PM: Rennbericht – 5. Lauf der European 4Cross Series 2018 in Winterthur (SUI) – Waldburger und Von Allmen gewinnen BMX Action in Winterthur

Am vergangenen Wochenende fand die 5. Runde der European 4Cross Series in Winterthur statt. Wie jedes Jahr bot die breite BMX-Strecke mit offenen Kurven eine gute Vorlage für spannende Kämpfe und Showeinlagen. In der Eliteklasse kämpfte sich Simon Waldburger (G-Form Swiss-Team) an die Spitze. Die Von Allmen Geschwister (BMX Team 7Phoenix) gewannen auf ihrer Heimstrecke in der Ladies und U17 Kategorie.

In der Kategorie U11 konnte sich der «Local» Tim Schaub (The Fighters Wallisellen) den ersten Sieg vor Dennis Archer (Powerbike Winterthur) und Laurin Bolliger (Powerbike Winterthur) ergattern. Tino Dieterle (Bike-Park Wolfach) musste sich mit dem vierten Platz zufriedengeben.

Die U17 – Eddy Massow will nach seinem Sturz letztes Jahr in Winterthur wieder angreifen ~ Foto: Trixpics.ch

Fabio Santos (Bike Park Wolfach) überquerte im Finale der U13 als Erster die Ziellinie, dicht gefolgt von Luka Meltzer (Radclub 93 Winnenden). Der Kampf um den dritten Platz wurde Teamintern ausgefochten, Jacob Nick (Fastlane Gravity Team) gewann vor Robin Fankhauser (Fastlane Gravity Team).

Mit seinen schnellen Starts brillierte Samuel Schoger (bike-o-rado race team) in der Kategorie U15 und konnte somit einen weiteren Sieg nach Hause fahren. Joshua Lehmann (Bike Park Wolfach) schoss als Zweiter vor seinem Teamkollegen Noel Harter (Bike Park Wolfach) ins Ziel. Leon Schischka (Eiw Baltmannsweiler) schaffte es leider mit seinem vierten Platz nicht mehr aufs Podest.

Die Nachwuchsfahrer der U17 zeigten, was sie auf dem Kasten haben. Fabian von Allmen (BMX Team 7Phoenix) und Massow Eddy (The Fighters Wallisellen) lieferten ein enges Kopf an Kopf Rennen. Von Allmen konnte mit seiner BMX Erfahrung die Goldmedaille ergattern. Gefolgt von Massow auf dem zweiten Platz und Michael Duc (B+B 4Cros Team) auf dem dritten Platz.

Elite Big Final – Waldburger führt knapp von Chaney Guennet ~ Foto: Trixpics.ch

Die Hobbyklasse durfte sich nach der Qualifikation direkt im grossen Finale wiedersehen. Sacha Duc (B+B 4cross Team) mochte die Führung bis zum Schluss behalten. Tobias Eichmann (Radhaus Schäuble) musste seinen zweiten Platz im Zweikampf an Michael Hügi-De Lima Da Silva (FYD Racing Team) abgeben und sich mit Platz drei zufriedengeben.

Trotz ihres Alters schalteten die Masters keinen Gang zurück und lieferten sich bis ans Ende der Strecke einen erbitterten Kampf. Mit beinahe einem Sturz im Finale fuhr Andreas Steinhart (Fastlane Gravity Team) auf den vierten Platz, hinter Andre Kern (Bike Park Wolfach), Samuel Weber (Fastlane Gravity Team) und Pascal Guggisberg (Fastlane Gravity Team).

Wie der Bruder, so die Schwester. Nina von Allmen (BMX Team 7Phoenix) siegte auf ihrer Heimstrecke vor Lara Conrad (RSS-Baden) und Laura Kern (Bike Park Wolfach).

Das Podest der U17 ~ Foto: Trixpics.ch

Im Finale der Elite Herren waren 3 Nationen vertreten. Der Franzose Chaney Guennet (Dartmoor/Michel), Gewinner der Crankworx Pumptrack Challenge in Innsbruck, die Schweizer Simon Waldburger (G-Form Swiss-Team) und Yanik Pfister (RV Rieden Wallisellen) sowie der Deutsche Robin Bregger (Bike Park Wolfach). Guennet, der es sich auf seiner Heimreise vom Pumptracksieg in Innsbruck nicht nehmen liess am 4Cross Race teilzunehmen, konnte Waldburger nicht standhalten. Waldburger sicherte sich einen Start-Ziel-Sieg. Guennet überquerte die Ziellinie als Zweiter vor Bregger. Pfister konnte sich trotz Heimvorteil keinen Podestplatz sichern und wurde Vierter.

Das Elite Podium – Foto: Trixpics.ch

Das Rennen auf der BMX-Strecke in Winterthur war, wie jedes Jahr, ein voller Erfolg. Das schöne Wetter wurde mit der hervorragenden Küche unterstrichen. Weiter geht’s am 1. Juli mit dem zweiten Gold Event der European 4Cross Series in Ohlsbach, Deutschland.

