Dropper Post aus Carbon und Titan: Crankbrothers Highline 11

Crankbrothers Highline 11

Mit der Crankbrothers Highline 11 präsentiert der US-Hersteller eine neue Top-Variante seiner bewährten Variostütze. Mit viel Carbon und Titan sieht die Stütze nicht nur richtig stylisch aus, sondern gehört auch zu den leichtesten Dropper Posts auf dem Markt.

All Carbon everything: Die neue Crankbrothers Highline 11 setzt als erste Dropper Post überhaupt auf einen Schaft komplett aus Carbon. Auch für die Klemmung des Sattels wird Kohlefaser eingesetzt und die dazugehörigen (goldenen) Schrauben sind aus Titan. So drückt man das Gewicht der Stütze auf unter 500g für die Variante mit 170mm Hub; entsprechend kürzere Stützen sind sogar noch leichter. Damit unterbietet man nicht nur die eigenen Stützen wie die Highline 7 oder Highline 3, sondern gleichzeitig auch fast alle Dropper der Konkurrenz.

Die neue Highline 11 ist von 60 bis 170mm Hub erhältlich.

Innenleben bleibt gleich

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Dabei soll sich trotz der neuen Materialien an der zuverlässigen Funktion der Highline nichts verändert haben. Das Innere wird komplett aus der bekannten und bewährten Highline 7 übernommen – also mitsamt der hydraulischen Kartusche und den IGUS Gleitbuchsen, die unangenehmem Spiel auch über einen längeren Zeitraum vorbeugen sollen.

Übrigens: Die Kollegen von unserem Schwestermagazin Velomotion haben die Stütze bereits einigen Testkilometern unterzogen – hier geht’s zum entsprechenden Artikel:
Crankbrothers Highline 11 Test auf Velomotion

Saftiges Preisschild

Es dürfte angesichts des edlen Looks und so viel Carbon und Titan kaum überraschen, dass die Crankbrothers Highline 11 nicht unbedingt ein Schnäppchen ist – 399 Euro ruft der US-Hersteller für die „nackte“ Stütze ohne den entsprechenden Bedienhebel auf. Wer es sich leisten kann oder möchte, kriegt aber eine der momentan wahrscheinlich exklusivsten Dropper Posts auf dem Markt.

Weitere Infos zur neuen Stütze findet ihr direkt bei www.crankbrothers.com

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4 Bikes Festival – 4 Tage Party, Bikes und Musik

Bock auf Party, Racing und gute Musik? Dann dürfte das 4 Bikes Festival genau das richtige für euch sein. In 4 Tagen gibts im Odenwald, 4 Disziplinen, gute Laune, viel Action und bekannte Gesichter der Szene. Neben einem FMB Slopestyle Event könnt ihr euch für Gravel, CX und Enduro Rennen anmelden. Mehr Infos zum Festival gibt es hier.

Der Countdown läuft! Das zweite 4 Bikes Festival findet vom 08.- 11.09.2022 wieder auf dem stillgelegten Militärgelände am Hainhaus in Lützelbach im Odenwald statt. An 4 Tagen entsteht ein Bike-Event, welches seines Gleichen sucht und Gäste dürfen sich auf ein einzigartiges Rahmenprogramm rund ums Thema Fahrrad freuen. Das Festival stieß schon im Premierenjahr auf außergewöhnlich großen Zuspruch.

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Dem selbst gesteckten Ziel, den Kosmos Fahrrad und Musik zusammenzubringen sind die Veranstalter schon im ersten Jahr gerecht geworden und die gebuchten Bands sind 2022 ebenso vielversprechend. Auch dieses Mal wird sich wieder auf vier Fahrrad-Arten spezialisiert: Enduro, Gravelbike, Dirtbike und Cyclocross. Alters-, Interessens- und Gengreübergreifend wird so ein Bike-Musik-Meltingpot erschaffen, der einzigartig ist. Die Fahrrad-Community kann sich nicht nur in ihrer eigenen Disziplin mit Gleichgesinnten austauschen, sondern auch über den Tellerrand fahren und neue Dinge ausprobieren!
Fabian Rothermich, der neue Projekt-Verantwortliche innerhalb des Teams von Peripherique, ist vom Konzept überzeugt: „Wir wollen Interesse an den verschiedenen Disziplinen wecken und unseren Gästen Einblicke ermöglichen, die sie so vielleicht noch nie hatten. Kontakte knüpfen, Neues ausprobieren und die Faszination Bike entdecken. Auch wenn man nichts mit Fahrradfahren an sich am Hut hat, kann man sich bei uns vom Können anderer Top-Athlet*innen begeistern.“ Rothermich ist ein Mitbegründer des erfolgreichen Olympiapark in Eisenbach und war vom ersten 4 Bikes so überzeugt, dass er sofort mit dabei sein wollte. Wichtig sei hierbei außerdem „die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und der regionalen Wirtschaft sowie den Anwohnern, Förstern und Bauern. Die Einbindung von örtlichen Radnetzwerken und bekannten Gesichtern der Szene ist unabdingbar. Wir wollen hier alle auf die Reise mitnehmen.“

