Nicholi Rogatkin beim Glemmride 2019 – Interview

Nicholi Rogatkin dürfte keinem von Euch ein fremder Name sein. Der Weltklassen-Slopestyler aus den USA hat letztes Jahr die Triple Crown of Slopestyle gewonnen und gilt als einer der erfolgreichsten Jungs im Contest-Geschehen. Er hat bereits unzählige Events für sich entschieden, darunter auch einige Crankworx Tourstops.

Und Nicholi fällt einfach auf! Durch seine revolutionären Tricks, seine unglaublichen Sprunghöhen und seine unzerstörbar wirkende Zielstrebigkeit hat ihn an die Weltspitze im Slopstyle getrieben. Nicht umsonst ist Nicholi einer der Gründe, warum sich tausende Zuschauer zu Events wie dem Glemmride oder Crankworx bewegen, um sich dort die Shows der weltbesten Athleten diesen Planetens anzuschauen. Inmitten der Final-Qualifikationen haben wir uns mit ihm zusammengesetzt, um mit ihm sein Wahnsinns-Jahr 2018 als auch den diesjährig etwas holprigeren Saisonauftakt zu rekapitulieren.

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Johny Salido – “Keep on Keeping on | Dreaming of Rampage”

©Juan Diego Taylor

Als der mexikanische Freerider Juan Diego „Johny“ Salido durch seinen zweiten Platz beim Marzocchi Proving Grounds im September 2019 eine Wildcard für die Red Bull Rampage erringt, ist er vollkommen überwältigt. Denn diese Wildcard ist die Eintrittskarte zu seinem größten Traum. Die Dokumentation „Keep on Keeping on | Dreaming of Rampage“ begleitet Johny auf seinem Trip zur Red Bull Rampage 2019 – von der Qualifikation bis zum Sturz vor dem Finale – und spiegelt eindrücklich wider, wie viel ihm dieses Event bedeutet. Die Dokumentation gibt es hier zu sehen:


In „Keep on Keeping on | Dreaming of Rampage“ wird schnell klar, dass Juan Diego Salido alias Johny Salido schon seit dem Kindesalter mit Herzblut fürs Mountainbiken lebt. Seit seinem neunten Lebensjahr genießt er jede Sekunde auf seinem Bike, hat in jungen Jahren mit Top-Platzierungen bei Contests überrascht und konnte es schließlich kaum fassen, dass sein Lebenstraum in Erfüllung gehen sollte: Als erster Mexikaner überhaupt konnte er sich im September 2019 mit einer Silber-Medaille beim Marzocchi Proving Grounds für die letztjährige Rampage qualifizieren. Auf die Teilnahme am jährlichen Treffen der besten Freerider der Welt im Zion National Park in Utah hat der 21-Jährige aus Guadalajara, Mexiko lange hingearbeitet: „Mein größter Traum war es schon immer, Seite an Seite mit den besten Ridern der Welt bei Red Bull Rampage zu fahren und dort als erster die mexikanische Flagge zu repräsentieren“.

Johny bei Red Bull Rampage 2019 ©Juan Diego Taylor

Schon einige Wochen vor dem Event machen sich Johny und seine Crew auf die Reise nach Utah, zum größten Freeride-Event der Welt. Die Vorfreude ist groß, die Stimmung ausgelassen.

Was Red Bull Rampage einzigartig macht: Die Rider, die am Event teilnehmen, sichten und bauen zusammen mit ihrem Team, bestehend aus maximal zwei Shapern und einem Kameramann, ihre eigene Line – so können sie sich auf ihrem Bike ganz individuell verwirklichen. Dafür haben sie einen Scouting-Tag, acht Tage zum eigentlichen Bau der Line plus zwei Erholungstage. Johny und seine Crew schuften hart und stellen dabei ihre Kreativität unter Beweis. Sie nutzen die verfügbare Zeit komplett aus, um die beste Line in den roten Sandstein zu meißeln.

