NEWS: EWS Whistler und Trophy of Nations für 2021 abgesagt

Aufgrund der weitergehenden Pandemie hat die Enduro World Series verkündet, dass sowohl der Fahrer und Fan Liebling in Whistler, Kanada, als auch die Trophy Of Nations 2021 nicht stattfinden wird.

Damit sich der EWS Zirkus nicht mit zu vielen unterschiedlichen Grenzmaßnahmen und Kontrollen rumschlagen muss, einigten sich die Veranstalter die Saison 2021 auf Europa konzentrieren. Das ermöglicht den Teams sich in einem Gebiet aufzuhalten und verhindert Probleme mit Reiserestriktionen.

Die Trophy Of Nation wird ebenfalls auf 2022 verschoben, da sehr wahrscheinlich nicht alle Nationen am Rennen 2021 teilnehmen können. Da die EWS eine möglichst faire Saison ermöglichen will, hielt sie diese Entscheidung für sehr wichtig.

Mehr Informationen findet ihr unter: www.enduroworldseries.com

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VIDEO: Remy Metailler – Wie man mit Angst umgeht

Wenn man den Profis zuschaut, glaubt man manchmal, dass sie vor nichts Angst haben. Doch der Anschein trügt.  Remy Metailler zeigt in seinem neuen Edit wie er sich an neue Features herantastet und wie er mit seiner Angst umgeht und sie auf dem Trail einsetzen kann.

Fear is something very few athletes talk about, but I don’t hide that I’often scared. This is how I manage it though.

Bulls Wild Creed Team – Das Enduro des deutschen Meisters

Wild Creed

Mit dem Wild Creed bringt der breit aufgestellte Fahrradhersteller sein erstes spezifisch für den Enduro Einsatz konzipiertes Mountainbike auf den Markt und setzt dabei auf Erfahrungen und Ideen vom deutschen Enduro Meister Christian Textor. Ob die Marke im Gravity Bereich unterschätzt wird und was das langhubige Race Bike kann, erfahrt ihr hier.

Wenn ich an Enduro Räder denke, fallen mir spontan Marken wie Trek, Canyon, Specialized und Rocky Mountain ein, aber Bulls hatte ich bis vor einigen Wochen nicht unbedingt mit agressiven und Abfahrts orientierten Fahrrädern in Verbindung gebracht.

Der Deutsche Enduro Meister und erfolgreiche EWS Fahrer Christian Textor fährt nun seit einigen Jahren für das Deutsche Unternehmen und erklärte uns in einem interview alles über seine Karriere bis hin zur Entwicklung des Wild Creeds (Das Interview findet ihr hier). Kurz nach dem Gespräch mit “Texi” schickte uns Bulls das Wild Creed in der Team Edition zum testen und wir waren gespannt.

Bulls Wild Creed Team – kurz und sachlich:

  • 29″
  • Carbon Rahmen
  • RockShox Lyrik Ultimate / Super Deluxe Coil Ultimate
  • Shimano XTR
  • Gewicht: 13,9 Kg
  • Preis: 4.849 Euro

Die Entwicklung mit Christian Textor

Bei der Entwicklung des Wild Creed hat Bulls von Anfang an mit Christian zusammen gearbeitet um seinen Anforderungen zu entsprechen. Der junge Familienvater ist sehr stolz auf das Endprodukt und fuhr damit in der letzten Saison trotz Verletzung und aufgrund von Corona veränderten Trainingszeiten einige sehr gute Ergebnisse ein.

Moderne Enduro Bikes müssen mittlerweile einem hohen Standard entsprechen, da die Trails immer anspruchsvoller, länger und verblockter werden. Daher setzen einige Hersteller auf sehr flache Lenkwinkel und einen langen Reach und Radstand. Das macht die Fahrräder zwar häufig sehr stabil in schnellen und steilen Abschnitten, aber weniger wendig und verspielt in Kurven oder langsameren Sektionen.