Hobby-Biker bis Radprofis, aber auch Familien, junge und junggebliebene sport- und kulturbegeisterte Zuschauer und Zuschauerinnen kommen also mit einem umfangreichen Musik- und Rahmenprogramm voll auf ihre Kosten. Biker mit unterschiedlichstem Fitness- und Fahrtechnikniveaus werden vertreten sein, um ein unvergessliches Abenteuer zu erleben und eine wunderschöne aber durchaus unentdeckte Fahrrad-Region zu erkunden.
Eine Kombination aus Musik, Sport, Freizeit und Entertainment. In allen Bereichen des neuartigen Festivalkonstrukts vor allem im Musikbereich, konnte die Kreativ-Fabrik Peripherique zusammen mit Experten aus den spezifischen Fahrradarten ein Event kreieren, welches deutschlandweit seines gleichen sucht. Da die verschiedenen Bikesparten völlig unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, wird bei den Acts auf ein sehr facettenreiches Booking gesetzt. Neben den seit Jahren erfolgreichen Indie Acts „Itchy“ und „Montreal“ konnten auch aufstrebende Newcomer wie „Kaffkiez“ gewonnen werden. Auch die Hiphop Veteranen „Main Concept“ sind mit von der Partie.

Für Begeisterung wird auch wieder die „Freeride Mountain Bike World Tour“ sorgen. Ein weiteres Highlight bei dem internationalen Athleten und Athletinnen der FMB-Weltrangliste mit waghalsigen Sprüngen die Zuschauenden verblüffen. Für alle interessierten Gäste gibt es darüber hinaus ein außergewöhnliches und umfangreiches Entertainment-Programm mit Workshops, Vorträgen und Live-Podcasts und nicht zuletzt die hochkarätige Live-Musik. Fest steht schon jetzt: Der Odenwald kann sich wieder auf ein kulturelles und sportliches Jahreshighlight freuen.

Tickets und weitere Informationen findet ihr unter: 4bikes-festival.de

ABUS: Isted, Wibmer und Co. präsentieren neue ABUS MTB-Helme beim Red Bull District Ride

Credit : Dave Mackison

Wetter/Ruhr, 29. August 2022 – Der Helmspezialist ABUS ist offizieller Partner des Red Bull District Ride 2022, der als Diamond Event Teil der Freeride MTB World Tour ist. Die deutsche Traditionsmarke aus Wetter an der Ruhr unterstützt damit das größte urbane Slopesyle-Event der Welt, das nach fünf Jahren Pause am 2. und 3. September in der Nürnberger Altstadt stattfindet. An beiden Event-Tagen zusammen rechnen die Veranstalter mit mehr als 80.000 Zuschauern. ABUS wird vor Ort mit seinen Athleten, darunter Lucas „Huppi“ Huppert, Tom Isted, Gabriel Wibmer und die Gravity Legende Cedric Gracia, unter anderem den neuen Fullface-Helm AIRDROP vorstellen.

