TEST: Schneller langsamer – Drei Downhill-Anker im Test

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #036 [März & April 2017]

Augen auf bei der Bremsenwahl! Die Stopper am Bike sind eure Lebensversicherung und sollten einiges zu bieten haben. Zuverlässigkeit steht an erster Stelle. Gerade für lange Abfahrten in den Bergen und knackige Downhills bedarf es einer standfesten Bremse. Also einer, die nicht schnell heiß wird und keinen schwammigen Druckpunkt hat.
Dazu große Scheiben – unter 203 Millimeter ist für den Wettkampf vielleicht sinnvoll, doch selbst die 180er Scheibe bringt ein 70 Kilo Max Mustermann je nach Streckenlänge und Steilheit an die Grenzen. Vor allem die Bremse dauerhaft schleifen zu lassen, lässt die Bremse schnell heiß laufen und ist daher nicht zu empfehlen, manchmal aber eben unerlässlich. Damit die Hitze gut abgeleitet wird, greifen die Hersteller zu verschiedenen Tricks: Shimanos „Ice-Tec Freeza“-Scheiben haben einen Aluminiumkern und sind mit Kühlrippen versehen. Hope bietet „Vented Discs“ an – innenbelüftete Bremsscheiben wie aus dem Motorsport.
Für die volle Power sollten die Bremsen am Downhill-Bike vier Kolben haben. Doch schiere Kraft allein bringt nichts, wenn sie nicht kontrollierbar ist. Also müssen Bremsen gut dosierbar sein – am besten in allen Situationen.
Dann geht’s zu den Hebeln: Ergonomisch sollen sie sein und sich ins Cockpit integrieren. Stellt die Hebel so nah an den Lenker, wie es euch am angenehmsten passt. Viele schwören auf diese Methode: Bei ausgestrecktem Zeigefinger sollte die Fingerkuppe noch vor dem Hebel liegen. Und der Hebel sollte so stehen, dass der Zeigefinger die gerade Verlängerung des Unterarms ist. Zumindest ergonomisch ist das die schonendste Haltung, in der ihr die beste Kontrolle und Kraft habt.
Checkt vor der Fahrt unbedingt, ob das System dicht ist und die Bremsen zupacken. Bei neuen Belägen oder Scheiben das Einbremsen nicht vergessen!
Drei der besten Stopper am Markt haben wir für euch auf den Zahn gefühlt.

Hope – „Tech 3 V4“

Die feine Schmiede aus Barnoldswick fertigt den Bremssattel der „Tech 3 V4“ aus einem Stück. In edler Fräsarbeit wird das 2014 T6 Aluminium zu wunderschönen Bremsen verarbeitet – „Made in U.K.“. Der dicke „V4“-Bremssattel ist das Flaggschiff von Hope.

