Bike Festival Garda Trentino – Helene Fruhwirth, Marzocchi und ein Stück Bikegeschichte

In unserem vorletzten Video vom Gardasee gibt es jede Menge Abwechslung! Wir treffen Helene Fruhwirth und schauen am Stand von Marzocchi vorbei wo es den neuen CR-Dämpfer zu sehen gab. Und am Ende gehts noch einmal back to the roots – wir sind über ein paar beeindruckende Oldschoolbikes gestolpert und eins davon hatte sogar die erste Fahrrad-Scheibenbremse verbaut! Wir wünschen euch viel Spaß beim Video:

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Der neue verstellbare SDG Tellis Dropper Lever

2018 präsentierte der Komponenten Hersteller SDG die erste Tellis Sattelstütze. Eine Marke die für ihre Sättel bekannt ist, sorgte mit dem neuen Dropper Post für Aufmerksamkeit. Nach über drei Jahren hat sich die Tellis Stütze ordentlich auf dem Markt etabliert und wird von Herstellern wie Santa Cruz, YT, Devinci, Commencal, Cube, Norco, Guerilla Gravity, Orange, Radon, und einigen mehr verbaut.

Das neue Design des Tellis Dropper Lever lässt sich nun individuell anpassen ohne dabei seine Charakteristik zu verlieren. Dabei hat das SDG Team zusammen mit Ingenieuren aus Kanada und Taiwan an der neusten Generation gearbeitet und diese von bekannten Athleten*innen testen lassen. Der neue Hebel lässt sich nun dank der Montageschiene um 10mm verschieben und wurde um 22.5° einstellbare Rotationsreichweite erweitert. Diese lässt sich mit Hilfe der Hauptmontageschraube ganz leicht einstellen. Das soll den Fahrer*innen eine individuelle Anpassung ermöglichen.

Auch die Internals des Tellis Lever wurden überarbeitet. SDG setzt nun anstatt auf Kugellager auf Doppelbuchsen welche weniger Reibung erzeugen und den Hebel leichter machen sollen.

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SDG Dopper Lever

Modular Clamp Design

Wir alle mögen unser Cockpit aufgeräumt. SDG hat deshalb die Klemmung des Tellis Lever überarbeitet und mit Sram MatchMaker X und Shimano I-SpecEV Klemmung kompatibel gemacht. Dazu gibt es noch den Bar Mount mit 22.2mm Durchmesser. Alle Adapter sind unteranderem auch einzeln erhältlich.

Preise und Varianten

Den verstellbaren Tellis Lever gibt es in vier verschiedenen Varianten. Die Sram MatchMaker X Variante ist für 44,57 Euro in Schwarz und für 53,48 Euro in Oil-Slick erhältlich. Für alle die Shimano nutzen, gibt es das I-Spec EV Modell für 58,83 Euro. Die geklemmte Variante mit 22,2mm Durchmesser ist ebenfalls für 58,83 Euro erhältlich.

Weiter Informationen findet ihr unter: www.sdgcomponents.com

www.sdgcomponents.com

 

Season Recap: 20 Jahre Epic Bikepark Leogang

Neue Trails, ein Doppel-Weltcup und eine erfolgreiche Saison

Mit einem Lift, zwei Shapern, zwei Trails von der Mittelstation ins Tal und einer gehörigen Portion Motivation fing vor 20 Jahren alles an – 2001 eröffnete in Saalfelden Leogang der erste Bikepark Österreichs. Doch obwohl anfangs nur die Wenigsten außerhalb der Region überhaupt wussten, was ein Bikepark ist und wofür und für wen so etwas eigentlich gut sein soll, glaubte man in Saalfelden Leogang immer an die Vision, ein Eldorado für Mountainbiker zu schaffen. Innerhalb kürzester Zeit sollte der Erfolg den Pinzgauern recht geben und auch nach 20 Jahren schreibt der Epic Bikepark Leogang diese Geschichte fort. Zum runden Geburtstag gab es in diesem Jahr nicht nur neue Strecken, den ersten Doppel-Mountainbike Weltcup im Epic Bikepark Leogang und das BIKE Festival Saalfelden Leogang, sondern vor allem ein dickes Grinsen im Gesicht der tausenden Besucher.

