5+1 Tipps, wie du die perfekte Tour mit deinem E-Mountainbike planst

E-Mountainbikes. Ein Fahrradsegment, was noch vor fünf Jahren in den Kinderschuhen steckte, bei vielen Mountainbikern für Furore sorgte und wenig Anklang fand, ist inzwischen eine der bedeutensten Technologie-Evolution in der Radsportindustrie. Sie eignen sich für steile Touren, auf denen man die Bergwelt zweifellfrei unter Anbetracht völlig neuer Optionen entdecken kann. Anders als bei Touren im Flachland gilt es hier jedoch eine ordentliche Planung vorzunehmen, denn wer schon einmal in den Bergen war, weiß wie launisch die Natur sein kann – Schutz vor der Witterung: Fehlanzeige! 

Wie du deinen perfekten E-Mountainbike-Trip planst, zeigen wir dir in unseren 5+1 Tipps.

Eins: First things first

Wenn du daran denkst, in den Urlaub zu fahren, machst du dir im Vorfeld vermutlich ein paar Gedanken über Zielort, Witterung am Zielort, Kleidung für die Witterung am Zielort etc. So und nicht anders sollte auch die Planung für deinen E-Mountainbike-Trip aussehen. Überlege dir zu Beginn, wohin du fahren willst. So weit, so logisch.

Als nächstes solltest du darüber nachdenken, wie du an die gewünschte Destination gelangst. Bei einer E-Mountainbike-Tour geht es nämlich, anders als bei einem Bikeparkbesuch, nicht ausschließlich um das ultimative Geschredde, sondern vor allem um epische Momente auf dem Weg des von dir präferierten Ziels.

Falls Du noch nie in Saalbach Hinterglemm zum Biken gewesen bist, solltest Du diese Destination definitiv als eine Reiseoption mit vielen Optionen ins Auge fassen – sei es wegen Trails, Übernachtungsmöglichkeiten oder den atemberaubenden Landschaften. Saalbach ist ein Urlaubsziel für Erholung und unvergessliche Abenteuer.

Und dafür musst du einiges beachten: Informiere dich eingehend über das Wetter! Die geilste Tour ist nur die Hälfte wert, wenn Du Aussicht nicht genießen kannst, dir klatschnass die Finger abfrierst oder Du dummerweise als Blitzableiter dienst, weil Du schnurstracks in ein Gewitter einfährst. Das wäre nicht nur dumm, sondern unter Umständen auch ziemlich tödlich. Also: Wetterbericht schauen und dementsprechend planen!

Zwei: Kleider machen Leute

Wetterfeste Kleidung ist beim Biken das A und O. Achte beim Kauf darauf, dass Du dir Kleidung besorgst, die Wärme und Schweiß richtig abtransportiert und ebenso dafür sorgt, dass Feuchtigkeit von außen nicht eindringen kann.

Dieses bekannte Zitat gilt auch, wenn es um die richtige Kleidung für deinen E-Mountainbike-Trip geht. Die richtige Bikewear bestimmt nämlich, welcher Mensch du in Bezug auf das E-Mountainbiken bist: ein völlig durchnässter, einer seine Tour abbrechender, ein enttäuschter Visionär oder ein trockengebliebener, gut vorbereiteter und glücklicher Entdecker.

Vernünftige Kleidung ist der Schlüssel für Outdoor-Aktivitäten, insbesondere in den Bergen. Wenn du nicht willst, dass dich das Wetter eiskalt (pun intended) erwischt, solltest du auf alle Eventualitäten eingestellt sein. Packe wasserfeste Wechselkleidung ein oder achte bei wasserabweisender Kleidung darauf, dass die Wassersäule dich auch über ein paar Stunden hinweg, trocken ans Ziel bringt. Auch Thermoshirts, die Du bei plötzlich auftretenden kühleren Temperaturen anziehen kannst und die nur wenig Strauraum in deinem Backpack benötigen, sind ein Mountain-Must-Have – worauf Du nicht verzichten solltest.

Für sonniges Wetter solltest du natürlich genauso ausgestattet sein: Ein cooles Cap, Sonnencreme und –brille dürfen dabei nicht fehlen! Wenn du diese Dinge beachtest, bist du kleidungstechnisch safe. Falls Du noch Stuff benötigst, schau doch mal bei uns im Bike ´n Styles Shop vorbei.

