TEST: Alpina Roca – leichter Enduro Fullface

Der bayrische Hersteller Alpina will mit dem Roca einen leichten Enduro Fullface-Helm  bieten der trotz geringem Gewicht keine Kompromisse beim Schutz eingeht. Wir haben das gute Stück genauer unter die Lupe nehmen können und unser Fazit gibt es hier.

Der Enduro Sport ist so präsent wie noch nie. Im Bike Park und auf den Home Trails sieht man immer häufiger die langhubigen Mountainbikes die so vielseitig sind wie kaum ein anderes Bike.

Mit viel Federweg und modernen Geometrien kommt man aber auch schnell auf hohe Geschwindigkeiten was das Risiko einer Verletzung erhöht. Wer aber im Sommer schon mit einem Downhill Fullface den Berg hinauf getreten ist, weiß dass diese oft zu warm sind. Alpina will mit dem Roca Abhilfe schaffen und einen leichten und gut ventilierten Helm bieten, der in Sachen Sicherheit keine Abstriche machen muss.

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Alpina Roca – kurz und knapp

  • Einsatzbereich: Enduro/Mtb
  • Material: Hi-EPS-Material, 3 Shell Aussenschale
  • Farben: black matt, coffee-grey-matt
  • Größen: 54-55, 56-58, 59-60, 61-63
  • Preis: 199,95 Euro

Alpina Roca

Optik und Features

Den Roca gibt es in zwei schlichten Farbvarianten. Das uns zur Verfügung gestellt Modell kam in einem matten schwarz. Das markante an der Form des Enduro-Fullface ist die große Kante im Übergang zur Oberseite des Helms. Diese wird für Ventilationsöffnungen genutzt und geht formschön in das Visier über. Das Visier ist übrigens nicht verstellbar, sollte sich aber bei einem Sturz leicht lösen und somit nicht brechen. Darunter befindet sich genügend Platz um eine Brille, oder eine GoPro zu verstauen.

Alpina Roca – Polster und Verschluss

Wie man oben schön im Bild sehen kann, lassen sich die Polster komplett entnehmen und somit gut waschen oder bei Verschleiss mit dem mitgelieferten Ersatz Pads austauschen.

Beim Verschluss geht Alpina mit dem Trend und verpasst dem Roca ein magnetisches Fidlock System. Dadurch lässt sich der Helm leicht mit einer Hand am Kinn verschließen und wieder öffnen.

Cube E-Mtb
@ven_linus auf den Hometrails

Material und Sicherheit

Ceramic Shell

Alle Helme von Alpina, die im Inmold-Verfahren hergestellt werden, erhalten eine robuste Ceramic Shell. Dabei wird eine Polycarbonatplatte unter starker Hitze auf die Form des späteren Helms gedehnt und mit hohem Druck auf den Hi-EPS-Körper gepresst und thermisch mit ihm verbunden. Die Ceramic Shell zeichnet sich gleich durch mehrere Qualitäten aus: Sie ist bruch- und kratzfest, UV-stabil sowie antistatisch.

Edge Protect

Edge Protect ist eine zusätzliche Polycarbonatplatte, die Inmold-Helme veredelt. Sie deckt Kanten an der Unterseite des Helms ab. Dadurch wird das Hi-EPS geschont, die Langlebigkeit des Helms erhöht.

HI-EPS

Die Innenschale aller Helme von Alpina besteht aus Hi-EPS (High Expanded Polystyrol). Das Material hat mikroskopisch kleine Luftkammern, welche die Kräfte absorbieren sollen, die bei einem Aufprall auf den Helm einwirken. Hi-EPS soll für eine optimale Schutzwirkung sorgen und gleichzeitig extradünne Wandstärken sowie schmale Helmformen ermöglichen.

Inmold

Beim Inmold-Produktionsverfahren wird die Helmoberschale aus Polycarbonat unter großer Hitze und starkem Druck mit der Hi-EPS-Innenschale des Helmkörpers thermisch verbunden. Dadurch entsteht eine großflächige und untrennbare Verbindung von Ober- und Unterschale. Vorteil: Der Helm ist sehr leicht und gleichzeitig extrem stabil.

Alpina Roca

Test: Alpina Roca

Optisch kam der Helm bei unseren Testern gut an. Das moderne Design und die schlichte Lackierung passt zu jedem Outfit und fällt nicht unnötig auf. Im Uphill fällt schnell auf, das der offene Kinnbügel viel Luft in den Helm lässt und für einen guten Luftfluss am Kopf sorgt.

Auf den Trails sitzt der Roca Fullface feste am Kopf und wackelt nicht. Mit Hilfe des leicht zu schließenden Fidlock Kinnriemens hält der Helm gut und lässt sich mit nur einer Hand wieder öffnen. Aber…

Leider wurde uns schnell klar, dass das Alpina etwas am Polster gespart hat. Der Roca drückt an manchen Stellen doch etwas unangenehm und dürfte bei einem Sturz für die ein oder andere Druckstelle sorgen. Das macht Alpina bei anderen Modellen wesentlich besser.

