Tommy G schaut auf 7 Jahre Red Bull Rampage zurück

 

Das Prestige Event „Red Bull Rampage“ steht in den Startlöchern. Am 25. Oktober 2019 geht es los und die weltbesten Rider der Mountainbike-Szene heizen auf der größten Freeride Mountainbike Bühne der Welt wieder richtig ein. Zum 14. Mal wird das Spektakel in Virgin, Utah/USA ausgetragen und verspricht mit waghalsigen Drops, spektakulären Sprüngen und kreativen Abfahrten ein intensiver Contest zu werden. Wer nicht live dabei ist, kann den Nervenkitzel auf Red Bull TV um 18 Uhr (CEST) mitverfolgen: www.redbull.tv/Red Bull Rampage

 

Neben Top-Guns wie Andreu Lacondeguy, Brandon Semenuk, Brett Rheeder, Ethan Nell und Rampage-Veteranen wie Kyle Strait und Tyler McCaul, wird auch der belgische Slopestyler Thomas Genon, der bereits viermal unter den Top 6 landete, zum achten Mal an den Start gehen. Da er dieses Jahr verletzungsbedingt bei den meisten Contests aussetzen musste, kämpft er umso mehr für ein starkes Comeback. Kann er bei der Red Bull Rampage sein außergewöhnliches Talent wieder unter Beweis stellen und mit seinem einzigartigen Style sein verdientes Comeback feiern? Wir haben uns mit dem Weltklasse-Big-Mountain-Athleten über seine sieben Jahre Red Bull Rampage unterhalten:

 

Tommy G, was hat dich damals dazu ermutigt an der Red Bull Rampage teilzunehmen?

Seit 2010 nehme ich bei FMB Contests teil und Red Bull Rampage war damals ein FMB Diamond Event. In 2012 dachte ich mir, das wäre eine gute Erfahrung und neue Herausforderung für mich. Seither nehme ich jedes Jahr an der Red Bull Rampage teil.

 

Was war bisher dein persönliches Highlight bei der Red Bull Rampage?

Ehrlich gesagt mag ich die gesamte Erfahrung, die ich jedes Jahr bei dem Event mache. Wenn ich sehe und fühle, wie ich mich jedes Jahr weiterentwickle und verbessere, motiviert und pusht mich das sehr.

 

Wie hast du dich durch Red Bull Rampage weiterentwickelt?

Pierre Edouard Ferry hat mir viel über Trailbau beigebracht. Als ich dann an meine eigene Line heran ging, machte ich ganz neue Erfahrungen. Man lernt etwas erst dann richtig, wenn man es selber macht. Da gehören Fehler auch dazu, an denen man wächst und lernt, wie es nächstes Mal besser funktioniert.

 

Wer ist dieses Jahr in deinem Trailbau Team dabei?

Eliott Lapotre, der zum vierten Mal dabei ist und Samuel Mercado. Check Eliott Lapotre’s Video aus: “Lost Paradise”.

 

Wie hat sich der Event für dich geändert?

Red Bull Rampage war schon immer ein außergewöhnlicher Event. Meine Sichtweise auf den Event hat sich auf jeden Fall geändert. Physisch wie auch mental lernt man viel dazu und versucht jedes Mal noch mehr zu geben und die Herausforderungen, die so einen Event ausmachen, richtig anzupacken.

 

Was denkst du, wie sich das Level der Rider entwickelt hat?

Es gibt immer mehr Rider, die sich der Challenge stellen und für einen Winning-Run alles geben und vollen Einsatz zeigen. Das Level steigt von Jahr zu Jahr und der Wettkampf wird härter.

 

Style oder Line? Was ist wichtiger für dich?

Ein guter Mix aus Style und Riding ist perfekt. Natürlich waren für mich am Anfang die Tricks wichtiger, da mein Slopestyle-Hintergrund es für mich einfacher machte in diesem Bereich zu punkten. In den letzten Jahren habe ich mich auch in meiner Fahrtechnik und Linienwahl verbessert und versuche nun in jeder Kategorie alles herauszuholen.

 

Wie bereitest du dich für den Event dieses Jahr vor?

Da ich dieses Jahr wegen meiner Schulter-OP leider aussetzen musste, stand ich körperlich wie auch mental vor vielen Herausforderungen. Ich hatte einen langen Reha-Prozess und ich musste mich wieder mit meinem Bike und meinen Skills vertraut machen. Red Bull Rampage hat mich auf jeden Fall motiviert Gas zu geben und schnell wieder fit zu werden.

 

Haben sich deine Vorbereitungen in den letzten Jahren verändert?

