Anmeldung für Mondraker Enduro Team 2021 in Davos ab morgen möglich

News: Das etablierte Team-Enduro-Plauschrennen „Mondraker Enduro Team“ steht für grenzenlosen Spaß, großartige Kameradschaft und beste Trails inmitten einer beeindruckenden Berg-Kulisse. Vom 2. bis 4. September geht der Event für erfahrene Mountainbiker in Davos Klosters bereits in die fünfte Runde. Am morgigen Freitag um 16.00 Uhr öffnet das Anmeldeportal für die 2021er Veranstaltung.

Mondraker Enduro Team ist eines der wenigen Enduro-Rennen für Teams in Europa. Mit der komplett neuen offenen Kategorie „Fun Team“ wird seit 2020 zudem größeren Teams von drei bis sechs Personen eine Teilnahme an dem Event ermöglicht. Neben dieser besonderen Kategorie bleiben natürlich auch die bewährten Kategorien für Zweierteams Men, Women, Mixed und 77+ bestehen. Die Startplätze am Event sind allerdings limitiert, insgesamt steht das Rennen für 450 Teilnehmer offen. Die genaue Anzahl der Teams hängt letztendlich somit auch von der Größe der angemeldeten „Fun Teams“ ab. Die bisherigen Austragungen waren sehr schnell ausverkauft, sowohl für Zweier- wie auch für Fun-Teams – wer dabei sein möchte, sollte also nicht zu lange warten. Das Anmeldeportal wird morgen um 16.00 Uhr freigeschaltet.

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„Die Region Davos Klosters bietet eine unglaubliche Fülle von attraktiven Mountainbike-Trails – die Ideen gehen uns also noch lange nicht aus!“ – Rennleiter Michi Wild von der lokalen Bike Academy Davos

Mondraker Enduro Team

Mondraker Enduro Team: Klassische Stages und jede Menge Downhill-Spaß

Die teilnehmenden Teams werden in den drei Tagen insgesamt etwa 120 Kilometer zurücklegen. Bewältigt werden müssen hierbei knapp 1.500 Höhenmeter bergauf, dafür geht es rund 12.000 Höhenmeter bergab. Wie bei einem klassischen Enduro-Rennen stehen auch bei diesem Event sogenannte „Stages“ auf dem Programm. Diese führen laut Veranstalter vorwiegend bergab und dauern jeweils einige Minuten. Zwischen diesen Abfahrten legen die Teilnehmer verschiedene Transfer-Etappen ohne Zeitmessung zurück, oft unterstützt von Bergbahnen. Die Trails sollen abwechslungsreich und attraktiv sein – mitunter aber auch technisch anspruchsvoll, da es sich ausschließlich um alpine, natürliche Wege und nicht um ausgebaute Flowtrails handelt. Der Veranstalter betont, dass ein gewisses Fahrniveau auf dem Mountainbike Voraussetzung für Spaß bei dem Rennen ist.

„Unser Ziel ist es, erfahrenen Mountainbikern aus aller Welt in bester Gesellschaft die schönsten Trails der Destination Davos Klosters zu zeigen“ – Britta Wild

Web: www.enduro-team.ch

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Sciu Aspen – Das neue Enduro im ersten exklusiven Test

Die neue Brand Sciu mit ihrem Enduro Aspen sorgte bei der Vorstellung direkt für Aufruhr. Es ging im Web gleich mal heiß her und das Bike wie auch die Marke wurden diskutiert. Darum soll es hier jedoch nicht gehen, denn wir wollten wissen: Wie fährt das Bike denn überhaupt?! Wir haben das Sciu Aspen für einen exklusiven ersten Test mit drei Ridern auf die Trails in Latsch geschickt!