Vorankündigung: 
An diesem Sonntag, 1. Juli wird ein weiterer Livestream eines European 4Cross Series Gold Events übertragen. Details finden sich unter folgendem Link: http://swiss-sport.tv/events/863-european-4cross-series-6-ohlsbach-d?medium=1294

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NEWS: Remy Metailler fährt für Propain

Der Freeracer und YouTuber Remy Metailler fährt ab 2021 für den deutschen Hersteller Propain. Nach einigen Jahren mit Cube, verkündete der BC Local vor ein Paar Tagen, dass er die kommende Saison auf einem neuen Fahrrad unterwegs sein wird. Mit Propain hat er einen Hersteller auf seiner Seite der sich hauptsächlich auf den Gravity Sport fokussiert und vom Trail- bis zum Downhill-Bike einige potente Maschinen für Remys Style bietet.

Welcome to the crew @remymetailler!

We are very proud and beyond stoked to announce that Rémy Métailler will ride on PROPAIN Bicycles from now on.

“Damn it feels good to announce that I am riding for PROPAIN Bicycles from now on! The brand has kept on impressing me more and more over the last few years. The geometries and suspension design are super dialed, and it just makes me want to ride the bikes. When the brand released the Spindrift in mullet set up, I just knew it, PROPAIN was what I wanted to ride for 2021 and beyond. We share the same vision of Mountain Biking and I can’t wait to shred on PROPAIN.” – Remy Metailler

NEWS: Vali Höll, Jamie Edmondson, Tegan Cruz und Ethan Shandro fahren für das RockShox Trek Race Team

Zusammen mit ein paar der jüngsten Talente im Downhill Sport verkündeten RockShox und Trek die Gründung des RockShox Trek Race Team. Dabei sind die zweifache Junior Weltmeisterin Vali Höll, Schottlands schnellster Nachwuchs Shredder Jamie Edmondson, der zweifache kanadischen Junior Downhill Meister Ethan Shandro und der schnelle 15-jährige aus Whistler, Tegan Cruz. Zusammen ergibt das eins der jüngsten Teams im World Cup, denn keiner der Athleten ist älter als 21 Jahre.

We’re super excited to take the foundation of this team to the next level by adding new resources and increasing our commitment to winning. – David Zimberoff, SRAM VP of Marketing

Valentina Höll

2018 UCI Junior DH World Champion
2018 UCI Junior DH World Cup Overall Champion

2019 UCI Junior DH World Champion
2019 UCI Junior DH World Cup Overall Champion

Vali Hölls Karriere scheint eine einzige Erfolgsgeschichte zu sein. Die junge Österreicherin wurde zweifacher Junior World Champ und gewann zweimal das Gesamtklassement der UCI Junior Downhill Weltmeisterschaft. Nun startet sie auf einem neuen Fahrrad und neuem Team in die kommende Saison.

Mit 13 Jahren machte Mädchen vom Spielberghaus die Talentschmiede YT-Industries auf sich aufmerksam und YT unterstützte Vali von da an. Zusammen mit dem Bayrischen Mountainbike Hersteller startete sie ihre Erfolgsgeschichte und holte 13 Jahre lang Siege, Gold und World Champ Titel ein. Neben ihrem langjährigen Fahrrad Sponsor wurden auch andere Unternehmen auf das junge Talent Aufmerksam und so kam es, dass ihr 2018 die geflügelte Krone des extrem Sports aufgesetzt wurde und sie bei Red Bull unter Vertrag ging. Doch auch die beste Partnerschaft endet manchmal und so kommt es, dass Valentina Höll 2021 nicht mehr für YT fährt.

Heute wurde bekannt, dass ihre langjährigen Partner von RockShox zusammen mit Trek ein neues Team gründen und Vali 2021 zusammen mit Jamie Edmondson, Tegan Cruz und Ethan Shandro für das RockShox Trek Race Team fahren wird.

TO STEP UP AND BECOME MORE PROFESSIONAL WITH RACING, I KNEW I HAD TO SWITCH SOMETHING. I’VE ALWAYS BEEN ON MY OWN SO HAVING MENTORS LIKE TRACY MOSELEY AND ANDREW SHANDRO IS PRETTY COOL, ALONG WITH A BIGGER PLATFORM AND MORE PEOPLE TO RIDE AND TRAIN WITH – Vali Höll

Jamie Edmondson

4th Elite Men 2020 UCI DH World Cup #2 Lousã
11th Elite Men 2020 UCI DH World Cup Overall
3rd U21 Men 2020 EWS #1 Zermatt
3rd U21 Men 2020 EWS #2 Pietra Ligure
3rd U21 Men 2020 EWS #3 Finale Ligure

Der stolze Schotte, Trail-Builder und lebenslange Racer Jamie Edmondson schlägt sich nicht nur im Downhill ausgezeichnet, sondern zeigt auch im Enduro was er kann. Der 19-jährige ist nasse Trails aus seiner Heimat gewohnt und hat 2021 den Sprung vom Privateer zum Team Fahrer geschafft. Jamie wird nicht nur im DH World Cup an den Start gehen, sondern auch bei Rennen der EWS starten.

