Anmeldung für Mondraker Enduro Team 2021 in Davos ab morgen möglich

News: Das etablierte Team-Enduro-Plauschrennen „Mondraker Enduro Team“ steht für grenzenlosen Spaß, großartige Kameradschaft und beste Trails inmitten einer beeindruckenden Berg-Kulisse. Vom 2. bis 4. September geht der Event für erfahrene Mountainbiker in Davos Klosters bereits in die fünfte Runde. Am morgigen Freitag um 16.00 Uhr öffnet das Anmeldeportal für die 2021er Veranstaltung.

Mondraker Enduro Team ist eines der wenigen Enduro-Rennen für Teams in Europa. Mit der komplett neuen offenen Kategorie „Fun Team“ wird seit 2020 zudem größeren Teams von drei bis sechs Personen eine Teilnahme an dem Event ermöglicht. Neben dieser besonderen Kategorie bleiben natürlich auch die bewährten Kategorien für Zweierteams Men, Women, Mixed und 77+ bestehen. Die Startplätze am Event sind allerdings limitiert, insgesamt steht das Rennen für 450 Teilnehmer offen. Die genaue Anzahl der Teams hängt letztendlich somit auch von der Größe der angemeldeten „Fun Teams“ ab. Die bisherigen Austragungen waren sehr schnell ausverkauft, sowohl für Zweier- wie auch für Fun-Teams – wer dabei sein möchte, sollte also nicht zu lange warten. Das Anmeldeportal wird morgen um 16.00 Uhr freigeschaltet.

„Die Region Davos Klosters bietet eine unglaubliche Fülle von attraktiven Mountainbike-Trails – die Ideen gehen uns also noch lange nicht aus!“ – Rennleiter Michi Wild von der lokalen Bike Academy Davos

Mondraker Enduro Team

Mondraker Enduro Team: Klassische Stages und jede Menge Downhill-Spaß

Die teilnehmenden Teams werden in den drei Tagen insgesamt etwa 120 Kilometer zurücklegen. Bewältigt werden müssen hierbei knapp 1.500 Höhenmeter bergauf, dafür geht es rund 12.000 Höhenmeter bergab. Wie bei einem klassischen Enduro-Rennen stehen auch bei diesem Event sogenannte „Stages“ auf dem Programm. Diese führen laut Veranstalter vorwiegend bergab und dauern jeweils einige Minuten. Zwischen diesen Abfahrten legen die Teilnehmer verschiedene Transfer-Etappen ohne Zeitmessung zurück, oft unterstützt von Bergbahnen. Die Trails sollen abwechslungsreich und attraktiv sein – mitunter aber auch technisch anspruchsvoll, da es sich ausschließlich um alpine, natürliche Wege und nicht um ausgebaute Flowtrails handelt. Der Veranstalter betont, dass ein gewisses Fahrniveau auf dem Mountainbike Voraussetzung für Spaß bei dem Rennen ist.

„Unser Ziel ist es, erfahrenen Mountainbikern aus aller Welt in bester Gesellschaft die schönsten Trails der Destination Davos Klosters zu zeigen“ – Britta Wild

Web: www.enduro-team.ch

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UCI World Championship – Red Bull live stream

Brook Mcdonald

Schnee, Matsch und Zerstörung, trotz widriger Bedingungen werden heute zum zweiten Mal seit 2012 die UCI World Champs in Leogang ausgetragen. Wer World-Champion 2020 wird und ob das Rennen bei Schneefall abgebrochen wird, erfahrt ihr im Red Bull live stream.

Die Wetterbedingungen machen den diesjährigen Kurs in Leogang besonders anspruchsvoll. Vom abschüssigen Startbereich, bis hin zum neuen, wurzeligen Waldstück nach dem berühmten Motorway wird den Athleten ihr ganzes Können abverlangt. Die UCI verkündete freitags, dass bei zu starkem Schneefall am Sonntag die Zeiten des Qualifying als Rennzeiten gezählt werden. Das sorgte somit für ein sehr spannenden Freitag. Die Bestzeiten findet ihr hier.

