Neues vom Riva Bike Festival 2022 – Espressi, Bananen und Bikes

Es war wieder so weit. Das Bike Festival in Riva am Gardasee versammelte wieder Hersteller, Racer, Menschen der Branche und Fahrradbegeisterte. Wir waren bei Sonnenschein und knapp 20 Grad auf dem Messegelände unterwegs und haben uns einige Neuheiten angeschaut und alte Bekannte getroffen.

Nach gefühlt unendlich langen Wochen voller Schnee, Regen und Nebel war es endlich wieder Zeit die Heimat zu verlassen und an den wunderschönen Gardasee zu fahren. Riva del Garda war zu Beginn der Saison 2022 endlich wieder Standort des Bike Festivals. Zwar befindet sich das Event wie im letzten Jahr auf dem etwas weniger charmanten Parkplatz, jedoch waren dieses Jahr wesentlich mehr Aussteller vor Ort.

Wenige Meter vom Ufer des Sees waren die größten Hersteller der Branche, kleine Rad-Schmieden und Stände mit Kleidung, Komponenten und Zubehör vertreten. Wer mag kann sich hier die neusten Modelle ausleihen, auf eine Probefahrt gehen, mit bekannten Athleten geführte Touren fahren und an Rennen teilnehmen.

Eine unsere ersten Anlaufstellen auf dem Festival war der Stand von Cosmic Sports. Daniel hat uns einige neue Produkte vorgestellt und uns auf einen Kaffee eingeladen.

Die neuen DMR Deathgrip Farben knallen richtig. Uns hat vor allem der Galaxy Griff (Schwarz/Glitter) gefallen. Auch von Lizzard Skins gibt es neue Produkte. Neben neuen Griffen, kann man nun auch Bremshebel mit dem Lever Grip etwas griffiger und bunter gestalten.

Den SDG Bel Air gibt es in neuen Farben und es wird ein neues E-Mtb Modell mit höher gezogenem Heck auf den Markt kommen.

Auch Troy Lee Designs war bei Cosmic vertreten.

Weiter ging es bei e*thirteen. Neben Kassetten in knalligen Farben gibt es hier auch neue Tubeless Ventile.

Die Helix R Kassetten sind als 11- und 12-Fach erhältlich und als Upgrade für passende Shimano und Sram Komponenten gedacht. Dazu kommt, dass e*thirteen austauschbare Ritzel anbietet.

Die e*thirteen tubeless Quick Fill Plasma Valve Ventile erleichtern das Befüllen und Nachfüllen der Tubeless Reifen. Der obere Teil lässt sich abschrauben und bietet dann einen kleinen Trichter auf den die Tubeless Flasche aufgesetzt werden kann. Nur bitte vorher den Druck aus dem Reifen lassen. 😉

Auch bei Pirelli gibt es Neues. Auf den Test der neuen Enduro Reifen mit patentierter Verstärkung der Karkasse müsst ihr euch aber noch ein bisschen gedulden. Das Profil wirkt jedenfalls sehr vielversprechend.

Die italienische Marke Cypro ist uns schon auf der Eurobike aufgefallen. Hier gibts auf Wunsch gefertigte Carbon-Rahmen mit besonderem Look. No. 7 ist wohl eins der auffälligsten E-Mtbs auf dem Markt. Angetrieben wird das Enduro mit Intend Gabel von einem leistungsstarken Sachs Motor der mit einer 14-Fach Rohloff Nabenschaltung kombiniert wird.

Fizik hatte den neuen Vento Argo Rennrad-Sattel am Stand. Dieser wird aber nicht nur auf der Straße gefahren, sondern war auch schon bei bekannten Racern im World Cup am Rad. Wie gut sich das Ganze nach einem Tag auf schlammigen Trails sauber machen lässt, müssen wir noch ausprobieren.

Genauso wie der neue Sattel sind auch die Gravita Tensor Schuhe World Cup erprobt. Thibaut Daprela fährt mit den Clipless Varianten Bestzeiten.

