Test: Bollé „The One“ – Der eierlegende Wollmilchhelm?

Wir waren bei Bollé in Paris, um den „The One“ unter die Lupe zu nehmen und zu testen. Wie der Name und die Überschrift erahnen lässt, ist der Helm nicht bloß ein Helm, sondern mit sehr vielen interessanten Features ausgestattet.

Jeder Helm enthält einen QR-Code, der auf den Helm aufgeklebt werden kann. Unter diesem Code, kann der Fahrer Sicherheits-Informationen in Form einer Sprachnachricht hinterlassen. Die dann den Ersthelfer beispielsweise über Blutgruppe, Adresse, Allergien oder Unverträglichkeiten von Medikamenten informieren. Ein weiterer Sicherheitsaspekt am „The One“ ist die Möglichkeit an der Rückseite des Helms die mitgelieferte LED-Rückleuchte anzubringen. Nicht nur für die Stadtfahrt wichtig, sondern auch beim Nightride, oder wenn es nach dem Biken im Biergarten etwas länger geworden ist.

Der Mountainbiker trägt gerne Helme mit Visier. Kein Problem, gehört zum Lieferumfang und kann in wenigen Sekunden angesteckt werden.

Die Sonnenbrille rutscht von der Nase, oder ist gerade nicht in Gebrauch, sucht man oft man dem richtigen Platz. Meist irgendwo in den Helm gesteckt, an den Kragen, oder extra anhalten und in den Rucksack damit. Am „The One“ lässt sich die Brille bequem und sicher in der Helmfront parken.

Der Helm bietet 31 Belüftungsöffnungen, die für eine angenehme Kühlung sorgen. Durch die sogenannten „Aero Shells“ können die Luftschlitze abgedeckt werden, so bleibt auch bei der Regenfahrt der Kopf trocken, oder kühlt nicht aus, wenn die Temperaturen sinken. Da die „Aero Shells“ nur bei der „Road Premium“-Variante enthalten sind, liegt der Fokus hier natürlich mehr auf der Aerodynamik der Zeitfahrer, als auf dem Wetter.

Wird es Winter und richtig kalt, hat auch hier Bollé das passende Gadget im Lieferumfang: Eine Art gepolsterte Mütze, welche direkt in den Helm geklettet wird. Das erspart die kleine Mütze für unter den Helm und sorgt ebenso für warme Ohren. Da das „All Seasons Lining“ die normale Polster im Helm ersetzt, passt der Helm nach wie vor optimal und kann nicht verrutschen.

Die Passform des „The One“ hat uns sehr gut gefallen. Über das „Click-To-Fit“-System kann der Helm über einen Dreh-Verschluss noch genau an den Kopf angepasst werden und bietet so einen sehr hohen Tragekomfort. Schnell haben wir vergessen, dass wir überhaupt einen Helm aufhaben, denn neben der Bequemlichkeit ist der Helm auch sehr leicht, besonders die „Road Premium“-Variante mit Carbon-Schale. Im Vergleich zu den gängigen Endurohelmen auf dem Markt, ist beim „The One“ die Schale an den Seiten und am Hinterkopf nicht so weit herunter gezogen.

Neben der „Road Premium“-Version, gibt es noch eine „Road Standard“ und „Mountain Bike“-Edition. Der Unterschied zur Premium liegt in der Carbon-Schale, den „Aero-Shells“ und im Design. Die umfangreiche Ausstattung gehört bei allen Helmen zum Lieferumfang. Alle „The One“-Modelle sollen bereits ab Januar 2016 erhältlich sein. Die „Road Standard“ und die „Mountain Bike“-Version wird 119,99 Euro kosten und für die „Road Premium“-Variante mit Carbon-Schale werden 149,99 Euro fällig.

Fazit: Der „The One“ bietet einen hohen Tragekomfort und überzeugt durch seine vielen Gadgets. Durch das große Zubehör und die Transformationsmöglichkeiten ist der Helm sehr vielseitig einsetzbar.

 

Pro: Preis, Funktionen, Zubehör, Tragekomfort, Vielseitigkeit

Contra: (Schalenform, gemessen an Endurohelmen)

 

www.bolle-europe.de

 

 

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Jackson’s Bike School – Mit diesen Tipps sind alle Trail-Fans bestens vorbereitet!

©Richard Bos

Die finale Episode von Jackson Goldstone‘s Bike School ist da!

