PM: 2020 wird in Leogang wieder die DH WM stattfinden

Mit der erfolgreichen WM 2012 und den Weltcupbewerben in den vergangenen Jahren hat sich Saalfelden Leogang einen Namen im internationalen Radsport gemacht. 2020 wird Österreichs Mountainbike-Mekka nun wieder ein sportliches Großereignis ausrichten: Im Herbst 2020 kehren die Medaillenentscheidung in der Disziplin Downhill zurück in den erfahrenen Weltcuport. Das gab der Weltradsportverband (UCI) kürzlich am Rande der Cyclo-Cross WM im luxemburgischen Bieles bekannt.


//Zum zweiten Mal nach 2012 kehren die UCI Mountainbike Downhill-Weltmeisterschaften zurück nach Saalfelden Leogang//credit: AlediLullo

„Nachdem die WM 2012 ein großer Erfolg war, bemühen wir uns schon seit geraumer Zeit wieder um ein Großereignis. Die Konkurrenz bei der Vergabe ist mittlerweile groß“, freut sich der Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen, Kornel Grundner: „Nach acht Jahren wieder eine WM austragen zu dürfen, ist natürlich sensationell und bestätigt, dass wir nicht nur spannende Rennen durchführen und eine gute Infrastruktur bieten, sondern auch das gesamte Team perfekt zusammenarbeitet. Außerdem können wir auf einen großen Erfahrungsschatz als Veranstalter zurückgreifen und haben gezeigt, dass wir ein zuverlässiger Partner sind“, so Grundner.

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//Der MTB Downhillsport  im Bikepark Leogang begeistert schon seit Jahren die Massen.//credit: Keith Valentine//Download in full size.

Auch Marco Pointner, der Geschäftsführer der Saalfelden Leogang Touristik, ist von der Strahlkraft des Großereignisses überzeugt: „Die Augen der internationalen Mountainbikeszene werden mit der Downhill-WM wieder auf uns gerichtet sein. So können wir einmal mehr unseren Status als Bike-Destination unterstreichen. Mit der Unterstützung von Bund, Land, Gemeinde und Grundbesitzern werden wir uns jetzt an die Arbeit machen, um wieder eine unvergessliche WM veranstalten zu können.“


//2020 wird die herausfordernde Speedster-Downhillstrecke in Leogang wieder zum Epizentrum des Mountainbikesports//credit: Victor Lucas

Neben den Medaillenentscheidungen 2020 konnte auch bereits der UCI Downhill Weltcup für die weiteren zwei Jahre fixiert werden. Downhill-Begeisterte sollten sich daher schon jetzt den 11. Juni 2017 im Kalender eintragen, wenn sich die Weltelite des Sports bereits zum siebten Mal in Folge ein Stell-Dich-Ein im Bikepark Leogang geben wird.


//Die Leoganger Bergwelt bietet Ridern und Fans eine einzigartige Kulisse//credit: Keith Valentine

 

 

Reaktionen auf die WM-Vergabe:
Landeshauptmann, Dr. Wilfried Haslauer:
„Mit der erfolgreichen WM 2012 und den Weltcupbewerben in den vergangenen Jahren hat sich Saalfelden Leogang einen Namen im internationalen Radsport gemacht. Gratulation an das Veranstalterteam, das schon seit vielen Jahren perfekte Arbeit leisten. Die Vergabe dieses Großereignisses ist nun die Belohnung für die konstant herausragende Leistung der letzten Jahre.“

Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus GmbH, Leo Bauernberger, MBA:
„Das SalzburgerLand freut sich über die bereits dritte „UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft“ nach 2002 in Zell am See-Kaprun und 2012 in Saalfelden Leogang. Die neuerliche Vergabe der WM nach Saalfelden Leogang ist eine Auszeichnung, die ohne die besondere Hingabe und Begeisterung für den Mountainbike-Sport in dieser Region nicht möglich wäre. Ganz besonders freut mich die Vergabe der „UCI Mountain Bike Weltmeisterschaft 2020“ aber nicht nur für die Veranstalter, sondern auch für alle internationalen Sportler und Fans. Sie dürfen sich schon jetzt auf eine erstklassige WM vor atemberaubender Naturkulisse und nicht zuletzt auf unvergleichlich herzliche Gastgeber im SalzburgerLand freuen.“

