure Bestellung nie den Warenausgang sehen.

Okay, so viel zu den Infos, wenn Ihr bestellen möchtet. Nachdem wir ordentlich rumgestylt haben, sieht unser Outfit so aus. Ab damit in den Druck!

(3) Die Klamotten sind da!

Donnerstag, 15.08.2019
Nachdem ich nun 2 Wochen wie auf Kohlen gesessen habe, war es nun soweit! Der Empfang rief mich an, es ein Post bekommen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich ehrlich gesagt mit einem ganz anderen Päkchen gerechnet und mich schon darüber geärgert, dass in der mir vorliegenden Verpackung niemals Lenker sein können. Und somit bildete sich auf meinem eher grießgrämigen Gesicht, ein ehrliches Lächeln, die Vorfreude stieg! Ich rannte direkt zum Auto – packte meinen Fullface, die Goggles und Handschuhe. Zurück im Büro zog ich alles an und der erst Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, war: “Yeah Man, now you´re looking like a damn pro!”

Zum Tragegefühl. Die Sachen sind wirklich super bequem und der lange Anzug fühlt sich genauso an wie mein Jogginganzug, den ich zuhause trage. Das Material ist weich mit ordentlich Strech und das ohne Jucken und Kratzen. Bei der Größentabelle kann ich jedem empfehlen, einfach die Maßtabelle auf der Seite von ÚNIC einzublicken und bei sich selbst mal abzumessen. Die Hose hätte ich definitv auch eine Größe kleiner nehmen können, da alles auch so perfekt gepasst hätte mit Protektorshort, Knie- und Schienbeinschutz. Hier habe ich mich aber selbst aber ein bisschen  irritieren lassen, da ich bei verschiedenen Anbieter zwischen der 32 und 34 schwanke. Daher der Tipp, sich die Größentabelle im Vorfeld anzuschauen.

(4) Preis/Leistung

Wenn ich mir überlege, dass man für ein Custom-Outfit mit Logo-Print und Versand 250,00 € zahlt, fällt mit nur ein Wort in den Sinn: Hammer!
Die Klamotten sind wirklich verarbeitet und sauber genäht. Bei den Print solltet Ihr bei Logodaten ausschließlich vektorfähige Daten anliefern, um das beste Druckqualität zu erhalten. Das liegt daran, dass bei Vektordaten die Bildgröße anders als bei Pixeldaten beliebig skaliert werden kann. Wenn Ihr bei der Datenanlieferung Probleme oder Fragen habt, fragt doch einfach mal einen Freund, der sich mit Photoshop oder Illustrator auskennt. Das einzige Manko, was ich feststellen konnte: Im Ellbogen und Kniebereich würde ich mir zusätzlich einen strafferen Stoff wünschen, der richtig reißfest und strapzierfähig ist, um sich bei stärken Stürzen kein Risse oder Löcher in die Kleidung zu reißen.

Fazit: Für alle, die nach einer Custom Racewear suchen, die nicht nur erschwinglich, sondern auch qualitativ gut ist, ist ÚNIC eine absolut zu empfehlende Option.

Previous ArticleNext Article

FABIO WIBMER Signature Set: Schuhe, Sattel und Pedale | Vorstellung und VERLOSUNG

Fabio Wibmer ist wohl einer der bekanntesten Sportler der Szene. Mit seinen Videos wie Fabiolous Escape, Urban Freeride Lives und Wibmer Law schaffte er gleich mehrere virale Hits. Inzwischen hat Fabio auch einige Signature Produkte gemeinsam mit seinen Sponsoren auf den Markt gebracht. Drei davon haben wir uns genauer angesehen: Den 611 Ergowave Sattel und die 70X Griffe von SQlab und die Crankbrothers Stamp Schuhe in schickem Weiß.

Der junge Österreicher schaffte 2015 das, wovon sehr viele Kids (und Erwachsene…) träumen. Er veröffentlichte mit Fabiolous Escape ein Edit, das zu einem der erfolgreichsten Videos der Gravity Szene wurde. Nur zwei Jahre später ging er bei Red Bull unter Vertrag und versorgt uns seither immer wieder mit neuen erfolgreichen Videos und Vlogs.

Natürlich wurden bei so einer Erfolgsgeschichte weitere Unternehmen auf ihn aufmerksam. So kam es, dass sich in der langen Liste von Fabios Sponsoren auch SQlab und Crankbrothers wiederfinden.

In unserem Video stellen wir euch die Signature SQlab 70X Griffe und den Ergowave Sattel vor. Beide sind passend zu Fabios Sick Series Label in Schwarz und Gold gehalten.

Auch die Crankbrothers Signature Schuhe sind gewohnt stylisch. Außen weiß mit beiger Sohle, versteckt sich im Inneren die goldene Unterschrift auf schwarzem Hintergrund.

In unserem Video findet ihr ausführlichere Angaben zu den drei Signature Modellen. Doch wir stellen die drei Produkte nicht nur vor, wir verlosen das komplette Set an eine/n von euch. Wie das geht und was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr im folgenden Video.

Mehr zu Sattel, Griffe und SQlab erfahrt ihr hier: www.sq-lab.com

Mehr zu den Crankbrothers Schuhen erfahrt ihr hier: www.crankbrothers.com

auner Austrian Gravity Series 2021 mit vier Terminen

auner Austrian Gravity Series

Mit zwei kompletten Neuheiten im Downhill-Kalender startet die auner Austrian Gravity Series in die Saison 2021. Auf dem Programm stehen insgesamt vier Rennen, im Bikepark Lienz und der Bike Republic Sölden feiert die Serie Premiere. Ebenfalls Halt machen wird die Österreichische Downhill-Serie im Bikepark Königsberg sowie im Bikepark Semmering.