Alpina Roca

Fazit zum Alpina Roca

Der Alpina macht genau das was er verspricht, denn er ist ein leichter Enduro Fullface-Helm mit ordentlicher Belüftung, einer modernen Optik und das für einen akzeptablen Preis. Wir würden uns in der Zukunft noch über eine Variante mit Mips  und etwas mehr Polster freuen, da diese den Schutz und wahrscheinlich auch den Komfort noch etwas verbessern würde.

Alpina Roca
Checkt gerne mal das Instagram Profil von Paul aus: @photgrapherpaul

Weitere Informationen zum Roca findet ihr auf: www.alpina-sports.com

 

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Must Watch: Brandon Semenuk x Kade Edwards – Parallel II

Es braucht eine flowige Line außerhalb von Kamloops und zwei der stylischsten Athleten der Szene und man bekommt ein fantastisches Edit das ihr sehen müsst! Brandon Semenuk und Kade Edwards zeigen in Parallel II das sie nicht ohne Grund zu den besten der Welt gehören. 

Two riders, two interconnected tracks, and a second take on a timeless idea—welcome to Parallel II. Brandon Semenuk and Kade Edwards converge on a new course built outside of Kamloops, BC to deliver proximity riding and filming like never seen before.

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TEST: Bulls Duro 29 – Spaßiges Trail-Hardtail mit stimmiger Geometrie

Bulls präsentiert mit dem Duro 29 ein robustes Trail-Hardtail mit 130mm Federweg, einer potenten Geometrie mit kurzen Kettenstreben und einer cleanen Optik. Wir waren mit dem Duro im Vinschgau und auf unseren Hometrails unterwegs und konnten viel positives, aber auch die ein oder andere Schwachstelle finden. 

Als wir das Duro zum ersten mal zu Gesicht bekommen haben, ist uns direkt das moderne und nach Spaß aussehende Design ausgefallen. Wir hatten in den letzten Jahren immer wieder Mountainbikes der deutschen Marke in den Händen. Trotzdem oder gerade deswegen fanden wir das frische Design des Hardtails überraschend.

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir das Bulls Duro mit auf unseren Trip in den Vinschgau nehmen konnten und es dort auf den vielseitigen Trails fahren durften. Dort gibt es neben den bekannten Trails wie den Holy Hansen und den Tschilli Trail auch etwas flowigere Strecken wie den Propain- und den Sunny Benny-Trail. Letztere waren für das Duro perfekt geeignet.

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Bulls Duro 29

Optik und Features

Optisch sieht das Bulls Duro sehr clean und modern aus. Der Alu-Rahmen, die Vario-Sattelstütze und die Schwalbe Reifen mit brauner Wand machen direkt Bock auf Trail-Action. Auf dem weißen Rahmen befindet sich das schwarze Bulls Logo und einige kleinere Decals.

Bulls Duro 29

Leitungen und Züge sind im Rahmen verlegt und tragen zur sauberen Optik bei. Am Vorbau ist ein Clip-System angebracht in das die Leitungen von Bremse und Schaltung eingehakt werden können. Technisch sehr sinnvoll! Optisch ist dieses System definitiv Geschmacksache und sorgte bei unseren Testern für geteilte Meinungen.

Geometrie

Für ein Hardtail aus dem Hause Bulls ist das Duro sehr modern. In der Rahmengröße 43 haben wir einen Reach von 490mm (Bei einem Fully wäre das sehr lang, Hardtails fühlen sich eher kürzer an) , einen Lenkwinkel von 66°, einen Sitzwinkel von 76° und eine erstaunlich kurze Kettenstrebe von 420mm. Auf dem Papier sollte das Duro somit ziemlich viel Spaß auf flowigen Strecken machen und mit einem wendigen Fahrverhalten glänzen können.

Bulls Duro 29

Komponenten und Ausstattung

Um ehrlich zu sein ist das Duro nicht ganz günstig. Für 1.899 Euro bekommt man einen Aluminium Rahmen mit innenverlegten Zügen und einer modernen Geometrie. Aber passen die Komponenten auch zum Gesamtkonzept und Preis?

Bei der Gabel setzt der deutsche Hersteller auf die Rockshox Pike Select RC mit 130mm Federweg. Bei dieser Variante lässt sich die Low-Speed-Druckstufe und die Zugstufe einstellen. Das Ansprechverhalten ist durchaus zufriedenstellend.

Die 12-Fach Schaltgruppe stammt vom Komponenten Giganten Shimano. Mit einer Übersetzung von 10-51 Zähnen bei der Deore Kassette und einem 32 Zahn Kettenblatt an der Front kommt man fast jeden Anstieg angenehm hinauf. Schön zu sehen ist, dass hier von Werk aus ein Chainguide verbaut wurde.

Gebremst wird ebenfalls mit Produkten des japanischen Herstellers. Die hydraulische MT420 Scheibenbremse wirkt jedoch aufgrund ihrer weniger ergonomischen Zwei-Finger-Hebel an dem Duro fehlplatziert. Bei einem so abfahrtsorientierten Trail-Hardtail hätten wir uns eine potentere und zum Einsatzbereich passendere Alternative gewünscht.

