Nineyard – Fabio Wibmer launcht neues Klamotten Label

Fabio Wibmer präsentiert zusammen mit seinen Freunden Jan Röhricht und Hannes Berger die neue Marke Nineyard. Mit den sportlichen und Lifestyle Klamotten wollen die drei Bike- und Streetwear kombinieren. „Inspirierend, sportlich, stylisch, selbstbewusst und kreativ innovativ“ so beschreibt sich das Trio hinter dem neuen Fashion-Brand. 

Die neue Marke feiert am 09. Juni 2021 ihre Premiere und launcht über den Sommer verteilt die neuen Kollektion. Neben dem wohl bekanntesten Fahrer der Szene sind auch seine Freunde Jan Röhricht und Hannes Berger mit am Start. Das Trio besteht aus drei ganz unterschiedlichen Typen, Menschen und Charakteren: da wäre zum einen Fabio Wibmer, international bekanntes Multitalent und Alleskönner der Mountainbike-Szene, dann Jan Röhricht, erfahrener Produkt-Designer mit Rider Passion und last but not least Hannes Berger – als Dritter im Bunde – Content-Spezialist mit Innovationsgeist.

Der Markenname Nineyard kommt nicht von ungefähr. Die amerikanische Redewendung „the whole nine yards“ beschreibt die Bereitschaft, den Mut und den Willen, alles zu geben.

Wir haben das stylische und urbane an der Bike-Wear und das funktionale in der Street-Wear vermisst und haben genau das selber designt und entwickelt – Nineyard

Werbung

Werbung

Bei der Entstehung der Marke war es den drei Freunden extrem wichtig einen casual Look mit der Performance von Sportswear zu kombinieren. Dabei hat Fabio seine langjährige Erfahrungen als Athlet einfließen lassen und ist mit seinem Endprodukt extrem zufrieden.

Was wird es denn eigentlich geben?

Nineyard

MASKED STREET HOODIE

Mit Stolz präsentiert das Trio den MASKED STREET HOODIE und sogenannten Alleskönner. Die fixierbare Kapuze mit hochgezogenem Kragen und extra hohem Innenkragen soll Schutz vor Wind und Kälte an Kopf-, Hals und Nasenpartie bieten. Die wichtigsten Utensilien für unterwegs kann man hier in der aufgesetzter Bauchtasche und oberen verschließbaren Tasche verstauen. Damit man sich beim Sport ordentlich bewegen kann wir das ganze mit einem elastischen Rückensaum versehen.

Nineyard

NINEYARD Premium Tech Sweater
Der technische & atmungsaktive CREATE® Interlock Stoff und Atmungsschlitz mit Reißverchluss am oberen Rücken soll euch Bewegungsfreiheit durch seinen komfortablen Schnitt, die ergonomische Form im Schulterbereich und den verstellbaren Bund bieten. Auch an diesem diesem Sweater gibt es Bauchtaschen mit Reißverschluss für euer Equipment.
Nineyard
NINEYARD Stormshield Windbreaker Jacket
Der Nineyard Windbreaker Soll Style, Funktion und Schutz kombinieren. Das gute Stück ist atmungsaktiv und wasserabweisend. Das 4-Wege-Stretch Material soll dir die Freiheit, die du als Rider brauchst geben. Dazu kommen durchdachte Details, wie die Kapuze mit Helm Fi, erhöhtem Kragen und zwei seitlichen Taschen mit flexiblen Stauraum. Der obere Brust-, Rückenbereich und Kapuze mit tonalem reflective Aufdruck in ‚dry desert‘ Optik sorgen für mehr Sicherheit. Die Reißverschlusstasche am Rücken, lässt die Jacke auch ganz schnell komplett in sich verstauen.
Nineyard
NINEYARD Classic Logo T-Shirt
Für die warmen Sommertage auf den Trails gibt es natürlich noch das Nineyard T-Shirt mit fettem Logo auf der Brust und den Ärmeln. Das gute Stück ist aus Baumwolle und lässig und bequem geschnitten.