Ich bin stolz auf das gesamte Rad als solches, wenn man so will ist es das erste konsequent eigenentwickelte Bike was Bulls in diesen Sektor gebracht hat und für mich die größte Belohnung der Zusammenarbeit. Es ist etwas besonderes ein Bike anzuschauen an dem du mitgearbeitet hast, wo Leidenschaft und viele Stunden grübeln und testen drin stecken. Die Möglichkeit für so eine Zusammenarbeit findet man nicht bei vielen Herstellern. – Christian Textor

Bulls Wild Creed

Interessante Optik mit versteckten Features

Wir haben das Enduro des deutschen Herstellers direkt ausgepackt und haben festgestellt, dass es in natura noch mal deutlich besser aussieht, als auf den Fotos die wir zuvor gesehen hatten. Der Schwarze Carbon Rahmen wirkt mit den blauen Highlights und der roten Lyrik Ultimate echt stimmig und fällt auf. Das Unter- und Oberrohr lässt das Wild Creed recht bullig wirken, sieht dadurch aber definitiv schwerer aus als es tatsächlich ist.

Interessant fanden wir auch das offene Fach zwischen Unterrohr und Sitzrohr, dass unterhalb des Flaschenhalters genügend Platz für einen Ersatzschlauch und Tools bietet. Das ganze wirkt clever gelöst, da es zusätzliche Gewicht am Fahrrad in der näher des Tretlagers verstaut und den Schwerpunkt somit niedrig hält. Ich weiß diese Aussage wirkt fast komisch, aber es gibt unter uns sogenannte Leichtbau-Fetischisten, die penibel auf jede Kleinigkeit achten und bei solchen Details bestimmt auf ihre Kosten kommen.

Bulls Wild Creed
Interessantes Feature: Der “Kofferraum” versteckt sich unter dem Flaschenhalter und bietet Platz für Ersatzschlauch und Werkzeug

Besonderes Feature ist sicher der „Kofferraum in dem ein Schlauch unter der Flasche Platz findet, was trotzdem optisch Clean aussieht und schwerpunktmäßig optimiert ist. Außerdem bin ich beeindruckt wie gut dieses Bike mit ein und demselben Fahrwerkssetup funktioniert, ob ich Hometrails fahre, in Whistler die größten Jumplines springe oder Enduro World Series race geht das alles mit ein und demselben Setup. Das geht so nicht mit vielen Bikes. – Christian Textor

Premium Ausstattung für einen Top Preis

Kommen wir zu einem der interessantesten Punkte am Wild Creed. Bulls verbaut beim Team ein wirklich rundes und gut arbeitendes Arsenal an Komponenten. Für ausreichend Reserven auf ruppigen Trails sorgt die RockShox Lyrik Ultimate RCT in der Front und der Super Deluxe Coil Ultimate RCT im Heck. Beide kommen mit 160mm Federweg und stehen für ordentlich Performance und werden neben oft in der Enduro World Series gefahren. Natürlich kann man sich darüber streiten ob man lieber Stahlfeder- oder Luftdämpfung fährt, jedoch ist das Ansprechverhalten beim Super Deluxe Coil sensibler als bei seinem Luft-gedämpften Gegenstück.

Der Antrieb und die Bremsen kommen aus dem Hause Shimano. Für genügend Bremskraft sollen die 4-Kolben Deore XT in Verbindung mit 203mm Center Lock Scheiben vorne und hinten sorgen und für ausreichend Übersetzung im Uphill sorgt die Deore XT 12-fach Schaltung mit 10-51 Zähnen und einem XTR Schaltwerk.

Die weiteren Komponenten sind ein bunter aber auch schlauer Mix von verschiedenen Herstellern. Der Sattel kommt von Fizik, die Griffe von Ergon und Vorbau und Steuersatz sind von Race Face und Acros.

Für den nötigen Grip und gute Rolleigenschaften sorgt die Kombination von Schwalbes Magic Mary in der Front und dem Big Betty am Heck. Beide Reifen haben sich in den letzten Jahren in der Szene bewehrt und vor allem der grobstollige Magic Marry begeistert im Enduro und Downhill Bereich mit ausgesprochen guter Haftung in allen Situationen.

