TEST: Canyon Strive CFR – Jack Moir´s EWS Rennmaschine

Canyon Strive

Direkt aus der EWS zu uns in den Test kam das Canyon Strive CFR vom Australier Jack Moir. Ob uns die Spezial-Variante des Enduro-Erfolgsmodells Strive genau so zusagt wie Jack? Wir haben es jedenfalls ausprobiert. Spoilerwarnung: Ganz so schnell wie “Shark Attack Jack” waren wir nicht.

Jack Moir ist seit Anfang 2020 Teil des Canyon Collective Racing Teams und geht dort zusammen mit Ines Thoma, Dimitri Tordo und Co. auf Punktejagd in der Enduro World Series. In der vergangen Saison landete Jack in der Gesamtwertung der EWS auf dem vierten Platz und das Canyon Collective Team – nach leider insgesamt nur drei Rennen – ebenfalls auf dem vierten Platz. Alle drei Fahrer waren unterwegs auf einem Canyon Strive. Nun nehmen wir uns die Racemaschine von Jack vor.

Jack ist neben der EWS auch im Downhill-Worldcup und seit einigen Monaten auch auf YouTube aktiv unterwegs. Wir haben euch ein Video angehängt, in dem ihr euch ein Bild machen könnt, wie Jack auf seinem Strive am Gas hängt.

Canyon Strive CFR
Volle Hütte aus dem Hause Sram und noch viel mehr – seid gespannt!

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Tuning ohne Ende an Jacks Canyon Strive

Für unseren Test wurde uns von Canyon Jacks Moir´s Ersatzrad der vergangenen Saison zu Verfügung gestellt. Trotz einer Fahrergröße von 1,90m kam bei uns ein Strive in Größe L an und auch sonst bringt das Bike so einige “nicht-serienmäßige” An- und Umbauten mit. Hier wurde tatsächlich von hinten bis vorne an beinahe jeder Stellschraube gedreht, um es perfekt auf Jack und seinen Fahrstil anzupassen – schauen wir uns das Ganze mal an.

Fangen wir bei der Gabel an. An der Front arbeitet eine Rock Shox Lyrik Ultimate, die mit 180mm statt wie an den Serienbikes mit 170/160mm bei uns ankommt. Diese bietet ganz einfach etwas mehr Reserven, sorgt für eine höhere Front und somit auch einen flacheren Lenkwinkel. Zusätzlich ist direkt über der Gabel – zwischen Krone und Steuerrohr – eine Schale mit 1,5cm verbaut. Diese sorgt in Jack´s Fall, mit Hilfe dreier Spacer unter dem Vorbau für ein extrem hohes Cockpit und eine veränderte Geometrie, doch dazu später mehr. Als Cockpit ist eine G5-Kombi aus einem direkten 50mm Vorbau und einem mit 760mm verhältnismäßig schmalen Lenker verbaut.

Auch beim Dämpfer zeigt sich ein weiterer Unterschied zur Serie, denn statt 60mm Hub baute Jack´s Mechaniker einen Super Deluxe Ultimate mit 65mm Hub ins Heck des Renngeräts. Dieser entlockt dem Hinterbau etwas mehr Federweg und sorgt für noch mehr Reserven – für die Serie gibt´s das jedoch nicht.

Bei den Laufrädern setzte Canyon auf die DT Swiss EX 1501, die mit einer Maxxis-Kombi aus Assegai in 2,5″ an der Front und mit Minion DHR II in 2,4″ im Heck – jeweils mit Downhill-Karkasse. Zum Stehen gebracht wird der LRS von einer Sram Code RSC mit 200mm Scheiben hinten und vorne, die für maximale Performance sorgen sollen. Auch ansonsten finden sich neben Sattel und Griffen von Ergon noch mehr edle Sram-Komponenten wieder. Vertreten durch die Sram X01 Eagle AXS mit einer 10-50t Kassette und die RockShox Reverb AXS mit 150mm Hub. An der X01 Kurbel ist ein 32er Kettenblatt verbaut.

Der Carbonrahmen selbst bringt noch einige Features mit sich. Vor allem der Shapeshifter inklusive Bedieneinheit am Lenker sticht hier ins Auge. Auf Knopfdruck wird eine Gasfeder in der Umlenkung aktiviert, die im Uphill-Modus die Winkel steiler einstellt und für einen strafferen Hinterbau sorgt. Des weiteren findet sich am Strive ein Flaschenhalter, Rahmenschoner und ein Custom-Kettenstrebenschutz wieder. Die Waage bleibt in der “Jack Moir” Edition bei 15,3 Kilo stehen – ordentlich, wie wir finden.

