TEST: Norco Shore – Das pedalierbare Downhill Bike

Das Norco Shore gehört zur Freeride Szene wie Wade Simmons und Josh Bender. Mit 180mm Federweg, 27,5″ Laufrädern und einer sehr modernen Geometrie ist der Alu-Panzer für die krassesten Flat-Drops und Sends gewappnet. Ob das gute Stück auf ganzer Linie glänzt, oder ob es doch die ein oder andere Macke hat, erfahrt ihr hier. 

Das Norco Shore verschwand vor knapp 10 Jahren aus dem Katalog des kanadischen Herstellers. 2021 feierte der beliebte Freerider jedoch seine Renaissance in neuem Gewand und mit modernen Features. Mit 180mm Federweg und einem mehr als soliden Aluminium Rahmen schreit das Shore förmlich nach fetten Sprüngen und ruppigem Terrain. Wer lieber mit dem Lift auf den Berg fährt, wird sich über die Park Variante mit 200mm Doppel-Brücke und 7-Fach Kassette freuen.

Optik und Features

Auf den ersten Blick ist klar, dass das Shore keine halben Sachen macht. Der massive Aluminium Rahmen und die flache, lange Geometrie wirken brachial und stämmig. Dieser Rahmen kombiniert mit den passenden Komponenten schlägt natürlich auf der Waage etwas zu. Das Shore siedelt sich mit seinem Gewicht eher in der Downhill-Kategorie an und kommt auf ganze 17,89kg mit Pedalen und Mudguard.

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Die Kanadier produzieren ihren Freerider nur in Aluminium – ganz nach dem Motto Haltbarkeit bei krassen Sends.

2021 ist das Jahr der High-Pivot Bikes. Das Shore siedelt sich da mehr oder weniger auch ein. Wir haben hier zwar kein reines High Pivot – sondern einen vier Streben Hinterbau mit erhöhtem Horst Link Dämpfer Design. Da die Hinterradachse dank des erhöhten Drehpunkts beim Einfedern nach hinten wandert, ist auch beim Shore ein Idler-Pulley verbaut, der die Kette nach oben ableitet, verlängert und somit den Pedalrückschlag und den Anti-Squat verringert.

Zwar haben wir hier ein Freeride Bike wie es im Bilderbuch steht, jedoch darf auch bei diesem kein Flaschenhalter fehlen. Im Rahmen ist Platz für eine 750ml Flasch und wer seine Tools am Rad mitführen mag, kann diese am Mount unter dem Oberrohr verstauen.

Ausstattung fürs Grobe

Bei unserem Testmodell handelt es sich um das Shore 1 – die teuerste Variante des Freeriders. Somit durften wir uns über ein komplettes Factory Fahrwerk freuen – an der Front haben wir die Fox 38 Grip2 Float und am Heck den DHX2 Coil Dämpfer. Die Kombination dieses Fahrwerks und der Geometrie lässt im Gelände und auf schnellen Abfahrten keine Wünsche mehr offen. Wir sind uns sicher, dass so schnell niemand das Shore mit seinen 180mm an seine Grenzen bringt.

Schaltung und Bremsen stammen vom globalen Hersteller Sram. Gebremst wird mit der Code RSC mit 200mm Bremsscheiben and der Front und am Heck. Zwar spalten sich hier wieder die Meinungen – ist die Code jedoch ordentlich eingestellt, lässt sie keine Wünsche offen.

Norco Shore

Die Schaltung ist wie schon erwähnt ebenfalls von Sram. Die GX Eagle mit einer 12 Fach Schaltung und einer Übersetzung von 10-52 Zähnen lässt keine Wünsche offen und hat eine angenehme Bandbreite für fast jeden Uphill. Wäre da nicht das schwere Shore.

Der kanadische Freeride Panzer rollt auf soliden e*thirteen LG1 Felgen mit DT Swiss 350Naben. Die Bereifung ist ebenso bullig wie die Optik des Shores. An Front und Heck haben wir den Maxxis Assegai mit 3C MaxxGrip Mischung und Double Down Karkasse. Zeitgemäß ist das Ganze natürlich Tubless Ready.

Neben dem Top-Modell für 6.299 Euro gibt es noch zwei weitere Varianten und ein Frame Kit. Für alles Park-Rats gibt es das Shor Park mit 200mm Rockshox Boxxer Select RC, Sram GX Schaltung und Code R Bremsen. Das Park ist ab 4.999 Euro erhältlich. Für 4.199 Euro bekommt man das Shor 2 mit Rockshox Zeb R und Shimano Deore Komponenten. Wer sich sein Bike lieber individuell zusammenstellt, kann auf das Frame Set mit Fox Factory DHX2 Dämpfer für 2.399 Euro zurückgreifen.

Norco liefert das Shore übrigens nur mit Coil-Dämpfer aus, da die Kanadier das Rahmen-Design und das Fahrverhalten somit optimieren konnten und empfehlen keine Verwendung von Luft-Dämpfern.

Norco Shore

Geometrie – Lang, Flach, piept beim Rückwärtsfahren 

Das Shore ist lang und flach. Und ja – der eine oder andere Kollege meinte, dass es beim Rückwärtsfahren wahrscheinlich anfängt wie ein LKW zu piepen. Wir haben bei unserem Modell in der Größe L einen Radstand von 1286mm, einen Reach von 480mm und eine Kettenstrebenlänge von 445mm. Gepaart wird das ganze mit einem Lenkwinkel von 63° der eher typisch für ein reinrassiges Downhill Bike wäre. Bergab glänzt das Shore dank dieser Geometrie und hebt das Selbstvertrauen bei hohen Geschwindigkeiten auf ein neues Level.

Geht es bergauf, hilft die unerwartet komfortable Sitzposition und der steile Sitzwinkel von 77,7°.

Das Setup – Ride Aligned 

Wer sich mit Norco befasst hat, wird früher oder später über den Begriff „Ride Aligned“ gestolpert sein. Hierbei handelt es sich um das Fahrwerk Design bei dem sich der Lenkwinkel und die Kettenstrebe an die Radgröße anpasst und eine Online-Hilfe um das perfekte Start-Setup zu finden. Gehen wir auf die Website des Kult-Herstellers und geben dort unsere Körpermaße und Gewicht an, bekommen wir umfangreiche Daten zu den Einstellungen der Federelemente, Vorbau und sogar Reifendruck ausgespuckt. Dieser Guide hilft vor allem beim Finden einer Setup Basis. Grade neue Fahrer werden sich noch nicht sonderlich mit der passenden Abstimmung der Federelemente auskennen und bekommen hier definitiv alles was sie für die ersten Abfahrten benötigen.

Das Shore auf den Trails

Uphill

Entweder, oder. Wer glaubt, dass Gewicht kein Problem ist, der wird beim Shore dazulernen. Wir haben hier ein fast 18kg schweres Mountainbike, dass bergauf pedaliert werden will. Zwar sorgt der steile Sitzwinkel für eine angenehme Sitzposition und lässt uns ordentlich in die Pedale treten, jedoch merkt man das Gewicht und wird mit Sicherheit keine Bestzeiten im Uphill erreichen. Wir hätten uns außerdem über einen Dämpfer mit Lock gefreut, da wir bei starkem pedalieren hin  und wieder ein leichtes wippen bemerkt haben.

Da das Shore aber kein Enduro Bike ist und sich auch auf den Trails eher wie ein Downhill-Bike verhält, scheint uns der anstrengende Uphill schon fast gerechtfertigt. #earnyourturns oder fahrt einfach Park!

Norco Shore

Downhill

Geht es bergab glänzt das Shore auf voller Linie. Das Fahrwerk arbeitet ausgezeichnet – die Fox 38 an der Front sorgt mit ihren steifen Standrohren und 180mm Federweg in schnellen und ruppigen Passagen für ordentlich Reserven und der Coil-Dämpfer am Heck überzeugt mit seiner Performance auch wenn man mal etwas tiefer im Federweg steht. Dazu kommt die moderne Geometrie. Hier heißt es wieder „Point and Shoot“ – Draufhalten und drüber rollen. Dank des flachen Lenkwinkels und des langen Reachs gibt einem der Freerider ordentlich Sicherheit wenn es mal zur Sache geht. Auch wenn es mal so richtig scheppert, kommt das Shore kaum an seine Grenzen und verzeiht Fehler wo der Fahrer unachtsam war.