Der junge Kanadier Jackson Goldstone teilte seine Tipps und Tricks rund um das Mountainbiken in sechs Episoden mit allen Mountainbike-Fans. Mit dem sechsten Kapitel wird die How-To-Reihe für dieses Jahr abgeschlossen. Dennoch kann jeder Shredder die spannende Reihe natürlich weiterhin auf YouTube verfolgen. In seiner vorerst letzten Episode zeigt der 15-Jährige was bei einem langen Trail-Ausflug unbedingt auf die Packliste gehört, damit einem unvergesslichen Tag nichts in die Quere kommt: 

©Richard Bos
©Richard Bos

Im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis gibt es neben Bikepark-Trails für jedes Level auch viele schöne und abwechslungsreiche Singletrails. Sowohl Trail-Einsteiger als auch Trail-Experten kommen auf ihre Kosten. Das breite Angebot unterschiedlicher Trails kannst du nach Herzenslust austesten und dabei deine Lieblingstrails für dich entdecken. Wie du dabei für einen längeren Trip perfekt ausgerüstet bist, zeigt dir der 15-jährige Jackson Goldstone in seiner 6. Episode.

Wer eine Folge von Jackson‘s Bike School noch einmal anschauen möchte oder sogar verpasst hat, kann hier direkt einschalten:

Schaltet auch bei Jackson‘s finaler Bike School Episode ein und holt euch die Tipps vom Profi: „Mit diesen Tipps sind alle Trail-Fans bestens vorbereitet.“

©Richard Bos
©Richard Bos

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

Custom-Bikes, Custom-Wear, wer Style möchte, designed selbst.

Jeder kennt es, die Suche nach dem perfekten Style. Egal ob beim Tuning des eigenen Bikes oder bei der Auswahl seiner Bikeklamotte. Was sich beim Biketuning schon seit längerem ohne Probleme wuppen lässt, war zumindest bei der farblichen Abstimmung der Kleidung bis jetzt nicht immer ganz einfach!

(1) Vorwort
(2) So designst Du deine Klamotten selbst
(3) Ein Päkchen aus Andorra – Die Klamotten sind da!
(4) Preis/Leistung

(1) Vorwort

Mittwoch, der 31.07.2019

Nachdem ich bei 30°C Raumtemperatur schon einen wirklich bescheidenen Schlaf genießen durfte, hielt sich meine Motivation aufzustehen (vollkommen zershredded von der Nacht) etwas in Grenzen. Um hier keinen falschen Eindruck zu vermitteln, sollte ich vielleicht hinzufügen, dass wir zu diesem Zeitpunkt keine funktionstüchtige Klimaanlage im Büro hatten, was das Ganze nicht besser macht – vor allem, wenn Du von der Nacht zerstört das Büro betrittst und das Gefühl erleidest, eine finnische Sauna vollbekleidet  zu betreten. Hört sich nicht nur ungeil an, ist es auch!

Nachdem ich mir den ersten Kaffee in meine GRAVITY-Tasse füllte, begann die tägliche Morgenroutine  eine Redaktions-Runde drehen, Updates einholen, ein bisschen rumwitzeln und anschließend die täglich neu eintrudelnden E-Mails abarbeiten. Auch das ist nicht immer spannend, kann aber Spaß machen, wenn Du etwas entdeckst, was dich sofort flasht. Und so war es auch. Denn ich bekam eine Anfrage von ÚNIC BIKEWEAR, ob wir nicht Bock hätten, einen 500,00€ Einkaufsgutschein für die im Shop selbst konfigurierbare Bike-Wear einzulösen. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass ich die Mail schneller beantwortete, als ich sie gelesen habe. Genauso kurz darauf erhielten wir unseren Promo-Code. Let´s go!

(2) So designst Du deine Klamotten selbst

Angekommen auf der Seite von ÚNIC fallen uns gleich 2 Dinge auf. Nicht so cool, die Seite ist nicht deutschsprachig verfügbar, dafür aber mit Englisch-Grundkenntnissen leicht zu verstehen. Sehr cool, Bestellungen über 100€ sind gänzlich nach Deutschland versandkostenfrei.

Da ich über genug kurzärmlige Jerseys und Hosen verfüge, habe ich mich dazu entschieden, ein gänzlich langes Outfit zu kreieren. Wichtig war mir hierbei, dass dieses gut zu meinem Dirtbike, Handschuhen, Helm und Goggles passt. Zudem wollte ich noch ein paar der Marken abdrucken, die uns gänzlich immer gut supporten, wenn es um Ersatzteile, Protektoren oder sonstige Anliegen geht, die für uns als Redakteure wichtig sind.

Sobald Ihr auf den Menüpunkt MEN geht, habt Ihr die Möglichkeit, komplette Outfits (Kits) auszuwählen.

Achtung: Alle Kits gibt es auch mit langen Hosen. Dies wird allerdings erst ersichtlich, wenn Ihr nach anschließender Auswahl mit den Mauszeiger über das Produktbild fahrt.

Wie Ihr im Bild schon leicht erkennen könnt, gibt es den abgerundeten, blauen Customize-Button. Sobald Ihr auf diesen klickt, könnt Ihr eurer Kreativität freien laufen lassen.