Bulls Wild Creed Team
Größe:M,L,XL
Rahmen:Carbon
Laufradgröße:29"
Gabel:Rock Shox Lyrik Ultimate RC2 160mm
Dämpfer:Rock Shox Super Deluxe Coil Ultimate RCT 160mm
Bremse:Shimano Deore XT BR-M8120
Bremsscheiben:203 Center Lock
Schaltung:Shimanor Deore XT 12-fach
Sxchalthebel:Shimano Deore XT SL-M8100
Schaltwerk:Shimano XTR RD-M9100-SGS
Kurbelgarnitur:Shimano Deore XT FC-M8100
Kassette:Shimano Deore XT CS-M8100-12 10-51T
Kette:Shimano Deore XT CN-M8100
Vorbau:Race Face Affect
Steuersatz:Acros
Lenker:Race Face Turbine
Sattelstütze:Limotec Alpha 1 Light, absenkbar
Sattel:Fizik Alpaca Terra
Griffe:Ergon GD10
Reifen:Schwalbe Magic Mary / Big Betty

Bulls Wild Creed

Geometrie – etwas gegen den Strom

Moderne Enduros werden oft immer flacher und länger und zielen dabei auf den Einsatz für hohe Geschwindigkeiten bei Rennläufen.

Das Wild Creed fokusiert sich jedoch eher auf den Spagat zwischen Race und Wendigkeit und bietet mit seinem 65.5° Lenkwinkel und dem 470mm Reach (bei größe L) etwas konservativere Zahlen als die Konkurrenz. Christian Textor beweist mit seinen Rennergebnissen, dass man mit dieser Geometrie zum Erfolg fahren kann und besteht auf die Allround Fähigkeiten seines Wild Creed.

Ein Enduro muss in erster Linie zuverlässig sein, außerdem möglichst vielseitig einsetzbar was bedeutet das es in jedem Terrain funktioniert.
Den Spagat den ein Enduro im Sinne der technischen Anforderungen schaffen muss ist enorm groß und meiner Meinung nach ist die Kategorie Enduro damit die größte und spannendste Herausforderung in Sachen Entwicklung. – Christian Textor

GRÖßEM - 44 cmL - 47 cmXL - 50 cm
OBERROHRLÄNGE610 mm632 mm654 mm
REACH450 mm470 mm490 mm
STACK618 mm627 mm636 mm
SITZROHRLÄNGE44 cm47 cm50 cm
SITZROHRWINKEL75.5 °75.5 °75.5 °
KETTENSTREBE435 mm435 mm435 mm
RADSTAND1203 mm1228 mm1252 mm
TRETLAGEROFFSET25 mm25 mm25 mm
LENKWINKEL65.5 °65.5 °65.5 °

Wild Creed

Einen ausführlichen Test werdet ihr in den nächsten Wochen auf unserer Seite und auf YouTube bekommen. Leider liegt im Bayrischen Wald mittlerweile so viel Schnee, dass ein Test unter realen Bedingungen leider noch nicht möglich ist. Jedoch können wir nach der ein oder anderen Ausfahrt sagen, dass das Wild Creed auf dem Trail echt die ein oder andere Überraschung mit sich bringt. Wir freuen uns definitiv auf die nächste Runde mit dem Bulls Enduro und sind gespannt wie es weiterhin performen wird.

Mehr Informationen zum Wild Creed Team und weiteren Bulls Fahrrädern findet ihr unter: www.bulls.de

 

VIDEO: Jack Moir Canyon Spectral Action

Jack Moir gibt seinem Canyon Spectral die Sporen. Der Australier nimmt sein Trail-Bike mit auf die Downhill Tracks auf denen er für die World Cups trainiert hat und zeigt was das Bike der Koblenzer so alles einstecken kann. 

Took My new Canyon Spectral out to one of My favourite downhill tracks that I use to train for the world cups, to see how it would handle. Think it passed the test, although a bigger fork would’ve been even better! Like and subscribe for weekly videos.