Zwar könnte man jetzt meinen, dass das lange und flache Fahrrad in Kurven weniger gut funktioniert – dem ist aber nicht so. Zwar haben wir mit dem Shore keine Kurvenmaschine, jedoch machen die 27,5″ Laufräder auf flowigen Strecken extrem viel Spaß. Geht es mal auf Sprünge, will das Bike natürlich bewegt werden.

Auch auf unseren heimischen Enduro Strecken hatten wir Spaß auf dem 180mm Bike. Sehr enge Kurven müssen hier zwar mit Bedacht gefahren werden, aber sobald es ruppig und schnell wird, walzt sich das Shore durch das Gelände und bleibt ordentlich auf Geschwindigkeit. Das Shore boostet tatsächlich das Vertrauen in Bike und Können und lässt einen die Grenzen des eigenen Könnens neu ausloten.

Norco Shore
Mit Doppelbrücke sieht das Shore auch extrem gut aus und mach fast noch mehr Spaß im Bike-Park

Wir konnten es uns natürlich nicht nehmen lassen und haben das Shore 1 zum Park umgebaut. Dafür haben wir einfach eine Rockshox Boxxer Ultimate an die Front geschraubt und hatten damit eine menge Spaß im Park. Zwar wurde dadurch der Stack etwas erhöht und der Reach minimal kürzer, jedoch hatten wir das Gefühl, dass die 200mm Gabel das Gesamtpakte in Verbindung mit dem Coil-Dämpfer etwas Runder macht. Auch auf den ruppigen Trails in Schladming konnten wir so unsere Grenzen auf ein neues Niveau heben und mehr aus dem Shore herausholen. Das 27,5″ Freeride Bike ist von seiner Performance fast schon näher an 200mm Downhill-Bikes als an modernen Enduros.

Wer also nach einer super soliden Spaßmaschine sucht, sollt sich das Shore mal genauer anschauen. Bei uns ist definitiv der Funken übergesprungen und wir hatten eine verdammt gute Zeit im Park und auf den heimischen Trails.

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E-Enduro – auch für EWS Racer – Orbea Wild 2023

E-Mountainbikes sind nicht jedermanns Sache, machen aber jedem Spaß, der mal eins ausprobiert hat… Aktuell stoßen sie verstärkt ins Race-Segment vor und mit der E-EWS gibt es eine passende Rennserie. Die Spanier von Orbea setzen eher Trends als das sie hinterherlaufen und so gibt es vom überarbeiteten E-Enduro „Wild“ auch eine Variante mit Bosch Race-Motor.

Das neue Orbea Wild 2023 behält seine sportlich-racige Grundcharakteristik, bekommt jedoch zahlreiche technische Upgrades – unter anderem mit dem Smart System und teilweise CX-R Motor – und viele Verbesserungen im Detail. Eigene Wege gehen die Spanier beim Thema Akkuintegration. Dieser ist beim neuen Wild nämlich fest im Unterrohr integriert. Verhältnismäßig lange hat man sich bei Orbea Zeit gelassen, um einen Nachfolger für das zuletzt im Modelljahr 2020 aktualisierte Wild zu präsentieren. Das warten dürfte sich jedoch für viele E-Mountainbiker gelohnt haben, denn das Orbea Wild 2023 zeigt einerseits, wie weit sich die Technik in dieser Zeit entwickelt hat und auch wie viel Erfahrung die Spanier seither sammeln konnten. Unter anderem auch in der EWS-E, wo Orbea-Athletin Flo Espiñeira auf dem „alten“ Wild den Titel einfuhr.

Orbea Wild 2023 – Leichter, steifer und somit auch geiler?

Neben technischen Upgrades stand eine Eigenschaft des neuen Orbea Wild ganz weit vorn im Lastenheft: Rahmensteifigkeit. Das ergibt aus mehrerlei Hinsicht Sinn. Durch ihr höheres Gewicht wirken auf E-MTBs während der Fahrt deutlich größere Kräfte als auf ihre unmotorisierten Pendants. Fehlt es dann an Steifigkeit, stellt sich ein schwammiges und eher unpräzises Fahrverhalten ein; gerade für Race E-MTBs wie das Orbea Wild, das auch in der EWS herhalten muss ein No-Go. Das bisherige Orbea Wild war rund 40% weniger steif als das analoge Enduro im Programm, das Rallon. Mit dem neuen Rahmen konnten die Spanier dieses nun sogar übertreffen und versprechen 50% mehr Steifigkeit im Vergleich zum Vorgänger – bei gleichzeitig geringem Gewicht: Der nackte Carbonrahmen des Orbea Wild 2023 bringt gerade einmal rund 2.700g auf die Waage, fast ein ganzes Kilogramm weniger als der Vorgänger. Komplett gibt es das Rad dann ab knapp über 20 Kilo.

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Zaubern kann jedoch auch das Entwicklungsteam von Orbea nicht – entsprechend war für dieses beeindruckende Verhältnis aus Steifigkeit und Gewicht ein durchaus schmerzhafter Kompromiss nötig. Der Akku des Bosch Systems ist hier nämlich fest verbaut und lässt sich nicht einfach zum Laden entnehmen. Laut Orbea hätte eine Klappe zur Entnahme des Energiespeichers die Steifigkeit um rund 70% reduziert. Angesichts dieser Zahlen also ein nachvollziehbarer Schritt; dennoch dürfte es für einige E-Mountainbiker ein K.O.-Kriterium sein. Beim Akku selbst bekommt man je nach Modell entweder 750 Wh oder 625 Wh. In beiden Fällen konnte man ihn recht tief im Unterrohr platzieren, was für eine ausgewogene Gewichtsverteilung und einen tiefen Schwerpunkt sorgt.

Vom Akku abgesehen bekommt man beim Antriebssystem volle Bosch-Power: Smart System mit Bosch Performance CX oder mit CX Race im Top-Modell. Beide liefern 85 Nm maximales Drehmoment, wobei sich die Race-Variante deutlich kräftiger anfühlt – wie wir in unserem Test selbst erfahren konnten. Bedient wird das System über die neue Mini Remote am Lenker und den System Controller im Oberrohr, so wie es sich für ein sportliches E-MTB auch gehört.

Auch vom Antriebssystem abgesehen bringt der Rahmen einige spannende Features und Detaillösungen mit: Das Sitzrohr verläuft gerade und ohne Durchbrüche im Inneren. So erhält man eine hohe Einstecktiefe für Sattelstützen, was es wiederum ermöglicht, lange Dropper Posts zu fahren – relativ unabhängig von der Rahmengröße bzw. höhe. Auch am Hinterbau selbst wurde gefeilt; verglichen mit dem Vorgänger ist dieser nun deutlich progressiver, stellt aber weiterhin 160 mm Federweg zu Verfügung. An der Front hat man die Wahl zwischen 160 oder 170 mm Federweg.

Orbea Wild 2023: Geometrie

Die Geometrie des Orbea Wild 2023 ist deutlich moderner geworden. Alle Modelle und Größen bauen nun auf 29 Zoll Laufräder und sind vor allem in der Länge bzw. beim Reach deutlich gewachsen. 480mm in Rahmengröße L ist kein extremer Wert, bietet aber eine gute Balance für verschiedene Anwendungsbereiche. Für mehr Laufruhe dürfte der flachere Lenkwinkel sorgen, während der steile Sitzwinkel in Kletterpassagen hilft. Interessant: Die Kettenstreben fallen mit 448 mm verhältnismäßig kurz aus.

