TEST: Scott Ransom eRide 910 – Der Langzeittest auf dem E-Enduro

180mm Federweg, Fox Performance Elite Fahrwerk, moderne Geometrie, fairer Preis und eine brutale Optik. Mit dem Scott Ransom eRide bietet der Schweizer Hersteller ein vielversprechendes E-Enduro, dass nicht nur auf dem Papier eine gute Figur macht. Hier erfahrt ihr alles zu dem Biest in Camo.

1958 wurde die Marke Scott in Idaho gegründet, welche sich Anfangs auf Produkte für den Ski-Sport konzentrierte und diesen revolutionierte. Nach der Umsiedlung des Firmensitzes in die schöne Schweiz erblickte 1986 das erste Scott Mountainbike das Licht der Welt. Seitdem hat sich die Marke mehr als nur im Gravity und Road Segment etabliert und versorgt die Szene zusätzlich mit hochwertigen Komponenten, Brillen und Bekleidung.

Zu E-Bikes gibt es unterschiedliche Einstellungen: die einen nutzen es um große Touren zu fahren, andere brauchen ein Bike um mit trainierten Freunden mithalten zu können und manche Mountainbiker wollen einfach ein Spaßgerät für schnelle, actiongeladene Runden ohne im Uphill leiden zu müssen. Vor allem für Letztere sollte das Ransom eRide interessant sein. 180mm Federweg, eine moderne Geometrie und eine potente Ausstattung versprechen hier eine Menge Spaß.

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Scott Ransom eRide 910 – kurz und knapp

  • Rahmen: Aluminium, virtueller Vier Gelenker
  • Fahrwerk: Fox 38 Performance Elite, 180mm
  • Laufradgröße: 29″ (27,5″ Kompatibel)
  • Motor: Bosch Performance CX Generation 4
  • Gewicht: 25,21 Kg (Mit Shimano Flat-Pedals)
  • Preis: 6.999 Euro

Scott Ransom eRide

Optik und Features

Die Lackierung des Scott Ransom eRide 910 ist Programm. Denn der Camouflage Rahmen erinnert nicht nur durch seinen Knick im Oberrohr und dem markanten Design der Dämpferaufnahme an einen Panzer, sondern verhält sich auch auf den Trails wie einer. Dazu aber später mehr.

Kabel und Züge sind klapperfrei im Rahmen verlegt und dank eines „Spiralkabels“ miteinander verbunden, sodass das Cockpit etwas aufgeräumter wirkt. Auf dem Unterrohr befindet sich ein Mount für Flaschenhalter und/oder Tools. Die Fox 38 ist mit einem mitgeliefertem Kunststoff Mudguard ausgestattet, was uns sehr gut gefallen hat. Das Tretlager und Unterrohr wird von einem Rahmenschutz behütet. Das gilt auch für die Kettenstrebe.

Geometrie – Bereit zum Ballern

Beim Rahmen setzen die Schweizer*innen auf Aluminium mit einem virtuellen Drehpunkt durch Vier-Gelenker Kinematik. Mit Hilfe des Flip Chips lässt sich das Ransom übrigens auch auf 27,5″ Laufräder umbauen. Das könnte vor allem für alle Freeride Fans und Park Rats interessant sein.

Je nachdem welche Laufradgröße gefahren wird, verändert sich auch die Geometrie ein bisschen. Wir haben uns für die etwas besser rollenden und größeren Tewnty-Niner in der Rahmengröße L entschieden. Der Reach liegt somit bei 470mm, der Lenkwinkel bei 64° und die Kettenstrebe ist 465mm lang. Das ist durchaus modern, überfordert aber nicht zu extrem. Auch die auf dem Papier sehr lang wirkende Kettenstrebe erscheint während der Fahrt nicht zu lang. Man darf hier jedoch kein verspieltes Mountainbike für Jibs erwarten, denn da wäre das Ransom nicht unbedingt die beste Wahl.

Der hohe Stack von 649mm gibt einem im Uphill eine angenehm aufrechte Position und lässt uns im Downhill den Lenkwinkel von 64° gut unter Kontrolle halten.