Das größte urbane Mountainbike-Event der Welt gastiert nun bereits zum sechsten Mal in der Frankenmetropole und natürlich lassen sich auch die Sicherheitsexperten von ABUS ihre Teilnahme als offizieller Partner nicht entgehen. Wenn am Samstag die 15 besten MTB Slopestyle Rider der Welt gegeneinander antreten, wird auch ABUS auf dem rund 700 Meter langen Kurs vertreten sein: Das Schweizer Slopestyle-Ass Lucas (Huppi) Huppert ist der letzte Neuzugang im Gravity-Team von ABUS und wird selbstverständlich mit seinem ABUS-Helm über die Strecke jagen. Der junge Rider aus Zürich belegte vorletzte Woche beim legendären Red Bull Joyride beim Crankworx in Whistler einen starken fünften Platz. Zusätzlich werden alle Rider die „ABUS Bridge“ passieren, die die Districts 3 und 4 verbindet. Rauf geht’s per Step-Up Mani Pad, runter via Spine in die Dirt Jumps des vierten Districts.

Der Red Bull District Ride ist der perfekte Ort, um die Qualität der neuen ABUS MTB-Helme unter Beweis zu stellen. Die Traditionsmarke aus Nordrhein-Westfalen wird in Nürnberg ihren neuen Mountainbike-Fullface-Helm, den ABUS AIRDROP sowie den High-End Enduro Helm CLIFFHANGER präsentieren. Darüber hinaus wird eine Limited Version ihres ikonischen Slopestyle Modells SKURB, enthüllt, welches  in speziellem Red Bull District Ride Design erscheint.

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Auf dem ABUS-Stand im Zuschauerbereich am Hauptmarkt können Fans die Markenbotschafter Gabriel Wibmer, Lucas Huppert, die französische Legende Cedric Garcia sowie Tom Isted treffen.  Am Freitag vor dem Best Trick Contest ist eine Autogrammstunde geplant. Zudem wird es am Stand eine Fotobox geben, in derman seinen Red Bull District Ride Moment festhalten und außerdem einen SKURB Limited gewinnen kann. Fans können ihr Foto, das sie am Stand oder in der Stadt Nürnberg aufgenommen haben, mit anderen teilen oder auf Instagram posten.

Im Mountainbike Segment hat ABUS diese Saison gleich mehrere Neuheiten vorgestellt – fürs Trails-Shredden, Bikepark-Ballern oder auch die Dirtpark-Session. Inspiration und wertvollen Input für die Produkte bekommt ABUS dabei von seinem stetig wachsenden Gravity Team zu dem Young-Guns wie Gabriel Wibmer, Lucas Huppert und Tom Isted zählen, aber auch MTB-Legenden wie Richie Schley und Cedric Gracia.

 

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Bike Park Check: So gut ist Leogang wirklich!

Leogang gehört zu den ältesten Bike Destinationen Europas. Der Park in den österreichischen Alpen bietet mit 10 Strecken und einer World Cup Downhill Strecke ein riesen Sortiment für alle Könnerstufen. Doch wie gut ist der Park wirklich und was muss ich vorher wissen? Hier gibts die Infos zum „epischsten“ Spot der Alpen.

Der Epic Bike Park Leogang öffnete 2001 mit vier Strecken seine Pforten. 20 Jahre später gibt es dort knapp 10 Strecken, unzählige Optionen außerhalb des Park und ein massives Angebot für Anfänger und Profis. Von der 8km langen Flowline, über die World Cup Strecke bis hin zum Übungsparcour im Tal, sollte hier jeder auf seine Kosten kommen.

Laps, Laps, Laps – Das sind die Strecken im Park

Also Auswahl sollte hier kein Problem sein. Über 10 Strecken bieten eine menge Potential zum Austoben. Wer Bock auf massig Airtime hat, dürfte sich auf der Hot Shots und Flying Gangster wohl fühlen. Wer neu im Sport ist, sollte auf der Steinberg Line starten. Hier könnt ihr auf fast 8km Strecke Kurven üben und eure Skills erweitern.

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Wer etwas lebensmüde ist und Bock auf ruppige, steile und extrem schnelle Sektionen hat, wird auf der Speedster Laps shredden wollen. Die World Cup Downhill Strecke dürfte euer Können auf die Probe stellen.

