TEST: ⚡ Sram GX Eagle AXS ⚡ – Das wird den Markt schocken!

Mit der GX Eagle AXS präsentiert der Komponentenhersteller aus den Staaten eine deutlich günstigere Alternative zu seinen bereits bekannten und etablierten kabellos-Schaltungen. Preislich deutlich unter den Edel-Gruppen X01 und XX1 angesiedelt, muss man dennoch kaum Kompromisse eingehen. Wir haben die neuste AXS Variante testen können und sind uns sicher, dass diese Wellen schlagen wird.

Der Hammer direkt zum Start: Technisch gibt es keine Unterschiede zu den beiden anderen kabellos-Schaltungen. Bei der Sram GX Eagle AXS kommt die gleiche verschlüsselte Übertragungsmethode zwischen Controller und Schaltwerk zum Einsatz, ebenso sind sämtliche Features wie die Einstellmöglichkeiten per App oder die innovative Overload Clutch mit an Bord. Es ist schon fast eine kleine Sensation, dass die neue Schaltung angesichts dieser Eckdaten nur etwas mehr als die Hälfte der beiden anderen kosten soll und wir sind uns sicher:  Diese neue Schaltung wird den Markt ordentlich durchrütteln!

Die neue GX Eagle AXS kommt in den kommenden Tagen in den Handel und wird zunächst nur als Upgrade-Kit erhältlich sein. Dieses besteht aus Schaltwerk, Controller/Shifter, Ladegerät, Kabel und Einstellhilfe. Die übrigen Komponenten wie Kassette, Kette, Kurbel und Kettenblatt lassen sich aus dem gesamten Eagle-Sortiment nutzen.

Sram GX Eagle AXS
Das Kit: Controller, Schaltwerk, Akku, Ladegerät, Kabel und Einstellhilfe

Sram AXS – Ist das die Zukunft?

Die Sram AXS Schaltungen sind ausschließlich als 12-Fach Antriebe erhältlich, die im Kern aus zwei Komponenten bestehen, dem Controller und dem Schaltwerk. Der Controller ersetzt dabei den Schalthebel und ist neben seinen “fehlenden” Schaltzügen der größte Unterschied zu klassischen Antrieben.

Die Kommunikation zwischen Controller und Schaltung läuft über einen verschlüsselten Kanal, der bei jedem Set individuell gekoppelt wird, um Fehler zu vermeiden. Das verhindert auch, dass andere AXS Nutzer nicht das eigene System durcheinanderbringen und plötzlich die Gänge an einem anderen Fahrrad mit schalten.

Spannend ist auch, dass sich die AXS Komponenten problemlos mit Etap Bauteilen vom Rennrad und Gravelbike kombinieren lassen. 520% Bandbreite auf dem Gravelbike ohne Kabel sind somit auch kein Problem mehr.

Sram GX Eagle AXS

Simple Montage und Installation

In einer Welt, in der die Vorbilder die Star Nut mit Backsteinen in die neue Gabel schlagen, sollte eine Installation am Besten so leicht wie möglich vonstatten gehen.

Aufgrund der fehlenden Züge fällt das nervenzerreißende Gefummel am Rahmen schon mal weg. Einfach das Schaltwerk und den Controller anschrauben, Kette ablängen und schon ist man fertig. Nach dem Anbringen ist nur noch Feintuning notwendig. Über die mitgelieferte Montagehilfe lässt sich der Abstand des Schaltwerks zur Kassette über die sogenannte B-Screw schnell und einfach einstellen. Die Schrauben für die Anschläge mussten wir in unserem Fall überhaupt nicht anrühren und die Feinabstimmung des Schaltwerks über die Trim-Funktion ist kinderleicht. Ein kleiner Knopf am Schalthebel erlaubt das Verschieben des Schaltwerks in winzigen Schritten. Dabei genügt es in 9 von 10 Fällen diesen Prozess für einen Gang zu erledigen.

In unserem Fall war alles in unter fünf Minuten perfekt eingestellt. Für die gesamte Montage (wir haben eine Komplett-Gruppe inklusive Kurbel und Innenlager verbaut) haben wir weniger als 40 Minuten benötigt.

Safety First: Overload Clutch

Eine der spannendsten Funktionen der AXS Systeme dient der Sicherheit: Die sogenannte Overload Clutch. Hinter der Bezeichnung steht eine einzigartige Schutzfunktion, die das Schaltwerk und auch das Schaltauge vor Beschädigungen schützt. Sobald ein Schlag auf das Schaltwerk registriert wird, weicht dieses nach innen aus und geht kurze Zeit später in seine ursprüngliche Position zurück. Das schützt in erster Linie den Motor im Inneren, aber natürlich auch sämtliche andere Bauteile. Gerade bei einem Schaltwerk, das deutlich über 300 Euro kostet, ein tolles Feature.

Kein Schalthebel, sondern ein Controller

Auch wenn die Neuerung kabellos Schalten zu können nach dem größten Unterschied zwischen einer AXS und einer mechanischen Schaltung klingen mag, fühlt man das auf dem Trail fast gar nicht. Der größte Unterschied ist tatsächlich der Schritt vom klassischen Schalthebel zum “Controller” der AXS. Die kleine Wippe lässt sich nämlich super leicht mit dem Daumen bedienen und wirkt anfangs recht ungewohnt. Nach wenigen Metern auf dem Bike gewöhnt man sich aber recht schnell an das neue System und genießt die geringen Bedienkräfte und die kurzen Wege für die Finger.

Sram GX Eagle AXS

11-50, 10-50 und 10-52 Kassetten

Das neue AXS Upgrade Kit ist mit sämtlichen derzeit erhältlichen Eagle-Kassetten kompatibel. Wer also an Gewicht sparen möchte, kann problemlos eine XG 1299 aus der XX1-Serie montieren. Sparfüchse setzen stattdessen wohl eher auf die günstige NX Eagle 11-50er Variante. Natürlich sind auch alle anderen Kombinationen problemlos möglich, mit bis zu 520 % Bandbreite.

Sram GX Eagle AXS

AXS App für Diagnosen und Individualisierung

Sram bietet mit der kostenlosen AXS App ein Tool, das sich per Bluetooth mit der Schaltung verbindet und sich als nützliches Feature erweist. Wer viel Kilometer schrubbt kann zum Beispiel sehen welche Gänge am häufigsten genutzt werden, kann dadurch den Verschleiß überwachen oder die Tritteffizienz verbessern. Natürlich gibt die App auch Auskunft über den Ladestand der Akkus und bietet eine individuelle Gestaltung der Tastenbelegung. Wer mag, kann somit auch den Controller in den One-Click-Modus setzen. Das bedeutet, dass auch beim Halten der Tasten nur ein Gang gewechselt wird – definitiv ein spannendes Feature für’s E-MTB.

