RockShox Ultimate 2023 – Ultimative News!

Die RockShox Ultimate Produkte rangieren hoch in der Beliebtheitsskala. Das ist nachvollziehbar, denn die Funktion auf sehr hohem Niveau, eine gewisse Unkompliziertheit und auch faire Preise sind bei den Federlementen serienmäßig im Lieferumfang. Never Change a Running System? Sieht man bei Sram wohl anders und schreibt sich: „Confidence Changes Everything!“ auf die Fahnen…

Ich bin erstmal skeptisch wenn mir irgendwer verspricht, er hätte „das Rad neu erfunden“… Auch war ich mit der bisherigen Performance eines RockShox Fahrwerks zufrieden. Gerade die RockShox Ultimate Produkte konnten immer mehr als ich, es scheiterte eher am Fahrer als am Fahrwerk. Wir müssen noch ein bisschen mehr fahren, um sagen zu können ob sich wirklich alles ändert, durch mehr Vertrauen. Dass sich was verändert hat, das ist aber sicher! Wir versorgen euch hier mit allen Fakten, was RockShox an den Produkten verändert hat und liefern einen ersten Testeindruck. Wir setzen den Schwerpunkt bei Lyrik und Zeb, so wie dem neuen Super Deluxe Ultimate Dämpfer. Ein Test des Super Deluxe Coil Ultimate folgt noch, hier auf dem Kanal. Auch die Pike Ultimate hat die Updates bekommen und auch die Dämpfer haben praktisch alle eine Überarbeitung spendiert bekommen.

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Neue RockShox Ultimate Gabel Modelle – Was ist neu?

RockShox sagt, man habe „from the scratch“, also bei Null, neu angefangen. Der Wunsch war es, den Ride noch besser zu machen. Was dabei herausgekommen ist, das soll revolutionär sein. Es gibt ein neues Chassis mit der besten Dämpfungstechnologie und neu entwickelte Luftfedern. Neue Technologien sollen unter anderem Vibrationen und Reibungen mindern.

Die neue Charger 3

Bei der Entwicklung der neuen Charger 3 Dämpfung wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, eine unabhängig voneinander einstellbare High-Speed und Low-Speed Dämpfung zu bekommen. Wenn LSC für ein geschmeidiges Fahrverhalten auf entspannten Strecken eingestellt ist, kann dank der unabhängigen HSC der nächste Drop ins flache geknallt werden – Oder anders herum: Wer viel Gegenhalt durch die LSC beim langsamen Durchrollen steiler und technischer Passagen will, soll sich trotzdem darauf verlassen können, das eine offene HSC einen unerwarteten Einschlag schluckt. Das sogenannte „Cross Talk“ Verhalten zwischen HSC und LSC Einstellungen wurde eliminiert, verspricht man.

Das soll unter anderem die Belastungen der Hände reduzieren. Insgesamt wurde die Druckstufen Dämpfung erhöht, dafür muss die Gabel weniger hart gefahren werden, das soll mehr Kontrolle und mehr Vertrauen geben. Eine Bladder, also eine Kunststoffblase gibt es bei der Cahrger 3 Dämpfung nicht mehr.  Ein „internal floating piston“, also ein Schwebekolben wird von einer Stahlfeder gebändigt. Solche Konstruktionen sind auch bei Hinterbau-Dämpfern eine bewährtes Mittel gegen Kavitation. Nicht nur soll Schmatzen und eine wahrnehmbare Geräuschkulisse damit erfolgreich eliminiert werden, auch das Ansprechverhalten und die Konsistenz im gesamten Federweg soll sich mit der neuen Charger verbessern. Eine Info für die Fahrer der aktuellen Zeb: Ihr könnt die Charger 3 Kartusche in eurer Gabel nachrüsten!

Buttercups – die goldene Lösung?

Sie wurden schon beim Launch der Flight Attendant Produkte bekannt – da stand aber die Elektronik im Fokus der Aufmerksamkeit. Kleine Gummipucks sitzen am Ende der Dämpfer- & Luftfederschaft in dem Casting der Gabel und verbinden Tauchrohreinheit und Standrohreinheit elastisch miteinander. Eine ähnliche Technologie findet man in Kettensägen oder in eurem Auto, zwischen Motor uns Karosserie. Diese sollen hochfrequente Vibrationen vermindern, was in vielen Bereichen funktioniert und deutlich fühlbar ist. Buttercups reduzieren die Vibration um 20% – verspricht Sram. Dadurch soll es weniger Belastung für die Hände geben, was längeren Fahrspaß bedeutet. In allen Pike, Lyrik und Zeb Ultimate Gabeln sind sie serienmäßig, und an älteren oder günstigeren Modellen nachrüstbar. Eine echt gute Sache, denn man fühlt deutlich, dass die was bringen.

Neue Debonair Luftfeder

Auch die Luftfeder ist ordentlich überarbeitet worden. Die Debonair+ baut auf der bekannten Debonair Technologie auf. Das Ziel der Weiterentwicklung war ein einheitliches Fahrgefühl für alle drei Gabel-Plattformen. Die Federkennlinie wurde verfeinert. Durch die neue Luftfeder spricht die Gabel im oberen Bereich des Hubs besser an, unterstützt in der Mitte deutlich besser und bietet am Ende des Hubs eine verbesserte Kontrolle, sagt RockShox. Durch zusätzliche Unterstützung des mittleren Hubs sitzt die Gabel höher im Federweg, was zu mehr Vertrauen in steilen Sektionen führen soll. Der Luftausgleich zwischen den Kammern, die Volumen der beiden Luftkammern und damit auch der Durchschlagschutz wurden dazu überarbeitet. Was einen wirklich hochwertigen Eindruck macht, das ist der Verzicht auf Kunststoff, bei der neuen Federeinheit setzt Sram auf sexy goldenes Aluminum.