Bei unserem Test, haben wir uns für den FZ6 Kit entschieden. Bei jedem Kit gibt es andere Designmöglichkeiten, was die Anzahl der zuweisbaren Farben anbelangt. Wir empfehlen daher, schaut Euch die Kits genau an! Wenn Ihr also wie wir 4 Farben unterbringen wollt, entscheidet Euch auch für einen Kit mit 4 Farben. Die Farbwerte lassen sich  leider nicht speichern und per Einmal-Klick auf andere Outfits übertragen.

Um einen auf richtig dicke Hose zu machen, könnt Ihr neben euren Namen auch eine Landesflagge abbilden lassen, so dass einem Pro-Rider-Look nichts im Wege steht. Sobald noch ein paar Logos abgedruckt sind, lassen Euch die Leute in der Bikepark-Liftschlange mit hoher Sicherheit auch gerne mal den Vortritt. Hier solltet Ihr aber Vorsicht walten lassen. Erstens steckt Ihr Eure Erwartungshaltung gegenüber anderen Ridern sehr hoch und zweitens kann dies durchaus peinlich werden, wenn eure Trail-Perfomance, der einer Schnecke ähnelt oder Ihr auf Grund fehlender Fahrtechnik unbeholfen in den Boden einschlägt.

Daher ist es ebenso wichtig, nicht irgendwelche Trademark-Logos in den Konfigurator hochzuladen, ohne sich vorher eine Erlaubnis einzuholen! Wenn Ihr Trademarks abbilden möchtet, geht dies bei ÚNIC nur mit Zustimmung der jeweiligen Markeninhaber. Diese muss dann auch per Mail inklusive Eurer Bestellnummer an ÚNIC weitergeleitet werden. Falls Ihr keine Nutzungsbefugnis nachweisen könnt, wird Eure Bestellung nie den Warenausgang sehen.

Okay, so viel zu den Infos, wenn Ihr bestellen möchtet. Nachdem wir ordentlich rumgestylt haben, sieht unser Outfit so aus. Ab damit in den Druck!

(3) Die Klamotten sind da!

Donnerstag, 15.08.2019
Nachdem ich nun 2 Wochen wie auf Kohlen gesessen habe, war es nun soweit! Der Empfang rief mich an, es ein Post bekommen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich ehrlich gesagt mit einem ganz anderen Päkchen gerechnet und mich schon darüber geärgert, dass in der mir vorliegenden Verpackung niemals Lenker sein können. Und somit bildete sich auf meinem eher grießgrämigen Gesicht, ein ehrliches Lächeln, die Vorfreude stieg! Ich rannte direkt zum Auto – packte meinen Fullface, die Goggles und Handschuhe. Zurück im Büro zog ich alles an und der erst Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, war: „Yeah Man, now you´re looking like a damn pro!“

Zum Tragegefühl. Die Sachen sind wirklich super bequem und der lange Anzug fühlt sich genauso an wie mein Jogginganzug, den ich zuhause trage. Das Material ist weich mit ordentlich Strech und das ohne Jucken und Kratzen. Bei der Größentabelle kann ich jedem empfehlen, einfach die Maßtabelle auf der Seite von ÚNIC einzublicken und bei sich selbst mal abzumessen. Die Hose hätte ich definitv auch eine Größe kleiner nehmen können, da alles auch so perfekt gepasst hätte mit Protektorshort, Knie- und Schienbeinschutz. Hier habe ich mich aber selbst aber ein bisschen  irritieren lassen, da ich bei verschiedenen Anbieter zwischen der 32 und 34 schwanke. Daher der Tipp, sich die Größentabelle im Vorfeld anzuschauen.

(4) Preis/Leistung

Wenn ich mir überlege, dass man für ein Custom-Outfit mit Logo-Print und Versand 250,00 € zahlt, fällt mit nur ein Wort in den Sinn: Hammer!
Die Klamotten sind wirklich verarbeitet und sauber genäht. Bei den Print solltet Ihr bei Logodaten ausschließlich vektorfähige Daten anliefern, um das beste Druckqualität zu erhalten. Das liegt daran, dass bei Vektordaten die Bildgröße anders als bei Pixeldaten beliebig skaliert werden kann. Wenn Ihr bei der Datenanlieferung Probleme oder Fragen habt, fragt doch einfach mal einen Freund, der sich mit Photoshop oder Illustrator auskennt. Das einzige Manko, was ich feststellen konnte: Im Ellbogen und Kniebereich würde ich mir zusätzlich einen strafferen Stoff wünschen, der richtig reißfest und strapzierfähig ist, um sich bei stärken Stürzen kein Risse oder Löcher in die Kleidung zu reißen.

Fazit: Für alle, die nach einer Custom Racewear suchen, die nicht nur erschwinglich, sondern auch qualitativ gut ist, ist ÚNIC eine absolut zu empfehlende Option.