Klar, man kann zu allem eine Meinung haben. Wir werden uns auch noch mit Themen rund um die Brand und den Aussagen der Macher beschäftigen, an denen sich einige Biker gestört haben. Dazu wird es hier beim Gravity-Magazine noch einen Exkurs geben. Darin wollen klären, wer da eigentlich hinter Sciu steckt und ob wir zu einer echten eigenen Meinung über die Marke kommen. Viel wichtiger war uns jetzt aber zunächst das Rad kennen zu lernen. Wie sich ein Bike anfühlt, das bestimmt doch letztlich, ob wir eine gute Zeit auf dem Trail haben! Also ab mit dem Aspen auf die staubigen Vinschgau-Trails, um einen Fahreindruck zu gewinnen. Und der ist, soviel sei schonmal verraten, recht eindeutig ausgefallen…

Das Sciu Aspen – Daten, Fakten und Eckpunkte

Den Rahmen des Aspen bekommt man für 3.399 Euro. Das ist kein Discount-Preis. Da muss dann der Gegenwert schon stimmen. Das Komplett-Bike ist mit 5.999 Euro ebenfalls im höheren Preis-Segment angesiedelt, was ebenfalls Erwartungen weckt. Wenn eine neue Marke im Start-Up-Stil plötzlich da ist und sich im Preisbereich edler Boutique-Brands ansiedelt, dann muss sie auch abliefern. Rein optisch ist das aber auf alle Fälle gelungen.

Sciu Aspen 2022 Test Seitenansicht Antriebsseite

Sciu Aspen 2022 Test Seitenansicht Bremsseite

Das Aspen ist im sehr positiven Sinne unauffällig. Ich will damit sagen, dass auf dem Bike auch der Name einer bereits bekannten Marke prangen könnte. Das Finish der Oberflächen, die Formgebung, die gesamte Anmutung ist sehr erwachsen und gibt keinen Hinweis darauf, dass es sich bei dem Bike um ein Erstlingswerk handelt. Genau das ist vielleicht der einzige Schwachpunkt im Aussehen des Sciu: Es hebt sich nicht extrem von den Mountainbikes ab, die man so kennt. Wem es wichtig ist aufzufallen, der könnte trotzdem auf seine Kosten kommen, denn es wird Fragen zu dem Rad geben, das haben wir jedenfalls so erlebt.

Hoher Qualitätsanspruch und sechs Jahre Garantie

Der gute erste Eindruck sagt jedoch nur bedingt etwas darüber aus, wie es um die Qualität eines Carbon-Rades bestellt ist. Wir stellen diese aber nicht in Frage, weil die Sciu-Macher uns versichern, dass ihre Bikes von denselben Händen gefertigt werden, die auch andere sehr prominente Carbon-Bikes fertigen. Wer sich mal in der asiatischen Bikebranche persönlich umgeschaut hat, der wird selbst festgestellt haben, dass die meisten angesagten Marken aus wenigen, den immer selben, Fertigungsstätten kommen. Wir haben mit eigenen Augen gesehen, wie die selben Mitarbeiter sowohl den „günstigen“ Rahmen, wie auch den 4-mal so teuren gefertigt haben. Ein Rad welches dem Aspen ähnelt ist theoretisch auch (jetzt oder zukünftig) von anderen Marken erhältlich. Sciu gibt an, die Basis des Rahmens, ein „Open Mold Modell“ mit dem Hersteller deutlich weiter entwickelt zu haben. Exakt so gibt es das Bike aber nur von Sciu und das Aspen soll sich in einigen Punkten deutlich von anderen Bikes, die da vielleicht kommen mögen, unterscheiden. Besonders in die eigene Umlenk-Wippe wollen die Macher sehr viel Hirnschmalz gesteckt haben um den Hinterbau zu optimieren. Ob das geklappt hat, das lest ihr weiter unten.

Erfreulich finden wir, dass Sciu sechs Jahre Garantie gibt. Ohne Wenn und Aber, so das Versprechen. Egal, ob ihr der erste oder dritte Besitzer seid. Nur eine Rechnung vom ersten Verkauf muss man vorweisen um zu beweisen, dass die sechs Jahre nicht um sind. Wenn das so klappt, dann ist das echt sehr fein. Das Aspen gibt es übrigens nicht nur in dem „Moss Yellow“, wie wir es hatten, es steht noch „Slate Grey“ zur Wahl.