Jedes Jahr wächst meine Motivation besser zu werden. Dafür braucht es natürlich auch mehr Hingabe in jeder Situation.

 

Wie hast du dich als Rider verändert?

Ich kenne das Terrain hier nun sehr gut und weiß, was wichtig ist, um einen guten Run hinzulegen. Durch meine Erfahrungen und meine Weiterentwicklung, kann ich gut abschätzen, was für mich möglich ist und was nicht. Dadurch setze ich meine Stärken richtig ein und versuche aus meinen Schwächen zu lernen.

 

Wie ist dein Bike für Red Bull Rampage aufgebaut?

Für diesen Event ist mein Bike Setup anders als sonst. Die Federgabel ist vergleichsweise hart eingestellt und die Reifen fahre ich mit mehr Luftdruck.

 

Worauf freust du dich am meisten?

Nach all den Monaten des Wartens freue ich mich auf den Moment, wenn ich oben am Roll-in stehe und endlich rein droppen kann. Das ist mein Highlight.

 

Was ist dein Ziel für die diesjährige Red Bull Rampage?

Da ich durch meine Verletzung so lange nicht bei Contests teilnehmen konnte, freue ich mich einfach riesig wieder zurück zu sein und nun endlich meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Mein Ziel ist es Spaß zu haben und das geniale Gefühl, das ich beim Biken und bei Contests habe, wieder zu erlangen.

 

Vielen Dank Tommy G und viel Glück!

Red Bull TV überträgt Red Bull Rampage LIVE und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf www.redbull.tv/Red Bull RampageDie Live-Übertragung startet am Freitag, 25. Oktober 2019, um 18 Uhr (CEST). 

Alle aktuellen News über Thomas Genon findet ihr hier:

Facebook: www.facebook.com/ThomasGenonMTB
Instagram: www.instagram.com/thomasgenon

Alle Fotos ©red bull content pool

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Video: Bernard Kerr – der ultimative Track Walk

Bernard Kerr

Bernard Kerr nimmt uns in diesem fast 30 minütigen Video mit hinter die Kulissen eines World Cups und zeigt uns die komplette Strecke in Lousa. Beim Track Walk trifft er auf andere Athleten wie Brendog, Aaron Gwin und den Action-Sports Filmer Clay Porter. 

Wer Lust auf einen ausführlichen Track-Walk hat und etwas hinter die Kulissen eines UCI Rennen schauen will, sollte sich unbedingt die Videos von Bernard anschauen. Denn er zeigt nicht nur die perfekte Fassade eines World Cups, sondern ermöglicht tiefere Einblicke, spricht über Sponsoren und zeigt den Alltag eines Mountainbike-Profis auf sympathische Art und Weise.

Mehr über Bernard Kerr findet ihr hier: Instagram, YouTube, Pivot

 

Video: Wyn TV – Track Walk World Cup Lousa

Wyn TV

Das World Cup Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu und die letzten zwei Rennen finden diese Woche im “trockenen” Lousa in Portugal statt. Wyn Masters ist wieder auf dem Track unterwegs und unterhält sich mit den Athleten über die neue Strecke und die perfekte Linienwahl.

Wyn Masters ist mittlerweile wohl eins der bekanntesten Gesichter des World Cups. Der sympathische Neuseeländer ist nicht nur durch seine Erfolge im Sport bekannt, sondern auch durch sein Engagement für die MTB-Szene. Seit einiger Zeit produziert er bei sämtlichen World Cups und EWS Rennen sein YouTube Format Wyn Tv bei dem er Athleten und Kollegen interviewt und einen großen Einblick in den Sport gewährt.

Mehr über Wyn findet ihr hier: Instagram, Wyn TV, GTbicycles

 

Alutech eFanes – CNC-Gefrästes Alu Monster

eFanes

Das neue Alutech eFanes wird Liebhabern von Aluminium, fetten Schweißnähten und deutscher Handwerkskunst einiges an Freude verursachen. Denn das norddeutsche Unternehmen präsentiert mit seinem ersten E-Bike ein CNC-gefrästes, aus zwei Hälften bestehendes und zusammengeschweißtes Mountainbike, dass unteranderem mit viel Federweg und einer beeindruckenden Optik punktet.

Über die Fertigung des eFanes

Der aus 6061er Aluminium bestehende Rahmen wird in zwei Hälften aus dem vollen Block gefräst. Dieser Fertigungsprozess findet in Deutschland statt. Der dabei entstehende Fräsabfall wird einerseits zur Produktion von Kleinfrästeilen weiter verwendet, andererseits zu 100% recycelt. Der ganze Fräsprozess braucht dabei zwischen sechs bis 24 Stunden, wobei hier schon an einer Optimierung gearbeitet wird.

