FIRST RIDE: Rocky Mountain Instinct – Trail ist das neue Enduro?

Rocky Mountain präsentiert das 2021 Modell des Instincts. Ein Trail-Bike mit viel Potential, das seinem großem Bruder, dem Altitude, ziemlich ähnlich ist. Mit 150mm Federweg, einer potenten Geometrie und einer vielseitigen Plattform soll das neue Instinct die Allzweckwaffe für sämtliche Trailarten sein.

Der kanadische Hersteller Rocky Mountain mit Firmensitz in Vancouver wurde 1997 gegründet und hat sich seitdem einen Namen in der Branche gemacht. Das Altitude feierte letztes Jahr einige Erfolge unter Enduro Weltmeister Jesse Mellamed, aber auch in der Freeride Szene ist der kanadische Hersteller ausgesprochen beliebt.

Mit der Neuauflage des Trail Klassikers Instinct kombiniert Rocky Mountain nicht nur gleich zwei Modelle, sondern setzt die Kategorie nochmal auf ein neues Level.

Rocky Mountain
Thomas Vanderham auf dem neuen Instinct

Das Instinct ist für grandiose Fahrten und offene Singletrails konzipiert. Als unsere vielseitigste Plattform ist das Instinct für sämtliche Trailarten perfekt geeignet und meistert jede Passage mit ultimativer Effizienz und Reaktionsfähigkeit. – Rocky Mountain

Die Neuauflage des Rocky Mountain Instincts kommt mit 150mm Federweg in der Front und 140mm am Heck daher und wird abhängig von der Rahmengröße mit 650B oder 29″ Laufrädern ausgeliefert. Somit siedelt sich das Trail-Bike direkt unter dem 170mm Enduro Altitude an und ersetzt nicht nur den Vorgänger, sondern auch das Thunderbolt. Neben einigen spannenden neuen Rahmenfeatures darf natürlich auch hier das Ride-9 System nicht fehlen, das dem Fahrer eine schnelle Feinabstimmung der Geometrie und Aufhängung mit einem Inbusschlüssel ermöglicht.

Rocky Mountain

Das Instinct – kurz und knapp

  • 150mm vorne /140mm hinten
  • Carbon, oder Alu
  • XS – SM: 27,5″
  • MD – XL: 29″

Aber was ist eigentlich neu?

Um es direkt zu sagen: Fast alles! Denn hier wird das kleinere Thunderbolt mit den Vorgänger-Modellen des Instincts kombiniert. 2021 gibt es einen Size Split für das Instinct bei dem die kleineren Modelle auf 650B Rollen und die Größeren auf 29ern unterwegs sind. Aber nicht nur die Laufräder sind bei den XS -SM Modellen kleiner, auch der Rahmen ist besonders und verfügt über die laut Rocky Mountain niedrigste Überstandshöhe bei einem Bike dieser Kategorie. Diese geometrische Anpassung des Rahmens soll auch den Charakter des Instincts mit allen Rahmengrößen vermitteln.

Optik – Ô Canada

In den heimischen Gefilden wird das Instinct in zwei Farbvarianten erhältlich sein. Das Türkis/Schwarze “Ice Ice Baby” und die Kombination aus Sand und Lila mit dem stylischen Namen “Enter Sandman” werden vielleicht nicht jedem gefallen, sind aber definitiv ein Hingucker auf den Trails.

Neben dem Rocky Mountain Schriftzug verziert auch wie beim Altitude ein Ahornblatt das Oberrohr des Instincts und macht direkt klar, dass es sich hier um einen Boliden aus kanadischem Hause handelt.

Rocky Mountain
Um Nervenzusammenbrüche bei der Wartung zu vermeiden, sind die Kabel in integrierten Kabelkanälen verlegt. Einfach oben reinschieben und Unten kommt es wieder raus.

Ausstattung und Features

Hierzulande wird es das Rocky Mountain Instinct in fünf Ausstattungsvarianten und einem Frame-kit  geben. Die günstigste und einzige Alu Variante ist ab 3.700 Euro erhältlich. Das gute Stück kommt mit einer RockShox Pike Select RC, Shimano XT 2 Kolben Bremsen und einem XT Schaltwerk mit 10-51 Zähnen. Das C 50 Tour Modell kommt mit ähnlicher Ausstattung daher, verfügt aber über einen Carbon Rahmen. Bei den weiteren Modellen kann man dann schon auf eine Fox 36 Float Evol bis hin zur RockShox Pike Ultimate RC2 Variante mit Sram Eagle AXS Wireless Schaltgruppe zugreifen.

