TEST: POC VPD Air – Rucksack oder Weste?

Der perfekte Rucksack für alle die eigentlich lieber ohne unterwegs sind. POC kombiniert beim VPD Air alles was man für eine Tagestour braucht: ausreichend Stauraum, schlankes Design, Rückenprotektor und dabei trägt er sich so angenehm wie eine Weste. Mehr Informationen zum Rucksack-Favoriten der Redaktion findet ihr hier.

Der kleine knapp 750g leichte Rucksack des schwedischen Herstellers sieht aus wie ein Rucksack, trägt sich aber wie eine Weste. Das clever gelöste Twin-Strap Closure System verteilt das Gewicht angenehm auf dem Brustkorb und der extrem flexible Rückenprotektor schmiegt sich dabei angenehm an die Wirbelsäule. Diese Kombination bietet nicht nur Schutz sondern auch einen sehr angenehmen Tragekomfort.

Der entnehmbare Protektor ist aus einem flexiblen Material gefertigt und nach EN 1621-2 Level 1 Norm verifiziert.

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POC Rucksack
Die Schulterriemen verteilen in Kombination mit den Brustgurten das Gewicht angenehm und machen einen Hüftgurt überflüssig.

POC VPD Air – kurz und schmerzlos: 

  • Volumen: 13 L
  • Gewicht: 748 g
  • Preis: 169,95 Euro

Die Optik des POC VPD Air ist schlicht.

Der kompakte Rucksack ist schlicht in schwarz gehalten und wird von einem weißen POC Logo verziert. Erhältlich ist die “Weste mit Stauraum” in einer Größe und Farbe. Wir waren mit dem Rucksack auf unseren Hometrails und im Bikepark bei starkem Regen unterwegs und können bestätigen, dass der VPD Air komplett wasserdicht ist und uns nie im Stich gelassen hat.

POC Rucksack

Kleiner Rucksack mit ausreichend Stauraum

Auf der Vorderseite des 750 g leichten VPD Air befindet sich die Tasche für den Helm, welche dank verstellbaren Riemen an die unterschiedlichen Helme angepasst werden kann und dann Clip-Verschluss schnellen Zugriff auf den großen Stauraum gewährt. An beiden Seiten befinden sich kleine Fächer, die für das Smartphone, Flickzeug und Ersatzreifen geeignet sind.

Das Hauptfach bietet genügend Stauraum um zum Beispiel eine Regenjacke, Essen und genügend Ausrüstung für eine Tagestour zu verstauen. In der Innenseite ist ein extra Fach für ein 3L Trinksystem und kleinere Taschen für Tools und Zubehör vernäht.

POC Rucksack

Fazit zum VPD Air

Der POC VPD Air ist der perfekte Rucksack für alle die, die eigentlich lieber ohne unterwegs sind. Mit seinem clever gelösten Twin-Strap Closure System und dem extrem anschmiegsamen Rückenprotektor fühlt sich die Tasche eher wie eine Weste an, bietet aber genügend Stauraum für eine Tagestour und ein 3L Trinksystem. Die wasserdichte Verarbeitung überzeugt nicht nur durch ihren eigentlichen Zweck sondern lässt sich dadurch auch noch sehr leicht mit dem Gartenschlauch abspritzen und reinigen. Der POC VPD Air ist der perfekte Begleiter auf jeder Enduro Tour und lässt einen dank seines Tragekomforts fast vergessen, dass man ihn überhaupt trägt.

Mehr Informationen zum Trail-Rucksack der Schweden findet ihr hier: www.poc.com

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TEST: Schwalbe Magic Mary Addix Ultra Soft – Reifen fürs Grobe

Über den perfekten Reifen lässt es sich streiten. Schwalbe präsentiert mit dem Magic Mary jedoch einen Kandidaten der ganz oben mitspielt und richtig viel potential im groben Gelände bei allen Wetterlagen beweist. Was uns an dem grobstolligen Mountainbike Reifen gefallen hat und wo er Schwächen aufweist, erfahrt ihr hier.

Ende der letzten Saison hat mich einer meiner Kollegen angesprochen und gefragt, ob ich nicht ein paar neue Reifen von Schwalbe brauche. Natürlich hab ich ja gesagt und kurz überlegt und nachgeforscht. Meine Wahl viel dann auf den Schwalbe Magic Mary Addix Ultra Soft. Warum? Ganze einfach – World Cup Racer Amaury Pierron ist verdammt schnell auf diesen Reifen.

Natürlich hat jeder von uns eine bevorzugte Reifenkombination. Zuvor war ich auf dem Continental Kaiser und Baron, oder Minion Assagai und DHF unterwegs. Deshalb fand ich die Idee ganz gut, einfach mal bei den Profis zu schauen was sie fahren und worauf sie siegen. Also her mit den Amaury Pierron Reifen und rauf auf mein Canyon Sender AL mit 27,5″ Laufrädern.

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Canyon Sender

Schwalbe Magic Mary – kurz und knapp

  • Größe: 27,5″
  • Breite: 2,35
  • Mischung: Addix Ultra Soft
  • Karkasse: Super Gravity
  • Gewicht: 1280 g (Herstellerangaben)
  • Preise:  62,90 Euro

Natürlich gibt es den Magic Mary in weiteren Größen, Breiten und mit unterschiedlichen Karkassen. Mehr dazu findet ihr im Link am Ende des Artikels.

