Der neue verstellbare SDG Tellis Dropper Lever

2018 präsentierte der Komponenten Hersteller SDG die erste Tellis Sattelstütze. Eine Marke die für ihre Sättel bekannt ist, sorgte mit dem neuen Dropper Post für Aufmerksamkeit. Nach über drei Jahren hat sich die Tellis Stütze ordentlich auf dem Markt etabliert und wird von Herstellern wie Santa Cruz, YT, Devinci, Commencal, Cube, Norco, Guerilla Gravity, Orange, Radon, und einigen mehr verbaut.

Das neue Design des Tellis Dropper Lever lässt sich nun individuell anpassen ohne dabei seine Charakteristik zu verlieren. Dabei hat das SDG Team zusammen mit Ingenieuren aus Kanada und Taiwan an der neusten Generation gearbeitet und diese von bekannten Athleten*innen testen lassen. Der neue Hebel lässt sich nun dank der Montageschiene um 10mm verschieben und wurde um 22.5° einstellbare Rotationsreichweite erweitert. Diese lässt sich mit Hilfe der Hauptmontageschraube ganz leicht einstellen. Das soll den Fahrer*innen eine individuelle Anpassung ermöglichen.

Auch die Internals des Tellis Lever wurden überarbeitet. SDG setzt nun anstatt auf Kugellager auf Doppelbuchsen welche weniger Reibung erzeugen und den Hebel leichter machen sollen.

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SDG Dopper Lever

Modular Clamp Design

Wir alle mögen unser Cockpit aufgeräumt. SDG hat deshalb die Klemmung des Tellis Lever überarbeitet und mit Sram MatchMaker X und Shimano I-SpecEV Klemmung kompatibel gemacht. Dazu gibt es noch den Bar Mount mit 22.2mm Durchmesser. Alle Adapter sind unteranderem auch einzeln erhältlich.

Preise und Varianten

Den verstellbaren Tellis Lever gibt es in vier verschiedenen Varianten. Die Sram MatchMaker X Variante ist für 44,57 Euro in Schwarz und für 53,48 Euro in Oil-Slick erhältlich. Für alle die Shimano nutzen, gibt es das I-Spec EV Modell für 58,83 Euro. Die geklemmte Variante mit 22,2mm Durchmesser ist ebenfalls für 58,83 Euro erhältlich.

Weiter Informationen findet ihr unter: www.sdgcomponents.com

www.sdgcomponents.com

 

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TEST: Liv Intrigue Advanced Pro 1 – Die Alleskönnerin im Langzeittest

Liv – die Tochterfirma des Konzerns Giant – baut seit nun mehr als einer Dekade Bikes für Frauen. ‚Im Test hatten wir das Liv Intrigue Advanced Pro 1, welches für 4.999 Euro auf dem Markt erhältlich ist. Ob das Fahrrad trotz des geringen Federwegs von 140/125 mm dazu einlädt, es ordentlich auf dem Trail stehen zu lassen, oder doch ein braver Tourer ist, das haben wir ausprobiert.. 

Es gibt nicht viele Marken die ihren Fokus rein auf Frauen legen. Die Tochter Firma des Industrie Riesen Giant konzentriert sich zu 100% auf die Entwicklung von Bikes für die weibliche Anatomie. Dabei fließen Daten und Körpermaße in das Design der Rahmen ein um das perfekte Fahrgefühl bieten zu können.

Die Rahmen sind nicht einfach nur kleiner, sondern die Geometrie ist von Grund auf anders gestaltet, denn der weibliche Körper unterscheidet sich in Sachen Schwerpunkt und Proportionen vom männlichen.

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Mit dem Intrigue bietet Liv ein spannendes Allmountain-Fully für 4.999 Euro das nicht nur gut aussieht, sondern auch viel Spaß auf den Trails macht. Als Herzstück bringt das Bike einen Vollcarbon Rahmen mit sich und – wie für Liv typisch – ist auch im Intrigue ein Maestro-Hinterbau verbaut, welcher sowohl Feinfühligkeit als auch Effizienz verspricht. Nach einer umfassenden Überarbeitung besitzt das Fahrrad nun 140 mm Federweg in der Front und 125 am Heck. Der Rahmen bietet außerdem Platz für 29“ Laufräder. Diese sollen dem Fahrrad Stabilität und Laufruhe verleihen, wobei durch das Zusammenspiel mit der speziell angepassten Geometrie des Rahmens dennoch auch bei längeren Touren nicht auf Bequemlichkeit in der Sitzposition verzichtet werden muss.

Liv Intrigue

Optik und Features

Auch der Platz für eine Trinkflasche im Hauptrahmen macht längere Touren mit dem Intrigue möglich. Die Lackierung des Rahmens – welche sich „chameleon mars“ nennt – wirkt edel und macht das Rad zu einem optischen Hingucker. Ein Highlight sind die glitzernden Flakes in der Lackierung.

Angebrachte Rahmenprotektoren sollen dafür sorgen, dass dies so bleibt und darüber hinaus die Fahrgeräusche vermindern. Die Optik des Fahrrads wir durch intern verlegte Züge abgerundet.

Liv Intrigue

Geometrie

Das Intrigue ist in den Größen S, M und L erhältlich, laut Hersteller spricht es Frauen mit einer Körpergröße von 1,58m bis 1,81m an. Der integrierte Flip-Chip bietet der Fahrerin eine Auswahl-Möglichkeit in der Geometrie zwischen „high“ und „low“.  

Wenn wir uns Die Daten der Rahmengröße M anschauen wird schnell klar, dass das Intrigue gut in die Allmountain Kategorie passt ohne dabei an Komfort zu verzichten. Der Sitzwinkel von 77° ist steil genug um im Uphill gut in die Pedale treten zu können und wird mit einem Reach von 430mm und einem Stack von 625mm kombiniert. Dadurch sitzt die Fahrerin nicht zu gebeugt auf dem Rad und bekommt auf langen Tour ordentlich Komfort geboten.

Kombiniert man das ganze mit einem Lenkwinkel von 65,8° und einer kurzen Kettenstrebe von 438mm bekommt man ein wendiges Mountainbike, dass sich vor allem auf flowigen Strecken und technischen Uphills beweisen kann. Wird es jedoch mal schnell und ruppig bietet diese Geometrie nicht sonderlich viel Stabilität und Laufruhe. Es ist halt ein Allmountain und kein Enduro.

Liv Intrigue

Komponenten und Ausstattung 

Das Liv Intrigue gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, welche entweder aus Aluminium oder aus Vollcarbon bestehen. Unser Testbike hat die Ausstattungsvariante Advanced Pro 1. Für die 4999€ erhält man hier ein hochwertig ausgestattetes Fahrrad, wodurch das geringe Gewicht von 12,9 kg ermöglicht wird.