20 Jahre Epic Bikepark Leogang

Die Geschichte des Epic Bikepark Leogang ist vor allem eine Geschichte der Leidenschaft und des Glaubens an die Zukunft des Mountainbike-Sports. Gemeinsam mit 33 Gesellschaftern investierten die Leoganger Bergbahnen zur Jahrtausendwende 450.000 Euro in eine der breiten Öffentlichkeit (noch) unbekannten und kritisch beäugten Idee: einen Bikepark. Doch entgegen aller Widerstände ging die Wette auf und wurde schnell ein voller Erfolg. Heute ist der Epic Bikepark Leogang einer der größten Bikeparks in Europa, hat hunderttausenden von Mountainbikern Stoke, Flow und Glücksgefühle beschert und mit der Ausrichtung von zehn UCI Mountainbike Weltcups, zwei UCI Mountainbike Weltmeisterschaften, zwei Four-Cross-WMs, einer Trials-WM und unzähliger weiterer großer und kleiner Events, die Region Saalfelden Leogang als Sommerurlaubsdestination und Bikeregion weltweit bekannt gemacht. Einen tieferen Einblick in die Geschichte des Epic Bikepark Leogang gibt das folgende Video.

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Zur Feier der jahrelangen erfolgreichen Zusammenarbeit und passend zum 20-jährigen Bikepark-Jubiläum hat der Epic Bikepark Leogang zusammen mit seinem langjährigen Bike-Partner SCOTT außerdem ein Custom Paint SCOTT Gambler 900 Tuned in spezieller Leogang Edition unter 360 Teilnehmenden verlost. Das einzigartige Bike – lackiert in den Farben des Bikeparks und versehen mit dem Hashtag #20epicyears auf der Kettenstrebe sowie „The Epic Bikepark Leogang“ auf dem Steuerrohr – wurde im Rahmen des BIKE Festivals an den glücklichen Gewinner überreicht.

Neue Trails ein voller Erfolg
Bei den zwei Trails ist es nicht geblieben, denn inzwischen hat der Epic Bikepark Leogang 11 Trails mit einer Länge von insgesamt über 30 Kilometern, ein über 10.000 Quadratmeter großes Übungsareal, den Riders Playground, einen 5.000 Quadratmeter großen, asphaltierten Pumptrack mit Dirtjump-Area, dem GoPro Bagjump und vielem mehr. Doch der Bikepark ist nur die halbe Miete, denn die Region Saalfelden Leogang hat in den letzten 20 Jahren in die Erschaffung und den Ausbau eines großes Mountainbike-Trailnetzwerks außerhalb des Bikeparks investiert.

In diesem Jahr neu hinzugekommen und mit bereits überwältigendem positiven Feedback aufgenommen, sind „Vali‘s Hölle“ und der „Knappentrail“. Nach dem Debut von Vali‘s Hölle als neuem, äußerst steilem und technisch anspruchsvollen Teil-Abschnitt der Rennstrecke der UCI Mountainbike Weltmeisterschaft im letzten Jahr, wurde Vali‘s Hölle im Jahr 2021 als offizielle Line in den Epic Bikepark Leogang aufgenommen. Doch Vorsicht! Vali‘s Hölle ist alles andere als eine Flowline und stellt selbst für erfahrene Profis eine große Herausforderung dar. Zusätzlich zu Vali‘s Hölle wurde auch der im Jahr 2020 neu-geshapte HOT SHOTS fired by GoPro bis direkt zur Bergstation der Asitzbahn erweitert und bietet jetzt noch mehr Airtime und Flow auf großen Sprüngen und riesigen Anliegern.

Auch das Streckenangebot außerhalb des Bikeparks wurde 2021 mit der Eröffnung des neuen Knappentrails weiter ausgebaut. Der mittelschwere, naturbelassene Trail zweigt vom Schwarzleo Trail ab und schlängelt sich von dort mit viel Flow über Stock und Stein zurück ins Tal.

Saison-Highlights: Doppel-Weltcup und BIKE Festival
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte die Region Saalfelden Leogang auch in diesem Jahr zwei Event-Highlights erfolgreich und vor allem sicher veranstalten. Der erste UCI Doppel-Weltcup im Epic Bikepark Leogang Anfang Juni war gleichzeitig auch die Saisoneröffnung für die Elite des Downhill-Sports und sorgte für packende und spektakuläre Downhill und Cross-Country Rennen. Dank eines ausgefeilten Sicherheits- und Hygienekonzepts konnte eine limitierte Zahl von Zuschauern die Siege von Camille Balanche (SUI) und Troy Brosnan (AUS) im Downhill sowie die Doppelsiege von Loana Lecomte (FRA) und Mathias Flückiger (SUI) im Cross-Country und Cross-Country Shorttrack vom Streckenrand aus bejubeln.

