TEST: Ergon Ba Hip Pack – Für alle die keinen Rucksack wollen!

Ergon

Mit perfektem Sitz, höchstem Tragekomfort und einer einzigartigem Verstellmechanismus präsentiert Ergon das Ba Hip Pack. Wir haben uns die kleine Tasche für die Hüfte mal etwas genauer angeschaut und unser Fazit gibt es hier.

Ergon gehört zu den bekanntesten Herstellern für ergonomische Produkte im Radsport. Der Hersteller aus Koblenz produziert neben Sätteln und Griffen auch Taschen. Zu letzteren gehört nun auch das Ergon Ba Hip Pack. Dieses ist für den Einsatz im Enduro, Allmountain und MTB-Touring Bereich konzipiert und soll mit seinem 3L Fassungsvermögen ausreichen Platz für alles nötige bieten.

Auf den ersten Blick wirkt das Hip Pack gar nicht mal so klein. Im Vergleich zu Produkten anderer Hersteller fällt die Ergon Tasche durchaus etwas größer aus. Was die Farbe angeht, setzen die Koblenzer*innen auf ein schlichtes und schwarzes Design.

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Sobald man die Tasche anlegt wird einem die langjährige Erfahrung des Unternehmens deutlich. Denn der Tragekomfort den wir bei den Rucksäcken bisher immer loben konnten, finden wir auch bei der kleinen Hüfttasche wieder. Dazu tragen die angenehme Belüftung und der breite Schnitt der Hüftriemen und der gut gepolsterte Rückenbereich bei. Denn dort wo das BA Hip Pack am Rücken anliegt sind breite Polster Streifen vernäht, die angenehm anliegen und dank der Zwischenräume für eine leichte Luftzirkulation sorgen.

Ein Highlight ist der Verschluss und der Halt der Tasche. Der Gurt wird klassisch mit einem Clip verschlossen und dann mit Hilfe eines BOA Systems am Körper fixiert. Durch diese Konstruktion hält das Hip Pack wirklich sehr angenehm am Körper und kann jederzeit mit nur einer Hand neu fixiert werden.

Ergon Ba Hip Pack
Gut durchdachter Verschluss und Sitz – Dank des BOA Ratschensystems

Ein Großteil unserer Redaktion ist prinzipiell lieber ohne Rucksack unterwegs. Manchmal kommt man jedoch nicht drum herum eine Tasche mit auf die Tour zu nehmen, da Kameras, Regenjacke, Tools und Zubehör mit muss. Das Ergon Hip Pack ist da eine gelungene Alternative. Mit dem drei Liter Fassungsvermögen und dem gut durchdachten Fächerdesign haben wir genügend Stauraum für Actioncams, Ersatzteile und eine kleine Regenjacke.

Ergon bietet für das Hip Pack auch eine Trinkblase zum Nachrüsten an. Die BH150 bietet 1,5L Fassungsvermögen und lässt sich formschön in die Tasche integrieren.

Ergon Ba Hip Pack
Gute Zeiten auf den drei Länder Enduro Trails.

Fazit – Tolle Alternative, stolzer Preis

Wir waren mit dem BA Hip Pack auf Touren im bayrischen Wald, Saalbach-Hinterglemm und auf den 3 Länder Endurotrails am Reschenpass unterwegs. Die innere Taschenorganisation und die Möglichkeit zum fixieren am Körper dank des BOA Systems haben voll überzeugt. Auch das Fassungsvermögen war größer als bei vergleichbaren Hip Bags und bietet dadurch eine gekonnte Alternative zum Rucksack. Der einzige kleine Haken ist der Preis von 89,90 Euro. Für nur 40 Euro mehr bekommt man nämlich schon den Ergon BA2 Rucksack mit 10L Fassungsvermögen und wesentlich mehr Features. Aber das ist dann eben wieder der Rucksack auf dem Rücken, und den mag eben nicht jeder…

Ergon Ba Hip Pack

Weitere Informationen findet ihr auf: www.ergonbike.com

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Du kannst helfen! Gemeinsam für mehr Trails in Deutschland!