Die in der Front verbaute Fox 36 Performance Elite Gabel mit der FIT4 Dämpfung schafft mit ihren 140 mm Federweg ein breites Anwendungsgebiet. Im Cockpit wurden überwiegend Komponenten der Mutterfirma Giant verbaut, die uns bereits auf anderen Bikes überzeugen konnten.

Auch die Laufräder stammen aus den Hallen des Fahrradriesen Giants, durch deren Carbon-Bauweise bieten diese hohe Stabilität bei geringer rotierender Masse. Auf diesen wurden Reifen der Firma Maxxis montiert. Die Kombination aus Minion DHF 29×2,5WT vorne und Dissector 29×2,4WT hinten sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Grip und Rollwiderstand.

Beim Antrieb setzt die Firma Liv hier auf den Hersteller SRAM mit seiner GX Eagle, diese weist Bandbreite von 520 % auf. Auch die Bremsen stammen aus dem Hause SRAM, hier wurde die G2 R (4-Kolben) verbaut. Je nach Rahmengröße kann der Sattelhub durch die Contact Switch Vario Stütze unterschiedlich stark angepasst werden. 

Bayrischer Wald

TEST: Liv Intrigue Advanced Pro 1 auf den Trails

Bevor das Bike bei der Abfahrt überzeugen kann muss es erstmal auf den Berg. Beim Uphill überrascht und erfreut das Intrigue durch seine Leichtfüßigkeit und den hohen Komfort. Durch das geringe Gewicht und die stimmige Ausstattung stellen selbst lange und steile Anstiege kein Problem dar. Die Sperr-Fuktion der Feder-Elemente wurde ausschließlich bei langen Tretpassagen genutzt, da auch im offenen Zustand wenig Energie verschwendet wird. Auch wenn der Uphill mal etwas steiniger und technischer wurde, klettert das Allmountain wie eine Ziege den Berg hinauf. Beim hoch strampeln konnte das Intrigue somit vollends überzeugen. 

Geisskopf

Oben angekommen, darf sich das Bike dann bei der Abfahrt beweisen. Hierfür waren wir im Rahmen unseres Langzeittests auf zahlreichen Trails unterwegs, welche sehr unterschiedliche Bedingungen geboten haben um eine Einschätzung zu gewinnen. 

Geisskopf

Auf flowigen und weniger steilen Strecken erweist sich das Intrigue als eine hervorragende Begleiterin, vor allem auch für weniger erfahrene Fahrerinnen. Hier vermittelt das Rad Stabilität und Selbstvertrauen aber auch Leichtigkeit und Agilität sorgt somit für ausgelassenen Fahrspaß. Auf schnelleren, verblockten Trails hingegen fordert das Fahrrad einen recht aktiven Fahrstil und schafft es nicht mehr ohne Weiteres die eben beschriebene Sicherheit zu vermitteln, auch durch die fehlende Laufruhe. Zudem fällt im Test auf, dass sich die doch sehr kurz bemessene Sattelstütze (bei Rahmengröße S) in solchen Passagen negativ auf die Bewegungsfreiheit auswirken kann.

Liv Intrigue

Im Rahmen des Tests wurde das Rad überwiegend im „low“-Setting gefahren und erwies sich durchwegs als ein agiles und gut manövrierfähiges Fahrrad. Vor allem auf längeren Touren, bei denen immer wieder getreten werden muss und die Abfahrten weniger technisch anspruchsvoll sind, kommt man mit dem Fahrrad vollkommen auf seine Kosten. Für solche Vorhaben besteht bei dem Liv Intrigue Advanced Pro 1 absolutes Potential zum Lieblingsfahrrad.  

Liv Intrigue

Das Fazit: Die Alleskönnerin? 

Das Liv Intrigue Advanced Pro 1 erweist sich als ein effizientes Leichtgewicht, welches vor allem im Uphill und auf flowigen Trails eine Topfigur macht. Das ideale Zusammenspiel aus den verbauten Komponenten und der Geometrie des Bikes sorgt dafür, dass dieses in vielen Einsatzbereichen glänzt und Spaß macht. Wenn Fahrsicherheit und Laufruhe nicht leiden sollen, bewegt man sich mit dem Intrigue dennoch besser abseits sehr anspruchsvoller Trails. Zusammengefasst kann das Bike damit also als die Fast-Alleskönnerin bezeichnet werden. 

Weitere Informationen findet ihr unter: www.liv-cycling.com

 

Pro-Bike Check: 10 Custom Bikes vom Crankworx Innsbruck

Sebastian Marggraff war auch in diesem Jahr wieder in Innsbruck unterwegs und hat einige der schicksten Pro-Bikes für euch fotografiert. Von Custom Lackierungen, Leo-Optik, ungewöhnlichen Aufbauten und viel Gyro Technik sind viele spannende Details dabei. 

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Erik Fedko – YT Dirtlove

Der ehemalige Neuling im Slopestyle gehört mittlerweile zu den größten der Welt. Erik Fedko und sein YT Dirtlove kamen mit einem extrem stylischen Run auf den zweiten Platz. Der Nordrhein-Westfale wechselte Anfang des Jahres von seinem langjährigen Sponsor Rose zum Forchheimer Direktversender YT.

Pro-Bike Check

Der Paintjob des Dirtlove ist markant und verdammt schick. Space Lackierung für den Airtime-Junkie. Erik mischt Sram Komponenten wie die Pike mit Title MTB Parts und Continenthal Reifen.

Zwar bietet Title MTB einen Gyro an, Fedko scheint aber trotzdem auf den Trickstuff Trixer zu setzen.

Georgia Astle – Devinci Wilson

Georgia Astle ist eine Ikone im Freeride Sport. Sie ist auf einem 27,5″ Devinci Wilson Carbon unterwegs dem sie ein 29″ Laufrad an der Front verpasst hat.

The build is a 27.5” Carbon Devinci Wilson frame with a big ol 29” up front to keep the freeracer-feel alive.
Stacked with all of the volume spacers and all of the air pressure for a good time

Pro-Bike Check

Das blaue Devinci wirkte bei der extremen Hitze schon fast erfrischend und erinnert an einen kühlen Pool. Die Jungs und Mädels von Fresh Paints Of Whistler haben mit der Lackierung grandiose Arbeit geleistet.

Bas Van Steenbergen – Hyper MTB

Der King of Crankworx lässt sich natürlich kein Event entgehen und war auf seinem custom Hyper MTB beim Speed and Style und Pumptrack Rennen unterwegs.

