VIDEO: Remy Metailler geht steil auf neuen Trails in Kimberley, BC.

Squamish Freeracer Remy Metailler ist aktuell auf einer Tour durch British Columbia und nimmt uns in seinen Videos mit auf die anspruchsvollen Trails. Die kleine Stadt in den Kootenay Rockies bietet neben seinem beliebten Wintersport Angebot auch eine Vielfalt an Mountainbike Trails und weiteren Aktivitäten. 

Once again a new trail for us to discover! Short visit in Kimberley but we will ride some more next time! Click here to support my channel and help me to do more edits like this!

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VIDEO: Highspeed Action in Chatel mit Brendog und Mateo Verdier

Brendan Fairclough und Mateo Verdier geben Gas im Bikepark Chatel. Dabei geht aber nicht immer alles gut und vor allem Mateo muss in der ein oder anderen Situation etwas leiden. 

What are dreams made of? Most people wouldn’t ever dream of crashing in front of their idol, but Chatel local and certified sender, Mateo Verdier, isn’t most people…. Brendan Fairclough spends the day going big with Mateo, learning secret lines and laying down his signature style at the iconic park. Even after 2 big crashes on some extra spicy sections, the day still reached dream status for Mateo. Gaps got gapped and lines were shared in exchange for some hoots, some hollerin’ and some high fives! Sometimes it doesn’t take much to keep the dream alive.

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Join Mateo and Brendan as they flex their creativity in a dream-worthy session at the Chatel Bikepark.

Orbea Occam (LT) – Trailbike nun in zwei Varianten

Orbea präsentiert das neue Occam in gleich zwei Varianten mit unterschiedlichem Federweg und fast unendlichen Farbkombinationen. Das Occam mit 140 wird als reines Trail-Bike beworben und das Occam LT soll als Light-Enduro für eine Menge Spaß sorgen.

Das aktuelle Occam wurde 2020 von Orbea gelauncht und fand mit einer Kombination aus moderner Geometrie, leichtem Rahmen und starker Uphill-Performance zahlreiche Fans.

In dieser Saison bekommt das Trailbike einige Detailverbesserungen und mit dem Occam LT eine komplett neue Variante. Das klassische Occam bleibt bei 140mm Federweg, die LT Variante soll mit ihren 150mm Federweg als leichtes Enduro Bike etwas mehr Reserven bieten. Orbea will mit der 150mm Variante die Downhill-Performance des Occam pushen um Fahrern, die mehr Spaß bei der Abfahrt haben eine neue Plattform zu bieten – das kürzlich vorgestellte Rallon ist inzwischen nämlich ein rassiges Endurobike.

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Neues Wippen-Design

Orbea bringt ein neues, zweiteiliges Design für die Dämpferwippe von Occam und Occam LT. Weniger Bauteile bedeuten weniger Verbindungen und damit auch weniger Schrauben, die sich lösen können. Nebenbei haben die Spanier mehr Platz in der Achse geschaffen. So kann dort ein praktisches Multitool untergebracht werden, das von einem Magneten sicher festgehalten wird. Jedem Enduro- und Trail-Fahrer sollte das gefallen.

Mehr Dämpferhub und längere Gabel am LT

Die 10 mm Federwegsplus am Occam LT bekommt man durch einen Dämpfer mit mehr Hub – 55 mm, statt den 50 mm am normalen Occam. Passend dazu gibt’s dann auch an der Front eine Gabel mit 150 mm Federweg. Durch die neuen Fahrwerkskomponenten ändert sich auch die Geometrie, vor allem Lenk- und Sitzwinkel fallen im Vergleich zum Occam etwas flacher aus.

Für die Praxis noch bedeutender sind die Fahrwerkskomponenten selbst, die sich in ihrer Ausrichtung klar unterscheiden: Da wäre der Wechsel von der Fox 34 am Occam auf die deutlich steifere Fox 36 am Occam LT und auch die Auswahl der Dämpfer zeigt klar, wohin die Richtung geht. Neben Luftdämpfern mit Piggyback werden auch Coil-Dämpfer angeboten, was dank des progressiven Hinterbaus ebenfalls sehr gut funktionieren sollte. Ähnliches gilt für die übrigen Komponenten – ob nun die 4-Kolben Bremsen mit großen Scheiben oder Reifen mit robusterer Karkasse: Am Occam LT gibt’s deutlich mehr Reserven, auch wenn das natürlich mit etwas Mehrgewicht verbunden ist.