Die Vorbereitungen für das große Event ©Juan Diego Taylor

Einen Tag vor dem Finale findet Johnys Traum der Rampage ein jähes Ende. Bei einem massiven Step-Down Backflip verletzt er sich schwer, gibt aber trotz großer Schmerzen nicht auf. Sein Team hingegen bemerkt schnell, dass etwas mit ihm nicht in Ordnung ist: „Johny ist irgendwie außergewöhnlich ruhig, gestern war er es nicht. Entweder ist er voll im Tunnel oder er macht sich Sorgen.“

Nach seinem ersten Übungs-Run am Finaltag bricht der 21-Jährige zusammen und wird direkt ins Krankenhaus eingeliefert. Im Zusammenhang mit seinem schweren Sturz hat er innere Blutungen erlitten, verursacht durch einen Milz-Riss. Somit ist sein Traum vorerst geplatzt – zumindest teilweise, denn er nimmt auch viel Positives mit. Johny ist Teil des Mega-Events gewesen, hat sich mit Top-Ridern ausgetauscht und seine eigene Line gebaut. Nur was er wirklich auf dem Bike draufhat, kann er am Finaltag der Rampage nicht mehr zeigen.

Der Titel der Dokumentation „Keep on Keeping on | Dreaming of Rampage“ macht deutlich, dass Johny Salido seinen Traum nicht aufgibt und weiterhin dafür kämpfen wird, dass dieser Wirklichkeit wird.

Johny und seine Crew @Juan Diego Taylor

Johny Salido:
Facebook:  JuanDiegoSalido
Instagram: johnysalido
YouTube:   Johny Salido

Freeride Fiesta:
Instagram: freeridefiesta

Video: Fest Sessions – Malmedy 2020 – Highlights

Die Fest Series ist seit einigen Jahren fest in der Freeride Szene verankert und bietet extreme Sprünge für Style und Tricks der besten Athleten der Welt. Doch die Crew um Nico Vink hat ein neues Format am Start und feierte die erste Fest Sessions 2020 in Malmet. 

Mit dem neuen Format Fest Session erweitert die Crew ihr Repertoire. Sie wollen damit wieder zurück zu den Wurzeln und zurück zu Session auf großen Sprüngen in Bike Parks oder im Hinterland und einfach eine gute Zeit haben.

By riders for riders, The Fest Series has gained popularity worldwide by pushing freeride forward with massive jumps, insane tricks and heavy metal highlight edits.

The crew is expanding their concept by presenting a new format: Fest Sessions.

Fest Sessions take a back to basics approach by exploring all aspects of freeride. With the simple goal of enjoying sessions with friends, this format will take place on big jumps, in bikeparks and throughout the backcountry, bringing a wide variety of terrain to the world’s best and most stylish freeriders.

“Fest was being labeled as guys who ride big jumps, but that’s only a part of what we love and we want to highlight all aspects of riding that we are passionate about. For me, Fest Sessions is going to offer new locations for freeriding and sessions.”

Nico Vink Fest Sessions kicked off in Malmedy, Belgium with the BikePark Ferme Libert Edition. Hosted by Nico Vink, the Sessions approach had Nico focusing on building an entire bikepark and creating a playground for freeriders. By the time the build was complete, BikePark Ferme Libert boasted a new medium jumpline, an enormous double-sided hip and more hidden transfers and gaps than there were people to ride them. While riding the big line is always the cherry on top, Nico knows how wind and weather dependent the world’s biggest jumps are, and with this new approach there wasn’t going to be a single missed day of riding. With a warm and calm September week ahead, the Session brought together a scaled-down crew of 11 riders. They were fortunate enough to get plenty of sessions on the big lines, with veterans like C Dog and Sam Reynolds pulling massive trains while newcomers Ike Klassen, Jackson Goldstone and William Robert brought their unique style to the line. Build crew Red Belge and Kristof Lenssens proved they have just as much fun behind handlebars as they do in a digger.

Nico Vink, Andreau Lacondeguy, Szymon Godziek and Adolf Silva all showed up to enjoy endless sessions, a private setting and jumps you can only find in select locations worldwide. While the rider list of a Fest Session is undeniably smaller than at a Series event, the result was exactly what Nico Vink had been looking for:

“The fact that it’s smaller allowed me to spend more time with the people who came from all over Europe, where in the past we’ve barely had time to chat, hang out and ride. It was very cool to do that this year.”

Fest is a shared vision for freeride focused on progression through riding bikes, building bigger jumps and having good times with friends. It exists to create the ultimate freeride environment by putting riders first and encouraging boundary-pushing.