Schwalbe Magic Mary – First Look

Um ganz genau zu sein, handelt es sich bei unseren Testreifen um die Schwalbe Magic Mary Addix Ultra Soft EVO SG TLE 1.6 – 3,5. Dabei steht Addix Ultra Soft für die Gummimischung, EVO für die Evolution Line Qualität, SG für die Super Gravity Karkasse, TLE für die Snake Skin Aussenwand und die Zahlen 1.6 – 3.5 stehen für den Mindest-, bzw. Maximaldruck. Die Reifengröße ist 27,5″ x 2,35. Da es neben dieser Variante auch noch viele weitere Kombinationen mit noch mehr Kürzeln gibt, war ich schon ein bisschen froh, dass ich im Internet eine genaue Angabe zu den Reifen von Amaury gefunden habe. Und bevor ich es vergesse. Die farbigen Streifen auf den Schwalbe Reifen stehen für die Gummimischung. Im Falle des Addix Ultra Soft gibt es deshalb einen Lila Streifen.

Im Vergleich zu den Vorgängern soll der Magic Mary in der Addix Ultra Soft Variante robuster sein und einen reduzierten Rollwiderstand bieten. Die Snake Skin Aussenwände sollen dazu noch mehr Haltbarkeit und Schutz vor Schnitten im rauen Gelände bieten.

Magic Mary

Nachdem ich den Reifen auf meine Felgen gezogen hatte und auf ca 1,6 Bar an der Front und 1,8 Bar am Heck gepumpt hatte, ging es ein paar Tage später schon nach Schladming um dort die ersten Runden zu drehen. Leider spielte das Wetter an diesem Wochenende überhaupt nicht mit und so kam es, dass die Magic Mary direkt aufs äußerste getestet wurde. Die Sichtweite auf der Strecke war nämlich < 10m und die World Cup Downhill bestand quasi aus einem einzigen Bach, Wurzeln, Matsch und einer Prise Verzweiflung.

Obwohl ich am Ende des Tages komplett durchnässt, matschig, frustriert und häufiger am Boden als gewollt war, würde ich sagen, dass mir die neuen Reifen mit der Ultra Soft Mischung doch das ein oder andere mal den Ar*** gerettet haben. Aber Schladming war an diesem Wochenende kein gutes Beispiel für einen Test und deshalb ging es mit den Reifen noch auf die Hometrails.

Magic Mary

Die Magic Marry auf dem Trail

Ein paar Tage später war ich mit meinem Sender wieder unterwegs. Dieses mal ging es auf die Hometrails in Boppard die zwar etwas trockener waren, aber immer noch nicht perfekt. Trotz der rutschigen Wurzeln und schmierigen Schiefersektionen hatte ich immer die Kontrolle über mein Bike. Die Reifen krallen sich in den Boden und verfügen über ausgezeichneten Grip. Ging es mal in steilere Sektionen in denen man das Vorderrad ordentlich belasten musste und viel mit der Vorderradbremse arbeiten muss, glänzte die Mary in allen Punkten.

Der Magic Mary glänzt zwar auf nassem und rutschigen Untergrund, jedoch darf man keine Wunder auf rutschigen Wurzeln erwarten. Es gibt keinen Reifen der dort wirklich Grip findet.

Waren die Trails endlich mal trocken, reiht sich der Magic Mary in eine ähnliche Klasse wie Assagai, Kaiser und co. ein. Dem Magic Mary war es egal ob wir auf flowigen, ruppigen und schnellen Strecken unterwegs waren. Selbst auf den Brechsand Trails im Bike Park Winterberg hatten wir Grip und das Gefühl noch schneller fahren zu können. Kommt man mit etwas mehr Geschwindigkeit in eine Kurve, hält der Reifen stand und faltet sich auch bei geringerem Luftdruck nicht.

Magic Mary

Fazit zum Magic Mary Addix Ultra Soft

Der Magic Mary will ins Gelände und verleitet einen zu hohen Geschwindigkeiten. Die neue Gummimischung sticht vor allem bei nassen Konditionen heraus und bietet mit dem grobstolligen Profil Grip in jedem Terrain. Auch die Snake Skin Aussenwand hält harscheren Bedingungen statt und bietet ordentlich Haltbarkeit.

Auf den ersten Kilometern könnte man jedoch meinen, dass sich der Magic Mary recht schnell abnutzt. Aber auch nach einem halben Jahr in Parks und auf den Hometrails hat sich an dem Zustand nichts weiter verschlimmert und wir haben immer noch ordentlich Grip und Profil.

Ich wurde von meiner Amaury Pierron inspirierten Reifenwahl definitiv nicht enttäuscht. Grade bei schlechteren Wetterbedingungen punktet die weiche Gummimischung mit ordentlich Grip. Für mich ist der MTB Reifen von Schwalbe eine extrem gute Wahl für den Downhill Einsatz.

Kann man den Magic Mary auf dem Enduro fahren? Definitv. Ich würde dann jedoch beim Hinterrad auf einen anderen Reifen mit geringerem Rollwiderstand setzen um angenehmer bergauf fahren zu können.