TOP 10 Elite Frauen

Elite Women DH

TOP 20 Elite Männer

MENS RESULTS

Wir sind uns sicher, dass der heutige Renntag ein spannender wird und freuen uns auf die Live Übertragung auf Red Bull TV. Die Elite Frauen starten um 12:30 Uhr, die Elite Männer folgen um 14:30 Uhr. Den Link zum Event findet ihr hier:

Live Stream

 

 

Test Ride: Specialized Stumpjumper EVO 2021

Specialized Stumpjumper EVO

Von Schnee und Regen über rutschige Wurzeln und steile Abfahrten – passender hätten die Bedingungen zum Launch des neuen Specialized Stumpjumper Evo nicht sein können. Wir waren letzte Woche für ein paar Tage nach Saalbach eingeladen und konnten dort das neue, aggressive Trailbike zum ersten Mal testen. Wir hatten eine Menge Spaß und wollen euch an unseren ersten Testfahrten teilhaben lassen.

Eine kleine Gruppe an Medienvertretern, ein tolles Chalet am oberen Ortsende von Saalbach und ein Trailbike der Extraklasse waren bei der Vorstellung des neuen Specialized Stumpjumper EVO die Schlagworte für ein absolut spannendes Event. Unsere Unterbringung sorgte bereits von Anfang an für ein Gefühl von Heimat. Natürlich trugen neben den tollen Zimmern auch das leckere Essen und die Sauna zur Gemütlichkeit in diesen Tagen ihren Teil bei – an dieser Stelle nochmal ein riesen Dankschön an die Jungs von Specialized, die uns bestens versorgt haben. Einzig und allein das Wetter wollte nicht so wirklich mitspielen – doch wie schon tausendfach gehört gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. So packten wir uns dick ein, warfen die Regenkleidung über und schon konnte die wilde Testerei auf den vielseitigen Trails in Saalbach Hinterglemm losgehen.

Specialized Stumpjumper EVO

Die wichtigsten Daten des brandneuen Stumpjumper EVO kompakt zusammengefasst

  • Einsatzgebiet: Trailbike
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • Federweg vorne: 160mm
  • Federweg hinten: 150mm
  • Laufradgröße: S1 – S6
  • Rahmenmaterial: Carbon oder Aluminium
  • Varianten, Preise und Verfügbarkeit: Das Stumpjumper EVO 2021 ist ab sofort erhältlich

Bevor wir zu den praktischen Eindrücken auf den Trails kommen, noch ein paar Worte zum Konzept, der Grundidee und dem Einsatzgebiet des Stumpjumper EVO 2021. Kurz gesagt – das Stumpjumper soll ein Trailbike sein, wie es im Bilderbuch steht und in erster Linie jedem Rider ein Lächeln in sein Gesicht zaubern. Erste auffällige Veränderung zum Vorgänger: Der Federweg wuchs hinten wie vorne jeweils um 10mm an, was schon so einiges über den Charakter des erneuerten Bikes aussagt. Jedoch wurde nicht nur auf die Performance bergab Wert gelegt; auch die Klettertauglichkeit des EVOs wurde miteinbezogen. Damit wollen die US-Amerikaner ein möglichst vielseitiges Bike, welches ein Maximum an Kontrolle verspricht, entwickelt haben.

Technisch hat sich so einiges geändert und so erinnert die Silhouette zwar an das Vorgängermodell, doch eigentlich steht hier ein völlig neues Bike vor einem. Die meisten dieser Veränderungen werden wohl nur Kennern und Technik-Nerds auffallen und um euch jetzt nicht noch länger auf die Folter zu spannen, zeigen wir hier noch in bildlicher Form einige Details auf, gehen kurz auf die Geometrie ein und kommen dann zum interessantesten Teil: der Produktvorstellung – dem First Ride.

Specialized Stumpjumper EVO
Unter dem Trinkflaschenhalter verbirgt sich am EVO natürlich die SWAT Box mit 15% mehr Stauraum als beim Vorgänger und Platz für die speziell entworfene Trinkblase, eine Regenjacke oder anderen Proviant.

Vielseitigkeit vom Feinsten am Stumpjumper EVO 2021

Insgesamt zwölf verschiedene Einstellungsmöglichkeiten bietet Specialized bei allen ihrer sechs „S“-Größen, die von S1 bis S6 reichen und respektive den Größen XS-XXL entsprechen. Diese Vielfalt an Möglichkeiten der Individualisierung erreichte Specialized durch drei Punkte: Eine Steuersteuersatzschale mit drei Einbauvarianten (steep, middle, slack), einen Flipchip im Horst-Link (high, low) und der Möglichkeit das Stumpjumper EVO auch als Mullet-Bike, also mit 29 Zoll Bereifung vorne und 27,5 Zoll hinten zu fahren. Mit diesen Möglichkeiten kann sich jeder Konsument das EVO genau nach seinen Vorlieben anpassen.