Pressemitteilung Mountainbike Tourismusforum Deutschland e.V.: In gut zwei Wochen startet der 7. Mountainbike Kongress „GUTE WEGE“. Und eins steht schon vorher fest: unser geliebter Sport braucht mehr von ihnen – speziell in Deutschland. Doch wie gelingt das? Diese Frage bestimmt seit Jahren unser Handeln und eins zeigt sich immer wieder: eine zentrale Rolle spielt die lokale Bike-Community – und zu der gehörst auch Du.

Für die erfolgreiche Umsetzung und Realisierung von Trail-Projekten benötigt es auch auf lokaler Ebene das entsprechende Know-how und Netzwerk. Und genau hier wollen wir Dich in Zukunft mehr unterstützen. Mit dem Community-Ticket erhältst Du Zugang zum Mountainbike Kongress 2022. 

Der Kongress findet am 24. und 25. Mai virtuell statt. Sämtliche Inhalte können aber den gesamten Sommer über weiterhin abgerufen werden – es macht also nichts, falls Du an den beiden Tagen nicht live dabei sein kannst. 

Was erwartet Dich beim Kongress? 

Zum Start nähern wir uns mit erfahrenen Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt einer Definition guter Bike-Infrastruktur. Wir suchen dabei nach Antworten auf die Fragen:

  • Was macht einen guten Trail aus?
  • Wie entstehen langfristig, nachhaltige Bike-Angebote?
  • Welche Modelle sichern Qualität und Weiterentwicklung?

Am Nachmittag vertiefen wir unser Wissen zu Angebotsentwicklung, Genehmigungsverfahren, Stakeholdermanagement und Trailbau. Außerdem schaffen wir den Raum für Vernetzung und den fachlichen Austausch.

Am zweiten Kongresstag beschäftigen wir uns intensiv mit den Projektphasen, die von der Idee zum Trail-Angebot führen. Wir beleuchten Ansätze und Methodiken im Besuchermanagement und schauen auf die Bedeutung der Wegepflege. Best Practices gibt es an diesen Tag nicht nur zum erfolgreichen Betrieb von Bike-Anlagen, sondern auch von Initiativen und Vereinen die bereits Erfolge erzielt haben. Dazu gehören unter anderem der MTB-Verein Saarbrücken, die MTB-Initiative Koblenz und Geländefahrrad-Aachen.

Wie bekommst Du das Ticket zum Community-Preis?

Wir wollen Dir und Deiner lokalen Community in Zukunft noch besser helfen, attraktive Trail-Angebote zu realisieren. Dafür brauchen wir Deine Hilfe. Verrate uns daher in drei kurzen Fragen, wo du bei der Realisierung von Trails noch Fragen hast, um dann im Anschluss einen Voucher zu erhalten, mit dem Du Dich beim Mountainbike-Kongress für € 70 statt 210 anmelden kannst. 

Die drei kurzen Fragen findest Du HIER. 

Voraussetzung ist nur, dass Du Mitglied in einem Bike-Verein (DIMB, DAV, lokaler MTB-Verein) bist.

Für weitere Informationen und das umfassende Programm des siebten deutschen Mountainbike Kongress besuch die offizielle Website unter www.kongress.bike. 

 

TEST: Specialized Trail-Bekleidung – so gut wie die Mountainbikes?

Specialized gehört zu den größten Marken der Szene. Mit ihren Mountainbikes dominieren sie den Markt und haben Erfolg im Downhill, Enduro und Freeride. Ausnahmsweise haben mal heute aber kein Bike der Kalifornier*innen getestet sondern uns die Trail-Bekleidung genauer angeschaut. Ob die Klamotten so gut sind wie die Räder, erfahrt ihr hier.

1974 wurde Specialized in Kalifornien gegründet und ist nicht mehr aus dem Radsport wegzudenken. Im World Cup räumen Athleten wie Loic Bruni und Finn Illes ab, beim Darkfest ist Chelsea Kimball auf einem Demo in der Luft und in Kamloops macht Matt Hunter die Kurven unsicher. Die Marke steht für Qualität, Erfolg und gehobene Preise.

