E-Bike Action auf Nino Shurter’s Hometrails

Givisiez, Switzerland, March 2022. For the second episode of Trail E-xplorer, Holger meets Nino Schurter in his home region of Chur, Switzerland, to look for the most fun trails ridable in winter. Chur is a charming little city in the west of Switzerland and is the capital of the Swiss canton Graubünden. Chur has one thing that makes it very special: an incredible array of mountains with an endless amount of world-class trails to explore. That’s why 9-times Mountain Bike World Champion Nino Schurter feels so comfortable here. In this episode, Holger discovers how and why Nino rides E-MTB so frequently.

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Chur, Switzerland

The region is known for its big ski resorts like Lenzerheide or Flims, which in winter are covered with snow. What is not well known yet is the huge trail center that is spreading all around the valley. Hundreds of itineraries are available on the Graubünden website and one of Nino’s favorite spots is along the Rheine Gorge, also called the “Swiss Grand Canyon”. On the second day of the trip, Nino and Holger discover the Alpen Bike Park, right above the city.

 

 

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Must Watch: UNHINGED – Kaos Seagrave

World Cup Racer mit extrem viel Style – Das ist Kaos Seagrave! In Unhinged zeigt der Brite wie er Steeze und Geschwindigkeit mit einander kombinieren kann und wird dabei gekonnt in Szene gesetzt. 

The first athlete edit instalment from the freeride and downhill powerhouse that is Kaos Seagrave. Unhinged was created, designed, constructed, led and activated by Kaos and his team and set in the stunning Welsh hills that are home to Kaos. A short film that defines Kaos’ character both on and off the bike and delivers in true Kaos style and flair that is always notoriously dripping in steeze! Enjoy.

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Bike Park Check: Lenzerheide – Das MTB-Paradies in der Schweiz

In einem wunderschönen Tal auf über 1000m liegt Lenzerheide. Das Dorf in den Schweizer Alpen bietet neben einem fantastischen Panorama auch einen der bekanntesten Bike Parks Europas. Mit einer World Cup Downhill Strecke, fetten Sprüngen, flowigen Trails und einer wunderschönen Szenerie lockt die Region jährlich viele Freunde des Sports an. Wir waren vor Ort und haben uns von der Atmosphäre und dem Bike Park überzeugen können. Und vielleicht ist dabei auch noch eine brandneue Fox 40 zerstört wurden. 

Falls ihr keine Lust habt zu lesen, könnt ihr euch auch unseren Bike Park Check als Video anschauen. Das findet ihr am Ende des Artikels.

Nach fünf Tagen in Leogang und Lienz ging es für uns in die Schweiz. Fünf einhalb Stunden und gefühlte 10 Maut Stationen später kamen wir endlich in dem idyllischen Alpental an. Eingecheckt wurde im Revier Hotel direkt an der Talstation des Bike Parks. Da wir direkt von der Stimmung und dem Ambiente des Hotels überzeugt waren, können wir es euch nur empfehlen. Kleiner Tipp: Ihr könnt dort für kanpp 210 Euro könnt ihr hier zwei Nächte übernachten, bekommt ein ausgezeichnetes Frühstück und obendrauf gibts für zwei Tage das Arosa Lenzerheide Ticket mit dem ihr im Park und auf allen Trails im Tal unterwegs sein könnt.

Das Abendessen ist dort zwar nicht günstig, dafür gibts dort einfach die besten Süßkartoffel-Pommes die wir jemals hatten. Für Bier Fans gibts ebenfalls eine riesige Auswahl. Definitiv empfehlenswert.

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Weitere Infos zum Hotel findet ihr hier: lenzerheide.revierhotels.de

Tickets 

Vorab: Der Euro und die Schweizer Franken haben einen ähnlichen Kurs. Die Region Arosa Lenzerheide ist übrigens in der Gravity Card inklusive, lediglich der Bike Park Chur ist noch nicht mit drin.

Kids bekommen das Arosa Lenzerheide Ticket ab 25CHF, ab 16 Jahren müssen 50CHF auf den Tisch gelegt werden. Dafür bekommt ihr 4 Trails im Park, großartige Öffnungszeiten im Sommer und die Möglichkeit die weiteren Trails der Region mit jedem Lift zu erkunden.

