Nicolai präsentiert die neue Enduro-Allzweckwaffe – Das Saturn 16

Nicoali erweitert die Saturn Palette mit einem leichten Enduro. Das soll über einen leichteren Rahmen, mehr Wendigkeit und Allround-Fähigkeiten verfügen als die langen und flachen G Modelle.

Pressemitteilung Nicolai: Das Saturn 16 ist die neue Allzweckwaffe aus dem Hause NICOLAI. Ein leichtes Enduro mit hervorragenden Allround Eigenschaften, einem maximal breiten Einsatzspektrum und einem gewaltigen Tuning- und Setup-Potenzial. Das Saturn 16 krönt die traditionelle NICOLAI Saturn Baureihe, deren gemeinsames Merkmal der klassische Horst-Link Viergelenk-Hinterbau mit stehend montiertem Dämpfer ist. Das Saturn 16 grenzt sich zu den langen, flachen G-Modellen des Herstellers dadurch ab, dass es nicht so sehr als reine Enduro Rennmaschine ausgelegt ist, sondern einen deutlich breiteren Einsatzbereich abdecken kann. Das Saturn 16 rangiert ähnlich den G-Modellen in der Federwegsklasse bis 160 mm Hub am Heck, dem Gabeln mit 150 bis 160 mm zuarbeiten. Statt auf der radikal flachen Geolution Geometrie der G-Modelle, basiert das Saturn 16 auf dem moderateren, universeller einsetzbaren Geolution Trail Konzept. Mit relativ langen 519 mm Reach und einem Lenkwinkel von 64,5° (27,5er Setup Gr.L) hat das Bike durchaus auch Wettkampf-Potenzial und auf alle Fälle das Rüstzeug für die härtesten Enduro Trails. Die Geometrie sorgt aber dank des zahmeren Lenkwinkels für ein agileres Handling und eine höhere Wendigkeit. Durch den 78,5° steilen Sitzwinkel nimmt man eine zentrale Sitzposition ein, die in allen Fahrsituationen für gute Kontrolle und eine optimale Lastverteilung auf Vorder- und Hinterrad sorgt. Die Geolution Trail Formel läßt sich in ihrer Anwendung am besten wie folgt beschreiben: Knackige Anstiege, High Speed Trails, technische Herausforderungen und knallharter Downhill. Das Saturn 16 erfüllt alle Anforderungen des Enduro-Spektrums souverän. Es kann aber ebenso gut auch als Long Travel Trailbike mit Tourenpotenzial eingesetzt werden.

Das Saturn 16 hat so viele Optionen für Setup und Individualisierung wie kaum ein anderes NICOLAI Modell. Es kann als 27.5er, als 29er oder als Hybrid (Mullet) gefahren werden. NICOLAI rüstet das Bike dafür mit entsprechenden Druckstreben- und Sitzstreben-Mutatoren aus, formschlüssig montierten Adaptern verschiedener Länge, die eine Anpassung der Geometrie des Hinterbaus erlauben. Die Mutatoren können aber auch genutzt werden, um die Geometrie unabhängig von Rahmengrößen und Laufradgrößen zu verändern, etwa für ein Feintuning von Tretlagerhöhe und Lenkwinkel.Auch bei der Wahl des Dämpfers und der Charakteristik der Federung bietet das Saturn 16 viele Freiheiten. Fest vorgegeben ist lediglich die Dämpfer-Einbaulänge von 230 mm. Es können Luft- oder Stahlfederdämpfer mit 60 oder 65 mm Hub verwendet werden, mit daraus resultierenden Federwegen von 150 bzw. 160 mm. Um der unterschiedlichen Charakteristik dieser beiden Dämpfertypen bezüglich Progression und Kennlinie gerecht zu werden, bietet NICOLAI für das Saturn 16 zwei verschiedene untere Dämpferaufnahmen an. Deren Offset zur oberen Aufnahme beträgt entweder 14 mm mit einer moderat-progressiven Anlenkung für Luftdämpfer – oder 21 mm mit einer progressiveren Anlenkung für Stahlfederdämpfer. Hierbei handelt es sich aber lediglich um Empfehlungen. Das letzte Wort beim Tuning haben immer die Kundinnen und Kunden.Grundsätzlich stattet NICOLAI das Saturn 16 ab Werk immer mit einem optimierten und erprobten Standard Setup aus, so wie es in der Mutation Tuning-Tabelle abgebildet ist. Dieses Setup ist abhängig von Laufradgrößen, Rahmengrößen sowie den verbauten Dämpfern. Neben dem Basis Setup zeigt die Tabelle jeweils den Spielraum für Tuning und Geometrie-Anpassungen durch verschiedenen Mutatoren-Maße und Dämpferaufnahmen. Der 7020 T6 Aluminiumrahmen des Saturn 16 ist so stark und dauerhaft gebaut, dass es keine Limits oder Beschränkungen beim Einsatz gibt und es die begehrte Bikepark Freigabe bekommen hat. Um dafür nicht mit zusätzlichem Gewicht zu bezahlen, hat NICOLAI bei der Konstruktion aller entscheidenden Bauteile des Rahmens Topologieoptimierung eingesetzt, eine virtuelle Simulation, die es ermöglicht, hochbelastete Bereiche optimal zu verstärken und an geringer belasteten Stellen. Material einzusparen. Umgesetzt auf den werkseigenen, modernen 5-Achs CNC Automaten ist so nicht nur ein dauerhaltbares, gewichtsoptimiertes Arbeitsgerät entstanden, sondern auch ein absoluter Hingucker und ein Meisterwerk der Fräskunst. Die Möglichkeiten der Individualisierung sind beim Saturn 16 übrigens keinesfalls auf Setup und Tuning begrenzt. Wie alle NICOLAI Modelle ist auch das Saturn in einer Vielzahl von Farb-, Dekor- und Finish-Varianten erhältlich. Und eine große “Extra Love” Palette an Eloxalfarben erlaubt es, auch einzelne montierte Frästeile des Rahmen wie Lagerdeckel oder die verschraubten, CNC gefrästen Zughalter farblich so abzustimmen, dass sie zum Beispiel mit dem Eloxalton einer HOPE Bremse oder eines TUNE Vorbaus harmonieren.