Hope hatte die folgende Schönheit am Stand. Das HB 916 ist das neue High-Pivot Enduro Bike der Briten. Das neue Carbon Bike wird es als 29″ oder MX-Version mit gemischten Laufradgrößen geben. Außerdem wird Hope zum Launch drei Farbvarianten anbieten.

Wer auf Carbon Optik steht, wird hier ordentlich bedient. Die Geometrie klingt auch vielversprechend – Der Lenkwinkel liegt bei flachen 64 Grad und der Reach geht von 450 – 510 mm. Auch neu am Hope 916 ist das Staufach im Unterrohr. Der Idler ist übrigens etwas größer um die Reibung zu verringern.

Wer dachte die Zeit der bunten Komponenten ist vorbei? Hope bleibt sich treu und bietet die Komponenten in knalligen Farben an.

Genauso bunt ging es bei Magura weiter. Hier gab es neben individuell gestaltbaren Bremsen auch eine neue Klamotten Linie mit Jerseys und casual Sportswear.

Aber was wäre eine Messe ohne Skurriles und Klischees. Der Besitzer des folgenden Fahrrads hat sich da einen ganz besonderen Spot für seine Lampe ausgesucht und das Propain ist #soenduro.

Auch die Australier von Yakima waren vor Ort. An diesem Truck ist wirklich alles verbaut was man braucht – Tailgate-Pad, Truck Bed Rack, Dusche und und und… Bereit fürs Outback, BC, Bike Parks oder die Apokalypse.

Wir hatten wieder eine menge Spaß in Riva und freuen uns auf das nächste Jahr.

 

Previous ArticleNext Article

TEST: Scott Gambler Tuned 900 – Das Zeug aus dem Träume gemacht werden

Es gibt in der Downhill Geschichte immer wieder Bikes die das Podium dominieren und Geschichte schreiben. Das Scott Gambler fährt zwar in den letzten Jahren keine großen Siege mehr ein, gehört aber zu den wichtigsten Downhill Boliden der Szene. Wer vom nächsten 200mm Bike träumt, wird um das Rad nicht herum kommen. In Filmen wie Deathgrip war Brendog auf dem Gambler unterwegs, Vincent Tupin macht die Abhänge in Chatel unsicher und wer erinnert sich nicht gerne an die stylischen Edits mit Nico Vink!?

Umso mehr haben wir uns gefreut als wir das Gambler in die Redaktion bekommen haben. Der super cleane Rahmen mit schlanken Rohren, die wunderschöne Tuned Lackierung und das massive Fox Factory Fahrwerk schreien förmlich nach Spaß.

Scott Gambler

Werbung

Werbung

Optik und Features – Schwarz, weiß, Tuned

Optisch lässt sich am Gambler nichts aussetzen. Der Schwarz/Weiß lackierte Carbon Rahmen besticht durch seine schlanken „Rohre“ und innenverlegte Züge und Leitungen. Durch den schwarzen Lack schimmert an manchen stellen das Carbon-Muster hindurch und der weiße Hinterbau ist mit silbernen Decals versehen. Weiß und Schwarz steht dem Gambler auch besser als Orange!

Scott Gambler

Auf dem Unterrohr befindet sich das Logo der Marke, auf dem Oberrohr steht Tuned. Zur cleanen Optik trägt neben den innenverlegten Zügen auch das integrierte Syncros Cockpit bei. Die Lenker-Vorbau-Kombination sieht extrem schick aus, hat aber nicht nur Vorteile.

Da sich das Gambler besonders im extrem harten Einsatz wohlfühlt, hat der Schweizer Hersteller einige Schutzvorrichtungen an dem DH Bike verbaut. Auf der Kettenstrebe sitzt natürlich ein gummierter Schutz der vor Schlägen der Kette schützt und das Bike etwas leiser macht. Falls die Kette mal abspringen sollte, befindet sich im Bereich des Kettenblatts ein Aluminium Schutz an der Kettenstrebe. Das soll tiefe Kratzer und Macken verhindern.

Das Unterrohr wird im Bereich des Tretlager ebenfalls mit einem gummierten Schutzblech geschützt.

