Norco präsentiert neues E-MTB Line-UP mit bis zu 900Wh Akkus!

Der kanadische Fahrradhersteller Norco präsentiert sein überarbeitetes E-Mtb Line-Up mit neuen Motoren, verschiedenen Akkukapazitäten und weiteren spannenden Ausstattungsmöglichkeiten. Alle Informationen gibts in diesem Artikel.

Norco wurde 1964 gegründet und nimmt sich seitdem zur Philosophy die besten Bikes für hohe Ansprüche zu konstruieren. Dabei nutzen sie die vielfältige Landschaft im Hinterland British Columbias und bauen was ihnen am meisten Spaß macht.

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Was ist neu?

Die Kanadier haben ihre drei E-Mtbs – Range, Sight und Fluid überarbeitet. Dabei wird nun der neue Shimano EP8 Motor verbaut, der mit seinem Leistungsstarken Motor ordentlich Power auf dem Trail bieten soll und leichter als das Vorgänger Modell ist. Passend zum Motor gibt es auch neue Akku Varianten. Wer mag kann sich zwischen 540Wh, 720Wh, oder sogar 900Wh entscheiden. 900Wh klingt verflucht viel und Norco ist mit dieser Kapazität in einem E-Bike die erste Mountainbike Marke, die das so anbietet. Da dürfte einer ausgiebigen Enduro Runde definitiv nichts mehr im Weg stehen.

We’ve learned so much about what makes a great-riding electric mountain bike since starting this project. To keep innovating in the E-MTB space, we really wanted to offer riders something extra with these new bikes. – Jim Jamieson, E-MTB Product Manager

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Die verschiedenen Räder

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Norco bietet drei verschiedene Plattdformen an. Das Range VLT will ins grobe Gelände und auf schnelle Abfahrten und eignet sich für den Big Mountain und Enduro Einsatz. Das Sight VLT ist der kleinere Bruder und gehört in die All-Mountain Kategorie, während das Fluid VLT für den etwas gemäßigteren Trail Einsatz konzipiert wurde.

Die Range und Sight Varianten sind entweder in Aluminium oder Carbon erhältlich und das Fluid wird es nur als Alu-Variante geben. Bei allen drei Modellen kann man sich wie schon erwähnt zwischen 540Wh, 720Wh, oder 900Wh Akkus entscheiden.

Wie auch schon bei den “Accustic-Bikes” des kanadischen Herstellers sind auch die E-Bikes mit dem Ride Aligned System designed. Dieses System soll die Kinematik und die Geometrie möglichst nahe an die Wünsche der Kunden bringen um das Fahrgefühl zu optimieren. Natürlich lässt sich auch hier wieder das Grundsetup der Federelemente online mit dem Ride Aligned Setup Guide einstellen.

Das Rage VLT, Sight VLT und das Fluid VLT wird es insgesamt in knapp 30 verschiedenen Ausstattungsvarianten geben.Da es ein wenig den Artikel sprengen würde, werden wir hier nicht alle Varianten auflisten. Einen Link zur Website von Norco werdet ihr am Ende des Artikels finden.

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Norco Fluid VLT – Trail-Bike 

Das Fluid VLT soll das perfekt Bike für die Hinterland Abenteuer, oder die schnelle Feierabendrunde mit Spaß auf den Trails sein. Mit einer Kombination aus 130mm am Heck und 140mm an der Front bietet das Fluid zwar ordentlich Reserven wird aber auf harten Trails und großen Sprüngen an seine Grenzen kommen. Dafür bietet Norco aber das Sight und das Range.

Auf dem High-End Sight VLT A1 steht der nächsten großen Tour nichts im Weg. Die Rockshox 35 Silver und der Select R Dämpfer sollten angenehm über Unebenheiten, Wurzeln und Steine bügeln und auch in der Abfahrt mit 140/130mm ordentlich Spaß generieren.

Gebremst wird mit der Shimano RT 4-Kolben Bremse. Damit diese auch ordentlich Bremskraft entwickeln kann, wirdn sie mit 203mm Scheiben an der Front und am Heck kombiniert. Auch die Schaltung stammt von Shimano und ist die 12-Fach Deore mit 10-51 Zähnen.

Das Fluid rollt auf Maxxis Dissector Vorne und Hinten. Diese sind auf WTB STi30 Felgen montiert.

Wer mit etwas weniger zufrieden ist, sollte sich das Sight Fluid A2 anschauen. Das A2 kommt mir einer Rockshox 35 Silver an der Front und einem X-Fusion 02 Pro R Air Dämpfer am Heck. Die Bremsen stammen von Tektro und die Schaltung kommt von Shimano.