Sciu Aspen – Die Ausstattung

Die Ausstattung des Aspen, welches wir zum Testen hatten, entsprach nicht zu 100 Prozent der Serie. Die WTB-Reifen, die übrigens einen echt guten Job machen, gibt es nicht am finalen Rad. Auch hatten wir einen O-Chain Spider am Bike. Der soll Hinterbau und Antrieb voneinander entkoppeln und künftig auch als Option bei Sciu erhältlich sein. Kann was bringen, können wir noch nicht wirklich beurteilen, wir bemühen uns aber um ein Testmuster. Mehr Infos dazu gibt es hier: www.ochain.bike

Und hier nun der finale Spec, den alle bekommen, die sich für das Aspen entscheiden:

Sciu Aspen 2022 Ausstattung

SteuersatzSciu Tapered 40er ZS44/28.6 - ZS56/40
GabelRockShox ZEB ULTIMATE 170mm
Dämpfer RockShox Super Deluxe Ultimate RCT 205x65 mm Trunnion
Tretlager Sram DUB
Laufräder Syntace W33I M40 Boost
Reifen V Schwalbe Big Betty Evo, Super Trail, TLE 29x2.4
Reifen H Schwalbe Magic Mary Evo, Super Trail, TLE 29x2.4
Schlauch Schwalbe Aerothan
Kurbeln Sram GX Eagle Boost DUB 12-fach, 175mm, 32T DM
KassetteSram XG-1275 10-52T, 12-fach
Schaltwerk Sram GX Eagle 12-fach
Kette Sram GX Eagle 12-fach
SchalthebelSram GX Eagle 12-fach
Bremsen Magura MT5 Carbotecture
BremsscheibenMagura Bremsscheibe MDR-P, VR: 220 & HR: 203mm, 6-Loch & Adapter
Lenker Spank Oozy 35 bar, 780mm, 35mm Shotpen
Vorbau Spank Split 35 stem, 35mm
Griffe SQ-Lab 7OX medium
SattelstützeRockShox Reverb
SattelSQ-Lab 6OX Infinergy Ergowave active

Mit der Magura Bremse mit großen MDR-P Scheiben hat man immer genug Power und auch Überhitzen wird sehr unwahrscheinlich. Das Rock Shox Fahrwerk und das Spank Cockpit funktionieren einwandfrei und sehen gut aus. Außerdem strahlt die Spank Combi noch einen gewissen Custom-Charme aus. Das ist auch bei den W33 Laufrädern von Syntace der Fall. In der Serie kommt das Rad mit bewährten Schwalbe Pneus, Schwalbe Aerothan Schläuchen und Sattel nebst Griffen von SQ-Lab. Über die Sram GX Eagle Schaltung muss man nicht viele Worte verlieren, sie gehört zu den Preis-Leistungschampions auf dem Markt.

Sciu Aspen – Die Geometrie

Das Sciu lässt sich mit 170er oder 160er Gabel fahren. Theoretisch ist als reines 29 Zoll-Rad oder als Mullet-Bike zu fahren. Letzteres bietet Sciu nicht als Komplettbike an, aber wer will, der kann… Die Geometrie weist keine Ungereimtheiten auf. Das Sciu setzt nicht auf mega-kurze Kettenstreben oder ungewöhnlich lange Oberrohre. Gäbe es das Bike schon länger würden wir vermuten das Rezept wäre: „Never change a running system!“ Drei Größen stehen zur Wahl, M, L und XL. Das soll für Fahrer von 167cm bis 200 cm passen.
Hier alle Geometrietabellen für die vier möglichen Kombinationen:

Sciu Aspen Geometrie 29" 170mm Gabel

 MLXL
Empfohlene Körpergröße (cm)167 - 179 180 - 189>190
Reach (mm)449,1480.2 501.2
Stack (mm)619,1625.3635.4
Lenkwinkel effektiv (°)64,4 64,4 64,4
Sitzwinkel effektiv (°)76,4 76,4 76,4
Oberrohrlänge horizontal (mm)599,3631.8655.1
Kettenstreben (mm)434,6434.6434.6
Radstand (mm)1217,71250.71270.7
BB-Drop (mm)34,834.834.8
Sitzrohr (mm)410445485
Steuerrohr (mm)95 100110
Überstandshöhe (mm)750,8777,6786,7
29 Zoll 160mm Gabel

Sciu Aspen Geometrie 29" 160mm Gabel

 MLXL
Empfohlene Körpergröße (cm)167 - 179 180 - 189>190
Reach (mm)456487508
Stack (mm)614620630
Lenkwinkel effektiv (°)656565
Sitzwinkel effektiv (°)777777
Oberrohrlänge horizontal (mm)600630650
Kettenstreben (mm)435435435
Radstand (mm)1211,31244,31264,3
BB-Drop (mm)303030
Sitzrohr (mm)410445485
Steuerrohr (mm)95 100110
Überstandshöhe (mm)750,8777,6786,7
Mullet 170mm Gabel

Sciu Aspen Geometrie Mullet 170mm Gabel

 MLXL
Empfohlene Körpergröße (cm)167 - 179 180 - 189>190
Reach (mm)439,6470,9491,9
Stack (mm)625.9632.3642.6
Lenkwinkel effektiv (°)63.563.563.5
Sitzwinkel effektiv (°)75.575.575.5
Oberrohrlänge horizontal (mm)601.2633.8657.3
Kettenstreben (mm)434.2434.2434.2
Radstand (mm)1226.81259.81279.8
BB-Drop (mm)46.646.646.6
Sitzrohr (mm)410445485
Steuerrohr (mm)95 100110
Überstandshöhe (mm)761777795
Mullet 160mm Gabel

Kopie von Sciu Aspen Geometrie Mullet 160mm Gabel

 MLXL
Empfohlene Körpergröße (cm)167 - 179 180 - 189>190
Reach (mm)445476497
Stack (mm)623.1628.1637.1
Lenkwinkel effektiv (°)646464
Sitzwinkel effektiv (°)767676
Oberrohrlänge horizontal (mm)602.7632.7652.7
Kettenstreben (mm)435435435
Radstand (mm)121412451267
BB-Drop (mm)44.244.244.2
Sitzrohr (mm)410445485
Steuerrohr (mm)95 100110
Überstandshöhe (mm)761777795

Das Sciu Aspen – so fährt es sich

Wie erwähnt waren wir mit dem Sciu Aspen auf den Trails rund um Latsch unterwegs. Wir, das sind Orga und Fotografen von Gravity-Magazine.de und auf dem Rad haben sich drei sehr unterschiedliche Fahrer abgewechselt. Christian Mallmann, den ihr auf den Fotos seht, mag neben Trails auch Tricks und war auch schon bei den Audi Nines am Start. Florian Strigel, intern „Endo-Flo“ genannt, steht auf technisches Terrain und trägt sein Bike für eine anspruchsvolle Abfahrt auch mal stundenlang den Klettersteig hoch. Der zweite Flo, Flo Drexel, ist für alles zu haben: 24-Stunden-Downhill-Rennen, Bikepark, Trails und auch für das Après-Bike. Alle drei Fahrer waren sich mit ihrem Urteil zu dem Bike, trotz unterschiedlicher Fahrstile, weitestgehend einig.

Im Gesamteindruck war das Aspen leicht und sehr wendig – Das Rad ließ sich sehr gut „rumschmeißen“  bzw. „im Trail pushen“. Gemessen haben wir das Rad ja mit rund 15 Kilo (mit O-Chain), daran kann es also nicht alleine liegen. Wir denken, dass die passende Rahmensteifigkeit, die Funktion des Hinterbaus und die Geometrie ihren Teil dazu beitragen. „Ich war die Hälfte des Trails in der Luft oder im Manual!“ war eine der Aussagen die so wortwörtlich von der Testcrew kam.