Scott Ransom eRide Geometrie

S / 900S / 700M / 900M / 700L / 900L / 700XL / 900XL / 700
LOW BB SettingHIGH BB SettingLOW BB SettingHIGH BB SettingLOW BB SettingHIGH BB SettingLOW BB SettingHIGH BB Setting
AHEAD TUBE ANGLE64.0 °64.6 °64.0 °64.6 °64.0 °64.6 °64.0 °64.6 °
BHEAD TUBE LENGTH120.0 MM120.0 MM120.0 MM120.0 MM125.0 MM125.0 MM125.0 MM125.0 MM
CTOP TUBE HORIZONTAL568.0 MM569.5 MM595.5 MM597.0 MM628.8 MM630.5 MM660.7 MM662.5 MM
DSTANDOVER HEIGHT762.0 MM753.0 MM766.0 MM758.0 MM790.0 MM780.0 MM800.0 MM790.0 MM
EBB OFFSET-22.0 MM-13.0 MM-22.0 MM-13.0 MM-22.0 MM-13.0 MM-22.0 MM-13.0 MM
FBB HEIGHT353.5 MM348.5 MM353.5 MM348.5 MM353.5 MM348.5 MM353.5 MM348.5 MM
GWHEEL BASE1,230.3 MM1,228.4 MM1,255.3 MM1,253.4 MM1,287.5 MM1,285.6 MM1,317.5 MM1,315.6 MM
HBB CENTER TO TOPTUBE CENTER
IBB CENTER TO TOP OF SEATTUBE420.0 MM420.0 MM440.0 MM440.0 MM470.0 MM470.0 MM500.0 MM500.0 MM
JSEAT ANGLE76.5 °77.2 °76.3 °77.0 °76.1 °76.8 °75.9 °76.6 °
KCHAINSTAY465.0 MM462.9 MM465.0 MM462.9 MM465.0 MM462.9 MM465.0 MM462.9 MM
LREACH415.0 MM422.3 MM440.0 MM447.3 MM470.0 MM477.4 MM500.0 MM507.3 MM
MSTACK644.4 MM639.7 MM644.4 MM639.7 MM649.0 MM643.5 MM649.0 MM643.5 MM
NSTEM LENGTH50.0 MM50.0 MM50.0 MM50.0 MM50.0 MM50.0 MM50.0 MM50.0 MM

Ausstattung und Komponenten

Das Scott Ransom eRide 910 ist die Premium Variante der Ransom eRide Familie und ab 6.999 Euro erhältlich. Der Preis ist übrigens fast schon eine Ansage denn die Komponenten können sich sehen lassen.

Das Fahrwerk stammt aus dem Hause Fox und kommt mit der E-Mtb optimierten 38 Performance Elite an der Front und dem Float X2 Performance Dämpfer am Heck. Beide verfügen über 180mm Federweg und ein ausgezeichnetes Ansprechverhalten.

Scott Ransom eRide

Geschaltet wird mit der Sram X01 Eagle 12-Fach Schaltung die mit NX Single Click Gebern kombiniert wird. Die Schaltgruppe verfügt über ein 34er Kettenblatt an der Front und einer 10-52 Zähne Kassette am Heck. Mit Hilfe des Motors haben wir hier auch im steilsten Gelände ordentlich Übersetzung und Power.

Einige werden sich über die Shimano XT Bremsen freuen. Diese 4-Kolben Bremse wird mit 203mm Bremsscheiben kombiniert. Schön zu sehen, denn der ein oder andere Hersteller verbaut immer noch kleinere Scheiben an schweren E-Mtbs.

Scott Ransom eRide

Bei Cockpit und den Felgen setzt Scott auf die hauseigenen Syncros Produkte. Die Syncros X-30S und 32H Aluminium Felge werden übrigens mit einer Formula CL-811 / 15x110mm Vorderradnabe und einer Formula ECT-1481 / Boost 148x12mm Hinterradnabe kombiniert. Für ordentlich Grip sorgen der Maxxis Assegai EXO+ / 3C Maxx Terra an der Front und der Maxxis Dissector EXO+ / 3C Maxx Terra am Heck. Beide natürlich Tubeless Ready.