Filmed and edited by Matt Staggs Visuals

Song: Beddy Rays – Sobercoaster

Canyon Spectral

 

VIDEO: Das Neue Forbidden Dreadnought

Forbidden holt die großen Geschütze raus. Mit dem Dreadnought präsentieren die Kanadier ihr bisher großhubigstes Modell. Der große Bruder vom Druid kommt als Voll-Carbon Bolide mit 170mm Fox 38 in der Front und 154mm Fox Elite Floast X2 am Heck. Gebremst wird mit Shimano XT und geschaltet mit der XT 12-Fach.

Bigger, burlier, and ready for anything, this mountain taming bruiser of a bicycle knows no bounds, and neither will you. Expanding our category-defying High Pivot design from the Druid and applying it to a platform for the extremes. A DH bike in all but the small print, ready for the rowdiest back-country lines, the steepest race stages, and the shadiest gaps in the bike park. Bring the big guns, bring the Dreadnought, and FEAR NOTHING.

https://www.forbiddenbike.com/product…

Propain’s neues Hugene – It climbs, it jibs, it shreds, it’s huge

Die Baden-Württemberger Jungs und Mädels von Propain gehen in die nächste Runde und haben ihr bewährtes Trail-Bike Hugene überarbeitet. Dabei sind sie auf die (ohnehin spärliche) Kritik der letzten Jahre eingegangen und haben dem potenten Twenty-Niner einen steileren Sitzwinkel, einen längeren Reach und etwas mehr Federweg verpasst. Mehr zu dem 140/150mm Bike erfahrt ihr hier.

Propain setzt seit Jahren auf innovatives Design und plant, konstruiert und entwickelt ihre Produkte in der Heimat. Dabei setzen sie von der ersten Produktskizze an auf ihrer eigene Engineering-Abteilung in Deutschland. Sobald die ersten Entwürfe stehen, wird das Produkt digital mittels FEM-Analysen auf Belastbarkeit getestet, um schon im voraus Fehler zu vermeiden. Danach werden natürlich die Prototypen noch im Labor getestet, bevor es auf die erste Testfahrt geht.

Auch beim überarbeiteten Propain Hugene wurde wieder einiges geplant, gezeichnet, verändert und getestet, bevor das Finale Endprodukt stand. Propain hat dabei die wenigen Kritikpunkte des Vorgängers ausgemerzt und einige der Wünsche der Fahrer umgesetzt. Das Propain Hugene 2021 hat eine modernere Geometrie, 10 mm mehr Federweg und auch am PRO10 Hinterbau wurde etwas gefeilt.

Propain Hugene

Das Propain Hugene – kurz und schmerzlos

  • Carbon
  • 29″
  • 140/150mm vorne, 140mm hinten
  • innenverlegte Züge
  • Neuer Drivetrain: Eagle 52z
  • ab ca. 13kg
  • Preis: 3.399 – 7.164 Euro

Optik und Features

Die neuen Hauptrahmenfarben des Hugene sind „Safari (matt)“ und „Petrol Dark (glanz)“. Die dritte Farbe, „Carbon Raw (glanz)“, kennt man bereits von Tyee und Spindrift. Ein Sichtlack vermittelt den einzigartigen Look und die spezielle Verarbeitung des “Blend Carbon” wird sichtbar.

Auch das Headtube-Badge ist in drei verschiedenen Farben erhätlich: „Venomblack Matt“, „Diamondblack Glanz“ und „Chrome Glanz“.

Propain setzt bei Carbon-Rahmen auf verschiedene Layups, die unterschiedlichen Ansprüchen entsprechen sollen. Die vorimprägnierten (Prepreg) Carbon-Lagen werden mit unterschiedlichen Eigenschaften an den für sie vorgesehen Stellen des Rahmens positioniert um den Anforderungen der Steifigkeit, Flexibilität, Gewicht, Festigkeit und der Spannungsrichtung zu entsprechen. Propain setzte dabei auf die Verwendung von qualitativ hochwertigsten Materialien. So werden für die Rahmen Carbonfasern verwendet, wie sie auch in der neuesten Generation von Flugzeugteilen verarbeitet werden.