Pro-Bike Check

Caroline Buchanan – Trek Ticket

Caroline Buchanan hat eine wahnsinnige Reputation – Sie ist achtfache Weltmeisterin im BMX, 2-fache Olypmische Athletin, gehört zu den bekanntesten Gesichtern des Freeride Sports und war die erste Frau die einen Front Flip bei einem Contest gestanden hat.

Pro-Bike Check

Auch in Innsbruck war Caroline wieder ganz vorne mit dabei. Beim Speed and Style wurde sie dritte, beim Dual Slalom kam sie auf den siebten Platz und beim Pumptrack Rennen schaffte sie es mit ihrem Trek Ticket in Holz Optik auf den zweiten Platz.

Peter Kaiser – Trek Ticket

Innsbruck Local Peter Kaiser war ebenfalls auf einem Custom Trek Ticket unterwegs. Der Dirt Jump und Slopestyle Athlet ist mittlerweile nicht mehr von den Crankworx Events wegzudenken.

Pro-Bike Check

Bei Spins und Whips darf natürlich kein Gyro fehlen. Peters Cockpit sieht extrem edel auf. Die silberne Chromag Vorbau und Lenker Kombination macht einiger her und passt extrem gut zur silbernen Gabelkrone.

Tom Isted – Wieso hat er keinen Rahmensponsor?

Ice-T sollte jedem bekannt sein. Der Freerider aus Cornwall ist auf den größten Freeride Events der Welt unterwegs und taucht regelmäßig in den Videos von Sam Pilgrim auf. Tom hat in Innsbruck am Whip-Off, Speed and Style und Slopestyle Contest teilgenommen.

Pro-Bike Check

Zwar hat der Brite aktuell keinen Rahmensponsor, ist aber auf seine weiteren Sponsoren wie Dharco, Srsuntour, Kenda und Abus stolz.

Kathi Kuypers – Trek Ticket

Schon wieder ein Ticket? Ja. Auch Kathi Kuypers ist auf dem beliebten Dirt-Jumper unterwegs und hat ebenfalls eine besondere Lackierung.

Pro-Bike Check

Mhh…. Pizza, Eiscreme und Burger

Lukas Schäfer – Custom Radon Swoop und Slush

Der Liebling der Fotografen und einer der stylischsten Freerider der Szene hat uns gleich zwei seiner Räder vorgestellt. Besonders spannend ist jedoch das Custom Radon Swoop mit Leo-Lackierung und Rockshox Boxxer. Das Freeride/Enduro Bike ist eigentlich nur mit einer 170mm Gabel an der Front erhältlich.

Pro-Bike Check

Da Lukas aber nicht nur beim Whip-Off gestartet ist, sondern auch beim Speed and Style und Dual Slalom Contest teilgenommen hat, war er auch auf seinem Radon Slush unterwegs.

Pro-Bike Check

Schlichtes Design, kleine Decals und Raw-Optik – Der Slush Rahmen ist so bei Radon erhältlich.

Vaea Verbeeck – Rocky Mountain Maiden

Die Queen of Crankworx kam mit ihrem Rocky Mountain DH-/Freeride-Bike direkt aus Utah nach Innsbruck und schaffte es beim Deuter Downhill vor einigen der schnellsten World Cup Racer auf den fünften Platz.

Pro-Bike Check

Leopold Erhardt – Kona Operator

Der Freestyle Mountainbiker und Shaper hat uns sein Kona Operator vorgestellt. Der Innsbruck Local gehört zur Shaper Crew des Events und hat es sich nicht nehmen lassen bei dem ein oder anderen Contest ein bisschen Air-Time zu schnuppern.

Pro-Bike Check

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Fotos von: Sebastian Marggraff

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Giro präsentiert den neuen Insurgent Spherical Fullface Helm

Pressemitteilung Giro: Die kalifornische Bikebrand Giro Sport Design stellt mit dem Insurgent Spherical Helm einen neuen Fullface Helm vor. Der Helm bietet allen Ridern, die derzeit die Grenzen des progressiven Mountainbikens neu definieren, den bestmöglichen Schutz. Das Konzept des Insurgent Helm basiert auf der bewährten Spherical Technology™ powered by Mips® und wurde für optimale Belüftung, Komfort und Performance entwickelt. Mit 50 % besserer Kühleffizienz und 200 g geringerem Gewicht als der Disciple Mips® Helm bietet der Insurgent Spherical ein neues Level an Fullface-Protection. Der Giro Insurgent Helm ist ab sofort für 389.95€ bei autorisierten Giro-Händlern und auf www.giro-sports.com erhältlich.

„Während einige Marken sich darauf fokussieren, den Anforderungen von Hobbybikern nach möglichst leichten Helmen nachzukommen, haben unsere Downhill-Athleten ganz andere Ansprüche. Um diesen gerecht zu werden, wurde das Produktdesign des neuen Insurgent Helms von innen nach außen entwickelt,“, erklärt Giro Senior Industrial Designer David Thompson. „Das Projekt haben wir zusammen mit Kurt Sorge und Graham Agassiz beim Red Bull Rampage 2019 gestartet. Aus dem Input der Athleten und unseren Diskussionen ergaben sich so die ersten Designparameter für die weitere Entwicklung. Als ich letztes Jahr mit endgültigen Prototypen wieder zum Rampage kam, war es brutal mit ansehen zu müssen, wie Carson Storch beim Training stürzte. Um so erfreulicher war dann sein Statement, dass ihn der Isurgent Helm vor noch heftigeren Verletzungen bewahrt hatte. Und natürlich war es auch genial zu sehen, wie Sorge und Reed Boggs nur wenige Tage später in ihren Insurgents auf das Podium fuhren. Ihre Reports aus den vielen Praxistests, die vielen Zoom-Calls mit konstruktiven Diskussionen und das Feedback von Fahrern wie Richie Rude von Yeti/ Fox Factory Racing war ein großer Teil unseres Designprozesses. Die Profis in ihrem Element zu sehen, wie sie sich gleichzeitig dank unseres Produktes sehr sicher fühlen, ist der Grund, warum wir bei Giro weiterhin das tun, wofür wir uns begeistern. Ich bin stolz darauf, dass wir nun allen Downhill-Ridern die einen Helm mit bestmöglichem Schutz suchen, den neuen Insurgent zur Verfügung stellen können.“

Eine optimale Belüftung ist für viele Gravity-Pros enorm wichtig. Mithilfe unseres hauseigene Therminator-Wärmesensor-Kopfmodels haben wir die Platzierung und das Design von 20 Lüftungsöffnungen, den internen Luftstrom und die Ableitung der Luft optimiert. Die gemessenen Ergebnisse sind eindeutig: Der Insurgent Helm ist bei der Kühlung im Vergleich zum Diciple Mips® Helm und Fullface-Helmen anderer Hersteller um 50 % effizienter. Mit einem Gewicht von 1.040 Gramm in der Größe M/L ist der Insurgent auch 200 Gramm leichter als der Disciple Mips® – und das, obwohl er zusätzlich mit Spherical Technology™ ausgestattet ist.