I LIKE TO FEEL GOOD ON A DOWNHILL TRACK… YOU’RE ON THE LIMIT AND BY THE END OF THE WEEKEND, YOU’RE HITTING EVERY TURN AS FAST AS YOU CAN. I THINK THAT’S PRETTY ADDICTIVE WHEN YOU GET USED TO IT. THAT’S WHAT IT IS FOR ME. – Jamie Edmondson

Ethan Shandro

2X Canadian Junior DH National Champion
2nd Junior Men 2019 UCI DH World Cup Maribor

Der zweifache kanadische Meister Ethan Shandro hat sich einen Namen in der Szene gemacht. 2019 sorgte er für einige Aufseher im World Cup, doch 2020 hatte er mit einer langen Genesung einer Verletzung zu kämpfen. Sobald er sich erholt hat wird er sich 2021 vorerst auf regionale Rennen konzentrieren.

COMING INTO THIS YEAR, I AM LOOKING TO GET BACK TO 100 PERCENT HEALTH-WISE AND SPEND TIME WITH THE TEAM IN AND OUT OF THE RACES. I’M STOKED TO BE PART OF THIS YOUNG TEAM AS WE HEAD INTO 2021 AND SEE WHAT WE ARE ALL CAPABLE OF. MY TOP GOAL IS TO GET BACK TO WORLD CUP RACES – Ethan Shandro

Tegan Cruz

1st Junior Men 2019 Canadian Open DH

2019 BMX National Champion

Wer in British Columbia groß wird, wird schnell. Das beweisen Talente wie Finn Illes und Jackson Goldstone. Doch auch der 15 jährige Tegan aus Pemberton scheint sich in die Reihen der Fast Kids aus BC einzuordnen. Großgeworden ist der junge Kanadier auf einer kleinen Farm und genoss dort den Luxus eines eigenen Pumptracks, steilen Abfahrten und einer kurzen Anfahrt zum Whistler Bike Park. 2021 wird Tegan Cruz hauptsächlich bei Regionalen Rennen starten und falls es die Maßnahmen erlauben den ein oder anderen Abstecher nach Europa machen.

I FEEL FORTUNATE AND EXCITED TO BE RIDING WITH AND LEARNING FROM A WORLD CHAMPION, AS WELL AS TEAMMATES WHO HAVE TASTED THE WORLD CUP PODIUM. ETHAN AND I HAVE HAD MANY GREAT TIMES RIDING TOGETHER AND TRAVELED A BIT OVER THE YEARS. I LOOK FORWARD TO BRINGING A YOUTHFUL ATTITUDE AND DEFINITELY SOME LAUGHS AND SMILES. – Tegan Cruz

Die Crew

Für die Unterstützung beim Rennen sorgen Vali’s langjähriger Mechaniker Mathieu Gallean. Gallean gewann 2020 den World Champ Titel in der Master Class und wird sich weiterhin hauptsächlich um Valentina kümmern, jedoch auch den Rest der Gang bei den World Cups supporten.

Neben Mathieu wird sich auch JT Evans um das Team kümmern. JT ist seit über 20 Jahren im World Cup Geschehen und wird sich um den Support und die Aktivitäten des Team engagieren.

Weitere Mitglieder sind der Physio Therapeut Phillip Bacher, Performance Manager Andrew Shandro und Managing Director John Dawson.

MAT RIDES SIMILAR TO ME, SO HE THINKS A LOT ABOUT MY BIKE SET-UP. I TRUST HIM WHEN TRYING NEW THINGS, I JUST HOP ON IT AND IT WORKS OUT. MAT HAS BEEN MY MECHANIC SINCE MY FIRST YEAR OF WORLD CUP, 2018 – Vali Höll

 

Team Partners:

SRAM – Drivetrain, Brakes Maxxis – Tires
DT-Swiss – Wheels, Hubs, Spokes

Ergon – Saddles, Grips

Troy Lee Designs – Race Kits, Gloves, Helmets

Equipment Suppliers:

Chris King – Headsets
Quarq – Power Meters
Truvativ – Handlebars, Stems, Seat Posts

Zipp – Road Components

 

Mehr über Vali findet ihr hier: instagram.com 

Mehr zum Team findet ihr hier: instagram.com

Alles über Trek und alle Fahrräder findet ihr hier: www.trekbikes.com

VIDEO: Timmy Eaton Joins Commencal Australia

Commencal wächst weiter und heißt ihren neuen australischen Team Fahrer Timmy Eaton Willkommen. Timmy wird in Enduro- und DH-Rennen teilnehmen und ergänzt mit seinen Allround-Fähigkeiten Commencals Armee von talentierten Athleten. 