Aber wo ist denn jetzt der Unterschied zu den teureren Varianten?

Wir bekommen also technisch absolut identische Leistungen wie bei den teuren Modellen? Wie kann die neue AXS denn dann so viel günstiger sein? Den Unterschied finden wir – wie auch bei mechanischen Schaltgruppen – im Material und Gewicht. Bei der X01 und der XX1 werden Aluminium, bzw. Carbon verwendet, die GX Schaltung setzt auf Stahl. Zwar mag Stahl etwas schwerer sein, als die vergleichbar edleren Materialien, jedoch soll – laut Sram – der Stahlkäfig noch robuster sein als bei der X01. Das macht die GX AXS trotz des günstigeren Preises zum stabilsten Schaltwerk im gesamten Portfolio.

Ein weiterer, jedoch wesentlich geringerer Unterschied liegt beim Controller. Seit Anfang des Jahres werden die Controller der X01 und XX1 Gruppen mit einer neuen und überarbeiteten Wippe ausgeliefert. Diese ist noch ergonomischer geformt und verfügt über eine geriffelte Oberfläche, die den Grip beim Schalten verbessern soll. Auf dieses neue Feature muss man bei der GX verzichten, kann dieses aber bei Bedarf nachrüsten. Ein weiterer kleiner Unterschied ist, dass die Befestigungsschelle hier nicht eloxiert, sondern lackiert ist. Beim Gewicht ändert sich nicht: Beide Controller wiegen ca. 70g.

Face Off – Die GX Eagle im Vergleich

Kommen wir zur Sache. Wie steht die GX Eagle im Vergleich zu den anderen AXS Gruppen da? Preislich liegt ihr UVP doch deutlich über dem der mechanischen Premium-Gruppe XX1 Eagle, wir rechnen jedoch damit, dass wir schon recht früh Preise in den einschlägigen Shops von ca. 500 Euro sehen werden. Dennoch: 60-70 g Mehrgewicht sind alles, was man im Gegensatz zu den Edel-Pendants von X01 und XX1 Eagle AXS in Kauf nehmen muss – und das für etwas mehr als die Hälfte des Preises!

Vergleicht man die Gewichte, wird es durchaus interessant. So liegt hier die kabellose GX Eagle ungefähr auf dem Niveau ihrer mechanischen Schwester-Gruppe. An dieser Stelle sei jedoch gesagt, dass das Gewicht der mechanischen Gruppen je nach Außenhülle und deren Länge mehr oder weniger stark variieren kann. Die Unterschiede beim Gewicht sind jedoch ohnehin sehr gering, wenn man den Blick nur auf Schaltwerk und Shifter richtet. Zwischen der schwersten Eagle Gruppe und der leichtesten liegen weniger als 100 g; anders sieht es beispielsweise bei den Kassetten aus – hier liegen zwischen NX Eagle und XX1 Eagle beispielsweise über 250 g.

ArtGewichtUVPStraßenpreis
GX Eagle AXSElektronisch517 g620 Euro*???
NX EagleMechanisch521 g**157 Euro120 Euro
GX EagleMechanisch492 g**165 Euro150 Euro
X01 EagleMechanisch481 g**388 Euro310 Euro
XX1 EagleMechanisch462 g**474 Euro400 Euro
X01 Eagle AXSElektronisch448 g1050 Euro*ca. 800 Euro
XX1 Eagle AXSElektronisch445 g1050 Euro*ca. 800 Euro
* inklusive Ladegerät und Akku
** Zug und Außenhülle sind mit 70 g eingerechnet

Aber: Sram ist ja nicht der einzige Hersteller mit 12-fach Schaltgruppen auf dem Markt. Die Konkurrenz aus Japan konnte in den vergangenen zwei Jahren doch etwas aufholen und hat ebenfalls interessante Schaltungskomponenten auf dem Markt. Im Gegensatz zu den US-Amerikanern setzen die elektronischen Schaltgruppen von Shimano jedoch noch auf elf Gänge und stehen nicht wirklich in direkter Konkurrenz zur GX Eagle AXS. Doch ein Blick auf die mechanischen Gruppen lohnt durchaus.

ArtGewichtUVPStraßenpreis
GX Eagle AXSElektronisch517 g620 Euro*???
Shimano XTRMechanisch422 g-280 Euro
Shimano XTMechanisch468 g-150 Euro
Shimano SLXMechanisch503 g-100 Euro

Sram GX Eagle AXS

Die Sram GX Eagle AXS auf dem Trail

Auf dem Trail zeigt sich schnell, dass der Unterschied zwischen der GX und den kostspieligeren Schwestermodellen in der Praxis nicht spürbar sind. Die Schaltvorgänge sind gewohnt knackig und geschehen wortwörtlich auf Knopfdruck. Zwar geht das Durchschalten nicht ganz so zügig vonstatten wie bei mechanischen Schaltrguppen, wobei der Unterschied tatsächlich sehr gering ausfällt. Wie schon erwähnt gewöhnt man sich recht schnell an den Controller – nach einigen Metern mit der AXS will man den kompakten Controller nicht mehr missen. Die ergonomisch geformte Wippe lässt sich intuitiv bedienen und der geringe Impuls lässt jeden Schaltvorgang zügig und knackig vonstatten gehen. Aber keine Sorgen – der Widerstand beim Switchen der Gänge ist hoch genug um ungewollte Schaltvorgänge zu vermeiden.

Wie robust das Ganze ist, können wir noch nicht beurteilen. Glaubt man jedoch den Angaben von Sram, übertrifft die GX Eagle dank des Stahlkäfigs die schon sehr haltbaren X01 und XX1 Modelle und deshalb machen wir uns keine Sorgen was dieses Thema angeht. Wir hatten die beiden teureren Varianten schon an einigen Test-Bikes in den letzten Jahren in Gebrauch und wurden von der Robustheit und der Zuverlässigkeit der elektronischen Schaltgruppen mehr als nur überzeugt. Auch während des Testeinsatzes der neuen GX Gruppe hatten wir keine Ausfälle oder Ähnliches zu beklagen.