Hosted by: Nico Vink

Built by: Nico Vink, Jeroen ‘Red Belge’ Meersman, Kristof Lenssens & Alois D’adamo

Ridden by: Andreu Lacondeguy, Szymon Godziek, Nico Vink, Clemens ‘C Dog’ Kaudela, Adolf Silva, William Robert, Ike Klassen, Jackson goldstone, Jeroen ‘Red Belge’ Meersman & Kristof Lenssens

Tomomi Nishikubo – Ride to Survive



Tomomi Nishikubo ist ein Virtuose auf zwei Rädern. In seinen Filmprojekten geht der Japaner Obstacles auf seine eigene Art und Weise an und ist ein Garant für kreative Action. In seinem neuesten Coup „Ride to Survive“, findet sich Tomomi gestrandet auf einer einsamen Insel wieder. Ebenfalls auf der Insel angespült: Sein Trials Bike! Eine trickreiche, adrenalingeladene Jagd durch den Dschungel beginnt. Das Video besticht durch kreative und technisch anspruchsvolle Lines und findet seinen Höhepunkt mit einem World‘s First auf dem Trials Bike – ein Frontflip herunter von einer Slackline.
Tomomi hockt oberkörperfrei in den Baumkronen mit seinem Bike
Tomomi und sein Bike in den Baumkronen © Naoki Morita

Das Videos beginnt mit dem langsam wieder zu sich kommenden Tomomi, der halb von Wasser bedeckt an einem einsamen steinigen Strand angespült wurde. Nach einem kurzen Lagecheck und dem vergeblichen Versuch, ein Lagerfeuer zu entzünden, stößt der Japaner auf den einzig anderen Inselbewohner: sein Trials Bike. Ein paar kräftige Tritte in die Pedale und Tomomi ist wieder ganz in seinem Element. Der japanische Bike-Ninja nutzt sein Rad auf eine Art und Weise, die MacGyver stolz machen würde: Egal, ob Fische mit dem Hinterrad zu angeln oder Bananen von einem Baum zu pflücken gilt, sein Trials Bike ist das Hilfsmittel der Wahl. Mit technischer Finesse zeigt Tomomi Trials Riding auf höchstem Niveau in einem ungewohnten Terrain und begeistert mit Tricks wie einem Tire Tap to Frontflip von einer Slackline.

Tomomi macht einen Wheelie auf einer Slackline im Wald
Tomomi auf der Slackline © Naoki Morita

Der Front Flip von der Slackline ist wohl der schwierigste Trick im Video. Diese Kombination hat noch niemand zuvor gewagt, deshalb gab es keinerlei Tipps oder ein Beispiel, an dem ich mich orientieren konnte. Ich versuchte, den Bewegungsablauf auf der Slackline immer wieder im Kopf durch zu gehen. Wir benötigten im Anschluss einen vollen Tag, um das Setup vorzubereiten und zu testen. Am nächsten Tag habe ich den Trick dann gestanden!

Tomomi Nishikubo

Am Ende des 7:51 Minuten langen Videoclips erklimmt Tomomi den höchsten Punkt der Insel und erspäht eine Fähre am Horizont. Nach erfolgreich bestandenem Trials-Survival-Camp ist es für Tomomi nun an der Zeit, wieder in die Zivilisation zurück zu kehren und so baut er kurzerhand ein improvisiertes Floß. Mit einem kraftvollen Backflip an Bord nimmt der Japaner Fahrt auf in Richtung Sonnenuntergang.

Tomomi macht während eines atemberaubenden Sonnenuntergangs einen Backflip am Strand Richtung Meer
Tomomi macht einen Backflip am Strand © Naoki Morita

Die Dreharbeiten haben einen Großteil des Sommers in Anspruch genommen, da der Japaner alle Hindernisse aus dem Video zusammen mit der Hilfe einiger Freunde selbst geplant und gebaut hat. Begleitet wurde er von den Filmemachern Daisuke Yamasaki & Jidai Malakar, sowie Fotograf Naoki Morita. Die mitunter anspruchsvollen Dreharbeiten verlangten besonders Tomomi einiges ab, gestalteten sich aufgrund des ausgezeichneten Teamspirits aber dennoch angenehm, so Tomomi: „Das Angeln mit dem Hinterrad war eindeutig mein Lieblingspart. Mit der Angelschnur habe ich sogar tatsächlich einen Fisch gefangen, der leckerste, den ich je gegessen habe!“

Tomomi wird von seinem Fotografen gefilmt, wie er mit einer Scheibenbremse einen Baumstamm schnitzt
Tomomi schnitzt einen Baumstamm © Naoki Morita

Für alle, die schon gespannt auf Neues von Tomomi warten, gibt es in wenigen Wochen eine umfangreiche BTS Episode zu „Ride to Survive“, welche exklusive Eindrücke in die Dreharbeiten bietet.