Bei unserem Field Trip vor wenigen Wochen hatten wir die neue Trail-Bekleidung aus dem Hause Specialized mit und konnten uns einen Eindruck machen. Vom Trail-Long Sleeve, über die Trail Regenjacke im Camo Look bis hin zur passenden Hose und dem euch vor wenigen Wochen vorgestellten Ambush Helm hatten wir alles dabei, was man für den nächsten Enduro Trip braucht.

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Specialized

Unseren ersten Eindruck vom Specialized Ambush Helm findet ihr hier: FIRST RIDE: Der neue Specialized Ambush Trail/Enduro Helm. Den Test zu den Specialized 2FO Schuhen findet ihr hier: Test ein Jahr mit Specialized 2fo-Roost und DH Schuhe

Men’s Altered-Edition Trail Rain Jacket

Könnt ihr euch an die Szene aus Die Rückkehr der Jedi-Ritter erinnern, in der Leia auf Endor mit einem Poncho auf die Ewoks trifft? Genau an diesen erinnert mich die Trail Rain Jacket in Oak Green. Aber vielleicht liegt das auch nur an meiner ausgeprägten Fantasie.

Optisch ist der „Camo“ Look definitiv Geschmacksache, wirkt aber im Vergleich zu anderen Marken nicht ganz so aufdringlich und etwas dezenter. Was uns gefällt sind die fehlenden Specialized Logos. Somit ist die Jacke auch für Besitzer von anderen Marken interessant.

Auf der Brust befindet sich eine Tasche in der man das Smartphone, Tools, oder Ähnliches Verstauen kann. Die Kapuze verfügt über eine Art Visier und lässt sich mit Kordelzügen an die Kopf, oder Helmform anpassen.

Komfort und Verarbeitung

Specialized bewirbt die Trail Regenjacke als extrem atmungsaktiv und dehnbar. Für eine Jacke aus 100% Polyester ist diese auch verhältnismäßig gut belüftet, lässt einen aber bei höheren Temperaturen trotzdem ordentlich schwitzen, was bei leichten Trail Regenjacken aber leider fast immer so ist. Was den restlichen Komfort angeht, haben wir nichts auszusetzen. Die Jacke verfügt über einen angenehmen Stretch, der für ordentlich Bewegungsfreiheit auf den Trails sorgt.

Material und Preis:
  • Material: 100% Polyester
  • Größen: S – XXL
  • Preis: 170,00 Euro

Für eine Marken-Regenjacke ist der Preis der Men’s Altered-Edition Trail Rain Jacket absolut gerechtfertigt. Dazu kommt eine cleane Optik, ordentlich Bewegungsfreiheit und kein auffälliges Branding. Uns gefällt’s.

Latsch

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Men’s Altered-Edition Trail Long Sleeve Jersey

Im Vergleich zu den anderen Specialized Kleidungsstücken ist das Long Sleeve Jersey mit wesentlich mehr Branding und Logos versehen. Die uns zur Verfügung gestellte Smoke Variante hat ein ähnliches Muster wie die Trail Rain Jacket und kombiniert eine graue Front mit Schwarz. Specialized bietet das Jersey noch in einer etwas helleren Farbvariante an.

Auf der linken Brust ist das Logo der Kalifornier in weiß gedruckt und auf dem Ärmel befindet sich in großen Buchstaben der Markenname.

Komfort und Verarbeitung

Auch hier kann man sich nicht über den Tragekomfort beschweren. Die Stoffmischung liegt sehr angenehm auf der Haut und der Rundhalskragen passt zum lässigen Stil.

Die Kalifornier setzen beim Stoff auf ein besonderes Konzept. Das reflektierende MiniR®-Gewebe soll die Sonne reflektieren, kühl halten und besonders beständig sein.

Material und Preis:
  • Material: 80% Polyester, 14% Baumwolle, 6% Elastan
  • Größen: S – XXL
  • Preis: 65,00 Euro

Das Men’s Altered-Edition Trail Long Sleeve Jersey wirkt sehr leicht, liegt angenehm am Körper und sieht sehr gut aus. Zwar sind hier die Specialized Brandings wesentlich auffälliger, wer aber Fan der Marke ist, wird hier ein echt tolles Jersey für einen super Preis bekommen.

