FIRST RIDE: Specialized Turbo Kenevo SL – ⚡ Enduro auf Steroiden ⚡

Specialized Turbo Kenevo SL

Specialized präsentiert das neue Kenevo SL. Mit diesem Light-E-MTB kombinieren die Kalifornier ihren leichten SL-Antrieb mit den Fahreigenschaften des beliebten Enduros und setzen dabei auf moderne Geometrie, viel Federweg und eine ordentliche Menge Spaß in der Abfahrt.

In den letzten Jahren hat kaum eine Marke den eMTB Markt so sehr mitbestimmt wie Specialized. Mit dem Levo Gen 3 brachten sie vor wenigen Wochen eine potente, leistungsstarke und überarbeitete Version des beliebten Trail-E-Bikes heraus.

Nun bekommt auch das etwas abfahrtsorientertere Kenevo ein neues Modell. Dabei setzen die Kalifornier aber nicht auf ihren kräftigsten Motor, sondern auf ein Gesamtkonzept, das mit extrem viel Spaß im Downhill und natürlichem Unterstüzungsverhalten im Uphill glänzen soll.

Werbung

Werbung

Das Specialized Kenevo SL – kurz und knapp

  • Rahmen: Carbon
  • Federweg: 170mm
  • Motor: Turbo SL 35 Nm
  • Akku: 240 Wh
  • Gewicht: 19,21 kg
  • Preis: ab 9.499 Euro

Optik fürs Grobe

Ähnlich wie beim Levo SL könnte man auf den ersten Blick fast übersehen, dass es sich hier um ein E-Bike handelt. Die schlanken Rohre fallen trotz integriertem Akku nicht viel breiter aus als die des unmotorisierten Enduros. Generell erinnert der komplette Aufbau an das 2019 überarbeitete Modell. Die Anlenkung des Dämpfers, sowie der Aufbau des gesamten Rahmens wurde von dem langhubigen Mountainbike übernommen und an das Kenevo angepasst.

Farblich gibt es das Kenevo SL abhängig von der Ausstattungsvariante in vier verschiedenen Ausführungen. Das Expert ist in einem schicken Grau/Weiß und einem knalligen Gelb erhältlich. Die S-Works Modelle gibt es in Grün/Schwarz und Grau/Schwarz.

Specialized kenevo SL
Das Kenevo wirkt in Anliegern recht lang, sorgt aber im schnellen Gelände für viel Stabilität

Heißt Kenevo – sieht aus wie ein Enduro

Wie schon oben erwähnt – Das SL erinnert weniger an das bekannte Kenevo, sondern ähnelt dem unmotorisiertem Enduro wie ein Ei dem anderen. Der einzig wirklich auffällige Unterschied ist der kleine Motor am Tretlager.

Die Geometrie – point and shoot!

Was nach wenigen Metern auf dem neuen Kenevo SL klar wird, ist, dass dieses Bike fürs Grobe gemacht ist. Der moderne Reach von 489mm und der lange Radstand schreien nach schnellem Downhill. Dazu kommt der dank verschiedener Headset Schalen anpassbare Lenkwinkel von 64,5°, 63,5° und 62,5°. 62,5°? Ja, das ist möglich und tatsächlich extrem flach.

Aber nicht nur das Headset ist anpassbar, auch das Tretlager kann um 6mm angehoben oder gesenkt werden.

Wenn wir die Geometriedaten vom Enduro und dem Kenevo SL vergleichen, fällt einem direkt die Ähnlichkeit auf. Der „größte“ Unterschied befindet sich an der Länge der Kettenstreben.

Bikes Größe: S4Kenevo SLEnduro Turbo Kenevo
Reach:485487495
Radstand:128712741293
Lenkwinkel:63.5°63.9°64°
Sitzwinkel:76°76°77°
Kettenstrebe:447442454

Wenn wir uns die Geometrie des Kenevo SL genauer anschauen wird schnell klar, dass hier auf Speed und Stabilität im roughen Gelände gesetzt wird. Wie schon oben erwähnt, bringt der extrem flache Lenkwinkel in Verbindung mit dem langen Reach von 485mm (Größe S4) ein ausgesprochen hohes Maß an Laufruhe mit sich. Das SL will schnell fahren, braucht dafür aber einen aktiven Fahrstil. Wer nicht genügend Druck auf das Vorderrad bringt, wird schnell an die Grenzen des langhubigen Boliden kommen.

Bewährtes Fahrwerk-Design – Demo, Enduro, Kenevo SL

Als Specialized das Enduro 2019 vorstellte, warben die Kalifornier mit dem bewährten Suspension-Design des Demos. Auch beim Kenevo SL ist nun das im World Cup geprüfte Fahrwerks-Design verbaut. Es basiert in erste Linie auf einem Viergelenker mit Horst-Link, das vor den Ausfallenden verwendet wird. Das Ganze soll den Ingenieuren ermöglichen den Achsweg für das Stoßkraftmanagement zu optimieren und Anti-Rise und Anti-Squat auf die Tretleistung abzustimmen. Einer der Nebeneffekte ist, dass sich beim in die Eisen gehen die Bremskräfte entkoppeln und somit weiterhin mehr Kontrolle über das Rad behalten werden kann.

Die spezielle Fahrwerksanlenkung des Kenevo SL wurde bereits bei unserem DH-Weltmeisterbike, dem Demo, zum ersten Mal eingeführt und später an das Enduro angepasst. Sie bietet eine unübertroffene Kombination aus Kontrolle, Stoßkraftmanagement bei großen Schlägen, Pedalierleistung und Haltbarkeit. – Specialized

Das Sechstreben Design des Hinterbaus wurde im Vergleich zum Enduro noch etwas überarbeitet und bietet nun mehr Steifigkeit. Diese spürte man auch auf dem Trail. Das Fahrwerk arbeitet extrem plüschig, lässt sich aber selbst in losen und flachen Kurven mit viel Druck auf den Trail drücken.

Uns ist jedoch aufgefallen, dass der neue Hinterbau beim Pedalieren etwas mehr wippt. Das Enduro hatte uns in der Vergangenheit mit seiner überraschend guten Uphill Performance begeistert. Diese leidet nun unter dem Wippen beim Kenevo etwas, jedoch macht diesen Kraftverlust der Motor wieder wett.

Achsweg – Kurven für die Nerds

Der Achsweg des Kenevo SL bewegt sich im ersten Drittel des Federwegs nach hinten und dann in der Mitte des Federwegs vertikal, bevor er sich zum Ende des Federwegs hin in eine Vorwärtsbewegung verwandelt. Im Klartext bedeutet dies, dass der rückwärtige Weg im ersten Teil des Federwegs dem Rad ermöglichen soll, mit der Stoßkraft nach hinten zu “schwingen”. Dies verringert ein Hängenbleiben des Rades und hilft dabei, Geschwindigkeit mitzunehmen. Auf dem Trail fällt einem diese Bewegung kaum auf, achten wir jedoch mal etwas genauer auf den Untergrund stellt man schnell fest, dass das Fahrwerk mehr arbeitet als man mitbekommt, da kleinere Unebenheiten auf den Trails weggebügelt werden. Der Dämpfer fühlt sich tatsächlich nach viel mehr Federweg an, als er eigentlich hat. Natürlich sind 170mm viel, jedoch bringt man diese mit dem Kenevo gefühlt nie ans Limit.

Komponenten fürs Grobe

Nicht nur die Geometrie ist für das harte Gelände geschaffen, auch die Komponenten fühlen sich dort wohl. An der Front arbeitet bei unserem Kenevo SL in der Expert Variante eine Fox Float 38 Performance Elite (Quasi eine Factory nur ohne Kashima) und am Heck sitzt der Fox Performance Float X2. Dieses Fahrwerk harmoniert mit der Geometrie unglaublich gut und bügelt auf dem Trail über alles was ihm vorgelegt wird. Trotzdem hätten wir uns bei einem Preis von 9.499 Euro über ein Factory Fahrwerk gefreut.

