Mountainbikes für Kids – Cube Stereo 140 HPC Rookie und Stereo 240

Nicht nur die alten Hasen haben Spaß auf den Trails auch der Nachwuchs interessiert sich immer mehr für den Mountainbike Sport. Cube präsentiert aus diesem Grund seine Stereo Modelle für Kids und Jugendliche mit Vollfederung, interessanten Komponenten und einer angemessenen Geometrie.

In einer Zeit in der viele Kids dank Athleten wie Fabio Wibmer und vielen Social Media Stars auf den Mountainbike Sport aufmerksam werden, präsentieren auch immer mehr Fahrradhersteller wirklich Offroad geeignete Bikes für den Nachwuchs. Wie stellen euch hier gleich zwei Modelle von Cube vor.

Bei unserem Hausbesuch vor wenigen Wochen im schönen Fichtelgebirge durften wir ein bisschen durch den großen Showroom der deutschen Marke stöbern. Dabei ist unser Blick auf zwei Kinder-/Jugendrädern hängen geblieben.

Cube Stereo

Cube Stereo 240

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Zwar rollt das Stereo 240 „nur“ auf 24″ Laufrädern, jedoch soll es laut Cube seinen großen Geschwistern in nichts nachstehen. Der Hersteller setzt auf die gleichen konifizierten Aluminiumrohrsätze und die Federungskinematik soll ebenfalls so durchdacht sein, wie die der erwachsenen Bikes.

Das Stereo 240 ist nur in einer Größe erhältlich. Cube gibt auf der Webside an, dass das Rad für Kinder mit einer Größe von 118 – 136 cm und/oder einer Schrittlänge von 52 – 63 cm geeignet ist. Dementsprechend ist auch die Geometrie angepasst.

SITZROHR330
OBERROHR HORIZONTAL517
SITZWINKEL74
STEUERROHRWINKEL67
KETTENSTREBEN410
STEUERROHR105
RADSTAND1041
TRETLAGERHÖHE ZUR NABENACHSE10
ÜBERSTANDSHÖHE623
REACH424
STACK515

Cube Stereo 240 Ausstattung 

Das kleine Enduro Bike ist Vorne und Hinten mit  Federelementen ausgestattet die aus dem Hause Manitou stammen und kommt so auf jeweils 120mmn Federweg. Gebremst wird mit der Magura MT Thirty die über 4 Kolben an der Front und 2 Kolben am Heck verfügt. Kombiniert wird die Bremse mit 180mm und 160mm Bremsscheiben.

Cube Stereo 240 - OneCube Stereo 240 - Pro

Kinderrad

  • Rahmen: HPA Ultralight, Advanced Hydroform, Triple Butted, ETC 4-Link, ISCG Mount, 120mm travel
  • Gabel: Manitou Machete J-Unit Air, Tapered, 15x110mm, 120mm
  • Dämpfer: Manitou Radium Expert RL, 165x38mm, Rebound Adjust, Lockout
  • Bremsen: Magura MT Thirty, Front 4-Piston/Rear 2-Piston, Hydr. Disc Brake (180/160)
  • Schaltung: Microshift Advent RD-M6195M, 9-Speed
  • Gewicht: 12,6 kg (Herstellerangaben)
  • Preis: 1799 EUR

Kinderrad

  • Rahmen: HPA Ultralight, Advanced Hydroform, Triple Butted, ETC 4-Link, ISCG Mount, 120mm travel
  • Gabel: Manitou Machete J-Unit Air, Tapered, 15x110mm, 120mm
  • Dämpfer: Manitou Radium Expert RL, 165x38mm, Rebound Adjust, Lockout
  • Bremsen: Magura MT Thirty, Front 4-Piston/Rear 2-Piston, Hydr. Disc Brake (180/160)
  • Schaltung: Sram GX, 11-Speed
  • Gewicht: 12,1 kg
  • Preis: 2199 EUR

Cube Stereo

Cube Stereo 140 HPC Rookie

Das Stereo 240 konzentriert sich noch auf ganz junge Rider, während das Stereo 140 HPC Rookie doch schon was für Jugendliche ist. Das 140 HPC Rookie kommt mit einer überarbeiteten 140 mm Federungskinematik, einer angepassten Geometrie (zwei Größen) und wird aus Carbon gefertigt. Das Schaltauge ist wie bei modernen Mountainbikes typisch austauschbar. Das soll die Wartung und Reparatur ordentlich erleichtern und erspart hohe Kosten. Besonders sinnvoll, bei den jungen Wilden.

Das Stereo 140 hat aber nicht nur mehr Federweg als das 240, sondern rollt auch auf Größeren Rädern. Anstatt 24″ gibts hier 27,5″ Reifen wie bei den Großen. Dementsprechend wurde natürlich auch die Geometrie angepasst.

SITZROHR350370
13.5" / XS16" / S
Sitzrohr350370
OBERROHR HORIZONTAL546.3567.8
SITZWINKEL75.2
STEUERROHRWINKEL66.5
KETTENSTREBEN425425
STEUERROHR102107
RADSTAND1119.21141.2
TRETLAGERHÖHE ZUR NABENACHSE2021-05-15 00:00:002021-05-15 00:00:00
ÜBERSTANDSHÖHE733734.5
REACH398418
STACK587591.6

Cube Stereo140 Ausstattung 

Das Stereo 140 rollt mit 150mm Federweg an der Front und 140mm am Heck über die Trails. Die Federelemente sind ein Mix aus Marzocchi und Fox Komponenten – An der Front arbeitet die Z2 und am Heck der Float DPS.

Gebremst wird auch hier mit der Magura MT Thirty. Das heißt wir haben an der Front 4 Kolben mit einer 180mm Bremsscheibe und am Heck 2 Kolben mit ebenfalls 180mm. Das sollte den Kids einiges an Kontrolle auf dem Trail bieten.

Geschaltet wird auch wie bei den großen und zwar mit Shimano Deore Komponenten. Das vordere Kettenblatt verfügt über 32 Zähne und die Kassette hat eine Abstufung von 10 bis 51 Zähne.

Natürlich darf an einem richtigen Enduro keine Vario-Sattelstütze fehlen. Diese kommt beim Stereo 140 aus eigenem Haus. Cube verbaut hier den Dropper Post mit 100mm in der Größe XS und 120mm im S Rahmen.