Der FOX Transfer Dropper Post verfügt abhängig von der Rahmengröße über 125mm, 150mm und 175mm. Die Rahmengröße L und XL kommen mit der 175mm Stütze welche zwar passt, aber gerne noch etwas länger sein könnte. Her mit den 200mm, oder mehr. Danke

Motor und Akku

Das Herzstück eines E-Bikes ist natürlich der Motor. Beim Ransom eRide wird auf den Bosch Performance CX der vierten Generation mit 75Nm und fünf Unterstützungsstufen gesetzt. Kombiniert wird das ganze mit dem 625Wh PowerTube Akku.

Mittlerweile gibt es zwar schon das neue Bosch Performance System. Am Motor hat sich jedoch nichts verändert und deshalb gibt es abgesehen vom kleineren Akku, neuem Display und der App Kompatibilität keine Nachteile.

Falls ihr euch für Motoren interessiert, sollten ihr euch unbedingt die Serie unseres Schwestermagazines Velomotion ansehen. Da gibt es Werte vom Prüfstand und alle Details zu Funktion und Connectivity. Den Link findet ihr hier: www.velomotion.de

Scott Ransom eRide

Das Scott Ransom eRide 910 auf dem Trail

Was ist wichtig beim Uphill mit einem E-Mtb? Wie bei einem unmotorisierten Mountainbike ist ein steiler Sitzwinkel und eine angenehme Sitzposition wichtig. Der Winkel beim Ransom liegt bei 76°- was durchaus in Ordnung ist. Mit Hilfe des hohen Stacks haben wir eine angenehm aufrechte Sitzposition und können somit auch bequem längere Touren in Angriff nehmen.

Da wir aber mit dem E-Mtb oft auf wesentlich steileren und technischeren Uphill Sektionen unterwegs sind, muss das Zusammenspiel aus Geometrie und Motor passen. Geht die Front zu schnell hoch, verlieren wir schnell die Kontrolle und müssen den Fuß absetzen. Aber auch hier macht das Ransom eine solide Figur. Der lange Hinterbau trägt da wahrscheinlich auch seinen Teil bei, da unser Schwerpunkt somit etwas zentrierter im Rad bei steilen Abschnitten ist. Der 625Wh Akku verfügt über ausreichend Saft um mit dem 75Nm Motor auch längere Touren fahren zu können. Der Bosch Performance Motor weist eine angenehme Trittfrequenz auf und gibt uns in den fünf Unterstützungsstufen ausreichend Power für fast alle Situationen.

Downhill – Camo-Panzer-E-Enduro?!

Wie schon gesagt, die Optik ist Programm; das merkt man schon auf den ersten Metern im Gelände. Das Ransom will mit seinen 180mm nämlich gerne schnell über Wurzeln und Steine gefahren werden. Die 29″ Laufräder und die moderne Geometrie tragen dazu bei, dass wir ordentlich Stabilität in haarigen Situationen behalten können. Wo wir uns sonst auf dem Bike leicht machen würden, kann man mit dem Ransom einfach wie ein Panzer drüber rollen.

Wer sich das im Kopf behält, wird schnell seine Grenzen neu ausloten wollen und sich an Neues wagen. Denn die Kombination aus einem exzellenten Performance Elite Fahrwerk und der Stabilität im Gelände pushen das Selbstvertrauen auf dem Rad.

Auf Flowtrails wirkt das Ransom etwas schwer und ist nicht ganz so agil wie andere E-Mountainbikes. Wir können zwar immer noch durch Anlieger ballern und das Rad über Tables und Gaps schießen, jedoch geht aufgrund des langen Hinterbaus und des hohen Gesamtgewichts etwas am sonst so verspielten Scott Charakter flöten. Aber welches moderne 180mm Enduro mit Twenty-Ninern und passender Geometrie ist schon besonders agil?

Scott Ransom eRide

Fazit zum Scott Ransom eRide 910

Wenn wir einen kleinen Abstrich bei der Agilität machen, bekommen wir hier ein bulliges E-Enduro, dass vor allem auf verblockten und schnellen Trails sehr viel Spaß macht. Auch die Komponenten sind für den Preis super fair. Mit der Fox Performance Elite an der Front, dem Bosch Performance Motor und den Shimano XT Bremsen mit 203mm Scheiben kriegt man hier einiges Geboten. Definitiv eine Empfehlung für alle die es wie Brendan Fairclough so richtig krachen lasen wollen.