Die Strecken der auner Austrian Gravity Series sollen auch in der kommenden Saison wie gewohnt spannend sein, ohne dass Mutproben fällig werden. Der Veranstalter betont, dass die Abfahrtspisten bereits für Starter ab der U13 zu bewältigen sind. Wer bei einem auner Austrian Gravity Series Rennen an den Start geht, braucht also keine Angst vor mörderischen Strecken, einem überstrengen Reglement oder einem zu knappen Zeitplan haben. Die auner Austrian Gravity Series senkt somit die Hürde für den Einstieg in den Downhill-Rennsport. Eine familiär-entspannte Atmosphäre gibt es obendrein. Titelsponsor auner spendiert Preise für die Top 3 jeder Kategorie und nach dem Rennen gibt es außerdem gratis Fotos für alle Teilnehmer.

Der Auftakt zur auner Austrian Gravity Series findet an einem Wochenende mit der Downhill Staatsmeisterschaft statt. Im Bikepark Königsberg erfolgt am Samstag, den 29. Mai der Startschuss zur Serie 2021, am Sonntag wird auf der gleichen Strecke um die Meistertitel gefahren. Die Anmeldung zur auner Austrian Gravity Series 2021 öffnet Ende Februar.

auner Austrian Gravity Series: Termine und Austragungsorte

29.05.2021 – Bikepark Königsberg
11.07.2021 – Bikepark Semmering
25.07.2021 – Bikepark Lienz
23.08.2021 – Bike Republic Sölden

Web: www.facebook.com/AustrianGravitySeries

Foto: Friedrich-Simon-Kugi

Bulls Wild Creed Team – Das Enduro des deutschen Meisters

Wild Creed

Mit dem Wild Creed bringt der breit aufgestellte Fahrradhersteller sein erstes spezifisch für den Enduro Einsatz konzipiertes Mountainbike auf den Markt und setzt dabei auf Erfahrungen und Ideen vom deutschen Enduro Meister Christian Textor. Ob die Marke im Gravity Bereich unterschätzt wird und was das langhubige Race Bike kann, erfahrt ihr hier.

Wenn ich an Enduro Räder denke, fallen mir spontan Marken wie Trek, Canyon, Specialized und Rocky Mountain ein, aber Bulls hatte ich bis vor einigen Wochen nicht unbedingt mit agressiven und Abfahrts orientierten Fahrrädern in Verbindung gebracht.

Der Deutsche Enduro Meister und erfolgreiche EWS Fahrer Christian Textor fährt nun seit einigen Jahren für das Deutsche Unternehmen und erklärte uns in einem interview alles über seine Karriere bis hin zur Entwicklung des Wild Creeds (Das Interview findet ihr hier). Kurz nach dem Gespräch mit “Texi” schickte uns Bulls das Wild Creed in der Team Edition zum testen und wir waren gespannt.

Bulls Wild Creed Team – kurz und sachlich:

  • 29″
  • Carbon Rahmen
  • RockShox Lyrik Ultimate / Super Deluxe Coil Ultimate
  • Shimano XTR
  • Gewicht: 13,9 Kg
  • Preis: 4.849 Euro

Die Entwicklung mit Christian Textor

Bei der Entwicklung des Wild Creed hat Bulls von Anfang an mit Christian zusammen gearbeitet um seinen Anforderungen zu entsprechen. Der junge Familienvater ist sehr stolz auf das Endprodukt und fuhr damit in der letzten Saison trotz Verletzung und aufgrund von Corona veränderten Trainingszeiten einige sehr gute Ergebnisse ein.

Moderne Enduro Bikes müssen mittlerweile einem hohen Standard entsprechen, da die Trails immer anspruchsvoller, länger und verblockter werden. Daher setzen einige Hersteller auf sehr flache Lenkwinkel und einen langen Reach und Radstand. Das macht die Fahrräder zwar häufig sehr stabil in schnellen und steilen Abschnitten, aber weniger wendig und verspielt in Kurven oder langsameren Sektionen.

Ich bin stolz auf das gesamte Rad als solches, wenn man so will ist es das erste konsequent eigenentwickelte Bike was Bulls in diesen Sektor gebracht hat und für mich die größte Belohnung der Zusammenarbeit. Es ist etwas besonderes ein Bike anzuschauen an dem du mitgearbeitet hast, wo Leidenschaft und viele Stunden grübeln und testen drin stecken. Die Möglichkeit für so eine Zusammenarbeit findet man nicht bei vielen Herstellern. – Christian Textor

Bulls Wild Creed

Interessante Optik mit versteckten Features

Wir haben das Enduro des deutschen Herstellers direkt ausgepackt und haben festgestellt, dass es in natura noch mal deutlich besser aussieht, als auf den Fotos die wir zuvor gesehen hatten. Der Schwarze Carbon Rahmen wirkt mit den blauen Highlights und der roten Lyrik Ultimate echt stimmig und fällt auf. Das Unter- und Oberrohr lässt das Wild Creed recht bullig wirken, sieht dadurch aber definitiv schwerer aus als es tatsächlich ist.

Interessant fanden wir auch das offene Fach zwischen Unterrohr und Sitzrohr, dass unterhalb des Flaschenhalters genügend Platz für einen Ersatzschlauch und Tools bietet. Das ganze wirkt clever gelöst, da es zusätzliche Gewicht am Fahrrad in der näher des Tretlagers verstaut und den Schwerpunkt somit niedrig hält. Ich weiß diese Aussage wirkt fast komisch, aber es gibt unter uns sogenannte Leichtbau-Fetischisten, die penibel auf jede Kleinigkeit achten und bei solchen Details bestimmt auf ihre Kosten kommen.

Bulls Wild Creed
Interessantes Feature: Der “Kofferraum” versteckt sich unter dem Flaschenhalter und bietet Platz für Ersatzschlauch und Werkzeug

Besonderes Feature ist sicher der „Kofferraum in dem ein Schlauch unter der Flasche Platz findet, was trotzdem optisch Clean aussieht und schwerpunktmäßig optimiert ist. Außerdem bin ich beeindruckt wie gut dieses Bike mit ein und demselben Fahrwerkssetup funktioniert, ob ich Hometrails fahre, in Whistler die größten Jumplines springe oder Enduro World Series race geht das alles mit ein und demselben Setup. Das geht so nicht mit vielen Bikes. – Christian Textor

Premium Ausstattung für einen Top Preis

Kommen wir zu einem der interessantesten Punkte am Wild Creed. Bulls verbaut beim Team ein wirklich rundes und gut arbeitendes Arsenal an Komponenten. Für ausreichend Reserven auf ruppigen Trails sorgt die RockShox Lyrik Ultimate RCT in der Front und der Super Deluxe Coil Ultimate RCT im Heck. Beide kommen mit 160mm Federweg und stehen für ordentlich Performance und werden neben oft in der Enduro World Series gefahren. Natürlich kann man sich darüber streiten ob man lieber Stahlfeder- oder Luftdämpfung fährt, jedoch ist das Ansprechverhalten beim Super Deluxe Coil sensibler als bei seinem Luft-gedämpften Gegenstück.