Ultimate Buchsen Paket und Pressure Relief

Mehr ist ja (fast) immer besser?! Bei den neuen Ultimate Gabeln sind die Buchsen im unteren Bereich der Ultimate Modelle 53% länger was die Reibung reduzieren deutlich soll. Das Ganze sollte sich auch auf Verschleiß und Steifigkeit eher positiv auswirken, so unsere Einschätzung. Pressure Relief Valves – Ventile zum Druckausgleich im Casting – die gab es schon beim Flight Attendant Launch. Aber sie wurden weniger beachtet als die elektrischen Neuerungen. In der Praxis beseitigen Druckentlastungsventile unerwünschten Luftdruckaufbau in der Tauchrohreinheit. Wenn man mit starken Temperaturunterschieden konfrontiert ist oder wenn man große Höhenunterschiede befährt, dann können durchaus Druckunterschiede zwischen dem Inneren der Tauchrohreinheit und der Umgebung auftreten. Auch im Fahrbetrieb „pumpen sich Gabeln auf“… Das beeinflusst die Performance.

Nabenkappen-Adapter

Die Rockshox Torque Caps verleiht den Gabeln zusätzliche 5% Torsionssteifigkeit. Es bietet nicht jeder Naben Hersteller die passenden Naben mit kompatiblen Endkappen. Ein Adapter der optional montiert werden kann macht es einfacher, die „gewöhnlichen“ Naben einzufädeln, wenn das Vorderrad montiert wird.

Lyrik Ultimate

Die Technologien haben wir erklärt. Die wichtigsten Fakten: Es gibt die Charger3 Dämpfung RC2 mit Buttercups und die DebonAir+ Luftfeder mit Buttercups und Pressure Relief Valves. Laufräder in 27,5“ &29“ werden bedient. Federwege von 140, 150 und 160 Millimetern stehen zur Wahl. Der Preis wird bei 1.196 Euro liegen.

Zeb Ultimate

Die Zeb ist noch stabiler und kommt mit mehr Federweg, schlägt aber technologisch in die selbe Kerbe wie die Lyrik: Sie kommt mit Charger3 RC2 Dämpfung mit Buttercups und DebonAir+ Lufteinheit mit Buttercups. Es gibt sie in 27,5“ & 29“ mit den Federwegen 160, 170, 180 und 190 Millimetern. Das Gewicht für die 180er Gabel mit 44er Offset gibt Sram mit 2.341 Gramm an. Die UVP wird bei 1.253 Euro liegen.

So viel zu den News an der Front. Wie gesagt, auch die Pike bekommt ein umfangreiches Update spendiert…

Aber was ist mit dem Heck? Auch hier hat RockShox tief in die Trickkiste gegriffen und einiges verändert.

Neue RockShox Dämpfer Modelle Neue RCT2 Dämpfer

Eine moderne Ventiltechnik eliminiert Cross Talk von HSC und LSC, wie bei der Gabel, versprechen die RockShox Entwickler. Einstellungen der HSC wirken sich somit nicht auf die LSC aus und anders herum. Die Grundabstimmung wird vom Rahmenhersteller auf die Kinematik des Bikes abgestimmt und das ist dann die Mitte des Einstellbereichs. Es gibt beim neuen Ultimate Dämpfer also immer den „Sweet-Spot“, zumindest nach Geschmack des Herstellers, und von dem hat man dann ein Spektrum von 5 Einstellbaren Klicks – 2 zum Reduzieren – 2 zum Verstärken der Dämpfung, ganz nach persönlicher Vorliebe. Nur 5 Klicks? Nun, die Klicks sind sehr stark spürbar, sagt RockShox und wirken sich spürbar mehr auf die Performance aus, als man erwartet.

Neues Hydraulisches Bottom Out/ einstellbares hydraulisches Bottom Out

Der hydraulische Bottom Out und die einstellbare Variante, der „adjustable hydraulic bottom out“ erhöhen die Kontrolle über das Bike. Gerade dann, wenn es richtig zur Sache geht. Knallt es richtig und man nutzt sehr viel Federweg, so geschieht die kontrollierter. Eine Nadel kontrolliert den Ölffluss während die Kolbenstange in den Dämpferbody einfährt. Wirkungsvoll setzt der hydraulische Bottom Out in den letzten 20% des Federwegs ein und verhindert hartes Durchschlagen. Bei den Luftdämpfern verfügen nur die Super Deluxe Modelle über einen solchen Bottom Out, der nicht einstellbar ist. Die Deluxe Modelle müssen darauf verzichten. Super Deluxe Coil Modelle verfügen über den adjustable hydraulic Bottom out, der ist über einen Regler mit Inbus in 5 Stufen einstellbar.

Debonair+ Hinterbaudämpfer Luftfkammer

Es gibt zwei Luftkammern Designs Rahmen mit linearem Hinterbaudesign passen besser zu progressiven Luftkammern damit die Federkennlinie zum Ende des Hubs ansteigt und Durchschläge verhindert, Rahmen mit progressiven Hinterbau funktionieren besser mit der linearen Luftkammer um eine ausgewogene Federkennlinie zu erhalten. Neu ist nun die Möglichkeit das negative und positive Luftvolumen zu beeinflussen. Das geht bei beiden Luftkammern.

Bottomless Tokens und Negative Tokens

Mit negativ Tokens und positiven Bottomless Tokens lässt sich das Luftvolumen beider Kammern fein abzustimmen. Mit der Option der Bottomless Tokens kann man die Ausnutzung des Federwegs besser kontrollieren. Wer die Härte der Federung zum Ende hin erhöhen und ein Bottomless-Gefühl erreichen will, kann Tokens hinzufügen, um die letzen 40% des Federwegs progressiver zu machen. Die negativen Tokens reduzieren das Volumen der Negativkammer. Dadurch wird das Rad etwas straffer und man nutzt den Federweg leichter.

SuperDeluxe Ultimate

Der Top Luftdämpfer kommt als RC2T, also mit Rebound, 2fach Compression und Threshold. Es gibt einen fest eingestellten hydraulischen Bottomout. Die DebonAir+ Lufkammer gibt es in 2 Versionen (Linear oder Progressiv). RockShox ruft dafür einen Preis von 648 Euro auf.