Um den aktuellen Standards zu entsprechen, werden beim Hugene die Züge innen verlegt. Das hilft nicht nur der Optik, sondern verhindert bei einem Sturz Fehlfunktionen durch kaputte Leitungen oder Ähnlichem. Damit man keinen Herzinfarkt beim Durchfädeln von neuen Bremsleitungen und Schaltzügen bekommt, verbauen die Baden-Württemberger Kabelkanäle in ihren Rahmen, die das verlegen extrem vereinfachen.

Propain Hugene

Komponenten – Propain Konfigurator

Bei der Auswahl der Komponenten setzt Propain weiterhin auf eine große und hochwertige Vielfalt, aus der sich jeder sein Traumbike konfigurieren kann. Neben der neuen RockShox Pike Ultimate und der Fox 34 Float FIT4 Factory mit 140 mm bieten sie ebenso die neue Fox 36 in Orange mit 150 mm in dem Bike Konfigurator an. Zusätzlich neu im Programm: SRAM’s Eagle 52 Kassette, Carbon Laufräder von Newmen und die neuen Schwalbe Nobby Nic Supertrail Reifen. Die elektronische SRAM AXS Schaltgruppe und längere Sattelstützen bis 185 mm Hub von Bikeyoke und Fox runden das Paket ab.

Die Konfigurationsmöglichkeit wird durch verschiedene Rise-Optionen der Lenker und Vorbau-Längen zusätzlich erweitert. Zu der individuellen Konfiguration bieten sie auch drei feste Ausstattungspakete an (Start, Performance, Highend), welche die Zusammenstellung des Bikes für den Kunden vereinfachen sollen und eine Empfehlung darstellt.

Die Start-Variante beginnt bei einem Preis von 3.399,00 EUR. Das Performance-Paket liegt bei 4.549,00 EUR. Die Highend Version ist ab einem Preis von 7.164,00 EUR ab 02. Februar 2021 in unserem Webshop erhältlich.

Da der moderne Mountainbiker lieber auf das Mitführen eines Trail-Rucksacks verzichtet, bietet Propain gleich zwei Mounts für Flaschen, Straps, Tools und Pumpen an.

Propain Hugene

Geometrie, Gewicht und Fahrspaß

Wie schon oben erwähnt haben sich die Entwickler das Feedback zum Vorgänger zu Herzen genommen und einiges an der Geometrie des Hugene verändert. Dabei ist ein flacherer Lenkwinkel von 65.5°, ein längerer Reach von 480mm bei Größe L und ein steilerer, effektiver Sitzwinkel von 76.5° herausgekommen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das geringe Gewicht. Worauf hat Propain dabei geachtet?

  • Rahmenstruktur mit geradlinigen Rohren, um sicherzustellen, dass die Rohre nicht unnötig belastet werden.
  • Optimierung des Carbon Layups. Propain setzt weiterhin auf das Blend Carbon Material, jedoch mit einem höheren Anteil an extrem zugfesten Fasern mit E-Modul.
  • Das obere Linkage ist nun ebebnfalls aus Carbon, was zusätzlich einige Gramm einspart.

Als Ergebnis verwenden sie weniger Lagen Carbon bei gleichbleibend hoher Rahmensteifigkeit. Insgesamt konnten sie das Rahmengewicht um 300 Gramm auf 2,3 kg senken.

  • Rahmengewicht: 2,3 kg (Größe S)
  • Gesamtgewicht: 12,9 kg (in Größe L, Highend Ausstattung)

Propain Hugene

Propain Hugene – Komfort! Grip! Laufruhe!

Bei den Laufrädern des Hugene setzt Propain weiterhin auf die Vorteile von 29″. Die größeren Laufräder sorgen für ein besseres Überrollverhalten, Unebenheiten im Gelände meistern sich so schneller als mit kleineren Laufrädern. Durch die größere Auflagefläche der 29″ Reifen wird auch die Traktion verbessert, das heißt: mehr Grip. Durch den längeren Radstand erreicht das Bike größere Laufruhe und durch die 29er ist während der Fahrt mehr Energie in den Rädern gespeichert, die einen länger auf Geschwindigkeit hält. Propain will damit die Balance aus Speed, Laufruhe und Komfort sowohl im Up- als auch im Downhil erreichen.