Weitere Informationen zu Scott findet ihr auf: www.scott-sports.com

 

 

 

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Gewinne: DT Swiss EX 1700 Spline Enduro Laufradsatz

DT Swiss präsentierte 2020 den EX 1700 Spline Aluminium Laufradsatz mit der Idee ein Produkt für die härtesten Enduro-Tracks der Welt zu bieten. Die Laufräder haben sich bewährt! Hier habt ihr nun die Chance einen Laufradsatz für euer Bike zu gewinnen. Alle Infos gibts in diesem Artikel.

Die Schweizer haben ihr gesamtes Know-How aus dem Aluminium-Laufradbau in den EX 1700 gesteckt. Als Basis dienen ihre bekannten 36t Ratchet Naben kombiniert mit geschweissten und stabilen 30 mm Alu-Felgen. Das Profil der Felgen ist so ausgelegt, das sie stabil genug ssein sollen, um den besten Enduro Fahrern zu genügen, sie aber dennoch so leicht bleiben, dass du mühelos zu deinem Lieblingstrail hochkommst. Eingespeicht mit Competition straightpull Speichen sollen die EX 1700 ein ausgesprochene hohes Maß an Stabilität im harten Gelände bieten.

DT Swiss EX 1700 Spline – kurz und knapp

  • Nabentyp: 350 mit Ratchet System 36 SL
  • Felge: Aluminum, Hooked / Crotchet tubeless TC
  • Maulweite: 30 mm
  • Speichen: DT competition® straightpull
  • Gewicht: ab 1878g (Herstellerangaben)
  • Preis: ab 750 Euro

DT Swiss EX 1700 Spline

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Im EX 1700 werden die 30mm breiten EX511 Enduro Felgen verbaut. Diese sollen Robustheit mit geringem Gewicht kombinieren. Racer wie Jack Moir, Vali Höll und Loic Bruni sind auf den Schweizer Felgen auf den härtesten Strecken der Welt unterwegs.

Die überarbeitet 350 Nabe ist neu mit einem 36 Ratchet SL System ausgestattet. DT Pro Lock Squorx Nippel verbinden die Speichen mit der Felge und sollen zu einer langen Lebensdauer beitragen. In den Endkappen ist eine Nut eingearbeitet die die Demontage erleichtern soll.

Gewinne: DT Swiss EX 1700 Spline Enduro Laufradsatz

Auf zum spannenden Teil. Wie könnt ihr den Enduro Laufradsatz gewinnen? Beantwortet einfach bis zum 21.05.2022 die folgende Frage, gebt eure Email an und wenn ihr immer auf dem neusten Stand der Dinge sein wollt, könnt ihr den Velomotion Newsletter abonnieren. Viel Erfolg.

 

DT Swiss EX 1700 Spline

Weiter Informationen über DT Swiss findet ihr unter: www.dtswiss.com

Das neue Radon Deft – Mehr Federweg, smartes Bosch System und Factory Fahrwerk

Im Zuge des Bike Festivals in Riva hat der deutsche Hersteller das brandneue Radon Deft vorgestellt. Das 170mm Bike basiert auf einem Carbon Rahmen mit Alu-Hinterbau und integrierten Zügen, 29″ Laufrädern und dem neuen Bosch System. Wir haben das gute Stück an das Ufer des Gardasees entführt und uns optisch einen ersten Eindruck machen können. 

Wir sind dem kalten Bayerischen Wald entflohen und waren im Zuge des Riva Bike-Festivals am sonnigen Gardasee. Radon hat dort das neue 170mm Twenty-Niner Freeride E-MTB vorgestellt. Das Deft ist somit der große Bruder des Render – was über 160mm Federweg an der Front und 140mm am Heck verfügt.

Radon Deft

Optik und Features

Optisch macht das Deft einiges her. Die Kombination aus schwarzem Carbon-Rahmen, den goldenen Kashima Standrohren und den innenverlegten Zügen lassen das 170mm Bike edel dastehen. Dazu kommt das markante Dämpferdesign mit der Strebe im Hauptrahmen, wie wir es auch schon vom Radon Render kennen. Abhängig von den Modellvarianten verändert sich auch die Farbgebung. Das Deft 8.0 ist in Grün und das 9.0 ist in Weiß erhältlich.