Erster Fahreindruck der RockShox Ultimate 2023 Produkte

Wir haben die neue Lyrik Ultimate, die Zeb Ultimate und den Super Deluxe Ultimate schon testen können. Ich sage es frei heraus: Die Zeit, die wir auf dem neuen Fahrwerk verbringen konnten, war zu kurz um ein echtes, finales Fazit ziehen zu können und wir legen auch Wert darauf mehrere Fahrer ausgiebig damit fahren zu lassen, da Fahrstile und Vorlieben sich doch stark unterscheiden. Darüber hinaus ist ein Dämpfer immer schwer zu beurteilen, denn weil er in einem Rad gut funktioniert, muss er in einem anderen nicht genau so gut abzustimmen sein.

Da wir die neuen Suspension-Parts niemanden sehen lassen durften ging es mal wieder, abseits von regulären Öffnungszeiten, mit dem Pick-Up bergauf. Wir haben uns für die Strecken am Geisskopf entschieden, da wir und unsere Tester die am besten kennen und sich so noch besser einschätzen lässt, wie gut sich das Fahrwerk gerade schlägt. Auch will erwähnt werden: Unsere Tester, Christoph und Flo sind wirklich geübte und gute Rider und haben schon von Berufswegen ein gutes Technikverständnis. Sie fahren auch privat ein Specialized Enduro und ein YT Jeffsy, was ebenfalls dazu beitragen dürfte die Performance des Fahrwerks einzuordnen.

Was allen sehr stark aufgefallen ist, ist dass die Gabeln extrem feinfühlig agieren. Schwer zu sagen, wie viel Anteil daran die Dämpfer und Luftfeder haben und wieviel die Buttercups. Ist ja letztlich aber auch nicht so wichtig, worauf es ankommt ist das Feeling – und das ist super. Gerade kleine Schläge auf Wurzelteppichen oder auf grobem Schotter filtern die Ultimate Gabeln sehr gut raus. Selbst unser Chef und Verlagsleiter Marcus, seines Zeichens Ironman-Finisher und eher auf der Straße unterwegs, fühlte das sofort und verglich das sanfte Ansprechen mit einem sehr weich aufgepumpten großvolumigen Reifen. Immer am Boden und supersoft, ohne spürbare Arbeitsschwelle. Was wir noch ausgiebiger testen müssen sind Dämpfung und Luftfeder hinsichtlich Einstellbereich. Was sich aber auch jetzt schon sagen lässt, ist dass jeder Tester super zufrieden war und niemand was zu meckern hatte. Auffällig hochwertig sind auch die Einstellrädchen hinsichtlich ihrer Haptik und selbst das Geräusch der Klicks macht einen besonders guten Eindruck. Schaut euch das Video an, dann wisst ihr was ich meine.

Sehr angenehm ist die Geräuschkulisse der Gabeln hervorzuheben, denn es gibt praktisch keine. Diese „Geräuschlosigkeit“, gepaart mit dem super soften Ansprechverhalten gibt tatsächlich ein wenig das Gefühl dahinzugleiten. Auch war es spürbar, dass die Gabeln tatsächlich recht stabil bzw. hoch im Federweg stehen. Auch hier gilt es noch zu erforschen, wie hoch daran jeweils der Anteil der Luftkammer und der Dämpfung sind.

In einer Situation, bei langsam gefahrenen Treppen mit unregelmäßigen Absätzen fühlte sich die Front etwas „bouncy“ an. Schwer zu sagen, ob das daher kommt, dass mehr Gegenhalt da ist, als wir es gewohnt sind, oder ob wir die Zugstufe einfach nicht optimal eingestellt haben. Der Effekt war jedenfalls reproduzierbar.

Was jeder der die Gabeln fährt sofort spüren wird, ist wie smooth Lyrik und Zeb ans Werk gehen. Ich musste da an Zeiten denken, in denen Downhillbikes 26 zoll Räder hatten und Gabeln auf Stahlfedern im offenen Ölbad setzten. Und das meine ich absolut positiv! Hatten die Forken damals deutlich weniger Technologie als heute an Bord, so kennt so mancher Rider der im letzten Jahrtausend die ersten Trails fuhr, noch das Feeling von Gabeln, die einfach nicht den Bodenkontakt aufgeben wollten und jeden Schlag absorbierten wie ein Staubsauger…

Der Super Deluxe Ultimate Dämpfer hat sich sehr gut geschlagen und harmonierte mit der Front. Zum Thema Dämpfer kommt noch mehr, hier auf Gravity-Magazine, wir haben auch noch einen Coil Dämpfer im Test. Was sehr positiv aufgefallen ist, ist wie gut die Plattform/der Threshold funktioniert hat. Da sind wir bei manchem Produkt der Mitbewerber eher enttäuscht. Nicht so toll ist, das man echt nicht mit jeder Dämpferpumpe gut den Druck verändern kann, es geht zwischen dem Einstellrad für die LCS und dem Ventil wirklich eng zu.

Die wichtigsten Infos und auch einen Fahreindruck gibt es auch hier im

Weitere Informationen findet ihr unter: www.sram.com/de/rockshox

 

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Bike Park Check: Lenzerheide – Das MTB-Paradies in der Schweiz

In einem wunderschönen Tal auf über 1000m liegt Lenzerheide. Das Dorf in den Schweizer Alpen bietet neben einem fantastischen Panorama auch einen der bekanntesten Bike Parks Europas. Mit einer World Cup Downhill Strecke, fetten Sprüngen, flowigen Trails und einer wunderschönen Szenerie lockt die Region jährlich viele Freunde des Sports an. Wir waren vor Ort und haben uns von der Atmosphäre und dem Bike Park überzeugen können. Und vielleicht ist dabei auch noch eine brandneue Fox 40 zerstört wurden. 

Falls ihr keine Lust habt zu lesen, könnt ihr euch auch unseren Bike Park Check als Video anschauen. Das findet ihr am Ende des Artikels.

Nach fünf Tagen in Leogang und Lienz ging es für uns in die Schweiz. Fünf einhalb Stunden und gefühlte 10 Maut Stationen später kamen wir endlich in dem idyllischen Alpental an. Eingecheckt wurde im Revier Hotel direkt an der Talstation des Bike Parks. Da wir direkt von der Stimmung und dem Ambiente des Hotels überzeugt waren, können wir es euch nur empfehlen. Kleiner Tipp: Ihr könnt dort für kanpp 210 Euro könnt ihr hier zwei Nächte übernachten, bekommt ein ausgezeichnetes Frühstück und obendrauf gibts für zwei Tage das Arosa Lenzerheide Ticket mit dem ihr im Park und auf allen Trails im Tal unterwegs sein könnt.