Wie oben bereits kurz angeschnitten bieten die Direktversender diese Variante nicht eins zu eins zum Verkauf an. Jedoch kann man das Canyon Strive in vier verschiedenen Ausstattungsvarianten erwerben – ausschließlich in Carbon. Jede Version ist in zwei Farbvarianten erhältlich und die Preise reichen hier von 2999€ bis 5999€. Zusätzlich ist ein Frame Set für 2999€ inklusive Dämpfer, Sattelstütze und Shapeshifter erhältlich. Alle Infos zu Preisen, Modellen und allen anderen Canyon-Bikes findet ihr hier.

Die Geometrie der “Canyon Strive CFR Jack Moir Edition”

Wir können euch nicht sagen, wie genau die Geometriedaten beim – doch ganz schön modifizierten – Canyon von Jack Moir aussehen. Die enorm hohe Front beeinflusst einige Parameter, wie den Lenkwinkel, doch erheblich. So ist dieser deutlich flacher als die angegebenen 66° in der Serie. Ebenfalls flacht der Sitzwinkel ab, das Tretlager sitzt höher und der Reach fällt deutlich kürzer aus, als die 464mm bei den Serienbikes in Größe L. Besonders letzteres fällt in der Praxis schnell auf, denn das Strive wirkt generell sehr kompakt und auch die 1227mm Radstand fühlen sich unserer Ansicht nach, nach deutlich weniger an. Mittels Shapeshifter lassen sich die Geometriedaten des Canyon Strive zusätzlich verändern – wie, könnt ihr in der folgenden Tabelle sehen.

 SMLXL
Sitzrohrlänge400mm440mm455mm500mm
Oberrohrlänge602mm629mm662mm697mm
Steuerrohrlänge95mm100mm110mm130mm
Lenkwinkel66-67,5°66-67,5°66-67,5°66-67,5°
Sitzrohrwinkel72,9-74,4°72,9-74,4°72,9-74,4°72,9-74,4°
Kettenstrebenlänge435mm435mm435mm435mm
Radstand1166mm1193mm1227mm1266mm
Stack630mm635mm644mm663mm
Reach409mm434mm464mm494mm
Überstandshöhe791mm792mm795mm806mm

Testlocation und Team

Zum Praxistest ging es in die MTB-Zone am Geißkopf. Hier fand sich alles, was es für so einen Enduro-Test vom Feinsten braucht. Von flowigen Bikeparkstrecken, über verschiedene Stages der Trailtrophy, bis hin zu bester Freeride- und Downhillaction fanden wir beinahe alles, was das Bikerherz begehrt. Um unseren Praxiseindruck möglichst aussagekräftig zu gestalten, waren wir mit einem vierköpfigen Team aus Bikern/Testern mit völlig unterschiedlichen Hintergründen und Vorlieben am Werke – an verschiedenen Tagen bei ebenso unterschiedlichen Bedingungen. Vom Genuss-Rider, über Racer bis hin zur Park Rat war in unserem Team alles vertreten. Nachdem wir uns das Strive in Habischried vorgenommen hatten, nahm ich Jack´s Racebike noch für knapp zwei Wochen mit auf meine Hometrails im Bayerischen Wald. So konnte ich mir einen noch deutlicheren Eindruck vom Canyon machen und es auch in Uphill-Passagen unter die Lupe nehmen. Doch nun zum wichtigsten Teil dieses Artikels – Wie macht sich Jack Moir´s Race-Rakete in der Praxis?

Canyon Strive
Das Strive CFR diente zusätzlich als Bike für unseren Enduro-Gabel-Vergleichstest und unser Fazit ist, dass auch die Fox 38 und die RockShox ZEB gut zum Bike passen würden.

Unser erster Eindruck

Gleich zu Beginn fielen uns einige Faktoren auf. Vor allem die Position auf dem Rad bei ersten Runden zur Grobabstimmung auf dem Parkplatz wirkte ziemlich ungewohnt und etwas eigenartig. Grundsätzlich hat man eine zentrale Position im Rad, doch vermittelte es den Eindruck auf ungewöhnliche Weise “wie auf Stelzen” unterwegs zu sein.

Bereits nach wenigen Metern auf dem Trail war der erste Eindruck wie verflogen. Die Position auf dem Strive CFR wirkt ausbalanciert und es lässt sich absolut präzise und direkt manövrieren. Sobald man die Straße verlässt, macht sich ein echter Wohlfühlfaktor bemerkbar. Während der Test-Rides fühlten sich alle Tester ziemlich schnell wohl und auch ein passendes SetUp wurde für jeden Fahrer schnell gefunden. SAG-Werte zwischen 20% und 25% und zwei der drei Spacer unter, statt über den Vorbau waren bei uns allen grob das Maß der Dinge. Das Fahrer-Gewicht bewegte sich bei allen Testern zwischen 70 und 80 Kilo und bei Größen zwischen ca. 1,75m und 1,85m.

Canyon Strive
Das Canyon überzeugt in der Luft mit viel Pop, einfachem Handling und stabilem Luftstand.