Sportlandesrätin, Mag.ª Martina Berthold MBA:
„Vollen Speed und feinste Mountainbike-Technik – das werden wir 2020 in Saalfelden Leogang wieder zu sehen bekommen. Dem engagierten Organisationsteam gratuliere ich herzlich zu „ihrer“ zweiten WM. Ich bin davon überzeugt, dass die Veranstalter dieses Rad-Großereignis mit ihrem großen Erfahrungsschatz wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis für Athletinnen und Athleten und das Publikum aus aller Welt machen werden.“

Präsident Internationaler Radsportverband, UCI, Brian Cookson:
„The UCI is delighted that its Management Committee has decided to award the 2020 UCI Mountain Bike Downhill World Championships to Leogang, in Austria. Having staged so many UCI Mountain Bike World Cup rounds in the past years,  the Bikepark Leogang has now become an iconic place for the discipline, and we are pleased that the best riders on the planet will be present there in 2020 to battle for the UCI World Champion Rainbow Jersey.“

ÖRV-Präsident, Otto Flum:
„Auch der Österreichische Radsportverband gratuliert Saalfelden Leogang zur Austragung der WM und fiebert einer gemeinsamen tollen Veranstaltung entgegen. Die Vergabe an unseren langjährigen Partner ist sicherlich auch eine Anerkennung seitens des Weltradsportverbandes für viele Jahre hervorragender Arbeit im Sinne des internationalen Mountainbikesports.“

 

 

(Text: Offizielle Pressemitteilung)

 

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VIDEO: First Hits – Red Bull Rampage 2022

Die Athleten haben die vergangenen Tage genutzt um ihre Lines in die staubigen Felsen Utahs zu schlagen und sich auf die ersten Versuche auf den massiven Drops und Gaps vorzubereiten. Langsam sind die ersten Abfahrten fertig und die Jungs tasten sich an die ersten Features ran. Wir sind gespannt auf das Event am Freitag.

Red Bull Rampage returns to the former site of the 2008-2013 competitions, which last saw riders on the course almost a decade ago. It’s the site of the contest’s most iconic moments, with new history-making sends to occur this week in Utah. Here are the first hits of 2022.

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Limited Edition: Cane Creek Helm MK II in der schönen Farbe „sunburst“

Cane Creek Helm MK II – Limited Edition sunburst

Pressemitteilung: Die Allround-Federgabel Cane Creek Helm MK II ist ab sofort als Limited Edition in der schönen, knalligen Farbe „sunburst“ erhältlich. Wer sein Bike also optisch etwas extravagant tunen möchte, sollte schnell zuschlagen!

Cane Creek Helm MK II: Alle Infos zur Limited Edition

Die Helm MK II, die es übrigens letztes Jahr im Gewinnspiel in einer anderen Sonderfarbe gab, wird in North Carolina in den USA handgefertigt. Das Unternehmen – welches 1996 durch die eigenen Mitarbeiter aufgekauft wurde – ist beispielsweise durch bahnbrechende Produkte wie den Double Barrel Dämpfer bekannt geworden. Die Limited Edition der Federgabel kann wie die herkömmliche Version mit Stahl- oder Luftfederung erworben werden. Allerdings ist sie nur in der Laufradgröße 29″ erhältlich. Dafür kommt die Helm MK II sunburst inklusive anschraubbarem Fender – ideal für die feuchte Jahreszeit.

Cane Creek Helm MK II – Limited Edition sunburst – die Farbe knallt!