Cube Stereo

  • Rahmen: HPC Carbon Monocoque Advanced Twin Mold Technology, Aluminum 6061 T6 Rear Triangle, ATG, ETC 4-Link, ISCG Mount, Boost 148, AXH
  • Gabel: Marzocchi Bomber Z2, Sweep Adjust, 150mm
  • Dämpfer: Fox Float DPS, 185×52.5mm, Open/Medium/Firm Mode
  • Bremsen: Magura MT Thirty, Front 4-Piston/Rear 2-Piston, Hydr. Disc Brake (180/180)
  • Schaltung: Shimano Deore RD-M6100-SGS, ShadowPlus, 12-Speed
  • Gewicht: 13,2 kg (Herstellerangaben)
  • Preis: 2399 EUR

Zwar könnte man jetzt sagen, dass wir in unserer Kindheit auch nicht auf solchen Rädern unterwegs waren und jetzt ganz passabel auf den Trails unterwegs sind. Aber sind wir mal ganz ehrlich. Wir hätten uns mit Sicherheit alle wie verrückt über so ein Fahrrad als Kind gefreut. Vollgefedert, coole Optik und eine solide Ausstattung wie bei den Großen.

Liebe Eltern, jetzt seid Ihr dran….

Mehr Informationen zu den Cube Stereo Modellen findet ihr auf:

www.cube.eu

 

 

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TEST: Radon Swoop 9.0 – Park-Enduro zum fairen Preis

Mit dem Swoop 9.0 hat Radon keinen Stein auf dem anderen gelassen. Die Kinematik, Dämpferanlenkung und das Design wurde neu überdacht und den modernen Ansprüchen angepasst. Wir konnten das Freeride-Bike mit 170mm Federweg für euch testen. Alle Infos findet ihr hier. 

Im letzten Jahr wurde das neue Swoop vorgestellt. Dabei hat sich Radon auf eine moderne Geometrie und viel Federweg konzentriert. Dem Swoop wurden 170mm Federweg, 29″ Laufräder und eine gute Ausstattung für einen fairen Preis verpasst.

Mittlerweile kann man ja gar nicht mehr sagen ob es sich bei einem flachen Lenkwinkel und 170mm Federweg um ein Enduro Mountainbike oder Freeride-Bike handelt. Die Grenzen verschmelzen da recht schnell. Vielleicht können wir euch ja mit Hilfe unseres Tests ein bisschen Orientierung geben und euch sagen wo das Swoop glänzt und wo es vielleicht noch ein bisschen Nachholbedarf hat.

Optik und Features

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Optisch ist das Design des Radon Swoop sehr clean. Eine Farbe für Front und Hinterbau wird kombiniert mit schwarzen Decals und fast ausschließlich schwarzen Komponenten. Das uns zur Verfügung gestellte Swoop kommt in einer Tan/Olive Variante. Das Bike ist auch noch in zwei anderen Farbgebungen erhältlich. Diese sind aber abhängig von der Ausstattungsvariante.

Leider ist im Rahmen des Swoop kein Platz für eine Trinkflasche. Auch auf einen Mount für Tools, oder ähnliches wurde verzichtet. In einer Zeit in der der Enduro Sport dominiert, ist das fast schon Schade. Natürlich lässt das Dämpferdesign nicht genügend Platz im Rahmen, aber auch ein Freerider braucht mal einen Schluck Wasser und will nicht immer einen Rucksack mit auf die schnelle Runde nehmen.

Radon Swoop

Geometrie – Modern aber nicht überfordernd 

Wir haben das Swoop in der Größe L zur Verfügung gestellt bekommen. Kleine Fahrer*innen könnten hier tatsächlich etwas alt aussehen da es das Radon nur in den Größen M – XL gibt. Zwar fällt die Geometrie nicht zu modern-lang aus und somit liegt der Reach beim M Rahmen bei „nur“ 450mm, jedoch ist auch das für viele kleine Fahrer*innen noch zu lang.

Unser Testmodell kommt auf einen Reach von 470mm, einen Lenkwinkel von 63,5° und eine  Kettenstrebe von 437mm. Der Sitzwinkel liegt bei knapp 76°.

RahmengrößeMLXL
Oberrohrlänge horizontal595 mm / 591 mm618 mm / 614 mm642 mm / 638 mm
Reach450 mm / 454 mm470 mm / 474 mm490 mm / 494 mm
Lenkwinkel65° / 63,5°65° / 63,5°65° / 63,5°
Kettenstrebenlänge438 mm438 mm438 mm
Sitzwinkel76°76°76°
Steuerrohrlänge100 mm110 mm120 mm
Radstand1215 mm / 1234 mm1239 mm / 1258 mm1263 mm / 1283 mm
Tretlagerabsenkung25 mm / 29 mm25 mm / 29 mm25 mm / 29 mm
Stack623 mm / 618 mm631 mm / 626 mm641 mm / 636 mm

Komponenten und Ausstattung

Kommen wir zum spannenden Teil, denn das Radon Swoop kostet „nur“ 3.099 Euro. Das ist zur aktuellen Zeit ein Preis den man bei einem solchen Fullsuspension-Bike mit 170mm Federweg eher selten sieht.

Radon setzt bei der 9.0 Variante auf ein Fahrwerk aus dem Hause Rockshox. An der Front arbeitet die ZEB Select mit Charger RC Kartusche und stabilen 38mm Standrohren. Am Heck soll der Rock Shox Super Deluxe Select+ Dämpfer für tolle Performance sorgen. 

Magura

Schön zu sehen ist, dass man bei Radon ausnahmsweise nicht auf die Bremsen der zwei großen Marken setzt, sondern dem Swoop ein Satz Magura MT5 verpasst. Erfahrungsgemäß ist eine Einbremsphase nötig, aber dann lassen die Stopper einen nie im Regen stehen.

Radon Swoop

Bei der Schaltung wird ein Sram NX Eagle Schalthebel mit Sram GX Eagle Komponenten kombiniert. Die 12-Fach Schaltung verfügt über eine Kassette mit 10-52 Zähnen.

Weitere Komponenten wie Vorbau und Lenker kommen von Race Face. Die Sattelstütze ist eine Radon Competition Dropper mit 150mm Hub in der Rahmengröße L.

Weitere Varianten

Das Swoop 9.0 ist die Einstiegsvariante. Wer etwas mehr ausgeben mag kann noch zwischem dem 10.0 mit Fox 38 Performance Elite FIT GRIP 2 Gabel und dem 10.0 HD mit Fox Factory Fahrwerk wählen. Das 10.0 HD kommt dabei auf 4.399 Euro.

