Santa Cruz Hightower: Modernere Geometrie und verfeinerte Charakteristik des Hinterbaus

Produktnews: Das Santa Cruz Hightower steht für lässiges Abrocken von Trails und schnelle Zeiten. Ab Ende Juli wird eine neue Version des Trail-Tieffliegers in die Shops rollen. Mit einer moderneren Geometrie und verfeinerten Hinterbau-Charakteristik soll das neue Modell laut Hersteller ein verbessertes Fahrgefühl bergauf wie bergab bieten.

Ausgestattet mit 145 Millimeter VPP-Federweg, 29 Zoll Laufrädern und einer optimierten Geometrie geht das Santa Cruz Hightower in eine neue Runde. So wurde unter anderem der Reach verlängert, der Lenkwinkel reduziert und das Tretlager abgesenkt, um eine verbesserte Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten zu erreichen. Zugunsten moderner Lenker-Geometrien wurde zudem der Stack erhöht. Um die Fahrqualität über alle Größen hinweg zu verbessern, ändert sich abhängig von der Rahmengröße der Sitzwinkel und die Kettenstrebenlänge.

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Ebenfalls verfeinert wurde die Charakteristik des Hinterbaus. Eine lineare Kennlinie mit mehr Endprogression soll einen idealen Support im mittleren Federwegbereich gewährleisten. Ein reduzierter Anti-Squat-Wert verbessert laut Santa Cruz zudem das Ansprechverhalten, wodurch sich ein verbessertes Fahrgefühl bergauf und bergab ergeben soll. Neu ist das SAG-Fenster, durch das der Negativfederweg am Dämpfer leichter abgelesen werden kann.

Bei der Verlegung der Kabel sahen die Entwickler ebenfalls Verbesserungspotential. Die jetzt verbesserte Kabelführung soll eine bessere Schaltperformance und weniger Reibung sicherstellen. Ein nützliches Gimmick ist die Glovebox im Unterrohr, die mit zwei praktischen Taschen „Tool Wallet“ und Tube Purse“ geliefert wird. Der Rahmen bietet außerdem Platz für einen Flaschenhalter, wodurch auch bei Touren die Versorgung mit ausreichend Flüssigkeit sichergestellt ist.

Auf den Rahmen und die Hinterbaulager gibt Santa Cruz eine lebenslange Garantie. Das neue Hightower wird in Europa ab Ende Juli erhältlich sein.

Santa Cruz Hightower: Versionen und Preise

  • Hightower C R – 5.499 €
  • Hightower C S – 6.599 €
  • Hightower C GX AXS – 7.999 €
  • Hightower C GX AXS RSV – 9.199 €
  • Hightower CC XO AXS – 8.999 €
  • Hightower CC XO AXS RSV – 10.999 €
  • Hightower CC Framekit – 3.799 €

Web: www.santacruzbicycles.com

Fotos (c) Santa Cruz

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VIDEO: Gold Standard feat. Bryn Atkinson

Was passt zu einer Kaschima Fox Factory Gabel? Genau – Ein goldenes Norco Range Enduro Bike und ein verdammt schneller Fahrer. Bryn Atkinson zeigt was er auf den Trails kann und wird dabei unfassbar schön in Szene gesetzt. Her mit dem Gold, der Drone und dem Steez!

There are some things you can always rely on in the Pacific Northwest. The sun will rise and set every day (even if you can’t see it), the weather’ll be predictably unpredictable, and when Bryn Atkinson gets behind a project, it’s gonna be a banger. It’s not in Bryn’s nature to half-ass anything. Every detail of a project is considered to elevate it to the next level. The choice of trail. The crew. The shots. Getting the bike just right. And he’s just got a way about his riding that no other rider can match – with style and speed that drop your jaw to the floor whatever the framerate. So, sit back, grab a drink and behold the new Gold Standard, forged by the imagination of Bryn Atkinson.