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  • Federungssystem: Luft oder Stahlfeder
  • Federweg: 100 – 160 mm (Luft), 130 – 160 mm (Stahl)
  • Laufradgröße 29″
  • Offset: 44 mm
  • Standrohre: 35 mm
  • Gewicht: 2.080 g (Luft), 2340 g (Stahl)
  • Achse: 15 x 110 mm Boost
  • Maximale Reifenbreite: 64 mm
  • Preis: 1.099 $

Cane Creek Helm MK II: DIY Anpassungswunder

Die Helm MK II ist bekannt für ihre vielseitigen Verstellmöglichkeiten. Es besteht die Möglichkeit, den Federweg bei der Luftgabel mit 10 mm Spacern anzupassen – er kann somit unkompliziert zwischen 100 und 160 mm variiert werden. Bei der Stahlversion hingegen beschränkt sich diese Anpassungsfähigkeit auf 130 bis 160 mm. Hierzu muss man unterschiedliche Federlängen erwerben und diese einfach austauschen.

Cane Creek im Web

Weitere Infos findest du unter www.canecreek.com.

Cane Creek Helm MK II – Limited Edition sunburst – Seitenansichten

TEST: Transition Spire – Das 170mm Enduro/Freeride Geschoss

Das Transition Spire soll Uphill Performance und Downhill Potenz dank seiner modernen Geometrie, viel Federweg und einer edlen Ausstattung beweisen. Doch was das Enduro-/Freeride-Bike wirklich kann und wie gut es die Balance schafft, erfahrt ihr hier. 

Seid ihr Abergläubisch? Kann es sein, dass manche Bikes vom Pech verflogt werden? Es fing an mit einem defekten X2 Dämpfer. Dann stürzte Christian ohne Fahrfehler, brach sich das Schlüsselbein und wenige Tage später bin ich mit dem Spire eingeschlagen und hab meinen Enduro Fullface Helm komplett zerstört.

Natürlich lag das nicht am Transition Spire, sondern an unvorhersehbaren Trail-Bedingungen und einer extrem schlechten Linienwahl meinerseits. Ach und der Dämpfer ist halt ein X2… sorry Fox. Wenn er funktioniert, macht er seinen Job ausgezeichnet. Wir haben aber mit der Haltbarkeit durchwachsene Erfahrungen…

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Mit dem Spire präsentiert die Bike Schmiede aus Bellingham, Washington ein Super-Enduro/Freeride-Bike, dass Bergab einer reinen DH-Maschine in nichts nachstehen soll. 170mm Federweg, eine moderne Geometrie und edle Komponenten klingen schon mal viel versprechend.

Transition Spire
Photo: Paul Kopp

Optik und Features

Auf den ersten Blick sieht man dem Spire schon seinen Einsatzbereich an. Der flache Lenkwinkel ist direkt zu erkennen und das schnittige Rahmendesign untermalt die brachiale Optik. Typisch Transition ist das Spire schlicht gehalten. Die Züge sind intern verlegt und die Linienführung des Rahmens ist clean und verzichtet auf viele Kurven und Rundungen.

Das uns zur Verfügung gestellte Modell kam in der Primer Grey Farbvariante. Wer das nicht mag, kann die Carbon Modelle auch in Lila und die Alu Varianten in Orange und Alu Raw ergattern. Auf ein klassisches Schwarz wird verzichtet.

Die Decals sind nicht zu aufdringlich – am Unterrohr befindet sich das Transition Logo und am restlichen Rahmen sind Linien platziert, die die Kanten des Spire untermalen.

Natürlich gibt es die Möglichkeit einen Bottlecage zu befestigen und unter dem Oberrohr befindet sich ein Mount für Tools oder ähnliches.

Transition Spire

Geometrie – lang, flach, schnell?

Der amerikanische Hersteller bewirbt das Spire als DH Bike, dass auch den Berg hinauf getreten werden kann. Dementsprechend fällt auch die Geometrie aus.