Radon Swoop 9.0Radon Swoop 10.0Radon Swoop 10.0 HD

Radon Swoop

  • Gabel: Rock Shox ZEB Select Charger RC
  • Dämpfer: Rock Shox Super Deluxe Select+
  • Bremsen: Magura MT5
  • Schaltung: SRAM GX Eagle
  • Laufräder: DT Swiss E1900 Spline Laufradsatz
  • Reifen Vorne: Schwalbe Magic Mary, Addix-Soft, Super Trail, TLE, 29″ x 2.4″
  • Reifen Hinten: Schwalbe Big Betty, Addix-Soft, Super Trail, TLE, 29″ x 2.4″
  • Preis: 3.099 Euro

  • Gabel: Fox 38 Performance Elite FIT GRIP 2
  • Dämpfer: Fox Float X2 Performance 2-pos.
  • Bremsen: Shimano XT BR-M8120 Bremsen
  • Schaltung: Shimano SLX
  • Laufräder: DT Swiss EX1700 Spline 29
  • Reifen Vorne: Maxxis Minion DHF 3C, Maxterra, EXO+, TR, 29″ x 2.5″ WT
  • Reifen Hinten: Maxxis Minion DHR II, 3C, Maxterra, EXO+, TR, 29″ x 2.4″ WT
  • Preis: 3.699 Euro

  • Gabel: Fox 38 Factory FIT Grip2
  • Dämpfer: Fox Float X2 Factory 2-Pos
  • Bremsen: SRAM Code RSC
  • Schaltung: SRAM X01 Eagle
  • Laufräder: Newmen Evolution SL A.30
  • Reifen Vorne: Maxxis Minion DHF 3C, Maxterra, EXO+, TR, 29″ x 2.5″ WT
  • Reifen Hinten: Maxxis Minion DHR II, 3C, Maxterra, EXO+, TR, 29″ x 2.4″ WT
  • Preis: 4.399 Euro

Radon Swoop

Das Radon Swoop 9.0 auf dem Trail

Um ehrlich zu sein fühlt man sich auf dem Swoop direkt wohl. Die Geometrie ist nicht zu lang gehalten und der Sitzwinkel weder zu steil oder zu flach. Die neuen Swoop Modelle setzen aber ihren Fokus auf den Downhill und das wirkt sich natürlich auf die Performance im Uphill aus. Denn hier kann das Enduro/Freeride Bike des Direktversenders nicht unbedingt mit allen anderen Mountainbikes der Kategorie mithalten. Aber will es das überhaupt?

Sobald wir oben sind, wird einem der Fokus des Swoop direkt klar. Dank des flachen Lenkwinkels und der 470mm Reachs verfügt das Enduro Bike über ordentlich Laufruhe. Auch bei gröberen Sektionen bügelt das Radon mit seinen 170mm Federweg gekonnt über Felsen und Wurzeln.

Die MT5 brauchen Magura typisch, wie bereits erwähnt, eine gewisse Einbremsphase bis sie ordentlich greifen, lassen dann aber fast keine Wünsche offen. Mit den 203mm Scheiben kommt man auch bei schnellen und steilen Abfahrten ordentlich zum stehen.

Wer sich jetzt aber denkt, dass das Swoop der perfekte Einstieg für die potentiellen Enduro-Karriere ist, wird eventuell enttäuscht sein. Zwar bügelt das Swoop ordentlich und vermittelt einiges an Sicherheit, jedoch ist es nicht unbedingt das wendigste und flinkeste Fahrrad für Enduro-Racing und Single Trail Abenteuer.

Wer aber eh lieber im Bike Park unterwegs ist und gebaute und schnelle Strecken runter schießen mag, der dürfte mit dem Swoop einiges an Spaß haben. Wir haben ziemlich viel Zeit in der MTB Zone Geisskopf verbracht und hatten dort vor allem auf dem Flow-Trail und der Freeride Spaß auf dem Swoop. Da der Hinterbau nicht zu lang ist, geht das Bike gut durch enge Steilkurven. Auch auf Steinfeldern heißt es einfach draufhalten und drüber bügeln. Uns gefällt auch, dass wir jederzeit eine Downhillgabel an dem Freeride Bike des Direktversender verbauen könnten. Perfekt für die nächste Bike Park und Trail-Center Saison.

Für einen Preis von 3.099 Euro, Carbonrahmen und passenden Komponenten haben wir nichts einzuwenden. Wer also den Local Dh Trail unsicher machen will, regelmäßig in Bikeparks ist oder gerne shuttelt, der sollte sich das Swoop näher ansehen.

Radon Swoop

www.radon-bikes.de

 

2021 Video Collection – Das Beste des Jahres

Die Szene wurde 2021 mit Mountainbike Edits fast schon überschwemmt. Cavlin Huth präsentierte gleich drei große Video Projekte, Red Bull veröffentlichte neue Edits und Commencal produzierte einen Kracher nach dem anderen. Da ist es gar nicht so leicht den Überblick zu behalten und deshalb gibts es hier ein paar der besten Videos aus 2021.

Calvin Huth – Arthur

Calvin Huth hatte dieses Jahr ziemlich viel zu tun. Der Kanadier gehört seit einigen Jahren zu den begehrtesten Filmern der Gravity Szene. Mit Arthur hat er sich sein Traum Projekt erfüllt. Zusammen mit einigen Freunden hat er wunderschöne Action-Aufnahmen eingefangen, Kabelkameras verwendet und wunderschöne Landschafts- und Tieraufnahmen gefilmt. Untermalt wird das ganze mit einem extrem passenden Soundtrack von Michael Kiwanuka. Unser Favorit-Edit in diesem Jahr.

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Kilian Bron – Follow the Light

Wir hatten die Wahl zwischen Kilian Brons Switzerland Paradise und Follow the Light und haben uns für letzteres Entschieden. Follow the Light stellt die Schönheit der Landschaft, Kilians Fahrstil und die Verwendung von Licht in einem wunderschönen Video da. Dazu kommt die Kulisse von Kappadokien mit unzähligen Heißluftballons. Ein Must Watch!

Nach „Chasing Volcanoes“, „Our Tour de France“ und „Outdoor Synchrony“, begab sich Kilian Bron auf ein neues Abenteuer in die Türkei, ins Herz von Kappadokien! Zwei Wochen lang erkundete Kilian die einzigartige Landschaft der Region, auf der Suche nach der schmalsten Stelle, an der man die Steigeisen anlegen kann. Ein Projekt, das in einer ganz besonderen Atmosphäre stattfindet und … vom Licht bestimmt wird. Ein Sonnenuntergang über den Schluchten, beleuchtete Heißluftballons und die dämmrige Atmosphäre des Nahen Ostens … taucht mit Kilian Bron, Pierre Henni, Pierre Dupont und JB Liautard in dieses farbenfrohe Abenteuer.

 

Brandon Semenuk – Realm

Natürlich darf der Gott des Freerides in dieser Liste nicht fehlen. Brandon Semenuk hat mit Realm wiedermal ein Edit rausgehauen, dass die Eleganz seines Fahrstils und seine immense Trickkiste untermalt.