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Das Saturn 16 ist in sechs Rahmengrößen von S bis XXXL erhältlich und deckt damit einen besonders großen Bereich in linearen, kleinen Abstufungen ab. Fahrerinnen und Fahrer zwischen 1,55 m und 2,10 m finden hier einen perfekt passenden Rahmen. Um einen gleichbleibenden Charakter und ein identisches Handling in allen Größen zu erreichen, wächst die Kettenstrebenlänge mit zunehmender Rahmengröße durch entsprechende Mutatoren mit. Es kann aber auf Wunsch auch abweichend vom Basis Setup ein großer Rahmen mit einer kürzeren Kettenstrebe gefahren werden. Die Rahmengrößen und Laufradgrößen haben immer Einfluss auf die zur Verfügung stehenden Optionen und Tuning-Möglichkeiten. Hierüber geben die Tech Sheets Tabellen im Anhang detailliert Auskunft. Ein Flaschenhalter findet aber in jedem Rahmen auf dem Unterrohr Platz.Das Saturn 16 ist als Rahmenset oder Komplettrad erhältlich. Über den Online Konfigurator auf der NICOLAI Homepage können Kundinnen und Kunden ihr Wunschbike oder ihren Rahmen individuell zusammenstellen und dabei aus einer Vielzahl von Optionen und Ausstattungen wählen. NICOLAI bietet hierzu ausschließlich hochwertige und für das Modell erprobte Komponenten der Marken FOX, EXT, INTEND, HOPE, MAGURA, TUNE, CONTINENTAL, SRAM und LEVELNINE an. Auf dem Weg zum persönlichen Custom Bike steht das NICOLAI Sales Team allen Interessierten mit einer umfassenden Beratung zur Seite. Das Saturn 16 ist als Rahmenkit ab einem Preis von 2799€ zu haben. Komplettbikes beginnen bei 6150€.

Nicolai Saturn 16

Geolution – Einzigartiges, kompetitives Enduro Geometrie-Design

Geolution ist ein einzigartiges Geometrie-Konzept, das NICOLAI in Kooperation mit Chris Porter von der englischen Marke GEOMETRON entwickelt hat. Es basiert auf der Idee, dass ein längerer Radstand, ein flacherer Lenkwinkel und ein steilerer Sitzwinkel das Fahrrad schneller, laufruhiger, kletterfreudiger und sicherer machen. Die Klettereigenschaften werden verbessert, da der steile Sitzwinkel und die lange Front den Fahrer so positionieren, dass ein Aufsteigen des Vorderrads an steilen Anstiegen unterbunden wird. Der lange Radstand und ein flacher Lenkwinkel ermöglichen dagegen hohe Downhill- und Kurvengeschwindigkeiten und verhindern, dass in Steilpassagen bergab ein Überschlagsgefühl aufkommt. Die mittige Sitzposition und der zentrale Schwerpunkt sorgen zudem für eine optimale Lastverteilung zwischen Vorderrad und Hinterrad. Das erhöht die Kontrolle des Fahrers in dynamischen Fahrsituationen und verbessert das Handling des Bikes insgesamt. Geolution-Modelle werden mit dem kürzest möglichen Vorbau gefahren. So nimmt man trotz des langen Reach Maßes eine moderat-sportliche Sitzposition ein und können optimalen Grip aufs Vorderrad bringen.

Geolution – TrailModerne, für Singletrails optimierte Geometrie mit Enduro-Potenzial

Die Wurzeln des Geolution-Konzepts liegen im Enduro-Rennsport, und auch wenn der allgemeine Trend bei den Rahmengeometrien sich diesem Konzept langsam annähert, so kann man Geolution doch noch immer als ein radikales Design ansehen, bei dem der Leistungsgedanke oberste Priorität hat. Aber nicht alle Bikerinnen und Biker setzen hier ebenfalls den Schwerpunkt oder streben Top-Platzierungen bei Enduro Contests an. Ihnen geht es vielmehr um ein universell einsetzbares Bike, das gut klettern kann, jeden Trail meistert und ein starkes Abfahrtspotenzial hat. Die Geolution Trail Geometrie spricht genau diese Kundschaft an, indem sie die Grundcharakteristika des Geolution-Konzepts, wie den flachen Lenkwinkel und den langen Reach, aufgreift und in eine moderatere, weniger Race orientierte Geometrie überträgt. Die Sitzposition wird aufrechter, das Bike reagiert wendiger und wird agiler. Die Geolution-DNA aber bleibt.

Nicolai Saturn 16

Topologieoptimierung – Computergestütztes Design zur Optimierung von Haltbarkeit, Funktion und Gewicht

Bei der Konstruktion von Dreh- und Frästeilen setzt NICOLAI FEM Software (Finite Elemente Methode) ein, mit deren Hilfe die im späteren Einsatz auftretenden Belastungen simuliert werden können, um die optimale Gestalt (Topologie) dieser Bauteile zu ermitteln. Kritische Bereiche der Konstruktion werden auf diese Weise sichtbar und können durch Materialzugabe verstärkt werden, wogegen an weniger belasteten Stellen Material eingespart werden kann. Auf diese Weise können hochkomplexe Teile und Baugruppen gefertigt werden, die ein Maximum an Haltbarkeit mit einem Minimum an Gewicht vereinen.