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Garret Mechem ist Red Bull Rookie of the Year 2020

Es stehen die drei Gewinner der Disziplin Speed & Style auf dem Podium von Crankworx Innsbruck 2019. Ganz oben Martin Söderström, gefolgt von Kyle Strait und Garret Mechem

Die FMB World Tour-Saison 2020 ist vorbei und obwohl nur eine Handvoll Veranstaltungen stattfanden, gibt es gute Nachrichten: Ein neuer Red Bull Rookie of the Year wurde gekrönt. Im rein digitalen Wettbewerb mit Video-Einreichungen aus Deutschland, Polen, den USA und Brasilien setzte sich der 21-jährige Amerikaner Garret Mechem mit dem beeindruckendsten Video gegen die Konkurrenz durch. Er überzeugte mit der richtigen Balance zwischen Skills, Fahrstil und Konstanz.

2021 wird Garret die Chance haben, sich auf einer der größten Slopestyle-Bühnen der Welt zu beweisen – der Crankworx FMBA Slopestyle-Weltmeisterschaft in Innsbruck, Österreich. Hier kann sich der Amerikaner mit den weltbesten Ridern wie Emil Johansson (SWE), Thomas Lemoine (FRA), Erik Fedko (GER), Lukas Huppert (SUI) und Dawid Godziek (POL) messen. Wird er mit seinem Fahrkönnen und Riding Style auch vor dem österreichischen Crankworx-Publikum große Erfolge erzielen?

Bevor wir diese Fragen beantworten können, haben wir uns mit Garret getroffen, um mehr über ihn zu erfahren – von seinen Anfängen auf dem Bike bis hin zu seinen bevorstehenden Karriere-Highlights, der Teilnahme an einem Crankworx Event.

Zunächst einmal, für die Leute, die dich nicht kennen: Wer bist du und warum ist dein IG-Username @lil.rojo

Ich bin einer der wenigen echten Rothaarigen (extrem rot), die in meiner Gegend Fahrrad gefahren sind, und gleichzeitig einer der jüngsten der Gruppe, so dass sich der Spitzname anbot. Jemand nannte mich “kleiner Rothaariger” und dann blieb es irgendwie hängen und entwickelte sich in “lil rojo”. Ich glaube auch nicht, dass sich mein Spitzname in absehbarer Zeit verändern wird.

Erzähl uns etwas von deinem Jahr 2020 – Was war dein Ziel dieses Jahr? 

Mein Hauptziel war so viele FMB-Punkte wie möglich zu sammeln, um in der Rangliste die bestmögliche Platzierung zu erreichen. Ich bin auch viele Rennen gefahren, unter anderem Enduro, Downhill, Dual Slalom und Speed & Style, aber mein Fokus lag auf Slopestyle. Aufgrund der diesjährigen Situation habe ich mich letzten Endes auf den Rookie of the Year Wettbewerb konzentriert, weil ich wusste, dass das meine einzige Option als amerikanischer Slopestyle-Fahrer sein würde, um meine Platzierung für die nächste Saison zu verbessern.

Was ging Dir durch den Kopf, als du Bescheid bekommen hast, dass du den Red Bull Rookie of the Year Award gewonnen hast? 

Ich war super aufgeregt! Worte können nicht beschreiben, wie ich mich an diesem Tag gefühlt habe. Die Information über den Sieg war die erste Nachricht, die ich gesehen habe, als ich aufgewacht bin – danach war ich hellwach!