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Die Kabel sind intern verlegt, werden aber durch das Headset in den Rahmen geführt. Schaut schick aus, aber sorgt bei Vielschraubern für Mehraufwand. Passend zum harten Einsatz finden wir am Deft auch einiges an Frame Protection. Die Kettenstrebe ist mit einem großzügigen Strebenschutz aus Kunststoff versehen und im Bereich des Tretlagers befindet sich eine weitere Abdeckung.

Geometrie – DEFTiges Freeride E-Mtb

Das Deft wird als das neue Freeride E-Mtb von Radon beworben. Die 170mm Federweg, 29″ Laufrädern und der Reach von 485mm in der Rahmengröße XL sollten aber auch Enduro Fans Spaß machen.

Das Deft ist in drei Größen erhältlich – M, L und XL. Wer sich mit modernen Geometriedaten befasst hat, merkt, dass der Reach von 485mm in XL bei anderen Herstellern auch schon in der Rahmengröße L auftaucht. Das Deft ist trotzdem um einiges länger als das kurzhubige Radon Render. Für sehr große Fahrer könnte das Deft eventuell etwas zu klein ausfallen, Einsteiger und Freunde kürzerer Mountainbikes sollten jedoch auf ihre Kosten kommen.

Wendig dürfte das Deft jedoch nicht sein, denn die Kettenstrebe liegt bei fast 460mm in allen Rahmengrößen. Wir konnten das neue E-Mtb jedoch noch nicht auf Trails entführen. Der Lenkwinkel fällt recht sportlich aus und liegt bei flachen 64,6°.

 MLXL
Reach455 mm470 mm485 mm
Lenkwinkel64,6°64,6°64,6°
Sitzwinkel76°76°76°
Steuerrohr105 mm115 mm135 mm
Sattelrohr425 mm455 mm490 mm
Radstand1243 mm1262 mm1286 mm
Stack622 mm631 mm649 mm
Kettenstrebe459 mm459 mm459 mm

Radon Deft

Komponenten und Austtatung

Wir haben uns während des Bike Festivals in Riva das Top Modell von Radon für ein paar Fotos geschnappt. Beim Deft 10.0 setzt der deutsche Hersteller auf ein komplettes Factory Fahrwerk mit der Fox 38 an der Front und dem Float X2 am Heck – Beide mit 170mm Federweg.

Radon Deft

Gebremst wird mit der kraftvollen Magura MT7. Kombiniert wird diese mit 220mm Bremsscheiben, die das E-Mtb auch bei höheren Geschwindigkeiten gut unter Kontrolle halten sollte. Wir haben bisher nur gute Erfahrungen mit der Bremse aus Baden-Württemberg gemacht.

Das SRAM X01 Eagle Schaltwerk wird mit einer SRAM GX Eagle Kassette kombiniert. Natürlich 12-Fach und 10-52 Zähne. Die Kurbel stammt von e*thirteen und ist die e*spec Plus mit 165mm.

Zwar befand sich auf dem uns zur Verfügung gestellten Modell ein DT Swiss Laufradsatz, jedoch wird das Deft mit Newmen Felgen und Naben ausgeliefert. Der Newmen Evolution SL E.G.30 Laufradsatz wird mit Reifen von Maxxis kombiniert. An der Front rollt das Deft auf dem 2,5″ breiten Assegai, 3C, MaxxTerra, EXO+ und am Heck auf dem 2,4″ Minion DHR II, 3C, MaxxTerra, EXO+, TR. Eine tolle Kombination, die uns bisher nie im Stich gelassen hat.

Bei Griffen und Sattel setzt Radon auf den SDG Thrice und den SDG Bel Air V3. Der Lenker ist ein Race Face Turbine R mit einer Breite von 780mm und einem Rise von 35mm. Dieser wird mit einem Turbine Vorbau mit einer Länge von 40mm in der Rahmengröße M – L und einer Länge von 60mm beim XL Rahmen kombiniert.

