Test: Downhill Oufits

Neue Saison, neue Trends und Farben – auch bei der Fahrradbekleidung. Ob in knalligen Neontönen oder schlicht entscheidet ihr selbst. Doch am wichtigsten sind Funktion und Haltbarkeit bei den Kleidungsstücken für die härtere Gangart im Mountainbikensport. Wir haben acht Outfits für euch getestet und unter die Lupe genommen. Heutzutage sind die meisten Kleidungsstücke nicht nur funktionell, sondern auch mit cleveren Details versehen, wie versteckter Liftkartentasche oder Brillenputztuch. Alle Teile haben schnelltrocknende Eigenschaften und sind zum Teil auch mit „Polygiene“ behandelt, um Geruchsbildung zu vermindern. Entsprechend des Einsatzbereichs, sind die Klamotten so konzipiert, dass Protektoren darunter Platz finden. Gleichzeitig haben die Firmen Wert auf Robustheit und gute Belüftung gelegt.

 

 

 

Dakine – „Thrillium Jersey S/S“

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Das „Thrillium“ Kurzarm-Trikot ist locker geschnitten, fällt in der Größe aber normal aus. Das Material ist mit „Polygiene“ behandelt und fängt daher nicht so schnell an zu riechen. Das Trikot trägt sich sehr angenehm auf der Haut, sorgt für eine gute Ventilation und transportiert den Schweiß vom Körper weg. Wird das „Thrillium“ doch mal nass, trocknet  das Shirt in kürzester Zeit. Als nettes Detail besitzt das Jersey ein verstecktes Brillenputztuch. In der lässigen Farbe „Moroccan/ Sulphur“ passt das Trikot auch zu allen anderen Bike-Sachen aus der aktuellen Kollektion von Dakine.

Unverbindliche Preisempfehlung: 45,- € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 100% Polyester | Farben: Moroccan/ Sulphur, White/ Red Rock

 

Dakine – „Sentinel Bike Glove“

Sehr gut: Der „Sentinel“-Handschuh vereint die Vorteile eines leichten und eines schweren Handschuhs. Dabei ist der Dakine-Handschuh mit „d3o“-Schaum auf den Knöcheln besetzt, gleichzeitig dank luftigem Material und Mesh zwischen den Fingern, leicht wie ein Cross Country Handschuh. Die Handfläche ist aus einem Stück ohne Nähte gefertigt und gewährt einen tollen Grip am Lenker. Am Handballen ist ebenfalls noch ein „d3o“-Einsatz angebracht. Für hervorragenden Grip am Bremshebel sind die Finger mit Silikon besetzt. Trotzdem lässt sich problemlos mit Fingern und Daumen ein Touchscreen bedienen. Für Nase, Brille und Schweißabwischen sind die Daumen mit einem sehr weichen Fleece besetzt. Die Größe fällt normal aus.

Unverbindliche Preisempfehlung: 48,- € | Größen: S, M, L, XL, XXL| Material: | Farben: Sulphur, Black, Red Rock

 

Dakine – „Descent Short“

Die „Descent Short“ ist aus äußerst robustem 600er Denier Polyester gefertigt, was ohne Probleme fiese Stürze wegsteckt. Durch 4-Wege Stretch-Einsätze bleibt man in der Hose beweglich, denn der stabile Stoff ist sehr starr. Zur Belüftung ist an den Beinen jeweils ein Reißverschluss angebracht, darunter verbirgt sich auch eine kleine Tasche, die natürlich für Liftkarte oder Schlüssel genutzt werden kann. Clever: Damit die Knieschoner mit dem rauen Klettverschluss nicht die Hosenbeine auf der Innenseite aufreiben, ist die Short mit einem glatten Stoff im Kniebereich ausgekleidet. Um sich lange an der schönen Farbe und einem trockenen Hinterteil zu erfreuen, ist das Material wasserabweisend. Wer bei der Größenwahl unschlüssig ist, sollte unbedingt eine Nummer größer wählen. Über einen Ratschen-Verschluss kann die Hose in der Weite angepasst werden. Der Hosenbund ist gummiert, damit nichts verrutscht.

Unverbindliche Preisempfehlung: 105,- €  | Größen: 30, 32, 34, 36, 38, 40 | Material: Shell: Polyester, Lining: 100% Polyester  | Farben: Sulphur, Black

www.dakine.com

 

 

 

Fox – „Flex Air Libra DH Jersey“

Das „Flex Air“-Trikot ist extrem leicht und luftig. Dafür sorgt das feine Mesh-Material, unter den Armen und an den Seiten ist das Mesh grobmaschig, für maximale Ventilation. Das Jersey ist am Rücken etwas länger geschnitten, die Ärmel sind etwas enger anliegend als bei gewöhnlichen Trikots. Die Größe fällt normal aus. Damit das „Flex Air“ so bequem ist besteht das Mischgewebe aus 4 Prozent Lycra, um sich allen Bewegungen anzupassen. Die Feuchtigkeitsregulierung des Trikots ist sehr gut, über das doppellagig gestrickte Gewebe wird der Schweiß an die Oberfläche geleitet. Die Bundabschlüsse sind laminiert, um nicht auszufransen. Auf Brillentuch, oder Ticket-Tasche wurde an dem ultra-leichten Race-Jersey aus dem Motorcross verzichtet. Die Farbkombination zieht sich aktuell durch die gesamte Fox Kollektion und lässt sich gut kombinieren.

Unverbindliche Preisempfehlung: 70 ,- €  | Größen: S, M, L, XL  | Material: 93% Polyester, 7% Elasthan (Spandex) | Farben: Black, Cyan

 

Fox – „Unabomber Glove“

Der „Unabomber“ bringt in Sachen Sicherheit eine Menge von seinem großen Bruder „Bomber“ mit. Statt Kunststoff-Schutz und dickes Kunstleder, setzt Fox hier auf „d3o“-Pads auf den Knöcheln und luftiges Mesh-Material, damit es nicht zu heiß wird. Weiterer Schutz ist auf dem Handballen angebracht. Die Fingerkuppen sind mit sinnvollem Silikon-Prints bedruckt. Die Handinnenfläche ist aus einem Stück und in der Mitte perforiert. Wer mit dem Smartphone rumspielen will, muss dazu den Handschuh ausziehen. In der Größe fällt der Handschuh normal aus, reicht leicht über das Handgelenk und verfügt über eine sehr gute Passform. Zum Brille, Nase, oder Schweiß abwischen ist ein flauschig weiches Microsuede auf der Daumenoberseite.

