TEST: ⚡ Sram GX Eagle AXS ⚡ – Das wird den Markt schocken!

Mit der GX Eagle AXS präsentiert der Komponentenhersteller aus den Staaten eine deutlich günstigere Alternative zu seinen bereits bekannten und etablierten kabellos-Schaltungen. Preislich deutlich unter den Edel-Gruppen X01 und XX1 angesiedelt, muss man dennoch kaum Kompromisse eingehen. Wir haben die neuste AXS Variante testen können und sind uns sicher, dass diese Wellen schlagen wird.

Der Hammer direkt zum Start: Technisch gibt es keine Unterschiede zu den beiden anderen kabellos-Schaltungen. Bei der Sram GX Eagle AXS kommt die gleiche verschlüsselte Übertragungsmethode zwischen Controller und Schaltwerk zum Einsatz, ebenso sind sämtliche Features wie die Einstellmöglichkeiten per App oder die innovative Overload Clutch mit an Bord. Es ist schon fast eine kleine Sensation, dass die neue Schaltung angesichts dieser Eckdaten nur etwas mehr als die Hälfte der beiden anderen kosten soll und wir sind uns sicher:  Diese neue Schaltung wird den Markt ordentlich durchrütteln!

Die neue GX Eagle AXS kommt in den kommenden Tagen in den Handel und wird zunächst nur als Upgrade-Kit erhältlich sein. Dieses besteht aus Schaltwerk, Controller/Shifter, Ladegerät, Kabel und Einstellhilfe. Die übrigen Komponenten wie Kassette, Kette, Kurbel und Kettenblatt lassen sich aus dem gesamten Eagle-Sortiment nutzen.

Sram GX Eagle AXS
Das Kit: Controller, Schaltwerk, Akku, Ladegerät, Kabel und Einstellhilfe

Sram AXS – Ist das die Zukunft?

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Die Sram AXS Schaltungen sind ausschließlich als 12-Fach Antriebe erhältlich, die im Kern aus zwei Komponenten bestehen, dem Controller und dem Schaltwerk. Der Controller ersetzt dabei den Schalthebel und ist neben seinen “fehlenden” Schaltzügen der größte Unterschied zu klassischen Antrieben.

Die Kommunikation zwischen Controller und Schaltung läuft über einen verschlüsselten Kanal, der bei jedem Set individuell gekoppelt wird, um Fehler zu vermeiden. Das verhindert auch, dass andere AXS Nutzer nicht das eigene System durcheinanderbringen und plötzlich die Gänge an einem anderen Fahrrad mit schalten.

Spannend ist auch, dass sich die AXS Komponenten problemlos mit Etap Bauteilen vom Rennrad und Gravelbike kombinieren lassen. 520% Bandbreite auf dem Gravelbike ohne Kabel sind somit auch kein Problem mehr.

Sram GX Eagle AXS

Simple Montage und Installation

In einer Welt, in der die Vorbilder die Star Nut mit Backsteinen in die neue Gabel schlagen, sollte eine Installation am Besten so leicht wie möglich vonstatten gehen.

Aufgrund der fehlenden Züge fällt das nervenzerreißende Gefummel am Rahmen schon mal weg. Einfach das Schaltwerk und den Controller anschrauben, Kette ablängen und schon ist man fertig. Nach dem Anbringen ist nur noch Feintuning notwendig. Über die mitgelieferte Montagehilfe lässt sich der Abstand des Schaltwerks zur Kassette über die sogenannte B-Screw schnell und einfach einstellen. Die Schrauben für die Anschläge mussten wir in unserem Fall überhaupt nicht anrühren und die Feinabstimmung des Schaltwerks über die Trim-Funktion ist kinderleicht. Ein kleiner Knopf am Schalthebel erlaubt das Verschieben des Schaltwerks in winzigen Schritten. Dabei genügt es in 9 von 10 Fällen diesen Prozess für einen Gang zu erledigen.

In unserem Fall war alles in unter fünf Minuten perfekt eingestellt. Für die gesamte Montage (wir haben eine Komplett-Gruppe inklusive Kurbel und Innenlager verbaut) haben wir weniger als 40 Minuten benötigt.

Safety First: Overload Clutch

Eine der spannendsten Funktionen der AXS Systeme dient der Sicherheit: Die sogenannte Overload Clutch. Hinter der Bezeichnung steht eine einzigartige Schutzfunktion, die das Schaltwerk und auch das Schaltauge vor Beschädigungen schützt. Sobald ein Schlag auf das Schaltwerk registriert wird, weicht dieses nach innen aus und geht kurze Zeit später in seine ursprüngliche Position zurück. Das schützt in erster Linie den Motor im Inneren, aber natürlich auch sämtliche andere Bauteile. Gerade bei einem Schaltwerk, das deutlich über 300 Euro kostet, ein tolles Feature.

Kein Schalthebel, sondern ein Controller

Auch wenn die Neuerung kabellos Schalten zu können nach dem größten Unterschied zwischen einer AXS und einer mechanischen Schaltung klingen mag, fühlt man das auf dem Trail fast gar nicht. Der größte Unterschied ist tatsächlich der Schritt vom klassischen Schalthebel zum “Controller” der AXS. Die kleine Wippe lässt sich nämlich super leicht mit dem Daumen bedienen und wirkt anfangs recht ungewohnt. Nach wenigen Metern auf dem Bike gewöhnt man sich aber recht schnell an das neue System und genießt die geringen Bedienkräfte und die kurzen Wege für die Finger.

