TEST: Syncros Hixon iC DH 800 mm Vorbau/Lenker

Syncros hat das iC-Konzept (integriertes Cockpit) auch für den Downhill-Markt umgesetzt und will mit dem Hixon iC DH nicht nur einen der leichtesten, sondern auch einen der stabilsten und steifesten Lenker für hohe Geschwindigekeiten im Downhill bieten. Was die Vorbau/Lenker Kombination so kann und ob der Preis gerechtfertigt ist, erfahrt ihr hier.

1986 gründeten die zwei Freunde Pippin Osborne und Peter Hamilton die Marke Syncros mit der Mission ihren eigenen kompromisslosen und häufig verrückten Anforderungen zu entsprechen. Sie fingen an Komponenten zu entwickeln mit denen sie einen neuen Standard in Festigkeit, Performance und Widerstandsfähigkeit definieren wollten, der nicht mehr aus der Welt der Mountainbiker und Rennradfahrer wegzudenken sein sollte. Syncros wurde zum Kult-Label, dann wurde es irgendwann etwas ruhig um die Marke. Inzwischen ist sie bei Scott beheimatet und man findet die Teile wieder deutlich häufiger.

Bei der Präsentation des Vorbau/Lenker Kombination sorgte Syncros für Aufsehen. Das schlichte und futuristische Design des Hixon sorgte wie viele neue und besondere Produkte für Diskussionen in der Szene und musste erst mal fachmännisch von Hobby-Zynikern begutachtet werden. Macht das Sinn? Sieht das gut aus? Braucht man das? Fakt ist, dass eine Schraubverbindung technisch gesehen immer eine Schwachstelle ist, zusätzliches Gewicht verursacht und mit Carbon eine flexible Formbarkeit gegeben ist, der kaum Grenzen gesetzt sind. Also wieso nicht alles aus einer Form gestalten, Gewicht einsparen und ausreichend Steifigkeit und Stabilität für anspruchsvolle Trails bieten? Der Nachteil ist ganz klar, dass man nicht die Möglichkeit hat mit der Vorbaulänge zu variieren oder den Lenker etwas zu drehen um mit Up- und Back Sweep zu spielen.

Syncros Hixon iC DH

Syncros Hixon iC DH – kurz und schmerzlose

  • Material: Carbon UD
  • Up Sweep: 5°
  • Back Sweep: 8°
  • Rise: 15mm Kröpfung
  • Gewicht: 299g (800 mm Breite, 50mm tatsächliche Verlängerung)
  • Preis: 349,95 € UVP

Über das futuristische Cockpit

Die Geschmäcker, die Position auf dem Rad und vor allem auch die Geometrie der Bikes sind ja doch sehr unterschiedlich und deshalb ist die Lenkerbreite, der Sweep und Rise immer abhängig vom Fahrer und seiner Anatomie.

Mit einer Breite von 800mm entspricht der Lenker den modernen Standards und ist ausreichend breit, die Länge von 50mm ist auch stimmig und mit 5° Up Sweep und 8° Back Sweep war er für mich sehr angenehm in der Hand zu halten.

Optisch ist der Einteiler Geschmacksache. Mir hat das aufgeräumte Cockpit mit dem modernen Design sehr gut gefallen. Lenker und Vorbau mit gerade mal 300g ist natürlich beeindruckend.

Alles das hat aber natürlich seinen Preis: 349,95 € UVP. ist kein Schnäppchen, wenn man aber einen hochwertigen Carbonlenker und einen guten Vorbau kauft, ist man auch schnell mal 250€ los.

Syncros Hixon iC DH

Auf dem Trail:

Ich habe die Kombi auf meinem Specialized Demo in Schladming, in Spizak und am Geisskopf recht ausführlich testen können. Das geringere Gewicht merkt man ein wenig aber natürlich ist der Unterschied zu meiner Standardkombi mit 100g mehr nicht so gravierend. Mit der Geometrie kam ich sehr gut zurecht. Auch in ruppigen Situationen hatte ich nicht das Gefühl, dass der Lenker zu steif ist oder zu viel Flex bietet. Der Syncros Hixon iC DH findet da einen guten Mittelweg und verhält sich unauffällig. Was man von der Optik natürlich nicht sagen kann.

Syncros Hixon iC DH

Fazit zum Syncros Hixon iC DH

Wer Lust auf einen absoluten Hingucker im modernen Design hat und einen Fetisch für leichte Komponenten hat, wird hier fündig. Klar schränkt der im Vorbau integrierte Lenker die Einstellmöglichkeiten ein, bzw. besitzt absolut keine, jedoch findet man mit einem 5° Up Sweep und 8° Back Sweep eine recht angenehme und standardisierte Geometrie. Der Preis ist mit einer Unverbindlichen Preisempfehlung von 349,95 € natürlich schon sehr hoch, spiegelt sich aber in der hohen Qualität des Syncros Hixon iC wieder. Alles in allem ein interessantes Produkt, dass für den ein oder anderen Individualisten das Herz aufblühen lässt.