Das Abendessen ist dort zwar nicht günstig, dafür gibts dort einfach die besten Süßkartoffel-Pommes die wir jemals hatten. Für Bier Fans gibts ebenfalls eine riesige Auswahl. Definitiv empfehlenswert.

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Weitere Infos zum Hotel findet ihr hier: lenzerheide.revierhotels.de

Tickets 

Vorab: Der Euro und die Schweizer Franken haben einen ähnlichen Kurs. Die Region Arosa Lenzerheide ist übrigens in der Gravity Card inklusive, lediglich der Bike Park Chur ist noch nicht mit drin.

Kids bekommen das Arosa Lenzerheide Ticket ab 25CHF, ab 16 Jahren müssen 50CHF auf den Tisch gelegt werden. Dafür bekommt ihr 4 Trails im Park, großartige Öffnungszeiten im Sommer und die Möglichkeit die weiteren Trails der Region mit jedem Lift zu erkunden.

Wer nach der Arbeit noch seine Runden drehen mag, bekommt das Late Ticket ab 15CHF.

Öffnungszeiten:

Hier wird es spannend. Denn wo andere Parks an ihren Öffnungszeiten ganzjährlich festhalten, passt das Bike Kingdom sich an. Wer also nicht müde zu kriegen ist, kann von Juli bis August von 8:30 – 21:00 Uhr im Bike Park shredden. Besser gehts nicht.

26. bis 29. Mai 2022 – 8.30 bis 16.00 Uhr
4. Juni bis 14. Juli 2022 – 8.30 bis 17.00 Uhr
15. Juli bis 14. August 2022 – 8.30 bis 21.00 Uhr
15. August bis 23. Oktober 2022 – 8.30 bis 17.00 Uhr

Die Trails: Flow, Air-Time, World Cup Downhill

FLOWline: Der blaue Flow-Trail am Berg schlängelt sich auf ca. 3,2km den Berg hinab und macht dabei knapp 397 Tiefenmeter. Im Gegensatz zu anderen Parks in den Alpen nutzt die FLOWline den Berg gut und wird dabei niemals zu steil. Anfänger werden hier definitiv viel Spaß haben und können sich an kleineren Tables an die erste Air-Time gewöhnen. Fortgeschrittene Fahrer können sich hier bequem warm fahren und durch die gut gebauten Anlieger ballern. Flow ist hier definitiv Programm.

PRIMEline: Das ist der Rote Trail im Bike Park. Wer Bock auf größere Tables hat, sich in der Luft wohl fühlt und nicht vor hohen Geschwindigkeiten zurückschreckt, wird hier auf seine Kosten kommen. Kurz nach dem Start der FLOWline zweigt die PRIMEline ab und schlängelt sich dann auf verspielten 3,2km den Berg hinab. Hier gibts massive Anlieger, alternative Drops, Gaps, große Tables, einen kleinen Abstecher auf World Cup Features und steile Sektionen. Fortgeschrittene Fahrer werden hier Spaß haben, Anfänger sollten mit Vorsicht an den Trail gehen.

SHORE-/STYLEline: Dieser Trail zweigt im oberen Teil der roten PRIMEline ab und sollte sich vorher definitiv erst einmal angeschaut werden. Denn – Neben einfachen North-Shore Sektionen gibt es hier auch technischen Holz-Hips und große Drops die nicht direkt einsehbar sind. Wer mit seinem Rad umgehen kann, wird hier über den größten Tables des Parks fliegen. Am Trickspung der STYLEline werden hin und wieder Whip Offs ausgetragen. Nach dem Sprung geht es wieder über Holzbrücken ins Tal. Auch hier könnt ihr über alternative Sektionen mit Drops und Hips fliegen, wer mit den Rädern lieber am Boden bleibt, sollte hier den richtige Weg wählen.

STRAIGHTline/World Cup Strecke: Jetzt wird es anspruchsvoll. Die Straightline schlängelt sich auf ziemlich steilen 1,7km den Berg hinab. Anfänger sollten ganz weit weg von dieser Strecke bleiben, denn hier wird es steil, schnell und sehr technisch. Zwar können auch fortgeschrittene Fahrer hier fahren, jedoch sind einige der Feature wirklich auf einem ganz anderen Niveau. Wer Profi ist, kann die alternativen Linien aus den World Cup Downhill Rennen nehmen – Hier gibts dann extrem steile Steingärten, technische Drops, große Gaps und sehr hohe Geschwindigkeiten. Definitiv ein schwarze Strecke die einem aber nicht die Profi-Linien aufzwingt.

Das coole an den Strecken ist, dass viele Lines mit einander kombiniert werden können. Wer also merkt, dass die Downhill Strecke zu steil ist, kann wieder auf die Rote wechseln. Das gilt auch für die blaue Strecke. Wer mag, kann hier Strecken miteinander kombinieren und vielleicht findet ihr auch die ein oder andere versteckte Linie im Wald. #loamer

Ninos Gold Trail: Falls ihr eure Lycra Klamotten dabei habt und euch mal so richtig auspowern wollt, ist der Trail des Crosscountry Weltmeisters etwas für euch. Hier habt ihr im Bereich der Talstation einen 3,7km labgen XC Trail der 242 Höhenmeter macht. Auf dem Trail findet ihr steile Anstiege, gebaute Kurven, Tables und naturbelassene Sektionen. Das richtige für brennende Oberschenkel.

Übungsparcour und Drop-Batterie

Natürlich gibt es auch im Bike Park Lenzerheide Möglichkeiten für Einsteiger und Kids die ersten Meter auf dem Mountainbike zu rollen. Unten im Tal gibt es einen großen Rundkurs mit kleinen Hindernissen, Holzelementen und Features. Wer mag kann hier auch Kurse belegen und somit mehr Sicherheit auf dem Rad trainieren.

Wer es vor der Liftschlange nochmal krachen lassen will, kann den fetten Bike Kingdom Drops springen.