Epic Bikepark Leogang: Mit Vollgas in den goldenen Herbst

Steinbergline by FOX ©Klemens König

Nach einem erfolgreichen BIKE Festival, bei dem die Besucher die Neuheiten für die anstehende Bike-Saison ausgiebig testen konnten, gibt es bereits die nächsten erfreulichen Nachrichten aus der Region Saalfelden Leogang. Hobby-Ridern steht im Epic Bikepark Leogang ein goldener Herbst bevor. Bis 03. November können die Shredder ihrer Leidenschaft in vollem Umfang nachgehen und sollten sich vor allem das Wochenende am 05. und 06. Oktober vormerken.

BIKE Festival ©Delius Klasing_Martin Sass
BIKE Festival Saalfelden Leogang ©Delius Klasing_Martin Sass
Einmal mehr war der Epic Bikepark Leogang 2019 Schauplatz eines Mountainbike-Events, das die Szene begeisterte. Unter dem Motto „Messe, Sport und Party“ stellten vergangenes Wochenende beim BIKE Festival 60 Austeller, 100 Marken und 1.000 Teilnehmer den rund 8.000 interessierten Besuchern die Top-Neuheiten der kommenden Saison vor.
BIKE Festival ©Delius Klasing_Martin Sass
BIKE Festival Saalfelden Leogang ©Delius Klasing_Martin Sass
Zusätzlich setzten die Scott Enduro Series, der Rocky Mountain BIKE Marathon, der GHOST Recon Ride sowie die Scott Junior Trophy und der Red Bull Pump Track World Championship Qualifier sportliche Highlights und läuteten zugleich den goldenen Herbst ein. Denn die guten Nachrichten um den Epic Bikepark Leogang reißen nicht ab: In besagter Jahreszeit nimmt die Bike-Saison nochmal richtig Fahrt auf.
Antonius Trail ©Klemens König
Antonius Trail ©Klemens König
Vollgas shredden bis 03. November
Bis einschließlich 03. November können Hobby-Shredder die gesamten Lines und Trails in und um den Epic Bikepark Leogang unsicher machen. Bis 20. Oktober befördert die Asitzbahn die Rider nach oben und ab 21.10. übernimmt die Steinbergbahn den Transport zum Ausgangspunkt der Bike-Abenteuer. Biker und alle, die es werden wollen, können zudem vollumfänglich auf Fahrtechniktraining, geführte Touren und weitere Angebote der Bikeschule Elements Outdoorsports zurückgreifen. Auch der Riders Playground samt des neuen 5.000 m² großen Pumptracks ist bis Anfang November ohne Einschränkung geöffnet.
Pumptrack Epic Bikepark Leogang ©Michael Geißler
Pumptrack Epic Bikepark Leogang ©Michael Geißler
Ein weiteres Highlight des goldenen Herbstes ist das traditionelle Fan-Wochenende. Am 05. und 06. Oktober bedankt sich der Epic Bikepark Leogang mit einem Get-together bei seinen Shapern und Besuchern. Als Specials gibt es 20 Prozent auf die Liftkarten, kostenfreies Campen, ein Spaßrennen auf dem Bongo Bongo-Trail am Samstag, eine Shred-Überraschung am Sonntag sowie weitere Aktionen. Einem heißen Herbst steht nichts im Wege.
Nina Hoffmann ©Moritz Ablinger
Nina Hoffmann ©Moritz Ablinger
Aber auch das kommende Jahr wirft bereits seinen Schatten voraus: Vom 04. bis 06. September 2020 findet im Epic Bikepark Leogang die UCI Mountain Bike Downhill Weltmeisterschaft präsentiert von Mercedes-Benz statt.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang.

Für einen „runden Rad-Urlaub“ gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Saliterhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf saalfelden-leogang.com, instagram.com/Saalfelden_Leogang oder facebook.com/SaalfeldenLeogang.

Bikepark Leogang ©Klemens König
Epic Bikepark Leogang ©Klemens König

Jackson’s Bike School – So lernst du 3 einfache Tricks im Bikepark!

 

Die 4. Episode von Jackson‘s Bike School ist da!

Es geht in die vierte Runde mit Jackson’s Bike School. Dieses Mal demonstriert der junge Kanadier drei einfache Tricks für den Bikepark und gibt hilfreiche Tipps, wie man sich dabei Schritt für Schritt steigern kann. Von Nose-Bonk über Tabletop zu Shralp können alle Mountainbike-Fans ihr Trick-Repertoire mit Jackson erweitern und an ihrem Style feilen: 

 

Mit seinem breiten Angebot an Trails für Jung und Alt ist der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis der perfekte Spiel- und Übungsplatz für das Lernen und Verbessern von Tricks unterschiedlichsten Niveaus. Aber auch außerhalb des eigentlichen Bikeparks gibt es in Serfaus-Fiss-Ladis zahlreiche Möglichkeiten seine Fähigkeiten und seinen Style auf dem Bike zu verbessern: Kids Park, Training Area, Pumptrack, Slopestyle-Kurs oder Airbag eignen sich perfekt für alle Shredder, die ihre Bike-Skills verfeinern und dabei auch noch viel Spaß haben möchten.