„Without the confines of a contest environment, Justin Wyper and myself had the opportunity to create our own Slopestyle haven and take some chances with this course build. Like any mountain bike trail or course, you work with the given terrain to make the best features imaginable. In this situation, we knew we wanted to create a course that would ride well top to bottom, but also offer up some opportunities for creativity along the way. We took our knowledge from previous builds and integrated some ‚wildcard‘ features with some more common slopestyle features to hopefully have a good balance of both.“ – Brandon Semenuk

 

Micayla Gatto – Contrast

In Contrast ist die Kanadierin Micayla Gatto an den schönsten Orten in British Columbia unterwegs. Von den verschneiten Trails in der Küstenregion bis hin zu staubtrockenen Jump-Lines in Kamloops haben wir hier den vollen Kontrast.

From the wet winter of coastal British Columbia to the hot, dry summer days of interior BC, Micayla Gatto’s pushes the Big Betty to the limit.

 

Gee Atherton – The Knife Edge

Es ist immer ein seidener Faden Stürze und Verletzungen von Extremsportler zu glorifizieren. Denn Gee Atherton hat mit seinem Knife Edge Edit ein Statement abgeliefert, dass ihm fast das Leben gekostet hat. Die britische World Cup Legende zeigt uns in diesem Video eine extrem anspruchsvolle Strecke auf einem Bergkamm die ihm mehrere Monate Reha und eine World Cup Saison gekostet hat. Nichts für schwache Nerven!

The Slate Line is the brand new edit from Gee Atherton, the World Champion mountain-biker renowned as one of the toughest and most daring riders in downhill mountain-biking. Following hot on the heels of his death-defying and spectacularly exposed “The Ridgeline” Gee tackles a new line at a disused slate quarry in Wales. In his constant quest to progress his extreme sport Gee sets out to conquer a moving mountain with one of the biggest gaps he’s ever jumped and a super-sharp surface where any mistake will not be forgiven. The slate line is mind-blowingly precarious and features some of the biggest gaps that Gee has ever ridden.

 

Brage Vestavik – X Games Real MTB

Kaum ein Athlet hat sich in diesem Jahr so in die Herzen der Szene eingebrannt wie Brage Vestavik. Der Norweger ist für extreme Sprünge, Drops und Gaps bekannt und vereint diese in seinem X Games Edit. Diese Action ist so stumpf, dass man Vestavik fast schon als den letzten Wikinger bezeichnen kann.

Watch Brage Vestavik and filmer/editor Oscar Kalsnes/Blur Media’s entry into Real Mountain Bike 2021, the all-video MTB contest brought to you by ESPN’s World of X Games. Vote for your favorite video at XGames.com/RealMTB, then tune in to ABC on April 24 to find out who won X Games gold.

Brett Rheeder – Continuum 

Eine weitere Legende des Freeride Sports! Brett Rheeder hatte siche 2021 etwas von der Bildfläche und der Teilnahem an Contests zurückgezogen, versorgte uns aber zum Ende des Jahres mit einem wunderschönen Video. In Continuum geht es um unendlichen Flow. Ein extrem schönes Edit mit vertuschten Cuts und sehr viel Style!

Everything is connected. Each ride is an extension of the one before. Each reentry is a transition to the next launch. Each experience builds on one another toward a flow state of endless progression. Only the settings and perspectives change along this continuum. In this film by Brett Rheeder and Harrison Mendel, the sequence of individual movements are all linked together as a cohesive collection, with each maneuver unique yet forming a coherent visual journey across ever-changing landscapes by maintaining a locked perspective. Creating this visual trick of relentless flow and seamless transitions from one scene to the next was a technical challenge for both rider and cinematographer, and it required intense planning and dedication from the entire team to work through these problems.

 

Korbinian Engstler – Insomnia 

Korbi is back! Der junge Allgäuer präsentiert mit Insomnia ein extrem stylischen Video, dass seinen Style mit schönen Aufnahmen kombiniert. Sein erstes großes Projekt hat er zusammen mit David Karg und Moritz Hübner auf seinen Homespots und im Bike Park Sölden gefilmt. Steeze, Flow und fette Aufnahmen in einem Video!

INSOMNIA features Korbinian „Korbi“ Engstler’s very own riding style and the visual experimentation of both filmmakers David Karg and Moritz Hübner in a piece of motion picture content that is rather unconventional for the bike industry and probably a bit too long for Instagram.

 

Girls gotta eat dirt

Delilah Cupp, Clare Hamilton und Avra Saslow zeigen uns in Girls gotta eat dirt wie viel Spaß Radfahren macht. Hier gibts Action auf den Trails, Bier, Bodenproben und drei sympathische Charaktere. 

The story of three best friends, roommates, and riding partners with a taste for the finer things. And plenty of dirt on their jorts.

 

Mark Matthews – Blueprint

Mark Matthews nimmt uns mit in den kanadischen Wald und zeigt uns die Entstehung eines Trails. In Blue Print kombiniert Matthews zusammen mit seinen Freunden die Arbeit die in der Erschaffen einer neuen Line steckt und hält das ganze in spannenden Aufnahmen fest. Good Vibes und schöne Landschaft garantiert.

Blueprint started with a simple idea – to show sections of trail come to life before the viewer’s eyes. Once we broke ground here in Cumberland, BC, the abundance of good dirt was the ultimate inspiration to challenge ourselves to build something that pushed our creativity further than we had planned. The corners were just asking to get stacked bigger, faster, and smoother! We visualized, developed, and pushed the limits to create something special for all riders to enjoy: a hand-built, blue square level flow trail you’ll want to lap all day long.

 

Markus Eder – The Ultimate Run

Sorry. Es ist kein Mountainbike Video, aber The Ultimate Run war ein absolutes Action-Sports Highlight in 2021. Markus Eder geht auf seinen Ski über Grenzen hinaus und lässt dabei seine extremen Tricks und Sprünge viel zu leicht aussehen. The Ultimate Run macht Laune auf Wintersport und Hohe Berge!

“Sometimes my mind goes kind of crazy about skiing and I ask myself, what if…?” – Markus Eder What if you could link every powder turn, every rail, every cliff drop, every comp run and every kicker nailed into one ultimate run? Well, Markus Eder did just that in ‘The Ultimate Run’! This is Markus’ Opus Magnum, a medley of face shots, massive tricks and even bigger drops, which was documented by Innsbruck based production company Legs of Steel over the past two years. Markus has been visualizing the ultimate run since 2015. It may look like a simple undertaking in the final edit, but for arguably the most versatile skier on the planet, it meant taking his skill levels in every form and style of contemporary freeskiing to the next level.