Aber was passiert wenn der Akku auf dem Trail schlapp macht? Das ist wohl eine der am häufigsten gestellten Fragen, wenn man von den AXS Schaltgruppen spricht. Hier finden wir tatsächlich auch den einzigen Nachteil des elektronischen Systems. Zwar bietet Sram mit der App Angaben zum Akkustand – man kann auch bei Ankunft die Signalleuchte am Akku überprüfen – macht der Akku jedoch mal schlapp, bleibt die Schaltung in einem Gang und lässt sich nicht weiter bewegen. Wer sein Bike jedoch regelmäßig kontrolliert, wird damit keinerlei Probleme haben. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, kann auf eine Powerbank zurückgreifen, oder am schlimmsten Notfall den Akku der Reverb Stütze mit der AXS tauschen.

Unser Fazit zum super attraktiven Sram AXS GX Eagle Upgrade Kit

Wir sind der Meinung, dass die neue GX Eagle AXS der US-Amerikaner von Sram Wellen schlagen wird. Die Gruppe hat das Zeug, den Schaltungs-Markt auf Jahre durcheinanderzuwirbeln und elektronische (+ kabellose!) Schaltungen für eine breite Masse zugänglich zu machen. Hinsichtlich ihrer Performance steht sie den fast doppelt so teuren Edel-Gruppen X01 und XX1 in nichts nach, selbst das Mehrgewicht ist überschaubar. Dafür darf man sich über noch mehr Robustheit freuen. Für uns ist die Gruppe jedenfalls der erste große Hammer im noch jungen Fahrrad-Jahr 2021!

Sram GX Eagle AXS

Mehr Informationen über Sram findet ihr auf: www.sram.com

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Cane Creek präsentiert Gewinnspiel mit limitierter Gabel zu Ehren der International Mountain Biking Association

Cane Creek präsentiert eine besondere Variante der Helm MKII in Senf-Gelb. Damit will das US-amerikanische Unternehmen die International Mountain Biking Association supporten und die Non-profit Organisation mit dem Erlös unterstützen.

Das 1992 in Cane Creek gegründete Unternehmen bietet häufiger limitierte Versionen ihrer Produkte an. Mit der MKII in Senf-Gelb widmen sie sich der International Mountain Biking Association welche sich in den Vereinigten-Statten um die Organisation von neuen Trails, sowie ein Verständnis für das Gleichgewicht zwischen Menschen und Natur im Mountainbike Sport kümmert. Zu Ehren dieser Organisation gibt es nun die besondere Variante der Gabel.

Das Gewinnspiel der Helm MKII ist ab heute aktiv und noch bis ende April 2021 online. Der Gewinner wird Anfang Mai bekannt gegeben. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, kann man sich auf der Cane Creek Seite Tickets kaufen, deren Erlös komplett zu Händen der IMBA gehen.

Die Gabel kommt mit 150mm Federweg und einem Offset von 44mm. Weitere Details findet ihr unter: www.canecreek.com

Hier gehts zum Gewinnspiel: helmyeahimba.rallyup.com

TEST: Transition Spur 120 Carbon X01 – weniger ist mehr

Ein XC Bike im Gravity Test? Ja! Aber nicht irgendein XC Bike, sondern das Transition Spur 120 Carbon. Das Crosscountry/Downcountry Bike der US-Amerikaner hat bei seinem Release einige Wellen geschlagen. Was der 120mm Carbon Bolide so alles kann und wie viel Spaß wir auf dem Spur hatten, erfahrt ihr hier.

Transition hat sich vor allem mit seinen Vollblut Gravity Bikes einen Namen in der Szene gemacht. Mit dem TR Downhill Modellen haben die Amerikaner einige Erfolge im World Cup feiern können und auch die anderen langhubigen Boliden wie das Patrol und das Sentinel haben einige Fans in der Freeride und Enduro Szene.

Mit dem Spur 120 macht Transition einen Schritt in eine neue Richtung und präsentiert das erste kurzhubige Fully der Marke. Hier wurden 120mm Federweg, leichte XC Komponenten mit einer potenten Geometrie gepaart, was nicht nur im Uphill gut funktioniert, sondern auch auf den Trails für sehr viel Spaß sorgt.

Key Facts:

  • Rahmen: Spur Carbon 120
  • Laufradgröße: 29″
  • Federung: Rockshox Sid und Sidluxe
  • Gewicht: 12,8kg (Mit Tools, Pedalen und Ersatzschlauch)
  • Preis: 6.899 Euro

Den Test zum Spur gibt es auch in bewegten Bildern und mit noch mehr Details und Fahreindrücken in unserem neuen Video.

Optik und Ausstattung

Das uns zur Verfügung gestellte Test-Modell ist das Transition Spur 120 Carbon X01 in Türkis. Die Farbgebung ist ähnlich wie bei anderen Transition Bikes recht schlicht gehalten und wirkt mit den farblich passenden Decals an Gabel und Dämpfer sehr stimmig.

Für alle, die ihre Tools und Getränke gerne am Rad verstauen, spendiert Transition Mounts am Unter- und Oberrohr. Hier finden auch große Trinkflaschen Platz.

Damit das Spur leise und vor Kratzern im Lack geschützt ist, ist die Kettenstrebe mit einem gummierten Chainguard versehen und am Unterrohr befindet sich ein Rahmenschutz. Dieser hätte unserer Meinung nach gerne etwas länger geschnitten sein können.

Ausstattung mit kleinen Schwächen

Passend zum Crosscountry Motto des Spurs sind die Komponenten gut gewählt. Die Sid Ultimate und der Sidluxe Dämpfer aus dem Hause Rockschox arbeiten ausgezeichnet und bieten ein sehr progressives Fahrverhalten. Spannend ist auch, dass der Sidluxe über einen recht großen Sag-Bereich zwischen 15 – 35% verfügt, was bei nur 120mm eine recht große Bandbreite ist. Das Fahrwerk wird mit einem sehr progressivem Hinterbau kombiniert, dessen Sitzstreben über einen konstruierten Flex verfügen.

Die Sram X01 Eagle macht was sie soll und hat uns nie im Stich gelassen. Das knackige Schaltverhalten und die Range von 10-52 Zähne bieten alles was man bergauf und auf dem Trail benötigt.