Sram GX Eagle AXS

11-50, 10-50 und 10-52 Kassetten

Das neue AXS Upgrade Kit ist mit sämtlichen derzeit erhältlichen Eagle-Kassetten kompatibel. Wer also an Gewicht sparen möchte, kann problemlos eine XG 1299 aus der XX1-Serie montieren. Sparfüchse setzen stattdessen wohl eher auf die günstige NX Eagle 11-50er Variante. Natürlich sind auch alle anderen Kombinationen problemlos möglich, mit bis zu 520 % Bandbreite.

Sram GX Eagle AXS

AXS App für Diagnosen und Individualisierung

Sram bietet mit der kostenlosen AXS App ein Tool, das sich per Bluetooth mit der Schaltung verbindet und sich als nützliches Feature erweist. Wer viel Kilometer schrubbt kann zum Beispiel sehen welche Gänge am häufigsten genutzt werden, kann dadurch den Verschleiß überwachen oder die Tritteffizienz verbessern. Natürlich gibt die App auch Auskunft über den Ladestand der Akkus und bietet eine individuelle Gestaltung der Tastenbelegung. Wer mag, kann somit auch den Controller in den One-Click-Modus setzen. Das bedeutet, dass auch beim Halten der Tasten nur ein Gang gewechselt wird – definitiv ein spannendes Feature für’s E-MTB.

Aber wo ist denn jetzt der Unterschied zu den teureren Varianten?

Wir bekommen also technisch absolut identische Leistungen wie bei den teuren Modellen? Wie kann die neue AXS denn dann so viel günstiger sein? Den Unterschied finden wir – wie auch bei mechanischen Schaltgruppen – im Material und Gewicht. Bei der X01 und der XX1 werden Aluminium, bzw. Carbon verwendet, die GX Schaltung setzt auf Stahl. Zwar mag Stahl etwas schwerer sein, als die vergleichbar edleren Materialien, jedoch soll – laut Sram – der Stahlkäfig noch robuster sein als bei der X01. Das macht die GX AXS trotz des günstigeren Preises zum stabilsten Schaltwerk im gesamten Portfolio.

Ein weiterer, jedoch wesentlich geringerer Unterschied liegt beim Controller. Seit Anfang des Jahres werden die Controller der X01 und XX1 Gruppen mit einer neuen und überarbeiteten Wippe ausgeliefert. Diese ist noch ergonomischer geformt und verfügt über eine geriffelte Oberfläche, die den Grip beim Schalten verbessern soll. Auf dieses neue Feature muss man bei der GX verzichten, kann dieses aber bei Bedarf nachrüsten. Ein weiterer kleiner Unterschied ist, dass die Befestigungsschelle hier nicht eloxiert, sondern lackiert ist. Beim Gewicht ändert sich nicht: Beide Controller wiegen ca. 70g.

Face Off – Die GX Eagle im Vergleich

Kommen wir zur Sache. Wie steht die GX Eagle im Vergleich zu den anderen AXS Gruppen da? Preislich liegt ihr UVP doch deutlich über dem der mechanischen Premium-Gruppe XX1 Eagle, wir rechnen jedoch damit, dass wir schon recht früh Preise in den einschlägigen Shops von ca. 500 Euro sehen werden. Dennoch: 60-70 g Mehrgewicht sind alles, was man im Gegensatz zu den Edel-Pendants von X01 und XX1 Eagle AXS in Kauf nehmen muss – und das für etwas mehr als die Hälfte des Preises!

Vergleicht man die Gewichte, wird es durchaus interessant. So liegt hier die kabellose GX Eagle ungefähr auf dem Niveau ihrer mechanischen Schwester-Gruppe. An dieser Stelle sei jedoch gesagt, dass das Gewicht der mechanischen Gruppen je nach Außenhülle und deren Länge mehr oder weniger stark variieren kann. Die Unterschiede beim Gewicht sind jedoch ohnehin sehr gering, wenn man den Blick nur auf Schaltwerk und Shifter richtet. Zwischen der schwersten Eagle Gruppe und der leichtesten liegen weniger als 100 g; anders sieht es beispielsweise bei den Kassetten aus – hier liegen zwischen NX Eagle und XX1 Eagle beispielsweise über 250 g.

ArtGewichtUVPStraßenpreis
GX Eagle AXSElektronisch517 g620 Euro*???
NX EagleMechanisch521 g**157 Euro120 Euro
GX EagleMechanisch492 g**165 Euro150 Euro
X01 EagleMechanisch481 g**388 Euro310 Euro
XX1 EagleMechanisch462 g**474 Euro400 Euro
X01 Eagle AXSElektronisch448 g1050 Euro*ca. 800 Euro
XX1 Eagle AXSElektronisch445 g1050 Euro*ca. 800 Euro
* inklusive Ladegerät und Akku
** Zug und Außenhülle sind mit 70 g eingerechnet

Aber: Sram ist ja nicht der einzige Hersteller mit 12-fach Schaltgruppen auf dem Markt. Die Konkurrenz aus Japan konnte in den vergangenen zwei Jahren doch etwas aufholen und hat ebenfalls interessante Schaltungskomponenten auf dem Markt. Im Gegensatz zu den US-Amerikanern setzen die elektronischen Schaltgruppen von Shimano jedoch noch auf elf Gänge und stehen nicht wirklich in direkter Konkurrenz zur GX Eagle AXS. Doch ein Blick auf die mechanischen Gruppen lohnt durchaus.