RahmengrößeSMLXL
Sitzrohrlänge415415435460
Steuerrohrlänge110120130140
Tretlagerabsenkung25252525
Oberrohrlänge573595622649
Kettenstreben448448448448
Radstand1223124712771306
Steuerrohrwinkel64646464
Sitzrohrwinkel77,577,577,577,5
Stack621630639648
Reach435455480505

Modelle, Ausstattung und Preise

Insgesamt sieben Ausstattungsvarianten bietet Orbea vom neuen Wild 2023. Davon kommen drei mit einem Rahmen aus Aluminium, die sich preislich zwischen 5.699 Euro und 6.999 Euro bewegen. Gerade bei den beiden günstigeren Ausstattungsvarianten muss man einige Kompromisse bei den Komponenten machen. Das Alu-Topmodell kommt dann immerhin schon mit kräftigen Bremsen und einer Fox 38 Performance Gabel an der Front. Bei den Carbon-Varianten dürfte vielen E-Mountainbikern gerade bei den Top-Modellen M-Team und M-LTD das sprichwörtliche Wasser im Mund zusammenlaufen. Das Orbea Wild M-LTD kommt auch mit dem kürzlich vorgestellten Bosch CX Race Motor – zusammen mit einem Fox Factory Fahrwerk und Shimano XTR Komponenten werden hier knapp 12.000 Euro fällig. Beeindruckend ist das Gewicht: Orbea gibt hier echte 20,9 kg mit dem „kleinen“ 625 Wh Akku an.

Wie von den Spaniern gewohnt werden Käufern über das MyO Programm zahlreiche Individualisierungsoptionen geboten. Das reicht von einigen Komponenten wie Federgabel oder Reifen bis hin zur Rahmenfarbe (bei den Carbon-Modellen). So kann man sich bereits ab Werk ein wirklich individuell abgestimmtes und gestaltetes E-MTB zusammenklicken.

Orbea Wild H30Orbea Wild H20Orbea Wild H10Orbea Wild M20Orbea Wild M10Orbea Wild M-TeamOrbea Wild M-LTD

Rahmen: Orbea Wild Hydro Alloy
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 625
Fahrwerk: RockShox 35 Silver TK / Fox Float DPS Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Shimano MT410

Preis: 5.699 Euro

Rahmen: Orbea Wild Hydro Alloy
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: RockShox 35 Silver TK / Fox Float X Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Sram DB8

Preis: 6.199 Euro

Rahmen: Orbea Wild Hydro Alloy
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Shimano M6120

Preis: 6.999 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: RockShox 35 Silver TK / Fox Float DPS Performance
Schaltung: Shimano Deore/XT 12-fach
Bremsen: Sram DB8

Preis: 7.299 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Performance / Fox Float X Performance
Schaltung: Shimano SLX/XT 12-fach
Bremsen: Shimano M6120

Preis: 8.399 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Gen4
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Factory Grip2 / Fox Float X2 Factory
Schaltung: Shimano XT 12-fach
Bremsen: Shimano XT M8120

Preis: 9.499 Euro

Rahmen: Orbea Wild Carbon
Motor: Bosch Performance CX Race
Akku: Bosch Powertube 750
Fahrwerk: Fox 38 Float Factory Grip2 / Fox Float X2 Factory
Schaltung: Shimano XTR 12-fach
Bremsen: Shimano XTR 9120

Preis: 11.999 Euro

 

Web

www.orbea.com

TEST: Patagonia Dirt Roamer Storm – Nachhaltige und stylische MTB-Regenbekleidung

Stylisch, bequem, regenresistent und recycelt – das ist die neue Patagonia Dirt Roamer Storm Mountainbike Kollektion. Passend zur nassen und kalten Jahreszeit konnten wir Jacke und Hose auf unseren Hometrails testen und waren nicht nur von der Optik begeistert. 

Wer sich mit Outdoor-Marken und Modetrends befasst, wird mit Sicherheit schon mehrfach über das berühmte Logo mit den Bergen und dem weißen Schriftzug gestolpert sein. Patagonia macht sich schon seit Jahren einen Namen in der Branche und ist ein Aushängeschild für nachhaltige Produktion und funktionelle Bekleidung.

Patagonia begann mit der Idee des Gründers Yvon Chouinard bessere Kletterausrüstung zu besitzen. So startete die Marke mit Karabinern, Haken und weiterer Ausrüstung unter dem Namen Chouinard Equipment. Seine innovativen Ideen sorgten dafür, dass er neue Bekleidung für den Sport produzierte und nach einer Reise nach Patagonien einen neuen Namen für sein Brand fand.

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Knapp 50 Jahre nach der Gründung ist nun eine weitere Sportart in das Patagonia Sortiment dazugestoßen. Mountainbike Bekleidung für Männer und Frauen ist nun auch erhältlich. Natürlich funktionell, nachhaltig und stylisch.

Patagonia Dirt Roamer – Key Facts:

  • Elastisches, 3-lagiges 119 g/m², 40-Denier Glattgewebe aus 100% Recycling-Nylon mit weicher Innenseite aus Polyestergestrick und einer PFC-freien DWR Imprägnierung (dauerhaft wasserabweisend ohne perfluorierte Chemikalien)
  • Hergestellt in Vietnam
  • Fair Trade Certified™-konfektioniert
  • Größen: XS-XXL
  • Gewicht (Größe XXL): Jacke: 400g , Hose: 380g
  • Preis: Jacke: 320Euro , Hose: 290Euro

Patagonia Dirt Roamer

68% unserer Stoffe diese Saison werden aus recycelten Materialien hergestellt. Weniger als 10% der weltweit produzierten Fasern werden aus recycelten Materialien hergestellt. – Patagonia

Optik und Features

Uns wurde die neue Dirt Roamer Kollektion zur Verfügung gestellt. Diese besteht aus einer Jacke und einer Hose, die in jeweils zwei Farben erhältlich sind. Natürlich haben wir uns für die schwarzen Varianten entschieden. Damit macht man einfach nie was falsch. Wer mag, kann die Jacke in Blau und die Hose in Grün erwerben.

Patagonia Dirt Roamer

Wir haben die Hose und Jacke in XXL bestellt, da ich etwas größer bin. Die Jacke hat mir bei meiner Körpergröße von 1.86m auch perfekt gepasst und bietet an kalten Tagen ausreichend Platz für einen dicken Pulli. Die Hose fällt jedoch etwas größer aus. Nicht nur an der Hüfte sondern auch in der Länge hatten wir etwas zu viel Stoff. Da sich die Regenhose aber mit einem Zug am Bund enger ziehen lässt, hat sie dann doch recht gut gesessen und ist bei der Abfahrt nicht verrutscht.

Wenn es mal zu warm in den Klamotten ist, kann man leicht die großen Lüftungsschlitze an der Seite der Jacke öffnen und den 3/4 Reißverschluss am Kragen öffnen. Der Vorteil dieses 3/4 Zippers ist, dass während der Fahrt keine groben Ausbeulungen am Bauch entstehen was bei durchgehenden Verschlüssen oft der Fall ist. Die Hose besitzt zwei Taschen, die auch als Lüftung dienen und einen Reißverschluss am Hosenbund, der sich weit öffnen lässt. Somit kann man den Beinen etwas Luft gönnen, oder die Knieschoner nach einem schwitzigen Anstieg anziehen ohne sich im Regen ausziehen zu müssen.

Was die Taschen der Hose angeht, waren wir etwas von der Anordnung verwirrt. Diese sitzen nämlich etwas zu weit an der Seite wodurch zum Beispiel das Smartphone etwas seltsam am Bein sitzt. Die Jacke verfügt dafür über eine recht große Tasche am Rücken wo Handschuhe, Tools, Snack und die Liftkarte locker Platz finden.

Wichtig ist an einer Regenjacke auch eine große Kapuze unter der ein Helm oder sogar ein Fullface Platz findet. Das ist hier ebenfalls kein Problem. Am Hinterkopf befindet sich noch eine Kordel mit der wir die weite der Kapuze an unseren Helm anpassen können damit diese während der Fahrt nicht verrutscht.

Die Dirt Roamer lässt sich leicht in ihre eigene Rückentasche verstauen. Wer die Jacke auf seine Touren mitnehmen mag, wird sich über das kleine Packmaß freuen. Zwar passt sie nicht in die Swat Box eines Specialized Rahmens, findet aber Platz im Flaschenhalter oder im Rucksack.