Über die Bremse kann man sich wie gewohnt streiten, jedoch macht die Sram Code RS was sie soll. Die 4-Kolben Bremsanlage wird vorne mit einer Scheibe von 220mm und am Heck mit 200mm kombiniert und lässt sich auch bei längeren Abfahrten angenehm kontrollieren ohne an Bremskraft durch Überhitzen zu verlieren.

Komponenten Specialized Kenevo SL Expert

Rahmen: FACT 11m Vollcarbon
Antrieb: Specialized SL 1.1
Akku: 320 Wh + optional 160 Wh Range Extender

Federgabel: Fox 38 Performance Elite Grip2, 170mm
Dämpfer: Fox Float X2 Performance

Schaltung: Sram Xo1 Eagle
Bremsen: Sram Code RS 220/203 mm
Laufräder: Roval Traverse 29
Sattelstütze: X-Fusion Maniac

Preis: 9.499 Euro

Komponenten Specialized Kenevo SL S-Works

Rahmen: FACT 11m Vollcarbon
Antrieb: Specialized SL 1.1
Akku: 320 Wh + optional 160 Wh Range Extender

Federgabel: Fox 38 Factory Grip2, 170mm
Dämpfer: Fox Float X2 Factory

Schaltung: Sram XX1 Eagle AXS
Bremsen: Sram Code RSC 220/203 mm
Laufräder: Roval Traverse SL 29
Sattelstütze: RockShox Reverb AXS

Preis: 13.999 Euro

SWAT
Integrierte Tools sind extrem praktisch. Specialized glänzt hier mit dem SWAT Tool im Headset

Ein Hoch auf Specialized – SWAT

Wer häufig mit seinem Mountainbike unterwegs ist und so wie die meisten von uns auf einen Rucksack verzichtet, freut sich über Details wie das SWAT System von Specialized. Das kalifornische Kult Unternehmen verbaut dieses System nun schon seit ein paar Jahren und sorgte mit dem im Headset integrierten Tool und dem im Unterrohr eingelassenen Stauraum für eine der besten Neuerungen in der Szene.

Beim Specialized Kenevo SL müssen wir natürlich auf die SWAT-Box im Unterrohr verzichten (hier sitzt der Akku), dafür haben wir aber immer noch das praktische Multitool im Headset. Außerdem dürfen wir uns über ordentlich Platz im Rahmen freuen und sogar große Trinkflaschen im montierten Flaschenhalter verstauen. Wem das nicht reicht – der kann ja einfach seine Banane mit einem hippen Bikestrap ans Oberrohr fesseln.

Specialized Kenevo SL

Das Herzstück – Specialized SL 1.1 Motor

Eines der wichtigsten Elemente an einem E-Bike ist natürlich der Motor. Specialized ist im Bereich Light-E-MTB einer der Pioniere und präsentierte schon beim LEVO SL den überarbeiten und leichten SL Motor. Auch beim neuen Kenevo dürfen wir uns wieder über den 35Nm „starken“ Antrieb freuen. Das Unternehmen bewirbt den Motor mit dem Spruch „2x Du“. Wie wir finden trifft es das auch ganz gut. Man kann von einem 35Nm Motor zwar keine Leistung wie von einem vor Power strotzendem Bosch oder Specialized Motor mit um die 90Nm erwarten – Da will das Kenevo SL aber auch überhaupt nicht hin.

2x Du

Was ist damit gemeint? Gehen wir davon aus, dass wir regelmäßig 240 Watt treten können dann unterstützt uns der Motor mit genau dieser Leistung. Das Fahrgefühl ist dabei einem unmotorisierten Mountainbike extrem ähnlich und fühlt sich sehr natürlich an. Neben den bekannten Modi: Eco, Trail und Turbo ist beim SL vor allem die ausgeschaltete Performance des Motors interessant. Schalten wir das Kenevo nämlich aus, entkoppelt sich der Motor und wir fühlen uns wie auf einem etwas zu schweren Mountainbike ohne Motor. Geht es dann mal steil bergauf schalten wir wahlweise zwischen den Modi und bekommen ausreichend Power für steile und technische Uphill Sektionen.

Mastermind Tubro Control Unit

Die MasterMind Turbo Control Unit (TCU) ist im Wesentlichen das “Gehirn” des Bikes. Es ist die Hard- und Software, die steuert, wie der Motor, der Akku, das Fahrrad und du interagieren. Sie ermöglicht unter anderem Echtzeit Tuning während der Fahrt und zeigt alle relevanten Daten an. Spannend finden wir auch, dass hier für Updates auf die Verwendung von Kabel verzichtet werden und die neuste Software einfach wireless von der Mission Control App auf das Fahrrad gespeilt werden kann.

Wer es gerne etwas individuell mag, kann sich sein Setup dank der Mission Control App konfigurieren. Das gilt auch für das neue Display, das nun seit dem Launch des Levo verbaut wird. Der schmale Bildschirm integriert sich formschön in das Oberrohr und bietet einem alle Infos, die man sich wünscht. Ablesbar sind hier die Geschwindigkeit, Modus, Uhrzeit, Power und und und.

S-Sizing – Die Specialized Größen

Das Kenevo SL ist neben der uns zur Verfügung gestellten S4 Größe noch in drei weiteren Varianten erhältlich – S2, S3 und S5. Diese Angaben ähneln zwar den klassischen S-XL Größen sollen aber die Grenzen zwischen Körpergröße und bevorzugtem Fahrstil, bzw. Verhalten des Bikes verschwimmen lassen.

Nehmen wir an, wir sind alle 1,85m groß. Normalerweise würde hier nun das S4 Modell hervorragend passen. Möchte ich jedoch ein wendiges und etwas verspielteres Fahrrad, kann ich mir eine Nummer kleiner holen, oder möchte ich ein langes Racebike hole ich mir eine Nummer größer. Es ist also unabhängig von deiner Körpergröße welches Fahrrad zu dir passt. Am Besten aber einfach mal beim lokalen Specialized Händler vorbeischauen und eine Probefahrt vereinbaren.

Specialized Kenevo SL
Das Kenevo fühlt sich auch in der Luft wohl und sorgt mit seinem poppigen Fahrwerk für ordentlich Airtime

Das Kenevo SL auf dem Trail

Auf geht’s zum wichtigsten Teil des Tests. Die Performance im Uphill und Downhill. Ersteres gestaltet sich mit dem neuen Kenevo SL erstaunlich gut. Zwar kann man hier keine Kunststücke in steilen Kletterpassagen erwarten, da der Radstand ordentlich lang und der Lenkwinkel ziemlich flach ist, jedoch sorgt der steile Sitzwinkel von 76° für eine effiziente Pedalier-Position. Wollen wir uns jedoch an wirklich steile Sektionen wagen, schalten wir den Motor auf Trail oder Turbo und kommen mit etwas Kraft auch den fiesesten Stich hoch.

Kurz zu den einzelnen Modi

Starten wir im ausgeschalteten Modus – hier fällt nicht wirklich auf, dass wir auf einem E-Bike sitzen. Der Motor entkoppelt sich komplett und unter uns befindet sich dann ein nur etwas schweres Mountainbike. Schalten wir auf Eco fühlen wir direkt eine angenehme Unterstützung, müssen jedoch immer noch Kraft aufbringen um bergauf fahren zu können. Anders sieht es hier im Trail Modus aus. Der Trail Modus schiebt uns ordentlich den Berg rauf, auch steilere Passagen meistern wir hier angenehm. Kommen wir jedoch mal an unsere Grenzen schalten wir den Turbo an. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass Trail und Turbo stark an der Akku Kapazität nagen und wir so nicht allzu lange Touren fahren konnten. Ist jedoch mal der Akku leer, pedaliert sich das SL im Gegensatz zum klassischen Kenevo recht angenehm nach Hause.

