TEST: POC VPD Air – Rucksack oder Weste?

Der perfekte Rucksack für alle die eigentlich lieber ohne unterwegs sind. POC kombiniert beim VPD Air alles was man für eine Tagestour braucht: ausreichend Stauraum, schlankes Design, Rückenprotektor und dabei trägt er sich so angenehm wie eine Weste. Mehr Informationen zum Rucksack-Favoriten der Redaktion findet ihr hier.

Der kleine knapp 750g leichte Rucksack des schwedischen Herstellers sieht aus wie ein Rucksack, trägt sich aber wie eine Weste. Das clever gelöste Twin-Strap Closure System verteilt das Gewicht angenehm auf dem Brustkorb und der extrem flexible Rückenprotektor schmiegt sich dabei angenehm an die Wirbelsäule. Diese Kombination bietet nicht nur Schutz sondern auch einen sehr angenehmen Tragekomfort.

Der entnehmbare Protektor ist aus einem flexiblen Material gefertigt und nach EN 1621-2 Level 1 Norm verifiziert.

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POC Rucksack
Die Schulterriemen verteilen in Kombination mit den Brustgurten das Gewicht angenehm und machen einen Hüftgurt überflüssig.

POC VPD Air – kurz und schmerzlos: 

  • Volumen: 13 L
  • Gewicht: 748 g
  • Preis: 169,95 Euro

Die Optik des POC VPD Air ist schlicht.

Der kompakte Rucksack ist schlicht in schwarz gehalten und wird von einem weißen POC Logo verziert. Erhältlich ist die „Weste mit Stauraum“ in einer Größe und Farbe. Wir waren mit dem Rucksack auf unseren Hometrails und im Bikepark bei starkem Regen unterwegs und können bestätigen, dass der VPD Air komplett wasserdicht ist und uns nie im Stich gelassen hat.

POC Rucksack

Kleiner Rucksack mit ausreichend Stauraum

Auf der Vorderseite des 750 g leichten VPD Air befindet sich die Tasche für den Helm, welche dank verstellbaren Riemen an die unterschiedlichen Helme angepasst werden kann und dann Clip-Verschluss schnellen Zugriff auf den großen Stauraum gewährt. An beiden Seiten befinden sich kleine Fächer, die für das Smartphone, Flickzeug und Ersatzreifen geeignet sind.

Das Hauptfach bietet genügend Stauraum um zum Beispiel eine Regenjacke, Essen und genügend Ausrüstung für eine Tagestour zu verstauen. In der Innenseite ist ein extra Fach für ein 3L Trinksystem und kleinere Taschen für Tools und Zubehör vernäht.

POC Rucksack

Fazit zum VPD Air

Der POC VPD Air ist der perfekte Rucksack für alle die, die eigentlich lieber ohne unterwegs sind. Mit seinem clever gelösten Twin-Strap Closure System und dem extrem anschmiegsamen Rückenprotektor fühlt sich die Tasche eher wie eine Weste an, bietet aber genügend Stauraum für eine Tagestour und ein 3L Trinksystem. Die wasserdichte Verarbeitung überzeugt nicht nur durch ihren eigentlichen Zweck sondern lässt sich dadurch auch noch sehr leicht mit dem Gartenschlauch abspritzen und reinigen. Der POC VPD Air ist der perfekte Begleiter auf jeder Enduro Tour und lässt einen dank seines Tragekomforts fast vergessen, dass man ihn überhaupt trägt.

Mehr Informationen zum Trail-Rucksack der Schweden findet ihr hier: www.poc.com

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Weicon 13-teiliges Pflegeset + Verlosung

Es ist wieder kalt, nass und matschig auf den Trails und wir alle brauchen Reinigungsmittel um unsere geliebten Räder in Stand zu halten. Passend dazu gibt es ein 13-teiliges Pflegeset von Weicon mit Reiniger, Pflegespray, Ölen und Zubehör. Wir stellen euch die Produkte vor und am Ende des Artikels habt ihr die Chance das komplette Set zu gewinnen.

Schon seit 1947 produziert der deutsche Hersteller verschiedenste, teils hoch spezielle Artikel für die Industrie. Das Sortiment besteht aus über 400 Produkten die aus Klebstoffen, Hochleistungsmontagepasten und vielen weiteren Stoffen und Sprays. Seit einiger Zeit gehören auch Fahrradpflegemittel zum Sortiment.

13-Produkte für euer Fahrrad

Das komplette Set besteht aus insgesamt 13 Teilen. Vom Reiniger, Montagepaste bis hin zum Schwamm und Tools ist hier einiges an praktischen Utensilien für euer Rad enthalten. Das Set wird in einem großen wiederverschließbaren Eimer geliefert der auch als Putzeimer genutzt werden kann.

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Der Weicon Fahrradreiniger wird am besten mit etwas lauwarmen Wasser in dem mitgelieferten Pumpsprüher gemischt und dann auf das Fahrrad gesprüht. Zum weiteren Reinigen gibt es einen Schwamm, Tools für die Reinigung der Kassette und ein Microfasertuch um dem sauberen Rad den letzten Glanz zu verleihen.

Einige der Reinigungsmittel können durchaus auch für Kleidung, Helme und Zubehör verwendet werden. Zum Beispiel ist der Multi-Schaum sehr praktisch für die Reinigung eurer Helme.