Instinct Carbon 99Instinct Carbon 90Instinct Carbon 70Instinct Carbon 50 TourInstinct Alloy 50 TourInstinct Carbon Rahmenset

Rocky Mountain

Rahmenmaterial: Carbon
Gabel: RockShox Pike Ultimate RC2
Dämpfer: RockShox SuperDeluxe Ultimate
Schaltung: Sram XX1 AXS
Bremsen: Sram G2 Ultimate
Laufräder: RaceFace Next R Carbon
Reifen: Maxxis Minion DHF 2,5 WT Exo+ / Maxxis Minion DHR II 2,4 WT Exo+

Preis: 11.500 Euro

Rahmenmaterial: Carbon
Gabel: Fox 36 Float FIT4 Factory
Dämpfer: Fox Float DPX2 Factory
Schaltung: Shimano XTR M9100
Bremsen: Shimano XTR M9120
Laufräder: DT Swiss 350 / RaceFace ARC Carbon 31
Reifen: Maxxis Minion DHF 2,5 WT Exo+ / Maxxis Minion DHR II 2,4 WT Exo+

Preis: 9.900 Euro

Rahmenmaterial: Carbon
Gabel: Fox 36 Float FIT4 Performance Elite
Dämpfer: Fox Float DPX2 Performance Elite
Schaltung: Shimano XT M8100
Bremsen: Shimano XT M8120
Laufräder: DT Swiss 370 / RaceFace AR30
Reifen: Maxxis Minion DHF 2,5 WT Exo+ / Maxxis Minion DHR II 2,4 WT Exo+

Preis: 6.500 Euro

Rahmenmaterial: Carbon Hauptrahmen / Alu Hinterbau
Gabel: RockShox Pike Select RC
Dämpfer: RockShox Deluxe Select+
Schaltung: Shimano XT M8100
Bremsen: Shimano XT M8100
Laufräder: DT Swiss 370 / WTB ST Light i30
Reifen: Schwalbe Nobby Nic Performance TL Easy 2,35″

Preis: 4.900 Euro

Rahmenmaterial: Alu
Gabel: RockShox Pike Select RC
Dämpfer: RockShox Deluxe Select+
Schaltung: Shimano XT M8100
Bremsen: Shimano XT M8100
Laufräder: DT Swiss 370 / WTB ST Light i30
Reifen: Schwalbe Nobby Nic Performance TL Easy 2,35″

Preis: 3.700 Euro

Rahmenmaterial: Carbon

Dämpfer: Fox Float DPX2 Factory

 

Preis: 3.700 Euro

Geometrie

Die neuen Modelle von Rocky Mountain verfügen fast alle über eine große Bandbreite von Einstellmöglichkeiten der Geometrie. Auch beim Instinct darf das Ride-9 Aligment nicht fehlen, bei dem über einen zwei in eins Flip Chip an der Dämpfer-Aufnahme schon einiges an der Geo und Kinematik geschraubt werden kann. Auch an der Hinterradachse befindet sich ein Chip mit dem die Kettenstrebe um 10mm wahlweise verlängert oder verkürzt werden kann.

Trotz der vielen Möglichkeiten die Geometrie anpassen zu können, bleibt das Instinct ein abfahrtsorientiertes Bike.

Rocky Mountain
Das Instinct auf den Isar Trails

First-Ride: Unser erster Eindruck auf dem Trail

Vorab. Wir konnten noch nicht viel Zeit auf dem Instinct verbringen und berichten deshalb nur von unseren ersten Eindrücken, die jedoch auf sehr abwechslungsreichen Trails stattfanden.

Vor einigen Monaten hatten wir schon das Altitude im Test, das durch ein extrem stabiles Fahrverhalten und ein sehr potentes Fahrwerk glänzen konnte und uns vollkommen überzeugt hat. Als wir nun die ersten Meter auf dem kleineren Bruder des Enduro Bikes rollten, haben wir uns direkt an unsere Zeit mit dem Altitude erinnern können. Trotz der 20mm weniger Federweg und einer etwas gemächlicheren Geometrie erinnert uns das Instinct weniger an ein Trail/All-Mountain Bike, sondern eher an ein Enduro. Und dieses Verhalten spiegelt sich auch auf dem Trail wider.

Unser Setup war dank der Herstellerangaben schnell gefunden und passte sehr gut zu den unterschiedlichen Trails.

Im Uphill glänzt der 29er mit exzellenter Performance und einer ausgewogenen Geometrie mit angenehmer Sitzposition. In technischen Klettersektionen klebte das Vorderrad quasi am Boden und geriet nie außer Kontrolle. Auch das geringer Gewicht trägt zum Uphill “Vergnügen” bei.

Der für uns wichtigste Part ist ganz klar der Downhill und da überzeugt das Trailbike in allen Punkten. Wie schon gesagt: Das Instinct fährt sich weniger verspielt sondern bügelt durchs Gelände und bietet ein Maß an Stabilität und Laufruhe die einige Enduro Bikes anderer Hersteller mit mehr Federweg in den Schatten stellt.

Das uns zur Verfügung gestellte Modell ist das Carbon 70 und kam in der Größe LG. An der Ausstattung gibt es absolut nichts auszusetzen. Wir müssen jedoch auch anmerken, dass wir anstatt der serienmäßig verbauten Fox 36 Performance Elite Grip 2 die 36 Performance Elite Fit4 gefahren sind (die Branche leidet auch unter der Corona Krise und kämpft mit Lieferschwierigkeiten der Komponenten).