Drei LT Modelle mit Alu oder Carbon

Mit drei Occam LT Modellen geht Orbea an den Start, wobei sich auch sämtliche “normalen” Occam Modelle schon ab Werk mit mehr Dämpferhub und längeren Gabeln ausstatten lassen. Die Auswahl ist groß, es gibt Modelle mit Alu- und Carbonrahmen und die Preise beginnen bei ca. 3.000 Euro.

Bei ausgewählten Modellen hat man außerdem dank Orbea MyO komplett freie Wahl, was die Rahmenfarbe angeht.

Orbea Occam M10 LTOrbea Occam M30 LTOrbea Occam H20 LT

Rahmenmaterial: Carbon
Dämpfer: Fox DHX2 Factory
Gabel: Fox 36 Factory Grip2
Schaltung: Shimano XT M8100
Bremsen: Shimano XT M8120 203/203 mm
Laufräder: Race Face Turbine R30

Preis: 5.699 Euro

Rahmenmaterial: Carbon
Dämpfer: Fox Float X Factory
Gabel: Fox 36 Performance
Schaltung: Shimano XT/SLX 12-fach
Bremsen: Shimano M6120 203/203 mm
Laufräder: Race Face Ar 30c

Preis: 3.999 Euro

Rahmenmaterial: Alu
Dämpfer: Fox Float X Performance
Gabel: Fox 36 Performance
Schaltung: Shimano SLX M7100
Bremsen: Shimano M6100 203/20 mm
Laufräder: Race Face AR 30c

Preis: 3.199 Euro

VIDEO: Vali Höll & Reece Wilson’s Winning Runs from Snowshoe Round #1

Sie haben es endlich geschafft und konnten es kaum glauben. Valentina Höll und Reece Wilson holten sich in der ersten Runde des World Cups in Snowshoe ihre ersten Goldmedaillen in der Elite Kategorie. Hier gibts die Siegesläufe.

One could say Vali Höll & Reece Wilson have much in common – they are both former Downhill MTB World Champions, they end most of their races north of the top 10 mark, they both ride Trek bikes… and from today on, they will both be known as the riders who earned their first ever elite world cup wins in Snowshoe, USA.

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UCI Snowshoe DH World Cup Race 1 Ergebnisse – Sie haben es endlich geschafft

Die erste Runde des sogenannten “Double-Header” Rennen in Snowshoe ist geschafft. Die Athleten gingen gestern auf der ersten Strecke an den Start und sorgten mal wieder für extrem spannende Momente. Valentina Höll und Reece Wilson konnten dem Druck widerstehen und ihr Können auf der anspruchsvollen Strecken vollends entfalten. 

Junior Women

1. Izabella Yankova: 4:00.555
2. Phoebe Gale: 4:05.768
3. Siel van der Velden: 4:11.943
4. Ella Erickson: 4:24.159
5. Emma Artz: 4:36.667

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Junior Men

1. Jordan Williams: 3:16.597
2. Jackson Goldstone: 3:20.141
3. Tristan Lemire: 3:22.191
4. Oliver Davis: 3:23.068
5. Remy Meier Smith: 3:23.524

Elite Women

Marine Cabirou kam nach einem extrem starken Lauf ins Ziel. Die Französin musste sich nur Valentina Höll geschlagen geben, die extrem smooth und konzentriert durch die Schlüsselstellen kam. Camille Balanche konnte nicht ganz mit dem Tempo der jungen Österreicherin mithalten und ging auf Position 1. Nun konnte nur noch eine Person die Zeit von Höll unterbieten – Myriam Nicole ging schon in der ersten Sektion in die grünen Zahlen und konnte ihren Vorsprung weiter ausbauen. Doch in einem der Steinfelder verlor sie die Kontrolle und stürzte.

Somit konnte sich Valentina Höll ihren ersten Sieg in der Elite Women Kategorie holen. Glückwunsch!