Bike Park Leogang

  • Steinberg Line: Leicht, 7,8km, 929hm, Flow Line, Viele Kurven und Anlieger
  • Hangman 2: leichte, 4,2km, 455hm, Anlieger, Tables, auch für fortgeschrittene Spaßig
  • Steinberg Link: leicht, 1,2km, 91hm, Ab dem Hangman II führt diese kurven- & anliegerreiche Line, ausgestattet mit einer großzügigen Northshorebrücke in Richtung Steinbergbahn Talstation
  • Flow Link: Mittel, Freeride Line, 0,8km, 93hm, Richtung Mittelstation, variable Takeoffs, Step Downs, Tables, Berms
  • Hangman 1: Mittel, 2,1km, 358hm, technisch, Wurzeln, Steine, North Shores, enge Kurven, optionale Drops und Boner Logs, Single Trail von Bergstation zum Flow Link
  • Flying Gangster: Mittel, 3,2km, 484hm, Wallrides, Berms, Tables mit optionalen Absrpüngen, Drops von 0,5m – 5m
  • Antonius Trail: schwer, 1,4km, 150hm, naturbelassener Single Trail endet in der Steinberline
  • Bongo Bongo: Schwer, 1,3km, 237hm, zweigt von der Flying Gangster ab, enge Kurven, Stufen, Wurzeln, North Shore, Steinpassagen
  • Speedster: Schwer, 2,3km, 484hm, UCI World Cup Strecke mit großen Sprüngen, technischen steilen Passagen, für Profis
  • Valis Hölle: Schwer, 0,9km, 169hm, Der neue extrem steile und technische Abschnitt der World Cup Strecke, zuerst in der Weltmeisterschaft 2020
  • Hot Shots: Schwer, 3,3km, 352hm, Pro-Jump Line mit viel Airtime, 2,5m Breit, Table, Roller, Wallrides

Bike Park Leogang

Tickets und Preise

Wer keine Gravity Card hat, kann sich für 49 Euro ein Tagesticket besorgen. Damit könnt ihr die Asitz- und die Steinbergbahn nutzen und habt Zugriff auf den gesamten Bike Park. Zusätzlich könnt ihr auch die Bahnen in Saalbach und der Umgebung nutzen. Wer Lust auf ein Abenteuer hat, kann die beiden Regionen mit unterschiedlichsten Trails verbinden und seinen Spaß außerhalb des Parks haben.

Zusammen mit Saalbach Hinterglemm und Fieberbrunn bietet die Region 80km Strecken, 7 Berge und 9 Bergbahnen mit einem Ticket an. Österreichs größte Bike Destination sollte somit für jeden Sportsfan Abwechslung bieten.

Unser Bike Park Check Video – Good Times, Matsch und Airtime 

Genug gelesen! Hier gibts unser Video zum Epic Bike Park. Zusammen mit Sophie, Christof, Micha und Patrick ging es auf die langen, ruppigen und schnellen Trails in Österreich. Wie viel Spaß die vier hatten, erfahrt ihr hier.

Lust auf eine schöne Unterkunft?

Prinzipiell wollen wir hier keine Werbung machen, aber da wir eine wirklich gute Zeit im Hotel Bacher hatten und uns richtig gut aufgehoben gefühlt haben, gibts hier den Link. Leckeres Abendessen, Frühstück, Drinks und einen Infinity Pool mit Blick auf den Park machen diese Location besonders.

https://www.hotelbacher.at

Weitere Informationen zum Epic Bike Park Leogang findet ihr hier:

www.saalfelden-leogang.com

VIDEO: Stylische Hometrail Action mit Ryan Howard – Lyrics

Es gibt fast nichts bessere wie die eigenen Hometrails bei perfekten Konditionen und mit neuen Parts zu shredden. R-Dog gibt zu seinem Lieblingslied Vollgas und holt alles aus der neuen Rockshox Lyrik raus. 

Everyone has that song. That song that makes you pick up and go. Where you’re the hero and this is your anthem. When asked what would be his song, any song, R-Dog smiled and said, „Run Horse Run“ by Charley Crockett. Watch our latest video: „Lyrics featuring Ryan Howard“ as he shreds on an all-new Lyrik Ultimate and Super Deluxe Ultimate on his favorite trail, to his favorite song.

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TEST: Giant Trance Advanced Pro 1 – Mini Enduro mit tollen Features

„Shredde hart und schnell mit diesem lebendigen 29er.“ – So bewirbt Giant das Carbon Mtb mit 130mm Federweg an der Front, 120mm am Heck, Fox Live Valve und einer abfahrtsorientierten Trail-Bike Geometrie. Wir hatten das Trance im Test und erzählen euch hier, was uns gefallen und gestört hat. 