Das Fazit:

Das Instinct ist keinesfalls ein kleines Trail-Bike sondern ein potentes Enduro mit 150mm in der Front und 140 am Heck. Wer ein Bike für ausgiebige Trail Runden mit anspruchsvollen Downhill Segmenten sucht, wird hier fündig. Das stabile Fahrverhalten und die ausgewogene Geometrie vermittelt Selbstbewusstsein auf dem Trail und dürfte auch für den erfahrenen Enduro Fahrer ein geeignetes Tool für Rennen und Park Besuche sein.

Falls man sich jedoch nach einem agilen und verspielten Trail-Bike umschaut, könnte man vom Instinct etwas enttäuscht werden, oder sollte zumindest erst einmal probefahren.

Alles in allem ist das neuste Modell von Rocky Mountain ein ausgewogenes Bike, das im Uphill und im Downhill glänzt und mit einer ausgewogenen Geometrie und Ausstattung überzeugen konnte.

Unser First-Ride Video: 

Noch mehr Informationen und einige Fahrszenen findet ihr in unserem Video zum Rocky Mountain Instinct

Revelstoke
Revelstoke in den kanadischen Rocky Mountains

Mehr Informationen zu Rocky Mountain findet ihr hier: www.bikes.com

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VIDEO: Jack Moir weiht sein neues Enduro Bike ein

Kurz bevor es für Jack Moir zur EWS nach Europa geht, testet er sein neues Canyon Strive Race Bike auf den heimischen Trails. Der junge Australier wird sich dieser Saison hauptsächlich auf die Enduro World Series konzentrieren, aber auch mit Sicherheit wieder bei einigen Downhill Rennen an den Start gehen. 

My new Canyon Strive Enduro World Series race bike copping a thrashing! Another Matt Staggs Visuals master piece that we filmed just before I flew out. This was My first proper rip at some good tracks on the new EWS race rig. Like and Subscribe so I can get Staggsy as My full time film Guy and you can watch quality videos all the time, not just me walking around with My iphone 😂. Cheers!

#Sauberwald – Zusammen aufräumen und der Natur helfen

Mountainbiken und die Natur gehen Hand in Hand. Wir sind auf unseren Hometrails und im Bike Park unterwegs und genießen und lieben es im freien zu sein. Passend zum World Bicycle Day können wir unserem Freund der Natur was zurückgeben. Wie das geht erfahrt ihr hier.

Für fast alle Bikerinnen und Biker ist das Natur- und Landschaftserlebnis eines der wichtigsten Motive beim Mountainbiken. Am 3.6. ist der UN World Bicycle Day, bei dem das Radfahren weltweit im Fokus steht.

Lasst uns diesen Tag, dieses Wochenende gemeinsam nutzen und unsere Aufmerksamkeit auf die Natur richten, denn hier erleben wir die bewegendsten Bike-Momente. Es ist Zeit, Danke zu sagen und etwas zurückzugeben. 

Deutschlandweit werden an diesem langen Wochenende (3. bis 6. Juni) Trails und Naturwege gepflegt, Naturräume von Unrat befreit und gemeinsam Institutionen unterstützt, die sich der Landschaftspflege widmen. Dieser MTB-Frühjahrsputz zum World Bicycle Day bildet den Auftakt der Aktion #Sauberwald. Damit will sich das Mountainbike Tourismusforum und die Deutsche Initiative Mountainbike zusammen mit euch über den ganzen Sommer für eure Freizeiträume engagieren.

Zusammen mit Tourismusverbänden und lokalen Vereinen könnt ihr der Welt zeigen, wie ihr als Bike Community und Szene für den Sport Verantwortung übernehmt und wertschätzend und verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt umgeht.

Nur zusammen können wir einen Beitrag dazu leisten, die Natur, die wir so sehr schätzen, zu erhalten. Gemeinsam genutzte Naturräume benötigen gemeinsame Arbeit und Pflege. Lasst uns miteinander naturverträgliches Biken überregional sichtbarer machen und das Mountainbike als wesentlichen Bestandteil des World Bicycle Day etablieren.

Ihr wollt als Verein oder Region aktiv und Teil der Aktion #Sauberwald werden? Dann meldet Euch beim Mountainbike Tourismusforum und der Deutsche Initiative Mountainbike! Hier findet Ihr dazu alle notwendigen Informationen. Folgende Aktivitäten sind möglich:

  • Wege- und Trail-Pflege
  • Clean-Ups
  • Institutionen unterstützen, die Naturräume pflegen

Bitte stellt in jedem Fall sicher, dass die örtlichen Corona-Schutzverordnungen eingehalten und Abstände gewahrt werden. Eure Gesundheit steht stets im Vordergrund. Auch in Kleingruppen oder zu zweit kann schon viel bewegt werden. Die Natur wird es Euch danken! 

