Track Check: Epic Bike Park Leogang – Extrem viel FLow auf der Steinbergline

Wir waren vor wenigen Wochen im Epic Bike Park Leogang und haben uns dort für mal etwas genauer umgesehen. Der Park bietet neben viel Air-Time, schnellen Tracks und einer Downhill World Cup Strecke auch einen blauen Flow Trail für Einsteiger und alle Fans von Kurven und Panorama. Im folgenden Video gibts die Strecke in ihrer ganzen Pracht für euch. 

Unseren Bike Park Check findet ihr hier: bike-park-check-so-gut-ist-leogang-wirklich

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Video: Smooth und sytlisch – Rise – Kaidan Ingersoll

Ein Mountainbike Edit muss Bock auf Radfahren machen und genau das schafft das neue Commencal Video mit Kaidan Ingersoll. Hier gibts super stylische Freeride Action vom feinsten.

„I am incredibly thankful for the opportunity to film my first mountain bike edit with the COMMENCAL team. I have always felt such amazing support from this company and love how much passion they have for the sport. My mission with this video was to try and create an edit that’s as action-packed as possible, giving the audience an idea of what can be done on the COMMENCAL FRS. I chose the FRS because my style of riding caters more towards the freeride discipline and I feel as though there’s no better bike for it. The FRS is perfect for all types of riding, whether that’s ripping technical terrain, flowy jumps, or even sending big tricks.“ – Kaidan Ingersoll.

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Video: Joe und Bo’s Gutenachtgeschichte

Es gibt Gutenachtgeschichten und es gibt Joe Barnes Version davon. Der Schotte erzählt seinem Sohn von seinem spannenden Abenteuern und seinem Drahtesel. 

There’s no doubting that as we get older, the physical boundaries that dictate our lives get bigger, broader and opportunities open up. The world, so to speak, is our oyster. A child’s ability to explore of their own accord is a very different experience. Their world is more contained, but oddly enough, not necessarily smaller. Imagination allows us to enter the world’s unseen spheres, and create excitement from the act of thought. It opens up the world to us. Joe Barnes is well known for his stellar racing career, memorable media and wild imagination. With two children, Joe’s use of his imagination is now being put to use in ways that cultivate the same emotions that Joe gets from bikes, into his son Bo’s life. Join us as Joe and Bo go on a journey around Lochabers hidden landscapes and enter very different worlds.

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Must Watch: Fabio Wibmer in Grand Theft Auto Optik

Fabio Wibmer ist zurück und präsentiert sein neues Edit „Video Game“. Der Österreicher und seine Crew beweisen, dass sie ein eingeschworenes Team sind und zeigen, dass dieses Projekt nicht nur auf Fabios Skills basiert, sondern auch sehr aufwendig in der Produktion war. Die GTA Optik ist extrem gut getroffen und in Verbindung mit den extremen Stunts und Tricks ist das Edit sehr unterhaltsam. Viel Spaß

Fabio Wibmer performs during filming „Video Game“ in France on October 11, 2022. // Hannes Berger

It’s been some time! Feels good to be back 🤘 Thanks everyone for the support even during my injuries over the past two years. Hope you enjoyed the video! – Fabio Wibmer

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Fabio Wibmer performs during filming „Video Game“ in France on October 11, 2022. // Hannes Berger

TEST: Nicolai Saturn 16 – lang, länger, Nicolai

Die Edel-Schmiede aus Niedersachsen ist bekannt für progressiver Geometrien, wunderschöne Schweissnähte, toll verarbeitetes Aluminium und eine abfahrtsorientierte Performance. So soll es auch beim Nicolai Staurn 16 sein. Aber wie gut lässt sich ein Mountainbike mit 160mm Federweg und einem Reach von 494mm in der Rahmengröße M eigentlich fahren?  

