Enduro World Champion Jack Moir fährt für Monster Energy

Shark Attack Jack fährt für Monster Energy. Der Canyon Collective Racer räumte 2021 auf den Enduro Strecken der Welt ordentlich auf und darf sich nun über einen neuen Sponsor und custom Helm freuen.

Der Ex-Downhill World Cup Racer Jack Moir wechselte 2020 zur Enduro World Series und legt seitdem eine der steilsten Karrieren der  Enduro Geschichte hin. 2021 holte sich der Australier fast überall Gold und konnte sich den Sieg im Gesamtklassement sichern. Monster Energy nimmt Moir nun unter Vertrag und passend zum neuen Sponsorship gibt es einen neuen Helm.

Obwohl Jack 2021 seine erste vollständige EWS gefahren ist, schaffte er es am Ende der Saison mit einem Vorsprung von über 500 Punkten auf Richie Rude sich den World Champion Titel zu sichern. Auf Platz drei landete der Vorjahressieger Jesse Mellamed.

RacePosPts
Vittoria EWS Tweed Valley4400
Michelin EWS Loudenvielle 21520
Met EWS Val di Fassa Trentino 21520
Vittoria EWS La Thuile 12450
Vittoria EWS La Thuile 21520
Met EWS Val di Fassa Trentino 12450
Bluegrass EWS Finale presented by Vittoria1520
Michelin EWS Loudenvielle 11520
EWS Crans-Montana10340

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Orbea Occam (LT) – Trailbike nun in zwei Varianten

Orbea präsentiert das neue Occam in gleich zwei Varianten mit unterschiedlichem Federweg und fast unendlichen Farbkombinationen. Das Occam mit 140 wird als reines Trail-Bike beworben und das Occam LT soll als Light-Enduro für eine Menge Spaß sorgen.

Das aktuelle Occam wurde 2020 von Orbea gelauncht und fand mit einer Kombination aus moderner Geometrie, leichtem Rahmen und starker Uphill-Performance zahlreiche Fans.

In dieser Saison bekommt das Trailbike einige Detailverbesserungen und mit dem Occam LT eine komplett neue Variante. Das klassische Occam bleibt bei 140mm Federweg, die LT Variante soll mit ihren 150mm Federweg als leichtes Enduro Bike etwas mehr Reserven bieten. Orbea will mit der 150mm Variante die Downhill-Performance des Occam pushen um Fahrern, die mehr Spaß bei der Abfahrt haben eine neue Plattform zu bieten – das kürzlich vorgestellte Rallon ist inzwischen nämlich ein rassiges Endurobike.

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Neues Wippen-Design

Orbea bringt ein neues, zweiteiliges Design für die Dämpferwippe von Occam und Occam LT. Weniger Bauteile bedeuten weniger Verbindungen und damit auch weniger Schrauben, die sich lösen können. Nebenbei haben die Spanier mehr Platz in der Achse geschaffen. So kann dort ein praktisches Multitool untergebracht werden, das von einem Magneten sicher festgehalten wird. Jedem Enduro- und Trail-Fahrer sollte das gefallen.

Mehr Dämpferhub und längere Gabel am LT

Die 10 mm Federwegsplus am Occam LT bekommt man durch einen Dämpfer mit mehr Hub – 55 mm, statt den 50 mm am normalen Occam. Passend dazu gibt’s dann auch an der Front eine Gabel mit 150 mm Federweg. Durch die neuen Fahrwerkskomponenten ändert sich auch die Geometrie, vor allem Lenk- und Sitzwinkel fallen im Vergleich zum Occam etwas flacher aus.

Für die Praxis noch bedeutender sind die Fahrwerkskomponenten selbst, die sich in ihrer Ausrichtung klar unterscheiden: Da wäre der Wechsel von der Fox 34 am Occam auf die deutlich steifere Fox 36 am Occam LT und auch die Auswahl der Dämpfer zeigt klar, wohin die Richtung geht. Neben Luftdämpfern mit Piggyback werden auch Coil-Dämpfer angeboten, was dank des progressiven Hinterbaus ebenfalls sehr gut funktionieren sollte. Ähnliches gilt für die übrigen Komponenten – ob nun die 4-Kolben Bremsen mit großen Scheiben oder Reifen mit robusterer Karkasse: Am Occam LT gibt’s deutlich mehr Reserven, auch wenn das natürlich mit etwas Mehrgewicht verbunden ist.