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Basecaps sind der perfekte Schutz gegen Sonnenstich oder um dein Kopf nach längerem Tragen des Helmes und schwitzenden Kopf vor kaltem Windzug zu schützen.

Drei: Welche Tour darf es denn sein?

Das ist eine wichtige Frage, die du dir definitiv stellen wirst, bevor du losfährst. Je nachdem, ob du eine Ein-Tages-Tour mit einer Almhütte als Ziel planst oder eine mehrtägige Reise mit Gepäck und Übernachtung vorhast, musst du dir zusätzliche Gedanken machen. Denn selbstverständlich musst du bei Ersterem etwaige Pausen anders einplanen als bei Letzterem.

Bei einer längeren Tour musst du zudem auf ausreichend Kleidung und Proviant achten. Das allseits beliebte Wetter-Thema muss bei einer mehrtägigen Ausfahrt selbstverständlich auch stärker im Auge behalten werden. Denke auch daran, dass Du manchmal womöglich nicht die Möglichkeit hast, an jeder Station deine Kleidung mit Warmwasser oder gar mit ausreichend Wasser zu waschen. Da das oft dazu führt, dass man nach wenigen Tagen den Geruch einer Bergziege annimmt, können wir empfehlen, dir ein wenig Backnatron mit auf deine Tour zu nehmen. Backnatron kannst Du einerseits als hocheffektives Trockendeo benutzen, aber auch um mit wenig Wasser starke Gerüche aus der Kleidung zu lösen.

Ein zusätzlicher Punkt, der sich bei Ausfahrten mit einem E-Mountainbike ergibt, ist der Akku. Dieser muss funktionstüchtig und vollgeladen sein, bevor es losgeht. Sonst gibt es möglicherweise während der Fahrt ein böses Erwachen. Eine Grundausstattung an Radreparaturequipment solltest du für alle Fälle immer dabeihaben.

Wenn du deine Tour gewählt hast, solltest du dich informieren, ob es auf dem Weg zu deinem Ziel eventuell Sperren, Baustellen oder gar Fahrverbote gibt. Teilweise ist das aber im Vorfeld nicht so leicht herauszufinden, deshalb musst du dich möglicherweise direkt vor Ort erkundigen. Für den Fall der Fälle solltest du vor allem auf den folgenden Punkt achten…

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Vier: Plane Alternativen

Eine Hilfe kann hierbei ebenso ein Bike Computer mit Navigation sein. Die Abbildung zeigt hier den SIGMA SPORT ROX 12, der viele neue Kartenfunktionen beinhaltet.

 

Wenn aus irgendwelchen Gründen die Route, die du ursprünglich gewählt hast, nicht befahrbar ist, brauchst du einen Plan B. Ein Unfall, Bauarbeiten an Trails, eine nicht passierbare Straßensperre oder ein Fahrverbot kann sich dir in den Weg stellen. Bereite dich auf diese Eventualität vor und lass dich nicht aus der Ruhe bringen, sollte es tatsächlich zu solch einem Szenario kommen. Es gibt meistens eine Möglichkeit, weiterzukommen. Einfach die Leute vor Ort fragen!

Wenn das Wetter auf einmal nicht mehr mitspielt, nicht verzagen! Dann musst du die Tour für die Dauer der Wetterkapriole eventuell unterbrechen. Leg die Beine hoch und chill doch einfach mal dein Leben! Mach dich aber auch darauf gefasst, dass Szenarien eintreten können, die dich zu einem Abbruch deiner Tour zwingen. Dann solltest du eine Idee parat haben, wie du weiter vorgehst.

Fünf: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Wenn du deine Tour ordentlich geplant und alle Eventualitäten eingerechnet hast, hast du schon so gut wie gewonnen. Dennoch gibt es während der Fahrt Dinge, auf die du zusätzlich achten solltest. Genau wie bei jeder anderen Fahrt mit einem Fahrrad, egal ob elektronisch oder nicht, Helm auf! Gerade in den Bergen fällst Du meist auf unnachgiebigen Stein. Merke Dir: Dein Kopf ist hier nicht mehr wie eine Eierschale!

Packe Dir die richtigen Sport-Snacks ein und achte darauf, dass Du deinen körpereigenen Energiespeicher bereits auch schon vor der Tour ordentlich auffüllst.