Präzision, Geschwindigkeit und Agilität verschmilzt im Canyon Strive

Behäbigkeit bei 29ern? Beim Canyon Strive klare Fehlanzeige. Spritzig und agil sind die Worte, die uns als erstes in den Sinn kamen, wenn es um das Bike des Australiers ging. Schnelle Richtungswechsel erfolgten spielerisch und intuitiv und auch generell wirkte das CFR nicht unbedingt so, wie man sich das typische Twentyniner-Race-Enduro vorstellt. Ein Skandinavian Flick vor der Kurve oder neue Lines auf bekannten Trails checken? – easy mit dem Canyon. Auf Absprüngen oder Kanten im Gelände lässt sich mit dem Strive spielend abziehen und es bietet eine Menge Pop – so konnte es gut und gerne passieren, dass die eine oder andere Landung leicht überschossen wurde. Doch auch wenn es mal etwas weiter in Richtung Keller ging, vermittelte Jack´s Bike verdammt viel Sicherheit und zeigte einen gutmütigen Charakter – nicht zuletzt durch sein sehr solides Fahrwerk. Nur in weinigen Situationen hatten wir das Gefühl, dass das Rad an seine Grenzen kam. Dies war höchstens bei wirklich schnellen Passagen, mit vielen schnellen, harten Impacts der Fall. Doch brauchte es schon so einiges, bis das Strive an seine Grenzen stieß. Größtenteils überzeugte es in roughem Gelände durch Laufruhe und vor allem dadurch, dass das Bike willig jedem Kommando willig folgte und die Linien absolut präzise getroffen wurden.

Kurz um: Bergab ist das Strive nicht nur verdammt schnell, sondern auch eine echte Spaßmaschine. Doch wie sieht es in den Uphills aus? Zuhause im Bayerwald ging ich dem mit einigen Trail-Runden in und um St. Englmar auf den Grund. Natürlich bergauf so gut wie immer im Uphill-Modus des Shapeshifters, um effizienter unterwegs zu sein und Kraft zu sparen. Dieser ließ sich durch die Einheit links am Lenker einfach bedienen und begeisterte mich persönlich. Trotz der fetten Downhillpneus kletterte das Racebike im Verhältnis zu anderen Bikes dieser Klasse solide und machte in den Uphills eine gute Figur.

Canyon Strive
In den Manual lässt sich das Canyon, durch die 435mm Kettenstreben, super einfach ziehen.

An sich gab es an der kompletten Ausstattung des Racebikes aus Koblenz nur sehr wenig bis gar nichts auszusetzen. Neben dem sahnigen Fahrwerk konnte uns vor allem die Kombi aus den DT Laufrädern und den Maxxis Reifen, mit verdammt viel Grip und Pannensicherheit, überzeugen. Die Code RSC bestach mit viel Bremsleistung, konnte jedoch nicht wirklich mit viel Dosierbarkeit punkten und der Druckpunt wanderte für unseren Geschmack etwas zu viel. Elektronik am Bike ist wohl Geschmackssache. Persönlich bin ich kein Fan davon, doch sind rein objektiv die verminderte Anzahl der Leitungen und die Schaltpräzision nicht wegzureden. Beim Test im Matsch konnte jedoch die X01 Eagle AXS nicht mit Schaltpräzision punkten. Sobald sich etwas mehr Dreck in der Kassette befand schalteten die Gänge nicht mehr sauber durch und bei Tretpassagen sprang der ein oder andere Gang. Ganz anders bei der Reverb AXS – diese funktionierte im Test einwandfrei und war mit ihren 150mm Hub für uns optimal abgestimmt. Mit nur ganz wenig Verzögerung ließ sich der Sattel stufenlos auf die gewünschte Höhe bringen.Canyon Strive

Unser Fazit zu Jack´s Canyon Strive CFR:

Obwohl das Strive CFR von Jack Moir genau so in der Enduro World Series gefahren wird, überzeugte es uns nicht nur auf typischen Racestrecken, sondern auch auf eher Bikepark-typischen Lines. Das hatten wir so nicht wirklich erwartet, denn anfangs war ein Großteil des Testteams eher skeptisch, da die vielen Umbauten für uns ungewohnt wirkten. Es überraschte uns und beinah jeder Zweifel ist für uns nach diesem Test wie weggeblasen. Jack´s Strive ist eine echte Rakete und es war für uns eine echte coole Erfahrung das Bike eines der schnellsten Enduro-Racer der Welt zu fahren. Schade, dass das Strive so nicht erhältlich ist, doch findet sich sicher für jeden Interessierten eine passende Variante bei den Direktversendern.

Weitere Informationen und Fahrszenen findet ihr in unserem Test-Video zu Jack Moirs Canyon Strive.

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TEST: Deuter FLYT14 Trail-Rucksack – Alles was du für die nächste Tour brauchst?

Deuter präsentiert die neue FLYT Rucksack Serie ganz nach dem Motto ” Weniger ist mehr!”. Dabei darf natürlich nicht TÜV/GS Zertifizierung und ein passender Rückenprotektor fehlen. Was wir von dem kompakten 14L Modell der Reihe halten und wie komfortabel der leichte Rucksack sitzt, erfahrt ihr hier.