Downhill – Augen zu und durch

Wie schon erwähnt bringt die Geometrie einige Vorteile im anspruchsvollen Gelände mit sich. Der extrem flache Lenkwinkel und der lange Reach sorgen für eine exzellente Laufruhe auf dem Trail. Trotz der 170mm Federweg und der erwähnten Geometrie wirkt das Kenevo SL jedoch sehr poppig. Wenn wir mal an einer Wurzel oder einem Stein abziehen wollten, fiel uns das unerwartet leicht.

Wir waren auf unseren Hometrails im Bayerischen Wald unterwegs und haben uns hauptsächlich auf die naturbelassenen Enduro Strecken konzentriert. Hier fühlt sich das Kenevo SL extrem wohl. Sobald die Trails steil, schnell und ruppig werden merkt man das ausgewogene Zusammenspiel des durchdachten Fahrwerks und der potenten Geometrie. Das Bike gibt einem das Gefühl von Point an Shoot – Zielen und drüber schießen.

Das Fazit zum Specialized Kenevo SL

Das Kenevo SL ist ein reines Enduro Mountainbike, das mit seinem leichten Motor für extra Reserven im Uphill sorgt. Wer auf die Enduro-Runde mit seinen durchtrainierten Freunden und Freundinnen nicht verzichten mag, kann dank des SL 1.1 Antriebs ordentlich mithalten. Wer nun denkt, dass das Bike ideal für den Enduro Einsteiger ist, der täuscht sich jedoch. Die progressive Geometrie verlangt einem einen aktiven Fahrstil ab und will unter Kontrolle gehalten werden. Wer jedoch ausreichend Druck auf dem Vorderrad halten kann, wird mit diesem poppigen Monstertruck eine Menge Spaß auf anspruchsvollen und schnellen Trails haben.

Alles in Allem ist das Specialized Kenvo SL ein verdammt ausgewogenes Gesamtkonzept, das für ein fettes Grinsen im Downhill sorgt.

⚡ Mehr Fahreindrücke findet ihr in unserem folgenden Video zum Specialized Kenevo. ⚡

Mehr zum Kenevo SL findet ihr unter: www.specialized.com

 

Previous ArticleNext Article

TEST: Radon Skeen Trail – Ultimate Fahrwerk, Magura MT5 – 2699€

Radon ist bekannt für ein faires Preis-/Leistungsverhältnis. Mit den neuen Skeen Trail Modellen schießen sie jedoch fast schon den Vogel ab – Rockshox Pike Ultimate, Magura MT5, eine moderne Geometrie und das für „nur“ 2.699 Euro. Wir haben das Trail Bike auf den Strecken im Vinschgau etwas genauer unter die Lupe nehmen können. Unser Fazit gibts hier.

Im letzten Jahr waren wir schon auf dem Radon Swoop unterwegs. Das Freeride Bike des deutschen Direktversenders konnte mit einer modernen Geometrie, viel Potential im rauen Gelände und einem fairen Preis glänzen.

Anfang 2022 waren wir im Vinschgau unterwegs und hatten das brandneue Radon Skeen Trail AL am Start. Das ist der der aus Metal gefertigte kleine Bruder des Carbon Skeen Trail und siedelt sich mit 130mm Federweg an der Front und 120mm am Heck in die Kategorie Downcountry oder Trail-Bike ein.

Optik und Features

Werbung

Werbung

Das Skeen AL ist ein klassischer Viergelenker-Hinterbau und ist in zwei verschieden Farbvarianten erhältlich. Das uns zur Verfügung gestellte Modell kam in einem schlichten Schwarz. Die zweiter Variante wäre ein Metallic-Silver.

Was uns sehr gut gefallen hat sind die dezenten Schweißnähte. Diese werten den Aluminium Rahmen auf und lassen ihn schön schlicht da stehen. Auch die dezenten Decals und im Rahmen verlegten Züge tragen zu der cleanen Optik bei.

Beim Top-Modell sticht die silberne Rockshox Pike Ultimate etwas heraus. Was aber durchaus gewollt wirkt und uns definitiv gefallen hat. Wer will schon sein Ultimate Fahrwerk verstecken?

Radon Skeen Trail

Geometrie – Trail Bike oder Downcountry

Länger, flacher = schneller ist beim Radon Skeen Trail Al nicht das Motto. Das Trail-Bike setzt noch auf den gewohnten Charakter eines Mountainbikes, dass sowohl bergauf als auch bergab performen muss. Andere Marken bieten mittlerweile Bikes mit 130-140mm Federweg an die eine Geometrie haben wie Downhill-Maschinen von vor ein paar Jahren. Das mag zwar dem ein oder anderen gefallen, aber nicht jedem von uns sicher den Berg hinab oder komfortabel bergauf bringen.

Das Skeen wird es in vier verschiedenen Rahmengrößen geben mit einem Reach der in der kleinsten Größe bei 437mm liegt und beim größten Modell auf 490mm kommt. Auch das oben erwähnte Thema spiegelt sich im Lenkwinkel wieder. Dieser bietet zwar mit seinen 67° einiges an Abfahrts-Potential kann aber in schnellen und ruppigen Sektionen nicht mit erhöhter Stabilität glänzen.

Dafür bietet der Sitzwinkel von 76,4° in Kombination mit dem Stack von 623mm in der Rahmengröße 20″ eine sehr angenehme Position bei Uphill Sektion und längeren Touren.

Zwar ist die Geometrie nicht besonders Modern, macht das Skeen jedoch wesentlich verspielter wie die lange und flache Konkurrenz.

RADON SKEEN TRAIL AL
Rahmengröße16"18"20"22"
Sitzrohr [mm]392425455490
Oberrohr horizontal [mm]567588.6611.5633.5
Sitzwinkel eff. [Grad]76.4
Steuerrohrwinkel [Grad]67
Kettenstreben [mm]
direkt435
Steuerrohr [mm]100110120135
Radstand [mm]1172.51194.171217.811240.76
front center [mm]738.7760.3783.95806.89
Tretlagerhöhe zur Nabenachse [mm]-32
Überstandhöhe*
(80mm vor Tertlagermitte gemessen)
717744759788
Reach [mm] X437454474490
Stack [mm] Y605614623636
* Wheel radius [mm]373
rear travel [mm]121

Komponenten und Ausstattung – Der Preis ist heiß

Radon war so freundlich und hat uns das Skeen AL in der super attraktiven Top-Variante zur Verfügung gestellt. Den für 2.699 Euro bekommt hier ein besonderes Paket mit Ultimate Gabel und bissigen Magura Bremsen.

Das auffälligste Feature am Skeen ist definitiv die silberne Rockshox Pike Ultimate mit 130mm Federweg. Kombiniert wird diese mit einem Deluxe Select+ mit 120mm am Heck. Mit dieser Kombination macht man definitiv nichts falsch.

Aufgrund der Pandemie mussten viele Hersteller auf einen bunten Mix an Komponenten zurückgreifen, was vielen Mountainbikes gut getan hat, einigen aber auch nicht. Ob das auch beim Skeen der Grund war, können wir nicht sagen. Aber Radon setzt anstatt auf zur Gabel passenden Sram Bremsen auf Magura MT mit 180mm Scheiben an der Front und am Heck. Das wird viele von euch freuen, denn diese Bremse ist für ihre konstante Leistung bekannt und sollte jeden zum Stehen bekommen.