Latsch

Specialized

Trail Pants

Bei der Trail Pant setzt Specialized auf etwas gedecktere Brandings. Wer also wert auf passende Marken legt und auf seinem Trek keine Specialized Klamotten tragen möchte, kann hier vielleicht noch ein Auge zudrücken. Das kleine Logo fällt zumindest kaum auf, was uns persönlich sehr gut gefällt. Die Trail Pant ist aktuell in Schwarz auf der Website von Specialized erhältlich.

Komfort und Verarbeitung

Was beim ersten Anziehen direkt auffällt, sind die sehr eng geschnittenen Beine. Mal schnell an und ausziehen ist hier nicht so leicht. Wer große Füße hat, kommt schwer durch den engen Bund am Knöchel. Sobald die Hose aber sitzt, liegt sie vor allem an den Beinen sehr angenehm eng an. Dank des elastischen Materials bleibt aber auch Platz um sogar DH Knieschoner unter der Trail Pant anzuziehen.

Der klassische MX-Schnallenverschluss macht einen soliden Eindruck und die beiden Taschen bieten Platz für Smartphones und Liftticket.

Material und Preis:
  • Hauptmaterial: 90% Nylon, 10% Elastan – Andere: 82% Nylon, 18% Elastan
  • Größen: 26 – 42
  • Preis: 120,00 Euro

Wenn es etwas zum bemängeln an der Specialized trail Pant gibt, dann sind es wahrscheinlich für viele die sehr engen Beine. Sobald die Hose sitzt, bietet sie aber ordentlich Komfort, sieht sehr gut aus und hat Platz für große Schoner – auch bei „breiteren“ Beinen. Der Preis ist für eine Lange Trail Hose von Specialized durchaus auch fair.

Specialized

Fazit: Specialized = schick, bequem und modern

Wer an Specialized denkt, denkt an tolle aber teure Fahrräder. Im Gegensatz ist die Sportswear der Kalifornier für einen markt-typischen Preis erhältlich und ist teilweise sogar günstiger als bei anderen Herstellern. Dazu kommt, dass Specialized auf ein schickes, schlichtes und modernes Design setzt, das definitiv heraussticht und viele Fans in der modernen Szene finden sollte. Auch die Batik/Camo Optik der Regenjacke und des Jerseys übertreibt nicht und passt sehr gut zum Image. Da Specialized teilweise auf sehr unauffälliges Branding setzt, sind die Produkte auch was für alle die auf anderen Marken die Trails unsicher machen.

Specialized

Mehr Infos findet ihr unter: www.specialized.com

Das neue Radon Deft – Mehr Federweg, smartes Bosch System und Factory Fahrwerk

Im Zuge des Bike Festivals in Riva hat der deutsche Hersteller das brandneue Radon Deft vorgestellt. Das 170mm Bike basiert auf einem Carbon Rahmen mit Alu-Hinterbau und integrierten Zügen, 29″ Laufrädern und dem neuen Bosch System. Wir haben das gute Stück an das Ufer des Gardasees entführt und uns optisch einen ersten Eindruck machen können. 

Wir sind dem kalten Bayerischen Wald entflohen und waren im Zuge des Riva Bike-Festivals am sonnigen Gardasee. Radon hat dort das neue 170mm Twenty-Niner Freeride E-MTB vorgestellt. Das Deft ist somit der große Bruder des Render – was über 160mm Federweg an der Front und 140mm am Heck verfügt.

Radon Deft

Optik und Features

Optisch macht das Deft einiges her. Die Kombination aus schwarzem Carbon-Rahmen, den goldenen Kashima Standrohren und den innenverlegten Zügen lassen das 170mm Bike edel dastehen. Dazu kommt das markante Dämpferdesign mit der Strebe im Hauptrahmen, wie wir es auch schon vom Radon Render kennen. Abhängig von den Modellvarianten verändert sich auch die Farbgebung. Das Deft 8.0 ist in Grün und das 9.0 ist in Weiß erhältlich.