Weicon Fahrradreiniger

Weicon Fahrradreiniger 

Der Fahrradreiniger entfernt Schmutz, entfettet und eignet sich für alle Oberflächen aus Metall, Kunststoff, Gummi, Carbon und Aluminium – und soll hartnäckigen Schmutz, wie Öl, festgebackenen Schlamm,
Staub, Fett und Harz lösen.

Multi Schaum

Der Schaumreiniger soll hartnäckigen Schmutz, wie Insekten, Schmierflecken und Schmutzfilme, selbst von lackierten Oberflächen lösen. Vom Fahrradlicht über Lenker, Schaltung, Rahmen, Felgen, Speichen, Pedale, Sattel, Schutzblech bis hin zum Rücklicht. Der Multi-Schaum kann auch zur Reinigung des Zubehörs, wie Fahrradhelm, Kindersitz, Satteltaschen oder Fahrradanhänger genutzt werden und entfernt schonend Flecken aus Textilien.

Weicon Fahrradreiniger

Antriebsreiniger

Der Spezialreiniger ist universell einsetzbar und reinigt, entfettet und verdunstet völlig rückstandsfrei. Das Spray entfernt Schmutz von Fahrradketten, Kettenblättern, Zahnkränzen, Schaltwerk und Felgen usw.

Weicon Fahrradreiniger

Pflegespray

Mit diesem Pflegespray lässt sich das Fahrrad putzen, bis es wieder richtig glänzt! Das Spray ist Reiniger, Korrosionsschutz, Schmiermittel und Kontaktspray in einem Produkt und pflegt dank spezieller PTFE-Formel schonend und zuverlässig sämtliche Oberflächen am Rad.

Weicon Fahrradreiniger

Kettenöl

Das Kettenöl sorgt dank spezieller PTFE-Formel für extreme Leichtgängigkeit der Fahrradkette und anderer beweglicher Teile am Bike. Ideal zur Schmierung sowie zum Schützen vor Schmutz an Fahrradkette, Ritzel, Kassette, Schaltwerk und Co. Das weiße Öl soll eine einfache visuelle Kontrolle der geschmierten Bereiche ermöglichen.

Anti-Seize Paste

Anti-Seize High-Tech dient als Korrosionsschutz und Montagepaste für extrem beanspruchte Schraubverbindungen am Fahrrad. Mit der Paste können sich Schrauben nicht mehr festfressen und Pedale und Schnellspanner lassen sich bei Bedarf wieder sicher demontieren.

Weicon Lock

Mit Weiconlock AN 302-43 lassen sich sämtliche Schraubverbindungen am Fahrrad sichern. Ob auf Kopfsteinpflaster oder bei Downhill-Fahrten – die Schrauben rütteln sich nicht mehr los!

Weicon Fahrradreiniger

Zubehör

Das Zubehör des Weicon Set ist umfangreich. Pumpsprüher, Fasertuch, Reifenheber, Handschuhe, Schwamm und Zubehör zum Putzen der Kassette.

Weicon Pflegeset Verlosung

Nun zum spaßigen Teil. Ihr könnt das 13-teilige Pflegeset von Weicon gewinnen. Beantwortet uns einfach die folgende Frage und ihr habt die Chance alles was ihr für die matschige Saison braucht zu gewinnen. Teilnahmeschluss ist am 21.12.2021. Die Gewinner*innen werden von uns kontaktiert.

www.weicon.de

TEST: Specialized Demo – bye bye Park-Bike, Hallo Race-Maschine

Kaum ein Fahrrad ist so bekannt wie das Specialized Demo. Unter Fahrern wie Loic Bruni und Aaron Gwin hat die Kalifornische-Downhill-Maschine einige Medaillen geholt. Wir durften die neuste Generation für euch testen und haben uns den Alu Hobel mit gemischten Laufrädern mal genauer vorgenommen.

Das Demo ist berühmt. Allein die Tatsache, dass es das Downhill-Bike des kalifornischen Kult-Herstellers in Computerspiele geschafft hat, spricht für seine Beliebtheit. Aaron Gwin sorgte auf seinem Demo 2015 in Leogang für einen der legendärsten Rennläufe der Geschichte. Am Start riss seine Kette und er konnte sich ohne das Fahrrad treten zu können auf den ersten Platz befördern. Aktuell sind es Athleten wie Loic Bruni und Finn Illes die im World Cup auf dem edlen Boliden dominieren.

Das Demo war bis 2019 für seine A-symmetrische Carbonrahmen-Konstruktion bekannt und wurde erst 2020 mit dem neuen Design abgelöst. Specialized verzichtet nun komplett auf Carbonrahmen und setzt wie es auch andere Hersteller machen auf Aluminium. Auch an der Laufradgröße hat sich einiges verändert. Zwar kann man mit Hilfe des Flip Chips weiterhin auf 29″ setzen, jedoch wird das uns zur Verfügung gestellte Demo Race als modernes Mullet-Bike mit gemischt großen Laufräder ausgeliefert. An der Front gibt es das gewohnte 29″ Rad und am Heck nun 27,5″.

Geometrie 

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Aufgrund der neuen Dämpferaufhängung und des neuen Hinterbaus hat sich nicht nur optisch einiges verändert. Der hintere Achsweg wandert beim FSR-Hinterbau-Design in den ersten Millimeter Federweg nach hinten weg. Das sorgt für viel Traktion auf den Trails und lässt den Untergrund angenehmer wegbügeln.

