Verlosung: Coros Vertix 2 – High End Uhr für Mountainbiker

Coros präsentiert mit der Vertix 2 eine Abenteuer Uhr für Sportler mit vielen interessanten Features, toller Kartennavigation und bis zu 60 Tage Akkulaufzeit. Diese High-End Uhr für 699 Euro könnt ihr bei uns gewinnen.

Die Kalifornier*innen von Coros produzieren seit 2016 Smart-Produkte für den Performance Sport Markt. 2018 präsentierten sie die erste Smart-Watch in ihrem Sortiment was von da an den Ton der Marke angeben sollte.

Mit der Coros Vertix 2 wurde das Top Modell des Herstellers präsentiert – ein schnellerer Prozessor, größerer Bildschirm, bis zu 60 Tage Akkulaufzeit, weltweiten Offline-Karten und vielen spannenden Features. Unsere Kollegen von Velomotion konnten das schicke Stück ausführlich unter die Lupe nehmen und haben sich auf dem Rennrad und dem Mountainbike von den Stärken und Schwächen der Vertix 2 überzeugen können.

Werbung

Werbung

Den ausführlichen Test findet ihr hier: www.velomotion.de

Spannend für Mountainbiker: Das ein oder andere Modell auf dem Markt hat während einer Tour Probleme mit der automatischen Pause-Funktion. Die Vertix 2 regelt diese Funktion sehr gut. Wenige Sekunden nach dem Anhalten pausiert sie das Tracking und beginnt wieder sobald ihr eure Tour fortsetzt. Selbst bei einem Sturz geht das System in den Pause Modus.

Verlsoung: Coros Vertix 2

Wie könnt ihr die Uhr gewinnen? Beantwortet einfach die folgende Frage, gebt eure Email-Adresse an und los gehts. Wir wünschen euch viel Erfolg.

Rechtliches: Wir benachrichtigen den Gewinner via E-Mail. Es werden keine Daten in irgendeiner Art weitergegeben. Sämtliche Teilnehmerdaten werden nach Auslaufen der Verlosung gelöscht. Teilnehmen darf jeder, der 18 Jahre und älter ist. Mitglieder der Redaktion sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnahmeschluss ist der 10. August 2022 23:59 Uhr. Wenn du Fragen hast, dann sende uns einfach eine E-Mail.

Coros Vertix
Auf der Jagd noch neuen persönlichen Bestzeiten: Photo by: Paul Kopp

www.coros.com

Previous ArticleNext Article

TEST: Marin Rift Zone – Extrem viel Spaß für einen fairen Preis!

Made for Fun lautet die Devise. Marin geht mit dem Rift Zone in die nächste Runde und verpasst dem bewährten Trail-Bike ein komplettes Face Lift. Es gibt einen neuen Rahmen, mehr Federweg und eine überarbeitete Fahrwerks-Performance. Was das Spaß-Trail-Bike wirklich kann und wo es seine Grenzen hat, erfahrt ihr hier.

Die Marke aus dem namengebenden Marin County in Kalifornien hat sich in den letzten Jahren einen Namen in der Szene gemacht. Athleten wie Matt Jones, Mark Matthews und viele mehr haben bewiesen, dass man nicht unbedingt viel Federweg braucht um viel Spaß in der Luft und auf technischen Trails zu haben.

Auch das neue Rift Zone hat uns das bewiesen und uns mit seinen 140mm an der Front und 130mm Federweg am Heck ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Während der Vorgänger noch etwas weniger Travel am Heck besaß gibts hier jetzt in allen Modellen 10mm mehr. Selbst die Kids Varianten sind nun mit 140/130mm unterwegs.

Werbung

Werbung

Marin Rift Zone

Optik und Features

Auf den ersten Blick fällt direkt das schlanke Rahmendesign auf. Das Oberrohr und der Hinterbau sind schlicht gehalten und wirken recht dünn. Was aber in diesem Fall keinen erhöhten Flex bedeutet. Was auch auffällt sind die dezenten Schweißnähte.

Die Züge und Leitungen sind im Rahmen verlegt und machen während der Fahrt keinerlei Geräusche. Obendrauf gibts einen soliden Kettenstrebenschutz an Ketten- und Sitzstrebe und einen Flaschenmount auf dem Unterrohr.

Was uns an den Marin Bikes immer gefällt sind die Decals. Die Plakette am Steuersatz ist schön vom Rahmen abgesetzt und sieht gut aus. Des weiteren gibt es das Marken Logo am Unterrohr und viele kleine Details wie die Modellbezeichnung und das Made For Fun Motto.

Marin Rift Zone

Geometrie

Marin wird länger. Uns wurde das Rift Zone 29 in XL zur Verfügung gestellt. Dieser Rahmen kommt auf einen Reach von 515mm was recht lang ist, dem Trail-Bike aber sehr gut steht. Den „Fun“ bringt die kurze 430mm Kettenstrebe mit ins Spiel. Das mag auf dem Papier zwar etwas unausgewogen wirken, da das Verhältnis der langen Front zum kurzen Heck nicht ganz passt, funktioniert aber auf flowigen Strecken ziemlich gut. Dazu aber später mehr.

Der Lenkwinkel liegt übrigens bei 65,5° was auch in steilen Passagen Sicherheit bietet. Geht es bergauf sorgt der steile Sitzwinkel von 77° für eine tolle Kraftübertragung und eine angenehme Sitzposition.

ModelHeadtube AngleSeattube AngleBB HeightWheelbaseChainstay (mm)StackReachCrank Length
Alloy 29 1, 2, XRS65.5773431170430623.6435170
M65.5773431205.1430628.2460170
L65.577343G101234.4430637.3485170
XL65.5773431266.3430641.8515170
Alloy 27.5 1XS65.5773391147.8430569.1415170
S65.5773391164.8430600.7430170
M65.5773391186.9430605.2450170
L65.5773391208.9430609.8470170
XL65.5773391241430614.3500170
Alloy 27.5 2S65.5773391164.8430600.7430170
M65.5773391186.9430605.2450170
L65.5773391208.9430609.8470170
XL65.5773391241430614.3500170
Alloy 27.5 XRS65.5773391164.8430600.7430170
M65.5773391186.9430605.2450170
L65.5773391208.9430609.8470170
XL65.5773391241430614.3500

Komponenten und Ausstattung

Das uns zur Verfügung gestellte Marin Rift Zone kam in der 29″ XR Variante die für 4.399 Euro erhältlich ist. Für diesen Preis bekommt man eine Marzocchi Bomber Z1 29″ Gabel und einen Fox Float X, Performance Series Dämpfer die ihren Job echt gut machen.

Schalt- und Bremskomponenten kommen aus dem Hause Shimano. Die 12- Fach Shimano Gruppe läuft tadellos und bietet mit dem SLX Hebel ein knackiges Schalten. Auch die BR-MT420 Bremsen verrichten ihre Arbeit sehr gut. An der Front gibt es sogar 203mm Scheiben und am Heck 180mm. Natürlich gibt es bei hohen Geschwindigkeiten und starkem Gefälle Shimano Bremsen die etwas mehr Power haben. Wir konnten uns über die Performance auf unseren Home Trails und etwas höherem Fahrergewicht nicht beschweren. Aber…

Was sich Marin beim verbauen dieser Bremshebel gedacht hat, ist uns nicht so ganz klar geworden. Die Ergonomie der Zwei-Finger Hebel ist defintitiv nichts für erfahrene Shredder. Wir haben die Bremsen sehr weit vom Griff entfernen müssen damit wir uns beim bremsen nicht die Finger zwischen Hebel und Griff geklemmt haben und somit die BR-MT420 überhaupt nutzen zu können. Da würden wir allen ein Upgrade auf einen sportlicheren Hebel empfehlen.

Ansonsten verbauen die Kalifornier*innen einige Komponenten aus dem eigenen Hause. Der Sattel, Lenker, Griffe, Felgen und viele weitere Komponenten sind von Marin und bieten viel Komfort und halten einiges aus. Wir haben nach einigen Fahrten nur den Lenker und die Griffe ausgetauscht um das Bike etwas an unsere Vorlieben anzupassen um uns mehr auf das Fahrgefühl konzentrieren zu können.

Richtig gut finden wir auch die TranzX Vario-Stütze. Diese kommt in der Rahmengröße XL mit 200mm Hub. Somit haben auch große Fahrer die Möglichkeit den Sattel bei der Abfahrt schön weit nach unten zu versenken.