Wer nach der Arbeit noch seine Runden drehen mag, bekommt das Late Ticket ab 15CHF.

Öffnungszeiten:

Hier wird es spannend. Denn wo andere Parks an ihren Öffnungszeiten ganzjährlich festhalten, passt das Bike Kingdom sich an. Wer also nicht müde zu kriegen ist, kann von Juli bis August von 8:30 – 21:00 Uhr im Bike Park shredden. Besser gehts nicht.

26. bis 29. Mai 2022 – 8.30 bis 16.00 Uhr
4. Juni bis 14. Juli 2022 – 8.30 bis 17.00 Uhr
15. Juli bis 14. August 2022 – 8.30 bis 21.00 Uhr
15. August bis 23. Oktober 2022 – 8.30 bis 17.00 Uhr

Die Trails: Flow, Air-Time, World Cup Downhill

FLOWline: Der blaue Flow-Trail am Berg schlängelt sich auf ca. 3,2km den Berg hinab und macht dabei knapp 397 Tiefenmeter. Im Gegensatz zu anderen Parks in den Alpen nutzt die FLOWline den Berg gut und wird dabei niemals zu steil. Anfänger werden hier definitiv viel Spaß haben und können sich an kleineren Tables an die erste Air-Time gewöhnen. Fortgeschrittene Fahrer können sich hier bequem warm fahren und durch die gut gebauten Anlieger ballern. Flow ist hier definitiv Programm.

PRIMEline: Das ist der Rote Trail im Bike Park. Wer Bock auf größere Tables hat, sich in der Luft wohl fühlt und nicht vor hohen Geschwindigkeiten zurückschreckt, wird hier auf seine Kosten kommen. Kurz nach dem Start der FLOWline zweigt die PRIMEline ab und schlängelt sich dann auf verspielten 3,2km den Berg hinab. Hier gibts massive Anlieger, alternative Drops, Gaps, große Tables, einen kleinen Abstecher auf World Cup Features und steile Sektionen. Fortgeschrittene Fahrer werden hier Spaß haben, Anfänger sollten mit Vorsicht an den Trail gehen.

SHORE-/STYLEline: Dieser Trail zweigt im oberen Teil der roten PRIMEline ab und sollte sich vorher definitiv erst einmal angeschaut werden. Denn – Neben einfachen North-Shore Sektionen gibt es hier auch technischen Holz-Hips und große Drops die nicht direkt einsehbar sind. Wer mit seinem Rad umgehen kann, wird hier über den größten Tables des Parks fliegen. Am Trickspung der STYLEline werden hin und wieder Whip Offs ausgetragen. Nach dem Sprung geht es wieder über Holzbrücken ins Tal. Auch hier könnt ihr über alternative Sektionen mit Drops und Hips fliegen, wer mit den Rädern lieber am Boden bleibt, sollte hier den richtige Weg wählen.

STRAIGHTline/World Cup Strecke: Jetzt wird es anspruchsvoll. Die Straightline schlängelt sich auf ziemlich steilen 1,7km den Berg hinab. Anfänger sollten ganz weit weg von dieser Strecke bleiben, denn hier wird es steil, schnell und sehr technisch. Zwar können auch fortgeschrittene Fahrer hier fahren, jedoch sind einige der Feature wirklich auf einem ganz anderen Niveau. Wer Profi ist, kann die alternativen Linien aus den World Cup Downhill Rennen nehmen – Hier gibts dann extrem steile Steingärten, technische Drops, große Gaps und sehr hohe Geschwindigkeiten. Definitiv ein schwarze Strecke die einem aber nicht die Profi-Linien aufzwingt.

Das coole an den Strecken ist, dass viele Lines mit einander kombiniert werden können. Wer also merkt, dass die Downhill Strecke zu steil ist, kann wieder auf die Rote wechseln. Das gilt auch für die blaue Strecke. Wer mag, kann hier Strecken miteinander kombinieren und vielleicht findet ihr auch die ein oder andere versteckte Linie im Wald. #loamer

Ninos Gold Trail: Falls ihr eure Lycra Klamotten dabei habt und euch mal so richtig auspowern wollt, ist der Trail des Crosscountry Weltmeisters etwas für euch. Hier habt ihr im Bereich der Talstation einen 3,7km labgen XC Trail der 242 Höhenmeter macht. Auf dem Trail findet ihr steile Anstiege, gebaute Kurven, Tables und naturbelassene Sektionen. Das richtige für brennende Oberschenkel.