Auch die Bremsen sind aus dem Hause Sram. Hier wurde die G2 RSC verbaut die durchaus zu einem leichten Crosscountry Fahrrad passt, am abfahrtsorientierten Spur jedoch mitunter ganz schön ins Schwitzen kommt.

RahmenSpur Carbon 120mm
DÄMPFERRockShox SIDLuxe Ultimate
GABELRockShox SID Ultimate
120mm, 44mm Offset
HEADSETCane Creek 40 Series
VORBAURaceFace Turbine R (50mm)
LENKEROneUp Carbon Bar (800mm x 20mm)
GRIFFESensus Lite
SATTELANVL Forge Ti
SATTELSTÜTZEOneUp Dropper Post
SM (120mm)
MD (150mm)
LG (180mm)
XL (210mm)
BREMSENSRAM G2 RSC
BREMSSCHEIBENSRAM Centerline (180/160mm)
SCHALTUNGSRAM XO1 Eagle
UMWERFERSRAM XO1 Eagle
KASSETTESRAM XG 1295 (10-52t)
KETTESRAM XO1 Eagle
KURBELSRAM X1 Carbon DUB
(32t/175mm)
Small 170mm
LAUFRÄDERDT Swiss XR 1700 Spline 25
REIFEN/VORNEMaxxis Dissector 3C EXO (29x2.4)
REIFEN/HINTENMaxxis Rekon 3C EXO (29x2.4)

Crosscountry mit potenter Geometrie

Auf den ersten Blick sieht das Spur nicht nach 120mm aus. Der Rahmen wirkt mit seiner modernen Geometrie eher wie ein langhubigeres Trail-Bike. Der Sitzwinkel von 76.7 wirkt sich natürlich positiv auf die Uphill Performance aus. Auch das straffe Fahrwerk und der mit Flex konstruierte Hinterbau verhindern jegliches Wippen und somit auch Energieverlust beim Pedalieren.

Was das Spur im Downhill so potent macht, sind die restlichen Zahlen. Der Reach ist fast schon vergleichbar mit dem eines Vollblut Enduro Bikes und bietet kombiniert mit einem Lenkwinkel von 66° und den 29° Laufrädern ein stabiles aber auch verspieltes Fahrverhalten auf anspruchsvollen Trails.

SMLXL
Reach425455480510
Stack600610619632
Effektive Oberrohrlänge569602630664
Sattelrohrlänge380410460500
Effektiver Sattelrohrwinkel76.776.275.975.6
Steuerrohrlänge100110120135
Steuerrohrwinkel66.066.066.066.0
Kettenstrebenlänge435435435435
Radstand1156119012191255
Tretlager Absenkung40404040
Geschätzte Tretlagerhöhe335335335335
Überstandshöhe662667670677
Gabelversatz / Offset44444444
Sattelstützeinschublänge250280330330

Transition Spur

Das Spur 120 Carbon auf dem Trail

Dank des vielen Schnees war die diesjährige Winterpause etwas länger als erwartet und somit die Kondition etwas im Keller. Mit dem Spur ist der Uphill jedoch viel entspannter und angenehmer als mit den Endurobikes in der Redaktion und so konnten wir einige Runden im Bayerischen Wald drehen, ohne nach dem ersten steilen Anstieg die weiße Fahne zu schwenken.

Das Spur ist jedoch nicht mit der Uphill Performance der XC-Konkurrenz zu vergleichen. Der Rahmen wiegt etwas mehr als vergleichbare Crosscountry Räder und die Geometrie orientiert sich mehr an den großen Brüdern des Spurs.

Die erste Abfahrt auf dem Hometrail hat uns jedoch die Augen geöffnet. Das Spur verfügt zwar “nur” über 120mm, liegt aber stabil auf ruppigen Trails und lässt sich spielend durch Kurven zirkeln. Nach einigen Metern hatten wir komplett vergessen, dass wir so wenig Federweg unter uns hatten und waren fast so schnell wie auf unseren langhubigeren Bikes unterwegs.

Hier taten sich dann jedoch das ein oder andere kleinere Problem auf. Die 2-Kolben Code G2 RSC Bremse und die 180/160mm Bremsscheiben kommen bei hoher Geschwindigkeit und steilem Terrain an ihre Grenzen. Natürlich passt diese leichte Ausstattung perfekt zum Crosscountry Thema, jedoch könnte das Spur ganz klar eine Bremse mit mehr Power vertragen. Die Geometrie bietet einfach sehr viel Abfahrts-Potential.

Aber nicht nur die Bremsen kamen an ihre Grenzen. Die Reifen Kombination von Maxxis mit Rekon und Dissector bieten zwar wenig Rollwiderstand im Uphill, generieren jedoch kaum Grip auf nassen und wurzeligen Trails im Frühjahr.

Mehr zum Fahreindruck findet ihr in unserem Test-Video. Das findet ihr am Anfang dieses Artikels.

Transition Spur
Der Maxxis Rekon trumpft mit wenig Rollwiderstand im Uphill, bietet jedoch etwas zu wenig Grip auf nassen und steilen Trails

Das Fazit zum Spur

Crosscountry? Jaein. Das Spur hat zwar XC Gene, fühlt sich aber richtig wohl auf ruppigen und schnellen Trails. Man könnte es fast schon ein zu kurz geratenes Trail-Bike nennen. Wer gerne lange Touren fährt und dabei nicht auf ordentliche Abfahrten verzichten mag, findet mit dem Spur den perfekten Begleiter. Leider sind die Bremsen und die Reifen nicht wirklich für Trail-Action mit hohen Geschwindigkeiten geeignet, reichen aber für den normalen Touren- und XC Einsatz vollkommen aus. Im Notfall kann man aber auch die Scheiben gegen größere Tauschen und am Ende der Saison einfach neue Reifen drauf ziehen.

Wir waren vom Spur absolut begeistert. Das kurzhubige Bike der Amerikaner hat uns definitiv bewiesen, dass weniger manchmal eben doch mehr ist und dass wir nicht immer 150mm Federweg und mehr benötigen. Tatsächlich bietet einem das Spur ein ganz neues Fahrgefühl auf den heimischen Trails und zwingt zu präziser Linienwahl. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß auf dem guten Stück.

 

Mehr Infos zu Transition findet ihr auf: www.transitionbikes.com

Pole Evolink 140 1.4 – Modernes Design mit Updates

Pole Evolink

Pole präsentiert das überarbeitete Pole Evolink. Das Bike im modernen Design sorgte 2016 für Aufsehen und bestach durch eine gewagte Geometrie und ein spannendes Suspension-Design. Zum fünften Jahrestag kommt das 140mm Trailbike mit einigen Updates auf den Markt.