Mehr zu Schwalbe und den Produkten erfahrt ihr auf: www.schwalbe.com

FIRST RIDE: Specialized Turbo Kenevo SL – ⚡ Enduro auf Steroiden ⚡

Specialized Turbo Kenevo SL

Specialized präsentiert das neue Kenevo SL. Mit diesem Light-E-MTB kombinieren die Kalifornier ihren leichten SL-Antrieb mit den Fahreigenschaften des beliebten Enduros und setzen dabei auf moderne Geometrie, viel Federweg und eine ordentliche Menge Spaß in der Abfahrt.

In den letzten Jahren hat kaum eine Marke den eMTB Markt so sehr mitbestimmt wie Specialized. Mit dem Levo Gen 3 brachten sie vor wenigen Wochen eine potente, leistungsstarke und überarbeitete Version des beliebten Trail-E-Bikes heraus.

Nun bekommt auch das etwas abfahrtsorientertere Kenevo ein neues Modell. Dabei setzen die Kalifornier aber nicht auf ihren kräftigsten Motor, sondern auf ein Gesamtkonzept, das mit extrem viel Spaß im Downhill und natürlichem Unterstüzungsverhalten im Uphill glänzen soll.

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Das Specialized Kenevo SL – kurz und knapp

  • Rahmen: Carbon
  • Federweg: 170mm
  • Motor: Turbo SL 35 Nm
  • Akku: 240 Wh
  • Gewicht: 19,21 kg
  • Preis: ab 9.499 Euro

Optik fürs Grobe

Ähnlich wie beim Levo SL könnte man auf den ersten Blick fast übersehen, dass es sich hier um ein E-Bike handelt. Die schlanken Rohre fallen trotz integriertem Akku nicht viel breiter aus als die des unmotorisierten Enduros. Generell erinnert der komplette Aufbau an das 2019 überarbeitete Modell. Die Anlenkung des Dämpfers, sowie der Aufbau des gesamten Rahmens wurde von dem langhubigen Mountainbike übernommen und an das Kenevo angepasst.

Farblich gibt es das Kenevo SL abhängig von der Ausstattungsvariante in vier verschiedenen Ausführungen. Das Expert ist in einem schicken Grau/Weiß und einem knalligen Gelb erhältlich. Die S-Works Modelle gibt es in Grün/Schwarz und Grau/Schwarz.

Specialized kenevo SL
Das Kenevo wirkt in Anliegern recht lang, sorgt aber im schnellen Gelände für viel Stabilität

Heißt Kenevo – sieht aus wie ein Enduro

Wie schon oben erwähnt – Das SL erinnert weniger an das bekannte Kenevo, sondern ähnelt dem unmotorisiertem Enduro wie ein Ei dem anderen. Der einzig wirklich auffällige Unterschied ist der kleine Motor am Tretlager.

Die Geometrie – point and shoot!

Was nach wenigen Metern auf dem neuen Kenevo SL klar wird, ist, dass dieses Bike fürs Grobe gemacht ist. Der moderne Reach von 489mm und der lange Radstand schreien nach schnellem Downhill. Dazu kommt der dank verschiedener Headset Schalen anpassbare Lenkwinkel von 64,5°, 63,5° und 62,5°. 62,5°? Ja, das ist möglich und tatsächlich extrem flach.

Aber nicht nur das Headset ist anpassbar, auch das Tretlager kann um 6mm angehoben oder gesenkt werden.

Wenn wir die Geometriedaten vom Enduro und dem Kenevo SL vergleichen, fällt einem direkt die Ähnlichkeit auf. Der “größte” Unterschied befindet sich an der Länge der Kettenstreben.

Bikes Größe: S4Kenevo SLEnduro Turbo Kenevo
Reach:485487495
Radstand:128712741293
Lenkwinkel:63.5°63.9°64°
Sitzwinkel:76°76°77°
Kettenstrebe:447442454

Wenn wir uns die Geometrie des Kenevo SL genauer anschauen wird schnell klar, dass hier auf Speed und Stabilität im roughen Gelände gesetzt wird. Wie schon oben erwähnt, bringt der extrem flache Lenkwinkel in Verbindung mit dem langen Reach von 485mm (Größe S4) ein ausgesprochen hohes Maß an Laufruhe mit sich. Das SL will schnell fahren, braucht dafür aber einen aktiven Fahrstil. Wer nicht genügend Druck auf das Vorderrad bringt, wird schnell an die Grenzen des langhubigen Boliden kommen.

Bewährtes Fahrwerk-Design – Demo, Enduro, Kenevo SL

Als Specialized das Enduro 2019 vorstellte, warben die Kalifornier mit dem bewährten Suspension-Design des Demos. Auch beim Kenevo SL ist nun das im World Cup geprüfte Fahrwerks-Design verbaut. Es basiert in erste Linie auf einem Viergelenker mit Horst-Link, das vor den Ausfallenden verwendet wird. Das Ganze soll den Ingenieuren ermöglichen den Achsweg für das Stoßkraftmanagement zu optimieren und Anti-Rise und Anti-Squat auf die Tretleistung abzustimmen. Einer der Nebeneffekte ist, dass sich beim in die Eisen gehen die Bremskräfte entkoppeln und somit weiterhin mehr Kontrolle über das Rad behalten werden kann.