Unverbindliche Preisempfehlung: 55,- € | Größen: S, M, L, XL, XXL  | Material:  | Farben: Neon Red, Cyan, Black/ Grey

 

Fox – „Flex Air Short“

Die „Flex Air“ Short wurde über drei Jahre mit den Athleten entwickelt. Herausgekommen ist eine minimalistische leichte und zu gleich robuste Downhill-Hose. Das Material ist stabil, aber nicht zu dick und das Beste ist der hohe Stretch-Anteil – so trägt sich die DH-Short wie eine leichte Allmountain-Hose. Zur Belüftungen ist die „Flex Air“ an allen nötigen Stellen perforiert. Zur erhöhten Haltbarkeit sind die wichtigen Stellen sogar dreifach vernäht. Dazu besitzt die Hose zwei große Taschen mit Reißverschluss. In der Größe fällt die Short fast eine Nummer kleiner aus, die Weite kann über eine Ratsche eingestellt werden. Zusätzlich läuft ein Silikonstreifen durch den Bund, damit nichts verrutschen kann. Auf Schnickschnack wurde verzichtet, doch die Fox-Short hat alles was eine DH-Short braucht – ein durchdachtes Produkt.

Unverbindliche Preisempfehlung: 125,- € | Größen: 28, 30, 32, 34, 36, 38 | Material: | Farben: Black, Red

www.foxhead.com

 

 

 

iXS – „Pivot 6.1 DH Jersey“

Das „Pivot 6.1 DH“-Trikot ist zum großen Teil aus rezyklierten PET-Fasern gefertigt – das schont die Umwelt. Die Größe fällt normal aus. Der Schnitt ist locker bis weit, denn iXS hat auch bedacht, dass Schoner darunter passen. Der Kragen ist sogar extra so geschnitten und aus besonderem Stretch, dass  es sich über einen Neck-Brace ziehen lässt. Die Unterarme und die gesamte Seite sind aus einem sehr luftigen Mesh Material. Der Trikot-Stoff ist robust und geht nicht gleich am nächsten Busch oder Ast kaputt. Das Jersey trocknet schnell und ist antibakteriell behandelt, um die Geruchsbildung zu hemmen. Pfiffig: Unter dem Bund versteckt sich noch ein Brillenputztuch.

Unverbindliche Preisempfehlung: 69,95 € | Größen: S, M, L, XL, XXL  | Material: 100% Polyester | Farben: Blue-Yellow, Petrol, White-Black

 

iXS – „DH-X5.1 Gloves“

Der „DH-X5.1“ ist ein leichter und luftiger Downhill Handschuh. Das Obermaterial besteht aus Mesh und die Handinnenfläche ist sehr leicht perforiert. Die Bremsfinger sind mit Silikon-Prints überzogen, um einen guten Grip zu gewähren. Auf den Fingerkuppen sind kleine Gummierungen als Schutz angebracht. Die nahtlose Handinnenfläche sorgt für einen unverfälschten Griff am Lenker. Wer mit dem Smartphone spielen will, muss zuerst die Handschuhe ausziehen. Die Größe beim „DH-X5.1“ fällt etwa eine Nummer größer aus. Die Goggle wird mit einem Stück Kunstleder am Daumen gereinigt, Schweiß und die laufende Nase müssen auf andere Art behandelt werden.

Unverbindliche Preisempfehlung: 49,95 € | Größen: S, M, L, XL, XXL  | Material: 86% Polyester, 10% Nylon, 4% Spandex | Farben: Gelb, Blau, Blau-Schwarz, Grün, Rot, Rot, Rot-Schwarz, Schwarz, Weiß

 

iXS – „Vertic 6.1 DH Shorts“

Die „Vertic 6.1“ Downhill-Shorts ist äußerst robust und auf Haltbarkeit ausgelegt. Damit der Fahrer sich trotzdem gut bewegen kann, sind über dem Stieß, im Schritt und an den Seiten großzügige Stretch-Einsätze angebracht. Die Hose fällt etwas schmaler aus, wer unsicher ist, sollte lieber eine Nummer größer wählen und die Bundweite über die seitlichen Klettstraps regulieren. Um nicht dem Hitzestau zu erlegen, ist die Hose an den Seiten perforiert. Die umweltfreundliche Short verfügt über zwei Hosentaschen für das Nötigste und besteht auch zu einem großen Teil aus rezyklierten PET-Fasern.

Unverbindliche Preisempfehlung: 119,95 € | Größen: S, M, L, XL, XXL  | Material: 98% Polyester, 1% Baumwolle, 1% Nylon | Farben: Black-Yellow, Black, Petrol

www.sports-nut.de

 

 

 

Oneal – „Element FR Jersey“

Das „Element FR“ Trikot, passend zur gleichnamigen Short, ist auch entsprechend robust gefertigt. Super: Zur Belüftung ist der gesamte Unterarmbereich und die Rumpfseiten hoch bis zum Hals sehr luftigem Mesh. Darüber hinaus ist das Jersey sehr schnell trocken und transportiert den Schweiß vom Körper weg. Dank des lässigen Schnitts kann man gut Protektoren unter dem Trikot tragen. Auf Brillenputztuch oder weitere Gadgets wurde beim leichten „Element FR Jersey“ verzichtet.

Unverbindliche Preisempfehlung: 49,95 € | Größen: S, M, L, XL, XXL| Material: 94% Polyester, 6% PU | Farben: Farben: neon yellow, black/white, sky blue, green/gray, green/yellow, blue/gray, GM 15 red/gray

 

Oneal – „Matrix Glove“

Die Oberseite des „Matrix“ Handschuhs ist aus flexiblem, luftigem Mesh, während die Handinnenfläche aus einem nahtlosen Stück Kunstleder gefertigt ist – das sorgt für einen tollen Griff am Lenker. Auf Gummierungen der Bremsfinger wurde bei diesem minimalistischen Handschuh verzichtet. Auch sonst kommt der preisgünstige Handschuh ohne viel Geschnörkel aus. Der Daumen ist verstärkt und eignet sich zum Brillenwischen. Für die Nase und den Schweiß muss zu herkömmlichen Mitteln gegriffen werden. Der „Matrix“ ist in fünf Farben in „Wingman“-Optik erhältlich.

Unverbindliche Preisempfehlung: 19,95 € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 15% Polyester , 40% Nylon, 45% Kunstleder | Farben: Wingman Black/ Neon Yellow, Wingman Black/ Red, Wingman, Wingman Black/ Green, Wingman White/ Orange

 

Oneal – „Element FR Shorts“

Die „Element FR“-Shorts ist aus besonders abriebfestem und haltbarem Material. Zur guten Bewegungsfreiheit wurden der „Element FR“ Stretch-Einsätze verpasst und dazu ist sie etwas baggy geschnitten. Die Hose ist etwas länger geschnitten und fällt auch an der Seite einen Tick weiter aus, damit die zum Lieferumfang gehörenden Schaumstoffschützer für die Hüfte reinpassen. Die Bundweite lässt sich über eine Ratsche in der Weite regulieren. Die beim Biken wichtigsten Utensilien lassen sich in den beiden Seitentaschen sicher hinter dem Reißverschluss verstauen.