Radon Skeen Trail

Weiter gehts mit dem Antrieb. Hier wird wieder auf Sram gesetzt. Das Skeen Trail ist mit einer Sram GX Eagle 12-Fach bestückt die mit einer X1 Dub Kurbel und NX Hebel kombiniert wurde.

Ein Trail-Bike muss den Berg hinauf und Bergab kommen. Deshalb müssen die Reifen einen geringen Rollwiderstand und ordentlich Grip kombinieren. Das versucht Radon mit dem Maxxis Forecaster, Dual, Exo Protection 29″ Reifen an der Front und am Heck. Maxxis will mit diesem Reifen ein Zwischending von XC und Enduro Modellen bieten. Das gelingt auch, denn der Forecaster sollt angenehm den Berg hinauf und hat uns auf den staubigen Trails im Vinschgau nicht im Stich gelassen. Wenn es jedoch nass ist oder der Untergrund zu lose wird, kommt der Reifen an seine Grenzen.

Alle weiteren Komponenten findet ihr in den folgenden Tabs. Auch die etwas günstigere Variante Skeen AL 7 findet ihr hier.

Radon Skeen Trail 7Radon Skeen Trail 8

SKEEN TRAIL AL 7.0
PreisPrice2199
RahmenFrameSKEEN TRAIL AL 29
GabelForkRockShox Pike Select, Charger RC, Boost
DämpferRear suspensionRockShox Deluxe Select+, Debon Air
Federweg FrontTravel fork130mm
Federweg RearTravel rear suspension120mm
LaufradsatzWheelsetSUNringlé Düroc 35, 31mm, 110/148mm
BremseBrakesMagura MT Thirty Custom
BremsscheibenBrake discsMagura MDR-C, 180/180mm, 6-bolt
KurbelCrankShimano SLX FC-M7100, 32T, 175mm
InnenlagerInner bearingShimano BB-MT500PA, Pressfit, 92mm
SchalthebelShifterShimano DEORE SL-M6100-R
SchaltwerkRear derailleurShimano SLX RD-M7100-SGS, 12-speed
KassetteCassetteShimano DEORE CS-M6100, 10-51
KetteChainShimano DEORE CN-M6100
KettenführungChain GuideMRP 1X, ISCG05
LenkerHandlebarRace Face Ride, 35 x 760mm, 20mm rise
VorbauStemRace Face Ride, Ø35mm
SteuersatzHeadsetVP, ZS44/ZS56
GriffeGripsSDG Thrice
SattelstützeSeatpostRadon Dropper, 31.6mm
SattelSaddleSDG Bel Air V3
ReifenTiresSchwalbe Nobby Nic, ADDIX Performance Line, 29" x 2.4"
FarbeColourmetallicsilver / black
GewichtWeight14,50 kg*
RahmengrößenFrame size16", 18", 20", 22"
LaufradgrößeWheelsize29"
PedalePedalsnot included
Zulässiges GesamtgewichtMaximum weight allowed115 kg

SKEEN TRAIL AL 8.0
PreisPrice2699
RahmenFrameSKEEN TRAIL AL 29
GabelForkRockShox Pike Ultimate, Charger 2.1 RCT3, Boost
DämpferRear suspensionRockShox Deluxe Select+, Debon Air
Federweg FrontTravel fork130mm
Federweg RearTravel rear suspension120mm
LaufradsatzWheelsetSUNringlé Düroc 35 Expert, 31mm, 110/148mm
BremseBrakesMagura MT Trail Custom
BremsscheibenBrake discsMagura MDR-C, 180/180mm, 6-bolt
KurbelCrankSRAM X1 1000 DUB, 32T, Boost, 175mm
InnenlagerInner bearingSRAM DUB, Pressfit, 92mm
SchalthebelShifterSRAM NX Eagle, Shiftmix
SchaltwerkRear derailleurSRAM GX Eagle, 12-speed
KassetteCassetteSRAM GX Eagle XG-1275, 10-52
KetteChainSRAM SX Eagle
KettenführungChain GuideMRP 1X, ISCG05
LenkerHandlebarRace Face Æffect R, 35 x 780mm, 20mm rise
VorbauStemRace Face Æffect R, Ø35mm
SteuersatzHeadsetVP, ZS44/ZS56
GriffeGripsSDG Thrice
SattelstützeSeatpostRadon Competition Dropper, 31.6mm
SattelSaddleSDG Bel Air V3
ReifenTiresMaxxis Forecaster, Dual, Exo Protection, TR, 29" x 2.35"
FarbeColourdarkpetrol / deepblack
GewichtWeight14,35 kg*
RahmengrößenFrame size16", 18", 20", 22"
LaufradgrößeWheelsize29"
PedalePedalsnot included
Zulässiges GesamtgewichtMaximum weight allowed115 kg

 

Radon Skeen Trail 7

SKEEN TRAIL AL 7.0
PreisPrice2199
RahmenFrameSKEEN TRAIL AL 29
GabelForkRockShox Pike Select, Charger RC, Boost
DämpferRear suspensionRockShox Deluxe Select+, Debon Air
Federweg FrontTravel fork130mm
Federweg RearTravel rear suspension120mm
LaufradsatzWheelsetSUNringlé Düroc 35, 31mm, 110/148mm
BremseBrakesMagura MT Thirty Custom
BremsscheibenBrake discsMagura MDR-C, 180/180mm, 6-bolt
KurbelCrankShimano SLX FC-M7100, 32T, 175mm
InnenlagerInner bearingShimano BB-MT500PA, Pressfit, 92mm
SchalthebelShifterShimano DEORE SL-M6100-R
SchaltwerkRear derailleurShimano SLX RD-M7100-SGS, 12-speed
KassetteCassetteShimano DEORE CS-M6100, 10-51
KetteChainShimano DEORE CN-M6100
KettenführungChain GuideMRP 1X, ISCG05
LenkerHandlebarRace Face Ride, 35 x 760mm, 20mm rise
VorbauStemRace Face Ride, Ø35mm
SteuersatzHeadsetVP, ZS44/ZS56
GriffeGripsSDG Thrice
SattelstützeSeatpostRadon Dropper, 31.6mm
SattelSaddleSDG Bel Air V3
ReifenTiresSchwalbe Nobby Nic, ADDIX Performance Line, 29" x 2.4"
FarbeColourmetallicsilver / black
GewichtWeight14,50 kg*
RahmengrößenFrame size16", 18", 20", 22"
LaufradgrößeWheelsize29"
PedalePedalsnot included
Zulässiges GesamtgewichtMaximum weight allowed115 kg

Radon Skeen Trail 8

SKEEN TRAIL AL 8.0
PreisPrice2699
RahmenFrameSKEEN TRAIL AL 29
GabelForkRockShox Pike Ultimate, Charger 2.1 RCT3, Boost
DämpferRear suspensionRockShox Deluxe Select+, Debon Air
Federweg FrontTravel fork130mm
Federweg RearTravel rear suspension120mm
LaufradsatzWheelsetSUNringlé Düroc 35 Expert, 31mm, 110/148mm
BremseBrakesMagura MT Trail Custom
BremsscheibenBrake discsMagura MDR-C, 180/180mm, 6-bolt
KurbelCrankSRAM X1 1000 DUB, 32T, Boost, 175mm
InnenlagerInner bearingSRAM DUB, Pressfit, 92mm
SchalthebelShifterSRAM NX Eagle, Shiftmix
SchaltwerkRear derailleurSRAM GX Eagle, 12-speed
KassetteCassetteSRAM GX Eagle XG-1275, 10-52
KetteChainSRAM SX Eagle
KettenführungChain GuideMRP 1X, ISCG05
LenkerHandlebarRace Face Æffect R, 35 x 780mm, 20mm rise
VorbauStemRace Face Æffect R, Ø35mm
SteuersatzHeadsetVP, ZS44/ZS56
GriffeGripsSDG Thrice
SattelstützeSeatpostRadon Competition Dropper, 31.6mm
SattelSaddleSDG Bel Air V3
ReifenTiresMaxxis Forecaster, Dual, Exo Protection, TR, 29" x 2.35"
FarbeColourdarkpetrol / deepblack
GewichtWeight14,35 kg*
RahmengrößenFrame size16", 18", 20", 22"
LaufradgrößeWheelsize29"
PedalePedalsnot included
Zulässiges GesamtgewichtMaximum weight allowed115 kg