Die spezielle Fahrwerksanlenkung des Kenevo SL wurde bereits bei unserem DH-Weltmeisterbike, dem Demo, zum ersten Mal eingeführt und später an das Enduro angepasst. Sie bietet eine unübertroffene Kombination aus Kontrolle, Stoßkraftmanagement bei großen Schlägen, Pedalierleistung und Haltbarkeit. – Specialized

Das Sechstreben Design des Hinterbaus wurde im Vergleich zum Enduro noch etwas überarbeitet und bietet nun mehr Steifigkeit. Diese spürte man auch auf dem Trail. Das Fahrwerk arbeitet extrem plüschig, lässt sich aber selbst in losen und flachen Kurven mit viel Druck auf den Trail drücken.

Uns ist jedoch aufgefallen, dass der neue Hinterbau beim Pedalieren etwas mehr wippt. Das Enduro hatte uns in der Vergangenheit mit seiner überraschend guten Uphill Performance begeistert. Diese leidet nun unter dem Wippen beim Kenevo etwas, jedoch macht diesen Kraftverlust der Motor wieder wett.

Achsweg – Kurven für die Nerds

Der Achsweg des Kenevo SL bewegt sich im ersten Drittel des Federwegs nach hinten und dann in der Mitte des Federwegs vertikal, bevor er sich zum Ende des Federwegs hin in eine Vorwärtsbewegung verwandelt. Im Klartext bedeutet dies, dass der rückwärtige Weg im ersten Teil des Federwegs dem Rad ermöglichen soll, mit der Stoßkraft nach hinten zu “schwingen”. Dies verringert ein Hängenbleiben des Rades und hilft dabei, Geschwindigkeit mitzunehmen. Auf dem Trail fällt einem diese Bewegung kaum auf, achten wir jedoch mal etwas genauer auf den Untergrund stellt man schnell fest, dass das Fahrwerk mehr arbeitet als man mitbekommt, da kleinere Unebenheiten auf den Trails weggebügelt werden. Der Dämpfer fühlt sich tatsächlich nach viel mehr Federweg an, als er eigentlich hat. Natürlich sind 170mm viel, jedoch bringt man diese mit dem Kenevo gefühlt nie ans Limit.

Komponenten fürs Grobe

Nicht nur die Geometrie ist für das harte Gelände geschaffen, auch die Komponenten fühlen sich dort wohl. An der Front arbeitet bei unserem Kenevo SL in der Expert Variante eine Fox Float 38 Performance Elite (Quasi eine Factory nur ohne Kashima) und am Heck sitzt der Fox Performance Float X2. Dieses Fahrwerk harmoniert mit der Geometrie unglaublich gut und bügelt auf dem Trail über alles was ihm vorgelegt wird. Trotzdem hätten wir uns bei einem Preis von 9.499 Euro über ein Factory Fahrwerk gefreut.

Über die Bremse kann man sich wie gewohnt streiten, jedoch macht die Sram Code RS was sie soll. Die 4-Kolben Bremsanlage wird vorne mit einer Scheibe von 220mm und am Heck mit 200mm kombiniert und lässt sich auch bei längeren Abfahrten angenehm kontrollieren ohne an Bremskraft durch Überhitzen zu verlieren.

Komponenten Specialized Kenevo SL Expert

Rahmen: FACT 11m Vollcarbon
Antrieb: Specialized SL 1.1
Akku: 320 Wh + optional 160 Wh Range Extender

Federgabel: Fox 38 Performance Elite Grip2, 170mm
Dämpfer: Fox Float X2 Performance

Schaltung: Sram Xo1 Eagle
Bremsen: Sram Code RS 220/203 mm
Laufräder: Roval Traverse 29
Sattelstütze: X-Fusion Maniac

Preis: 9.499 Euro

Komponenten Specialized Kenevo SL S-Works

Rahmen: FACT 11m Vollcarbon
Antrieb: Specialized SL 1.1
Akku: 320 Wh + optional 160 Wh Range Extender

Federgabel: Fox 38 Factory Grip2, 170mm
Dämpfer: Fox Float X2 Factory

Schaltung: Sram XX1 Eagle AXS
Bremsen: Sram Code RSC 220/203 mm
Laufräder: Roval Traverse SL 29
Sattelstütze: RockShox Reverb AXS

Preis: 13.999 Euro

SWAT
Integrierte Tools sind extrem praktisch. Specialized glänzt hier mit dem SWAT Tool im Headset

Ein Hoch auf Specialized – SWAT

Wer häufig mit seinem Mountainbike unterwegs ist und so wie die meisten von uns auf einen Rucksack verzichtet, freut sich über Details wie das SWAT System von Specialized. Das kalifornische Kult Unternehmen verbaut dieses System nun schon seit ein paar Jahren und sorgte mit dem im Headset integrierten Tool und dem im Unterrohr eingelassenen Stauraum für eine der besten Neuerungen in der Szene.