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Der „Tech 3“-Hebel bietet 5 Prozent mehr Bremskraft als sein Vorgänger. Sehr gut: Die Griffklemme ist mit Shimanos „I-Spec“-Schalthebeln kompatibel und der neue Ausgleichsbehälter fällt etwas schlanker aus, um eine bessere Kompatibilität mit Triggern und Fernbedienungen zu gewähren. An den Hebeln lassen sich die Griffweite und der Druckpunkt einstellen. Bei der Druckpunkt-Einstellung – besser: „bite point control“ (BPC) – wird über die Einstellschraube der Bremshebel leicht angezogen und der Leerweg verringert – so wird der Hebelweg verkürzt.
Die Lochung der Bremshebel bietet bei jeder Witterung einen guten Grip. Trotz der Druckpunkt-Einstellung fällt der Hebelweg nie kurz aus und die Bremse bleibt stets sehr gut dosierbar. Bis die Bremse über ihre lange Dosierung zum Blockieren gebracht wird, bedarf es doch mehr Handkraft als erwartet. An die Giftigkeit und den Biss der Kollegen reicht sie nicht heran. Die großen Stärken liegen bei Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Der Druckpunkt bleibt in allen Situationen stabil, kein Fading, nichts. Kein Wunder: Unsere Hardcore-Version mit Stahlflex-Leitungen und großen, innenbelüfteten Scheiben zeigt sich von den meisten Strecken unbeeindruckt und bleibt „cool“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Ob man die Bremse auf einer steilen Abfahrt lange schleifen lässt oder die 1000 Höhenmeter am Stück abreißt, spielt dabei keine Rolle. Die „Tech 3 V4“ schwächelt nicht und selbst die Scheibe zeigte keine Verfärbungen.
Bereits nach kurzer Zeit waren die Stopper eingebremst und voll da. Befüllt wird das System mit DOT-Bremsflüssigkeit. Die Entlüftung gestaltet sich über das bekannte Ausgleichsbehälter-System recht einfach. Bei den „Vented Rotors“ zieht die Luft durch die Bremsscheibe – das reduziert die Wärmeentwicklung um bis zu 15 Prozent gegenüber den normalen, schwimmend gelagerten Scheiben von Hope. Die innenbelüfteten Bremsscheiben können nicht mit anderen Bremsen verwendet werden, die Scheiben sind um einiges dicker als die Norm. Die Standard-Bremsscheiben und die schwimmend gelagerten sind kompatibel – Hope bietet hier auch alle erdenklichen Durchmesser an. Die schwimmend gelagerten Rotoren sind wie die Bremsen in sechs schicken Eloxal-Farben erhältlich. Toller Nebeneffekt: Sind die Bremsen exakt montiert, bleiben sie schleif- und quietschfrei. Kundenfreundlich: Zum Lieferumfang gehört ein zweites Paar Bremsbeläge. Das soll aber nicht bedeuten, dass sich die Beläge schnell runterfahren – im Gegenteil, im Test erwiesen sie sich als sehr haltbar. Geht an der hochwertigen Bremse doch einmal irgendetwas kaputt, hat die Hope-Schmiede jedes einzelne Ersatzteil dafür – ein Garant, um lange Freude an dieser Bremse zu haben.

Fazit: Die „Tech 3 V4“ ist die perfekte Bremse für sehr lange Abfahrten. Das Gesamtgewicht des dicken Ankers braucht sich selbst mit den schwereren Stahlflex-Leitungen nicht zu verstecken. Die „Vented Discs“ fallen deutlich schwerer aus als herkömmliche Scheiben, spielen aber besonders auf langen Abfahrten ihre Stärken aus. Einzig die Bissigkeit dürfte etwas kräftiger ausfallen.

Pro:

  • Standfestigkeit
  • geringe Hitzeentwicklung
  • Dosierbarkeit
  • Einstellungen
  • CNC-Kunstwerk
  • Farbwahl

Contra:

  • Handkraft
  • etwas geringere Bissigkeit im direkten Vergleich

Unverbindliche Preisempfehlung: 235,- € (pro Bremse), 130,- € (pro Bremsscheibe, innenbelüftet), 60,- € (pro Bremsscheibe normal, schwimmend) | Farben: black, silver, red, blue, purple, orange | Gewicht: 337 g Hinterradbremse mit 1700 mm Leitung (Stahlflex), 293 g Vorderradbremse mit 1000 mm Leitung (Stahlflex), 243 g Bremsscheibe 203 mm (Floating Disc) | Scheibengrößen: 140, 160, 180, 183, 185, 200, 203, 205 mm | www.hopetech.com

 

Shimano – „Saint BR-M820“

Die starke Downhill-Bremse von Shimano ist schon eine Weile auf dem Markt und erfreut sich einer großen Fangemeinde. Die kurzen Bremshebel der „Saint“ lassen kaum die Power erwarten, die dahinter steckt.