Auch Bergauf soll das Hugene spritzig sein. Durch den steileren Sitzwinkel, dem flacheren Lenkwinkel und den 29″ Laufrädern soll man auch bei steilsten Anstiegen und technischen Uphills viel Druck auf dem Pedal und reichlich Vortrieb und Traktion haben. Der hohe Antisquatwert hält den PRO10 Hinterbau straff und man soll keinerlei Energieverlust verursachen. Der steife Rahmen aus Voll-Carbon soll Leichtigkeit und Agilität vermitteln und dadurch zum Gesamtkonzept des Trail-Bikes beifügen.

Ein Bike für meine Hometrails. Hier in Vogt gibt es knackige anstiege, Wurzelpassagen, flowige Trails. Durch die Antriebsneutralität des Hugenes habe ich immer den perfekten Begleiter bergauf. Mit unserem überarbeiteten PRO10-System rockt die Abfahrt nach dem Anstieg dafür um so mehr. – David Assfalg; CEO

Propain Hugene

Weitere Informationen zum Hugene und Propain findet ihr auf: www.propain-bikes.com

Canyon präsentiert neues Torque:ON und überarbeitete E-MTB Palette

Canyon erweitert ihre E-MTB Produktpalette mit dem potenten Freerider Toruqe:ON und bietet damit vom Trail-, XC- bis hin zum Gravity-Bike Fahrer für jeden E-Bike Fan das passende Bike im Sortiment an. Neben dem erweiterten Angebot wird in allen 2021 Modellen der neue EP-8 Motor aus dem Hause Shimano verbaut. Mehr zum Torque:ON und seinen “kleinen Geschwistern” findet ihr hier.

Canyon bietet nun schon seit einige Jahren eine breit gefächerte Palette an Modellen für den Gravity-Sport an. Vom neuen Stoic Trail-Hardtail, über Enduro-Bikes wie das Strive bis hin zum erfolgreichen Downhill Sender findet jeder Mountainbiker sein Dream Bike. Auch die E-MTB Palette hat sich stetig erweitert und bietet nun mit dem neuen Torque:On ein Freeride/Super-Enduro E-MTB mit viel Potential.

Canyon Torque

Torque:ON – Shred:ON

2017 wurde das überarbeite Torque präsentiert, dass mit seinen 180mm Federweg und einer aggressiven Geometrie die Lücke zwischen Enduro und Downhill schließen sollte. Mit dem elektrischen Zwilling bringt Canyon nun das potenteste Modell der E-MTB Kollektion auf den Markt und präsentiert damit das Elektro-Flaggschiff ihrer Gravity-Kollektion.

Das Torque war von Anfang an immer als das verspielte Freeride/Park Bike gedacht und soll auch mit dem neuen E-Modell diesen Anspruch erfüllen. Deshalb wird hier auf Untergrund bügelnde 29″ Laufräder verzichtet und sich auf verspielte 650B festgelegt. Theoretisch könnte man ein 29″ Gabel verbauen und den Freerider in ein Mullet transformieren, jedoch wird dadurch der eh schon aggressive Lenkwinkel noch flacher und verändert somit die Geometrie erheblich und schränkt das Fahrverhalten mit Sicherheit ein. Canyon empfiehlt solche einen Umbau nicht.

Das Torque:ON – kurz und sachlich

  • Aluminium Rahmen
  • 27.5″
  • 180/175mm Federweg
  • Shimano EP8 504Wh
  • optionaler Zusatz Akku
  • Preis: 4.499 – 6.299 Euro

Der Koblenzer Stealth Bomber

Auf den ersten Blick erkennt man das typische Canyon Design und wird sich als Canyon Besitzer bestimmt auch auf diesem Boliden direkt heimisch fühlen. Bei den Farben setzen die Koblenzer auf “Stealth” und versehen das Torque mit einer Olive/Grau oder Schwarz/Anthrazit Kombi. Optisch definitiv vom feinsten.