Der Antrieb und die Bremsen kommen aus dem Hause Shimano. Für genügend Bremskraft sollen die 4-Kolben Deore XT in Verbindung mit 203mm Center Lock Scheiben vorne und hinten sorgen und für ausreichend Übersetzung im Uphill sorgt die Deore XT 12-fach Schaltung mit 10-51 Zähnen und einem XTR Schaltwerk.

Die weiteren Komponenten sind ein bunter aber auch schlauer Mix von verschiedenen Herstellern. Der Sattel kommt von Fizik, die Griffe von Ergon und Vorbau und Steuersatz sind von Race Face und Acros.

Für den nötigen Grip und gute Rolleigenschaften sorgt die Kombination von Schwalbes Magic Mary in der Front und dem Big Betty am Heck. Beide Reifen haben sich in den letzten Jahren in der Szene bewehrt und vor allem der grobstollige Magic Marry begeistert im Enduro und Downhill Bereich mit ausgesprochen guter Haftung in allen Situationen.

Bulls Wild Creed Team
Größe:M,L,XL
Rahmen:Carbon
Laufradgröße:29"
Gabel:Rock Shox Lyrik Ultimate RC2 160mm
Dämpfer:Rock Shox Super Deluxe Coil Ultimate RCT 160mm
Bremse:Shimano Deore XT BR-M8120
Bremsscheiben:203 Center Lock
Schaltung:Shimanor Deore XT 12-fach
Sxchalthebel:Shimano Deore XT SL-M8100
Schaltwerk:Shimano XTR RD-M9100-SGS
Kurbelgarnitur:Shimano Deore XT FC-M8100
Kassette:Shimano Deore XT CS-M8100-12 10-51T
Kette:Shimano Deore XT CN-M8100
Vorbau:Race Face Affect
Steuersatz:Acros
Lenker:Race Face Turbine
Sattelstütze:Limotec Alpha 1 Light, absenkbar
Sattel:Fizik Alpaca Terra
Griffe:Ergon GD10
Reifen:Schwalbe Magic Mary / Big Betty

Bulls Wild Creed

Geometrie – etwas gegen den Strom

Moderne Enduros werden oft immer flacher und länger und zielen dabei auf den Einsatz für hohe Geschwindigkeiten bei Rennläufen.

Das Wild Creed fokusiert sich jedoch eher auf den Spagat zwischen Race und Wendigkeit und bietet mit seinem 65.5° Lenkwinkel und dem 470mm Reach (bei größe L) etwas konservativere Zahlen als die Konkurrenz. Christian Textor beweist mit seinen Rennergebnissen, dass man mit dieser Geometrie zum Erfolg fahren kann und besteht auf die Allround Fähigkeiten seines Wild Creed.

Ein Enduro muss in erster Linie zuverlässig sein, außerdem möglichst vielseitig einsetzbar was bedeutet das es in jedem Terrain funktioniert.
Den Spagat den ein Enduro im Sinne der technischen Anforderungen schaffen muss ist enorm groß und meiner Meinung nach ist die Kategorie Enduro damit die größte und spannendste Herausforderung in Sachen Entwicklung. – Christian Textor

GRÖßEM - 44 cmL - 47 cmXL - 50 cm
OBERROHRLÄNGE610 mm632 mm654 mm
REACH450 mm470 mm490 mm
STACK618 mm627 mm636 mm
SITZROHRLÄNGE44 cm47 cm50 cm
SITZROHRWINKEL75.5 °75.5 °75.5 °
KETTENSTREBE435 mm435 mm435 mm
RADSTAND1203 mm1228 mm1252 mm
TRETLAGEROFFSET25 mm25 mm25 mm
LENKWINKEL65.5 °65.5 °65.5 °

Wild Creed

Einen ausführlichen Test werdet ihr in den nächsten Wochen auf unserer Seite und auf YouTube bekommen. Leider liegt im Bayrischen Wald mittlerweile so viel Schnee, dass ein Test unter realen Bedingungen leider noch nicht möglich ist. Jedoch können wir nach der ein oder anderen Ausfahrt sagen, dass das Wild Creed auf dem Trail echt die ein oder andere Überraschung mit sich bringt. Wir freuen uns definitiv auf die nächste Runde mit dem Bulls Enduro und sind gespannt wie es weiterhin performen wird.

Mehr Informationen zum Wild Creed Team und weiteren Bulls Fahrrädern findet ihr unter: www.bulls.de

 

TEST: Sledgehammer SkiBike – Die Ultimative Alternative Im Winter?!

In den Bergen und im Süden Deutschlands liegt im Winter oft so viel Schnee, dass Fahrradfahren unmöglich wird. Doch was machen? Skifahren, Snowboarden, oder auf der Couch den Winter überstehen? Sledgehammer bietet mit dem SkiBike eine gekonnte Alternative für den Mountainbiker. Wie gut das Ganze funktioniert und wie viel Spaß es macht, erfahrt ihr hier.