Nimm außerdem genug zu trinken und zu essen mit. Trotz des Motorantriebes bedeutet eine Fahrradfahrt mit Steigungen körperliche Anstrengung. Um Kreislaufprobleme durch die nicht gewohnten Höhenmeter zu vermeiden, solltest du immer wieder Pausen einlegen und etwas zu dir nehmen – bevor dein Magen knurrt oder du vor lauter Staub im Mund kein Wort mehr herausbringst.

Wichtig ist auch, dass du dich nicht unter Druck setzt. Fahre deiner Kraft entsprechend und hör auf, wenn du merkst, dass es zu viel wird. Du hast am Ende nichts davon, wenn du im Krankenhaus landest, nur weil du dir oder jemand anderem etwas beweisen wolltest. True Story!

Fünf plus 1: Enjoy!

Bei all der Planung und Vorsicht solltest du eines nicht vergessen: den Grund, warum du die Tour machst. Im Vordergrund sollte der Spaß am Vergnügen stehen: an Klatschmohn-Wiesen vorbeifahren, den Duft von Heu einatmen, die Sonne auf der Haut spüren, Wildbäche rauschen hören, den wohlverdienten Kaiserschmarrn genießen. In diesem Sinne: Enjoy und Salü!

 

 

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PM: GraVity Card: Eine für alle, alle mit einer!

Bikepark Willingen ©Leopold Hermann

Der erste Schnee ist gefallen, Weihnachten steht vor der Tür und trotzdem kann man die Bike-Saison nicht so ganz vergessen. Kein Wunder, dass man bei den schönen Erinnerungen bereits sehnsüchtig auf die neue Saison 2020 wartet. Um dem Winterblues entgegen zu wirken, können sich alle Mountainbike-Fans die GraVity Card bereits jetzt online sichern. Wer zudem noch nach einem passenden Weihnachtsgeschenk sucht, ist mit der GraVity Card bestens versorgt und schenkt mit nur einer Karte den Eintritt für ganze 21 Bikeparks und hunderte Kilometer an Trail-Spaß, verteilt auf sechs europäische Länder: www.gravity-card.com

Bikepark Spicak ©Bikepark Spicak
Bike Republic Sölde, Gahe Line ©Ötztal Tourismus/Ian Lean

Die Bike-Saison 2019 war nicht nur durch die beiden Newcomer, Bikepark Willingen und Petzen, etwas ganz Besonderes, sondern punktete auch mit vielen Event-Highlights und Trail-Schmankerln. „2019 war eine sehr erfolgreiche Saison für die GraVity Card-Parks. Das erweiterte Angebot, die zusätzlichen Parks und die Aufnahme von Enduro Destinationen in den Kartenverbund wurden von den GraVity Card-Kunden sehr gut angenommen und bestätigt die GraVity Card-Partner an dem Ausbau des Angebots festzuhalten“, betont Philipp Kettner, Marketing Verantwortlicher der GraVity Card.

3-Länder-Enduro Trails Südtirol ©Kirsten Sörries
Bikepark Leogang ©Klemens König

Das Bike-Abenteuer geht in 2020 weiter und die GraVity Card–Familie wächst und wächst: Das österreichische Bad Kleinkirchheim mit seinen Bike-Trails und der Bikepark Pohorje in Maribor/Slowenien gesellen sich dazu und bringen noch mehr Trail-Vergnügen in den GraVity Card-Verbund. Allerdings pausiert der Bikepark Wagrain im Snow Space Salzburg wegen großen Umbauarbeiten nächste Saison und öffnet in 2021 wieder mit vielen Neuerungen. 

Bad Kleinkirchheimer Flow Country Trail ©Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen | Gert Perauer
Bikepark Maribor ©Jošt Gantar

„Die Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen freuen sich ab 2020 Partner der GraVity Card zu sein. Dem GraVity Card-Inhaber stehen Europas längster Flow Country Trail (15 km), Single Trails unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen und ein MTB-Netz in der Region von rund 700 km legalisierten Strecken zur Verfügung“, erklärt Hansjörg Pflauder, Vorstand der Bad Kleinkirchheimer Bergbahnen. „Ob Downhiller, Enduro-Biker, gemütlicher Flow Country Trail-Liebhaber – Anfänger oder Pro – jeder kommt in den Kärntner Nockbergen auf seine Kosten.

Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis, Ron & Jackson Goldstone ©Staronphoto
Bikepark Lenzerheide, Pierron Amaury ©Piotr Staron Staronphoto

Geshreddet wird nach Lust und Laune, denn die Saisonkarte (gültig vom 04.04. – 08.11.2020) bietet allen Vielfahrern grenzenloses Bike-Vergnügen. Nach dem einmaligen Erwerb der Karte, (Erwachsene 499€, Jugendliche 375€ und Kinder 235€) können so viele GraVity Card-Bikeparks genutzt werden, wie das Herz begehrt. Die Streckenvielfalt ist groß und alle Bikeparks sind unterschiedlicher Natur, so dass wirklich alle Bike-Typen auf ihre Kosten kommen. Es warten Downhill-Strecken für den Adrenalinkick, Freeride-Routen, die das technische Fahren auf die Probe stellen, gemütliche Flow-Trails, um sich treiben zu lassen, viele einfache Trails, um als Einsteiger nicht den Mut zu verlieren sowie abwechslungsreiche Lines für die ganze Familie. Und falls das reine Biken nicht genug ist, warten noch einige actiongeladene Events, die man auf keinen Fall verpassen sollte: GraVity Card-Neuling Maribor zum Beispiel ist wieder Austragungsort des UCI Mountain Bike World Cup und in Saalfelden Leogang findet die UCI Mountain Bike Downhill-Weltmeisterschaft statt.

Bikepark Schladming ©Marc Schwarz Photo
Bikepark Brandnertal, Enduro-Trails ©Michael Marte

Am besten jetzt schon mit einem Glühwein in der Hand den GraVity Card-Roadtrip durch Mitteleuropa für das nächste Jahr planen und somit die Wartezeit versüßen. Seid gespannt, die Bike-Saison 2020 wird wild.

Überblick über alle GraVity Card-Bikeparks in 2020:

Weitere Details zu den einzelnen Bikeparks, wie Öffnungszeiten, Neuheiten, erstklassige Events und was es noch so Spannendes im GraVity Card-Verbund gibt, findet ihr auf www.gravity-card.comwww.facebook.com/gravitycard und auf www.instagram.com/gravity_card.

Custom Bikes, die HOPE Tech 3 Duo und eine Geschichte, die mir die Schuhe ausgezogen hat.

Am 28. September veröffentlichten wir auf Facebook diesen Beitrag und erhielten viele Bilder von Lesern zu deren fertigen oder noch aktuellen Custombike-Projekten. Eine Nachricht bewegte mich jedoch sehr und hiterließ ein unglaubliches Gefühl von Schwere in mir.

Es ist die Geschichte hinter einem Bike, welches ich persönlich (aus der Sicht eines studierten Designers) besonders gut fand. Die Farbkombination zwischen Neon-Gelb und Purple fand ich perfekt und man sah, dass hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet wurde. Es war das Bike von Sascha, der uns direkt im Messenger anschrieb.

Ich wollte nun wissen, was er noch am Bike umsetzen möchte und vor allem, wo man in Lübeck so fährt, schließlich ist es dort verdammt flach. Die Antwort, die mir Sascha schrieb, lies mich eins, erstmal tief Luft holen und durchatmen. Ich dachte Shit, wer rechnet mit so etwas! Sascha schrieb mir, dass er sich das Bike gerade aufbaut, aber fahren so eine Sache ist, da er halbseitenbehindert ist. Er kann zwar schon fast wieder einen Bunny-Hop aber an den Wheelie traut er sich nicht ran. Der Grund? Er hat kein Gefühl in der rechten Hand hat und rutscht daher meist vom Bremshebel ab, kann diesen nicht dosieren, was inzwischen schon öfter zu unschönen Unfällen geführt hat.

Da ich nicht wusste, was ich jetzt schreiben sollte, bedankte ich mich für die coolen Bilder und schrieb, dass ich jetzt leider losmuss, mich aber nochmal bei ihm melden möchte. Das Ganze hatte mich wirklich mitgenommen. Vor allem deshalb, weil mir Sascha noch ein paar Infos mitgab, wie es zu der Halbseitenlähmung gekommen ist, die wirklich schwer verdaulich waren. Ich dachte mir nur: Hey, der Junge ist genau so alt wie ich – wie kann sowas nur passieren!

Sascha hatte eine plötzlich auftretende Hirnblutung, musste anschließend in ein künstliches Koma versetzt werden. In dieser Zeit hörte sein Herz zweimal auf mit schlagen, zweimal wurde er reanimiert. Als Sascha endlich aus dem Koma geholt wurde, konnte er nicht mehr laufen, sprechen, noch sonst irgendetwas. Und wer denkt, dass es eigentlich nicht schlimmer kommen könnte, hat sich geirrt. Sascha musste nicht nur alles neu erlernen, er ist seitdem auch halbseitenbehindert.