Unverbindliche Preisempfehlung: 89,95 € | Größen: 28, 30, 32, 34, 36, 38 | Material: 100% Polyester | Farben: neon yellow, black/white, blue/ gray, GM 15 red/gray

www.oneal.eu

 

 

POC – „Resistance Strong Jersey“

Das „Resistance Strong Jersey“ steht zu seinem Namen: Die Außenseiten der Arme sind aus besonders stabilem Stoff, der Dornen und Bodenkontakt abhaben kann. Der Rest des Trikots ist aus luftigem, weichem Mesh – Genau die richtige Mischung aus robust und bequem. Das Trikot ist mit „Polygiene“ behandelt, um Gerüchen vorzubeugen, dazu verfügt es über ein hervorragendes Feuchtigkeitsmanagement und ist angenehm leicht. Die Größe fällt normal aus, der Schnitt ist sportlich locker und die Ärmel etwas länger geschnitten.

Unverbindliche Preisempfehlung: 100,- € | Größen: XS, S, M, L, XL, XXL  | Material: 100% Polyester | Farben: Uranium Black, Amine Grey

 

POC – „Resistance Strong Glove“

Der „Strong Glove“ aus der „Resistance“-Kollektion schützt die Hand zusätzlich mit „VPD“-Schaum auf den Knöchel und Fingerkuppen. Dieser Bereich und die gesamten Finger, bis auf den Zeigefinger sind sogar mit einer Keramik-Beschichtung versehen. Die Bremsfingerspitzen sind für den richtigen Grip mit Silikon besetzt. Das Smartphone lässt sich mit den Daumen bedienen. Die Handinnenfläche ist komplett perforiert und an Daumen- und Handballen mit Gel-Einsätzen verstärkt. Zum Nase- und Schweißabwischen ist die Daumenoberseite mit Fleece besetzt, daneben ist noch ein Stück Kunstleder für die Brille. Die Größe und der Schnitt fallen normal aus.

Unverbindliche Preisempfehlung: 70,- € | Größen: XS, S, M, L, XL  | Material: 90% Polyester, 10% Elastane (Rückseite), 85% Nylon, 15% Elastane (Seite), 60% Nylon, 40 % PU (Handinnenfläche), 100% Polyester (Daumen), 100% Polyester (Verstärkungen) | Farben: Uranium Black,  Pentose Grey

 

POC – „Resistance Strong Shorts“

Die „Resistance Strong Shorts“ nimmt es mit allem auf. Die Hüfte wird durch „VPD“-Schaumeinsätze und über die gesamte Seite ein Keramik-Beschichtung geschützt, um über den Boden zu rutschen. Der Gesäßbereich ist ebenfalls verstärkt. Auch wenn die Hardcore-Hose den Anschein macht besonders schwer und warm zu sein, ist dies bei der „Resistance Strong“ nicht der Fall. Denn das restliche Material der Hose gleicht eher einer bequemen Enduro-Short, wenn auch robuster. Die Liftkarte bekommt eine extra Tasche an der Hüfte, des Weiteren verfügt die POC-Hose über zwei vollwertige Hosentaschen und eine kleine Oberschenkeltasche. Die Größe fällt normal aus und am Bein ist die Short etwas länger geschnitten. Damit sie vom Knieschoner nicht aufgerieben wird, ist der Kniebereich innen extra ausgekleidet. Über zwei seitliche Klettstraps wird die Bundweite reguliert.

Unverbindliche Preisempfehlung: 150,- € | Größen: XS, S, M, L, XL, XXL  | Material: 95% Nylon , 5% Spandex (Hauptmaterial), 100% Polyester (Verstärkung Hüfte), 100% Nylon (Verstärkung Rückseite), 98% Polyester, 2% Spandex (Steiß) | Farben: Uranium Black, Amine Grey

www.pocsports.com

 

 

 

Raceface – „Ruxton LS Jersey“

Das passende Trikot zu „Ruxton Shorts“ ist sehr weich und liegt entsprechend angenehm auf der Haut. Dieser „Cool-Touch“-Zwirn ist nicht ganz so robust und sollte von Sträuchern und Ästen besser fern gehalten werden. Das Jersey trocknet besonders schnell und befördert den Schweiß vom Körper weg. Insgesamt ist das Trikot sehr luftig – so hat Raceface auf weitere Belüftungseinsätze verzichtet. Das Trikot fällt in der Größe normal aus, die Ärmel sind etwas länger geschnitten. Das „Ruxton LS Jersy“ bietet einen hohen Tragekomfort, wozu auch die flachen Nähte beitragen.

Unverbindliche Preisempfehlung: 79,90 € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 100% Polyester | Farben: Flame/ Black, Black/ Sulphur

 

Raceface – „Trigger Gloves“

Die „Trigger“-Handschuhe sind leicht und luftig, zur Sicherheit aber am Handballen mit robustem Kevlar verstärkt und die Knöchel sind mit einem Polster besetzt. Für den extra Grip am Bremshebel sind die Fingerspitzen mit Silikon bedruckt. Zum Nase- und Schweißwischen ist der Daumen auf der Oberseite mit weichem Frottee besetzt. Für die Brille kann die Kunstleder-Verstärkung zwischen Daumen und Zeigefinger genutzt werden. Der Handschuh fällt normal aus und ist am Handgelenk etwas länger geschnitten. Danke des Stretch-Obermaterials bietet der „Trigger“ viel Komfort und sitzt bequem.

Unverbindliche Preisempfehlung: 39,90 € | Größen: XS,  S, M, L, XL | Material: 68% Polyester, 18% Neopren, 6% Baumwolle, 5% Nylon, 2% PU, 1% Kevlar| Farben: Red, Sulphur, Black

 

Raceface – „Ruxton Shorts“

Die „Ruxton“ Short ist aus besonders haltbarem und robustem 600D Cordura gefertigt. Voll auf Durchzug: Dank Mesh-Einsätzen auf den Oberschenkeln und einer Perforierung, die sich fast über die gesamte Hose zieht, kommt es nicht zum Hitzestau, sondern alles ist stets gut belüftet. Für eine große Bewegungsfreiheit ist die Hose mit Stretch-Einsätzen versehen. Für die Liftkarte und wichtige Utensilien ist am linken Bein eine Seitentasche angebracht. Die Hose fällt eher klein aus und ist zudem noch körpernah geschnitten, um nicht irgendwo hängen zu bleiben – im Zweifel also lieber zur Nummer größer greifen. Damit die Knieschoner nicht die Short aufreiben, ist der Kniebereich der „Ruxton“ mit einem extra Stoff ausgekleidet.