Mutatoren – Adapter für Geometrie Tuning und zur Anpas-sung an 27.5 oder 29 Zoll Laufräder

Die montierten Adapter an den Lagerpunkten der Hinterbauten von vollgefederten Rahmen heißen bei NICOLAI Mutatoren. Druckstreben-Mutatoren ermöglichen durch verschiedene Längen die Anpassung des Rahmens an die Laufradgrößen 27,5 oder 29 Zoll. Gleichfalls sind sie dazu geeignet, Lenkwinkel und Tretlagerhöhe in feinen Abstufungen zu regeln. Schwingenmutatoren ermöglichen dagegen ein Feintuning der Kettenstrebenlänge in Hinblick auf Schwerpunkt , Handling, Wendigkeit und Laufruhe. Ein Mutator besteht aus zwei Halbschalen, die formschlüssig montiert und und über eine konische, rechteckige Passung spielfrei und verdrehsicher mit der Strebe verbunden sind. Die Mutatoren integrieren Lagerdichtung und Lagerachse. Sie reduzieren so die Anzahl der Bauteile an den Lagerpunkten und minimieren damit Verschleiß und Fehlerquellen. Ab Werk montiert NICOLAI grundsätzlich die Mutatoren, die dem Basis Setup des Bikes gemäß der Geometrietabelle entsprechen. Modifikationen der Mutatoren können anhand der Modell spezifischen Mutatoren-Tabelle oder nach Absprache mit dem Hersteller vorgenommen werden. Druckstreben-Mutatoren sind in den Längen 3.5, 6.5, 10, 12 und 15 mm erhältlich, Schwingen-Mutatoren in den Längen 33, 41 und 47 mm.

Horst-Link – Antriebsoptimierter und bremsneutraler Viergelenk-Hinterbau

Bei den Federungssystemen verfolgt NICOLAI das Ziel, eine wettkampfmäßige Performance und maximalen Spaß auf dem Trail mit einer hohen Effizienz beim Pedalieren zu kombinieren, indem die Bewegungen des Fahrers von der Arbeit der Federung kinematisch entkoppelt werden. Aus diesem Grund konstruiert der Hersteller seine 4-Gelenk-Hinterbauten nach dem bewährten, klassischen Horst-Link-Prinzip. Als Horst-Link bezeichnet man das Gelenk, das am Ende der Kettenstrebe vor der Hinterachse sitzt und der Verkürzung des Radstands beim Einfedern entgegen wirkt. Durch jahrelange Rennsport-Erfahrung und mit Hilfe von Simulationssoftware hat NICOLAI die Horst-Link-Technik an seinen Bikes stets weiter optimiert und verfeinert. So konnte insbesondere die Anti-Squat-Charakteristik der Federung deutlich verbessert werden.Anti-Squat bedeutet, dass der Kettenzug bei steilen Anstiegen in kleinen Gängen eine Ausfederbewegung des Hinterrads induziert, die der Gewichtskraft des Fahrers beim Treten entgegen wirkt. Das Heck sackt nicht weg, man büßt keine Kraft ein, und der Reifen krallt sich in den Boden. In langen Gängen, also bei hohem Tempo und auf Abfahrten, wird der Anti-Squat Effekt dagegen durch den geänderten Kettenzug-Vektor minimiert, und das Fahrwerk arbeitet sensibel und schluckfreudig.

Nicolai Saturn 16

Insert Bearings – Vierfach gedichtete vollkugelige Rillen- und Schrägkugellager

Der Hinterbau eines Fullsuspension Bikes ist im Fahrbetrieb hohen dynamischen Belastungen ausgesetzt. Im Fokus liegen hier die Lagerpunkte, an denen die Kräfte zwischen den Bauteilen übertragen werden. Die an NICOLAI Rahmen verbauten vollkugeligen, doppelt gedichteten Lager haben nicht nur Bestnoten bei der Kraftübertragung, sondern auch ein besonders geringes Losbrechmoment, was für ein sensibles, leichtgängiges Ansprechverhalten des Fahrwerks sorgt. Gleichzeitig bieten sie eine bestmögliche Abdichtung gegen Schmutz und Nässe für eine hohe Lebensdauer und lange Wartungsintervalle.Vollkugelige Lager sind auf vollem Umfang mit Kugeln gefüllt. Durch die so vergrößerte Auflagefläche innerhalb des Lagers ist eine höhere Lastkapazität bei niedrigerem Gewicht und geringerer Baugröße möglich. Am Hauptschwingenlager kommen bei NICOLAI Schrägkugellager zum EInsatz, welche besonders gut die dort auftretenden hohen Axiallasten aufnehmen können. An den Drehpunkten von Druckstreben und Umlenkhebel sind entsprechend Radiallager verbaut. Zusätzlich zu den integrierten Dichtungen sind die Lager beidseitig mit O-Ringen abgedichtet.