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Giro Insurgent

Beim Insurgent Spherical werden verschiedene Schaumschichten übereinandergelegt, die im Falle eines Sturzes die Aufprallenergie je nach auftretender Kraft optimal abfangen. Die äußere Schicht ist ein EPS-Schaum, der sehr gut vor hohen Kräften bei Stürzen mit hoher Geschwindigkeit oder aus großer Höhe schützt. Die innere Schicht besteht aus EPP-Schaum mit niedrigerer Dichte und sehr guten Rebound-Eigenschaften. Diese Schicht schützt optimal vor Kräften, die bei Stürzen mit geringer Geschwindigkeit auftreten.

Ein leichtes, weiches und saugfähiges Pad-Set macht den Helm besonders bequem. Durch zwei verschiedener Wangenpolster lässt sich der Helm sehr gut an die eigene Kopfform anpassen. Dank Directional-Snap-System können die Polster im Falle eines Unfalls leicht entfernt werden. Zu den weiteren Features gehört ein zum Patent angemeldetes Flex-Gasket entlang der unteren Kante des Helms. Diese verhindert, dass die Helmkante bei Stürzen einen Schlüsselbeinbruch mitverursacht. Ebenfalls neu sind werkzeuglose Visierschrauben zum einfachen Entfernen des Visiers und ein zentrales Schraubloch in der Mitte des Visiers das als Halterung für Actionkameras dient.

Der Insurgent Spherical ist in vier Farben und den Größen XS/S, M/L und XL/XXL erhältlich.

Key Features:

  • Spherical Technology™ powered by MIPS®
  • Mips® Brain Protection System
  • Progressive Layering mit EPS-Außenschale und EPP-Innenschale
  • EPP Kinnschutz und Pre-Preg Fiberglas-Helmschale
  • Optimierte Luftstrom-Ansaugöffnungen und kanalisierte Belüftung
  • 20 Lüftungsöffnungen mit interner Kanalisierung
  • Verstellbares Schraubvisier im Moto-Cross-Style
  • Schraubloch in der Mitte des Visiers für Action-Cam Halterungen
  • Werkzeuglose abnehmbare Visierschrauben
  • Directional-Snap-System für abnehmbare Wangenpolster
  • Zwei Wangenpolster-Sets für individuelle Helmanpassung
  • 25 mm Gurtband mit D-Ring-Schnalle
  • Ionic+™ antimikrobielle Polsterung
  • 1.040 Gramm Größe M/L (CPSC)
  • Preis: 389.95€ 

Giro Insurgent

Über Giro:

​Giro Sport Design wurde 1985 in Santa Cruz, Kalifornien, gegründet . Das Unternehmen ist führend in der Entwicklung von passgenauen, technisch innovativen Produkten, die den Körper optimal unterstützen und das Erlebnis beim Sport verbessern. Von den ersten leichten Highend-Helme fürs Radfahren und den Wintersport bis hin zu hochfunktioneller Kleidung, Schuhen und Accessoires will Giro für alle Sportler die erste Wahl sein. Denn wir wissen, dass ein gelungener Ride für uns alle ein wichtiger Teil eines großartigen Lebens ist. Deshalb tun wir, was wir tun. Solange die Rider weiterhin nach Höchstleistungen streben, werden wir die Ausrüstung herstellen, mit der sie ihre Ziele erreichen können. www.giro-sports.com 

RockShox Ultimate 2023 – Ultimative News!

Die RockShox Ultimate Produkte rangieren hoch in der Beliebtheitsskala. Das ist nachvollziehbar, denn die Funktion auf sehr hohem Niveau, eine gewisse Unkompliziertheit und auch faire Preise sind bei den Federlementen serienmäßig im Lieferumfang. Never Change a Running System? Sieht man bei Sram wohl anders und schreibt sich: „Confidence Changes Everything!“ auf die Fahnen…

Ich bin erstmal skeptisch wenn mir irgendwer verspricht, er hätte „das Rad neu erfunden“… Auch war ich mit der bisherigen Performance eines RockShox Fahrwerks zufrieden. Gerade die RockShox Ultimate Produkte konnten immer mehr als ich, es scheiterte eher am Fahrer als am Fahrwerk. Wir müssen noch ein bisschen mehr fahren, um sagen zu können ob sich wirklich alles ändert, durch mehr Vertrauen. Dass sich was verändert hat, das ist aber sicher! Wir versorgen euch hier mit allen Fakten, was RockShox an den Produkten verändert hat und liefern einen ersten Testeindruck. Wir setzen den Schwerpunkt bei Lyrik und Zeb, so wie dem neuen Super Deluxe Ultimate Dämpfer. Ein Test des Super Deluxe Coil Ultimate folgt noch, hier auf dem Kanal. Auch die Pike Ultimate hat die Updates bekommen und auch die Dämpfer haben praktisch alle eine Überarbeitung spendiert bekommen.

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Neue RockShox Ultimate Gabel Modelle – Was ist neu?

RockShox sagt, man habe „from the scratch“, also bei Null, neu angefangen. Der Wunsch war es, den Ride noch besser zu machen. Was dabei herausgekommen ist, das soll revolutionär sein. Es gibt ein neues Chassis mit der besten Dämpfungstechnologie und neu entwickelte Luftfedern. Neue Technologien sollen unter anderem Vibrationen und Reibungen mindern.

Die neue Charger 3

Bei der Entwicklung der neuen Charger 3 Dämpfung wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, eine unabhängig voneinander einstellbare High-Speed und Low-Speed Dämpfung zu bekommen. Wenn LSC für ein geschmeidiges Fahrverhalten auf entspannten Strecken eingestellt ist, kann dank der unabhängigen HSC der nächste Drop ins flache geknallt werden – Oder anders herum: Wer viel Gegenhalt durch die LSC beim langsamen Durchrollen steiler und technischer Passagen will, soll sich trotzdem darauf verlassen können, das eine offene HSC einen unerwarteten Einschlag schluckt. Das sogenannte „Cross Talk“ Verhalten zwischen HSC und LSC Einstellungen wurde eliminiert, verspricht man.