Gravity Magazine

Das Skeen auf den Trails

Wer keinen Lift in der näher hat, oder generell einfach lieber Tritt, wird sich über die Performance des Skeen im Uphill freuen. Der Sitzwinkel in Verbindung mit dem nicht zu tiefen Stack und des „kurzen“ Reachs machen die Front komfortabel und sorgen für eine aufrechte Position. Das macht sich vor allem bei langen Aufstiegen und Touren bemerkbar. Wir sind im Vinschgau einige Kilometer auf den steilen Bergstraßen unterwegs gewesen und wurden vom Radon Skeen nicht enttäuscht.

Wie schon erwähnt, ist das Skeen aufgrund seiner Geometrie (steiler Lenkwinkel, kurze Kettenstrebe) kein Bike für hohe Geschwindigkeiten in steilen und verblockten Sektionen. Das haben wir auf unseren Runden im Vinschgau schnell gelernt. Wo das Trail-Bike des deutschen Direktversenders jedoch glänzt, ist wenn es um das Spielen auf den Trails geht. Die kurze Kettenstrebe lässt es zu, die Front leicht zu heben, der steile Lenkwinkel und der Reach machen das Rad etwas kürzer wodurch es sich in der Luft einfach bewegen lässt. Im Endeffekt lädt das Skeen zum dazu ein auf dem Trail aktiv zu fahren statt drüber zu bügeln. Es macht Laune bei Jibbs und Tricks und funktioniert dadurch auf flowigen Strecken besonders gut. Nur Fahr-Fehler verzeiht es mit seinen 130mm Federweg nicht ganz so gut.

Das Fazit zum Radon Skeen Trail AL

Was macht das Skeen Trail AL besonders? Wir haben hier ein solides Trail-Bike, dass euch angenehm den Berg hinauf bringt und euch eine gute Zeit auf den Trails beschert. Das liegt vor allem an der Kombination aus einer stimmigen Geometrie mit einer fantastischen Ausstattung – denn das Rockshox Fahrwerk mit der Ultimate Gabel holt auch noch den letzten Rest an Performance aus dem Mountainbike heraus. Ein Knaller ist auf alle Fälle der Preis. Wo bekommt man noch für 2.699 Euro solche Komponenten? Und auch das günstigere Modell ist einen Blick wert, da ist die Preis-Leistung keinesfalls schlechter!

Radon Skeen Trail

Weitere Infos zum Radon Skeen Trail AL findet iher: www.radon-bikes.de

Bike Park Check: Lenzerheide – Das MTB-Paradies in der Schweiz

In einem wunderschönen Tal auf über 1000m liegt Lenzerheide. Das Dorf in den Schweizer Alpen bietet neben einem fantastischen Panorama auch einen der bekanntesten Bike Parks Europas. Mit einer World Cup Downhill Strecke, fetten Sprüngen, flowigen Trails und einer wunderschönen Szenerie lockt die Region jährlich viele Freunde des Sports an. Wir waren vor Ort und haben uns von der Atmosphäre und dem Bike Park überzeugen können. Und vielleicht ist dabei auch noch eine brandneue Fox 40 zerstört wurden. 

Falls ihr keine Lust habt zu lesen, könnt ihr euch auch unseren Bike Park Check als Video anschauen. Das findet ihr am Ende des Artikels.

Nach fünf Tagen in Leogang und Lienz ging es für uns in die Schweiz. Fünf einhalb Stunden und gefühlte 10 Maut Stationen später kamen wir endlich in dem idyllischen Alpental an. Eingecheckt wurde im Revier Hotel direkt an der Talstation des Bike Parks. Da wir direkt von der Stimmung und dem Ambiente des Hotels überzeugt waren, können wir es euch nur empfehlen. Kleiner Tipp: Ihr könnt dort für kanpp 210 Euro könnt ihr hier zwei Nächte übernachten, bekommt ein ausgezeichnetes Frühstück und obendrauf gibts für zwei Tage das Arosa Lenzerheide Ticket mit dem ihr im Park und auf allen Trails im Tal unterwegs sein könnt.

Das Abendessen ist dort zwar nicht günstig, dafür gibts dort einfach die besten Süßkartoffel-Pommes die wir jemals hatten. Für Bier Fans gibts ebenfalls eine riesige Auswahl. Definitiv empfehlenswert.

Werbung

Werbung

Weitere Infos zum Hotel findet ihr hier: lenzerheide.revierhotels.de

Tickets 

Vorab: Der Euro und die Schweizer Franken haben einen ähnlichen Kurs. Die Region Arosa Lenzerheide ist übrigens in der Gravity Card inklusive, lediglich der Bike Park Chur ist noch nicht mit drin.

Kids bekommen das Arosa Lenzerheide Ticket ab 25CHF, ab 16 Jahren müssen 50CHF auf den Tisch gelegt werden. Dafür bekommt ihr 4 Trails im Park, großartige Öffnungszeiten im Sommer und die Möglichkeit die weiteren Trails der Region mit jedem Lift zu erkunden.

Wer nach der Arbeit noch seine Runden drehen mag, bekommt das Late Ticket ab 15CHF.

Öffnungszeiten:

Hier wird es spannend. Denn wo andere Parks an ihren Öffnungszeiten ganzjährlich festhalten, passt das Bike Kingdom sich an. Wer also nicht müde zu kriegen ist, kann von Juli bis August von 8:30 – 21:00 Uhr im Bike Park shredden. Besser gehts nicht.

26. bis 29. Mai 2022 – 8.30 bis 16.00 Uhr
4. Juni bis 14. Juli 2022 – 8.30 bis 17.00 Uhr
15. Juli bis 14. August 2022 – 8.30 bis 21.00 Uhr
15. August bis 23. Oktober 2022 – 8.30 bis 17.00 Uhr

Die Trails: Flow, Air-Time, World Cup Downhill

FLOWline: Der blaue Flow-Trail am Berg schlängelt sich auf ca. 3,2km den Berg hinab und macht dabei knapp 397 Tiefenmeter. Im Gegensatz zu anderen Parks in den Alpen nutzt die FLOWline den Berg gut und wird dabei niemals zu steil. Anfänger werden hier definitiv viel Spaß haben und können sich an kleineren Tables an die erste Air-Time gewöhnen. Fortgeschrittene Fahrer können sich hier bequem warm fahren und durch die gut gebauten Anlieger ballern. Flow ist hier definitiv Programm.

PRIMEline: Das ist der Rote Trail im Bike Park. Wer Bock auf größere Tables hat, sich in der Luft wohl fühlt und nicht vor hohen Geschwindigkeiten zurückschreckt, wird hier auf seine Kosten kommen. Kurz nach dem Start der FLOWline zweigt die PRIMEline ab und schlängelt sich dann auf verspielten 3,2km den Berg hinab. Hier gibts massive Anlieger, alternative Drops, Gaps, große Tables, einen kleinen Abstecher auf World Cup Features und steile Sektionen. Fortgeschrittene Fahrer werden hier Spaß haben, Anfänger sollten mit Vorsicht an den Trail gehen.

