TEST: Norco Shore – Das pedalierbare Downhill Bike

Das Norco Shore gehört zur Freeride Szene wie Wade Simmons und Josh Bender. Mit 180mm Federweg, 27,5″ Laufrädern und einer sehr modernen Geometrie ist der Alu-Panzer für die krassesten Flat-Drops und Sends gewappnet. Ob das gute Stück auf ganzer Linie glänzt, oder ob es doch die ein oder andere Macke hat, erfahrt ihr hier. 

Das Norco Shore verschwand vor knapp 10 Jahren aus dem Katalog des kanadischen Herstellers. 2021 feierte der beliebte Freerider jedoch seine Renaissance in neuem Gewand und mit modernen Features. Mit 180mm Federweg und einem mehr als soliden Aluminium Rahmen schreit das Shore förmlich nach fetten Sprüngen und ruppigem Terrain. Wer lieber mit dem Lift auf den Berg fährt, wird sich über die Park Variante mit 200mm Doppel-Brücke und 7-Fach Kassette freuen.

Optik und Features

Auf den ersten Blick ist klar, dass das Shore keine halben Sachen macht. Der massive Aluminium Rahmen und die flache, lange Geometrie wirken brachial und stämmig. Dieser Rahmen kombiniert mit den passenden Komponenten schlägt natürlich auf der Waage etwas zu. Das Shore siedelt sich mit seinem Gewicht eher in der Downhill-Kategorie an und kommt auf ganze 17,89kg mit Pedalen und Mudguard.

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Die Kanadier produzieren ihren Freerider nur in Aluminium – ganz nach dem Motto Haltbarkeit bei krassen Sends.

2021 ist das Jahr der High-Pivot Bikes. Das Shore siedelt sich da mehr oder weniger auch ein. Wir haben hier zwar kein reines High Pivot – sondern einen vier Streben Hinterbau mit erhöhtem Horst Link Dämpfer Design. Da die Hinterradachse dank des erhöhten Drehpunkts beim Einfedern nach hinten wandert, ist auch beim Shore ein Idler-Pulley verbaut, der die Kette nach oben ableitet, verlängert und somit den Pedalrückschlag und den Anti-Squat verringert.

Zwar haben wir hier ein Freeride Bike wie es im Bilderbuch steht, jedoch darf auch bei diesem kein Flaschenhalter fehlen. Im Rahmen ist Platz für eine 750ml Flasch und wer seine Tools am Rad mitführen mag, kann diese am Mount unter dem Oberrohr verstauen.

Ausstattung fürs Grobe

Bei unserem Testmodell handelt es sich um das Shore 1 – die teuerste Variante des Freeriders. Somit durften wir uns über ein komplettes Factory Fahrwerk freuen – an der Front haben wir die Fox 38 Grip2 Float und am Heck den DHX2 Coil Dämpfer. Die Kombination dieses Fahrwerks und der Geometrie lässt im Gelände und auf schnellen Abfahrten keine Wünsche mehr offen. Wir sind uns sicher, dass so schnell niemand das Shore mit seinen 180mm an seine Grenzen bringt.

Schaltung und Bremsen stammen vom globalen Hersteller Sram. Gebremst wird mit der Code RSC mit 200mm Bremsscheiben and der Front und am Heck. Zwar spalten sich hier wieder die Meinungen – ist die Code jedoch ordentlich eingestellt, lässt sie keine Wünsche offen.

Norco Shore

Die Schaltung ist wie schon erwähnt ebenfalls von Sram. Die GX Eagle mit einer 12 Fach Schaltung und einer Übersetzung von 10-52 Zähnen lässt keine Wünsche offen und hat eine angenehme Bandbreite für fast jeden Uphill. Wäre da nicht das schwere Shore.

Der kanadische Freeride Panzer rollt auf soliden e*thirteen LG1 Felgen mit DT Swiss 350Naben. Die Bereifung ist ebenso bullig wie die Optik des Shores. An Front und Heck haben wir den Maxxis Assegai mit 3C MaxxGrip Mischung und Double Down Karkasse. Zeitgemäß ist das Ganze natürlich Tubless Ready.