Unverbindliche Preisempfehlung: 119,90 € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 100% Polyester (600D Cordura) | Farben: Flame/ Black, Black/ Sulphur

www.raceface.com

www.bikeaction.de

 

 

Specialized – „Demo Pro Long Sleeve Jersey“

Das „Demo Pro Jersey“ fällt normal aus und ist locker geschnitten, so dass auch ein Rückenprotektor darunter Platz findet.
Der Stoff liegt angenehm auf der Haut auf und trocknet sehr schnell. Für eine gute Belüftung sorgt die grobmaschige Rückseite des Trikots. Clever: An der Seite versteckt sich eine kleine Tasche für die Liftkarte. Neben den regulären Farben gibt es die „Demo Pro“-Bekleidung auch in zwei „Troy Brosnan LTD Collections“: „Black/ Red Stripe“ und „Monster Green/ Camo“. Wie zu erahnen ist die Kollektion leider streng limitiert. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es zusammen nur jeweils 20 Sets.

Unverbindliche Preisempfehlung: 69,90 € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 100% Polyester (Vorderseite), 75% Polyester, 25% Elasthan (Rücken) | Farben: Monster Green/ Grey, Black, Red/ Black, Monster Green/ Camo – Troy Brosnan Collection, Black/ Red Stripe – Troy Brosnan Collection

 

Specialized – „LoDown“

Die „LoDown“-Handschuhe sind leicht und luftig, die Innenhandfläche ist sogar komplett perforiert. Daumen, Zeige- und Mittelfinger sind mit griffigen Silikon-Streifen besetzt, so hat man auch bei Nässe guten Grip an Schalt- und Bremshebel. Als hervorragender „Abwischer“ eignet sich der Kunstlederbesatz auf dem Daumen. Die Handfläche am Lenker ist nahtlos und leicht vorgeformt – das sorgt für einen tollen Halt ohne Druckstellen. Die Größe fällt normal aus und der Handschuh sitzt dank gutem Schnitt und Stretch-Material sehr angenehm. Geschlossen wird der „LoDown“ über einen Klettsverschluss am Handgelenk.

Unverbindliche Preisempfehlung: 31,90 € | Größen: S, M, L, XL, XXL | Material: 60% Nylon, 40% PU (Innenhand) 92% Nylon, 8% Spandex (Oberseite) | Farben: Black, Navy/ Hyper Green, Team Red/ White

 

Specialized – „Demo Pro Short“

Die „Demo Pro Short“ fällt am Bund locker eine Nummer kleiner aus und ist an den Beinen eher weiter geschnitten. Also lieber mindestens eine Nummer größer wählen und die Bundweite über die Klettstraps anpassen. Das Material ist recht dünn, aber robust und sehr flexibel. Durch den enorm hohen Stretch-Anteil und extra Einsatz über dem Po, trägt sich die Hose äußerst angenehm und schränkt niemals ein. Der Mesh-Einsatz im Schritt sorgt für eine sehr gute Belüftung, aber die Short trocknet auch recht schnell wieder. Die „Demo Pro Short“ verfügt außerdem über zwei vollwertige Hosentaschen.

Unverbindliche Preisempfehlung: 79,90 € | Größen: 30, 32, 34, 36, 38, 40, 42 | Material: 89% Nylon, 11% Spandex | Farben: Black, Monster Green, Red/ Black

www.specialized.com

 

 

 

TSG – „Rush“

Das „Rush“ fällt normal aus und ist etwas weiter geschnitten, so dass noch Protektoren darunter Platz finden. Der eher dicke Stoff liegt angenehm auf der Haut auf, unter den Armen hat TSG einen dünneren Mesh-Stoff verwendet. Dadurch kommt eine angenehme Belüftung zustande. Pfiffig: Im Ärmel findet man eine kleine Tasche für die Liftkarte und unter dem Trikot versteckt sich ein weiches Brillenputztuch, um die Goggle sauber zu halten. Ein schönes Jersey mit netten Details. Farblich passend zur gesamten TSG-Kollektion. Das Trikot ist schnell trocknend und atmungsaktiv.

Unverbindliche Preisempfehlung: 54,95 € | Größen: S, M, L, XL | Material: 100% Polyester | Farben: black-red

 

TSG – „Impulse“

Die „Impulse“ Short ist aus robustem D600 Oxford – aus diesem dicken Stoff werden unter anderem auch Zelt-Plane gemacht. Damit der Fahrer in der Hose beweglich bleibt, sind im Schritt und über dem Steiß Stretch-Einsätze angebracht.

Die Shorts fällt in der Größe etwas kleiner aus und ist sportlich körpernah geschnitten. Wer zwischen zwei Größen steht, sollte besser zu einer Nummer größer greifen. Über zwei Klett-Straps an der Hüfte lässt sich die Bundweite regulieren. Für Liftticket oder wichtige Utensilien ist auf dem rechten Bein eine Seitentasche angebracht.

Unverbindliche Preisempfehlung: 59,95 € | Größen: S, M, L, XL | Material: 100% Polyester (D600 Oxford mit Beschichtung) | Farben: black-grey

 

 

TSG – „Hunter“

Der luftige „Hunter“-Glove ist auch einen weichen 4-Wege-Stretch Material gefertigt. Das sorgt für Tragekomfort und eine gute Belüftung. Die Handinnenfläche ist im Griff-Bereich aus einem Stück Synthetik-Leder und bietet guten Grip. Die Bremsfinger sind mit Silikon bedruckt, um bei jedem Wetter sicheren Halt zu gewähren. Zum Brille-, Nase- oder Schweißabwischen ist der Daumenrücken mit weichem Frottee besetzt. TSG konnte wegen des hohen Stretch-Anteils beim „Hunter“ auf den herkömmlichen Klettverschluss verzichten. Der Handschuh fällt etwas größer aus, im Zweifel lieber eine Nummer kleiner wählen.

Unverbindliche Preisempfehlung: 29,95 € | Größen: S, M, L, XL | Material: 100% Polyester | Farben: blue-grey , black

www.ridetsg.com

 

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Verlosung: Coros Vertix 2 – High End Uhr für Mountainbiker

Coros präsentiert mit der Vertix 2 eine Abenteuer Uhr für Sportler mit vielen interessanten Features, toller Kartennavigation und bis zu 60 Tage Akkulaufzeit. Diese High-End Uhr für 699 Euro könnt ihr bei uns gewinnen.

Die Kalifornier*innen von Coros produzieren seit 2016 Smart-Produkte für den Performance Sport Markt. 2018 präsentierten sie die erste Smart-Watch in ihrem Sortiment was von da an den Ton der Marke angeben sollte.

Mit der Coros Vertix 2 wurde das Top Modell des Herstellers präsentiert – ein schnellerer Prozessor, größerer Bildschirm, bis zu 60 Tage Akkulaufzeit, weltweiten Offline-Karten und vielen spannenden Features. Unsere Kollegen von Velomotion konnten das schicke Stück ausführlich unter die Lupe nehmen und haben sich auf dem Rennrad und dem Mountainbike von den Stärken und Schwächen der Vertix 2 überzeugen können.