Preise:

  • Fluid VLT A1 900Wh: €6.199,-
  • Fluid VLT A1 720Wh: €5.999,-

Norco Sight VLT – All-Mountain

Das Sight hat sich in den letzten Jahren viele Fans in der Szene gemacht. Das nicht E-Trail-Bike der Kanadier punktete mit seinem ausgewogenen Fahrverhalten und einer modernen Geometrie. Auch das Sight VLT versucht nun den Spagat zwischen Spaß bei der Abfahrt und viel Touren und All-Mountain Potential.

Beim Sight arbeitet an der Front eine Gabel mit 160mm und am Heck ein Dämpfer mit 150mm Federweg und das gute Teil wird ebenfalls nur auf 29″ Laufrädern unterwegs sein.

Das High-End Sight VLT wird mit einem Fox Factory Fahrwerk ausgeliefert. Dabei sitzt an der Front die FLOAT 36 mit Grip 2 Kartusche und am Heck der FLOAT X2. Beide natürlich im E-Bike Tune.

Gebremst wird mit der Sram Code RSC mit 220mm Bremsscheiben an der Front und 200mm am Heck. Passend zur Bremse kommt die Schaltung natürlich auch von Sram. Beim Sight VLT C1 wird die X01 Eagle mit 10-52 Zähnen verbaut.

Die Reifenkombi am Sight wird den ein oder anderen Kunden freuen. Vorne rollt nämlich der sehr griffige Maxxis Assegai und das Hinterrad ist mit dem Disector bestückt, der über eine angenehme Kombination von Grip und geringem Rollwiderstand verfügt. Beide werden auf DT Swiss E1700 Hybrid E-Rated Felgen mit DT Swiss 350H Nabe montiert.

Die günstigeren Varianten des Sight Carbon werden mit Rockshox Lyrik Select Sram GX Eagle Schaltung und Shimano BR MT520 Bremsen ausgeliefert. Die Alu Varianten kommen entweder mit Fox Float 36 und X2, oder mit Rockshox 35 Gold und Super Deluxe Select+ Federelementen auf den Markt.

Preise:

  • Sight VLT C1 900Wh: €9.999,-
  • Sight VLT C2 900Wh: €7.999,-
  • Sight VLT A1 900Wh: €7.499,-
  • Sight VLT A1 720Wh: €7.299,-
  • Sight VLT A2 900Wh: €6.799,-
  • Sight VLT A2 720Wh: €6.499,-

Norco Range VLT – Enduro

Auch das Range wird es in Carbon und Aluminium Ausführungen geben. Der Rahmen ist für einen Dämpfer mit 170mm ausgelegt. An der Front wird eine 180mm Gabel verbaut und das Range rollt auf 29″ Laufrädern. Somit sollte das ganze für den harten Trail Einsatz mit groben Sektionen und maßig Airtime das geeignete Spielzeug sein.

Das High End Modell – C1 wird mit einer Fox Factory Float 38, Grip2 und einem Fox Factory DHX2 Dämpfer ausgeliefert. Gebremst wird mit der leistungsstarken Shimano XT Bremse mit 4-Kolben und 203mm Ice Tech Scheiben.

Die Schaltung kommt ebenfalls aus dem Hause des japanischen Komponentenherstellers. Die Shimano XTR mit SLX Kassette, einer 12-Fach Schaltung und einer Übersetzung von 10-51 Zähnen sollte in Kombination mit dem 85Nm EP8 Motor ordentlich Vortrieb auf den Trails bieten.

Damit man im Gelände ausreichend Grip hat, versorgt Norco das Range mit Maxxis Assegai Reifen die auf DT Swiss E 1700 Hybrid E-Rated Felgen mit DT Swiss 350H Naben montiert werden.

Die etwas günstigeren Varianten werden mit Rockshox Zeb Select, Sram GX Egale Schaltung und e*thirteen Laufrädern ausgeliefert. Die Alu Varianten gibt es mit Fox DHX, oder Rockshox Super Deluxe Coil Dämpfern.

Preise:

  • Range VLT C1 900Wh: €9.999,-
  • Range VLT C2 900Wh: €7.999,-
  • Range VLT A1 900Wh: €7.499,-
  • Range VLT A2 900Wh: €6.999,-

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Mehr Informationen zu Norco findet ihr auf: www.norco.com

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TEST: Deuter FLYT14 Trail-Rucksack – Alles was du für die nächste Tour brauchst?