Bestärkt wird dies durch das hauseigene „S“-Sizing, welches sich zwar an der konventionellen Größentabelle richtet, sich jedoch sehr spezifisch auf verschiedene Fahrstile anpassen lässt. Um euch das ein bisschen näher zu bringen findet ihr hier sämtliche Illustrationen. Falls ihr Fragen zum Sizing, der Geometrie oder anderen Themen zum Bike habt – lasst gerne einen Kommentar da.

Die Größentabelle bildlich dargestellt

Geometrie

Modern, lang und flach sind wohl die treffendsten Worte um das neue EVO kurz und knackig zu beschrieben und genau so sieht es auch auf dem Papier aus. Durch die zahlreichen Optionen ist natürlich auch die Geometrietabelle enorm umfangreich.

Das Stumpjumper EVO 2021 auf den Trails in Saalbach Hinterglemm

Nicht zuletzt durch die ansprechende, aggressive Optik und das potente Vorgängermodell waren die Erwartungen entsprechend hoch, bevor es an die ersten Testruns ging. Mein Start-SetUp war bei „Low“ am Heck und „Middle“ bei der Steuersatzschale. Nach dem Einstellen an meine Bedürfnisse und dem Einbremsen auf der Teerstraße ging es mit der Testcrew auch schon zur Reiterkogelbahn, wo die Blue-Line zum Einfahren auf uns wartete.

Specialized Stumpjumper EVO

Anfangs hatte ich das Gefühl, dass mir die Rahmengröße S4 bei einer Körpergröße von 1,80m etwas zu groß sei, da ich nicht sofort den sogenannten Wohlfühlfaktor erreichte – was wohl auch an den 4°C gelegen haben könnte. Dieses Gefühl verließ mich nach einer flowigen Abfahrt jedoch schnell und ich hatte fortan keine Probleme mich mit dem Bike zu arrangieren.

Besonders auf ruppigen Abschnitten konnte mich das Stumpjumper EVO vollends überzeugen, da es auch in brenzligen Situationen viel Sicherheit gab, der Spur treu blieb und auch nach der letzten Stufe noch mit massig Reserven parat stand. Hier war gut zu erkennen wie ausgeklügelt die Suspension am EVO ist, denn auch mit der günstigeren Fahrwerksvariante von Fox gab es hier nichts zu meckern. Hier zeichnete sich definitiv die viele Arbeit der Entwicklung ab und es wirkte durchgehend so, als ob Geometrie, Kinematik und Ausstattung optimal aufeinander abgestimmt sind – an dieser Stelle ein großes Lob an Specialized!

Specialized Stumpjumper EVO

Auf flowigen, verspielten Strecken, wie dem Hacklbergtrail, der Blue-Line oder auch der Z-Line in Hinterglemm zeigte das EVO großes Potenzial auch auf angelegten Kurven und anderen Obstacles ein wahrer Garant für ein Maximum an Spaß zu sein. Hier muss ich jedoch anhängen, dass bei meiner Körpergröße ein S3, zumindest für diesen Belang, die sinnvollere Lösung gewesen wäre. Doch hatte ich vor allem durch die recht kurz wirkenden Kettenstreben viel Spaß und nutze auch die ein oder andere Gelegenheit für Spielereien auf und neben dem Trail.

Specialized Stumpjumper EVO

Mein persönliches Fazit zum Specialized Stumpjumper EVO 2021

Um es kurz und knapp zu sagen: Sollte ich in absehbarer Zukunft das Bedürfnis haben, mich bei einem Endurorennen anzumelden, wäre das EVO im Moment meine erste Wahl und somit kann ich es wärmstens empfehlen. Nicht nur für Rennfahrer, sondern auch einem breiten Klientel vom Anfänger bis zum Erfahrenen Shredder da durch die ausgeklügelte Technologie und die Größengebung beinahe für jeden ein sehr flexibles und „rundes“ Rad dabei sein sollte.

Artikel und Bilder von Johannes Schreiner.