Das soll unter anderem die Belastungen der Hände reduzieren. Insgesamt wurde die Druckstufen Dämpfung erhöht, dafür muss die Gabel weniger hart gefahren werden, das soll mehr Kontrolle und mehr Vertrauen geben. Eine Bladder, also eine Kunststoffblase gibt es bei der Cahrger 3 Dämpfung nicht mehr.  Ein „internal floating piston“, also ein Schwebekolben wird von einer Stahlfeder gebändigt. Solche Konstruktionen sind auch bei Hinterbau-Dämpfern eine bewährtes Mittel gegen Kavitation. Nicht nur soll Schmatzen und eine wahrnehmbare Geräuschkulisse damit erfolgreich eliminiert werden, auch das Ansprechverhalten und die Konsistenz im gesamten Federweg soll sich mit der neuen Charger verbessern. Eine Info für die Fahrer der aktuellen Zeb: Ihr könnt die Charger 3 Kartusche in eurer Gabel nachrüsten!

Buttercups – die goldene Lösung?

Sie wurden schon beim Launch der Flight Attendant Produkte bekannt – da stand aber die Elektronik im Fokus der Aufmerksamkeit. Kleine Gummipucks sitzen am Ende der Dämpfer- & Luftfederschaft in dem Casting der Gabel und verbinden Tauchrohreinheit und Standrohreinheit elastisch miteinander. Eine ähnliche Technologie findet man in Kettensägen oder in eurem Auto, zwischen Motor uns Karosserie. Diese sollen hochfrequente Vibrationen vermindern, was in vielen Bereichen funktioniert und deutlich fühlbar ist. Buttercups reduzieren die Vibration um 20% – verspricht Sram. Dadurch soll es weniger Belastung für die Hände geben, was längeren Fahrspaß bedeutet. In allen Pike, Lyrik und Zeb Ultimate Gabeln sind sie serienmäßig, und an älteren oder günstigeren Modellen nachrüstbar. Eine echt gute Sache, denn man fühlt deutlich, dass die was bringen.

Neue Debonair Luftfeder

Auch die Luftfeder ist ordentlich überarbeitet worden. Die Debonair+ baut auf der bekannten Debonair Technologie auf. Das Ziel der Weiterentwicklung war ein einheitliches Fahrgefühl für alle drei Gabel-Plattformen. Die Federkennlinie wurde verfeinert. Durch die neue Luftfeder spricht die Gabel im oberen Bereich des Hubs besser an, unterstützt in der Mitte deutlich besser und bietet am Ende des Hubs eine verbesserte Kontrolle, sagt RockShox. Durch zusätzliche Unterstützung des mittleren Hubs sitzt die Gabel höher im Federweg, was zu mehr Vertrauen in steilen Sektionen führen soll. Der Luftausgleich zwischen den Kammern, die Volumen der beiden Luftkammern und damit auch der Durchschlagschutz wurden dazu überarbeitet. Was einen wirklich hochwertigen Eindruck macht, das ist der Verzicht auf Kunststoff, bei der neuen Federeinheit setzt Sram auf sexy goldenes Aluminum.

Ultimate Buchsen Paket und Pressure Relief

Mehr ist ja (fast) immer besser?! Bei den neuen Ultimate Gabeln sind die Buchsen im unteren Bereich der Ultimate Modelle 53% länger was die Reibung reduzieren deutlich soll. Das Ganze sollte sich auch auf Verschleiß und Steifigkeit eher positiv auswirken, so unsere Einschätzung. Pressure Relief Valves – Ventile zum Druckausgleich im Casting – die gab es schon beim Flight Attendant Launch. Aber sie wurden weniger beachtet als die elektrischen Neuerungen. In der Praxis beseitigen Druckentlastungsventile unerwünschten Luftdruckaufbau in der Tauchrohreinheit. Wenn man mit starken Temperaturunterschieden konfrontiert ist oder wenn man große Höhenunterschiede befährt, dann können durchaus Druckunterschiede zwischen dem Inneren der Tauchrohreinheit und der Umgebung auftreten. Auch im Fahrbetrieb „pumpen sich Gabeln auf“… Das beeinflusst die Performance.

Nabenkappen-Adapter

Die Rockshox Torque Caps verleiht den Gabeln zusätzliche 5% Torsionssteifigkeit. Es bietet nicht jeder Naben Hersteller die passenden Naben mit kompatiblen Endkappen. Ein Adapter der optional montiert werden kann macht es einfacher, die „gewöhnlichen“ Naben einzufädeln, wenn das Vorderrad montiert wird.

Lyrik Ultimate

Die Technologien haben wir erklärt. Die wichtigsten Fakten: Es gibt die Charger3 Dämpfung RC2 mit Buttercups und die DebonAir+ Luftfeder mit Buttercups und Pressure Relief Valves. Laufräder in 27,5“ &29“ werden bedient. Federwege von 140, 150 und 160 Millimetern stehen zur Wahl. Der Preis wird bei 1.196 Euro liegen.

Zeb Ultimate

Die Zeb ist noch stabiler und kommt mit mehr Federweg, schlägt aber technologisch in die selbe Kerbe wie die Lyrik: Sie kommt mit Charger3 RC2 Dämpfung mit Buttercups und DebonAir+ Lufteinheit mit Buttercups. Es gibt sie in 27,5“ & 29“ mit den Federwegen 160, 170, 180 und 190 Millimetern. Das Gewicht für die 180er Gabel mit 44er Offset gibt Sram mit 2.341 Gramm an. Die UVP wird bei 1.253 Euro liegen.

So viel zu den News an der Front. Wie gesagt, auch die Pike bekommt ein umfangreiches Update spendiert…

Aber was ist mit dem Heck? Auch hier hat RockShox tief in die Trickkiste gegriffen und einiges verändert.

Neue RockShox Dämpfer Modelle Neue RCT2 Dämpfer

Eine moderne Ventiltechnik eliminiert Cross Talk von HSC und LSC, wie bei der Gabel, versprechen die RockShox Entwickler. Einstellungen der HSC wirken sich somit nicht auf die LSC aus und anders herum. Die Grundabstimmung wird vom Rahmenhersteller auf die Kinematik des Bikes abgestimmt und das ist dann die Mitte des Einstellbereichs. Es gibt beim neuen Ultimate Dämpfer also immer den „Sweet-Spot“, zumindest nach Geschmack des Herstellers, und von dem hat man dann ein Spektrum von 5 Einstellbaren Klicks – 2 zum Reduzieren – 2 zum Verstärken der Dämpfung, ganz nach persönlicher Vorliebe. Nur 5 Klicks? Nun, die Klicks sind sehr stark spürbar, sagt RockShox und wirken sich spürbar mehr auf die Performance aus, als man erwartet.