Auch das zweite große Event des Jahres, das BIKE Festival Saalfelden Leogang, war einmal mehr ein großer Erfolg. Im Rahmen des Festivals konnten die tausenden von Besuchern bei 30 Ausstellern die neusten Bikes, Teile und Produkte bestaunen und großteils direkt auf den Lines & Trails im Bikepark und der Region testen. Neben Livemusik und einer Vielzahl von Workshops mit Profis und Stars der Szene wie Jasper Jauch, war im Rahmen der Pump Track World Championship Qualifier auch einmal mehr heiße Renn-Action für Jung und Alt geboten.

 Kornel Grundner, Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen:
„20 Jahre Epic Bikepark Leogang. Das ist schon echt ein Ding. Wir sind wirklich stolz auf das, was wir und das gesamte Team der Leoganger Bergbahnen hier in den letzten zwei Jahrzehnten aufgebaut haben und freuen uns schon jetzt auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Mit dem Epic Bikepark Leogang haben wir nicht nur einen Besuchermagneten für die Region und ein absolutes Highlight für unsere Besucher geschaffen, sondern auch wahnsinnig viel für unsere lokale Mountainbike-Szene bewegen können. Mit Vali Höll haben wir jetzt sogar eine Gesamtweltcupsiegerin im Downhill aus unserer Region, die trotz ihrer jungen Jahre schon jetzt kommende Generationen von Mountainbikern und Mountainbikerinnen inspiriert.“

Marco Pointner, Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik:

Es hat sich extrem viel getan hier im Bikepark und ich habe großen Respekt vor den Menschen, die vor 20 Jahren den Mut aufgebracht haben, das Projekt ins Leben zu rufen. Nach anfänglichen Herausforderungen wurde nicht nur der Bikepark stetig ausgebaut, sondern auch ein ganzes Trailnetzwerk und unzählige Angebote für Aktiv-Urlauber und Genießer außerhalb des Bikeparks in Saalfelden Leogang geschaffen. Dank der vielen Event-Highlights und Angebote für Mountainbiker, Tourenfahrer, E-Biker und Wanderer und der Zusammenarbeit mit den Leoganger Bergbahnen und dem Epic Bikepark Leogang ist die Region Saalfelden Leogang international ein Begriff geworden.

Der Erfolg unserer Arbeit und unseres Angebots schlägt sich auch in unseren Besucherzahlen nieder. Mittlerweile haben wir bei den Übernachtungszahlen eine Verteilung von 50:50 zwischen Sommer und Winter. Ausgeruht wird sich auf diesem Erfolg bei uns allerdings nicht. Wir arbeiten schon jetzt an einer ganzen Reihe von neuen Projekten und bauen unser Angebot stetig aus. Man darf auf die Zukunft gespannt sein.“

Ausblick 2022
Auch im kommenden Jahr 2022 wird das Trail-Netzwerk in Saalfelden Leogang weiter ausgebaut. Neben einem weiteren Naturtrail, auf dem die Mountainbike-Gäste der Region außerhalb des Parks Tiefenmeter sammeln können, sind auch für den Epic Bikepark Leogang selbst weitere Highlights in Planung.

Ebenfalls freut man sich in Leogang auf die erneute Austragung des UCI Mountain Bike World Cup im Rahmen des Out of Bounds Festival. Vom 10.-12. Juni 2022 werden wieder alle Blicke auf den Pinzgau gerichtet sein, wo die Besten der Besten in Downhill, Cross-Country olympisch sowie Short Track gegeneinander um wichtige Weltcup-Punkte kämpfen werden. Das BIKE Festival Saalfelden Leogang findet traditionsgemäß im September statt (16.-18.9.).

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang

Für einen „runden Rad-Urlaub“ gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie das Hotel Bacher, das Holzhotel Forsthofalm, das Lebe Frei Hotel Der Löwe, das mama thresl, das Good Life Resort Riederalm, das Ritzenhof – Hotel und Spa am See, das Biohotel Rupertus, das Hotel Salzburgerhof – home of sports und das Vier-Sterne Superior Hotel Krallerhof sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer, Sport Simon und der Bikepoint. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf:

saalfelden-leogang.com, instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang

Photo by Klemens König.

