TEST: NOX Helium 5.9 Allmountain – halb E-Bike – halb Enduro

Mit dem Helium 5.9 präsentiert der österreichische Hersteller ein eMTB, dass mit dem eigenständigen Fazua evation 2.0 Drive System, geringem Gewicht und einem potenten Fahrspaß der perfekte Allrounder für viele Rider sein könnte. Hier erfahrt ihr was wir von dem Underdog halten.

Die Marke NOX Cycles wurde 2004 in Berlin gegründet und nahm sich zum Ziel wettbewerbsfähige Bikes mit den besten Komponenten für den Gravity Sport zu konstruieren. Seitdem hat sich die Marke als Kleine Bike-Schmiede hauptsächlich im Enduro- und Downhill-Bereich einen Namen gemacht.

Seit 2015 fokussiert sich NOX immer mehr und inzwischen ausschließlich auf die Weiterentwicklung und Produktion von hochwertigen E-Mountainbikes. Somit entstanden die Modelle „NOX Hybrid“ und „NOX Helium“. Dabei waren sie einer der Vorreiter in der Nutzung des leichten Fazua Evation E-Antriebs in einem „echten Trailbike“. Mit dem Fazua evation ist eine echte Symbiose aus Muskelkraft und E-Bike-Feeling für den Mountainbike Sport näher als mit gängigen E-Bike-Antrieben. Auch andere Hersteller greifen die Idee immer öfter auf, wir denken es wird ein Trend.

Das NOX Helium – kurz und sachlich

  • Aluminium Rahmen
  • 27,5″
  • Fazua Evation 36V / 252Wh
  • RockShox Pike Select+
  • RockShox Super Deluxe Select+
  • 19,97 Kg (mit Akku)
  • Preis: 5.999 Euro
NOX
Die Decals im Used Look passen zur Optik und zum Rahmen Design und lassen

Optik mit kleinen Details

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Uns hat das Helium 5.9 auf Anhieb gefallen. Der Grau/Braune Rahmen wirkt mit den schwarzen Decals und den türkisen Highlights sehr stimmig. Auch die Form des Fahrrads ist interessant und lässt es mit dem langen Oberrohr und dem kleinen Akku fast wie ein normales Mountainbike wirken.

Neben unserem Test-Modell in der Expert Granit Ausführung gibt es noch das Pro Modell in einem Phantom Schwarz, aber auch etwas edleren Komponenten.

Komponenten die passen

Das Helium in der 5.9 Allmountain Variante kommt mit einem potenten 160/150 mm Federweg aus dem Hause RockShox daher. Für ausreichend Dämpfung im Heck wurde der RockShox Super Deluxe Select+ Dämpfer mit einer Einbaulänge von 230x60mm eingebaut, der mit seinen Zug- und Druckstufen Einstellungen fast keine Wünsche offen lässt. In der Front wurde hier eine RockShox Pike Select+ RC für 29″ und 27.5″ Laufräder verbaut. Warum eine Gabel für Beide Größen? Danke des Flip Chips lässt sich die Geometrie des NOX anpassen und macht die Verwendung von 29″ Laufrädern möglich.

Für die nötige Übersetzung sorgt die Schaltung aus dem Hause Sram. Das Schaltwerk läuft tadellose mit der SRAM GX Eagle und bietet mit seiner 12-Fach Schaltung bei 11-50T ausreichend Reserven wenn es mal steil bergauf geht. Beim Pro Modell wird die SRAM XX1 Eagle mit identischer Übersetzung verwendet.

Da sich das Helium auf ruppigen und technischen Abfahrten wohl fühlt, darf natürlich keine potente Bremsanlage fehlen. Gebremst wird hier mit der Magura MT5 HC die sich schon in der Vergangenheit als starke Bremse mit einem ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnis einen Namen gemacht hat. Obwohl NOX am Helium hauptsächlich Sram/RockShox Komponenten verbaut, sind wir begeistert, dass hier doch mal auf ein Produkt gesetzt wurde, dass nicht von den zwei großen Herstellern der Szene kommt.