Drei LT Modelle mit Alu oder Carbon

Mit drei Occam LT Modellen geht Orbea an den Start, wobei sich auch sämtliche „normalen“ Occam Modelle schon ab Werk mit mehr Dämpferhub und längeren Gabeln ausstatten lassen. Die Auswahl ist groß, es gibt Modelle mit Alu- und Carbonrahmen und die Preise beginnen bei ca. 3.000 Euro.

Bei ausgewählten Modellen hat man außerdem dank Orbea MyO komplett freie Wahl, was die Rahmenfarbe angeht.

Orbea Occam M10 LTOrbea Occam M30 LTOrbea Occam H20 LT

Rahmenmaterial: Carbon
Dämpfer: Fox DHX2 Factory
Gabel: Fox 36 Factory Grip2
Schaltung: Shimano XT M8100
Bremsen: Shimano XT M8120 203/203 mm
Laufräder: Race Face Turbine R30

Preis: 5.699 Euro

Rahmenmaterial: Carbon
Dämpfer: Fox Float X Factory
Gabel: Fox 36 Performance
Schaltung: Shimano XT/SLX 12-fach
Bremsen: Shimano M6120 203/203 mm
Laufräder: Race Face Ar 30c

Preis: 3.999 Euro

Rahmenmaterial: Alu
Dämpfer: Fox Float X Performance
Gabel: Fox 36 Performance
Schaltung: Shimano SLX M7100
Bremsen: Shimano M6100 203/20 mm
Laufräder: Race Face AR 30c

Preis: 3.199 Euro

Neue Marke, neue Bikes – Scor macht Bock auf Action

Heute betritt eine neue Mountainbike Marke die Bühne, bei welcher der Spaß auf den Trails an erster Stelle steht. Scor ist ein noch junges Unternehmen, dass zusammen mit einigen spannenden Athleten gleich zwei neue Bikes mit zwei verschiedenen Federweg-Längen präsentiert

Scor besteht aus einem am Sport begeisterten Team aus Mountainbikern, die gleichzeitig Ingeneure, Industriedesigner und Bike-Nerds sind. Diese Truppe hat in Grenchen, am Fusse des Schweizer Juras fuß gefasst und sich zur Philosophie genommen hochwertige Mountainbikes zu designen und entwickeln.

Die junge Marke schließt sich der BMC Group an und versucht dabei einen sehr freien, kreativen Ansatz mit der Leidenschaft begeisterter Enduro- und Trail-Fahrer zu vereinen. Inspiriert von, und getestet auf den steilen, technischen Trails im Jura und dem für seine Jumpline bekannten Chaumont Bikepark, ist es der Anspruch von Scor, Bikes zu entwickeln, die dazu einladen, mit spielerischem Fahrverhalten die Kreativität auszuleben – egal ob auf Hometrails, im alpinen Gelände oder in Bikeparks.

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4060: SERIOUSLY. FUN. 

Egal ob Enduro, Trail oder Bikepark-Action – Das SCOR 4060 soll sich überall zuhause fühlen. Entwickelt vor dem Hintergrund der Idee eines verspielten und einfach guten Fahrgefühls, wurden Rahmengeometrie und Fahrwerk so konzipiert, dass sie in steilem und ruppigem Terrain Vertrauen schenken und trotzdem nichts an Spritzigkeit und Leichtigkeit einbüßen sollen.

Bei dem Design des Rahmens wurde viel Wert auf einen tiefen Schwerpunkt gelegt. Das Dämpfer Design soll mit einem neuen Aufbau und einer spannenden Kinematik am Boden kleben und in Kombination von einem langen Reach und einer kurzen Kettenstrebe für ordentlich Spaß und Sicherheit auf den Trails sorgen.

Score bietet das 4060 als reines Carbon-Fahrrad an. Der Hintergedanke ist einen steifer Rahmen aus hochwertigen Fasern für extreme Belastungen bei hohen Drops, Sprüngen und schneller Trail-Action zu bieten.

Beim Designen der neuen Bikes konnte der junge Schweizer Hersteller auf die langjährige Erfahrung und Ressourcen von BMC zugreifen. Schaut man sich die Prototypen genauer an, sieht man wie Score mit CNC gefrästen Hinterbauten und Dämpfer-Aufhängungen experimentieren konnten. Ein Privileg, dass vielen jungen Unternehmen so nicht zur Verfügung steht und mit Sicherheit einige Vorteile in der Planung bietet.

Ein Rahmen, zwei Federweg-Optionen.