Progressiver Hinterbau

In den verblockten Abschnitten am Holy Hansen und auf dem Tschilli Trail hat es auch alles sehr gut weggesteckt. Zwei der Fahrer attestiertem dem Hinterbau, er würde die Zeb Ultimate deutlich übertrumpfen was Traktion und Effektivität angeht. Das war aber nicht sofort so…
Im Vergleich zu anderen Bikes hatten wir erstmal das Gefühl mehr Commitment mitbringen zu müssen. Durch die sportliche Geo (angenehm lang, aber gefühlt im ersten Moment wenig Stack) ist der Schwerpunk tendenziell weiter vorne als bei anderen Enduros, so war unser erster Eindruck. Wir haben allerdings festgestellt, dass knapp 20 Prozent Sag zu wenig sind. Der Hinterbau ist spürbar progressiv und so haben wir dann doch mit deutlich mehr Sag, so um die 30 Prozent, weitere Fahrten unternommen. Das hatte zwei Effekte: Man steht mit dem richtigen Sag schön im Rad und die Lastverteilung ist dann wirklich sehr gut. So vermittelt das Aspen dann auch stets Sicherheit und man kann den Hahn offen lassen.

Was trotzdem weniger gut geht, ist einfach mal drüber rollen und das Bike machen lassen. Das Aspen ist kein Short Travel Downhill-Bike! Was aber dafür umso besser geht, ist aktives Fahren und das Bike bewusst steuern bzw. zu pushen. Das Ganze wird (vermuten wir) noch verstärkt durch den progressiven Hinterbau, der viel „pop“ gibt. Das hat uns extrem gut gefallen. Dieses lebendige Fahrgefühl war auch bergauf angenehm. Das Rad klettert sehr willig und der Hinterbau bietet schönen Gegenhalt. Man hängt also bergauf nicht im Federweg und kann auch lange Uphills gut meistern. Wir würden einige Enduros nicht für Mittelgebirgs-Biker empfehlen, das Sciu schon. Es beherrscht den wilden Ritt, aber auch auf entspannten Touren geht es gut voran.

Wenig Anlass zur Kritik

Was zu meckern haben wir aber auch: Einer der Tester kam sich immer wieder mal mit den Sitzstreben in Kontakt. Auch wenn das den anderen beiden Testern nicht auffiel, fällt beim Blick auf das Sciu trotzdem auf, dass man die Sitzstreben, ähnlich wie es bei den Kettenstreben schon gemacht ist, etwas weniger ausladend gestalten könnte. Was nicht schlecht gelöst ist, aber noch besser sein könnte, ist der Verstellbereich der Sattelstütze. Je nach Körpergröße des Riders und der gewählten Rahmengröße kann nicht jeder Sattelstützen-Hub gefahren werden. Konstruktiv ist durch den Knick im Sitzrohr irgendwo Schluss. Vielleicht geht da bei der 2.0 Version noch ein bisschen was. Uns hätte übrigens auch noch interessiert, wie das Bike ohne den O-Chain Spider bergab geht… dazu fehlte uns leider die Zeit – einen riesigen Unterschied erwarten wir aber ohnehin nicht. Das sind aber eher Randnotizen in einer insgesamt absolut überzeugenden Vorstellung.

Fazit

Darf sich Sciu zurecht „Boutique-Marke“ nennen? Keine Ahnung, das müssen auch wir nicht entscheiden. Kann sich das Aspen aber mit anderen Bikes von etablierten High End Marken messen? Ja, das kann es. Das Aspen ist kein Mini Downhiller sondern das, was wir als echtes Enduro verstehen. Ein Bike mit dem alles Spaß macht, von Tour bis Bikepark oder Hometrails. Die Geometrie ist nicht übertrieben aber doch modern. Der Hinterbau fühlt sich wirklich richtig gut an. Auch scheint ein toller Kompromiss zwischen Laufruhe und Wendigkeit gefunden worden zu sein. Ganz wohlwollend sagen wir es mal so: Bei vielen anderen Brands bekommt man für das Geld eine schlechtere Ausstattung. Und mehr Fahrspaß gibt es wo anders meist auch nicht…

sciubikes.com

www.instagram.com/sciu_bikes

Fotos: Florian Strigel

Die Saison 2022 des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cups beginnt in Lourdes, Frankreich mit einem Staraufgebot an internationalen Downhill-Mountainbike-Fahrern.