Giant gehört zu den größten und bekanntesten Zweiradherstellern der Welt. Das Taiwanesische Unternehmen produziert seit Anfang der siebziger Jahre Fahrräder aller Art. Im Downhill World Cup kann Remi Thirion Erfolge auf den neusten Prototypen feiern, Freerider Reece Wallace macht die größten Sprünge der Welt auf dem Glory unsicher und das Giant Offroad Team fährt Top 20 Ergebnisse in der Enduro World Series ein.

Mit dem Trance Advanced Pro präsentiert der Industrie Gigant ein Trail-Bike mit 130mm Federweg an der Front, einer modernen Geometrie, spannenden Features und dem Fox Live Valve System. Obendrauf kommt eine fast saubere Optik und tolle Komponenten.

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Wir haben das Giant mir in den Vinschgau genommen und dort die verblockten und schnellen Trails unsicher gemacht. Neben einer Menge Spaß, kamen aber auch gemischte Gefühle auf.

Giant Trance Advanced
Trails, Trails, Trails. Der Vinschgau ist ein Paradies im Frühjahr und Sommer.

Optik und Features

Mit dem Trance präsentiert Giant ein optisch sehr ansprechendes Trail-Bike. Der saubere Rahmen ist mit nur wenigen Decals versehen und besticht durch einen klassischen Aufbau, der sehr ästhetisch wirkt. Das Monocoque-Front-Dreieck ist übrigens aus Giants hochwertigstem Carbon-Verfahren gefertigt und erhält somit den Namen Advanced.

Der Rahmen ist Schwarz lackiert und abhängig von der Ausstattungsvariante in unterschiedlichen Farbgebungen erhältlich.

Wer sich an vielen Leitungen und Kabel stört, dürfte beim Trance Advanced so seine Probleme haben. Aufgrund des verbauten Fox Live Valves Systems sind zusätzliche Kabel an der Gabel, Dämpfer und Oberrohr verbaut die das Fahrwerk steuern. Bei einem so schicken Bike, hätten wir uns zumindest über etwas mehr Integration gefreut.

Bei anderen Herstellern ist der sogenannte Kofferraum im Unterrohr schon länger im Sortiment – Giant bietet diesen nun auch an. Mit Hilfe eines einfachen, aber toll funktionierenden Verschlusses könnt ihr hier auf einen Stauraum zugreifen in dem ihr Tools, Schläuche oder Snacks verstauen könnt ohne diese in einem Rucksack mit euch führen zu müssen. Uns gefällt das sehr gut.

Giant Trance

Die Geometrie – 130mm Trail-Bike

Ein 130mm Mountainbike soll natürlich nicht nur im Downhill glänzen sondern auch gut den Berg hinaufklettern. Dementsprechend muss die Geometrie auch stimmig sein. Auf dem Papier passt das auch ganz gut. Der Reach in der uns zur Verfügung gestellten Rahmengröße L liegt bei 472 – 480mm und wird im Front-Dreieck mit einem Lenkwinkel von um die 66° und einem recht tief wirkenden Stack von 628mm kombiniert. Letzteres bietet einem zwar viel Kontrolle im technischen Gelände, zieht einen aber recht weit über die Front in steilen Passagen.

Der Sitzwinkel ist modern steil und liegt bei ca 77°. Somit sollte im Uphill ordentlich Druck in die Pedale gelangen.

Die Geometrie könnt ihr übrigens mit Hilfe des Flip-Chips an euren bevorzugten Einsatzbereich anpassen. Neben dem uns zur Verfügung gestellten Trance Advanced in L gibt es noch drei weitere Rahmen in S, M und XL.

Giant Trance Advanced

Natürlich setzt Giant auch beim Trance auf den beliebten Maestro Hinterbau. Bei diesem erzeugen strategisch positionierte Drehpunkte und zwei Anlenkungen einen einzigen schwimmenden Drehpunkt für ein aktives und effizientes Ansprechverhalten das uns in den letzten Jahren des Öfteren überzeugt hat und an keinem Bike des Industrie-Riesen fehlen darf.

