Video: Crankworx Innsbruck 2019 – Funny moments

Wir waren für Euch auf dem Crankworx Innsbruck. Dort haben wir einige Athleten und Gäste interviewed wie unter anderem: Elias Schwärzler, Marine Cabirou, Anthony Messere, Mitch Chuby, Erik Fedko und noch viele andere. Im ersten Teil unserer Crankworx-Videoserie findet Ihr einige Outtakes. Die vollständigen Interviews gehen in Kürze online, also lieber schonmal abonnieren, um nichts zu verpassen. Und nun viel Spaß!

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PM: Slopestyle Made In Germany – Der Red Bull District Ride kehrt zurück

Drei Jahre mussten wir warten, nun ist es wieder soweit: Im Spätsommer 2020 kehrt der Red Bull District Ride nach Nürnberg zurück! Vom 4.-5. September verwandelt sich die malerische Altstadt der Frankenmetropole in ein Urban-Freeride-Paradies. Die weltbesten Slopestyle-Mountainbiker fügen der fast tausendjährigen Geschichte der Stadt ein neues, außergewöhnliches Kapitel hinzu. Das deutsche Slopestyle Ass Erik Fedko will dabei an seine Leistung vom letzten Red Bull District Ride anknüpfen. Natürlich gibt es in den kommenden Wochen auch Neuigkeiten zum Track. Um keine News zu verpassen – alle aktuellen Informationen unter www.redbulldistrictride.com und auf Facebook Red Bull District Ride 2020.

Bereits Geschichte geschrieben in Nürnberg hat Aaron Chase. 2005 krönte sich der Amerikaner zum ersten Sieger des Red Bull District Ride überhaupt. In diesem Jahr ist der Slopestyle-Veteran für das Course-Design verantwortlich: „Wir haben den Kurs sowohl mit Blick auf die Rider als auch die Live-Show entworfen. Der diesjährige Contest wird einen einzigartigen Flow haben und die Rider mit mehr als genug Power für aufregende Runs versorgen. Nürnberg ist dabei der perfekte Austragungsort: Die Stadt, das Terrain, die Zuschauer und die Atmosphäre machen diesen Contest einzigartig.“ Vor allem der finale District am Hauptmarkt verspricht dieses Jahr noch mehr Action. Genaue Infos zu den Neuerungen und eine Animation des kompletten Tracks des sechsten Red Bull District Ride folgen in den kommenden Wochen auf www.redbulldistrictride.com.

Auch Erik Fedko blickt mit Vorfreude auf Nürnberg: „Der spezielle Kurs mit den 80.000 Zuschauern macht das ganze Event so besonders und einzigartig! Es ist einfach ein super Ambiente dort, vor allem wenn man dann am Rathausplatz angekommen ist.“ Der deutsche Slopestyler ist zum dritten Mal beim District Ride dabei. 2014 war er erstmals als Teilnehmer der „Red Bull Wings Academy“ rund um Pete Henke vor Ort. Damals hatten 15 Slopestyle-Rookies die Chance auf einem ganz speziellen Roadtrip zu erleben, wie sich Profis auf den Red Bull District Ride vorbereiten. Nur drei Jahre später gab es für Erik eine Wild Card, die er nutzte und es direkt ins Finale schaffte: „Wer gerne beim District Ride mitfahren will, sollte in jedem Fall ein Allround-Slopestyle-Fahrer sein, d.h. man sollte das Skateparkfahren, Trailfahren und das Fahren auf riesigen Sprüngen beherrschen.“

Für 2020 hat sich der 22-Jährige viel vorgenommen: „Der Red Bull District Ride in Nürnberg ist quasi ein Heimspiel. Ich freue mich wahnsinnig darauf und wer weiß, vielleicht ist nach Platz fünf beim letzten Red Bull District Ride diesmal ein Podiumsplatz drin!“

Was es braucht, um beim Red Bull District Ride ganz oben zu stehen, weiß auch Aaron Chase: „Als Fahrer sollte man immer ein paar besondere Elemente in seinem Run zeigen, die in Erinnerung bleiben. So setzt man sich von den anderen Fahrern ab.“ Das gelang zuletzt Nicholi Rogatkin (USA), der sich 2017 mit dem ersten 1440 (4 Rotationen!) auf einem Bike sehenswert gegen Emil Johansson (SWE) durchsetzte:

Der Red Bull District Ride ist ein FMB Diamond Event und Teil der Freeride Mountain Bike World Tour.