Mehr Informationen findet ihr unter: www.mountainbike-tourismusforum.de

YT Izzo Core – Young Talent erweitert die Core Flotte

Ein Jahr nach der Premiere des kurzhubigen Trail-Bikes Izzo erweitert Young Talent ihre Core Palette um weitere Modelle. Das Izzo Core kommt in neuen Farbvarianten, Komponenten und weiteren spannenden Details. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Wer auf den heimischen Trails unterwegs ist, wird wohl kaum um die Bikes des Forchheimer Direktversenders herum kommen. YT hat sich in den letzten Jahren mehr als nur in der Szene etabliert und präsentiert mit dem Capra und Jeffsy zwei der beliebtesten Modelle des Mountainbike Sports.

Passend zum Jahrestag des Izzo kommen nun die neuen Core Varianten des Trail-Bikes auf den Markt. “Live Uncaged” gilt bei YT natürlich auch für ihre Bikes und da ist das Izzo, das nach der deutschen Redewendung “Is’ so” benannt ist, keine Ausnahme. Inspiriert vom japanischen Katana-Schwert soll sich das Izzo als das schärfste YT herausstellen, das sich durch seine Klettereffizienz und ein niedriges Gewicht auszeichnet, während es auch bei jeder Abfahrt immer Vollgas gibt. Jetzt frischt der Direktversender das Line-up auf und stellt die neuen Core-Modelle vor. Das Izzo ist ein dynamisches Alltags-Mountainbike mit 130 mm Federweg vorne und hinten, das Mountainbikern ein fettes Grinsen ins Gesicht zaubern soll.

YT IZZO

Neue Farben und Komponenten

Das IZZO ist vorerst in drei verschiedenen Modellkategorien und Farbvarianten wie ‘Machine Grey’, ‘Assault Green’ und ‘Ice Grey’ erhältlich.

Der Ultra Modulus Carbon Rahmen des Izzo Core 4 soll die Performance steigern und an Gewicht sparen. YT verbaut hier die neue Fox 34 Float Factory mit Grip2 Dämpfer, die sich präzise einstellen lässt und die gewohnt Fox Leistung auf dem Trail verspricht. In Kombination mit dem Fox Float DPS Factory Dämpfer wirkt das Fahrwerk stimmig und dürfte für ein Grinsen bei der Abfahrt sorgen.

Bergauf hilf beim High-End Core Modell die Sram X01-Gruppe mit einer weiten Range von 520%. Kombiniert wird das Ganze mit der Sram G2 RSC-Scheibenbremse die bei dem leichten Trail-Bike mit ihren 4-Kolben Satteln für ordentlich Bremsleistung sorgen dürfte. Dazu gibt es noch leichte DT Swiss XMC 1501 Spline-Laufräder aus Carbon und Maxxis Forecaster-Reifen.

Neben dem Core 4 Modell gibt es noch zwei weitere Varianten, die ebenfalls auf einen Carbon Hauptrahmen setzen. Hier darf man zwischen einem Fox Performance Elite und Performance Fahrwerk und den günstigeren Varianten der oben genannten Sram Komponenten wählen.

YT Izzo Core 4YT Izzo Core 3Yt Izzo Core 2
  • Rahmen: Ultra Modulus Carbon Frame
  • Gabel: Fox 34 Float Performance Elite, 29″, Grip2
  • Dämpfer: Fox Float DPS Performance Elite, 3 Pos. Adjust
  • Schaltung: Sram GX Eagle, 12-Fach
  • Bremsen: Sram G2 R
  • Laufradsatz: DT Swiss M1900 Spline
  • Reifen: Maxxis Forecaster, 29″ x 2.35
  • Preis: 5.599 Euro

  • Rahmen: Ultra Modulus Carbon Frame
  • Gabel: Fox 34 Float Performance Elite, 29″, Grip2
  • Dämpfer: Fox Float DPS Performance Elite, 3 Pos. Adjust
  • Schaltung: Sram GX Eagle, 12-Fach
  • Bremsen: Sram G2 R
  • Laufradsatz: DT Swiss M1900 Spline
  • Reifen: Maxxis Forecaster, 29″ x 2.35
  • Preis: 4.299 Euro

  • Rahmen: Carbon Hybrid Frame
  • Gabel: Fox 34 Float Performance, 29″, Grip
  • Dämpfer: Fox Float DPS Performance, 3 Pos. Adjust
  • Schaltung: Sram NX Eagle, 12-Fach
  • Bremsen: Sram G2 R
  • Laufradsatz: DT Swiss M1900 Spline
  • Reifen: Maxxis Forecaster, 29″ x 2.35
  • Preis: 3.399 Euro

YT Izzo

Wir sind sehr zufrieden damit, wie das IZZO von der Mountainbike-Community aufgenommen wurde. Es sieht scharf aus und fühlt sich auch so an. Wenn du zu den Fahrern gehörst, die gerne lange Tage auf dem Sattel verbringen und auf großen Abenteuern Wert auf geringes Gewicht und Kletterfähigkeit legen, dann ist das IZZO das richtige Bike für dich. Und das Beste: Mit seiner YT DNA wird es dich auch bergab begeistern. – Markus Flossman, Founder & CVO

Mehr Informationen findet ihr unter www.yt-industries.com

Die neue FOX Transfer LS – leichte Stütze für XC und Gravel

Fox präsentiert die neue und leichtere Transfer SL. Die Sattelstütze soll nun 25% leichter sein und an alle MTB und Rennrad- und Gravellenker passen. 

Der Trend im Mountainbike Sport geht immer mehr zum Zweit- oder Drittrad. Einige von euch besitzen neben dem Enduro auch noch ein Gravel oder Trail Bike. Fox bringt passend dazu eine neue und leichtere Variante der Transfer Sattelstütze auf den Markt.

Specs:

  • Neues leichteres Design
  • 50,70, 75 und 100mm Drop Optionen
  • 27.2, 30.9 und 31.6mm Durchmesser
  • Neue Fenster erlauben GRX-Style Dropper Hebel Kompatibilität
  • Coil/Feder für konsistenterer Performance
  • Verfügbar in Factory und Performance Elite
  • 327g – 399g (Herstellerangaben)
  • Preis: 329$ – 399$ (Deutsche Preise noch nicht bekannt)

Warum kommt die neue Transfer nur mit 50 – 100mm? Fox ziehlt bei der SL Variante der beliebten Variostütze nicht auf den MTB Markt und will Crosscountry- und Gravel-Sportlern ein leichteres Gesamtpaket bieten. Deshalb kommt die Transfer SL mit einem geringeren Drop, wiegt aber ca. 128g weniger als das normale Modell.

Um das Gewicht geringer zu halten kann man hier nicht wie bei den schon bekannten Modellen unendlich viele Sattel Level wählen, sondern wird auf zwei beschränkt. Auch auf ein Luftdruck System wurde verzichtet, da mit Hilfe eines Federsystems weniger Öl und Kammern benötigt werden. Ein Vorteil des Federsystems soll das schnelle und flüssige Ein- und Ausfahren der Stütze sein.

Fox Transfer

Mehr zu Fox findet ihr auf: www.foxracingshox.de

 

 

TEST: Schwalbe Magic Mary Addix Ultra Soft – Reifen fürs Grobe

Über den perfekten Reifen lässt es sich streiten. Schwalbe präsentiert mit dem Magic Mary jedoch einen Kandidaten der ganz oben mitspielt und richtig viel potential im groben Gelände bei allen Wetterlagen beweist. Was uns an dem grobstolligen Mountainbike Reifen gefallen hat und wo er Schwächen aufweist, erfahrt ihr hier.

Ende der letzten Saison hat mich einer meiner Kollegen angesprochen und gefragt, ob ich nicht ein paar neue Reifen von Schwalbe brauche. Natürlich hab ich ja gesagt und kurz überlegt und nachgeforscht. Meine Wahl viel dann auf den Schwalbe Magic Mary Addix Ultra Soft. Warum? Ganze einfach – World Cup Racer Amaury Pierron ist verdammt schnell auf diesen Reifen.

Natürlich hat jeder von uns eine bevorzugte Reifenkombination. Zuvor war ich auf dem Continental Kaiser und Baron, oder Minion Assagai und DHF unterwegs. Deshalb fand ich die Idee ganz gut, einfach mal bei den Profis zu schauen was sie fahren und worauf sie siegen. Also her mit den Amaury Pierron Reifen und rauf auf mein Canyon Sender AL mit 27,5″ Laufrädern.

Canyon Sender

Schwalbe Magic Mary – kurz und knapp

  • Größe: 27,5″
  • Breite: 2,35
  • Mischung: Addix Ultra Soft
  • Karkasse: Super Gravity
  • Gewicht: 1280 g (Herstellerangaben)
  • Preise:  62,90 Euro

Natürlich gibt es den Magic Mary in weiteren Größen, Breiten und mit unterschiedlichen Karkassen. Mehr dazu findet ihr im Link am Ende des Artikels.

Schwalbe Magic Mary – First Look

Um ganz genau zu sein, handelt es sich bei unseren Testreifen um die Schwalbe Magic Mary Addix Ultra Soft EVO SG TLE 1.6 – 3,5. Dabei steht Addix Ultra Soft für die Gummimischung, EVO für die Evolution Line Qualität, SG für die Super Gravity Karkasse, TLE für die Snake Skin Aussenwand und die Zahlen 1.6 – 3.5 stehen für den Mindest-, bzw. Maximaldruck. Die Reifengröße ist 27,5″ x 2,35. Da es neben dieser Variante auch noch viele weitere Kombinationen mit noch mehr Kürzeln gibt, war ich schon ein bisschen froh, dass ich im Internet eine genaue Angabe zu den Reifen von Amaury gefunden habe. Und bevor ich es vergesse. Die farbigen Streifen auf den Schwalbe Reifen stehen für die Gummimischung. Im Falle des Addix Ultra Soft gibt es deshalb einen Lila Streifen.