Die Limotec Alpha 1 Variostütze verfügt in der Rahmengröße L über einen 170 mm Hub der durchaus zum Rad passt. Ein bisschen negativ ist uns der Bulls Sportive Ergo Sattel aufgefallen. Dieser erinnert mit seinem breiten Aufbau eher an den Sattel eines City Rads und passt nicht wirklich zu einem Trail-Hardtail, dass im Gelände pedaliert wird. Man kommt einfach schwerer hinter den Sattel und wieder nach vorne.

Die Schwalbe Nobby Nic Evo Super Ground Reifen, die ihren Einsatzbereich im XC, Allmountain und Trail haben, passen gut zum Duro. Auch auf den staubigen und lockeren Trails im Vinschgau hatten wir auf diesen Gummis ordentlich Grip. Bergauf rollen diese auch etwas angenehmer als Enduro Reifen.

Bulls bietet das Duro 29 in nur einer Variante an. Da der Rahmen aber so viel Potential bietet würden wir uns über ein Framset freuen – denn viele von uns nutzen Hardtails als Bastelprojekt und verbauen dort Komponenten die wir noch in unseren Werkstätten haben. Der Bulls Duro 29 Rahmen wäre für solche Projekte eine ausgezeichnete Grundlage.

Vinschgau

Test: Das Bulls Duro 29 auf den Trails

Wer zum Trail-Einstieg will, muss erst einmal den Aufstieg bewältigen. Den meistert das Bulls dank seines steilen Sitzwinkels und den gut rollenden Reifen mit Bravour. Auch der Stack von 642mm sorgt für eine aufrechte Position was sich vor allem bei längeren Touren bemerkbar macht.

Wir würden nur den Sattel gegen eine etwas sportlichere Mountainbike-Variante tauschen, da die breite Sitzfläche auf Dauer nicht optimal für sportive Fahrer ist..

Bulls Duro 29

Sobald es auf den Trails bergab geht, wird klar, dass Bulls mit dem Duro ein potentes Trail-Hardtail geschaffen hat. Die Geometrie lädt zum schnellen Fahren ein und überzeugt vor allem auf etwas flowigeren Passagen mit gebauten Kurven und Pumps.

Aber auch in ruppigen und technischen Sektion macht das Duro eine tolle Figur. Zwar ist man dort etwas langsamer unterwegs, dank der kurzen Kettenstrebe und der Tretlagerhöhe lässt sich das Hinterrad jedoch leicht umsetzen und das Duro über Felsen und Wurzeln manövrieren.

Auch die Rockshox Pike Federgabel macht mit ihren 130mm Federweg einen tollen Job und bietet Sicherheit wenn eine Linie mal nicht mit ganz so viel Bedacht gewählt wurde.

Bulls Duro 29

Fazit: spaßiges Trail-Hardtail 

Das Bulls Duro 29 ist ein tolles Trail-Hardtail das mit einer modernen Geometrie im Gelände glänzt und optisch sehr schön dasteht. Wir hatten auf flowigen aber auch technischen Trails eine Menge Spaß und haben das weiße Alu-Bike dank seines verspielten Fahrverhaltens lieb gewonnen. Nur mit der Wahl der Komponenten waren wir nicht ganz zufrieden. Wir hätten uns zum Beispiel eine zum Einsatzbereich passende Bremse gewünscht – das hätte das Gesamtpaket abgerundet.

Weitere Infos findet ihr unter: www.bulls.de

 

Keep it Reel – Mitmachen und gewinnen bei der #bestbikereel-Challenge 

„Keep it Reel“ – lautet das Motto in Serfaus-Fiss-Ladis, wenn ab Juli 2022 die #bestbikereel-Challenge in die zweite Saison startet. Du und dein Buddy planen einen Besuch im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis oder auf den umliegenden Singletrails? Dann heißt es Smartphone oder GoPro ins Gepäck und jede Menge Content produzieren. Im Anschluss dein Highlight-Reel zusammenstellen, auf Insta laden, entsprechend vertaggen und schon sicherst du dir die Chance auf den Hauptgewinn – einen Kurzurlaub in der Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis! Wie dieser Traum vom Bike-Urlaub aussehen könnte, hat Filmer Marius Prell schonmal in Szene gesetzt:

Nach der erfolgreichen #bestbikereel-Challenge des letzten Jahres, mit über 120 kurzweiligen sowie rasanten Reel-Einreichungen, freut sich die Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis auch dieses Jahr wieder über jede Menge Insta-Gold und Banger-Edits aus der Mountainbike-Community. Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis bietet dir dabei eine abwechslungsreiche Spielwiese: Ob du auf der „Strada del Sole“ auf Airtime gehst, die North-Shore-Elemente oder den Hütten-Drop des „Hill Bill“ in Angriff nimmst oder einfach die Downhillstrecke shreddest – Möglichkeiten für gute Shots gibt es in Hülle und Fülle. Und natürlich kannst du auch klassische Singletrail-Action und das traumhafte Bergpanorama in Reels verarbeiten.