Um das Bike perfekt auf Einsatzbereiche und individuelle Präferenzen anpassen zu können, kann der Rahmen wahlweise mit 160 mm oder 140 mm Federweg aufgebaut werden, indem man einen Dämpfer mit 62.5 oder 57.5 mm Hub verwendet. Der Flip-Chip und der winkelverstellbare Steuersatz sorgen dafür, dass bei beiden Optionen keine Kompromisse bei der Geometrie eingegangen werden müssen.

Die «Lower-Link Activated Virtual Pivot»-Kinematik in Verbindung mit langlebigen «Enduro Max»-Lagern sollen besten Grip und progressiven Support bieten. Der Rahmen ist sowohl mit Coil-, als auch Luft-Dämpfern Kompatib

Features

Sich das Leben auf dem Trail so leicht wie möglich zu machen – das war der Plan. Deshalb bietet das 4060 gut durchdachte Features, damit der Spass auf dem Bike kein jähes Ende findet.  

Eine Stash Box im Unterrohr stellt genügend Platz für ein Multitool und Reifen-Plugs zur Verfügung. Zusätzlich ist in der Stash Box ein Universal-Ersatz-Schaltauge (SRAM UDH) integriert. Die Montageösen am Unterrohr und an der Unterseite des Oberrohrs bieten saubere Befestigungslösungen für einen Flaschenhalter und weiteres Zubehör, ohne den Rahmen zu zerkratzen.  

Auch spannend ist, dass Score komplett auf Decals am Rahmen verzichtet und diese aber zum individuell gestalten anbietet. Es gibt zwei Frameprotection-Kits mit dem Score Logo versehen sind, ansonsten kann man sich sein eigenes gestalten und dem Rahmen nicht nur einen modernen Touch verpassen, sondern auch vor Umwelteinflüssen zu schützen.

4060 – Modelle

4060 LT GX4060 LT NX4060 ST GX4060 ST NX

  • 160 MM REAR | 170 MM FRONT TRAVEL | 29” WHEELS
  • FOX 38 FACTORY GRIP2 / FLOAT X2 FACTORY SUSPENSION
  • SRAM GX EAGLE DRIVETRAIN | SRAM CODE RSC BRAKES
  • DT SWISS XM 1700 SPLINE WHEELSET
  •  MAXXIS ASSEGAI 29X2.5” 3C MAXXGRIP EXO+ TR / DISSECTOR 29×2.4” 3C MAXXTERRA DD TR TIRES
  •  SCOR CARBON BAR | BURGTEC ENDURO MK3 STEM
  •  BIKEYOKE DIVINE DROPPER | FIZIK TERRA ALPACA SADDLE
  •  EUR 6’299

Scor

  • 160 MM REAR | 170 MM FRONT TRAVEL | 29” WHEELS
  •  ROCKSHOX ZEB SELECT / SUPER DELUXE SELECT+ SUSPENSION
  •  SRAM NX EAGLE DRIVETRAIN | SRAM CODE R BRAKES
  •  XDX-530 WHEELSET
  •  MAXXIS ASSEGAI 29X2.5” 3C MAXXGRIP EXO+ TR / DISSECTOR 29×2.4” 3C MAXXTERRA DD TR TIRES
  •  SCOR ALLOY BAR | SCOR ALLOY STEM
  •  X-FUSION MANIC DROPPER | FIZIK TERRA ALPACA X5 SADDLE
  •   EUR 4’299

  • 140 MM REAR | 150 MM FRONT TRAVEL | 29” WHEELS
  •  ROCKSHOX PIKE ULTIMATE / SUPER DELUXE ULTIMATE SUSPENSION
  •  SRAM GX EAGLE DRIVETRAIN | SRAM CODE RSC BRAKES
  •  DT SWISS XM 1700 SPLINE WHEELSET
  •  MAXXIS ASSEGAI 29X2.5” 3C MAXXGRIP EXO / DISSECTOR 29×2.4” 3C MAXXTERRA EXO+ TIRES
  •  SCOR CARBON BAR | BURGTEC ENDURO MK3 STEM
  •  BIKEYOKE DIVINE DROPPER | FIZIK TERRA ALPACA SADDLE
  •  EUR 6’299