Wenn wir ein Test-Bike anfragen versuchen wir immer die perfekt Größe zu finden. In unserer Redaktion arbeiten Mitarbeite mit einer Körpergröße von 1,75m – 1,90m. Der eine mag das Bike etwas verspielter, ein andere mag es etwas länger. Meistens fällt die Wahl auf einen L Rahmen, da diese bei den meisten Herstellern bei einem Reach von 470mm – 485mm liegen. Nicht so bei Nicolai. Das Saturn 16 ist nämlich in den Größen Small bis XXX-Large erhältlich. Der kleinste Reach liegt bei 465mm und wächst im größten Modell auf ganze 576mm.

Wir haben uns dann für das Modell in der Größe M entschieden und waren uns immer noch nicht sicher, ob die Entscheidung die richtige war. Warum erfahrt ihr hier.

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Nicolai Saturn 16

Optik und Features

Nicht jeder ist Fan von der Optik eines Nicholai Bikes. Die runden Alu-Rohre des Hauptrahmens werden mit einem etwas kantigeren Hinterbau kombiniert und an den Schweißpunkten befinden sich CNC gefräste Verstärkungen. Aber wo sich alle einig sind, ist die Perfektion der handgemachten Schweißnähte. Handmade Look!

Denn die Rahmen werden per Hand im WIG-Verfahren geschweißt. Die Schweißer sind dafür speziell geschult und verfügen über langjährige Erfahrung. Für jedes Modell und jede Rahmengröße wird eine präzise Schweißvorrichtung gebaut, die sogenannte Rahmenlehre. Darin werden die CNC-geschnittenen Rohrsätze mit sämtlichen Dreh- und Frästeilen eines Rahmen, die verschweißt werden sollen, passgenau zusammengesetzt und fixiert. Die Rahmenbauteile werden zuerst mit einzelnen Schweißpunkten geheftet, an genau vorgegebenen Stellen in definierter Reihenfolge und dann, um Verzug und Verspannungen zu minimieren, in mehreren Durchgängen verschweißt.

Weiter geht es mit der Farbgebung und den Decals. Wer schon mal ein paar Nicolai Bikes gesehen hat, weiß, dass es die Mountainbikes in den unterschiedlichsten Farben gibt. Wer online eins bestellt, kann sich sein Bike nämlich individuell gestalten und dort selbst die kleinsten Komponenten farblich anpassen.

Das uns zur Verfügung gestellte Saturn 16 kam in einem schlichten grauem Look mit knallig blauen Decals, blauer Dämpferwippe und goldenem Fox Factory Fahrwerk mit orangener Stahlfeder. Schlicht ist vielleicht das Falsche Wort denn das blau springt schon sehr stark ins Auge.

Die Züge und Kabel sind außen am Rahmen verlegt, was die Optik des eh schon industriell aussehenden Rahmen keineswegs beeinträchtigt. Ein Vorteil ist ganz klar die leichte Wartung. Ich persönlich bin Fan von außen verlegten Leitungen.

Da es sich beim Saturn um ein Enduro/All-Mountain handelt, dass auch den Berg hinauf getreten werden will, darf natürlich der Mount für einen Flaschenhalter nicht fehlen. Der befindet sich auf dem Unterrohr und bietet ausreichend Platz für große Flaschen.

Geometrie – lang, länger, Nicolai 

Ich muss gestehen, dass ich ein Fan von etwas längeren Rahmen bin. Diese bieten in Verbindung mit einer ausbalancierten Geometrie ordentlich Stabilität auf ruppigen und steilen Trails und geben mir einfach etwas mehr Selbstbewusstsein in der Abfahrt.

Bei Nicolai wird es jedoch spannend. Wie schon erwähnt ist es gar nicht so leicht einen passenden Rahmen auf Anhieb zu finden. Die Größe S war uns mit 465mm Reach etwas zu klein, aber der 490mm Reach in der Rahmengröße M schon fast zu lang. Ja. Rahmengröße M hat einen Reach von 490mm. Im Vergleich – Das Specialized Enduro in der Größe S4 hat einen 487mm Reach und das längste Modell des kalifornischen Herstellers  kommt auf 511mm. Das überbieten die Niedersachen ganz schnell.