Was einem auch direkt auffällt ist der für Canyon fast schon untypisch flache Lenkwinkel, der das E-MTB aggressiv wirken lässt und Lust auf eine Probefahrt macht. Auch auffällig ist das seit neustem verwendete kleine Canyon Logo. Seit einiger Zeit verziert Canyon die E-Modelle ausschließlich mit einem kleinen Logo an der Seite. Das ist natürlich Geschmacksache, aber der ein oder andere möchte auch, dass sein Fahrrad dank eines großen Decals direkt zu erkennen ist. Immerhin lieben wir unsere Fahrräder und wollen sie auch präsentieren.

Komponenten – Preis/Leistung on point

Damit das Torque den hohen Ansprüchen auf härtesten Trails standhalten kann, setzt Canyon auf einen Bombensicheren Alu Rahmen. Canyon hat den Freerider im Belastungs- und Aufpralltest unter die Lupe genommen und ordnet es in die gleiche Kategorie wie das Downhill Modell Sender ein.

Damit man im groben Gelände und auf großen Sprüngen ausreichend Federweg und Sicherheit bekommt, verbauen die Jungs und Mädels vom Deutschen Eck potente Gabeln von Fox und RockShox und setzten dabei auf die modernen Topmodelle wie die 38 und die Zeb mit 38mm Standrohren und 180mm Federweg. #Shred:ON

Damit der Fahrer gut zum stehen kommt und ausreichend Bremsleistung erwarten kann, werden kraftvolle 4-Kolben-Scheibenbremsen sowie große 203mm Bremsscheiben verbaut. Diese kommen abhängig von der Ausführung von Sram oder Shimano.

Damit die steifen 650B Laufräder den Ansprüchen entsprechen können, setzt Canyon auf Laufräder der Hybrid-Serie von DT Swiss. Die präzise konstruierten DT Swiss Laufräder sollen durch verstärkte Felgen und Speichen, Stahl-Freilaufkörper, größere Lager und dickere Nabengehäuse für eine gehörige Portion Zuverlässigkeit sorgen.

Wenn man sich die Komponenten Liste anschaut und diese mit ähnliche Fahrrädern oder sogar unmotorisierten Bikes vergleicht, kann man sich schon wundern wie Canyon es in der aktuellen Lage der Pandemie schafft einen so attraktiven Preis zu generieren.

Canyon Torque

Next-Gen Motor von Shimano

Natürlich darf bei einem so potenten Modell kein passender Motor fehlen und deshalb wird hier der neue EP8 aus dem Hause Shimano mit einem 504Wh starken Akku verbaut. 504Wh erscheinen bei den aktuellen Standards der Industrie allerdings nicht mehr ganz angemessen; Doch aus das scheint Canyon bewusst zu sein. Die Koblenzer setzen auf Design, ein “leichteres” Rad und einen tiefen Schwerpunkt, jedoch bieten sie ihre zwei Torque:ON Modelle wahlweise mit einem zweiten Akku für einen Aufpreis von 500Euro an.

Mehr zum EP8 erfahrt ihr hier.

Fast so flach wie das Sender

Canyon bietet mit seiner Gravity-Palette oft eher poppige und wendige Bikes an, die vor allem im Park Spaß machen und nicht mit dem “länger, flacher = schneller” Trend gehen. Was natürlich nicht heißt, dass die Fahrräder der Koblenzer nicht schnell sind. Troy Brosnan fährt auf seinem Sender fast ausschließlich unter die Top 10 im World Cup und auch Jack Moir feiert auf seinem Strive Erfolge (den Test zu Jack Moirs Race Bike findet ihr hier).

Der flache Lenkwinkel von 63.5° und der lange Reach von 485mm versprechen beim Torque:ON definitiv einiges an Potenz im Downhill und werden in Verbindung mit den 27.5″ Laufrädern bestimmt viel Spaß verursachen.

Canyon Torque

Das Canyon Torque:ON wirkt auf jeden Fall vielversprechend und scheint grade in der aktuellen Zeit mit geschlossenen Bike Parks eine super alternative zu sein. Einfach den Akku rein, sich selbst den Berg hoch shuttlen, Trails ballern und wer sich die Variante mit zweitem Akku besorgt, wird bestimmt den ganzen Tag Vollgas geben können.