Nicolai Saturn 16

Rado – Rear Aligning Dropout, wechselbares, justierbares Schaltauge

Die RADO genannten Ausfallenden garantieren, dass Vorderrad und Hinterrad am Bike in Spur und Sturz perfekt zueinander laufen, so dass ein NICOLAI immer einhundertprozentig gerade ist. Trotz präziser Vorarbeit und höchster Sorgfalt ist ein Aluminium-Rahmen durch das Schweißen verfahrensbedingt immer einem gewissen Verzug unterworfen. Nach dem Schweißen wird daher jeder Rahmen nachgerichtet, exakt vermessen und die finale Geradheit sichergestellt. Um beim Richten so wenig Kraft wie möglich in den Rahmen einzubringen und die Konstruktion nicht zu schwächen, ist das RADO zur Spureinstellung in Nuten verschiebbar geführt und in 5 Sturzhöhen erhältlich. Die richtige Spurposition wird durch eine Bohrung mittels Spannstift fixiert. Das richtige Sturzmaß ist in das RADO eingefräst. So ist die Originaleinstellung beim Tausch des Ausfallendes jederzeit reproduzierbar.

6 Rahmengrößen – Adaptive Geometrie und lastabhängige Modifikation

Die meisten NICOLAI Modelle werden in 5, einige aber auch in 6 Rahmengrößen angeboten. Damit können Fahrerinnen und Fahrer mit Körpergrößen zwischen 1,55 und 2,10 Metern optimal bedient werden, eine Bandbreite, die sonst nur wenige andere Marken bereitstellen. Eine Zuordnungstabelle von Körper- und Rahmengrößen findet sich in den Tech Sheets zu jedem Modell. Einen perfekt passenden Rahmen zu bauen bedeutet dabei weit mehr, als nur seine Grundform zu skalieren. NICOLAI berücksichtigt hier verschiedene Faktoren in Hinblick auf Körperproportionen und -Gewichte, zum Beispiel angepasste Rohrquerschnitte, modifizierte Fahrwinkel und besonders niedrige Einstiegs- und Überstandshöhen für S-Größen oder Rahmenverstärkungen, die das hohe Gewicht und die größere Körperkraft bei Fahrern von XXL-Rahmen berücksichtigen. Für eine Feinabstimmung der Geometrie – allerdings in einem relativ begrenzten Bereich – dienen Sattelposition, Vorbauhöhe, Länge und Winkel, sowie Lenkerbreite und Höhe.

7020 Aluminium – Nachhaltig und dauerhaft

NICOLAI fertigt alle Rahmen aus 7020-T6 Flugzeugaluminium. Der Hersteller ist überzeugt, dass diese Legierung der überlegene Werkstoff bei der Konstruktion von Mountainbikes ist. Gegenüber der sonst im Fahrradbau üblichen Legierung 6061-T6 (AlMg1SiCu) hat 7020-T6 (AlZn4,5Mg1) eine ca. 30% höhere Zugfestigkeit und eine ca. 20% höhere Elastizitätsgrenze. Die weite Verbreitung von 6061-T6 Aluminium im Rahmenbau liegt unter anderem darin begründet, dass es sich zu niedrigeren Werkzeugkosten verarbeiten lässt und die Rahmen nach dem Schweißen mit weniger technischem Aufwand gerichtet werden können. NICOLAI Rahmen sind so berechnet und konstruiert, dass es bei Überlast nicht zu einem Bruch sondern zu einer Verformung in einem definierten Bereich des Rahmens kommt, was die Gefahr von schweren Stürzen und Verletzungen deutlich reduziert. Ein NICOLAI Alurahmen ist so ausgelegt, dass er auch unter harten Wettkampfbedingungen viele Jahre standhält.Nachhaltigkeit ist NICOLAI ebenfalls ein wichtiges Anliegen. Das Ziel des Herstellers ist eine vollständige Circular Economy. Sämtliche Fräs- und Schnittreste in der NICOLAI Aluminiumfertigung sowie ausrangierte Rahmen werden zu 100% zum Ausgangswerkstoff recycelt, woraus dann wieder neue, hochwertige Bikes entstehen können.
Nicolai Saturn 16

Nicolai Schweißtechnik

NICOLAI schweißt seine Rahmen per Hand im WIG-Verfahren. Die Schweißer sind dafür speziell geschult und verfügen über langjährige Erfahrung. Für jedes Modell und jede Rahmengröße wird eine präzise Schweißvorrichtung gebaut, die sogenannte Rahmenlehre. Darin werden die CNC-geschnittenen Rohrsätze mit sämtlichen Dreh- und Frästeilen eines Rahmens, die verschweißt werden sollen, passgenau zusammengesetzt und fixiert. Die Rahmenbauteile werden zuerst mit einzelnen Schweißpunkten geheftet, an genau vorgegebenen Stellen in definierter Reihenfolge und dann, um Verzug und Verspannungen zu minimieren, in mehreren Durchgängen verschweißt. Die charakteristischen, gleichmäßig flach geschuppten NICOLAI Schweißnähte entstehen durch eine sehr langsame Schweißgeschwindigkeit. Das bewirkt eine tiefe Verschmelzung des Materials und eine großflächige Ableitung der im Rahmen auftretenden Lasten und Kräfte.
Nicolai Saturn 16

Weitere Informationen findet ihr unter: www.nicolai-bicycles.com

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Du kannst helfen! Gemeinsam für mehr Trails in Deutschland!

Pressemitteilung Mountainbike Tourismusforum Deutschland e.V.: In gut zwei Wochen startet der 7. Mountainbike Kongress „GUTE WEGE“. Und eins steht schon vorher fest: unser geliebter Sport braucht mehr von ihnen – speziell in Deutschland. Doch wie gelingt das? Diese Frage bestimmt seit Jahren unser Handeln und eins zeigt sich immer wieder: eine zentrale Rolle spielt die lokale Bike-Community – und zu der gehörst auch Du.