Die weiteren Daten sind modern aber nicht zu extrem. Der Lenkwinkel von 64° passt zum Enduro/Allmountain Einsatzbereich. Die Kettenstrebenlänge ist abhängig davon ob ihr euch für ein 650B oder 29″ Saturn entscheidet. Bei unserem Twenty-Niner in M haben wir eine Länge von 447mm.

Nicolai Saturn 16

Beim Hinterbau wird übrigens auf einen klassischen Horts-Link Vier-Gelenker gesetzt. Ein Horst-Link ist übrigens das Gelenk, dass am Ende der Kettenstrebe kurz vor der Hinterradachse sitzt. Laut Nicolai wurde dieser Aufbau bei ihnen in den letzten Jahren so verfeinert, dass die Anti-Squat-Charakteristik der Federung deutlich verbessert werden konnte.

Tatsächlich spricht der Hinterbau auch sehr feinfühlig an und bietet ein geschmeidiges Gefühl auf ruppigen Abfahrten. Ein Luftfederdämpfer könnte für die Touren-orientierten und kletterwilligen Biker aber noch besser passen. Wer mag, kann sein Saturn deshalb auch zwischen Stahlfeder- und Luftdämpfung umrüsten und dabei auf verschiedene Dämpferaufnahmen setzen die mit einem unterschiedlichen Offset die Kennlinie beeinflussen. Wer gerne an seinem Bike schraubt und mit der Geo spielt, wird sich über solche Features mit Sicherheit freuen.

Mutatoren

Nicolai verbaut an den Lagerpunkten sogennante Mutatoren. Diese dienen als Adapter für Geometrie Tuning und zur Anpassung an 27,5″ oder 29″ Laufräder. Druckstreben-Mutatoren ermöglichen durch verschiedene Längen die Anpassung des Rahmens an die Laufradgrößen 27,5 oder 29 Zoll. Gleichfalls sind sie dazu geeignet,  Lenkwinkel und Tretlagerhöhe in feinen Abstufungen zu regeln. Schwingenmutatoren ermöglichen dagegen ein Feintuning der Kettenstrebenlänge in Hinblick auf Schwerpunkt , Handling, Wendigkeit und Laufruhe.

Rahmengrößensmallmediumlargex-largexxlargexxxlarge
29"27,5"29"27,5"29"27,5"29"27,5"29"27,5"29"27,5"
Empfohlene Rahmengröße164-172 cm170-180 cm178-188 cm185-195cm193-202cm198-210cm
Oberrohrlänge593 mm620 mm647 mm671 mm695 mm713 mm
Sitzrohrlänge405 mm440 mm455 mm475 mm520 mm550 mm
Steuerrohrlänge110 mm110 mm130 mm150 mm170 mm190 mm
Radstand1247 mm1239 mm1272 mm1265 mm1306 mm1340 mm1334 mm1369mm1363 mm1391mm
Sitzrohrüberstand45 mm80 mm80 mm80 mm80 mm80 mm
Überstandshöhe720 mm703 mm720 mm703 mm734 mm717 mm754 mm734 mm798 mm781 mm827 mm810 mm
Reach465 mm469 mm490 mm494 mm515 mm519 mm535 mm539 mm555 mm558 mm570 mm576 mm
Stack618 mm615 mm618 mm614 mm635 mm632 mm654 mm651 mm672 mm669 mm690 mm684 mm
Hinterbaulänge447 mm438 mm447 mm438 mm447 mm453 mm447 mm453 mm447 mm453 mm
Schwingenlänge355 mm347 mm355 mm347 mm355 mm360,5 mm355 mm360,5 mm355 mm360,5 mm
Schwingenmutator41 mm33 mm41 mm33 mm41 mm47 mm41 mm47 mm41 mm47 mm
Druckstrebenlänge368 mm368 mm368 mm368 mm368 mm374,5 mm371 mm374,5 mm371 mm374,5 mm371 mm376,5 mm
Druckstrebenmutator3,5 mm3,5 mm3,5 mm3,5 mm3,5 mm10 mm6,5 mm10 mm6,5 mm10 mm6,5 mm12 mm
Lenkwinkel64,0°64,5°64,0°64,3°64,0°64,5°64,0°64,5°64,0°64,3°64,0°64,5°
Sitzwinkel effektiv78,25°78,5°78,25°78,5°78,25°78,5°78,25°78,5°78,25°78,5°78,25°78,8°