 

 

Das neue Canyon Torque – Freeride, Enduro, Bike Park, Downhill?

Lange haben wir gewartet, jetzt ist endlich da. Die Koblenzer gehen mit dem beliebten Freeride Bike in die nächste Runde. Das Canyon Torque hat eine ordentliche Modernisierung bekommen, es ist länger und flacher, aber bleibt sich treu und wird auch weiterhin neben den Twenty-Niner und Mullet Varianten als 27″ Modell auf den Trails unterwegs sein.

Wer in den letzten Wochen aufgepasst hat, wird das neue Torque schon bei der Red Bull Rampage und im neuen Tomas Lemoine Video gesehen haben. Immer wieder gab es was zu sehen, aber niemand wusste wann es die Details und das Rad endlich zu kaufen gibt. Nun ist es soweit. Canyon hat uns mit den Infos zum Release versorgt und hier findet ihr nun alles was es zum neuen Torque zu erzählen gibt.

Das Torque gehört schon seit Jahren zum Line Up des Koblenzer Direktversenders. Konstruiert für große Sprünge, steile Abfahrten und fette Drops, kam das Torque unter anderem mit Ausstattungs-Namen wie Dropzone und Whipzone auf den Markt. Nach ein paar Jahren Pause kam 2018 der Reboot und Canyon präsentierte den Freerider mit einer neuen Geometrie, 27,5″ Laufrädern, Carbon Hauptrahmen und Aluminium Hinterbau.

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2022 geht es nun endlich in die nächste Runde und Canyon scheint dazu gelernt zu haben. Denn das Torque hat nun eine wirklich moderne Geometrie verpasst bekommen. Es ist länger, flacher und rollt auf 29″ Laufrädern. Das sollte Enduro Fans freuen, denn das Torque hat auch schon in der EWS einige Rennen hinter sich gebracht.

Wer aber eher zu den Park Rats gehört und nicht unbedingt 29″ braucht, der kann sich auf die Mullet, oder die 27,5″ Variante mit sogar 180mm Federweg freuen. Und falls ihr noch eine Doppelbrücke daheim liegen habt, die dürft ihr nun auch gerne auf euer Torque packen. Also irgendwie Back to the Roots, aber mit moderner Geometrie und tollen Komponenten. Freeride ist wohl doch nicht tot.

Canyon Torque
Tomas Lemoines Canyon Torque. Die extreme Farbkombination gibt es auch zu kaufen.

Starten wir wie immer mit der Optik. Hier hat sich auf den ersten Blick gar nicht so viel verändert. Natürlich fällt einem die aggressivere Geometrie und die Veränderung an der Dämpferaufhängung auf, ansonsten ist sich das Torque aber sehr treu geblieben. Farblich gibts natürlich wieder einiges geboten. Von den klassischen Canyon Schwarz und Weiß Modellen, gibts dieses Jahr aber auch ein schickes Gelb und Grün. Wer es richtig krachen lassen mag, sollte sich mal das Modell mit der Tomas Lemoine Signature Farbgebung anschauen. Hier knallt Pink, Türkis auf Lila mit gelben Decals, passend zum Stratos/Alien Style von Lemoine.

Passend zum Freeride und Enduro Charakter des Torque gibt es natürlich einen Mount für Flaschenhalter am Unterrohr und nun auch eine Möglichkeit um Tools unter dem Oberrohr zu befestigen. Dazu kommt ein Kunststoffschutz under dem Tretlager und ein Kettenstrebenschutz.

Neu sind auch die komplett innenverlegten Kabel und Leitungen. Die Vorgängermodelle setzten noch auf den Kabelkanal am Unterrohr der mit einer sehr langen Kunststoff Abdeckung versehen war. Das hatte zwar den Vorteil, dass man leicht an die Leitungen kam und das komplette Unterrohr vor Steinschlägen und ähnlichem geschützt war, jedoch sieht die neue Variante wesentlich schlichter und moderner aus.

Canyon Torque
Leider ist die Bike Park Saison schon vorbei. Wir hätten Bock auf ein Paar Runden mit dem Torque

Geometrie und Kinematik – flach und lang

Ja. Die Koblenzer sind nicht unbedingt dafür bekannt ihren Rädern die modernste Geometrie zu verpassen. Dafür fühlt man sich aber immer schnell auf einem Canyon wohl und vor allem für Einsteiger hat eine weniger überfordernde Geometrie Vorteile.

Beim Torque geht es aber nun doch in eine aggressive Richtung. Ähnlich wie beim Downhill Bike Sender wird es hier lang und flach. Schauen wir uns den Reach in der Größe L an, kommt dieser auf ganze 490mm. Das Vorgängermodell war da noch ganze 30mm kürzer. Auch der Lenkwinkel ist nun 1,5° flacher und kommt auf 63,5°/64°. Die Kettenstreben bleiben weiterhin verspielt kurz. In der 27,5″/Mullet Variante liegt diese bei 435mm und bei der 29″ Variante bei 440mm.

Der Federweg der Gabel ist übrigens Abhängig von der Wahl der Laufradgrößen. Wer auf 29″ oder Mullet setzt bekommt 170mm an der Front. Für die wendigen 27,5″ User gibts 180mm. Der Dämpfer bleibt unabhängig von der Laufradgröße bei 175mm.

Wenn es mit dem Torque in den letzten Jahren bergauf ging, wurde einem schnell klar, dass Canyon hier zu 90% Wert auf die Downhill Performance gelegt hat. Der Sitzwinkel lag bei 74° und wir nun dem Trend entsprechend steiler. Der effektive Winkel liegt bei ca. 78°.

Tripple Phase Suspension

Auch beim neuen Torque wird wieder auf die im dem World Cup erprobte Tripple Phase Suspension gesetzt. Dieses Fahrwerkdesign setzt sich aus vielen Punkten zusammen und sorgt dafür, dass das Fahrwerk in den ersten Millimetern des Federwegs besonders leicht anspricht um Traktion zu generieren. Sobald es in den mittleren Federweg steht das Fahrwerk wie eine Plattform. Dies soll ordentlich Geschwindigkeit generieren und auf Sprüngen ordentlich Pop bieten. Der progressive Verlauf der Federkennlinie zum Ende hin soll ein Durchschlagen des Dämpfers verhindern und eine ideale Ausnutzung der Federwegs-Reserven ermöglichen. Im Gegensatz zu den Vorgängermodellen soll die Kinematik nun wesentlich progressiver sein und dafür sorgen, dass das Fahrwerk härter gefahren werden kann und bei extremen Schlägen seltener durchschlagen kann.