Für ordentlich Grip sorgt bei unserem Test-Modell der Baron von Continental der mit seinem vielseitigen Profil und der griffigen Gummimischung schon seit einigen Jahren viele Fans in der Gravity Szene hat. NOX bietet auf der Internet Seite aber eine auf Wunsch individuelle Reifen Auswahl an.

RahmenNOX Frame Helium AM Carbon 1.0
Motor FAZUA Drive-Pack Evation 2.0
Akku FAZUA Battery 36V / 252Wh
Ladegerät FAZUA Charger 2Ah / 110-240V
Display FAZUA Evation Remote bX
Schaltwerk SRAM GX Eagle 12fach
Shifter SRAM GX Eagle 12fach
Ritzelpaket SRAM PG 1230, 11-50T
Kurbeln SRAM X1
Gabel ROCK SHOX Pike Select+ RC 29"/27,5"+ 160mm
Dämpfer ROCK SHOX Super Deluxe Select+ 230x60mm
Vorbau RACE FACE Aeffect R 35
LenkerRACE FACE Aeffect R 35
Griffe ODI
Sattelstütze ROCK SHOX Reverb Stealth, 30.9, 1X
Sattel PROLOGO Proxim W450 Microfiber
LaufradsatzDT SWISS E1900 Spline 29" 30mm
Reifen CONTINENTAL Trail King 29x2,4" Shieldwall
Bremsen MAGURA MT5 HC
Preis5.999 Euro

NOX

E-Bike – wenn man will

In den letzten Monaten kann man einen Umschwung in der E-Mountainbike Industrie sehen. Hersteller setzen vermehrt auf E-Bikes mit kleinen Akkus, effektiven, kompakten Motoren und einem geringeren Gewicht. Eins der ersten Räder auf dem Markt war das Specialized Levo SL, dass dank eines werkseigenen Motors auf einen Drehmoment von 35Nm und eine Akku Leistung von 320Wh kommt. Doch auch NOX war früh am Start und verbaute den super leichten Motor des bayerischen Unternehmens Fazua. Im NOX Helium 5.9 wird der neueste Standard des bayrischen E-Bike Komponenten Herstellers verbaut.

Das Fazua Drive-Pack evation 2.0 sorgt mit 55Nm für ordentliche Leistung und bringt in Verbindung mit dem 252Wh Akku ausreichend Reserven für den SPORTLICHEN E-Bike Trip. Ja, es wird sportlich. Diesen leichten Motor kann man nämlich nicht mit den vor Kraft protzenden Motoren von Bosch und Co vergleichen bei denen sich Hardcore-Anstiege wie flache Asphalt Straßen anfühlen. Nein, der Fazua zielt in eine andere Richtung und besticht mit seinem leichten Gewicht. Das Bottom-Bracket ist mit seinen 1,31 Kg extrem leicht und fällt entkoppelt sich beim ausschalten des Motors komplett; Somit lässt sich das Helium auch ohne E-Antrieb angenehm fahren.

Hier kommen wir auch schon zum nächsten Feature. Wer Sein NOX auch mal ohne elektrische Unterstützung fahren will, kann den Akku ganz einfach aus dem Akku-Pack entnehmen und den freigewordenen Stauraum für eine box für Ersatzteile und Tools nutzen. Das Fahrrad wird dann von 19,67kg fast 4kg leichter. Was wir davon halten erfahrt ihr später.

Unsere Kollegen von Velomotion haben Felix von Fazua auf der Eurobike 2019 getroffen und sich mit ihm über den „leichtesten“ E-Bike Motor der Welt unterhalten. Das Gespräch findet ihr im folgenden Video.

Kein Racer, aber ordentliche Abfahrts-Geometrie

Die Geometrie des NOX Helium beschreibt ziemlich genau ihren Einsatzbereich. Wer Allmountain will, mag genauso bergauf wie bergab fahren, dabei muss sich das Fahrrad ordentlich pedalieren lassen und bei technischen Abfahrten im Alpinen Gelände auf verblockten Trails glänzen.