Scott Gambler

Geometrie – es geht bergab

Bei Downhill Bikes sind wir am extremsten Ende der Geometrie Daten angekommen. Das Gambler will bergab und dementsprechend ist auch der Rahmen gestaltet. Der Lenkwinkel liegt bei flachen 62,9° beim 29″ Modell. Kombiniert wird dieser mit einem Reach von 460mm und einem Stack von 633,5mm in der Rahmengröße L. Die Kettenstrebe ist in allen Rahmengrößen gleich und liegt bei den Twenty-Niner Modellen bei 438,7mm. Das gibt dem Gambler einen relativ kurzen Hinterbau.

Das Gambler ist aber auch für kleinere und größere Fahrer interessant. Das Modell in S hat einen kurzen Reach von 400mm während die XL Variante auf 490mm kommt. Andere Hersteller bieten ihre Downhill Modelle nicht in so einer Bandbreite an. Die Specialized Demo Modelle fallen zum Beispiel etwas kleiner aus, während das Canyon Sender in drei Rahmengrößen erhältlich ist die mit einem Reach von 460 – 510mm kommen.

Unser Gambler kam als reines 29″ Bike. Was uns jedoch sehr gut gefallen hat, ist die Möglichkeit, mit Hilfe der Headset Kappen, dem Flip Chip und dem Chip am Hinterbau auf Mullet umrüsten zu können. Aber auch der Wechsel von Luft- auf Coil-Dämpfer ist mit Hilfe des Flip Chips möglich. Das bietet Downhill Athleten natürlich einiges an individuellen Einstellmöglichkeiten.

Scott Gambler

Komponenten und Ausstattung – teures High-End DH

Wer davon träumt, ein Downhill Bike zu fahren, das im World Cup unterwegs und lackiert ist wie die Bikes der schnellsten Racer, wird mit dem Gambler Tuned 900 auf seine Kosten kommen. Wer die letzten Rennen verfolgt hat, wird gesehen haben, dass zum Beispiel Brendan Faiclough auf dem Tuned unterwegs ist. Wahrscheinlich mit der ein oder anderen Spielerei an die wir Normalsterblichen nicht kommen, aber das Tuned ist nah dran am Bike eines Racers.

Bei einem World Cup Bike darf natürlich das angemessen Fahrwerk nicht fehlen. Scott setzt beim Gambler auf massive Factory Komponenten von Fox. An der Front arbeitet die Fox 40 mit fetten 40mm Standrohren, 200mm Federweg, Kashima Beschichtung und allen Einstellmöglichkeiten die man sich wünschen kann. Am Heck sitzt der Fox Float X2 Factory Dämpfer der ebenfalls keine Wünsche offen lässt. Vorausgesetzt er funktioniert. 😉

Das Gambler wird mit der 7-Fach Sram X01 Downhill Short Cage Gruppe geschaltet. Die X01 DH DUB Carbon Kurbel ist 165mm lang und wir mit einem 34Zahn Blatt kombiniert. Dieses wird von einem Scott DH Custom Chain- und Bashguard geschützt.

Viele von euch werden sich jetzt freuen, denn die Bremsen stammen nicht von Sram. Scott setzt auf Shimano XT 4-Kolben Bremsen mit 203mm Scheiben. Diese haben uns auch bei längeren Abfahrten nicht im Stich gelassen und den Druckpunkt konstant beibehalten.

SYNCROS

Wie auch bei den anderen Tuned Modellen verbaut Scott am Gambler die Syncros Lenker-/Vorbau-Kombination. Der Syncros Hixon iC DH Carbon Lenker besitzt 15mm Rise, 8° Backsweep und ist 800mm breit. Passend dazu gibt es die Syncros Pro DH dual lock-on grips.

Die Sattelstütze ist ebenfalls von der Eigenemarke Syncros und wird mit dem Syncros Kaslo 1.5 Sattel mit Titan Stangen kombiniert.