Specialized im World Wide Web

www.specialized.de

 

 

 

 

Das Giant STP ist zurück

Giant stop

Streets, Trails, Parks, = kurz: STP. Das neu überarbeitete Dirt von Giant soll die Vespieltheit von BMX mit den Allroundfähigkeiten eines Mountainbikes kombinieren und wird nun nicht nur in zwei verschiedenen Rahmengrößen sondern auch für Kids mit 24-, bzw. 20-Zoll-Laufrädern erhältlich sein. 

Giant Stp
24- und 20-Zoll

1972 gegründet, vereint der Hersteller von Fahrrädern und Zubehör Handwerk, Technologie und innovatives Design. Mit dem neuen STP bringen Sie nun für jede Altersgruppe und Körpergröße einen Allrounder für ausgiebige Street- und Dirt-Sessions auf den Markt. Erwachsene können mit dem 26-Zoll auf zwei Rahmengrößen, Regular und Large, zugreifen. Das 26-Zoll Rad kommt mit einer 120mm Gabel die per “Fernbedienung” vom Lenker aus blockiert werden kann. Das 24- und 20-Zoll kommt mit einer 80mm oder einer starren Gabel.

Bei den Kids Modellen will Giant mit Bremshebeln mit besonders kurzer Reichweite und extra breiten Sattel für Komfort sorgen, so dass von den ersten Versuchen im Vorgarten bis hin zur ersten Abfahrt im Bikepark selbst die Kleinsten auf ihre Kosten kommen. Alle Größen sind auch mit Schaltwerk erhältlich und sollen somit nicht nur Spaß auf den Dirts machen, sondern auch die Möglichkeit bieten die ein oder andere Tour auf den heimischen Trails zu fahren.

Die neue Geometrie soll sich an modernen Trail Bikes orientieren und kombiniert ein langes Oberrohr mit kurzem Hinterbau und flachem Lenkwinkel. Das Rahmenmaterial aus 6061er Aluminium ist für verschiedene Einsatzbereiche und Fahrstile gedacht. Scheibenbremsen sorgen für Kontrolle und ausreichend Bremskraft.

Giant STP Geo

Giant STP

“Das neue STP macht die ganze Welt zu deinem Spielplatz. Der Name des Bikes sagt schon alles, denn er steht für das, weshalb es Ursprünglich entwickelt wurde: “STP” bedeutet “Streets, Trails, Parks”. Seit vielen Jahren ist das STP die erste Wahl für Action auf Dirt-Jumps, flowigen Pumptracks und trickreichen Street-Sessions in der Nachbarschaft.” – GIANT

Die Spezifikationen der Modelle

Das Giant STP26 ist das Highend Model der Reihe. Es gibt die Variante mit Shimano Schaltwerk und eine ohne, welche dann eher als reinrassiges Dirt  genutzt werden kann. Beide kommen mit der RockShox Recon und im cleanen Design mit innenverlegten Kabeln.

Giant STP26
Rahmen: M/L AluxX
Farbe: metallic black
Gabel: RockShox Recon Silver RL 120mm
Cockpit/Sattel: Giant
Schaltwerk: Shimano Deore 10-fach
Kassette: Shimano Deore
Bremse: Tektro M275 Scheibenbremse
Felgen: Giant Alloy 26″
Reifen: Maxxis Ardent 26×2.4 EXO
Preis: UVP 999€

Das Giant STP24 ist eher was für die jüngeren Mountainbiker die dank der SR Suntour Gabel mit 80mm Federweg auch im Gelände Spaß haben können. Interessant könnte hierbei der Preis von UVP 549€ sein.

Giant STP24
Rahmen: AluxX
Farbe: azure blue matt
Gabel: SR Suntour XCT L24 80mm
Cockpit/Sattel: Giant
Schaltwerk: Shimano Altus 8-fach, Drehgriffschaltung
Kassette: microshift Advent
Bremse: Tektro Junior Scheibenbremse
Felgen: Giant Alloy 24″
Reifen: Kenda Karmna 24×2.2
Preis: UVP 549€

Für die jüngsten ist das STP20+, bzw. das STP20 gedacht. Ersteres kommt ebenfalls mit einer SR Suntour Gabel die mit ihrem 80mm Federweg Fehler bei den ersten Versuchen im Gelände verzeihen soll. Das STP20 kommt mit einer starren Gabel.