Neues Hydraulisches Bottom Out/ einstellbares hydraulisches Bottom Out

Der hydraulische Bottom Out und die einstellbare Variante, der „adjustable hydraulic bottom out“ erhöhen die Kontrolle über das Bike. Gerade dann, wenn es richtig zur Sache geht. Knallt es richtig und man nutzt sehr viel Federweg, so geschieht die kontrollierter. Eine Nadel kontrolliert den Ölffluss während die Kolbenstange in den Dämpferbody einfährt. Wirkungsvoll setzt der hydraulische Bottom Out in den letzten 20% des Federwegs ein und verhindert hartes Durchschlagen. Bei den Luftdämpfern verfügen nur die Super Deluxe Modelle über einen solchen Bottom Out, der nicht einstellbar ist. Die Deluxe Modelle müssen darauf verzichten. Super Deluxe Coil Modelle verfügen über den adjustable hydraulic Bottom out, der ist über einen Regler mit Inbus in 5 Stufen einstellbar.

Debonair+ Hinterbaudämpfer Luftfkammer

Es gibt zwei Luftkammern Designs Rahmen mit linearem Hinterbaudesign passen besser zu progressiven Luftkammern damit die Federkennlinie zum Ende des Hubs ansteigt und Durchschläge verhindert, Rahmen mit progressiven Hinterbau funktionieren besser mit der linearen Luftkammer um eine ausgewogene Federkennlinie zu erhalten. Neu ist nun die Möglichkeit das negative und positive Luftvolumen zu beeinflussen. Das geht bei beiden Luftkammern.

Bottomless Tokens und Negative Tokens

Mit negativ Tokens und positiven Bottomless Tokens lässt sich das Luftvolumen beider Kammern fein abzustimmen. Mit der Option der Bottomless Tokens kann man die Ausnutzung des Federwegs besser kontrollieren. Wer die Härte der Federung zum Ende hin erhöhen und ein Bottomless-Gefühl erreichen will, kann Tokens hinzufügen, um die letzen 40% des Federwegs progressiver zu machen. Die negativen Tokens reduzieren das Volumen der Negativkammer. Dadurch wird das Rad etwas straffer und man nutzt den Federweg leichter.

SuperDeluxe Ultimate

Der Top Luftdämpfer kommt als RC2T, also mit Rebound, 2fach Compression und Threshold. Es gibt einen fest eingestellten hydraulischen Bottomout. Die DebonAir+ Lufkammer gibt es in 2 Versionen (Linear oder Progressiv). RockShox ruft dafür einen Preis von 648 Euro auf.

Erster Fahreindruck der RockShox Ultimate 2023 Produkte

Wir haben die neue Lyrik Ultimate, die Zeb Ultimate und den Super Deluxe Ultimate schon testen können. Ich sage es frei heraus: Die Zeit, die wir auf dem neuen Fahrwerk verbringen konnten, war zu kurz um ein echtes, finales Fazit ziehen zu können und wir legen auch Wert darauf mehrere Fahrer ausgiebig damit fahren zu lassen, da Fahrstile und Vorlieben sich doch stark unterscheiden. Darüber hinaus ist ein Dämpfer immer schwer zu beurteilen, denn weil er in einem Rad gut funktioniert, muss er in einem anderen nicht genau so gut abzustimmen sein.

Da wir die neuen Suspension-Parts niemanden sehen lassen durften ging es mal wieder, abseits von regulären Öffnungszeiten, mit dem Pick-Up bergauf. Wir haben uns für die Strecken am Geisskopf entschieden, da wir und unsere Tester die am besten kennen und sich so noch besser einschätzen lässt, wie gut sich das Fahrwerk gerade schlägt. Auch will erwähnt werden: Unsere Tester, Christoph und Flo sind wirklich geübte und gute Rider und haben schon von Berufswegen ein gutes Technikverständnis. Sie fahren auch privat ein Specialized Enduro und ein YT Jeffsy, was ebenfalls dazu beitragen dürfte die Performance des Fahrwerks einzuordnen.

Was allen sehr stark aufgefallen ist, ist dass die Gabeln extrem feinfühlig agieren. Schwer zu sagen, wie viel Anteil daran die Dämpfer und Luftfeder haben und wieviel die Buttercups. Ist ja letztlich aber auch nicht so wichtig, worauf es ankommt ist das Feeling – und das ist super. Gerade kleine Schläge auf Wurzelteppichen oder auf grobem Schotter filtern die Ultimate Gabeln sehr gut raus. Selbst unser Chef und Verlagsleiter Marcus, seines Zeichens Ironman-Finisher und eher auf der Straße unterwegs, fühlte das sofort und verglich das sanfte Ansprechen mit einem sehr weich aufgepumpten großvolumigen Reifen. Immer am Boden und supersoft, ohne spürbare Arbeitsschwelle. Was wir noch ausgiebiger testen müssen sind Dämpfung und Luftfeder hinsichtlich Einstellbereich. Was sich aber auch jetzt schon sagen lässt, ist dass jeder Tester super zufrieden war und niemand was zu meckern hatte. Auffällig hochwertig sind auch die Einstellrädchen hinsichtlich ihrer Haptik und selbst das Geräusch der Klicks macht einen besonders guten Eindruck. Schaut euch das Video an, dann wisst ihr was ich meine.

Sehr angenehm ist die Geräuschkulisse der Gabeln hervorzuheben, denn es gibt praktisch keine. Diese „Geräuschlosigkeit“, gepaart mit dem super soften Ansprechverhalten gibt tatsächlich ein wenig das Gefühl dahinzugleiten. Auch war es spürbar, dass die Gabeln tatsächlich recht stabil bzw. hoch im Federweg stehen. Auch hier gilt es noch zu erforschen, wie hoch daran jeweils der Anteil der Luftkammer und der Dämpfung sind.

In einer Situation, bei langsam gefahrenen Treppen mit unregelmäßigen Absätzen fühlte sich die Front etwas „bouncy“ an. Schwer zu sagen, ob das daher kommt, dass mehr Gegenhalt da ist, als wir es gewohnt sind, oder ob wir die Zugstufe einfach nicht optimal eingestellt haben. Der Effekt war jedenfalls reproduzierbar.

Was jeder der die Gabeln fährt sofort spüren wird, ist wie smooth Lyrik und Zeb ans Werk gehen. Ich musste da an Zeiten denken, in denen Downhillbikes 26 zoll Räder hatten und Gabeln auf Stahlfedern im offenen Ölbad setzten. Und das meine ich absolut positiv! Hatten die Forken damals deutlich weniger Technologie als heute an Bord, so kennt so mancher Rider der im letzten Jahrtausend die ersten Trails fuhr, noch das Feeling von Gabeln, die einfach nicht den Bodenkontakt aufgeben wollten und jeden Schlag absorbierten wie ein Staubsauger…

Der Super Deluxe Ultimate Dämpfer hat sich sehr gut geschlagen und harmonierte mit der Front. Zum Thema Dämpfer kommt noch mehr, hier auf Gravity-Magazine, wir haben auch noch einen Coil Dämpfer im Test. Was sehr positiv aufgefallen ist, ist wie gut die Plattform/der Threshold funktioniert hat. Da sind wir bei manchem Produkt der Mitbewerber eher enttäuscht. Nicht so toll ist, das man echt nicht mit jeder Dämpferpumpe gut den Druck verändern kann, es geht zwischen dem Einstellrad für die LCS und dem Ventil wirklich eng zu.