Lenzerheide, Arosa, Chur – Trails ohne Ende

Da wir nur für zwei Tage in der Region waren und im Park sehr viel zu filmen war, haben wir es leider nicht mehr auf die vielen Enduro Trails der Region und in den Bike Park Chur geschafft. Das spannende an der Schweiz ist nämlich, dass Wanderwege auch für Mountainbiker erlaubt sind. Dementsprechend gibt es sehr viele Alpine Enduro Trails in dem Gebiet um den Park. Neben geteilten Strecken könnt ihr aber auch auf gebauten Trails von den höchsten Gipfeln bis ins Tal fahren und erlebt dort vom felsigen Untergrund der Berge, über wurzeligen Nadelboden bis hin zu lehmigen Sektionen im Tal eine hohe Abwechslung auf nur einer Abfahrt.

Lenzerheide hat aber nicht den einzigen Park der Region. Nur wenige Auto-Minuten entfernt liegt die Stadt Chur. Dort gibt es einige Lines die nur so vor Air-Time und Flow strotzen. Wer will kann die beiden Parks mit unterschiedlichen Lifts und Trails verbinden.

Ihr merkt schon – die Region bietet viel mehr als man denkt. Wir haben uns zwei Tage im Park Lenzerheide aufgehalten und dort noch nicht jedes Feature entschlüsselt. Wenn man sich dann noch die weitere Auswahl an Trails anschaut, dürfte man hier selbst in einer Woche nicht alles entdecken.

Wie gut ist das Bike Kingdom wirklich?

Wir waren von dem Ambiente und den Menschen begeistert. Das sehr internationale Team im Hotel und in der Shaper Crew, die vielen Bike Schulen mit kleinen Shreddern, das gute Essen und die wunderschöne Landschaft hat uns leichte Kanada Flashbacks gegeben. Der Vibe ist fantastisch und gibt einem Urlaubs-Feeling. Obendrauf kommt, dass in der Region alles auf den Ski und Bike Tourismus ausgelegt ist und man sich dadurch überall willkommen fühlt. Ihr könnt sogar euer Dwonhill Bike hinten am Bus einhängen.

Zwar waren die Trails aufgrund der langen Trockenzeit sehr zerbombt, jedoch war auch hier die Crew schon wieder am Nachbessern. Schön das hier was gemacht wird und obendrauf gibts sehr coole Umfahrungen.

Die große Auswahl an Strecken, verspielten Features und das fantastische Ambiente haben uns definitiv überzeugt und wir werden nächstes Jahr nochmal in die Schweiz fahren um uns die Alpinen Trails anzuschauen und die ein oder andere Rechnung mit der Downhill Strecke zu begleichen.

Mehr Informationen und Fahrszenen von den Strecken findet ihr im folgenden Video:

Weitere Infos zur Region gibts unter: www.bikekingdom.ch

 

VIDEO: Gold Standard feat. Bryn Atkinson

Was passt zu einer Kaschima Fox Factory Gabel? Genau – Ein goldenes Norco Range Enduro Bike und ein verdammt schneller Fahrer. Bryn Atkinson zeigt was er auf den Trails kann und wird dabei unfassbar schön in Szene gesetzt. Her mit dem Gold, der Drone und dem Steez!

There are some things you can always rely on in the Pacific Northwest. The sun will rise and set every day (even if you can’t see it), the weather’ll be predictably unpredictable, and when Bryn Atkinson gets behind a project, it’s gonna be a banger. It’s not in Bryn’s nature to half-ass anything. Every detail of a project is considered to elevate it to the next level. The choice of trail. The crew. The shots. Getting the bike just right. And he’s just got a way about his riding that no other rider can match – with style and speed that drop your jaw to the floor whatever the framerate. So, sit back, grab a drink and behold the new Gold Standard, forged by the imagination of Bryn Atkinson.

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Mountainbiken auf der Sonnenseite – Wettervorhersage Osttirol

Lienz, Osttirol, 13. September 2022 – Zur Planung eines jeden Bike-Trips gehört auch immer ein Blick auf die Wettervorsage. Sieht es am Wochenende mal wieder schlecht aus in den klassischen alpenländischen Bike-Hotspots – Tiefdruckgebiete bringt tiefhängende Wolken, keine Sicht und viel Regen – bleiben genau zwei Optionen: Regenklamotten und Dirtsuits an und durch oder eine Alternative mit besserem Wetter finden – zum Beispiel Osttirol, wo fast immer die Sonne scheint, wenn es weiter nördlich schüttet.

„Schuld“ an dieser ausgiebigen Sonnenscheindauer und dem mediterranen Flair zwischen Großglockner (3.798 m) und Lienzer Dolomiten ist die geographische Lage der österreichischen Provinz – kurz gesagt: die richtige Seite der Alpen.

Die Lage südlich des Alpenhauptkamm schützt Osttirol nämlich vor den atmosphärischen Tiefdruckgebieten aus Nordwesteuropa – die Wolken bleiben nördlich an den Bergen hängen und regnen sich dort ab. In der gesamten Südalpenregion dominiert hingegen der Hochdruckeinfluss.

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Und dass es sich dabei nicht bloß um cleveres Marketing handelt, belegen die Zahlen des Zentralamts für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) eindeutig. Laut der obersten österreichischen Wetterbehörde gibt es von Juni bis August in Lienz durchschnittlich 34 Regentage (gerechnet ab einem Liter Wasser pro Quadratmeter in 24 Stunden), in Innsbruck waren es 40 und in Bregenz am Bodensee sogar 41. „Auf ein Quartal gerechnet, ist das ein Unterschied von einer ganzen Woche. Das ist nicht unbedeutend. Außerdem geht es nicht nur um die Menge des Niederschlags oder die Anzahl der Tage, an denen es geregnet hat. In der Region Lienz regnet es während eines Sommergewitters in der Regel nur zwei bis drei Stunden. Ein ganzer Tag Regen ist sehr selten“, kommentiert Gerhard Hohenwarter, Meteorologe am ZAMG. Das Einzige, was sich laut Hohenwarter schwierig vorhersagen lässt, ist, wo es donnern wird: „Gewitter sind sehr lokale Phänomene.“

Rider : Freeride Flo & Credit : Michael Kotowski

Wenn also bei der Planung des spontanen Bike-Trips am Wochenende die großen Fragezeichen hinter der Wettervorhersage auftauchen, wird Osttirol vom Geheimtipp zur echten Alternative.