Das Gambler rollt auf Raceface Atlas Felgen und Naben die mit Maxxis Reifen bestückt sind. Dabei wird nicht großartig auf Rollwiderstand geachtet, sondern den Fokus komplett auf Grip, Performance und Pannensicherheit gelegt. Das Gambler arbeitet an der Front und am Heck mit dem Maxxis Assegai 29×2.5″ / 2x60TPI / DH / TR / 3C Maxx Grip. Dadurch hatten wir auf losem und hartem Untergrund ordentlich Grip. Auch wenn es über nasse Wurzelpassagen ging, krallten sich die Assegai in den Dreck und brachten uns sicher den Berg hinab.

Als das Gambler bei uns in der Redaktion erschienen ist, war uns schnell klar, dass diese Maschine leicht sein muss. Der edle Carbon Rahmen mit den für ein Downhill Bike recht dünn gehaltenen Rohren kommt in der Rahmengröße L auf knapp 15Kg. Das ist extrem leicht für ein 200mm Bike und nur 1Kg schwerer als das Specialized S-Works Enduro in der Größe S4.

Scott ist nicht unbedingt für günstige Preise bekannt. Wer sich das Scott Gambler Tuned 900 leisten möchte, muss fast 10.000 Euro auf den Tisch legen. Um genau zu sein 9.599 Euro. Ist das Notwendig? Auf keinen Fall. Die meisten von uns bekommen das Fahrwerk und die Komponenten niemals an ihre Grenzen und wären auch mit einer günstigeren Alternative glücklich. Wer Rennen bestreiten will, oder sich einfach ein extrem edles Downhill Bike mit High-End Komponenten leisten möchte, macht hier jedoch nichts falsch.

Scott bietet aber noch günstigere Alternativen mit Aluminium Rahmen an. Diese kommen mit Performance Fahrwerk und sind ab 4.699 Euro erhältlich.

Scott Gambler

TEST: Das Scott Gambler Tuned 900 auf den Trails

Unsere Testfahrer waren schon nach den ersten Metern verliebt. Die Geometrie in Verbindung mit dem exzellenten Fox Factory Fahrwerk macht alles richtig. Schnelle und ruppige Passagen werden gekonnt weggeschluckt und auch bei großen Sprüngen bietet das Gambler mit seinen 200mm Federweg ordentlich Reserven. Das Bike will so schnell es geht bergab und bietet dabei noch extrem viel Sicherheit. Es pusht das Selbstbewusstsein des Fahrers auf die nächste Ebene.

Das Specialized Demo und das Scott Gambler sind sich da in einigen Eigenschaften ähnlich. Die hohe Front der beiden Bikes bietet besonders auf steilen Strecken viel Selbstvertrauen. Das Scott hat auf dem Papier sogar eine noch höhere Front als das kalifornische Gegenstück.

Aber nicht nur auf steilen und anspruchsvollen Downhill Strecken glänzt das Gambler. Auch auf flowigen Strecken bietet das Schweizer Bike viel Potential. Das Factory Fahrwerk lässt ein passendes Setup zu, dass mit ausreichend Rebound und Druckstufe aus der DH Bügelmaschine ein sich nach Air-Time sehnendes Geschoss macht.

Geisskopf

Fazit: Scott Gambler – Leicht und schnell

Mit dem Scott Gambler Tuned 900 wird der Traum des World Cup Race Bikes wahr. Im Downhill besteht keine Möglichkeit für Normalsterbliche dieses Geschoss an seine Grenzen zu bringen. Dazu kommt, dass Optik, Fahrwerk und Komponenten absolut keine Wünsche offen lassen. Wer bereit ist ein kleines Vermögen zu zahlen, bekommt hier die perfekte DH Maschine.

Scott Gambler

Mehr Infos findet ihr unter: www.scott-sports.com

Ergebnisse: DH WC Snowshoe 2022 – Pierron, Kerr und Kolb dominieren

Die Schlammschlacht in West Virginia ist vollbracht. Das Rennen in Snowshoe sorgte mit den extremen Bedingungen für ein spannendes Finale und frischen Wind auf dem Podium. Bernard Kerr konnte nach 15 Jahren im World Cup sein bestes Ergebnis einfahren und musste sich nur knapp Amaury Pierron geschlagen geben. 