Die Finnen von Pole sind dafür bekannt, dass sie Mountainbikes im brachialem Design und mit interessanter Technik produzieren. Die Pole Machine wird zum Beispiel aus zwei CNC gefrästen Rahmenhälften gefertigt, die dann zusammengeklebt und verschraubt werden. Die Rahmen sind auch besonders, kaum eine andere Marke traut sich so sehr an moderne und individuelle Rahmendesigns ran wie Pole.

Was ist neu am Evolink?

In den letzten Jahren hatten manche Pole Besitzer Probleme mit dem Hinterbau. Es konnte passieren, dass die Kettenstreben dem Einsatz im harten Gelände nicht standhalten konnten und brachen. Pole hat sich diesem Problem angenommen und den Hinterbau komplett verstärkt. Auch wenn sich optisch auf den ersten Blick nicht viel getan hat, sind intern einige Verstärkungen in der Aluminium-Konstruktionen des neuen 1.4 Evolink verschweisst.

An der Geometrie hat sich nicht viel verändert. Der Lenkwinkel bleibt dank neuem Headset bei 64°, jedoch wurde der Sitzwinkel von 76° auf 77,6° (79,9° effektiver Sitzwinkel) geändert. Reach und Radstand bleiben bei 497mm und 1301mm (in Größe K2) und alle Evolink Größen rollen weiterhin auf 29″ Laufrädern.

Wer sich mit Geometrien von modernen Mountainbikes befasst, wird gemerkt haben wie lange dieses Bike ist. K2 ist für eine Körpergröße zwischen 170 – 185cm gedacht. Die neuen K Größen ersetzen die gängigen Angaben wie S,M,L und XL um einer genaueren Passform bei so einer progressiven Geometrie gerecht zu werden.

Das Tretlager wurde ebenfalls angepasst und ist nun etwas höher. Pole hat sich bei einigen Tests dazu entschieden das Lager anzuheben, weil sich diese Anpassung positiv auf die verspielte Performance in Kurven und auf dem Trail auswirkt.

Die größte Veränderung befindet sich jedoch im Hinterbau. Das 1.4er Modell soll nun viel progressiver arbeiten als die Vorgänger Modelle. Im mittleren Federwegsbereich um den Sag-Punkt, wo sich der Hinterbau während der Fahrt die meiste Zeit über befindet, liegt das durchschnittliche Übersetzungsverhältnis nun bei 2,67. Im vorigen Evolink 140 Modell lag dieses noch bei 2,52. Konkret bekommt man hier also 9% mehr Progression und demnach auch 18% mehr Anti-Squat.

Ausstattung und Varianten

Das Evolink 1.4 ists entweder als Frameset oder als komplettes Bike erhältlich. Wer auf das Frameset setzt, kann sich zwischen drei verschiedenen Dämpfern entscheiden und bekommt ein Cane Creek Headset, eine Hinterradachse und eine Sattelstützenklemme für 1690 Euro.

Außerdem wird es eine limitierte Auflage des Evolink mit Rockshox Lyrik Select RC Gabel und Sram GX Egale Antrieb für 4450 Euro geben.

Updates für Evolink Besitzer

Für alle Evolink 140 1.3 Besitzer arbeitet Pole Bicycles aktuell an einem upgrade Kit. Das Kit wird überarbeitete Headset Schalen, einen Cane Creek oder Rockshox Dämpfer und weitere Hardware beinhaltet um auf die neue 1.4 Version umzurüsten. Wann das Kit auf den Markt kommt, ist jedoch noch nicht bekannt.

Mehr Informationen zum neuen Evolink gibt es auf: www.polebicycle.com

Das brandneue Trek Session 2022 – High-Pivot Alu Dowhnhill-Race-Bike

Trek Session

Vor über 15 Jahren präsentierte Trek das erste Session und brachte damit ein Rad auf den Markt, das die Freeride- und auch die Donwhill-Szene seither mitgeprägt hat. Nun hauen die US-Amerikaner das neue 2022er Modell raus und setzen dabei voll auf Racing.

Das Session gehört wohl zu den erfolgreichsten Bikes der Szene. Mit Brett Rheeder und Brandon Semenuk stand kein Modell anderer Marken so häufig auf dem Red Bull Rampage Podium. Unter World Cup Legenden wie Rachel Atherton, Tracey Mosley und einigen Anderen gewann das Session fast 40 mal World Cups und World Champs. Der aktuelle World Champion Reece Wilson gewann 2020 auf einem Trek Session seinen Titel und wird diese Saison zusammen mit seinem hochkarätigen Team auf dem neusten Modell an den Start gehen.

Vorab: In diesem Artikel findet ihr eine kurze Zusammenfassung zum neuen Trek Session. Alles weiteren Details + einen ausführlichen ersten Fahreindruck findet ihr in unserem folgenden Video.

Was ist neu?

Was am 2022er Session direkt auffällt, ist der neue Hinterbau. Das High Pivot Heck ist mittlerweile immer häufiger im World Cup zu sehen, aber nicht unbedingt neu am Session. Das 2006er Modell kam auch schon mit einem ähnlichen Aufbau und einem Idler-Pulley auf den Markt. Bei den nachfolgenden Modellen wurde jedoch auf dieses Design wieder verzichtet.

Kein Plastik?

Nein. Das Session ist nur noch in Aluminium erhältlich. Wie auch die Konkurrenz aus Kalifornien geht Trek hier mit dem Trend und verzichtet komplett auf Carbon-Varianten.

Trek Session

Was ist der Vorteil von High-Pivot?

Der klare Vorteil bei den neuen High-Pivot Modellen ist, dass die hintere Radachse beim Einfedern nicht mehr in einer Kurve zum Rad wandert, sondern sich mehr nach oben bewegt und somit weniger Momentum verliert und das Bike weniger ausbremst. Das Ganze kann man sehr schön im folgenden Beispiel sehen.

Für was ist der Idler-Pulley?