E-MTB

Wenn die zwei Hälften fertiggestellt sind, werden sie unter der Verwendung eines Speizalschutzgases bei niedrigeren Temperaturen und einer Dauer von bis zu sechs Stunden zusammengeschweißt.

Alutech schafft mit diesen Prozessen eine Produktion mit geringen Stückzahlen, Fertigungen auf Anfrage und flexible Formgebungen. Die Materialstärken können dabei an die Kraftverläufe angepasst werden, was zu einer Gewichtsreduktion führt. Ein CNC gefräster eFanes Rahmen soll somit leichter als ein vergleichbarer Rahmen aus einem Rohrsatz sein.

Stolz ist das Unternehmen auch auf die Möglichkeiten die das Verfahren bietet, sowie, dass die Produktion in Deutschland stattfinden kann und wollen somit ein Zeichen setzten, dass die Herstellung von Rahmen und Teilen nicht im Ausland stattfinden muss.

Alutech eFanes

Die Komponenten und Spezifikationen

Das neue E-MTB der Schleswig-Holsteiner kommt mit 170mm Federweg, einer Fox 38 Float in der Front und einem Fox Float X2 Dämpfer im Heck. Geschaltet wird Dank Sram Eagle AXS elektronisch und für genügend Bremskraft soll die Sram Code RSC mit 203mm Scheiben sorgen.

Einsatzbereich:Enduro
Laufradgröße:275 / 29 (Mullet)
Modelljahr:2021
Versandgewicht:30,000 Kg
Artikelgewicht:21,150 kg / Stk
Farbe / Design:alu gebürstet - ohne Klarlack
Dämpfer:FOX Float X2 Kashima 230-65mm (170mm Federweg)
Gabel:FOX 38 Float / Grip2 / 29 / Kashima / 170mm / 1.5 / black
Steuersatz:Acros mit Lenkanschlag
Vorbau:TwinWorks CNC, 35mm, 5°, schwarz
Lenker:SQLab 30X Carbon high 12° backsweep
Griffe:SQLab 7OX medium
Sattelklemme:BikeYoke Squeezy 39mm
Sattelstütze:Bike Yoke Revive 185mm 34.9mm
Sattel:SQLab 60X
Schalthebel:SRAM XX1 Eagle AXS Controler / 12speed
Schaltwerk:SRAM XX1 Eagle AXS with battery cover / 12speed
Kettenführung:e*thirteen Typ EP8
Kurbelsatz:e*thirteen Typ EP8 carbon / 165mm / Kettenblatt 34Zähne
Kette:SRAM XX1 Eagle rainbow 12speed
Kassette:SRAM XX1 Eagle XG1299 12speed 10-52T Rainbow color
Bremsen:SRAM Code RSC 203/203mm
Laufräder:DT Swiss HXC / Carbon rim 30mm / front 29 15x110mm / rear 275 12x148mm
Bereifung:Maxxis Minion DHF 29x2,5 / Maxxis DHRII 27,5x2,6
Schläuche:Schwalbe SV19 40/62-584/635 (275/29x1.50-2.50)
Pedale:optional
Preis: 15.999,90 €

Die Kombination aus hohem Fertigungsstandard und premium Komponenten führt natürlich zu hohen Kosten. Somit kommt der CNC gefräste Alu-Bolide mit Fox Fahrwerk auf einen stolzen Preis von 15.999,90 €. 

eFanes

eFanes Geo

ML
A Reach450 mm480 mm
B Stack613 mm623 mm
C Oberrohr (Horizontal)596 mm625 mm
D Oberrohr (Parallel)575 mm602 mm
E Sitzrohrlänge435 mm450 mm
F Einbaulänge Dämpfer230x65 mm230x60 mm
G Sitzwinkel76,5°76,5°
H Sitzwinkel (Parallel)70,0°70,0°
I Kettenstrebe428,5 mm428,5 mm
J Radstand1214 mm1244 mm
K Länge Front785 mm815 mm
L Tretlagerhöhe*353 mm353 mm
M Überstandshöhe*718 mm723 mm
N Tretlagerabsenkung9 mm9 mm
O Lenkwinkel64°64°
P Nachlauf42 mm42 mm
Q Gabel Einbaulänge562 mm562 mm
R Steuerrohr Länge110 mm120mm
* VR: 29 x 2.5” / HR: 27.5 x 2.6“ | Front: 29 x 2.5” / Rear: 27.5 x 2.6”

Mehr Infos zum neuen Alutech eFanes findet ihr unter folgender Internet-Adresse:

www.alutech-cycles.com

 

Video: Die ultimative Brandon Semenuk RAW 100 Compilation

Brandon Semenuk

Vor gut einer Woche kam der neueste Teil der RAW 100 Serie von Brandon Semenuk raus. Nun gibt es von Red Bull eine Compilation des Kanadiers in der alle Teile von Utah, Kalifornien bis British Columbia dabei sind. Style, Tricks und spektakuläre Aufnahmen garantiert! 