Für die erfolgreiche Umsetzung und Realisierung von Trail-Projekten benötigt es auch auf lokaler Ebene das entsprechende Know-how und Netzwerk. Und genau hier wollen wir Dich in Zukunft mehr unterstützen. Mit dem Community-Ticket erhältst Du Zugang zum Mountainbike Kongress 2022. 

Der Kongress findet am 24. und 25. Mai virtuell statt. Sämtliche Inhalte können aber den gesamten Sommer über weiterhin abgerufen werden – es macht also nichts, falls Du an den beiden Tagen nicht live dabei sein kannst. 

Was erwartet Dich beim Kongress? 

Zum Start nähern wir uns mit erfahrenen Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt einer Definition guter Bike-Infrastruktur. Wir suchen dabei nach Antworten auf die Fragen:

  • Was macht einen guten Trail aus?
  • Wie entstehen langfristig, nachhaltige Bike-Angebote?
  • Welche Modelle sichern Qualität und Weiterentwicklung?

Am Nachmittag vertiefen wir unser Wissen zu Angebotsentwicklung, Genehmigungsverfahren, Stakeholdermanagement und Trailbau. Außerdem schaffen wir den Raum für Vernetzung und den fachlichen Austausch.

Am zweiten Kongresstag beschäftigen wir uns intensiv mit den Projektphasen, die von der Idee zum Trail-Angebot führen. Wir beleuchten Ansätze und Methodiken im Besuchermanagement und schauen auf die Bedeutung der Wegepflege. Best Practices gibt es an diesen Tag nicht nur zum erfolgreichen Betrieb von Bike-Anlagen, sondern auch von Initiativen und Vereinen die bereits Erfolge erzielt haben. Dazu gehören unter anderem der MTB-Verein Saarbrücken, die MTB-Initiative Koblenz und Geländefahrrad-Aachen.

Wie bekommst Du das Ticket zum Community-Preis?

Wir wollen Dir und Deiner lokalen Community in Zukunft noch besser helfen, attraktive Trail-Angebote zu realisieren. Dafür brauchen wir Deine Hilfe. Verrate uns daher in drei kurzen Fragen, wo du bei der Realisierung von Trails noch Fragen hast, um dann im Anschluss einen Voucher zu erhalten, mit dem Du Dich beim Mountainbike-Kongress für € 70 statt 210 anmelden kannst. 

Die drei kurzen Fragen findest Du HIER. 

Voraussetzung ist nur, dass Du Mitglied in einem Bike-Verein (DIMB, DAV, lokaler MTB-Verein) bist.

Für weitere Informationen und das umfassende Programm des siebten deutschen Mountainbike Kongress besuch die offizielle Website unter www.kongress.bike. 

 

TEST: Specialized Trail-Bekleidung – so gut wie die Mountainbikes?

Specialized gehört zu den größten Marken der Szene. Mit ihren Mountainbikes dominieren sie den Markt und haben Erfolg im Downhill, Enduro und Freeride. Ausnahmsweise haben mal heute aber kein Bike der Kalifornier*innen getestet sondern uns die Trail-Bekleidung genauer angeschaut. Ob die Klamotten so gut sind wie die Räder, erfahrt ihr hier.

1974 wurde Specialized in Kalifornien gegründet und ist nicht mehr aus dem Radsport wegzudenken. Im World Cup räumen Athleten wie Loic Bruni und Finn Illes ab, beim Darkfest ist Chelsea Kimball auf einem Demo in der Luft und in Kamloops macht Matt Hunter die Kurven unsicher. Die Marke steht für Qualität, Erfolg und gehobene Preise.

Bei unserem Field Trip vor wenigen Wochen hatten wir die neue Trail-Bekleidung aus dem Hause Specialized mit und konnten uns einen Eindruck machen. Vom Trail-Long Sleeve, über die Trail Regenjacke im Camo Look bis hin zur passenden Hose und dem euch vor wenigen Wochen vorgestellten Ambush Helm hatten wir alles dabei, was man für den nächsten Enduro Trip braucht.

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Specialized

Unseren ersten Eindruck vom Specialized Ambush Helm findet ihr hier: FIRST RIDE: Der neue Specialized Ambush Trail/Enduro Helm. Den Test zu den Specialized 2FO Schuhen findet ihr hier: Test ein Jahr mit Specialized 2fo-Roost und DH Schuhe

Men’s Altered-Edition Trail Rain Jacket

Könnt ihr euch an die Szene aus Die Rückkehr der Jedi-Ritter erinnern, in der Leia auf Endor mit einem Poncho auf die Ewoks trifft? Genau an diesen erinnert mich die Trail Rain Jacket in Oak Green. Aber vielleicht liegt das auch nur an meiner ausgeprägten Fantasie.

Optisch ist der „Camo“ Look definitiv Geschmacksache, wirkt aber im Vergleich zu anderen Marken nicht ganz so aufdringlich und etwas dezenter. Was uns gefällt sind die fehlenden Specialized Logos. Somit ist die Jacke auch für Besitzer von anderen Marken interessant.

Auf der Brust befindet sich eine Tasche in der man das Smartphone, Tools, oder Ähnliches Verstauen kann. Die Kapuze verfügt über eine Art Visier und lässt sich mit Kordelzügen an die Kopf, oder Helmform anpassen.