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Mountainbiken auf der Sonnenseite – Wettervorhersage Osttirol

Lienz, Osttirol, 13. September 2022 – Zur Planung eines jeden Bike-Trips gehört auch immer ein Blick auf die Wettervorsage. Sieht es am Wochenende mal wieder schlecht aus in den klassischen alpenländischen Bike-Hotspots – Tiefdruckgebiete bringt tiefhängende Wolken, keine Sicht und viel Regen – bleiben genau zwei Optionen: Regenklamotten und Dirtsuits an und durch oder eine Alternative mit besserem Wetter finden – zum Beispiel Osttirol, wo fast immer die Sonne scheint, wenn es weiter nördlich schüttet.

„Schuld“ an dieser ausgiebigen Sonnenscheindauer und dem mediterranen Flair zwischen Großglockner (3.798 m) und Lienzer Dolomiten ist die geographische Lage der österreichischen Provinz – kurz gesagt: die richtige Seite der Alpen.

Die Lage südlich des Alpenhauptkamm schützt Osttirol nämlich vor den atmosphärischen Tiefdruckgebieten aus Nordwesteuropa – die Wolken bleiben nördlich an den Bergen hängen und regnen sich dort ab. In der gesamten Südalpenregion dominiert hingegen der Hochdruckeinfluss.

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Und dass es sich dabei nicht bloß um cleveres Marketing handelt, belegen die Zahlen des Zentralamts für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) eindeutig. Laut der obersten österreichischen Wetterbehörde gibt es von Juni bis August in Lienz durchschnittlich 34 Regentage (gerechnet ab einem Liter Wasser pro Quadratmeter in 24 Stunden), in Innsbruck waren es 40 und in Bregenz am Bodensee sogar 41. „Auf ein Quartal gerechnet, ist das ein Unterschied von einer ganzen Woche. Das ist nicht unbedeutend. Außerdem geht es nicht nur um die Menge des Niederschlags oder die Anzahl der Tage, an denen es geregnet hat. In der Region Lienz regnet es während eines Sommergewitters in der Regel nur zwei bis drei Stunden. Ein ganzer Tag Regen ist sehr selten“, kommentiert Gerhard Hohenwarter, Meteorologe am ZAMG. Das Einzige, was sich laut Hohenwarter schwierig vorhersagen lässt, ist, wo es donnern wird: „Gewitter sind sehr lokale Phänomene.“

Rider : Freeride Flo & Credit : Michael Kotowski

Wenn also bei der Planung des spontanen Bike-Trips am Wochenende die großen Fragezeichen hinter der Wettervorhersage auftauchen, wird Osttirol vom Geheimtipp zur echten Alternative.

Ein weiterer Vorteil Osttirols ist, dass es fast jedes Jahr einen Altweibersommer gibt, der die Saison verlängert. Das sommerliche Wetter hält oft bis Mitte oder sogar Ende Oktober an. Der Bikepark Lienz ist daher an den Wochenenden im Oktober entsprechend geöffnet.

Details zur Bikeregion Osttirol sind unter www.osttirol.com/entdecken-und-erleben/sommer/radsport zu finden. Zur perfekten Tourenplanung und allgemeinen Übersicht stellt die Region Osttirol mit ihrer interaktiven Bike-Karte das ideale Werkzeug zur Verfügung.

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4 Bikes Festival – 4 Tage Party, Bikes und Musik

Bock auf Party, Racing und gute Musik? Dann dürfte das 4 Bikes Festival genau das richtige für euch sein. In 4 Tagen gibts im Odenwald, 4 Disziplinen, gute Laune, viel Action und bekannte Gesichter der Szene. Neben einem FMB Slopestyle Event könnt ihr euch für Gravel, CX und Enduro Rennen anmelden. Mehr Infos zum Festival gibt es hier.

Der Countdown läuft! Das zweite 4 Bikes Festival findet vom 08.- 11.09.2022 wieder auf dem stillgelegten Militärgelände am Hainhaus in Lützelbach im Odenwald statt. An 4 Tagen entsteht ein Bike-Event, welches seines Gleichen sucht und Gäste dürfen sich auf ein einzigartiges Rahmenprogramm rund ums Thema Fahrrad freuen. Das Festival stieß schon im Premierenjahr auf außergewöhnlich großen Zuspruch.