 

Wer schon immer wissen wollte, wie ein Nose-Bonk über einen Step-Up funktioniert, seinen Style beim Tabletop perfektionieren oder einen lässigen Shralp durch den Anlieger machen möchte, ist hier bei Jacksons How-To-Serie genau richtig.

 

Schaltet wieder bei Jackson’s Bike School ein und holt euch die Tipps vom Profi: „So lernst du 3 einfache Tricks im Bikepark.“

 

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

 

All photos by © Richard Bos

Der UCI Mountain Bike World Cup LIVE aus Lenzerheide – nur auf Red Bull TV

 


Christopher D. Ryan (XCC, DHI, XCO), Tibor Simai (DHI) sowie Nathalie Schneitter & Sabine Spitz (je XCO) mit deutschem Kommentar im Livestream auf Red Bull TV

 

Von Val di Sole geht es direkt weiter zum vorweltmeisterlichen Kräftemessen ins schweizerisch beschauliche Lenzerheide. Dort spitzt sich beim vorletzten Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup des Jahres auch der Kampf um die Spitzenplätze in den Weltcup-Wertungen zu. Eines ist also vorab gesichert: Die Mountainbike-Festspiele am Rothorn werden abermals hochklassig und extrem spannend. Kann sich Tracey Hannah (AUS) vorzeitig ihren ersten Erfolg im Gesamtweltcup sichern? Starten die Franzosen eine neue Downhill-Siegesserie? Wie schlagen sich die beiden Lokalmatadoren Jolanda Neff und Nino Schurter im Kampf um den Tagessieg sowie um den Erfolg im Gesamtweltcup? Erreicht Schurter vor heimischem Publikum den nächsten Meilenstein in der Cross-Country-Geschichte?

 

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen, italienischen, portugiesischen und spanischen auch mit deutschem Kommentar. Den sechsten Cross-Country-Saisonevent am 09. August (XCC) und 11. August (XCO) wird Christopher D. Ryan im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV kommentieren. Beim Hauptrennen am Sonntag erhält der Kult-Kommentator gleich doppelte Unterstützung: Nathalie Schneitter, ehemalige Vize-Weltmeisterin und mehrfache Schweizer Meisterin und Sabine Spitz, Olympiasiegerin und zweifache Weltmeisterin, bilden zusammen mit Ryan ein deutsch-österreichisch-schweizerisches-Dreigestirn. Beim deutschen Livestream des siebten Downhill-Weltcups am Samstag, 10. August, steht Ryan der ehemalige Bike-Profi und Gravity-Allrounder Tibor Simai zur Seite. Die Übertragung der Cross-Country Short-Track-Rennen beginnt am Freitag, 09. August um 17:20 Uhr. Die Übertragungen der Downhill-Rennen am Samstag starten um 12:30 Uhr (Damen) und um 13:45 Uhr (Herren). Die XCO-Rennen gibt es am Sonntag ab 11:00 Uhr (Frauen) und 13:30 Uhr (Männer) live zu sehen.

 

DHI: Kehren die Franzosen auf den Hot Seat zurück? Entscheidung bei den Frauen?
Die Phalanx ist durchbrochen. Erstmals in dieser Saison mussten sich die Franzosen beim Downhill geschlagen geben. Saisonübergreifend sechs Downhill-Siege gingen auf das Konto von Loic Bruni und Amaury Pierron. Weiter ausgeholt waren es gar elf der vergangenen zwölf Rennen, bis Laurie Greenland (GBR) auf der Black Snake in Val di Sole einen Traumlauf zeigte und seinen ersten Weltcupsieg feierte. In Lenzerheide wollen die Franzosen nun zurückschlagen. Die Briten in Person von Greenland und Danny Hart – wurde mit Platten Fünfter – wollen dagegenhalten. Greg Minnaar (RSA) war im Trentino ebenfalls stark. Trotz Sturz wurde er Siebter. Troy Brosnan (AUS) möchte seine schlechteste Saisonplatzierung (10.) ebenfalls schnell wieder vergessen machen. Und David Trummer (AUT) eilt von österreichischem Rekord zu österreichischem Rekord – nächster Halt Lenzerheide.