First Ride: Das neue Giant Reign E – Viel Potential mit toller Ausstattung

Im Zuge des Bike Festival in Riva durften wir uns das neue Giant E Reign anschauen. Dabei wurde vieles besser gemacht als beim Vorgänger. Die Geometrie ist nun weniger überfordernd, es gibt einen brandneuen Motor und die Ausstattung lässt keine Wünsche offen. 

Wir haben euch das Giant E Reign vor wenigen Wochen in einem Artikel vorstellen können. Die neuste Generation wurde zusammen mit dem Giant Factory Team entwickelt und basiert auf den Anforderungen der Athleten. Giant hat das Reign deshalb ordentlich überarbeitet und dem Rahmen ein modernes Upgrade verpasst. Auch der Motor basiert nun auf dem vor wenigen Monaten vorgestellten Yamaha Motor und bietet ordentlich Power und ein elegant im Oberrohr integriertes LED Display.

Bei der Geometrie geht Giant mit dem Trend. Das Reign E rollt vorne auf 29″ und am Heck auf 27,5″ Laufrädern. Diese gemischten Laufradgrößen haben sich in den letzten Jahren bei elektrischen Mountainbikes durchgesetzt und tragen zur Performance bei. Bei der uns zur Verfügung gestellten Größe L und dem Flip Chip im High-Setting haben wir einen Reach von 480mm, einen Radstand von 1266mm und eine Kettenstrebenlänge von 454mm. Passend zur Enduro-inspirierten Geometrie haben wir einen sportlichen Lenkwinkel von 64,5° und einen recht steilen Sitzwinkel von 77,5°.

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Wir haben es bei den neuesten Giant E-Enduro Modellen mit echten Kraftprotzen zu tun. Der neue und schlankere Yamaha Motor soll mit 85Nm bis zu 400% Unterstützung bieten können. Dank des großen 750 Wh Akkus dürften auch Tagestouren ohne Lademöglichkeit kein Problem darstellen.

Die uns zur Verdfügung gestellte Top-Variante, das Reign E+ 0 kommt mir komplettem Fox Factory Fahrwerk (38 und Float X2), Sram X01 Eagle Schaltung und Sram Code RSC Bremsen. Während andere Hersteller für solche Kombination gerne an die fünfstelligen Beträge nehmen, kommt das E+ 0 auf 7.399 Euro. Was unserer Meinung nach ein durchaus attraktives Angebot ist.

Da wir schon am Gardasee waren, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen auf den klassischen und berüchtigten Trails der Region zu fahren. Am Ende sind wir für fast alle Tests auf dem unteren Stück des bekannten 601er Trails gelandet. Hier hat Tom es ordentlich krachen lassen und das Giant gebührend eingeweiht.

Unseren ersten Eindruck und einige Fahraufnahmen findet ihr im folgenden Video.

Ergebnisse: Crankworx Rotorua 2021 – Pump Track Challenge

Die Pump Track Challenge präsentiert von Torpedo7 sorgte mal wieder für extrem viel Action harte Duelle. 

Im Finale standen Kialani Hines und Caroline Buchanan am Start. Buchanan war am Vortag beim Speed and Style fies gestürzt, konnte sich nun aber gegen Hines durchsetzen und holte sich Gold.

1. Caroline Buchanan
2. Kialani Hines
3. Jenna Hastings
4. Shania Rawson

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Bei den Männern kam es am Ende auf das Duell zwischen Billy Meaclem und Bas Van Steenbergen an. Das Duell war extrem spannend da beide Athleten fast gleich auf waren. Doch Steenbergen konnte sich durchsetzen und schnappte sich Gold und somit auch den Sieg im Gesamtklassement und ist King of Crankworx 2021.

1. Bas Van Steenbergen
2. Billy Meaclem
3. Tomas Lemoine
4. Tuhoto-Ariki Pene

Billy Meaclem, Bas Van Steenbergen and Tomas Lemoine on the podium at the Rockshox Pump track Finals at Crankworx in Rotorua, New Zealand on November 06, 2021 // SI202111060233 // Usage for editorial use only //

Ergebnisse: Crankworx Rotorua 2021 – Speed & Style

Das Clif Speed & Style präsentiert von Mons Royale war der Startschuss des Crankworx Rotorua. Harriet Burbidge-Smith und Billy Meaclem konnten sich mit konstanter Leistung, Speed und Style den Sieg sichern. Aber auch die anderen Athleten gaben alles und sorgten für spannende und erschreckende Momente.