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Dem selbst gesteckten Ziel, den Kosmos Fahrrad und Musik zusammenzubringen sind die Veranstalter schon im ersten Jahr gerecht geworden und die gebuchten Bands sind 2022 ebenso vielversprechend. Auch dieses Mal wird sich wieder auf vier Fahrrad-Arten spezialisiert: Enduro, Gravelbike, Dirtbike und Cyclocross. Alters-, Interessens- und Gengreübergreifend wird so ein Bike-Musik-Meltingpot erschaffen, der einzigartig ist. Die Fahrrad-Community kann sich nicht nur in ihrer eigenen Disziplin mit Gleichgesinnten austauschen, sondern auch über den Tellerrand fahren und neue Dinge ausprobieren!
Fabian Rothermich, der neue Projekt-Verantwortliche innerhalb des Teams von Peripherique, ist vom Konzept überzeugt: „Wir wollen Interesse an den verschiedenen Disziplinen wecken und unseren Gästen Einblicke ermöglichen, die sie so vielleicht noch nie hatten. Kontakte knüpfen, Neues ausprobieren und die Faszination Bike entdecken. Auch wenn man nichts mit Fahrradfahren an sich am Hut hat, kann man sich bei uns vom Können anderer Top-Athlet*innen begeistern.“ Rothermich ist ein Mitbegründer des erfolgreichen Olympiapark in Eisenbach und war vom ersten 4 Bikes so überzeugt, dass er sofort mit dabei sein wollte. Wichtig sei hierbei außerdem „die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und der regionalen Wirtschaft sowie den Anwohnern, Förstern und Bauern. Die Einbindung von örtlichen Radnetzwerken und bekannten Gesichtern der Szene ist unabdingbar. Wir wollen hier alle auf die Reise mitnehmen.“

Hobby-Biker bis Radprofis, aber auch Familien, junge und junggebliebene sport- und kulturbegeisterte Zuschauer und Zuschauerinnen kommen also mit einem umfangreichen Musik- und Rahmenprogramm voll auf ihre Kosten. Biker mit unterschiedlichstem Fitness- und Fahrtechnikniveaus werden vertreten sein, um ein unvergessliches Abenteuer zu erleben und eine wunderschöne aber durchaus unentdeckte Fahrrad-Region zu erkunden.
Eine Kombination aus Musik, Sport, Freizeit und Entertainment. In allen Bereichen des neuartigen Festivalkonstrukts vor allem im Musikbereich, konnte die Kreativ-Fabrik Peripherique zusammen mit Experten aus den spezifischen Fahrradarten ein Event kreieren, welches deutschlandweit seines gleichen sucht. Da die verschiedenen Bikesparten völlig unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, wird bei den Acts auf ein sehr facettenreiches Booking gesetzt. Neben den seit Jahren erfolgreichen Indie Acts „Itchy“ und „Montreal“ konnten auch aufstrebende Newcomer wie „Kaffkiez“ gewonnen werden. Auch die Hiphop Veteranen „Main Concept“ sind mit von der Partie.

Für Begeisterung wird auch wieder die „Freeride Mountain Bike World Tour“ sorgen. Ein weiteres Highlight bei dem internationalen Athleten und Athletinnen der FMB-Weltrangliste mit waghalsigen Sprüngen die Zuschauenden verblüffen. Für alle interessierten Gäste gibt es darüber hinaus ein außergewöhnliches und umfangreiches Entertainment-Programm mit Workshops, Vorträgen und Live-Podcasts und nicht zuletzt die hochkarätige Live-Musik. Fest steht schon jetzt: Der Odenwald kann sich wieder auf ein kulturelles und sportliches Jahreshighlight freuen.