 

Einen Premierensieg gab es auch in der Frauen Elite: Marine Cabirou (FRA) deklassierte die Konkurrenz um fast zwölf Sekunden und sicherte sich ihren ersten Weltcupsieg. Tracy Hannah (AUS) scheint sich bereits voll auf ihre Mission Gesamtweltcup zu fokussieren – mit 170 Punkten Vorsprung ein nachvollziehbares Unterfangen. Mit einem Erfolg in der Schweiz stehen die Chancen für einen vorzeitigen Titelgewinn sehr gut. Vor heimischer Kulisse wollen auch die beiden Schweizerinnen Camille Balanche und Emilie Siegenthaler ihren Aufwärtstrend fortsetzen und Nina Hoffmann (GER) möchte zurück auf das Podium. Die Deutsche, eine der Shootingstars der Saison, musste nach eindrucksvollen Leistungen zuletzt zwei schwere Crashs wegstecken.

 

Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, italienischem, portugiesischem und spanischem Kommentar vom 09. – 11. August LIVE aus Lenzerheide und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

XC: Neff und Schurter wollen Heimsiege
In der Cross-Country-Hochburg Schweiz richten sich die Blicke natürlich auf die heimischen Superstars Jolanda Neff und Nino Schurter. Neff hat beim Heim-Weltcup erstmals in dieser Saison die Gesamtführung inne und möchte diese mit ihrem ersten Saisonsieg im olympischen Cross Country weiter ausbauen. Doch Kate Courtney (USA) will sich die Führung zurückholen. Die amtierende Weltmeisterin hat nach ihrem schwächeren Abschneiden in Vallnord nur eine Woche später mit einem Doppelsieg in Les Gets gekontert. Gleiches hat sich die fünffache Saisonsiegerin nun für Lenzerheide vorgenommen, nachdem sie zuletzt in Val di Sole nicht überzeugen konnte. Ein gutes Omen: Ihren WM-Titel gewann sie im Vorjahr in Lenzerheide. Aber es wird voraussichtlich nicht nur ein Zweikampf zwischen Neff und Courtney. Pauline Ferrand-Prévot (FRA) hat sich nach ihren beiden Bein-OPs von Dezember im bisherigen Saisonverlauf stark verbessert und in Val di Sole triumphiert. Anne Tauber, Anne Terpstra (beide NED), Jenny Rissved (SWE), Yana Belomoina (UKR), Sina Frei (SUI) und Elisabeth Brandau (GER) komplettieren das breite Favoritenfeld.

 

Im Feld der Männer hat sich Mathieu van der Poel (NED) in Val di Sole nach seiner kurzen Sommerpause wieder mit gewohnter Dominanz präsentiert. Weder Henrique Avancini (BRA) im Short-Track noch Nino Schurter oder Mathias Flueckiger (beide SUI) im Hauptrennen, konnten ihm folgen. Der Sieg sowohl im XCC als auch im XCO geht also nur über den fliegenden Holländer. Mit dem Heimvorteil im Rücken wollen ihm Schurter und Flueckiger den Sieg jedoch streitig machen. Schurter hat dabei nicht nur den Heimsieg vor Augen, sondern auch den Allzeitrekord von Julien Absalon (FRA). Ein Erfolg und Schurter hätte die 33 Weltcupsiege des Franzosen egalisiert.

 

Spannung und Dramatik sind für Lenzerheide also vorprogrammiert. Red Bull TV überträgt den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 09. August, um 17:20 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

 

Zeitplan des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Lenzerheide – LIVE auf Red Bull TV:
(alle Zeitangaben in CEST, Wiederholungen der Live-Übertragungen gibt es jeweils direkt im Anschluss)

Lenzerheide XCC Frauen: Freitag, 09. August, ab 17:20 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCC Männer: Freitag, 09. August, direkt im Anschluss an das Frauen-Rennen live
Lenzerheide DHI Frauen: Samstag, 10. August, ab 12:30 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide DHI Männer: Samstag, 10. August, ab 13:45 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Frauen: Sonntag, 11. August, ab 11:00 Uhr live auf Red Bull TV
Lenzerheide XCO Männer: Sonntag, 11. August, ab 13:30 Uhr live auf Red Bull TV

 

All photos by © Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool

WORLD CUP DIARIES VAL DI SOLE

 

Val di Sole (ITA) wurde seinem Namen zunächst nicht gerecht. Ein starker Wolkenbruch mit Gewitter anstelle von Sonnenschein begrüßte am Freitag die Cross-Country- und Downhill-Athleten an der Strecke. Die Folge: Tiefe, schlammige Strecken sorgten für noch herausfordernde Short-Track-Rennen und wirbelten das Downhill-Qualifying der Herren durcheinander. Die Rennen waren jedoch allesamt hochklassig, extrem spannend und fanden unter regulären und für alle identischen Bedingungen statt. Hier sind die Replays des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup von Val di Sole, Italien.