Deuter gehört wohl zu den bekanntesten Marken was Mountainbike und Outdoor Rucksäcke angeht. Das Unternehmen wurde 1898 von Hans Deuter in Augsburg-Oberhausen gegründet und begann seine Laufbahn mit Briefbeuteln und Säcken für die königlich-bayrische Post. Vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden Rucksäcke, Tornister und Zelte für die Armee produziert und spezialisierte sich erst viele Jahre später auf den Outdoor und neuen Mountainbike Markt.

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Short Introduction

Mit der FLYT Line präsentiert der deutsche Hersteller nun eine neue leichte Variante der beliebten Trail-Rucksäcke und verzichtet dabei natürlich nicht auf den bekannten SAS-Tec Rückenprotektor. Spannend ist dabei auch, dass Deuter komplett auf PFC (per- & polyfluorierten Chemikalien) verzichtet. PFC wird unter anderem als Beschichtung zum Regenschutz verwendet, da sie wasser-, schmutz- und fettabweisende Eigenschaften aufweisen. Stattdessen verwendet deuter nun gesundheitlich unbedenkliche und umweltverträgliche DWR (Durable Water Repellency) Imprägnierung.

Neben unserem 14L Testmodell gibt es noch drei weitere Varianten. Der FLYT 12 SL und 14 sind für Körpergrößen von 160 – 175cm und die Modelle 18SL und 20 für 170 – 195 cm geeignet.

Optik und Features

Das uns zur Verfügung gestellt Modell kam in einem knalligen Gelb daher, dass man einigen grauen Details kombiniert ist. Auf der Front des Rucksacks befinden sich dezente Reflektionsstreifen und zwei Clips um einen Halbschalfen Helm  zu verstauen. Wer seinen Fullface mitnehmen will kann dafür auch die Clips nutzen und diese mit den seitlichen Kompressionsriemen kombinieren. Deuter bietet neben der gelben Variante auch noch zwei Alternativen in Grau und Blau an.

Seitlich am FLYT14 befinden sich zwei offene Taschen in denen man zum Beispiel Tools, Handschuhe und Zubehör verstauen kann. Ansonsten ist die Optik des schmal geschnittenen Trail-Rucksacks dezent und optisch sauber gehalten.

Am Boden der Tasche befindet sich das Fach mit dem Regenschutz. Dieser ist mit einem elastischen Band an der Tasche befestigt und kann somit nicht verloren gehen. Der Regenschutz lässt sich super leicht über den FLYT 14 ziehen und kommt in einem neon Gelb daher. Somit sind wir auch bei schlechtem Wetter gut im Straßenverkehr zu sehen.

Taschen und Fächer – Organizer

Starten wir mit dem ersten großen Hauptfach an der Front. Hier befindet sich das gut gegliederte Tool-Fach, dass bei keinem modernen Mountainbike Rucksack fehlen darf. Das erste Fach verfügt über genügend Saturaum für Wertsachen, hat einen Clip für Schlüssel und ist mit einem Reissverschluss verschließbar. Darunter befinden sich vier weitere offene Stauraume für Tools und Zubehör. Im unteren Teil des ersten Hauptfachs sind zwei Netzbeutel angebracht in denen wir Handschuhe und weitere Essentials verstauen.

Das praktische an diesen Tool-Fächern ist die Möglichkeit alles organisieren zu können. Wer mal einen Platten auf dem Trail hatte, möchte nicht lange am dunklen Boden seiner Tasche nach seinem Werkzeug suchen, sondern alles schnell Griffbereit haben. Deshalb sind beim Deuter auch die Reissverschlüsse großzügig über fast den ganzen Stauraum Bereich gezogen, damit man das Fach komplett öffnen kann.

Das Hauptfach – Protektor, Wasserblase, Stauraum

Kommen wir zum zweiten Hauptfach. Hier befindet sich der “größte” Stauraum. Beim Deuter FLYT14 müssen wir jedoch dazu sagen, dass es sich dabei nicht um einen großen Trail-Begleiter handelt, sondern eher um eine Tragesystem, dass ausreichend Platz für das Wichtigste bietet.

Deuter FLYT
Im Notfall gilt es einen klaren Kopf zu behalten. In der Innenseite des Hauptfachs gibt es weitere Informationen

In der Innenseite des Hauptfachs ist neben der Waschanweisung auch das SOS-Label aufgedruckt. Auf diesem Label finden wir Tipps wie wir im Notfall reagieren sollen, Notruf Nummern und einen erste Hilfe Plan. #safetyfirst

Im Vergleich zum Tool-Fach finden wir im Hauptfach nur zwei weitere Stauräume. Der Erste ist elastisch und bietet Platz für eine Trinkblase, oder einen Laptop. In der Rückwand finden wir den SAS-Tec LB-XL Protektor. Auf diesen gehen wir aber gleich noch etwas genauer ein.