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Auch Marius Prell ist begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten in Serfaus-Fiss-Ladis, sowohl vor als auch hinter der Kamera: „Ich nehme ja meist die Perspektive hinter der Kamera ein und dafür findet man hier in Serfaus-Fiss-Ladis echt super viele abwechslungsreiche Plätze, um coolen Content zu produzieren. Das kann gleich unten der Landing Bag sein, ein fetter Wallride aber auch ein großer Drop oder die Singletrails hoch oben. Wenn man sich kurz Zeit nimmt, kann man dann meist recht fix noch einen neuen Blickwinkel entdecken, der den Unterschied zwischen einem guten und sehr guten Reel ausmacht. Auf dem Bike bin ich dann selbst eher noch Einsteiger, aber auch für mein Level finde ich hier zahlreiche passende Trails, die viel Spaß bringen.“

So kannst du mitmachen

Um an der Challenge teilzunehmen, poste einfach dein #bestbikereel auf Instagram, egal, ob dieses im Bikepark oder auf den Singletrails in Serfaus-Fiss-Ladis entstanden ist. Verwende dabei die Hashtags #bestbikereel und #serfausfissladis2022 und markiere den IG-Account @bikeparkserfausfissladis – schon bist du dabei.

Bei den Videobeiträgen geht es nicht ausschließlich um die krassesten Bike-Skills, sondern um das Gesamtpaket aus Action und Kreativität. Mitmachen kann jede(r) und für Inspiration und Tipps kannst du dir diesen kurzen Film von Fabio Wibmer’s Haus und Hof Filmer Marius Prell ansehen: https://youtu.be/H7V5mRLNQgY

Die Challenge läuft bis zum Ende der Sommersaison am 16. Oktober 2022. Um deine Chance zu erhöhen einen Preis abzusahnen, kannst du während dieser Zeit selbstverständlich auch mehrere Reels posten. Und solltest du es dieses Jahr aus unerklärlichen Gründen nicht nach Serfaus-Fiss-Ladis schaffen, dann kannst du auch gerne Throwbacks aus den letzten Jahren teilen.

Eine Jury, bestehend aus Bike-Filmer Marius Prell, Vertretern des Tourismusverbandes Serfaus-Fiss-Ladis und des Bikeparks Serfaus-Fiss-Ladis, wählt am Ende der Saison die glücklichen Gewinner aus.

Bikepark-Manager Christian Zangerl freut sich auch dieses Jahr wieder auf zahlreiche Einreichungen: „Ich freue mich schon jetzt auf die neuen Reels, weil ich echt mega beeindruckt war, wie viele hochkarätige Teilnehmer und vor allem auch Teilnehmerinnen wir in der letzten Saison hatten. Die Qualität der Reels und auch das fahrerische Niveau waren echt top! Auch dieses Jahr verlosen wir wieder zwei Übernachtungen für zwei Personen inklusive Tickets und ich wünsche allen, die mitmachen wollen – viel Spaß und Erfolg.“

Das gibt es zu gewinnen

Der Hauptgewinn beinhaltet zwei Übernachtungen mit Frühstück inklusive 2-Tages-All-Mountain-Bike-Tickets für zwei Personen für die Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis in der Sommersaison 2023.

Zudem können noch vier weitere Gewinne abgestaubt werden, zum Beispiel Reifen, Caps, Shirts, Jerseys und mehr.

Weitere Infos sowie die Teilnahmebedingungen findest du hier: www.bike-sfl.at/de/service/bike-challenge

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at. Details zur Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis sind zu finden unter www.serfaus-fiss-ladis.at.

Finde uns auf:    Bild 1    Bild 2    Bild 3    sfltirol    @serfausfissladis

#serfausfissladis #wearefamily #weilwirsgeniessen

#bikeschulesfl #bikesfl #bikeparksfl #gooddaysfl #propain

#bestbikereel #serfausfissladis2022

TEST: Liv Intrigue Advanced Pro 1 – Die Alleskönnerin im Langzeittest

Liv – die Tochterfirma des Konzerns Giant – baut seit nun mehr als einer Dekade Bikes für Frauen. ‚Im Test hatten wir das Liv Intrigue Advanced Pro 1, welches für 4.999 Euro auf dem Markt erhältlich ist. Ob das Fahrrad trotz des geringen Federwegs von 140/125 mm dazu einlädt, es ordentlich auf dem Trail stehen zu lassen, oder doch ein braver Tourer ist, das haben wir ausprobiert.. 

Es gibt nicht viele Marken die ihren Fokus rein auf Frauen legen. Die Tochter Firma des Industrie Riesen Giant konzentriert sich zu 100% auf die Entwicklung von Bikes für die weibliche Anatomie. Dabei fließen Daten und Körpermaße in das Design der Rahmen ein um das perfekte Fahrgefühl bieten zu können.

Die Rahmen sind nicht einfach nur kleiner, sondern die Geometrie ist von Grund auf anders gestaltet, denn der weibliche Körper unterscheidet sich in Sachen Schwerpunkt und Proportionen vom männlichen.