Patagonia Dirt Roamer

Material und Verarbeitung

Das strapazierfähige 3-lagige H2No Performance Standard-Shell ist laut Hersteller wasserdicht, atmungsaktiv, dehnbar und recycelt; Eine feuchtigkeitsableitende, weich gestrickte Rückseite beseitigt Feuchtigkeit auf der Haut. Das können wir auch zum Großteil bestätigen. Wir waren bei Regen und schlechtem Wetter auf den Trails, haben die Jacke zum Commuten angehabt und wurden nie nass. Die Atmungsfähigkeit bei wasserdichten Jacken ist immer mit etwas Vorsicht zu genießen – denn wie atmungsaktiv kann etwas sein, das nichts hinein lässt. Spätestens wenn die Jacke nass und die Poren damit verschlossen sind, sinkt die Atmungsaktivität deutlich. Dementsprechend sollte man auch bei der Patagonia Dirt Roamer Storm Kollektion ein bisschen mehr Deo auftragen und bei wärmeren Temperaturen die großzügig geschnittenen Lüftungsschlitze öffnen.

Was uns auch gefallen hat, ist die Geruchsneutralität der Jacke. Regenjacken mögen es nicht wenn man sie zu oft wäscht, was aber bei Sportswear nicht unbedingt einfach ist. Die Dirt Roamer nehmen aber kaum Geruch auf und riechen nach etwas Lüften fast wieder frisch. Auch der Dreck lässt sich leicht abbürsten.

Da der Mountainbike Sport nicht immer Unfallfrei ausgeht hat die Patagonia Dirt Roamer Jacke abriebfeste Verstärkungen an Unterarmen, Schultern und an dem verlängerten hinteren Saum. Letzterer schützt auch extrem gut vor Spitzwasser und ist vergleichsweise tief geschnitten.

Welche Materialien werden für die Bekleidung genau verwendet? Patagonia setzt auf die H2NO Performance Standard-Shell. Diese besteht aus einem 3-lagigen 3,5-oz-40-Denier-Stretch-Leinwandgewebe aus 100 % recyceltem Nylon mit einem weichen, recycelten Polyester-Strickrücken und einer PFC-freien DWR-Imprägnierung. Welche als dauerhafte wasserabweisende Beschichtung, die keine perfluorierten Chemikalien enthält, beworben wird.

Im Rahmen unserer Partnerschaft mit Fair Trade USA stellt Patagonia schon seit 2014 Fair Trade-zertifizierte Bekleidung her. Wir sind sehr stolz, dass wir mittlerweile mehr Fair Trade-zertifizierte Modelle anbieten als jedes andere Bekleidungsunternehmen. Bis dato konnten mehr als 50.000 Arbeiterinnen und Arbeiter in 10 Ländern auf der ganzen Welt von diesem Programm profitieren. – Patagonia

In diesem Jahr hat es Patagonia geschafft, dass 85% des Nylon-Anteils in ihrer Ausrüstung recycelt ist. Obendrauf ist die Produktion Fair-Trade Zertifiziert. Für jedes gekaufte Produkt mit Fair-Trade Zertifikat zahlt Patagonia eine Prämie.

Die Dirt Roamer Regenjacke und Hose werdem in Vietnam hergestellt.

Patagonia Dirt Roamer

Im Einsatz

Schon beim Auspacken fällt auf, dass die zwei Produkte ziemlich leicht sind und sich recht dünn aber trotzdem stabil anfühlen. Das Material verfügt über einen angenehmen Stretch und die Arme der Jacke sind nicht zu weit geschnitten. Bei der ersten Auffahrt zum Trail Einstieg wurde nur schnell klar, dass die die Seiten geöffnet werden müssen um etwas Luft hinein zu lassen. Auch den 3/4 Zipper an der Front kann man mit dem zweiten Verschluss öffnen um mehr Luft in die Jacke zu lassen. Im Sommer dürfte die Jacke tatsächlich etwas zu warm sein, an kalten Herbsttagen ist sie jedoch perfekt und im Winter sollte man mit den richtigen Layern auch ausreichend vor Kälte geschützt bleiben.

Der sehr tief gezogene Rücken bietet übrigens extrem viel Schutz vor Spitzwasser und Dreck. Ich habe die Jacke fast täglich auf meinem Arbeitsweg an und meine Jeans wird dank des tiefen Hecks der Jacke so gut wie gar nicht nass.

Was auch positiv aufgefallen ist, sind die eng verschließbaren Bünde am Handgelenk. Der großzügig geschnittene Klettverschluss ermöglicht einen engen Sitz wodurch kein Fahrtwind in die Jacke bläst und die Jacke sich unangenehm aufbläht. Man will ja gut aussehen. Lediglich die Kapuze macht im Fahrtwind was sie will, wer mag kann diese aber mit dem Bund am Hinterkopf etwas enger ziehen, damit diese weniger Angriffsfläche für den Wind bietet.

Wenn es mal stärker regnet, machen die Hose und die Jacke ihren Job ausgezeichnet. Das Wasser perlt gut ab und Dreck und Matsch lassen sich leicht abspülen. Auch die Hose überzeugt. Wir hatten ausreichend Platz für etwas größere Downhill Knieschoner. Dadurch war der Kniebereich nicht so stark unter Spannung was nicht zu einer erhöhten Belastung der Nähte geführt hat. Andere enger geschnittene Regenhosen haben nämlich das Problem, dass sie zu sehr spannen und dadurch an den Nähten leicht undicht werden. Das war hier nicht der Fall.

Jedoch muss der weite Look der Hose gefallen. Wobei hier im Gegenzug zu der Jacke wahrscheinlich eher die Funktion über der Optik steht. Die Jacke hingegen tragen wir auch im Alltag.

Kommen wir zu einem weiteren wichtigen Thema. Wie stabil ist das 3-lagige Material. Um ehrlich zu sein bin ich nicht einmal so richtig mit der Jacke gestürzt. Einmal bin ich am Baum hängen geblieben, was absolut keine Spuren hinterlassen hat und einmal bin ich in der Luft ausgeklickt und mit dem Hintern auf dem Hinterrad gelandet was ein kleines Loch zur Folge hatte. Dieses Loch geht aber nur durch die erste Schicht der Jacke und ist kleiner als ein Speichennippel.

Ist der Preis gerechtfertigt?

Natürlich gibt es wesentlich günstigere Alternativen. Aber vergleichen wir die Jacke und Hose mit der Konkurrenz von POC oder Rapha ist der Preis nicht mehr ganz so utopisch. Obendrauf kommt noch die nachhaltige Produktion und das Fair-Trade Siegel. Und wenn ich mich mal zurückerinnere, wie viele Regenjacken ich in meinem Leben hatte, die nach zweimal Waschen nicht mehr dicht waren, dann würde ich im Nachhinein lieber einmal viel ausgeben und wäre happy. Wie heißt es so schön – You get what you pay for. Trotzdem ist und bleibt es ein Haufen Geld.

Fazit

Fair-Trade, recycelte Materialen und Wasserdicht klingt für Regenbekleidung perfekt. Obendrauf muss sie noch stylisch aussehen, gut sitzen und funktionell sein. Patagonia erfüllt all diese Aspekte und bietet zusätzlich eine Menge Komfort und ein tolles Marken-Image. Natürlich ist der Preis etwas höher, jedoch lohnt sich die Investition. Hier bekommt man genau das was man bezahlt. Hohe Qualität und eine wasserdichte Regenbekleidung.

Patagonia Dirt Roamer

Fotos: Paul Kopp

Bike: Marin Rift Zone Alu 2023

Weitere Klamotten: Crankbrothers Mallet Schuhe, Troy Lee Designs A3 Helm

Video: Smooth und sytlisch – Rise – Kaidan Ingersoll

Ein Mountainbike Edit muss Bock auf Radfahren machen und genau das schafft das neue Commencal Video mit Kaidan Ingersoll. Hier gibts super stylische Freeride Action vom feinsten.

„I am incredibly thankful for the opportunity to film my first mountain bike edit with the COMMENCAL team. I have always felt such amazing support from this company and love how much passion they have for the sport. My mission with this video was to try and create an edit that’s as action-packed as possible, giving the audience an idea of what can be done on the COMMENCAL FRS. I chose the FRS because my style of riding caters more towards the freeride discipline and I feel as though there’s no better bike for it. The FRS is perfect for all types of riding, whether that’s ripping technical terrain, flowy jumps, or even sending big tricks.“ – Kaidan Ingersoll.