Übungsparcour und Drop-Batterie

Natürlich gibt es auch im Bike Park Lenzerheide Möglichkeiten für Einsteiger und Kids die ersten Meter auf dem Mountainbike zu rollen. Unten im Tal gibt es einen großen Rundkurs mit kleinen Hindernissen, Holzelementen und Features. Wer mag kann hier auch Kurse belegen und somit mehr Sicherheit auf dem Rad trainieren.

Wer es vor der Liftschlange nochmal krachen lassen will, kann den fetten Bike Kingdom Drops springen.

Lenzerheide, Arosa, Chur – Trails ohne Ende

Da wir nur für zwei Tage in der Region waren und im Park sehr viel zu filmen war, haben wir es leider nicht mehr auf die vielen Enduro Trails der Region und in den Bike Park Chur geschafft. Das spannende an der Schweiz ist nämlich, dass Wanderwege auch für Mountainbiker erlaubt sind. Dementsprechend gibt es sehr viele Alpine Enduro Trails in dem Gebiet um den Park. Neben geteilten Strecken könnt ihr aber auch auf gebauten Trails von den höchsten Gipfeln bis ins Tal fahren und erlebt dort vom felsigen Untergrund der Berge, über wurzeligen Nadelboden bis hin zu lehmigen Sektionen im Tal eine hohe Abwechslung auf nur einer Abfahrt.

Lenzerheide hat aber nicht den einzigen Park der Region. Nur wenige Auto-Minuten entfernt liegt die Stadt Chur. Dort gibt es einige Lines die nur so vor Air-Time und Flow strotzen. Wer will kann die beiden Parks mit unterschiedlichen Lifts und Trails verbinden.

Ihr merkt schon – die Region bietet viel mehr als man denkt. Wir haben uns zwei Tage im Park Lenzerheide aufgehalten und dort noch nicht jedes Feature entschlüsselt. Wenn man sich dann noch die weitere Auswahl an Trails anschaut, dürfte man hier selbst in einer Woche nicht alles entdecken.

Wie gut ist das Bike Kingdom wirklich?

Wir waren von dem Ambiente und den Menschen begeistert. Das sehr internationale Team im Hotel und in der Shaper Crew, die vielen Bike Schulen mit kleinen Shreddern, das gute Essen und die wunderschöne Landschaft hat uns leichte Kanada Flashbacks gegeben. Der Vibe ist fantastisch und gibt einem Urlaubs-Feeling. Obendrauf kommt, dass in der Region alles auf den Ski und Bike Tourismus ausgelegt ist und man sich dadurch überall willkommen fühlt. Ihr könnt sogar euer Dwonhill Bike hinten am Bus einhängen.

Zwar waren die Trails aufgrund der langen Trockenzeit sehr zerbombt, jedoch war auch hier die Crew schon wieder am Nachbessern. Schön das hier was gemacht wird und obendrauf gibts sehr coole Umfahrungen.

Die große Auswahl an Strecken, verspielten Features und das fantastische Ambiente haben uns definitiv überzeugt und wir werden nächstes Jahr nochmal in die Schweiz fahren um uns die Alpinen Trails anzuschauen und die ein oder andere Rechnung mit der Downhill Strecke zu begleichen.

Mehr Informationen und Fahrszenen von den Strecken findet ihr im folgenden Video:

Weitere Infos zur Region gibts unter: www.bikekingdom.ch

 

VIDEO: Gold Standard feat. Bryn Atkinson

Was passt zu einer Kaschima Fox Factory Gabel? Genau – Ein goldenes Norco Range Enduro Bike und ein verdammt schneller Fahrer. Bryn Atkinson zeigt was er auf den Trails kann und wird dabei unfassbar schön in Szene gesetzt. Her mit dem Gold, der Drone und dem Steez!