Scor

  • 140 MM REAR | 150 MM FRONT TRAVEL | 29” WHEELS
  •  ROCKSHOX PIKE SELECT / SUPER DELUXE SELECT+ SUSPENSION
  •  SRAM NX EAGLE DRIVETRAIN | SRAM CODE R BRAKES
  •  XDX-530 WHEELSET
  •  MAXXIS ASSEGAI 29X2.5” 3C MAXXGRIP EXO+ TR / DISSECTOR 29×2.4” 3C MAXXTERRA DD TR TIRES
  •  SCOR ALLOY BAR | SCOR ALLOY STEM
  •  X-FUSION MANIC DROPPER | FIZIK TERRA ALPACA X5 SADDLE
  •   EUR 4’299

Scor

4060 Z: SPASS. ELEKTRIFIZIERT. 

Neben dem 4060, stellt SCOR auch eine elektrifizierte Version vor – das 4060 Z.   

Durch Motor und Akku soll das verspielte Fahrgefühl bei SCOR nicht beeinträchtigt werden, sondern durch einen Power-Boost ergänzt werden. Um das Fahrverhalten und die dynamischen Eigenschaften beizubehalten, verfügt das 4060 Z über praktisch die gleiche Geometrie wie das unmotorisierte Bike. Gleiches Erlebnis, einfach mit Power für mehr Trails.

Der neueste EP8 Motor von Shimano packt mächtige 85 Nm Drehmoment in ein schlankes, Antriebspaket. Die kompakten Abmessungen und das moderne Rahmendesign halten den Schwerpunkt tief, genau dort, wo er sein sollte. Der schlanke 720Wh Akku sorgt für reichlich Power und somit sollte der nächsten Enduro Tour nichts im Wege stehen.

Das 4060 Z bietet die gleichen Features wie das 4060: einen Voll-Carbonrahmen, die «Lower Link Activated Virtual Pivot»-Kinematik mit langlebigen Enduro Max-Lagern, die Möglichkeit den Federweg und die Geometrie anzupassen und praktische Details wie die Montageösen für eine Wasserflasche und zusätzliches Zubehör.

4060 Z -Modelle

4060 Z LT XT4060 Z LT SLX4060 Z ST XT4060 Z ST SLX

  • 160 MM REAR | 170 MM FRONT TRAVEL | 29” WHEELS
  •  SHIMANO EP8 MOTOR | 720 WH BATTERY
  •  FOX 38E FACTORY GRIP2 / FLOAT X FACTORY SUSPENSION
  •  SHIMANO XT DRIVETRAIN | SHIMANO XT BRAKES
  •  DT SWISS H 1900 SPLINE WHEELSET
  •  MAXXIS ASSEGAI 29X2.5” 3C MAXXGRIP EXO+ TR / DISSECTOR 29X2.4” 3C MAXXTERRA DD TR TIRES
  •  SCOR CARBON BAR | BURGTEC ENDURO MK3 STEM
  •  BIKEYOKE DIVINE DROPPER | FIZIK TERRA ALPACA SADDLE
  •   EUR 8’299

  • 160 MM REAR | 170 MM FRONT TRAVEL | 29” WHEELS
  •  SHIMANO EP8 MOTOR | 720 WH BATTERY
  •  ROCKSHOX ZEB SELECT / SUPER DELUXE SELECT SUSPENSION
  •  SHIMANO SLX DRIVETRAIN | SHIMANO DEORE BRAKES
  •  XDH-130 WHEELSET
  •  MAXXIS ASSEGAI 29X2.5” 3C MAXXGRIP EXO+ TR / DISSECTOR 29X2.4” 3C MAXXTERRA DD TR TIRES
  •  SCOR ALLOY BAR | SCOR ALLOY STEM
  •  X-FUSION MANIC DROPPER | FIZIK TERRA ALPACA X5 SADDLE
  •   EUR 6’299

Scor

  •  140 MM REAR | 150 MM FRONT TRAVEL | 29” WHEELS
  • SHIMANO EP8 MOTOR | 720 WH BATTERY
  •  FOX 38E FACTORY GRIP2 / FLOAT X FACTORY SUSPENSION
  •  SHIMANO XT DRIVETRAIN | SHIMANO XT BRAKES
  •  DT SWISS H 1900 SPLINE WHEELSET
  •  MAXXIS ASSEGAI 29X2.5” 3C MAXXGRIP EXO+ TR / DISSECTOR 29X2.4” 3C MAXXTERRA DD TR TIRES
  •  SCOR CARBON BAR | BURGTEC ENDURO MK3 STEM
  •  BIKEYOKE DIVINE DROPPER | FIZIK TERRA ALPACA SADDLE
  •   EUR 8’299