Skibiken ist Gravity Mountainbiken im Schnee! Ja, stimmt, da sind Skier dran und es gibt keine Kurbel. Aber es gibt einen Lenker und glaubt mir, der macht es aus! Der einzigartige Spirit des MTB-Sports kommt, meiner Meinung nach aus dem perfekten Zusammenspiel von Sportgerät und Körper. Es ist das “Manövrieren des Gerätes” das dann irgendwann aufhört und nur mehr als verlängerter Gedanke ohne unser bewusstes Zutun zu einer perfekten Bewegung wird. Sei es der Anlieger, der Sprung, der Trick. Die perfekt funktionierende Einheit führt zu diesem Glücksgefühl, dem wir immer hinterherjagen und das die Triebkraft unserer Leidenschaft ist. Und Skibiken ist genau das nur auf Schnee! Es ist eine echte Alternative! – Gregor Schuster

Damit das SkiBike auch am Schlepplift leicht befördert werden kann, gibt es von Sledgehammer die Schlepplifthilfe mit der man sich super leicht den Berg hochziehen lassen kann.

Sledgehammer ist ein junges Unternehmen aus Österreich, das sich zur Philosophie genommen hat, auch im Winter bei Schnee und Eis eine gute Zeit auf dem Bike zu ermöglichen. Der Erfinder des SkiBikes Gregor Schuster liebt den Freeride und den Mountainbike Sport und fragte sich, wie er mit seinen Freunden in den schneebedeckten Bergen zusammenkommen und am Liebsten natürlich Gravity Sport ausüben kann.

Nach einigen Versuchen mit unterschiedlichen Umbau-Kits für’s MTB war er mit den Resultaten unzufrieden und fing an, sein eigenes Produkt zu entwickeln. Die ersten Entwürfe gefielen ihm schon sehr gut, doch er blieb dran und entwickelte sein SkiBike immer weiter. Mittlerweile hat er mit seinem Modell 5.3 ein Bike entwickelt mit dem er absolut zufrieden ist und das sowohl auf Pouder- als auch auf schwarzen vereisten Pisten Spaß machen soll.

Die große Motocross Sitzbank ist nicht nur bequem, sondern wirkt auch zum Handling des SkiBikes bei. Um das Bike zu kippen drückt man mit den Beinen dagegen und kann so seine Linien fahren.

Optik: Motocross-Mountainbike-Ski = SkiBike

Das Sledgehammer SkiBike zieht definitiv die Blicke auf sich und sorgt für Gesprächsstoff auf den Pisten. Es sieht tatsächlich wie eine Mischung von Motorrad und Mountainbike aus, das ohne Federgabel funktioniert, Coil-Dämpfer vorne und hinten hat und nicht über Reifen sondern Ski verfügt.

Die große Sitzbank ersetzt einen Sattel und ist tatsächlich eins der wichtigsten Features am Bike. Die Motocross Fußrasten passen zum Konzept und die Lackierung wirkt schlicht. Neben unseren beiden weißen Test-Modellen gibt es das SkiBike 5.3 noch in Tan und zukünftig in noch einigen interessanten Farbkombinationen.

Auf der Internet Seite von Sledgehammer findet ihr auch ein Limited Modell, das mit Marzocchi Z1 Gabel ausgestattet wurde und auf 15 Stück limitiert ist.

Komponenten aus drei Welten

Das SkiBike der Österreicher ist komplett aus Aluminium gefertigt und kommt auf ein Gesamtgewicht von knapp 12kg. Auch die CNC gefrästen Motocross Fußrasten sind aus Aluminium und bieten mit jedem Schuh ausreichend Grip. Warum verzichtet Sledgehammer auf normale MTB Pedale? Wer viel auf seinem Mountainbike unterwegs ist und dabei Flat-Pedals nutzt, weiß was für gemeine Verletzungen die vielen Pins am Schienbein anrichten können. Beim SkiBiken kommt es vor allem am Anfang häufig zu kleineren Stürzen und Ausrutschern. Die MX Fußrasten bieten hierbei ausreichend Grip und eine viel geringere Verletzungsgefahr. Außerdem passen diese auch viel besser zum Gesamtbild.

Natürlich darf bei einem Wintersport Gerät, das sich auf die Fahne schreibt, den Mountainbike Sport auf die Piste zu bringen, nicht das gewohnte MTB-Feeling fehlen. Um das zu gewähren, nutzt der Entwickler Gregor Schuster die Vorteile von extra breiten Carving-Ski hinten und vorne, kombiniert das Ganze mit einem 760mm breiten Lenker, einer sportlichen Geometrie und Coil-Dämpfern.

Seldgehammer verzichten bei ihrem SkiBike auf die gewohnte Mountainbike Gabel und setzt auf Dämpfer in der Front und am Heck. Das soll zum Fahrgefühl beitragen, wirkt sich aber auch mit Sicherheit gravierend auf den Preis der SkiBike aus und bringt so den Vorteil, dass das gute Stück für 995 Euro erhältlich ist. Wer sein SkiBike optimieren will, kann alle handelsüblichen Mountainbike Dämpfer am Sledgehammer verbauen.

Wem das dann aber doch zu Teuer ist, der kann auch auf das Umbau-Kit von Sledgehammer zugreifen. Das besteht aus den hochwertigen Holzkern Ski, CNC Fußrasten und dem Montageset aus Aluminium. Dabei ist aber zu beachten, dass der Lenkwinkel des umzubauenden Bikes flacher als 67° sein sollte und der Umbau aber dennoch nicht an den Fahrspaß eines kompletten SkiBikes herankommt. Wir hatten das Umbau-Set nicht im Test und können deshalb keine Aussage dazu treffen. Mehr Informationen findet ihr hier.

Geometrie und Maße des SkiBikes

Auf den ersten Blick wirkt der Rahmen recht kompakt und scheint einen kurzen Reach und nicht die typische Enduro Race Bike Geometrie zu haben. Das stimmt auch, jedoch handelt es sich hier ja auch nicht um ein Mountainbike sondern ein Bike für Schnee und Eis. Der kurze Reach befördert einen etwas mehr über den Lenker, wodurch mehr Druck auf der Vorderachse entsteht. Dadurch lässt sich der vordere Ski immer angenehm über die Kante fahren, das Heck entlasten und somit das SkiBike auf der Piste leicht manövrieren.

Das SkiBike 5.3 kommt auf eine Gesamtlänge von 2.017mm, lässt sich aber dank der abnehmbaren Ski auf 1.120mm verkürzen. Somit sollte es in jeden Kofferraum mit mittlerem Stauraum passen, kann aber auch auf einem Fahrradträger oder einem Tailgate verstaut werden.