Auch am Anti Squat wurde gefeilt. Durch das Sammeln von Daten und der Nutzung des ShapeShifters in der EWS, konnten diese Werte auch in der Entwicklung des Torques berücksichtigt. Das Thema „Effizienz beim Pedalieren“ bei einem Long-Travel Bike wie dem Torque ist durchaus zu beachten. Während sich die Anti-Squat-Werte auf den ersten Blick kaum verändert haben, soll die Erhöhung des Anti-Squat um den SAG-Punkt (bei 30 % Federwegs-Ausnutzung) einen großen Unterschied machen. Diese Erhöhung verbessert laut Canyon die gesamte Performance beim Pedalieren. Und dank der schnellen Abnahme des Anti-Squat nach dem SAG-Punkt sollen Canyons Ingenieure die negativen Auswirkungen des Pedalrückschlags auf dem Trail minimieren können.

Finale Ligure

Komponenten und Ausstattung

Typisch Canyon hat man auch bei den neuen Torque Modellen eine bunte Auswahl an Modellen. Von 650B, Twenty-Ninern, Mullet Carbon, oder Alu Varianten gibt es einiges an Auswahl. Wie auch schon vom Vorgängermodell gibt es dieses mal wieder eine Fabio Wibmer Signature Edition mit Öhlins Fahrwerk und Magura MT7 Scheibenbremsen.

Es ist übrigens nicht Möglich die Laufräder einfach zu tauschen und sich aus einem 29″ ein Mullet zu bauen. Das CF8 Mullet und das Fabio Wibmer Mullet verfügen über einen anderen Hinterbau und haben somit eine auf die gemischte Laufradgrößen angepasste Geometrie. Wer jedoch häufig im Bike Park unterwegs ist, kann sich laut Canyon auch eine Downhill Gabel an sein Torque montieren. Man sollte nur nicht die Montage von Fork Bumpern vergessern. Außerdem sollte die Höhe zwischen Achse und Gabelkrone beachtet werden und ggf. eine Verringerung des Federwegs auf 190 mm oder 180 mm in Erwägung gezogen werden, damit Lenkwinkel und Tretlager- höhe stimmen.

Auch der Preis scheint fair zu sein. Das Canyon Torque CF9 Top Modell ist für 5.799 Euro erhältlich und kommt mit Fox Factory Fahrwerk und Shimano XTR Komponenten. Wer etwas weniger ausgeben mag, sollte sich das Torque 5 anschauen. Hier gibts schon für 2.699 Euro eine Rockshox Zeb, Shimano Deore Komponenten und eine tolle Bereifung. Für uns klingt das recht fair und perfekt für den Einstieg in den Gravity-orientierten Sport.

Canyon Torque 5Canyon Torque 6Canyon Torque CF 7Canyon Torque CF 8Canyon Torque CF Fabio WibmerCanyon Torque CF9

Rahmen: Canyon Torque Al
Gabel: Rockshox Zeb Select
Dämpfer: Rockshox Super Deluxe Select
Schaltung: Shimano Deore (10-51Zähne)
Bremsen: Shimano Deore (203/203mm)
Laufräder: Raceface AR30, MT400
Reifen: Maxxis Assegai 2.5 Maxxgrip EXO+, Maxxis Minion DHRII 2.4 Maxxterra, DD
Laufradgröße: 650B, 29″
Gewicht: 16,4kg (Herstellerangaben)
Preis: 2.699 Euro

Canyon Torque

Rahmen: Canyon Torque AL
Gabel: Fox 38 Performance
Dämpfer: Fox Float X2 Performance
Schaltung: Shimano SLX
Bremsen: Shimano SLX (203/203mm)
Laufräder: DT Swiss FR2070
Reifen: Maxxis Assegai 2.5 Maxxgrip EXO+, Maxxis Minion DHRII 2.4 Maxxterra, DD 
Laufradgröße: 650B, 29″
Gewicht: 16,1kg (Herstellerangaben)
Preis: 3.199 Euro

Rahmen: Canyon Torque CF
Gabel: Rockshox Zeb Select+
Dämpfer: Rockshox Super Deluxe Select+
Schaltung: Sram GX (10-52 Zähne)
Bremsen: Sram Code R (200/200mm)
Laufräder: DT Swiss FR2070
Reifen: Maxxis Assegai 2.5 Maxxgrip EXO+, Maxxis Minion DHRII 2.4 Maxxterra, DD
Laufradgröße:
Gewicht: 15,5kg (Herstellerangaben)
Preis: 3.699 Euro

Canyon Torque

Rahmen: Canyon Torque CF
Gabel: Fox 38 Performance Elite
Dämpfer: Fox DHX2 Performance Elite
Schaltung: Shimano XT (10-51 Zähne)
Bremsen: Shimano XT (203/203mm)
Laufräder: DT Swiss FR560/350
Reifen: Maxxis Assegai 2.5 Maxxgrip EXO+, Maxxis Minion DHRII 2.4 Maxxterra, DD
Laufradgröße: Mullet
Gewicht: 15,8 kg (Herstellerangaben)
Preis: 4.499 Euro

Canyon Torque

Rahmen: Canyon Torque CF
Gabel: Öhlins RXF38
Dämpfer: Öhlins TTX22M
Schaltung: Sram X01 mit GX Kassette (10-52Zähne)
Bremsen: Magura MT7 (203/203mm)
Laufräder: DT Swiss Fr560/350
Reifen: Continental Baron 2.4 Apex, Continental Kaiser 2.4 Apex
Laufradgröße: Mullet
Gewicht: 15,6 kg (Herstellerangaben)
Preis: 5.499 Euro

Canyon Torque

Rahmen: Canyon Torque CF
Gabel: Fox 38 Factory
Dämpfer: Fox Float X2 Factory
Schaltung: Shimano XTR (10-51Zähne)
Bremsen: Shimano XTR (203/203mm)
Laufräder: DT Swiss Fr560/240EXP
Reifen: Maxxis Assegai 2.5 Maxxgrip EXO+, Maxxis Minion DHRII 2.4 Maxxterra, DD
Laufradgröße: 650B, 29″
Gewicht: 14,7 kg (Herstellerangaben)
Preis: 5.799 Euro

Also um ganz ehrlich zu sein. Wir hatten nicht unbedingt mir so einer extremen Modernisierung des Canyon Torque gerechnet. Der sehr lange Reach und der flache Lenkwinkel dürfte das Torque zu einer Downhill-Maschine machen und in Verbindung mit 170 – 180 mm Federweg einiges an Reserven bieten. Außerdem gefallen uns die unterschiedlichen Varianten. Ob Mullet, 27,5″, oder 29″ – hier sollte für jeden was dabei sein. Schade ist nur, dass man zum Beispiel das Twenty-Niner nicht einfach auf Mullet umrüsten kann. Hier wäre für die Zukunft eine Alternative interessant. Weil das würde das Torque zu einer unglaublich vielseitige Plattform machen.