Giant STP20+
Rahmen: AluxX
Farbe: trekking green matt
Gabel: SR Suntour XCT L20 80mm
Cockpit/Sattel: Giant
Schaltwerk: Shimano Altus 7-fach, Drehgriffschaltung
Kassette: microshift Advent
Bremse: Tektro Junior Scheibenbremse
Felgen: Giant Alloy 20″
Reifen: Kenda Karmna 20×2.2
Preis: UVP 449€

 

https://www.giant-bicycles.com/de

UCI 2020 Mountainbike Weltmeisterschaft –Vorfreude bei den Athlet*innen

UCI DHI World Cup Leogang 2019 ©Moritz Ablinger

In knapp einer Woche heißt der EPIC Bikepark Leogang die Weltelite zur diesjährigen UCI Mountainbike Weltmeisterschaft in den Disziplinen Cross Country, Downhill und E-MTB willkommen. Nach 2012 findet die WM vom 07. – 11. Oktober zum zweiten Mal in Saalfelden Leogang statt – dieses Mal jedoch unter etwas anderen Bedingungen. Lokalmatadorin und Österreichs Downhill-Hoffnung Vali Höll weiß: „Jeder freut sich, dass dieses Jahr doch noch etwas stattfindet.“

In weniger als einer Woche ist es soweit: Die Weltelite des Mountainbike-Sports trifft sich in Saalfelden Leogang zur UCI Mountainbike Weltmeisterschaft 2020. Dabei werden die weltbesten Athlet*innen in den Disziplinen Cross Country, Downhill, E-MTB und Cross-Country-Staffelrennen vom 07. – 11. Oktober jeweils für ihr Land an den Start gehen und das begehrte WM-Gold jagen.

Die Vorbereitungen waren auch für das Team rund um die Veranstalter Marco Pointner und Kornel Grundner eine große Herausforderung. Mit ihrem vollständig durchdachten Hygiene-und Präventionskonzept haben sie jedoch den Grundstein für die erfolgreiche Durchführung der WM gelegt.

Nino Schurter 2019 in Albstadt
UCI MTB Albstadt XCO Men Elite ©Sigel

Für die Athlet*innen beginnt die Vorbereitung auf ein solches sportliches Großevent, wie die Weltmeisterschaft, viele Monate im Voraus. Üblicherweise spielen weitere Wettkämpfe hierbei eine große Rolle und dienen oftmals als Gradmesser für die eigene gegenwärtige Leistung. Das fiel für den Großteil der Sportler*innen in diesem Jahr weg und wurde meist durch verstärktes individuelles Training kompensiert.

Downhill-Favoriten Vali Höll und Loic Bruni über ihre Vorbereitung auf die WM
Die diesjährige außergewöhnliche Situation, die einen Mangel an Wettkämpfen und den verstärkten Fokus auf das individuelle Training zur Folge hatte, macht Vorhersagen für den Rennausgang schwierig. Darüber hinaus sorgt der Ausbau der Downhill-Strecke für zusätzliche Spannung. Überraschungen sind hier also durchaus denkbar.

Für die Juniorinnen-Doppel-Weltmeisterin und Lokalmatadorin Vali Höll (AUT), die dieses Jahr zum ersten Mal in der Elite-Klasse antreten darf und sich besonders darauf freut, dass ihre Familie sie „endlich auch mal auf RedBull TV sehen kann“, war dieses Jahr vieles anders. Der Mangel an Vorbereitungswettkämpfen hat manchmal ein wenig an ihrer Motivation genagt. Insbesondere der Ausblick auf die Heim-WM und die Vorfreude bald wieder im Gate zu stehen, waren dann in besonders anstrengenden Einheiten die treibende Kraft. „Mein Fokus lag ganz klar auf dem Training: Drei Mal die Woche Gym, zusätzlich Rennrad, Wattbike oder Enduro und natürlich Bikepark Laps“, so Vali auf die Frage, wie ihre Vorbereitung und das Training in dieser Saison aussehen.