Deuter präsentiert die neue FLYT Rucksack Serie ganz nach dem Motto ” Weniger ist mehr!”. Dabei darf natürlich nicht TÜV/GS Zertifizierung und ein passender Rückenprotektor fehlen. Was wir von dem kompakten 14L Modell der Reihe halten und wie komfortabel der leichte Rucksack sitzt, erfahrt ihr hier.

Deuter gehört wohl zu den bekanntesten Marken was Mountainbike und Outdoor Rucksäcke angeht. Das Unternehmen wurde 1898 von Hans Deuter in Augsburg-Oberhausen gegründet und begann seine Laufbahn mit Briefbeuteln und Säcken für die königlich-bayrische Post. Vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden Rucksäcke, Tornister und Zelte für die Armee produziert und spezialisierte sich erst viele Jahre später auf den Outdoor und neuen Mountainbike Markt.

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Short Introduction

Mit der FLYT Line präsentiert der deutsche Hersteller nun eine neue leichte Variante der beliebten Trail-Rucksäcke und verzichtet dabei natürlich nicht auf den bekannten SAS-Tec Rückenprotektor. Spannend ist dabei auch, dass Deuter komplett auf PFC (per- & polyfluorierten Chemikalien) verzichtet. PFC wird unter anderem als Beschichtung zum Regenschutz verwendet, da sie wasser-, schmutz- und fettabweisende Eigenschaften aufweisen. Stattdessen verwendet deuter nun gesundheitlich unbedenkliche und umweltverträgliche DWR (Durable Water Repellency) Imprägnierung.

Neben unserem 14L Testmodell gibt es noch drei weitere Varianten. Der FLYT 12 SL und 14 sind für Körpergrößen von 160 – 175cm und die Modelle 18SL und 20 für 170 – 195 cm geeignet.

Optik und Features

Das uns zur Verfügung gestellt Modell kam in einem knalligen Gelb daher, dass man einigen grauen Details kombiniert ist. Auf der Front des Rucksacks befinden sich dezente Reflektionsstreifen und zwei Clips um einen Halbschalfen Helm  zu verstauen. Wer seinen Fullface mitnehmen will kann dafür auch die Clips nutzen und diese mit den seitlichen Kompressionsriemen kombinieren. Deuter bietet neben der gelben Variante auch noch zwei Alternativen in Grau und Blau an.

Seitlich am FLYT14 befinden sich zwei offene Taschen in denen man zum Beispiel Tools, Handschuhe und Zubehör verstauen kann. Ansonsten ist die Optik des schmal geschnittenen Trail-Rucksacks dezent und optisch sauber gehalten.

Am Boden der Tasche befindet sich das Fach mit dem Regenschutz. Dieser ist mit einem elastischen Band an der Tasche befestigt und kann somit nicht verloren gehen. Der Regenschutz lässt sich super leicht über den FLYT 14 ziehen und kommt in einem neon Gelb daher. Somit sind wir auch bei schlechtem Wetter gut im Straßenverkehr zu sehen.

Taschen und Fächer – Organizer

Starten wir mit dem ersten großen Hauptfach an der Front. Hier befindet sich das gut gegliederte Tool-Fach, dass bei keinem modernen Mountainbike Rucksack fehlen darf. Das erste Fach verfügt über genügend Saturaum für Wertsachen, hat einen Clip für Schlüssel und ist mit einem Reissverschluss verschließbar. Darunter befinden sich vier weitere offene Stauraume für Tools und Zubehör. Im unteren Teil des ersten Hauptfachs sind zwei Netzbeutel angebracht in denen wir Handschuhe und weitere Essentials verstauen.

Das praktische an diesen Tool-Fächern ist die Möglichkeit alles organisieren zu können. Wer mal einen Platten auf dem Trail hatte, möchte nicht lange am dunklen Boden seiner Tasche nach seinem Werkzeug suchen, sondern alles schnell Griffbereit haben. Deshalb sind beim Deuter auch die Reissverschlüsse großzügig über fast den ganzen Stauraum Bereich gezogen, damit man das Fach komplett öffnen kann.

Das Hauptfach – Protektor, Wasserblase, Stauraum

Kommen wir zum zweiten Hauptfach. Hier befindet sich der “größte” Stauraum. Beim Deuter FLYT14 müssen wir jedoch dazu sagen, dass es sich dabei nicht um einen großen Trail-Begleiter handelt, sondern eher um eine Tragesystem, dass ausreichend Platz für das Wichtigste bietet.