Canyon Torque
Thomas Genom und sein Torque mit Doppelbrücke. So ähnlich war das ganze auch schon bei der Rampage zu sehen

 

Das neue Eminent Drive High Pivot E-Mountainbike

In einer Zeit wo es als Hersteller zum guten Ton gehört ein E-Bike im Sortiment zu haben, darf natürlich auch bei der Kanadischen Kleinschmiede Eminent kein E-Mountainbike fehlen. Diese bringen gleich zwei Varianten auf den Markt und verzichten dabei natürlich nicht auf ihr futuristisches Design und verpassen dem neuen Eminent Drive noch ein High-Pivot Fahrwerksdesign.

Eminent ist ein relativ kleiner Hersteller aus San Marcos in Kalifornien. Die kleine Schmiede ist für ihr futuristische Design bekannt und hatte bisher nur das Onset in drei unterschiedlichen Federwegs Varianten im Angebot. 2022 wird sich das jedoch ändern.

Mit dem Eminent Drive präsentieren sie ein optisch sehr gelungenes High Pivot E-Mountainbike. Das Drive wird ein zwei Varianten mit unterschiedlichem Federweg geben. Das Drive LT verfügt über 150mm an der Front und 140mm am Heck. Die MT Variante wird für den Enduro Einsatz vorgestellt und hat deshalb 20mm mehr Federweg. Beide Modelle rollen auf 29″ Laufrädern, verfügen über den neuen Shimano EP8 und haben eine Geometrieverstellung.

Eminent E-Bike

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Optisch ist das Design des Eminent Drive definitiv sehr auffällig. Zwar sehen wir immer häufiger High-Pivot Mountainbikes auf den Trails, jedoch verpasst Eminent seinem E-Bike eine spannende und futuristische Linienführung und zwei knallige Farbkombinationen. Das LT und das MT sind in Navy-Türkis-Glanz und in Olive-Tan-Glanz erhältlich.

In dem 29″ Carbon Rahmen findet sich auf dem Unterrohr Platz für eine Trinkflasche und Zubehör. Aber auch einiges an Schutz wird geboten. Im Bereich des Tretlagers befindet sich ein breiter Kunststoff Rahmenschutz und der Kettenstrebenschutz bedeckt fast die komplette Strebe. Dieser wird sogar bis zum Idler Pulley gezogen was uns ziemlich gut gefällt.

Eminent Drive

Geometrie und Kinematik

Das Drive LT und MT wird es ausschließlich als Twenty-Niner Varianten und in den Größen M-XL geben.

In diesem Fall konzentrieren wir uns mal auf die langhubige Vriante. Das MT verfügt über 170mm an der Front und 160mm am Heck und soll der perfekte Begleiter für alle E-Enduro Fans sein. Dabei überschreitet das Drive MT aber mit seine Geometrie keine Grenzen und ist modern, aber nicht überfordernd. Der Reach in der Größe L liegt bei 485mm und wir mit einer Kettenstrebe von 440mm und einem auf jeweils 65°, oder 64,5° verstellbaren Lenkwinkeln kombiniert. Der Radstand liegt bei 1253mm und der Sitzwinkel von 77° dürfte im Uphill von Vorteil sein.

MLXL
TOP TUBE LENGTH599MM634MM666MM
REACH446MM476MM506MM
HEAD TUBE LENGTH110MM120MM130MM
HEAD TUBE ANGLE (steep)646464
HEAD TUBE ANGLE (slack)63.563.563.5
SEAT TUBE LENGTH430MM450MM450MM
SEAT TUBE ANGLE (steep)76.276.276.2
SEAT TUBE ANGLE (Slack)767676
BOTTOM BRACKET HEIGHT (Steep)343MM343MM343MM
BOTTTOM BRACKET HEIGHT (Slack)336MM336MM336MM
STACK634MM644MM653MM
WHEEL BASE1274MM1261MM1295MM
CHAIN STAY440MM440MM440MM
STAND OVER726MM726MM726MM
FORK AXLE TO CROWN577MM577MM577MM
FORK OFFSET44MM44MM44MM

Kinematik und High-Pivot Design

2021 ist das Jahr des High-Pivot. Der Vorteil dieses Dämpfer Designs ist ganz klar der veränderte Achsweg der Hinterbaus. Dieser verläuft beim Einfedern nicht zum Fahrrad hin, sondern in einer Kurve nach hinten weg um erst in den letzten Millimetern zum Fahrrad. Der Vorteil ist ganz klar, dass das „Hängenbleiben“ im Gelände verringert wird und mehr Geschwindigkeit generiert werden kann. Ein Nachteil des High-Pivots ist der so entstehende Pedalrückschlag und eine extreme Kettenspannung beim Einfedern. Dieser kann mit einem Idler Pulley (Ein kleines Kettenritzel, dass im Bereich des Drehpunkts befestigt wird) verhindert werden. Die Kette wird somit von Kettenblatt nach oben über den Pulley geleitet und wird somit beim Einfedern weniger gelängt. Sie kann den entstandenen Belastungen aufgrund des High Pivots gerecht werden. Bei anderen Herstellern ist uns oft aufgefallen, dass dieses Design wirklich sehr gut funktioniert und fast schon zu wenige Feedback an die Pedale weiterleitet. Ob das auch bei dem Eminent E-Mountainbike der Falls ist, können wir nicht beurteilen, da wir bisher noch kein Test-Modell zur Verfügung gestellt bekommen haben.

Bei den unmotorisierten Modellen verbaut Eminent eine sogenannte schwimmende Halterung für die Bremse am Hinterbau. Denn beim Einfedern des Hinterbaus rotiert das Ausfallende entgegengesetzt und würde somit die Bremsposition und Performance verändern. Bei den elektrischen Drive Modellen ist dies nun nicht mehr nötig da das Ausfallende automatisch schwimmend wird und auf einen Anti Rise von ca. 30% kommen soll. Durch das weglassen der schwimmenden Halterung entsteht nun auch Platz für 203mm Bremsscheiben. Klingt nach einer Win Win Situation. Im folgenden Video veranschaulicht Eminent das Bremsdesign der Hinterbauten nochmal ganz schön.

Ausstattung und Komponenten

Die Ausstattung der Drive Modelle variiert von Fox Performance Fahrwerken bis Fox Factory Komponenten. Alle Modelle kommen jedoch mit dem neuen Shimano EP8 Motor und einem Custom 504Wh Akku.