In einer Welt voller Flip Chips, Shapeshiftern und Lockouts darf auch beim Sledgehammer keine verstellbare Geometrie fehlen. Somit lässt sich der Hinterbau des SkiBikes um 50mm verstellen, was das Bike jeweils verspielter oder stabiler auf der Piste werden lässt.

Leihen statt Kaufen

Natürlich ist kein Winter-Sport Gebiet ohne Leih-Equipment vollständig. Neben Ski, Snowboards und co. darf in einigen Gebieten Europas auch kein SkiBike mehr fehlen. Sledghammer arbeitet hier mit Regionen wie Willingen, unserem Homespot Geisskpopf und einigen weiteren Spots in Österreich und der Schweiz zusammen. Mehr Infos zu den Leih-Bikes und Regionen findet ihr hier.

SkiBike

Fahreindruck: Fahrspaß ohne Ende

Um ganz ehrlich zu sein: Ich bin vorher noch nichts Vergleichbares gefahren und habe absolut keine Erfahrung im Wintersport. Dementsprechend skeptisch bin ich an die Sache rangegangen und wurde positiv überrascht.

Die ersten Meter habe ich noch sitzend auf dem SkiBike verbracht, aber sobald man sich auf die Rasten stellt und sich auf das SkiBike einlässt, geht der Fahrspaß so richtig los. Das Fahrgefühl ähnelt dem, wenn man mit dem Mountainbike einen steilen, losen Hang nach unten rutscht. Den Lenker hält man am Besten grade, lenkt ab und an dagegen und lässt das Hinterteil die meiste Arbeit machen. Wir hatten das Gefühl, dass sich das Bike am Besten kontrollieren lässt, wenn man Schlangenlinien fährt und dabei den Hinterbau immer schön quer in den Schnee stellt und über die Kante der Ski rutscht.

Wir waren Anfangs auf den flacheren Pisten am Geisskopf unterwegs und sind dann nach ein paar Tagen auf die etwas steileren Pisten am Pröller gewechselt. Auch wenn das Gefälle hier nicht ganz mit dem in den Alpen zu vergleichen ist, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass der meiste Fahrspaß auf blauen, bzw. roten Pisten entsteht. Aber auch auf schwarzen Strecken hatten wir Spaß, wobei das Sledgehammer hier unerwartet schnell auf Geschwindigkeit kommt und dann doch etwas schwieriger zu kontrollieren wird. Mit etwas mehr Übung könnte aber auch das leichter fallen.

Auch neben den großen Pisten und Schneebedeckten Wiesen kann man Spaß haben. So haben wir es uns nicht nehmen lassen  und waren auf schmaleren Waldwegen zwischen Bäumen und Ästen unterwegs. Egal wie gut es lief, ob man stürzte, oder etwas unbeholfen in einen Baum fuhr, wir hatten unglaublich viel Spaß. Hierzu findet ihr einige Clips in unserem Testvideo. Den Link findet ihr unten.

SkiBike
Auch Airtime ist garanatiert. Das Sledgehammer SkiBike verhält sich dabei ähnlich wie ein Mountainbike.

Das Fazit zur besten Alternative im Winter

Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal so viel Spaß im Schnee hatte. Auch wenn wir recht oft gestürzt sind und am Boden lagen, waren wir eigentlich konsequent am Lachen. Seldgehammer haben hier definitiv ihre Philosophie erfüllt und ein Produkt geliefert, das eine verdammt gute Zeit mit den Freunden in der Natur garantiert.

Wer viel Fahrrad fährt, kommt auch schnell dahinter, wie man das SkibIke fährt. Nach nur wenigen Metern bekommt man ein Gefühl für das Handling und kann das SkiBike angenehm über die Piste rutschen.

Natürlich ist der Preis von knapp 1.000 Euro happig wenn man bedenkt, dass die Anwendung des SkiBikes auf ausreichend Schnee und eine recht kurze Jahreszeit beschränkt ist, jedoch macht das Ganze so unglaublich viel Spaß, dass eine Investition fast schon Sinnvoll ist. Wer jedoch erst mal auf den Genuss des Fahrspaß kommen mag und sich danach Gedanken über einen Kauf machen möchte, sollte mal die oben erwähnten Leihoptionen abchecken.

Wir werden uns auf jeden Fall in der nächsten Saison wieder auf die Leih-Bikes am Geisskopf stürzen (Falls die Pandemie bis dahin etwas mehr unter Kontrolle ist).

Das Sledgehammer SkiBike 5.3 ist definitiv eine gelungene Alternative zum Mountainbiken und bietet mit seinem MTB-nahen Fahrgefühl unglaublich viel Potential und Fahrspaß im Winter.

Mehr Informationen und Fahreindrücke findet ihr im folgendem Video

 

Mehr Informationen zu Sledgehammer findet ihr hier: www.sledgehammer.at

Propain’s neues Hugene – It climbs, it jibs, it shreds, it’s huge

Die Baden-Württemberger Jungs und Mädels von Propain gehen in die nächste Runde und haben ihr bewährtes Trail-Bike Hugene überarbeitet. Dabei sind sie auf die (ohnehin spärliche) Kritik der letzten Jahre eingegangen und haben dem potenten Twenty-Niner einen steileren Sitzwinkel, einen längeren Reach und etwas mehr Federweg verpasst. Mehr zu dem 140/150mm Bike erfahrt ihr hier.

Propain setzt seit Jahren auf innovatives Design und plant, konstruiert und entwickelt ihre Produkte in der Heimat. Dabei setzen sie von der ersten Produktskizze an auf ihrer eigene Engineering-Abteilung in Deutschland. Sobald die ersten Entwürfe stehen, wird das Produkt digital mittels FEM-Analysen auf Belastbarkeit getestet, um schon im voraus Fehler zu vermeiden. Danach werden natürlich die Prototypen noch im Labor getestet, bevor es auf die erste Testfahrt geht.