Was die Geometrie angeht, hat sich zwar einiges verändert, jedoch geht Specialized mit dem Demo nicht unbedingt mit dem Trend. Wir haben hier einen super flachen Lenkwinkel von 62,8°. Dieser wird mit einem hohen Stack von 632mm kombiniert. Das gibt dem Demo extrem viel Sicherheit in steilen Sektionen und erinnert an das Fahrgefühl der Vorgängermodelle. Schauen wir uns den Reach an, fällt auf, dass das Demo relativ kurz ist. In der uns zur Verfügung gestellten Größe S3 kommt es grade mal auf eine Länge von 446mm. In der größten Variante hat es 466mm.

Vergleichen wir den Reach mal mit einem ähnlich erfolgreichen Downhill-Bike wie dem Commencal Furious. Dieses hat in der Größe L einen Reach von 477mm und in XL 500mm. Das ist ein ordentlicher Unterschied.

Loic Bruni scheint das jedoch nicht zu interessieren. Der Franzose legt sich auf seinem Demo mit jedem Widersacher an und konnte sich 2021 wieder den Sieg im Gesamtklassement sichern.

S2S3S4
Kurbellänge165mm165mm165mm
Lenkerbreite800mm800mm800mm
Vorbaulänge50mm50mm50mm
Sattelbreite130mm130mm130mm
Länge Sattelstütze367mm367mm367mm
Sitzrohrwinkel78.2°76.8°76.8°
Steuerrohrlänge105mm105mm105mm
Steuerrohrwinkel62.8°62.8°62.8°
Mitte Tretlager - Mitte V.-Achse801mm821mm841mm
Tretlagerabsenkung25mm25mm25mm
Tretlagerhöhe350mm350mm350mm
Sitzrohrlänge394mm420mm420mm
Stack632mm632mm632mm
Reach426mm446mm466mm
Nachlauf130mm130mm130mm
Gabelversatz / Offset56mm56mm56mm

Specialized Demo

Komponente und Ausstattung

Die Ausstattung des Specialized Demo Race lässt fast keine Wünsche offen. Das Top Modell kommt mit Rockshox Ultimate Fahrwerk das auf dem Trail vollends überzeugt. Die Boxxer Ultimate Gabel verfügt über 200mm Federweg und die Charger 2.1 Kartusche. Auch der Super Deluxe Ultimate DH Stahlfederdämpfer verhilft dem Heck zu 200mm Federweg.

Für das Fahrwerk war recht schnell ein Setup gefunden und dann sorgte es mit seiner ausgezeichneten Performance für ordentlich Spaß auf den Trails.

Schaltung und Bremsen stammen passend zum Rockshox Fahrwerk aus dem Hause Sram. Die SRAM X01 Schaltung verfügt, wie es im Downhill-Sport typisch ist, über einen 7-fach Antrieb. Die Übersetzung ist 30 Zähne auf eine 10-24 Zähne Kassette.

Die Bremsen sind ebenfalls von Sram. Die Code RSC 4-Kolben Scheibenbremse verfügt über 200mm Scheiben an der Front und am Heck. Die Code mag zwar nicht jedem gefallen, verrichtet ihren Job aber absolut ausreichend und hat uns auch auf den steilen und lange Abfahrten in Schladming nicht im Stich gelassen.

Bei den Felgen setzt Specialized auf die hauseigenen Roval Downhill Alu Laufräder. Kombiniert werden diese mit DT Swiss Naben und einem Sram CD Freilauf.

Die Reifen sind ebenfalls von Specialized. An der Front arbeitet der Butcher BLCK DMND 29×2.3 und am Heck der Butcher BLCK DMND 27.5×2.3″. Prinzipiell funktioniert der Reifen gut. Am Geisskopf hatten wir auf dem festen Nadelwald Boden und den mit Maschinen gebauten Strecken ordentlich Grip. In Schladming sah das ganz jedoch etwas anders aus. Hier ist der Boden recht lose und verfügt über feines Gestein. Der Butcher fand zwar auch dort Halt, konnte uns aber auf den steilen Strecken der Steiermark nicht vollends überzeugen.

Das Specialized Demo Race ist für 7.999 Euro erhältlich. Wer etwas weniger ausgegeben mag sollte sich das Demo Expert für 5.000 Euro oder das Rahmenset für 3.600 Euro mal genauer anschauen.

Specialized Demo

Das Specialized Demo Race auf dem Trail

Wer schon einmal auf einem alten Demo saß, und das mochte, wird sich auch auf dem neuen wohl fühlen. Das Tretlager ist gewohnt tief, die Front hoch und diese Kombination gibt dem Fahrer sehr viel Sicherheit, egal wie steil das Gelände ist.

Wir konnten das Demo am Geißkopf und in Schladming artgerecht bewegen. Zwei Strecken, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Der Geißkopf ist eher etwas technischer und flacher; Schladming steil, schnell und rough.

Auf der Freeride und auf der Downhill am Geißkopf merkte man den Vorteil des 29“ Vorderrades noch am meisten. Es rollt doch etwas leichter über den harten, steinigen Boden. Dank des 27,5“ bleibt aber das Bike agil genug um es um enge Kurven zirkeln zu können. Nach kurzer Abstimmung des Fahrwerks findet man sehr schnell ein passendes Setup. Die Boxxer Ultimate und der Super Deluxe Ultimate DH Coil arbeiten sehr stimmig zueinander und der Aufwand den man aufbringen muss, um eine gute Abstimmung zu bekommen, ist absolut überschaubar. Der Specialized eigene Reifen hat auf dem harten Boden am Geißkopf perfekt gegriffen, auf dem losen schottrigen Untergrund in Schladming wäre aber der Butcher nicht unsere erste Wahl.