The Spire blends DH bike capability with mid-travel efficiency in such a way it’s almost two bikes in one. – Transition

Bei dem uns zur Verfügung gestellten Modell in der Größe L haben wir einen Reach von 480mm im low setting. Kombiniert wird dieser mit einem sehr flachen Lenkwinkel von 62,5°, einem Stack von 633mm und einer 448mm langen Kettenstrebe. Auf dem Papier klingt das schon mal sehr nach Stabilität bei schnellen und steilen Abfahrten.

Aber das Spire soll ja auch den Berg hinauf kommen. Dafür gibts einen steilen 78° Sitzwinkel der bei der Kraftübertragung in die Pedale hilft.

Insgesamt ist das Spire in fünf Größen von S – XXL erhältlich. Dabei macht der Reach zwischen den Größen knapp 20mm Sprünge (von 430mm in S – 535mm in XXL).

SM
HIGH/LOW
MD
HIGH/LOW
LG
HIGH/LOW
XL
HIGH/LOW
XXL
HIGH/LOW
A. REACH430 / 425460 / 455485 / 480510 / 505535 / 530
B. STACK619 / 624619 /624628 / 633637 / 642646 / 651
C. EFFECTIVE TT LENGTH547 / 550577 / 580605 / 608633 / 636661 / 664
D. SEAT TUBE LENGTH360390430460490
E. EFFECTIVE ST ANGLE79.6° / 79.1°78.8° / 78.3°78.1° / 77.6°77.5° / 77°77.2° / 76.7°
SADDLE HEIGHT FOR EFFECTIVE ST ANGLE600660720780820
ACTUAL ST ANGLE70.5° / 70°70.5° / 70°70.5° / 70°70.5° / 70°70.5° / 70°
SEAT TUBE OFFSET AT BB100100100100100
F. HEAD TUBE LENGTH100100110120130
G. HEAD TUBE ANGLE63° / 62.5°63° / 62.5°63° / 62.5°63° / 62.5°63° / 62.5°
H. CHAINSTAY LENGTH446 / 448446 / 448446 / 448452 / 454452 / 454
I. WHEELBASE1227 / 12291257 / 12591287 / 12891322 / 13241352 / 1354
J. BOTTOM BRACKET DROP25 / 3225 / 3225 / 3225 / 3225 / 32
K. ESTIMATED BB HEIGHT350 / 343350 / 343350 / 343350 / 343350 / 343
L. STAND OVER HEIGHT685 / 680700 / 695715 / 710730 / 725745 / 740
M. FORK OFFSET4444444444

Komponenten und Ausstattungen

TrailToys war so freundlich und hat uns das Spire in der XT Carbon To Variante zur Verfügung gestellt. Für 7.599Euro bekommt ihr einen High End Carbon Rahmen mit lebenslanger Garantie und eine Menge edler Komponenten.

Das Fahrwerk stammt aus dem Hause Fox. An der Front bügelt die 38 Float Factory mit ihren 170mm Federweg fast alle Unebenheiten weg. Am Heck arbeitet der X2 Float Factory Luftferderdämpfer mit dem das Heck ausgesprochen sensibel anspricht.

Am Bike findet sich die namensgebende komplette Shimano XT Ausstattung. Die XT Bremsen werden mit 203mm Scheiben kombiniert die zwar ordentlich Biss haben, aber an so einem potenten Mountainbike auch durch 220mm Scheiben ersetzt werden könnten.

Geschaltet wird mit der XT Gruppe die über eine Kassette mit 10-51 Zähnen verfügt. Aufgrund des etwas tieferen Tretlalgers hat sich Transition für etwas kürzere 165mm Kurbeln entschieden, was unserer Meinung nach eine gute Entscheidung war.

Die EX 1700 Spline 30 Felgen aus dem Hause DT Swiss sind für ihre Robustheit bekannt und werden aus Aluminium gefertigt. Passend dazu gibt es DT Swiss 350 Straight Pull 36sl Naben.

Passend zum Einsatzbereich gibt es eine Bereifung mit ordentlich Grip. An der Front krallt sich der 29″ Schwalbe Magic Mary, Super Trail, Soft in den Boden und am Heck versucht der Big Betty, Super Trail, Soft mitzuhalten. Prinzipiell ein tolle Mischung, jedoch hatten wir das Gefühl, das es uns hinten etwas an Grip gefehlt hat.