Kurze Zusammenfassung. Mit dem Deuter FLYT 14 haben wir ein 14L Fassungsvermögen, dass Platz für ein 3L Trinksystem, Stauraum für Tools, Luftpumpen und Zubehör bietet und über einen Rückenprotektor verfügt.

SAS-Tec Protektor – leicht aber fähig

Der LB XL ist SAS-Tecs super leichter Rückenprotektor. Dieser besteht aus expandiertem Polypropylen, dass aus einer Kombination von Schaumstoff und Luft gefertigt wird und somit umweltfreundlicher als ähnliche Materialien ist. Die Aussparungen auf der Rückseite des Protektors machen diesen besonders flexibel und passen sich somit auch bei voll beladenem Rucksack dem Rücken an.

Deuter Flyt
Der Tragekomfort ist dank der vielen Einstellmöglichkeiten richtig angenehm

Tragesystem und Komfort

Damit sich der Rucksack optimal dem Rücken anpassen kann, verseht Deuter die FLYT Modelle mit einigen Riemen. Der Lageverstellriemen sitzt an der Schulter und verstellt den Abstand zwischen der Oberkante der Tasche und den Schulterblättern. Damit die Tasche im Gelände nicht unangenehm am Körper umherspringt, gibt es einen in der Höhe und Breite verstellbaren Brustgurt.

Die Schulterriemen lassen sich wie schon erwähnt dank der Lageverstellriemen anpassen, können aber auch in der Länge angepasst werden. An diesen Riemen finden wir auch zwei Kelttschlaufen an denen wir den Trinkschlauch montieren können und einen Halter für Brillen.

Kommen wir zum wichtigsten Riemen am FLYT 14. Der Hüftgurt bietet mit seinen großzügig geschnittenen Hüftflügeln angenehme Polster und extra Stauraum. In den dort vernähten Taschen lassen sich Tools, kleineres Zubehör und der gute Mund und Nasenschutz verstauen. Dank der Position und der praktischen Reissverschlüsse können wir auch schnell darauf zugreifen.

Der Hüftgurt verfügt über einen Clip-Verschluss und lässt sich mit den “Pull-Forward Hüftflossen” an den Bauchumfang anpassen.

Wir haben also an dem kompakten Deuter Rucksack insgesamt vier Riemen mit denen wir die Passform an unseren Körperbau anpassen können. Dafür gibt es definitiv einen Plus-Punkt.

Luftzirkulation und Rückenteil

Wir haben bei uns in der Redaktion einige Kollegen die gerne ohne Rucksack unterwegs sind, da sie sich ohne freier fühlen und keinen schwitzigen Rücken bekommen. Letzteres ist auch beim FLYT ein wichtiges Thema. Deuter bringt deshalb am Rücken zwei länglich geformte Polster (Airstripes) an zwischen denen sich ein Luftkanal bilden kann und somit eine angenehme Zirkulation zwischen Rücken und Tasche entstehen soll. Auch das verwendete Material wirkt dank der Mesh-Optik atmungsaktiv und flüssigkeitsabsondernd. Das gleiche Material wird auch am Hüftgurt verwendet.

Test: Der Deuter FLYT 14 auf dem Trail

Um ehrlich zu sein bin ich kein großer Freund von Rucksäcken beim Fahrradfahren. Ich gehöre zu den Leuten die entweder keine Tools mit sich tragen und auf das Beste hoffen, oder das nötigste mit Straps am Rad verstauen. Deshalb gehe ich natürlich immer etwas skeptisch an den Test eines Rucksacks ran.

Was mir direkt positiv aufgefallen ist, dass wir beim FLYT extrem viele Möglichkeiten haben die Passform mit insgesamt 6 Bändeln verstellen zu können. Somit sitzt der Rucksack natürlich sehr fest am Körper und kann sich während der Fahrt kaum bewegen. Damit aber nichts drückt, hat der deutsche Hersteller angenehme Polster am Hüftbereich und am Rücken angebracht. Diese sind nicht nur bequem sondern auch gut ventiliert. Grade der Rückenbereich ist interessant, da wir hier zwei langgezogene Polster haben (Deuter Airstripes) die die Luftzirkulation an der Wirbelsäule fördern und einen weniger schwitzigen Rücken garantieren.

Mir gefällt auch, dass immer mehr Hersteller eine Art schienen System für den Brustgurt verarbeiteten. Dadurch lässt sich dieser nämlich sehr angenehm in der Höhe verstellen und dort platzieren wo er hingehört.

Positiv ist auch der nicht zu groß proportionierte Verschluss am Hüftgurt. Grad wenn man etwas Speck am Bauch hat, können diese nämlich gerne mal kneifen und zwicken. Hier hatte ich keine Probleme.