Nachdem ich das alles etwas sacken lies, wurde mir bewusst, dass wir uns oftmals mit Problemen beschäftigen oder aus Dingen welche machen, die es nicht wert sind, Lebenszeit und -freude zu verschwenden. Die Geschichte von Sascha, hat mich so geerdet, dass ich mich trotz aller persönlichen Schwierigkeiten, die ich zu diesem Zeitpunkt hatte, schlagartig von diesen befreit sah. Sie waren auf einmal nichtig und hatten komplett an Größe verloren.

Aber die Geschichte lies mich nicht in Ruhe und irgendwie wollte ich hier etwas Gutes bewirken – ich wollte helfen, obwohl ich nicht wusste wie. Als ich mich abends im Bett wälzte und mir die Geschichte wieder einmal durch den Kopf stolzierte, dachte ich an das Treffen mit Robin Warne von Hope Technologies. Als wir uns dieses Jahr auf der Eurobike trafen, zeigt er mir die Neuerungen und Updates von HOPE. Ein Produkt, was hier jeden Messebesucher ins Auge fiel, war der HOPE Tech 3 duo. Eine Bremszange mit zwei Hebeln.

Robin meinte, dass dieser extra für Leute mit einer Beeinträchtigung entwickelt wurde. Und somit lag jetzt auch die Lösung auf der Hand: Ich muss unbedingt Robin kontaktieren!

Gesagt getan. Am nächsten Morgen dauerte es nicht lange – ich schrieb Robin über unseren Facebook-Beitrag und einer Leserreaktion, die ein schweres Gefühl in mir hinterließ. Auch HOPE war schockiert über die Geschichte, die ich nun erzählte und wollte helfen. Robin fragte daher sofort: Welche Farbe, welcher Bremskolben und wohin müssen wir liefern? Die Lieferung ist noch am selben Tag raus und es war für mich ein unbeschreibliches Gefühl, da ich wusste, dass ich auch gleich Sascha hierzu kontaktieren werde.

Ich schrieb also Sascha im Messenger an, um seine Telefonnummer zu erfragen. Naja, Sascha fackelte nicht lange und somit hatten wir uns fünf Minuten später an der Strippe. Und es hat sich angefühlt, als würde man in den Anzug des Weihnachtsmannes schlüpfen, um „Ho, ho, ho – seh mal, was ich hier für dich habe!“ zu schreien. Es war ein wirklich unbeschreibliches Gefühl und Sascha freute sich so sehr, dass es kurzzeitg ziemlich ruhig am Telefon wurde, ihm selbst fehlten nämlich die Worte.

Inzwischen schreibe ich öfter mal mit Sascha, um abzuchecken wie es mit dem Radeln läuft und er geht, seitdem er die Hope Duo hat, wieder sehr oft biken. Und aus diesem Grund möchte ich Euch diese Bilder nicht vorenthalten, die mir „Sasch“ wie ich Ihn inzwischen nenne, zugesandt hat.

Ich möchte mich hiermit herzlichst bei HOPE Technologies bedanken, die mich persönlich bei diesem Anliegen und somit auch Sascha unterstützt haben. Falls Ihr selbst Personen kennt, für die die HOPE Tech 3 Duo eine Unterstützung sein könnte oder Euch einfach mehr Informationen einholen möchtet, hier geht´s zur HOPE TECH 3 DUO

Euer Markus

Ethan Nell und das DECOY sammeln Flugmeilen

30. Oktober 2019 – Forchheim: Nach zwei Wochen durchgängiges Bauen, Shapen und Shredden in der staubigen Wüste Utahs, würden sich einige vielleicht darüber freuen, mal die Beine hochzulegen und sich eine kurze Auszeit zu nehmen. Adrenalin-Junkie Ethan Nell tickt jedoch ein wenig anders. In seinem neusten Edit steigt er von der Downhill-Maschine auf das DECOY um und testet auf seinen Home-Trails die Grenzen des Möglichen auf dem E-Enduro. Selbst technische Uphills hindern den 22-Jährigen nicht daran, weitere „Flugmeilen“ zu sammeln – denn davon kann man ja nie genug haben.