Caroline Buchanan und Vaea Verbeeck waren im zweiten Semifinale fast gleich auf. Doch beim ersten Style Jump überdrehte Buchanan ihren Backflip und stürzte brutal. Nach einer kurzen Unterbrechung ging es weiter und Verbeeck ging gegen Harriet Burbidge-Smith in das Finale. In der ersten Runde stürzte Vaea jedoch kurz vor dem Ziel und ging deshalb in der zweiten Runde nicht mehr an den Start. Harriet Burbidge-Smith konnte sich somit den Sieg im Speed & Style sichern.

1. Harriet Burbidge-Smith
2. Vaea Verbeeck
3. Ronja Hill-Wright
4. Caroline Buchanan

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Bei den Herren ging es ähnlich wild her. Die Strecke schien ihren Tribut zu fordern und so kam es, dass einige der Athleten ungewollt zu Boden gingen. Bas Van Steenbergen holte sich durchgehend Bestzeiten, konnte aber aufgrund des hohen Trick-Repertoire der anderen Athleten nicht in das Finale einziehen und holte sich den dritten Platz. Im Finale standen nun Tomas Lemoine und Billy Meaclem. Die beiden konnten mit Speed und Style glänzen, jedoch rutschte Lemoines Vorderrad in einer der engen Kurven über die Kante und katapultierte ihn zu Boden. Billy Meaclem konnte sich mit seiner konstanten Leistung den Sieg sichern.

1. Billy Meaclem
2. Tomas Lemoine
3. Bas van Steenbergen
4. Matt Begg

First Ride: NOX Hybrid 3.0 – Draufsetzen und Spaß haben

Im Zuge des Riva Bike Festival durften wir zwei neue Hybrid Modelle der Marke Nox Probefahren. Das Hybrid All Mtn und das Hybrid Enduro basieren auf dem gleichen Rahmen, unterscheiden sich jedoch in der Ausstattung, Federweg und  Fahrverhalten. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Der E-Mountainbike Hersteller aus dem schönen Zillertal in Österreich geht nun mit den Hybrid Modellen in die dritte Generation und war unsere erste Anlaufstelle auf dem Festival am Gardasee. Die uns zur Verfügung gestellten Bikes waren das Hybrid Enduro 7.1 Pro mit Sachs Motor und das Hybrid All-Mtn 5.9 Pro mit Brose Motor. Für uns war in diesem Fall nicht nur der erste Eindruck auf den Trails spannend sondern auch der Vergleich der beiden Antriebssysteme.

Der Österreicher Hersteller aus dem schönen Zillertal hat dem Hybrid Rahmen einige Updates verpasst. Neu ist zum Beispiel das neue Flex Linkage System an der Dämpfer Aufhängung. Hierüber lässt sich nun die BB-Höhe (Tretlager) anpassen und das Hinterrad sogar auf 27,5″ oder 29″ umrüsten. Auch der Hinterbau wurde neu gestaltet. Die Kettenstreben sind nun organischer geschwungen, sodass ausreichend Platz zwischen Fuß und Strebe herrscht. Die Ladebuchse befindet sich jetzt am unteren Ende des Sitzrohrs und der integrierte Speedsensor soll für genaueres Feedback bzw. Messungen sorgen. Aber das sind noch lange nicht alle Neuerungen.

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Nox Hybrid

Optik und Features

Abhängig von der Ausstattung der Hybrid Modelle könnt ihr aus bis zu Neun unterschiedlichen Farbkombinationen wählen. Von schlichten Varianten bis hin zum knalligen Indigo und Orange Mix an dem uns zur Verfügung gestellten Enduro sollte für jeden E-Mountainbiker was dabei sein.

Der Rahmen der Hybrid Serie 3.0 ist die Grundlage der beiden Modelle. Das Enduro und das All-Mtn basieren auf der gleichen Plattform und entscheiden sich wie schon erwähnt nur in der Ausstattung.

Unabhängig davon gibt es jedoch einen Unterschied im Design des Unterrohrs. Dieser Unterschied entsteht durch die Wahl des Antriebs bzw. des verbauten Motors. Sachs und Brose stehen zur Wahl. Da sich die Form der Akkus deutlich voneinander unterschiedet, wurde das Unterrohr dementsprechend angepasst und ist je nach Variante anders geformt.