Auch beim überarbeiteten Propain Hugene wurde wieder einiges geplant, gezeichnet, verändert und getestet, bevor das Finale Endprodukt stand. Propain hat dabei die wenigen Kritikpunkte des Vorgängers ausgemerzt und einige der Wünsche der Fahrer umgesetzt. Das Propain Hugene 2021 hat eine modernere Geometrie, 10 mm mehr Federweg und auch am PRO10 Hinterbau wurde etwas gefeilt.

Propain Hugene

Das Propain Hugene – kurz und schmerzlos

  • Carbon
  • 29″
  • 140/150mm vorne, 140mm hinten
  • innenverlegte Züge
  • Neuer Drivetrain: Eagle 52z
  • ab ca. 13kg
  • Preis: 3.399 – 7.164 Euro

Optik und Features

Die neuen Hauptrahmenfarben des Hugene sind „Safari (matt)“ und „Petrol Dark (glanz)“. Die dritte Farbe, „Carbon Raw (glanz)“, kennt man bereits von Tyee und Spindrift. Ein Sichtlack vermittelt den einzigartigen Look und die spezielle Verarbeitung des “Blend Carbon” wird sichtbar.

Auch das Headtube-Badge ist in drei verschiedenen Farben erhätlich: „Venomblack Matt“, „Diamondblack Glanz“ und „Chrome Glanz“.

Propain setzt bei Carbon-Rahmen auf verschiedene Layups, die unterschiedlichen Ansprüchen entsprechen sollen. Die vorimprägnierten (Prepreg) Carbon-Lagen werden mit unterschiedlichen Eigenschaften an den für sie vorgesehen Stellen des Rahmens positioniert um den Anforderungen der Steifigkeit, Flexibilität, Gewicht, Festigkeit und der Spannungsrichtung zu entsprechen. Propain setzte dabei auf die Verwendung von qualitativ hochwertigsten Materialien. So werden für die Rahmen Carbonfasern verwendet, wie sie auch in der neuesten Generation von Flugzeugteilen verarbeitet werden.

Um den aktuellen Standards zu entsprechen, werden beim Hugene die Züge innen verlegt. Das hilft nicht nur der Optik, sondern verhindert bei einem Sturz Fehlfunktionen durch kaputte Leitungen oder Ähnlichem. Damit man keinen Herzinfarkt beim Durchfädeln von neuen Bremsleitungen und Schaltzügen bekommt, verbauen die Baden-Württemberger Kabelkanäle in ihren Rahmen, die das verlegen extrem vereinfachen.

Propain Hugene

Komponenten – Propain Konfigurator

Bei der Auswahl der Komponenten setzt Propain weiterhin auf eine große und hochwertige Vielfalt, aus der sich jeder sein Traumbike konfigurieren kann. Neben der neuen RockShox Pike Ultimate und der Fox 34 Float FIT4 Factory mit 140 mm bieten sie ebenso die neue Fox 36 in Orange mit 150 mm in dem Bike Konfigurator an. Zusätzlich neu im Programm: SRAM’s Eagle 52 Kassette, Carbon Laufräder von Newmen und die neuen Schwalbe Nobby Nic Supertrail Reifen. Die elektronische SRAM AXS Schaltgruppe und längere Sattelstützen bis 185 mm Hub von Bikeyoke und Fox runden das Paket ab.

Die Konfigurationsmöglichkeit wird durch verschiedene Rise-Optionen der Lenker und Vorbau-Längen zusätzlich erweitert. Zu der individuellen Konfiguration bieten sie auch drei feste Ausstattungspakete an (Start, Performance, Highend), welche die Zusammenstellung des Bikes für den Kunden vereinfachen sollen und eine Empfehlung darstellt.

Die Start-Variante beginnt bei einem Preis von 3.399,00 EUR. Das Performance-Paket liegt bei 4.549,00 EUR. Die Highend Version ist ab einem Preis von 7.164,00 EUR ab 02. Februar 2021 in unserem Webshop erhältlich.

Da der moderne Mountainbiker lieber auf das Mitführen eines Trail-Rucksacks verzichtet, bietet Propain gleich zwei Mounts für Flaschen, Straps, Tools und Pumpen an.

Propain Hugene

Geometrie, Gewicht und Fahrspaß

Wie schon oben erwähnt haben sich die Entwickler das Feedback zum Vorgänger zu Herzen genommen und einiges an der Geometrie des Hugene verändert. Dabei ist ein flacherer Lenkwinkel von 65.5°, ein längerer Reach von 480mm bei Größe L und ein steilerer, effektiver Sitzwinkel von 76.5° herausgekommen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das geringe Gewicht. Worauf hat Propain dabei geachtet?

  • Rahmenstruktur mit geradlinigen Rohren, um sicherzustellen, dass die Rohre nicht unnötig belastet werden.
  • Optimierung des Carbon Layups. Propain setzt weiterhin auf das Blend Carbon Material, jedoch mit einem höheren Anteil an extrem zugfesten Fasern mit E-Modul.
  • Das obere Linkage ist nun ebebnfalls aus Carbon, was zusätzlich einige Gramm einspart.

Als Ergebnis verwenden sie weniger Lagen Carbon bei gleichbleibend hoher Rahmensteifigkeit. Insgesamt konnten sie das Rahmengewicht um 300 Gramm auf 2,3 kg senken.

  • Rahmengewicht: 2,3 kg (Größe S)
  • Gesamtgewicht: 12,9 kg (in Größe L, Highend Ausstattung)

Propain Hugene

Propain Hugene – Komfort! Grip! Laufruhe!

Bei den Laufrädern des Hugene setzt Propain weiterhin auf die Vorteile von 29″. Die größeren Laufräder sorgen für ein besseres Überrollverhalten, Unebenheiten im Gelände meistern sich so schneller als mit kleineren Laufrädern. Durch die größere Auflagefläche der 29″ Reifen wird auch die Traktion verbessert, das heißt: mehr Grip. Durch den längeren Radstand erreicht das Bike größere Laufruhe und durch die 29er ist während der Fahrt mehr Energie in den Rädern gespeichert, die einen länger auf Geschwindigkeit hält. Propain will damit die Balance aus Speed, Laufruhe und Komfort sowohl im Up- als auch im Downhil erreichen.