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TEST: Marin Rift Zone – Extrem viel Spaß für einen fairen Preis!

Made for Fun lautet die Devise. Marin geht mit dem Rift Zone in die nächste Runde und verpasst dem bewährten Trail-Bike ein komplettes Face Lift. Es gibt einen neuen Rahmen, mehr Federweg und eine überarbeitete Fahrwerks-Performance. Was das Spaß-Trail-Bike wirklich kann und wo es seine Grenzen hat, erfahrt ihr hier.

Die Marke aus dem namengebenden Marin County in Kalifornien hat sich in den letzten Jahren einen Namen in der Szene gemacht. Athleten wie Matt Jones, Mark Matthews und viele mehr haben bewiesen, dass man nicht unbedingt viel Federweg braucht um viel Spaß in der Luft und auf technischen Trails zu haben.

Auch das neue Rift Zone hat uns das bewiesen und uns mit seinen 140mm an der Front und 130mm Federweg am Heck ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Während der Vorgänger noch etwas weniger Travel am Heck besaß gibts hier jetzt in allen Modellen 10mm mehr. Selbst die Kids Varianten sind nun mit 140/130mm unterwegs.

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Marin Rift Zone

Optik und Features

Auf den ersten Blick fällt direkt das schlanke Rahmendesign auf. Das Oberrohr und der Hinterbau sind schlicht gehalten und wirken recht dünn. Was aber in diesem Fall keinen erhöhten Flex bedeutet. Was auch auffällt sind die dezenten Schweißnähte.

Die Züge und Leitungen sind im Rahmen verlegt und machen während der Fahrt keinerlei Geräusche. Obendrauf gibts einen soliden Kettenstrebenschutz an Ketten- und Sitzstrebe und einen Flaschenmount auf dem Unterrohr.

Was uns an den Marin Bikes immer gefällt sind die Decals. Die Plakette am Steuersatz ist schön vom Rahmen abgesetzt und sieht gut aus. Des weiteren gibt es das Marken Logo am Unterrohr und viele kleine Details wie die Modellbezeichnung und das Made For Fun Motto.

Marin Rift Zone

Geometrie

Marin wird länger. Uns wurde das Rift Zone 29 in XL zur Verfügung gestellt. Dieser Rahmen kommt auf einen Reach von 515mm was recht lang ist, dem Trail-Bike aber sehr gut steht. Den „Fun“ bringt die kurze 430mm Kettenstrebe mit ins Spiel. Das mag auf dem Papier zwar etwas unausgewogen wirken, da das Verhältnis der langen Front zum kurzen Heck nicht ganz passt, funktioniert aber auf flowigen Strecken ziemlich gut. Dazu aber später mehr.

Der Lenkwinkel liegt übrigens bei 65,5° was auch in steilen Passagen Sicherheit bietet. Geht es bergauf sorgt der steile Sitzwinkel von 77° für eine tolle Kraftübertragung und eine angenehme Sitzposition.

ModelHeadtube AngleSeattube AngleBB HeightWheelbaseChainstay (mm)StackReachCrank Length
Alloy 29 1, 2, XRS65.5773431170430623.6435170
M65.5773431205.1430628.2460170
L65.577343G101234.4430637.3485170
XL65.5773431266.3430641.8515170
Alloy 27.5 1XS65.5773391147.8430569.1415170
S65.5773391164.8430600.7430170
M65.5773391186.9430605.2450170
L65.5773391208.9430609.8470170
XL65.5773391241430614.3500170
Alloy 27.5 2S65.5773391164.8430600.7430170
M65.5773391186.9430605.2450170
L65.5773391208.9430609.8470170
XL65.5773391241430614.3500170
Alloy 27.5 XRS65.5773391164.8430600.7430170
M65.5773391186.9430605.2450170
L65.5773391208.9430609.8470170
XL65.5773391241430614.3500

Komponenten und Ausstattung

Das uns zur Verfügung gestellte Marin Rift Zone kam in der 29″ XR Variante die für 4.399 Euro erhältlich ist. Für diesen Preis bekommt man eine Marzocchi Bomber Z1 29″ Gabel und einen Fox Float X, Performance Series Dämpfer die ihren Job echt gut machen.

Schalt- und Bremskomponenten kommen aus dem Hause Shimano. Die 12- Fach Shimano Gruppe läuft tadellos und bietet mit dem SLX Hebel ein knackiges Schalten. Auch die BR-MT420 Bremsen verrichten ihre Arbeit sehr gut. An der Front gibt es sogar 203mm Scheiben und am Heck 180mm. Natürlich gibt es bei hohen Geschwindigkeiten und starkem Gefälle Shimano Bremsen die etwas mehr Power haben. Wir konnten uns über die Performance auf unseren Home Trails und etwas höherem Fahrergewicht nicht beschweren. Aber…

Was sich Marin beim verbauen dieser Bremshebel gedacht hat, ist uns nicht so ganz klar geworden. Die Ergonomie der Zwei-Finger Hebel ist defintitiv nichts für erfahrene Shredder. Wir haben die Bremsen sehr weit vom Griff entfernen müssen damit wir uns beim bremsen nicht die Finger zwischen Hebel und Griff geklemmt haben und somit die BR-MT420 überhaupt nutzen zu können. Da würden wir allen ein Upgrade auf einen sportlicheren Hebel empfehlen.

Ansonsten verbauen die Kalifornier*innen einige Komponenten aus dem eigenen Hause. Der Sattel, Lenker, Griffe, Felgen und viele weitere Komponenten sind von Marin und bieten viel Komfort und halten einiges aus. Wir haben nach einigen Fahrten nur den Lenker und die Griffe ausgetauscht um das Bike etwas an unsere Vorlieben anzupassen um uns mehr auf das Fahrgefühl konzentrieren zu können.

Richtig gut finden wir auch die TranzX Vario-Stütze. Diese kommt in der Rahmengröße XL mit 200mm Hub. Somit haben auch große Fahrer die Möglichkeit den Sattel bei der Abfahrt schön weit nach unten zu versenken.

Rift Zone 29 XR 3499€Rift Zone 29 2 2599€Rift Zone 29 1 1999€Rift Zone 27.5 XR 3499€Rift Zone 27.5 2 2599€Rift Zone 27.5 1 1999€Rift Zone Jr. 24 1999€ Rift Zone 26 1999€

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 29” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z1 29", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionFox Float X, Performance Series, EVOL Air Spring, Climb Switch, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x30mm Top, M8x25mm Bottom
RimMarin Aluminum Double Wall, 29mm Inner, Sleeved Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearForged Alloy, 148x12mm, Quad Sealed Bearings, Disc, 32H, Standard Freehub Body
Hub FrontForged Alloy, 110x15mm, Disc, 32H
SpokesC714g Black Stainless Steel
TiresMaxxis Assegai, 29x2.5", MAXX TERAA, EXO, Tubeless Compatible
Derailleur RearShimano XT, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano SLX, 12-Speed, SL-7100R
CranksetFSA GRID, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Mego EXO Spindle, Boost Spacing
Bottom BracketMego EXO 73mm BSA
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, SLX 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads, 203mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-M4100 Hydraulic Lever, I-Spec EV Compatible
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP23JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, Size M and L 170mm Travel, Size XL 200mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 29” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z2 29", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionRockShox Deluxe Select RT, Debonair Air Sleeve, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT410B, 148x12mm, Centerlock, Microspline Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT410B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Flow Snap 29x2.35", Tackee Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 12-Speed, SL-M6100-R
CranksetFSA Comet, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Boost Spacing
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearing
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, Deore M6100, 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP18JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, All Other Sizes 170mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle
FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 29” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 141 Boost Spacing (upgradable to 148x12), 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionX-Fusion Slide Boost RC, 29", 140mm Travel, Compression and Rebound Adjustment, 44mm Offset
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware Top and Bottom
RimMarin Aluminum Double Wall, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT200B, 141 QR, Centerlock, Standard Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT400B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Crown Gem 29x2.35", Dual Control Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 11-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy, Integrated Steel 32T Narrow Wide Chainring, Boost Spacing
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearing
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunrace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasClosed 9-12 Thru-Axle QR System