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Die Kabel sind intern verlegt, werden aber durch das Headset in den Rahmen geführt. Schaut schick aus, aber sorgt bei Vielschraubern für Mehraufwand. Passend zum harten Einsatz finden wir am Deft auch einiges an Frame Protection. Die Kettenstrebe ist mit einem großzügigen Strebenschutz aus Kunststoff versehen und im Bereich des Tretlagers befindet sich eine weitere Abdeckung.

Geometrie – DEFTiges Freeride E-Mtb

Das Deft wird als das neue Freeride E-Mtb von Radon beworben. Die 170mm Federweg, 29″ Laufrädern und der Reach von 485mm in der Rahmengröße XL sollten aber auch Enduro Fans Spaß machen.

Das Deft ist in drei Größen erhältlich – M, L und XL. Wer sich mit modernen Geometriedaten befasst hat, merkt, dass der Reach von 485mm in XL bei anderen Herstellern auch schon in der Rahmengröße L auftaucht. Das Deft ist trotzdem um einiges länger als das kurzhubige Radon Render. Für sehr große Fahrer könnte das Deft eventuell etwas zu klein ausfallen, Einsteiger und Freunde kürzerer Mountainbikes sollten jedoch auf ihre Kosten kommen.

Wendig dürfte das Deft jedoch nicht sein, denn die Kettenstrebe liegt bei fast 460mm in allen Rahmengrößen. Wir konnten das neue E-Mtb jedoch noch nicht auf Trails entführen. Der Lenkwinkel fällt recht sportlich aus und liegt bei flachen 64,6°.

 MLXL
Reach455 mm470 mm485 mm
Lenkwinkel64,6°64,6°64,6°
Sitzwinkel76°76°76°
Steuerrohr105 mm115 mm135 mm
Sattelrohr425 mm455 mm490 mm
Radstand1243 mm1262 mm1286 mm
Stack622 mm631 mm649 mm
Kettenstrebe459 mm459 mm459 mm

Radon Deft

Komponenten und Austtatung

Wir haben uns während des Bike Festivals in Riva das Top Modell von Radon für ein paar Fotos geschnappt. Beim Deft 10.0 setzt der deutsche Hersteller auf ein komplettes Factory Fahrwerk mit der Fox 38 an der Front und dem Float X2 am Heck – Beide mit 170mm Federweg.

Radon Deft

Gebremst wird mit der kraftvollen Magura MT7. Kombiniert wird diese mit 220mm Bremsscheiben, die das E-Mtb auch bei höheren Geschwindigkeiten gut unter Kontrolle halten sollte. Wir haben bisher nur gute Erfahrungen mit der Bremse aus Baden-Württemberg gemacht.

Das SRAM X01 Eagle Schaltwerk wird mit einer SRAM GX Eagle Kassette kombiniert. Natürlich 12-Fach und 10-52 Zähne. Die Kurbel stammt von e*thirteen und ist die e*spec Plus mit 165mm.

Zwar befand sich auf dem uns zur Verfügung gestellten Modell ein DT Swiss Laufradsatz, jedoch wird das Deft mit Newmen Felgen und Naben ausgeliefert. Der Newmen Evolution SL E.G.30 Laufradsatz wird mit Reifen von Maxxis kombiniert. An der Front rollt das Deft auf dem 2,5″ breiten Assegai, 3C, MaxxTerra, EXO+ und am Heck auf dem 2,4″ Minion DHR II, 3C, MaxxTerra, EXO+, TR. Eine tolle Kombination, die uns bisher nie im Stich gelassen hat.

Bei Griffen und Sattel setzt Radon auf den SDG Thrice und den SDG Bel Air V3. Der Lenker ist ein Race Face Turbine R mit einer Breite von 780mm und einem Rise von 35mm. Dieser wird mit einem Turbine Vorbau mit einer Länge von 40mm in der Rahmengröße M – L und einer Länge von 60mm beim XL Rahmen kombiniert.

Der Motor – Bosch Performance Line CX

Kommen wir zum Herzstück des Deft – dem neuen Bosch Smart System mit CX Motor der vierten Generation. Dieser verfügt über 85Nm welche euch mit bis zu 340% unterstützen und wird mit einem 750Wh Akku kombiniert.