ArtGewichtUVPStraßenpreis
GX Eagle AXSElektronisch517 g620 Euro*???
Shimano XTRMechanisch422 g-280 Euro
Shimano XTMechanisch468 g-150 Euro
Shimano SLXMechanisch503 g-100 Euro

Sram GX Eagle AXS

Die Sram GX Eagle AXS auf dem Trail

Auf dem Trail zeigt sich schnell, dass der Unterschied zwischen der GX und den kostspieligeren Schwestermodellen in der Praxis nicht spürbar sind. Die Schaltvorgänge sind gewohnt knackig und geschehen wortwörtlich auf Knopfdruck. Zwar geht das Durchschalten nicht ganz so zügig vonstatten wie bei mechanischen Schaltrguppen, wobei der Unterschied tatsächlich sehr gering ausfällt. Wie schon erwähnt gewöhnt man sich recht schnell an den Controller – nach einigen Metern mit der AXS will man den kompakten Controller nicht mehr missen. Die ergonomisch geformte Wippe lässt sich intuitiv bedienen und der geringe Impuls lässt jeden Schaltvorgang zügig und knackig vonstatten gehen. Aber keine Sorgen – der Widerstand beim Switchen der Gänge ist hoch genug um ungewollte Schaltvorgänge zu vermeiden.

Wie robust das Ganze ist, können wir noch nicht beurteilen. Glaubt man jedoch den Angaben von Sram, übertrifft die GX Eagle dank des Stahlkäfigs die schon sehr haltbaren X01 und XX1 Modelle und deshalb machen wir uns keine Sorgen was dieses Thema angeht. Wir hatten die beiden teureren Varianten schon an einigen Test-Bikes in den letzten Jahren in Gebrauch und wurden von der Robustheit und der Zuverlässigkeit der elektronischen Schaltgruppen mehr als nur überzeugt. Auch während des Testeinsatzes der neuen GX Gruppe hatten wir keine Ausfälle oder Ähnliches zu beklagen.

Aber was passiert wenn der Akku auf dem Trail schlapp macht? Das ist wohl eine der am häufigsten gestellten Fragen, wenn man von den AXS Schaltgruppen spricht. Hier finden wir tatsächlich auch den einzigen Nachteil des elektronischen Systems. Zwar bietet Sram mit der App Angaben zum Akkustand – man kann auch bei Ankunft die Signalleuchte am Akku überprüfen – macht der Akku jedoch mal schlapp, bleibt die Schaltung in einem Gang und lässt sich nicht weiter bewegen. Wer sein Bike jedoch regelmäßig kontrolliert, wird damit keinerlei Probleme haben. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, kann auf eine Powerbank zurückgreifen, oder am schlimmsten Notfall den Akku der Reverb Stütze mit der AXS tauschen.

Unser Fazit zum super attraktiven Sram AXS GX Eagle Upgrade Kit

Wir sind der Meinung, dass die neue GX Eagle AXS der US-Amerikaner von Sram Wellen schlagen wird. Die Gruppe hat das Zeug, den Schaltungs-Markt auf Jahre durcheinanderzuwirbeln und elektronische (+ kabellose!) Schaltungen für eine breite Masse zugänglich zu machen. Hinsichtlich ihrer Performance steht sie den fast doppelt so teuren Edel-Gruppen X01 und XX1 in nichts nach, selbst das Mehrgewicht ist überschaubar. Dafür darf man sich über noch mehr Robustheit freuen. Für uns ist die Gruppe jedenfalls der erste große Hammer im noch jungen Fahrrad-Jahr 2021!

Sram GX Eagle AXS

Mehr Informationen über Sram findet ihr auf: www.sram.com

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Das neue Propain Rage – Made For Racing

Wir haben es im World Cup gesehen, der eine oder andere Youtuber hatte es schon in seinen Videos und auf den Seiten der Magazinen tauchten immer wieder Spy-Shots auf. Jetzt ist es endlich so weit und Propain präsentiert das brandneue Rage Downhill Bike.

Vor 15 Jahren begann die Entwicklung des ersten Rage damit, als Robert Krass das für sich perfekte Downhill Bike zu konstruieren. Er verfasste eine Anforderungsliste, die das Federungssystem erfüllen musste. Das Resultat ist bis heute das Herzstück und gleichzeitig das Erfolgsrezept von Propain Bikes.

12 Jahre später geht das Rage in die nächste Runde. Und kommt nun mit einem neuen Dämpfer Design, 29″, oder Mullet Laufrädern und anpassbarer Geometrie daher.

Propain Rage

Was ist neu?

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Fangen wir mit den kleineren Details an. Die im robusten Blend Carbon Rahmen verbauten Edelstahl-Rahmenlager verfügen nun alle über das Propain Dirt-Shield (Doppelt gedichtet).

Wer auf customization und individuelles Design steht, kann nun im Propain Konfigurator neue Headtube-Badges und Decal-Farben wählen. Die Rahmenfarben sind auch neu und werden in Badmint, Moongrey und CF Raw erhältlich sein.

Das Rahmendesign wurde ebenfalls komplett arbeitet, was unteranderem an dem neuen Design der Dämpfer Aufhängung liegt. Dieser befindet sich nun nämlich zwischen Hinterrad und Sitzrohr, sondern ist im Front-Dreieck des Rahmen vor dem Sitzrohr positioniert.