Rift Zone 29 XR 3499€Rift Zone 29 2 2599€Rift Zone 29 1 1999€Rift Zone 27.5 XR 3499€Rift Zone 27.5 2 2599€Rift Zone 27.5 1 1999€Rift Zone Jr. 24 1999€ Rift Zone 26 1999€

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 29” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z1 29", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionFox Float X, Performance Series, EVOL Air Spring, Climb Switch, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x30mm Top, M8x25mm Bottom
RimMarin Aluminum Double Wall, 29mm Inner, Sleeved Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearForged Alloy, 148x12mm, Quad Sealed Bearings, Disc, 32H, Standard Freehub Body
Hub FrontForged Alloy, 110x15mm, Disc, 32H
SpokesC714g Black Stainless Steel
TiresMaxxis Assegai, 29x2.5", MAXX TERAA, EXO, Tubeless Compatible
Derailleur RearShimano XT, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano SLX, 12-Speed, SL-7100R
CranksetFSA GRID, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Mego EXO Spindle, Boost Spacing
Bottom BracketMego EXO 73mm BSA
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, SLX 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads, 203mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-M4100 Hydraulic Lever, I-Spec EV Compatible
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP23JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, Size M and L 170mm Travel, Size XL 200mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 29” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z2 29", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionRockShox Deluxe Select RT, Debonair Air Sleeve, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT410B, 148x12mm, Centerlock, Microspline Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT410B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Flow Snap 29x2.35", Tackee Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 12-Speed, SL-M6100-R
CranksetFSA Comet, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Boost Spacing
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearing
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, Deore M6100, 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP18JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, All Other Sizes 170mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle
FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 29” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 141 Boost Spacing (upgradable to 148x12), 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionX-Fusion Slide Boost RC, 29", 140mm Travel, Compression and Rebound Adjustment, 44mm Offset
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware Top and Bottom
RimMarin Aluminum Double Wall, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT200B, 141 QR, Centerlock, Standard Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT400B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Crown Gem 29x2.35", Dual Control Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 11-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy, Integrated Steel 32T Narrow Wide Chainring, Boost Spacing
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearing
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunrace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasClosed 9-12 Thru-Axle QR System

Marin Rift Zone

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 27.5” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z1 27.5", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 37mm Offset
Rear SuspensionFox Float X, Performance Series, EVOL Air Spring, Climb Switch, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x30mm Top, M8x25mm Bottom
RimMarin Aluminum Double Wall, 29mm Inner, Sleeved Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT410B, 148x12mm, Centerlock, Microspline Freehub BodyD86
Hub FrontShimano HF-MT410B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresMaxxis Assegai, 27.5x2.5", MAXX TERAA, EXO, Tubeless Compatible
Derailleur RearShimano XT, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 12-Speed, SL-7100R, I-Spec EV
CranksetFSA Grid, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Boost Spacing
Bottom BracketMego EXO 73mm BSA
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, SLX 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads, 203mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT420, 4-Piston Hydraulic Disc Brake, Metallic Pads 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-M4100 Hydraulic Lever, I-Spec EV Compatible
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57, Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP23JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, Size M and L 170mm Travel, Size XL 200mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle

Marin Rift Zone

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 27.5” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 148x12mm Boost Thru-Axle, 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionMarzocchi Bomber Z2 27.5", Rail Damper with Sweep Adjustment, 140mm Travel, Kabolt Bolt-On Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionRockShox Deluxe Select RT, Debonair Air Sleeve, Rebound Adjustment, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT410B, 148x12mm, Centerlock, Microspline Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT410B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Flow Snap 27.5x2.35", Tackee Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 12-Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 12-Speed, SL-M6100-R
CranksetFSA Comet, Modular 1x, 32T Direct Mount Chainring, MegaTooth Technology, Boost Spacing
Bottom BracketMego EXO 73mm BSA
ChainKMC X-12 Silver and Black
CassetteShimano, Deore 12-Speed, 10-51T
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin Grizzly Lock On
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostTranzX, YSP18JL, 1x Remote, Size S 150mm Travel, All Other Sizes 170mm Travel, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasBolt-On Thru-Axle
FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 27.5” Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 141 Boost Spacing (upgradable to 148x12), 73mm Threaded BB w/ ISCG05 Tabs
Front SuspensionX-Fusion Sweep Boost RC, 27.5", 140mm Travel, Compresion and Rebound Adjustment, 110x15mm Thru Axle, 44mm Offset
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, Custom Tune, 210x50mm, M8x25mm Hardware Top and Bottom
RimMarin, Double Wall Alloy, 29mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, 32H, Tubeless Compatible
Hub RearShimano HB-MT200B, 141 QR, Centerlock, Standard Freehub Body
Hub FrontShimano HF-MT400B, 110x15mm, Centerlock
Spokes14g Black Stainless Steel
TiresVee Tire Crown Gem 27.5x2.3", Dual Control Compound, Tubeless Ready
Derailleur RearShimano Deore, 11 Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy, Integrated Steel 32T Narrow Wide Chainring, Boost Spacing
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearing
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunrace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano BR-MT200 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 780mm Width, 28mm Rise, 5º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasClosed 9-12 Thru-Axle QR System

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 24" Wheel w/ Clearance for 26", 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 135mm Open Dropout (Upgradeable to 142x12mm Thru-Axle), 73mm Threaded BB
Front SuspensionX-Fusion Velvet RLC 26", 130mm Travel, Compression and Rebound Adjustment, 100x15mm Thru-Axle
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, 190x51mm, Custom Tune, M8x22.2mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 27mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearForged Alloy, 135mm, Quad Sealed Bearings, Centerlock Disc, 32H
Hub FrontForged Alloy, 100x15mm, Centerlock Disc, 32H
Spokes14g Stainless Steel
TiresVee Tire Co, Flow Snap 24x2.4", Tackee Compound, Wire Bead
Derailleur RearShimano Deore, 11 Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy 1x11, Hollow Spindle, Steel Narrow Wide 32T Chainring, Direct Mount Type
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearings
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunRace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano MT-201 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano MT-201 Hydraulic Disc, 160mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201 Hydraulic
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 12mm Rise, 720mm Width, 4º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-

Marin Rift Zone

FrameAll New Series 3 6061 Aluminum Frame, 26" Wheels, 130mm Travel, MultiTrac Suspension Platform, 135mm Open Dropout (Upgradeable to 142x12mm Thru-Axle), 73mm Threaded BB
Front SuspensionX-Fusion Velvet RLC 26", 130mm Travel, Compression and Rebound Adjustment, 100x15mm Thru-Axle
Rear SuspensionX-Fusion O2 Pro R, 190x51mm, Custom Tune, M8x22.2mm Hardware
RimMarin, Double Wall Alloy, 27mm Inner, Pinned Joint, Disc Specific, Tubeless Compatible
Hub RearForged Alloy, 135mm, Quad Sealed Bearings, Centerlock Disc, 32H
Hub FrontForged Alloy, 100x15mm, Centerlock Disc, 32H
Spokes14g Stainless Steel
TiresVee Tire Co, Flow Snap 26x2.4", Tackee Compound, Wire Bead
Derailleur RearShimano Deore, 11 Speed, SGS
Derailleur Front-
Shift LeverShimano Deore, 11-Speed, SL-5100R
CranksetMarin Forged Alloy, Integrated Steel 32T Narrow Wide Chainring, Boost Spacing, 170mm Length
Bottom BracketExternal Sealed Cartridge Bearings
ChainKMC X-11 Silver and Black
CassetteSunRace, 11-Speed, 11-51T, ED Black
Brakes FrontShimano MT-201 Hydraulic Disc, 180mm Rotor
Brakes RearShimano MT-201 Hydraulic Disc, 160mm Rotor
Brake LeversShimano BL-MT201 Hydraulic
HandlebarMarin Mini-Riser, 6061 Double Butted Aluminum, 12mm Rise, 720mm Width, 4º Up, 9º Back
StemMarin 3D Forged Alloy, 35mm
GripsMarin MTN, Closed End
HeadsetFSA No 57E, Semi-Sealed Cartridge Bearings, 1 1/8" x 1 1/2”
SeatpostMarin Alloy, 30.9mm
SaddleMarin Speed Concept
Pedals-
ExtrasClosed 9-12 Thru-Axle QR System

Patagonia

Das Marin Rift Zone auf dem Trail

Schon auf den ersten Höhenmetern wird klar, dass das Marin spritzig den Berg hinauf geht. Hier wippt nichts und der aufrechte Sitzwinkel sorgt für eine tolle Kraftübertragung. Auch die lange Sattelstütze ist ein Plus. Bergauf kommt der Sattel sehr weit raus und lässt sich für die Downhill Passagen schön weit versenken. Vor allem für große Menschen ist das ein Vorteil, da lange versenkbare Sattelstützen nicht bei jedem Fahrradhersteller im Sortiment landen.

Zwar ist das Rift Zone nicht grade mit leichten Reifen bestückt, jedoch fällt deren erhöhter Rollwiderstand kaum auf. Ein Vorteil der Assegai ist auch die Performance auf nassen, wurzeligen und verblockten Kletterpassagen. Denn nicht nur bergab krallen sich die Stollen in den Boden, sondern auch im Uphill.

Der spannendste Teil kommt jetzt. Wir haben das Marin mit in unseren heimischen Bike Park und auf die rutschigen und steilen Hometrails genommen und hatten eine Menge Spaß. Warum? 140mm Federweg geben einem einfach ein ganz anders Fahrgefühl. Wer eher auf einem Enduro unterwegs ist, wird sich über das wendige und leichtfüßige Fahrverhalten freuen und wer weniger Federweg gewohnt ist, freut sich über die Reserven.