Scor

  • 140 MM REAR | 150 MM FRONT TRAVEL | 29” WHEELS
  •  SHIMANO EP8 MOTOR | 720 WH BATTERY
  •  ROCKSHOX ZEB SELECT / SUPER DELUXE SELECT SUSPENSION
  •  SHIMANO SLX DRIVETRAIN | SHIMANO DEORE BRAKES
  •  XDH-130 WHEELSET
  •  MAXXIS ASSEGAI 29X2.5” 3C MAXXGRIP EXO+ TR / DISSECTOR 29X2.4” 3C MAXXTERRA DD TR TIRES
  • SCOR ALLOY BAR | SCOR ALLOY STEM
  •  X-FUSION MANIC DROPPER | FIZIK TERRA ALPACA X5 SADDLE
  •   EUR 6’299

Scor

VIDEO: Jasper Jauch fährt die steilste World Cup Strecke auf seinem Trail Bike

Youtuber und Ex-World Cup Racer Jasper Jauch lässt es sich nicht nehmen die steilste World Cup Strecke der Welt zu fahren. Der Santa Cruz Fahrer begibt sich jedoch nicht mit seinem Downhill Bike auf die steile Strecke, sondern ist auf seinem 170mm Nomad mit 27,5″ Laufrädern unterwegs. 

Ich war lange nicht mehr in Portes du Soleil. Zu lange… Früher bin in ich jedes Jahr mindestens eine Woche in Morzine gewesen und bin die ganzen Täler mit ihren Bikeparks abgeklappert. Dabei hat sich die Tradition eingeschlichen immer einemal nach Champery zu Gondeln und die super steile, berühmt berüchtigte Weltcup Strecke einmal runter zu rollen. Mitllerweile ist die deutlich entschärfter gebaut, allerdings bleibt sie sehr steil. Film ab!

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TEST: Bontrager Line Pro Laufradsatz – Teures Upgrade, dass sich lohnt?!

Bontrager aus Waterloo ist vielen von euch sicher ein Begriff, setzt doch Trek, einer der ganz großen Namen der Bike Szene schon lange und erfolgreich auf Bontrager als Hausmarke und stattet seine Bikes damit aus. Wir konnten den Line Pro Laufradsatz und das Bits Multitool der Amerikaner testen. Mehr dazu in diesem Artikel. 

Der neue und weiterentwickelte Laufradsatz LINE 30 PRO wird vielversprechend umworben, gar schon als unzerstörbar betitelt und mit einer lebenslangen Garantie versehen…. hier ist man sich anscheinend seiner Sache sicher. Auch der hauseigene Prüfstand Namens „The Eriminator“ soll sich an den robusten Kohleringen die Zähne ausgebissen haben.

Ob dies alles nur eine gute Aufmache mit leeren Marketingversprechen ist, der Laufradsatz hält was er verspricht und vor allem ob er seinen Preis wert ist haben wir uns genau angesehen.

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Bontrage Line Pro

Was ist neu? Was wurde verbessert?

Wenn man die Innenbreite von 29mm mit anderen Herstellern vergleicht, merkt man schnell das dieses Maß voll im Trend der breiten Enduro- und Trail-Felgen liegt. Hier hat Bontrager erst mal nichts an den Line Pro 30 Laufrädern verändert. Man muss das Rad ja auch nicht jedes Mal komplett neu erfinden.

Was sehr wohl eine signifikante Verbesserung in Bezug auf Pannensicherheit der Reifen mit sich bringen soll ist das auf 4,6mm verbreiterte Felgenhorn, es sollte also der fiesen Schlange schwerer fallen uns einen Snakebite zu verpassen und uns den Tag zu vermiesen.

Der Vorgänger des LINE PRO 30 hatte noch den Ruf wie auch andere Carbon Laufräder sich eher steif und bockig zu fahren, dies soll sich durch das neue und flachere Felgendesign geändert haben…. somit sollte also einer geschmeidigen Abfahrt nichts mehr im Wege stehen.

Im Vergleich zum Vorgänger hat sich die Optik ebenfalls verändert, eher schlicht und mit weniger Aufklebern versehen kommt der LRS daher – uns gefällts gut.