Ein weiterer Vorteil Osttirols ist, dass es fast jedes Jahr einen Altweibersommer gibt, der die Saison verlängert. Das sommerliche Wetter hält oft bis Mitte oder sogar Ende Oktober an. Der Bikepark Lienz ist daher an den Wochenenden im Oktober entsprechend geöffnet.

Details zur Bikeregion Osttirol sind unter www.osttirol.com/entdecken-und-erleben/sommer/radsport zu finden. Zur perfekten Tourenplanung und allgemeinen Übersicht stellt die Region Osttirol mit ihrer interaktiven Bike-Karte das ideale Werkzeug zur Verfügung.

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Bike Park Check: Lienz – Der Geheimtipp in Osttirol

Am Rande der Dolomiten liegt eine mittelalterliche Stadt umgeben von Bergen, Flüssen und wunderschöner Natur. Lienz ist für seine Wanderrouten, Feste und Musik bekannt – Doch seit 2017 gibt es am Rande der Osttiroler Stadt einen vielversprechenden Bike Park. Wir waren vor Ort und haben uns mal angeschaut ob diese Location wirklich ein Geheimtipp ist. 

Die Anfahrt nach Lienz war entspannt. Von Leogang konnten wir über idyllische Bergstrassen nach Osttirol fahren und wurden mit Sonnenschein begrüßt. Geparkt wird direkt vor dem Lift. Früh kommen ist hier wichtig – nicht weil hier extrem viele Mountainbiker unterwegs sind, sondern weil der Lift von vielen Familien und Wanderern genutzt wird. Anstehen muss man als Mountainbiker definitiv nicht.

Seit 2022 ist der Park übrigens in der Gravity Card inklusive. Wer keine hat, bekommt die Tageskarte für 37€. Wer später kommt, kann sich das vier Stunden Ticket für 31€ besorgen.

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Das Lift Personal ist wirklich extrem entspannt und hilft Kids beim einhängen der Bikes. Ihr habt die Möglichkeit mit der Gondel zu fahren, oder euer Bike an den Sessellift zu hängen. Was direkt auffällt – Der Lift ist schnell oben.

Bike Park Lienz

An der Moosalm angekommen ist die Suche nach den Trails etwas verwirrend. Hier sollte der Park etwas mehr Schilder aufstellen, denn wir waren nicht die einzigen die den Family Flow Trail nicht direkt gefunden haben. Was auch auffällt ist das große Freizeit Angebot an der Alm. Neben einem Spielplatz gibt es hier einen Hochseilgarten, einen Streichelzoo, Minigolf und eine moderne Sommerrodelbahn. Die Region scheint in den Berg investiert zu haben.

Die Trails – Flow, Jumps und exzellente Kurven

Flow Family Trail – Roll oder Spring!

Mit diese Line will Lienz den Einstieg in den Sport ermöglichen. Die vie Kilometer lange Strecke bietet extrem gut gebaute Kurven, kleine Tables, Pumps und Roller. Wer hier auf Geschwindigkeit kommt, sollte jedoch aufpassen, denn der ein oder andere Roller entwickelt sich bei genügend Speed zu fetten Doubles und verwandelt den Trail in eine Strecke für Fortgeschrittene. Also erst einmal anschauen und dann Gas geben.

Wer Bock auf Air-Time hat, ist hier auch richtig. Denn wie schon gesagt lassen sich viele Pumps doublen und zusätzlich gibt es alternative Gaps die es wirklich in sich haben.

Wir waren echt fasziniert wie gut die Kurven auf dieser Strecke gebaut waren. Die FLow Family Line ist ein toller Trail für Einsteiger und Fortgeschrittene und Startet etwas versteckt hinter der Moosalm an der Mittelstation.

Bike Park Lienz

Alban Lakata Trail – Steil, Loose und Schnell

Ebenfalls an der Moosalm startet der nach dem Marathon Weltmeister benannte Lakata Trail. Die rote Strecke mach auf zwei Kilometern länge knapp 355 Tiefenmeter und bietet einen Spielplatz für fortgeschrittenere Fahrer.

Gestartet wird mit einer schnellen Kurvenkombination die kurz darauf in einer steileren und verblockten Sektion endet. Wer Lust auf felsigen Untergrund, alternative Naturdrops und schnelle und loose Sektionen hat, wird hier auf seine Kosten kommen.

Der Alban Lakata Trail ist eine tolle Freeride Line die mit Alternativen Features Fortgeschrittenen und Profis Spaß machen sollte.

Peter Sagan Trail – Speed, Air-Time und Flow

Von der Moosalm kann man mit einem gemütlichen Sessellift bist zur Sternalm hinauffahren. Der nach dem dreifachen Radweltmeister benannte Trail ist auch für Einsteiger geeignet, sollte aber mit Vorsicht genossen werden – Denn hier gibt es große Tables für die eine hohe Grundgeschwindigkeit und Sprung-Erfahrung benötigt wird.

Wer sich in der Luft wohl fühlt, ist hier richtig. Die Sprünge sind steil, schicken einen ordentlich in die Luft und bieten einem mit jeden Abfahrt neue Möglichkeiten zum Spielen. Auch die gebauten Kurven sind ausgezeichnet. Wer auf den fünf Kilometern Sagan Trail keinen Spaß hat, sollte nochmal über sein Hobby nachdenken 😉

Und wem das noch nicht an Flow gereicht hat, der kann einfach direkt am Ende des Trails in die Flow Family Line abbiegen – Neun Kilometer Kurven, Sprünge und Spaß sollten für eine gute Zeit ausreichen.

Bike Park Lienz

Welcome to the jungle – Wurzeln, Rinnen und Wurzeln

Die einzige schwarze Strecke am Berg zweigt vom Peter Sagan Trail ab und mündet nach knapp 600 Metern wieder in die rote Line. Auf dieser Strecke gibt es sehr große Wurzelteppiche die mit einem teilweise starken Gefälle kombiniert werden und somit die Strecke anspruchsvoller machen. Wer Spaß an der Wahl der Linie hat, kann hier spielen, denn der Trail bietet sehr viele Alternative Wege nach unten.