Deuter FLYT
Im Notfall gilt es einen klaren Kopf zu behalten. In der Innenseite des Hauptfachs gibt es weitere Informationen

In der Innenseite des Hauptfachs ist neben der Waschanweisung auch das SOS-Label aufgedruckt. Auf diesem Label finden wir Tipps wie wir im Notfall reagieren sollen, Notruf Nummern und einen erste Hilfe Plan. #safetyfirst

Im Vergleich zum Tool-Fach finden wir im Hauptfach nur zwei weitere Stauräume. Der Erste ist elastisch und bietet Platz für eine Trinkblase, oder einen Laptop. In der Rückwand finden wir den SAS-Tec LB-XL Protektor. Auf diesen gehen wir aber gleich noch etwas genauer ein.

Kurze Zusammenfassung. Mit dem Deuter FLYT 14 haben wir ein 14L Fassungsvermögen, dass Platz für ein 3L Trinksystem, Stauraum für Tools, Luftpumpen und Zubehör bietet und über einen Rückenprotektor verfügt.

SAS-Tec Protektor – leicht aber fähig

Der LB XL ist SAS-Tecs super leichter Rückenprotektor. Dieser besteht aus expandiertem Polypropylen, dass aus einer Kombination von Schaumstoff und Luft gefertigt wird und somit umweltfreundlicher als ähnliche Materialien ist. Die Aussparungen auf der Rückseite des Protektors machen diesen besonders flexibel und passen sich somit auch bei voll beladenem Rucksack dem Rücken an.

Deuter Flyt
Der Tragekomfort ist dank der vielen Einstellmöglichkeiten richtig angenehm

Tragesystem und Komfort

Damit sich der Rucksack optimal dem Rücken anpassen kann, verseht Deuter die FLYT Modelle mit einigen Riemen. Der Lageverstellriemen sitzt an der Schulter und verstellt den Abstand zwischen der Oberkante der Tasche und den Schulterblättern. Damit die Tasche im Gelände nicht unangenehm am Körper umherspringt, gibt es einen in der Höhe und Breite verstellbaren Brustgurt.

Die Schulterriemen lassen sich wie schon erwähnt dank der Lageverstellriemen anpassen, können aber auch in der Länge angepasst werden. An diesen Riemen finden wir auch zwei Kelttschlaufen an denen wir den Trinkschlauch montieren können und einen Halter für Brillen.

Kommen wir zum wichtigsten Riemen am FLYT 14. Der Hüftgurt bietet mit seinen großzügig geschnittenen Hüftflügeln angenehme Polster und extra Stauraum. In den dort vernähten Taschen lassen sich Tools, kleineres Zubehör und der gute Mund und Nasenschutz verstauen. Dank der Position und der praktischen Reissverschlüsse können wir auch schnell darauf zugreifen.

Der Hüftgurt verfügt über einen Clip-Verschluss und lässt sich mit den “Pull-Forward Hüftflossen” an den Bauchumfang anpassen.

Wir haben also an dem kompakten Deuter Rucksack insgesamt vier Riemen mit denen wir die Passform an unseren Körperbau anpassen können. Dafür gibt es definitiv einen Plus-Punkt.

Luftzirkulation und Rückenteil

Wir haben bei uns in der Redaktion einige Kollegen die gerne ohne Rucksack unterwegs sind, da sie sich ohne freier fühlen und keinen schwitzigen Rücken bekommen. Letzteres ist auch beim FLYT ein wichtiges Thema. Deuter bringt deshalb am Rücken zwei länglich geformte Polster (Airstripes) an zwischen denen sich ein Luftkanal bilden kann und somit eine angenehme Zirkulation zwischen Rücken und Tasche entstehen soll. Auch das verwendete Material wirkt dank der Mesh-Optik atmungsaktiv und flüssigkeitsabsondernd. Das gleiche Material wird auch am Hüftgurt verwendet.

Test: Der Deuter FLYT 14 auf dem Trail

Um ehrlich zu sein bin ich kein großer Freund von Rucksäcken beim Fahrradfahren. Ich gehöre zu den Leuten die entweder keine Tools mit sich tragen und auf das Beste hoffen, oder das nötigste mit Straps am Rad verstauen. Deshalb gehe ich natürlich immer etwas skeptisch an den Test eines Rucksacks ran.

Was mir direkt positiv aufgefallen ist, dass wir beim FLYT extrem viele Möglichkeiten haben die Passform mit insgesamt 6 Bändeln verstellen zu können. Somit sitzt der Rucksack natürlich sehr fest am Körper und kann sich während der Fahrt kaum bewegen. Damit aber nichts drückt, hat der deutsche Hersteller angenehme Polster am Hüftbereich und am Rücken angebracht. Diese sind nicht nur bequem sondern auch gut ventiliert. Grade der Rückenbereich ist interessant, da wir hier zwei langgezogene Polster haben (Deuter Airstripes) die die Luftzirkulation an der Wirbelsäule fördern und einen weniger schwitzigen Rücken garantieren.