Wer viel Mountainbike fährt, hatte bestimmt schonmal das Gefühl, dass sich die Kette beim harten Einfedern stark bewegt und somit an den Pedalen zieht. Das nennt man Pedal-Kickback. Bei einem High-Pivot Modell kann dieser Kickback recht stark ausfallen und um das zu verhindern wird die Kette beim neuen Session über einen Idler-Pulley (ein Zahnrad, das sich über dem Drehtlager befindet) umgeleitet. Laut Trek ist somit der Pedal-Kickbag beim neuen Modell bei nur 5° – 8°. Das 2018er Session hatte ohne High-Pivot Aufbau einen Rückschlag von 15° – 27°.

29er only? Aber das hat doch nichts mehr mit Freeride zu tun?!

Das haben wir uns tatsächlich auch gedacht. Das Session dominiert den World Cup wie fast kein anderes Bike, jedoch hat sich das langhubige Biest der Amerikaner auch mehr als nur im Freeride etabliert. Wenn wir uns Filme wie Return to Earth, Kranked, New World Disorder und all die verrückten Semenuk Edits anschauen, sehen wir kaum ein anderes DH Bike so häufig. Und ja – 29er klingt nicht nach Freeride.

ABER – Dank der vielen Einstellmöglichkeiten und Flip Chips am Session können wir die Laufradgröße auf 650B only oder Mullet wechseln. Ausgeliefert wird es jedoch nur als 29er. Irgendwie Schade.

Trek Session
Der Mino Link ist ein Flip Chip an der Dämpfer Aufnahme mit der sich das Fahrrad an das Terrain anpassen lässt.

Suspension und Mino Link

Wo wir schon beim Thema Einstellmöglichkeiten und Flip Chips sind. Wer gerne an seinem Rad schraubt und verschiedene Dämpfer Positionen ausprobiert, kann das auch am Session machen. Der Chip an der Dämpferaufnahme besitzt zwei Einstellmöglichkeiten – 25% für smoothere Trails und 20% wenn es ans Eingemachte geht. Das ist aber nicht alles. Wie schon erwähnt, lässt sich das 2022 Modell auf Mullet und 650B only umbauen. Wer Mullet fahren will, nutzt die Mino High Position. Wer auf die wendigen 27,5″ Räder setzt, bewegt den Mino ebenfalls in die High Position und passt die EXT Headset Schale an.

Geometrie und Größen

Während Enduro Bikes größer werden und längeren Reach bekommen, bleiben sich Downhill Räder treu und wirken auf dem Papier erstaunlich kurz. Das neue Session kommt nur noch in drei Größen: R1, R2 und R3. Das kleinste Modell hat einen Reach von 440mm und im größten R3 Modell finden wir einen Reach von 495mm – sehr große und sehr kleine Fahrer hätten sich vielleicht noch über je eine Größe am jeweiligen Ende der Skala gefreut. Schön: Damit die Balance des Bikes ausgeglichen bleibt, passt sich die Kettenstrebenlänge den Rahmengrößen an. Mehr erfahrt ihr in der folgenden Tabelle:

Trek Session

Kabelzüge und Rahmenschutz

Die Qual der Wahl. Trek verkauft das Session mit intern verlegten Zügen die am Headset in das Oberrohr geführt werden und kurz vorm Sitzrohr wieder austreten. Spannend ist jedoch für alles die gerne am Bike schrauben oder häufig Rennen fahren, dass Trek einem die Option lässt die Züge komplett extern zu verlegen. Dafür sind unter dem Oberrohr entsprechende Halter angebracht.

Was uns beim Testen direkt aufgefallen ist, war wie verdammt leise diese Maschine ist. Neben der leisen Shimano Nabe tragen dazu aber auch die extra “gepufferten” Leitungen und der Kunststoff Chainstay Guard und Unterrohr Schutz bei.

Trek Session
Flo hatte definitiv Spaß mit dem neuen Session und hat dezent vom neuen Hinterbau geschwärmt.

Ausstattung und Varianten

Das Session ist wie schon erwähnt nur noch in drei Größen erhältlich. Ähnlich sieht es zum Launch des 2022 Modell auch bei den Ausstattungsvarianten aus. Es wird zwei Kompletträder geben und ein Framekit. Das High-End Modell Session 9 kommt mit RockShox Fahrwerk und setzt auf die Boxxer Ultimate an der Front und den Super Deluxe Ultimate Air Dämpfer am Heck. Die weiteren Komponenten sind ebenfalls aus dem Hause Sram und bestehen aus einem X01 DH 7-fach Antrieb und der Code RSC Bremse. Lenker, Laufräder, und weitere Anbauteile sind natürlich von Bontrager. Das Session 9 kostet: 6.999 Euro

Das Session 8 wird exakt 2000 Euro günstiger sein und ist ab 4.999 Euro erhältlich. Die Basis ist wie beim 9er der gleiche Aluminium Rahmen, jedoch muss man bei den Komponenten ein paar Abstriche machen. Beim Fahrwerk wird hier auf eine Sram/Fox Kombination gesetzt. An der Front gibt’s ordentlich Power von der Boxxer Select+ und am Heck arbeitet der progressive Fox Van Coil Dämpfer.  Angetrieben wird das Ganze mit der Sram GX DH 7-fach Schaltgruppe und gebremst wird mit der Code R. Auch hier sind fast alle weiteren Komponenten von Treks eigener Marke Bontrager.

Wer sich sein Bike lieber selbst aufbaut (auch wenn es aktuell wirklich sehr schwer ist, an Komponenten zu kommen), sollte auf das Frameset zurückgreifen. Das Set gibt es ab 2.999 Euro und wird mit Fox Van Coil Dämpfer ausgeliefert.