Die beliebte Strecke im Pocahontas County schlängelt sich über 2,1 Kilometer den Snowshoe Mountain 474 Höhenmeter den Hang hinunter. 2022 spielte nur das Wetter nicht mit und sorgte für extrem rutschige Bedingungen mit denen die Racer kämpfen mussten. Nicht nur die flachen Steinfelder machten dem ein oder anderen Spitzenkandidaten einen Strich durch die Rechnung, auch die eingefahrenen Rinnen in den High-Speed Sektionen wurden immer tückischer.

Ergebnisse Junior Frauen

1. Gracey Hemstreet
2. Aimi Kenyon
3. Izabela Yankova
4. Jenna Hastings
5. Valentina Roa Sanchez

Ergebnisse Junior Männer

1. Jackson Goldstone
2. Tegan Cruz
3. Sebastian Holguin Villa
4. Lachlan Stevens-McNab
5. Ryan Pinkerton

Ergebnisse Elite Frauen

Eins muss man ganz klar sagen. Das gute Wetter verbesserte die Streckenbedingungen über den Tag. Die Junior Athleten hatten eine rutschigere Strecke als die Elite. Aber auch  die Frauen mussten mit wesentlich anspruchsvolleren Sektion kämpfen als die Elite Männer. Myriam Nicole konnte sich mit einem unglaublichen Lauf und trotz Sturz den zweiten Platz sichern. Camille Balanche scheint es technisch und rutschig zu mögen und holte sich auch in Snowshoe den Sieg.

1. Camille Balanche
2. Myriam Nicole
3. Nina Hoffmann
4. Vali Höll
5. Monika Hrastnik

Ergebnisse Elite Männer

Bei den Herren kam es zu frischen Wind auf dem Podium. Zwar landete der Österreicher Andreas Kolb zum vierten mal in Folge auf dem Treppchen, arbeitete sich aber auf Position drei vor. Ein emotionales Highlight war Bernard Kerrs zweiter Platz hinter Amaury Pierron. Kerr schaffte mit nur 0.4 Sekunden Rückstand sein bestes World Cup Ergebnis. Der 31-Jährige ist nicht nur Racer, sondern versorgt das Internet mit regelmäßige Vlogs und managet das Pivot Factory Racing Team.

1. Amaury Pierron
2. Bernard Kerr
3. Andreas Kolb
4. Ronan Dunne
5. Greg Minnaar

Die Wiederholung des Rennen könnt ihr hier schauen: www.redbull.com

 

UCI Downhill World Cup Snowshoe – Alles was ihr wissen müsst

Der UCI Downhill World Cup geht in die nächste Runde. Ende Juli zeiht es die Racer zurück nach Snowshoe in den Vereinigten Staaten. Die Strecke mit den flachen und verblockten Steingärten hatte in den letzten Jahren für extrem spannenden Rennen gesorgt. Alle Infos zum Rennen gibt es hier.

Kaum ein Saison-Finale war so spannend wie das letzten Rennen 2022 in Snowshoe. Camille Balanche und Myriam Nicole dominierten die ganze Saison und kämpften um den Sieg im Gesamtklassement. Nachdem Nicole im Rennen stürzte und Höll mit einem sauberen Run überzeugen konnte, konnte sich die junge Österreicherin in ihrer ersten Elite Saison den Sieg des Gesamtklassements sichern.

Auch bei den Herren war es spannend. Loic Bruni war zurück und konnte sich auf der anspruchsvollen Strecke durchsetzen.

2022 findet nur ein Rennen auf der Strecke statt. Die Fahrer werden am Samstag an den Start gehen. Kann Vali Höll ihren Erfolg auf der Strecke in West Virginia fortführen, schafft Finn Iles seinen ersten Sieg in der Elite oder ist Amaury zurück?

UCI World Cup Snowshoe

Der aktuelle Stand des Gesamtklassements

Camille Balanche und Myriam Nicole scheinen in dieser Saison unschlagbar. Wenn Nicole nicht stürzt, ist sie auf den Strecken fast unschlagbar. Vali Höll hatte einen harten Start in die Saison und hatte mit Stürzen im Rennen zu kämpfen. In Andorra konnte sie jedoch mit einem sauberen Rennlauf glänzen und sich ihren ersten Sieg der Saison sichern.