Vali Höll auf ihrer Heim-Strecke in Saalfelden Leogang
UCI MTB DHI World Cup 2019 ©Moritz Ablinger

Der amtierende und vierfache Elite Weltmeister im Downhill, Loic Bruni (FRA), freut sich vor allem auf den Kampf um das Regenbogen Trikot. Gerade zu Beginn fiel es ihm nicht leicht, sich an die neuen Umstände und die Saison mit nur wenigen Rennen zu gewöhnen: „Um ehrlich zu sein, war bei mir alles ziemlich chaotisch und die Anpassung fiel mir gerade anfangs noch sehr schwer. Ich hatte Ende Mai eine Verletzung, weshalb ich für sechs Wochen nicht aufs Bike konnte. Als die Bikeparks dann später als gewöhnlich aufmachten, musste ich mich weiter gedulden. Inzwischen fühle ich mich wieder richtig gut auf dem Bike und bin ready für die WM!“

Der Topfavorit aus Frankreich gewann letztes Jahr das Weltcup-Rennen in Saalfelden Leogang und auch 2012 die Junioren-Weltmeisterschaft im Pinzgau. Er ist ausgesprochen motiviert und weiß: „Ich kann hier in Leogang gewinnen, aber ich bin mir auch bewusst, wie wahnsinnig hoch das Level und wie groß die Konkurrenz ist“, so Loic über den harten Kampf um das WM-Gold.

Nino Schurter und Elisabeth Brandau über den Druck, die neue Strecke und das diesjährige Training
Für maximale Spannung sorgt der extra für diese Weltmeisterschaft errichtete, neue Track für die Cross-Country-Wettkämpfe. Der Druck auf die Athlet*innen, noch etwas zählbares aus dem Jahr 2020 mitzunehmen, dürfte aufgrund der wenigen verbleibenden Rennen, nicht wirklich kleiner geworden sein. Der wenige Tage zuvor stattfindende Weltcup in Nové Mesto könnte beim Thema Leistungsstand etwas Licht ins Dunkel bringen.

Nino Schurter (SUI), achtfacher Weltmeister und siebenfacher Gesamtweltcup- sowie Olympiasieger, hat „noch nie so viel trainiert, wie im Jahr 2020“ und erhofft sich in den wenigen, verbleibenden Rennen zum Ende des Jahres, zu ernten, was er im Training ehrgeizig gesät hat. Das sieht der Schweizer Topfavorit auf den Titel im Cross Country mit Blick auf die neuen und komplett unbekannten Strecken ganz klar als seinen Vorteil an: „Zwar haben alle Athleten dieselben Voraussetzungen, ich denke jedoch zu wissen, wie ich mich mit meiner Erfahrung auf diesen Zustand vorbereiten muss.”

Elisabeth Brandau kämpft in Albstadt für eine gute Platzierung
UCI MTB Albstadt XCO Women Elite ©Fuchs

Als zweifache Mutter wurde Elisabeth Brandau (GER) vor die ganz besondere Herausforderung gestellt, das tägliche Training mit der Betreuung der aufgrund der Schulschließungen durch Covid-19 zuhause-gebliebenen Kinder, unter einen Hut zu bringen. Ungeachtet dessen ist die zweimalige deutsche Meisterin für die WM in Saalfelden Leogang absolut zuversichtlich: „Ich freue mich auf diese WM. Insbesondere auf das Reisen und das Unterwegssein mit der Nationalmannschaft. Ich bin super gespannt, weil ich die Strecke noch gar nicht kenne. Sie kann einem liegen oder eben nicht. Das ist schon ein wenig fahrerabhängig, aber ich werde das Beste draus machen.“

Für eine erfolgreiche Durchführung der WM wird auch den Fans dieses Jahr einiges abverlangt. Da das Verfolgen des Events vor Ort aufgrund der Auflagen nicht gestattet ist, werden Fans gebeten, Zuhause zu bleiben. Nur so kann sichergestellt werden, dass es zu keinem Rennabbruch durch die Behörden kommt und die Athlet*innen einen fairen Wettkampf bestreiten können. Es dürfte zur Freude aller sein, dass jedes Rennen auf ORF Sport+, im ZDF Livestream und auf Red Bull TV live mitverfolgt werden kann. In der Dropbox findet ihr eine Liste mit detaillierten Informationen zur Übertragung in den jeweiligen Ländern (Änderungen vorbehalten). Und machen wir uns nichts vor: Die Vorfreude auf die diesjährige UCI Mountainbike Weltmeisterschaft in Saalfelden Leogang könnte trotz allen Umständen nicht größer sein.