Garret Mechem performt einen großen Sprung beim Speed & Style in Innsbruck 2019 und wird dabei von 2 Fotografen abgelichtet
Garret Mechem mit großartiger Leistung beim Speed ‘n Style 2019 in Innsbruck

Du wirst an einer Slopestyle-Weltmeisterschaft teilnehmen; mit und gegen einige der besten Fahrer, die die Welt je gesehen hat. Wie fühlt sich das an? 

Ich fühle mich geehrt. Ich schaue schon so lange zu allen SWC-Fahrern auf und ich bin mit vielen befreundet, sodass es fast, wie ein gewöhnlicher Contest sein wird, nur auf einem deutlich höheren Niveau.

Wie wichtig ist deiner Meinung nach die Auszeichnung und Initiative “Red Bull Rookie of the Year” für die Fahrer und die Dirt Jump-/Slopestyle-Szene als Ganzes? 

Das ist sehr wichtig, denn genau das gibt jungen Fahren die Chance nach draußen zu gehen und sich auf eine Sache zu konzentrieren. Gerade in einem Jahr wie diesem, schafft es mehr Möglichkeiten für die Rider, um zu wachsen und aufzusteigen.

Seit wann fährst du Dirt Jumps? 

Ich fahre schon fast mein ganzes Leben lang Fahrrad, genauer gesagt seitdem ich zwei Jahre alt bin. Ich bin früher mit meinen Freunden ununterbrochen auf einer BMX-Bahn gefahren, aber immer war ich es, der Sprünge und Tricks gemacht hat. Irgendwann wurde es dann einfach zu einer Leidenschaft, nach der ich süchtig wurde.

Wer hat dich am meisten zum Biken inspiriert? Hast du ein Vorbild? 

Es gab nicht eine einzelne Person, die mich motiviert hat oder zu der ich aufgeschaut habe, es war eigentlich die Riding-Szene als Ganzes, die sich in Santa Cruz geformt hat. Bereits als Kind haben Sessions mit den damaligen Top 5-6 Fahrern der Diamond Series zu meinem Alltag gehört. Ich fuhr mit Leuten wie Tyler und Cam McCaul, Greg Watts und anderen. Diese Typen haben mir alles beigebracht, und mir den Weg aufgezeigt, den ich gehen wollte.

Mechem und Lemoine nehmen die enge Berm auf dem sandigen Untergrund. Dabei werden sie von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern beobachtet
Garret Mechem im Duell mit Tomas Lemoine

Schon Pläne für die Off-Season? 

Einfach nur trainieren, trainieren und trainieren. Ich möchte wirklich, dass sich die Crankworx Wildcard lohnt und dass ich 2021 so gut wie möglich abschneide und mich verbessere.

Worauf freust du dich mit Blick auf die Saison 2021 am meisten? 

Ich freue mich in 2021 einfach darauf, wieder an Wettkämpfen und Contests teilzunehmen. Ich liebe die Wettkampfatmosphäre, darin blühe ich tatsächlich auf. Ich kann es absolut nicht erwarten.

Danke Garret und alles Gute für 2021! 

ATHLETE’S CHOICE-SIEGER & PEOPLE’S CHOICE-SIEGER

Für das Jahr 2020 wurde die FMB World Tour um zwei neue Kategorien erweitert, jeweils mit zugehörigen Preispaketen. Die Athlete’s Choice-Sieger wurden von einer Jury bestehend aus Emil Johansson (SWE), Anton Thelander (SWE), Lucas Huppert (SUI) und Tim Bringer (FRA) gewählt, während die People’s Choice-Abstimmungen auf Clippero stattfanden, wo insgesamt über 1.000 Stimmen abgegeben wurden.

Garret Mechem nimmt lässig einen Sprung mit nur einer Hand am Lenker. Im Hintergrund ist die schöne Veranstaltungskulisse zu sehen.
Garret Mechem mit dem One-Hander

Es stellte sich heraus, dass Garret Mechem nicht nur der Favorit der ROTY-Jury war, sondern auch der Sieger des Athleten-Panels. Mit einem klaren ersten Platz in den Augen aller vier Rider erhält der 21-jährige Amerikaner ein Preisgeld von 750 US-Dollar, zusätzlich zu den Preisen für den Rookie of the Year Award.