Das 5.9 schafft diesen Spagat ganz gut, natürlich hilft der Motor im Uphill, aber auch bei ausgeschalteter Hilfe lässt es sich gut bergauf treten. Im Downhill macht der verhältnismäßig kurze Reach von 470mm (Größe L) und der angenehm flache Lenkwinkel von 65° in Verbindung mit den „kleinen“ 27.5″ Laufrädern so einige Manöver möglich, das Rad ist wendig. Auch dank des leichten Gewichts wirkt das Helium schön verspielt und schließt sich nicht dem modernen Trend der super flachen und langen Racer an. Natürlich bieten die kleinen Laufräder und der kurze Reach weniger Stabilität in schnellen und ruppigen Passagen, aber dank des Flip-Chips kann man das Fahrrad ja auch 29″ umbauen.

Verspielter Allrounder

Um es vorweg zu nehmen; das NOX Helium 5.9 Expert macht Spaß. Die nicht zu Race-lastige Geometrie und die „kleinen“ 27.5″ Laufräder machen es zu einem verspielten Bike, dass sich auf gebauten Strecken leicht durch Anleger zirkeln und im technischen Terrain angenehm versetzen und bewegen lässt. Jedoch kann das Helium auf sehr schnellem und anspruchsvollem Gelände an seine Grenzen kommen und bei hoher Geschwindigkeit leicht stelzig wirken. Aber Das NOX ist auch kein Enduro, sondern ein Allmountain und schlägt sich in diesem Bereich ausgezeichnet.

Obwohl das Helium ein E-Bike ist, wirkt es nie zu schwer. Häufig hatten wir in steilen und rutschigen Passagen das Gefühl, dass die schweren E-Bikes schieben und leichter ins Rutschen kommen. Beim Helium ist das Gewicht aber niedriger, was zur Folge hat, dass es nicht zu schnell rutscht und durch das im Vergleich höhere Gewicht zu einem normalen Mountainbike mehr Stabilität beim Springen bietet.

Der Motor unterstützt im Turbo Modus sehr angenehm, kann aber logischer Weise nicht mit den „großen“ Kollegen von Bosch und Shimano mithalten. Dafür hat er andere Vorteile und bezieht sich auf eine andere Konsumenten Gruppe. Wer im Turbo den Berg hoch radeln möchte, wird auch schnell merken, dass der Akku an seine Grenzen kommt und nach einiger Zeit auf dessen Unterstützung verzichten müssen. Wir waren uns am Anfang wirklich unsicher, weshalb man sich ein E-Bike mit einem so kleinen Motor kaufen sollte und waren fast enttäuscht, dass wir nicht die E-Bike-Runde in gewohnter Manier fahren konnten und auf den ein oder anderen Trail verzichten musste, da der Akku nicht ausreichte. Hier wird klar, dass NOX mit dem Helium ein E-Bike anbietet, dass nicht auf den sportlichen Aspekt einer Radtour verzichten mag, einem aber in steilen Passagen unter die Arme greift und dank seines besonderen Motors im Off-Modus wie ein BIO-Bike zu pedalieren ist.

Das Fazit 

Alles in allem ist das Helium 5.9 Expert ein sehr sportliches E-Bike, dass dank des Motors in den richtigen Situationen unterstützt und dann vor allem Bergab einem ein lächeln ins Gesicht zaubert. Wir hatten eine Menge Spaß auf unseren Hometrails, im Bike Park und auf gemütlichen Feierabendrunden und sind traurig, dass wir es zurückgeben mussten.

Mehr zum Helium und der weiteren Produktpalette von NOX findet ihr hier: www.noxcycles.com

 

 

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VIDEO: Red Bull Rampage Vorbereitungen und erste Tests

Die Athleten und ihre Shaper sind bereit um die ersten Sprünge und Features zu testen. Beim shapen der Strecken hatte die Crew dieses Jahr etwas Glück mit dem Wetter und konnte auf Grund kleinerer Regenschauer den sonst sehr trockenen Boden gut bearbeiten. Trotzdem muss man beim Testen so großer Drops und Jumps wissen was man macht. Utah verzeiht keine Fehler.

We’ve seen the digging, we’ve seen the 1st hits… what’s next? As the build up to Red Bull Rampage continues, there is a period when the shovels are still going full on, yet the focus is slowly but surely shifting towards riding. Every aspect of each plan is being studied & tested and talked through. Which line is your favourite so far?

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Neuer Specialized Helm – der Tactic geht in die vierte Runde

Specialized präsentiert die neuste Version der beliebten Halbschale. Die vierte Generation des Tactic kommt mit Facelift und bewehrten wie auch neuen Features auf den Markt.

Tactic zählt: Mit einer beispiellosen Kombination aus Passform, Ventilation und Vertrauen für Trail- und Enduro-Rides bietet der Tactic Helm bestmöglichen Schutz und nahtlose Integration mit Goggle oder Brille. –  Specialized

Optik und Features

Die markanteste Änderung des Tactic IV ist das neue Design. Der Halbschalen-Helm verfügt nun über ein moderneres Design mit größeren Lufteinlässen. Auch das Visier wurde überarbeitet. Dieses ist ein integriertes, festes Visier, dass mit Breakaway-Feature versehen ist. Das heißt, dass das Visier im Falle eines Sturzes an den vorgesehen „Sollbruchstellen“ vom Helm getrennt werden soll und nicht beim Aufprall nicht splittert und den Fahrer verletzt.

Specialized Tactic IV

Wie der Vorgänger ist auch die vierte Generation des Tactic mit dem Mips System ausgestattet. Mips steht für Multi Directional Impact Protection System. Dieses soll bei Aufschlägen mit unterschiedlichen Bewegungsrichtungen/ Kraftrichtungen Den Schädel und das Gehirn schützen. Das Mips Evolve System verfügt über 10-15mm Spiel bei einem Aufprall.

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Der Tactic IV wird in gleich sechs Farbvarianten erhältlich sein und ist natürlich wieder Angi ready. Angi ist das Notfall System von Specialized, dass in Verbindung mit einer App im Falle eines Sturzes Notrufe an gewählte Kontaktpersonen abschickt.

Specialized Tactic IV

Passform, Größen und Informationen

Dank der umfangreich verstellbaren Integrated Fit Systems, das die Variation verschiedener Kopfformen berücksichtigen will, soll man ein präzise und individuelle Passform bekommen. Diese Anpassung des Helms an die Hinterkopfbasis soll zusätzlichen komfortabel sein und es dem Träger ermöglichen den Helmwinkel so anzupassen, dass Helm und Brille perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Der Tactic IV wird in allen sechs Farben in den Größen S-L erhältlich sein. Spanend ist auch, dass die Halbschale laut Specialized in der Größe M nur um die 380 Gramm wiegen soll. Das würde den Trail-Helm zu einem echte Leichtgewicht machen.

Specialized Tactic IV: 120 Euro

Specialized Tactic IV

Mehr Informationen über Specialized findet ihr auf: www.specialized.com

 

Specialized präsentiert neue Stumpjumper Evo Alu Modelle

Seit über 40 Jahren rollt das Stumpjumper über die Trails der Welt. 2021 präsentiert der amerikanische Hersteller nun neue Aluminium Varianten des beliebten Trail-Bikes. Dabei wurde die Fertigung überarbeitet, die SWAT-Box mit dem gewohnten Komfort integriert und viele weitere Neuerungen vorgenommen. 

Das Specialized Stumpjumper ist ein absoluter Klassiker der Mountainbike Geschichte. Doch von dem ehemaligen 80er Jahre Stahl-Hardtail ist nicht mehr viel übrig geblieben. Das Stumpy rollt mittlerweile auf großen 29″ Laufrädern, verfügt über 160mm Federweg und verfügt über eine Geometrie von der damals niemand träumen konnte.

2021 präsentieren die Kalifornier nun neue Aluminium-Modelle die sich fast nur noch im Material von den Carbon-Geschwistern unterscheiden.

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Optik und Features

Auf den ersten Blick unterscheidet sich kaum etwas von den teureren Carbon Modellen. Die Rahmenform und die Komponenten scheinen sich nicht zu unterscheiden. Auch die Swat-Box ist formschön im Unterrohr integriert und verfügt über den selben Komfort und Stauraum wie beim Stumpjumper Evo Carbon.

Das Evo Elite Alloy Modelle wird in nur einer Farbvariante erhältlich sein, bleibt aber dem zweifarbigen Schema treu. Der obere Teil des Rahmens glänzt in einem „Satin-Aluminium“ während der Hinterbau und teile des Unterrohrs und des Sattelrohrs in einem matten „Gunmetal“ Ton lackiert sind.

Das günstigere Evo Comp Alloy Modell ist dagegen in zwei schlichteren Varianten erhältlich. Wer mag kann hier zwischen einem Himbeer-Rot und einem Anthrazit mit schwarzen Decals wählen.  

Specialized Stumpjumper Evo Alloy

Geometrie und MX-Anpassungen 

An der Geometrie hat sich kaum etwas verändert. Vergleichen wir die Daten der Alu Varianten mit den Carbon Modellen, fallen uns nur winzige Unterschiede auf, die sich jedoch nicht auf die Performance auswirken.

Spannend ist jedoch, dass wir nun bei den Stumpjumper Alloy Modellen ebenfalls mit Hilfe von Steuersatzschalen die Geometrie und den Lenkwinkel bis zu 2,5° anpassen können. Dank dieser neuen 6-fachen Geometrie-Anpassungen ist es nun auch möglich das Hinterrad auf ein kleineres 27,5″ Laufrad umzurüsten.

Specialized Stumpjumper Evo Alloy

Komponenten und Ausstattung 

Specialized ist bekannt für edle Fahrräder mit Top Komponenten und super Performance. Die Kalifornier sind aber genauso dafür bekannt, dass man bei Interesse an einem ihrer Modelle tief in die Tasche greifen kann.

Auch die neuen Aluminium Modelle sind keineswegs eine günstige Angelegenheit. Jedoch bietet vor allem das Evo Elite Alloy mit seinem Fox Factory Fahrwerk mit Grip 2 36 und Float X Dämpfer ein Top-Fahrwerk. Paart man das ganze mit bewehrten Sram Komponenten und einem OneUp Dropper Post, ist man von der Performance eines Carbon Evo Pro Modells nicht mehr weit entfernt. Die unterschiede liegen dann nur im Rahmenmaterial und einer Preisdifferenz von knapp 2.000 Euro. Wir wissen aber auch, dass diese Alu-Rahmen kaum mehr als die der Carbon-Modelle wiegen und in der Produktion tatsächlich wesentlich weniger CO2 Emissionen verursachen.

Für 6.000 Euro bekommt man also ein Trail-Bike mit Top-Ausstattung, dass auf keine Features der Carbon Modelle verzichten muss. Ist der Preis für ein Alu-Bike gerechtfertigt? Da sind wir uns noch nicht ganz sicher. Da wir Händlermarken nicht mit Direktversendern vergleichen sollten und dieser Sport generell kein Vernünftiger ist, überlassen wir euch diese Entscheidung.

Stumpjumper Evo Elite AlloySpecialized Stumpjumper Comp Alloy

Specialized Stumpjumper Evo Alloy

  • Dämpfer: Fox Float X Factory
  • Gabel: Fox Float 36 Factory
  • Bremsen: Sram Code RSC, 4-Kolben, 200/200mm
  • Schaltung: Sram GX Eagle, 12-Fach
  • Felgen: Roval Traverse 29 Alu
  • Reifen: 29″ Butcher Grid Trail vorne, 29″ Eliminator Grid Trail hinten
  • Variostütze: OneUp Dropper Post-V2
  • Preis: 6.000 €
  • Dämpfer: Fox Float X Performance
  • Gabel: Fox Float 36 Rhythm
  • Bremsen: Sram Code R, 4-Kolben, 200/200mm
  • Schaltung: Sram NX Eagle, 12-Fach
  • Felgen: Specialized 29 Alu
  • Reifen: 29″ Butcher Grid Trail vorne, 29″ Eliminator Grid Trail hinten
  • Variostütze: X-Fusion Manic
  • Preis: 4.000 €

Mehr Informationen zu Specialized findet ihr auf: www.specialized.com

 

 

Danny MacAskill und die Drop and Roll Crew unterwegs in Wales und Schottland

Im Sommer 2021, mit den ersten Drop and Roll Shows seit zwei Jahren am Horizont, haben Danny MacAskill und Duncan Shaw beschlossen, den Tourbus zu entstauben, die Trial-Bikes einzupacken und für ein paar Tage loszuziehen. Zuerst erkunden die beiden Freunde die Trial-Möglichkeiten an der walisischen Küste, bevor sie in den Norden zu bekannteren Spots an der schottischen Küste reisen.

Cruising Vol. 1 ist zu 100 Prozent mit der GoPro gedreht und nimmt Dich mit auf die Reise an die Küste von Nordwales und Orte wie Abergele und Llandudno, wo Danny MacAskill und Duncan Shaw neue Spots auf ihren Trial-Bikes erkunden. Auf dem Weg nach Norden tauscht die Crew dann die walisische Küste gegen die Nordostküste Schottlands in Morayshire ein. Zu Beginn nehmen Danny und Duncan ein verlassenes Meerschwimmbad in Tarlair unter die Räder. Im Anschluss geht es nach Macduff Harbour, Cullen Harbour und zum Finale auf das bekannte Cullen-Viadukt.

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© Drop and Roll / Rory Semple
© Drop and Roll / Rory Semple

Duncan Shaw gibt uns einige Einblicke in die letzten Monate:

Wie hat sich die Pandemie auf die Drop and Roll Shows und Team ausgewirkt? Was habt ihr in den letzten eineinhalb Jahren gemacht?

Duncan Shaw: Es war mit Sicherheit eine sehr seltsame Zeit, und wir haben es definitiv vermisst, auf Tour zu sein und Shows vor Leuten zu fahren. Zum Glück konnten wir zu Hause jede Menge Trails shredden und im Garten Trials fahren, um uns zu beschäftigen und fit zu halten.

© Drop and Roll / Rory Semple
© Drop and Roll / Rory Semple

Ihr hattet endlich wieder die Möglichkeit auf der Eurobike, in der Area 47, in Sölden und beim EWS-Finale mit Shows vor Publikum zu performen. Wie war das – wieder reisen zu können und wieder vor Publikum zu fahren?

Duncan Shaw: Es war so schön, wieder mit dem Team unterwegs zu sein, und es war sogar noch besser, endlich wieder Shows vor einem tollen Publikum zu fahren. Wir waren am Anfang etwas besorgt, vielleicht ein wenig eingerostet zu sein, aber die Zuschauer haben uns darüber hinweggeholfen und nach der ersten Show haben wir uns fast wie immer gefühlt. Auf der Eurobike war genauso viel los wie zuvor, wenn nicht sogar noch mehr. Österreich war wie immer großartig, und wir haben sogar ein wenig Zeit auf den Trails in Sölden verbracht. Besonders schön war es, wieder auf Events in Schottland zu sein, denn selbst vor der Pandemie hatten wir nicht die Gelegenheit, so viele Events zu Hause zu besuchen, wie wir gerne wollten. In typisch schottischer Manier war das Wetter bei der EWS kalt und nass, und wir waren  besorgt, dass niemand kommen würde, aber die hartgesottenen schottischen Fans kamen in Scharen und haben sich die Shows auch im Regen angeschaut. 

Wenn man sich den letzten Clip ansieht, merkt man, dass ihr jeden Tag, an dem ihr auf den Bikes unterwegs seid, Spaß habt. Was ist der Unterschied zwischen dem Fahren mit Freunden und Fahren vor einer jubelnden Menge?

Duncan Shaw: Es fühlt sich definitiv anders an. Wenn man alleine fährt, ist es manchmal schwer, in Schwung zu kommen, aber wenn man eine große Menschenmenge hat, die einen anfeuert, hilft das total, um richtig heiß zu werden! 

Gibt es Pläne, in Zukunft mehr Videos von Drop and Roll zu veröffentlichen?

Duncan Shaw: Ja, wir haben eine Menge gefilmt, als wir in den letzten vier Wochen in Deutschland, Frankreich, Österreich und schließlich Schottland auf Tour waren. Ihr könnt euch also darauf freuen, dass wir in ein paar Wochen auch davon ein Video veröffentlichen werden.

© Drop and Roll / Rory Semple
© Drop and Roll / Rory Semple

Folge der Drop and Roll-Tour auf Social Media:

Facebook: https://www.facebook.com/dropandrollteam
Instagram: https://www.instagram.com/dropandrolltour/
Twitter: https://twitter.com/DropandRollTour
Website: https://dropandrolltour.com

VIDEO: Das große Bauen beginnt – Red Bull Rampage

Die Athleten und ihre Crew beginnen mit dem Bau ihrer Lines auf dem neuen Hang in der Wüste Utahs. 2021 befindet sich die Red Bull Rampage wieder an einem neuen Ort und deshalb heißt es jetzt für die Shaper die perfekten Spots auszumachen und ihre Strecke zu bauen. 

Bigger, faster and more trickable. That’s what the athletes have been saying as they got to look at the 2021 Red Bull Rampage site for the first time. Red Bull Rampage has been raising the bar in freeride mountain biking year after year for the past two decades. After a one-year hiatus, the 2021 event will be no different as the riders return to the hallowed grounds of Virgin, Utah, and to a venue that was last used for the competition in 2017. The site of the 2016/17 event is steep, raw and exposed, with a true big mountain top section. Some of the riders are already looking to revisit sections or the same lines they ran at those Rampage contests. Others are changing things up: „This year I have zero expectations because I have a line I did well on back in 2016 and used it again in 2017, so I think I’m just trying to change my game plan here,“ said Carson Storch. „I just want to go faster and kind of have it more big-mountain, so I’m going with a whole new line this year.

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Enduro World Champion Jack Moir fährt für Monster Energy

Shark Attack Jack fährt für Monster Energy. Der Canyon Collective Racer räumte 2021 auf den Enduro Strecken der Welt ordentlich auf und darf sich nun über einen neuen Sponsor und custom Helm freuen.

Der Ex-Downhill World Cup Racer Jack Moir wechselte 2020 zur Enduro World Series und legt seitdem eine der steilsten Karrieren der  Enduro Geschichte hin. 2021 holte sich der Australier fast überall Gold und konnte sich den Sieg im Gesamtklassement sichern. Monster Energy nimmt Moir nun unter Vertrag und passend zum neuen Sponsorship gibt es einen neuen Helm.

Obwohl Jack 2021 seine erste vollständige EWS gefahren ist, schaffte er es am Ende der Saison mit einem Vorsprung von über 500 Punkten auf Richie Rude sich den World Champion Titel zu sichern. Auf Platz drei landete der Vorjahressieger Jesse Mellamed.

RacePosPts
Vittoria EWS Tweed Valley4400
Michelin EWS Loudenvielle 21520
Met EWS Val di Fassa Trentino 21520
Vittoria EWS La Thuile 12450
Vittoria EWS La Thuile 21520
Met EWS Val di Fassa Trentino 12450
Bluegrass EWS Finale presented by Vittoria1520
Michelin EWS Loudenvielle 11520
EWS Crans-Montana10340