Weitere Infos zum Red Bull District Ride: 

Instagram: @redbullgermany und @redbullbike

Facebook: Red Bull District Ride 2020 und @redbullbike und @redbull

YouTube: @RedBullBike

Stay tuned!

All photos by Red Bull Content Pool

PM: SWYPE E-Mountainbikes – #ChargeYourAdventure

Eine mehrtägige Alpenüberquerung, ein gemütlicher Wochenendausflug mit der Familie oder eine schnelle Feierabendrunde mit Freunden – große und kleine Abenteuer warten überall. Man muss sie nur finden. Genau da kommen ab sofort die E-Mountainbikes von SWYPE ins Spiel. Unter dem Leitspruch „Charge Your Adventure“ verkörpern die brandneuen Oldenburger Bikes eben jenen Abenteuergeist, den es dazu braucht. Zum Markenlaunch im Februar 2020 geht SWYPE direkt mit zwei Hardtails und vier Fullies an den Start, die keine Wünsche offen lassen.

Das Produktportfolio der Cycle Union Tochter orientiert sich an den unterschiedlichen Ansprüchen der Rider: „Vom Pendler im Großstadtdschungel, der gelegentliche Ausflüge ins Gelände wagt – also dem klassischen Weekend Warrior – bis zum trailverrückten All Mountain Biker, der ständig in den Bergen unterwegs ist. Die SWYPE Bikes sind für alle da!“, erklärt Rainer Gerdes, Head of Sales, Marketing und strategic Product Management.

So stehen die Fullsuspension Bikes der SWYPE freqz Serie für grenzenlosen Spaß am Berg. Wie alle SWYPE Bikes setzen sie auf den Bosch Perfomance Line CX Motor der 4. Generation, der samt speziellem Cover unscheinbar in den Rahmen integriert ist. Mit der neu entwickelten und speziell an die Bedürfnisse von Trail- und Enduro-Bikern angepassten Rahmenplattform freuen sich die Fullies über steile Anstiege und knackige Singletrails. Die genau abgestimmten Federungselemente von RockShox, FOX oder Suntour sowie der 150 mm Federweg der Fahrwerke meistern auch anspruchsvollste Touren. Die Kombination aus 27,5 Zoll-Reifen hinten und einem 29 Zoll Laufrad vorne hält das Bike dabei ruhig in der Spur und besticht gleichzeitig mit großer Agilität und bestem Grip. Die Fullies konnten beim Foto-Shooting und Videodreh in Graubünden bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen, wo sie sich am wohlsten fühlen.

Die robuste torqz Hardtail Serie hingegen meistert den Spagat zwischen täglichem Pendeln zur Arbeit und der Wochenendtour im Gelände mühelos. Die robusten E-Mountainbikes fühlen sich sowohl in der Großstadt, auf dem Feldweg wie auch auf dem leichten Trail pudelwohl. Mit 120 mm Federweg und perfekt auf E-Bikes abgestimmten 34 mm Standrohren steckt die Suntour-Gabel der torqz-Serie einiges an Schlägen weg. Dass sie mit ihrer Komplettausstattung gleichzeitig den Ansprüchen der StVZO genügen, prädestiniert die Bikes für den Ganzjahreseinsatz als Freizeit- und Trailbike bis hin zum Bike für City-Pendler.

Highlight des SWYPE-Portfolios ist sicherlich das freqz #4.0 Fullsuspension Bike, das für fordernde und materialbeanspruchende Trail- und Enduro-Action entwickelt wurde und neben dem speziell dafür entwickelten Rahmen auf hochwertigste Komponenten setzt. Ausgerüstet mit der auf E-Mountainbikes abgestimmten FOX 36 Performance 29 eOptimized Gabel mit 150 mm Federweg und dem FOX Float DPS Performance Dämpfer nimmt es das High-End-Bike auch mit dem ruppigsten Terrain auf. 

SWYPE-Händler können schnell und einfach über die Händlersuche auf der Website gefunden werden.

Als Teil der Cycle Union greift SWYPE auf jahrzehntelange Erfahrung in der Fahrradherstellung zurück und garantiert E-Mountainbikes feinster deutscher Ingenieurskunst, ausgerüstet mit den besten Komponenten. Diese Tradition verpflichtet!