Bontrage Line Pro

Bontrage Line Pro 30 – kurz und knapp

  • Größe: 27,5 oder 29 Zoll 
  • Achsmaße: 15×110, 12×148 mm Boost Standard
  • Material: OCLV Carbon
  • Freilauf: SRAM XD Freilauf (optional Shimano HG oder Micro Spline)
  • Naben: Rapid Drive
  • Speichen: 28x DT Swiss Comp Race
  • Scheibenaufnahme: 6Loch
  • Gewicht laut Hersteller 810g vorne, 950g hinten
  • Lebenslange Garantie /Carbon Care Programm
  • UVP: 1299,98 Euro

Lebenslange Garantie? Wie läuft das ab?

Die Garantie auf die Laufräder beinhaltet ein komplett Replacement oder eine kostenlose Reparatur innerhalb der ersten 2 Jahre nach dem Kauf bei jeglicher Beschädigung der Felgen.

Nach diesen 2 Jahren erhält man als Erstkäufer von Bontrager laut deren Angaben einen erheblichen Preisnachlass auf die Reparatur oder den Austausch der Carbon Laufräder nach einem selbstverschuldeten Schaden.

Schäden aufgrund Material- und Verarbeitungsfehler sind aber lebenslang durch das Carbon Care Wheel Loyalty-Programm abgesichert.

Bontrage Line Pro

Die Line Pro 30 in Aktion

Vor dem eigentlichen Test kommt allerdings erst die Bestückung der Felgen mit den Reifen…gar nicht so einfach mussten wir feststellen.

Es braucht schon einiges an Schmalz in den Armen, 2 helfende Hände oder einfach Glück einen Reifen erwischt zu haben welcher mit dem obersten Toleranzmaß gefertigt wurde um diesen über die Felgenhörner zu bugsieren.

Wenn es der Reifen drüber geschafft hat sitzt er allerdings stramm und es braucht nur wenig Dichtmilch um die Luft dauerhaft zuverlässig zu halten.

Für die Tour geben wir hier den Tipp sich stabile Plastikreifenheber zu besorgen da die von uns verwendeten Heber den Reifen nicht auf die Felge hieven ohne sich zu verwinden.

Nachdem die Reifen, in unserem Test ein Maxxis Assegai 2,5 vorne und ein Dissector 2,4 hinten sitzen und der Luftdruck gecheckt ist kann es losgehen um den LRS auf Herz und Nieren zu testen und ihn sicher nicht vor all den schönen Wurzeln und Steinen da draußen zu verschonen, schließlich haben wir es nicht mit Rennradfelgen zu tun.

Getestet haben wir auf verschiedensten Trails im bayerischen Wald, im Bikepark Geißkopf und in Saalbach/Leogang.

Es waren also alle Bedingungen und Untergründe, von Sand über Waldboden bis zu Steinfeldern alles dabei, um die Felgen in die Mangel zu nehmen.

Schon auf den ersten Abfahren haben wird den Laufradsatz vergessen, was für Ihn spricht wenn er unauffällig seine Dienste verrichtet und nicht durch eine zu harte Performance stört.

Wie erwähnt wurden die Felgen in ihrer Form und daher in ihrer Flexibilität verändert, sie sollen Schläge besser abfedern und so ein Fahrgefühl erzeugen was weniger an die alten Carbon Felgen erinnert.

In diesem Punkt kann man jedenfalls nichts bemängeln, die Felgen sind steif genug, um eine Linie perfekt zu treffen und in Kurven ordentlich Druck aufzubauen, dennoch nicht so hart, dass es einem die Hände von Lenker rüttelt… eine gelungene Balance wie wir finden.

Auch nach dem ersten ungewollten Durchschlag konnten sich keine Mängel auffinden lassen. Wo eine vergleichbare Alu Felge wahrscheinlich am Horn verbogen gewesen wäre, weißen die Carbon Ringe keine Verformungen auf.

Aller anfänglicher Skepsis zu trotz, die Felge zeigt außer Kratzer keinen Schaden. Es kam noch die ein oder andere unsanfte Begegnung mit Felsen und Steinen hinzu aber die LINE PRO 30 ließ das alles bis zum heutigen Tag ziemlich unbeeindruckt.

Ich Sachen Standfestigkeit und Durchschlagschutz kann man den Laufrädern ein „sehr gut“ attestieren.

Bontrage Felgen
Auf den verblockten Trails der Gegend bleiben Stürze nicht aus. Die Line Pro haben dieses Unglück zwar verkratzt, aber trotzdem gut überstanden.