Tickets und weitere Informationen findet ihr unter: 4bikes-festival.de

NEWS: Camille Balanche bricht sich Schlüsselbein in Mont Sainte Anne

Sie führt im Gesamtklassement und hat ihre beste Saison. Camille Balanche fährt 2022 fast allen davon und führt mit einem guten Vorsprung auf Myriam Nicole im Gesamtklassement. Nun kommt die Nachricht, dass sich die Schweizerin beim Training in Mont Sainte Anne das Schlüsselbein gebrochen hat und somit beim Rennen am Wochenende nicht teilnehmen kann. Wir wünschen gute Besserung. 

 

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Der Mercedes-Benz UCI MTB World Cup macht in Mont-Sainte-Anne ( Kanada) seinen vorletzten Stopp der Saison

Mont-Sainte-Anne, Quebec, Canada, 4. August 2022. An diesem Wochenende macht der Mercedes-Benz UCI MTB World Cup in Mont Saint-Anne (Kanada) seinen vorletzten Stopp der Saison. Letztes Wochenende in Snowshoe (USA) konnten die amerikanischen Fahrer ihren Heimvorteil nutzen und das Short Track Rennen dominieren. Jetzt können die kanadischen Fahrer von der gleichen Energie profitieren, denn Finn Iles will vor Heimpublikum seinen ersten Sieg im Downhill-Elite Weltcup einfahren. Verfolgen Sie die gesamte Action live und auf Abruf auf Red Bull TV.

Vlad Dascalu performs at UCI XCO World Cup in Snowshoe, USA on July 31, 2022 // Bartek Wolinski / Red Bull Content Pool // SI202208010042 // Usage for editorial use only //

Die Live-Finals auf Red Bull TV: 

Cross-Country Short Track (XCC)
Das Damen- und Herren-Elitefinale wird am Freitag, 5. August um 23:20 Uhr (MESZ) übertragen
Downhill (DHI)
Das Elitefinale der Damen wird am Samstag, 6. August um 18:25  Uhr (MESZ) übertragen
Das Elitefinale der Herren wird am Samstag, 6. August um 19:45 Uhr (MESZ) übertragen
Cross-Country Olympic (XCO)
Das Elitefinale der Damen wird am Sonntag, 7. August um 18:00 Uhr (MESZ) übertragen
Das Elitefinale der Herren wird am Sonntag, 7. August um 20:30 Uhr (MESZ) übertragen

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XCO/XCC – Cross-country, Überraschungen in Nordamerika

Wird es in Kanada eine vergleichbare Spannung geben? Kann man wieder auf unerwartete Gewinner hoffen? Letztes Wochenende gewann überraschend die Amerikanerin Gwendalyne Gibson (USA) in der Frauenkategorie des XCC. Sie beendete das Rennen vor Anne Terpstra (NED), Jenny Rissveds (SWE), Alexandra Keller (SUI) und Jolanda Neff (SUI). Bei den Männern feierte Christopher Blevins (USA) mit einem hart erkämpften Sieg sein Comeback vor Vlad Dascalu (ROU) und Luca Braidot (ITA). Die Abwesenheit von Champions wie Loana Lecomte (FRA) und Pauline Ferrand-Prévot (FRA) sowie Mathias Flückiger (SUI) machte das Rennen sehr viel unvorhersehbarer.

Ein ähnlich unerwartetes Spektakel bot die Olympische Distanz am Sonntag. Für Jenny Rissveds (SWE) war ihr erster XCO – Sieg in greifbarer Nähe, bis sie gegen Ende des Rennens von Alessandra Keller (SUI) überholt wurde, für welche dies der erste Sieg der Saison war.

Rebecca McConnell (AUS), welche auf dem 13. Platz landete, steht nun nicht mehr an erster Stelle des Gesamtweltcups, Anne Terpstra (NED) holte sich Platz 3 in Snowshoe und übernahm damit die Führung in der Gesamtwertung. Die beiden Fahrerinnen trennen nun nur 8 Punkte. Mont-Sainte-Anne könnte hier den Unterschied machen. Bei den Männern währenddessen konnte der 33-jährige David Valero (ESP) seinen ersten Elite World Cup Sieg erringen.