Mehr Infos zum Hixon und Syncros findet ihr hier: www.syncros.com

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VIDEO: Timmy Eaton Joins Commencal Australia

Commencal wächst weiter und heißt ihren neuen australischen Team Fahrer Timmy Eaton Willkommen. Timmy wird in Enduro- und DH-Rennen teilnehmen und ergänzt mit seinen Allround-Fähigkeiten Commencals Armee von talentierten Athleten. 

Die Community von COMMENCAL AUSTRALIA wächst weiter! Unsere Zweigstelle in Down Under heißt den gebürtigen Australier Timmy Eaton im Team willkommen. Er ist ein vielseitiger Fahrer, der sowohl in Enduro- als auch in DH-Wettbewerben glänzen kann. Seine Vielseitigkeit und seine großen Ambitionen für die Enduro World Series in den nächsten Jahren machen ihn zu einem perfekten Botschafter auf australischem Boden.

Nach ein paar Tagen in seinen neuen Vereinsfarben, sprach er mit uns über seine ersten Eindrücke:

“Ich wollte schon immer ein COMMENCAL-Bike fahren. Die Vibes und ihre Leidenschaft für DH haben mich wirklich fasziniert und ich hatte das Gefühl, dass wir eine ziemlich ähnliche Sichtweise auf die Dinge haben, vor allem auf die Rennen. Es war großartig, in den Showroom in Sydney zu kommen, um mein neues Bike abzuholen und eine Runde mit dem Team zu drehen. Es ist eine ziemlich tolle Einrichtung hier und definitiv ein cooler Showroom. Die Trails hier sind fantastisch und liegen gleich um die Ecke. Es ist ein großartiger Ort, um die Bikes zu testen, denn es gibt viele schwierige Terrains, endlose Steilhänge und Drops. Ich habe das Bike definitiv auf Herz und Nieren getestet und habe jede Minute davon genossen.”

Leatt präsentiert neuen Enduro Helm für 2021

Der Süd Afrikanische Hersteller für Schutzausrüstung präsentiert seinen neuen Line-Up für 2020. Mit dem neuen 4.0 Enduro bringt Leatt einen potenten Allrounder für den harten Trail Einsatz auf den Markt und bestückt das ganze mit interessanten Features

4.0 Enduro und 4.0 All-Mountain

 

Alle Fakten zum 4.0:

  • Einsatz: Enduro, Trail
  • Zertifizierung: AS / NZS 2063:2008, ASTM F1952-10, EN1078 und CPSC 1203
  • Material: Kunststoff Hülle, EPS- und EPP-Schlagschaum
  • Farben: Black, Cactus, Chilli, Sand
  • Größen: S,M,L,XL
  • Gewicht: ab 850g (Hersteller Angaben)
  • Preis: Enduro ab 299 Euro, AM (ohne Kinnbügel) ab 189 Euro

Leatt 4.0

#Safety First

Die Marke Leatt setzt bei ihren Produkten auf Sicherheit. Nachdem Dr. Chris Leatt 2001 bei einem Motocross Rennen seines Sohne den tödlichen Sturz eines Bekannten erlebte machte er es sich zu Aufgabe ein Produkt für die Prävention von Nacken- und Wirbelsäulen-Verletzungen zu entwickeln. Wenige Jahre später kam das erste Leatt Neck Brace auf den Markt und wurde ein voller Erfolg.

Natürlich geht es auch bei der neuen 4.0 Helm-Reihe um Sicherheit und deshalb wird hier auf eine “Turbinentechnologie” in Verbindung mit schlagdämpfenden Schaum gesetzt.

Mit der 360°-Turbinentechnologie können Schläge bei einem Sturz bis zu 30% und schädliche Rotationsmomente bis zu 40% reduziert werden. Für weiteren Schutz soll der eingegossene EPS- und EPP-Schlagschaum bieten. Wie von Leatt gewohnt ist auch der neue Enduro Helm mit den hauseigenen Neck-Braces kompatibel. Damit auch bei einem frontalen Sturz auf den Helm keine zusätzlichen Gefahren entstehen, wurde der Visor mit einer Sollbruchstelle versehen. Der 4.0 Enduro Helm ist außerdem AS / NZS 2063:2008, ASTM F1952-10, EN1078 und CPSC 1203 zertifiziert. #safetyfirst

Fullface, Halbschale, oder doch lieber beides?

Der 4.0 Helm kommt in zwei verschiedenen Varianten auf den Markt; einmal als 4.0 Enduro Fullface mit abnehmbarem Kinnbügel und als 4.0 AM Halbschale. Da der Enduro trotz abnehmbarem Kinnbügel eine Downhillzertififzierung hat, bietet er sich als perfekten Allrounder an und kann im Bike Park, auf Rennen oder auf den Hometrails genutzt werden. Dank des Fidlock Verschluss System lässt sich der Bügel leicht entfernen und wieder montieren. Wem dieses Feature nicht gefällt, der kann sich entweder die Halbschalen-Variante anschauen, oder das weitere Sortiment von Leatt. Denn neben dem 4.0 erscheinen 2021 noch zwei weitere Modelle; Der 8.0 bietet ein leichtes Design, dass Motocross zertifiziert ist und mit dem 1.0 bietet Leatt einen der preiswertesten Fullface Helme auf dem markt.