Beim Specialized Kenevo SL müssen wir natürlich auf die SWAT-Box im Unterrohr verzichten (hier sitzt der Akku), dafür haben wir aber immer noch das praktische Multitool im Headset. Außerdem dürfen wir uns über ordentlich Platz im Rahmen freuen und sogar große Trinkflaschen im montierten Flaschenhalter verstauen. Wem das nicht reicht – der kann ja einfach seine Banane mit einem hippen Bikestrap ans Oberrohr fesseln.

Specialized Kenevo SL

Das Herzstück – Specialized SL 1.1 Motor

Eines der wichtigsten Elemente an einem E-Bike ist natürlich der Motor. Specialized ist im Bereich Light-E-MTB einer der Pioniere und präsentierte schon beim LEVO SL den überarbeiten und leichten SL Motor. Auch beim neuen Kenevo dürfen wir uns wieder über den 35Nm “starken” Antrieb freuen. Das Unternehmen bewirbt den Motor mit dem Spruch “2x Du”. Wie wir finden trifft es das auch ganz gut. Man kann von einem 35Nm Motor zwar keine Leistung wie von einem vor Power strotzendem Bosch oder Specialized Motor mit um die 90Nm erwarten – Da will das Kenevo SL aber auch überhaupt nicht hin.

2x Du

Was ist damit gemeint? Gehen wir davon aus, dass wir regelmäßig 240 Watt treten können dann unterstützt uns der Motor mit genau dieser Leistung. Das Fahrgefühl ist dabei einem unmotorisierten Mountainbike extrem ähnlich und fühlt sich sehr natürlich an. Neben den bekannten Modi: Eco, Trail und Turbo ist beim SL vor allem die ausgeschaltete Performance des Motors interessant. Schalten wir das Kenevo nämlich aus, entkoppelt sich der Motor und wir fühlen uns wie auf einem etwas zu schweren Mountainbike ohne Motor. Geht es dann mal steil bergauf schalten wir wahlweise zwischen den Modi und bekommen ausreichend Power für steile und technische Uphill Sektionen.

Mastermind Tubro Control Unit

Die MasterMind Turbo Control Unit (TCU) ist im Wesentlichen das “Gehirn” des Bikes. Es ist die Hard- und Software, die steuert, wie der Motor, der Akku, das Fahrrad und du interagieren. Sie ermöglicht unter anderem Echtzeit Tuning während der Fahrt und zeigt alle relevanten Daten an. Spannend finden wir auch, dass hier für Updates auf die Verwendung von Kabel verzichtet werden und die neuste Software einfach wireless von der Mission Control App auf das Fahrrad gespeilt werden kann.

Wer es gerne etwas individuell mag, kann sich sein Setup dank der Mission Control App konfigurieren. Das gilt auch für das neue Display, das nun seit dem Launch des Levo verbaut wird. Der schmale Bildschirm integriert sich formschön in das Oberrohr und bietet einem alle Infos, die man sich wünscht. Ablesbar sind hier die Geschwindigkeit, Modus, Uhrzeit, Power und und und.

S-Sizing – Die Specialized Größen

Das Kenevo SL ist neben der uns zur Verfügung gestellten S4 Größe noch in drei weiteren Varianten erhältlich – S2, S3 und S5. Diese Angaben ähneln zwar den klassischen S-XL Größen sollen aber die Grenzen zwischen Körpergröße und bevorzugtem Fahrstil, bzw. Verhalten des Bikes verschwimmen lassen.

Nehmen wir an, wir sind alle 1,85m groß. Normalerweise würde hier nun das S4 Modell hervorragend passen. Möchte ich jedoch ein wendiges und etwas verspielteres Fahrrad, kann ich mir eine Nummer kleiner holen, oder möchte ich ein langes Racebike hole ich mir eine Nummer größer. Es ist also unabhängig von deiner Körpergröße welches Fahrrad zu dir passt. Am Besten aber einfach mal beim lokalen Specialized Händler vorbeischauen und eine Probefahrt vereinbaren.

Specialized Kenevo SL
Das Kenevo fühlt sich auch in der Luft wohl und sorgt mit seinem poppigen Fahrwerk für ordentlich Airtime

Das Kenevo SL auf dem Trail

Auf geht’s zum wichtigsten Teil des Tests. Die Performance im Uphill und Downhill. Ersteres gestaltet sich mit dem neuen Kenevo SL erstaunlich gut. Zwar kann man hier keine Kunststücke in steilen Kletterpassagen erwarten, da der Radstand ordentlich lang und der Lenkwinkel ziemlich flach ist, jedoch sorgt der steile Sitzwinkel von 76° für eine effiziente Pedalier-Position. Wollen wir uns jedoch an wirklich steile Sektionen wagen, schalten wir den Motor auf Trail oder Turbo und kommen mit etwas Kraft auch den fiesesten Stich hoch.