1. Vali Holl: 3:40.233
2. Camille Balanche: 3:44.850
3. Marine Cabirou: 3:45.928
4. Myriam Nicole: 3:50.128
5. Tahnee Seagrave: 3:50.647

Elite Men

Dieses Rennen würfelte die Punkte für den Stand im Gesamtklassement nochmal richtig durcheinander. Die aktuelle Nr. 1 des World Cups Thibaut Daprela musste sich aufgrund einer gebrochenen Felge geschlagen geben und ist nun in Reichweite von Loic Bruni und Loris Vergier. Bruni saß lange Zeit auf dem Hotseat und musste sich nur einem extrem schnellen Reece Wilson geschlagen geben. Wilson holte sich somit seinen ersten World Cup Sieg und konnte es vor Freude kaum fassen. Der 25 jährige Brite konnte zwar letztes Jahr die schlammigen und steilen Hänge der World Champs bewältigen und holte sich 2020 das Rainbow-Jersey, konnte sich aber bisher kein Gold im World Cup holen.

1. Reece Wilson – 3:10.066
2. Loic Bruni +0.032
3. Loris Vergier +0.580
4. Finn Iles +1.289
5. Mark Wallace +1.332

VIDEO: Loic Bruni’s Snowshoe Course Preview

Super Bruni nimmt uns mit auf die Strecke in Snowshoe, West Virginia. Die Strecke bietet mit technischen Sprüngen, extremen Steinfeldern und sehr flachen Passagen eine große Abwechslung und verzeiht absolut keine Fehler. Wer hier gewinnen will muss konzentriert bleiben und die perfekte Linie finden. 

Don’t be fooled by by the smooth appearance of Super Bruni’s practice run, the Downhill track in Snowshoe, West Virginia, is something even the world’s finest gravity mountain bike racers need to get used to. Judging by the intensity of the first practice runs, the last two races of the UCI MTB Downhill World Cup season will be nothing short of a spectacle.

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TEST: Norco Shore – Das pedalierbare Downhill Bike

Das Norco Shore gehört zur Freeride Szene wie Wade Simmons und Josh Bender. Mit 180mm Federweg, 27,5″ Laufrädern und einer sehr modernen Geometrie ist der Alu-Panzer für die krassesten Flat-Drops und Sends gewappnet. Ob das gute Stück auf ganzer Linie glänzt, oder ob es doch die ein oder andere Macke hat, erfahrt ihr hier. 

Das Norco Shore verschwand vor knapp 10 Jahren aus dem Katalog des kanadischen Herstellers. 2021 feierte der beliebte Freerider jedoch seine Renaissance in neuem Gewand und mit modernen Features. Mit 180mm Federweg und einem mehr als soliden Aluminium Rahmen schreit das Shore förmlich nach fetten Sprüngen und ruppigem Terrain. Wer lieber mit dem Lift auf den Berg fährt, wird sich über die Park Variante mit 200mm Doppel-Brücke und 7-Fach Kassette freuen.

Optik und Features

Auf den ersten Blick ist klar, dass das Shore keine halben Sachen macht. Der massive Aluminium Rahmen und die flache, lange Geometrie wirken brachial und stämmig. Dieser Rahmen kombiniert mit den passenden Komponenten schlägt natürlich auf der Waage etwas zu. Das Shore siedelt sich mit seinem Gewicht eher in der Downhill-Kategorie an und kommt auf ganze 17,89kg mit Pedalen und Mudguard.

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Die Kanadier produzieren ihren Freerider nur in Aluminium – ganz nach dem Motto Haltbarkeit bei krassen Sends.

2021 ist das Jahr der High-Pivot Bikes. Das Shore siedelt sich da mehr oder weniger auch ein. Wir haben hier zwar kein reines High Pivot – sondern einen vier Streben Hinterbau mit erhöhtem Horst Link Dämpfer Design. Da die Hinterradachse dank des erhöhten Drehpunkts beim Einfedern nach hinten wandert, ist auch beim Shore ein Idler-Pulley verbaut, der die Kette nach oben ableitet, verlängert und somit den Pedalrückschlag und den Anti-Squat verringert.