Neben dem Top-Modell für 6.299 Euro gibt es noch zwei weitere Varianten und ein Frame Kit. Für alles Park-Rats gibt es das Shor Park mit 200mm Rockshox Boxxer Select RC, Sram GX Schaltung und Code R Bremsen. Das Park ist ab 4.999 Euro erhältlich. Für 4.199 Euro bekommt man das Shor 2 mit Rockshox Zeb R und Shimano Deore Komponenten. Wer sich sein Bike lieber individuell zusammenstellt, kann auf das Frame Set mit Fox Factory DHX2 Dämpfer für 2.399 Euro zurückgreifen.

Norco liefert das Shore übrigens nur mit Coil-Dämpfer aus, da die Kanadier das Rahmen-Design und das Fahrverhalten somit optimieren konnten und empfehlen keine Verwendung von Luft-Dämpfern.

Norco Shore

Geometrie – Lang, Flach, piept beim Rückwärtsfahren 

Das Shore ist lang und flach. Und ja – der eine oder andere Kollege meinte, dass es beim Rückwärtsfahren wahrscheinlich anfängt wie ein LKW zu piepen. Wir haben bei unserem Modell in der Größe L einen Radstand von 1286mm, einen Reach von 480mm und eine Kettenstrebenlänge von 445mm. Gepaart wird das ganze mit einem Lenkwinkel von 63° der eher typisch für ein reinrassiges Downhill Bike wäre. Bergab glänzt das Shore dank dieser Geometrie und hebt das Selbstvertrauen bei hohen Geschwindigkeiten auf ein neues Level.

Geht es bergauf, hilft die unerwartet komfortable Sitzposition und der steile Sitzwinkel von 77,7°.

Das Setup – Ride Aligned 

Wer sich mit Norco befasst hat, wird früher oder später über den Begriff „Ride Aligned“ gestolpert sein. Hierbei handelt es sich um das Fahrwerk Design bei dem sich der Lenkwinkel und die Kettenstrebe an die Radgröße anpasst und eine Online-Hilfe um das perfekte Start-Setup zu finden. Gehen wir auf die Website des Kult-Herstellers und geben dort unsere Körpermaße und Gewicht an, bekommen wir umfangreiche Daten zu den Einstellungen der Federelemente, Vorbau und sogar Reifendruck ausgespuckt. Dieser Guide hilft vor allem beim Finden einer Setup Basis. Grade neue Fahrer werden sich noch nicht sonderlich mit der passenden Abstimmung der Federelemente auskennen und bekommen hier definitiv alles was sie für die ersten Abfahrten benötigen.

Das Shore auf den Trails

Uphill

Entweder, oder. Wer glaubt, dass Gewicht kein Problem ist, der wird beim Shore dazulernen. Wir haben hier ein fast 18kg schweres Mountainbike, dass bergauf pedaliert werden will. Zwar sorgt der steile Sitzwinkel für eine angenehme Sitzposition und lässt uns ordentlich in die Pedale treten, jedoch merkt man das Gewicht und wird mit Sicherheit keine Bestzeiten im Uphill erreichen. Wir hätten uns außerdem über einen Dämpfer mit Lock gefreut, da wir bei starkem pedalieren hin  und wieder ein leichtes wippen bemerkt haben.

Da das Shore aber kein Enduro Bike ist und sich auch auf den Trails eher wie ein Downhill-Bike verhält, scheint uns der anstrengende Uphill schon fast gerechtfertigt. #earnyourturns oder fahrt einfach Park!

Norco Shore

Downhill

Geht es bergab glänzt das Shore auf voller Linie. Das Fahrwerk arbeitet ausgezeichnet – die Fox 38 an der Front sorgt mit ihren steifen Standrohren und 180mm Federweg in schnellen und ruppigen Passagen für ordentlich Reserven und der Coil-Dämpfer am Heck überzeugt mit seiner Performance auch wenn man mal etwas tiefer im Federweg steht. Dazu kommt die moderne Geometrie. Hier heißt es wieder „Point and Shoot“ – Draufhalten und drüber rollen. Dank des flachen Lenkwinkels und des langen Reachs gibt einem der Freerider ordentlich Sicherheit wenn es mal zur Sache geht. Auch wenn es mal so richtig scheppert, kommt das Shore kaum an seine Grenzen und verzeiht Fehler wo der Fahrer unachtsam war.