Marin Rift Zone

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 27.5” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z1 27.5", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 37mm Offset
Rear SuspensionFox Float X, Performance Series, EVOL Air Spring, Climb Switch, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x30mm Top, M8x25mm Bottom
RimMarin Aluminum Double Wall, 29mm Inner, Sleeved Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT410B, 148x12mm, Centerlock, Microspline Freehub BodyD86
Hub FrontShimano HF-MT410B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresMaxxis Assegai, 27.5x2.5", MAXX TERAA, EXO, Tubeless Compatible
Derailleur RearShimano XT, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 12-Speed, SL-7100R, I-Spec EV
CranksetFSA Grid, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Boost Spacing
Bottom BracketMego EXO 73mm BSA
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, SLX 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads, 203mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-M4100 Hydraulic Lever, I-Spec EV Compatible
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57, Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP23JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, Size M and L 170mm Travel, Size XL 200mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle

Marin Rift Zone

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 27.5” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z2 27.5", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionRockShox Deluxe Select RT, Debonair Air Sleeve, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT410B, 148x12mm, Centerlock, Microspline Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT410B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Flow Snap 27.5x2.35", Tackee Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 12-Speed, SL-M6100-R
CranksetFSA Comet, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Boost Spacing
Bottom BracketMego EXO 73mm BSA
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, Deore 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP18JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, All Other Sizes 170mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle
FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 27.5” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 141 Boost Spacing (upgradable to 148x12), 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionX-Fusion Sweep Boost RC, 27.5", 140mm Travel, Compresion and Rebound Adjustment, 110x15mm Thru Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware Top and Bottom
RimMarin, Double Wall Alloy, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT200B, 141 QR, Centerlock, Standard Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT400B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Crown Gem 27.5x2.3", Dual Control Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 11 Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy, Integrated Steel 32T Narrow Wide Chainring, Boost Spacing
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearing
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunrace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasClosed 9-12 Thru-Axle QR System

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 24" Wheel w/ Clearance for 26", 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 135mm Open Dropout (Upgradeable to 142x12mm Thru-Axle), 73mm Threaded BB
Front SuspensionX-Fusion Velvet RLC 26", 130mm Travel, Compression and Rebound Adjustment, 100x15mm Thru-Axle
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, 190x51mm, Custom Tune, M8x22.2mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 27mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearForged Alloy, 135mm, Quad Sealed Bearings, Centerlock Disc, 32H
Hub FrontForged Alloy, 100x15mm, Centerlock Disc, 32H
Spokes14g Stainless Steel
TiresVee Tire Co, Flow Snap 24x2.4", Tackee Compound, Wire Bead
Derailleur RearShimano Deore, 11 Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy 1x11, Hollow Spindle, Steel Narrow Wide 32T Chainring, Direct Mount Type
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearings
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunRace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano MT-201 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano MT-201 Hydraulic Disc, 160mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201 Hydraulic
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 12mm Rise, 720mm Width, 4º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-

Marin Rift Zone

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 26" Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 135mm Open Dropout (Upgradeable to 142x12mm Thru-Axle), 73mm Threaded BB
Front SuspensionX-Fusion Velvet RLC 26", 130mm Travel, Compression and Rebound Adjustment, 100x15mm Thru-Axle
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, 190x51mm, Custom Tune, M8x22.2mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 27mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearForged Alloy, 135mm, Quad Sealed Bearings, Centerlock Disc, 32H
Hub FrontForged Alloy, 100x15mm, Centerlock Disc, 32H
Spokes14g Stainless Steel
TiresVee Tire Co, Flow Snap 26x2.4", Tackee Compound, Wire Bead
Derailleur RearShimano Deore, 11 Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy, Integrated Steel 32T Narrow Wide Chainring, Boost Spacing, 170mm Length
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearings
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunRace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano MT-201 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano MT-201 Hydraulic Disc, 160mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201 Hydraulic
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 12mm Rise, 720mm Width, 4º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasClosed 9-12 Thru-Axle QR System

Patagonia

Das Marin Rift Zone auf dem Trail

Schon auf den ersten Höhenmetern wird klar, dass das Marin spritzig den Berg hinauf geht. Hier wippt nichts und der aufrechte Sitzwinkel sorgt für eine tolle Kraftübertragung. Auch die lange Sattelstütze ist ein Plus. Bergauf kommt der Sattel sehr weit raus und lässt sich für die Downhill Passagen schön weit versenken. Vor allem für große Menschen ist das ein Vorteil, da lange versenkbare Sattelstützen nicht bei jedem Fahrradhersteller im Sortiment landen.

Zwar ist das Rift Zone nicht grade mit leichten Reifen bestückt, jedoch fällt deren erhöhter Rollwiderstand kaum auf. Ein Vorteil der Assegai ist auch die Performance auf nassen, wurzeligen und verblockten Kletterpassagen. Denn nicht nur bergab krallen sich die Stollen in den Boden, sondern auch im Uphill.

Der spannendste Teil kommt jetzt. Wir haben das Marin mit in unseren heimischen Bike Park und auf die rutschigen und steilen Hometrails genommen und hatten eine Menge Spaß. Warum? 140mm Federweg geben einem einfach ein ganz anders Fahrgefühl. Wer eher auf einem Enduro unterwegs ist, wird sich über das wendige und leichtfüßige Fahrverhalten freuen und wer weniger Federweg gewohnt ist, freut sich über die Reserven.

Unser Warmup findet immer auf dem Flowtrail statt. Hier gibt es extrem gut gebaute Kurven die mit sehr viel Druck und hoher Geschwindigkeit gefahren werden können. Kleine Pumps laden zum doublen ein und der ein oder andere Anlieger will „zerstört“ werden. Das Marin erledigt das spielend. Der kurze Hinterbau macht das Trail-Bike super agil und hat uns schon bei der ersten Abfahrt ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Geht es auf Tables lässt sich das 140mm Bike leicht in die Luft befördern und es bügelt über alle Bremswellen hinweg. Auch das Fahrwerk beweist sein können. Die Z1 verfügt über eine enorme Steifigkeit trotz bzw. wegen 36mm Standrohren und flext auch bei hohen Geschwindigkeiten in den Kurven kaum spürbar. Nur nach einem ganzen Tag im Bike Park merkt man schon, dass sie nicht ganz über die Feinfühligkeit und die Setup-Konfigurationen der teureren Konkurrenz verfügt was das Fahrgefühl auf Dauer etwas anstrengend macht.

Vorne lang hinten kurz

Zwar funktioniert das Marin trotz seiner langen Front mit einem Reach von 515mm extrem gut auf flowigen Strecken, jedoch macht es uns der kurze Hinterbau nicht ganz so leicht auf verblockten Strecken. Das soll nicht heißen, dass wir auf den lokalen Enduro Strecken keinen Spaß hatten, ganz im Gegenteil. Das Rift Zone lässt sich nämlich recht leichtfüßig über Wurzel und Felsen manövrieren und lädt dazu ein an der ein oder anderen Stelle abzuziehen wo wir normalerweise mit unseren Enduro Boliden einfach drüber bügeln.

Sobald man aber etwas schneller unterwegs ist und der Untergrund grob wird, wirkt das Rift Zone nicht grade balanciert. Die lange Front verspricht Stabilität kann aber aufgrund des kurzen Hinterbaus nicht ruhig bleiben. Das Hinterrad springt merkbar hin und her und erfordert eine sichere Linienwahl bei hohen Geschwindigkeiten. Auch die Art des Hinterbaus verlangt nach präzisem Bremsen damit „Hängenbleiben“ verhindert wird. Würde die Kettenstrebe in den Rahmengrößen expotentiell zum Reach mitwachsen wäre die gesamte Geometrie vielleicht etwas ausgeglichener.

Marin Rift Zone

Fazit: Viel Spaß für einen fairen Preis

Made For Fun ist hier Programm. Das Marin Rift Zone sollte für alle die etwas mehr auf den Trails spielen der perfekte Begleiter sein. Jibbs, Flow und auch leichtere Enduro Trails meistert das 140/130mm Trail-Bike gekonnt. Obendrauf gibt es eine exzellente Uphill-Performance, tolle Komponenten und das für einen fairen Preis.