Der Motor – Bosch Performance Line CX

Kommen wir zum Herzstück des Deft – dem neuen Bosch Smart System mit CX Motor der vierten Generation. Dieser verfügt über 85Nm welche euch mit bis zu 340% unterstützen und wird mit einem 750Wh Akku kombiniert.

Bosch

Über das Display könnt ihr von der Geschwindigkeit, Akkustand bis hin zur Unterstützungsstufe alle wichtigen Angaben zeigen lassen. Ihr könnt euch eure Modi übrigens selbst konfigurieren und mit der eBike Flow App anpassen.

Bosch

Der Controller verfügt ebenfalls über eine LED Anzeige, die euch den Akkustand und den Modus anzeigt. Geladen wird das Deft im Bereich des Tretlagers. Der Anschluss befindet sich unter einer leicht zu öffnenden Kappe die dicht abschließt.

Preise und Modelle

Das Radon Deft ist in drei Varianten erhältlich. Der Einstieg macht das 8.0 mit Fox Performance Fahrwerk und Shimano XT Komponenten für 5.199 Euro. Das 9.0 verfügt über ein Fox Performance Elite Fahrwerk, das den Factory Komponenten im Top-Modell nicht spürbar nachsteht. Obendrauf gibt’s ein SRAM GX Eagle Schaltwerk, einen SUNringlé Düroc Laufradsatz und ist erhältlich für 5.999 Euro.

Die Spitze macht das oben vorgestellte 10.0 mit Factory Fahrwerk, Magura MT7 und Newmen Evolution Laufradsatz für 6.799 Euro. Alle Modelle kommen mit Carbon Hauptrahmen und Alu-Hinterbau.

Unsere Gedanken zum Radon Deft

Auf dem Papier macht das Deft einen soliden Eindruck. Das Top Modell verfügt über eine tolle und potente Ausstattung zum fairen Preis. Die Geometrie ist weniger progressiv als wir es von einem Bike mit so viel Federweg erwartet hätten. Nicht falsch verstehen: Wer Ballern will, findet mit dem Deft sicherlich einen passenden Untersatz, aktive Fahrer hätten sich aber vielleicht einen etwas längeren Hauptrahmen gewünscht.

Ein Test zu dem brandneue Freeride-Monster wird in den nächsten Wochen folgen. Wir freuen uns auf ein paar Runden auf dem E-Freeride Bike.

Radon Deft

Mehr Infos findet ihr unter: www.radon-bikes.de

Must Watch: North Shore Betty – man ist niemals zu alt!

Betty Birrell ist seit über 30 Jahren auf den anspruchsvollen Trails am North Shore unterwegs. Patagonia begleitet die 73-jährige und erzählt von ihrer Mountainbike Leidenschaft, ihrem spannenden Leben und zeigt, dass man nie zu alt ist um Abenteuer zu erleben.

After nearly 30 years on the harrowing and hallowed trails of British Columbia’s North Shore Mountains, Betty Birrell still thinks life is one big playground—and that you’re never too old to send.

Die ganze Story findet ihr auf: www.patagonia.com

VIDEO: Take a Lap with Martin Maes

Martin Maes kam schon zwischen Fahrrädern zur Welt. Er wuchs zwischen ihnen auf, lernte zwischen ihnen und lebte zwischen ihnen. Kein Wunder, dass aus diesem Jungen eines der größten Talente der MTB- und Enduro-Welt wurde. Schon früh hat er seine ersten großen Rennen gewonnen. Mit der Geburt seiner Tochter hat er jetzt nochmal einen ganz neuen Blick auf die Bike-Rennen gewonnen. Dabei hat er sich die Werte bewahrt, die dieser Sport ihn gelehrt hat. Mit „Take A Lap“ drehen wir eine Runde mit Martin Maes, um mehr über ihn zu erfahren.

 

VIDEO: Korbinian Engstler – Endless Manual

Korbi ist dafür bekannt, dass er extrem stylisch auf dem Hinterrad unterwegs sein kann. In Endless Manual gehts auf einem Rad über die Trails in Sölden. Musikalisch wird das ganze passend von Dean Martin begleitet. 😉

My favourite thing to do: Manualing all day long 👊🏽

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