Zwar könnte man jetzt meinen, dass das lange und flache Fahrrad in Kurven weniger gut funktioniert – dem ist aber nicht so. Zwar haben wir mit dem Shore keine Kurvenmaschine, jedoch machen die 27,5″ Laufräder auf flowigen Strecken extrem viel Spaß. Geht es mal auf Sprünge, will das Bike natürlich bewegt werden.

Auch auf unseren heimischen Enduro Strecken hatten wir Spaß auf dem 180mm Bike. Sehr enge Kurven müssen hier zwar mit Bedacht gefahren werden, aber sobald es ruppig und schnell wird, walzt sich das Shore durch das Gelände und bleibt ordentlich auf Geschwindigkeit. Das Shore boostet tatsächlich das Vertrauen in Bike und Können und lässt einen die Grenzen des eigenen Könnens neu ausloten.

Norco Shore
Mit Doppelbrücke sieht das Shore auch extrem gut aus und mach fast noch mehr Spaß im Bike-Park

Wir konnten es uns natürlich nicht nehmen lassen und haben das Shore 1 zum Park umgebaut. Dafür haben wir einfach eine Rockshox Boxxer Ultimate an die Front geschraubt und hatten damit eine menge Spaß im Park. Zwar wurde dadurch der Stack etwas erhöht und der Reach minimal kürzer, jedoch hatten wir das Gefühl, dass die 200mm Gabel das Gesamtpakte in Verbindung mit dem Coil-Dämpfer etwas Runder macht. Auch auf den ruppigen Trails in Schladming konnten wir so unsere Grenzen auf ein neues Niveau heben und mehr aus dem Shore herausholen. Das 27,5″ Freeride Bike ist von seiner Performance fast schon näher an 200mm Downhill-Bikes als an modernen Enduros.

Wer also nach einer super soliden Spaßmaschine sucht, sollt sich das Shore mal genauer anschauen. Bei uns ist definitiv der Funken übergesprungen und wir hatten eine verdammt gute Zeit im Park und auf den heimischen Trails.

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VIDEO: Red Bull Rampage Vorbereitungen und erste Tests

Die Athleten und ihre Shaper sind bereit um die ersten Sprünge und Features zu testen. Beim shapen der Strecken hatte die Crew dieses Jahr etwas Glück mit dem Wetter und konnte auf Grund kleinerer Regenschauer den sonst sehr trockenen Boden gut bearbeiten. Trotzdem muss man beim Testen so großer Drops und Jumps wissen was man macht. Utah verzeiht keine Fehler.

We’ve seen the digging, we’ve seen the 1st hits… what’s next? As the build up to Red Bull Rampage continues, there is a period when the shovels are still going full on, yet the focus is slowly but surely shifting towards riding. Every aspect of each plan is being studied & tested and talked through. Which line is your favourite so far?

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Danny MacAskill und die Drop and Roll Crew unterwegs in Wales und Schottland

Im Sommer 2021, mit den ersten Drop and Roll Shows seit zwei Jahren am Horizont, haben Danny MacAskill und Duncan Shaw beschlossen, den Tourbus zu entstauben, die Trial-Bikes einzupacken und für ein paar Tage loszuziehen. Zuerst erkunden die beiden Freunde die Trial-Möglichkeiten an der walisischen Küste, bevor sie in den Norden zu bekannteren Spots an der schottischen Küste reisen.

Cruising Vol. 1 ist zu 100 Prozent mit der GoPro gedreht und nimmt Dich mit auf die Reise an die Küste von Nordwales und Orte wie Abergele und Llandudno, wo Danny MacAskill und Duncan Shaw neue Spots auf ihren Trial-Bikes erkunden. Auf dem Weg nach Norden tauscht die Crew dann die walisische Küste gegen die Nordostküste Schottlands in Morayshire ein. Zu Beginn nehmen Danny und Duncan ein verlassenes Meerschwimmbad in Tarlair unter die Räder. Im Anschluss geht es nach Macduff Harbour, Cullen Harbour und zum Finale auf das bekannte Cullen-Viadukt.