Dank „Servo Wave“-Technologie kein Problem. Die ergonomisch geformten Hebelchen bieten durch ihre runden Vertiefungen auch bei Nässe guten Halt. Neben der werkzeuglosen Einstellung der Hebelweite, lässt sich über eine – am Mountainbike etwas altmodische – Kreuzschlitz-Schraube der „Free Stroke“ einstellen. Der ist für den Leerweg zuständig und führt, wenn auch nur minimal, den Hebel ein Stück in Richtung Lenker. Ist die Bremse perfekt entlüftet, ist der Leerweg einigermaßen gering. Manche Tester empfanden ihn dennoch als etwas lang. Das ist bauartbedingt, der Abstand von Belägen zur Scheibe ist etwas größer als üblich. Das sorgt im Umkehrschluss aber leichter für schleiffreie Bremsen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch das erhöhte Losbrechmoment des „Servo Wave“-Hebels. Liegen die Beläge auf den Scheiben an, lässt sich die Bremse fein dosieren und hat auch guten Biss und sehr gute Bremskraft – das funktioniert auch auf langen Abfahrten tadellos. Die benötigte Handkraft um ordentlich zu ankern, fällt trotz der kleinen Hebel noch gering aus.
Kundenzufriedenheit: Die Shimanos laufen mit schonendem Mineralöl und sind dadurch sehr servicearm. Auch eine nette Eigenschaft der „Saint“: Man kann die Leitungen kürzen, ohne danach die Bremse entlüften zu müssen – zumindest, wenn man sich nicht dumm anstellt. Shimano verpasste der „Saint“ zur Kühlung ein leichtes Kühlrippen-Design, sowie Bremsbeläge und Bremsscheiben mit Kühlrippen. Die „Ice-Tech Freeza“-Bremsscheiben haben dazu noch einen Aluminiumkern, sind aber leider nur mit „Centerlock“-Aufnahme erhältlich. Das Zusammenspiel der Kühlung soll die Betriebstemperatur der „Saint“ um bis zu 50 Grad gegenüber der herkömmlichen „IceTech“-Scheiben senken. Im Test hatten wir keine großen Probleme mit Überhitzung und dem daraus resultierenden Fading. Allerdings reagiert die „Saint“ auf pumpen – schnelles Betätigen und Loslassen des Bremshebels -, wodurch der Druckpunkt schnell nach vorne wandert. Besonders bei großer Hitze lässt sich das leicht provozieren und kann sogar kurzfristig zu einem Schleifen der Bremse führen – was sich aber schnell wieder legt. Es sind zwei weitere Bremsscheiben für die „Saint“ erhältlich: eine ganz einfache und eine „Ice-Tech“-Scheibe ohne Kühlrippen. Die „Ice Tech“ soll die Temperatur gegenüber der Standard-Scheibe um 100 Grad senken – sie ist auch mit 6-Loch-Aufnahme in allen gängigen Größen von 140 bis 203 Millimeter erhältlich. Mit Kühlrippen kosten die Beläge einen Ticken mehr als ohne, bringen aber wirklich was und die Haltbarkeit ist auch gut.

Fazit: Die „Saint“ entstammt keiner kleinen CNC-Schmiede, dennoch überzeugt das Produkt durch seine Leistung, Qualität und den dazu fairen Preis. Der Leerweg ist nicht jedermanns Sache, sorgt aber für stets schleiffreie Bremsen. Hebelergonomie, Dosierbarkeit und Standfestigkeit machen die „Saint“ zum voll empfehlenswerten Downhill-Stopper.

Pro:

  • Hebelergonomie
  • Preis/Leistung
  • Dosierbarkeit
  • Bissigkeit
  • Standfestigkeit
  • Wartungsarmut

Contra:

  • Gewicht
  • Leerweg bis zum Druckpunkt

Preis: ca. 150,- € (pro Bremse) | Farben: schwarz | Gewicht: 332 g Hinterradbremse mit 1700 mm Leitung, 316 g Vorderradbremse mit 1000 mm Leitung, 172 g Bremsscheibe 203 mm (SM-RT99) | www.paul-lange.de | www.ridesaint.com

 

Trickstuff – „Direttissima“

Der Ruf der „Direttissima“ eilt ihr weit voraus. Als die Testbremse in der Redaktion ankommt, freuen wir uns über die schicke Holzverpackung, die genauso gut mit drei Flaschen Wein gefüllt sein könnte. Nachdem ich die Bremse bestaunt habe, erschrecke ich, als ich einen Organspende-Ausweis in der Verpackung finde. Ist das ein Scherz? Nein, sogar auf der beiliegenden Packliste ist der Organspende-Ausweis aufgeführt. An sich eine gute Sache, doch die Tatsache, dass dieses Dokument einer Bremse – quasi der Lebensversicherung am Bike – beiliegt, ist etwas makaber. Irgendwie, als würde mir der Autohändler einen Prospekt für eine Lebensversicherung und ein gutes Bestattungsunternehmen mitgeben.