#chargeyouradventure

Mehr zu SWYPE erfahrt ihr hier:

www.swype.bike

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All photos by Piotr Staron

PM: Erik Fedko – „Dank TLD bestens (aus)gerüstet für die neue Saison“

Erik Fedko, LaPoma Bikepark ©rasoulution/Oscar Tepelmann

Seit seinem Durchbruch in der Slopestyle-Szene 2017 lässt Erik Fedko schwierigste Tricks spielerisch leicht aussehen. Die Einzigartigkeit im Style hat der 21-jährige Weltklasse-Athlet mit drei Buchstaben gemeinsam: TLD. Auch das US-amerikanische Unternehmen Troy Lee Design, kurz TLD, besticht durch hohe Qualität und unnachahmliches Design. 2020 gehen der Fröndenberger und der Hersteller für Action-Sportbekleidung gemeinsame Wege. Erik nimmt das neue Jahr also bestens (aus)gerüstet in Angriff:

„Wir haben lange nach dem richtigen Next-Gen-Slopestyler gesucht und könnten nicht glücklicher sein Erik als Teil der TLD Familie zu begrüßen. Beim Joyride 2018 haben Troy und ich ihn zum ersten Mal live gesehen und waren begeistert – der abgefahrenste Style ever. Die Kombination aus Eriks noch jungem Alter, seinem unglaublichen Style auf dem Bike und seinen aggressiven, aber gleichzeitig lässigen Tricks, machten ihn zum No-Brainer für uns. Wir sind direkt in die Gespräche gegangen. Ihn in der Saison 2019 noch besser kennenzulernen, hat uns nur darin bestätigt ihn fix unter Vertrag zu nehmen. Auch abseits des Bikes ist er ein echt cooler Typ!

Erik Fedko, LaPoma Bikepark ©rasoulution/Oscar Tepelmann

Es war großartig Erik in Whistler beim Ausprobieren neuer Sachen auf dem Downhiller zu beobachten. Er scheint auf dem Bike wirklich zu allem bereit zu sein und das lieben wir an ihm. Ausschlaggebend waren dann letztendlich aber unsere Rider, wie Semenuk, Zink oder Van Stenbergen, die wir gefragt haben, wer ihrer Meinung nach der nächste ganz große Slopestyler wird. Auch ihrer einhelligen Meinung nach, passt Erik perfekt zu TLD. Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre mit Erik. Das wird eine gute Zeit! Willkommen in der Familie, Kumpel!“ erklärt Craig „Stikman“ Glaspell – Global Category Director-Bicycle of TLD

Erik Fedko, LaPoma Bikepark ©rasoulution/Oscar Tepelmann

Von der Bedeutung der richtigen Ausrüstung über die Besonderheit für TLD zu fahren bis zu seinen Zielen 2020 – wir haben uns mit Erik unterhalten:

Wie wichtig ist für Dich die passende Ausrüstung?

Erik: Auf einer Skala von 1-10 bekommt die Ausrüstung auf jeden Fall eine 10! Der Helm ist natürlich das Wichtigste. Unsere Sportart ist ohnehin schon gefährlich genug, daher ist die richtige Ausrüstung essenziell.

Das Who is Who der Bike-Szene wird von TLD ausgerüstet. Wie ist es für Dich, jetzt ein Teil der TLD-Familie zu sein?

Erik: Ich bin einfach mega gestoked im Team von TLD zu sein. All die Jahre habe ich von TLD geschwärmt und jetzt darf ich die drei Buchstaben tragen. Ein Traum wird wahr.

Erik Fedko, LaPoma Bikepark ©rasoulution/Oscar Tepelmann

Was ist an TLD besonders?

Erik: Die D3/D4-Helmmodelle sind einfach einzigartige Produkte: super leicht, stabil und sicher! Generell bin ich von der Qualität der TLD-Produkte begeistert. Und auch das markante Design ist ein absoluter Eyecatcher.

Mit welchen TLD-Produkten werden wir Dich in diesem Jahr sehen?

Erik: Auf dem Dirtjumper trage ich entweder einen D3- oder einen D4-Helm sowie ein Jersey und die Raid Knee Guards von TLD. Auf dem Big Bike bin ich in voller TLD-Montur, also zusätzlich noch mit dem 5900 Chest Protector, am Start. 

Erik Fedko, LaPoma Bikepark ©rasoulution/Oscar Tepelmann

Wie bereitest Du Dich auf die neue Saison vor?

Erik: Nach Saisonende habe ich erstmal entspannt Urlaub gemacht. Danach war ich viel in Indoor-Bikeparks beim Shredden, um mir die Sicherheit auf dem Bike zu erhalten und im Flow zu bleiben. Den Feinschliff hole ich mir in Barcelona. Da trainiere ich zwei Wochen im La Poma Bikepark. Ich kann die neue Saison kaum erwarten.