Eine sehr coole Line für Fortgeschrittene mit einer sehr spaßigen „Loamer“-Sektion am Ende.

Werkstatt, Shop, Alternativen?

Abgesehen von der vier Trails gibt es noch einen kleinen Pumptrack an der Talstation. Neben an gibt es eine gemütlich Bar mit kalten Drinks und einen Bike Shop bei dem ihr Räder und Ausrüstung leihen könnt.

Falls ihr mal eine Panne habt, könnte der Shop jedoch aufgrund seiner Größe an seine Grenzen kommen. Das ist aber nicht schlimm – Nur knapp 5 Minuten entfernt gibt es einen großen Bike-Shop in dem ihr definitiv fündig werden solltet.

Großglockner, Enduro, Gravel, Shopping

Wir haben es zeitlich leider nicht geschafft, aber die Region bietet extrem viel. Am Großglockner gibt es einen weiteren Park der mit seiner alpinen Landschaft und den anspruchsvollen Strecken eine tolle Alternative für Enduro Fans sein dürfte.

Aber auch Renn- und Gravelfahrer dürften in der Region auf ihre Kosten kommen. Osttirol bietet ein riesiges Netz aus Radrouten und Radwegen mit tollem Panorama und Einkehrmöglichkeiten.

Abgesehen davon hat Lienz ein großes Freizeitangebot mit Schwimmbädern, Badeseen und eine tolle Altstadt mit Bars, Restaurant und Festen. Also Tagsüber Laps im Park und Abends Feiern – Besser gehts kaum.

Bike Park Lienz

Unser Fazit zum Bike Park Lienz

Wer Lust auf einen Bike Park ohne Gäste hat, wird hier fündig. Wir waren noch nie so einsam auf Strecken. Warum das noch so ist, ist eine gute Frage. Die Strecken sind extrem gut gebaut, gute gepflegt und abseits von Diddie Schneider Trails und Whistler sind wir schon lange nicht mehr so gute Anlieger gefahren. Man merkt hier, dass die Shaper sich selbst eine kleine Perle in den Berg gezimmert haben und wussten was sie da machen.

Obendrauf gibt es sehr freundliche Menschen, eine familiäre Atmosphäre und einen schnellen Lift. Laps, Laps, Laps.

Zwei Stunden von Leogang entfernt liegt also ein kleiner Geheimtipp der definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hat und mit tollen Strecken, viel Air-Time und perfekten Kurven die Reise definitiv wert ist.

Mehr Details und viele Action-Shots findet ihr auch in unserem folgenden Video:

Weitere Informationen findet ihr unter: 

www.osttirol.com

4 Bikes Festival – 4 Tage Party, Bikes und Musik

Bock auf Party, Racing und gute Musik? Dann dürfte das 4 Bikes Festival genau das richtige für euch sein. In 4 Tagen gibts im Odenwald, 4 Disziplinen, gute Laune, viel Action und bekannte Gesichter der Szene. Neben einem FMB Slopestyle Event könnt ihr euch für Gravel, CX und Enduro Rennen anmelden. Mehr Infos zum Festival gibt es hier.

Der Countdown läuft! Das zweite 4 Bikes Festival findet vom 08.- 11.09.2022 wieder auf dem stillgelegten Militärgelände am Hainhaus in Lützelbach im Odenwald statt. An 4 Tagen entsteht ein Bike-Event, welches seines Gleichen sucht und Gäste dürfen sich auf ein einzigartiges Rahmenprogramm rund ums Thema Fahrrad freuen. Das Festival stieß schon im Premierenjahr auf außergewöhnlich großen Zuspruch.

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Dem selbst gesteckten Ziel, den Kosmos Fahrrad und Musik zusammenzubringen sind die Veranstalter schon im ersten Jahr gerecht geworden und die gebuchten Bands sind 2022 ebenso vielversprechend. Auch dieses Mal wird sich wieder auf vier Fahrrad-Arten spezialisiert: Enduro, Gravelbike, Dirtbike und Cyclocross. Alters-, Interessens- und Gengreübergreifend wird so ein Bike-Musik-Meltingpot erschaffen, der einzigartig ist. Die Fahrrad-Community kann sich nicht nur in ihrer eigenen Disziplin mit Gleichgesinnten austauschen, sondern auch über den Tellerrand fahren und neue Dinge ausprobieren!
Fabian Rothermich, der neue Projekt-Verantwortliche innerhalb des Teams von Peripherique, ist vom Konzept überzeugt: „Wir wollen Interesse an den verschiedenen Disziplinen wecken und unseren Gästen Einblicke ermöglichen, die sie so vielleicht noch nie hatten. Kontakte knüpfen, Neues ausprobieren und die Faszination Bike entdecken. Auch wenn man nichts mit Fahrradfahren an sich am Hut hat, kann man sich bei uns vom Können anderer Top-Athlet*innen begeistern.“ Rothermich ist ein Mitbegründer des erfolgreichen Olympiapark in Eisenbach und war vom ersten 4 Bikes so überzeugt, dass er sofort mit dabei sein wollte. Wichtig sei hierbei außerdem „die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und der regionalen Wirtschaft sowie den Anwohnern, Förstern und Bauern. Die Einbindung von örtlichen Radnetzwerken und bekannten Gesichtern der Szene ist unabdingbar. Wir wollen hier alle auf die Reise mitnehmen.“

Hobby-Biker bis Radprofis, aber auch Familien, junge und junggebliebene sport- und kulturbegeisterte Zuschauer und Zuschauerinnen kommen also mit einem umfangreichen Musik- und Rahmenprogramm voll auf ihre Kosten. Biker mit unterschiedlichstem Fitness- und Fahrtechnikniveaus werden vertreten sein, um ein unvergessliches Abenteuer zu erleben und eine wunderschöne aber durchaus unentdeckte Fahrrad-Region zu erkunden.
Eine Kombination aus Musik, Sport, Freizeit und Entertainment. In allen Bereichen des neuartigen Festivalkonstrukts vor allem im Musikbereich, konnte die Kreativ-Fabrik Peripherique zusammen mit Experten aus den spezifischen Fahrradarten ein Event kreieren, welches deutschlandweit seines gleichen sucht. Da die verschiedenen Bikesparten völlig unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, wird bei den Acts auf ein sehr facettenreiches Booking gesetzt. Neben den seit Jahren erfolgreichen Indie Acts „Itchy“ und „Montreal“ konnten auch aufstrebende Newcomer wie „Kaffkiez“ gewonnen werden. Auch die Hiphop Veteranen „Main Concept“ sind mit von der Partie.