Unser Warmup findet immer auf dem Flowtrail statt. Hier gibt es extrem gut gebaute Kurven die mit sehr viel Druck und hoher Geschwindigkeit gefahren werden können. Kleine Pumps laden zum doublen ein und der ein oder andere Anlieger will „zerstört“ werden. Das Marin erledigt das spielend. Der kurze Hinterbau macht das Trail-Bike super agil und hat uns schon bei der ersten Abfahrt ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Geht es auf Tables lässt sich das 140mm Bike leicht in die Luft befördern und es bügelt über alle Bremswellen hinweg. Auch das Fahrwerk beweist sein können. Die Z1 verfügt über eine enorme Steifigkeit trotz bzw. wegen 36mm Standrohren und flext auch bei hohen Geschwindigkeiten in den Kurven kaum spürbar. Nur nach einem ganzen Tag im Bike Park merkt man schon, dass sie nicht ganz über die Feinfühligkeit und die Setup-Konfigurationen der teureren Konkurrenz verfügt was das Fahrgefühl auf Dauer etwas anstrengend macht.

Vorne lang hinten kurz

Zwar funktioniert das Marin trotz seiner langen Front mit einem Reach von 515mm extrem gut auf flowigen Strecken, jedoch macht es uns der kurze Hinterbau nicht ganz so leicht auf verblockten Strecken. Das soll nicht heißen, dass wir auf den lokalen Enduro Strecken keinen Spaß hatten, ganz im Gegenteil. Das Rift Zone lässt sich nämlich recht leichtfüßig über Wurzel und Felsen manövrieren und lädt dazu ein an der ein oder anderen Stelle abzuziehen wo wir normalerweise mit unseren Enduro Boliden einfach drüber bügeln.

Sobald man aber etwas schneller unterwegs ist und der Untergrund grob wird, wirkt das Rift Zone nicht grade balanciert. Die lange Front verspricht Stabilität kann aber aufgrund des kurzen Hinterbaus nicht ruhig bleiben. Das Hinterrad springt merkbar hin und her und erfordert eine sichere Linienwahl bei hohen Geschwindigkeiten. Auch die Art des Hinterbaus verlangt nach präzisem Bremsen damit „Hängenbleiben“ verhindert wird. Würde die Kettenstrebe in den Rahmengrößen expotentiell zum Reach mitwachsen wäre die gesamte Geometrie vielleicht etwas ausgeglichener.

Marin Rift Zone

Fazit: Viel Spaß für einen fairen Preis

Made For Fun ist hier Programm. Das Marin Rift Zone sollte für alle die etwas mehr auf den Trails spielen der perfekte Begleiter sein. Jibbs, Flow und auch leichtere Enduro Trails meistert das 140/130mm Trail-Bike gekonnt. Obendrauf gibt es eine exzellente Uphill-Performance, tolle Komponenten und das für einen fairen Preis.

Action-Shots: Paul Kopp

Bekleidung: Patagonia

TEST: Transition Sentinel XT Carbon – Leichtfüßiges „Mini“ Enduro

Das Transition Sentinel mit 150/160mm Federweg, einer progressiven Geometrie und einem ausgezeichneten Fahrverhalten siedelt sich zwischen dem 170mm Spire und 150mm Scout an. Wo das leichtfüßige Enduro Bike glänzt und was uns besonders gut an dem amerikanischen Mountainbike gefallen hat, erfahrt ihr hier.

Vor wenigen Wochen haben wir euch erst das Spire mit seinen 170mm Federweg vorgestellt. Unser Fazit war, dass wir von der tollen Balance aus Uphill und Downhill-Performance begeistert waren. Obendrauf gabs einige Reserven im Federweg die dafür gesorgt haben, dass wir mit viel Selbstbewusstsein in verblockten Sektionen drauf halten konnten.

Nun waren wir mit dem Transition Sentinel auf den Home Trails aber auch in Leogang und Lienz unterwegs. 160mm Federweg an der Front, 150mm am Heck, eine moderne Geometrie und tolle Komponenten haben uns definitiv überzeugt. Aber ist das „Mini“ Enduro genauso in der Performance ausbalanciert wie sein aufgepumpter großer Bruder?

Werbung

Werbung

Optik und Features

Optisch ist sich die Transition Palette recht ähnlich. Schnörkellose Linienführung wird mit schlichten Decals und weniger knalligen Farben kombiniert. Das uns zur Verfügung gestellte Modell kam mit der Ti Grey Lackierung die es genauso wie die Gold Loam Farbgebung nur bei den Carbon Varianten gibt. Dafür gibts den Alu-Rahmen in gleich vier verschiedenen Variationen.

Zwar fahren viele von euch mit Trinksystem im Rucksack oder im Hip Bag, wer mag kann aber seine Tools unter dem Oberrohr montieren und einen Flaschenhalter auf dem Unterrohr platzieren.

Wie man schön sehen kann, ist der Schaltzug intern verlegt, während die Leitung der Hinterradbremse außen am Rahmen entlang läuft. Unserer Meinung nach ist das ein tolles Feature, da es eine Wartung oder den Austausch der Bremse wesentlich einfacher gestaltet und oft auch eine geringere Geräuschskulisse mit sich bringt, da nichts im Rahmen klappert. Ein kleiner Nachteil könnte es sein, dass bei einem Sturz die Leitung beschädigt werden kann. Sophie hat sich gekonnt mehrfach mit dem Sentinel auf die Trails geschmissen und abgesehen von einem gebrochenen Bremshebel ist dem Bike aber nichts passiert. Tough!

Apropos. Am Rahmenschutz wurde auch nicht gespart. Die Kettenstrebe verfügt über einen gummierten Mantel die das Bike leiser machen und Schäden am Rahmen vermeidet. Im Bereich des Tretlagers unter dem Unterrohr ist ebenfalls ein großzügiger Schutz verbaut der den Rahmen vor Steinschlägen schützt.

Geometrie: Enduro mit 150/160mm Federweg

In Sachen Geometrie steht das Sentinel dem langhubigeren Spire in nichts nach. Abgesehen vom Federweg ist die das Mountainbike nämlich ziemlich modern, flach und relativ lang. Mit 160mm Federweg an der Front und 150mm am Heck meistert das Bike der Marke aus Washington nämlich fast alle Trails.

Das uns zur Verfügung gestellte Modell kam in der Rahmengröße LG und verfügt über einen Reach von 476mm welcher mit einem Lenkwinkel von 63,6° und einem Stack von 631mm kombiniert wird. Der Hauptrahmen wird mit einer passenden 440mm Kettenstrebe abgerundet – somit liegt der Radstand bei 1263mm.

SMMDLGXLXXL
A. REACH420450476501521
B. STACK613622631640649
C. EFFECTIVE TT LENGTH552585613641665
D. SEAT TUBE LENGTH350390430460490
E. EFFECTIVE ST ANGLE78.2°77.5°76.9°76.4°76.0°
SADDLE HEIGHT FOR EFFECTIVE ST ANGLE600660720780820
ACTUAL ST ANGLE70.8°70.8°70.8°70.8°70.8°
SEAT TUBE OFFSET AT BB8787878787
F. HEAD TUBE LENGTH100110120130140
G. HEAD TUBE ANGLE63.6°63.6°63.6°63.6°63.6°
H. CHAINSTAY LENGTH440440440440440
I. WHEELBASE11991233126312921316
J. BOTTOM BRACKET DROP2929292929
K. ESTIMATED BB HEIGHT346346346347347
L. STAND OVER HEIGHT671688700712722
M. FORK OFFSET4343434343

Beim Hinterbau Design benutzt Transition das hauseigene GiddyUp Suspension Design. Hierbei wurde viel Wert auf einen geringen Längenzuwachs der Kettenstrebe beim Einfedern gelegt um Pedalkickback zu verringern und den Anti Squat gering zu halten. Dabei wollen die Macher auf eine Balance aus progressivem und linearen Federverhalten geachtet haben. Wir übersetzen das mal als: soft genug zum bügeln und trotzdem straff genug um nicht durchzurauschen…

Wer mag kann das Sentinel mit Coil- oder Luftdämpfer fahren. Wer gerne an seinem Bike schraubt oder das Fahrverhalten an die eigenen Vorlieben anpassen mag, kann den Hinterbau von 150mm Federweg auf 140mm Umbauen. Dafür müsst ihr den mitgelieferten Dämpfer mit einem Hub von 205mm x 62.5mm durch einen mit 205mm x 57.5mm ersetzen.

Komponenten und Ausstattungen 

Die Jungs und Mädels vom deutschen Vetrieb TrailToys waren so freundlich und haben uns das Sentinel in der XT Carbon Variante zur Verfügung gestellt. Den Twentyy-Niner Carbon-Rahmen in der XT Ausstattung bekommt ihr für 6.799Euro. Was ist im Paket drin?

Das Fahrwerk stammt aus dem Hause Fox. An der Front arbeitet die Fox Float 36 Grip Performance mit 160mm Federweg und am Heck der Fox Float X2 Factory 2 Position Luftdämpfer mit 150mm. Prinzipiell ein tolles Fahrwerk nur fast schon etwas zu bescheiden für die Preisklasse.

Wie es die Bezeichnung der Ausstattungsvariante schon zu vermuten lies, gibt es am Sentinel eine komplette Shimano XT Ausstattung. Angefangen mit der 12-Fach XT Schaltgruppe die mit einer Shimano SLX Kassette mit 10-51t Zähnen kombiniert wird, bis hin zur XT Bremsanlage mit 203mm Bremsscheiben. Hier sollte eigentlich fast keine Wünsche offen bleiben. Die XT Komponenten arbeiten geschmeidig und vor allem die Bremse ist bissig und verändert bei langen Abfahrten nicht den Druckpunkt.