Garret wurde von der Athleten-Jury besonders für seine Trickauswahl und seinen Flow gelobt. Lucas Huppert war geflasht von seinen “großen Tricks auf der Slopestyle-Linie mit schweren Trick-Kombos, wie dem Half-Cab”, während laut Tim Bringer der Backflip Double Tailwhip Mechems Performance auf ein neues Level brachte.

Auf Seiten der People’ Choice kämpften Leo Campos (BRA) und Przemek Abramowicz (POL) wochenlang um den ersten Platz, wobei beide mehrmals die Führung übernahmen und der Brasilianer nur knapp gewann. Der Deutsche Nick Schubarth landete auf dem dritten Platz.

Als Teil des Gewinnspiels für die Kategorie People’s Choice erhält Campos ein Preisgeld von 750 US-Dollar sowie seine FMB World Tour Lizenz für 2021, während Abramowicz 300 US-Dollar für den zweiten Platz und Schubarth 200 US-Dollar erhält.

People’s Choice Top 3:

  1. Leo Campos (BRA) – 8.44
  2. Przemek Abramowicz (POL) – 8.11
  3. Nick Schubarth (GER) – 7.58

Die vollständige Rangliste findet ihr auf der FMB World Tour Clippero-Website.

Alle Ergebnisse der Red Bull Rookie of the Year-Auszeichnung gibt’s auf der FMB World Tour-Website.


Weitere Informationen gibt es auf: www.fmbworldtour.com.

Aktuelle Details zur FMB World Tour findet ihr unter: facebook.com/fmbworldtour und twitter.com/fmbworldtour sowie www.instagram.com/fmbworldtour

Thomas Genon & Tomas Lemoine: Style pur im Rough Club

In ihrem neuen Skatepark-Video „T and T Park Sesh“ messen Thomas Genon und Tomas Lemoine ihre Skills bei einer Session im Rough Club, einem Indoor-Skatepark in Valence, Frankreich. Hier geht es direkt zum Video.

Park fahren und filmen mit Tomas Lemoine mache ich im Winter sehr häufig. Wir haben dabei immer eine gute Zeit.

Thomas Genon

Mit viel Liebe zum Detail, hat „T and T Park Sesh“ ein Highlight für alle Skatepark Fans geschaffen

Das Video erinnert an den Style klassischer BMX Park Videos. Nicht nur durch die Musik und den altbekannten Fisheye Look, sondern auch durch die Sprunghöhe auf den steilen Holzrampen des Rough Clubs, die man auf einem 26 Zoll Hardtail sonst selten zu sehen bekommt. Das belgisch-französische Duo nutzt jeden Winkel des Skateparks für einen kreativen Mix aus technischen Tricks und viel Airtime, dabei immer gespickt mit einer Menge Flow.

Ich bin mehr als happy, Team-Mate von Tommy G zu sein, er ist einer meiner liebsten Riding-Buddies. Als er angerufen und mich zu einer privaten Session im Skatepark eingeladen hat, war ich sofort dabei. Bei Projekten mit Tommy G habe ich eigentlich immer Spaß, die guten Ideen fliegen uns dann quasi zu – außerdem konnten wir umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten.

Tomas Lemoine
Thoams Lemoine und Thomas Genon präsentieren in einer Collage ihre besten Sprünge aus dem Skatepark
T and T Park Sesh

 

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Video: UCI World Cup Highlights der Saison

Die World Cup Saision 2020 ist vorbei. Das Santa Cruz Syndikate dominierte, Aaron Gwin schien zu alter Form zurückzukehren und der junge Matt Walker verblüffte alle. Bei den Frauen war der Kampf um den Sieg im Gesamtklassement von den Französinnen dominiert, doch auch die deutsche Nina Hoffman bewies ihr können und siegte in Maribor.

Am Wochenende endete die von Corona geprägte Saison nach nur vier Runden im portugiesischen Lousa. Die ersten Rennen in Maribor waren stark vom schlechten Wetter gezeichnet und endeten für einige der Fahrer in einer Rutschpartie. Lousa bot eine komplett neue World Cup Strecke, 2,5km lang, abwechslungsreich und anspruchsvoll.

Wir haben euch alle Highlight Videos der UCI von 2020 zusammengepackt um die Saison nochmal Revue passieren zu lassen.

Round 4 Highlights: 

Round 3 Highlights: 

Round 2 Highlights: 

Round 1 Highlights: