Video: Das Bike Kingdom feiert zehn Jahre Bikepark in Lenzerheide

Nachdem am vergangenen Wochenende der UCI Mountain Bike World Cup in Lenzerheide zu Gast war, gehen die Feierlichkeiten nahtlos weiter. Der Bike Kingdom Park (früher Lenzerheide Bikepark) – das Herzstück des Bike Kingdom – feiert in diesem Sommer sein zehnjähriges Bestehen. Grund genug für den Release eines Dokumentarfilms, der auf die Anfänge und die Entwicklung des Parks und der Sportart Mountainbiken in Lenzerheide an sich zurückblickt. Diverse Attraktionen, Partys und Workshops sowie Neuheiten im Park und verlängerte Öffnungszeiten während der Hochsaison.

Lenzerheide und Mountainbiken – das gehört einfach zusammen
Es war die gesamte Ferienregion, die als eine der ersten der Schweiz bereits vor über zehn Jahren den Grundstein für eine erfolgreiche Positionierung im Mounatinbiken legte. Das Potenzial der früheren Randsportart wurde erkannt und – getragen von der Politik und der Bevölkerung – aktiv als strategisches Geschäftsfeld bearbeitet. Es wurde ein Bikepark realisiert und stetig in entsprechende Infrastruktur investiert: Das Trailnetz wurde ausgebaut, Mountainbike-Events für Laien und Profis organisiert, der Weltcup und sogar eine Weltmeisterschaft nach Lenzerheide geholt. Heute ist die Ferienregion Lenzerheide mit den Nachbarregionen unter dem Namen Bike Kingdom als Königreich für Mountainbiker ein fester Begriff und Treffpunkt für Profis, Fortgeschrittene und Mountainbike-Anfänger sowie für Familien mit Kindern. Eine Erfolgsgeschichte, die weit über die Landesgrenzen hinaus für Aufsehen sorgt und noch lange nicht abgeschlossen ist.

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Anfänge und Entwicklung des Bikeparks
Im Jahr 2012 fiel der Startschuss für den Lenzerheide Bikepark, der auf der Ostseite des Hochtals Lenzerheide realisiert werden sollte. Im Lead waren Trailbauer Rafael «Tschäff» Rhyner (Trailworks), der frühere Downhill-Profi Steve Peat sowie die Lenzerheide Marketing und Support AG. Nachdem die ersten Lines gebaut wurden, war schnell klar, dass hier etwas Großes entstehen würde. Es folgten weitere Lines im Jahr 2013 sowie ein Rettungskonzept und ein permanentes Team für den Unterhalt im Jahr 2014, das den Bikepark schließlich professionalisierte. Bereits im Jahr darauf durfte Lenzerheide den ersten UCI Mountain Bike World Cup in den Disziplinen Downhill und Cross-Country austragen. Eine Veranstaltung, die den Namen Lenzerheide erstmals im Zusammenhang mit Mountainbiken – nebst der bereits bestehenden Positionierung im Bereich Ski Alpin mit dem Skiweltcup – in die Welt hinaustragen sollte. Ein nächster Boom hatte den Bau des Skillcenters mit einem Pumptrack und Übungssprüngen bei der Talstation Rothorn sowie den Bau neuer Jumplines zur Folge hatte (2016/17). Nach drei ausgetragenen Weltcups folgte mit der Mountainbike-Weltmeisterschaft im Sommer 2018 ein Highlight, das noch heute stark präsent ist – nicht zuletzt aufgrund des Weltmeistertitels des Local Hero Nino Schurter, der heute Ambassador des Bike Kingdom ist.

Aber auch nach 2018 wurde es nicht still in Lenzerheide: Jährlich ausgetragene Weltcups (mit Ausnahme von Corona-2020), neue oder erweiterte Lines sowie die Neupositionierung der Mountainbikeregion zum Bike Kingdom steigerten die Attraktivität Bikeparks weiter. Heute bietet der Bike Kingdom Park zwischen der Talstation Rothorn und der Mittelstation Scharmoin fünf unterschiedliche Strecken von der einfachen Familienstrecke FLOWline bis zur Weltcupstrecke STRAIGHTline, wofür zehn Shaper sowie sieben Rettungskräfte saisonal im Einsatz stehen. An Spitzentagen sind über 2.000 Gäste im Bike Kingdom Park unterwegs.

Im Gespräch mit Involvierten aus der Gründungszeit sowie treuen und neuen Fans wird auf die Anfänge und die Entwicklung des Parks und der Sportart Mountainbiken in Lenzerheide an sich zurückgeblickt. Den Dokumentarfilm zum 10-Jahre-Jubiläum des Bikeparks in Lenzerheide gibt es ab sofort auf YouTube, der Bike-Kingdom-Webseite sowie auf den Social-Media-Kanälen zu sehen.

Neuheiten ab 2022
Der Neubau des Sprungs BIG DAISY bei der Talstation Rothorn ist in baulicher Hinsicht das Highlight des Jubiläumssommers. Bei der Lenzerheide Bergbahnen AG wurde im Rahmen des Jubiläums aber auch in Bezug auf die Anlage investiert: So kam es zum Kauf von zusätzlichen neuen Gondeln für die Gondelbahn Rothorn 1, was eine Kapazitätssteigerung um 20 Prozent zur Folge hat. Außerdem ist der Bike Kingdom Park während der Hochsaison vom 15. Juli bis 14. August 2022 täglich bis um 21.00 Uhr geöffnet. Der Late Shred wird am 15. Juli mit einer DJ Session und Drinks eingeläutet. Es folgen Public Photo Shootings, Photo Workshops, Jump Sessions, Adiletten Rave, Braap Off, Whip Off Session und vieles mehr – alles Details gibt es unter bikekingdompark.ch.

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Hattrick für Balanche – Premiere für Walker – Party dank Kolb

Der Downhill-Samstag in Saalfelden Leogang war an großen Emotionen kaum zu überbieten. Besonders im Frauenwettbewerb lagen Glück und Drama ganz nah beieinander, denn während sich Camille Balanche in Leogang ihren dritten Sieg im dritten Rennen sicherte, gelang es Lokalmatadorin Vali Höll erneut nicht vor heimischem Publikum zu gewinnen.

Grund zur Freude gab es in der Alpenrepublik dennoch, denn Andreas Kolb sicherte sich den fünften Platz und die bis dato beste Platzierung der österreichischen Downhillmänner. Der ehemalige Gesamtweltcupsieger Matt Walker holte in Leogang den ersten Weltcupsieg seiner Karriere.

Schweizer Hattrick, Valis Heimfluch und britische Überraschung

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Sechs Fahrerinnen fahren derzeit um Weltcupsiege mit, hatte Lokalmatadorin Vali Höll (AUT) vor dem Downhill-Rennen im Epic Bikepark Leogang festgestellt. Doch die Speedster-Strecke sollte es auch den vermeintlichen Favoritinnen nicht leicht machen, besonders die immer noch sehr schlammige und zerfahrene Waldsektion hatte es in sich. Kaum eine Fahrerin kam ohne Sturz nach unten. Nina Hoffmann (GER) und Marine Cabirou (FRA) mussten früh ihre Hoffnungen auf den Sieg begraben.

Nachdem die Downhill-Weltcup Newcomerin Louise-Anna-Ferguson (GBR) nach einem starken Debüt lange im Hotseat saß, schob sich Eleonora Farina (ITA) mit einem fehlerfreien Lauf an die Spitze. Anschließend zeigte Weltmeisterin Myriam Nicole, dass sie das Regenbogentrikot nicht zu Unrecht trägt: Trotz Sturz in der Top-Sektion, aber dank einer perfekten Fahrt durch den Wald, stellte die Französin eine neue Bestzeit auf, die schließlich völlig verdient für den zweiten Platz reichen sollte.

Local Hero Vali Höll gab von Beginn an alles und steuerte mit sieben Sekunden Vorsprung in Richtung Motorway-Sektion, als die Österreicherin aus dem Gleichgewicht kam und zum ersten Mal stürzte. Mit nun einer halben Sekunde Rückstand auf Nicole, musste Vali auch im Wald volles Risiko gehen, wo sie ein weiteres Mal stürzte. Der Heimfluch schlug erneut zu und Vali musste sich nach einer starken Aufholjagd letztendlich mit Rang sechs begnügen.

Nun stand nur noch Titelverteidigerin Camille Balanche (SUI) im Start-Gate. Nach Siegen im vergangenen Jahr und bei der WM 2020 strebte die aktuelle Weltcupführende ihren persönlichen Leogang Hattrick an. Und sie ließ von Beginn an keinerlei Zweifel aufkommen, dass das heute ihr Tag sein wird. Nach einem nahezu perfekten Run im oberen Wiesen-Abschnitt und auf dem Motorway ging die Schweizerin mit acht Sekunden Vorsprung in den schwierigen Wald-Abschnitt, baute dort ihre Führung sogar aus und passierte schließlich mit über elf Sekunden Vorsprung die Ziellinie.

„Es war ein sehr guter Lauf von mir. Ich bin froh, dass ich meine Fehler aus der Qualifikation nicht wiederholt habe. Das war vor allem für den Kopf wichtig, damit man während des gesamten Laufs positiv bleibt. Die Strecke ist zwar oben trocken, dennoch habe ich die Matschreifen drauf gelassen, weil die Schlüsselstelle unten im Wald ist. Das war eine gute Entscheidung.“ – Camille Balanche

„Es war ein harter Lauf hier in Leogang! Der untere Waldabschnitt war extrem schwer zu fahren und ich hatte Mühe, nicht zu stürzen. Nach dem Sturz gleich am Anfang der Strecke in der ersten Off-Camber war es ein ziemlicher Alptraum weiterzufahren.  Ich hatte allgemein ein sehr schweres Wochenende, deshalb bin ich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden.“ – Myriam Nicole

 

DHI Ergebnisse Elite Frauen:

  1. Camille Balanche (SUI) 4:08:218
  2. Myriam Nicole (FRA) 4:19:586
  3. Eleonora Farina (ITA) 4:24:281
  4. Louise-Anna Ferguson (GBR) 4:29:876
  5. Monika Hrastnik (SLO) 4:30.258

 

Gesamtweltcup Standing Top 5:

  1. Camille Balanche (SUI) 685 Points
  2. Myriam Nicole (FRA) 555 Points
  3. Valentina Höll (AUT) 460 Points
  4. Eleonora Farina (ITA) 395 Points
  5. Nina Hoffmann (GER) 368 Points

 

Matt Walker sichert sich seinen ersten Sieg bei einem Weltcuprennen, Andy Kolb holt das erste Podium für die österreichischen Downhill-Männer

Auf deutlich trockenerer Strecke gingen anschließend die Downhill-Männer in ihr Elite-Finale. Nachdem bereits zahlreiche Favoriten aufgrund schlechter Quali-Ergebnisse früh auf den Track mussten, stand bald fest, dass wir in Leogang einen neuen Weltcupsieger im Jahr 2022 erleben würden.

Gesamtweltcupführender Amaury Pierron (FRA) übernahm nach starkem Run, mit vollem Risiko und kaum Fehlern zwar den Hotseat von Landmann Loris Vergier (FRA), musste diesen aber umgehend wieder räumen, als Angel Suarez Alonso (ESP) seine Zeit sauber und kompromisslos toppte. Der Spanier hingegen konnte es sich erstmal gemütlich machen und sich bis weit in die Top 10 auf dem Platz an der Spitze sonnen. Weder Laurie Greenland (GBR) noch Thibaut Daprela konnten aufgrund von Stürzen entscheidend ins Geschehen eingreifen.

Erst Danny Hart (GBR) gelang es als viertletztem Starter Suarez Alonsos Zeit um 1,2 Sekunden zu verbessern. Der Brite machte im Wald eine neue Linie auf und ging volles Risiko. Ihm folgte sein Landsmann Matt Walker (GBR) auf den Track, der sich in der schlammigen Waldpassage mindestens genauso wohl fühlte wie Hart selbst. Und das zeigte er auch. Nach fünf Führungswechseln in den Zwischenzeiten war am Ende klar, dass Gesamtweltcupsieger von 2020 das britische Duell für sich entscheiden würde.

Finn Iles (CAN) leistete sich im Anschluss zu viele kleine Fehler, um in den Kampf um den Sieg eingreifen zu können. Nun konnte nur der französische DH-Meister Benoit Coulanges den britischen Doppelsieg verhindern. Und lange sah es genau danach aus. Nach dem Motorway lag der Franzose bereits über eine Sekunde in Führung. Sein hohes Risiko wurde ihm dann auch im Wald zum Verhängnis, als er einen Baum touchierte und stürzte. Sein Missgeschick bedeutete gleichzeitig den fünften Platz für Andreas Kolb (AUT), der damit das erste Podium und die beste Platzierung bisher für die österreichischen Downhill-Männer einfuhr.

„Ehrlich gesagt, kann ich es nicht in Worte fassen. Ich versuche einfach den Moment zu genießen. Mit dem Sieg habe ich nicht wirklich gerechnet. Heute Morgen habe ich mich gut gefühlt, habe den vor und während des Rennes ein paar gute Entscheidungen getroffen, zum Beispiel die richtigen Reifen aufgezogen. Es ist unglaublich, ein Ziel wie dieses zu erreichen. Ich bin mit einem positiven Mindset in die Saison gestartet und habe versucht nach und nach mein Momentum aufzubauen. Gerade bin ich superglücklich.“– Matt Walker

„Ich habe beinahe meinen Start verpasst und in der ersten Kurve gingen meine Bremsen noch nicht. Ich habe alles gegeben vom ersten Meter der Strecke bis zum letzten, weil ich wusste, dass das notwendig war. Als ich die Ziellinie überquerte, musste ich nicht zurückblicken. Ich wusste einfach, dass es ein guter Lauf war. Jetzt auf dem Podium zu stehen mit meinem Teamkameraden Charlie auf dem 8. Platz macht mich einfach nur stolz. Ich bin allen, die mir geholfen haben, unbeschreiblich dankbar, meinen Eltern, dem gesamten Continental Atherton Team. Ein riesen Dankeschön an alle Fans vor Ort. Ihr habt mich förmlich ins Ziel getragen und gefeiert wie einen Rockstar. Das ist der glücklichste Tag meines Lebens, ich kann es noch gar nicht glauben.“ – Andreas Kolb

 

DHI Ergebnisse Elite Männer:

  1. Matt Walker (GBR) 3:28.816
  2. Danny Hart (GBR) 3:29.141
  3. Angel Suarez Alonso (ESP) 3:30.370
  4. Amaury Pierron (FRA) 3:30.530
  5. Andreas Kolb (AUT) 3:31.249

 

Gesamtweltcup Standing Top 5:

  1. Amaury Pierron (FRA) 580 Points
  2. Matt Walker (GBR) 443 Points
  3. Danny Hart (GBR) 401 Points
  4. Benoit Coulanges (FRA) 380 Points
  5. Laurie Greenland (GBR) 354 Points

 

Britischer Doppelsieg beim Junioren-Finale

Als erste durften die JuniorInnen am heutigen Downhill- Finalsamstag auf die immer trockener werdende „Speedster“-Strecke. Bei den DH-Junioren sicherte sich Jordan Williams (GBR) den Sieg vor Jackson Goldstone (CAN) und geht damit auch in der Gesamtwertung am Kanadier vorbei. Bei den Juniorinnen siegte mit über 14 Sekunden Vorsprung Phoebe Gale (GBR) klar vor Jenna Hastings aus Neuseeland und rückt damit näher an Gesamtweltcupführende Gracey Hemstreet (CAN) heran, die heute die drittschnellste Zeit einfuhr.

„Ich hatte einen guten Lauf! Ich fühlte mich am Anfang der Strecke noch unsicher und wusste nicht wirklich, wie es nach dem Sturz im Qualifying gestern laufen würde.  Ich habe den oberen Teil der Strecke perfekt getroffen und ich wusste jetzt läuft es. Die Stelle, an der ich im Qualifying stürzte, bin ich sicher gefahren, und wollte danach im Flow bleiben, habe aber unten zwei große Fehler gemacht. Ich glaube nicht, dass ich dadurch viel Zeit verloren habe. Ich freu mich sehr über diesen Sieg und die Führung im Gesamtweltcup. Ich habe jetzt das #1-Plate, das ist echt cool!“ – Jordan Williams

„Es war ein wirklich schweres und anstrengendes Wochenende. Grip auf der Strecke zu bekommen war nicht einfach, weil sie sich das ganze Wochenende über verändert hat. Mein einziges Ziel war es, das Bike am Rollen zu halten und das habe ich geschafft. Ich bin total glücklich, dass ich hier heute gewonnen habe.“ – Phoebe Gale

Ausblick: Doppeltes Double für Lecomte und Flückiger? Wie schlagen sich die Lokalmatadorinnen?

Die Cross-Country Elite hat bereits gestern mit spannenden Rennen im Short Track den Grundstein für ein erfolgreiches Weltcupwochenende gelegt. Loana Lecomte und Mathias Flückiger haben gezeigt, dass ihnen die Leoganger Strecke liegt und werden nun alles daransetzen, dass Double aus dem Vorjahr zu wiederholen, als sie neben dem Short Track auch über die Olympische Distanz erfolgreich waren.

Bei den Elite-Frauen werden besonders die Lokalmatadorinnen Laura Stigger und Mona Mitterwallner versuchen vor heimischem Publikum ein starkes Rennen zu fahren und wichtige Weltcuppunkte zu sammeln. Bei den Männern richten sich alle Augen auf Weltcup-Leader Nino Schurter, der mit einem weiteren Sieg zum alleinigen Rekordhalter für die meisten Weltcupsiege aufsteigen würde. Als bestplatzierte Deutsche aus dem Short Track starten Nadine Rieder und David List ins Rennen.

Weitere Informationen zum Mercedes-Benz UCI Mountainbike Weltcup in Saalfelden Leogang gibt es unter www.mtb-weltcup.at.

Für alle, die nicht live beim Doppel-Weltcup dabei sein können, gibt es die Möglichkeit die Finalrennen live auf Red Bull TV und ORF Sport+ zu verfolgen.

Zu einem rundum gelungen Festival-Wochenende gehören natürlich zahlreiche Sideevents. Vor dem XCO-Finale am morgigen Sonntag findet eine BMX Show mit Senad Grosic statt. In der großen Expo-Area können überdies die heißesten Neuigkeiten aus der Bike-Welt bestaunt werden, während man in der Team Area seinen Idolen und Helden zum Greifen nahekommt. Die beiden Areas sind und sonntags von 9.30-17 Uhr geöffnet.

XC und DH treffen erstmals aufeinander – spannende Rennen beim Weltcup Leogang garantiert

Die ganze Action gibt es LIVE und on Demand auf Red Bull TV

Saalfelden Leogang, Österreich, 08. Juni 2022 – Während uns die Downhill-Elite mit zwei nervenaufreibenden Rennen in Lourdes (FRA) und Fort William (GBR) begeisterte, lieferten sich die Cross-Country-Athleten in Petrópolis (BRA), Albstadt (GER) und Nove Mesto (CZE) spannende Wettkämpfe. Nun ist es Zeit für die FahrerInnen beider Disziplinen sich beim ersten Doppelweltcup dieser Saison zu treffen, dem Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Weltcup in Saalfelden Leogang.

Die Live-Finals auf Red Bull TV:

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Cross-Country Short Track (XCC)

Das Damen- und Herren-Elitefinale wird am Freitag, 10. Juni, um 17:20 Uhr (MESZ) übertragen.

Downhill (DHI)

Das Elite-Finale der Frauen wird am Samstag, 11. Juni, um 12:25 Uhr (MESZ) übertragen.

Das Elite-Finale der Herren wird am Samstag, 11. Juni, um 13:45 Uhr (MESZ) übertragen.

Cross-Country Olympische Distanz (XCO)

Das Elite-Finale der Frauen wird am Sonntag, 12. Juni, um 12:00 Uhr (MESZ) übertragen.

Das Elite-Finale der Herren wird am Sonntag, 12. Juni, um 14:30 Uhr (MESZ) übertragen.

Den Auftakt in das actiongeladene Mountainbike-Wochenende macht die Cross-Country-Elite am Freitagabend mit den Short Track Rennen (XCC). Nachdem der Deutsche Luca Schwarzbauer sich in Nove Mesto seinen ersten XCC-Weltcups gesichert hat und sich nun an der Spitze der Gesamtwertung wiederfindet, wird die Konkurrenz um Alan Hatherly (RSA), Nino Schurter (SUI) und Henrique Avancini (BRA) alles geben, um ihm den Platz an der Sonne streitig zu machen. Die Damenkonkurrenz wird von der Australierin Rebecca McConnell angeführt, die sich bisher als beständigste Fahrerin in der Sprintdisziplin erwiesen hat, gefolgt von den beiden ehemaligen XCO-Weltmeisterinnen Pauline Ferrand-Prévot (FRA) und Jolanda Neff (SUI).

Bei Rennen über die olympische Distanz scheint Rebecca McConnell diese Saison nahezu unschlagbar, nachdem sie alle drei bisherigen Weltcups gewonnen hat. Neben ihren direkten Verfolgerinnen Loana Lecomte (FRA) und Anne Terpstra (NED) werden besonders die jungen Österreicherinnen Mona Mitterwallner und Laura Stigger vor heimischem Publikum alles geben.

Einen möglichen Vorteil für sich und ihre Landsfrau sieht Laura Stigger auf der Leoganger Strecke: „Die Short Track-Strecke ist sehr anspruchsvoll durch den Wiesenanstieg, der eine gute körperliche Verfassung und entsprechende Fähigkeiten erfordert. Die Cross-Country-Strecke hat die meisten Höhenmeter im gesamten Weltcup und ich glaube, das liegt uns Tirolern ziemlich gut und ich freue mich sehr darauf.“

Bei den XCO-Männern dreht sich alles um die Frage, ob Nino Schurters Rekordjagd nach den meisten Weltcup-Einzelsiegen endlich von Erfolg gekrönt sein wird. Nach seinem Sieg in Petrópolis sowie den Podiumsplatzierungen in Nove Mesto (2.) und Albstadt (3.) führt die Schweizer Legende auch im Gesamtweltcup. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Tom Pidcock (GBR), und Vlad Dascalu (ROM).

Während Freitag und Sonntag den XC-Fahrern gehören, dreht sich am Samstag alles um Downhill. Vor allem Lokalmatadorin Vali Höll wird motiviert sein, auf ihrer Heimstrecke zu zeigen, was in ihr steckt, nachdem es die Leoganger „Speedster“-Strecke in den letzten zwei Jahren alles andere als gut mit ihr meinte. Vali stürzte sowohl im letzten Training vor der WM 2020, weshalb nicht zum Finale antreten konnte, als auch kurz vor dem Ziel beim letztjährigen Weltcup. Die aktuelle Gesamtweltcupführende Camille Balanche (SUI) hingegen hat nur gute Erinnerungen an Leogang: 2020 krönte sie sich im Pinzgau zur Weltmeisterin und im vergangenen Jahr gewann sie den Weltcup. Mit der amtierenden Weltmeisterin Myriam Nicole (FRA) und Fort-William-Siegerin Nina Hoffmann (GER), die ebenfalls beide den nächsten Weltcup-Sieg anstreben, hat das Feld der Frauen mehr als eine klare Favoritin.

Betrachtet man den Wettbewerb der Elite-Männer, ist Amaury Pierron (FRA) derjenige, den es zu schlagen gilt. Der Franzose dominierte die ersten beiden Rennen der Saison und weiß auch, wie man in Leogang gewinnt, wo er sich 2018 den Sieg holte. Seine ärgsten Rivalen Laurie Greenland (GBR), Thibaut Dapréla (FRA), Benoit Coulanges (FRA) und Finn Iles (CAN) suchen immer noch nach dem richtigen Mittel, ihn zu besiegen.

Die gesamte Saison 2022 des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup gibt es wie immer live und kostenlos auf Red Bull TV. Noch mehr Bike-Action gibt es auf facebook.com/RedBullBike und youtube.com/RedBullBike.

Aktuelle Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Gesamtwertung:

Women’s UCI Cross-Country MTB World Cup:

  1. Rebecca McConnell | AUS | 935
  2. Loana Lecomte | FRA | 586
  3. Anna Terpstra | NED | 508
  4. Mona Mitterwallner | AUT | 508
  5. Laura Stigger | AUT | 504

Women’s UCI Cross-Country Short Track MTB World Cup:

  1. Rebecca McConnell | AUS | 600
  2. Pauline Ferrand-Prévot | FRA | 450
  3. Jolanda Neff | SUI | 390
  4. Alessandra Keller | SUI | 390
  5. Sina Frei | SUI | 330

Men’s UCI Cross-Country MTB World Cup:

  1. Nino Schurter | SUI | 732
  2. Tom Pidcock | GBR | 600
  3. Vlad Dascalu | ROM | 560
  4. Alan Hatherly | RSA | 506
  5. Titouan Carod | FRA | 447

Men’s UCI Cross-Country Short Track MTB World Cup:

  1. Luca Schwarzbauer | GER | 495
  2. Alan Hatherly | RSA | 440
  3. Nino Schurter | SUI | 400
  4. Henrique Avancini | BRA | 385
  5. Sam Gaze | NZL | 360

Women’s UCI Downhill MTB World Cup:

  1. Camille Balanche | SUI | 435
  2. Myriam Nicole | FRA | 370
  3. Valentina Höll | AUT | 325
  4. Nina Hoffmann | GER | 292
  5. Marine Cabirou | FRA | 246

Men’s UCI Downhill MTB World Cup:

  1. Amaury Pierron | FRA | 455
  2. Laurie Greenland | GBR | 289
  3. Benoit Coulanges | FRA | 289
  4. Danny Hart | GBR | 216
  5. Luca Shaw | USA | 213

Bike Kingdom Park Lenzerheide präsentiert Highlights und Neuheiten 2022

Wenn der Bike Kingdom Park Lenzerheide dieses Jahr an Christi Himmelfahrt am 26. Mai seine Tore öffnet, feiert der Bikepark sein 10-jähriges Jubiläum. Nur logisch, dass sich die Betreiber des Bikparks rund um die Talstation Rothorn so einiges an Attraktionen und Neuheiten für ihren runden Geburtstag überlegt haben.

Die Shape Crew ist bereits seit Anfang Mai damit beschäftigt, den Park auf Vordermann zu bringen. Anders als in den Vorjahren war Schneeschaufeln aufgrund der warmen Temperaturen und des verhältnismäßig wenigen Schnees kein großes Thema. Daher werden die verschiedenen Strecken bestens gepflegt, teilweise ausgebaut und mit vielen neuen Obstacles in die Saison starten.

Highlights und Neuheiten 2022

Der Bike Kingdom Park bietet mit seinen verschiedenen Abfahrtsstrecken für jedes Niveau die richtige Line: Angefangen bei der blauen FLOWline mit einfachen Anliegern und Tables für Bikeparkneulinge, über die fordernde PRIMEline mit mittleren bis großen Features und der im Sommer 2021 eingeweihten GRIZZLYline-Variante bis hin zur STYLE- und SHOREline, welche vergangenes Jahr umgebaut und ebenfalls mit neuen Elementen versehen wurden, bringt der Bikepark am Rothorn nicht nur ordentlich Kanada- und Northshore-Feeling, sondern zaubert seinen Bike-Gästen auch ein fettes Grinsen ins Gesicht.

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Armin Hartman auf dem Hinterrad, unterwegs durch die Flowline im Bike Kingdom
Chris Visscher (Fotograf)

Die STRAIGHTline hat als klassische Downhillstrecke mit vielen Highspeed-Passagen und technischen Herausforderungen den höchsten Schwierigkeitsgrad. Sie ist auch Schauplatz der Bike Kingdom Games mit dem Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup vom 8. bis 10. Juli 2022. Für das Downhillrennen wird die STRAIGHTline in den kommenden Wochen um eine weitere Sektion ergänzt. Gleiches gilt für die FLOWline und die PRIMEline, die diesen Sommer ebenfalls ein Facelifting erhalten. Für die Hauptsaison ist der neue BIG DAISY-Trickjump an der Talstation Rothorn ready for Action. Die Sprünge mit zwei Schwierigkeitsgraden – der höhere Absprung ist satte 3,20 Meter hoch – versprechen jede Menge Nervenkitzel. Dank eines zusätzlichen Kickers beim Landing Bag können sich neben den Profis auch Anfänger:innen an die Trick Jumps wagen.

Wurzelteppiche auf der Straightline mit World Cup Niveau 
Armin Hartmann (Fahrer), Chris Visscher (Fotograf)

Neben den Neuerungen im Park hat die Lenzerheide Bergbahnen AG auch in die Bahninfrastruktur investiert. Neue zusätzliche Gondeln erhöhen die Transportkapazität beim Zubringer zum Bike Kingdom Park um satte 20 Prozent, wodurch sich die Wartezeit – gerade an Spitzentagen – entsprechend verkürzen. Zudem wurde die Talstation umgebaut, was den Einstieg in die Gondeln zusätzlich verbessert.

«Late Shred»: Konzerte, Partys, Jump-Shows, Workshops und mehr

Die Idee eines Bikeparks am Rothorn in Lenzerheide wurde bereits vor zehn Jahren mithilfe der britischen Downhill-Legende Steve Peat in die Tat umgesetzt. Noch heute besteht die Grundstruktur des damals unter dem Namen «Lenzerheide Bikepark» eröffneten Bikeparks, der sich in den Folgejahren zu einem Hotspot in der alpinen Bikepark-Szene entwickelte. Für das Jubiläumsjahr sind im Bike Kingdom Park diverse Aktivitäten im Rahmen des «Late Shred» geplant.