Die Community von COMMENCAL AUSTRALIA wächst weiter! Unsere Zweigstelle in Down Under heißt den gebürtigen Australier Timmy Eaton im Team willkommen. Er ist ein vielseitiger Fahrer, der sowohl in Enduro- als auch in DH-Wettbewerben glänzen kann. Seine Vielseitigkeit und seine großen Ambitionen für die Enduro World Series in den nächsten Jahren machen ihn zu einem perfekten Botschafter auf australischem Boden.

Nach ein paar Tagen in seinen neuen Vereinsfarben, sprach er mit uns über seine ersten Eindrücke:

“Ich wollte schon immer ein COMMENCAL-Bike fahren. Die Vibes und ihre Leidenschaft für DH haben mich wirklich fasziniert und ich hatte das Gefühl, dass wir eine ziemlich ähnliche Sichtweise auf die Dinge haben, vor allem auf die Rennen. Es war großartig, in den Showroom in Sydney zu kommen, um mein neues Bike abzuholen und eine Runde mit dem Team zu drehen. Es ist eine ziemlich tolle Einrichtung hier und definitiv ein cooler Showroom. Die Trails hier sind fantastisch und liegen gleich um die Ecke. Es ist ein großartiger Ort, um die Bikes zu testen, denn es gibt viele schwierige Terrains, endlose Steilhänge und Drops. Ich habe das Bike definitiv auf Herz und Nieren getestet und habe jede Minute davon genossen.”

Leatt präsentiert neuen Enduro Helm für 2021

Der Süd Afrikanische Hersteller für Schutzausrüstung präsentiert seinen neuen Line-Up für 2020. Mit dem neuen 4.0 Enduro bringt Leatt einen potenten Allrounder für den harten Trail Einsatz auf den Markt und bestückt das ganze mit interessanten Features

4.0 Enduro und 4.0 All-Mountain

 

Alle Fakten zum 4.0:

  • Einsatz: Enduro, Trail
  • Zertifizierung: AS / NZS 2063:2008, ASTM F1952-10, EN1078 und CPSC 1203
  • Material: Kunststoff Hülle, EPS- und EPP-Schlagschaum
  • Farben: Black, Cactus, Chilli, Sand
  • Größen: S,M,L,XL
  • Gewicht: ab 850g (Hersteller Angaben)
  • Preis: Enduro ab 299 Euro, AM (ohne Kinnbügel) ab 189 Euro

Leatt 4.0

#Safety First

Die Marke Leatt setzt bei ihren Produkten auf Sicherheit. Nachdem Dr. Chris Leatt 2001 bei einem Motocross Rennen seines Sohne den tödlichen Sturz eines Bekannten erlebte machte er es sich zu Aufgabe ein Produkt für die Prävention von Nacken- und Wirbelsäulen-Verletzungen zu entwickeln. Wenige Jahre später kam das erste Leatt Neck Brace auf den Markt und wurde ein voller Erfolg.

Natürlich geht es auch bei der neuen 4.0 Helm-Reihe um Sicherheit und deshalb wird hier auf eine “Turbinentechnologie” in Verbindung mit schlagdämpfenden Schaum gesetzt.

Mit der 360°-Turbinentechnologie können Schläge bei einem Sturz bis zu 30% und schädliche Rotationsmomente bis zu 40% reduziert werden. Für weiteren Schutz soll der eingegossene EPS- und EPP-Schlagschaum bieten. Wie von Leatt gewohnt ist auch der neue Enduro Helm mit den hauseigenen Neck-Braces kompatibel. Damit auch bei einem frontalen Sturz auf den Helm keine zusätzlichen Gefahren entstehen, wurde der Visor mit einer Sollbruchstelle versehen. Der 4.0 Enduro Helm ist außerdem AS / NZS 2063:2008, ASTM F1952-10, EN1078 und CPSC 1203 zertifiziert. #safetyfirst

Fullface, Halbschale, oder doch lieber beides?

Der 4.0 Helm kommt in zwei verschiedenen Varianten auf den Markt; einmal als 4.0 Enduro Fullface mit abnehmbarem Kinnbügel und als 4.0 AM Halbschale. Da der Enduro trotz abnehmbarem Kinnbügel eine Downhillzertififzierung hat, bietet er sich als perfekten Allrounder an und kann im Bike Park, auf Rennen oder auf den Hometrails genutzt werden. Dank des Fidlock Verschluss System lässt sich der Bügel leicht entfernen und wieder montieren. Wem dieses Feature nicht gefällt, der kann sich entweder die Halbschalen-Variante anschauen, oder das weitere Sortiment von Leatt. Denn neben dem 4.0 erscheinen 2021 noch zwei weitere Modelle; Der 8.0 bietet ein leichtes Design, dass Motocross zertifiziert ist und mit dem 1.0 bietet Leatt einen der preiswertesten Fullface Helme auf dem markt.