There are some things you can always rely on in the Pacific Northwest. The sun will rise and set every day (even if you can’t see it), the weather’ll be predictably unpredictable, and when Bryn Atkinson gets behind a project, it’s gonna be a banger. It’s not in Bryn’s nature to half-ass anything. Every detail of a project is considered to elevate it to the next level. The choice of trail. The crew. The shots. Getting the bike just right. And he’s just got a way about his riding that no other rider can match – with style and speed that drop your jaw to the floor whatever the framerate. So, sit back, grab a drink and behold the new Gold Standard, forged by the imagination of Bryn Atkinson.

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Mountainbiken auf der Sonnenseite – Wettervorhersage Osttirol

Lienz, Osttirol, 13. September 2022 – Zur Planung eines jeden Bike-Trips gehört auch immer ein Blick auf die Wettervorsage. Sieht es am Wochenende mal wieder schlecht aus in den klassischen alpenländischen Bike-Hotspots – Tiefdruckgebiete bringt tiefhängende Wolken, keine Sicht und viel Regen – bleiben genau zwei Optionen: Regenklamotten und Dirtsuits an und durch oder eine Alternative mit besserem Wetter finden – zum Beispiel Osttirol, wo fast immer die Sonne scheint, wenn es weiter nördlich schüttet.

„Schuld“ an dieser ausgiebigen Sonnenscheindauer und dem mediterranen Flair zwischen Großglockner (3.798 m) und Lienzer Dolomiten ist die geographische Lage der österreichischen Provinz – kurz gesagt: die richtige Seite der Alpen.

Die Lage südlich des Alpenhauptkamm schützt Osttirol nämlich vor den atmosphärischen Tiefdruckgebieten aus Nordwesteuropa – die Wolken bleiben nördlich an den Bergen hängen und regnen sich dort ab. In der gesamten Südalpenregion dominiert hingegen der Hochdruckeinfluss.

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Und dass es sich dabei nicht bloß um cleveres Marketing handelt, belegen die Zahlen des Zentralamts für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) eindeutig. Laut der obersten österreichischen Wetterbehörde gibt es von Juni bis August in Lienz durchschnittlich 34 Regentage (gerechnet ab einem Liter Wasser pro Quadratmeter in 24 Stunden), in Innsbruck waren es 40 und in Bregenz am Bodensee sogar 41. „Auf ein Quartal gerechnet, ist das ein Unterschied von einer ganzen Woche. Das ist nicht unbedeutend. Außerdem geht es nicht nur um die Menge des Niederschlags oder die Anzahl der Tage, an denen es geregnet hat. In der Region Lienz regnet es während eines Sommergewitters in der Regel nur zwei bis drei Stunden. Ein ganzer Tag Regen ist sehr selten“, kommentiert Gerhard Hohenwarter, Meteorologe am ZAMG. Das Einzige, was sich laut Hohenwarter schwierig vorhersagen lässt, ist, wo es donnern wird: „Gewitter sind sehr lokale Phänomene.“

Rider : Freeride Flo & Credit : Michael Kotowski

Wenn also bei der Planung des spontanen Bike-Trips am Wochenende die großen Fragezeichen hinter der Wettervorhersage auftauchen, wird Osttirol vom Geheimtipp zur echten Alternative.

Ein weiterer Vorteil Osttirols ist, dass es fast jedes Jahr einen Altweibersommer gibt, der die Saison verlängert. Das sommerliche Wetter hält oft bis Mitte oder sogar Ende Oktober an. Der Bikepark Lienz ist daher an den Wochenenden im Oktober entsprechend geöffnet.

Details zur Bikeregion Osttirol sind unter www.osttirol.com/entdecken-und-erleben/sommer/radsport zu finden. Zur perfekten Tourenplanung und allgemeinen Übersicht stellt die Region Osttirol mit ihrer interaktiven Bike-Karte das ideale Werkzeug zur Verfügung.

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4 Bikes Festival – 4 Tage Party, Bikes und Musik

Bock auf Party, Racing und gute Musik? Dann dürfte das 4 Bikes Festival genau das richtige für euch sein. In 4 Tagen gibts im Odenwald, 4 Disziplinen, gute Laune, viel Action und bekannte Gesichter der Szene. Neben einem FMB Slopestyle Event könnt ihr euch für Gravel, CX und Enduro Rennen anmelden. Mehr Infos zum Festival gibt es hier.