Ob die „Direttissima“ schlicht oder auffällig wie ein Kanarienvogel sein soll, bleibt dem Kunden überlassen – bei Trickstuff gibt’s die volle Palette an Eloxalfarben, und das für fast jedes Anbauteil der Bremse. Pumpengehäuse und Fittings in Schwarz oder Silber, Fingerhebel, Bremssattel und Ausgleichsbehälter gibt’s in Schwarz, Silber, Grau, Rot, Blau, Cannondale Green, Gold, Trickstuff-Orange und Violett. Das feine Fräskunstwerk erscheint glatt, schlank und ohne Spielereien. So ist es, die ergonomisch geformten Hebel sind trotz minimaler Struktur sehr glatt. Das ist von Trickstuff so gewollt, der Finger soll über den Bremshebel rutschen je mehr sich der Hebel dem Lenker nähert und der natürlichen Bewegung beim Bremsen folgen.
Um die Hebelweite einzustellen, benötigt es einen kleinen Inbus-Schlüssel, um die Schraube zwischen Hebel und Griff zu erreichen. Mit einem Multitool auf dem Trail, Schalthebeln und dicken Griffen mit eventuellem Flansch im Weg, ist die Schraube nur schwer zu erreichen. Trost: Die Einstellung muss nicht ständig auf dem Trail korrigiert werden. Falls doch, einfach die Schelle etwas lösen und die Bremse leicht zu Seite klappen – das erleichtert die Erreichbarkeit. Auf eine Druckpunkt-Verstellung wurde gleich verzichtet. Als wir die Bremse ans Bike montiert haben, wissen wir sofort warum: Der Druckpunkt ist da. Und wie! Perfekt.
Die Lenkerklemmung wurde nach der beliebten „Cleg“ nochmals abgespeckt, konsequent auf Zug- und Druck-Belastung reduziert und kommt mit einer Schraube an der schlanken Schelle aus. Der Clou: Die spezielle Klemmung umschließt die Lenker so großflächig, dass es zu keinen Punktbelastungen kommt. Dadurch ist die Bremse besonders für Carbonlenker geeignet. Trickstuff bietet für die „Direttissima“-Klemmung Interfaces an für Shimanos „I-Spec“- 1 und 2, sowie für Sram-Schalthebel. Nicht nur bei der Erstmontage ist es mit Trickstuff immer wieder eine Wonne, auch bei Reifenpannen & Co. gestaltet sich der Radeinbau dank „Dächle-Disc“ komfortabel. Jeder kennt das Problem: Die kantigen Beläge bleiben an den kantigen Bremsscheiben hängen, es sind nur wenige Millimeter Platz und wer nicht aufpasst, macht sich die Beläge kaputt. Neben den 60 Grad spitz zulaufenden „Dächle“-Bremsscheiben hat Trickstuff auch die Beläge der „Direttissima“ abgeschrägt. Selbst ein eher unscheinbares Anbauteil, der Bremsadapter, fällt bei Trickstuff entsprechend High-End aus und ist um etwa 50 Prozent leichter als bei der Konkurrenz. Auch die Bremsanlage selbst ist trotz Stahlflex-Leitungen ein absolutes Leichtgewicht – vor allem in dieser Klasse.

Auf den ersten Metern fällt sofort auf: Die Bremse braucht keine Einbremszeit. Kurz checken: Sind Beläge und Scheiben wirklich völlig neu? Sind sie. Die Bremspower und Bissigkeit der „Direttissima“ scheint keine Grenzen zu kennen. Ein Leerweg ist nicht vorhanden, es geht sofort sportlich zur Sache – das gefällt. Nach einer kurzen Eingewöhnung an die Macht dieser Bremse lässt sie sich auch gefühlvoll dosieren. Als Bremsflüssigkeit setzt Trickstuff bei der „Direttissima“ auf ein spezielles Mineralöl mit einem extrem hohen Siedepunkt. Das funktioniert erstklassig, neben dem brachialen Druckpunkt, bleibt die Bremse auch auf langen Downhills stabil und benötigt stets nur sehr wenig Handkraft. Die „Direttissima“ ist tatsächlich die aktuell stärkste Bremse am Markt. Ob in Zukunft eine Bremse diesem Anker das Wasser reichen kann?