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Mit dem Intrigue bietet Liv ein spannendes Allmountain-Fully für 4.999 Euro das nicht nur gut aussieht, sondern auch viel Spaß auf den Trails macht. Als Herzstück bringt das Bike einen Vollcarbon Rahmen mit sich und – wie für Liv typisch – ist auch im Intrigue ein Maestro-Hinterbau verbaut, welcher sowohl Feinfühligkeit als auch Effizienz verspricht. Nach einer umfassenden Überarbeitung besitzt das Fahrrad nun 140 mm Federweg in der Front und 125 am Heck. Der Rahmen bietet außerdem Platz für 29“ Laufräder. Diese sollen dem Fahrrad Stabilität und Laufruhe verleihen, wobei durch das Zusammenspiel mit der speziell angepassten Geometrie des Rahmens dennoch auch bei längeren Touren nicht auf Bequemlichkeit in der Sitzposition verzichtet werden muss.

Liv Intrigue

Optik und Features

Auch der Platz für eine Trinkflasche im Hauptrahmen macht längere Touren mit dem Intrigue möglich. Die Lackierung des Rahmens – welche sich „chameleon mars“ nennt – wirkt edel und macht das Rad zu einem optischen Hingucker. Ein Highlight sind die glitzernden Flakes in der Lackierung.

Angebrachte Rahmenprotektoren sollen dafür sorgen, dass dies so bleibt und darüber hinaus die Fahrgeräusche vermindern. Die Optik des Fahrrads wir durch intern verlegte Züge abgerundet.

Liv Intrigue

Geometrie

Das Intrigue ist in den Größen S, M und L erhältlich, laut Hersteller spricht es Frauen mit einer Körpergröße von 1,58m bis 1,81m an. Der integrierte Flip-Chip bietet der Fahrerin eine Auswahl-Möglichkeit in der Geometrie zwischen „high“ und „low“.  

Wenn wir uns Die Daten der Rahmengröße M anschauen wird schnell klar, dass das Intrigue gut in die Allmountain Kategorie passt ohne dabei an Komfort zu verzichten. Der Sitzwinkel von 77° ist steil genug um im Uphill gut in die Pedale treten zu können und wird mit einem Reach von 430mm und einem Stack von 625mm kombiniert. Dadurch sitzt die Fahrerin nicht zu gebeugt auf dem Rad und bekommt auf langen Tour ordentlich Komfort geboten.

Kombiniert man das ganze mit einem Lenkwinkel von 65,8° und einer kurzen Kettenstrebe von 438mm bekommt man ein wendiges Mountainbike, dass sich vor allem auf flowigen Strecken und technischen Uphills beweisen kann. Wird es jedoch mal schnell und ruppig bietet diese Geometrie nicht sonderlich viel Stabilität und Laufruhe. Es ist halt ein Allmountain und kein Enduro.

Liv Intrigue

Komponenten und Ausstattung 

Das Liv Intrigue gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, welche entweder aus Aluminium oder aus Vollcarbon bestehen. Unser Testbike hat die Ausstattungsvariante Advanced Pro 1. Für die 4999€ erhält man hier ein hochwertig ausgestattetes Fahrrad, wodurch das geringe Gewicht von 12,9 kg ermöglicht wird.

Die in der Front verbaute Fox 36 Performance Elite Gabel mit der FIT4 Dämpfung schafft mit ihren 140 mm Federweg ein breites Anwendungsgebiet. Im Cockpit wurden überwiegend Komponenten der Mutterfirma Giant verbaut, die uns bereits auf anderen Bikes überzeugen konnten.

Auch die Laufräder stammen aus den Hallen des Fahrradriesen Giants, durch deren Carbon-Bauweise bieten diese hohe Stabilität bei geringer rotierender Masse. Auf diesen wurden Reifen der Firma Maxxis montiert. Die Kombination aus Minion DHF 29×2,5WT vorne und Dissector 29×2,4WT hinten sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Grip und Rollwiderstand.

Beim Antrieb setzt die Firma Liv hier auf den Hersteller SRAM mit seiner GX Eagle, diese weist Bandbreite von 520 % auf. Auch die Bremsen stammen aus dem Hause SRAM, hier wurde die G2 R (4-Kolben) verbaut. Je nach Rahmengröße kann der Sattelhub durch die Contact Switch Vario Stütze unterschiedlich stark angepasst werden. 

Bayrischer Wald

TEST: Liv Intrigue Advanced Pro 1 auf den Trails

Bevor das Bike bei der Abfahrt überzeugen kann muss es erstmal auf den Berg. Beim Uphill überrascht und erfreut das Intrigue durch seine Leichtfüßigkeit und den hohen Komfort. Durch das geringe Gewicht und die stimmige Ausstattung stellen selbst lange und steile Anstiege kein Problem dar. Die Sperr-Fuktion der Feder-Elemente wurde ausschließlich bei langen Tretpassagen genutzt, da auch im offenen Zustand wenig Energie verschwendet wird. Auch wenn der Uphill mal etwas steiniger und technischer wurde, klettert das Allmountain wie eine Ziege den Berg hinauf. Beim hoch strampeln konnte das Intrigue somit vollends überzeugen. 

Geisskopf

Oben angekommen, darf sich das Bike dann bei der Abfahrt beweisen. Hierfür waren wir im Rahmen unseres Langzeittests auf zahlreichen Trails unterwegs, welche sehr unterschiedliche Bedingungen geboten haben um eine Einschätzung zu gewinnen. 