Die wichtigsten Covid-19 Sicherheitsmaßnahmen in aller Kürze

  1. Bei der Akkreditierung erfolgt eine Einteilung aller am Event beteiligten Personen in Mitarbeitende/Helfende, Medien und Athlet*innen/Teams, sodass Berührungspunkte der verschiedenen Gruppen vor Ort vermieden werden.
  2. Athlet*innen/Teams halten sich in ihrer eigenen Blase auf.
  3. Athlet*innen/Teams sowie Medienvertreter*innen müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden ist.
  4. Für alle Beteiligten gilt die Einhaltung der Abstandsregeln von 1,5 Metern und Maskenpflicht im Innen- als auch im Außenbereich.

Weitere aktuelle News, Termine und Informationen zu den Strecken des Epic Bikepark Leogang gibt es auf:

Webseite: www.bikepark-leogang.com
Instagram: www.instagram.com/BikeparkLeogang
Facebook: www.facebook.com/BikeparkLeogang

Für einen „runden Rad-Urlaub” gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Bio Hotel Rupertus, Hotel Bacher, Hotel Riederalm, Hotel Ritzenhof, Mama Thresl, Hotel Krallerhof, Hotel Forsthofalm und Hotel Der Löwe sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon.

Zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, für geführte Touren oder für Fahrtechniktraining bietet die Bikeschule Elements Outdoorsports ein umfangreiches Angebot an. Eine Liste aller bikefreundlichen Unterkünfte in der Region Saalfelden Leogang befindet sich hier: www.saalfelden-leogang.com/de/region-erleben/biken/bikefreundliche-betriebe

Seit heuer ist Saalfelden Leogang mit Saalbach Hinterglemm und Fieberbrunn Österreichs größte Bikeregion

Wie im Winter durch den Skicircus wachsen Saalfelden Leogang, Saalbach Hinterglemm und Fieberbrunn nun auch im Sommer weiter zusammen – seit diesem Jahr zur größten Bikeregion Österreichs. Die Trails von Saalbach Hinterglemm sind vom Bikepark Leogang aus nur einen Katzensprung entfernt: Insgesamt sieben Berge, neun Bergbahnen und über 70 Kilometer Lines & Trails gibt es hier mit dem Bike zu entdecken.

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf:

Webseite: www.saalfelden-leogang.com
Instagram: www.instagram.com/Saalfelden_Leogang
Facebook: www.facebook.com/SaalfeldenLeogang

Video: IT’S A VIBE mit Vali Höll

Vali Höll

Was wenn Daheim leckeres Eis wartet und du auf dem Weg noch schnell deine Lieblings Trails ballern kannst? Vali zeigt euch wie es geht und beweist in diesem Edit wie großartig die Region um Saalbach zum Mountainbiken ist.

Vali ist wohl das Nachwuchstalent im Downhill Worldcup der letzten Jahre und wird dieses Jahr Ihre erste “Saison” in der Elite-Frauen Kategorie fahren. In diesem Edit ist Vali von World Cup Strecken bis hin zu ihren Hometrails ums Spielberghaus unterwegs und zeigt uns die komplette Palette der YT Bikes. Egal ob Dirtlove, Izzo, Jeffsy, Tues oder Capra, Vali weiß was sie mit ihren YT-Boliden macht.

Mein Lieblings Bike ist das Jeffsy 29. Es ist unglaublich mit der Sram AXS und Eagle, das perfekte Bike zum bergauf und bergab fahren. – Vali Höll, 2018 & 2019 Junior World Champion

Vali Höll

Rider: @valihoell

Photos by: @isacpaddock

https://www.yt-industries.com

EVOC präsentiert neue Protection Wear mit zertifiziertem Liteshield Plus Protector

Mit einer vollständig überarbeiteten Protection Wear Line möchte EVOC dem Träger noch mehr Tragekomfort und ein Plus an Rückenschutz bieten. Herzstück der neuen Westen und Jackets markiert der zertifizierte Liteshield Plus Protector, der mit einem Gewicht von 168 Gramm nicht nur extrem leicht ist, sondern auch über Level-2-Aufprallschutzeigenschaften verfügt.