Mir gefällt auch, dass immer mehr Hersteller eine Art schienen System für den Brustgurt verarbeiteten. Dadurch lässt sich dieser nämlich sehr angenehm in der Höhe verstellen und dort platzieren wo er hingehört.

Positiv ist auch der nicht zu groß proportionierte Verschluss am Hüftgurt. Grad wenn man etwas Speck am Bauch hat, können diese nämlich gerne mal kneifen und zwicken. Hier hatte ich keine Probleme.

Ich bin mir zwar immer noch unsicher wieso man seine Halbschale am Rucksack verstauen soll, aber falls man diese Funktion mal abseits vom Fahrrad nutzen mag, klappt das dank der intuitiven Clips an der Front der Tasche sehr gut. Auch der integrierte Regenschutz hat gefallen, da dieser leicht zu entnehmen ist, mit einem Band an der Tasche befestigt ist und somit auch nicht verloren geht. Die Teile sind nämlich immer dann weg, wenn man sie am meisten braucht.

Deuter Flyt

Fazit zum Trail-Rucksack

Alles in allem haben wir hier wieder einen echt gut durchdachten Trail Rucksack von Deuter. Die Kombination aus leichtgehaltener Tasche mit dezentem Stauraum und einem SAS-Tec Protektor gefällt. Auch der Tragekomfort ist ausgesprochen angenehm und Dank der vielen Züge sehr gut einstellbar. Die Luft Zirkulation am Rücken ist auch dank des cleveren Designs geregelt.

Wer aber etwas mehr Zubehör und Ersatzkleidung mit auf eine Tour nehmen will, sollte sich einen größeren Rucksack als den FLYT14 zulegen. Deuter bietet hier aber in der selben Kollektion einige Alternativen an.

Wir waren sehr zufrieden mit dem FLYT14.

Mehr zu Deuter findet ihr auf: www.deuter.com

 

 

 

 

 

 

 

TEST: Marin Alpine Trail E2 – Das Kurvenmonster mit Allround-Fähigkeiten

 Marin präsentierte Anfang des Jahres das brandneue Alpine E. Ein E-MTB Allrounder mit Shimano EP8 Motor, Fox Performance Fahrwerk und moderner Geometrie und spannendem Rahmendesign. Wie das elektrische Mountainbike auf den Trails abgeschnitten hat, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Marin stellt nun schon seit den 80ern Mountainbikes her und gehört damit zu den Urgesteinen der Szene. Der Hersteller aus dem gleichnamigen Marin County in Kalifornien hat Elite Sportler wie Matt Jones und Mark Matthews unter Vertrag die auf den Trail-Bikes zeigen was sie können. Tatsächlich bietet Marin kein Mountainbike mit mehr als 160mm Federweg, was aber nicht dagegen spricht, dass die Fahrräder bergab vor Potential strotzen.

Optik und Features

Vor einigen Wochen durften wir uns also das erste mal auf das Alpine E2 setzen und unsere ersten Runden drehen. Das uns zur Verfügung gestellte Modell ist die Top-Variante der Kalifornier und ist nur in einer Farbvariante erhältlich. Wer sich über kleine Details in der Lackierung freut, sollte beim E2 genauer hinschauen. Auf dem schwarz/grauen Lack befinden sich nämlich viele kleine Details wie Silhouetten von Bergen und einem Aussichtsturm wieder.

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Auch das Motto von Marin “Made For Fun” finden wir immer wieder auf dem E-MTB. Zum Beispiel auf der Top Cap am Steuerrohr, auf den Felgen und auf dem Mudguard.

Marin Alpine Trail

Aber nicht nur der Lack hat einige nette Details. Die Kettenstrebe verfügt über einen großzügigen Schutz, der Abrieb und Geräusche der Kette am Rahmen vermeidet. Auch am Unterrohr finden wir extra Kunststoff der den Rahmen vor Umwelteinflüssen und umherfliegenden Steinen schützt.

Wer sein Marin etwas bunter mag, der kann auf das Alpine E1 zurückgreifen. Dieses Modell gibt es in einer knalligen Schwarz und Rot Kombination, jedoch müssen wir hier ein paar Abzüge bei der Ausstattung machen. Mehr dazu aber später.