SHORE-/STYLEline: Dieser Trail zweigt im oberen Teil der roten PRIMEline ab und sollte sich vorher definitiv erst einmal angeschaut werden. Denn – Neben einfachen North-Shore Sektionen gibt es hier auch technischen Holz-Hips und große Drops die nicht direkt einsehbar sind. Wer mit seinem Rad umgehen kann, wird hier über den größten Tables des Parks fliegen. Am Trickspung der STYLEline werden hin und wieder Whip Offs ausgetragen. Nach dem Sprung geht es wieder über Holzbrücken ins Tal. Auch hier könnt ihr über alternative Sektionen mit Drops und Hips fliegen, wer mit den Rädern lieber am Boden bleibt, sollte hier den richtige Weg wählen.

STRAIGHTline/World Cup Strecke: Jetzt wird es anspruchsvoll. Die Straightline schlängelt sich auf ziemlich steilen 1,7km den Berg hinab. Anfänger sollten ganz weit weg von dieser Strecke bleiben, denn hier wird es steil, schnell und sehr technisch. Zwar können auch fortgeschrittene Fahrer hier fahren, jedoch sind einige der Feature wirklich auf einem ganz anderen Niveau. Wer Profi ist, kann die alternativen Linien aus den World Cup Downhill Rennen nehmen – Hier gibts dann extrem steile Steingärten, technische Drops, große Gaps und sehr hohe Geschwindigkeiten. Definitiv ein schwarze Strecke die einem aber nicht die Profi-Linien aufzwingt.

Das coole an den Strecken ist, dass viele Lines mit einander kombiniert werden können. Wer also merkt, dass die Downhill Strecke zu steil ist, kann wieder auf die Rote wechseln. Das gilt auch für die blaue Strecke. Wer mag, kann hier Strecken miteinander kombinieren und vielleicht findet ihr auch die ein oder andere versteckte Linie im Wald. #loamer

Ninos Gold Trail: Falls ihr eure Lycra Klamotten dabei habt und euch mal so richtig auspowern wollt, ist der Trail des Crosscountry Weltmeisters etwas für euch. Hier habt ihr im Bereich der Talstation einen 3,7km labgen XC Trail der 242 Höhenmeter macht. Auf dem Trail findet ihr steile Anstiege, gebaute Kurven, Tables und naturbelassene Sektionen. Das richtige für brennende Oberschenkel.

Übungsparcour und Drop-Batterie

Natürlich gibt es auch im Bike Park Lenzerheide Möglichkeiten für Einsteiger und Kids die ersten Meter auf dem Mountainbike zu rollen. Unten im Tal gibt es einen großen Rundkurs mit kleinen Hindernissen, Holzelementen und Features. Wer mag kann hier auch Kurse belegen und somit mehr Sicherheit auf dem Rad trainieren.

Wer es vor der Liftschlange nochmal krachen lassen will, kann den fetten Bike Kingdom Drops springen.

Lenzerheide, Arosa, Chur – Trails ohne Ende

Da wir nur für zwei Tage in der Region waren und im Park sehr viel zu filmen war, haben wir es leider nicht mehr auf die vielen Enduro Trails der Region und in den Bike Park Chur geschafft. Das spannende an der Schweiz ist nämlich, dass Wanderwege auch für Mountainbiker erlaubt sind. Dementsprechend gibt es sehr viele Alpine Enduro Trails in dem Gebiet um den Park. Neben geteilten Strecken könnt ihr aber auch auf gebauten Trails von den höchsten Gipfeln bis ins Tal fahren und erlebt dort vom felsigen Untergrund der Berge, über wurzeligen Nadelboden bis hin zu lehmigen Sektionen im Tal eine hohe Abwechslung auf nur einer Abfahrt.

Lenzerheide hat aber nicht den einzigen Park der Region. Nur wenige Auto-Minuten entfernt liegt die Stadt Chur. Dort gibt es einige Lines die nur so vor Air-Time und Flow strotzen. Wer will kann die beiden Parks mit unterschiedlichen Lifts und Trails verbinden.

Ihr merkt schon – die Region bietet viel mehr als man denkt. Wir haben uns zwei Tage im Park Lenzerheide aufgehalten und dort noch nicht jedes Feature entschlüsselt. Wenn man sich dann noch die weitere Auswahl an Trails anschaut, dürfte man hier selbst in einer Woche nicht alles entdecken.

Wie gut ist das Bike Kingdom wirklich?

Wir waren von dem Ambiente und den Menschen begeistert. Das sehr internationale Team im Hotel und in der Shaper Crew, die vielen Bike Schulen mit kleinen Shreddern, das gute Essen und die wunderschöne Landschaft hat uns leichte Kanada Flashbacks gegeben. Der Vibe ist fantastisch und gibt einem Urlaubs-Feeling. Obendrauf kommt, dass in der Region alles auf den Ski und Bike Tourismus ausgelegt ist und man sich dadurch überall willkommen fühlt. Ihr könnt sogar euer Dwonhill Bike hinten am Bus einhängen.

Zwar waren die Trails aufgrund der langen Trockenzeit sehr zerbombt, jedoch war auch hier die Crew schon wieder am Nachbessern. Schön das hier was gemacht wird und obendrauf gibts sehr coole Umfahrungen.

Die große Auswahl an Strecken, verspielten Features und das fantastische Ambiente haben uns definitiv überzeugt und wir werden nächstes Jahr nochmal in die Schweiz fahren um uns die Alpinen Trails anzuschauen und die ein oder andere Rechnung mit der Downhill Strecke zu begleichen.

Mehr Informationen und Fahrszenen von den Strecken findet ihr im folgenden Video:

Weitere Infos zur Region gibts unter: www.bikekingdom.ch

 

VIDEO: Gold Standard feat. Bryn Atkinson

Was passt zu einer Kaschima Fox Factory Gabel? Genau – Ein goldenes Norco Range Enduro Bike und ein verdammt schneller Fahrer. Bryn Atkinson zeigt was er auf den Trails kann und wird dabei unfassbar schön in Szene gesetzt. Her mit dem Gold, der Drone und dem Steez!

There are some things you can always rely on in the Pacific Northwest. The sun will rise and set every day (even if you can’t see it), the weather’ll be predictably unpredictable, and when Bryn Atkinson gets behind a project, it’s gonna be a banger. It’s not in Bryn’s nature to half-ass anything. Every detail of a project is considered to elevate it to the next level. The choice of trail. The crew. The shots. Getting the bike just right. And he’s just got a way about his riding that no other rider can match – with style and speed that drop your jaw to the floor whatever the framerate. So, sit back, grab a drink and behold the new Gold Standard, forged by the imagination of Bryn Atkinson.

Werbung

Werbung

Mountainbiken auf der Sonnenseite – Wettervorhersage Osttirol

Lienz, Osttirol, 13. September 2022 – Zur Planung eines jeden Bike-Trips gehört auch immer ein Blick auf die Wettervorsage. Sieht es am Wochenende mal wieder schlecht aus in den klassischen alpenländischen Bike-Hotspots – Tiefdruckgebiete bringt tiefhängende Wolken, keine Sicht und viel Regen – bleiben genau zwei Optionen: Regenklamotten und Dirtsuits an und durch oder eine Alternative mit besserem Wetter finden – zum Beispiel Osttirol, wo fast immer die Sonne scheint, wenn es weiter nördlich schüttet.

„Schuld“ an dieser ausgiebigen Sonnenscheindauer und dem mediterranen Flair zwischen Großglockner (3.798 m) und Lienzer Dolomiten ist die geographische Lage der österreichischen Provinz – kurz gesagt: die richtige Seite der Alpen.