Mehr Informationen zu Nineyard findet ihr auf: www.nineyard.world

Previous ArticleNext Article

Must Watch: Brandon Semenuk x Kade Edwards – Parallel II

Es braucht eine flowige Line außerhalb von Kamloops und zwei der stylischsten Athleten der Szene und man bekommt ein fantastisches Edit das ihr sehen müsst! Brandon Semenuk und Kade Edwards zeigen in Parallel II das sie nicht ohne Grund zu den besten der Welt gehören. 

Two riders, two interconnected tracks, and a second take on a timeless idea—welcome to Parallel II. Brandon Semenuk and Kade Edwards converge on a new course built outside of Kamloops, BC to deliver proximity riding and filming like never seen before.

Werbung

Werbung

TEST: Bulls Duro 29 – Spaßiges Trail-Hardtail mit stimmiger Geometrie

Bulls präsentiert mit dem Duro 29 ein robustes Trail-Hardtail mit 130mm Federweg, einer potenten Geometrie mit kurzen Kettenstreben und einer cleanen Optik. Wir waren mit dem Duro im Vinschgau und auf unseren Hometrails unterwegs und konnten viel positives, aber auch die ein oder andere Schwachstelle finden. 

Als wir das Duro zum ersten mal zu Gesicht bekommen haben, ist uns direkt das moderne und nach Spaß aussehende Design ausgefallen. Wir hatten in den letzten Jahren immer wieder Mountainbikes der deutschen Marke in den Händen. Trotzdem oder gerade deswegen fanden wir das frische Design des Hardtails überraschend.

Umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir das Bulls Duro mit auf unseren Trip in den Vinschgau nehmen konnten und es dort auf den vielseitigen Trails fahren durften. Dort gibt es neben den bekannten Trails wie den Holy Hansen und den Tschilli Trail auch etwas flowigere Strecken wie den Propain- und den Sunny Benny-Trail. Letztere waren für das Duro perfekt geeignet.

Werbung

Werbung

Bulls Duro 29

Optik und Features

Optisch sieht das Bulls Duro sehr clean und modern aus. Der Alu-Rahmen, die Vario-Sattelstütze und die Schwalbe Reifen mit brauner Wand machen direkt Bock auf Trail-Action. Auf dem weißen Rahmen befindet sich das schwarze Bulls Logo und einige kleinere Decals.

Bulls Duro 29

Leitungen und Züge sind im Rahmen verlegt und tragen zur sauberen Optik bei. Am Vorbau ist ein Clip-System angebracht in das die Leitungen von Bremse und Schaltung eingehakt werden können. Technisch sehr sinnvoll! Optisch ist dieses System definitiv Geschmacksache und sorgte bei unseren Testern für geteilte Meinungen.

Geometrie

Für ein Hardtail aus dem Hause Bulls ist das Duro sehr modern. In der Rahmengröße 43 haben wir einen Reach von 490mm (Bei einem Fully wäre das sehr lang, Hardtails fühlen sich eher kürzer an) , einen Lenkwinkel von 66°, einen Sitzwinkel von 76° und eine erstaunlich kurze Kettenstrebe von 420mm. Auf dem Papier sollte das Duro somit ziemlich viel Spaß auf flowigen Strecken machen und mit einem wendigen Fahrverhalten glänzen können.

Bulls Duro 29

Komponenten und Ausstattung

Um ehrlich zu sein ist das Duro nicht ganz günstig. Für 1.899 Euro bekommt man einen Aluminium Rahmen mit innenverlegten Zügen und einer modernen Geometrie. Aber passen die Komponenten auch zum Gesamtkonzept und Preis?

Bei der Gabel setzt der deutsche Hersteller auf die Rockshox Pike Select RC mit 130mm Federweg. Bei dieser Variante lässt sich die Low-Speed-Druckstufe und die Zugstufe einstellen. Das Ansprechverhalten ist durchaus zufriedenstellend.