Zwar haben wir hier ein Freeride Bike wie es im Bilderbuch steht, jedoch darf auch bei diesem kein Flaschenhalter fehlen. Im Rahmen ist Platz für eine 750ml Flasch und wer seine Tools am Rad mitführen mag, kann diese am Mount unter dem Oberrohr verstauen.

Ausstattung fürs Grobe

Bei unserem Testmodell handelt es sich um das Shore 1 – die teuerste Variante des Freeriders. Somit durften wir uns über ein komplettes Factory Fahrwerk freuen – an der Front haben wir die Fox 38 Grip2 Float und am Heck den DHX2 Coil Dämpfer. Die Kombination dieses Fahrwerks und der Geometrie lässt im Gelände und auf schnellen Abfahrten keine Wünsche mehr offen. Wir sind uns sicher, dass so schnell niemand das Shore mit seinen 180mm an seine Grenzen bringt.

Schaltung und Bremsen stammen vom globalen Hersteller Sram. Gebremst wird mit der Code RSC mit 200mm Bremsscheiben and der Front und am Heck. Zwar spalten sich hier wieder die Meinungen – ist die Code jedoch ordentlich eingestellt, lässt sie keine Wünsche offen.

Norco Shore

Die Schaltung ist wie schon erwähnt ebenfalls von Sram. Die GX Eagle mit einer 12 Fach Schaltung und einer Übersetzung von 10-52 Zähnen lässt keine Wünsche offen und hat eine angenehme Bandbreite für fast jeden Uphill. Wäre da nicht das schwere Shore.

Der kanadische Freeride Panzer rollt auf soliden e*thirteen LG1 Felgen mit DT Swiss 350Naben. Die Bereifung ist ebenso bullig wie die Optik des Shores. An Front und Heck haben wir den Maxxis Assegai mit 3C MaxxGrip Mischung und Double Down Karkasse. Zeitgemäß ist das Ganze natürlich Tubless Ready.

Neben dem Top-Modell für 6.299 Euro gibt es noch zwei weitere Varianten und ein Frame Kit. Für alles Park-Rats gibt es das Shor Park mit 200mm Rockshox Boxxer Select RC, Sram GX Schaltung und Code R Bremsen. Das Park ist ab 4.999 Euro erhältlich. Für 4.199 Euro bekommt man das Shor 2 mit Rockshox Zeb R und Shimano Deore Komponenten. Wer sich sein Bike lieber individuell zusammenstellt, kann auf das Frame Set mit Fox Factory DHX2 Dämpfer für 2.399 Euro zurückgreifen.

Norco liefert das Shore übrigens nur mit Coil-Dämpfer aus, da die Kanadier das Rahmen-Design und das Fahrverhalten somit optimieren konnten und empfehlen keine Verwendung von Luft-Dämpfern.

Norco Shore

Geometrie – Lang, Flach, piept beim Rückwärtsfahren 

Das Shore ist lang und flach. Und ja – der eine oder andere Kollege meinte, dass es beim Rückwärtsfahren wahrscheinlich anfängt wie ein LKW zu piepen. Wir haben bei unserem Modell in der Größe L einen Radstand von 1286mm, einen Reach von 480mm und eine Kettenstrebenlänge von 445mm. Gepaart wird das ganze mit einem Lenkwinkel von 63° der eher typisch für ein reinrassiges Downhill Bike wäre. Bergab glänzt das Shore dank dieser Geometrie und hebt das Selbstvertrauen bei hohen Geschwindigkeiten auf ein neues Level.

Geht es bergauf, hilft die unerwartet komfortable Sitzposition und der steile Sitzwinkel von 77,7°.

Das Setup – Ride Aligned 

Wer sich mit Norco befasst hat, wird früher oder später über den Begriff “Ride Aligned” gestolpert sein. Hierbei handelt es sich um das Fahrwerk Design bei dem sich der Lenkwinkel und die Kettenstrebe an die Radgröße anpasst und eine Online-Hilfe um das perfekte Start-Setup zu finden. Gehen wir auf die Website des Kult-Herstellers und geben dort unsere Körpermaße und Gewicht an, bekommen wir umfangreiche Daten zu den Einstellungen der Federelemente, Vorbau und sogar Reifendruck ausgespuckt. Dieser Guide hilft vor allem beim Finden einer Setup Basis. Grade neue Fahrer werden sich noch nicht sonderlich mit der passenden Abstimmung der Federelemente auskennen und bekommen hier definitiv alles was sie für die ersten Abfahrten benötigen.