Geometrie

Auch an der Geometrie wurde gefeilt. Die Sitzrohre wurden etwas verkürzt und der Reach an modernere Standards angepasst. In der uns zur Verfügung gestellten Größe L kommen beide E-Mtbs auf eine Länge von 456mm. Das erscheint zwar auf dem Papier eher kurz, hat sich aber während der Fahrt keineswegs so angefühlt. Auch die Winkel des Hybrid 3.0 wurden angepasst. Der Lenkwinkel ist nun etwas flacher und kommt auf 64,7°, während der Sitzwinkel bei 73,7° liegt.

Laut Nox gibt es keinen wirklichen Unterschied im Reach, Lenkwinkel, Sitzwinkel, Stack und den Streben zwischen den All-Mtn und den Enduro Modellen. Jedoch unterscheiden sich die Rahmen abhängig von der Wahl des Antriebs. Die Sachs Modelle haben unter anderem einen wesentlich kürzeren Reach als die Brose Varianten. Hier sollte man sich vor dem Kauf unbedingt informieren und eine Probefahrt organisieren.

Tatsächlich war es bei unserem ersten Eindruck der Fall, dass wir uns auf die Räder gesetzt haben und uns direkt wohlgefühlt haben. Die Geometrie ist nicht zu lang und zu flach und überfordert den Fahrer nicht.

Komponenten und Ausstattung 

Nox bietet die All-Mtn und Enduro Modell in jeweils sechs Varianten an. Das günstigste All-Mtn startet bei 5.499 Euro und wird mit Rockshox 35 Gold, Brose Motor,  Sram NX Eagle Schaltung und Magura MT5 HC Bremsen ausgeliefert. Die uns zur Verfügung gestellten High-End Varianten rollen auf einem Fox Factory Fahrwerk. Das All-Mtn ist mit einer E-optimierten 160mm Fox 36 und einem DPX2 Dämpfer ausgestattet und kommt mit Brose Antrieb. Das Enduro kommt  mit einer 180mm Fox 38, einem DHX2 Coil-Dämpfer und dem starken Sachs Motor daher. Mehr Details erfahrt ihr in unserem First Ride Video am Ende des Artikels.

Sachs vs. Brose

Sagen wir es mal so. Der Brose Drive S Mag gehört zu den stärksten Motoren auf dem Markt und sorgt mit 90Nm und einer Leistung von 250Wh für ordentlich Antrieb auch im steilsten Gelände. Vergleichen wir ihn jedoch mit der Sachs Variante, wirkt selbst der Brose eher zahm. Der verbaute Sachs RS kommt immerhin auf ganze 112Nm. Das wirkt sich natürlich ordentlich auf die Performance im Uphill aus und macht sich vor allem in anspruchsvollen Kletterpassagen bemerkbar. Mehr Leistung hat dann aber auch einen Haken. Die Performance des Sachs fühlt sich nicht mehr ganz so natürlich an und der Motor ist auch etwas schwerer als sein kleinerer Kollege.

Das Brose System wird übrigens mit einem 630Wh Akku befeuert und der Sachs mit 651Wh. Beide Akkus sind im Unterrohr integriert und lassen sich werkzeuglos entnehmen.

Fahreindruck und Performance.  

Wie schon erwähnt haben wir uns auf den beiden Nox Hybrid 3.0 Modellen direkt wohlgefühlt. Auch im Downhill haben beide Modelle mit ihrer Performance glänzen können und klebten dank ihres Gewichts und des tollen Factory Fahrwerks ordentlich am rauen Untergrund der Gardasee Trails.

Es gibt nur eine Kleinigkeit die mir persönlich etwas sauer aufgestoßen war. Die uns zur Verfügung gestellten E-Mtbs waren leider nicht von Werk aus Tubeless aufgebaut  und somit habe ich mir nach nur wenigen Metern auf dem extrem steinigen und verblockten 601er-Trail einen Platten gefahren. Ärgerlich, aber ein Upgrade, dass sich auch nach Erwerb schnell und einfach daheim lösen lässt.

Im folgenden Video erfahrt ihr aber noch mehr zur den beiden Bikes. Dazu gibt es noch einiges an Fahraction vom 601er Trail und Tom wird euch noch etwas zu seinem ersten Eindruck erzählen.

Weitere Informationen über Nox findet ihr auf: www.noxcycles.com