Fazit: Die „Direttissima“ ist eine Bremse ganz nach unserem Gusto: brachiale Power, knackiger, stabiler Druckpunkt, haltbar, standfest, dazu ein Leichtgewicht und schön verarbeitet. Qualität made in Germany hat ihren Preis für die Kleinserie.

Pro:

  • definierter
  • knackiger Druckpunkt
  • geringes Gewicht
  • Bissigkeit
  • Individualisierungsmöglichkeit
  • Verarbeitung
  • Qualität
  • Standfestigkeit
  • brachiale Bremspower

Contra:

  • Erreichbarkeit der Hebelweiten-Einstellung

Unverbindliche Preisempfehlung: 375,- € (pro Bremse); 39,90 € Goodridge Stahlflex-Leitung Upgrade | Farben: Schwarz, Silber, Grau, Rot, Blau, Cannondale Green, Gold, Trickstuff-Orange und Violett | Gewicht: 313 g Hinterradbremse mit 1700 mm Leitung, 271 g Vorderradbremse mit 1000 mm Leitung, 195 g Bremsscheibe 203 mm | www.trickstuff.de

 

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VIDEO: Matt Hunters Story in Shimanos – This is home

Matt Hunter gehört zu den großen Namen der Szene. Seine Karriere startete 2003 mit dem Sieg der “Ultimate Freeride Challenge” und seitdem war er in vielen Filmen und Edits zu sehen. Der 38-jährige Kamloops Local erzählt nun seine Geschichte in dem neuen Shimano “This is home” Video.

For many people, mountain biking is a migratory sport. Once you get a taste for the trails, moving closer to ride every day is a no brainer for those who choose the lifestyle. For Matt Hunter, migration was never necessary. He grew up in Kamloops, where the surrounding landscape was an ever-present inspiration for his own riding.

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A child of the BC outdoors, Matt’s idea of a good day is any day he gets to ride his bikes. It’s never been about being the best, but rather standing shoulder to shoulder with his peers, never apart and never above. Matt has always just wanted the sport to look as good as it feels when he stomps his butter-smooth lines and gargantuan airs.

In his hometown of Kamloops, Matt never needed to journey far to escape the distractions of everyday life. Now with kids of his own, however, those precious moments are all the more enriched by the people around him. Chill rides with the fam or power trains on The Farm, This is Home.

VIDEO: Jack Moir and Dean Lucas – chilled Morzine laps

Enduro World Series Gesamtklassement Führer Jack Moir und World Cup Downhill Racer Dean Lucas machen Morzine unsicher. Die zwei Australier verbringen ihren Sommer zwischen den Rennen in den französischen Alpen und scheinen eine menge Spaß auf den extrem steilen Strecken zu haben.

Moi Moi TV – Ripping Pleney/Morzine with Dean Lucas. Track #2 is actually the steepest trail I’ve ever ridden I recon. Sick to be back with My Boi Donny. I was trying to keep up with Him on the trail rig…. Luckily He’s been on vacay in Amsterdam/Croatia for the last 3 weeks so He’s a little dusty haha. I’m sure You Guys will love the Gopro commentary haha. Like and subscribeeeeee ya sickos

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Red Bull Hardline 2021 – Ergebnisse

Eine etwas andere aber nicht weniger spannende Hardline ging zu Ende. Nachdem das Qualifying gestern ausgefallen ist, hatten die Racer heute nur einen Run um die beste Zeit zu fahren. Auch die Bedingungen waren anders als in den letzten Jahren – staubiger, größer, schneller und windiger. Hier gibt es die Ergebnisse.