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Den ausführlichen Test findet ihr hier: www.velomotion.de

Spannend für Mountainbiker: Das ein oder andere Modell auf dem Markt hat während einer Tour Probleme mit der automatischen Pause-Funktion. Die Vertix 2 regelt diese Funktion sehr gut. Wenige Sekunden nach dem Anhalten pausiert sie das Tracking und beginnt wieder sobald ihr eure Tour fortsetzt. Selbst bei einem Sturz geht das System in den Pause Modus.

Verlsoung: Coros Vertix 2

Wie könnt ihr die Uhr gewinnen? Beantwortet einfach die folgende Frage, gebt eure Email-Adresse an und los gehts. Wir wünschen euch viel Erfolg.

Rechtliches: Wir benachrichtigen den Gewinner via E-Mail. Es werden keine Daten in irgendeiner Art weitergegeben. Sämtliche Teilnehmerdaten werden nach Auslaufen der Verlosung gelöscht. Teilnehmen darf jeder, der 18 Jahre und älter ist. Mitglieder der Redaktion sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 10. August 2022 23:59 Uhr. Wenn du Fragen hast, dann sende uns einfach eine E-Mail.

Coros Vertix
Auf der Jagd noch neuen persönlichen Bestzeiten: Photo by: Paul Kopp

www.coros.com

UCI Downhill World Cup Snowshoe – Alles was ihr wissen müsst

Der UCI Downhill World Cup geht in die nächste Runde. Ende Juli zeiht es die Racer zurück nach Snowshoe in den Vereinigten Staaten. Die Strecke mit den flachen und verblockten Steingärten hatte in den letzten Jahren für extrem spannenden Rennen gesorgt. Alle Infos zum Rennen gibt es hier.

Kaum ein Saison-Finale war so spannend wie das letzten Rennen 2022 in Snowshoe. Camille Balanche und Myriam Nicole dominierten die ganze Saison und kämpften um den Sieg im Gesamtklassement. Nachdem Nicole im Rennen stürzte und Höll mit einem sauberen Run überzeugen konnte, konnte sich die junge Österreicherin in ihrer ersten Elite Saison den Sieg des Gesamtklassements sichern.

Auch bei den Herren war es spannend. Loic Bruni war zurück und konnte sich auf der anspruchsvollen Strecke durchsetzen.

2022 findet nur ein Rennen auf der Strecke statt. Die Fahrer werden am Samstag an den Start gehen. Kann Vali Höll ihren Erfolg auf der Strecke in West Virginia fortführen, schafft Finn Iles seinen ersten Sieg in der Elite oder ist Amaury zurück?

UCI World Cup Snowshoe

Der aktuelle Stand des Gesamtklassements

Camille Balanche und Myriam Nicole scheinen in dieser Saison unschlagbar. Wenn Nicole nicht stürzt, ist sie auf den Strecken fast unschlagbar. Vali Höll hatte einen harten Start in die Saison und hatte mit Stürzen im Rennen zu kämpfen. In Andorra konnte sie jedoch mit einem sauberen Rennlauf glänzen und sich ihren ersten Sieg der Saison sichern.

DH Elite Women Top 5:

  1. Camille Balanche (SUI) 1085 Punkte
  2. Myriam Nicole (FRA) 905 Punkte
  3. Valentina Höll (AUT) 811 Punkte
  4. Eleonora Farina (ITA) 675 Punkte
  5. Monika Hrastnik (SLO) 583 Punkte

Bei den Herren dominiert Amaury Pierron das Feld. Der Franzose ist nach einer Verletzungspause zurück auf dem Podium und lässt sich die Gesamtführung nicht abnehmen. Der junge Kanadier Finn Iles zeigt sich 2022 extrem stark und konnte sich bei mehreren Rennen einen Platz auf dem Podium sichern.

DH Elite Men Top 5:

  1. Amaury Pierron (FRA) 930 Punkte
  2. Finn Iles (CAN) 666 Punkte
  3. Loris Vergier (FRA) 655 Punkte
  4. Matt Walker (GBR) 564 Punkte
  5. Danny Hart (GBR) 515 Punkte

UCI World Cup Snowshoe

Den Live Stream findet ihr wie immer auf www.redbull.com

TEST: Giant Trance Advanced Pro 1 – Mini Enduro mit tollen Features

„Shredde hart und schnell mit diesem lebendigen 29er.“ – So bewirbt Giant das Carbon Mtb mit 130mm Federweg an der Front, 120mm am Heck, Fox Live Valve und einer abfahrtsorientierten Trail-Bike Geometrie. Wir hatten das Trance im Test und erzählen euch hier, was uns gefallen und gestört hat. 

Giant gehört zu den größten und bekanntesten Zweiradherstellern der Welt. Das Taiwanesische Unternehmen produziert seit Anfang der siebziger Jahre Fahrräder aller Art. Im Downhill World Cup kann Remi Thirion Erfolge auf den neusten Prototypen feiern, Freerider Reece Wallace macht die größten Sprünge der Welt auf dem Glory unsicher und das Giant Offroad Team fährt Top 20 Ergebnisse in der Enduro World Series ein.

Mit dem Trance Advanced Pro präsentiert der Industrie Gigant ein Trail-Bike mit 130mm Federweg an der Front, einer modernen Geometrie, spannenden Features und dem Fox Live Valve System. Obendrauf kommt eine fast saubere Optik und tolle Komponenten.

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Wir haben das Giant mir in den Vinschgau genommen und dort die verblockten und schnellen Trails unsicher gemacht. Neben einer Menge Spaß, kamen aber auch gemischte Gefühle auf.

Giant Trance Advanced
Trails, Trails, Trails. Der Vinschgau ist ein Paradies im Frühjahr und Sommer.

Optik und Features

Mit dem Trance präsentiert Giant ein optisch sehr ansprechendes Trail-Bike. Der saubere Rahmen ist mit nur wenigen Decals versehen und besticht durch einen klassischen Aufbau, der sehr ästhetisch wirkt. Das Monocoque-Front-Dreieck ist übrigens aus Giants hochwertigstem Carbon-Verfahren gefertigt und erhält somit den Namen Advanced.

Der Rahmen ist Schwarz lackiert und abhängig von der Ausstattungsvariante in unterschiedlichen Farbgebungen erhältlich.

Wer sich an vielen Leitungen und Kabel stört, dürfte beim Trance Advanced so seine Probleme haben. Aufgrund des verbauten Fox Live Valves Systems sind zusätzliche Kabel an der Gabel, Dämpfer und Oberrohr verbaut die das Fahrwerk steuern. Bei einem so schicken Bike, hätten wir uns zumindest über etwas mehr Integration gefreut.