Die 12-Fach Schaltgruppe stammt vom Komponenten Giganten Shimano. Mit einer Übersetzung von 10-51 Zähnen bei der Deore Kassette und einem 32 Zahn Kettenblatt an der Front kommt man fast jeden Anstieg angenehm hinauf. Schön zu sehen ist, dass hier von Werk aus ein Chainguide verbaut wurde.

Gebremst wird ebenfalls mit Produkten des japanischen Herstellers. Die hydraulische MT420 Scheibenbremse wirkt jedoch aufgrund ihrer weniger ergonomischen Zwei-Finger-Hebel an dem Duro fehlplatziert. Bei einem so abfahrtsorientierten Trail-Hardtail hätten wir uns eine potentere und zum Einsatzbereich passendere Alternative gewünscht.

Die Limotec Alpha 1 Variostütze verfügt in der Rahmengröße L über einen 170 mm Hub der durchaus zum Rad passt. Ein bisschen negativ ist uns der Bulls Sportive Ergo Sattel aufgefallen. Dieser erinnert mit seinem breiten Aufbau eher an den Sattel eines City Rads und passt nicht wirklich zu einem Trail-Hardtail, dass im Gelände pedaliert wird. Man kommt einfach schwerer hinter den Sattel und wieder nach vorne.

Die Schwalbe Nobby Nic Evo Super Ground Reifen, die ihren Einsatzbereich im XC, Allmountain und Trail haben, passen gut zum Duro. Auch auf den staubigen und lockeren Trails im Vinschgau hatten wir auf diesen Gummis ordentlich Grip. Bergauf rollen diese auch etwas angenehmer als Enduro Reifen.

Bulls bietet das Duro 29 in nur einer Variante an. Da der Rahmen aber so viel Potential bietet würden wir uns über ein Framset freuen – denn viele von uns nutzen Hardtails als Bastelprojekt und verbauen dort Komponenten die wir noch in unseren Werkstätten haben. Der Bulls Duro 29 Rahmen wäre für solche Projekte eine ausgezeichnete Grundlage.

Vinschgau

Test: Das Bulls Duro 29 auf den Trails

Wer zum Trail-Einstieg will, muss erst einmal den Aufstieg bewältigen. Den meistert das Bulls dank seines steilen Sitzwinkels und den gut rollenden Reifen mit Bravour. Auch der Stack von 642mm sorgt für eine aufrechte Position was sich vor allem bei längeren Touren bemerkbar macht.

Wir würden nur den Sattel gegen eine etwas sportlichere Mountainbike-Variante tauschen, da die breite Sitzfläche auf Dauer nicht optimal für sportive Fahrer ist..

Bulls Duro 29

Sobald es auf den Trails bergab geht, wird klar, dass Bulls mit dem Duro ein potentes Trail-Hardtail geschaffen hat. Die Geometrie lädt zum schnellen Fahren ein und überzeugt vor allem auf etwas flowigeren Passagen mit gebauten Kurven und Pumps.

Aber auch in ruppigen und technischen Sektion macht das Duro eine tolle Figur. Zwar ist man dort etwas langsamer unterwegs, dank der kurzen Kettenstrebe und der Tretlagerhöhe lässt sich das Hinterrad jedoch leicht umsetzen und das Duro über Felsen und Wurzeln manövrieren.

Auch die Rockshox Pike Federgabel macht mit ihren 130mm Federweg einen tollen Job und bietet Sicherheit wenn eine Linie mal nicht mit ganz so viel Bedacht gewählt wurde.

Bulls Duro 29

Fazit: spaßiges Trail-Hardtail 

Das Bulls Duro 29 ist ein tolles Trail-Hardtail das mit einer modernen Geometrie im Gelände glänzt und optisch sehr schön dasteht. Wir hatten auf flowigen aber auch technischen Trails eine Menge Spaß und haben das weiße Alu-Bike dank seines verspielten Fahrverhaltens lieb gewonnen. Nur mit der Wahl der Komponenten waren wir nicht ganz zufrieden. Wir hätten uns zum Beispiel eine zum Einsatzbereich passende Bremse gewünscht – das hätte das Gesamtpaket abgerundet.