Canyon Torque

Nicht nur das Torque:ON ist neu

Nicht nur das Torque bekommt den neuen Shimano EP8 verbaut, sondern auch die ganze weitere Palette der E-Mountainbikes wird “geupgradet” und auf den neusten Standard gesetzt.

Warum setzten die Koblenzer auf Shimano’s neuen Motor? Der EP8 ist aktuell einer der leichtesten großen E-Bike Motoren und verbindet den neuesten Stand der Technik mit viel Leistung und einem natürlichen Fahrgefühl. In Verbindung mit den Leistungsstarken Akkus sollte jede Ausfahrt für ordentlich Spaß sorgen und dank teilweise größeren 630Wh Akkus kommt auch auf eine gute Reichweite und kann seine gewohnte Hometrail Runde noch um den ein oder anderen Trail erweitern.

Im Gegensatz zum Torque:On bietet Canyon bei den anderen E-MTB keinen Zusatz Akku an, sondern verbaut wie oben schon erwähnt in größeren Rahmen Akkus mit mehr Leistung.

Mehr zu den weiteren Modellen der elektrischen Gravity Kollektion findet ihr in unserer Tabelle. Einfach auf das Modell klicken und mehr erfahren.

Spectral:ONNeuron:ONGrand Canyon:ON

Canyon Torque

 

Das Spectral:On ist der kleinere Bruder des Torque und war bis zum Release des neuen Freeriders das Abfahrtsorientierteste E-MTB der Koblenzer. Jedes Spectral kommt mit einem Carbon-Hauptrahmen und Alu-Hinterbau. Für ein wirklich sportliches Fahrgefühl und ordentliche Laufruhe verpasst Canyon dem Trail/Enduro E-Bike gemischte Laufradgrößen und macht es mit 29″ vorne und 27.5″ zum Mullet. Damit man es im Gelände schön laufen lassen kann, wird das ganze mit einem Federweg von 150mm vorne und hinten kombiniert.

Preislich startet das ganze bei 4.599 und geht bis 7.599 Euro. Canyon bietet hier unterschiedliche Modelle für Frauen und Männer an.

Canyon Torque

 

Das Neuron:ON ist das Trail-E-Bike vom deutschen Eck und bietet mit seine 130mm und 29″ Laufrädern die besten Allround Eigenschaften an. Bei den kleineren Modellen (XS-S) schrumpft der Federweg auch 120mm vorne und 125mm hinten, das gleiche gilt für die Laufräder; hier werden 27.5″ verbaut. Natürlich wird auch hier wieder der Shimano EP8 verbaut und mit einem 630Wh bei Größe M-XL kombiniert (kleinere Modelle müssen mit 504Wh auskommen).

Wer sich also für ein stimmiges Paket für die nächste Mountainbike Runde mit Trail Abstechern interessiert, könnte mit dem Neuron:ON fündig werden. Das ganze ist ab einem Preis von 3.699 – 4.599 Euro und ausschließlich in Aluminium erhältlich.

Langer Name, kurzer Federweg. Das Grand Canyon:ON ist zwar Canyons günstigstes E-MTB, steht aber in Qualität und Komponenten seinen großen Geschwistern um nichts nach. Das E-Hardtail eignet sich perfekt um die Gegend zu erkunden, neues zu entdecken und sich dank Motor angenehm auf den nächsten Berg zu manövrieren. Der Aluminium Rahmen ist in der Front mit 120mm Federweg bestückt, kommt mit 29″ Laufrädern bei Größe M-XL und ist auch wie seine Geschwister in Unisex Modellen erhältlich. Auch hier wird wieder bei den großen Modellen der Leistungsstarke 630Wh Akku eingesetzt, kleiner Größen (XS-S) müssen mit dem 504Wh Akku auskommen und rollen auf 27.5″ Rädern.

Das Grand Canyon:ON ist ab 2.899 – 3.599 Euro erhältlich.

Mehr Über Canyon und alle weiteren Modelle findet ihr unter: www.canyon.com