Leatt 4.0
Der Kinnbügel ist dank Fidlock System und dem großen Hebel leicht abnehmbar

Immer einen kühlen Kopf behalten

Wer gerne auf seinem Enduro unterwegs ist, weiß, dass die Wahl des Helms nicht immer leicht ist. Der Fullface ist beim Uphill oft viel zu warm, aber die Halbschale bietet nicht genügend Schutz auf den anspruchsvollen Trails. Damit man auch bei hohen Temperaturen und niedrigen Geschwindigkeiten einen kühlen Kopf behalten kann, hat Leatt den 4.0 mit über 20 Öffnungen versehen, die für eine ordentlich Ventilation sorgen sollen. Somit sollte doch auch die sommerliche Enduro Runde gesichert sein.

Leatt 4.0

Wir halten den neuen Enduro 4.0 für ein interessantes Produkt, dass durch seine Allround Fähigkeiten und die Downhill zertifizierung glänzt. Natürlich ist die Geschichte mit dem abnehmbaren Kinnbügel für viele ein Kritikpunkt, für andere aber eine Kaufargument, und es gibt es ja weitere Alternativen.

Was denkt ihr?

Mehr zu Leatt und den neuen Produkten erfahrt ihr hier: www.leatt.com

 

TEST: Trek Slash 2021 – länger, flacher, doch auch schneller?

Trek Slash 2021

2016 wurde das letzte Trek Slash vorgestellt und ist ohnehin nicht erst seit damals eines der beliebtesten Bikes der Szene. Für das Modelljahr 2021 kommt das 29 Zoll Enduro der US-Brand mit einer Frischzellenkur vom Feinsten daher. Eine komplett modernisierte Geometrie, ein gänzlich neues Staufach unter dem Flaschenhalter und noch vieles mehr erwarten uns am Trek Slash 2021 – im Artikel bekommt ihr alle Infos und einen Eindruck, wie sich das Slash auf den Trails macht.

Die Neuheiten am Trek Slash 2021 auf einen Blick

Rein optisch fällt auf den Ersten Blick die Ähnlichkeit zum Vorgänger-Modell auf, doch der Eindruck täuscht: Von Laufradgröße und Einsatzbereich abgesehen hat sich quasi alles geändert. Neben der modernisierten Geometrie, auf die wir weiter unten genauer eingehen, sticht vor allem das Plus an Federweg ins Auge. 10mm mehr wurden dem Trek Slash 2021 spendiert und so entlockt der überarbeitete Thrushaft Dämpfer dem (ABP-)Hinterbau jetzt 160mm und an der Front arbeitet eine Gabel mit 170mm Federweg. Gänzlich neu ist auch das Staufach unter dem Trinkflaschenhalter, welches massig Raum bietet und die Herzen der Enduro-Piloten höher schlagen lässt. Hier gefällt besonders, dass das Fach bei den Alu- sowie den Carbon-Modellen Platz findet. Auch am Knock Block, der den Lenkeinschlag begrenzt, wurde gearbeitet und so sind jetzt 72° Lenkeinschlag möglich. Neben den genannten Änderungen wurde auch das Sitzrohr voluminöser und bietet nun Platz für stabilere Sattelstützen mit 34,9mm.

Trek Slash
Am Trek Slash finden sich zahlreiche Neuerungen wieder und es gilt für das Modelljahr 2021 vor allem eines: Länger, flacher und schneller.

Das Trek Slash 2021 im Detail

Das Trek Slash bleibt im Groben und Ganzen seiner Linie treu und das Vollgas-Enduro im Portfolio von Trek – jetzt eben moderner, aggressiver und noch mehr auf Abfahrt getrimmt. Wie alle Bikes bei Trek wurde auch am neuen Slash eng mit dem Rennteam und weiteren Athleten zusammengearbeitet, um es auch an härteste Bedingungen nahezu perfekt anzupassen. So entstand ein leistungsfähiger und ausgeklügelter Rahmen, der für alles gewappnet sein soll. Ähnlich wie beim Vorgänger setzt Trek auch bei der Neuauflage auf den bewährten ABP-Hinterbau, bei dem der hintere Drehpunkt direkt um die Achse des Hinterrades positioniert ist. Diese Technologie und etwas verschobene Drehpunkte, die unter anderem den Dämpfer optisch aggressiver nach vorne schauen lassen, sollen für einen noch bremsneutraleren Hinterbau sorgen. Glücklicherweise verabschiedet sich Trek von den Spezialdämpfern und setzt stattdessen auf einen angepassten Rock Shox Super Deluxe mit der bekannten Thrushaft-Technologie, der jetzt mit drei Lowspeed-Druckstufen-Einstellungen und nummerierten Klicks für den Rebound ausgestattet ist. Wer gerne einen anderen Dämpfer in das neue Slash bauen will, kann das mit Dämpfern mit dem Trunnion-Einbaumaß 230×62,5 tun, sollte das jedoch im Zweifelsfall mit dem Trek-Händler des Vertrauens klären.