Was sind Deine Ziele für 2020?

Erik: Ich will Spaß haben und gute Ergebnisse einfahren. 2018 wurde ich bei der Crankworx FMBA Slopestyle-Weltmeisterschaft Dritter. Dieses Jahr will ich wieder unter die Top 3.

Erik Fedko, LaPoma Bikepark ©rasoulution/Oscar Tepelmann

Danke Erik, dass du dir Zeit genommen hast!

Erik Fedko, LaPoma Bikepark ©rasoulution/Oscar Tepelmann

Was bei Erik Fedko gerade sonst so passiert und wie seine Saison verläuft, kann man auf Instagram und YouTube verfolgen.

Der Auftakt der Crankworx FMBA Slopestyle-Weltmeisterschaft 2020 mit Erik findet am 07. März in Rotorua (NZL) statt. Zu sehen live auf Red Bull TV!

PM: Breaking News 2020: Fabio Wibmer sattelt auf Canyon um!

Für Trial- und Mountainbike-Profi Fabio Wibmer beginnt mit dem Jahr 2020 nicht bloß eine neue Dekade, sondern gleichzeitig eine neue Ära. Ab sofort wird der Österreicher nämlich auf Torque und Sender aus dem Hause Canyon unterwegs sein.  Selbst ein Trialbike haben die Direct-2-Consumer-Profis für Fabio ins Sortiment genommen. Als Neuzugang im Canyon-Team wird Fabio so – egal in welcher Bike-Disziplin – auch weiterhin immer sein volles Potenzial abrufen können.

Die Bike-Schmiede am Deutschen Eck begrüßt zum Jahresbeginn mit Fabio wohl ihren namhaftesten Neuzugang im Team. Eigens für ihn haben die Koblenzer sogar ein neues Bike kreiert: Das erste Canyon Trialbike wird neben den Modellen Torque und Sender Fabios neuen Fuhrpark bilden. „Ich freue mich sehr mit Canyon einen Bike-Partner gefunden zu haben, der mich neben Enduro- und Downhill-Bikes auch mit einem Trialbike ausrüsten wird. Von der Qualität der Canyon Bikes ganz zu schweigen, die spricht für sich selbst,“ erklärt Fabio. 

Als frischgebackener Canyon-Team-Rider befindet sich Fabio – unter anderem neben Thomas Genon und Tomas Lemoine – in bester Gesellschaft. Roman Arnold, Gründer und Geschäftsführer der Canyon Bicycles GmbH, freut sich über die gemeinsame Zukunft mit dem Österreicher: „Er ist ein außergewöhnlicher Charakter, dessen Leichtigkeit mich beeindruckt, die viele Arbeit hinter seinen Projekten in maximalen Spaß auf dem Bike zu verpacken – genau dieser Spirit reißt so viele mit, mich eingeschlossen!“

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

All photos by Hannes Berger

VIDEO: Ballern in Frankreich – Fabio Wibmers „Urban Freeride Lives 3“

Wenn Fabio Wibmer sich zu seiner ganz persönlichen Tour de France aufmacht, reiht sich Banger an Banger. Steile und enge Gassen, Treppensets ohne Ende und mächtige Drops – der österreichische Bike-Profi nimmt immer den direkten Weg. „Urban Freeride Lives 3“ führt ihn diesmal von Lyon bis nach Paris, wo er seinen Frankreich-Trip stilecht am Fuße des Eiffelturms beendet. Unterwegs wird alles gesendet, was ihm in die Quere kommt. Fehler sind hier keine erlaubt!

Wie sehr Fabio Wibmer für das urbane Freeriden lebt, hat er bereits in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt. In seinem neuesten Video setzt der 24-Jährige jetzt nochmal einen drauf. Direkt am Anfang streicht Fabio die berüchtigten 25 Stairs in Lyon von seiner Bucket List – ein 4,5 Meter hohes und 6,7 Meter langes Treppenset, das vor allem in der Skateboard- und Actionsports-Szene Berühmtheit genießt, seit sich der schwedische Skater Ali Boulala 2002 daran aufrieb. Im Jahr 2016 auf dem Skateboard endlich gestanden, hat sich auf dem Big Bike vor Fabio wohl noch niemand daran versucht.

Ohne Verschnaufpause geht Fabios High-Speed-Städtetrip weiter: Mit einer Doppel-Rolltreppe, einem Mehrfach-Treppenset am Montmartre und einem gigantischen Drop von einer Brücke in eine nahezu flache Landung im Pariser Business-Viertel „La Défense“ lotet Fabio im Anschluss die Limits des Möglichen aus. 