Air-Time am Grizzly Line Part auf der Straightline
Armin Hartmann (Fahrer), Chris Visscher (Fotograf)

In der Hauptsaison vom 15. Juli bis 14. August 2022 ist der Bike Kingdom Park täglich bis 21.00 Uhr geöffnet. Während dieser Zeit finden jeweils kleinere Veranstaltungen wie zum Beispiel Konzerte, Partys, Jump-Shows oder auch Workshops statt. Die ersten Termine stehen bereits fest:

      • 15./16. Juli             DJ & Shred im Bike Kingdom Park
      • 22. Juli / 12.           August Photoworkshop mit Jan Cadosch
      • 30. Juli                   Jump Session
      • 6. August               Adiletten Rave (Day Rave & Session auf der BIG DAISY)

Bikepark-Fans mit einer Jahreskarte oder einer TOPCARD profitieren kostenlos vom «Late Shred» Upgrade. Für alle anderen Biker:innen ist ein «Late Shred»-Ticket für CHF 28.00 im Webshop unter bikekingdom.ch erhältlich.

Der Bike Kingdom Park in Lenzerheide startet am Donnerstag, 26. Mai 2022, mit Wochenend- und Feiertagsbetrieb in die Sommersaison 2022. Bereits ein Wochenende später, ab Samstag, 4. Juni 2022, ist die Gondelbahn Rothorn 1 und somit der Bike Kingdom Park täglich geöffnet. Die übrigen Lifte im Bike Kingdom sind ab Samstag, 2. Juli 2022, täglich in Betrieb.

Titelbild: Prime Line Armin Hartmann (Fahrer) Chris Visscher (Fotograf)

Der Downhill Weltcup ist zurück in den schottischen Highlands

Der Downhill Weltcup ist zurück in den schottischen Highlands

Die ganze Action gibt es LIVE und on Demand auf Red Bull TV.

Fort William, Schottland, 17. Mai 2022 – Nach einer zweijährigen Pause geht die internationale Elite des Downhill-Rennsport endlich wieder in den schottischen Highlands an den Start, wenn der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2022 für seinen zweiten Downhill-Stopp der Saison in Fort William gastiert.

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Finn Iles beim  UCI DH World Cup in Lourdes, Frankreich ( Credit : Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool )

Zeitplan für das Live-Finale auf Red Bull TV:

DH-Frauen
Das Elite-Finale der Frauen findet am Sonntag, 22. Mai, um 13:30 Uhr (MESZ) statt.

DH-Männer
Das Elite-Finale der Herren findet am Sonntag, 22. Mai, um 14:30 Uhr (MESZ) statt.

Die vergangenen beiden DH-Weltcups der Elite Herren in Fort William haben gezeigt, dass an Amaury Pierron (FRA) in der Nevis Range kein Weg vorbeiführt. Der Fort William-Sieger von 2018 und 2019 hat bereits Weltcupauftakt in Lourdes die Konkurrenz mit einer unglaublichen Leistung in die Schranken verwiesen und reist mit breiter Brust als Gesamtweltcupführender nach Schottland. Gleichwohl ist die Saison ist noch jung und Fahrer wie der Gesamtweltcupsieger von 2021 Loïc Bruni (FRA) oder der Kanadier Finn Iles, der beim letzten Weltcuprennen in Lourdes Zweiter wurde, werden alles geben, um Pierron zu stoppen. Auch die britischen Rider Danny Hart und Laurie Greenland mit ihren Podestplätzen 1 und 2 beim zweiten Stopp der British Nationals ihr Selbstvertrauen auf den schottischen Strecken demonstriert. Greenland könnte außerdem von der Erfahrung und dem Wissen seines Teamkollegen, des siebenmaligen Fort-William-Siegers und GOAT des Downhill-Sports, Greg Minnaar (RSA) profitieren.

Myriam Nicole  beam UCI DH World Cup in Lourdes, Frankreich. (Credit :  Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool )

Der Elite-Frauenwettbewerb gibt den britischen Downhill-Fans Grund zur Hoffnung – mit Rachel Atherton Tahnée Seagrave haben jeweils zwei Lokalmatadoren die Rennen 2018 bzw. 2019 auf der legendären Strecke gewonnen. Da Rachels Rückkehr in den Downhill-Weltcup am kommenden Wochenende als eher unwahrscheinlich gilt, avanciert Tahnée zum klaren Publikumsliebling. Wenn es jedoch eine Lehre aus dem letztjährigen Gesamtweltcup gibt, dann die, dass eine gute Handvoll Fahrerinnen das Zeug zum großen Wurf haben. Tatsächlich werden neben Tahnée auch die Gesamtweltcupsiegerin von 2021 Vali Höll (AUT), die amtierende Weltmeisterin Myriam Nicole (FRA), die Lourdes-Siegerin Camille Balanche (SUI) und Nina Hoffmann (GER), die kürzlich zweiten Stopp der British Nationals der Damen in Fort William gewonnen hat, versuchen, ihrem Lebenslauf einen weiteren WM-Sieg hinzuzufügen.

Die gesamte Saison 2022 des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup gibt es wie immer live und kostenlos auf Red Bull TV. Noch mehr Bike-Action gibt es auf facebook.com/RedBullBike und youtube.com/RedBullBike.