 „Was für eine Maschine! Es fühlt sich an wie ein CAPRA, ist aber in der Lage, flache, eher langweilige Trails in schnelle Jump Lines mit viel Flow zu verwandeln. Mein Go-To-Bike wird immer ein TUES sein, aber wenn ich Trails fahren will, ist das DECOY das einzige, was ich mir in meinen Truck lade.“
 – Ethan Nell
   

Arbeiten in der Bike-Industrie? Hier wird dein Traum wahr, bewirb dich jetzt!

Hier dreht sich alles rund ums Bike

Du wolltest schon immer einmal Hobby & Job verbinden und mit Personen zusammenarbeiten, die die gleiche Leidenschaft teilen wie Du? Dann bist Du hier genau richtig. Hier findest du akuelle Stellenangebote innerhalb der Bike-Industrie. Hier geht´s zu den Stellenangeboten!

BAAAAM!!!! Die neue LEATT Kollektion ist da!

Die TWENTY/TWENTY Mountainbike-Kollektion von LEATT ist ab sofort erhältlich und präsentiert sich in einem völlig neuen Look and Feel.

Der Launch einer neuen Kollektion ist ein guter Grund, um die LEATT-Family aus allen Ecken zusammen zu trommeln und wofür? Natürlich um gemeinsam steil zu gehen. Ein paar Telefonate später saßen Aaron Chase, Clemens Kaudela, Martha Gill und Telma Toregrossa im Flugzeug in Richtung Frankreich, dem Zielort: Black Hills.

Checkt das Video!

„Aaron Chase war einer der letzten Typen auf meiner Liste, mit denen ich zusammenarbeiten konnte. Ich wusste, dass die Black Hills ein riesiger Spielplatz für ihn werden würden, um seine Magie zu entfalten. Das Schwierigste war, ihm überall hin zu folgen, er bewegte sich so schnell von Ort zu Ort, einfach super scharf darauf. Clemens Kaudela war auch zu jeder Zeit voller positiver Energie. Es ist nicht einfach, den ganzen Tag auf einen Berg zu wandern, riesige Sprünge zu machen und massive Linien zu fahren und dabei so glücklich und konzentriert zu bleiben. Clemens ist ein echter Profi mit erstaunlichem Stil!“
Ryys, Filmer und Produzent des TWENTY / TWENTY Videos.

„Ich arbeite jetzt schon seit ein paar Jahren mit LEATT zusammen und es ist wirklich wie eine große Familie – wenn man in schwierigen Zeiten ist! Als ich also gefragt wurde, ein Teil des TWENTY / TWENTY Launches zu sein, hatte ich das Gefühl, dass es cool werden würde. Die Location war fantastisch die Auswahl der Lines gigantisch – man musste nur kreativ werden und die Higlights herauspicken. Der schwarze Boden ließ das Ganze auch vor der Kamera ein besonderen Look. Von großen Freeride-Lines bis hin zu lustigen Jib-Features war alles dabei. Am ersten Tag hatten wir nicht viel Zeit, es war Sonnenuntergang und ich wanderte auf einen der Gipfel und fuhr diese super lose Line hinunter. Es war ein guter Start für die Reise und brachte mich wirklich zum Pumpen.“
Aaron Chase

   

„Mit Leatt zu filmen, war unendlich cool. Die Mischung aus Freeride, Bikepark, Enduro-Trails und einfach nur wenig Spaß war perfekt. Der Höhepunkt für mich war die Fahrt auf dem exponierten Grat mit Aaron und Clemens bei Sonnenuntergang. Es war einfach eine mega fette Zeit! Ich liebe das neue 2020er-Stack und es war für mich die Ehre schlechthin auf diesem funny Trip eingeladen zu sein und Teil der Marketingkampagne zu werden!“
Martha Gill

Nur Legenden sterben jung – Jordie Lunn tödlich verunglückt

Nur Legenden sterben jung.

Jordie Lunn ist tot. Als Jordie letzte Woche zusammen mit Darren Berrecloth, Brayden Barrett-Hay und Greg Watts im mexikanischen Cabo San Lucas unterwegs, zog er sich bei einem Sturz schwere Kopfverletzungen zu. Nach einigen Tagen im Krankenhaus bestätigte seine Familie den Tod Jordies: „Jordie hat sein Leben verloren, als er genau das tat, was er liebte.“

Wie es genau zu dem Unfall gekommen ist, ist bisher unklar. Unser aufrichtiges Beileid und tiefstes Mitgefühl für die Familie und Angehörigen.