Action-Shots: Paul Kopp

Bekleidung: Patagonia

Video: Joe und Bo’s Gutenachtgeschichte

Es gibt Gutenachtgeschichten und es gibt Joe Barnes Version davon. Der Schotte erzählt seinem Sohn von seinem spannenden Abenteuern und seinem Drahtesel. 

There’s no doubting that as we get older, the physical boundaries that dictate our lives get bigger, broader and opportunities open up. The world, so to speak, is our oyster. A child’s ability to explore of their own accord is a very different experience. Their world is more contained, but oddly enough, not necessarily smaller. Imagination allows us to enter the world’s unseen spheres, and create excitement from the act of thought. It opens up the world to us. Joe Barnes is well known for his stellar racing career, memorable media and wild imagination. With two children, Joe’s use of his imagination is now being put to use in ways that cultivate the same emotions that Joe gets from bikes, into his son Bo’s life. Join us as Joe and Bo go on a journey around Lochabers hidden landscapes and enter very different worlds.

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TEST: Transition Sentinel XT Carbon – Leichtfüßiges „Mini“ Enduro

Das Transition Sentinel mit 150/160mm Federweg, einer progressiven Geometrie und einem ausgezeichneten Fahrverhalten siedelt sich zwischen dem 170mm Spire und 150mm Scout an. Wo das leichtfüßige Enduro Bike glänzt und was uns besonders gut an dem amerikanischen Mountainbike gefallen hat, erfahrt ihr hier.

Vor wenigen Wochen haben wir euch erst das Spire mit seinen 170mm Federweg vorgestellt. Unser Fazit war, dass wir von der tollen Balance aus Uphill und Downhill-Performance begeistert waren. Obendrauf gabs einige Reserven im Federweg die dafür gesorgt haben, dass wir mit viel Selbstbewusstsein in verblockten Sektionen drauf halten konnten.

Nun waren wir mit dem Transition Sentinel auf den Home Trails aber auch in Leogang und Lienz unterwegs. 160mm Federweg an der Front, 150mm am Heck, eine moderne Geometrie und tolle Komponenten haben uns definitiv überzeugt. Aber ist das „Mini“ Enduro genauso in der Performance ausbalanciert wie sein aufgepumpter großer Bruder?

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Optik und Features

Optisch ist sich die Transition Palette recht ähnlich. Schnörkellose Linienführung wird mit schlichten Decals und weniger knalligen Farben kombiniert. Das uns zur Verfügung gestellte Modell kam mit der Ti Grey Lackierung die es genauso wie die Gold Loam Farbgebung nur bei den Carbon Varianten gibt. Dafür gibts den Alu-Rahmen in gleich vier verschiedenen Variationen.

Zwar fahren viele von euch mit Trinksystem im Rucksack oder im Hip Bag, wer mag kann aber seine Tools unter dem Oberrohr montieren und einen Flaschenhalter auf dem Unterrohr platzieren.

Wie man schön sehen kann, ist der Schaltzug intern verlegt, während die Leitung der Hinterradbremse außen am Rahmen entlang läuft. Unserer Meinung nach ist das ein tolles Feature, da es eine Wartung oder den Austausch der Bremse wesentlich einfacher gestaltet und oft auch eine geringere Geräuschskulisse mit sich bringt, da nichts im Rahmen klappert. Ein kleiner Nachteil könnte es sein, dass bei einem Sturz die Leitung beschädigt werden kann. Sophie hat sich gekonnt mehrfach mit dem Sentinel auf die Trails geschmissen und abgesehen von einem gebrochenen Bremshebel ist dem Bike aber nichts passiert. Tough!

Apropos. Am Rahmenschutz wurde auch nicht gespart. Die Kettenstrebe verfügt über einen gummierten Mantel die das Bike leiser machen und Schäden am Rahmen vermeidet. Im Bereich des Tretlagers unter dem Unterrohr ist ebenfalls ein großzügiger Schutz verbaut der den Rahmen vor Steinschlägen schützt.

Geometrie: Enduro mit 150/160mm Federweg

In Sachen Geometrie steht das Sentinel dem langhubigeren Spire in nichts nach. Abgesehen vom Federweg ist die das Mountainbike nämlich ziemlich modern, flach und relativ lang. Mit 160mm Federweg an der Front und 150mm am Heck meistert das Bike der Marke aus Washington nämlich fast alle Trails.

Das uns zur Verfügung gestellte Modell kam in der Rahmengröße LG und verfügt über einen Reach von 476mm welcher mit einem Lenkwinkel von 63,6° und einem Stack von 631mm kombiniert wird. Der Hauptrahmen wird mit einer passenden 440mm Kettenstrebe abgerundet – somit liegt der Radstand bei 1263mm.

SMMDLGXLXXL
A. REACH420450476501521
B. STACK613622631640649
C. EFFECTIVE TT LENGTH552585613641665
D. SEAT TUBE LENGTH350390430460490
E. EFFECTIVE ST ANGLE78.2°77.5°76.9°76.4°76.0°
SADDLE HEIGHT FOR EFFECTIVE ST ANGLE600660720780820
ACTUAL ST ANGLE70.8°70.8°70.8°70.8°70.8°
SEAT TUBE OFFSET AT BB8787878787
F. HEAD TUBE LENGTH100110120130140
G. HEAD TUBE ANGLE63.6°63.6°63.6°63.6°63.6°
H. CHAINSTAY LENGTH440440440440440
I. WHEELBASE11991233126312921316
J. BOTTOM BRACKET DROP2929292929
K. ESTIMATED BB HEIGHT346346346347347
L. STAND OVER HEIGHT671688700712722
M. FORK OFFSET4343434343

Beim Hinterbau Design benutzt Transition das hauseigene GiddyUp Suspension Design. Hierbei wurde viel Wert auf einen geringen Längenzuwachs der Kettenstrebe beim Einfedern gelegt um Pedalkickback zu verringern und den Anti Squat gering zu halten. Dabei wollen die Macher auf eine Balance aus progressivem und linearen Federverhalten geachtet haben. Wir übersetzen das mal als: soft genug zum bügeln und trotzdem straff genug um nicht durchzurauschen…

Wer mag kann das Sentinel mit Coil- oder Luftdämpfer fahren. Wer gerne an seinem Bike schraubt oder das Fahrverhalten an die eigenen Vorlieben anpassen mag, kann den Hinterbau von 150mm Federweg auf 140mm Umbauen. Dafür müsst ihr den mitgelieferten Dämpfer mit einem Hub von 205mm x 62.5mm durch einen mit 205mm x 57.5mm ersetzen.

Komponenten und Ausstattungen 

Die Jungs und Mädels vom deutschen Vetrieb TrailToys waren so freundlich und haben uns das Sentinel in der XT Carbon Variante zur Verfügung gestellt. Den Twentyy-Niner Carbon-Rahmen in der XT Ausstattung bekommt ihr für 6.799Euro. Was ist im Paket drin?

Das Fahrwerk stammt aus dem Hause Fox. An der Front arbeitet die Fox Float 36 Grip Performance mit 160mm Federweg und am Heck der Fox Float X2 Factory 2 Position Luftdämpfer mit 150mm. Prinzipiell ein tolles Fahrwerk nur fast schon etwas zu bescheiden für die Preisklasse.

Wie es die Bezeichnung der Ausstattungsvariante schon zu vermuten lies, gibt es am Sentinel eine komplette Shimano XT Ausstattung. Angefangen mit der 12-Fach XT Schaltgruppe die mit einer Shimano SLX Kassette mit 10-51t Zähnen kombiniert wird, bis hin zur XT Bremsanlage mit 203mm Bremsscheiben. Hier sollte eigentlich fast keine Wünsche offen bleiben. Die XT Komponenten arbeiten geschmeidig und vor allem die Bremse ist bissig und verändert bei langen Abfahrten nicht den Druckpunkt.

Die exzellent funktionierenden OneUp Dropper Post gibt es abhängig von der Größe in der verschiedenen Längen. Dank des langen Sattelrohrs ist es beim Transition Sentinel in der Größen LG/XL/XXL sogar möglich eine Dropper mit einem Hub von 210mm zu verbauen. Das ist definitiv eine tolle Geschichte, da so auch bei großen Rahmen der Sattel schön tief versenkt werden kann und bei der Abfahrt ordentlich Freiraum bietet.