 

DHI: Franzosen sind schlagbar – Trummer setzt neue Bestmarke
Saisonübergreifend gab es zuletzt sechs französische Downhill-Siege in Folge. Die drei Musketiere Loic Bruni, Amaury Pierron und Loris Vergier (alle FRA) haben sogar elf der vergangenen zwölf Rennen für sich entschieden. In Val di Sole hat sich ein neuer Rider in die Siegesliste eingetragen: Laurie Greenland (GBR). Der Brite gewann seinen ersten Weltcup in beeindruckender Manier und beendete die französische Siegesserie auf höchstem Niveau. Bruni, Vergier und Pierron folgten auf den Plätzen zwei, drei und vier. Mit Rémi Thirion (8.) und Baptiste Pierron (9.) beendeten fünf Franzosen das Rennen in den Top 9. Danny Hart (GBR) beendete die britisch-französischen-Festspiele als Fünfter. Um einen Wimpernschlag von 74 Tausendstel verpasste David Trummer (AUT) das britisch-französische Podest. Grund zum Ärgern hatte der 25-Jährigen jedoch nicht. Der sechste Platz ist nicht nur seine persönliche Bestleistung im Downhill-Weltcup, auch ist der Steirer der erste Österreicher, der jemals so ein gutes Ergebnis eingefahren hat. Seine eigene Bestmarke, aufgestellt mit Platz sieben in Vallnord Anfang Juli, hat Trummer mit dem sechsten Platz von Val di Sole nochmal verbessert. Starke Leistung des Privateers, der vom ehemaligen Downhill-Ass Markus Pekoll (AUT) trainiert wird.

 

DHI: Black Snake beißt zu
Die Strecken im Downhill-Weltcup hangeln sich von Superlativ zu Superlativ. Fort William ist die Längste. Leogang die Schnellste. Vallnord die Steilste. Val di Sole kann sich hier problemlos einreihen: Die Herausfordernste. Keine andere Strecke im Weltcup war technisch so anspruchsvoll wie die Black Snake im Trentino. Die Rock Garden bestehen aus Felsbrocken und von Wurzel-Sektionen zu sprechen wäre die Untertreibung schlechthin. Tiefste Wurzelteppiche überlagern die Strecke. Mensch und Maschine gerieten an ihre Grenzen und darüber hinaus. So verbleiben im Anschluss an das Rennen ein paar offene Fragen in Form von „was wäre gewesen, wenn“. Zugegebenermaßen ist der Konjunktiv im Nachhinein nicht sonderlich hilfreich, aber das Rennen war so interessant, dass man sich damit befassen sollte. Was wäre gewesen, wenn Danny Hart im unteren Teil keinen platten Hinterreifen bekommen hätte? Auf Siegkurs liegend machte dem Weltmeister von 2016 das Material einen Strich durch die Rechnung. Was wäre gewesen, wenn Greg Minnaar (RSA) nicht gestürzt wäre? Der 21-malige Weltcupsieger fuhr dennoch auf den siebten Platz. Sein Rückstand betrug nur gut sieben Sekunden. Was wäre gewesen, wenn Troy Brosnan (AUS) nicht auf ein Frankenbike mit 29-Zoll-Reifen vorne umgestellt hätte? Bislang erreichte der Australier mit 27-Zoll-Reifen immer mindestens die Top 4. In Val di Sole wurde er nur Zehnter.

 

Bei den Frauen zeigte Marine Cabirou (FRA) einen Traumlauf, erzielte ihren ersten Weltcupsieg und sorgte so für einen erneuten französischen Downhill-Erfolg. Stolze 11,8 Sekunden betrug ihr Vorsprung auf die zweitplatzierte Tracy Hannah (AUS). Was wäre gewesen, wenn Myriam Nicole (FRA), Tahnée Seagrave und Rachel Atherton (beide GBR) gesund und fit am Start gewesen wären? Zumindest den Fall können wir hoffentlich spätestens in der kommenden Saison beobachten.

 

Du hast die unglaubliche Action vom Weltcup in Val di Sole verpasst? Keine Sorge! Alle Replays und alle Highlights des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2019 mit deutschem, englischem, italienischem, portugiesischem und spanischen Kommentar gibt es on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

 