Ich bin mir zwar immer noch unsicher wieso man seine Halbschale am Rucksack verstauen soll, aber falls man diese Funktion mal abseits vom Fahrrad nutzen mag, klappt das dank der intuitiven Clips an der Front der Tasche sehr gut. Auch der integrierte Regenschutz hat gefallen, da dieser leicht zu entnehmen ist, mit einem Band an der Tasche befestigt ist und somit auch nicht verloren geht. Die Teile sind nämlich immer dann weg, wenn man sie am meisten braucht.

Deuter Flyt

Fazit zum Trail-Rucksack

Alles in allem haben wir hier wieder einen echt gut durchdachten Trail Rucksack von Deuter. Die Kombination aus leichtgehaltener Tasche mit dezentem Stauraum und einem SAS-Tec Protektor gefällt. Auch der Tragekomfort ist ausgesprochen angenehm und Dank der vielen Züge sehr gut einstellbar. Die Luft Zirkulation am Rücken ist auch dank des cleveren Designs geregelt.

Wer aber etwas mehr Zubehör und Ersatzkleidung mit auf eine Tour nehmen will, sollte sich einen größeren Rucksack als den FLYT14 zulegen. Deuter bietet hier aber in der selben Kollektion einige Alternativen an.

Wir waren sehr zufrieden mit dem FLYT14.

Mehr zu Deuter findet ihr auf: www.deuter.com

 

 

 

 

 

 

 

TEST: Marin Alpine Trail E2 – Das Kurvenmonster mit Allround-Fähigkeiten

 Marin präsentierte Anfang des Jahres das brandneue Alpine E. Ein E-MTB Allrounder mit Shimano EP8 Motor, Fox Performance Fahrwerk und moderner Geometrie und spannendem Rahmendesign. Wie das elektrische Mountainbike auf den Trails abgeschnitten hat, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Marin stellt nun schon seit den 80ern Mountainbikes her und gehört damit zu den Urgesteinen der Szene. Der Hersteller aus dem gleichnamigen Marin County in Kalifornien hat Elite Sportler wie Matt Jones und Mark Matthews unter Vertrag die auf den Trail-Bikes zeigen was sie können. Tatsächlich bietet Marin kein Mountainbike mit mehr als 160mm Federweg, was aber nicht dagegen spricht, dass die Fahrräder bergab vor Potential strotzen.

Optik und Features

Vor einigen Wochen durften wir uns also das erste mal auf das Alpine E2 setzen und unsere ersten Runden drehen. Das uns zur Verfügung gestellte Modell ist die Top-Variante der Kalifornier und ist nur in einer Farbvariante erhältlich. Wer sich über kleine Details in der Lackierung freut, sollte beim E2 genauer hinschauen. Auf dem schwarz/grauen Lack befinden sich nämlich viele kleine Details wie Silhouetten von Bergen und einem Aussichtsturm wieder.

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Auch das Motto von Marin “Made For Fun” finden wir immer wieder auf dem E-MTB. Zum Beispiel auf der Top Cap am Steuerrohr, auf den Felgen und auf dem Mudguard.

Marin Alpine Trail

Aber nicht nur der Lack hat einige nette Details. Die Kettenstrebe verfügt über einen großzügigen Schutz, der Abrieb und Geräusche der Kette am Rahmen vermeidet. Auch am Unterrohr finden wir extra Kunststoff der den Rahmen vor Umwelteinflüssen und umherfliegenden Steinen schützt.

Wer sein Marin etwas bunter mag, der kann auf das Alpine E1 zurückgreifen. Dieses Modell gibt es in einer knalligen Schwarz und Rot Kombination, jedoch müssen wir hier ein paar Abzüge bei der Ausstattung machen. Mehr dazu aber später.

Geometrie und Rahmendesign

Die Geometrie vom E2 geht mit dem modernen Flow. Wir haben bei der Größe L einen Reach von 485mm eine Radstand von 1264mm und einen Lenkwinkel von 63°. Spannend wird es bei der Reifen Kombination – An der Front haben wir 29″ und am Heck 27,5″ Laufräder. Kombiniert man diese Laufrad-Mix mit einer Kettenstrebe von 435mm bekommt man ein extrem weniges Mountainbike. 

STACK613622631640
REACH445465485505
HEADTUBE ANGLE63°63°63°63°
HEADTUBE LENGTH100110120130
SEATTUBE ANGLE78°78°78°78°
SEATTUBE LENGTH390400425430
TOPTUBE EFFECTIVE575597619641
BB HEIGHT340.5340.5340.5340.5
BB DROP28282828
CHAINSTAY435435435435
WHEELBASE1215123912641288
STANDOVER HEIGHT681.6681.4686.8689.8
FORK OFFSET44444444
HANDLEBAR WIDTH780780780780
STEM LENGTH50505050
CRANK LENGTH165165165165

Marin E-Bike

Ausstattung und Modelle

Wie schon erwähnt wurde und das Marin Alpine E2 zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich um die Top-Variante mit Fox Performance Fahrwerk. An der Front arbeitet beim E2 die 38 Performance Elite mit 160mm und am Heck der DHX2 Performance Coil-Dämpfer mit 150mm.