Nicolai Saturn 16

Komponenten und Ausstattung

Eins vor weg – Nicolai bietet keine fertig aufgebauten Bikes auf der Website an. Dafür könnt ihr euch im Konfigurator euern individuell gestaltetes Dream-Bike zusammenstellen oder für 2.799Euro das Frameset bestellen.

Das uns zur Verfügung gestellte Saturn 16 kam mit einer edlen Ausstattung und hat uns keine Wünsche offen gelassen. An der Front arbeitet die Fox Float 36 Factory Gabel mit 160mm Federweg und am Heck der DHX2 SLS Factory Coil Dämpfer. Nicolai hat uns basierend auf unseren Angaben (Gewicht, Körpergröße, Setup Vorlieben) eine 600lb Feder mitgeliefert die jedoch zu hart war. Wir haben die dann durch eine 500lbs Feder getauscht wodurch der Hinterbau sehr sensibel gearbeitet hat.

Gaschaltet wird unser Testmodell mit der Sram GX Eagle und gebremst mit der bissigen Magura MT7 Anlage. Wer nach einer kraftvollen und gut dosierbaren Bremse sucht wird mit dieser definitiv zufrieden sein. Nur die Haptik der Bremshebel ist nicht jedermanns Geschmack.

Die Bereifung stammt aus dem Hause Continental und bietet mit der Kombination aus Baron an der Front und Trail King am Heck ordentlich Grip auf den Trockenen Flow und Enduro Strecken am Geisskopf.

Die Sattelstütze stammt von Bike Yoke und ist in vielen unterschiedlichen Längen erhältlich, sodass auch Fahrer mit langen Beinen den Sattel schön Tief versenken können. Über den Sattel von Sqlab kann man sich streiten. Die einen lieben ihn, wir mochten ihn nicht da uns die vordere Nase zu breit ist und bei langen Uphills sehr unangenehme Druckstellen erzeugt.

Nicolai Saturn 16

Das Nicolai Saturn 16 auf dem Trail

Das Saturn 16 wirkt auf den ersten Blick zwar etwas klobiger und schreit nach DH Geballer, hat uns aber vor allem im Uphill überrascht. Hier klettert es komfortabel den Berg hinauf ohne das der Dämpfer zu wippen beginnt und wir einen Kraftverlust beim Pedalieren spüren. Auch die Sitzposition trägt zu einer tollen Kraftübertragung bei, denn der Sitzwinkel liegt bei steilen 78,5°.

Geht es Bergab wird eins schnell klar – die Kiste ist sehr lang. In der Rahmengröße M ist der Stack jedoch nicht zu hoch, was durchaus für mehr Druck auf dem Vorderrad sorgt und somit mehr Traktion in flachen Kurven bietet. Für mich mit einer Körpergröße von 1,86m war die Länge perfekt und lies sich von mir leicht kontrollieren und ordentlich durch Kurven ziehen. Das viel mir vor allem auf dem Flow Trail am Geisskopf auf denn dort war das Saturn 16 extrem schnell und besaß erstaunlich viel Pop auf den Sprüngen.