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© Drop and Roll / Rory Semple
© Drop and Roll / Rory Semple

Duncan Shaw gibt uns einige Einblicke in die letzten Monate:

Wie hat sich die Pandemie auf die Drop and Roll Shows und Team ausgewirkt? Was habt ihr in den letzten eineinhalb Jahren gemacht?

Duncan Shaw: Es war mit Sicherheit eine sehr seltsame Zeit, und wir haben es definitiv vermisst, auf Tour zu sein und Shows vor Leuten zu fahren. Zum Glück konnten wir zu Hause jede Menge Trails shredden und im Garten Trials fahren, um uns zu beschäftigen und fit zu halten.

© Drop and Roll / Rory Semple
© Drop and Roll / Rory Semple

Ihr hattet endlich wieder die Möglichkeit auf der Eurobike, in der Area 47, in Sölden und beim EWS-Finale mit Shows vor Publikum zu performen. Wie war das – wieder reisen zu können und wieder vor Publikum zu fahren?

Duncan Shaw: Es war so schön, wieder mit dem Team unterwegs zu sein, und es war sogar noch besser, endlich wieder Shows vor einem tollen Publikum zu fahren. Wir waren am Anfang etwas besorgt, vielleicht ein wenig eingerostet zu sein, aber die Zuschauer haben uns darüber hinweggeholfen und nach der ersten Show haben wir uns fast wie immer gefühlt. Auf der Eurobike war genauso viel los wie zuvor, wenn nicht sogar noch mehr. Österreich war wie immer großartig, und wir haben sogar ein wenig Zeit auf den Trails in Sölden verbracht. Besonders schön war es, wieder auf Events in Schottland zu sein, denn selbst vor der Pandemie hatten wir nicht die Gelegenheit, so viele Events zu Hause zu besuchen, wie wir gerne wollten. In typisch schottischer Manier war das Wetter bei der EWS kalt und nass, und wir waren  besorgt, dass niemand kommen würde, aber die hartgesottenen schottischen Fans kamen in Scharen und haben sich die Shows auch im Regen angeschaut. 

Wenn man sich den letzten Clip ansieht, merkt man, dass ihr jeden Tag, an dem ihr auf den Bikes unterwegs seid, Spaß habt. Was ist der Unterschied zwischen dem Fahren mit Freunden und Fahren vor einer jubelnden Menge?

Duncan Shaw: Es fühlt sich definitiv anders an. Wenn man alleine fährt, ist es manchmal schwer, in Schwung zu kommen, aber wenn man eine große Menschenmenge hat, die einen anfeuert, hilft das total, um richtig heiß zu werden! 

Gibt es Pläne, in Zukunft mehr Videos von Drop and Roll zu veröffentlichen?

Duncan Shaw: Ja, wir haben eine Menge gefilmt, als wir in den letzten vier Wochen in Deutschland, Frankreich, Österreich und schließlich Schottland auf Tour waren. Ihr könnt euch also darauf freuen, dass wir in ein paar Wochen auch davon ein Video veröffentlichen werden.

© Drop and Roll / Rory Semple
© Drop and Roll / Rory Semple

Folge der Drop and Roll-Tour auf Social Media:

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Twitter: https://twitter.com/DropandRollTour
Website: https://dropandrolltour.com

VIDEO: Das große Bauen beginnt – Red Bull Rampage

Die Athleten und ihre Crew beginnen mit dem Bau ihrer Lines auf dem neuen Hang in der Wüste Utahs. 2021 befindet sich die Red Bull Rampage wieder an einem neuen Ort und deshalb heißt es jetzt für die Shaper die perfekten Spots auszumachen und ihre Strecke zu bauen. 

Bigger, faster and more trickable. That’s what the athletes have been saying as they got to look at the 2021 Red Bull Rampage site for the first time. Red Bull Rampage has been raising the bar in freeride mountain biking year after year for the past two decades. After a one-year hiatus, the 2021 event will be no different as the riders return to the hallowed grounds of Virgin, Utah, and to a venue that was last used for the competition in 2017. The site of the 2016/17 event is steep, raw and exposed, with a true big mountain top section. Some of the riders are already looking to revisit sections or the same lines they ran at those Rampage contests. Others are changing things up: „This year I have zero expectations because I have a line I did well on back in 2016 and used it again in 2017, so I think I’m just trying to change my game plan here,“ said Carson Storch. „I just want to go faster and kind of have it more big-mountain, so I’m going with a whole new line this year.