Giant Trance

Komponenten und Ausstattung – moderne Spielereien 

Das uns zur Verfügung gestellte Giant Trance Advanced Pro 1 ist für 6.799 Euro erhältlich. Der Taiwanesische Hersteller bietet das Trail-Bike aber in vielen weiteren Varianten an. Den Einstieg in das Trance Carbon Sortiment macht das Advance Pro 2 mit Fox 34 Float Rhythm, Shimano SLX Komponenten und Deore Bremsen für 4.999 Euro.

Das Top Modell kommt mit Fox Factory Fahrwerk, Sram XX Eagle AXS Komponenten, Shimano XTR Bremsen, Zipp 3Zero MOTO Carbon Felgen und einer fantastischen Optik für 11.999 Euro.

Das Herzstück des Giant Trance Advanced Pro 1 ist das Fox Live Valve Fahrwerk. Dieses System passt sich mit Hilfe von Sensoren automatisch an die Begebenheiten des Untergrunds an und stellt das Fahrwerk je nach Situation ein. Geht es in den Uphill, regelt das Live Valve das Fahrwerk wie ein Lock und verhindert somit Kraftverlust beim Pedalieren durch Wippen der Federelemente. Fahrt ihr in den Trail öffnen die Sensoren das System und bieten euch die volle Performance der Fox Performance Elite Komponenten.

Die Fox 34 Performance Elite Gabel und der Float X Performance Elite Dämpfer lassen ansonsten keine Wünsche offen und bietet alles was man sich von einem 130/120mm Fahrwerk wünschen kann.

Geschaltet wird mit der Shimano 12-Fach Deore XT Gruppe. Diese bietet eine große Bandbreite für jeden Uphill und ordentlich Power auf den Trails. Passend dazu gibt es XT Bremsen mit 180mm Scheiben an der Front und am Heck.

Bei den Reifen setzt Giant auf eine gute Kombination aus Grip und geringem Rollwiderstand. An der Front rollt das Trance auf einem Maxxis Minion DHF 3C MaxxTerra, mit EXO Karkasse und am Heck auf dem Aggressor Dual Compound ebenfalls mit EXO Karkasse. Beide von Werk aus Tubeless Ready.

Ein Highlight ist die Sattelstütze. Wir haben uns schon so oft über zu kurz Stützen beschwert. Mit Hilfe der TranzX Vario können wir den Hub der Stütze anpassen. Bei der Rahmengröße L lässt sich dieser von 170-200mm verstellen. Dadurch können wir bei der Abfahrt den Sattel schön weit nach unten packen was uns mehr Beinfreiheit im ruppigen Gelände bietet. Sehr schön Giant!

Giant Trance

TEST: Das Giant Trance Advance Pro 1 auf dem Trail

Wir waren mit dem Giant Trance nicht nur auf unseren Home Trails im Bayrischen Wald unterwegs, sondern auch auf den fantastischen Strecken im Vinschgau. Dort gibt es neben flowigen Passagen auch einige ruppige Alpin-Strecken die dem 130/120mm Fahrwerk einiges abverlangen.

Wir sind davon ausgegangen, dass das Trance Advanced Pro im Uphill auf ganze Linie glänzt. Zwar ist es kein schlechter Kletterer, jedoch gibt es einige Bikes in der Kategorie die diesen Job besser machen. Der Maestro Hinterbau wippt zwar auch bei schwerem Wiegetritt nicht und das Live Valve regelt das Fahrwerk, jedoch kommt unteranderem die Bereifung bei losem und steilen Untergrund an die Grenzen des Grips.

Sobald es bergab geht, entfaltet das Giant Trance Advance Pro 1 sein eigentliches Potential. Das 130/120mm Trail-Bike bietet auch auf schnellen und ruppigen Abfahrten ordentlich Stabilität, verlangt aber eine saubere Linienwahl. Unsere Testfahrer waren schnell von dem wendigen und präzisen Handling begeistert und kamen mit einem Strahlen von den Trails zurück – Ein Mini Enduro, das sich leicht in die Luft befördern lässt.

Zwar macht das Trance auch etwas gemütlicheren Fahrern Spaß machen, das eigentliche Potential entfaltet sich jedoch erst bei höheren Geschwindigkeiten im Gelände.

Obendrauf haben uns einige der Details gefallen. Die im Hub verstellbare Sattelstütze und der Kofferraum im Unterrohr sollten an keinem Mountainbike mehr fehlen.