Bosch

Über das Display könnt ihr von der Geschwindigkeit, Akkustand bis hin zur Unterstützungsstufe alle wichtigen Angaben zeigen lassen. Ihr könnt euch eure Modi übrigens selbst konfigurieren und mit der eBike Flow App anpassen.

Bosch

Der Controller verfügt ebenfalls über eine LED Anzeige, die euch den Akkustand und den Modus anzeigt. Geladen wird das Deft im Bereich des Tretlagers. Der Anschluss befindet sich unter einer leicht zu öffnenden Kappe die dicht abschließt.

Preise und Modelle

Das Radon Deft ist in drei Varianten erhältlich. Der Einstieg macht das 8.0 mit Fox Performance Fahrwerk und Shimano XT Komponenten für 5.199 Euro. Das 9.0 verfügt über ein Fox Performance Elite Fahrwerk, das den Factory Komponenten im Top-Modell nicht spürbar nachsteht. Obendrauf gibt’s ein SRAM GX Eagle Schaltwerk, einen SUNringlé Düroc Laufradsatz und ist erhältlich für 5.999 Euro.

Die Spitze macht das oben vorgestellte 10.0 mit Factory Fahrwerk, Magura MT7 und Newmen Evolution Laufradsatz für 6.799 Euro. Alle Modelle kommen mit Carbon Hauptrahmen und Alu-Hinterbau.

Unsere Gedanken zum Radon Deft

Auf dem Papier macht das Deft einen soliden Eindruck. Das Top Modell verfügt über eine tolle und potente Ausstattung zum fairen Preis. Die Geometrie ist weniger progressiv als wir es von einem Bike mit so viel Federweg erwartet hätten. Nicht falsch verstehen: Wer Ballern will, findet mit dem Deft sicherlich einen passenden Untersatz, aktive Fahrer hätten sich aber vielleicht einen etwas längeren Hauptrahmen gewünscht.

Ein Test zu dem brandneue Freeride-Monster wird in den nächsten Wochen folgen. Wir freuen uns auf ein paar Runden auf dem E-Freeride Bike.

Radon Deft

Mehr Infos findet ihr unter: www.radon-bikes.de

Must Watch: North Shore Betty – man ist niemals zu alt!

Betty Birrell ist seit über 30 Jahren auf den anspruchsvollen Trails am North Shore unterwegs. Patagonia begleitet die 73-jährige und erzählt von ihrer Mountainbike Leidenschaft, ihrem spannenden Leben und zeigt, dass man nie zu alt ist um Abenteuer zu erleben.

After nearly 30 years on the harrowing and hallowed trails of British Columbia’s North Shore Mountains, Betty Birrell still thinks life is one big playground—and that you’re never too old to send.

Die ganze Story findet ihr auf: www.patagonia.com

VIDEO: Take a Lap with Martin Maes

Martin Maes kam schon zwischen Fahrrädern zur Welt. Er wuchs zwischen ihnen auf, lernte zwischen ihnen und lebte zwischen ihnen. Kein Wunder, dass aus diesem Jungen eines der größten Talente der MTB- und Enduro-Welt wurde. Schon früh hat er seine ersten großen Rennen gewonnen. Mit der Geburt seiner Tochter hat er jetzt nochmal einen ganz neuen Blick auf die Bike-Rennen gewonnen. Dabei hat er sich die Werte bewahrt, die dieser Sport ihn gelehrt hat. Mit „Take A Lap“ drehen wir eine Runde mit Martin Maes, um mehr über ihn zu erfahren.

 

Eurobike 2022 bietet Action mit FMB Slopestyle Gold Event und Drop and Roll-Show

Wenn die Eurobike vom 13. bis 17. Juli dieses Jahr erstmals auf dem Frankfurter Messegelände ihre Pforten öffnet, ist neben spannenden Neuheiten aus der Bikewelt und Business-Talk auch wieder Action garantiert. Neben Danny MacAskill und der legendären Drop and Roll-Crew ist die Eurobike 2022 zum ersten Mal Gastgeber eines FMB Gold Events und heißt die Slopestyle-Weltelite in Frankfurt willkommen.