Die Führung der Leitungen erfolgt am Slash überwiegend im Rahmeninneren und so werden diese auf Höhe des Staufaches fixiert, verlassen den Rahmen knapp hinter dem Tretlager und sind von da an optisch schön außenverlegt. Ebenfalls gefällt der großzügig gewählte Kettenstrebenschutz, der weit nach vorne gezogen ist und so seinen Dienst mehr als ordentlich verrichten kann. Der Unterrohr-Protektor deckt ebenso alles ab und zieht sich über die gesamte Länge. Er besteht aus zwei Teilen und bei Bedarf kann das obere Teil abgenommen werden.

Dem Boost Standard von 148mm bleibt Trek treu und geht hier den Trend des Super Boost Plus-Standard nicht mit. Auch beim Tretlager gehen die Amis nicht den neuesten Trends hinterher, sondern verbauen ein geschraubtes BSA-Tretlager, was vor allem den Hobby-Mechanikern unter euch gefallen wird. Zu guter Letzt hat sich Trek neben dem dickeren 34,9mm Sitzrohr auch Gedanken um den Hub der jeweiligen Dropper Post gemacht und den Rahmengröße variierende Längen verpasst. In Größe S sind es 100mm Hub, bei M und M/L 150mm, in Größe L 170mm und in XL satte 200mm.

Geometrie des Trek Slash 2021

In der Geometrietabelle ist die Verjüngungskur sofort zu erkennen und so sind neben deutlich größeren Reach-Werten (in Größe L ein Plus von 33m auf amtliche 486mm) auch die meisten anderen Parameter weit vom Vorgänger entfernt. Zusätzlich lässt sich auch an der Geometrie etwas basteln, denn der bekannte Mino Link bleibt auch dem neuen Slash erhalten und ermöglicht die Modi High und Low. Dieser lässt zu, dass sich der Lenkwinkel zwischen 64,6° und extrem flachen 64,1° einstellen lässt, das Tretlager entweder 22mm oder 29mm abgesenkt wird und auch andere Werte werden dadurch beeinflusst. Wie auch der Sitzwinkel – dieser wurde im direkten Vergleich zum Vorgänger etwa 2° steiler und beträgt jetzt, je nach Stellung des Links, 75,5°oder 76,1°. Die Kettenstreben bleiben trotz des gut 30mm längeren Hauptrahmens weiterhin verhältnismäßig kurz und sind mit 435/437mm angegeben. Besonders gefällt uns an der Geometrietabelle, dass nun alle Modelle, ganz egal ob Alu oder Carbon, die Zwischengröße ML beinhalten und dem Rider mit jetzt fünf Rahmengrößen die Wahl erleichtert, wenn er zwischen zweien steht. Bereits vorweg können wir euch schon verraten, dass beim Slash die Wahl unserer Ansicht nach eher auf die kleinere Größe fallen wird. Wir haben euch alle Werte in eine Tabelle eingetragen – so könnt ihr euch ein genaues Bild der Geo machen.

 S (High)S (Low)M (High)M (Low)ML (High)ML (Low)L (High)L (Low)XL (High)XL (Low
Sitzrohrlänge395mm395mm420mm420mm435mm435mm450mm450mm500mm500mm
Oberrohrlänge584mm585mm600mm610mm628mm629mm647mm649mm683mm684mm
Steuerrohrlänge100mm100mm100mm100mm105mm105mm115mm115mm140mm140mm
Lenkwinkel64,6°64,1°64,6°64,1°64,6°64,1°64,6°64,1°64,4°64,1°
Sitzwinkel76,1°75,6°76,1°75,6°76,1°75,6°76,1°75,6°76,1°75,6°
Kettenstrebenlänge435mm437mm435mm437mm435mm437mm435mm437mm435mm437mm
Tretlagerhöhe352mm345mm352mm345mm352mm345mm352mm345mm352mm345mm
Radstand 1197mm1197mm1212mm1222mm1242mm1243mm1263mm1264mm1304mm1305mm
Reach 431mm425mm456mm450mm474mm469mm491mm486mm521mm516mm
Stack618mm621mm618mm622mm622mm626mm631mm635mm654mm658mm

Diese Trek Slash-Varianten erwarten euch 2021

Insgesamt gibt es das Trek in fünf Varianten, die in sich teilweise noch etwas variieren, wobei zwei davon mit Rahmen aus Aluminium kommen und die restlichen drei mit Carbonrahmen ausgestattet sind. Die günstigste Variante ist das Slash 7 für 3199€, welches mit Sram NX-Antrieb und Rock Shox Fahrwerk ausgestattet ist. Weiter geht`s im Portfolio mit dem Trek Slash 8 für 3699€, das wir zusätzlich zum eigentlichen Testbike für unseren Enduro-Gabel-Vergleichstest ergattern konnten. Diese Alu-Variante ist für uns im Slash-Sortiment der Preis/Leistungssieger und kommt mit Code R-Bremsen, GX-Antrieb und einem soliden Rock Shox-Fahrwerk, bestehend aus einer Lyrik RC und einem Super Deluxe Ultimate daher.