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VIDEO: Remy Metailler High Speed Edit im Coast Gravity Park

Remy Metailler ist mal wieder im Coast Gravity Park unterwegs gewesen und spendiert seinen Fans ein kurzes aber brachiales Edit. Große Sprünge, Scrubs und Style garantiert!

Coast Gravity Park is one of my favourite Bike Park in the World!

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Brandon Semenuks Rampage Single Crown Slope-/Endurobike + Bikebuild Video

Brandon Semenuk ist wohl der erfolgreichste Freerider aller Zeiten. Er gewann drei mal die Red Bull Rampage, holte sich mehrfach Crankworx Gold und haut uns mit seinen Edits regelmäßig vom Hocker. Für die Rampage 2021 hat er sich ein ganz besonderes Bike aufgebaut. Ein Trek Session Downhill Bike mit 190mm Single Crown Gabel und 27,5″ Laufrädern an der Front und 26″ am Heck. Mehr dazu gibt es hier.

Das Trek Session gehört zu den bekanntesten Downhill Bikes der Szene. Mit 200mm Federweg, 27,5″, oder 29″ Laufrädern erfüllt es alle DH Kriterien.

Doch wie es sich für einen Freerider mit Slopestyle Wurzeln gehört, hat sich Semenuk ein ganz besonderes Session zusammengestellt. Anstatt eine 200mm Doppelbrücke zu verbauen, setzt der Kanadier auf eine 190mm Rockshox Zeb. Dank der Single Crown Gabel kann er nun Barspins und Tailwhips auf einem Downhill Bike machen.

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Das ist aber noch nicht alles. Damit sein Bike wendig ist und er es in der Luft leichter bewegen kann, rollt das Session an der Front auf 27,5″ und am Heck mit 26″ Laufrädern. #26aintdead

  • Frame: custom built Trek Session 27.5″ / 26″ Mullet
  • Derailleur: BlackBox XX1 Eagle AXS short cage
  •  Controller: SRAM AXS
  •  Cassette: SRAM X01 DH
  •  Chain: SRAM Eagle
  •  Crankset: SRAM X01 DH DUB | 165mm, with custom crank damper
  •  Fork: RockShox Zeb Ultimate | 190mm, 44m offset, 3 Tokens, 63.5 PSI, HSC open, LSC 9 clicks to closed
  •  Shock: RockShox Super Deluxe Ultimate DH with MegNeg air can | 270 PSI, 4.5 tokens in Positive, 2 Bands in Negative, Rebound 5 clicks to closed, LSC 9 clicks to closed.
  •  Front Brake: SRAM Code RSC | Routed through Zeb steerer tube.
  •  Rear Brake: SRAM Code RSC | Extra long brake hose for 3 full rotations of handlebars.
  •  Rotors: SRAM HS2 200mm (front & rear)
  •  Wheels: Industry Nine 27.5″ / 26″
  •  Handlebar: Chromag OSX LTD
  •  Stem: Chromag Ranger V2
  •  Seatpost: Truvativ Noir T40
  •  Tire Front: Maxxis Assegai 27.5 x 2.5″ EXO+ Maxx Grip
  •  Tire Rear: Maxxis Minion DHR2 26 x 2.4″ DH Casing Maxx Grip
  •  Saddle: Chromag Overture LTD
  •  Grips: Chromag Clutch
  •  Pedals: Chromag Synth

VIDEO: Red Bull Rampage Iconic Moments for the History Books

Red Bull präsentiert zusammen mit einigen der besten Rampage Athleten die wichtigsten Momente des Events. Von Cam Zinks wahnsinnigen 360° Drop bis hin zu Kyle Straits ersten Sieg mit nur 17 Jahren ist einiges dabei.

The biggest problem when cherry picking best moments that happened on Red Bull Rampage over the past two decades… there’s just TOO MANY of them. Nevertheless there are some that redefined not only the event itself, but the sport of freeride mountain biking as a whole. Sit back, relax, enjoy the trip down the memory lane & let us know if we’ve missed any.

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