Auch Bergauf soll das Hugene spritzig sein. Durch den steileren Sitzwinkel, dem flacheren Lenkwinkel und den 29″ Laufrädern soll man auch bei steilsten Anstiegen und technischen Uphills viel Druck auf dem Pedal und reichlich Vortrieb und Traktion haben. Der hohe Antisquatwert hält den PRO10 Hinterbau straff und man soll keinerlei Energieverlust verursachen. Der steife Rahmen aus Voll-Carbon soll Leichtigkeit und Agilität vermitteln und dadurch zum Gesamtkonzept des Trail-Bikes beifügen.

Ein Bike für meine Hometrails. Hier in Vogt gibt es knackige anstiege, Wurzelpassagen, flowige Trails. Durch die Antriebsneutralität des Hugenes habe ich immer den perfekten Begleiter bergauf. Mit unserem überarbeiteten PRO10-System rockt die Abfahrt nach dem Anstieg dafür um so mehr. – David Assfalg; CEO

Propain Hugene

Weitere Informationen zum Hugene und Propain findet ihr auf: www.propain-bikes.com

Canyon präsentiert neues Torque:ON und überarbeitete E-MTB Palette

Canyon erweitert ihre E-MTB Produktpalette mit dem potenten Freerider Toruqe:ON und bietet damit vom Trail-, XC- bis hin zum Gravity-Bike Fahrer für jeden E-Bike Fan das passende Bike im Sortiment an. Neben dem erweiterten Angebot wird in allen 2021 Modellen der neue EP-8 Motor aus dem Hause Shimano verbaut. Mehr zum Torque:ON und seinen “kleinen Geschwistern” findet ihr hier.

Canyon bietet nun schon seit einige Jahren eine breit gefächerte Palette an Modellen für den Gravity-Sport an. Vom neuen Stoic Trail-Hardtail, über Enduro-Bikes wie das Strive bis hin zum erfolgreichen Downhill Sender findet jeder Mountainbiker sein Dream Bike. Auch die E-MTB Palette hat sich stetig erweitert und bietet nun mit dem neuen Torque:On ein Freeride/Super-Enduro E-MTB mit viel Potential.

Canyon Torque

Torque:ON – Shred:ON

2017 wurde das überarbeite Torque präsentiert, dass mit seinen 180mm Federweg und einer aggressiven Geometrie die Lücke zwischen Enduro und Downhill schließen sollte. Mit dem elektrischen Zwilling bringt Canyon nun das potenteste Modell der E-MTB Kollektion auf den Markt und präsentiert damit das Elektro-Flaggschiff ihrer Gravity-Kollektion.

Das Torque war von Anfang an immer als das verspielte Freeride/Park Bike gedacht und soll auch mit dem neuen E-Modell diesen Anspruch erfüllen. Deshalb wird hier auf Untergrund bügelnde 29″ Laufräder verzichtet und sich auf verspielte 650B festgelegt. Theoretisch könnte man ein 29″ Gabel verbauen und den Freerider in ein Mullet transformieren, jedoch wird dadurch der eh schon aggressive Lenkwinkel noch flacher und verändert somit die Geometrie erheblich und schränkt das Fahrverhalten mit Sicherheit ein. Canyon empfiehlt solche einen Umbau nicht.

Das Torque:ON – kurz und sachlich

  • Aluminium Rahmen
  • 27.5″
  • 180/175mm Federweg
  • Shimano EP8 504Wh
  • optionaler Zusatz Akku
  • Preis: 4.499 – 6.299 Euro

Der Koblenzer Stealth Bomber

Auf den ersten Blick erkennt man das typische Canyon Design und wird sich als Canyon Besitzer bestimmt auch auf diesem Boliden direkt heimisch fühlen. Bei den Farben setzen die Koblenzer auf “Stealth” und versehen das Torque mit einer Olive/Grau oder Schwarz/Anthrazit Kombi. Optisch definitiv vom feinsten.

Was einem auch direkt auffällt ist der für Canyon fast schon untypisch flache Lenkwinkel, der das E-MTB aggressiv wirken lässt und Lust auf eine Probefahrt macht. Auch auffällig ist das seit neustem verwendete kleine Canyon Logo. Seit einiger Zeit verziert Canyon die E-Modelle ausschließlich mit einem kleinen Logo an der Seite. Das ist natürlich Geschmacksache, aber der ein oder andere möchte auch, dass sein Fahrrad dank eines großen Decals direkt zu erkennen ist. Immerhin lieben wir unsere Fahrräder und wollen sie auch präsentieren.

Komponenten – Preis/Leistung on point

Damit das Torque den hohen Ansprüchen auf härtesten Trails standhalten kann, setzt Canyon auf einen Bombensicheren Alu Rahmen. Canyon hat den Freerider im Belastungs- und Aufpralltest unter die Lupe genommen und ordnet es in die gleiche Kategorie wie das Downhill Modell Sender ein.

Damit man im groben Gelände und auf großen Sprüngen ausreichend Federweg und Sicherheit bekommt, verbauen die Jungs und Mädels vom Deutschen Eck potente Gabeln von Fox und RockShox und setzten dabei auf die modernen Topmodelle wie die 38 und die Zeb mit 38mm Standrohren und 180mm Federweg. #Shred:ON

Damit der Fahrer gut zum stehen kommt und ausreichend Bremsleistung erwarten kann, werden kraftvolle 4-Kolben-Scheibenbremsen sowie große 203mm Bremsscheiben verbaut. Diese kommen abhängig von der Ausführung von Sram oder Shimano.

Damit die steifen 650B Laufräder den Ansprüchen entsprechen können, setzt Canyon auf Laufräder der Hybrid-Serie von DT Swiss. Die präzise konstruierten DT Swiss Laufräder sollen durch verstärkte Felgen und Speichen, Stahl-Freilaufkörper, größere Lager und dickere Nabengehäuse für eine gehörige Portion Zuverlässigkeit sorgen.