Eminent Drive MT

Eminent Drive MT ProDrive MT AdvancedDrive MT Comp
FRAMEEminent Onset (160mm)Eminent Onset (160mm)Eminent Drive (160mm)
HEADSETFSAFSAFSA
FRONT FORKFox Factory 38 Grip2 170, 44mm offsetFox 38 Performance Elite Grip2 170, 44mm offsetMarzocchi Bomber Z1 Grip 170, 44mm offset
REAR SHOCKFox Factory X2, 230 x 60Fox Performance Elite Float X 230 x 60Fox Float X Performance 230 x 60
CRANKSXTR M9100 - Front Crank w/34T chainringXT M8100 - Front Crank w/34T chainringDeore 6100 - Front Crank w/34T chainring
REAR DERAILLEURXTR M9100 - 12 spd rear derailleurXT M8100 - 12 spd rear derailleurShimano BB92
SHIFTERXTR M9100 - 12 spd shifterXT M8100 - 12 spd shifterSLX M7100 - 12 spd rear derailleur
CHAINXTR M9100 - 12 spd chainXT M8100 - 12 spd chainSLX M7100 - 12 spd shifter
CASSETTEXTR M9100 - 12 spd cassetteXT M8100 - 12 spd cassetteDeore M6100 - 12 spd chain
CHAIN GUIDEIntegrated Top GuideIntegrated Top GuideDeore M6100 - 12 spd cassette
BRAKESTRP DHR EVO 4 Piston - F & RTRP Trail EVO 4 Piston - F & RTRP Slate 4 Piston - F & R
BRAKE ROTORSTRP Rotors 203 - F & RTRP Rotors 203 - F & RTRP Rotors 203 - F & R
HANDLEBARPro Taper Carbon 810mm 25mm rise x 35mm dia.Pro Taper Carbon 810mm 25mm rise x 35mm dia.Pro Taper Aluminum 810mm 25mm rise x 35mm dia.
STEMRaceface Turbine 40mm x 35mm dia.Raceface Turbine 40mm x 35mm dia.Raceface Turbine 40mm x 35mm dia.
GRIPLizard Skins charger EVOLizard Skins charger EVOLizard Skins charger EVO
SEAT POSTKS Rage 34.9KS Rage 34.9KS Rage 34.9
SADDLEWTB Volt CompWTB Volt CompWTB Volt Comp
WHEELSCrankbrothers Synthesis Enduro I9 CarbonCrankbrothers Synthesis Enduro I9 AlloyCrankbrothers Synthesis Enduro Alloy
TIRESMaxxis Assegai 2.5 F & DHRII 2.4 RMaxxis Assegai 2.5 F & DHRII 2.4 RMaxxis Assegai 2.5 F & DHRII 2.4 R
TORQUE TOOLTopeak Hexus II & 5N/M Torque BoxTopeak Hexus II & 5N/M Torque BoxTopeak Hexus II & 5N/M Torque Box
SHOCK PUMPValiant Shock PumpValiant Shock PumpValiant Shock Pump

Eminent Drive LT

Drive LT ProDrive LT AdvancedDrive LT Comp
EEminent Drive (140mm)Eminent Drive (140mm)Eminent Drive (140mm)
HEADSETFSAFSAFSA
FRONT FORKFox Factory 36 Fit4 150, 44mm offsetFox Performance Elite 36 Fit4 150, 44mm offsetFox Rhythm 36 Grip 150, 44mm offset
REAR SHOCKFox Factory Float X 210 x 55Fox Performance Elite Float X 210 x 55Fox Performance DPS 210 x 55
MOTOR & BATTERYShimano EP8 & 504W Battery w/chargerShimano EP8 & 504W Battery w/chargerShimano EP8 & 504W Battery w/charger
CRANKSXTR M9100 - Front Crank w/34T chainringXT 8100 - Front Crank w/34T chainringDeore 6100 - Front Crank w/34T chainring
REAR DERAILLEURXTR M9100 - 12 spd rear derailleurXT M8100 - 12 spd rear derailleurSLX M7100 - 12 spd rear derailleur
SHIFTERXTR M9100 - 12 spd shifterXT M8100 - 12 spd shifterSLX M7100 - 12 spd shifter
CHAINXTR M9100 - 12 spd chainXT M8100 - 12 spd chainDeore M6100 - 12 spd chain
CASSETTEXTR M9100 - 12 spd cassetteXT M8100 - 12 spd cassetteDeore M6100 - 12 spd cassette
CHAIN GUIDEIntegrated Top GuideIntegrated Top GuideIntegrated Top Guide
BRAKESTRP DHR EVO 4 Piston - F & RTRP Trail EVO 4 Piston - F & RTRP Slate 4 Piston - F & R
BRAKE ROTORSTRP Rotors 203 - F & RTRP Rotors 203 - F & RTRP Rotors 203 - F & R
HANDLEBARPro Taper Carbon 810mm 25mm rise x 35mm dia.Pro Taper Carbon 810mm 25mm rise x 35mm dia.Pro Taper Aluminum 810mm 25mm rise x 35mm dia.
STEMRaceface Turbine 40mm x 35mm dia.Raceface Turbine 40mm x 35mm dia.Raceface Turbine 40mm x 35mm dia.
GRIPLizard Skins charger EVOLizard Skins charger EVOLizard Skins charger EVO
SEAT POSTKS Rage 34.9KS Rage 34.9KS Rage 34.9
SADDLEWTB Volt CompWTB Volt CompWTB Volt Comp
WHEELSCrankbrothers Synthesis Enduro I9 CarbonCrankbrothers Synthesis Enduro I9 AlloyCrankbrothers Synthesis Enduro Alloy
TIRESMaxxis Assegai 2.5 F & DHRII 2.4 RMaxxis Assegai 2.5 F & DHRII 2.4 RMaxxis Assegai 2.5 F & DHRII 2.4 R
TORQUE TOOLTopeak Hexus II & 5N/M Torque BoxTopeak Hexus II & 5N/M Torque BoxTopeak Hexus II & 5N/M Torque Box
SHOCK PUMPValiant Shock PumpValiant Shock PumpValiant Shock Pump

Wir halten das Eminent Drive für ein durchaus spannendes E-Mountainbike. Die Optik und das High-Pivot Design sind durchaus ansprechend und auch die verbauten Komponenten lassen keine Wünsche offen. Wir haben uns nur etwas über den relativ kleinen 504Wh Akku gewundert. Andere Hersteller verbauen mittlerweile 650Wh, 700Wh, oder sogar noch mehr. Ein Vorteil des kleineren Akkus ist natürlich das schlankere Rahmendesign und das geringere Gewicht.

Definitiv ein spannendes Mountainbike, dass einiges anders Macht als die Konkurrenz.

www.eminentcycles.com