DH Elite Women Top 5:

  1. Camille Balanche (SUI) 1085 Punkte
  2. Myriam Nicole (FRA) 905 Punkte
  3. Valentina Höll (AUT) 811 Punkte
  4. Eleonora Farina (ITA) 675 Punkte
  5. Monika Hrastnik (SLO) 583 Punkte

Bei den Herren dominiert Amaury Pierron das Feld. Der Franzose ist nach einer Verletzungspause zurück auf dem Podium und lässt sich die Gesamtführung nicht abnehmen. Der junge Kanadier Finn Iles zeigt sich 2022 extrem stark und konnte sich bei mehreren Rennen einen Platz auf dem Podium sichern.

DH Elite Men Top 5:

  1. Amaury Pierron (FRA) 930 Punkte
  2. Finn Iles (CAN) 666 Punkte
  3. Loris Vergier (FRA) 655 Punkte
  4. Matt Walker (GBR) 564 Punkte
  5. Danny Hart (GBR) 515 Punkte

UCI World Cup Snowshoe

Den Live Stream findet ihr wie immer auf www.redbull.com

Must Watch: Brandon Semenuk x Kade Edwards – Parallel II

Es braucht eine flowige Line außerhalb von Kamloops und zwei der stylischsten Athleten der Szene und man bekommt ein fantastisches Edit das ihr sehen müsst! Brandon Semenuk und Kade Edwards zeigen in Parallel II das sie nicht ohne Grund zu den besten der Welt gehören. 

Two riders, two interconnected tracks, and a second take on a timeless idea—welcome to Parallel II. Brandon Semenuk and Kade Edwards converge on a new course built outside of Kamloops, BC to deliver proximity riding and filming like never seen before.

Werbung

Werbung

VIDEO: Winning Runs from Lenzerheide DH World Cup

Die vierte Runde des Downhill World Cup 2022 ist vorbei. Die Top Ten wurden wieder von den Commencal Athleten*innen dominiert, Finn Iles konnte sich erneut den zweite Platz sichern und Myriam Nicole ist zurück an der Spitze. 

Downhill MTB delivers yet again with another spectacular day of racing at the 2022 Lenzerheide Mountain Bike World Cup.

Werbung

Werbung

News zum UCI DH World Cup Lenzerheide 2022

Der vierte Downhill World Cup der Saison steht vor der Tür. Für die Racer geht es in die Schweiz auf den berüchtigten Track in Lenzerheide. In diesem Jahr gibt es vor allem im oberen Teil der Strecke einige anspruchsvolle Neuerungen bevor es wieder auf die bekannten Bike Park Features geht. 

Der Startpunkt der Strecke liegt auf 1700 Höhenmetern. Somit ist der Track Lenzerheide der höchste im World Cup und zieht sich darauf über 2,2 Kilomter technische und extrem schnelle Passagen hinunter ins Ziel.

Spannend wird es beim Fahrerfeld. Favorit ist der World Cup Gesamtklassement Führende Amaury Pierron. Pierron ist aktuell auf einem ganz hohen Level unterwegs und dürfte keine Probleme auf dem Track haben.

Bei den Frauen könnte Camille Balanche große Chancen auf einen Sieg haben. Die Schweizerin ist mit der der Strecke vertraut und kennt ihr Tücken. Aber auch der Rest des weiblichen Fahrerfelds ist nicht zu unterschätzen – Myriam Nicole und Vali Höll lassen sich das Podium nicht ohne Kampf entgehen.

Doch ein Highlight wird die Rückkehr von Rachel Atherton sein. Die 6-Fache Weltmeisterin konnte in ihrer Karriere 39 mal Gold holen und kehrt nun nach zweijähriger Baby-Pause auf die Strecken zurück.

Wann und wo könnt ihr das Rennen sehen?

Den Live Stream findet ihr wie immer auf www.redbull.com

Weitere Informationen zum Event und Live Timing vom Qualifying und Rennen findet ihr auf www.uci.org