Fazit zum Line Pro 30 Laufradsatz:

Sicherlich sind knapp 1300Euro ein Upgrade am Bike welches man sich 2mal überlegt, sind doch manche Alupedanten um einiges günstiger und vielleicht sogar leichter. Wenn ich allerdings an meine bisher zerstörten Alufelgen, die geschlitzten Reifen und den Frust und Ärger dabei denke – dann ist der LINE PRO 30 von Bontrager sicherlich eine Investition wert.

Was das Gewicht angeht würde ich lieber ein paar Gramm mehr in Kauf nehmen und einen stabilen sorglos Laufradsatz wie diesen fahren als Gewichtstuning zu betreiben und ständig defekte Teile und Platten zu beklagen.

Da wie wir finden Bontrager der Spagat zwischen Stabilität und Flexibilität hier sehr gut gelungen ist und sich die Laufräder sehr präzise und angenehm fahren lassen können wir diese mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Bontrage Line Pro
Unser Testfahrer Daniel hat die edlen Carbon Felgen ordentlich ran genommen.

Mehr Informnationen zu Bontrager findet ihr auf: www.trekbikes.com

GT Force – Enduro Race Bike mit neuen Features

GT präsentiert die neuste Variante der beliebten Force Serie. Das GT Force Carbon Enduro Bike ist ein reines Twenty-Niner mit überarbeiteter Geometrie und auf den Race-Tracks der Welt getesteten Performance. Alle Fakten zu dem neuen kalifornischen Schlitten findet ihr in diesem Artikel.

Der kalifornische Hersteller GT begann seine Laufbahn in den 70er mit der Entwicklung von BMX Rädern. Nach nur wenigen Jahren war die Marke in der Szene bekannt und stand für Haltbarkeit und holte einige Erfolge ein. Ab Mitte der 90er Jahre begann dann die Entwicklung von Full-Suspension-Bikes die bis heute ihre Früchte trägt. Martin Maes holte in der Enduro World Series einige Titel, Wyn Masters zieht die längsten Wheelies und Freerider wie Tyler Mccaul und Brage Vestavik gehen mit den Bikes an das absolute Limit.

2021 präsentiert das Kultunternehmen das erfolgreiche Enduro Bike und bringt mit dem Force Carbon einen reinen 29er mit renntauglicher Geometrie auf den Markt.

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GT Force

Optik und Features

Wie es sich schon vermuten lässt, ist das neue Force ein reines 29 Zoll Carbon Mountainbike. GT meint, dass die Rolleigenschaften der großen Laufräder das Maximum an Performance aus den Modellen holen kann.

Wir haben uns in den letzten Jahren schon an die knallige Kombination von dunklem Blau und gelben Decals gewöhnt. Bei den 2022 Modellen gibt es komplett neue und schlichtere Farbgebungen. Das Top Modell ist in einem glänzenden Indigo mit silbernen Decals erhältlich. Die günstigeren Varianten gibt es in Militär-Grün und einem Sand-Ton.

Wie es sich für ein Enduro Bike gehört, gibt es auch am Force einige klassische Features. Im Hauptrahmen finden wir den Bottle-Mount und ausreichen Platz um Tools und Werkzeug mit Straps zu verstauen.

Damit das Bike vor Umwelteinflüssen und der Kette geschützt ist, spendiert GT ein potentielles rundum sorglos Paket mit Kettenstrebenschutz, Custom Chainguide und Sitzstreben Schutz. Jedoch vermissen wir einen Kunststoffschutz am Unterrohr. Wir sind uns aber nicht zu 100% sicher ob dieser nicht vorhanden ist, da das in der uns vorliegenden Pressemitteilung nicht ersichtlich war.

Bei den Vorgängermodellen wurden Kabel und Züge noch außerhalb des Rahmens verlegt. Beim Force Carbon 2022 ist dies nun anders. GT verseht die Carbon-Boliden mit innenverlegten Kabelschächten was für eine saubere Optik sorgt und die Wartung und Montage trotzdem fast genauso angenehm gestalten soll.

Geometrie und Fahrwerk

Die neue Force Modelle wurde ordentlich überarbeitet und sind nun flacher und länger als die Vorgänger. Um das Handling im rauen Gelände zu optimieren haben die Kalifornier den Reach verlängert und den Vorbau verkürzt. Damit das Force laufruhig bei hohen Geschwindigkeiten bleibt, werden (wie schon erwähnt) nur noch 29″ Laufräder verbaut. Kombiniert man das ganze mit einem Lenkwinkel von 63,5°, einem Reach von 480mm und einer Kettenstrebenlänge von 445mm, sollte man ein laufruhiges und schnelles Enduro Bike bekommen.