Die wichtigsten Infos und auch einen Fahreindruck gibt es auch hier im

Weitere Informationen findet ihr unter: www.sram.com/de/rockshox

 

TEST: Giant Reign E+ 0 – Schnell, Stark und Modern

Giant ist für ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, den tollen Maestro Hinterbau und viele Erfolge in der Mountainbike Szene bekannt. Das neue Giant Reign E+ kombiniert den beliebten Hinterbau mit einer modernen Geometrie und einem starken Motor. Was das abfahrtorientierte E-Mtb kann, erfahrt ihr hier.

Giant gehört zu den größten Fahrradherstellern der Welt und durfte seit der Gründung in 1972 viele Erfolge im Radsport feiern. Die Taiwanesische Marke präsentierte vor wenigen Monaten die neuste Generation des beliebten Enduro E-Mtbs Reign E+. Im Zuge des Bike Festival Riva 2021 durften wir uns schon einen ersten Eindruck des langhubigen Boliden machen.

Wenige Wochen später haben wir das Reign in den Test bekommen und durften uns von der neuen Geometrie, Design, Ausstattung und dem neuen Antriebssystem überzeugen.

Giant Reign E+

Optik und Features

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Optisch hat sich zum Vorgänger einiges verändert – Der Motor ist kleiner geworden, das Oberrohr nicht mehr geschwungen und der Rahmen wirkt moderner. Dadurch wirkt das Giant Reign E deutlich eleganter als die Modelle aus den vorherigen Jahren.

Das uns zur Verfügung gestellte Giant Reign E+ 0 ist die High-End Variante und kommt in der Farbe Grün. Das Spannende an der Farbe ist, dass sie sich abhängig vom Licht etwas verändert und somit zu einem Hingucker wird.

Natürlich verzichtet auch Giant nicht auf die nötigen Guards und Schutzbleche. Der Kettenstrebenschutz ist ordentlich lang gezogen und geht bis zum Kettenblatt. Das schützt nicht nur die Strebe vor Beschädigungen der Kette, sondern macht das E-Mtb auch etwas leiser.

An der Fox 38 Federgabel ist ein mitgelieferter Mudguard in der Gabelbrücke verschraubt. Dieser verhindert das einem während der Fahrt Dreck um die Ohren fliegt.

Geometrie – Maestro, lang und flach

Bei der Geometrie hat sich einiges getan und das Reign E+ verfügt über eine sportliche Geo, die bei der Abfahrt auf technischen Strecken glänzt. Laut Giant wurde der Hinterbau etwas verkürzt um mehr Agilität zu erzeugen. Auch der moderne Mullet-Mix – 29″ an der Front und 27,5″ am Heck trägt dazu bei. Diese gemischten Laufradgrößen funktionieren auch bei anderen Herstellern sehr gut und kombinieren Agilität und Laufruhe.

Bei der Größe L und dem Flip Chip im High-Setting haben wir einen Reach von 480mm, einen Radstand von 1266mm und eine Kettenstrebenlänge von 454mm. Passend zur Enduro-inspirierten Geometrie haben wir einen sportlichen Lenkwinkel von 64,5° und einen recht steilen Sitzwinkel von 77,5°.

Giant Reign E+

Flip Chip

Mit dem Flip Chip am Maestro Hinterbau lässt sich die Rahmengeometrie an die Vorlieben der jeweiligen Fahrer und das Terrain anpassen. In der High-Position haben wir einen etwas steileren Lenk- und Sitzwinkel was bei anspruchsvollen Kletter-Sektionen und im engen Gelände zu einer besseren Performance beitragen soll. Für diejenigen, die es auf den Trails lieber krachen lassen wollen, gibt es die Low-Position, in der der Lenkwinkel flacher wird und wir somit mehr Traktion bei hoher Geschwindigkeit haben sollten.

Komponenten und Ausstattung 

Wie schon erwähnt haben wir von Giant das Top Modell zur Verfügung gestellt bekommen. Das Fahrwerk braucht keine weitere Erklärung – hier handelt es sich um die Fox 38 Float Factory mit 170mm Federweg und den Fox Float X2 Factory EVOL mit 160mm. Wer sich mit Fahrwerken auskennt, weiß, dass es sich hier um hochwertige Federelemente handelt, die jedoch etwas Erfahrung beim Setup benötigen, da es sehr viele Einstellmöglichkeiten gibt, die Neulinge überfordern könnten.

Am Giant Reign E+ 0 wird das Sram XO1 Eagle Schaltwerk mit gleichnamigen Hebeln und der NX Eagle Kassette mit 10-50 Zähnen kombiniert. Natürlich 12-Fach – So wie es sich für ein modernes Enduro gehört. Beim Kurbelsatz handelt es sich um Praxis Works e-Carbon Kurbeln und ein Sram X-Sync Eagle 36 Zähne Kettenblatt.

Passend zur Schaltgruppe wird mit der Sram Code RSC gebremst. Diese kommt mit 220mm Scheiben an der Front und 200mm Am Heck. Also ordentlich Bremskraft für ein schweres E-Mtb.

Diese sind mit einem Maxxis Minion DHF 29 x 2.6″ EXO+, 3c MaxxTerra and der Front und einem Maxxis Highroller II 27.5 x 2.5″ DoubleDown, 3C MaxxTerra im Heck bestückt. Die Reifen und Felgen sind zwar Tubeless Ready, werden aber mit Schlauch ausgeliefert.

Anbauteile wie Vorbau, Griffe und Lenker kommen aus eigenem Hause. Auch die Sattelstütze ist von Giant und verfügt über einen Hub von 150mm in der Rahmengröße L (S:100mm, M:125mm, XL:170mm). Unserer Meinung nach könnte diese gerne einen Ticken länger sein um mehr Freiheit auf dem Rad zu generieren.

Giant Motor

Der Motor: Giant SyncDrive Pro2

In 2022 Giant Reign E+ wird zum ersten Mal der neue 85Nm Yamaha Motor verbaut. Dieser ist nun noch effizienter und funktioniert harmonischer und unterstützt den Fahrer in Kombination mit den neuen Akku-Packs mit bis zu 400% Leistung.