Übrigens. Wer auf Carbon verzichten kann und ca. 1.200Euro sparen möchte, bekommt die gleiche Ausstattung mit Aluminium Rahmen.

XT CarbonGX CarbonXT AluminiumGX AluminiumDeore AluminiumNX AluminiumFrameset Carbon Frameset Aluminium
FRAMESpire Carbon 170mmSpire Carbon 170mmSpire Alloy 170mmSpire Alloy 170mmSpire Alloy 170mmSpire Alloy 170mmSpire Carbon 170mmSpire Alloy 170mm
REAR SHOCKFox Float X2 Factory
2 Position (205x65)
RockShox Super Deluxe
Ultimate Air (205x65)
Fox Float X2 Factory
2 Position (205x65)
RockShox Super Deluxe
Ultimate Air (205x65)
Fox Float X Performance
2 Position (205x65)
Fox Float X Performance
2 Position (205x65)
Fox Float X2 Factory
2 Position (205x65)
Fox Float X2 Factory
2 Position (205x65)
FORKFox Float 38 Grip 2 Factory
170mm Travel/44mm Offset
RockShox ZEB Ultimate
170mm Travel/44mm Offset
Fox Float 38 Grip 2 Factory
170mm Travel/44mm Offset
RockShox ZEB Ultimate
170mm Travel/44mm Offset
Marzocchi Bomber Z1 Air
170mm Travel/44mm Offset
Marzocchi Bomber Z1 Air
170mm Travel/44mm Offset
HEADSETFSA NO.55R/57FSA NO.55R/57FSA NO.55R/57FSA NO.55R/57FSA NO.55R/57FSA NO.55R/57FSA NO.55R/57
(included)
FSA NO.55R/57
(included)
STEMANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)RaceFace Aeffect R (40mm)RaceFace Aeffect R (40mm)
HANDLEBARANVL Mandrel Alloy 35
SM (800x20) MD/LG/XL (800x30) XXL (800x40)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM (800x20) MD/LG/XL (800x30) XXL (800x40)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM (800x20) MD/LG/XL (800x30) XXL (800x40)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM (800x20) MD/LG/XL (800x30) XXL (800x40)
RaceFace Chester 35
SM (780x20) MD/LG/XL/XXL (780x35)
RaceFace Chester 35
SM (780x20) MD/LG/XL/XXL (780x35)
GRIPSODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite Flow
SADDLEANVL Forge CromoANVL Forge CromoANVL Forge CromoANVL Forge CromoANVL Forge CromoANVL Forge Cromo
SEATPOSTOneUp Dropper PostOneUp Dropper PostOneUp Dropper PostOneUp Dropper PostOneUp Dropper PostOneUp Dropper Post
BRAKESShimano XT M8120SRAM Code RSCShimano XT M8120SRAM Code RSCShimano Deore M6120SRAM Code R or SRAM Guide RE 4-Piston
ROTORSShimano RT86 (203mm)SRAM Centerline (220mm/200mm)Shimano RT86 (203mm)SRAM Centerline (220mm/200mm)Shimano RT70 (203mm)SRAM Centerline (220mm/200mm)
SHIFTERShimano XT M8100SRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleShimano Deore M6100SRAM NX Eagle MMX
DERAILLEURShimano XT M8100SRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleShimano Deore M6100SRAM NX Eagle
CASSETTEShimano XT M8100 (10-51t)SRAM XG 1275 (10-52t)Shimano XT M8100 (10-51t)SRAM XG 1275 (10-52t)Shimano Deore M6100 (10-51t)SRAM PG 1230 (10-50t)
CHAINShimano XT M8100SRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleShimano Deore M6100SRAM NX Eagle
CHAINGUIDEOneUp Bash GuideOneUp Bash GuideOneUp Bash GuideOneUp Bash GuideOneUp Bash GuideOneUp Bash Guide
CRANKShimano XT M8100 (30t/165mm)SRAM GX Alloy DUB (30t/165mm)Shimano XT M8100 (30t/165mm)SRAM GX Alloy DUB (30t/165mm)RaceFace Aeffect R (30t/165mm)SRAM Descendent 6K DUB (30t/165mm)
RIMSDT Swiss EX 1700 Spline 30Stans Flow S1DT Swiss EX 1700 Spline 30Stans Flow S1Stans Flow DStans Flow D
SPOKESDT Swiss CompetitionSapim Race Double ButtedDT Swiss CompetitionSapim Race Double ButtedPillar Double ButtedPillar Double Butted
HUBSDT Swiss 350 Straight Pull 36SLStans Neo DurasyncDT Swiss 350 Straight Pull 36SLStans Neo DurasyncShimano MT410-BNovatec D791SB-B15/D902SB-B12
TIRE/FRONTSchwalbe Magic Mary, Super Trail, Soft (29x2.4)Schwalbe Magic Mary, Super Trail, Soft (29x2.4)Schwalbe Magic Mary, Super Trail, Soft (29x2.4)Schwalbe Magic Mary, Super Trail, Soft (29x2.4)Schwalbe Magic Mary, Super Trail, Soft (29x2.4)Schwalbe Magic Mary, Super Trail, Soft (29x2.4)
TIRE/REARSchwalbe Big Betty, Super Trail, Soft (29x2.4)Schwalbe Big Betty, Super Trail, Soft (29x2.4)Schwalbe Big Betty, Super Trail, Soft (29x2.4)Schwalbe Big Betty, Super Trail, Soft (29x2.4)Schwalbe Big Betty, Super Trail, Soft (29x2.4)Schwalbe Big Betty, Super Trail, Soft (29x2.4)
INCLUDEDTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & Sealant
WEIGHT33.8 lbs / 15.33 kg (Size MD)33.3 lbs / 15.1 kg (Size MD)36.8 lbs / 16.92 kg (Size MD)36.3 lbs / 16.46 kg (Size MD)36.44 lbs / 16.53 kg (Size MD)36.7 lbs / 16.65 kg (Size MD)7.6 lbs / 3.45 kg (Size MD w/shock)10.6 lbs / 4.81 kg (Size MD w/shock)
Photo: Paul Kopp