Wenn man sich die Komponenten Liste anschaut und diese mit ähnliche Fahrrädern oder sogar unmotorisierten Bikes vergleicht, kann man sich schon wundern wie Canyon es in der aktuellen Lage der Pandemie schafft einen so attraktiven Preis zu generieren.

Canyon Torque

Next-Gen Motor von Shimano

Natürlich darf bei einem so potenten Modell kein passender Motor fehlen und deshalb wird hier der neue EP8 aus dem Hause Shimano mit einem 504Wh starken Akku verbaut. 504Wh erscheinen bei den aktuellen Standards der Industrie allerdings nicht mehr ganz angemessen; Doch aus das scheint Canyon bewusst zu sein. Die Koblenzer setzen auf Design, ein “leichteres” Rad und einen tiefen Schwerpunkt, jedoch bieten sie ihre zwei Torque:ON Modelle wahlweise mit einem zweiten Akku für einen Aufpreis von 500Euro an.

Mehr zum EP8 erfahrt ihr hier.

Fast so flach wie das Sender

Canyon bietet mit seiner Gravity-Palette oft eher poppige und wendige Bikes an, die vor allem im Park Spaß machen und nicht mit dem “länger, flacher = schneller” Trend gehen. Was natürlich nicht heißt, dass die Fahrräder der Koblenzer nicht schnell sind. Troy Brosnan fährt auf seinem Sender fast ausschließlich unter die Top 10 im World Cup und auch Jack Moir feiert auf seinem Strive Erfolge (den Test zu Jack Moirs Race Bike findet ihr hier).

Der flache Lenkwinkel von 63.5° und der lange Reach von 485mm versprechen beim Torque:ON definitiv einiges an Potenz im Downhill und werden in Verbindung mit den 27.5″ Laufrädern bestimmt viel Spaß verursachen.

Canyon Torque

Das Canyon Torque:ON wirkt auf jeden Fall vielversprechend und scheint grade in der aktuellen Zeit mit geschlossenen Bike Parks eine super alternative zu sein. Einfach den Akku rein, sich selbst den Berg hoch shuttlen, Trails ballern und wer sich die Variante mit zweitem Akku besorgt, wird bestimmt den ganzen Tag Vollgas geben können.

Canyon Torque

Nicht nur das Torque:ON ist neu

Nicht nur das Torque bekommt den neuen Shimano EP8 verbaut, sondern auch die ganze weitere Palette der E-Mountainbikes wird “geupgradet” und auf den neusten Standard gesetzt.

Warum setzten die Koblenzer auf Shimano’s neuen Motor? Der EP8 ist aktuell einer der leichtesten großen E-Bike Motoren und verbindet den neuesten Stand der Technik mit viel Leistung und einem natürlichen Fahrgefühl. In Verbindung mit den Leistungsstarken Akkus sollte jede Ausfahrt für ordentlich Spaß sorgen und dank teilweise größeren 630Wh Akkus kommt auch auf eine gute Reichweite und kann seine gewohnte Hometrail Runde noch um den ein oder anderen Trail erweitern.

Im Gegensatz zum Torque:On bietet Canyon bei den anderen E-MTB keinen Zusatz Akku an, sondern verbaut wie oben schon erwähnt in größeren Rahmen Akkus mit mehr Leistung.

Mehr zu den weiteren Modellen der elektrischen Gravity Kollektion findet ihr in unserer Tabelle. Einfach auf das Modell klicken und mehr erfahren.

Spectral:ONNeuron:ONGrand Canyon:ON

Canyon Torque

 

Das Spectral:On ist der kleinere Bruder des Torque und war bis zum Release des neuen Freeriders das Abfahrtsorientierteste E-MTB der Koblenzer. Jedes Spectral kommt mit einem Carbon-Hauptrahmen und Alu-Hinterbau. Für ein wirklich sportliches Fahrgefühl und ordentliche Laufruhe verpasst Canyon dem Trail/Enduro E-Bike gemischte Laufradgrößen und macht es mit 29″ vorne und 27.5″ zum Mullet. Damit man es im Gelände schön laufen lassen kann, wird das ganze mit einem Federweg von 150mm vorne und hinten kombiniert.

Preislich startet das ganze bei 4.599 und geht bis 7.599 Euro. Canyon bietet hier unterschiedliche Modelle für Frauen und Männer an.

Canyon Torque

 

Das Neuron:ON ist das Trail-E-Bike vom deutschen Eck und bietet mit seine 130mm und 29″ Laufrädern die besten Allround Eigenschaften an. Bei den kleineren Modellen (XS-S) schrumpft der Federweg auch 120mm vorne und 125mm hinten, das gleiche gilt für die Laufräder; hier werden 27.5″ verbaut. Natürlich wird auch hier wieder der Shimano EP8 verbaut und mit einem 630Wh bei Größe M-XL kombiniert (kleinere Modelle müssen mit 504Wh auskommen).

Wer sich also für ein stimmiges Paket für die nächste Mountainbike Runde mit Trail Abstechern interessiert, könnte mit dem Neuron:ON fündig werden. Das ganze ist ab einem Preis von 3.699 – 4.599 Euro und ausschließlich in Aluminium erhältlich.

Langer Name, kurzer Federweg. Das Grand Canyon:ON ist zwar Canyons günstigstes E-MTB, steht aber in Qualität und Komponenten seinen großen Geschwistern um nichts nach. Das E-Hardtail eignet sich perfekt um die Gegend zu erkunden, neues zu entdecken und sich dank Motor angenehm auf den nächsten Berg zu manövrieren. Der Aluminium Rahmen ist in der Front mit 120mm Federweg bestückt, kommt mit 29″ Laufrädern bei Größe M-XL und ist auch wie seine Geschwister in Unisex Modellen erhältlich. Auch hier wird wieder bei den großen Modellen der Leistungsstarke 630Wh Akku eingesetzt, kleiner Größen (XS-S) müssen mit dem 504Wh Akku auskommen und rollen auf 27.5″ Rädern.

Das Grand Canyon:ON ist ab 2.899 – 3.599 Euro erhältlich.

Mehr Über Canyon und alle weiteren Modelle findet ihr unter: www.canyon.com