Der Countdown läuft! Das zweite 4 Bikes Festival findet vom 08.- 11.09.2022 wieder auf dem stillgelegten Militärgelände am Hainhaus in Lützelbach im Odenwald statt. An 4 Tagen entsteht ein Bike-Event, welches seines Gleichen sucht und Gäste dürfen sich auf ein einzigartiges Rahmenprogramm rund ums Thema Fahrrad freuen. Das Festival stieß schon im Premierenjahr auf außergewöhnlich großen Zuspruch.

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Dem selbst gesteckten Ziel, den Kosmos Fahrrad und Musik zusammenzubringen sind die Veranstalter schon im ersten Jahr gerecht geworden und die gebuchten Bands sind 2022 ebenso vielversprechend. Auch dieses Mal wird sich wieder auf vier Fahrrad-Arten spezialisiert: Enduro, Gravelbike, Dirtbike und Cyclocross. Alters-, Interessens- und Gengreübergreifend wird so ein Bike-Musik-Meltingpot erschaffen, der einzigartig ist. Die Fahrrad-Community kann sich nicht nur in ihrer eigenen Disziplin mit Gleichgesinnten austauschen, sondern auch über den Tellerrand fahren und neue Dinge ausprobieren!
Fabian Rothermich, der neue Projekt-Verantwortliche innerhalb des Teams von Peripherique, ist vom Konzept überzeugt: „Wir wollen Interesse an den verschiedenen Disziplinen wecken und unseren Gästen Einblicke ermöglichen, die sie so vielleicht noch nie hatten. Kontakte knüpfen, Neues ausprobieren und die Faszination Bike entdecken. Auch wenn man nichts mit Fahrradfahren an sich am Hut hat, kann man sich bei uns vom Können anderer Top-Athlet*innen begeistern.“ Rothermich ist ein Mitbegründer des erfolgreichen Olympiapark in Eisenbach und war vom ersten 4 Bikes so überzeugt, dass er sofort mit dabei sein wollte. Wichtig sei hierbei außerdem „die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und der regionalen Wirtschaft sowie den Anwohnern, Förstern und Bauern. Die Einbindung von örtlichen Radnetzwerken und bekannten Gesichtern der Szene ist unabdingbar. Wir wollen hier alle auf die Reise mitnehmen.“

Hobby-Biker bis Radprofis, aber auch Familien, junge und junggebliebene sport- und kulturbegeisterte Zuschauer und Zuschauerinnen kommen also mit einem umfangreichen Musik- und Rahmenprogramm voll auf ihre Kosten. Biker mit unterschiedlichstem Fitness- und Fahrtechnikniveaus werden vertreten sein, um ein unvergessliches Abenteuer zu erleben und eine wunderschöne aber durchaus unentdeckte Fahrrad-Region zu erkunden.
Eine Kombination aus Musik, Sport, Freizeit und Entertainment. In allen Bereichen des neuartigen Festivalkonstrukts vor allem im Musikbereich, konnte die Kreativ-Fabrik Peripherique zusammen mit Experten aus den spezifischen Fahrradarten ein Event kreieren, welches deutschlandweit seines gleichen sucht. Da die verschiedenen Bikesparten völlig unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, wird bei den Acts auf ein sehr facettenreiches Booking gesetzt. Neben den seit Jahren erfolgreichen Indie Acts „Itchy“ und „Montreal“ konnten auch aufstrebende Newcomer wie „Kaffkiez“ gewonnen werden. Auch die Hiphop Veteranen „Main Concept“ sind mit von der Partie.

Für Begeisterung wird auch wieder die „Freeride Mountain Bike World Tour“ sorgen. Ein weiteres Highlight bei dem internationalen Athleten und Athletinnen der FMB-Weltrangliste mit waghalsigen Sprüngen die Zuschauenden verblüffen. Für alle interessierten Gäste gibt es darüber hinaus ein außergewöhnliches und umfangreiches Entertainment-Programm mit Workshops, Vorträgen und Live-Podcasts und nicht zuletzt die hochkarätige Live-Musik. Fest steht schon jetzt: Der Odenwald kann sich wieder auf ein kulturelles und sportliches Jahreshighlight freuen.