Bremsen und Schaltung sind aus dem Hause Shimano. Die SLX Scheibenbremsen mit 203mm an Front und Heck verfügt über ordentlich Beisskraft und Dosierbarkeit auf dem Trail.

Das Alpine Trail kommt mir einem spannenden Reifen-Mix daher. An der Front haben wir den super griffigen Maxxis Assegai und am Heck den Minion DHR II. Beide Reifen kommen mit der pannensicheren EXO+ Karkasse und sind Tubeless Ready. Wir freuen uns immer wenn sich ein Hersteller Gedanken über die Bereifung macht. Da bei einem E-Mountainbike das Gewicht mit dem Motor kompensiert werden kann, kann man natürlich auf einem Trail/Enduro Bike auch schwerere Reifen verbauen.

Marin verbaut bei der Top-Variante den neuen Shimano EP8 Motor mit 85Nm und einem original Shimano 630Wh Akku. Zwar bietet der EP8 nicht den extremen Turbo und das Motorrad Gefühl wie andere Hersteller, jedoch besticht der Motor mit einer natürlichen Performance und einem recht sparsamen Verbrauch.

Motor: Shimano EP8 85 Nm
Akku: Shimano 630 Wh
Gabel: FOX 38 Performance Elite 160 mm
Dämpfer: FOX DHX2 Performance Elite 150 mm
Bremsen: Shimano SLX 203/203 mm
Schaltung: Shimano SLX/XT 12-Fach
Laufradsatz: Marin Aluminium Double Wall 29Front /27.5 Heck
Reifen: MAXXIS Assegai Front /Minion DHRII Heck EXO+ 2,5/2,8

Preis: 6.299 Euro

Marin Alpine Trail E1

Wer sich mit etwas weniger zufrieden geben kann, den dürfte das Alpine E1 interessieren. Zwar muss man hier auf das Fox Performance Fahrwerk und den neuen EP8 Motor verzichten, bekommt aber ein spannendes Preis-/Leistungsverhältnis.

Motor: Shimano STEPS E7000 60 Nm
Akku: Shimano 504 Wh
Gabel: RockShox 35 Gold RL 160 mm
Dämpfer: RockShox Super Deluxe Coil R 150 mm
Bremsen: Shimano MT420/MT4100 203/203 mm
Schaltung: Shimano SLX/XT 12-Fach
Laufradsatz: Marin Aluminium Double Wall 29Front /27.5 Heck
Reifen: MAXXIS Assegai Front /Minion DHRII Heck EXO+ 2,5/2,8

Preis: 4.899 Euro

Das Marine Alpin E2 auf dem Trail

Uphill

Trotz der modernen Geometrie klettert das Alpine wie eine Ziege. Die Kombination aus dem leistungsstarken Motor und einem Sitzwinkel von 78° sorgt dafür, dass man auch in steilen Klettersektionen eine angenehme Sitzposition hat und das Gewicht ordentlich im Rad verlagern kann. Auch wenn es mal richtig steil und ruppig bergauf ging, klebte das Vorderrad gekonnt am Boden und lies sich gut kontrollieren.

Die verschiedenen Unterstützungsstufen helfen einem ebenfalls in allen Situationen. Sind wir gemütlich unterwegs, fahren wir im ECO Modus, wollen wir etwas länger fahren und es geht bergauf, schalten wir in den Trail Modus. Auch wenn die Grenze des möglichen fast erreicht ist, unterstützt der Boost Modus und fährt uns ohne großen Kraftaufwand den Berg hinauf.

Downhill

Das Marine Alpine E glänzt im Downhill mit seinem Rahmendesign. Die Geometrie, gemischten Laufräder und das extrem tiefe Oberrohr sorgen dafür, dass das E-MTB in Kurven am Untergrund klebt und sich extrem schnell und wendig manövrieren lässt. Das tiefe Oberrohr, lässt den Sattel bei der Abfahrt extrem weit absenken und sorgt dafür, dass man beim sich in die Kurven legen kaum das Bike unter sich spürt. Das kann jedoch auch etwas ungewohnt sein, da wir beim Kurvenfahren den Sattel normalerweise an den Oberschenkel drücken um mehr Kontrolle über das Fahrrad zu haben.

Auf technischen Trails performt das Alpine sehr gut. Wird es mal wurzelig und schnell arbeitet die Fox 38 Performance ausgezeichnet und lässt keine Wünsche offen. Der ein oder andere hält eine 38 vielleicht zu steif für 160mm Federweg, jedoch funktioniert diese beim Alpine und seinem Gewicht unglaublich gut. Auch der Coil Dämpfer arbeitet extrem progressiv und lässt das schwere E-MTB recht poppig und agil wirken.