Session 9Session 8

Model NameSession 9
SizesR1, R2, R3
ColorsDeep Deep Dark Blue to Alpine Blue Fade
FrameAlpha Platinum Aluminum, high main pivot, idler pulley, integrated frame protection, internal or external routing, magnesium rocker link, Mino Link, ISCG 05 2-bolt mount, Active Braking Pivot, 157x12mm thru axle, 200mm travel
ForkRockShox Boxxer Ultimate, DebonAir spring, Charger 2.1 RC2 damper, straight steerer, 46mm offset, Boost, 110x20mm Maxle Stealth, 200mm travel
Rear SuspensionRockShox Super Deluxe Ultimate DH, RC damper, 250x72.5mm
Front WheelBontrager Line DH 30, Tubeless Ready, 6-bolt, 110x20mm Boost thru axle
Rear WheelBontrager Line DH 30, Tubeless Ready, Rapid Drive 108, 6-bolt, Shimano 7 speed freehub, 157x12mm thru axle
TiresBontrager G5 Team Issue, wire bead, 2-ply 60tpi, 29x2.50"
ShifterSRAM X01 DH, 7 speed
Rear DerailleurSRAM X01 DH, medium cage
CrankSRAM X01 DH, DUB 83, 34T alloy ring, 165mm length
CassetteSRAM PG-720, 11-25, 7 speed
Bottom BracketSRAM DUB, 83mm, BSA threaded
ChainSRAM PC-1110, 11 speed
BrakesSRAM Code RSC 4-piston hydraulic disc
Grip SetBontrager XR Trail Elite, nylon lock-on
HandlebarBontrager Line Pro, OCLV Carbon, 35mm, 15mm rise, 820mm width
HeadsetFSA Orbit, sealed cartridge bearing, 1-1/8" top, 1.5" bottom
PedalsWellgo MG-1, magnesium body, Cro-Mo axle, replaceable pins
SaddleBontrager Arvada, austenite rails, 138mm width
SeatpostBontrager Rhythm Elite, 31.6mm, 0mm offset, 330mm length
StemBontrager Line Pro, 35mm, Direct Mount, 50mm length

Trek Session

Model NameSession 8
SizesR1, R2, R3
ColorsSatin Trek Black
FrameAlpha Platinum Aluminum, high main pivot, idler pulley, integrated frame protection, internal or external routing, magnesium rocker link, Mino Link, ISCG 05 2-bolt mount, Active Braking Pivot, 157x12mm thru axle, 200mm travel
ForkRockShox Boxxer Select, DebonAir spring, Charger RC damper, 46mm offset, 20x110mm Boost thru axle, 200mm travel
Rear SuspensionFox VAN Performance, 250x72.5mm
Front WheelBontrager Line DH 30, Tubeless Ready, 6-bolt, 110x20mm Boost thru axle
Rear WheelBontrager Line DH 30, Tubeless Ready, Rapid Drive 108, 6-bolt, Shimano 7 speed freehub, 157x12mm thru axle
TiresBontrager G5 Team Issue, wire bead, 2-ply 60tpi, 29x2.50"
ShifterSRAM GX DH, 7 speed
Rear DerailleurSRAM GX DH, medium cage
CrankTruvativ Descendant DH, DUB 83, 34T steel ring, 165mm length
CassetteSRAM PG-720, 11-25, 7 speed
Bottom BracketSRAM DUB, 83mm, BSA threaded
ChainSRAM PC-1110, 11 speed
BrakesSRAM Code R 4-piston hydraulic disc
Grip SetBontrager XR Trail Elite, nylon lock-on
HandlebarBontrager Line, alloy, 35mm, 27.5mm rise, 780mm width
HeadsetFSA Orbit, sealed cartridge bearing, 1-1/8" top, 1.5" bottom
PedalsWellgo BO-87B, alloy body, Cro-Mo axle, replaceable pins
SaddleBontrager Arvada, hollow chromoly rails, 138mm width
SeatpostBontrager Rhythm Elite, 31.6mm, 0mm offset, 330mm length
StemBontrager Line Pro, 35mm, Direct Mount, 50mm length

Unser Fazit zum Session 9 2022

Kurz und knapp: Das Session ist ein absolutes Race-Bike. Die 29er in Verbindung mit dem extrem progressivem Hinterbau geben viel Selbstvertrauen und Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten im roughem Gelände. Der Flipchip bietet eine spannende Geometrie Einstellmöglichkeit und lässt das Bike für anspruchsvolle und flowige Parks konfigurieren. Die Komponentenwahl ist super, lediglich an der Code RSC Bremse schieden sich die Geister unserer Testfahrer.

Trek hat mit dem neuen Session ein pures Race Bike geschaffen, das wir mit Sicherheit wieder auf einigen Podien sehen werden. Schade ist nur, dass es leider den Freeride Charakter in der 29er Variante komplett verloren hat – andererseits: Schön, dass man hier nach dem Kauf selbst umbauen kann.

Falls ihr noch mehr Infos zum neuen Session und einen genaueren Fahreindruck haben wollt, schaut euch doch gerne unser Test-Video an. Flo gibt euch da ausführliche Details, es gibt bewegte Bilder und das Session im Einsatz.

Trek Session
Good-Vibes: Wir hatten eine Menge Spaß beim Testen vom neuen Session. Demnächst gibts auch noch einen weiteren Test zu einem DH Klassiker

Mehr zu Trek erfahrt ihr hier: www.trekbikes.com

Neu: Truvativ Atmos Cockpit und Descendant Griffe

Die neuen Truvativ Atmos Vorbauten und Lenker aus dem Hause Sram verbinden Performance mit leichtem Aufbau für den nächsten Trail- und Crosscountry-Einsatz. Passend zum Cockpit gibts auch noch brandneue Descendant Griffe mit geriffeltem Design und schicker Optik.

Sram Truvativ

ATMOS CARBON LENKER

Die Truvativ Atmos Modelle sind das neue Premium Angebot für XC und Trail-Shredder. Das gute Stück kommt auf eine Breite von 760mm und hat einen Backsweep von 9°. Der Lenker kann bis zu 40mm auf beiden Seiten gekürzt werden und ist der leichteste im neuen Atmos Sortiment.

Key Facts:

  • Länge: 760mm – 40mm kürzbar
  • Material: spezielles Carbon Laminat zur Eliminierung von Vibrationen bei gleichbleibender Steifigkeit
  • Gewicht: 190g (Herstellerangabe)
  • Preis: 176,00 Euro

Sram Truvativ

ATMOS 7K LENKER

Der Atmos 7K gehört ebenfalls zur Premium Reihe und kommt auch mit einer Länge von 760mm und einem Backsweep von 9°. Dieses Modell ist jedoch nicht aus Carbon sondern wird aus leichtem 7050er Aluminium gefertigt.

Key Facts:

  • Länge: 760mm – 30mm kürzbar
  • Material: 7050 Aluminium
  • Gewicht: 250g (Herstellerangabe)
  • Preis: 72,00 Euro

Sram Truvativ

ATMOS 7K RISER

Der Unterschied zwischen dem 7K und dem 7K Riser erklärt sich fast von selbst. Der Riser ist in zwei Varianten erhältlich – 10mm und 20mm Rise. Auch dieses Modell ist in robustem 7050er Leichtbaualuminium gefertigt.