Das Flaggschiffmodell der neuen Reign E+ Serie verfügt über das neue EnergyPak 750 Akkusystem für Langstreckenabenteuer. Dabei handelt es sich um die hochwertigste Akkutechnologie von Giant, die sauber in das Unterrohr des Rahmensets integriert ist. Interessant ist auch, dass das System innerhalb von drei Stunden bis zu 80% geladen sein kann.

Die Interaktion mit dem System ist ebenfalls sehr schön gestaltet. Das Display zeigt einem mit Hilfe von gut erkennbaren LED den Akkustand und die Unterstützungsstufe an. Der Controller befindet sich am Lenker und besteht aus zwei Knöpfen die zur Form des Lenkers passen und somit für eine saubere Optik sorgen. Außer man verstellt die Griff Position.

Das Reign E+ kommt als erstes GIANT Modell mit der komplett überarbeiteten Ausführung des SyncDrive Pro Motors. Er wurde gemeinsam mit Yamaha entwickelt und für das Reign E+ Chassis und dessen Maestro-Federung optimiert. Dieser hat eine kompakte Form und ist mit nur 2,7 kg deutlich leichter als die vorherige Motorgeneration. Der neue SyncDrive Pro-Motor liefert außerdem ein höheres Drehmoment (85Nm) bei reduziertem Geräuschpegel, während er seinen sofortigen Eingriff und den engen Q-Faktor für eine ideale Tretleistung beibehält. – Giant Pressemitteilung

Das Giant Reign E+ 0 ist für 7.699 Euro erhältlich. Abgesehen vom Spitzenmodell gibt es noch vier weitere Varianten mit unterschiedlichsten Komponenten. Den Einstieg macht das Giant Reign E+ 3 mit Rockshox Fahrwerk und 625Wh Akku für 4.999 Euro.

Johannes Eichinger
Johannes Eichinger lässt selbst ein schweres E-Mtb verspielt wirken. Photo by Paul Kopp

Das Giant Reign E auf dem Trail

Vorab: Auf den Action Shots ist eine DVO Gabel verbaut. Da wir das Giant recht lange im Test hatten, haben wir es genutzt um auch andere E-Bike Komponenten zu testen. 

Uphill

Sobald der E-Motor angeschaltet ist und der Fuß auf dem Pedal liegt, will das Reign los. Das von Giant angepasste Yamaha System wirkt fast schon nervös und arbeitet schon beim leichtesten Input. Bergauf geht das Giant Reign E sehr gut. Der Motor unterstützt stark und verfügt über die nötigen Unterstützungsstufen für lange Touren und steile Anstiege.

Dank des starken Motors, der langen Kettenstrebe und dem steilen Sitzwinkel ist das Giant auch ein durchaus passabler Kletterer. Zwar wirkt die Front in der einen oder anderen Uphill Sektion etwas nervös, dennoch schlägt sich das Reign im Vergleich zu ähnlichen E-Enduros recht gut bergauf.

Wer aber nach einem E-Mtb für lange Touren sucht, sollte sich lieber das Giant Trance E anschauen. Das verfügt zwar über etwas weniger Downhill Potential, bietet aber eine komfortablere Geo für lange Strecken und Uphills.

Downhill

Im Downhill wird ganz schnell wo sich das Giant wohl fühlt. Die Geometrie, 170mm an der Front und die 220mm Bremsscheiben bieten viel Reserven auf ruppigen, schnellen und steilen Strecken. Das Reign E bügelt förmlich über Stock und Stein und scheut auch nicht vor dem ein oder anderen anspruchsvollen Drop zurück. Der Maestro Hinterbau von Giant erfordert zwar etwas mehr Luftdruck im Dämpfer, arbeitet aber sehr sensibel und holt einiges aus dem Fahrwerk heraus. Sobald es etwas flowiger wird, hilft zwar der 27,5″ Reifen am Heck, jedoch ist die Kettenstrebe zu lang um das Reign wirklich wendig wirken zu lassen.

Auch Leute die gerne auf langsamen und technischen Trails unterwegs sind, sollten sich nach einer Alternative umschauen. Wie auch schon im Uphill erwähnt wirkt hier die Front etwas nervös und neigt zum Kippen. Wer aber Spaß am schnellen, steilen Downhill hat und Ballern will, kommt beim Reign auf seine Kosten.

Johannes Eichinger
Photo by Paul Kopp

Fazit: DH mit Motor?

Giant bietet mit dem Reign E+ 0 ein E-Mtb mit starkem Motor, toll integriertem Controller und Display, dass sich vor allem auf schnellen und verblockten Trails wohl fühlt. Natürlich darf auch hier der sensible Maestro Hinterbau nicht fehlen, der das exzellente Fahrwerk untermalt. Dazu kommt, dass das Preis-/Leistungsverhältnis für sich spricht – Modernste Technik, 750W Akku, Fox Factory Fahrwerk und eine moderne Geometrie für 7.699 Euro. Wer Ballern will, macht hier nichts falsch!

Giant Reign E+

Weiter Informationen zum Giant Reign E+ 0 findet ihr unter: www.giant-bicycles.com

Crankbrothers Pump for Peace Schuhe – 20% für neue Pumptracks

Crankbrothers verkündet Partnerschaft mit Pump for Peace. Die bekannten Pumptrack-Bauer von Velosolutions engagieren sich mit diesem Projekt in armen Länder und bauen dort Tracks um mehr Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten aufs Bike zu bringen. Passend zur Partnerschaft gibt es besondere Varianten der Mallet und Stamp Schuhe.

Pressemitteilung Crankbrothers: Wir freuen uns, heute unsere Partnerschaft mit Pump for Peace, dem gemeinnützigen Arm des weltweit renommierten Pumptrack-Bauers Velosolutions, bekannt zu geben, um dessen Mission zu unterstützen, Pumptracks in verarmten Regionen der Welt zu bauen und mehr Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zu ermutigen, damit zu beginnen Rad zu fahren. Bei jedem Kauf dieser limitierten Mallet Lace- und Stamp Lace-Schuhe spenden wir 20 % des Erlöses an Pump for Peace und erwecken gemeinsam den Crankbrothers Pump Track an einem bald bekannt gegebenen Ort zum Leben. Verfolgen Sie die ganze Saison über unser Ziel, den Spaß am Pumptrack mit den weniger Glücklichen zu teilen, und helfen Sie uns, wenn Sie können, einen Schritt näher zu kommen, indem Sie Ihr eigenes Paar Mallet oder Stamp Lace, Pump for Peace Edition Schuhe kaufen. Ab sofort und den ganzen Sommer lang bei lokalen Händlern und online erhältlich.

Crankbrothers Mallet Lace Pump For Peace VK Preis: 159,99 Euro

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Crankbrothers Stamp Lace Pump For Peace VK Preis: 139,99 Euro

Weitere Infos findet ihr unter: www.crankbrothers.com