Wenn wir schon bei den Federelementen sind, können wir auch gleich erwähnen, dass sich am Federweg auch ein bisschen was verändert hat. Waren wir beim alten Modell noch auf 200mm vorne und hinten unterwegs, spendiert uns Propain am Heck nun 15mm mehr.

Federungssystem und Kinematik

Das PRO10 Federungssystem soll dank schwimmend gelagertem Dämpfer sehr viel Sensibilität bieten und schon bei kleinsten Unebenheiten zu arbeiten anfangen. Durch die 38 % Progression kann der Federweg optimal ausgenutzt werden und genug Gegenhalt in Anliegern und Bottom-Out Resistance bei starken Schlägen mit sich bringen – laut Propain soll dies einem das Gefühl von unendlichem Federweg geben.

Dank der 100% Anti-Squat soll das Bike ohne zu Wippen beschleunigen. Ähnlich wie bei High-Pivot Modellen verläuft die Raderhebungskurve nun nach hinten und schluckt dabei Wurzeln und Unebenheiten leichter weg.

Durch die neue Dämpferposition vor dem Sitzrohr kann Propain eine bessere Gewichtsverteilung realisieren. Der Schwerpunkt des Bikes ist tief und mittig. So soll sich das Bike leicht um seinen Mittelpunkt zirkeln lassen und äußerst ausbalanciert sein.
Das Rage ist sowohl für Stahlfederdämpfer als auch für Luftdämpfer ausgelegt.

Propain Rage
High-Speed Anlieger Geballer mit dem neuen Rage in Schladming

Geometrie – “made for racing”

Propain setzt beim Rage auf eine sportliche Geometrie für den harten Einsatz im Downhill World Cup. Laut Propain soll das Bike durch die Kombination aus längerem Reach und einem Lenkwinkel von 63° in Highspeed-Passagen noch stabiler als zuvor und im Setup mit der kurzen Kettenstrebe äußerst agil und wendig sein.

Die Kettenstrebenlänge kann übrigens von 445mm auf 460mm mit Hilfe eines Flip Chips erweitert werden. Dies lässt auch den Wechsel von 29″ auf ein Mullet Setup zu.

  • 29“ ist optimal für Highspeed und Laufruhe und bietet ein besseres Überrollverhalten. (Phil Atwill’s choice!)
  • Mix ist durch das kleinere Hinterrad agiler und wendiger. Mit dem großen Laufrad vorne sind Hindernisse leicht zu bewältigen. (George Brannigan‘s choice!)

Geometrie Rage 29″

Geometrie Rage Mullet

Propain Rage

Features

Wie schon erwähnt sind im neuen Rage nur noch extra große und doppelt gedichtete Lager verbaut. Aber nicht nur hier wurde an eine leichte Wartung und Schutz gedacht, auch ander Teile des Rahmens sind geschützt. Der Rahmen hat zum Beispiel an den wichtigsten Stellen Stossabsorbierende Protektoren. Somit sollte dem härtesten Downhill Einsatz nichts mehr im weg stehen.

  • PROPAIN Dirt-Shields
  • Gesteckte ISCG-Aufnahme
  • Acros Edelstahl-Kugellager
  • Austauschbare Rahmenprotektoren
  • Geschraubtes Innenlager
  • Integrierte Gabel-Bumper
  • Großzügige Reifenfreiheit
  • Großes Steuersatz-Lager
Propain Rage
Das Proapin Factory Team in Schladming auf der World Cup Downhill

Ein leises Bike ist ein schnelles Bike

Die meisten Hersteller bieten mittlerweile die Option an die Kabel intern, oder außerhalb des Rahmens zu verlegen. Grade wenn es mal bei einem technischen Defekt schnell gehen soll, sind außen verlegte Züge super leicht zu warten und zu entfernen.

Propain verzichtet auf diese zweite Option, bietet aber dank im Carbon Rahmen eingelassener Kabelkanäle eine elegante und einfach Lösung an. Denn niemand mag heutzutage noch die Kabel mit einem Magnet durch den Rahmen fischen.

Die intern verlegten Züge sind somit auch vor Umwelteinflüssen, Steinschlag und bei Stürzen geschützt und können nicht mehr an oder im Rahmen klappern. Beim neuen Rage CF verlaufen die Leitungen oberhalb des Tretlagers.

Ausstattung und Preise

Racing bedeutet keine Kompromisse! Wie bei allen unseren Bikes kommen nur die besten Parts in die Auswahl. Im Konfigurator kann man sich sein Race Bike nach seinen Vorlieben zusammenstellen oder das gleiche Setup wie unsere Welt Cup Fahrer wählen. – Propain

Die Start-Variante des neuen Rage CF beginnt bei einem Preis von 3.999,00 EUR.
Desweiteren bieten die Oberschwaben, wie gewohnt zur individuellen Konfiguration, eine Performance und Highend Variante an.

Gewicht (Herstellerangaben): 

  • Rahmen (Größe L): 3,7 kg
  • Gesamtgewicht (Größe L): ab 16,9 kg

Propain Rage
Pro-Racer George Brannigan im Propain Pit

Während der Entwicklung des neuen Rage wurde eng mit dem PROPAIN Factory Racing Team zusammengearbeitet. Das Team hat das Rage über ein Jahr lang auf Downhillstrecken in Portugal, Neuseeland und den Alpen getestet. Mit ihrem Feedback konnten wir das DH-Bike bis ins kleinste Detail immer weiter optimieren.