Das Transition Spire auf dem Trail

Starten wir mit dem etwas langweiligerem Teil. Wenn die Amerikaner*innen schon mit Vielseitigkeit im Uphill und in Downhill werben, muss sich das Spire auch beweisen. Und tatsächlich geht das lange, flache 170mm Biest gut bergauf. Das liegt unteranderem an der angenehmen Sitzposition bei der man über dem Tretlager sitzt und nicht das Gefühl hat nach vorne zu treten und zum anderen an dem recht leichten Aufbau. Das Spire kommt nämlich in der Rahmengröße L und mit oben genannter Ausstattung „nur“ auf etwas über 15Kg.

Hier hat uns auch die Kombination aus dem griffigen Magic Marry und dem etwas mehr Kompromisse eingehenden Big Betty nicht sonderlich gestört, im Gegenteil, hier macht der Hinterradreifen durchaus Sinn.

Sobald es bergab geht, wird klar, dass das Spire die beworbene Balance schafft. Die progressive Geometrie gibt einem eine gehörige Prise Selbstbewusstsein auf schnellen und steilen Passagen und das potente Fahrwerk schluckt härtere Einschläge gekonnt weg. Auf unseren heimischen Enduro Trails konnten wir es somit ordentlich krachen lassen, hatten eine Menge Spaß und hatten das Gefühl etwas anspruchsvollere Linien nehmen zu können. Zumindest dachte ich das. Hat mich dann einen Helm gekostet, aber das lag an meinem Übermut und an der Kamera die auf mich gerichtet war.