Wenn wir schon bei der Kettenstrebe sind – GT verbaut beim Force 2022 einen Flip Chip an der Hinterachse mit der sich die Länge der Streben von 445mm auf 435mm verkürzen lässt. Dieses Feature könnte für die unterschiedlichen Fahrertypen durchaus interessant sein. Wer auf steilen und anspruchsvollen Trail ordentlich Gas geben will, fährt in der langen Konfiguration. Lasst ihr es lieber auf flowigen Bike Park Trails krachen, stellt ihr den Chip auf die kurze Variante.

GT Force

Wer sich in den letzten Monaten die neusten Modelle von anderen Herstellern angeschaut hat, wird gemerkt haben, dass der Trend zum High-Pivot Design mit Ketten-Umlenkung immer größer wird. Auch das Force übernimmt das das Downhill orientierte Fahrwerks-Design. Wir haben hier nun ein „High-Pivot“ Force mit Idler Pulley. Laut GT verbessert dieses Design die Performance um weiten. Auch der Pedalrückschlag und der Anti-Squat sollen dadurch verbessert werden. Wir konnten das neue Modell noch nicht Probefahren, schauen wir uns jedoch vergleichbare Fahrwerke der Konkurrent an, dürften die Kalifornier hier keinen Fehler gemacht haben.

Modelle und Ausstattung

Wie schon erwähnt wird das neue GT Force in drei verschiedenen Varianten und einem Frame-Set erhältlich sein. Das Top Modell kommt meinem einem Ultimate Fahrwerk aus dem Hause RockShox. An der Front arbeitet hier die steife Zeb Ultimate mit 170mm und am Heck der Super Deluxe mit 160mm Federweg. Passend zum Fahrwerk gibt es natürlich Sram Komponenten. Geschaltet wird mit der 12-Fach GX Eagle mit einer Übersetzung von 10-52 Zähnen.

Was am Downhill funktioniert, passt natürlich auch auf das Enduro Bike. Bei den Sram Code RSC Hydraulik-Bremsen setzen die Kalifornier auf große Bremsscheiben. An der Front haben wir 220mm und am Heck 200mm Centerline Scheiben.

GT Force

Was uns in den letzten Jahren gut gefällt, ist dass die Hersteller immer öfter Trail-taugliche Reifenkombinationen verbauen. Auch das Force kommt mit einer sehr sportlichen Kombi – Das Vorderrad rollt auf dem extrem griffen Maxxis Assegai und wir am Heck vom Maxxis Minion  DHR II. Beide natürlich tubeless ready.

GT Force Carbon Pro LE € 6,099 GT Force Carbon Pro € 4,999GT Force Carbon Elite € 3,899GT Force Carbon Frame

GT Force

GT Force
29 U Force Crb Pro DGR LG

GT Force
29 U Force Crb Elite TAN LG (SRAM)

GT Force
29 U Force Crb A/M Frm BBQ LG

Mit dem Gt Force Carbon 2022 präsentiert GT ein modernes Enduro Race Bike. Die überarbeitete Geometrie klingt mit dem neuen Fahrwerk extrem spannend und lässt einiges an Downhill Potential versprechen. Auch die Ausstattung klingt überlegt und sollte bei dem High-End Modell keine Wünsche offen lassen. Schauen wir uns die Komponenten genauer und an und halten uns vor Augen, dass wir hier ein modernes Carbon Enduro haben, dann wirkt der Preis äußerst attraktiv. Andere Hersteller bieten für 6,099 Euro deutlich weniger an.

Wir sind gespannt auf das Force und hoffen, dass wir euch das gute Stück in den nächsten Wochen etwas genauer vorstellen können und ein paar Runden auf unseren Hometrails drehen dürfen.

GT Force

Mehr Informationen zu GT findet ihr hier: www.gtbicycles.com

 

VIDEO: Ed Masters und Matt Walker präsentieren das neue Pivot Firebird

Matt Walker ermittelt gegen Es Masters aufgrund unerklärlicher Zusammenhänge von Eis und der Farbe Orange. Passend zum Launch des neuen Pivot Firebird gibt es wieder ein unterhaltsames Video der beiden lustigen Enduro Racer.

Just when we thought the case of the orange mystery bikes being ridden by Pivot Factory Racing was going cold, we ended up on the trail in hot pursuit. It was worth keeping the world waiting for the release of the newly redesigned, EWS-proven Pivot Firebird, purpose built for speed.

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