Specialized Demo

Wie eingangs beschrieben ist das neue Demo ein Racebike. Es will einfach schnell bewegt werden. Man hat das Gefühl je schneller es wird, desto besser funktionert das Bike. Heißt aber nicht, dass man mit dem Demo nur dann gut beraten ist wenn man Rennen fährt, man ist damit gut beraten wenn man gerne schnell fährt.

Durch die hohe Front, langem Reach und tiefem Tretlager kombiniert mit den hochwertigen Komponenten gibt einem das Bike sehr viel Sicherheit. So traut man sich sehr schnell mal seine persönliche Wohlfühlzone zu verlassen und sich Stück für Stück an höhere Geschwindigkeiten zu tasten. Auch in der Luft hat man immer das Gefühl das man absolute Kontrolle hat und nimmt auch großen Sprüngen ein Stück den Schrecken. 

Die hohe Front verlangt in Kurven eine aktivere Kurventechnik um nicht den Druck aufs Voderrad zu verlieren. Nach kurzer Gewöhnungsphase hat man das aber schnell verinnerlicht und man lässt es in Kurven fliegen.

Fazit – Tschüss Park-Bike, Hallo Race-Maschine

Das Demo hat sich zu einer Downhillwaffe transformiert und die Zeiten als Park-Bike hinter sich gelassen. Das Bike gibt dem Fahrer sehr viel Sicherheit und giert nach Geschwindigkeit, was unglaublich viel Spaß macht. Dieser Spaß ist aber leider nicht ganz günstig.

Weiter Details findet ihr in unserem Test-Video zum Specialized Demo Race

Geisskopf

www.specialized.com

Syncros Hixon iC 1.0 Rise 800 – One Piece Cockpit

Syncros bietet mit dem Hixon iC 1.0 schon seit einer ganzen Weile ein einteiliges Cockpit aus Carbon an. Sieht super clean und edel aus, hat deutliche Vorteile und auch Besonderheiten, die beachtet werden wollen…

Muss man ja eigentlich super finden, oder? Systemintegration ist ja ein Riesen-Thema. Gewicht spart auch jeder gern. Und Carbon ist doch sowieso sexy. Ok, stimmt alles, trotzdem sagen wir jetzt nicht: „bitte kaufen weil es prima ist“ und beenden damit dieses Produktfeature. Wir haben montiert, studiert und sind Probe gefahren und lassen Dich an unseren Eindrücken Teil haben.

Syncros Hixon iC 1.0 Frontansicht

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Cockpit-Einheiten, bei denen Lenker und Vorbau zu einer Einheit verschmelzen, das ist nichts ganz neues. Gerade im Rennrad und CrossCountry Sektor gibt es so etwas schon länger. Dort ist man ja ganz versessen darauf,Gewicht zu sparen und die Aerodynamik zu verbessern. In ähnlicher Form gab es das ja auch an Big-Bikes schon länger, denn der „Direct Mount“ Vorbau zur unmittelbaren Montage auf der oberen Gabelbrücke, ohne Umweg über den Gabelschaft geht ja in eine ähnliche Richtung. Und inzwischen ist das Thema auch im Enduro und Trailbike Sektor voll angekommen. Das von uns hier vorgestellte Syncros Teil ist z.B. beim Scott SR Suntour Team und auch bei Bold in der EWS im Einsatz.

Syncros Hixon iC 1.0 Rise 800 – die Fakten

Wenden wir uns den Produktdaten zu. Die Breite des Lenkers ist immer 800 Millimeter. Es gibt zwei (Vorbau)Längen, einmal 50 Millimeter und einmal 40 Millimeter. Die Ahead Klemmung, mit zwei Schrauben, ist immer für 1,1/8 Zoll Gabelschäfte ausgelegt. Der Rise beträgt 20 Millimeter, der Backsweep 7 Grad und der Upsweep 6 Grad. Das Gewicht gibt Syncros mit 270 Gramm, für die auf 780 Millimeter eingekürzte 50er Variante an. Die Klemmbereiche am Lenker verfügen über eine texturierte Oberfläche für besseren Grip und niedrigere Klemmkräfte. Erfreulich ist, das eine sehr gut passende Ahead Kappe mitgeliefert wird, wie auch in der Form perfekt passende Spacer. Die gehören zur „IC“ (Integrated Cockpit) die ideal sind um optisch mit dem Scott/Syncros Komponenten/Bikes optisch zu verschmelzen. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei rund 330€.

Syncros Hixon iC 1.0 Frontansicht mit Kleinteilen

Syncros Hixon iC 1.0 Rise 800 – unsere Meinung

Fangen wir mit dem Gewicht an, das ist bei diesem Produkt für viele sicher wichtig. Wir haben beim 800er Lenker und einer virtuellen Vorbaulänge von 50 Millimetern 271 Gramm gewogen, ohne Kleinteile wie Spacer und Aheadkappe, aber mit Schrauben. Schön, das Syncros nicht gemogelt hat. Vergleicht man das mit einem konventionellen Syncros Carbon Lenker und Aluminum Vorbau, so lassen sich also 100-150 Gramm sparen. Also ein messbarer Vorteil für die einteilige Konstruktion. Die Stabilität haben wir nicht explicit getestet, wir waren in keinem Labor. In Zeiten von Social Media hätten wir es wohl mitbekommen, wenn es bei den (nicht wenig verbreiteten) Syncros Cockpits grundlegende Probleme gäbe. Zu weich, oder nach ungewöhnlich viel Flex hat sich das Ganze nicht angefühlt, vielleicht ist es etwas weniger steif als andere sehr massive Teile die wir schon gefahren sind, aber das ist ein subjektiver Eindruck. Die Klemmung mit zwei Schrauben am Gebelschaft funktioniert tadellos und die Griffe und Hebel halten auf der etwas rauheren Oberfläche der Klemmbereiche auch recht gut, was bei Carbon nicht immer so ist. Wir hatten schon Fälle, da wird das ohne Montagepaste nix!