Bei anderen Herstellern ist der sogenannte Kofferraum im Unterrohr schon länger im Sortiment – Giant bietet diesen nun auch an. Mit Hilfe eines einfachen, aber toll funktionierenden Verschlusses könnt ihr hier auf einen Stauraum zugreifen in dem ihr Tools, Schläuche oder Snacks verstauen könnt ohne diese in einem Rucksack mit euch führen zu müssen. Uns gefällt das sehr gut.

Giant Trance

Die Geometrie – 130mm Trail-Bike

Ein 130mm Mountainbike soll natürlich nicht nur im Downhill glänzen sondern auch gut den Berg hinaufklettern. Dementsprechend muss die Geometrie auch stimmig sein. Auf dem Papier passt das auch ganz gut. Der Reach in der uns zur Verfügung gestellten Rahmengröße L liegt bei 472 – 480mm und wird im Front-Dreieck mit einem Lenkwinkel von um die 66° und einem recht tief wirkenden Stack von 628mm kombiniert. Letzteres bietet einem zwar viel Kontrolle im technischen Gelände, zieht einen aber recht weit über die Front in steilen Passagen.

Der Sitzwinkel ist modern steil und liegt bei ca 77°. Somit sollte im Uphill ordentlich Druck in die Pedale gelangen.

Die Geometrie könnt ihr übrigens mit Hilfe des Flip-Chips an euren bevorzugten Einsatzbereich anpassen. Neben dem uns zur Verfügung gestellten Trance Advanced in L gibt es noch drei weitere Rahmen in S, M und XL.

Giant Trance Advanced

Natürlich setzt Giant auch beim Trance auf den beliebten Maestro Hinterbau. Bei diesem erzeugen strategisch positionierte Drehpunkte und zwei Anlenkungen einen einzigen schwimmenden Drehpunkt für ein aktives und effizientes Ansprechverhalten das uns in den letzten Jahren des Öfteren überzeugt hat und an keinem Bike des Industrie-Riesen fehlen darf.

Giant Trance

Komponenten und Ausstattung – moderne Spielereien 

Das uns zur Verfügung gestellte Giant Trance Advanced Pro 1 ist für 6.799 Euro erhältlich. Der Taiwanesische Hersteller bietet das Trail-Bike aber in vielen weiteren Varianten an. Den Einstieg in das Trance Carbon Sortiment macht das Advance Pro 2 mit Fox 34 Float Rhythm, Shimano SLX Komponenten und Deore Bremsen für 4.999 Euro.

Das Top Modell kommt mit Fox Factory Fahrwerk, Sram XX Eagle AXS Komponenten, Shimano XTR Bremsen, Zipp 3Zero MOTO Carbon Felgen und einer fantastischen Optik für 11.999 Euro.

Das Herzstück des Giant Trance Advanced Pro 1 ist das Fox Live Valve Fahrwerk. Dieses System passt sich mit Hilfe von Sensoren automatisch an die Begebenheiten des Untergrunds an und stellt das Fahrwerk je nach Situation ein. Geht es in den Uphill, regelt das Live Valve das Fahrwerk wie ein Lock und verhindert somit Kraftverlust beim Pedalieren durch Wippen der Federelemente. Fahrt ihr in den Trail öffnen die Sensoren das System und bieten euch die volle Performance der Fox Performance Elite Komponenten.

Die Fox 34 Performance Elite Gabel und der Float X Performance Elite Dämpfer lassen ansonsten keine Wünsche offen und bietet alles was man sich von einem 130/120mm Fahrwerk wünschen kann.

Geschaltet wird mit der Shimano 12-Fach Deore XT Gruppe. Diese bietet eine große Bandbreite für jeden Uphill und ordentlich Power auf den Trails. Passend dazu gibt es XT Bremsen mit 180mm Scheiben an der Front und am Heck.

Bei den Reifen setzt Giant auf eine gute Kombination aus Grip und geringem Rollwiderstand. An der Front rollt das Trance auf einem Maxxis Minion DHF 3C MaxxTerra, mit EXO Karkasse und am Heck auf dem Aggressor Dual Compound ebenfalls mit EXO Karkasse. Beide von Werk aus Tubeless Ready.

Ein Highlight ist die Sattelstütze. Wir haben uns schon so oft über zu kurz Stützen beschwert. Mit Hilfe der TranzX Vario können wir den Hub der Stütze anpassen. Bei der Rahmengröße L lässt sich dieser von 170-200mm verstellen. Dadurch können wir bei der Abfahrt den Sattel schön weit nach unten packen was uns mehr Beinfreiheit im ruppigen Gelände bietet. Sehr schön Giant!

Giant Trance

TEST: Das Giant Trance Advance Pro 1 auf dem Trail

Wir waren mit dem Giant Trance nicht nur auf unseren Home Trails im Bayrischen Wald unterwegs, sondern auch auf den fantastischen Strecken im Vinschgau. Dort gibt es neben flowigen Passagen auch einige ruppige Alpin-Strecken die dem 130/120mm Fahrwerk einiges abverlangen.

Wir sind davon ausgegangen, dass das Trance Advanced Pro im Uphill auf ganze Linie glänzt. Zwar ist es kein schlechter Kletterer, jedoch gibt es einige Bikes in der Kategorie die diesen Job besser machen. Der Maestro Hinterbau wippt zwar auch bei schwerem Wiegetritt nicht und das Live Valve regelt das Fahrwerk, jedoch kommt unteranderem die Bereifung bei losem und steilen Untergrund an die Grenzen des Grips.

Sobald es bergab geht, entfaltet das Giant Trance Advance Pro 1 sein eigentliches Potential. Das 130/120mm Trail-Bike bietet auch auf schnellen und ruppigen Abfahrten ordentlich Stabilität, verlangt aber eine saubere Linienwahl. Unsere Testfahrer waren schnell von dem wendigen und präzisen Handling begeistert und kamen mit einem Strahlen von den Trails zurück – Ein Mini Enduro, das sich leicht in die Luft befördern lässt.

Zwar macht das Trance auch etwas gemütlicheren Fahrern Spaß machen, das eigentliche Potential entfaltet sich jedoch erst bei höheren Geschwindigkeiten im Gelände.

Obendrauf haben uns einige der Details gefallen. Die im Hub verstellbare Sattelstütze und der Kofferraum im Unterrohr sollten an keinem Mountainbike mehr fehlen.

Das Fox Live Valve System ist zwar ein cooles Gimmick und regelt das Fahrwerk intuitiv, wirkt aber aufgrund des Kabelmanagements etwas altbacken. Wer regelmäßig fährt kann sein Fahrwerk auch ganz einfach mit einem Handgriff am Dämpfer locken und das Geld für die Live Valve sparen. Wenn wir schon beim Thema Geld sind – Für 6.799 Euro bekommt man hier ein absolut faires Paket. Die Performance spricht für sich selbst, obendrauf gibts ein Fox Performance Elite Fahrwerk mit Live Valve, Carbon Rahmen und tolle Komponenten. Bei anderen Marken würde man für diese Kombination wesentlich mehr Geld bezahlen.