Brandon Semenuk and RAW 100… enough said. Watch the ultimate Brandon Semenuk compilation that follows the Canadian freeride mountain biker along his epic RAW 100 MTB sessions across California, Utah and British Columbia. – Red Bull

Video: UCI World Cup Maribor 2020 Highlights

Maribor World Cup 2020

Die World Cup Saison 2020 begann mit gleich zwei Rennen an einem Wochenende im slowenischen Maribor. Die Franzosen dominierten beim ersten Rennen am Freitag doch beim zweiten sorgte Nina Hoffmann für eine Überraschung mit ihrem wohlverdienten Sieg. Die Highlights des spannenden und rutschigen Rennwochenende findet ihr hier:

The UCI Mountain Bike Downhill World Cup season 2020 started with a double header in Maribor, Slovenia. Two races & two different variations of the track equaled twice the excitement during an action packed racing weekend. From wet and technical qualifications to near dry & lightning fast finals, the venue and its guests lived up to all expectations of a thrilling downhill race. – Red Bull

Tracey Hannah beendet World Cup Karriere und widmet sich neuen Zielen.

Tracey Hannah

Nach ihrem World Cup Gesamtsieg im letzten Jahr gingen schon die Gerüchte um, dass Tracey Hannah einen Schlussstrich ziehen würde, doch 2020 ging sie wieder an den Start und zeigt auch in dieser Saison, dass sie zur Elite des Downhill World Cup’s gehört. Gestern verkündete die sympathische Australierin jedoch, dass sie ihre Karriere nach den zwei letzten Rennen in Portugal an den Nagel hängt und sich anderen Zielen für die nächsten Jahre widmen will.

Tracey fährt seit ihrem 14. Lebensjahr professionell Downhill und holte sich in ihrer Karriere einige Titel und Medaillen. Sie stand insgesamt 43 mal auf World Cup Podien, holte sich 6 World Champs Medaillen, wurde Junior Weltmeisterin und erkämpfte sich 2019 den Sieg im World Cup Gesamtklassement. Zusammen mit ihrem Bruder Michael Hannah fährt sie seit Neun Jahren für das Polygon UR Team.

Die 32-jährige verkündete in ihrem Instagram Post aber nicht nur, dass sie ihre World Cup Karriere beendet, sondern, dass sie sich anderen Dingen widmet. Wir können also gespannt sein.

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After 9 years racing for the UR Team I have decided to stop racing World Cups in 2021. It is not a decision I have taken lightly. Fabien took me on with no expectations and zero pressure. During my first year on the team I won the first round of the World Cup series in South Africa. At the 6th round I crashed hard and was seriously injured, I broke my femur, collarbone and had some internal injuries. Within the same 12 months I would go on to break my collarbone 2 more times. Ever since the moment I had a pro ride I have never wanted and never have given less than the best I possibly can. I have battled fear, injury, disappointment, insecurity, and failure to get up, keep going and be competitive for the podium. I am not in a place to give entirely everything in me to this level of racing anymore. It is an extremely high stress environment and I have high expectations and put pressure on myself at every single race to perform. To be one of the best in the world consistently takes meticulous weekly preparation that lasts over a span of sometimes, several off-seasons. My ultimate goal in racing was to win a World Cup Overall Championship, I have done this and it is something I will never forget. I would have loved to win an elite World Title, every World Champs I have raced I gave the most I could give on that day, in that run, for that moment. My World championship was Cairns 2017, even though I did my absolute best I didn’t take home the gold medal, but I felt the rainbow that day. It has been an amazing 9 years racing World Cups with the team, we have been through extreme highs and lows, injuries and strengths, great times and the worst times, we’ve shed many tears and much champagne. I am so thankful to Fabien for giving me a chance 9 years ago and never giving up when I went through the worst injury of my career, bad results and emotional lows, he is the hardest worker I have ever met and has been the best team manager I could have asked for. Thanks to all the staff past and present for making our dreams possible. 2021 marks my 10th year with the UR Team, were working on a new fun kind of schedule to showcase more riding. Thank you everyone ❤ //@ur_team

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Tracey Hannah
Photo: Boris Beyer / Red Bull

Mehr Infos über Tracey Hannah findet ihr hier: PolygonInstagram