Kurz zu den einzelnen Modi

Starten wir im ausgeschalteten Modus – hier fällt nicht wirklich auf, dass wir auf einem E-Bike sitzen. Der Motor entkoppelt sich komplett und unter uns befindet sich dann ein nur etwas schweres Mountainbike. Schalten wir auf Eco fühlen wir direkt eine angenehme Unterstützung, müssen jedoch immer noch Kraft aufbringen um bergauf fahren zu können. Anders sieht es hier im Trail Modus aus. Der Trail Modus schiebt uns ordentlich den Berg rauf, auch steilere Passagen meistern wir hier angenehm. Kommen wir jedoch mal an unsere Grenzen schalten wir den Turbo an. Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass Trail und Turbo stark an der Akku Kapazität nagen und wir so nicht allzu lange Touren fahren konnten. Ist jedoch mal der Akku leer, pedaliert sich das SL im Gegensatz zum klassischen Kenevo recht angenehm nach Hause.

Downhill – Augen zu und durch

Wie schon erwähnt bringt die Geometrie einige Vorteile im anspruchsvollen Gelände mit sich. Der extrem flache Lenkwinkel und der lange Reach sorgen für eine exzellente Laufruhe auf dem Trail. Trotz der 170mm Federweg und der erwähnten Geometrie wirkt das Kenevo SL jedoch sehr poppig. Wenn wir mal an einer Wurzel oder einem Stein abziehen wollten, fiel uns das unerwartet leicht.

Wir waren auf unseren Hometrails im Bayerischen Wald unterwegs und haben uns hauptsächlich auf die naturbelassenen Enduro Strecken konzentriert. Hier fühlt sich das Kenevo SL extrem wohl. Sobald die Trails steil, schnell und ruppig werden merkt man das ausgewogene Zusammenspiel des durchdachten Fahrwerks und der potenten Geometrie. Das Bike gibt einem das Gefühl von Point an Shoot – Zielen und drüber schießen.

Das Fazit zum Specialized Kenevo SL

Das Kenevo SL ist ein reines Enduro Mountainbike, das mit seinem leichten Motor für extra Reserven im Uphill sorgt. Wer auf die Enduro-Runde mit seinen durchtrainierten Freunden und Freundinnen nicht verzichten mag, kann dank des SL 1.1 Antriebs ordentlich mithalten. Wer nun denkt, dass das Bike ideal für den Enduro Einsteiger ist, der täuscht sich jedoch. Die progressive Geometrie verlangt einem einen aktiven Fahrstil ab und will unter Kontrolle gehalten werden. Wer jedoch ausreichend Druck auf dem Vorderrad halten kann, wird mit diesem poppigen Monstertruck eine Menge Spaß auf anspruchsvollen und schnellen Trails haben.

Alles in Allem ist das Specialized Kenvo SL ein verdammt ausgewogenes Gesamtkonzept, das für ein fettes Grinsen im Downhill sorgt.

⚡ Mehr Fahreindrücke findet ihr in unserem folgenden Video zum Specialized Kenevo. ⚡

Mehr zum Kenevo SL findet ihr unter: www.specialized.com

 

Neue Magura Raceline Sonderedition

Magura hat sich in all den Jahren mehr als nur einen Namen im Mountainbike Sport gemacht. 1996 siegte Bart Brentjens beim ersten olympischen Rennen mit seinen neon-gelben V-Bremsen. Heute sind es Downhill Racer wie Loic Bruni und Danny Hart die auf den Rennstrecken der Welt mit ihren auffallenden Bremsen auf dem Podium stehen. Passend zum Start der 2021 Saison gibt es nun eine limitierte Auflage der knalligen Magura MT8 und MT7 Bremsen.

Das schwäbische Traditionsunternehmen wurde 1893 gegründet und spezialisiert sich seitdem auf hydraulische Maschinen und Komponenten. Der Komponentenhersteller war von Anfang an ein Teil des modernen Radsports und produzierte von den klassischen V-Bremsen bis zur Scheibenbremse einige der beliebtesten Anbauteile der Szene.

Nun kommt zum Start der Saison wieder eine limitierte Auflage der neon-gelben Raceline MT7 und MT8 Bremsen auf den Markt.

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Magura

MT8 Raceline

Wer gerne auf seinem Crosscountry unterwegs ist, wird sich an der MT8 erfreuen. Die 2-Kolben Bremse mit Carbotecture SL Gehäuse besticht durch geringes Gewicht und mit guter Bremskraft. Gepaart wird das Ganze mit dem 1-Finger HC-Carbon Bremshebel und ist ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von 599,80 Euro (exkl. Bremsscheiben) erhältlich.

Key Facts MT8 Raceline

  • Bremsgriff: Carbotecture SL
  • Bremshebel: 1-Finger HC Carbon
  • Kolben: 2
  • Farbe: raceline yellow
  • Gewicht: 195 g (Herstellerangaben)
  • UVP: 599,80 € (exkl. Bremsscheiben)

Magura

MT7 Raceline

Die MT7 ist wohl neben den Produkten der zwei großen Hersteller eine der beliebtesten Bremsen für Gravity-Piloten. Dank ihrem definiertem Druckpunkt und der ausgezeichneten Bremskraft bietet die 4-Kolben Bremse alles was das Mountainbiker Herz begehrt. Auch das Gravity Modell kommt in der limitierten neon-gelb Farbgebung und ist ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von 479,80 Euro (exkl. Bremsscheiben) erhältlich.