Geisskopf

Auf flowigen und weniger steilen Strecken erweist sich das Intrigue als eine hervorragende Begleiterin, vor allem auch für weniger erfahrene Fahrerinnen. Hier vermittelt das Rad Stabilität und Selbstvertrauen aber auch Leichtigkeit und Agilität sorgt somit für ausgelassenen Fahrspaß. Auf schnelleren, verblockten Trails hingegen fordert das Fahrrad einen recht aktiven Fahrstil und schafft es nicht mehr ohne Weiteres die eben beschriebene Sicherheit zu vermitteln, auch durch die fehlende Laufruhe. Zudem fällt im Test auf, dass sich die doch sehr kurz bemessene Sattelstütze (bei Rahmengröße S) in solchen Passagen negativ auf die Bewegungsfreiheit auswirken kann.

Liv Intrigue

Im Rahmen des Tests wurde das Rad überwiegend im „low“-Setting gefahren und erwies sich durchwegs als ein agiles und gut manövrierfähiges Fahrrad. Vor allem auf längeren Touren, bei denen immer wieder getreten werden muss und die Abfahrten weniger technisch anspruchsvoll sind, kommt man mit dem Fahrrad vollkommen auf seine Kosten. Für solche Vorhaben besteht bei dem Liv Intrigue Advanced Pro 1 absolutes Potential zum Lieblingsfahrrad.  

Liv Intrigue

Das Fazit: Die Alleskönnerin? 

Das Liv Intrigue Advanced Pro 1 erweist sich als ein effizientes Leichtgewicht, welches vor allem im Uphill und auf flowigen Trails eine Topfigur macht. Das ideale Zusammenspiel aus den verbauten Komponenten und der Geometrie des Bikes sorgt dafür, dass dieses in vielen Einsatzbereichen glänzt und Spaß macht. Wenn Fahrsicherheit und Laufruhe nicht leiden sollen, bewegt man sich mit dem Intrigue dennoch besser abseits sehr anspruchsvoller Trails. Zusammengefasst kann das Bike damit also als die Fast-Alleskönnerin bezeichnet werden. 

Weitere Informationen findet ihr unter: www.liv-cycling.com

 

TEST: Rocky Mountain Altitude Powerplay Carbon 70 – kanadisches E-Enduro zum Ballern

Das kanadische Kult-Brand Rocky Mountain produziert schon seit Jahren potente Mountainbikes die im World Cup, auf Freeride Events und in der Enduro World Series erfolgreich sind. Mit dem Rocky Mountain Altitude Powerplay Carbon 70 gibt es nun die motorisierte Alternative zum schnellen Enduro Bike. Mit 170mm Federweg an der Front, Shimano Bremsen und dem hauseigenen Dyname 4.0 Mountain Bike Drive Motor mit 250W und 108Nm klingt das Altitude extrem spannend. Wie gut das kanadische E-Enduro auf den Trails unterwegs ist, erfahrt ihr hier.

Wer sich an die ersten Freeride Clips vom North Shore erinnert, wird sich auch an die ersten fetten Boliden der kanadischen Marke Rocky Mountain erinnern. Athleten wie Wade Simmons und Thomas Vanderham lassen den Vibe des Sports immer noch hochleben. Vaea Verbeeck geht mit dem Maiden beim Crankworx an den Start und Jesse Melamed gewinnt eine Stage der Enduro World Series nach der anderen.

Die Jungs und Mädels von Bike Action waren so freundlich und haben uns das Rocky Mountain Altitude Powerplay Carbon 70 zur Verfügung gestellt und wir konnten das E-Enduro Anfang des Jahres mit auf die Trails im Vinschgau nehmen.

Rocky Mountain Altitude Powerplay

Optik und Features

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Was direkt auffällt ist das verhältnismäßig dünne Unterrohr. Das Altitude verfügt über einen 720Wh Akku und deshalb könnte man erwarten, dass dieser den Rahmen etwas bulliger macht. Im Bereich des Motors ist das auch weiterhin der Fall.

Die Lackierung ist Orange/Black, ist aber auch in Green/Carbon erhältlich. Abhängig von der Ausstattungsvariante ist das Rocky Mountain Altitude Powerplay in unterschiedlichen Farben gestaltet.

Viele E-Mtbs haben unordentliche Cockpits, da dort Display und Controller sitzen und somit mehr Leitungen untergebracht werden. Bei den neuen Powerplay Modellen haben wir am Lenker jedoch nur noch einen kleinen Controller mit zwei Buttons. Der Display wurde formschön in das Oberrohr eingelassen was ein sauberes Gesamtbild bietet. Zur der cleanen Optik tragen auch die innenverlegten Züge und Leitungen bei.

Natürlich dürfen Frame-Protection, Chain-Protection und ein Flaschenhalter nicht fehlen. Das Altitude besitzt alles was wir für den gepflegten Einsatz im Gelände benötigen.

Geometrie – Große Sprünge im Reach 

Das Altitude Powerplay wurde uns in der Rahmengröße LG zur Verfügung gestellt. Diese verfügt in der flachen Flip Chip Position über einen Reach von 475mm, einen Lenkwinkel von 63,5°, eine Kettenstrebenlänge von 439 und eine Sitzwinkel von 75,5°.