Leatt 4.0
Der Kinnbügel ist dank Fidlock System und dem großen Hebel leicht abnehmbar

Immer einen kühlen Kopf behalten

Wer gerne auf seinem Enduro unterwegs ist, weiß, dass die Wahl des Helms nicht immer leicht ist. Der Fullface ist beim Uphill oft viel zu warm, aber die Halbschale bietet nicht genügend Schutz auf den anspruchsvollen Trails. Damit man auch bei hohen Temperaturen und niedrigen Geschwindigkeiten einen kühlen Kopf behalten kann, hat Leatt den 4.0 mit über 20 Öffnungen versehen, die für eine ordentlich Ventilation sorgen sollen. Somit sollte doch auch die sommerliche Enduro Runde gesichert sein.

Leatt 4.0

Wir halten den neuen Enduro 4.0 für ein interessantes Produkt, dass durch seine Allround Fähigkeiten und die Downhill zertifizierung glänzt. Natürlich ist die Geschichte mit dem abnehmbaren Kinnbügel für viele ein Kritikpunkt, für andere aber eine Kaufargument, und es gibt es ja weitere Alternativen.

Was denkt ihr?

Mehr zu Leatt und den neuen Produkten erfahrt ihr hier: www.leatt.com

 

VIDEO: Cole Nichol – Home Ties

In Home Ties zollt Cole Nichol seinen Tribut an seinen Freund und Freeride Legende Jordie Lunn. Zusammen bauten die beiden bis zu Jordies Tod an dem Dirt Spot und Cole setzte alles daran seinen Backyard Trail fertig zu stellen. #roughAF

Joined by Vancouver Island’s very own Darren Berrecloth and a heavy-hitting crew of friends, discover how Cole Nichol is pushing the boundaries with his unique take on backyard builds.

NEWS: Phil Atwill ist zurück auf Propain Bikes

Phil war die letzten zwei Jahren auf Rädern des deutschen Hersteller Cube unterwegs und kehrt nun zurück zu Propain. Der stylische Brite wird aber nicht für das Factory Team fahren, sondern ist als Freier Athlet für die Marke aus Baden-Württemberg unterwegs. Phil ist bekannt für seinen style und ist häufig einer der ersten der neue Gaps und Features auf den World Cup Strecken springt. 

Couldn’t be happier to announce I’ll be back on @propain_bicycles running my own program for 2021 and beyond.
Propain has been a massive part of my career from 2016 to 2018 with growing with the company to my first podium and many stand out moments.

Such a genuine group of guys and girls there putting love into creating bikes for people just like themselves. I’m pretty stoked to be back on the same page and be in a position to support and be supported by a brand that I believe in.
Propain offering me the freedom to do whatever I like and also bring in talented riders @socratis.zotos and @giorgos.pan has really got me excited and my creative senses tingling.
That being said I’m still going to be following and focusing on the full world cup season and other events just with my own twist. Can’t wait to get stuck into it.

Link in Bio for more🍺

VIDEO: Fabio Wibmer – Best Of 2020

2020 war ein extrem erfolgreiches Jahr für Fabio Wibmer. Seine beiden Videos “Israel Is My Playground” und das Lockdown Edit “Home-Office” wurden zusammen über 30 Millionen mal geschaut. Leider hat sich Fabio zum Ende der Saison bei einem Motocross Sturz den Fuß gebrochen und ist nun auf Krücken unterwegs, aber wir sind uns sicher, dass er 2021 wieder mit neuen kreativen Ideen für Unterhaltung sorgen wird.

What a crazy year this has been! 2020 was one of the coolest but also toughest years for me. Israel is my Playground and Home Office were one of my favourtie videos ever and the feedback we got to those videos was mindblowing. The year started great but unfortunately ended with a big crash on my motocross bike. I’m currently recovering from my injury and I can’t wait to do more videos in 2021. Thanks everyone for the love and support. Let’s make 2021 awesome!

 

NEWS: Max Fredriksson verlässt NS Bikes

Nach knapp fünf Jahren Partnerschaft verlässt der schwedische Slopestyler und YouTuber Max Fredriksson NS Bikes. In seinem neuen Video erzählt er über seine Zeit mit seinem langjährigen Fahrrad Sponsor und die Gründe wieso er sich für einen neuen entschieden hat. Wir sind gespannt mit wem Max in die kommende Saison starten wird und berichten, sobald es mehr News gibt.

I will no longer be riding for NS Bikes in 2021. After 5 seasons of a great collaboration I now decided to part ways with them. It’s time for a change and this new path that have opened up will with no doubt be a great jump in my carrier. I made this video simply because I didn’t want to be the guy that just put out a photo to say that I’m leaving, that feels a bit wrong after 5 close years! I wanted to be straight up with my audience and explain a bit further about my move. Hope you all understand and I can’t wait to tell you guys where I’m going next! #NSbikes #MaxFredriksson #5Years

Thanks to Simon Malmberg Duse for filming this video!