Fazit: Ballern für aktive Fahrer

Das Giant Trance Advanced Pro ist ein Trail-Bike das vor allem im Downhill seine Stärken hat. Zwar verlangt das Trance einen aktiven Fahrstil und eine gekonnte Linienwahl zaubert einem aber bei schnellen Abfahrten ein Grinsen ins Gesicht und bereitet aufgrund des leichten Designs viel Spaß auf flowigen Sektionen und in der Luft.

Giant Trance Advanced

Mehr Infos findet ihr unter: www.giant-bicycles.com

Must Watch: Brandon Semenuk x Kade Edwards – Parallel II

Es braucht eine flowige Line außerhalb von Kamloops und zwei der stylischsten Athleten der Szene und man bekommt ein fantastisches Edit das ihr sehen müsst! Brandon Semenuk und Kade Edwards zeigen in Parallel II das sie nicht ohne Grund zu den besten der Welt gehören. 

Two riders, two interconnected tracks, and a second take on a timeless idea—welcome to Parallel II. Brandon Semenuk and Kade Edwards converge on a new course built outside of Kamloops, BC to deliver proximity riding and filming like never seen before.

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TEST: Bulls Duro 29 – Spaßiges Trail-Hardtail mit stimmiger Geometrie

Bulls präsentiert mit dem Duro 29 ein robustes Trail-Hardtail mit 130mm Federweg, einer potenten Geometrie mit kurzen Kettenstreben und einer cleanen Optik. Wir waren mit dem Duro im Vinschgau und auf unseren Hometrails unterwegs und konnten viel positives, aber auch die ein oder andere Schwachstelle finden. 

Als wir das Duro zum ersten mal zu Gesicht bekommen haben, ist uns direkt das moderne und nach Spaß aussehende Design ausgefallen. Wir hatten in den letzten Jahren immer wieder Mountainbikes der deutschen Marke in den Händen. Trotzdem oder gerade deswegen fanden wir das frische Design des Hardtails überraschend.

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir das Bulls Duro mit auf unseren Trip in den Vinschgau nehmen konnten und es dort auf den vielseitigen Trails fahren durften. Dort gibt es neben den bekannten Trails wie den Holy Hansen und den Tschilli Trail auch etwas flowigere Strecken wie den Propain- und den Sunny Benny-Trail. Letztere waren für das Duro perfekt geeignet.

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Bulls Duro 29

Optik und Features

Optisch sieht das Bulls Duro sehr clean und modern aus. Der Alu-Rahmen, die Vario-Sattelstütze und die Schwalbe Reifen mit brauner Wand machen direkt Bock auf Trail-Action. Auf dem weißen Rahmen befindet sich das schwarze Bulls Logo und einige kleinere Decals.

Bulls Duro 29

Leitungen und Züge sind im Rahmen verlegt und tragen zur sauberen Optik bei. Am Vorbau ist ein Clip-System angebracht in das die Leitungen von Bremse und Schaltung eingehakt werden können. Technisch sehr sinnvoll! Optisch ist dieses System definitiv Geschmacksache und sorgte bei unseren Testern für geteilte Meinungen.

Geometrie

Für ein Hardtail aus dem Hause Bulls ist das Duro sehr modern. In der Rahmengröße 43 haben wir einen Reach von 490mm (Bei einem Fully wäre das sehr lang, Hardtails fühlen sich eher kürzer an) , einen Lenkwinkel von 66°, einen Sitzwinkel von 76° und eine erstaunlich kurze Kettenstrebe von 420mm. Auf dem Papier sollte das Duro somit ziemlich viel Spaß auf flowigen Strecken machen und mit einem wendigen Fahrverhalten glänzen können.

Bulls Duro 29

Komponenten und Ausstattung

Um ehrlich zu sein ist das Duro nicht ganz günstig. Für 1.899 Euro bekommt man einen Aluminium Rahmen mit innenverlegten Zügen und einer modernen Geometrie. Aber passen die Komponenten auch zum Gesamtkonzept und Preis?

Bei der Gabel setzt der deutsche Hersteller auf die Rockshox Pike Select RC mit 130mm Federweg. Bei dieser Variante lässt sich die Low-Speed-Druckstufe und die Zugstufe einstellen. Das Ansprechverhalten ist durchaus zufriedenstellend.

Die 12-Fach Schaltgruppe stammt vom Komponenten Giganten Shimano. Mit einer Übersetzung von 10-51 Zähnen bei der Deore Kassette und einem 32 Zahn Kettenblatt an der Front kommt man fast jeden Anstieg angenehm hinauf. Schön zu sehen ist, dass hier von Werk aus ein Chainguide verbaut wurde.

Gebremst wird ebenfalls mit Produkten des japanischen Herstellers. Die hydraulische MT420 Scheibenbremse wirkt jedoch aufgrund ihrer weniger ergonomischen Zwei-Finger-Hebel an dem Duro fehlplatziert. Bei einem so abfahrtsorientierten Trail-Hardtail hätten wir uns eine potentere und zum Einsatzbereich passendere Alternative gewünscht.

Die Limotec Alpha 1 Variostütze verfügt in der Rahmengröße L über einen 170 mm Hub der durchaus zum Rad passt. Ein bisschen negativ ist uns der Bulls Sportive Ergo Sattel aufgefallen. Dieser erinnert mit seinem breiten Aufbau eher an den Sattel eines City Rads und passt nicht wirklich zu einem Trail-Hardtail, dass im Gelände pedaliert wird. Man kommt einfach schwerer hinter den Sattel und wieder nach vorne.

Die Schwalbe Nobby Nic Evo Super Ground Reifen, die ihren Einsatzbereich im XC, Allmountain und Trail haben, passen gut zum Duro. Auch auf den staubigen und lockeren Trails im Vinschgau hatten wir auf diesen Gummis ordentlich Grip. Bergauf rollen diese auch etwas angenehmer als Enduro Reifen.

Bulls bietet das Duro 29 in nur einer Variante an. Da der Rahmen aber so viel Potential bietet würden wir uns über ein Framset freuen – denn viele von uns nutzen Hardtails als Bastelprojekt und verbauen dort Komponenten die wir noch in unseren Werkstätten haben. Der Bulls Duro 29 Rahmen wäre für solche Projekte eine ausgezeichnete Grundlage.

Vinschgau

Test: Das Bulls Duro 29 auf den Trails

Wer zum Trail-Einstieg will, muss erst einmal den Aufstieg bewältigen. Den meistert das Bulls dank seines steilen Sitzwinkels und den gut rollenden Reifen mit Bravour. Auch der Stack von 642mm sorgt für eine aufrechte Position was sich vor allem bei längeren Touren bemerkbar macht.