Und das waren nur die Highlights…

„Das war bisher mein krassestes Video. Ich musste mein Riding auf ein ganz neues Niveau hochschrauben und bin wirklich ans Limit gegangen,“ gibt Fabio zu: „Die Dreharbeiten mit den Jungs in Frankreich haben natürlich mega Spaß gemacht, waren aber auch nicht immer ganz einfach. Es gab sicher auch die ein oder andere brenzlige Situation.“ Die Mühen haben sich definitiv gelohnt, denn Urban Freeride ist lebendig wie nie zuvor. Den Beweis gibt’s hier:

Mehr zu Fabio Wibmer erfährst Du hier:

youtube.com/fabwibmer

instagram.com/wibmerfabio

facebook.com/wibmerfabio

All photos by Hannes Berger

PM: Weltcup, Videos und Schule – Gabriel Wibmer geht seinen eigenen Weg!

Den Namen „Wibmer“ verbindet man vor allem mit actiongeladenen und kreativen Videos. Solche Actionclips sind aber längst nicht alles, was Gabriel Wibmer mit seinem Bike verbindet. Auf der Suche nach dem Adrenalinkick rast der Österreicher beim Downhill-Weltcup und beim iXS Downhill Cup die schwierigsten Abfahrten hinunter. Oft wird er als „Cousin von Fabio“ bezeichnet, ein Umstand, der Gabriel nicht sonderlich wundert, den er aber ändern will. Außerdem muss der 17-Jährige seine Leidenschaft mit der Schule verbinden. Die Schwierigkeit, alles unter einen Hut zu bringen, zeigt auch sein neuestes trickreiches Video Late for School:

Für die Leute, die Dich nicht kennen, wer bist Du und woher kommst Du?

Hey, mein Name ist Gabriel Wibmer und ich bin 17 Jahre alt. Ich komme aus Österreich, genauer gesagt aus Kals am Großglockner in Osttirol.

Wie bist Du zum Mountainbiken gekommen?

Mit fünf Jahren habe ich mit Motocross angefangen. Wegen fehlender Trainingsmöglichkeiten bin ich mit sieben Jahren auf Trial-Motorrad umgestiegen. Als ich so zwölf war, wurde mir Trial ein wenig zu langsam. Ich war mit meinen Eltern zufällig in Leogang als ein iXS European Downhill Cup stattfand. Damals wusste ich noch nicht, was Downhill ist. Aber als ich sah, wie die Rider über Steine und Wurzeln rasten, wusste ich sofort, dass ich das auch machen will. Der Adrenalinkick und die Schwerelosigkeit beim Springen sind für mich nicht mehr wegzudenken.

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Vervollständige diesen Satz: Ein Leben ohne Mountainbike wäre…?

Langweilig!

Wer ist Dein großes Vorbild? Und wie übt Dein Idol Einfluss auf Dich aus?

Mein Cousin Fabio ist natürlich ein großes Vorbild. Aber auch Danny MacAskill und Loic Bruni sind Athleten, die mich begeistern. Sie inspirieren mich, immer weiter zu machen, vor allem, wenn es mal nicht so läuft, wie geplant.

Dein Cousin Fabio ist schon viele Jahre ein Star. Wie ist es für Dich, wenn du als „Cousin von Fabio“ bezeichnet wirst?

Es ist wohl Fluch und Segen zugleich. Einerseits ist das nicht schlecht und naheliegend, weil wir in derselben Szene zuhause sind und deswegen ist es auch ein bisschen positiv für mich. Andererseits möchte ich natürlich Gabriel Wibmer genannt werden. Es ist mir schon bewusst, dass das Zeit braucht.

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Worin unterscheidet Ihr Euch?

Ich denke da gar nicht so drüber nach. Ich gestalte meine Projekte wie Videos nach meinen Ideen und Vorstellungen. Aktuell bin ich außerdem hauptsächlich noch Schüler. In welche Richtung ich mich anschließend entwickeln werde, wird die Zukunft zeigen.

Mit Downhill-Weltcup, Videos und Schule bist Du quasi einer Dreifachbelastung ausgesetzt. Was ist für dich am wichtigsten? Was machst Du am liebsten?