Transition Spire
Photo: Paul Kopp

Unser Tester Christian steht prinzipiell auf etwas verspieltere Mountainbikes die sich angenehm in der Luft bewegen lassen, sich schnell durch Kurven zirkeln lassen und leicht aufs Hinterrad gehen. Das war mit dem Spire auch möglich, hat aber etwas mehr Arbeit und Kraft benötigt. Er tat sich auch etwas schwerer ein passendes Setup zu finden, was den Hinterbau anfangs etwas unruhig wirken lassen hat.

Sobald das Setup jedoch steht, bügelt das Spire über jede Wurzel, verzeiht überschossene Drops und zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Obendrauf gibts auch sehr bissige Shimano Bremsen, die auch bei längeren Abfahrten einen angenehmen Druckpunkt beibehalten haben. Über größere Scheiben würde sich jedoch der ein oder andere von uns freuen.

Fazit: Transition Spire Vielseitiges Enduro-/Freeride-Bike

Für einen durchaus fairen Preis bietet Transition mit dem Spire ein potentes Enduro mit 170mm Federweg, einer progressiven Geometrie und einer vielseitigen Performance die die Balance zwischen Up- und Downhill gekonnt meistert. Wer eine Maschine für den Bike Park und die lokalen Enduro Trails sucht, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

Transition Spire

Weitere Informationen zum Transition Spire findet ihr hier: www.trailtoys-shop.de

MUST WATCH: Brage Vestavik – Sound of Pure Mountain Bike Mayhem

Brage Vestavik ist für seine etremen Lines bekannt. In Sound of Pure Mountain Bike Mayhem legt der Wikinger noch eine Schippe drauf und schießt über extreme Gaps, fliegt durch Kurven und stellt seinen brachialen Fahrtsil unter beweis. Obendrauf gibts ein fantastisches Sounddesign, dass die Geschwindigkeit noch besser untermalt. 

@Brage Vestavik is an artistic soul who likes to build, create and inspire. His take on the Sound of Speed series, shot by @BLUR MEDIA in Hafjell, Norway, demonstrates that perfectly.

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„I want to create content that’s timeless. Most things today are filmed in one day, shot quickly, and then it’s over. Dead! Due respect to those who do it, but I want people to be able to watch my videos again in 10 years and for the content to still be cool. I don’t want it to be just another piece of content you watch and then forget about.“ – Brage

Nox Epium 7.1 – neues Light-E-Enduro mit 180mm Federweg, 60Nm Motor und 430Wh Akku

Der E-Mtb Hersteller aus dem Zillertal präsentiert ein brandneues Light-E-Mountainbike. Das Nox Epium Enduro 7.1 steht mit seinen 180mm Federweg, Mullet Setup und flachem Lenkwinkel sehr potent da. Alle Fakten zu dem Light-E-Mtb mit dem neuen Fazua Ride 60 Antrieb findet ihr hier.

Wer schon einmal im Zillertal war, kennt die steilen Berge, das ruppige Terrain und die vielen Höhenmeter die man bezwingen muss um zum Trail-Einstieg zu gelangen. Nox fokussiert sich passend zur Landschaft auf unterstützte Mountainbikes und bietet nun ein neues Model im stetig wachsenden Sortiment an.

Das Nox Epium Enduro will seinem Namen alle Ehre machen und wurde mit einem 180mm Fahrwerk, einer interessanten Geometrie und dem Fazua Ride 60 Motor ausgestattet. Wer also einen gewissen Kompromiss von klassischem Mountainbike und E-Bike haben will, sollte hier mal genauer hinschauen.

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Optik und Features

Optisch hat Nox ein wirklich schickes Enduro geschaffen, dass in drei knalligen Farbgebungen erhältlich ist. Vom Jupiter mit lila/roter Lackierung, dem Mars im schicken Gelb und dem etwas schlichterem Moon in Grau, dürfte jeder ein Rad für seinen Geschmack finden.

Was auch auffällig ist, ist die runde Formgebung. Der Österreicher Hersteller hat in den letzten Jahren oft auf harte Kanten beim Rahmendesign gesetzt und präsentiert nun mit dem Epium eine etwas schlichteren und rundere Carbon Form.