Leider konnte Nino Schurter (SUI) seinen Traum vom World Cup Fahrer mit den meisten Siegen erneut nicht erreichen, ein Unfall am Freitag verhinderte seinen Start im XCO-Rennen.

DHI: Die Fahrer an der Spitze haben gute Aussichten den Gesamtweltcup schon in MSA für sich zu entscheiden. Und kann Andreas Kolb erneut einen historischen Moment für Österreich nach Hause fahren?

Camille Balanche (SUI) konnte in Snowshoe ohne Probleme ihren dritten Sieg und ihr fünftes Podium der Saison holen. Myriam Nicole (FRA) wurde Zweite mit bereits ihrem vierten Podium dieses Jahr, für Nina Hoffman (GER) als Drittplatzierte war es bereits das dritte Podium dieses Jahr.

Die Frage stellt sich, ob Balanche in der Lage sein wird, bis Ende des Jahres die Führung zu halten. Alles ist noch möglich, Mont-Sainte-Anne ist eine Chance für jeden. Die Spannung und der Siegeshunger, mit der die zwei letzten Rennen der Saison erwartet werden, sind greifbar nahe. Es geht um jeden Punkt, der noch zu holen ist. Myriam Nicole (FRA) hat natürlich großes Interesse daran, Balanche noch aufzuhalten. 2019 schaffte sie sowie Loic Bruni (FRA) es, in Mont-Sainte-Anne die Weltmeisterschaft für sich zu entscheiden.

Im Herren-Downhill dominieren weiterhin die Franzosen mit Amaury Pierron (FRA), der seinen vierten Worldcup-Sieg in sechs Rennen in Snowshoe einfahren konnte. Hier in Quebec kommt Finn Iles (CAN) als weiterer Favorit ins Spiel, der um den ersten Sieg im Elite-Worldcup kämpfen wird. Als ehemaliger World  Champion bei den Junioren hat er bereits den zweiten Platz in Lenzerheide und den dritten Platz in Andorra geholt und mit den kanadischen Fans hinter ihm wirft auch er ein Auge auf den obersten  Platz auf dem Podium von Mont-Sainte-Anne. Gespannt darf man auch auf Andy Kolb sein. Der Österreiche hat in Snowshoe sein absolutes Karriere Highlight mit einem 3.Platz gefeiert. Damit hatte er das zunächst beste Ergebnis eines Österreichers in einem Downhill Weltcup – das er selbst in Leogang mit einem unglaublichen 6.Platz erzielte – zum dritten Mal in einer Saison getoppt. Derzeit ist Kolb auf einem unglaublich starken 5.Platz im Gesamtklassement.

Mont-Sainte-Anne hat also großes Potenzial, ähnlich spannend zu werden wie der letzte Tourstop. Am kommenden Wochenende wissen wir mehr.

Aktuelle Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup Gesamtwertung:

XCO Elite Women Top 5:

  1. Anne Terpstra (NED) 1430 Points
  2. Rebecca McConnell (AUS) 1422 Points
  3. Alessandra Keller (SUI) 1312 Points
  4. Jenny Rissveds (SWE) 1260 Points
  5. Loana Lecomte (FRA) 1204 Points

XCO Elite Men Top 5:

  1. Nino Schurter (SUI) 1342 Points
  2. Vlad Dascălu (ROU) 1227 Points
  3. Alan Hatherly (RSA) 1210 Points
  4. David Valero Serrano (ESP) 1116 Points
  5. Luca Braidot (ITA) 1160 Points

XCC Elite Women Top 5:

  1. Alessandra Keller (SUI) 1140 Points
  2. Rebecca McConnell (AUS) 1060 Points
  3. Anne Terpstra (NED) 1034 Points
  4. Jenny Rissveds (SWE) 950 Points
  5. Jolanda Neff (SUI) 849 Points

XCC Elite Men Top 5:

  1. Alan Hatherly (RSA) 1002 Points
  2. Mathias Flückiger (SUI) 988 Points
  3. Filippo Colombo (SUI) 830 Points
  4. Luca Schwarzbauer (GER) 820 Points
  5. Vlad Dascălu (ROU) 820 points