Tickets und weitere Informationen findet ihr unter: 4bikes-festival.de

Weltcup-Finale – wer sichert sich den Gesamtsieg im Val di Sole?

Val di Sole, Italien, 31. August 2022 – Nach den XCO-Europameisterschaften in München und den XCC-, XCO- und DHI-Weltmeisterschaften in Les Gets fallen am kommenden Wochenende auch die letzten Entscheidungen des diesjährigen UCI Mountainbike-Weltcups im italienischen Val di Sole. Während der Wettkampf um die meisten Gesamtweltcuppunkte in manchen Disziplinen bereits entschieden scheint, kämpfen andere Athleten auch im letzten Rennen der Saison noch um den Gesamtsieg. Alles, was man über die Titelkämpfe beim Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Finale in Val di Sole, Italien vom 2. bis 4. September wissen muss, hält der folgende Text parat.

Die ganze Action gibt es LIVE und on Demand auf Red Bull TV.

Nino Schurter –  UCI XCO World Championships, Les Gets, Frankreich,  28 August  // Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

Zeitplan für das Live-Finale auf Red Bull TV:

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Cross-Country Short Track (XCC)
Das Elite-Finale der Damen und Herren wird am Freitag, 2. September, um 17:20 Uhr (MESZ) übertragen.

Downhill (DHI)
Das Finale der Elite der Frauen wird am Samstag, 3. September, um 12:25 Uhr (MESZ) übertragen.
Das Elite-Finale der Herren wird am Samstag, 3. September, um 13:45 Uhr (MESZ) übertragen.

Cross-Country Olympic (XCO)
Das Finale der Elite der Frauen wird am Sonntag, 4. September, um 12:00 Uhr (MESZ) übertragen.
Das Elite-Finale der Herren wird am Sonntag, 4. September, um 14:30 Uhr (MESZ) übertragen. 

XCO/XCC: Terpstra oder McConnell? Wird Schurter auf der Zielgeraden noch gestoppt?

Am vergangenen Wochenende krönte sich die französische Mountainbike-Legende Pauline Ferrand-Prévot zur neuen Short Track Weltmeisterin und – bereits zum vierten Mal – auch zur Weltmeisterin über die olympische Distanz. Im Weltcup geben diese Saison jedoch anderen Fahrerinnen den Ton an. Die aktuelle Weltcup-Führende Anne Terpstra (NED) und die Zweitplatzierte Rebecca McConnell (AUS) liegen weniger als 70 Punkte auseinander und sind die klaren Favoritinnen auf den Gesamtsieg. Für beide wäre es der erste große internationalen Titel und gleichzeitig der größte Erfolg ihrer beachtlichen XC-Karrieren. Aber auch die Schweizerin Alessandra Keller, derzeit Dritte im Gesamtranking, kann sich dank ihrer aufsteigenden Form gegen Ende der Saison noch Hoffnungen auf den großen Coup machen.

In der Herrenkonkurrenz hat ein Rider die ganze Saison über dominiert: Nino Schurter (SUI). Der zehnfache XCO-Weltmeister führt den Gesamtweltcup seit dem ersten Rennen an. Nicht mal der verletzungsbedingte Verzicht auf den Start bei Weltcup in Snowshoe, USA, konnte ihn vom Topspot verdrängen. Vor dem letzten Rennen in Val di Sole ist Schurters Führung definitiv komfortabler als die von Terpstra, aber mit 330 noch zu vergebenden Punkten im XCO-Gesamtweltcup sind noch sechs Fahrer in Reichweite. David Valero Serrano (ESP), Luca Braidot (ITA), Alan Hatherly (RSA), Titouan Carod (FRA), Vlad Dascalu (ROM) und sogar Filippo Colombo (SUI) könnten theoretisch noch an Schurter vorbeiziehen und der Schweizer Legende seinen achten Gesamtweltcup streitig machen.

Die Gesamtweltcupsieger im Cross-Country Short Track werden in dieser Saison erstmals ausgezeichnet. Sieben Rider, vier bei den Damen und drei bei den Herren, können sich noch Hoffnung auf diesen „World’s First“ machen. Der derzeitigen Führenden Alessandra Keller reicht ein sechster Platz, um sich den XCC-Gesamtwettbewerb zu sichern – unabhängig von den Ergebnissen ihrer engsten Verfolgerinnen Anne Terpstra und Rebecca McConnell oder der viertplatzierten Jolanda Neff (SUI).