Für Begeisterung wird auch wieder die „Freeride Mountain Bike World Tour“ sorgen. Ein weiteres Highlight bei dem internationalen Athleten und Athletinnen der FMB-Weltrangliste mit waghalsigen Sprüngen die Zuschauenden verblüffen. Für alle interessierten Gäste gibt es darüber hinaus ein außergewöhnliches und umfangreiches Entertainment-Programm mit Workshops, Vorträgen und Live-Podcasts und nicht zuletzt die hochkarätige Live-Musik. Fest steht schon jetzt: Der Odenwald kann sich wieder auf ein kulturelles und sportliches Jahreshighlight freuen.

Tickets und weitere Informationen findet ihr unter: 4bikes-festival.de

Bike Park Check: So gut ist Leogang wirklich!

Leogang gehört zu den ältesten Bike Destinationen Europas. Der Park in den österreichischen Alpen bietet mit 10 Strecken und einer World Cup Downhill Strecke ein riesen Sortiment für alle Könnerstufen. Doch wie gut ist der Park wirklich und was muss ich vorher wissen? Hier gibts die Infos zum „epischsten“ Spot der Alpen.

Der Epic Bike Park Leogang öffnete 2001 mit vier Strecken seine Pforten. 20 Jahre später gibt es dort knapp 10 Strecken, unzählige Optionen außerhalb des Park und ein massives Angebot für Anfänger und Profis. Von der 8km langen Flowline, über die World Cup Strecke bis hin zum Übungsparcour im Tal, sollte hier jeder auf seine Kosten kommen.

Laps, Laps, Laps – Das sind die Strecken im Park

Also Auswahl sollte hier kein Problem sein. Über 10 Strecken bieten eine menge Potential zum Austoben. Wer Bock auf massig Airtime hat, dürfte sich auf der Hot Shots und Flying Gangster wohl fühlen. Wer neu im Sport ist, sollte auf der Steinberg Line starten. Hier könnt ihr auf fast 8km Strecke Kurven üben und eure Skills erweitern.

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Wer etwas lebensmüde ist und Bock auf ruppige, steile und extrem schnelle Sektionen hat, wird auf der Speedster Laps shredden wollen. Die World Cup Downhill Strecke dürfte euer Können auf die Probe stellen.

Bike Park Leogang

  • Steinberg Line: Leicht, 7,8km, 929hm, Flow Line, Viele Kurven und Anlieger
  • Hangman 2: leichte, 4,2km, 455hm, Anlieger, Tables, auch für fortgeschrittene Spaßig
  • Steinberg Link: leicht, 1,2km, 91hm, Ab dem Hangman II führt diese kurven- & anliegerreiche Line, ausgestattet mit einer großzügigen Northshorebrücke in Richtung Steinbergbahn Talstation
  • Flow Link: Mittel, Freeride Line, 0,8km, 93hm, Richtung Mittelstation, variable Takeoffs, Step Downs, Tables, Berms
  • Hangman 1: Mittel, 2,1km, 358hm, technisch, Wurzeln, Steine, North Shores, enge Kurven, optionale Drops und Boner Logs, Single Trail von Bergstation zum Flow Link
  • Flying Gangster: Mittel, 3,2km, 484hm, Wallrides, Berms, Tables mit optionalen Absrpüngen, Drops von 0,5m – 5m
  • Antonius Trail: schwer, 1,4km, 150hm, naturbelassener Single Trail endet in der Steinberline
  • Bongo Bongo: Schwer, 1,3km, 237hm, zweigt von der Flying Gangster ab, enge Kurven, Stufen, Wurzeln, North Shore, Steinpassagen
  • Speedster: Schwer, 2,3km, 484hm, UCI World Cup Strecke mit großen Sprüngen, technischen steilen Passagen, für Profis
  • Valis Hölle: Schwer, 0,9km, 169hm, Der neue extrem steile und technische Abschnitt der World Cup Strecke, zuerst in der Weltmeisterschaft 2020
  • Hot Shots: Schwer, 3,3km, 352hm, Pro-Jump Line mit viel Airtime, 2,5m Breit, Table, Roller, Wallrides

Bike Park Leogang

Tickets und Preise

Wer keine Gravity Card hat, kann sich für 49 Euro ein Tagesticket besorgen. Damit könnt ihr die Asitz- und die Steinbergbahn nutzen und habt Zugriff auf den gesamten Bike Park. Zusätzlich könnt ihr auch die Bahnen in Saalbach und der Umgebung nutzen. Wer Lust auf ein Abenteuer hat, kann die beiden Regionen mit unterschiedlichsten Trails verbinden und seinen Spaß außerhalb des Parks haben.

Zusammen mit Saalbach Hinterglemm und Fieberbrunn bietet die Region 80km Strecken, 7 Berge und 9 Bergbahnen mit einem Ticket an. Österreichs größte Bike Destination sollte somit für jeden Sportsfan Abwechslung bieten.

Unser Bike Park Check Video – Good Times, Matsch und Airtime 

Genug gelesen! Hier gibts unser Video zum Epic Bike Park. Zusammen mit Sophie, Christof, Micha und Patrick ging es auf die langen, ruppigen und schnellen Trails in Österreich. Wie viel Spaß die vier hatten, erfahrt ihr hier.

Lust auf eine schöne Unterkunft?

Prinzipiell wollen wir hier keine Werbung machen, aber da wir eine wirklich gute Zeit im Hotel Bacher hatten und uns richtig gut aufgehoben gefühlt haben, gibts hier den Link. Leckeres Abendessen, Frühstück, Drinks und einen Infinity Pool mit Blick auf den Park machen diese Location besonders.

https://www.hotelbacher.at

Weitere Informationen zum Epic Bike Park Leogang findet ihr hier:

www.saalfelden-leogang.com