„Business in the front, party in the back.” So ähnlich wie die Kultfrisur der 80er handhabt es auch die Eurobike: Im Anschluss an die Business Days (13. bis 15. Juli), an denen nur das Fachpublikum Zutritt hat, läutet die Messe die Festival Days (16. – 17. Juli) ein, an denen sich alle Fahrradfans mit den neuesten Bike-Trends vertraut machen und ein umfangreiches Action-Programm genießen können.

Im Freigelände zwischen den Hallen 9 und 11 geht es im Rahmen der Eurobike Festival Days besonders hoch her. Hier findet am Samstag und Sonntag ein besonderes Highlight statt, wenn sich die besten MTB-Slopestyle-Fahrer der Welt auf dem rund 130 Meter langen Dirt-Kurs, gespickt mit vier Jumps und einem Hip-Feature, austoben. Nach dem Pre-Qualifying am Freitag, ist bereits für den Samstag mit dem Qualifying und besonders dem Best-Trick-Contest am späten Nachmittag Action garantiert. Das Finale folgt am Sonntagnachmittag, wenn die verbliebenen Finalisten um die Superstars Emil Johansson und Erik Fedko gegen 15 Uhr vom zehn Meter hohen Startturm aus auf den Kurs einsteigen. Neben Preisgeld, Ruhm und Ehre hat das Eurobike Gold Event noch einen ganz besonderen Gewinn in petto: eine Wildcard für den Red Bull District Ride im September in Nürnberg geht an den besten, noch nicht bereits qualifizierten, Rider.

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Ein Slopestyler, der sich mit Wildcards für den Red Bull District Ride besonders gut auskennt, ist Erik Fedko, dessen internationale Karriere auf diese Weise 2017 in Nürnberg begann und der sich schon jetzt auf die Eurobike in Frankfurt freut: „Das ist nicht allzu weit entfernt von mir zu Hause und es gibt sehr viele Leute in der Gegend, die biken. Im Jahr 2017 habe ich bei einem Gold-Event in Spanien die Wildcard erhalten und bin so quasi in die Szene ‚gerutscht‘. Das war ein besonderes und tolles Erlebnis für mich. Nun zu hören, dass es auch in Frankfurt eine Wildcard gibt, empfinde ich als schöne Gelegenheit für die ganzen jungen Biker. Es gibt viel Nachwuchs in Deutschland und ich bin schon sehr gespannt zu sehen, wer sich die Wildcard holt.“

Eurobike 2022
Danny MacAskill in Action bei der Drop and Roll-Show (© Dave Mackison)

Das darf bei der Eurobike nicht fehlen: Die Auftritte von Trailbike-Superstar Danny MacAskill und seinem Team mit der Drop and Roll-Show sind fast schon Tradition auf der Fahrradmesse. Auch in Frankfurt begeistern die Biker am Samstag und Sonntag wieder mit spektakulären Balanceakten, Drops und Flips – mit am Start sind natürlich diverse Rampen, ein Lattenzaun und der berühmt-berüchtigte Gymnastikball. Die eingeübte Crew weiß genau, wie man das Publikum mitreißt und die ein oder andere Kinnlade nach unten klappen lässt. Die gute Nachricht für alle Spätaufsteher: Danny und Co. schwingen sich nachmittags nochmal für eine zweite Show aufs Bike. Während den Signing Sessions nach jeder Show nehmen sich die Drop and Roll-Stars außerdem Zeit für ihre Fans und stehen für Autogramme und Fotos bereit.

Die 30. Eurobike ist von Mittwoch, 13. Juli bis Sonntag, 17. Juli 2022 jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Publikumstage: Samstag und Sonntag. Weitere Informationen unter: www.eurobike.com. Tickets für die Festival Days gibt es hier: Tickets

Instagram: www.instagram.com/eurobike_show

Facebook: www.facebook.com/EUROBIKE.tradeshow

Titelbild: Erik Fedko (© Esben Zellner Olesen / Red Bull Content Pool)