Auch wenn wir das Marin E-MTB bis jetzt nur gelobt haben, müssen wir auch dazusagen, dass es sich hier eher um einen Freerider als um ein Enduro, oder All-Mountain Bike handelt. Zwar hat es “nur” 160mm an der Front, jedoch will das Alpin auf dem Trail bewegt werden und in die Luft. Sobald es aber mal richtig steil und schnell wird, müssen wir das Bike unter Kontrolle halten. Der relativ kurze Hinterbau macht zwar Spaß in Kurven, kann aber im richtige Downhill etwas kurz und unruhig wirken.

Wir haben uns auch gefragt wieso die Kalifornier bei einem so tiefen Oberrohr nicht eine längere Sattelstütze verbauen. Zwar werden die Längen 125mm, 150mm und 170mm für die unterschiedlichen Größen angeboten, jedoch wäre hier noch mehr Platz für Längere Stützen um den Sattel komplett zu versenken.

Mehr Details zum Fahreindruck findet ihr auch in unserem Test-Video zum Alpine Trail E2 auf unserem Youtube Kanal.

Das Fazit zum Marin Alpine E2

Das Alpine E bietet mit seinen 150mm Federweg am Heck und 160mm an der Front mehr potential als man denkt. Die Kombination aus gemischten Laufradgrößen (29″/27,5″), moderner Geometrie und einem extrem tiefen Oberrohr macht das schwere E-Bike zu einem Kurvenkönig und sorgen für extrem viel Spaß auf Bike-Park Strecken mit Anliegern, flowigen Sektionen und Sprüngen. Aber auch auf den heimischen Trails, Wanderwegen und technischen Abfahrten bietet das Alpine E2 mit seinem Performance Fahrwerk und der steifen Fox 38 Gabel an der Front einiges an potential.

Aber auch auf der klassischen Enduro Runde oder Touren kann man Spaß mir dem Marin haben. Dank der aufrechten Sitzposition und des steilen Sitzwinkels kommen wir überall bergauf. Ach der Leistungsstarke Shimano Motor gefällt mit seiner natürlichen Performance und seiner unterschiedlichen Untersützungsstufen.

Wir haben hier also einen schönen Allrounder der jeden Abfahrtsorientierten Mountainbiker glücklich machen sollte. Und… wir sind selten ein so agiles E-MTB mit so einer guten Performance in gebauten Kurven gefahren.

Mehr Information über Marin findet ihr auf: www.marinbikes.com

VIDEO: Troy Brosnan macht Val Di Sole unsicher

World Cup Racer Troy Brosnan ist zusammen mit seinem Mechaniker auf den flowigen und schnellen Trails in Val di Sole unterwegs. Die zwei scheinen eine gute Zeit auf den Sprüngen und der ehemaligen World Cup Strecke zu haben. 

Testing at Val Di sole, Italy was followed up by a run down the Wild …….. following none other than my mechanic Aaron Pelttari!

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VIDEO: Matt Hunters Story in Shimanos – This is home

Matt Hunter gehört zu den großen Namen der Szene. Seine Karriere startete 2003 mit dem Sieg der “Ultimate Freeride Challenge” und seitdem war er in vielen Filmen und Edits zu sehen. Der 38-jährige Kamloops Local erzählt nun seine Geschichte in dem neuen Shimano “This is home” Video.

For many people, mountain biking is a migratory sport. Once you get a taste for the trails, moving closer to ride every day is a no brainer for those who choose the lifestyle. For Matt Hunter, migration was never necessary. He grew up in Kamloops, where the surrounding landscape was an ever-present inspiration for his own riding.

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A child of the BC outdoors, Matt’s idea of a good day is any day he gets to ride his bikes. It’s never been about being the best, but rather standing shoulder to shoulder with his peers, never apart and never above. Matt has always just wanted the sport to look as good as it feels when he stomps his butter-smooth lines and gargantuan airs.

In his hometown of Kamloops, Matt never needed to journey far to escape the distractions of everyday life. Now with kids of his own, however, those precious moments are all the more enriched by the people around him. Chill rides with the fam or power trains on The Farm, This is Home.

VIDEO: Jack Moir and Dean Lucas – chilled Morzine laps

Enduro World Series Gesamtklassement Führer Jack Moir und World Cup Downhill Racer Dean Lucas machen Morzine unsicher. Die zwei Australier verbringen ihren Sommer zwischen den Rennen in den französischen Alpen und scheinen eine menge Spaß auf den extrem steilen Strecken zu haben.

Moi Moi TV – Ripping Pleney/Morzine with Dean Lucas. Track #2 is actually the steepest trail I’ve ever ridden I recon. Sick to be back with My Boi Donny. I was trying to keep up with Him on the trail rig…. Luckily He’s been on vacay in Amsterdam/Croatia for the last 3 weeks so He’s a little dusty haha. I’m sure You Guys will love the Gopro commentary haha. Like and subscribeeeeee ya sickos

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