Im Vergleich zu den Vorgängern soll der Magic Mary in der Addix Ultra Soft Variante robuster sein und einen reduzierten Rollwiderstand bieten. Die Snake Skin Aussenwände sollen dazu noch mehr Haltbarkeit und Schutz vor Schnitten im rauen Gelände bieten.

Magic Mary

Nachdem ich den Reifen auf meine Felgen gezogen hatte und auf ca 1,6 Bar an der Front und 1,8 Bar am Heck gepumpt hatte, ging es ein paar Tage später schon nach Schladming um dort die ersten Runden zu drehen. Leider spielte das Wetter an diesem Wochenende überhaupt nicht mit und so kam es, dass die Magic Mary direkt aufs äußerste getestet wurde. Die Sichtweite auf der Strecke war nämlich < 10m und die World Cup Downhill bestand quasi aus einem einzigen Bach, Wurzeln, Matsch und einer Prise Verzweiflung.

Obwohl ich am Ende des Tages komplett durchnässt, matschig, frustriert und häufiger am Boden als gewollt war, würde ich sagen, dass mir die neuen Reifen mit der Ultra Soft Mischung doch das ein oder andere mal den Ar*** gerettet haben. Aber Schladming war an diesem Wochenende kein gutes Beispiel für einen Test und deshalb ging es mit den Reifen noch auf die Hometrails.

Magic Mary

Die Magic Marry auf dem Trail

Ein paar Tage später war ich mit meinem Sender wieder unterwegs. Dieses mal ging es auf die Hometrails in Boppard die zwar etwas trockener waren, aber immer noch nicht perfekt. Trotz der rutschigen Wurzeln und schmierigen Schiefersektionen hatte ich immer die Kontrolle über mein Bike. Die Reifen krallen sich in den Boden und verfügen über ausgezeichneten Grip. Ging es mal in steilere Sektionen in denen man das Vorderrad ordentlich belasten musste und viel mit der Vorderradbremse arbeiten muss, glänzte die Mary in allen Punkten.

Der Magic Mary glänzt zwar auf nassem und rutschigen Untergrund, jedoch darf man keine Wunder auf rutschigen Wurzeln erwarten. Es gibt keinen Reifen der dort wirklich Grip findet.

Waren die Trails endlich mal trocken, reiht sich der Magic Mary in eine ähnliche Klasse wie Assagai, Kaiser und co. ein. Dem Magic Mary war es egal ob wir auf flowigen, ruppigen und schnellen Strecken unterwegs waren. Selbst auf den Brechsand Trails im Bike Park Winterberg hatten wir Grip und das Gefühl noch schneller fahren zu können. Kommt man mit etwas mehr Geschwindigkeit in eine Kurve, hält der Reifen stand und faltet sich auch bei geringerem Luftdruck nicht.

Magic Mary

Fazit zum Magic Mary Addix Ultra Soft

Der Magic Mary will ins Gelände und verleitet einen zu hohen Geschwindigkeiten. Die neue Gummimischung sticht vor allem bei nassen Konditionen heraus und bietet mit dem grobstolligen Profil Grip in jedem Terrain. Auch die Snake Skin Aussenwand hält harscheren Bedingungen statt und bietet ordentlich Haltbarkeit.

Auf den ersten Kilometern könnte man jedoch meinen, dass sich der Magic Mary recht schnell abnutzt. Aber auch nach einem halben Jahr in Parks und auf den Hometrails hat sich an dem Zustand nichts weiter verschlimmert und wir haben immer noch ordentlich Grip und Profil.

Ich wurde von meiner Amaury Pierron inspirierten Reifenwahl definitiv nicht enttäuscht. Grade bei schlechteren Wetterbedingungen punktet die weiche Gummimischung mit ordentlich Grip. Für mich ist der MTB Reifen von Schwalbe eine extrem gute Wahl für den Downhill Einsatz.

Kann man den Magic Mary auf dem Enduro fahren? Definitv. Ich würde dann jedoch beim Hinterrad auf einen anderen Reifen mit geringerem Rollwiderstand setzen um angenehmer bergauf fahren zu können.

Mehr zu Schwalbe und den Produkten erfahrt ihr auf: www.schwalbe.com

⚡ Das neue YT Decoy MX und 29 – Vollblut-Enduro mit integriertem Shuttle ⚡

Vor wenigen Tagen präsentierte YT uns noch die neuen Capra und Jeffsy Modelle und schon kommt das nächste überarbeitete Bike der Forchheimer. Mit den neuen YT Decoy Core Modellen wird es neben dem reinen 29er und der Mullet Variante auch neue Features geben. Das elektrische Enduro soll nicht nur Spaß im Downhill generieren sondern auch im technischen Uphill für ein Grinsen im Gesicht sorgen.

Eins muss man der Entwicklung von YT lassen. Wer schon mal auf einem ihrer Räder saß, wird sich sehr wahrscheinlich direkt wohlgefühlt haben. Die Geometrie eines Jeffsy, Capra und Decoy ist zwar modern, aber nie überfordernd, nie extrem lang, oder extrem flach.

Aus diesem Grund hat sich wahrscheinlich ähnlich wie bei den letzte Woche erschienen Capra MX und 29 Modellen auch bei den neuen Decoy Core Modellen nicht zu viel verändert.

Yt Decoy
Freeride Legende Brett Tippie auf seinen Local Trails in British Columbia

Das YT Decoy – kurz und knapp

  • Rahmen: Ultra Modulus Carbon Frame / Carbon Hybrid Frame
  • Federweg: 170mm (MX), 150mm (29)
  • Laufräder: 29″ oder Mullet (29″ vorne, 27,5″ hinten)
  • Motor: Shimano EP8 85Nm
  • Akku: SMP YT Custom 540Wh
  • Gewicht: 21,7kg – 23,0kg (Herstellerangaben)
  • Preis: 5.299 Euro – 7.499 Euro

Die Geometrie

An der Geometrie der beiden Decoy Varianten hat sich grundsätzlich nichts verändert. Wer einen wenigen und verspielten Freerider möchte, setzt auf das Decoy MX Core Modell mit 29″ vorne und 27,5″ hinten. Der recht kurze Reach von 429mm (Größe L) in Verbindung mit einem Radstand von 1235mm und einem Lenkwinkel 64,5° sollte das MX recht verspielt dastehen lassen. Im Vergleich zu einem modernen Enduro Bike ist der Reach zwar etwas kurz, aber hier kann man auch einfach aus den Größen S – XXL das passende Bike für sich finden.

Das 29 Core setzt offensichtlich weniger auf ein verspieltes Handling, dafür aber mehr auf ein stabiles und laufruhiges Fahrverhalten im Allmountain Einsatz. Das beweist der doch recht moderne Reach mit 463mm (Größe L), die 485mm langen Kettenstreben und die 29″ Laufräder. Hier müssen wir zwar mit etwas weniger Federweg (150mm statt 170mm) klarkommen, haben aber andere Vorteile wie die laufruhe dank großer Laufräder und eine bessere Performance im Uphill dank steilerem Sitzwinkel.

YT Decoy MX Core

SizesSMLXLXXL
Top tube569 mm591 mm612 mm635 mm658 mm
Reach409 mm429 mm429 mm469 mm489 mm
Stack624 mm629 mm633 mm643 mm652 mm
Seat tube length400 mm420 mm445 mm470 mm495 mm
Chainstay442 mm442 mm442 mm442 mm442 mm
Head tube angle64.5°/65°64.5°/65°64.5°/65°64.5°/65°64.5°/65°
Seat tube angle (eff)75.5° / 76°75.5° / 76°75.5° / 76°75.5° / 76°75.5° / 76°
BB Drop mm (Low/High)R16/F32 R8/F24R16/F32 R8/F24R16/F32 R8/F24R16/F32 R8/F24R16/F32 R8/F24
Wheelbase1191 mm1213 mm1235 mm1259 mm1284 mm
Head tube length95 mm100 mm105 mm115 mm125 mm
BB Height344 / 352 mm344 / 352 mm344 / 352 mm344 / 352 mm344 / 352 mm
Standover Height752 mm738 mm724 mm714 mm702 mm

YT Decoy 29 Core

SizesSMLXLXXL
Top tube565 mm587 mm608 mm631 mm654 mm
Reach423 mm443 mm463 mm483 mm503 mm
Stack614 mm619 mm623 mm632 mm641 mm
Seat tube length400 mm420 mm445 mm470 mm495 mm
Chainstay458 mm458 mm458 mm458 mm458 mm
Head tube angle65.8°/66.3°65.8°/66.3°65.8°/66.3°65.8°/66.3°65.8°/66.3°
Seat tube angle (eff)77° / 77.5°77° / 77.5°77° / 77.5°77° / 77.5°77° / 77.5°
BB Drop38 / 32 mm38 / 32 mm38 / 32 mm38 / 32 mm38 / 32 mm
Wheelbase1197 mm1219 mm1241 mm1265 mm1289 mm
Head tube length95 mm100 mm105 mm115 mm125 mm
BB Height338 / 345 mm338 / 345 mm338 / 345 mm338 / 345 mm338 / 345 mm
Standover Height744 mm731 mm718 mm708 mm697 mm
Brett Tippie
Tippie in seinem Element

Die Varianten – Enduro Shuttle oder Allmountain E-Bike? 

Auch beim Decoy gibt es zwei Varianten mit unterschiedlichen Ausstattungsoptionen. Das MX Modell ist der Freerider und bietet mit seinen 170mm Federweg ordentlich Reserven im anspruchsvollen Gelände. Die Fox 38 an der Front und der X2 Dämpfer sorgen für ausreichend Steifigkeit und Performance wenn es zur Sache geht. Beim MX Core2 Modell wird eine Rockshox Zeb verbaut und am Heck arbeitet ein Super Deluxe Select. Wie es sich für ein modernes Freeride Bike fast schon gehört, befindet sich an der Front des MX ein 29″ Laufrad und am Heck ein 27,5″. Das soll die Rollperformance der großen Laufräder mit der Agilität der 650B kombinieren. Für den Grip sorgt die Assegai und Minion DHR Kombination von Maxxis mit EXO und Karkasse.

Die 29 Core Modelle sind wie der Namen schon sagt, reinrassige 29er. Hier müssen wir zwar auf etwas Federweg verzichten, bekommen dafür aber eine längere Geometrie für ein stabiles Fahrverhalten in steilem Gelände. An der Front arbeitet hier entweder die Fox 36, oder wie beim Core 2 Modell eine Rockshox Yari mit 150mm Federweg.

YT Decoy 29 Core 4YT Decoy 29 Core 3YT Decoy 29 Core 2

  • Rahmen: Ultra Modulus Carbon Frame
  • Farben: Trooper White / Black Magic
  • Laufräder: 29″ Crankbrothers Synthesis Alu E-MTB I9 1/1
  • Gabel: FOX 36 Float Factory E-Bike+
  • Dämpfer: FOX Float DPS Factory
  • Bremsen: Sram Code RSC
  • Schaltung: Shimano XT
  • Motor: Shimano EP8 85Nm
  • Batterie: SMP YT Custom
  • Preis: 6.999 Euro

  • Rahmen: Carbon Hybrid Frame
  • Farben: Ice Green / Black Magic
  • Laufräder: 29″ Crankbrothers Synthesis Alu E-MTB
  • Gabel: FOX 36 Perf.Elite E-Bike+
  • Dämpfer: FOX Float DPS Perf. Eltite
  • Bremsen: Sram Code R
  • Schaltung: Shimano SLX
  • Motor: Shimano EP8 85Nm
  • Batterie: SMP YT Custom
  • Preis: 5.999 Euro

  • Rahmen: Carbon Hybrid Frame
  • Farben: Platinum Grey / Black Magic
  • Laufräder: 29″ Crankbrothers Synthesis Alu E-MTB
  • Gabel: Rockshox Yari RC
  • Dämpfer: Rockshox Deluxe Select
  • Bremsen: Sram Code R
  • Schaltung: Shimano Deore
  • Motor: Shimano EP8 85Nm
  • Batterie: SMP YT Custom
  • Preis: 5.299 Euro
YT Decoy MX Core 4YT Decoy MX Core 3YT Decoy MX Core 2

  • Rahmen: Ultra Modulus Carbon Frame
  • Farben: Trooper White / Black Magic
  • Laufräder: 29″ und 27,5″ Crankbrothers Synthesis Alu E-MTB I9 1/1
  • Gabel: FOX 38 Float Factory E-Bike+
  • Dämpfer: FOX Float X2 Factory
  • Bremsen: Sram Code RSC
  • Schaltung: Shimano XT
  • Motor: Shimano EP8 85Nm
  • Batterie: SMP YT Custom
  • Preis: 7.499 Euro

  • Rahmen: Carbon Hybrid Frame
  • Farben: Ice Green / Black Magic
  • Laufräder: 29″ und 27,5″ Crankbrothers Synthesis Alu E-MTB
  • Gabel: FOX 38 Perf.Elite E-Bike+
  • Dämpfer: FOX Float X Perf. Eltite
  • Bremsen: Sram Code R
  • Schaltung: Shimano SLX
  • Motor: Shimano EP8 85Nm
  • Batterie: SMP YT Custom
  • Preis: 6.499 Euro

  • Rahmen: Carbon Hybrid Frame
  • Farben: Platinum Grey / Black Magic
  • Laufräder: 29″ und 27,5″ Crankbrothers Synthesis Alu E-MTB
  • Gabel: Rockshox ZEB R
  • Dämpfer: Rockshox Super Deluxe Select
  • Bremsen: Sram Code R
  • Schaltung: Shimano Deore
  • Motor: Shimano EP8 85Nm
  • Batterie: SMP YT Custom
  • Preis: 5.799 Euro
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Wir hatten das YT Decoy Race Pro in der letzten Saision im Test und waren extrem begeistert. Das Mullet Bike bietet ein enormes Abfahrtspotential und macht vor allem auf flowigen und schnellen Strecken Spaß. Aber auch auf technischen Abfahrten und Sprüngen konnten wir damals einiges aus dem E-MTB rausholen und somit wurde es zu einem unserer Redaktion Favoriten. (Den Test zum Decoy Pro Race findet ihr auf unserer Schwesterseite: www.velomotion.de)

Mit den zwei neuen Core Varianten bietet der Direktversender aus Forchheim zwei spannende E-Mtbs an. Wer es gerne auf gebauten Strecken krachen lassen will und auf ordentlich Air-Time steht, sollte sich die MX Varianten anschauen. Wer lieber Touren mit steilen und anspruchsvollen Downhill Passagen fahren will, wird sich über die 29 Core Modelle freuen.

Mehr Informationen zu YT findet ihr auf: www.yt-industries.com