Das Fox Live Valve System ist zwar ein cooles Gimmick und regelt das Fahrwerk intuitiv, wirkt aber aufgrund des Kabelmanagements etwas altbacken. Wer regelmäßig fährt kann sein Fahrwerk auch ganz einfach mit einem Handgriff am Dämpfer locken und das Geld für die Live Valve sparen. Wenn wir schon beim Thema Geld sind – Für 6.799 Euro bekommt man hier ein absolut faires Paket. Die Performance spricht für sich selbst, obendrauf gibts ein Fox Performance Elite Fahrwerk mit Live Valve, Carbon Rahmen und tolle Komponenten. Bei anderen Marken würde man für diese Kombination wesentlich mehr Geld bezahlen.

Fazit: Ballern für aktive Fahrer

Das Giant Trance Advanced Pro ist ein Trail-Bike das vor allem im Downhill seine Stärken hat. Zwar verlangt das Trance einen aktiven Fahrstil und eine gekonnte Linienwahl zaubert einem aber bei schnellen Abfahrten ein Grinsen ins Gesicht und bereitet aufgrund des leichten Designs viel Spaß auf flowigen Sektionen und in der Luft.

Giant Trance Advanced

Mehr Infos findet ihr unter: www.giant-bicycles.com

TEST: Bulls Duro 29 – Spaßiges Trail-Hardtail mit stimmiger Geometrie

Bulls präsentiert mit dem Duro 29 ein robustes Trail-Hardtail mit 130mm Federweg, einer potenten Geometrie mit kurzen Kettenstreben und einer cleanen Optik. Wir waren mit dem Duro im Vinschgau und auf unseren Hometrails unterwegs und konnten viel positives, aber auch die ein oder andere Schwachstelle finden. 

Als wir das Duro zum ersten mal zu Gesicht bekommen haben, ist uns direkt das moderne und nach Spaß aussehende Design ausgefallen. Wir hatten in den letzten Jahren immer wieder Mountainbikes der deutschen Marke in den Händen. Trotzdem oder gerade deswegen fanden wir das frische Design des Hardtails überraschend.

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir das Bulls Duro mit auf unseren Trip in den Vinschgau nehmen konnten und es dort auf den vielseitigen Trails fahren durften. Dort gibt es neben den bekannten Trails wie den Holy Hansen und den Tschilli Trail auch etwas flowigere Strecken wie den Propain- und den Sunny Benny-Trail. Letztere waren für das Duro perfekt geeignet.

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Bulls Duro 29

Optik und Features

Optisch sieht das Bulls Duro sehr clean und modern aus. Der Alu-Rahmen, die Vario-Sattelstütze und die Schwalbe Reifen mit brauner Wand machen direkt Bock auf Trail-Action. Auf dem weißen Rahmen befindet sich das schwarze Bulls Logo und einige kleinere Decals.

Bulls Duro 29

Leitungen und Züge sind im Rahmen verlegt und tragen zur sauberen Optik bei. Am Vorbau ist ein Clip-System angebracht in das die Leitungen von Bremse und Schaltung eingehakt werden können. Technisch sehr sinnvoll! Optisch ist dieses System definitiv Geschmacksache und sorgte bei unseren Testern für geteilte Meinungen.

Geometrie

Für ein Hardtail aus dem Hause Bulls ist das Duro sehr modern. In der Rahmengröße 43 haben wir einen Reach von 490mm (Bei einem Fully wäre das sehr lang, Hardtails fühlen sich eher kürzer an) , einen Lenkwinkel von 66°, einen Sitzwinkel von 76° und eine erstaunlich kurze Kettenstrebe von 420mm. Auf dem Papier sollte das Duro somit ziemlich viel Spaß auf flowigen Strecken machen und mit einem wendigen Fahrverhalten glänzen können.

Bulls Duro 29

Komponenten und Ausstattung

Um ehrlich zu sein ist das Duro nicht ganz günstig. Für 1.899 Euro bekommt man einen Aluminium Rahmen mit innenverlegten Zügen und einer modernen Geometrie. Aber passen die Komponenten auch zum Gesamtkonzept und Preis?

Bei der Gabel setzt der deutsche Hersteller auf die Rockshox Pike Select RC mit 130mm Federweg. Bei dieser Variante lässt sich die Low-Speed-Druckstufe und die Zugstufe einstellen. Das Ansprechverhalten ist durchaus zufriedenstellend.