Die exzellent funktionierenden OneUp Dropper Post gibt es abhängig von der Größe in der verschiedenen Längen. Dank des langen Sattelrohrs ist es beim Transition Sentinel in der Größen LG/XL/XXL sogar möglich eine Dropper mit einem Hub von 210mm zu verbauen. Das ist definitiv eine tolle Geschichte, da so auch bei großen Rahmen der Sattel schön tief versenkt werden kann und bei der Abfahrt ordentlich Freiraum bietet.

Das Sentinel Carbon XT ist mit Stans Flow S1 Aluminium Felgen und mit dazu passenden Stans Neo Durasync Naben bestückt. Diese Felgen kombination wurde auch schon öfter im World Cup gefahren und bietet einiges an Stabilität. Auf den Felgen sitzt eine unserer Lieblingskombinationen von Reifen – Maxxis Assegai 3C EXO+ (29×2.5) an der Front und Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29×2.4) am Heck. Diese Kombi bietet einiges an Grip und lässt sich recht leicht den Berg hinauf treten. Da haben die Amis passend zum Sentinel eine tolle Balance gefunden.

 

Was das Preis-/Leistungsverhältnis angeht sind wir uns bei der XT Carbon Variante nicht ganz sicher. Das Modell ist für 6.799Euro erhältlich und kostet somit genauso viel wie die GX Carbon Variante die über ein komplettes Rockshox Ultimate Fahrwerk, Sram GX Schaltgruppe und Sram Code RSC Bremsen verfügt. Wer sich sein Bike lieber selbst zusammenstellen mag, kann sich das Frameset mit Fox Factory X2 Dämpfer für 3.699Euro besorgen.

X01 CarbonGX CarbonXT CarbonGX AluminiumNX AluminiumCarbon Frameset Aluminium Frameset
FRAMESentinel Carbon 150mmSentinel Carbon 150mmSentinel Carbon 150mmSentinel Alloy 150mmSentinel Alloy 150mmSentinel Carbon 150mmSentinel Alloy 150mm
REAR SHOCKFox Float X2 Factory 2 PositionRockShox Super Deluxe UltimateFox Float X2 Performance 2 PositionFox Float X Performance Elite 2 PositionFox Float X Performance 2 PositionFox Float X2 Factory 2 PositionFox Float X Performance Elite 2 Position
FORKFox Float 36 Grip 2 Factory
160mm Travel/44mm Offset
RockShox Lyrik Ultimate
160mm Travel/42mm Offset
Fox Float 36 Grip Performance
160mm Travel/44mm Offset
Fox Float 36 Grip 2 Performance Elite
160mm Travel/44mm Offset
Fox Float 36 Rhythm
160mm Travel/44mm Offset
HEADSETCane Creek 40 SeriesFSA No.57EFSA No.57EFSA No.57EFSA No.57E
STEMANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)ANVL Swage (40mm)RaceFace Aeffect R (40mm)
HANDLEBAROneUp Carbon Bar
SM/MD (800x20) LG/XL/XXL (800x35)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM/MD (800x20) LG/XL (800x30) XXL (800x 40)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM/MD (800x20) LG/XL (800x30) XXL (800x 40)
ANVL Mandrel Alloy 35
SM/MD (800x20) LG/XL (800x30) XXL (800x 40)
RaceFace Chester 35
SM/MD (780x20) LG/XL/XXL (780x35)
GRIPSODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite FlowODI Elite Flow
SADDLEANVL Forge TiANVL Forge CromoANVL Forge CromoANVL Forge CromoANVL Forge Cromo
SEATPOSTOneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
OneUp Dropper Post
SM (150mm) MD (180mm) LG/XL/XXL (210mm)
BRAKESSRAM Code RSCSRAM Code RSCShimano XT M8120SRAM Code RSC
(Cascade Blue/Platinum Silver)

TRP DH-R Evo
(Misty Green/Black Powder)
SRAM Code R
(Cascade Blue/Platinum Silver)

SRAM Guide RE 4-Piston
(Misty Green and Black Powder)
ROTORSSRAM Centerline (200mm)SRAM Centerline (200mm)Shimano RT86 (203mm)SRAM Centerline (200mm)
(Cascade Blue/Platinum Silver)

TRP R1 2.3 (203mm)
(Misty Green/Black Powder)
SRAM Centerline (200mm)
SHIFTERSRAM XO1 EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleSRAM NX Eagle MMX
DERAILLEURSRAM XO1 EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleSRAM NX Eagle
CASSETTESRAM XG 1295 (10-52t)SRAM XG 1275 (10-52t)Shimano SLX M7100 (10-51t)SRAM XG 1275 (10-52t)SRAM PG 1230 (11-50t)
CHAINSRAM GX EagleSRAM GX EagleShimano XT M8100SRAM GX EagleSRAM NX Eagle
CRANKSRAM X1 Carbon DUB (30t/170mm)SRAM Stylo 7K DUB (30t/170mm)Shimano XT M8100 (30t/170mm)SRAM GX Eagle DUB (30t/170mm)SRAM Descendent 6k DUB (30t/170mm)
RIMSDT Swiss XM 1700 Spline 30Stans Flow S1Stans Flow S1DT Swiss M 1900 Spline 30Stans Flow D
SPOKESDT Swiss CompetitionSapim Race Double ButtedSapim Race Double ButtedDT Swiss ChampionPillar Double Butted
HUBSDT Swiss 350 Straight Pull 36SLStans Neo DurasyncStans Neo DurasyncDT Swiss 370 Ratchet LNNovatech D791SB/D902SB
TIRE/FRONTMaxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)Maxxis Assegai 3C EXO+ (29x2.5)
TIRE/REARMaxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)Maxxis Minion DHRII 3C EXO+ (29x2.4)
INCLUDEDTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & SealantTubeless Valves & Sealant
WEIGHT30.7 lbs / 13.94kg (Size MD)31.3 lbs / 14.21kg (Size MD)31.3 lbs / 14.21kg (Size MD)33.9 lbs / 15.38 kg (Size MD)35.8 lbs / 16.24 kg (Size MD)7.0 lbs / 3.20kg (Size MD w/shock)9.7 lbs / 4.4 kg (Size MD w/shock)

Das Transition Sentinel auf dem Trail

Wie auch schon das Spire mit 170mm Federweg klettert das Sentinel extrem gut und leichtfüßig. Die angenehme Sitzposition und das Hinterbau Design tragen dazu definitiv bei. Bei steilen Anstiegen konnten wir mit viel Druck in die Pedale treten ohne, dass wir das Gefühl hatten durch wippen des Dämpfers Kraft zu verlieren.

Sobald es Bergab geht, setzt sich die Leichtfüßigkeit fort. Zwar haben wir eine 440mm Kettenstrebe, dies ist gefühlt aber noch deutlich kürzer. So lässt sich das Sentinel verspielt auf das Hinterrad befördern und spielend leicht durch Kurven zirkeln. Das hat sich schnell auf den flowigen Strecken in Leogang und Lienz gezeigt und uns eine Menge Spaß beschert.

Geht es auf steile und verblockte Trails bügelt das Sentinel gekonnt über Felsen und Wurzel und steht einem langhubigeren Ednuro Bike in nichts nach. Ganz im Gegenteil – Das Sentinel fühlt sich in manchen Situationen wesentlich potenter an als es beworben wird. Wofür braucht man dann das Spire mit 170mm Federweg? Einfache Antwort – für noch mehr Sicherheit bei den größten Sprüngen, steilsten Strecken und Abfahrten.

Das soll aber nicht heißen, dass das Spire das bessere Enduro ist. Es verzeiht einfach nur ein paar mehr Fehler und ersetzt im Park ein Downhill Bike. Das Sentinel schafft jedoch den Spagat aus potenter Enduro Maschine und verspieltem Trail Bike besser, weshalb es vor allem in Regionen ohne Lift das interessantere Mountainbike ist.

Was uns jedoch nicht ganz so gut gefallen hat, ist die Ausstattung. Beim Spire bekommen wir für 7.599Euro mehr Federweg und das bessere Fahrwerk, während wir beim Sentinel „nur“ eine Fox Performance Ausstattung für 6.799 Euro bekommen.

Fazit: Transition Sentinel XT Carbon – Mini Enduro mit Spaß-Genen 

Das Transition Sentinel XT Carbon schafft eine ausgezeichnete Balance zwischen Uphill und Downhill und ist für seine moderne Geometrie gleichzeitig verspielt auf flowigen Strecken wie auch Laufruhig in steilen und ruppigen Sektionen. Die 160mm Federweg bieten ausreichend Reserven um sich an die härtesten Enduro Trails ran zu tasten und die progressive Geometrie sorgt für Selbstbewusstsein bei der Abfahrt. Ein tolles Enduro, dass vor allem in Bike Regionen ohne Lift Spaß macht.

Weitere Informationen zum Sentinel findet ihr unter: www.trailtoys-shop.de

 

First Ride: YT Szepter – Das Gravel-Bike mit Mountainbike Genen

YT Industries ist für Premium-Mountainbikes mit einem ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnis bekannt. Die Marke aus Forchheim versorgt den Markt mit einigen der beliebtesten Bikes der Szene. Jetzt gibt es was neues von der deutschen Marke – Ein Gravel-Bike. Aber YT wäre nicht YT wenn das ganze nichts mit Spaß bei der Abfahrt zu tun hätte. Hier gibt es alle Infos und einen ersten Fahreindruck zum brandneuen YT Szepter. 