Syncross Lenker-Vorbau-Einheit

Wir sind übrigens letzlich bei einer klassichen Aheadkappe und runden Spacern geblieben. Unser Alu-Fully erschien mir dann doch zu „Retro“ für die mitgelieferten Teile. Und auch diese, von uns favorisierte, Kombination sieht echt gut aus. Also „Alles Tutti“? Ja, im Prinzip schon. Klar, man muss bereit sein über 300€ für ein Cockpit auszugeben, wenn man sich aber einen guten Carbon Lenker und einen coolen Vorbau kauft, dann ist das ja nicht so weit weg. Man bekommt eine wirklich individuelle und sehr aufgeräumte Optik und spart Gewicht. Das einzige woran es scheitern könnte: Die Ergonomie! Wo man bei einem gewöhnlichen, geklemmten Lenker noch nachjustieren kann, da heißt es hier: Love it or leave it!  Ich persönlich habe es wirklich gemocht, hat sich für mich wirklich gut angefühlt.

www.syncros.de

TEST: Norco Sight – kanadische Fahrradkunst

Das Norco Sight C2 ist das Carbon All-Mountain-Bike des kanadischen Herstellers, dass es sogar auf die Strecken der Enduro World Series geschafft hat. Norco kombiniert hier eine moderne Geometrie und tolle Komponenten mit einem potenten Fahrwerk. Mehr dazu in unserem Test. 

Seit Mitte der 60er Jahre stellt Norco Fahrräder her. Die Marke aus dem Faser Valley in British Columbia hat uns in den letzten Jahren mit einigen der spannendsten Mountainbikes versorgt und unter anderem die Freeride Szene in Kanada mit geprägt. Athleten wie Matt Macduff, Sam Blenkinsop Lewis Buchanan und Jill Kintner gehören zum Team und schwören auf die Fahrräder.

Bis vor wenigen Wochen wurde das Norco Sight noch von den Athleten in der Enduro World Series verwendet und dort auf einigen der härtesten Strecken der Welt ordentlich ran genommen. Die 160mm an der Front und 150mm Federweg am Heck werden mit einer modernen Geometrie und einem potenten Design kombiniert und ergeben ein spannendes Gesamtkonzept, dass auf fast jedem Terrain funktioniert.

Optik und Features

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Das uns zur Verfügung gestellte Sight in der C2 Variante kam in einem sehr schicken Lila, dass im Licht mit einem leichten Glitzer Effekt extrem schön dasteht. Kombiniert wird das ganze mit silbernen Decals. Der Carbon Hauptrahmen mit Alu Hinterbau wirkt elegant und ist, wie die Lackierung sauber verarbeitet.

Kabel und Leitungen sind intern verlegt und kommen im Bereich des Dämpfers wieder nach außen und werden am Hinterbau extern befestigt. Im Gegensatz zum Shore ist das Sight trotz der intern verlegten Leitungen recht leise.

Am Rahmen sind zwei Möglichkeiten für die Montage von Tools und Trinkflaschen angebracht. Kettenstrebe und Unterrohr werden mit weichen Kunststoff Elementen vor Steinschlägen und Abrieb geschützt. Das ist aber nicht der einzige Rahmenschutz. Wie es sich für ein kanadisches Fahrrad gehört, befindet sich auch im Bereich des Steuersatzes unter dem Unterrohr ein Gummischutz. Dieser ist vor allem für Pickup Besitzer Interessant da so beim Transport mit einem Tailgate Pad keine Kratzer im Rahmen entstehen können.

Geometrie – All-Mountain mit Enduro Potential

Das Norco Sight ist sowohl als 27,5″ Variante, als auch als modernes 29er erhältlich. Unser Testmodell kommt mit den größeren Laufrädern und der Rahmengröße L. Die Geometrie ist definitiv modern. Das Sight geht mit dem Trend und verfügt über einen langen Reach von 485mm, einem Lenkwinkel von 64° und einer Kettenstrebenlänge von 440mm. Dadurch kommen wir auf einen Radstand von 1262mm.

Geht es Bergauf hilft einem der steile Sitzwinkel von 77,7° und der passende Stack. Dadurch haben wir eine echt angenehme Sitzposition auf dem Sight und haben auch bei längeren Touren ausreichend Komfort.

29"SMLXL
Reach425455485515
Stack603612621630
Lenkwinkel64.064.064.064.0
Sitzwinkel77.077.377.778.0
Kettenstrebenlänge430435440445
BB Hight350350350350
Radstand1183122212621301
Reifengrößen 2.35" – 2.6"2.35" – 2.6"2.35" – 2.6"2.35" – 2.6"

Ride Aligned – Den perfekten Rahmen für jede Größe

Das Ride Aligned System ist Norcos Ansatz für jede Körpergröße das passende Fahrrad zu bieten. Abhängig von der Rahmengröße wachsen hier zum Beispiel der Reach, die Kettenstreben und der Sitzwinkel mit und sollen so für jeden Körpergröße das perfekte Fahrgefühl bieten. Das ist unserer Meinung nach ein spannendes System da einige Mitbewerber dies nicht machen. Würden wir nämlich einen Rahmen in Größe L mit einer Kettenstrebe von 440mm oder mehr fahren und diese auch auf einen Rahmen in Größe S fahren, wäre das Fahrrad ziemlich unausgeglichen und würde über eine andere Performance verfügen. Norco achtet hier auf die Details und macht seinen Job richtig gut.