Die 12-Fach Schaltgruppe stammt vom Komponenten Giganten Shimano. Mit einer Übersetzung von 10-51 Zähnen bei der Deore Kassette und einem 32 Zahn Kettenblatt an der Front kommt man fast jeden Anstieg angenehm hinauf. Schön zu sehen ist, dass hier von Werk aus ein Chainguide verbaut wurde.

Gebremst wird ebenfalls mit Produkten des japanischen Herstellers. Die hydraulische MT420 Scheibenbremse wirkt jedoch aufgrund ihrer weniger ergonomischen Zwei-Finger-Hebel an dem Duro fehlplatziert. Bei einem so abfahrtsorientierten Trail-Hardtail hätten wir uns eine potentere und zum Einsatzbereich passendere Alternative gewünscht.

Die Limotec Alpha 1 Variostütze verfügt in der Rahmengröße L über einen 170 mm Hub der durchaus zum Rad passt. Ein bisschen negativ ist uns der Bulls Sportive Ergo Sattel aufgefallen. Dieser erinnert mit seinem breiten Aufbau eher an den Sattel eines City Rads und passt nicht wirklich zu einem Trail-Hardtail, dass im Gelände pedaliert wird. Man kommt einfach schwerer hinter den Sattel und wieder nach vorne.

Die Schwalbe Nobby Nic Evo Super Ground Reifen, die ihren Einsatzbereich im XC, Allmountain und Trail haben, passen gut zum Duro. Auch auf den staubigen und lockeren Trails im Vinschgau hatten wir auf diesen Gummis ordentlich Grip. Bergauf rollen diese auch etwas angenehmer als Enduro Reifen.

Bulls bietet das Duro 29 in nur einer Variante an. Da der Rahmen aber so viel Potential bietet würden wir uns über ein Framset freuen – denn viele von uns nutzen Hardtails als Bastelprojekt und verbauen dort Komponenten die wir noch in unseren Werkstätten haben. Der Bulls Duro 29 Rahmen wäre für solche Projekte eine ausgezeichnete Grundlage.

Vinschgau

Test: Das Bulls Duro 29 auf den Trails

Wer zum Trail-Einstieg will, muss erst einmal den Aufstieg bewältigen. Den meistert das Bulls dank seines steilen Sitzwinkels und den gut rollenden Reifen mit Bravour. Auch der Stack von 642mm sorgt für eine aufrechte Position was sich vor allem bei längeren Touren bemerkbar macht.

Wir würden nur den Sattel gegen eine etwas sportlichere Mountainbike-Variante tauschen, da die breite Sitzfläche auf Dauer nicht optimal für sportive Fahrer ist..

Bulls Duro 29

Sobald es auf den Trails bergab geht, wird klar, dass Bulls mit dem Duro ein potentes Trail-Hardtail geschaffen hat. Die Geometrie lädt zum schnellen Fahren ein und überzeugt vor allem auf etwas flowigeren Passagen mit gebauten Kurven und Pumps.

Aber auch in ruppigen und technischen Sektion macht das Duro eine tolle Figur. Zwar ist man dort etwas langsamer unterwegs, dank der kurzen Kettenstrebe und der Tretlagerhöhe lässt sich das Hinterrad jedoch leicht umsetzen und das Duro über Felsen und Wurzeln manövrieren.

Auch die Rockshox Pike Federgabel macht mit ihren 130mm Federweg einen tollen Job und bietet Sicherheit wenn eine Linie mal nicht mit ganz so viel Bedacht gewählt wurde.

Bulls Duro 29

Fazit: spaßiges Trail-Hardtail 

Das Bulls Duro 29 ist ein tolles Trail-Hardtail das mit einer modernen Geometrie im Gelände glänzt und optisch sehr schön dasteht. Wir hatten auf flowigen aber auch technischen Trails eine Menge Spaß und haben das weiße Alu-Bike dank seines verspielten Fahrverhaltens lieb gewonnen. Nur mit der Wahl der Komponenten waren wir nicht ganz zufrieden. Wir hätten uns zum Beispiel eine zum Einsatzbereich passende Bremse gewünscht – das hätte das Gesamtpaket abgerundet.

Weitere Infos findet ihr unter: www.bulls.de