Die Lage südlich des Alpenhauptkamm schützt Osttirol nämlich vor den atmosphärischen Tiefdruckgebieten aus Nordwesteuropa – die Wolken bleiben nördlich an den Bergen hängen und regnen sich dort ab. In der gesamten Südalpenregion dominiert hingegen der Hochdruckeinfluss.

Werbung

Werbung

Und dass es sich dabei nicht bloß um cleveres Marketing handelt, belegen die Zahlen des Zentralamts für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) eindeutig. Laut der obersten österreichischen Wetterbehörde gibt es von Juni bis August in Lienz durchschnittlich 34 Regentage (gerechnet ab einem Liter Wasser pro Quadratmeter in 24 Stunden), in Innsbruck waren es 40 und in Bregenz am Bodensee sogar 41. „Auf ein Quartal gerechnet, ist das ein Unterschied von einer ganzen Woche. Das ist nicht unbedeutend. Außerdem geht es nicht nur um die Menge des Niederschlags oder die Anzahl der Tage, an denen es geregnet hat. In der Region Lienz regnet es während eines Sommergewitters in der Regel nur zwei bis drei Stunden. Ein ganzer Tag Regen ist sehr selten“, kommentiert Gerhard Hohenwarter, Meteorologe am ZAMG. Das Einzige, was sich laut Hohenwarter schwierig vorhersagen lässt, ist, wo es donnern wird: „Gewitter sind sehr lokale Phänomene.“

Rider : Freeride Flo & Credit : Michael Kotowski

Wenn also bei der Planung des spontanen Bike-Trips am Wochenende die großen Fragezeichen hinter der Wettervorhersage auftauchen, wird Osttirol vom Geheimtipp zur echten Alternative.

Ein weiterer Vorteil Osttirols ist, dass es fast jedes Jahr einen Altweibersommer gibt, der die Saison verlängert. Das sommerliche Wetter hält oft bis Mitte oder sogar Ende Oktober an. Der Bikepark Lienz ist daher an den Wochenenden im Oktober entsprechend geöffnet.

Details zur Bikeregion Osttirol sind unter www.osttirol.com/entdecken-und-erleben/sommer/radsport zu finden. Zur perfekten Tourenplanung und allgemeinen Übersicht stellt die Region Osttirol mit ihrer interaktiven Bike-Karte das ideale Werkzeug zur Verfügung.

Folge Bikepark Lienz und Osttirol auf Social Media:

Instagram: https://www.instagram.com/bikeparklienz
Facebook: https://www.facebook.com/Bikeparklienz

Instagram: https://www.instagram.com/osttirolbergtirol
Facebook: https://www.facebook.com/osttiroldeinbergtirol/

 

Bike Park Check: Lienz – Der Geheimtipp in Osttirol

Am Rande der Dolomiten liegt eine mittelalterliche Stadt umgeben von Bergen, Flüssen und wunderschöner Natur. Lienz ist für seine Wanderrouten, Feste und Musik bekannt – Doch seit 2017 gibt es am Rande der Osttiroler Stadt einen vielversprechenden Bike Park. Wir waren vor Ort und haben uns mal angeschaut ob diese Location wirklich ein Geheimtipp ist. 

Die Anfahrt nach Lienz war entspannt. Von Leogang konnten wir über idyllische Bergstrassen nach Osttirol fahren und wurden mit Sonnenschein begrüßt. Geparkt wird direkt vor dem Lift. Früh kommen ist hier wichtig – nicht weil hier extrem viele Mountainbiker unterwegs sind, sondern weil der Lift von vielen Familien und Wanderern genutzt wird. Anstehen muss man als Mountainbiker definitiv nicht.

Seit 2022 ist der Park übrigens in der Gravity Card inklusive. Wer keine hat, bekommt die Tageskarte für 37€. Wer später kommt, kann sich das vier Stunden Ticket für 31€ besorgen.

Werbung

Werbung

Das Lift Personal ist wirklich extrem entspannt und hilft Kids beim einhängen der Bikes. Ihr habt die Möglichkeit mit der Gondel zu fahren, oder euer Bike an den Sessellift zu hängen. Was direkt auffällt – Der Lift ist schnell oben.

Bike Park Lienz

An der Moosalm angekommen ist die Suche nach den Trails etwas verwirrend. Hier sollte der Park etwas mehr Schilder aufstellen, denn wir waren nicht die einzigen die den Family Flow Trail nicht direkt gefunden haben. Was auch auffällt ist das große Freizeit Angebot an der Alm. Neben einem Spielplatz gibt es hier einen Hochseilgarten, einen Streichelzoo, Minigolf und eine moderne Sommerrodelbahn. Die Region scheint in den Berg investiert zu haben.

Die Trails – Flow, Jumps und exzellente Kurven

Flow Family Trail – Roll oder Spring!

Mit diese Line will Lienz den Einstieg in den Sport ermöglichen. Die vie Kilometer lange Strecke bietet extrem gut gebaute Kurven, kleine Tables, Pumps und Roller. Wer hier auf Geschwindigkeit kommt, sollte jedoch aufpassen, denn der ein oder andere Roller entwickelt sich bei genügend Speed zu fetten Doubles und verwandelt den Trail in eine Strecke für Fortgeschrittene. Also erst einmal anschauen und dann Gas geben.

Wer Bock auf Air-Time hat, ist hier auch richtig. Denn wie schon gesagt lassen sich viele Pumps doublen und zusätzlich gibt es alternative Gaps die es wirklich in sich haben.

Wir waren echt fasziniert wie gut die Kurven auf dieser Strecke gebaut waren. Die FLow Family Line ist ein toller Trail für Einsteiger und Fortgeschrittene und Startet etwas versteckt hinter der Moosalm an der Mittelstation.

Bike Park Lienz

Alban Lakata Trail – Steil, Loose und Schnell

Ebenfalls an der Moosalm startet der nach dem Marathon Weltmeister benannte Lakata Trail. Die rote Strecke mach auf zwei Kilometern länge knapp 355 Tiefenmeter und bietet einen Spielplatz für fortgeschrittenere Fahrer.

Gestartet wird mit einer schnellen Kurvenkombination die kurz darauf in einer steileren und verblockten Sektion endet. Wer Lust auf felsigen Untergrund, alternative Naturdrops und schnelle und loose Sektionen hat, wird hier auf seine Kosten kommen.

Der Alban Lakata Trail ist eine tolle Freeride Line die mit Alternativen Features Fortgeschrittenen und Profis Spaß machen sollte.

Peter Sagan Trail – Speed, Air-Time und Flow

Von der Moosalm kann man mit einem gemütlichen Sessellift bist zur Sternalm hinauffahren. Der nach dem dreifachen Radweltmeister benannte Trail ist auch für Einsteiger geeignet, sollte aber mit Vorsicht genossen werden – Denn hier gibt es große Tables für die eine hohe Grundgeschwindigkeit und Sprung-Erfahrung benötigt wird.

Wer sich in der Luft wohl fühlt, ist hier richtig. Die Sprünge sind steil, schicken einen ordentlich in die Luft und bieten einem mit jeden Abfahrt neue Möglichkeiten zum Spielen. Auch die gebauten Kurven sind ausgezeichnet. Wer auf den fünf Kilometern Sagan Trail keinen Spaß hat, sollte nochmal über sein Hobby nachdenken 😉

Und wem das noch nicht an Flow gereicht hat, der kann einfach direkt am Ende des Trails in die Flow Family Line abbiegen – Neun Kilometer Kurven, Sprünge und Spaß sollten für eine gute Zeit ausreichen.