Vom ersten Sichtmuster aus dem 3D Drucker, über diverse Prototypen, bis hin zum finalen Bike vergingen zwei Jahre. In der Zwischenzeit hat das Rage über 200 Stunden auf unserem hauseigenen Prüfstand im Testlabor verbracht. – Propain

Mehr Information zum neuen Propain Rage findet ihr auf: www.propain-bikes.com

EWS La Thuile – Ergebnisse Race 2

In der zweiten Runde der EWS in La Thuile ging es wieder spannend her. Das Wetter spielte zwar mit, jedoch bot die Strecke einige anspruchsvolle Sektionen die dem ein oder anderen Racer wertvolle Sekunden kosten sollte.

Bei den Frauen holte sich Harriet Harnden mit einer konsistenten Leistung den ersten Platz. Gesamtklassement Führerin Melanie Pugin ging auf Platz zwei und holte sich somit weitere wertvolle Punkte.

Pos.RiderNat.TeamTime
1Harriet HarndenTrek Factory Racing00:33:42.29
Rückstand
2Melanie Pugin-00:00.98
3Isabeau CourdurierLapierre Zipp Collective00:09.25
4Noga KoremGT Factory Racing00:15.67
5Morgane CharrePivot Factory Racing00:43.33
6Ella Conolly-00:53.15
7Rebecca BaraonaIbis Enduro Team00:56.41
8Miranda MillerKona Factory Team01:16.71
9Raphaela RichterJuliana Free Agents01:19.25
10Estelle CharlesRossignol Factory Team01:31.59

Wie auch bei den letzten Stops der Enduro World Series kämpften auch in La Thuile Jack Moir und Richie Rude um den ersten Platz. Rude führt Anfangs noch, musste sich aber nach einem Fehler gegen den Australier geschlagen geben und ging auf Platz 2. Jack Moir holte sich somit seinen zweiten EWS Sieg.

Pos.RiderNat.TeamTime
1Jack MoirCanyon Collective00:28:00.23
Rückstand
2Richard Rude JrYeti / Fox Factory Team00:13.2
3Zakarias JohansenIbis Enduro Team00:20.74
4Jesse MelamedRocky Mountain Race Face00:37.68
5Kevin MiquelSpecialized Racing00:39.85
6Youn DeniaudGiant Factory Off-Road00:40.27
7Adrien DaillyLapierre Zipp Collective00:42.33
8Slawomir Lukasik-00:51.97
9Jose BorgesCanyon Collective00:53.06
10Dimitri TordoCanyon Collective01:01.76

Special Edition: Epic Bikepark Leogang und SCOTT verlosen einzigartiges Gambler 900 Tuned #20epicyears Edition Downhill-Bike

Saalfelden Leogang im Salzburger Land, Österreich, 07. Juli 2021 – Der Epic Bikepark Leogang feiert dieses Jahr als ältester Bikepark Österreichs seinen 20. Geburtstag. SCOTT – stolzer Bikepartner des Epic Bikepark seit über acht Jahren – hat sich ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk überlegt: Das einzigartige SCOTT Gambler 900 Tuned Downhillbike als #20epicyears Edition mit einer Top-Ausstattung, das es ab sofort zu gewinnen gibt.

Der Epic Bikepark Leogang verlost zusammen mit seinem langjährigen Partner SCOTT ein Custom Paint SCOTT Gambler 900 Tuned in spezieller Leogang Edition, lackiert in den Farben des Bikeparks und versehen mit dem Hashtag #20epicyears auf der Kettenstrebe sowie „The Epic Bikepark Leogang“ auf dem Steuerrohr. Zur Feier der jahrelangen erfolgreichen Zusammenarbeit und passend zum 20-jährigen Bikepark-Jubiläum hat nun jede/r, der den Epic Bikepark Leogang vom 07. Juli bis 31. August 2021 besucht, die Chance das einzigartige Bike zu gewinnen. Die feierliche Übergabe an den glücklichen Gewinner wird beim BIKE Festival in Leogang vom 10. – 12. September stattfinden. Bis dahin kann das Bike an der Asitz Talstation in einem Schaufenster von Sport Mitterer bestaunt werden.

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Mit SCOTT als offiziellem Partner können alle Bikepark-Lines und umliegende Trails auf unterschiedlichsten SCOTT Bikes erkundet werden. Der Premium-Bike-Hersteller tritt zudem auch bei verschiedenen Veranstaltungen der Region Saalfelden Leogang als Veranstaltungspartner auf.

 

 

Wie man gewinnen kann

Auf fünf verschiedenen Strecken im Epic Bikepark Leogang sind fünf unterschiedliche Schatztafeln mit QR Codes und Lösungsbuchstaben versteckt, die es zu sammeln gilt. Hat man alle Lösungsbuchstaben zusammen, muss man daraus das Lösungswort bilden und dieses gemeinsam mit der jeweiligen Bikeparkticket-, Gravity Card- oder Saisonkarten-Nummer auf der Gewinnspiel-Landingpage eingeben, abschicken und fertig. Rätseltipp: Das Lösungswort ändert sich alle zwei Wochen. Wer also öfter im Epic Bikepark Leogang vorbeischaut, mehr Lösungsworte sammelt und online einreicht, hat eine höhere Chance auf den Gewinn!