DHI Elite Women Top 5:

  1. Camille Balanche (SUI) 1335 Points
  2. Myriam Nicole (FRA) 1105 Points
  3. Valentina Höll (AUT) 966 Points
  4. Eleonora Farina (ITA) 795 Points
  5. Nina Hoffmann (GER) 743 Points

DHI Elite Men Top 5:

  1. Amaury Pierron (FRA) 1180 Points
  2. Loris Vergier (FRA) 758 Points
  3. Finn Iles (CAN) 746 Points
  4. Danny Hart (GBR) 624 Points
  5. Andreas Kolb (AUT) 591 Points

TEST: Bulls Duro 29 – Spaßiges Trail-Hardtail mit stimmiger Geometrie

Bulls präsentiert mit dem Duro 29 ein robustes Trail-Hardtail mit 130mm Federweg, einer potenten Geometrie mit kurzen Kettenstreben und einer cleanen Optik. Wir waren mit dem Duro im Vinschgau und auf unseren Hometrails unterwegs und konnten viel positives, aber auch die ein oder andere Schwachstelle finden. 

Als wir das Duro zum ersten mal zu Gesicht bekommen haben, ist uns direkt das moderne und nach Spaß aussehende Design ausgefallen. Wir hatten in den letzten Jahren immer wieder Mountainbikes der deutschen Marke in den Händen. Trotzdem oder gerade deswegen fanden wir das frische Design des Hardtails überraschend.

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir das Bulls Duro mit auf unseren Trip in den Vinschgau nehmen konnten und es dort auf den vielseitigen Trails fahren durften. Dort gibt es neben den bekannten Trails wie den Holy Hansen und den Tschilli Trail auch etwas flowigere Strecken wie den Propain- und den Sunny Benny-Trail. Letztere waren für das Duro perfekt geeignet.

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Bulls Duro 29

Optik und Features

Optisch sieht das Bulls Duro sehr clean und modern aus. Der Alu-Rahmen, die Vario-Sattelstütze und die Schwalbe Reifen mit brauner Wand machen direkt Bock auf Trail-Action. Auf dem weißen Rahmen befindet sich das schwarze Bulls Logo und einige kleinere Decals.

Bulls Duro 29

Leitungen und Züge sind im Rahmen verlegt und tragen zur sauberen Optik bei. Am Vorbau ist ein Clip-System angebracht in das die Leitungen von Bremse und Schaltung eingehakt werden können. Technisch sehr sinnvoll! Optisch ist dieses System definitiv Geschmacksache und sorgte bei unseren Testern für geteilte Meinungen.

Geometrie

Für ein Hardtail aus dem Hause Bulls ist das Duro sehr modern. In der Rahmengröße 43 haben wir einen Reach von 490mm (Bei einem Fully wäre das sehr lang, Hardtails fühlen sich eher kürzer an) , einen Lenkwinkel von 66°, einen Sitzwinkel von 76° und eine erstaunlich kurze Kettenstrebe von 420mm. Auf dem Papier sollte das Duro somit ziemlich viel Spaß auf flowigen Strecken machen und mit einem wendigen Fahrverhalten glänzen können.

Bulls Duro 29

Komponenten und Ausstattung

Um ehrlich zu sein ist das Duro nicht ganz günstig. Für 1.899 Euro bekommt man einen Aluminium Rahmen mit innenverlegten Zügen und einer modernen Geometrie. Aber passen die Komponenten auch zum Gesamtkonzept und Preis?

Bei der Gabel setzt der deutsche Hersteller auf die Rockshox Pike Select RC mit 130mm Federweg. Bei dieser Variante lässt sich die Low-Speed-Druckstufe und die Zugstufe einstellen. Das Ansprechverhalten ist durchaus zufriedenstellend.

Die 12-Fach Schaltgruppe stammt vom Komponenten Giganten Shimano. Mit einer Übersetzung von 10-51 Zähnen bei der Deore Kassette und einem 32 Zahn Kettenblatt an der Front kommt man fast jeden Anstieg angenehm hinauf. Schön zu sehen ist, dass hier von Werk aus ein Chainguide verbaut wurde.