Unserem Tester Christof (siehe Bilder) war das Nicolai etwas zu groß, wodurch er es weniger Agil auf den flowigen Strecken befunden hat. Trotzdem war auch er davon begeistert wie leicht das Saturn 16 in die Luft geht und hat es auch auf dem „großen“ Kicker quer stellen können.

Nicolai Saturn 16

Wo das Nicolai Saturn 16 ganz offensichtlich glänzt sind schnelle und verblockte Enduro Trails. Hier sorgt die Kombination aus langem Hauptrahmen, 29″ Laufrädern und flachem Lenkwinkel für viel Stabilität und Sicherheit. Der Progressive Hinterbau braucht zwar ein bisschen Zeit bis das richtige Setup steht, bügelt dann jedoch gekonnt die Unebenheiten auf dem Trail weg.

Fazti: Nicolai Saturn 16 – lang, schnell und besonders

Das Saturn 16 bietet alles was man sich von einem Enduro wünschen kann, eine moderne Geometrie, ein tolles Fahrwerks Design und eine besondere Optik. Spannend ist auch die Balance aus Uphill und Downhill Performance die das Saturn gekonnt meistert. Auch wenn die Marke für Lange und extreme Geometrien bekannt ist, übertreibt es Nicolai beim Saturn nicht und bietet abgesehen vom recht langen Reach einen modernen aber nicht zu extremen Rahmen an. Lang, Flach und Schnell ist hier aber trotzdem noch das Motto.

Nicolai Saturn 16

Weitere Informationen findet ihr unter: www.nicolai-bicycles.com

 

 

 

Red Bull Rampage: Das sind die Sieger + Best Runs

Falls ihr das Event noch nicht gesehen habt, solltet ihr das schleunigst nachholen und diesen Artikel nicht lesen. Denn auch in diesem Jahr ging es wieder spannend daher. Ein Kanadier wiederholte seinen Sieg, Jackson Riddle hat unverschämt viel Style und wie immer „someone got robbed“.

Wer in den letzten Jahren das größte Freeride Event der Welt verfolgt hat, ist sich dem unvorhersehbarem Wetter bewusst. Auch in diesem Jahr macht der Wind den Fahrer einen Strich durch dir Rechnung. Somit zählte nur der erste Lauf.

Nachdem er zum Bauen seiner Strecke nicht erscheinen konnte, weil er noch schnell die American Rally Association championship gewinnen musste, konnte der dreifache Rampage Sieger Brandon Semenuk erst zwei Tage vor dem Event zu seinem Digger Team dazu stoßen. Das hinderte den Kanadier jedoch nicht daran einen der krassesten Ninja Drops aller Zeiten zu landen und sich so den dritten Platz zu sichern.

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Szymon Godziek träumte die ganze Zeit davon in Ehren von Kelly McGarry das Canyon Gap zu flippen. Und genau das machte der Pole in seinem Rennlauf. Jedoch kam der 360° Drop direkt vor dem Gap noch unerwarteter was die Line extrem technisch macht und ihm den zweiten Platz brachte.

Am Ende war es Brett Rheeder der sich seinen zweiten Red Bull Rampage Sieg mit einem unglaublich technischen und sauberen Lauf sichern konnte. Rheeder war einer der wenigen Fahrern die nicht mit einer Downhill Gabel starteten und somit Tailwhips und Barspins in seinen Lauf einbauen konnte.

1 Brett Rheeder
2 Szymon Godziek
3 Brandon Semenuk
4 Reed Boggs
5 Thomas Genon
6 Carson Storch
7 Kurt Sorge
8 Andreu Lacondeguy
9 Jaxson Riddle
10 Cam Zink
11 Ethan Nell
12 Tom Van Steenbergen
13 DJ Brandt
14 William Robert
15 Dylan Stark
16 Tyler McCaul

 

Red Bull Rampage: Stream, Infos und Streckenvorschau

Es ist wieder soweit – Die Red Bull Rampage geht in die nächste Runde. Zwischen den Felsen Utahs werden sich heute wieder 18 Athleten aus der Freeride und Slopestyle Szene die härtesten Strecken der Welt hinunterstürzen. Wo könnt ihr das Event schauen und was gibt es noch so zu wissen? Hier gibts die Infos.