Key Facts:

  • Länge: 760mm – 30mm kürzbar
  • Rise: 10mm, 20mm
  • Material: 7050 Aluminium
  • Gewicht: 250g (Herstellerangabe)
  • Preis: 72,00 Euro

Sram Truvativ

ATMOS 7K VORBAU

Passend zu den der neuen Lenker Reihe gibt es natürlich auch einen neuen Vorbau. Der 7K Vorbau wird aus Aluminium gefertigt und ist wahlweise mit einem 6° oder 9° Rise, bzw. Drop erhältlich. Außerdem ist der XC- und Trail-Vorbau in 6 verschiedenen Längen erhältlich und alle Schrauben verfügen über eine T25 Aufnahme. Für alle Freizeit Filme und GoPro Besitzer dürfte der neu integrierte GroPro Mount ein interessantes Feature sein.

Key Facts:

  • Länge: 40, 50, 60, 70, 80, 90mm
  • Winkel: 6°
  • Feature: GoPro Mount
  • Preis: 78,00 Euro

Neu im Truvativ Sortiment sind auch die Descendant Griffe. Diese kommen mit einer Einfach-Klemmung um mehr Grifffläche zu bieten und haben eine extra weiche und geriffelte Oberfläche für Grip und Performance im harten Gelände.

Erhältlich ist das ganze in Sechs verschiedenen Farbvarianten und ab einem Preis von 32,00 Euro

Mehr Informationen zu den vorgestellten Produkten findet ihr auf: www.sram.com

Sram präsentiert die neuen Zipp 3Zero Moto Laufräder

Der Zipp 3ZERO MOTO Carbon 27,5 und 29 Enduro Laufradsatz ist vom Motocross inspiriert und bietet aufgrund seines Designs einige spannende Eigenschaften wie eine höhere Schlagfestigkeit und ermöglicht einen niedrigeren Reifendruck.

2019 präsentierte Zipp die neuen Moto Laufräder. Das Design ist ganz klar vom Motocross inspiriert und glänzt durch ausgezeichnete Performance im rauhen Gelände, Offcamber Sektionen und erhöhte Widerstandsfähigkeit.

3Zero Moto

Nun präsentiert das Sram Tochterunternehmen die neusten Modelle der 3Zero Moto Reihe in Carbon und für 650B und 29er. Wer in den letzten Jahre die Enduro World Series verfolgt hat, hat die besonderen Laufradsätze unter anderem an den Bikes des Lapierre-Zipp-Collective Teams mit Isabeau Courdurier gesehen. Isabeau wurde 2019 Weltmeisterin in der EWS und gehört zu den stärksten Frauen der Szene.

Was ist an den Zipp Felgen so besonders?

Die meisten Hersteller der Branche haben ihren Fokus auf traditionellen Hohlkammerfelgen. Zipp lässt sich jedoch vom Motocross inspirieren und sehen den Aufbau einer einwandigen Moto-Felge als perfekte Option für den Trail-Einsatz. Das Resultat wird von Zipp so beschrieben: “Stell dir einen Läufer vor, der eine scharfe Kurve läuft und dessen Knöchel sich auf natürliche Weise biegt, um den Grip aufrecht zu erhalten, während sich der Läufer neigt. Die 3ZERO Felge kann punktu-ell nachgeben, um in der Kurve parallel zum Boden zu stehen, wodurch die Traktion erhöht wird. Diese Fähigkeit, punktuell nach-zugeben, ermöglicht es der Felge, Energie zu absorbieren, ohne dass der Fahrer von seiner Fahr-linie abkommt. Mit 3ZERO MOTO kannst du den direktesten Weg wählen und Sekunden sparen, wenn sie am meisten zählen.”

Key Facts:

  • Höhere Schlagfestigkeit
  • Reduzierte Wahrscheinlichkeit von Reifendefekten
  • Mehr Traktion
  • Mehr Kontrolle in ausgesetztem Gelände
  • Ermöglicht den Reifendruck zu senken
  • Weniger Ermüdung des Fahrers
  • 1965g / Satz in 29“
  • 1875g / Satz in 27.5“
  • Innenbreite 30mm
  • Einfache Reifenmontage
  • Die Felge bietet einen definierten Flex und vermittelt das Gefühl einer zusätzlichen Federung
  • Quarq TyreWiz ist separat erhältlich (nicht im Lieferumfang der Laufräder enthalten)
  • Kompatibel mit E-Mountainbikes
  • Lebenslange Garantie
  • Preis: 870,00 Euro – 970,00 Euro (inklussive ZM2 Nabensatz)

ZM2 Nabensatz

Natürlich darf bei einem guten Laufradsatz keine Nabe fehlen. Die ZM2 wird in Deutschland produziert und ist für jeden Trail-Einsatz geeignet. Die Naben verfügen über 12 Sperrklinken und 132 Eingriffspunkte. Zipp hat hier das Dichtungsdesign verbessert um eine längere Haltbarkeit gewähren zu können.

Der ZM2 Freilauf arbeitet mit 12 Sperrklinken in 4 Dreiergruppen an einem Ratschenring mit 33 Zähnen. Die 33 Zähne sollen einen schnellen Kraftschluss mit einem zuverlässigen und gleichmäßigen Antritt bieten und somit ein schnelleres Ansprechen bei einem spontanen Antritt leisten.

Die 4 Gruppen von 3 Sperrklinken sind versetzt. Das bedeutet, dass immer 3 Sperrklinken gleichzeitig einrasten, was gut für die Haltbarkeit ist. Der Freilauf der ZM2 Hinterradnabe hat auch eine sehr hohe Lastübertragungsfähigkeit, womit sie für den Einsatz an E-Mountainbikes freigegeben ist.

Key Facts:

  • Entwickelt in Deutschland mit besserem Dichtungsdesign für größere Haltbarkeit und schnelleres Ansprechen
  • 132 Eingriffspunkte
  • Entworfen mit 12 Sperrklinken 4 Dreiergruppen – für schnelles Ansprechen
  • Starker Ratschenring maximiert die maximale Tragfähigkeit
  • Kompatibel mit E-Mountainbikes
  • Speichenanzahl: 32L
  • Nur Boost, 6-Loch Bremsscheibenaufnahme
  • SRAM XD oder MTB 11-fach Freilaufkörper kompatibel
  • Standard- oder Torque-Endkappen an der Vorderradnabe
  • Preis: 150,00 Euro – 300,00 Euro

Zipp Wheels

Weitere Infos zu den Zipp Produkten findet ihr auf: www.sram.com