Das Shore auf den Trails

Uphill

Entweder, oder. Wer glaubt, dass Gewicht kein Problem ist, der wird beim Shore dazulernen. Wir haben hier ein fast 18kg schweres Mountainbike, dass bergauf pedaliert werden will. Zwar sorgt der steile Sitzwinkel für eine angenehme Sitzposition und lässt uns ordentlich in die Pedale treten, jedoch merkt man das Gewicht und wird mit Sicherheit keine Bestzeiten im Uphill erreichen. Wir hätten uns außerdem über einen Dämpfer mit Lock gefreut, da wir bei starkem pedalieren hin  und wieder ein leichtes wippen bemerkt haben.

Da das Shore aber kein Enduro Bike ist und sich auch auf den Trails eher wie ein Downhill-Bike verhält, scheint uns der anstrengende Uphill schon fast gerechtfertigt. #earnyourturns oder fahrt einfach Park!

Norco Shore

Downhill

Geht es bergab glänzt das Shore auf voller Linie. Das Fahrwerk arbeitet ausgezeichnet – die Fox 38 an der Front sorgt mit ihren steifen Standrohren und 180mm Federweg in schnellen und ruppigen Passagen für ordentlich Reserven und der Coil-Dämpfer am Heck überzeugt mit seiner Performance auch wenn man mal etwas tiefer im Federweg steht. Dazu kommt die moderne Geometrie. Hier heißt es wieder “Point and Shoot” – Draufhalten und drüber rollen. Dank des flachen Lenkwinkels und des langen Reachs gibt einem der Freerider ordentlich Sicherheit wenn es mal zur Sache geht. Auch wenn es mal so richtig scheppert, kommt das Shore kaum an seine Grenzen und verzeiht Fehler wo der Fahrer unachtsam war.

Zwar könnte man jetzt meinen, dass das lange und flache Fahrrad in Kurven weniger gut funktioniert – dem ist aber nicht so. Zwar haben wir mit dem Shore keine Kurvenmaschine, jedoch machen die 27,5″ Laufräder auf flowigen Strecken extrem viel Spaß. Geht es mal auf Sprünge, will das Bike natürlich bewegt werden.

Auch auf unseren heimischen Enduro Strecken hatten wir Spaß auf dem 180mm Bike. Sehr enge Kurven müssen hier zwar mit Bedacht gefahren werden, aber sobald es ruppig und schnell wird, walzt sich das Shore durch das Gelände und bleibt ordentlich auf Geschwindigkeit. Das Shore boostet tatsächlich das Vertrauen in Bike und Können und lässt einen die Grenzen des eigenen Könnens neu ausloten.

Norco Shore
Mit Doppelbrücke sieht das Shore auch extrem gut aus und mach fast noch mehr Spaß im Bike-Park

Wir konnten es uns natürlich nicht nehmen lassen und haben das Shore 1 zum Park umgebaut. Dafür haben wir einfach eine Rockshox Boxxer Ultimate an die Front geschraubt und hatten damit eine menge Spaß im Park. Zwar wurde dadurch der Stack etwas erhöht und der Reach minimal kürzer, jedoch hatten wir das Gefühl, dass die 200mm Gabel das Gesamtpakte in Verbindung mit dem Coil-Dämpfer etwas Runder macht. Auch auf den ruppigen Trails in Schladming konnten wir so unsere Grenzen auf ein neues Niveau heben und mehr aus dem Shore herausholen. Das 27,5″ Freeride Bike ist von seiner Performance fast schon näher an 200mm Downhill-Bikes als an modernen Enduros.

Wer also nach einer super soliden Spaßmaschine sucht, sollt sich das Shore mal genauer anschauen. Bei uns ist definitiv der Funken übergesprungen und wir hatten eine verdammt gute Zeit im Park und auf den heimischen Trails.