Komfort und Verarbeitung

Specialized bewirbt die Trail Regenjacke als extrem atmungsaktiv und dehnbar. Für eine Jacke aus 100% Polyester ist diese auch verhältnismäßig gut belüftet, lässt einen aber bei höheren Temperaturen trotzdem ordentlich schwitzen, was bei leichten Trail Regenjacken aber leider fast immer so ist. Was den restlichen Komfort angeht, haben wir nichts auszusetzen. Die Jacke verfügt über einen angenehmen Stretch, der für ordentlich Bewegungsfreiheit auf den Trails sorgt.

Material und Preis:
  • Material: 100% Polyester
  • Größen: S – XXL
  • Preis: 170,00 Euro

Für eine Marken-Regenjacke ist der Preis der Men’s Altered-Edition Trail Rain Jacket absolut gerechtfertigt. Dazu kommt eine cleane Optik, ordentlich Bewegungsfreiheit und kein auffälliges Branding. Uns gefällt’s.

Latsch

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Men’s Altered-Edition Trail Long Sleeve Jersey

Im Vergleich zu den anderen Specialized Kleidungsstücken ist das Long Sleeve Jersey mit wesentlich mehr Branding und Logos versehen. Die uns zur Verfügung gestellte Smoke Variante hat ein ähnliches Muster wie die Trail Rain Jacket und kombiniert eine graue Front mit Schwarz. Specialized bietet das Jersey noch in einer etwas helleren Farbvariante an.

Auf der linken Brust ist das Logo der Kalifornier in weiß gedruckt und auf dem Ärmel befindet sich in großen Buchstaben der Markenname.

Komfort und Verarbeitung

Auch hier kann man sich nicht über den Tragekomfort beschweren. Die Stoffmischung liegt sehr angenehm auf der Haut und der Rundhalskragen passt zum lässigen Stil.

Die Kalifornier setzen beim Stoff auf ein besonderes Konzept. Das reflektierende MiniR®-Gewebe soll die Sonne reflektieren, kühl halten und besonders beständig sein.

Material und Preis:
  • Material: 80% Polyester, 14% Baumwolle, 6% Elastan
  • Größen: S – XXL
  • Preis: 65,00 Euro

Das Men’s Altered-Edition Trail Long Sleeve Jersey wirkt sehr leicht, liegt angenehm am Körper und sieht sehr gut aus. Zwar sind hier die Specialized Brandings wesentlich auffälliger, wer aber Fan der Marke ist, wird hier ein echt tolles Jersey für einen super Preis bekommen.

Latsch

Specialized

Trail Pants

Bei der Trail Pant setzt Specialized auf etwas gedecktere Brandings. Wer also wert auf passende Marken legt und auf seinem Trek keine Specialized Klamotten tragen möchte, kann hier vielleicht noch ein Auge zudrücken. Das kleine Logo fällt zumindest kaum auf, was uns persönlich sehr gut gefällt. Die Trail Pant ist aktuell in Schwarz auf der Website von Specialized erhältlich.

Komfort und Verarbeitung

Was beim ersten Anziehen direkt auffällt, sind die sehr eng geschnittenen Beine. Mal schnell an und ausziehen ist hier nicht so leicht. Wer große Füße hat, kommt schwer durch den engen Bund am Knöchel. Sobald die Hose aber sitzt, liegt sie vor allem an den Beinen sehr angenehm eng an. Dank des elastischen Materials bleibt aber auch Platz um sogar DH Knieschoner unter der Trail Pant anzuziehen.

Der klassische MX-Schnallenverschluss macht einen soliden Eindruck und die beiden Taschen bieten Platz für Smartphones und Liftticket.

Material und Preis:
  • Hauptmaterial: 90% Nylon, 10% Elastan – Andere: 82% Nylon, 18% Elastan
  • Größen: 26 – 42
  • Preis: 120,00 Euro

Wenn es etwas zum bemängeln an der Specialized trail Pant gibt, dann sind es wahrscheinlich für viele die sehr engen Beine. Sobald die Hose sitzt, bietet sie aber ordentlich Komfort, sieht sehr gut aus und hat Platz für große Schoner – auch bei „breiteren“ Beinen. Der Preis ist für eine Lange Trail Hose von Specialized durchaus auch fair.

Specialized

Fazit: Specialized = schick, bequem und modern

Wer an Specialized denkt, denkt an tolle aber teure Fahrräder. Im Gegensatz ist die Sportswear der Kalifornier für einen markt-typischen Preis erhältlich und ist teilweise sogar günstiger als bei anderen Herstellern. Dazu kommt, dass Specialized auf ein schickes, schlichtes und modernes Design setzt, das definitiv heraussticht und viele Fans in der modernen Szene finden sollte. Auch die Batik/Camo Optik der Regenjacke und des Jerseys übertreibt nicht und passt sehr gut zum Image. Da Specialized teilweise auf sehr unauffälliges Branding setzt, sind die Produkte auch was für alle die auf anderen Marken die Trails unsicher machen.

Specialized

Mehr Infos findet ihr unter: www.specialized.com

Gewinne: DT Swiss EX 1700 Spline Enduro Laufradsatz

DT Swiss präsentierte 2020 den EX 1700 Spline Aluminium Laufradsatz mit der Idee ein Produkt für die härtesten Enduro-Tracks der Welt zu bieten. Die Laufräder haben sich bewährt! Hier habt ihr nun die Chance einen Laufradsatz für euer Bike zu gewinnen. Alle Infos gibts in diesem Artikel.

Die Schweizer haben ihr gesamtes Know-How aus dem Aluminium-Laufradbau in den EX 1700 gesteckt. Als Basis dienen ihre bekannten 36t Ratchet Naben kombiniert mit geschweissten und stabilen 30 mm Alu-Felgen. Das Profil der Felgen ist so ausgelegt, das sie stabil genug ssein sollen, um den besten Enduro Fahrern zu genügen, sie aber dennoch so leicht bleiben, dass du mühelos zu deinem Lieblingstrail hochkommst. Eingespeicht mit Competition straightpull Speichen sollen die EX 1700 ein ausgesprochene hohes Maß an Stabilität im harten Gelände bieten.