Das ist schwer zu sagen. Ich finde, es ist die Abwechslung, die es so spannend und interessant macht. Am wichtigsten ist, dass ich einfach Spaß am Biken habe und das machen kann, worauf ich gerade Lust habe. Aber ich weiß, dass ich mich bald entscheiden muss, was meine Zukunft betrifft. Noch bin ich unentschlossen, aber ich denke, das ergibt sich automatisch.

Beschreib doch mal, wie Du als Schüler bist? Nimmst Du aktiv am Unterricht teil? Wie viele Fehltage hast Du? Wie stehts um Hausaufgaben und Lernen?

Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Fremdsprachen zu lernen macht mir Spaß. Ich vergleiche Schule gerne mit Sport, weil man sehr viel lernen bzw. trainieren muss, um gut zu werden. In der Schule bekomm ich sogar den Kopf frei und kann mal eine kleine Pause von Social Media machen. Fehltage sind zumindest im Winter kein Thema. In der Off-Season versuche ich möglichst viel für die Schule zu machen, weil im Sommer schaut es etwas anders aus, da hab ich weniger Zeit (lacht).

Dein jüngstes Video „Late for School“ hatte nach drei Tagen bereits 300.000 Aufrufe. Wie fühlt sich das an?

In diesem Projekt steckt so viel Arbeit, die kann man als Zuschauer gar nicht erkennen. Daher ist es eine erfreuliche Bestätigung, nach nur drei Tagen 300.000 Aufrufe zu haben. Da weiß ich dann, dass sich die ganze Arbeit ausbezahlt hat. So ein Feedback motiviert mich, immer weiter zu machen und das nächste Mal noch ein besseres Projekt zu schaffen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen? Ist das ein Auszug aus dem wahren Leben ?????

Tatsächlich zählt Aufstehen nicht zu meinen Stärken, das kann manchmal wirklich sehr stressig sein. Daher ist das Video total authentisch und in der Tat ein Auszug aus meinem Leben. Ich muss jedes Mal lachen, wenn ich es sehe. Nur stehe ich sonntags normalerweise nicht vor der Schule.

Worauf kommt es Dir bei Deinen Videos an?

Dass meine Videos eine Story haben, ist für mich sehr wichtig. Aber mein Ziel ist es auch immer, dass mein nächstes Video mein letztes übertrifft. Egal, ob extremer, größer oder ausgefallener, irgendwas muss immer besser werden.

Wie läuft die Produktion für Deine Clips ab?

Zuerst überleg ich mir mit meinem Cousin Stephan, der auch mein Filmer ist, eine richtig coole Story. Dann machen wir uns auf die Suche nach passenden, geilen Spots. Meistens sind wir nur zu zweit. Mein Kameramann und ich. Aber das haut wirklich gut hin. Wenn wir Story und Location haben, packen wir unser Zeug und schon geht’s los.

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Blicken wir auf Deine Downhill-Saison zurück. Wie zufrieden bist Du? Was waren Deine Highlights?

Ich hatte einige Ups and Downs. Ich glaube, ich habe mir ein bisschen zu viel vorgenommen und erwartet. Als jüngerer Jahrgang beim Junioren Downhill Weltcup zu starten war schon eine Herausforderung. Mein Highlight war, dass ich den iXS Rookies Cup in Saalbach Hinterglemm gewonnen habe.

In welchen Bereichen musst Du Dich noch verbessern und wie wird Dir das gelingen?

Raum für Verbesserung gibt es eigentlich immer. Am besten gelingt mir das durch Videoanalysen. So sehe ich mich und meine Position auf dem Bike und weiß sofort, was ich besser machen muss. Um beim Downhill Fortschritte zu erzielen, unterscheide ich zwischen Training und Spaß. Wenn ich trainiere, muss ich immer konzentriert sein und gegen die Zeit fahren. Das ist eine komplett andere Herangehensweise, als wenn ich irgendwo zum Spaß zum Shredden gehe.

Was hast Du 2020 alles vor und was sind Deine Ziele?

2020 habe ich einiges vor und die Ziele sind breit gefächert. Ich will beim Weltcup und Europacup gute Ergebnisse einfahren, vor allen Dingen natürlich auch bei der Heim-WM in Leogang Anfang September. Aber ich habe auch einige größere Video-Projekte geplant. Also dranbleiben ????

Gabriel Wibmer:

Facebook: www.facebook.com/Gabriel-Wibmer
Instagram: www.instagram.com/wibmergabriel
YouTube: www.youtube.com/channel/Gabriel_Wibmer

All photos by Sebastian Sternemann & Hannes Berger & oureaproductions & Andrea Zanier