Was ebenfalls zu cleanen Optik beiträgt, sind die intern verlegten Kabel und Züge. Obendrauf gibts noch genügend Platz im Rahmen für einen Bottlecage.

Nox Epium

Geometrie

Optisch macht das Epium ja schon einmal eine tolle Figur. Spannend wird es aber bei der Geometrie. Moderne Enduro Bikes sind in den letzten Jahren immer länger geworden und haben bei den größten Rahmen oft einen Reach von etwas über 500mm, einen steilen Sitzwinkel und einen flachen Lenkwinkel. Letzteren hat auch das Nox Epium. Der Lenkwinkel liegt hier bei flachen 63,6°.

Was den Reach angeht geht das Nox definitiv nicht mit dem Trend. Dieser liegt beim größten Rahmen bei 457mm. Vergleichen wir das Epium zum Beispiel mit dem Orbea Rise Light E-Mtb, ist der Reach beim Rise knapp 2cm länger und das obwohl es sich dabei um ein All-Mountain handelt was eine gediegenere Geometrie wie ein Enduro benötigt.

Klar gefällt nicht jedem der länger, flacher, schneller Trend, jedoch ist die Geometrie vom Epium auffällig. Ein Vorteil wird mit Sicherheit ein etwas wendigeres Fahrverhalten sein, dass jedoch mit der langen Kettenstrebe von 453mm kollidieren könnte.

Wir konnten das Epium jedoch noch nicht fahren und wollen uns deshalb noch keine endgültige Meinung zu den Daten leisten.

Nox Epium

Komponenten und Ausstattung

Das Ultra ist die Top Variante des Nox Epium Enduro 7.1, basiert auf einem 2,7 kg leichten Vollcarbon-Monocoque-Rahmen und ist mit einer Fox Float 38 Factory an der Front und einem DHX2 Coil-Dämpfer am Heck ausgestattet. Obendrauf bekommt ihr eine Shimano XT Bremsanlage mit einer 220mm Scheibe am Vorder- und einer 203mm Scheibe am Hinterrad.

Geschaltet wird ebenfalls mit den Komponenten des Japanischen Industriegiganten. Die XT 12-Fach Gruppe kommt mit einer 10-51 Zahn Kassette.

Die DT Swiss HX1501 Felgen sind mit den neuen Continental Argotal Enduro Reifen bestückt.

Das Herzstück bildet der neue Fazua Ride 60 Motor. Der mit seinen namensgebenden 60Nm immer näher an die kraftvolleren Motoren der großen E-Mtbs ran rückt. Kombiniert wird das ganze mit einem 430Wh Akku.

Das Nox Epium Enduro 7.1 Ultra ist für 10,999Euro erhältlich.

Neben dem Top-Modell gibt es noch zwei günstigere Varianten. Das Pro Modell mit Fox Fahrwerk und SLX Komponenten bekommt ihr für 9,299Euro und das Core Modell mit Fox 38, Marzocchi Coil Dämpfer und Deore Komponenten gibt es für 8,699Euro.

Nox Epium

EPIUM Enduro 7.1: Leicht, leise, kraftvoll und progressiv– sei bereit für eine E-MTB-Erfahrung, die über Körper und Verstand hinausgeht. – Nox

Prinzipiell klingt das Nox Epium Enduro 7.1 nach einem soliden Enduro, dass mit seinen 180mm Federweg erst einmal an seine Grenzen gebracht werden muss. Spannend ist die Geometrie die nicht ganz mit dem Trend geht und etwas kürzer ausfällt, als bei der Konkurrenz.

Wir sind gespannt auf die erste Probefahrt mit dem Epium.

Nox Epium

Weitere Informationen findet ihr unter: www.noxcycles.com

Wer sich mehr für das All Mountain interessiert, der schaut mal bei den Kollegen von Velomotion vorbei:

Trendiges Leichtes E-Mountainbike made in EU