Der kanadische Hersteller hat hierzu auch einige interessante Angaben auf seiner Internetseite. Neben einer Rahmen Empfehlung für die eigene Körpergröße kann man sich auch mit Hilfe des Ride Aligned Setup Guides die ersten Grundeinstellungen für das Fahrwerk konfigurieren lassen.

Komponenten und Ausstattung 

Das uns zur Verfügung gestellte Norco Sight in der C2 Shimano Variante verfügt über eine tolle Ausstattung und ist für 6.799 Euro erhältlich . Wie der Name schon sagt haben wir hier hauptsächlich Shimano Komponenten verbaut. Die Schaltung ist die Deore XT mit SLX 12 Fach Kassette und einer Abstufung von 10-51 Zähnen. Die Kette wird mit einer e*thirteen Chain Guide gesichert.

Die Bremsen sind natürlich auch von Shimano. Hier haben wir die bewehrten SLX 4-Kolben Bremsen mit einer 203mm und einer 180mm Bremsscheibe am Heck.

Das Fahrwerk lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Norco versorgt uns hier mit Fox Performance Elite Komponenten. An der Front arbeitet die Fox 36 mit 160mm Federweg und Grip 2 Kartusche und am Heck der Float X2 mit 150mm Federweg. Hier müssen wir erwähnen das uns der Dämpfer beim Test leider undicht geworden ist und Luft gezogen hat. Dafür ist der Float X2 leider bekannt. Sobald dieser aber funktioniert, überzeugt er auf voller Länge.

Das Sight rollt auf e*thirteen LG1 Enduro Alu Felgen mit Shimano SLX Boost Naben. Bereift sind diese von Werk aus mit einem Maxxis Assegai 2.5″ 3C Maxx Terra/EXO+/TR an der Front und einem Dissector 2.4″ WT 3C Maxx Terra/EXO+/TR am Heck. Unser Testmodell kam jedoch mit einem Minion DHR am Heck. Wir können aber aus Erfahrung sagen, das die Kombination aus Assegai und Dissector durchaus gut funktioniert und sich bisher bewehrt hat. Übrigens kommen die Reifen von Werk aus tubeless.

Spannend ist auch die Norco Sattelstütze. Diese lässt sich mit wenigen Handgriffen in der Länge verstellen. Dafür schrauben wir einfach die Kappe am Tauchrohr der Stütze auf und verstellen den Insert mit den verschiedenen Positionen auf unsere gewünschte Länge. Cooles Feature!

Neben dem C2 gibt es aber noch ca. Sieben weitere Modelle. Vom C1 Carbon Tewnty-Niner für 7.499 Euro bis hin zum Alu Modell für 3.499 Euro dürfte für alle was dabei sein. Mehr Details zu den Ausstattungsvarianten findet ihr im Link am Ende des Artikels.

Das Norco Sight in Action

Im Vergleich zu modernen Enduro Bikes haben wir hier zwar etwas weniger Federweg, aber dafür mehr Performance im Uphill und kaum einen Unterschied im Downhill.

Das Sight klettert nämlich extrem gut. Das liegt zum einen am leichten Rahmen und der tollen Schaltungen, aber auch an der ausgewogenen Geometrie mit steilem Sitzwinkel und einer aufrechten Sitzposition. Hier steht also längeren Touren oder einer ausführlichen Enduro Runde nichts im Weg.

Auch auf den Trails macht das Sight eine tolle Figur. Auf technischen und ruppigen Strecken bügelt das Fahrwerk angenehm Unebenheiten Weg und lädt zu ordentlich Geschwindigkeit ein. Hier hilft auch das Dämpfer Design. Zwar handelt es sich beim Sight um kein High Pivot Mountainbike, jedoch verhält sich der hintere Achsweg ähnlich und wandert in den ersten Zentimetern des Federwegs nach hinten weg und verhindert somit hängen bleiben an Wurzeln und sorgt für ein geschmeidigeres Fahrgefühl.

Auch auf flowigen Strecken hatten wir eine Menge Spaß mit dem Sight. Trotz des langen Radstand und der großen Laufräder, konnten wir das All-Mountain gut durch Kurven Zirkeln und angenehm leicht in die Luft befördern. Ging es aber mit etwas mehr Geschwindigkeit in Kurven konnten wir einen etwas stärkeren Flex im Hinterbau feststellen. Dieser fällt vor allem durch seine Geräuschkulisse etwas negativ auf, wirkt sich aber nicht sonderlich auf die Performance auf der Strecke aus.

Norco Sight C2 – Fazit

Die Kanadier präsentieren hier ein absolut solides All Mountain, dass vor keinem härteren Enduro Einsatz zurückschreckt. Mit den 160mm Federweg und einer tollen Ausstattung kann man es mit fast jeder Strecke aufnehmen und wird sich dabei sicher auf dem Fahrrad fühlen. Der Hinterbau könnte etwas steifer gestaltet sein, jedoch gewöhnt man sich an dessen Flex nach den ersten Abfahrten.