Rocky Mountain Altitude PowerplayRocky Mountain ist vom Ride 9 zum Ride 4 System gewechselt – Das heißt: Mit Hilfe des Flip Chips könnt ihr die Geometrie des Alitudes in 4 Stufen verstellen. Wenn ihr also in der flachsten Position einen Reach von 475mm habt, könnt ihr den in drei weiteren Schritten anpassen. In der steilsten Position kommt ihr dann auf einen Reach von 483mm und einen Lenkwinkel von 64,3°. Genaueres findet ihr in den folgenden Tabellen.

Flache Geometrie EinstellungSteile Geometrie Einstellung
Flache Position:SMMDLGXL
Oberrohrlänge (mm)587612639673
Lenkwinkel63.563.563.563.5
Steuerrohr (mm)100100110125
Sitzrohrwinkel75.575.575.575.5
Sitzrohrlänge (mm)380420445480
Kettenstreben (mm)439439439439
BB Drop / Tretlager-Offset (mm)34343434
Reach (mm)425450475508
Stack (mm)629628638652
Überstandshöhe (mm)834832831831
Radstand (mm)1210123712641301
Steile PositionSMMDLGXL
Oberrohrlänge (mm)585610637671
Lenkwinkel64.364.364.364.3
Steuerrohr (mm)100100110125
Sitzrohrwinkel76.376.376.376.3
Sitzrohrlänge (mm)380420445480
Kettenstreben (mm)436436436436
BB Drop / Tretlager-Offset (mm)24242424
Reach (mm)433458483513
Stack (mm)623623632645
Überstandshöhe (mm)838836836836
Radstand (mm)1207123212611298

Beim anschauen der Geometrie Daten ist uns aufgefallen, dass der Sprung zwischen den Größen erstaunlich groß ist. In LG haben wir einen Reach von 475mm und beim größeren Rahmenmodell liegt dieser schon bei 508mm. Zwar kann man den Reach mit Hilfe des Ride 4 Systems anpassen, jedoch verändert sich damit auch der Lenkwinkel.

Alles in allem verfügt das Rocky Mountain Altitude Powerplay über eine moderne Geometrie die auf schnellen und ruppigen Passagen mit Hilfe der 170mm Federweg an der Front und den großen 29″ Laufrädern einiges wegschluckt. Aber auch auf flowigen Strecken lässt sich das Altitude angenehm bewegen – das könnte an der der verhältnismäßig kurzen Kettenstrebe liegen.

Vinschgau

Komponenten und Ausstattung – Ein toller Antrieb

Da es sich bei Rocky Mountain nicht um einen Direktversender handelt, ist zu erwarten, dass der Preis etwas höher ist. Das Bike mit Carbon Rahmen und Alu Hinterbau bekommt ihr für ca. 8.800 Euro. Aber passen die Specs zum Preis?

Rocky Mountain Altitude Powerplay

Das kanadische Brand setzt beim Carbon 70 Modell auf ein Performance Fahrwerk von Fox. An der Front arbeitet die Fox 38 Float EVOL GRIP mit 170mm Federweg. Am Heck sitzt der Fox Float X2 mit 160mm. Prinzipiell ist das ein tolles Fahrwerk, was jedoch in dieser Preisklasse nicht unbedingt gut platziert ist. Für 8.800 Euro bekommt man bei anderen Herstellern mindestens ein Performance Elite wenn nicht sogar schon das Factory Fahrwerk.

Gebremst wird mit Shimano XT Trail 4 Kolben Bremsen die über 203mm Scheiben an der Front und am Heck verfügen. Die Schaltung stammt ebenfalls aus dem Haus des japanischen Komponenten Giganten. Hier wird auf eine Shimano XT Gruppe mit einer 10-51 Zähne Kassette gesetzt.

Ein Highlight ist ganz klar die Bereifung! Die Felgen und Naben sind eine Kombination aus DT Swiss und WTB Produkten und werden mit Maxxis Reifen bestückt. An der Front arbeitet der Maxxis Assegai 2.5 WT 3C MaxxGrip und am Heck der Maxxis Minion DHR II 2.4 WT 3C MaxxTerra – Beide mit Double Down Karkasse und natürlich Tubeless Ready. Diese Reifen Kombination sollte jedem Fahrer ordentlichen Grip im Gelände und dank der Karkasse eine hohe Pannensicherheit bieten.

Bei letzterem hilft aber nicht nur die DD Karkasse sondern auch die von Werk aus installierten Cushcore. Diese Reifen Inserts erlauben, dass die Seitenwände der Reifen bei niedrigerem Luftdruck stabiler dastehen und soll Pannen wie Snakebites und beschädigte Felgen verhindern. Ein weiterer Vorteil ist, dass ihr bei einem Platten immer noch den Trail runterfahren könnt, ohne den Reifen oder die Felge zu beschädigen.

Für uns ist dieses Upgrade ein durchdachtes und tolles Feature.