DT Swiss EX 1700 Spline – kurz und knapp

  • Nabentyp: 350 mit Ratchet System 36 SL
  • Felge: Aluminum, Hooked / Crotchet tubeless TC
  • Maulweite: 30 mm
  • Speichen: DT competition® straightpull
  • Gewicht: ab 1878g (Herstellerangaben)
  • Preis: ab 750 Euro

DT Swiss EX 1700 Spline

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Im EX 1700 werden die 30mm breiten EX511 Enduro Felgen verbaut. Diese sollen Robustheit mit geringem Gewicht kombinieren. Racer wie Jack Moir, Vali Höll und Loic Bruni sind auf den Schweizer Felgen auf den härtesten Strecken der Welt unterwegs.

Die überarbeitet 350 Nabe ist neu mit einem 36 Ratchet SL System ausgestattet. DT Pro Lock Squorx Nippel verbinden die Speichen mit der Felge und sollen zu einer langen Lebensdauer beitragen. In den Endkappen ist eine Nut eingearbeitet die die Demontage erleichtern soll.

Gewinne: DT Swiss EX 1700 Spline Enduro Laufradsatz

Auf zum spannenden Teil. Wie könnt ihr den Enduro Laufradsatz gewinnen? Beantwortet einfach bis zum 21.05.2022 die folgende Frage, gebt eure Email an und wenn ihr immer auf dem neusten Stand der Dinge sein wollt, könnt ihr den Velomotion Newsletter abonnieren. Viel Erfolg.

 

DT Swiss EX 1700 Spline

Weiter Informationen über DT Swiss findet ihr unter: www.dtswiss.com

Das neue Radon Deft – Mehr Federweg, smartes Bosch System und Factory Fahrwerk

Im Zuge des Bike Festivals in Riva hat der deutsche Hersteller das brandneue Radon Deft vorgestellt. Das 170mm Bike basiert auf einem Carbon Rahmen mit Alu-Hinterbau und integrierten Zügen, 29″ Laufrädern und dem neuen Bosch System. Wir haben das gute Stück an das Ufer des Gardasees entführt und uns optisch einen ersten Eindruck machen können. 

Wir sind dem kalten Bayerischen Wald entflohen und waren im Zuge des Riva Bike-Festivals am sonnigen Gardasee. Radon hat dort das neue 170mm Twenty-Niner Freeride E-MTB vorgestellt. Das Deft ist somit der große Bruder des Render – was über 160mm Federweg an der Front und 140mm am Heck verfügt.

Radon Deft

Optik und Features

Optisch macht das Deft einiges her. Die Kombination aus schwarzem Carbon-Rahmen, den goldenen Kashima Standrohren und den innenverlegten Zügen lassen das 170mm Bike edel dastehen. Dazu kommt das markante Dämpferdesign mit der Strebe im Hauptrahmen, wie wir es auch schon vom Radon Render kennen. Abhängig von den Modellvarianten verändert sich auch die Farbgebung. Das Deft 8.0 ist in Grün und das 9.0 ist in Weiß erhältlich.

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Die Kabel sind intern verlegt, werden aber durch das Headset in den Rahmen geführt. Schaut schick aus, aber sorgt bei Vielschraubern für Mehraufwand. Passend zum harten Einsatz finden wir am Deft auch einiges an Frame Protection. Die Kettenstrebe ist mit einem großzügigen Strebenschutz aus Kunststoff versehen und im Bereich des Tretlagers befindet sich eine weitere Abdeckung.

Geometrie – DEFTiges Freeride E-Mtb

Das Deft wird als das neue Freeride E-Mtb von Radon beworben. Die 170mm Federweg, 29″ Laufrädern und der Reach von 485mm in der Rahmengröße XL sollten aber auch Enduro Fans Spaß machen.

Das Deft ist in drei Größen erhältlich – M, L und XL. Wer sich mit modernen Geometriedaten befasst hat, merkt, dass der Reach von 485mm in XL bei anderen Herstellern auch schon in der Rahmengröße L auftaucht. Das Deft ist trotzdem um einiges länger als das kurzhubige Radon Render. Für sehr große Fahrer könnte das Deft eventuell etwas zu klein ausfallen, Einsteiger und Freunde kürzerer Mountainbikes sollten jedoch auf ihre Kosten kommen.

Wendig dürfte das Deft jedoch nicht sein, denn die Kettenstrebe liegt bei fast 460mm in allen Rahmengrößen. Wir konnten das neue E-Mtb jedoch noch nicht auf Trails entführen. Der Lenkwinkel fällt recht sportlich aus und liegt bei flachen 64,6°.

 MLXL
Reach455 mm470 mm485 mm
Lenkwinkel64,6°64,6°64,6°
Sitzwinkel76°76°76°
Steuerrohr105 mm115 mm135 mm
Sattelrohr425 mm455 mm490 mm
Radstand1243 mm1262 mm1286 mm
Stack622 mm631 mm649 mm
Kettenstrebe459 mm459 mm459 mm

Radon Deft

Komponenten und Austtatung

Wir haben uns während des Bike Festivals in Riva das Top Modell von Radon für ein paar Fotos geschnappt. Beim Deft 10.0 setzt der deutsche Hersteller auf ein komplettes Factory Fahrwerk mit der Fox 38 an der Front und dem Float X2 am Heck – Beide mit 170mm Federweg.