Gravel ist seit Enduro der neuste Trend. Die etwas gemütlicheren und für Schotterwege geeigneten Rennräder mit breiten Reifen sind überall zu sehen und machen tatsächlich eine Menge Spaß – selbst wenn es mal über Wurzeln und Steine geht, kann man sich auf den ungefederten Boliden halten und sich durch die Natur kämpfen. Dass YT nun auch ein Gravel auf den Markt bringt, macht zwar Sinn, kam aber doch etwas unerwartet, da die Brand doch eher für Action im Gravity Bereich bekannt ist.

Und genau deshalb hat das YT Szepter auch Features die den Komfort im ruppigen Gelände etwas steigern sollen. Das wird bestimmt nicht jedem Hardcore Gravel Fan gefallen und vielleicht auch die Frage aufstellen, warum man sich nicht einfach ein Hardtail kauft, aber die Kombination aus Speed im Uphill und die Möglichkeit auf moderaten Trails Spaß zu haben, klingt dann doch irgendwie verlockend.

Werbung

Werbung

Zum Launch des neuen YT Szepter wurden wir nach San Clemente in Kalifornien eingeladen. Dort befindet sich einer der wenigen YT Showrooms. Das Ambiente war einladend, die Präsentation gewohnt sytlisch und das Wetter fantastisch. Die Jungs und Mädels von YT haben keine Kosten gescheut und ein volles Programm geboten. Es fing an mit der Vorstellung des neuen Gravel Bikes, dann ging es auf eine Ausfahrt in die kalifornischen Hügel, die mit einer rasanten Abfahrt auf perfekten Trails mit einer Menge Flow endeten. Am nächsten Tag ging es auf eine benachbarte Insel wo neben einer tollen Landschaft auch freilaufende Bisons das Erlebnis abrundeten. Zwischendurch wurde dann noch mit einem Helikopter die Gegend bewundert und bei einem kalten Bier und leckerem BBQ der Tag ausklingen gelassen.

YT Szepter

Optik und Features

Beim Design war die Grundlage des Szepter ein Ralleyauto der Gruppe B, ein Helm eines Gladiators und die Aerodynamik des Lockheed A-12 Aufklärungsflugzeugs. Das Szepter steht definitiv etwas bulliger da als viele andere Gravel Bikes. Das breite Unterrohr, die Versteifung im Bereich der Sitz- und Sattelstrebe, die Federgabel und die Varia-Sattelstütze findet man nicht an vielen Fahrrädern dieser Kategorie. YT bleibt sich seinen Mountainbike Wurzeln definitiv treu.

Das Modell auf dem wir unterwegs waren, kam in einem schlichten Grauton. Wer „etwas“ mehr Farbe mag, kann sich für die ebenfalls schlichte Oliv-Variante entscheiden. Das Szepter verzichtet auf knallige Töne und große Decals.

 

Wer sich mit den Mountainbikes des Forchheimer Herstellers auskennt, weiß, dass es in den letzten Jahren oft keine Möglichkeit gab einen Flasche im Rahmen zu montieren. Beim YT Szepter ist das absolut kein Problem mehr. Gleich vier verschiedene Mounts gibt es im Rahmen. Am Sattel- und auf dem Unterrohr können zwei Flaschenhalter montiert werden und wer Tools, oder Taschen montieren mag, findet dafür gleich zwei Mounts unter dem Oberrohr.

Da YT offensichtlich mit dem Szepter ins Gelände möchte, gibt es an der Gabel und an den Sitzstreben zwei Mudguards die vor herumfliegendem Dreck, Matsch und Wasser schützen.

Gravel der Kategorie nach, Gravity der Natur gemäß. Jede Plattform, die YT konzipiert, ist von purem, freiem Downhill Spirit geprägt. Das SZEPTER ist da keine Ausnahme. – YT Industries

YT Szepter – Geometrie

Der jahrelange Fokus und die Erfahrung im Mountainbike Sport spiegelt sich auch in der Geometrie des Szepter wieder.

Der Ultra-Modulus Carbon-Rahmen mit abgesenkten Sitzstreben, der 69,3 Grad Lenkwinkel und die RockShox Rudy XPLR-Federgabel sollen in jedem den Rebellen wecken, ohne dass dabei die Effizienz zu kurz kommt, die für das Erklimmen von Anstiegen erforderlich ist. Der Drop-Stay Hinterbau ist schnörkellos und reaktionsfreudig, während ein Sitzwinkel von 74,3 Grad über die gesamte Größenpalette die Körperposition bei Anstiegen verbessern soll. Das 30,9 mm Sitzrohr ist mit einer reduzierten 27,2 mm Sattelstütze ausgerüstet, die MTB typisch eine tiefe Absenkung ermöglicht. Eine maximale Einstecktiefe von 275 mm bei den Rahmengrößen L und XL gewährleistet die Kompatibilität mit einer 150 mm Dropper Post und soll so für überlegene Mobilität in anspruchsvollem Terrain sorgen.

Das geschwungene Sitzrohr geht in einen integrierten Fender über, der die dynamische Silhouette des Rahmens unterstützt und gleichzeitig den Schmutz in Schach hält.

YT Szepter

Komponenten und Ausstattung

Jetzt wird es spannend, denn jetzt geht es um die Komponenten und den Preis. YT startet mit zwei Modell-Varianten. Das Szepter Core 4 ist die Top-Variante und ab 4.499 Euro erhältlich.

YT Szepter

Dafür bekommt ihr den YT Ultra Modulus Carbon Rahmen mit einer RockShox Rudy Ultimate mit 40mm Federweg, die SRAM Force XPLR AXS Gruppe mit einer XPLR Kassette mit 1044 Zähnen und HS2 Bremsscheiben in den Größen 180/160mm.

Für 3.299 Euro gibts dann die Core 3 Variante. Hierbei müsst ihr zwar auf die Ultimate Ausstattung verzichten, bekommt aber trotzdem eine Top Performance. Anstatt der Sram Force Gruppe gibt es die Rival XPLR AXS ebenfalls mit einer Kassette mit 1044 Zähnen und Bremsscheiben in den Größen 180/160mm. 

Wir sind uns sicher, dass es in den nächsten Jahren noch viele weitere Modelle des Szepter geben wird. YT ist bekannt dafür das Sortiment mit vielen spannenden Komponenten zu erweitern und einsteigerfreundliche Modelle zu präsentieren.

YT Szepter

Das YT Szepter auf dem Trail

Unser Testfahrer Christof Geiss ist nicht nur auf dem Mountainbike unterwegs, sondern schrubbt viele Kilometer auf dem Gravel-Bike und seinem Rennrad. Egal ob auf dem Weg zur Arbeit, oder um die Koms seiner Freunde zu knacken, der Kerl gibt Gas. Somit war er auch der perfekte Kandidat um nach Kalifornien zu fliegen und für uns den ersten Fahreindruck zu dokumentieren.

Ihm war eins sehr schnell klar – das YT Szepter fühlt sich abgesehen vom Dropbar wie ein Mountainbike an. Die Sitzposition ist zentral und das Tretlager niedrig. Auch der lange Reach macht sich bemerkbar. Christof ist 1,77m groß und war mit der Größe M sehr glücklich. Der Reach hat in der Größe M 398mm. Das hört sich für Mountainbiker nach viel zu wenig an, jedoch darf man nicht vergessen, dass dieses Maß beim Rennrad und Gravel anders ausfällt, da wir hier mit einem langen Vorbau und Dropbar unterwegs sind.

Für die Ausfahrten stellte uns YT das Topmodel Core 4 zur Verfügung.

Da Chris wie schon erwähnt viel mit seinem eigenem Gravler unterwegs ist, ist ihm als erstes der Komfort der Federgabel aufgefallen. Auch wenn nur 40mm Federweg zur Verfügung stehen, ist das ein massives Plus an Komfort und um ein Vielfaches angenehmer. Die RockShox Rudy Ultimate macht wirklich einen sehr guten Job. Mehr Komfort für Arme und Hände, ausreichend Feedback vom Untergrund und alles ohne auch nur einmal unangenehm durchzuschlagen. Selbst wenn man es provoziert. Ein Wippen beim Antreten war kaum zu verspüren. Sollte es doch einmal bei langen Asphaltausfahrten oder Anstiegen stören, hat man immer noch die Möglichkeit mit Hilfe des Lock Outs die Gabel zu sperren.

Auf längeren Tretpassagen, egal ob auf Schotter oder Asphalt, ist die Sitzposition sehr angenehm und lässt einen nicht schnell ermüden. Hier kommt auch der Vorteil des Droperbars zum Zuge. Vorteil ist einfach die bessere Aerodynamik durch die vorgegebene Sitzposition und auf längeren Ausfahrten die Möglichkeit die Hände verschieden zu positionieren.

YT Szepter

Der Rest der Ausstattung funktionierte ebenso tadellos. Die Sram Force AXS schaltet in jeglicher Lage perfekt durch die 12 Gänge. Die Sram Force Bremse macht bei langen Abfahrten auf den Trails einen absolut souveränen Eindruck. Abgerundet wird das Gesamtbild mit der Rockshox Reverb AXS XPLR. Weiter wurde auf hochwertige Komponenten von Zipp und WTB zurückgegriffen. Die Reifen aus dem Hause WTB überzeugten besonders. Sie lieferten auf den staubigen Trails in Kalifornien genug Grip um es laufen lassen zu können und hatten dabei trotzdem einen spürbar geringen Rollwiderstand auf Asphalt.