Geometrie und Rahmendesign

Die Geometrie vom E2 geht mit dem modernen Flow. Wir haben bei der Größe L einen Reach von 485mm eine Radstand von 1264mm und einen Lenkwinkel von 63°. Spannend wird es bei der Reifen Kombination – An der Front haben wir 29″ und am Heck 27,5″ Laufräder. Kombiniert man diese Laufrad-Mix mit einer Kettenstrebe von 435mm bekommt man ein extrem weniges Mountainbike. 

STACK613622631640
REACH445465485505
HEADTUBE ANGLE63°63°63°63°
HEADTUBE LENGTH100110120130
SEATTUBE ANGLE78°78°78°78°
SEATTUBE LENGTH390400425430
TOPTUBE EFFECTIVE575597619641
BB HEIGHT340.5340.5340.5340.5
BB DROP28282828
CHAINSTAY435435435435
WHEELBASE1215123912641288
STANDOVER HEIGHT681.6681.4686.8689.8
FORK OFFSET44444444
HANDLEBAR WIDTH780780780780
STEM LENGTH50505050
CRANK LENGTH165165165165

Marin E-Bike

Ausstattung und Modelle

Wie schon erwähnt wurde und das Marin Alpine E2 zur Verfügung gestellt. Hierbei handelt es sich um die Top-Variante mit Fox Performance Fahrwerk. An der Front arbeitet beim E2 die 38 Performance Elite mit 160mm und am Heck der DHX2 Performance Coil-Dämpfer mit 150mm.

Bremsen und Schaltung sind aus dem Hause Shimano. Die SLX Scheibenbremsen mit 203mm an Front und Heck verfügt über ordentlich Beisskraft und Dosierbarkeit auf dem Trail.

Das Alpine Trail kommt mir einem spannenden Reifen-Mix daher. An der Front haben wir den super griffigen Maxxis Assegai und am Heck den Minion DHR II. Beide Reifen kommen mit der pannensicheren EXO+ Karkasse und sind Tubeless Ready. Wir freuen uns immer wenn sich ein Hersteller Gedanken über die Bereifung macht. Da bei einem E-Mountainbike das Gewicht mit dem Motor kompensiert werden kann, kann man natürlich auf einem Trail/Enduro Bike auch schwerere Reifen verbauen.

Marin verbaut bei der Top-Variante den neuen Shimano EP8 Motor mit 85Nm und einem original Shimano 630Wh Akku. Zwar bietet der EP8 nicht den extremen Turbo und das Motorrad Gefühl wie andere Hersteller, jedoch besticht der Motor mit einer natürlichen Performance und einem recht sparsamen Verbrauch.

Motor: Shimano EP8 85 Nm
Akku: Shimano 630 Wh
Gabel: FOX 38 Performance Elite 160 mm
Dämpfer: FOX DHX2 Performance Elite 150 mm
Bremsen: Shimano SLX 203/203 mm
Schaltung: Shimano SLX/XT 12-Fach
Laufradsatz: Marin Aluminium Double Wall 29Front /27.5 Heck
Reifen: MAXXIS Assegai Front /Minion DHRII Heck EXO+ 2,5/2,8

Preis: 6.299 Euro

Marin Alpine Trail E1

Wer sich mit etwas weniger zufrieden geben kann, den dürfte das Alpine E1 interessieren. Zwar muss man hier auf das Fox Performance Fahrwerk und den neuen EP8 Motor verzichten, bekommt aber ein spannendes Preis-/Leistungsverhältnis.

Motor: Shimano STEPS E7000 60 Nm
Akku: Shimano 504 Wh
Gabel: RockShox 35 Gold RL 160 mm
Dämpfer: RockShox Super Deluxe Coil R 150 mm
Bremsen: Shimano MT420/MT4100 203/203 mm
Schaltung: Shimano SLX/XT 12-Fach
Laufradsatz: Marin Aluminium Double Wall 29Front /27.5 Heck
Reifen: MAXXIS Assegai Front /Minion DHRII Heck EXO+ 2,5/2,8

Preis: 4.899 Euro

Das Marine Alpin E2 auf dem Trail

Uphill

Trotz der modernen Geometrie klettert das Alpine wie eine Ziege. Die Kombination aus dem leistungsstarken Motor und einem Sitzwinkel von 78° sorgt dafür, dass man auch in steilen Klettersektionen eine angenehme Sitzposition hat und das Gewicht ordentlich im Rad verlagern kann. Auch wenn es mal richtig steil und ruppig bergauf ging, klebte das Vorderrad gekonnt am Boden und lies sich gut kontrollieren.