Bike Park Lienz

Welcome to the jungle – Wurzeln, Rinnen und Wurzeln

Die einzige schwarze Strecke am Berg zweigt vom Peter Sagan Trail ab und mündet nach knapp 600 Metern wieder in die rote Line. Auf dieser Strecke gibt es sehr große Wurzelteppiche die mit einem teilweise starken Gefälle kombiniert werden und somit die Strecke anspruchsvoller machen. Wer Spaß an der Wahl der Linie hat, kann hier spielen, denn der Trail bietet sehr viele Alternative Wege nach unten.

Eine sehr coole Line für Fortgeschrittene mit einer sehr spaßigen „Loamer“-Sektion am Ende.

Werkstatt, Shop, Alternativen?

Abgesehen von der vier Trails gibt es noch einen kleinen Pumptrack an der Talstation. Neben an gibt es eine gemütlich Bar mit kalten Drinks und einen Bike Shop bei dem ihr Räder und Ausrüstung leihen könnt.

Falls ihr mal eine Panne habt, könnte der Shop jedoch aufgrund seiner Größe an seine Grenzen kommen. Das ist aber nicht schlimm – Nur knapp 5 Minuten entfernt gibt es einen großen Bike-Shop in dem ihr definitiv fündig werden solltet.

Großglockner, Enduro, Gravel, Shopping

Wir haben es zeitlich leider nicht geschafft, aber die Region bietet extrem viel. Am Großglockner gibt es einen weiteren Park der mit seiner alpinen Landschaft und den anspruchsvollen Strecken eine tolle Alternative für Enduro Fans sein dürfte.

Aber auch Renn- und Gravelfahrer dürften in der Region auf ihre Kosten kommen. Osttirol bietet ein riesiges Netz aus Radrouten und Radwegen mit tollem Panorama und Einkehrmöglichkeiten.

Abgesehen davon hat Lienz ein großes Freizeitangebot mit Schwimmbädern, Badeseen und eine tolle Altstadt mit Bars, Restaurant und Festen. Also Tagsüber Laps im Park und Abends Feiern – Besser gehts kaum.

Bike Park Lienz

Unser Fazit zum Bike Park Lienz

Wer Lust auf einen Bike Park ohne Gäste hat, wird hier fündig. Wir waren noch nie so einsam auf Strecken. Warum das noch so ist, ist eine gute Frage. Die Strecken sind extrem gut gebaut, gute gepflegt und abseits von Diddie Schneider Trails und Whistler sind wir schon lange nicht mehr so gute Anlieger gefahren. Man merkt hier, dass die Shaper sich selbst eine kleine Perle in den Berg gezimmert haben und wussten was sie da machen.

Obendrauf gibt es sehr freundliche Menschen, eine familiäre Atmosphäre und einen schnellen Lift. Laps, Laps, Laps.

Zwei Stunden von Leogang entfernt liegt also ein kleiner Geheimtipp der definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hat und mit tollen Strecken, viel Air-Time und perfekten Kurven die Reise definitiv wert ist.

Mehr Details und viele Action-Shots findet ihr auch in unserem folgenden Video:

Weitere Informationen findet ihr unter: 

www.osttirol.com

4 Bikes Festival – 4 Tage Party, Bikes und Musik

Bock auf Party, Racing und gute Musik? Dann dürfte das 4 Bikes Festival genau das richtige für euch sein. In 4 Tagen gibts im Odenwald, 4 Disziplinen, gute Laune, viel Action und bekannte Gesichter der Szene. Neben einem FMB Slopestyle Event könnt ihr euch für Gravel, CX und Enduro Rennen anmelden. Mehr Infos zum Festival gibt es hier.

Der Countdown läuft! Das zweite 4 Bikes Festival findet vom 08.- 11.09.2022 wieder auf dem stillgelegten Militärgelände am Hainhaus in Lützelbach im Odenwald statt. An 4 Tagen entsteht ein Bike-Event, welches seines Gleichen sucht und Gäste dürfen sich auf ein einzigartiges Rahmenprogramm rund ums Thema Fahrrad freuen. Das Festival stieß schon im Premierenjahr auf außergewöhnlich großen Zuspruch.

Werbung

Werbung

Dem selbst gesteckten Ziel, den Kosmos Fahrrad und Musik zusammenzubringen sind die Veranstalter schon im ersten Jahr gerecht geworden und die gebuchten Bands sind 2022 ebenso vielversprechend. Auch dieses Mal wird sich wieder auf vier Fahrrad-Arten spezialisiert: Enduro, Gravelbike, Dirtbike und Cyclocross. Alters-, Interessens- und Gengreübergreifend wird so ein Bike-Musik-Meltingpot erschaffen, der einzigartig ist. Die Fahrrad-Community kann sich nicht nur in ihrer eigenen Disziplin mit Gleichgesinnten austauschen, sondern auch über den Tellerrand fahren und neue Dinge ausprobieren!
Fabian Rothermich, der neue Projekt-Verantwortliche innerhalb des Teams von Peripherique, ist vom Konzept überzeugt: „Wir wollen Interesse an den verschiedenen Disziplinen wecken und unseren Gästen Einblicke ermöglichen, die sie so vielleicht noch nie hatten. Kontakte knüpfen, Neues ausprobieren und die Faszination Bike entdecken. Auch wenn man nichts mit Fahrradfahren an sich am Hut hat, kann man sich bei uns vom Können anderer Top-Athlet*innen begeistern.“ Rothermich ist ein Mitbegründer des erfolgreichen Olympiapark in Eisenbach und war vom ersten 4 Bikes so überzeugt, dass er sofort mit dabei sein wollte. Wichtig sei hierbei außerdem „die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen und der regionalen Wirtschaft sowie den Anwohnern, Förstern und Bauern. Die Einbindung von örtlichen Radnetzwerken und bekannten Gesichtern der Szene ist unabdingbar. Wir wollen hier alle auf die Reise mitnehmen.“

Hobby-Biker bis Radprofis, aber auch Familien, junge und junggebliebene sport- und kulturbegeisterte Zuschauer und Zuschauerinnen kommen also mit einem umfangreichen Musik- und Rahmenprogramm voll auf ihre Kosten. Biker mit unterschiedlichstem Fitness- und Fahrtechnikniveaus werden vertreten sein, um ein unvergessliches Abenteuer zu erleben und eine wunderschöne aber durchaus unentdeckte Fahrrad-Region zu erkunden.
Eine Kombination aus Musik, Sport, Freizeit und Entertainment. In allen Bereichen des neuartigen Festivalkonstrukts vor allem im Musikbereich, konnte die Kreativ-Fabrik Peripherique zusammen mit Experten aus den spezifischen Fahrradarten ein Event kreieren, welches deutschlandweit seines gleichen sucht. Da die verschiedenen Bikesparten völlig unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, wird bei den Acts auf ein sehr facettenreiches Booking gesetzt. Neben den seit Jahren erfolgreichen Indie Acts „Itchy“ und „Montreal“ konnten auch aufstrebende Newcomer wie „Kaffkiez“ gewonnen werden. Auch die Hiphop Veteranen „Main Concept“ sind mit von der Partie.

Für Begeisterung wird auch wieder die „Freeride Mountain Bike World Tour“ sorgen. Ein weiteres Highlight bei dem internationalen Athleten und Athletinnen der FMB-Weltrangliste mit waghalsigen Sprüngen die Zuschauenden verblüffen. Für alle interessierten Gäste gibt es darüber hinaus ein außergewöhnliches und umfangreiches Entertainment-Programm mit Workshops, Vorträgen und Live-Podcasts und nicht zuletzt die hochkarätige Live-Musik. Fest steht schon jetzt: Der Odenwald kann sich wieder auf ein kulturelles und sportliches Jahreshighlight freuen.

Tickets und weitere Informationen findet ihr unter: 4bikes-festival.de