Das Sentinel Carbon XT ist mit Stans Flow S1 Aluminium Felgen und mit dazu passenden Stans Neo Durasync Naben bestückt. Diese Felgen kombination wurde auch schon öfter im World Cup gefahren und bietet einiges an Stabilität. Auf den Felgen sitzt eine unserer Lieblingskombinationen von Reifen – Maxxis Assegai 3C EXO+ (29×2.5) an der Front und Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29×2.4) am Heck. Diese Kombi bietet einiges an Grip und lässt sich recht leicht den Berg hinauf treten. Da haben die Amis passend zum Sentinel eine tolle Balance gefunden.

 

Was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht sind wir uns bei der XT Carbon Variante nicht ganz sicher. Das Modell ist für 6.799Euro erhältlich und kostet somit genauso viel wie die GX Carbon Variante die über ein komplettes Rockshox Ultimate Fahrwerk, Sram GX Schaltgruppe und Sram Code RSC Bremsen verfügt. Wer sich sein Bike lieber selbst zusammenstellen mag, kann sich das Frameset mit Fox Factory X2 Dämpfer für 3.699Euro besorgen.

X01 CarbonGX CarbonXT CarbonGX AluminiumNX AluminiumCarbon Frameset Aluminium Frameset
FRAMESentinel Carbon 150mmSentinel Carbon 150mmSentinel Carbon 150mmSentinel Alloy 150mmSentinel Alloy 150mmSentinel Carbon 150mmSentinel Alloy 150mm
REAR SHOCKFox Float X2 Factory 2 PositionRockShox Super Deluxe UltimateFox Float X2 Performance 2 PositionFox Float X Performance Elite 2 PositionFox Float X Performance 2 PositionFox Float X2 Factory 2 PositionFox Float X Performance Elite 2 Position
FORKFox Float 36 Grip 2 Factory
160mm Travel/44mm Offset
RockShox Lyrik Ultimate
160mm Travel/42mm Offset
Fox Float 36 Grip Performance
160mm Travel/44mm Offset
Fox Float 36 Grip 2 Performance Elite
160mm Travel/44mm Offset
Fox Float 36 Rhythm
160mm Travel/44mm Offset
HEADSETCane Creek 40 SeriesFSA No.57EFSA No.57EFSA No.57EFSA No.57E
STEMANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)RaceFace Aeffect R (40mm)
HANDLEBAROneUp Carbon Bar
SM/MD (800x20) LG/XL/XXL (800x35)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM/MD (800x20) LG/XL (800x30) XXL (800x 40)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM/MD (800x20) LG/XL (800x30) XXL (800x 40)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM/MD (800x20) LG/XL (800x30) XXL (800x 40)
RaceFace Chester 35
SM/MD (780x20) LG/XL/XXL (780x35)
GRIPSODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite Flow
SADDLEANVL Forge TiANVL Forge CromoANVL Forge CromoANVL Forge CromoANVL Forge Cromo
SEATPOSTOneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
BRAKESSRAM Code RSCSRAM Code RSCShimano XT M8120SRAM Code RSC
(Cascade Blue/Platinum Silver)

TRP DH-R Evo
(Misty Green/Black Powder)
SRAM Code R
(Cascade Blue/Platinum Silver)

SRAM Guide RE 4-Piston
(Misty Green and Black Powder)
ROTORSSRAM Centerline (200mm)SRAM Centerline (200mm)Shimano RT86 (203mm)SRAM Centerline (200mm)
(Cascade Blue/Platinum Silver)

TRP R1 2.3 (203mm)
(Misty Green/Black Powder)
SRAM Centerline (200mm)
SHIFTERSRAM XO1 EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleSRAM NX Eagle MMX
DERAILLEURSRAM XO1 EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleSRAM NX Eagle
CASSETTESRAM XG 1295 (10-52t)SRAM XG 1275 (10-52t)Shimano SLX M7100 (10-51t)SRAM XG 1275 (10-52t)SRAM PG 1230 (11-50t)
CHAINSRAM GX EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleSRAM NX Eagle
CRANKSRAM X1 Carbon DUB (30t/170mm)SRAM Stylo 7K DUB (30t/170mm)Shimano XT M8100 (30t/170mm)SRAM GX Eagle DUB (30t/170mm)SRAM Descendent 6k DUB (30t/170mm)
RIMSDT Swiss XM 1700 Spline 30Stans Flow S1Stans Flow S1DT Swiss M 1900 Spline 30Stans Flow D
SPOKESDT Swiss CompetitionSapim Race Double ButtedSapim Race Double ButtedDT Swiss ChampionPillar Double Butted
HUBSDT Swiss 350 Straight Pull 36SLStans Neo DurasyncStans Neo DurasyncDT Swiss 370 Ratchet LNNovatech D791SB/D902SB
TIRE/FRONTMaxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)
TIRE/REARMaxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)
INCLUDEDTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & Sealant
WEIGHT30.7 lbs / 13.94kg (Size MD)31.3 lbs / 14.21kg (Size MD)31.3 lbs / 14.21kg (Size MD)33.9 lbs / 15.38 kg (Size MD)35.8 lbs / 16.24 kg (Size MD)7.0 lbs / 3.20kg (Size MD w/shock)9.7 lbs / 4.4 kg (Size MD w/shock)

Das Transition Sentinel auf dem Trail

Wie auch schon das Spire mit 170mm Federweg klettert das Sentinel extrem gut und leichtfüßig. Die angenehme Sitzposition und das Hinterbau Design tragen dazu definitiv bei. Bei steilen Anstiegen konnten wir mit viel Druck in die Pedale treten ohne, dass wir das Gefühl hatten durch wippen des Dämpfers Kraft zu verlieren.

Sobald es Bergab geht, setzt sich die Leichtfüßigkeit fort. Zwar haben wir eine 440mm Kettenstrebe, dies ist gefühlt aber noch deutlich kürzer. So lässt sich das Sentinel verspielt auf das Hinterrad befördern und spielend leicht durch Kurven zirkeln. Das hat sich schnell auf den flowigen Strecken in Leogang und Lienz gezeigt und uns eine Menge Spaß beschert.

Geht es auf steile und verblockte Trails bügelt das Sentinel gekonnt über Felsen und Wurzel und steht einem langhubigeren Ednuro Bike in nichts nach. Ganz im Gegenteil – Das Sentinel fühlt sich in manchen Situationen wesentlich potenter an als es beworben wird. Wofür braucht man dann das Spire mit 170mm Federweg? Einfache Antwort – für noch mehr Sicherheit bei den größten Sprüngen, steilsten Strecken und Abfahrten.

Das soll aber nicht heißen, dass das Spire das bessere Enduro ist. Es verzeiht einfach nur ein paar mehr Fehler und ersetzt im Park ein Downhill Bike. Das Sentinel schafft jedoch den Spagat aus potenter Enduro Maschine und verspieltem Trail Bike besser, weshalb es vor allem in Regionen ohne Lift das interessantere Mountainbike ist.

Was uns jedoch nicht ganz so gut gefallen hat, ist die Ausstattung. Beim Spire bekommen wir für 7.599Euro mehr Federweg und das bessere Fahrwerk, während wir beim Sentinel „nur“ eine Fox Performance Ausstattung für 6.799 Euro bekommen.

Fazit: Transition Sentinel XT Carbon – Mini Enduro mit Spaß-Genen 

Das Transition Sentinel XT Carbon schafft eine ausgezeichnete Balance zwischen Uphill und Downhill und ist für seine moderne Geometrie gleichzeitig verspielt auf flowigen Strecken wie auch Laufruhig in steilen und ruppigen Sektionen. Die 160mm Federweg bieten ausreichend Reserven um sich an die härtesten Enduro Trails ran zu tasten und die progressive Geometrie sorgt für Selbstbewusstsein bei der Abfahrt. Ein tolles Enduro, dass vor allem in Bike Regionen ohne Lift Spaß macht.

Weitere Informationen zum Sentinel findet ihr unter: www.trailtoys-shop.de