Radon Deft

Gebremst wird mit der kraftvollen Magura MT7. Kombiniert wird diese mit 220mm Bremsscheiben, die das E-Mtb auch bei höheren Geschwindigkeiten gut unter Kontrolle halten sollte. Wir haben bisher nur gute Erfahrungen mit der Bremse aus Baden-Württemberg gemacht.

Das SRAM X01 Eagle Schaltwerk wird mit einer SRAM GX Eagle Kassette kombiniert. Natürlich 12-Fach und 10-52 Zähne. Die Kurbel stammt von e*thirteen und ist die e*spec Plus mit 165mm.

Zwar befand sich auf dem uns zur Verfügung gestellten Modell ein DT Swiss Laufradsatz, jedoch wird das Deft mit Newmen Felgen und Naben ausgeliefert. Der Newmen Evolution SL E.G.30 Laufradsatz wird mit Reifen von Maxxis kombiniert. An der Front rollt das Deft auf dem 2,5″ breiten Assegai, 3C, MaxxTerra, EXO+ und am Heck auf dem 2,4″ Minion DHR II, 3C, MaxxTerra, EXO+, TR. Eine tolle Kombination, die uns bisher nie im Stich gelassen hat.

Bei Griffen und Sattel setzt Radon auf den SDG Thrice und den SDG Bel Air V3. Der Lenker ist ein Race Face Turbine R mit einer Breite von 780mm und einem Rise von 35mm. Dieser wird mit einem Turbine Vorbau mit einer Länge von 40mm in der Rahmengröße M – L und einer Länge von 60mm beim XL Rahmen kombiniert.

Der Motor – Bosch Performance Line CX

Kommen wir zum Herzstück des Deft – dem neuen Bosch Smart System mit CX Motor der vierten Generation. Dieser verfügt über 85Nm welche euch mit bis zu 340% unterstützen und wird mit einem 750Wh Akku kombiniert.

Bosch

Über das Display könnt ihr von der Geschwindigkeit, Akkustand bis hin zur Unterstützungsstufe alle wichtigen Angaben zeigen lassen. Ihr könnt euch eure Modi übrigens selbst konfigurieren und mit der eBike Flow App anpassen.

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Der Controller verfügt ebenfalls über eine LED Anzeige, die euch den Akkustand und den Modus anzeigt. Geladen wird das Deft im Bereich des Tretlagers. Der Anschluss befindet sich unter einer leicht zu öffnenden Kappe die dicht abschließt.

Preise und Modelle

Das Radon Deft ist in drei Varianten erhältlich. Der Einstieg macht das 8.0 mit Fox Performance Fahrwerk und Shimano XT Komponenten für 5.199 Euro. Das 9.0 verfügt über ein Fox Performance Elite Fahrwerk, das den Factory Komponenten im Top-Modell nicht spürbar nachsteht. Obendrauf gibt’s ein SRAM GX Eagle Schaltwerk, einen SUNringlé Düroc Laufradsatz und ist erhältlich für 5.999 Euro.

Die Spitze macht das oben vorgestellte 10.0 mit Factory Fahrwerk, Magura MT7 und Newmen Evolution Laufradsatz für 6.799 Euro. Alle Modelle kommen mit Carbon Hauptrahmen und Alu-Hinterbau.

Unsere Gedanken zum Radon Deft

Auf dem Papier macht das Deft einen soliden Eindruck. Das Top Modell verfügt über eine tolle und potente Ausstattung zum fairen Preis. Die Geometrie ist weniger progressiv als wir es von einem Bike mit so viel Federweg erwartet hätten. Nicht falsch verstehen: Wer Ballern will, findet mit dem Deft sicherlich einen passenden Untersatz, aktive Fahrer hätten sich aber vielleicht einen etwas längeren Hauptrahmen gewünscht.

Ein Test zu dem brandneue Freeride-Monster wird in den nächsten Wochen folgen. Wir freuen uns auf ein paar Runden auf dem E-Freeride Bike.

Radon Deft

Mehr Infos findet ihr unter: www.radon-bikes.de

Must Watch: North Shore Betty – man ist niemals zu alt!

Betty Birrell ist seit über 30 Jahren auf den anspruchsvollen Trails am North Shore unterwegs. Patagonia begleitet die 73-jährige und erzählt von ihrer Mountainbike Leidenschaft, ihrem spannenden Leben und zeigt, dass man nie zu alt ist um Abenteuer zu erleben.

After nearly 30 years on the harrowing and hallowed trails of British Columbia’s North Shore Mountains, Betty Birrell still thinks life is one big playground—and that you’re never too old to send.

Die ganze Story findet ihr auf: www.patagonia.com

Die neue Kollektion von Troy Lee Designs

Wir haben euch vor ein paar Wochen im Video von unserem Besuch bei Cosmic Sports die neue Troy Lee Designs Kollektion „angeteasert“. Jetzt gibts das Video mit einigen Neuheiten der 2022 Kollektion. Die Farben werden schlichter, es gibts mehr Auswahl für Frauen und der Stil bleibt sich Troy.

Wie wir auch schon bei anderen Herstellern sehen konnten, geht der Trend immer mehr zu gedeckteren Farben. Zwar bietet Troy Lee Designs noch das ein oder andere knallige Stück an, jedoch sind die Farben nicht mehr ansatzweise so bunt und dominant wie wir das von der kalifornischen Marke gewohnt waren.

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Troy Lee Designs

Mehr zu der neuen Kollektion findet ihr bei: www.cosmicsports.de