Facts zum SCOTT Gambler 900 Tuned #20epicyears Edition

  • Carbon-Rahmen und Hardware wiegen nur 2.650 Gramm. Gesamt-Gewicht unter 16 kg ergibt eines der leichtesten Bikes im Downhill-Zirkus.
  • Wandlungsfähig: Anpassbare Laufradgröße, Geometrie, Kettenstreben, Lenkwinkel machen das Downhill-Bike äußerst wandelbar.
  • Das einteilige Syncros Hixon iC DH Carbon Cockpit ist das leichteste DH-Cockpit auf dem Markt.
  • Top-Ausstattung: XO1-Ausstattung, FOX 40 Factory Gabel, FOX DH X2 Factory Dämpfer, Shimano XTR 4 Kolben-Bremse.
  • UVP als Serienbike: 8499 €

Julian Oswald, SCOTT Marketing Manager Deutschland:

Wir gratulieren zu 20 Jahren Bikepark Leogang! Bereits seit 2013 ist SCOTT als Partner an Board. Die abwechslungsreichen, spannenden Bike-Strecken, eingebettet in einer tollen Landschaft, passen perfekt zu unseren Bikes und unserer Marke. 

Deswegen feiern wir das Jubiläum und unsere hervorragende Partnerschaft mit einem ganz besonderen Bike: Dem SCOTT Gambler 900 Tuned, in einem einzigartigen Design. Das Gambler 900 Tuned ist eines der schnellsten, vielseitigsten, leichtesten und erfolgreichsten Bikes im Downhill-Zirkus. Und nun in den Farben des Bikeparks ein absolutes Unikat.“

Kornel Grundner, Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen:

Wir sind sehr froh, dass wir schon seit vielen Jahren eine tolle Partnerschaft mit SCOTT pflegen dürfen. Mit ihnen haben wir nicht nur eine Premium-Marke im Bikesport sondern im gesamten Bergsport – sommers wie winters – mit an Bord. Das SCOTT Gambler 900 Tuned #20epicyears Edition als Signatur-Bike ist sensationell geworden und mit der Sonderlackierung ein absolutes Unikat! Alle, die es bis jetzt zu Gesicht bekommen haben sind begeistert! DANKE an SCOTT für die tolle Idee und diesen sensationellen Preis zum 20 Jahr Jubiläum des Epic Bikepark Leogang!“

Hier geht’s zum Gewinnspiel:

www.bikepark.saalfelden-leogang.com/20epicyears

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf bikepark-leogang.com, instagram.com/BikeparkLeogang oder facebook.com/BikeparkLeogang

©Daniel Geiger

 

Österreichs größte Bikeregion:

Längst treten die drei Orte Saalbach Hinterglemm, Saalfelden Leogang und Fieberbrunn im Winter gemeinsam als Skicircus auf. 2020 sind sie sich auch im Sommer nähergekommen und bieten Mountain- und Gravelbikern mit über 80 Kilometern Lines & Trails, 9 Bergbahnen auf 7 Berge, einem gemeinsamen Bike-Ticket und unlimitierten Schotter- und Asphaltkilometern schier unbegrenzte Möglichkeiten auf Zweirädern aller Genres.

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie das Hotel Bacher, das Holzhotel Forsthofalm, das Lebe Frei Hotel Der Löwe, das mama thresl, das Good Life Resort Riederalm, den Ritzenhof – Hotel und Spa am See, das Biohotel Rupertus, das Hotel Salzburgerhof und das Hotel Krallerhof sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer, Sport Simon und der Bikepoint. Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports oder die Bikeschule Le-Guide ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe.

Über die Region Saalfelden Leogang

Die Region Saalfelden Leogang liegt im Herzen des Salzburger Landes, eingebettet in die Kulisse des Steinernen Meeres und der Leoganger Steinberge. Die beiden Partnergemeinden haben sich zusammengeschlossen und ergänzen sich optimal, wie man bereits bei der vorbildlichen Ausrichtung der UCI Mountainbike Weltmeisterschaften 2012 und 2020 sehen konnte. Die Vielfalt der Region lockt jedes Jahr tausende Bike-Urlauber, ob E-Biker, Gravel-Biker, Mountainbiker oder auch Rennradfahrer, nach Saalfelden Leogang. The Epic Bikepark Leogang, als Herzstück der Bike-Region Saalfelden Leogang, hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 als einer der renommiertesten Bikeparks in Europa etabliert. Er gehört zu den insgesamt zweiundzwanzig GraVityCard-Bikeparks in Europa. Mit international hochklassigen Veranstaltungen wie dem UCI Downhill Mountain Bike World Cup wurde The Epic Bikepark Leogang über die Jahre ein integraler Bestandteil der internationalen Mountainbike-Szene. 2021 wurde erstmals ein Doppelweltcup ausgetragen. Der Mercedes-Benz UCI Mountain Bike Worldcup hat in den Disziplinen Cross-Country und Downhill im Epic Bikepark Leogang stattgefunden.

NEWS: Audi Nines 2021 – Krasses Line Up und erstmals Frauen beim Contest

Die Audi Nines sind 2021 zurück. Am 24. bis 28. August geht es wieder auf die Strecken im Steinbruch Ellweiler im schönen Hunsrück. Neben bekannten Gesichtern wie Emil Johansson, Nicholi Rogatkin und Sam Pilgrim gehen dieses Jahr aber auch erstmals weibliche Athleten an den Start. Dabei handelt es sich aber nicht um irgendwen, sondern um die Elite der internationalen Freeride Frauen

Nachdem wir bei Events wie Proving Grounds und Red Bull Formation einige Plattformen für weibliche Freerider haben, ziehen die Audi Nines nun mit. Ende August wird es im Hunsrück wieder zur Sache gehen. Im Steinbruch Ellweiler werden dann die größten Racer, Freerider und Slopestyler aufeinander treffen und für einige Highlights und noch nie gesehene Tricks sorgen.

Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung der Audi Nines:

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Weltklassefahrerinnen stoßen erstmals zur Audi Nines MTB Familie
Die Zeit ist reif, dass erstmals auch Mountainbikerinnen an den Audi Nines MTB teilnehmen. Der Drang nach mehr Gleichberechtigung fällt in eine Phase, in der das Damen-Mountainbiken eine explosionsartige Entwicklung erlebt. Die Fahrerinnen verschieben ihre Grenzen immer weiter, und ihr Sport hat sich zuletzt so rasant entwickelt wie nie zuvor.

Diese Integration bietet den Mountainbikerinnen einen dringend benötigten Raum, um ihr Talent auf einer globalen Bühne zu zeigen. Bei den Audi Nines MTB erhalten die Freeride- und Slopestyle-Fahrerinnen die Chance, in einem Umfeld zu performen, das nicht vom Kampf um Punkte und Podiumsplätze geprägt wird, sondern von Kreativität und Ausdrucksfreiheit.

Zahlreiche internationale Mountainbiker*innen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt, darunter die zweifache Crankworx-Siegerin Casey Brown (CAN), Veronique Sandler (NZL) sowie die mehrfache BMX- und Mountainbike-Weltmeisterin Caroline Buchanan (AUS). Bei den Herren sind der viermalige Crankworx-Slopestyle-Gewinner Emil Johansson (SWE) Nicholi Rogatkin (USA), Bienvenido Aguado (ESP), Szymon Godziek (POL), Sam Reynolds (GBR) und Tomas Lemoine (FRA) dabei. Auch die deutschen Lokalmatadoren Lukas Schäfer aus Koblenz (GER), Erik Fedko aus Fröndenberg (GER), Nico Scholze aus Filderstadt (GER) und Lukas Knopf aus Leukersdorf (GER) gehen an den Start. Aus Österreich reisen Peter Kaiser (AUT) und Daniel Ruso (AUT) an.

Hier gibt es die komplette Liste der Athleten:

Audi Nines 2021

CLLCTV Sessions – Canyon tourt mit Testflotte durch Europa

Wer mag Canyon Mountainbikes Probe fahren und kommt aber nicht nach Koblenz? Diesem Problem will der Direktversender nun Abhilfe schaffen und tourt mit dem “CLLCTV – Sessions” Truck durch Europa und bringt euch die Testflotte vor die Haustür. Mehr dazu findet ihr hier.

Eines Unterscheidet Direktversender wie Canyon ganz klar von anderen Herstellern – Wer sonst sein Fahrrad im Laden um die Ecke Probefahren konnte, muss im Falle der Koblenzer immer zum Ausstellungsgebäude am deutschen Eck fahren. Je nachdem wo man jedoch in Deutschland oder Europa wohnt, wird das ganz gerne mal zu einem Wochenendausflug und schreckt den ein oder anderen potentiellen Käufer vom Kauf eines der spannenden Mountainbikes ab.

Dem ganzen will Canyon nun Abhilfe schaffen und wird ab dem 2. Juli mit der “CLLCTV – Sessions” durch Europa touren und an ausgewählten Events Test-Bikes zur Verfügung stellen. Wie sieht das ganze aus? Wer schon einmal auf dem Pure Cycling Festival oder ähnlichen Events war, wird sich bestimmt noch an die Hersteller Trucks erinnern, vor denen die Mountainbikes ausgestellt waren. Im Endeffekt funktioniert das auch so mit dem CLLCTV – Sessions Truck.

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Letzte Woche viel der Startschuss in Saalbach bei dem auch Fabio Wibmer mit am Start war und gemeinsam mit den Canyon Fans einige Runden auf den Trails gedreht hat. Neben Test-Bikes gibt es aber auch einen Show Room wo ihr die neusten Modelle findet und tolle Preise gewinnen könnt.

Die nächsten Spots der CLLCTV – Sessions sind folgende:

  • Innsbruck: 2.-4. Juli
  • Les Gets: 16.-18. Juli
  • Winterberg:23.-25. Juli
  • Ard Rock: 6.-8. August
  • Surrey Hills: 13.-15. August
  • Revolution Bike Park: 20.-22. August
  • St. Moritz: 3.-5. September
  • Finale Ligure: 24.-26. September

Weiter Informationen findet ihr unter: www.canyon.com

Das neue Norco Range – High Virtual Pivot, DH Geo und modernes Design

Das neue Norco Range soll das Enduro Flaggschiff der Kanadier werden. Der Vollcarbon-Rahmen ist mit seinem High Pivot Design auf Speed und anspruchsvolle Strecken ausgelegt und soll mit seinen 170mm Federweg, einer sehr modernen Geometrie und potenter Ausstattung die Strecken der Enduro World Series unsicher machen. 

Der Traditionshersteller Norco versorgt die Szene schon seit Jahren mit potenten und abfahrtsorientierten Mountainbikes. Das Sight konzentriert sich dabei eher auf den Trail Einsatz, das Shore will mit seiner Freeride Charakteristik auf große Sprünge und steile Strecken und mit dem neuen Range bieten die Kanadier nun das hoffentlich perfekte Zwischenstück an. Ein Enduro Bike, das mit 170mm Reserven und einer modernen Geometrie einige Herzen der Gravity Szene höher schlägen lässt.