Aktuelle Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Gesamtwertung:

UCI Downhill MTB Weltcup Damen:

  1. Camille Balanche | SUI | 225 Punkte
  2. Myriam Nicole | FRA | 200 Punkte
  3. Valentina Höll | AUT | 175 Punkte
  4. Tahnée Seagrave | GBR | 170 Punkte
  5. Marine Cabirou | FRA | 126 Punkte

UCI Downhill MTB Weltcup Herren:

  1. Amaury Pierron | FRA | 230 Punkte
  2. Finn Iles | CAN | 200 Punkte
  3. Loïc Bruni | FRA | 190 Punkte
  4. Benoît Coulanges | FRA | 147 Punkte
  5. Luca Shaw | USA | 125 Punkte

Die Saison 2022 des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cups beginnt in Lourdes, Frankreich mit einem Staraufgebot an internationalen Downhill-Mountainbike-Fahrern.

Verfolgen Sie die ganze Action LIVE und on Demand auf Red Bull TV.

Der Countdown, für den mit Spannung erwarteten Mercedes-Benz UCI Mountainbike-Weltcup 2022 läuft. An diesem Wochenende werden in Lourdes, Frankreich die weltbesten Downhill-Mountainbiker die Saison 2022 eröffnen, darunter die Gesamtsieger des Mercedes-Benz UCI Weltcups 2021 Loïc Bruni (FRA) und Valentina Höll (AUT). Über 20.000 Zuschauer werden erwartet, um ihre Favoriten anzufeuern.

Verfolgen Sie die gesamte Weltcup-Action auf Red Bull TV. Das Finale der Frauen Elite findet am Sonntag, 27. März, um 12:30 Uhr (MESZ) statt, gefolgt von dem der Männer Elite um 13:30 Uhr.

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Das französische Ausnahmetalent Myriam Nicole wird ebenfalls an den Start gehen und alles daransetzen, sich gegen Vali Höll zu beweisen. Myriam verpasste den Titel im letzten Jahr nur knapp um 50 Punkte, nachdem sie im allerletzten Rennen in Snowshoe (USA) gestürzt war.

Myriam Nicole: „Lourdes ist nur vier Stunden von meinem Zuhause entfernt. Familie, Freunde und Sponsoren werden kommen. Also ja, das bedeutet viel Druck.

„Mein größtes Ziel ist es immer, ohne Verletzungen durch eine ganze Saison zu kommen. Es gab viel zu viele Jahre, in denen ich die Saison frühzeitig beenden musste wegen Verletzungen. Dieses Ziel ist kein einfaches, wenn man einen Extremsport betreibt.“

Valentina Höll sagt: „Der Schlüssel zu Lourdes ist, auf das Unerwartete vorbereitet zu sein. Es wird ein knappes Rennen werden. Man muss entspannt und mental stark an die Sache herangehen.“

Lourdes ist bekannt für seine Wunder sowie für unvorhersehbaren Fahrbedingungen – es ist also alles möglich. Das letzte Mal als hier vor fünf Jahren ein Mercedes-Benz UCI Weltcup-Rennen stattfand, holte Alexandre Fayolle (FRA) seinen ersten und einzigen Sieg in der UCI-Serie. Kann Loïc Bruni die Siegesserie Frankreichs mit seinem ersten Sieg auf heimischem Boden fortsetzen? Das Talent dazu hat er auf jeden Fall.

Zwei Wochen nach Lourdes werden die Cross-Country-Fahrer in Petrópolis, Brasilien wieder an den Start gehen und den einen einzigen Stopp in Südamerika einlegen.  Die Stadt liegt im Bezirk Rio de Janeiro und ist die Heimatstadt von Henrique Avancini, dem ersten brasilianischen MTB-Fahrer, der einen UCI-Weltmeistertitel gewonnen hat (UCI Mountain Bike Marathon World Championships 2018).

Die Cross-Country-Saison wird voller Überraschungen sein. Die letztjährigen Mercedes-Benz UCI Weltcup-Gesamtsieger Mathias Flückiger (SUI) und Loana Lecomte (FRA) wollen das Double schaffen. Während Mathias mit einem ähnlichen Team wie 2021 an den Start geht, startet die junge Französin, die im letzten Sommer 22 Jahre alt wurde, ihre dritte Elite-Saison mit einem neuen Team, dem Canyon CLLCTV.

Das nächste Downhill-Rennen findet am 21. und 22. Mai in Fort William, Großbritannien, statt. Insgesamt umfasst die Saison 2022 des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup acht Downhill-Rennen und neun Cross-Country-Rennen.  Die letzten Rennen finden wie in den vergangenen Jahren als Doppelveranstaltung im September in Val di Sole, Italien, statt.

Verfolgen Sie die gesamte Saison 2022 des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und kostenlos auf Red Bull TV und folgen Sie uns auf facebook.com/RedBullBike und youtube.com/RedBullBike für noch mehr Action.

VIDEO: Jackson Goldstone ballert mit seinem Santa Cruz V10

Vom Laufrad zum Santa Cruz V10. Kaum eine Karriere ist so Viral wie die des jungen Kanadier. Jackson Goldstone ist nun seit ein paar Wochen auf dem legendären Downhill Bike unterwegs und lässt es in seinem neuen Video ordentlich krachen.

Junior DH World Champion Jackson Goldstone lights up some private trails hidden in the mountains around Santa Cruz, California. 2022 will be his first year on the SANTA CRUZ Syndicate World Cup DH team but before he gets his head down between the tape it’s good to see this most stylish of young men doing some mid-air stretching.

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