Dieses Gesamtpaket liefert sehr viel Sicherheit auf den Offroadtrails, sodass man sich immer weiter an die Grenzen wagt. Ohne es zu bemerken, bewegt man das Bike eher wie ein Mountainbike als ein Gravel-Bike. Man beginnt kleine Gaps zu springen und auch Anlieger mit mehr Druck zu fahren.

Unser erstes Fazit zum YT Szepter

YT hat ein Gravelbike entwickelt und hat uns gezeigt, dass die Interpretation des Themas auf alle Fälle eines bedeutet: Eine gute Zeit auf dem Bike! Es wird nicht die erste Wahl für die Kunden sein, welche ein Rennrad mit mehr Komfort suchen und KOMs auf der Straße jagen aber allen anderen die sich nach einem kernigen Gravelbike für Offroad Abenteuer umsehen, sollten mit dem YT Szepter einen perfekten Compagnon gefunden haben. 

YT Szepter

Weitere Informationen findet ihr unter: www.yt-industries.com

 

TEST: Nicolai Saturn 16 – lang, länger, Nicolai

Die Edel-Schmiede aus Niedersachsen ist bekannt für progressiver Geometrien, wunderschöne Schweissnähte, toll verarbeitetes Aluminium und eine abfahrtsorientierte Performance. So soll es auch beim Nicolai Staurn 16 sein. Aber wie gut lässt sich ein Mountainbike mit 160mm Federweg und einem Reach von 494mm in der Rahmengröße M eigentlich fahren?  

Wenn wir ein Test-Bike anfragen versuchen wir immer die perfekt Größe zu finden. In unserer Redaktion arbeiten Mitarbeite mit einer Körpergröße von 1,75m – 1,90m. Der eine mag das Bike etwas verspielter, ein andere mag es etwas länger. Meistens fällt die Wahl auf einen L Rahmen, da diese bei den meisten Herstellern bei einem Reach von 470mm – 485mm liegen. Nicht so bei Nicolai. Das Saturn 16 ist nämlich in den Größen Small bis XXX-Large erhältlich. Der kleinste Reach liegt bei 465mm und wächst im größten Modell auf ganze 576mm.

Wir haben uns dann für das Modell in der Größe M entschieden und waren uns immer noch nicht sicher, ob die Entscheidung die richtige war. Warum erfahrt ihr hier.

Werbung

Werbung

Nicolai Saturn 16

Optik und Features

Nicht jeder ist Fan von der Optik eines Nicholai Bikes. Die runden Alu-Rohre des Hauptrahmens werden mit einem etwas kantigeren Hinterbau kombiniert und an den Schweißpunkten befinden sich CNC gefräste Verstärkungen. Aber wo sich alle einig sind, ist die Perfektion der handgemachten Schweißnähte. Handmade Look!

Denn die Rahmen werden per Hand im WIG-Verfahren geschweißt. Die Schweißer sind dafür speziell geschult und verfügen über langjährige Erfahrung. Für jedes Modell und jede Rahmengröße wird eine präzise Schweißvorrichtung gebaut, die sogenannte Rahmenlehre. Darin werden die CNC-geschnittenen Rohrsätze mit sämtlichen Dreh- und Frästeilen eines Rahmen, die verschweißt werden sollen, passgenau zusammengesetzt und fixiert. Die Rahmenbauteile werden zuerst mit einzelnen Schweißpunkten geheftet, an genau vorgegebenen Stellen in definierter Reihenfolge und dann, um Verzug und Verspannungen zu minimieren, in mehreren Durchgängen verschweißt.

Weiter geht es mit der Farbgebung und den Decals. Wer schon mal ein paar Nicolai Bikes gesehen hat, weiß, dass es die Mountainbikes in den unterschiedlichsten Farben gibt. Wer online eins bestellt, kann sich sein Bike nämlich individuell gestalten und dort selbst die kleinsten Komponenten farblich anpassen.

Das uns zur Verfügung gestellte Saturn 16 kam in einem schlichten grauem Look mit knallig blauen Decals, blauer Dämpferwippe und goldenem Fox Factory Fahrwerk mit orangener Stahlfeder. Schlicht ist vielleicht das Falsche Wort denn das blau springt schon sehr stark ins Auge.

Die Züge und Kabel sind außen am Rahmen verlegt, was die Optik des eh schon industriell aussehenden Rahmen keineswegs beeinträchtigt. Ein Vorteil ist ganz klar die leichte Wartung. Ich persönlich bin Fan von außen verlegten Leitungen.

Da es sich beim Saturn um ein Enduro/All-Mountain handelt, dass auch den Berg hinauf getreten werden will, darf natürlich der Mount für einen Flaschenhalter nicht fehlen. Der befindet sich auf dem Unterrohr und bietet ausreichend Platz für große Flaschen.

Geometrie – lang, länger, Nicolai 

Ich muss gestehen, dass ich ein Fan von etwas längeren Rahmen bin. Diese bieten in Verbindung mit einer ausbalancierten Geometrie ordentlich Stabilität auf ruppigen und steilen Trails und geben mir einfach etwas mehr Selbstbewusstsein in der Abfahrt.

Bei Nicolai wird es jedoch spannend. Wie schon erwähnt ist es gar nicht so leicht einen passenden Rahmen auf Anhieb zu finden. Die Größe S war uns mit 465mm Reach etwas zu klein, aber der 490mm Reach in der Rahmengröße M schon fast zu lang. Ja. Rahmengröße M hat einen Reach von 490mm. Im Vergleich – Das Specialized Enduro in der Größe S4 hat einen 487mm Reach und das längste Modell des kalifornischen Herstellers  kommt auf 511mm. Das überbieten die Niedersachen ganz schnell.

Die weiteren Daten sind modern aber nicht zu extrem. Der Lenkwinkel von 64° passt zum Enduro/Allmountain Einsatzbereich. Die Kettenstrebenlänge ist abhängig davon ob ihr euch für ein 650B oder 29″ Saturn entscheidet. Bei unserem Twenty-Niner in M haben wir eine Länge von 447mm.

Nicolai Saturn 16

Beim Hinterbau wird übrigens auf einen klassischen Horts-Link Vier-Gelenker gesetzt. Ein Horst-Link ist übrigens das Gelenk, dass am Ende der Kettenstrebe kurz vor der Hinterradachse sitzt. Laut Nicolai wurde dieser Aufbau bei ihnen in den letzten Jahren so verfeinert, dass die Anti-Squat-Charakteristik der Federung deutlich verbessert werden konnte.

Tatsächlich spricht der Hinterbau auch sehr feinfühlig an und bietet ein geschmeidiges Gefühl auf ruppigen Abfahrten. Ein Luftfederdämpfer könnte für die Touren-orientierten und kletterwilligen Biker aber noch besser passen. Wer mag, kann sein Saturn deshalb auch zwischen Stahlfeder- und Luftdämpfung umrüsten und dabei auf verschiedene Dämpferaufnahmen setzen die mit einem unterschiedlichen Offset die Kennlinie beeinflussen. Wer gerne an seinem Bike schraubt und mit der Geo spielt, wird sich über solche Features mit Sicherheit freuen.

Mutatoren

Nicolai verbaut an den Lagerpunkten sogennante Mutatoren. Diese dienen als Adapter für Geometrie Tuning und zur Anpassung an 27,5″ oder 29″ Laufräder. Druckstreben-Mutatoren ermöglichen durch verschiedene Längen die Anpassung des Rahmens an die Laufradgrößen 27,5 oder 29 Zoll. Gleichfalls sind sie dazu geeignet,  Lenkwinkel und Tretlagerhöhe in feinen Abstufungen zu regeln. Schwingenmutatoren ermöglichen dagegen ein Feintuning der Kettenstrebenlänge in Hinblick auf Schwerpunkt , Handling, Wendigkeit und Laufruhe.

Rahmengrößensmallmediumlargex-largexxlargexxxlarge
29"27,5"29"27,5"29"27,5"29"27,5"29"27,5"29"27,5"
Empfohlene Rahmengröße164-172 cm170-180 cm178-188 cm185-195cm193-202cm198-210cm
Oberrohrlänge593 mm620 mm647 mm671 mm695 mm713 mm
Sitzrohrlänge405 mm440 mm455 mm475 mm520 mm550 mm
Steuerrohrlänge110 mm110 mm130 mm150 mm170 mm190 mm
Radstand1247 mm1239 mm1272 mm1265 mm1306 mm1340 mm1334 mm1369mm1363 mm1391mm
Sitzrohrüberstand45 mm80 mm80 mm80 mm80 mm80 mm
Überstandshöhe720 mm703 mm720 mm703 mm734 mm717 mm754 mm734 mm798 mm781 mm827 mm810 mm
Reach465 mm469 mm490 mm494 mm515 mm519 mm535 mm539 mm555 mm558 mm570 mm576 mm
Stack618 mm615 mm618 mm614 mm635 mm632 mm654 mm651 mm672 mm669 mm690 mm684 mm
Hinterbaulänge447 mm438 mm447 mm438 mm447 mm453 mm447 mm453 mm447 mm453 mm
Schwingenlänge355 mm347 mm355 mm347 mm355 mm360,5 mm355 mm360,5 mm355 mm360,5 mm
Schwingenmutator41 mm33 mm41 mm33 mm41 mm47 mm41 mm47 mm41 mm47 mm
Druckstrebenlänge368 mm368 mm368 mm368 mm368 mm374,5 mm371 mm374,5 mm371 mm374,5 mm371 mm376,5 mm
Druckstrebenmutator3,5 mm3,5 mm3,5 mm3,5 mm3,5 mm10 mm6,5 mm10 mm6,5 mm10 mm6,5 mm12 mm
Lenkwinkel64,0°64,5°64,0°64,3°64,0°64,5°64,0°64,5°64,0°64,3°64,0°64,5°
Sitzwinkel effektiv78,25°78,5°78,25°78,5°78,25°78,5°78,25°78,5°78,25°78,5°78,25°78,8°

Nicolai Saturn 16

Komponenten und Ausstattung

Eins vor weg – Nicolai bietet keine fertig aufgebauten Bikes auf der Website an. Dafür könnt ihr euch im Konfigurator euern individuell gestaltetes Dream-Bike zusammenstellen oder für 2.799Euro das Frameset bestellen.