2001 feierte Rampage Premiere. Seitdem zeigten bei bisher 15 Events die berühmtesten Athleten der Welt was sie auf den selbstgebauten Strecken in der Wüste Utahs können. Von Legendären Runs wie Cedric Gracias Siegeslauf in 2003, Brandon Semenuks Sieg mit nur 17-Jahren, Cam Zink’s 24m Step-Down Backflip und Kyle Straits epischen No-Handern spricht die Szene jedes Jahr.

Dieses Jahr geht es zurück an die Location woe die Rampage von 2018 – 2013 statt fand. Dort stand damals der legendäre Oakley-Sender. Zwar steht das gigantische Holzelement nicht mehr, doch die Athleten nutzen den Standort und das Gap auch 2022 wieder.

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Auch in diesem Jahr haben sich die Athleten neue Linien in den Fels gebaut und somit sind riesige Canyon-Gaps, Step-Downs und hips entstanden die nur darauf warten Geschichte zu schreiben.

Die Fahrer

Natürlich sind wieder die bekannten Gesichter am Start. Spannend ist aber, dass Brett Rheeder nach zweijähriger Contest pause zurück ist und schon beim Proving Grounds Event gezeigt hat, dass er auf einem ganz hohen Level unterwegs ist. Neu dabei sind Ex BMX Pro Dylan Stark, Alex Volokhov und der Franzose William Robert.

In diesem Jahr sind wieder einige der bekanntesten Gesichter qualifiziert. Neben dem Sieger der letzten Rampage Brandon Semenuk (CAN) starten wieder Kurt Sorge (CAN), Reed Boggs (USA), Cam Zink (USA), Tyler McCaul (USA), Kyle Strait (USA), Thomas Genon (BEL), Ethan Nell (USA), Jaxson Riddle (USA) und Szymon Godziek (POL).

Die 2022 Wildcard Einladungen gingen an: Alex Volokhov (CAN), Andreu Lacondeguy (SPA), Brett Rheeder (CAN), Carson Storch (USA), DJ Brandt (USA), Dylan Stark (USA), Tom Van Steenbergen (CAN) und William Robert (FRA).

Da Red Bull Rampage mit großem Risiko verbunden ist gibt es eine Liste mit alternative Athleten. Da Kyle Strait beim Training schwer stürzte, wird einer der folgenden Fahrer nachrücken. Vincent Tupin (FRA), Bienvenido Aguado Alba (SPA), Adolf Silva (SPA), Johny Salido (MEX) oder Ryan McNulty (USA)

Die Strecken

Was den Freeride Charakter hochleben lässt, ist die Tatsache, dass die Athleten ihre eigenen Strecken und Feature bauen müssen. So entstehen in nur wenigen Tagen einige der größten Sprünge, Drops und Gaps der Welt. Dabei handelt es sich aber nicht um perfekt gebautes Material, sondern um Sprünge mit Ecken und Kanten. Das Risiko ist groß!

Szymon Godziek zeigt uns im folgenden Video seine neue Line. Wir können bestimmt davon ausgehen, dass der Pole das ein oder ander Gap flippen wird.

Live Stream

Das wichtigste zum Schluss. Wo könnt ihr die Red Bull Rampage schauen? Während die amerikanischen Fans auf den Streaming Service von ESPN zurückgreifen müssen, haben wir die Wahl zwischen dem Red Bull Live Stream auf Youtube oder der Red Bull TV App/Seite.

Das Event startet heute (21.20.2022) um 18:30

www.redbull.com

Brandon Semenuk rides his bike at Red Bull Rampage in Virgin, Utah, USA on 20 October, 2022. // Robin O’Neill / Red Bull Content Poo