Die verschiedenen Unterstützungsstufen helfen einem ebenfalls in allen Situationen. Sind wir gemütlich unterwegs, fahren wir im ECO Modus, wollen wir etwas länger fahren und es geht bergauf, schalten wir in den Trail Modus. Auch wenn die Grenze des möglichen fast erreicht ist, unterstützt der Boost Modus und fährt uns ohne großen Kraftaufwand den Berg hinauf.

Downhill

Das Marine Alpine E glänzt im Downhill mit seinem Rahmendesign. Die Geometrie, gemischten Laufräder und das extrem tiefe Oberrohr sorgen dafür, dass das E-MTB in Kurven am Untergrund klebt und sich extrem schnell und wendig manövrieren lässt. Das tiefe Oberrohr, lässt den Sattel bei der Abfahrt extrem weit absenken und sorgt dafür, dass man beim sich in die Kurven legen kaum das Bike unter sich spürt. Das kann jedoch auch etwas ungewohnt sein, da wir beim Kurvenfahren den Sattel normalerweise an den Oberschenkel drücken um mehr Kontrolle über das Fahrrad zu haben.

Auf technischen Trails performt das Alpine sehr gut. Wird es mal wurzelig und schnell arbeitet die Fox 38 Performance ausgezeichnet und lässt keine Wünsche offen. Der ein oder andere hält eine 38 vielleicht zu steif für 160mm Federweg, jedoch funktioniert diese beim Alpine und seinem Gewicht unglaublich gut. Auch der Coil Dämpfer arbeitet extrem progressiv und lässt das schwere E-MTB recht poppig und agil wirken.

Auch wenn wir das Marin E-MTB bis jetzt nur gelobt haben, müssen wir auch dazusagen, dass es sich hier eher um einen Freerider als um ein Enduro, oder All-Mountain Bike handelt. Zwar hat es “nur” 160mm an der Front, jedoch will das Alpin auf dem Trail bewegt werden und in die Luft. Sobald es aber mal richtig steil und schnell wird, müssen wir das Bike unter Kontrolle halten. Der relativ kurze Hinterbau macht zwar Spaß in Kurven, kann aber im richtige Downhill etwas kurz und unruhig wirken.

Wir haben uns auch gefragt wieso die Kalifornier bei einem so tiefen Oberrohr nicht eine längere Sattelstütze verbauen. Zwar werden die Längen 125mm, 150mm und 170mm für die unterschiedlichen Größen angeboten, jedoch wäre hier noch mehr Platz für Längere Stützen um den Sattel komplett zu versenken.

Mehr Details zum Fahreindruck findet ihr auch in unserem Test-Video zum Alpine Trail E2 auf unserem Youtube Kanal.

Das Fazit zum Marin Alpine E2

Das Alpine E bietet mit seinen 150mm Federweg am Heck und 160mm an der Front mehr potential als man denkt. Die Kombination aus gemischten Laufradgrößen (29″/27,5″), moderner Geometrie und einem extrem tiefen Oberrohr macht das schwere E-Bike zu einem Kurvenkönig und sorgen für extrem viel Spaß auf Bike-Park Strecken mit Anliegern, flowigen Sektionen und Sprüngen. Aber auch auf den heimischen Trails, Wanderwegen und technischen Abfahrten bietet das Alpine E2 mit seinem Performance Fahrwerk und der steifen Fox 38 Gabel an der Front einiges an potential.

Aber auch auf der klassischen Enduro Runde oder Touren kann man Spaß mir dem Marin haben. Dank der aufrechten Sitzposition und des steilen Sitzwinkels kommen wir überall bergauf. Ach der Leistungsstarke Shimano Motor gefällt mit seiner natürlichen Performance und seiner unterschiedlichen Untersützungsstufen.

Wir haben hier also einen schönen Allrounder der jeden Abfahrtsorientierten Mountainbiker glücklich machen sollte. Und… wir sind selten ein so agiles E-MTB mit so einer guten Performance in gebauten Kurven gefahren.

Mehr Information über Marin findet ihr auf: www.marinbikes.com

VIDEO: Matt Hunters Story in Shimanos – This is home

Matt Hunter gehört zu den großen Namen der Szene. Seine Karriere startete 2003 mit dem Sieg der “Ultimate Freeride Challenge” und seitdem war er in vielen Filmen und Edits zu sehen. Der 38-jährige Kamloops Local erzählt nun seine Geschichte in dem neuen Shimano “This is home” Video.