Mit einer tollen Performance im Downhill und einer ebenso guten Kletter-Performance bietet das Sight alles was das Mountainbiker Herz benötigt. Zwar kommt es mit seinen 160mm Federweg etwas früher an seine Grenzen als moderne Enduro Mountainbikes, jedoch klettert es dafür extrem gut und macht einen Heidenspaß auf den Trails.

Wenn ihr euch für etwas mehr Federweg und mehr Action im Bike Park interessiert, schaut euch doch gerne mal useren Test zum Norco Shore an. Norco Shore – Das pedalierbare Downhill Bike

www.norco.com

 

Der neue verstellbare SDG Tellis Dropper Lever

2018 präsentierte der Komponenten Hersteller SDG die erste Tellis Sattelstütze. Eine Marke die für ihre Sättel bekannt ist, sorgte mit dem neuen Dropper Post für Aufmerksamkeit. Nach über drei Jahren hat sich die Tellis Stütze ordentlich auf dem Markt etabliert und wird von Herstellern wie Santa Cruz, YT, Devinci, Commencal, Cube, Norco, Guerilla Gravity, Orange, Radon, und einigen mehr verbaut.

Das neue Design des Tellis Dropper Lever lässt sich nun individuell anpassen ohne dabei seine Charakteristik zu verlieren. Dabei hat das SDG Team zusammen mit Ingenieuren aus Kanada und Taiwan an der neusten Generation gearbeitet und diese von bekannten Athleten*innen testen lassen. Der neue Hebel lässt sich nun dank der Montageschiene um 10mm verschieben und wurde um 22.5° einstellbare Rotationsreichweite erweitert. Diese lässt sich mit Hilfe der Hauptmontageschraube ganz leicht einstellen. Das soll den Fahrer*innen eine individuelle Anpassung ermöglichen.

Auch die Internals des Tellis Lever wurden überarbeitet. SDG setzt nun anstatt auf Kugellager auf Doppelbuchsen welche weniger Reibung erzeugen und den Hebel leichter machen sollen.

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SDG Dopper Lever

Modular Clamp Design

Wir alle mögen unser Cockpit aufgeräumt. SDG hat deshalb die Klemmung des Tellis Lever überarbeitet und mit Sram MatchMaker X und Shimano I-SpecEV Klemmung kompatibel gemacht. Dazu gibt es noch den Bar Mount mit 22.2mm Durchmesser. Alle Adapter sind unteranderem auch einzeln erhältlich.

Preise und Varianten

Den verstellbaren Tellis Lever gibt es in vier verschiedenen Varianten. Die Sram MatchMaker X Variante ist für 44,57 Euro in Schwarz und für 53,48 Euro in Oil-Slick erhältlich. Für alle die Shimano nutzen, gibt es das I-Spec EV Modell für 58,83 Euro. Die geklemmte Variante mit 22,2mm Durchmesser ist ebenfalls für 58,83 Euro erhältlich.

Weiter Informationen findet ihr unter: www.sdgcomponents.com

www.sdgcomponents.com

 

TEST: Marin Alpine Trail Carbon – verspieltes Spaß-Enduro

Mit dem Marin Alpine Trail präsentiert der Hersteller aus dem namensgebenden Marin-County ein spannendes All-Mountain-Bike für eine fairen Preis. Wir konnten das Carbon Rad mit Fox Performance Elite Fahrwerk und edlen Komponenten an den richtigen Stellen mal genauer unter die Lupe nehmen. Unseren Eindruck findet ihr hier.

Marin gehört zu einem der bekanntesten Fahrradhersteller der Rennrad und Mountainbike Szene. Die Amerikaner machen sich schon seit Jahren einen Namen mit einem tollen Preis und potenten Fahrrädern. Mit Athleten wie Matt Jones, Mark Matthews und Juliet Elliott haben sich die Amerikaner einige der einflussreichsten Gesichter der Szene unter den Nagel gerissen.

Wer die Video des britischen Slopestyler Matt Jones schaut, wird auch schon das ein oder andere mal das Marin Alpine Trail zu Gesicht bekommen haben. Das All-Mountain-/Enduro Bike mit 160mm Federweg an der Front soll vor allem durch ein poppiges Fahrverhalten und Fahrspaß glänzen.

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Marin war so freundlich und hat uns das Fahrrad in der Carbon 2 Variante mit Carbon Hauptrahmen, Aluminium Hinterbau, 29″ Laufrädern und einer spannenden Kombination an Komponenten zur Verfügung gestellt.

Optik und Features

Das Alpine Trail Carbon 2 kommt in einem edlen grau/schwarz daher. Auf dem Rahmen befinden sich dazu einige schöne Details. Zum Beispiel ist der Übergang der Farben mit unterschiedlich dunkel schattierten Bergen gelöst. Aus der ferne fällt dies kaum auf, doch sieht man etwas genauer hin, kann man sich an den vielen kleinen Details erfreuen.

Marina Alpine Trail

Falls die die Kette mal im ruppigen Gelände ins schwingen gerät, wird die Kettenstrebe mit einem Chain-Guard geschützt. Dieser Kunststoffschutz verhindert nicht nur Kratze im Lack, sondern sorgt auch dafür, dass das Fahrrad leiser ist. Hier müssen wir jedoch dazusagen, dass das Alpine Trail nicht unbedingt leise ist – denn die innenverlegten Züge klappern hin und wieder etwas lauter im vorderen Bereich des Rahmens umher.