Wie schon erwähnt hatten die Athleten dieses Jahr nur einen Rennlauf um die beste Zeit zu fahren. Jedoch hatte jeder eine Chance beim heutigen Rennen aufs Podium zu kommen. Das gemischte Fahrerfeld sorgte für spannende Situationen und zum Glück für nur wenige Stürze und Defekte.

Einen der heftigsten Stürze hatte der Brite Joe Smith der in dem technischen Stück nach dem großen Step Down in einen Stein einschlug und direkt wieder aufstehen konnte. Der Norweger Brage Vestavik schaffte es mit einem extrem loosen und schnellen Lauf auf den vierten Platz kurz hinter dem stylischen Kade Edwards. Zweiter wurde World Cup Racer Laurie Greenland der sich nur dem nun dreifachen Hardline Sieger Bernard Kerr geschlagen geben musste.

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Kerr stand an diesem Renntag mit Sicherheit unter Druck. Er war der erste der die Strecke Probefahren durfte, zeigte den Athleten im Training die neuen Features und stürzte hart am Freitag Mittag. Bernard stand seit seiner ersten Teilnahme an der Red Bull Hardline immer auf dem Podium und siegte 2016, 2019 und nun auch 2021 beim dem härtesten Rennen der Welt im Dyfi Valley.

Ergebnisse Red Bull Hardline 2021

  • 1: Bernard Kerr
  • 2: Laurie Greenland
  • 3: Kade Edwards
  • 4: Brage Vestavik
  • 5: Brendan Fairclough

Red Bull Hardline Live-Stream – 25.07.2021 15:OO Uhr mit Moderator Jasper Jauch

Das härteste Rennen der Welt ist 2021 zurück. Nachdem die Athleten mit neuen Features, Wetter und Stürzen zu kämpfen hatten, dürfen wir uns auf ein spannendes Event freuen. Den Link zum Event findet ihr hier.

Die Kreation von Dan Atherton im Dyfi Valley wird von Jahr zu Jahr anspruchsvoller. 2021 sind einige Features länger, höher und schneller und verlangen den Racern einiges an Mut und Können ab. Wer sich in den letzten Tagen auf Instagram und Youtube umgeschaut hat, wird wahrscheinlich die viralen Clips von Johannes Fischbachs Sturz, Lewis Buchanan “Ausweichsversuch” und Geaorge Brannigans Purzelbaum am höchsten Drop der Hardline Geschichte gesehen haben. Kaum ein Event verlangt der Elite der Szene so viel ab wie Red Bull Hardline.

Wer sich das Event Live anschauen mag, sollte heute um 15:00 auf Redbull.com vorbeischauen. Dort findet ihr den Live-Stream kommentiert von Youtuber und Podcaster Jasper Jauch.

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HIer gehts zum Live Stream: www.redbull.com

photo by Dinas Mawydd

VIDEO: Remy Metailler geht steil auf neuen Trails in Kimberley, BC.

Squamish Freeracer Remy Metailler ist aktuell auf einer Tour durch British Columbia und nimmt uns in seinen Videos mit auf die anspruchsvollen Trails. Die kleine Stadt in den Kootenay Rockies bietet neben seinem beliebten Wintersport Angebot auch eine Vielfalt an Mountainbike Trails und weiteren Aktivitäten. 

Once again a new trail for us to discover! Short visit in Kimberley but we will ride some more next time! Click here to support my channel and help me to do more edits like this!

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VIDEO: Johannes Fischbach – Red Bull Hardline VLOGS 1 – 3, Training, First Hits und Crash

World Cup Racer Johannes Fischbach wurde zur Red Bull Hardline eingeladen und nimmt uns in seinen Vlogs mit hinter die Kulissen und auf die Strecke. In den ersten Vlogs sehen wir wie sich die Fahrer an die massiven und gefährlichen Features ran tasten und trainieren. In Vlog Nr 3 geht es ums Qualifying und den extremen Sturz von Johannes kurz vor dem Ziel. Zum Glück ist ihm fast nichts passiert, jedoch kann er beim heutigen Rennen aufgrund eines gebrochenen Rahmens nicht an den Start gehen.

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