Weitere Infos findet ihr unter: www.bulls.de

 

Keep it Reel – Mitmachen und gewinnen bei der #bestbikereel-Challenge 

„Keep it Reel“ – lautet das Motto in Serfaus-Fiss-Ladis, wenn ab Juli 2022 die #bestbikereel-Challenge in die zweite Saison startet. Du und dein Buddy planen einen Besuch im Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis oder auf den umliegenden Singletrails? Dann heißt es Smartphone oder GoPro ins Gepäck und jede Menge Content produzieren. Im Anschluss dein Highlight-Reel zusammenstellen, auf Insta laden, entsprechend vertaggen und schon sicherst du dir die Chance auf den Hauptgewinn – einen Kurzurlaub in der Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis! Wie dieser Traum vom Bike-Urlaub aussehen könnte, hat Filmer Marius Prell schonmal in Szene gesetzt:

Nach der erfolgreichen #bestbikereel-Challenge des letzten Jahres, mit über 120 kurzweiligen sowie rasanten Reel-Einreichungen, freut sich die Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis auch dieses Jahr wieder über jede Menge Insta-Gold und Banger-Edits aus der Mountainbike-Community. Der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis bietet dir dabei eine abwechslungsreiche Spielwiese: Ob du auf der „Strada del Sole“ auf Airtime gehst, die North-Shore-Elemente oder den Hütten-Drop des „Hill Bill“ in Angriff nimmst oder einfach die Downhillstrecke shreddest – Möglichkeiten für gute Shots gibt es in Hülle und Fülle. Und natürlich kannst du auch klassische Singletrail-Action und das traumhafte Bergpanorama in Reels verarbeiten.

Werbung

Werbung

Auch Marius Prell ist begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten in Serfaus-Fiss-Ladis, sowohl vor als auch hinter der Kamera: „Ich nehme ja meist die Perspektive hinter der Kamera ein und dafür findet man hier in Serfaus-Fiss-Ladis echt super viele abwechslungsreiche Plätze, um coolen Content zu produzieren. Das kann gleich unten der Landing Bag sein, ein fetter Wallride aber auch ein großer Drop oder die Singletrails hoch oben. Wenn man sich kurz Zeit nimmt, kann man dann meist recht fix noch einen neuen Blickwinkel entdecken, der den Unterschied zwischen einem guten und sehr guten Reel ausmacht. Auf dem Bike bin ich dann selbst eher noch Einsteiger, aber auch für mein Level finde ich hier zahlreiche passende Trails, die viel Spaß bringen.“

So kannst du mitmachen

Um an der Challenge teilzunehmen, poste einfach dein #bestbikereel auf Instagram, egal, ob dieses im Bikepark oder auf den Singletrails in Serfaus-Fiss-Ladis entstanden ist. Verwende dabei die Hashtags #bestbikereel und #serfausfissladis2022 und markiere den IG-Account @bikeparkserfausfissladis – schon bist du dabei.

Bei den Videobeiträgen geht es nicht ausschließlich um die krassesten Bike-Skills, sondern um das Gesamtpaket aus Action und Kreativität. Mitmachen kann jede(r) und für Inspiration und Tipps kannst du dir diesen kurzen Film von Fabio Wibmer’s Haus und Hof Filmer Marius Prell ansehen: https://youtu.be/H7V5mRLNQgY

Die Challenge läuft bis zum Ende der Sommersaison am 16. Oktober 2022. Um deine Chance zu erhöhen einen Preis abzusahnen, kannst du während dieser Zeit selbstverständlich auch mehrere Reels posten. Und solltest du es dieses Jahr aus unerklärlichen Gründen nicht nach Serfaus-Fiss-Ladis schaffen, dann kannst du auch gerne Throwbacks aus den letzten Jahren teilen.

Eine Jury, bestehend aus Bike-Filmer Marius Prell, Vertretern des Tourismusverbandes Serfaus-Fiss-Ladis und des Bikeparks Serfaus-Fiss-Ladis, wählt am Ende der Saison die glücklichen Gewinner aus.