XC: Allrounder triumphieren in spannenden Rennen
Pauline Ferrand-Prévot (FRA) ist Weltmeisterin auf der Straße, im Cyclocross und auf dem Mountainbike. Auch Mathieu van der Poel (NED) ist in allen drei Disziplinen einer der besten seiner Zunft. Ein Zufall, dass beide beim Cross-Country-Rennen ganz oben standen? Nein. Natürlich ist die Klasse der beiden unbestritten. Aber ihre Vielseitigkeit hat selbstredend vor allem auf technisch anspruchsvollen Strecken ihre Vorteile. Ferrand-Prévot hat sich nach ihrer OP an beiden Beinen wegen Durchblutungsstörungen stetig gesteigert und ist in der heißen Saisonphase in Topform. Der fliegende Holländer hat seine Wettkampfpause auf beeindruckende Art und Weise genutzt. In Les Gets hatte van der Poel noch der letzte Punch gefehlt: Da gewann er zwar den Short-Track, doch im olympischen Cross Country war er chancenlos. In Val di Sole hat er eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er wieder der Dominator des Saisonstarts ist. Im Feld der Männer Elite gelang es ausschließlich dem Radsport-Phänomen das Double aus Short-Track und olympischem Cross Country an einem Wochenende zu gewinnen – einmal in Nové Město und nun die Wiederholung im Trentino. Sollte sich der 24-Jährige entscheiden beim Saisonfinale in Snowshoe doch zu starten, ist auch der Sieg im Gesamtweltcup wieder im Bereich des Möglichen.

 

Auch die deutschen Athleten waren in Val di Sole wieder stark unterwegs: Elisabeth Brandau belegte im XCC am Freitag nach einer eindrucksvollen Aufholjagd den sechsten Platz. In der Startphase war die 33-Jährige aus den Top 20 gefallen, kämpfte sich aber zurück und verfehlte letztendlich das Podium nur um fünf Sekunden. Auch beim Hauptrennen musste sich die zweifache Mutter nach einer schwächeren Startphase wieder zurückkämpfen. Am Ende zollte Brandau ihrem hohen Aufwand etwas Tribut und überquerte die Ziellinie als 21. Bei den deutschen Herren trotzte Manuel Fumic seinen Rückenproblemen und erzielte als Elfter sein bestes Saisonergebnis. Den XCC hatte der 37-Jährige noch auslassen müssen. Georg Egger als 20. und Luca Schwarzbauer als 21. komplettierten das gelungene XCO-Abschneiden.

 

XC: Courtney verliert Weltcupführung: fehlende Konstanz oder eiskalte Berechnung?
Schon in ihrem ersten Jahr als Elite-Fahrerin krönte sich Kate Courtney (USA) 2018 im zarten Alter von 22 Jahren zur Cross-Country-Weltmeisterin. Ein Jahr später erzielte sie nicht nur ihren Debütsieg im Weltcup, sondern fuhr bislang fünf Saisonsiege ein – drei im olympischen Cross Country und zwei im Short-Track. Dennoch hat die US-Amerikanerin nach Val di Sole erstmals in dieser Saison die Führung in der Gesamtwertung nicht mehr inne. Jolanda Neff (SUI) hat 33 Punkte mehr auf dem Konto. Courtneys Rang 17 im Hauptrennen und Platz zehn im Sprintrennen waren nicht genug gegen die Konstanz von Neff, die bislang zwar „lediglich“ zwei Short-Track-Siege erzielte, aber reihenweise unter die Top 3 fuhr. Schon in Vallnord überquerte Courtney die Ziellinie im Hauptrennen „nur“ als Achte. Die fehlende Konstanz könnte den Ausschlag für die Schweizerin im Kampf um den Sieg im Gesamtweltcup geben. Oder aber es ist eiskalte Berechnung? Nach ihrem schwächeren Abschneiden in Vallnord hat Courtney beim anschließenden Wettkampf in Les Gets einen Doppelsieg gefeiert. Die Vorbereitung auf Val di Sole verbrachte sie in Italien. Die Reisestrapazen hat sie sich erspart, dafür intensiv trainiert. Sollte Courtney bewusst zu wenig Regeneration eingeplant haben, um für die verbleibenden drei Events in Topform zu sein, hat sie alles richtig gemacht. Den ersten Aufschluss gibt es am kommenden Wochenende in Lenzerheide in der Schweiz – dem Heimatland von Neff.

 

Schweizer Athleten sind bereit für den Heimweltcup
Die Athleten aus der Schweiz feierten in Val di Sole eine gelungene Generalprobe für ihr Heimrennen in Lenzerheide. Jolanda Neff und Sina Frei fuhren im Short-Track-Rennen einen Doppelsieg ein. Beim Short-Track-Rennen der Männer erreichten mit Nino Schurter, Mathias Flückiger, Reto Indergand und Florian Vogel vier Eidgenossen die Top 10. Selbst im Downhill-Rennen der Frauen Elite landeten zwei Schweizerinnen auf dem Podest – Camille Balanche wurde Dritte und Emilie Siegenthaler Fünfte. Im olympischen Cross-Country-Wettbewerb musste sich Neff im Zielsprint um den Tagessieg hauchzart geschlagen geben und bei den Männern belegten Mathias Flückiger und Nino Schurter die Plätze zwei und drei. Die Schweizer sind also nicht nur gut gerüstet, sondern durch knappe Ergebnisse angestachelt noch besser abzuschneiden.

 

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