Key Facts MT7 Raceline

  • Bremsgriff: Carbotecture SL
  • Bremshebel: 1-Finger HC Carbon
  • Kolben: 4
  • Farbe: raceline yellow
  • Gewicht: 255 g (Herstellerangaben)
  • UVP: 479,80 € (exkl. Bremsscheiben)
Magura
Loic Bruni auf seinem Specialized Demo mit Magura MT7 in Leogang

Mehr zu Magura findet ihr auf: www.magura.com

Die neuen Fox 34 Federgabeln und Dämpfer

Fox 34

Fox präsentiert das überarbeitete Trail-Line-Up mit neuer Fox 34 und 34SC Gabel und neuen Luft- und Coil-Dämpfern. Dabei setzt der Komponentenhersteller auf 29″ Laufräder, Leichtbau und überarbeitete Chassis.

Nachdem Fox die 36 Gabeln und Dämpfer überarbeitet hat und im letzten Jahr die brandneue 38 Enduro Gabel präsentiert hat, ist nun auch die Fox 34 an der Reihe. Natürlich wurden auch die dazugehörigen Dämpfer angepasst und somit gibt es auch einen neuen Float X und DHX. Neu ist, dass es die 34 und die leichtere 34SC jetzt nur noch als 29er und mit höchstens 140mm Federweg gibt.

FOX

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Die neue FOX 34

Was ist neu? Wie schon erwähnt gibt es die überarbeiteten Varianten nur noch als reine 29er. Neben der Festlegung auf große Laufräder wurde aber auch das Chassis komplett überarbietet und Käufer müssen bei der 34SC mit 100 – 120mm Federweg und bei der 34 120- 140mm auskommen.

Wie bei den anderen Fox Federgabeln kann man auch hier zwischen den bekannten FIT4, Grip2 und Grip Varianten wählen. die 34 ist außerdem mit einem Offset von 44 und 51mm und 12×110 QR und 12×110 Kabolt Achsen erhältlich.

Wer seine Gabel gerne in Gold fährt, wird sich wie bei allen Fox Gabeln an der Factory mit Kashima Beschichtung erfreuen können. 😉

Neue Kronen für mehr Steifigkeit

Die Krone und Casting-Brücke der 34 und 34SC wurden von Grund auf überarbeitet und sollen nun mehr Steifigkeit bei geringerem Gewicht bieten. Das ganze erinnert an das Design der großen Brüder, jedoch muss die leichte Trail-Gabel auf die Bleeding-Ventile auf der Rückseite verzichten um am Gewicht zu sparen.

Spacer für die negative Luftkammer – 34SC

Optional kann bei der Fox 34SC Spacer in die negative Luftkammer einfügen. Das ganze macht die Gabel etwas härter und soll einem besser Performance im XC Race Bereich bieten. Wäre seine SC eher im Downcountry und Trail Bereich einsetzt, kann die Space weglassen um ein optimiertes Ansprechverhalten im Gelände zu generieren.

Fox 34Fox 34SC

FOX

  • überarbeitetes Chassis mit neuen Luft/Öl-Kanälen
  • neues Chassis-Brücken und Kronen Design für mehr Steifigkeit – 58mm Krone
  • überarbeitete EVOL air spring
  • Dämpfer Optionen: FIT4, GRIP2 und GRIP
  • Federweg: 120 – 140mm
  • Laufradgröße: 29″
  • Offset: 44 und 51mm
  • Achse: 15×110 QR und 15×110 Kabolt
  • Varianten: Factory, Performance Elite und Performance
  • Gewicht: startet bei 1698g (Herstellerangaben)
  • Preis: 1069 – 1389 Euro

FOX

  • überarbeitetes Chassis mit neuen Luft/Öl-Kanälen
  • neues Chassis-Brücken und Kronen Design für mehr Steifigkeit – 58mm Krone
  • überarbeitete EVOL air spring
  • Dämpfer Optionen: FIT4 und GRIP
  • Federweg: 100 – 120mm
  • Laufradgröße: 29″
  • Offset: 44 und 51mm
  • Achse: 15×110 QR und 15×110 Kabolt
  • Varianten: Factory und Performance
  • Gewicht: startet bei 1496g (Herstellerangaben)
  • Preis: 1120 – 1459 Euro

FOX

FOX Float X und DHX

Passend zu den beiden Gabeln hat Fox nun auch den kleineren Geschwister des DPX2 eine Verjüngungskur verpasst. Dabei setzt der Komponenten-Hersteller wieder auf ein Monotube Design mit großem Kolben für mehr Luft-Volumen und Tunebarkeit.

Auch interessant ist, dass man bei der Verwendung von Spacern einen Halben ergänzen kann und somit das Fahrwerk extrem individualisierbar ist. Die Schritte sind einstellbar in 0.2, -0.4, -0.6, -0.8, -1.0 Schritten zu denen der 0.1 Spacer immer ergänzt oder einzeln genutzt werden kann.

Die Änderungen am X und DHX haben sich auch auf das Äußere ausgewirkt. Somit ist das Rebound Rad nun an einer anderen Position. Wer seinen Dämpfer lieber per Fernbedienung vom Lenker aus lockt, kann dies weiterhin tun – beide Dämpfer sind mit Fox Remotes Kompatibel.