Gebremst wird ebenfalls mit Produkten des japanischen Herstellers. Die hydraulische MT420 Scheibenbremse wirkt jedoch aufgrund ihrer weniger ergonomischen Zwei-Finger-Hebel an dem Duro fehlplatziert. Bei einem so abfahrtsorientierten Trail-Hardtail hätten wir uns eine potentere und zum Einsatzbereich passendere Alternative gewünscht.

Die Limotec Alpha 1 Variostütze verfügt in der Rahmengröße L über einen 170 mm Hub der durchaus zum Rad passt. Ein bisschen negativ ist uns der Bulls Sportive Ergo Sattel aufgefallen. Dieser erinnert mit seinem breiten Aufbau eher an den Sattel eines City Rads und passt nicht wirklich zu einem Trail-Hardtail, dass im Gelände pedaliert wird. Man kommt einfach schwerer hinter den Sattel und wieder nach vorne.

Die Schwalbe Nobby Nic Evo Super Ground Reifen, die ihren Einsatzbereich im XC, Allmountain und Trail haben, passen gut zum Duro. Auch auf den staubigen und lockeren Trails im Vinschgau hatten wir auf diesen Gummis ordentlich Grip. Bergauf rollen diese auch etwas angenehmer als Enduro Reifen.

Bulls bietet das Duro 29 in nur einer Variante an. Da der Rahmen aber so viel Potential bietet würden wir uns über ein Framset freuen – denn viele von uns nutzen Hardtails als Bastelprojekt und verbauen dort Komponenten die wir noch in unseren Werkstätten haben. Der Bulls Duro 29 Rahmen wäre für solche Projekte eine ausgezeichnete Grundlage.

Vinschgau

Test: Das Bulls Duro 29 auf den Trails

Wer zum Trail-Einstieg will, muss erst einmal den Aufstieg bewältigen. Den meistert das Bulls dank seines steilen Sitzwinkels und den gut rollenden Reifen mit Bravour. Auch der Stack von 642mm sorgt für eine aufrechte Position was sich vor allem bei längeren Touren bemerkbar macht.

Wir würden nur den Sattel gegen eine etwas sportlichere Mountainbike-Variante tauschen, da die breite Sitzfläche auf Dauer nicht optimal für sportive Fahrer ist..

Bulls Duro 29

Sobald es auf den Trails bergab geht, wird klar, dass Bulls mit dem Duro ein potentes Trail-Hardtail geschaffen hat. Die Geometrie lädt zum schnellen Fahren ein und überzeugt vor allem auf etwas flowigeren Passagen mit gebauten Kurven und Pumps.

Aber auch in ruppigen und technischen Sektion macht das Duro eine tolle Figur. Zwar ist man dort etwas langsamer unterwegs, dank der kurzen Kettenstrebe und der Tretlagerhöhe lässt sich das Hinterrad jedoch leicht umsetzen und das Duro über Felsen und Wurzeln manövrieren.

Auch die Rockshox Pike Federgabel macht mit ihren 130mm Federweg einen tollen Job und bietet Sicherheit wenn eine Linie mal nicht mit ganz so viel Bedacht gewählt wurde.

Bulls Duro 29

Fazit: spaßiges Trail-Hardtail 

Das Bulls Duro 29 ist ein tolles Trail-Hardtail das mit einer modernen Geometrie im Gelände glänzt und optisch sehr schön dasteht. Wir hatten auf flowigen aber auch technischen Trails eine Menge Spaß und haben das weiße Alu-Bike dank seines verspielten Fahrverhaltens lieb gewonnen. Nur mit der Wahl der Komponenten waren wir nicht ganz zufrieden. Wir hätten uns zum Beispiel eine zum Einsatzbereich passende Bremse gewünscht – das hätte das Gesamtpaket abgerundet.

Weitere Infos findet ihr unter: www.bulls.de