Das uns zur Verfügung gestellte Saturn 16 kam mit einer edlen Ausstattung und hat uns keine Wünsche offen gelassen. An der Front arbeitet die Fox Float 36 Factory Gabel mit 160mm Federweg und am Heck der DHX2 SLS Factory Coil Dämpfer. Nicolai hat uns basierend auf unseren Angaben (Gewicht, Körpergröße, Setup Vorlieben) eine 600lb Feder mitgeliefert die jedoch zu hart war. Wir haben die dann durch eine 500lbs Feder getauscht wodurch der Hinterbau sehr sensibel gearbeitet hat.

Gaschaltet wird unser Testmodell mit der Sram GX Eagle und gebremst mit der bissigen Magura MT7 Anlage. Wer nach einer kraftvollen und gut dosierbaren Bremse sucht wird mit dieser definitiv zufrieden sein. Nur die Haptik der Bremshebel ist nicht jedermanns Geschmack.

Die Bereifung stammt aus dem Hause Continental und bietet mit der Kombination aus Baron an der Front und Trail King am Heck ordentlich Grip auf den Trockenen Flow und Enduro Strecken am Geisskopf.

Die Sattelstütze stammt von Bike Yoke und ist in vielen unterschiedlichen Längen erhältlich, sodass auch Fahrer mit langen Beinen den Sattel schön Tief versenken können. Über den Sattel von Sqlab kann man sich streiten. Die einen lieben ihn, wir mochten ihn nicht da uns die vordere Nase zu breit ist und bei langen Uphills sehr unangenehme Druckstellen erzeugt.

Nicolai Saturn 16

Das Nicolai Saturn 16 auf dem Trail

Das Saturn 16 wirkt auf den ersten Blick zwar etwas klobiger und schreit nach DH Geballer, hat uns aber vor allem im Uphill überrascht. Hier klettert es komfortabel den Berg hinauf ohne das der Dämpfer zu wippen beginnt und wir einen Kraftverlust beim Pedalieren spüren. Auch die Sitzposition trägt zu einer tollen Kraftübertragung bei, denn der Sitzwinkel liegt bei steilen 78,5°.

Geht es Bergab wird eins schnell klar – die Kiste ist sehr lang. In der Rahmengröße M ist der Stack jedoch nicht zu hoch, was durchaus für mehr Druck auf dem Vorderrad sorgt und somit mehr Traktion in flachen Kurven bietet. Für mich mit einer Körpergröße von 1,86m war die Länge perfekt und lies sich von mir leicht kontrollieren und ordentlich durch Kurven ziehen. Das viel mir vor allem auf dem Flow Trail am Geisskopf auf denn dort war das Saturn 16 extrem schnell und besaß erstaunlich viel Pop auf den Sprüngen.

Unserem Tester Christof (siehe Bilder) war das Nicolai etwas zu groß, wodurch er es weniger Agil auf den flowigen Strecken befunden hat. Trotzdem war auch er davon begeistert wie leicht das Saturn 16 in die Luft geht und hat es auch auf dem „großen“ Kicker quer stellen können.

Nicolai Saturn 16

Wo das Nicolai Saturn 16 ganz offensichtlich glänzt sind schnelle und verblockte Enduro Trails. Hier sorgt die Kombination aus langem Hauptrahmen, 29″ Laufrädern und flachem Lenkwinkel für viel Stabilität und Sicherheit. Der Progressive Hinterbau braucht zwar ein bisschen Zeit bis das richtige Setup steht, bügelt dann jedoch gekonnt die Unebenheiten auf dem Trail weg.

Fazti: Nicolai Saturn 16 – lang, schnell und besonders

Das Saturn 16 bietet alles was man sich von einem Enduro wünschen kann, eine moderne Geometrie, ein tolles Fahrwerks Design und eine besondere Optik. Spannend ist auch die Balance aus Uphill und Downhill Performance die das Saturn gekonnt meistert. Auch wenn die Marke für Lange und extreme Geometrien bekannt ist, übertreibt es Nicolai beim Saturn nicht und bietet abgesehen vom recht langen Reach einen modernen aber nicht zu extremen Rahmen an. Lang, Flach und Schnell ist hier aber trotzdem noch das Motto.

Nicolai Saturn 16

Weitere Informationen findet ihr unter: www.nicolai-bicycles.com

 

 

 

TEST: Yeti 160 E – Wie gut ist das Race Enduro mit Motor?

2023 wird es die erste E-Enduro Weltmeisterschaft geben. Yeti hat für solche Einsätze ein passendes Bike mit Enduro Genen, einem nicht ganz so großen Akku und einer abfahrtsorientierten Geometrie geschaffen. Was das Yeti 160 E kann, erfahrt ihr hier.

Nicht jeder freut sich über die Existenz von E-Mtbs auf den heimischen Trails. Wer jedoch mal auf einem der unterstützten Bikes saß, der kann fast nicht mehr abstreiten, dass es Spaß macht. Die steilsten Klettersektionen sind auf einmal möglich und die Uphills machen plötzlich noch mehr Spaß. Auch wenn es mal schnell gehen soll, sind E-Bikes wie ein eigenes Shuttle, dass einen angenehm zum Trail-Einstieg befördert.

In der E-Enduro World Series ist das Level der technischen Uphills und Downhills jedoch auf einem ganz anderen Niveau. Die Racer kämpfen sich steilste Kletter-Passagen hinauf und müssen danach die gleichen Trails wie in der klassischen EWS hinabfahren. Dafür braucht es natürlich ein E-Mtbs das nicht zu schwer ist, ausreichend Power besitzt und Bergab mit ordentlich Reserven glänzen kann. Yeti präsentiert genau für diesen Einsatzbereich das 160 E.

Werbung

Werbung

WHILE EVERYONE ELSE WAS RACING
TO MAKE AN E-MTB, WE WERE
MAKING AN E-MTB FOR RACING – Yeti

Optik und Features

Optisch macht das 160 E einiges her. Die schlichte Farbgebung hat uns besonders gut gefallen und passt hervorragend zum cleanen Gesamtbild. Die intern verlegten Züge und die geraden Linien des Rahmens stehen dem modernen E-Mtb wirklich sehr gut.

Die Decals am Rahmen halten sich Grenzen. Das Yeti Logo auf dem Unterrohr ist von der Seite kaum zu sehen und am restlichen Bike sind kleine Details wie die Bezeichnung des Hinterbaus versteckt. Edel ist auch das abgesetzte Yeti Emblem auf dem Steuerrohr.

Was an einem Enduro ebenfalls nicht fehlen darf, ist der Flaschen-Mount. Im 160 E Rahmen befindet sich dafür ausreichend Platz.

Geometrie – Vollgas E-Enduro

Das Yeti 160 E ist in vier Größen erhältlich mit einem Reach der von 430mm – 505mm reicht. Somit sollten sich fast alle Körpergrößen auf dem amerikanischen E-Mtb wohl fühlen. Der Lenwkinkel liegt bei 64,5° und wirkt sich in Verbindung mit dem steilen Sitzwinkel von 78° und den verhältnismäßig langen Kettenstreben von 446mm positiv auf die Uphill Performance aus. Wie macht sich das bemerkbar? Der steile Sitzwinkel sorgt für eine gute Kraftübertragung beim Pedalieren und der lange Hinterbau lässt die Front in sehr steilen Uphill Passagen nicht zu schnell steigen. Der Nachteil ist, dass sich das Bike im Downhill nicht ganz so leicht auf das Hinterrad befördern lässt.

Die Kombination aus einem langen Reach, langen Kettenstreben und dem recht flachen Lenkwinkel lassen das Yeti jedoch im ruppigen, schnellen und steilen Downhill sehr stabil und ruhig auf dem Trail liegen. Wer das Bike etwas verspielter mag, sollte sich eine Größe kleiner aussuchen.