Geometrie

Das Marin Alpine Trail 2 ist durchaus modern. Der Reach von 480mm in der Größe L und ein Lenkwinkel von 63.5° sorgen für ordentlich Stabilität im Downhill und auf schnellen Sektionen. Besonders ist jedoch die kurze Kettenstrebe. Diese hat nu 430mm und macht das Alpine Trail zu einem spritzigen Mountainbike, dass extrem wendig und poppig auf flowigen Trails ist.

Bergauf hilft einem der steile Sitzwinkel von 78° das Vorderrad auch in technischen Sektionen am Boden zu behalten.

SMLXL
STACK619628632643
REACH430455480515
HEADTUBE ANGLE63.5°63.5°63.5°63.5°
SEATTUBE ANGLE78°78°78°78
BB HEIGHT342342342342
BB DROP35353535
CHAINSTAY430430430430
WHEELBASE1199122912561297

Ausstattung und Komponenten

Für 4.349 Euro bekommen wir ein modernes Carbon Mountainbike mit Fox Performance Elite Gabel und Shimano SLX Komponenten und tollen Reifen. Denn Marin geht die Sache hier ziemlich schlau an und verpasst dem Alpine Trail 2 Carbon an den richtigen Stellen edle Komponenten und spart dafür an Ecken denen man nicht unbedingt große Beachtung schenken muss.

Die Fox 38 Performance Elite an der Front macht ihren Job prinzipiell ausgezeichnet. Wir haben uns jedoch gefragt ob wir diese bei 160mm Federweg wirklich brauchen, oder uns auch über eine Gabel mit geringerem Durchmesser gefreut hätten. Gepaart wird die 38 mit einem Fox Float DPX2 Performance Luftdämpfer der extrem gut zum Rad passt und laut Marin am besten mit 30% Sag gefahren wird.

Bremsen und Schaltung kommen aus dem Hause Shimano. Die SLX 4-Kolben Scheibenbremsen mit 203mm an der Front und 180mm am Heck machen ihren Job tadellos und lassen fast keine Wünsche offen. Auch das 12-Fach XT Schaltwerk mit SLX Shiftern verrichtet seinen Job ohne Murren.

Bei den Reifen setzt Marin auf  29 Zoll Maxxis Assegais. An der Front kommt der grobstollige Reifen mit Maxx Terra Mischung , EXO+ Karkasse und am Heck gehts auf ganze mit Maxx Grip und Double Down Karkasse.

Marina Alpine Trail

Wie auch schon in der Vergangenheit erwähnt, gibt es auch bei der X-Fusion Sattelstütze nichts zu bemängeln. Diese ist abhängig von der Rahmengröße von 125mm – 170mm erhältlich.

Parts wie Felgen, Sattel und Griffe sind hauseigene Produkte von Marin. Die 29″ Aluminium Felgen mit Doppelwand werden mit Shimano HF-MT410B Naben an der Front und HB-MT510B am Heck kombiniert.

Weitere Modelle

Neben dem High Ende Alpine Trail 2 gibt es unteranderem noch eine Aluminium Variante mit Rockshox Lyrik Ultimate Gabel, Super Deluxe Ultimate Dämpfer und Shimano SLX Komponenten für 3.799 Euro. Die günstigste Variante ist ab 2.945 Euro erhältlich.

Außerdem gibt es das Alpine Trail auch als E-Mountainbike. Dieses haben wir euch vor wenigen Wochen vorgestellt. Den Link zum Test findet ihr hier: Marin Alpine Trail E2

Marina Alpine Trail

Fazit: Das Marin Alpine Trail 2 auf dem Trail

Aufgrund der Ausstattung und den groben Reifen waren wir uns nicht sicher ob das All-Mountain der Amerikaner bergauf eine gute Figur machen wird. Tatsächlich fällt der Assegai bergauf gar nicht so schlecht auf. Der steile Sitzwinkel und die restliche Geometrie sorgen für eine angenehme Sitzposition und passable Uphil-Performance.

Sobald es jedoch bergab geht, fällt sofort auf, dass das Alpine Trail 2 Spaß haben und machen will. Die Kombi aus 160mm an der Front und 150mm am Heck geben zwar einiges an Reserven, lassen das Rad aber vor allem auf flowigen Strecken mit Sprüngen extrem gut dastehen. Dazu kommt die extrem kurze Kettenstrebe von 430mm. Diese macht das Rad trotz seiner modernen Geometrie und der 29″ Laufräder extrem wendig und verspielt und hat uns in der ein oder anderen Situation ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert.

Sobald es aber auf verblockte und technische Trails geht, fällt uns vor allem die steife Fox 38 mit „nur“ 160mm Federweg auf. Denn sobald es ruppig wird, merkt man erst wie steif die Front des Alpine ist. Zwar kann man hier noch das Fahrwerk an die bevorzugten Trails anpassen, jedoch hätte es wie schon erwähnt auch eine etwas dünnere Gabel mit mehr Flex auch getan.

Trotzdem macht man mit dem Alpine Trail 2 und der Fox Performance absolut keine Fehler. Wer gerne im Park unterwegs ist und nach einem verspielten Mountainbike für viel Flow, Sprünge und Jibbs sucht, wird hier definitiv fündig. Wer auf auf schnelles Enduro Geballer steht, sollte sich jedoch nach einer Alternative umschauen.

Wir hatten eine Menge Spaß auf dem Marin am Geisskopf und unseren Hometrails. Wer noch mehr Eindrücke und Fahrszenen sehen möchte, sollte sich das folgende Video mal genauer anschauen.

www.marinbikes.com