Bikepark-Manager Christian Zangerl freut sich auch dieses Jahr wieder auf zahlreiche Einreichungen: „Ich freue mich schon jetzt auf die neuen Reels, weil ich echt mega beeindruckt war, wie viele hochkarätige Teilnehmer und vor allem auch Teilnehmerinnen wir in der letzten Saison hatten. Die Qualität der Reels und auch das fahrerische Niveau waren echt top! Auch dieses Jahr verlosen wir wieder zwei Übernachtungen für zwei Personen inklusive Tickets und ich wünsche allen, die mitmachen wollen – viel Spaß und Erfolg.“

Das gibt es zu gewinnen

Der Hauptgewinn beinhaltet zwei Übernachtungen mit Frühstück inklusive 2-Tages-All-Mountain-Bike-Tickets für zwei Personen für die Bikeregion Serfaus-Fiss-Ladis in der Sommersaison 2023.

Zudem können noch vier weitere Gewinne abgestaubt werden, zum Beispiel Reifen, Caps, Shirts, Jerseys und mehr.

Weitere Infos sowie die Teilnahmebedingungen findest du hier: www.bike-sfl.at/de/service/bike-challenge

Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at. Details zur Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis sind zu finden unter www.serfaus-fiss-ladis.at.

Finde uns auf:    Bild 1    Bild 2    Bild 3    sfltirol    @serfausfissladis

#serfausfissladis #wearefamily #weilwirsgeniessen

#bikeschulesfl #bikesfl #bikeparksfl #gooddaysfl #propain

#bestbikereel #serfausfissladis2022

TEST: Liv Intrigue Advanced Pro 1 – Die Alleskönnerin im Langzeittest

Liv – die Tochterfirma des Konzerns Giant – baut seit nun mehr als einer Dekade Bikes für Frauen. ‚Im Test hatten wir das Liv Intrigue Advanced Pro 1, welches für 4.999 Euro auf dem Markt erhältlich ist. Ob das Fahrrad trotz des geringen Federwegs von 140/125 mm dazu einlädt, es ordentlich auf dem Trail stehen zu lassen, oder doch ein braver Tourer ist, das haben wir ausprobiert.. 

Es gibt nicht viele Marken die ihren Fokus rein auf Frauen legen. Die Tochter Firma des Industrie Riesen Giant konzentriert sich zu 100% auf die Entwicklung von Bikes für die weibliche Anatomie. Dabei fließen Daten und Körpermaße in das Design der Rahmen ein um das perfekte Fahrgefühl bieten zu können.

Die Rahmen sind nicht einfach nur kleiner, sondern die Geometrie ist von Grund auf anders gestaltet, denn der weibliche Körper unterscheidet sich in Sachen Schwerpunkt und Proportionen vom männlichen.

Werbung

Werbung

Mit dem Intrigue bietet Liv ein spannendes Allmountain-Fully für 4.999 Euro das nicht nur gut aussieht, sondern auch viel Spaß auf den Trails macht. Als Herzstück bringt das Bike einen Vollcarbon Rahmen mit sich und – wie für Liv typisch – ist auch im Intrigue ein Maestro-Hinterbau verbaut, welcher sowohl Feinfühligkeit als auch Effizienz verspricht. Nach einer umfassenden Überarbeitung besitzt das Fahrrad nun 140 mm Federweg in der Front und 125 am Heck. Der Rahmen bietet außerdem Platz für 29“ Laufräder. Diese sollen dem Fahrrad Stabilität und Laufruhe verleihen, wobei durch das Zusammenspiel mit der speziell angepassten Geometrie des Rahmens dennoch auch bei längeren Touren nicht auf Bequemlichkeit in der Sitzposition verzichtet werden muss.

Liv Intrigue

Optik und Features

Auch der Platz für eine Trinkflasche im Hauptrahmen macht längere Touren mit dem Intrigue möglich. Die Lackierung des Rahmens – welche sich „chameleon mars“ nennt – wirkt edel und macht das Rad zu einem optischen Hingucker. Ein Highlight sind die glitzernden Flakes in der Lackierung.