Norco Range

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Optik und Features

Die Optik ist beim neuen Range natürlich was besonderes und zeigt, dass der Trend immer mehr zum High Pivot Rahmen geht. Der massive Carbon Rahmen und die aggressive Geometrie vermitteln einem auf dem ersten Blick wo das Bike hin will.

Die Farbvarianten sind abhängig von den Modellen. Das Top Modell ist in Schwarz/Silber erhältlich. Die beiden günstigeren Varianten gibt es in einem Kupfer/Braun, bzw. Rot/Silber.

Natürlich dürfen an einem modernen Enduro keine Montageaufnahmen fehlen. Im Hautprahmen befinden sich beim Range gleich Zwei. Wer also auf einen Rucksack verzichten mag, kann hier seine Trinkflaschen und Tools angenehm verstauen.

Norco Range

Was ist neu?

Das neue Range unterscheidet sich grundsätzlich von den alten Modellen und wurde von Grund auf neu designed. Norco hat zusammen mit dem hauseigenen Ride Alligned System und einigen Profi-Fahrern die Geometrie und das Gesamtkonzept komplett überholt. Fahrer aller Größen sollen nun das gleiche Fahrverhalten bekommen. Wie das geht? Die Kanadier passen bei den unterschiedlichen Rahmengrößen die Kettenstreben- und Oberrohrlängen sowie die Sitzwinkel an.

Das neue Range wird es auch erst einmal nur als reines Carbon Modell geben. Warum? Aufgrund des High Virtual Pivot Designs und der Rahmenformen ist die Herstellung in Aluminium einfach nicht möglich. Carbon bietet an den nötigen Stellen mehr Steifigkeit und Stabilität.

Fahrwerksdesign – High Virtual Pivot

Das beim Range neu eingeführt High Virtual Pivot Design bringt in der Regel einige Vorteile für den Einsatz im groben Gelände mit sich. Der Weg der Hinterachse wandert bei den ersten Millimetern nicht nach oben, oder zum Rahmen, sondern bewegt sich nach Hinten um beim Einfeder nicht gegen die Fahrtrichtung zu arbeiten und kann somit mehr Geschwindigkeit beibehalten.

Dieses Design bringt jedoch einen Nachteil mit sich. Durch den nach hinten wandernden Achsweg erweitert sich der Abstand zwischen Hinterradachse und Kurbel. Daraus resultieren ein höherer Anti-Squat und ein verstärkter Pedal-Kick-Back. Damit die Fahrer diesen nicht ausgesetzt sind, wird bei High Pivot Bikes die Kette nach oben über einen Idler Pulley umgelenkt um der Belastung beim Einfedern besser standhalten zu können und die Nachteile auszumerzen.

Norco Range

Die neue Geometrie

Norco verzichtet bei den neuen Modellen ganz klar auf 27,5″ Modelle und will mit den unterschiedlichen Rahmengrößen eine zentrale Fahrerposition für alles Körpergrößen bieten. Bei einem Rahmen in L haben wir einen modernen Reach von 480mm, einen Stack von 641mm, einen Radstand von 1285mm und einem Lenkwinkel von 63,25°. Diese Daten zeigen uns, dass das Range auf steile und schnelle Strecken will. Wenn es bergauf geht, soll der recht steile Sitzwinkel von 77° und das High Virtual Pivot Design für eine angenehm Performance sorgen.

Norco Range

Komponenten und Ausstattung

Die brachiale Geometrie wird von einer ebenso brachialen Ausstattung untermalt. An der Front des Top Modells arbeitet eine Fox 38 Float Factory Grip 2 Gabel mit 170mm Federweg. Am Heck wird diese von einem Fox DHX2 Factory Coil Dämpfer unterstützt. Weitere Komponenten wie Bremse und Schaltung kommen aus dem Hause Sram. Für ausreichend Bremskraft im rauen Gelände soll die Code RSC mit 200mm Bremsscheiben sorgen.

Geschaltet wird mit der X01 Egale die mit einer Egale XG 1275 mit 10 – 52 Zähnen kombiniert wird. Passend dazu gibt es noch ein X1 Eagle Carbon Kurbelset.

Range C1Range C2Range C3

Norco Range

  • Vollcarbon-Rahmen mit 170mm
  • FOX 38 Float Factory GRIP 2 170MM, FOX DHX2 Coil Factory Dämpfer
  • SRAM X01 Eagle Antrieb und CODE RSC 200mm Bremsen
  • We are one Enduro Laufradsatz mit Onyx Vesper Nabe
  • Maxxis Assegai DD Front und Dissector DD Heck Reifen

  • Vollcarbon-Rahmen mit 170mm
  • Rockshox ZEB Ultimate 170mm 29er, FOX DHX2 Coil Factory Dämpfer
  • SRAM GX Eagle Antrieb und CODE R 200mm Bremsen
  • E*THIRTEEN LG1 EN 29” Felgen mit DT SWISS 350 36T Naben
  • Maxxis Assegai DD Front und Dissector DD Heck Reifen

Norco Range

  • Vollcarbon-Rahmen mit 170mm
  • Rocxkshox ZEB Charger R 170MM, FOX DHX2 Coil Factory Dämpfer
  • SHIMANO Slx/Deore Antrieb und MT520 4-Kolben 203MM Bremsen
  • stan’s Flow D Felgen mit Shimano HB Naben
  • Maxxis Assegai DD Front und Dissector DD Heck Reifen