Fox Float XFox DHX

FOX

  • neues Chassis mit großem Hauptkolben für optimiertem Durchfluss
  • Air seal package
  • Volumespacer mit kleineren Schritten
  • MCU bottom out Dämpfer
  • Nummerierter Toll-loser 12 Positionen LSC Knopf
  • 2 Härte Modi mit 2 Positionen Hebel
  • erhöhte Rebound Bandbreite
  • Verfügbar in Factory und Performance Elite
  • Preis: 699 – 799 Euro

FOX

  • neues Chassis mit großem Hauptkolben für optimiertem Durchfluss
  • Air seal package
  • Volumespacer mit kleineren Schritten
  • MCU bottom out Dämpfer
  • Nummerierter Toll-loser 12 Positionen LSC Knopf
  • 2 Härte Modi mit 2 Positionen Hebel
  • Federabriebschutz wie beim DHX2
  • Verfügbar in Factory
  • Preis: 759 Euro

FOX

Neues von SQlab: SQ-Short One OX

SQlab präsentiert die neue Short One OX die besonders leicht und atmungsaktiv ist. Dank hoher Stoffqualität und besonderem Design soll das neue Kleidungsstück auf dem Trail eine ausgezeichnete Performance an den Tag legen.

Mit der neuen One OX präsentiert der deutsche Hersteller eine Trail-Short für den Mountainbike und E-MTB Einsatz. Hierbei wurde besonders auf die Stoffqualität geachtet.

Der Hosenbund ist mit einem Silikonband versehen, dass für optimalen Halt sorgen soll. Die Laser-perforierten Lüftungslöcher sorgen für ausreichend Ventilation, gleichzeitig ist das Obermaterial Wasser- und Schmutzabweisend.

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Die rechte Fronthosentasche ist zusätzlich mit einem Elektrosmog-reduzierenden Material ausgestattet. Die Reißver- schlüsse sind wasserdicht.

Das Material der One OX besteht zu 77 % Nylon, 11 % Polyester, 11 % Spandex und 1 % Nylon Circuitex Silver.

Erhältlich ist die neue Trail Short ab einer unverbindlichen Preisempfehlung von: 179,95 Euro

SQlab

SQlab

Pirelli und Fabien Barel entwickeln neuen Scorpion Reifen für den Gravity Einsatz

Pirelli

Pirelli arbeitet zusammen mit dem dreifachen Weltmeister Fabien Barel an einem für den Gravity-Sport geplanten Reifen. Die Erfahrung des ehemaligen World Cup Racer fließen direkt mit in die Entwicklung des neuen Enduro- und Downhill-Scorpion-Reifen ein.

Drei Jahre nach der Markteinführung seiner Mountainbike-Reifen, der Scorpion MTB-Reihe, arbeitet Pirelli mit Hochdruck an einer neuen Linie, die speziell für den Gravity-Rennsport bestimmt ist.

In den Prozess der Forschung und Entwicklung wurde kein anderer als Downhill-Koyphäe Fabien Barel eingebunden. Der dreifache Weltmeister und siebenfache nationale Downhill-Meister zog sich 2015 aus dem Rennsport zurück und arbeitet nun als Techniker und Berater für zum Beispiel das Canyon Enduro Team.

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Pirelli Scorpion

Seine beachtliche Erfahrung in den Gravity-Disziplinen, gepaart mit seiner extremen Fahrsensibilität und seinem großen technischen Fachwissen über sämtliche Aspekte und Komponenten des MTB-Bereichs, machen ihn für Pirelli zum idealen Partner bei der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung der Produkte des Unternehmens.

Die neuen Scorpion-Reifen, die speziell für den Gravity-Rennsport entwickelt wurden, sind auf Prototypen-Ebene bereits Realität und wurden von Barel selbst schon intensiv getestet. Derzeit sind sie auf den MTBs einiger Athleten und Teams zu finden, die sie bei den Enduro World Series (EWS)- und World Cup Downhill-Rennen einsetzen werden. Damit wird die Forschungs- und Entwicklungsarbeit, welche die Pirelli-Techniker zusammen mit Fabien geleistet haben, bereits 2021 auf den Prüfstand gestellt.

Downhill und Enduro Rennen gehören zu den anspruchsvollsten Disziplinen in der Szene und haben hohe Ansprüche an die Konstruktion eines optimalen Gravity-Reifen. Das anspruchsvolle Gelände und die hohen Geschwindigkeiten bieten ein optimales Umfeld um die neuen Reifen auf Performance, Grip und Verschleiss zu testen. Der neue Scorpion wird somit direkt auf Mark und Nieren getestet.

Das ist eine Arbeitsweise in der ständigen Produktentwicklung, die Pirelli aus anderen Sportarten gut kennt und die zugleich ein integraler Bestandteil der DNA des Unternehmens ist: Forschung und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Der Schritt in die DH-Welt ist für Pirelli ein natürlicher Schritt vor dem Hintergrund des breiten Spektrums von Motocross bis zur World Rally Championship und all den anderen Zwei- und Vierrad-Motorsportarten, in denen die Marke präsent ist.

Pirelli Scorpion

Weiter Informationen gibt es auf: www.pirelli.com