Wir würden nur den Sattel gegen eine etwas sportlichere Mountainbike-Variante tauschen, da die breite Sitzfläche auf Dauer nicht optimal für sportive Fahrer ist..

Bulls Duro 29

Sobald es auf den Trails bergab geht, wird klar, dass Bulls mit dem Duro ein potentes Trail-Hardtail geschaffen hat. Die Geometrie lädt zum schnellen Fahren ein und überzeugt vor allem auf etwas flowigeren Passagen mit gebauten Kurven und Pumps.

Aber auch in ruppigen und technischen Sektion macht das Duro eine tolle Figur. Zwar ist man dort etwas langsamer unterwegs, dank der kurzen Kettenstrebe und der Tretlagerhöhe lässt sich das Hinterrad jedoch leicht umsetzen und das Duro über Felsen und Wurzeln manövrieren.

Auch die Rockshox Pike Federgabel macht mit ihren 130mm Federweg einen tollen Job und bietet Sicherheit wenn eine Linie mal nicht mit ganz so viel Bedacht gewählt wurde.

Bulls Duro 29

Fazit: spaßiges Trail-Hardtail 

Das Bulls Duro 29 ist ein tolles Trail-Hardtail das mit einer modernen Geometrie im Gelände glänzt und optisch sehr schön dasteht. Wir hatten auf flowigen aber auch technischen Trails eine Menge Spaß und haben das weiße Alu-Bike dank seines verspielten Fahrverhaltens lieb gewonnen. Nur mit der Wahl der Komponenten waren wir nicht ganz zufrieden. Wir hätten uns zum Beispiel eine zum Einsatzbereich passende Bremse gewünscht – das hätte das Gesamtpaket abgerundet.

Weitere Infos findet ihr unter: www.bulls.de

 

Keep it Reel – Mitmachen und gewinnen bei der #bestbikereel-Challenge 

„Keep it Reel“ – lautet das Motto in Serfaus-Fiss-Ladis, wenn ab Juli 2022 die #bestbikereel-Challenge in die zweite Saison startet. Du und dein Buddy planen einen Besuch im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis oder auf den umliegenden Singletrails? Dann heißt es Smartphone oder GoPro ins Gepäck und jede Menge Content produzieren. Im Anschluss dein Highlight-Reel zusammenstellen, auf Insta laden, entsprechend vertaggen und schon sicherst du dir die Chance auf den Hauptgewinn – einen Kurzurlaub in der Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis! Wie dieser Traum vom Bike-Urlaub aussehen könnte, hat Filmer Marius Prell schonmal in Szene gesetzt:

Nach der erfolgreichen #bestbikereel-Challenge des letzten Jahres, mit über 120 kurzweiligen sowie rasanten Reel-Einreichungen, freut sich die Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis auch dieses Jahr wieder über jede Menge Insta-Gold und Banger-Edits aus der Mountainbike-Community. Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis bietet dir dabei eine abwechslungsreiche Spielwiese: Ob du auf der „Strada del Sole“ auf Airtime gehst, die North-Shore-Elemente oder den Hütten-Drop des „Hill Bill“ in Angriff nimmst oder einfach die Downhillstrecke shreddest – Möglichkeiten für gute Shots gibt es in Hülle und Fülle. Und natürlich kannst du auch klassische Singletrail-Action und das traumhafte Bergpanorama in Reels verarbeiten.

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Auch Marius Prell ist begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten in Serfaus-Fiss-Ladis, sowohl vor als auch hinter der Kamera: „Ich nehme ja meist die Perspektive hinter der Kamera ein und dafür findet man hier in Serfaus-Fiss-Ladis echt super viele abwechslungsreiche Plätze, um coolen Content zu produzieren. Das kann gleich unten der Landing Bag sein, ein fetter Wallride aber auch ein großer Drop oder die Singletrails hoch oben. Wenn man sich kurz Zeit nimmt, kann man dann meist recht fix noch einen neuen Blickwinkel entdecken, der den Unterschied zwischen einem guten und sehr guten Reel ausmacht. Auf dem Bike bin ich dann selbst eher noch Einsteiger, aber auch für mein Level finde ich hier zahlreiche passende Trails, die viel Spaß bringen.“

So kannst du mitmachen

Um an der Challenge teilzunehmen, poste einfach dein #bestbikereel auf Instagram, egal, ob dieses im Bikepark oder auf den Singletrails in Serfaus-Fiss-Ladis entstanden ist. Verwende dabei die Hashtags #bestbikereel und #serfausfissladis2022 und markiere den IG-Account @bikeparkserfausfissladis – schon bist du dabei.

Bei den Videobeiträgen geht es nicht ausschließlich um die krassesten Bike-Skills, sondern um das Gesamtpaket aus Action und Kreativität. Mitmachen kann jede(r) und für Inspiration und Tipps kannst du dir diesen kurzen Film von Fabio Wibmer’s Haus und Hof Filmer Marius Prell ansehen: https://youtu.be/H7V5mRLNQgY

Die Challenge läuft bis zum Ende der Sommersaison am 16. Oktober 2022. Um deine Chance zu erhöhen einen Preis abzusahnen, kannst du während dieser Zeit selbstverständlich auch mehrere Reels posten. Und solltest du es dieses Jahr aus unerklärlichen Gründen nicht nach Serfaus-Fiss-Ladis schaffen, dann kannst du auch gerne Throwbacks aus den letzten Jahren teilen.

Eine Jury, bestehend aus Bike-Filmer Marius Prell, Vertretern des Tourismusverbandes Serfaus-Fiss-Ladis und des Bikeparks Serfaus-Fiss-Ladis, wählt am Ende der Saison die glücklichen Gewinner aus.

Bikepark-Manager Christian Zangerl freut sich auch dieses Jahr wieder auf zahlreiche Einreichungen: „Ich freue mich schon jetzt auf die neuen Reels, weil ich echt mega beeindruckt war, wie viele hochkarätige Teilnehmer und vor allem auch Teilnehmerinnen wir in der letzten Saison hatten. Die Qualität der Reels und auch das fahrerische Niveau waren echt top! Auch dieses Jahr verlosen wir wieder zwei Übernachtungen für zwei Personen inklusive Tickets und ich wünsche allen, die mitmachen wollen – viel Spaß und Erfolg.“

Das gibt es zu gewinnen

Der Hauptgewinn beinhaltet zwei Übernachtungen mit Frühstück inklusive 2-Tages-All-Mountain-Bike-Tickets für zwei Personen für die Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis in der Sommersaison 2023.

Zudem können noch vier weitere Gewinne abgestaubt werden, zum Beispiel Reifen, Caps, Shirts, Jerseys und mehr.

Weitere Infos sowie die Teilnahmebedingungen findest du hier: www.bike-sfl.at/de/service/bike-challenge

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at. Details zur Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis sind zu finden unter www.serfaus-fiss-ladis.at.

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