Im Gabel-Vergleichstest konnte uns das Slash 8 vollends überzeugen. Knapp 3500 Euro für eine grundsolide Ausstattung und Fahrspaß vom Allerfeinsten.

Carbon gibt es in der Slash-Palette ab 4699€ für das 9.7, das mit NX-Antrieb, Code-Bremsen und günstigem Fox-Fahrwerk ausgestattet ist. Für 6299€ gibt es das Slash 9.8, als Sram GX oder Shimano XT Variante mit Rock Shox Zeb Select an der Front.  Kommen wir zum High-End-Modell, dem Slash 9.9, welches wir ausgiebig Testen durften. Das Topmodell kommt mit dem edlen Sram X01, alternativ mit Shimano XTR-Antrieb, Rock Shox-Ultimate-Fahrwerk und Bontrager Carbon-Laufrädern. Kosten hierfür liegen bei 8999€. Zusätzlich lassen sich das Slash 9.8 und das Topmodell durch das Project-One-Konzept für einen Aufpreis individuell lackieren. Vom Einsteiger-Modell bis zum absolut fein ausgestatteten Edel-Bike findet sich also alles wieder und so sollte beinahe jeder ein zu ihm passendes Bike finden. Alles was ihr sonst ansonsten zur Variantenvielfalt des Slash wissen möchtet erfahrt ihr hier.

Die Ausstattung unseres Testbikes

Für unseren Test schickte uns Trek eine Large-Version des Trek Slash 9.9 XO1 zu. Die Bereifung, das könnt ihr auf den Bildern erkennen, ist bei unserem Test von Schwalbe. Wir haben nichts gegen die Bontrager Reifen, die funktionieren sehr gut. Leider hat ein Kollege vergessen die Reifen wieder zu tauschen und wir hatten nicht die Möglichkeit kurzfristig einen Rückbau vorzunehmen.

Das Fahrwerk kommt aus dem Hause Sram und ist vertreten durch eine Rock Shox ZEB Ultimate und einen Super Deluxe Ultimate Thrushaft-Dämpfer. Ebenfalls von Sram kommt der X01 Eagle-Antrieb und die Code RSC-Bremsen mit 200mm Scheiben vorne und 180mm hinten. Anders als am Serienbike rollt der Bontrager Line Elite 30 Carbon-Laufradsatz auf griffigen Schwalbe Reifen, statt den Bontrager SE4/SE5. Das restliche Ausstattungspaket kommt ebenfalls von der hauseigenen Marke Bontrager, vertreten durch das Line Pro Cockpit, die Line Elite Dropper mit 170mm Hub, den Arvada Sattel mit 138mm Breite und die XR Trail Pro Griffe. Das Gewicht des Testbikes liegt bei 14,62kg ohne Pedalen.

Ein breit gefächertes Testteam in der “Homebase” am Geißkopf

Für einen aussagekräftigen Praxiseindruck ging es in die MTB-Zone am Geißkopf. Mit einem breit aufgestellten Team, mit völlig verschiedenen Hintergründen testeten wir an mehreren Tagen, bei verschiedenen Bedingungen, was das Zeug hielt und gingen mit dem Slash auf alle Strecken, die der Bikepark zu bieten hat. Zusätzlich waren einige Tester auf ihren Hometrails unterwegs fuhren es auf naturbelassenen, engen Singletrails.

Vom Tourenfahrer, über den Enduro-Racer bis hin zur Park-Rat war in unserem Testfeld alles vertreten.

Unser erster Eindruck

Eines stand bereits nach wenigen Momenten und ersten kleinen Parkplatz-Spielereien fest: Das Slash fällt ziemlich groß aus. Wir testeten im niedrigen Setting – also flacher Lenk- und Sitzwinkel und ein richtig tiefes Tretlager. In dieser Einstellung fühlten sich durchwegs alle Testfahrer schnell wohl und das passende SetUp war mit den empfohlenen Luftdrücken und SAG-Werten zwischen 25% und 30% zügig und ohne Probleme gefunden.

Auf ersten Metern bergauf wirkte die Position auf dem Rad zwar effizient, doch relativ gestreckt. In steilen Stücken hatten wir mit unserem Test-Bike in der Größe L teils kleinere Probleme genügend Druck auf das Vorderrad zu bringen – hier kann die Position des Sattels Abhilfe schaffen und generell für eine ausgewogenere Position in den Uphills sorgen. Trek bietet für alle, denen das L Modell zu groß und M zu klein ist noch eine Zwischengröße an. Auf langen Anstiegen überzeugte uns der Hinterbau schnell und auch ohne Griff in Richtung Dämpfer stellten wir bei einem ruhigen Tritt kein unangenehmes Wippen fest. Im Wiegetritt sieht das etwas anders aus, doch hat man immer noch die Möglichkeit zur Plattform zu greifen, was jedoch bei kürzeren Anstiegen meist wenig stattfand. trek slash

Ein stimmiger Mix aus Agilität und Laufruhe auf den Trails

Die Position des Fahrers auf dem Slash in den Downhills wirkte für uns von Anfang an extrem ausgewogen und ein gewisser Wohl- und Sicherheitsfaktor wurde schnell erreicht. Durch die zentrale Position im Stehen ging uns das Handling wirklich leicht und intuitiv von der Hand. Besonders auf Strecken mit rauem Untergrund fiel schnell das potente Fahrwer um den ABP-Hinterbau positiv auf und es fühlte sich beinahe an, als sauge sich das Bike am Boden fest. Feine Schläge filterte es gut heraus und es kam in nur ganz wenigen Fällen zu gröberen Schlägen auf die Handgelenke, was wohl auch an der steifen ZEB und dem kompletten Carbon-Paket an der Front gelegen ist. Generell stellte uns das Bike auf ausgewaschenen Strecken mehr als zufrieden, denn es punktete mit viel Laufruhe und auch wenn die Line weniger gut getroffen wurde waren immer genügend Reserven da oder das Vorderrad war schnell und einfach über das Hindernis gelupft. Durch einen aktiven Fahrstil konnten wir dem Bike noch einige Prozent herauskitzeln, denn erst dann zeigte es sein volles Potenzial.

Auf gebauten Strecken mit vielen Anliegern, Rollern und Tables gefiel uns besonders die Stellung im Federweg, da sie nicht zu hoch oder zu niedrig wirkte und das Bike genügend Gegenhalt bot. Doch hier und auf engeren Singletrails fiel der lange Hauptrahmen erstmals negativ aus. Es forderte beherztes Engagement des Fahrers um es durch schmale Kurven zu zirkeln und am besten noch Speed heraus zu generieren. Je weitläufiger die Strecken, desto wohler schien sich das Rad zu fühlen und sobald etwas Platz war, lud es auch zu der ein oder anderen Spielerei ein. Über Sprünge ging das Trek einfach und machte in der Luft eine souveräne Figur. Zwar benötigte es viel Kraft um es querzustellen doch flog es willig und vermittelte auch bei schrägen Landings genügend Sicherheit.

In der Luft braucht es einiges an Kraft das Rad ordentlich quer zu stellen, jedoch bietet es den Vorteil, das es sich auch bei unsanften Landungen nur schwer aus der Ruhe bringen lässt.
In Größe M fühlt sich das Slash 8 bei Körpergrößen um 1,80m beinah wie ein Slopestyle-Bike an.

An der Ausstattung unseres Testbikes gab es nur wenig auszusetzen und wir sind vor allem vom Fahrwerk mehr als überzeugt. Einzig und allein die Sram Code RSC stellten uns nicht wirklich zufrieden, denn besonders die Hinterbremse war mit den 180mm schnell überfordert. Ansonsten waren wir mit dem stimmigen Mix an Komponenten sehr zufrieden. Auch die Rahmenschoner und die Kettenführung verrichteten ihren Dienst einwandfrei, denn das Slash 2021 war zu jeder Zeit super leise und wir konnten uns ohne störende Geräusche voll auf den Ride konzentrieren.

Unser Fazit zum Trek Slash 2021

Es hat sich viel getan beim Trek Slash und es ist ein würdiger und verdammt schneller Nachfolger seines Vorgängers. Bis auf die Bremsen, beziehungsweise der Auslegung hinten, gibt es kaum was auszusetzen. Besonders Enduro-Piloten die einen aktiven Fahrstil bevorzugen und zwischen den Rennen gerne im Bikepark unterwegs sind ist das neue Slash eine echte Empfehlung.

Weitere Informationen und Fahrszenen findet ihr in unserem Test-Video zum Trek Slash 2021. Hier hat sich leider der Fehlerteufel eingeschlichen: Auch im Video geht es um das 9.9 XO1, nicht um das Fälschlicherweise ausgewiesene 9.8..

VIDEO: Cole Nichol – Home Ties

In Home Ties zollt Cole Nichol seinen Tribut an seinen Freund und Freeride Legende Jordie Lunn. Zusammen bauten die beiden bis zu Jordies Tod an dem Dirt Spot und Cole setzte alles daran seinen Backyard Trail fertig zu stellen. #roughAF

Joined by Vancouver Island’s very own Darren Berrecloth and a heavy-hitting crew of friends, discover how Cole Nichol is pushing the boundaries with his unique take on backyard builds.