SMMDLGXL
SEAT TUBE LENGTH380.0410.0450.0495.0
TOPTUBE LENGTH560.9591.8613.4641.5
HEADTUBE ANGLE64.564.564.564.5
EFF. SEAT TUBE ANGLE78.078.078.078.0
CHAINSTAY LENGTH446.0446.0446.0446.0
WHEELBASE1208.31239.71262.11291.9
ESTIMATED BB HEIGHT350.0350.0350.0350.0
STANDOVER754.0754.0754.0754.0
HEADTUBE LENGTH95.098.3103.8114.9
AXLE TO CROWN583.7583.7583.7583.7
OFFSET44.044.044.044.0
STACK617.0620.0625.0635.0
REACH430.0460.0480.0505.0
FRONT CENTER762.3793.7816.1845.9

Komponenten und Ausstattung – Edel Racer

Edel trifft es ganz gut. Jedem von uns ist bekannt, dass die Marke aus Colorado nicht gut fürs Portmonee ist. Wer sich aber mit der Geschichte des 1985 gegründetem Unternehmen beschäftigt, weiß wie gut der Ruf der Bikes ist und welche Erfolge mit Fahrern wie Richie Rude, Reed Boggs und Robin Goomes gefeiert werden.

Gibt es Marken mit einem besseren Preis-/Leistungsverhältnis? Mit Sicherheit, aber wer ein Stück vom Image und dem Lifestyle des Brands haben will, wird das gekonnt ignorieren müssen und wollen. Dieser Sport ist nicht vernünftig. Apropos unvernünftig – Das Yeti 160 E in der uns zur Verfügung gestellten T1 Variante kostet schlappe 13.999 Euro. Wer auf die goldene Gabel verzichten mag und sich mit den ebenso guten Performance Komponenten zufrieden gibt, bekommt das Yeti 160 E C1 für ca. 11.450 Euro.

Wie schon erwähnt. Die High End Variante kommt mit komplettem Fox Factory Fahrwerk. Am Heck arbeitet (wenn er funktioniert) der Fox Factory Float X2 butter weich und unterstützt die Performance des sensiblen Hinterbaus. Mit Hilfe des Flip Chips (SixFinity System) kann die Progressivität des Hinterbaus in drei Schritten (25%, 30%, 35%) verändert werden und an den Stil des Fahrers und die Begebenheiten des Trails angepasst werden.

An der Front des 160 arbeitet die Fox Factory 38 E-Tuned mit 170mm Federweg. Diese braucht wohl keine großen Erklärungen mehr. Das Ansprechverhalten und die Performance sind auf einem Top Level und wird nicht ohne Grund an so vielen Bikes von Pro-Racern verbaut.

Des weiteren haben wir einen interessanten Mix an Komponenten am Bike. Die Schaltung stammt aus dem Hause Shimano während bei den Bremsen auf Sram gesetzt wird. Manch einer hätte sich das Umgekehrt gewünscht, jedoch funktionieren beide Komponenten ausgesprochen gut. Die Shimano XT Schaltgruppe mit einer 10-51 Zahn Kassette verfügt in Verbindung mit dem EP8 Motor über eine ausreichende Bandbreite und die Sram Code RSC lässt normalerweise auch keine Wünsche offen. Kombiniert wird diese übrigens mit 220mm Scheiben an der Front und 200mm am Heck. Ausreichend Bremskraft ist hier definitiv vorhanden.

Für den passenden Grip im Uphill und auf den Trails sorgt die Bereifung von Maxxis. Das Yeti 160 E rollt auf einer Kombination aus dem Assegai 2.5 EXO+ an der Front und dem Minion DHR II 2.4 mit Double Down Karkasse am Heck. Unsere Meinung nach eine tolle Kombination für den Enduro Einsatz.

Die Jungs und Mädels setzten beim Yeti 160 E auf den Motor vom japanischen Komponenten Riesen Shimano. Der EP8 bietet mit seinen 85Nm, 250Wh und einem 630Wh Akku ordentlich Power im Uphill und bei Touren. Zwar gibt es mittlerweile stärkere Motoren die auch spezifisch auf den Race Einsatz ausgelegt sind, jedoch sollte das natürliche verhalten des EP8 einer großen Bandbreite von Sportsfreunden gefallen.

Wir haben uns jedoch gefragt ob der 630Wh Akku so angemessen ist? Klar wurde das 160 E unter dem Aspekt designed ein E-Mtb für Enduro Rennen zu bieten und somit sollte das Bike nicht zu schwer werden. Jedoch ist das Yeti in Rahmengröße L und ca. 23,3kg etwas schwerer als vergleichbare E-Mtbs mit größerem Akku.

Das Yeti 160 E auf dem Trail

Starten wir mit dem theoretisch etwas langweiligerem Part. Im Uphill sind E-Mtbs teilweise Mittel zum Zweck und als Mtb mit integriertem Shuttle gedacht. Wer sich aber mal an steile und verblockte Passagen ran traut die ohne Motor nicht zu schaffen sind, wird auf das volle Potential von E-Mountainbike treffen.

Und genau dort glänzt auch das Yeti 160 E. Wie schon bei der Geometrie erwähnt, klettert das Enduro aus Colorado extrem gut. Die Geometrie lässt die Front nicht zu schnell steigen und sorgt somit für Stabilität in wirklich steilen Bergauf Sektionen. Das lädt dazu ein sonst unfahrbare Sektionen zu erforschen und macht unheimlich viel Spaß.

Gehts bergab funktioniert das Yeti mindestens genauso gut. Das Fahrwerk lässt keine Wünsche offen und spricht in Verbindung mit dem tollen Hinterbau Design sehr sensibel an und bietet mit 170mm Federweg ordentlich Reserven für die härtesten Trails. Wenn es steil und schnell wird, liegt das Bike sehr ruhig auf dem Trail und hält seine Spur. Das liegt zu einem an der Länge, aber auch an dem Gewicht und dem potenten Fahrwerk.

Wird es etwas flowiger kommt das 29″ Mountainbike gut durch die Kurven, wirkt aber etwas schwerfälliger als kürzere Bikes. Wer gerne mit dem Rad spielt, sollte sich vielleicht nach einer kleineren Größe umschauen um die Front leichter hoch zu bekommen und etwas agiler in der Luft zu sein.

Die Reifen Kombination aus Assegai und Minion DHR II funktioniert sehr gut und bietet mit der Double Down Karkasse am Heck auch ordentlich Pannenschutz im gröbsten Terrain.

Fazit: Yeti 160 E – Edel Race Enduro

Das Yeti 160 E ist ein Vollblut Enduro mit einer edlen Ausstattung. Das Fox Factory Fahrwerk unterstreicht die Performance der Geometrie gekonnt und macht das E-Mtb aus Colorado zu einem Biest im Downhill. Aber auch im Uphill glänzt das 160 E dank der gekonnten Kombination aus längerem Hinterbau, steilem Sitzwinkel und tiefer Front. Wer sich den Edel Schlitten leisten kann, bekommt also ein ausgewogenes E-Race-Enduro mit dem man die härtesten Trails bergauf und bergab fahren kann.

Mehr Infos zum Yeti 160 E findet ihr hier: www.yeticycles.com

Limited Edition: Cane Creek Helm MK II in der schönen Farbe „sunburst“

Cane Creek Helm MK II – Limited Edition sunburst

Pressemitteilung: Die Allround-Federgabel Cane Creek Helm MK II ist ab sofort als Limited Edition in der schönen, knalligen Farbe „sunburst“ erhältlich. Wer sein Bike also optisch etwas extravagant tunen möchte, sollte schnell zuschlagen!

Cane Creek Helm MK II: Alle Infos zur Limited Edition

Die Helm MK II, die es übrigens letztes Jahr im Gewinnspiel in einer anderen Sonderfarbe gab, wird in North Carolina in den USA handgefertigt. Das Unternehmen – welches 1996 durch die eigenen Mitarbeiter aufgekauft wurde – ist beispielsweise durch bahnbrechende Produkte wie den Double Barrel Dämpfer bekannt geworden. Die Limited Edition der Federgabel kann wie die herkömmliche Version mit Stahl- oder Luftfederung erworben werden. Allerdings ist sie nur in der Laufradgröße 29″ erhältlich. Dafür kommt die Helm MK II sunburst inklusive anschraubbarem Fender – ideal für die feuchte Jahreszeit.

Cane Creek Helm MK II – Limited Edition sunburst – die Farbe knallt!

Werbung

Werbung

  • Federungssystem: Luft oder Stahlfeder
  • Federweg: 100 – 160 mm (Luft), 130 – 160 mm (Stahl)
  • Laufradgröße 29″
  • Offset: 44 mm
  • Standrohre: 35 mm
  • Gewicht: 2.080 g (Luft), 2340 g (Stahl)
  • Achse: 15 x 110 mm Boost
  • Maximale Reifenbreite: 64 mm
  • Preis: 1.099 $

Cane Creek Helm MK II: DIY Anpassungswunder

Die Helm MK II ist bekannt für ihre vielseitigen Verstellmöglichkeiten. Es besteht die Möglichkeit, den Federweg bei der Luftgabel mit 10 mm Spacern anzupassen – er kann somit unkompliziert zwischen 100 und 160 mm variiert werden. Bei der Stahlversion hingegen beschränkt sich diese Anpassungsfähigkeit auf 130 bis 160 mm. Hierzu muss man unterschiedliche Federlängen erwerben und diese einfach austauschen.

Cane Creek im Web

Weitere Infos findest du unter www.canecreek.com.

Cane Creek Helm MK II – Limited Edition sunburst – Seitenansichten