Angebrachte Rahmenprotektoren sollen dafür sorgen, dass dies so bleibt und darüber hinaus die Fahrgeräusche vermindern. Die Optik des Fahrrads wir durch intern verlegte Züge abgerundet.

Liv Intrigue

Geometrie

Das Intrigue ist in den Größen S, M und L erhältlich, laut Hersteller spricht es Frauen mit einer Körpergröße von 1,58m bis 1,81m an. Der integrierte Flip-Chip bietet der Fahrerin eine Auswahl-Möglichkeit in der Geometrie zwischen „high“ und „low“.  

Wenn wir uns Die Daten der Rahmengröße M anschauen wird schnell klar, dass das Intrigue gut in die Allmountain Kategorie passt ohne dabei an Komfort zu verzichten. Der Sitzwinkel von 77° ist steil genug um im Uphill gut in die Pedale treten zu können und wird mit einem Reach von 430mm und einem Stack von 625mm kombiniert. Dadurch sitzt die Fahrerin nicht zu gebeugt auf dem Rad und bekommt auf langen Tour ordentlich Komfort geboten.

Kombiniert man das ganze mit einem Lenkwinkel von 65,8° und einer kurzen Kettenstrebe von 438mm bekommt man ein wendiges Mountainbike, dass sich vor allem auf flowigen Strecken und technischen Uphills beweisen kann. Wird es jedoch mal schnell und ruppig bietet diese Geometrie nicht sonderlich viel Stabilität und Laufruhe. Es ist halt ein Allmountain und kein Enduro.

Liv Intrigue

Komponenten und Ausstattung 

Das Liv Intrigue gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, welche entweder aus Aluminium oder aus Vollcarbon bestehen. Unser Testbike hat die Ausstattungsvariante Advanced Pro 1. Für die 4999€ erhält man hier ein hochwertig ausgestattetes Fahrrad, wodurch das geringe Gewicht von 12,9 kg ermöglicht wird.

Die in der Front verbaute Fox 36 Performance Elite Gabel mit der FIT4 Dämpfung schafft mit ihren 140 mm Federweg ein breites Anwendungsgebiet. Im Cockpit wurden überwiegend Komponenten der Mutterfirma Giant verbaut, die uns bereits auf anderen Bikes überzeugen konnten.

Auch die Laufräder stammen aus den Hallen des Fahrradriesen Giants, durch deren Carbon-Bauweise bieten diese hohe Stabilität bei geringer rotierender Masse. Auf diesen wurden Reifen der Firma Maxxis montiert. Die Kombination aus Minion DHF 29×2,5WT vorne und Dissector 29×2,4WT hinten sorgt für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Grip und Rollwiderstand.

Beim Antrieb setzt die Firma Liv hier auf den Hersteller SRAM mit seiner GX Eagle, diese weist Bandbreite von 520 % auf. Auch die Bremsen stammen aus dem Hause SRAM, hier wurde die G2 R (4-Kolben) verbaut. Je nach Rahmengröße kann der Sattelhub durch die Contact Switch Vario Stütze unterschiedlich stark angepasst werden. 

Bayrischer Wald

TEST: Liv Intrigue Advanced Pro 1 auf den Trails

Bevor das Bike bei der Abfahrt überzeugen kann muss es erstmal auf den Berg. Beim Uphill überrascht und erfreut das Intrigue durch seine Leichtfüßigkeit und den hohen Komfort. Durch das geringe Gewicht und die stimmige Ausstattung stellen selbst lange und steile Anstiege kein Problem dar. Die Sperr-Fuktion der Feder-Elemente wurde ausschließlich bei langen Tretpassagen genutzt, da auch im offenen Zustand wenig Energie verschwendet wird. Auch wenn der Uphill mal etwas steiniger und technischer wurde, klettert das Allmountain wie eine Ziege den Berg hinauf. Beim hoch strampeln konnte das Intrigue somit vollends überzeugen. 