For many people, mountain biking is a migratory sport. Once you get a taste for the trails, moving closer to ride every day is a no brainer for those who choose the lifestyle. For Matt Hunter, migration was never necessary. He grew up in Kamloops, where the surrounding landscape was an ever-present inspiration for his own riding.

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A child of the BC outdoors, Matt’s idea of a good day is any day he gets to ride his bikes. It’s never been about being the best, but rather standing shoulder to shoulder with his peers, never apart and never above. Matt has always just wanted the sport to look as good as it feels when he stomps his butter-smooth lines and gargantuan airs.

In his hometown of Kamloops, Matt never needed to journey far to escape the distractions of everyday life. Now with kids of his own, however, those precious moments are all the more enriched by the people around him. Chill rides with the fam or power trains on The Farm, This is Home.

VIDEO: Jack Moir and Dean Lucas – chilled Morzine laps

Enduro World Series Gesamtklassement Führer Jack Moir und World Cup Downhill Racer Dean Lucas machen Morzine unsicher. Die zwei Australier verbringen ihren Sommer zwischen den Rennen in den französischen Alpen und scheinen eine menge Spaß auf den extrem steilen Strecken zu haben.

Moi Moi TV – Ripping Pleney/Morzine with Dean Lucas. Track #2 is actually the steepest trail I’ve ever ridden I recon. Sick to be back with My Boi Donny. I was trying to keep up with Him on the trail rig…. Luckily He’s been on vacay in Amsterdam/Croatia for the last 3 weeks so He’s a little dusty haha. I’m sure You Guys will love the Gopro commentary haha. Like and subscribeeeeee ya sickos

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Red Bull Hardline 2021 – Ergebnisse

Eine etwas andere aber nicht weniger spannende Hardline ging zu Ende. Nachdem das Qualifying gestern ausgefallen ist, hatten die Racer heute nur einen Run um die beste Zeit zu fahren. Auch die Bedingungen waren anders als in den letzten Jahren – staubiger, größer, schneller und windiger. Hier gibt es die Ergebnisse.

Wie schon erwähnt hatten die Athleten dieses Jahr nur einen Rennlauf um die beste Zeit zu fahren. Jedoch hatte jeder eine Chance beim heutigen Rennen aufs Podium zu kommen. Das gemischte Fahrerfeld sorgte für spannende Situationen und zum Glück für nur wenige Stürze und Defekte.

Einen der heftigsten Stürze hatte der Brite Joe Smith der in dem technischen Stück nach dem großen Step Down in einen Stein einschlug und direkt wieder aufstehen konnte. Der Norweger Brage Vestavik schaffte es mit einem extrem loosen und schnellen Lauf auf den vierten Platz kurz hinter dem stylischen Kade Edwards. Zweiter wurde World Cup Racer Laurie Greenland der sich nur dem nun dreifachen Hardline Sieger Bernard Kerr geschlagen geben musste.

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Kerr stand an diesem Renntag mit Sicherheit unter Druck. Er war der erste der die Strecke Probefahren durfte, zeigte den Athleten im Training die neuen Features und stürzte hart am Freitag Mittag. Bernard stand seit seiner ersten Teilnahme an der Red Bull Hardline immer auf dem Podium und siegte 2016, 2019 und nun auch 2021 beim dem härtesten Rennen der Welt im Dyfi Valley.

Ergebnisse Red Bull Hardline 2021

  • 1: Bernard Kerr
  • 2: Laurie Greenland
  • 3: Kade Edwards
  • 4: Brage Vestavik
  • 5: Brendan Fairclough

VIDEO-Highlight: Cats don’t need dollars – Cam McCauls selbst produziertes Good Times Edit

Cam und Tyler McCaul nehmen die Sache selbst in die Hand und produzierten mit Brad Holmes eins der schönsten Edits der letzten Jahre. Ohne Sponsoren, Zeitdruck und Vorlagen haben die drei ein 7 1/2 Minuten Video geschafft, dass Freeride Action, Good Vibes, Camping, Musik und Landschaft auf eine besondere Art und Weise künstlerisch kombiniert. Definitv ein Must Watch

Camping, full-moons, long lines, big booters, waking up before sunrise, barbecuing after dark, laughing till it hurts. Self-produced, we took things into our own hands, no sponsors, no schedule, just doing it cuz its what we do. Badlands = good times.

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– Big thanks to @Bradholmescinema for diggin’ the desert as much as we do. More of these vids coming up. Also, check out Brad’s action edit from the trip here: Badlands Ep.1 — https://youtu.be/0o7PWkZ68YQ And subscribe to his channel for upcoming BTS vids showing how he gets the shots.