Neue Materialien, neue Schnitte und ausgestattet mit der nächsten Rückenprotektor-Generation Liteshield Plus: Die vollständig überarbeitete Protection Wear Line verspricht dem Rider noch mehr Tragekomfort und Schutz. Die atmungsaktive, schnelltrocknende Schutzbekleidung für Frauen, Männer und Kinder funktioniert als Base- oder Second-Layer und umfasst Westen, Shirts und Jackets. Für Schutz sorgt der zertifizierte Liteshield Plus Protector (EN 1621-2) in Zwei-Komponenten-Sandwich-Konstruktion. Diese besteht aus einer Kombination von expandiertem Polypropylen (EPP) und einer TPU-Trägerschicht. Der hochkomprimierte, wasserabweisende EPP-Schaum soll die Brust- und Lendenwirbelsäule inklusive dem Steißbein bestmöglich schützen. Die dem Rücken zugewandte Seite des Protektors ist in plusförmigen Elementen aufgebaut. Die umlaufenden Belüftungskanäle sollen für eine optimale Luftzirkulation am Rücken sorgen. Dank des innovativen Aufbaus sind die Protektorelemente der Rückenplatte zudem zueinander beweglich, wodurch eine maximale Flexibilität erreicht wird.

EVOC Protector Jacket Pro

Zum Austoben in Bikeparks oder auf heimischen Spots bietet sich das Protector Jacket Pro an. Neben dem neuen Liteshield Plus Rückenprotektor verfügt die Protektorenjacke über Schulterprotektoren (EN 1621-1; Level 2), 3D-Brust-Protektoren (EN1621-3; Level 1) aus viscoelastischem Weichschaum und perforierte EVA-Polster im Kragen-, Brust- und Schulterbereich auf Höhe der Hüftknochen und am Steißbein. Das Trägermaterial aus flexiblem Lycra-Jersey soll wie eine zweite Haut am Körper anliegen und hierdurch maximalen Tragekomfort gewährleisten. Der frontal-seitlich angebrachte, flexible YKK-Reißverschluss ermöglicht ein einfaches An- und Ausziehen, eine innen am Hüftbund auf den Stoff aufgebrachte Anti-Rutsch-Silikonstruktur verhindert ein Hochrutschen der Jacke und macht somit einen zusätzlichen Hüftgurt überflüssig. Erhältlich ist die komplett nur 890 Gramm wiegende Protektorenjacke in den Größen S bis XL zum Preis von 295 Euro.

Protector Vest Lite

Die leichtgewichtige Protector Vest Lite Base-Layer-Weste wird sowohl als Damen- als auch Herren-Ausführung in verschiedenen Größen angeboten. Der zur Weste gehörende Liteshield Plus Rückenprotektor wird von dem um acht Zentimeter höhenverstellbaren Airo Flex Hüftgurt mit Anti-Stick-Klett gehalten. Zusätzlichen Schutz bei unsanften Abgängen vom Bike bieten die eingearbeiteten, perforierten EVA-Polster im Nackenbereich und am Steißbein. Ein Hochrutschen der Weste verhindert eine auf den Stoff aufgebrachte Anti-Rutsch-Silikonstruktur. Um einer bakteriellen Geruchsbildung vorzubeugen, ist das Lycra-Hauptmaterial mit Polygiene Odor Crunch ausgerüstet. Das unter den Armen eingearbeitete Mesh soll eine optimale Belüftung auch bei schweißtreibenden Aktionen sicherstellen. Das Gewicht der Damen-Weste liegt laut Angaben bei 440 Gramm, die Herren-Version wiegt 40 Gramm mehr. Unabhängig hiervon liegt der Preis der Protector Vest Lite Westen bei 160 Euro.

Protector Vest

Die Protector Vest soll sich bequem und locker wie ein T-Shirt tragen lassen, gleichzeitig aber laut Hersteller den Schutz eines Panzers bieten. Damit der Liteshield Plus Back Protector nicht verrutscht, spendierten die Designer der in zwei Farben (Loam oder Carbon Grey) erhältlichen Weste einen nach innen verlegten und flexiblen Hüftgurt aus Airo Flex-Material mit Anti-Stick-Klett. Eingearbeitete EVA-Polster im Nackenbereich und am Steißbein sollen dem Rider zusätzlichen Schutz bei Stürzen bieten. Auch bei der Protector Vest ist das Polyester-Hauptmaterial mit Polygiene Odor Crunch ausgerüstet, um einer bakteriellen Geruchsbildung vorzubeugen. Angeboten wird die Weste als Damen- oder Herren-Version in verschiedenen Größen für 140 Euro, das Gewicht liegt bei 390 bw. 430 Gramm. Für die Kids gibt es ebenfalls eine nur 240 Gramm wiegende Ausführung (Größen JS bis JL) zum Preis von 100 Euro.

Web: www.evocsports.com

Fotos (c) EVOC