Rocky Mountain Altitude Powerplay

Das Herzstück – Dyname 4.0

Der Dyname Antrieb geht nun schon in die vierte Generation und hat einige Upgrades bekommen. Zum einen ist der gesamte Motor nun kleiner und leiser. Letzteres ist vor allem dank der neuen Umlenkung möglich. Im Gegensatz zu anderen Motoren wird die Energie nicht direkt über das Kettenblatt übertragen, sondern wird über eine etwas höher liegendes Ritzel eingebracht. Der Motor mit 108Nm Leistung verfügt über eine sehr natürliche Trittperformance die schon eher an unmotorisierte Mtb erinnert, als an das typische E-Mtb Gefühl. Wenn der Fahrer viel leistet, dann kommt auch viel vom Motor, wenn der Fahrer sich zurücknimmt, dann tut es der Antrieb auch. Dabei ist das System wirklich sensibel.

Dieses Ansprechverhalten ist Geschmacksache, hat aber bei uns genau ins Schwarze getroffen. So wollen wir das für eine echtes Mountainbike! Der Motor wird übrigens mit einem 720Wh Akku kombiniert und sorgt somit für eine exzellente Reichweite. Eurer nächsten Enduro Tour steht somit definitiv nichts mehr im weg.

Unsere Kollegen von Velomotion hatten den Dyname 4.0 auf dem Prüfstand und konnten sich einen noch ausführlicheren Eindruck von dem System machen. Den Test findet ihr unter folgendem Link: www.velomotion.de

Wie schon erwähnt ist der Display nun im Oberrohr integriert. Am Lenker befindet sich somit nur noch die Rocky Mountain Micro Remote. Über das Jumbotron Display lassen sich alle Infos ablesen – Von der Geschwindigkeit, über die Unterstützungsstufe bis hin zum Kilometerstand gibts alle wichtige Daten auf einem Display. Aber das ist nicht alles. Rocky Mountain verzichtet bei der neusten Generation komplett auf die Kopplung mit der hauseigenen App. Ihr könnt nun individuelle Konfigurationen eurer Unterstützungsstufen direkt über das Display machen. Selbst Fehlerauslesungen sind nun per Jumbotron möglich.

Rocky Mountain Altitude Powerplay

TEST: Rocky Mountain Altitude Powerplay Carbon 70 

Beim Uphill fällt sofort die besondere Performance des Dyname Motors auf. Das System verlangt zwar einen runden Tritt, sorgt dann aber durch seinen sehr sparsamen Energieeinsatz lange für Performance. Auch die Geometrie des Altitude trägt zum Uphill Spaß bei. Zwar ist das E-Enduro nicht unbedingt das komfortabelste Rad bei lange Strecken, macht aber in steilen und technischen Kletterpassagen eine tolle Figur.

Bergab lässt das Altitude Powerplay Carbon 70 fast keine Wünsche offen. Die tolle Geometrie bietet im rauen Gelände viel Sicherheit und lässt dank des kurzen Hinterbaus verspielte Manöver und schnelle Richtungswechsel zu. Die 170mm bieten ordentlich Reserven und werden mit allen Hindernissen fertig die sich in den Weg stellen.

Was uns jedoch nicht so gut gefallen hat, ist das Fahrwerk. Zwar macht man mit der Performance Serie keinen Fehler, jedoch hätten wir uns für den aufgerufenen Preis schon mindestens ein Performance Elite Fahrwerk gewünscht. Dieses würde noch etwas mehr Leistung aus dem eh schon so gut funktionierenden Fahrwerksdesign kitzeln.

Weitere Informationen und bewegte Bilder findet ihr übrigens in unserem folgenden Testvideo:

Fazit: Kanadisches E-Enduro zum Ballern und Spaßhaben 

Ein Highlight des Rocky Mountain Altitude Powerplay ist ganz klar der tolle Dyname 4.0 Motor der dank seiner natürlichen Performance und dem großen Akku für einen tollen Uphill sorgt. Sobald es bergab geht, lädt das Altitude zum schnell fahren ein. Der tolle Hinterbau und die gelungene Geometrie bieten dabei Sicherheit und und einiges an Potential auf den verschiedensten Strecken. Kleine Abzüge muss man jedoch beim Verhältnis von Preis und Ausstattung machen – Ein noch potenteres Fahrwerk wäre schon wünschenswert gewesen. Tolles Bike für eine gute Zeit auf den Trails.

Rocky Mountain Altitude Powerplay

Weiter Informationen findet ihr unter: www.bikes.com

 

 

 

 

 

Must Watch: HANDBUILT, CHAPTER II: “THE STORY” Featuring Tyler McCaul

Tyler McCaul lässt den Freeride Spirit im neuen Marzocchi Video aufleben. Zusammen mit dem Mountainbike-Edit-Genie Calvin Huth und dem Fotografen Peter Jamison war der Amerikaner in den Klippen Utahs unterwegs – Next Level Mountainbike Action in wunderschönen Aufnahmen!

“This project represents being able to put all that behind me and get back to what I really love doing. It was a challenge with weather, nagging injuries, head games, and tough builds, but the process was fun and something that I had really missed.” Watch Marzocchi athlete Tyler McCaul tackle the UTAH desert in the second chapter of the Handbuilt series – Simple and iconic lines that redefine what riding is all about.

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