Die Herrenkonkurrenz wird zwischen dem Führenden Alan Hatherly (RSA), dem Schweizer Filippo Colombo und dem Deutschen Luca Schwarzbauer entschieden, die alle drei nur 154 Punkte auseinander liegen.

Finn Iles performs, UCI DH World Championships in Les Gets, France  // Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

DHI: Dreikampf zwischen Balanche, Höll und Nicole? Pierron unaufhaltsam?!

Der Downhill-Wettbewerb der Frauen um den Gesamtweltcup hat sich auf einen Dreikampf zwischen der aktuellen Spitzenreiterin Camille Balanche (SUI), die bei der Weltmeisterschaft gerade ein beeindruckendes Comeback nach einer Verletzung hingelegt hat, der neuen Weltmeisterin und amtierenden Gesamtweltcupsiegerin Vali Höll (AUT) und Weltmeisterin von 2021, Myriam Nicole (FRA), entschieden. Balanche reicht dabei bereits ein vierter Platz, um sich zur neuen Gesamtweltcupsiegerin zu krönen. Aber weder sie noch Höll oder Nicole können es sich leisten, auf die Ergebnisse der Konkurrenz zu schauen, denn dazu ist das Frauenfeld insgesamt viel zu stark.

Bei den Herren hingegen ist die Downhill-Wettbewerb so gut wie entschieden: Der Franzose Amaury Pierron war diese Saison einfach zu dominant. Pierron, der mit 249 Punkten vor dem Kanadier Finn Iles führt, muss nur noch in die Punkte fahren, um Weltcup-Gesamtsieger zu werden. Sollte er aus welchen Gründen auch immer nicht starten oder im Rennen Punkte sammeln können, würde Iles immer noch in Val di Sole gewinnen müssen, um die vollen 250 Punkte zu erreichen, die Pierron von der Spitze verdrängen könnten. Ein spannendes Rennen wird dennoch geboten sein, denn es gibt eine ganze Reihe starker Fahrer, die die Saison mit einem Podium oder gar Weltcupsieg beenden wollen.

Aktuelle Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Gesamtwertung:

XCO Elite Women Top 5:

  1. Anne Terpstra (NED) 1590 Points
  2. Rebecca McConnell (AUS) 1526 Points
  3. Alessandra Keller (SUI) 1502 Points
  4. Mona Mitterwallner (AUT) 1372 Points
  5. Jenny Rissveds (SWE) 1260 Points

XCO Elite Men Top 5:

  1. Nino Schurter (SUI) 1483 Points
  2. David Valero Serrano (ESP) 1358 Points
  3. Luca Braidot (ITA) 1343 Points
  4. Alan Hatherly (RSA) 1320 Points
  5. Titouan Carod (FRA) 1290 Points

XCC Elite Women Top 5:

  1. Alessandra Keller (SUI) 1300 Points
  2. Anne Terpstra (NED) 1184 Points
  3. Rebecca McConnell (AUS) 1180 Points
  4. Jolanda Neff (SUI) 1099 Points
  5. Jenny Rissveds (SWE) 950 Points

XCC Elite Men Top 5:

  1. Alan Hatherly (RSA) 1142 Points
  2. Filippo Colombo (SUI) 1080 Points
  3. Mathias Flückiger (SUI) 988 Points
  4. Luca Schwarzbauer (GER) 920 Points
  5. Titouan Carod (FRA) 833 points

DHI Elite Women Top 5:

  1. Camille Balanche (SUI) 1335 Points
  2. Valentina Höll (AUT) 1216 Points
  3. Myriam Nicole (FRA) 1155 Points
  4. Eleonora Farina (ITA) 951 Points
  5. Monika Hrastnik (SLO) 933 Points

DHI Elite Men Top 5:

  1. Amaury Pierron (FRA) 1245 Points
  2. Finn Iles (CAN) 996 Points
  3. Loris Vergier (FRA) 758 Points
  4. Matt Walker (GBR) 731 Points
  5. Danny Hart (GBR) 626 Points