Geisskopf

Oben angekommen, darf sich das Bike dann bei der Abfahrt beweisen. Hierfür waren wir im Rahmen unseres Langzeittests auf zahlreichen Trails unterwegs, welche sehr unterschiedliche Bedingungen geboten haben um eine Einschätzung zu gewinnen. 

Geisskopf

Auf flowigen und weniger steilen Strecken erweist sich das Intrigue als eine hervorragende Begleiterin, vor allem auch für weniger erfahrene Fahrerinnen. Hier vermittelt das Rad Stabilität und Selbstvertrauen aber auch Leichtigkeit und Agilität sorgt somit für ausgelassenen Fahrspaß. Auf schnelleren, verblockten Trails hingegen fordert das Fahrrad einen recht aktiven Fahrstil und schafft es nicht mehr ohne Weiteres die eben beschriebene Sicherheit zu vermitteln, auch durch die fehlende Laufruhe. Zudem fällt im Test auf, dass sich die doch sehr kurz bemessene Sattelstütze (bei Rahmengröße S) in solchen Passagen negativ auf die Bewegungsfreiheit auswirken kann.

Liv Intrigue

Im Rahmen des Tests wurde das Rad überwiegend im „low“-Setting gefahren und erwies sich durchwegs als ein agiles und gut manövrierfähiges Fahrrad. Vor allem auf längeren Touren, bei denen immer wieder getreten werden muss und die Abfahrten weniger technisch anspruchsvoll sind, kommt man mit dem Fahrrad vollkommen auf seine Kosten. Für solche Vorhaben besteht bei dem Liv Intrigue Advanced Pro 1 absolutes Potential zum Lieblingsfahrrad.  

Liv Intrigue

Das Fazit: Die Alleskönnerin? 

Das Liv Intrigue Advanced Pro 1 erweist sich als ein effizientes Leichtgewicht, welches vor allem im Uphill und auf flowigen Trails eine Topfigur macht. Das ideale Zusammenspiel aus den verbauten Komponenten und der Geometrie des Bikes sorgt dafür, dass dieses in vielen Einsatzbereichen glänzt und Spaß macht. Wenn Fahrsicherheit und Laufruhe nicht leiden sollen, bewegt man sich mit dem Intrigue dennoch besser abseits sehr anspruchsvoller Trails. Zusammengefasst kann das Bike damit also als die Fast-Alleskönnerin bezeichnet werden. 

Weitere Informationen findet ihr unter: www.liv-cycling.com

 

Must Watch: HANDBUILT, CHAPTER II: “THE STORY” Featuring Tyler McCaul

Tyler McCaul lässt den Freeride Spirit im neuen Marzocchi Video aufleben. Zusammen mit dem Mountainbike-Edit-Genie Calvin Huth und dem Fotografen Peter Jamison war der Amerikaner in den Klippen Utahs unterwegs – Next Level Mountainbike Action in wunderschönen Aufnahmen!

“This project represents being able to put all that behind me and get back to what I really love doing. It was a challenge with weather, nagging injuries, head games, and tough builds, but the process was fun and something that I had really missed.” Watch Marzocchi athlete Tyler McCaul tackle the UTAH desert in the second chapter of the Handbuilt series – Simple and iconic lines that redefine what riding is all about.

Werbung

Werbung

VIDEO: Winterberg Session mit Sam Reynolds, Adrien Loron, Rob Heran & Iven Ebener

Sam Reynolds, Adrien Loron, Rob Heran und Iven Ebener haben eine Menge Spaß auf den flowigen Strecken in Winterberg. 

What brings top pros to a region not exactly known as a mecca for riding? In the case of Adrien Loron, Iven Ebener, Sam Reynolds and Rob Heran, it originally had something to do with the iXS Dirt Masters Festival which takes place in Winterberg. The name of the town literally translates to „winter mountain“, but even with grey weather, the guys had tons of fun on this modest hill.

Werbung

Werbung