Verfolgen Sie die ganze Action LIVE und on Demand auf Red Bull TV.

Der Countdown, für den mit Spannung erwarteten Mercedes-Benz UCI Mountainbike-Weltcup 2022 läuft. An diesem Wochenende werden in Lourdes, Frankreich die weltbesten Downhill-Mountainbiker die Saison 2022 eröffnen, darunter die Gesamtsieger des Mercedes-Benz UCI Weltcups 2021 Loïc Bruni (FRA) und Valentina Höll (AUT). Über 20.000 Zuschauer werden erwartet, um ihre Favoriten anzufeuern.

Verfolgen Sie die gesamte Weltcup-Action auf Red Bull TV. Das Finale der Frauen Elite findet am Sonntag, 27. März, um 12:30 Uhr (MESZ) statt, gefolgt von dem der Männer Elite um 13:30 Uhr.

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Das französische Ausnahmetalent Myriam Nicole wird ebenfalls an den Start gehen und alles daransetzen, sich gegen Vali Höll zu beweisen. Myriam verpasste den Titel im letzten Jahr nur knapp um 50 Punkte, nachdem sie im allerletzten Rennen in Snowshoe (USA) gestürzt war.

Myriam Nicole: „Lourdes ist nur vier Stunden von meinem Zuhause entfernt. Familie, Freunde und Sponsoren werden kommen. Also ja, das bedeutet viel Druck.

„Mein größtes Ziel ist es immer, ohne Verletzungen durch eine ganze Saison zu kommen. Es gab viel zu viele Jahre, in denen ich die Saison frühzeitig beenden musste wegen Verletzungen. Dieses Ziel ist kein einfaches, wenn man einen Extremsport betreibt.“

Valentina Höll sagt: „Der Schlüssel zu Lourdes ist, auf das Unerwartete vorbereitet zu sein. Es wird ein knappes Rennen werden. Man muss entspannt und mental stark an die Sache herangehen.“

Lourdes ist bekannt für seine Wunder sowie für unvorhersehbaren Fahrbedingungen – es ist also alles möglich. Das letzte Mal als hier vor fünf Jahren ein Mercedes-Benz UCI Weltcup-Rennen stattfand, holte Alexandre Fayolle (FRA) seinen ersten und einzigen Sieg in der UCI-Serie. Kann Loïc Bruni die Siegesserie Frankreichs mit seinem ersten Sieg auf heimischem Boden fortsetzen? Das Talent dazu hat er auf jeden Fall.

Zwei Wochen nach Lourdes werden die Cross-Country-Fahrer in Petrópolis, Brasilien wieder an den Start gehen und den einen einzigen Stopp in Südamerika einlegen.  Die Stadt liegt im Bezirk Rio de Janeiro und ist die Heimatstadt von Henrique Avancini, dem ersten brasilianischen MTB-Fahrer, der einen UCI-Weltmeistertitel gewonnen hat (UCI Mountain Bike Marathon World Championships 2018).

Die Cross-Country-Saison wird voller Überraschungen sein. Die letztjährigen Mercedes-Benz UCI Weltcup-Gesamtsieger Mathias Flückiger (SUI) und Loana Lecomte (FRA) wollen das Double schaffen. Während Mathias mit einem ähnlichen Team wie 2021 an den Start geht, startet die junge Französin, die im letzten Sommer 22 Jahre alt wurde, ihre dritte Elite-Saison mit einem neuen Team, dem Canyon CLLCTV.

Das nächste Downhill-Rennen findet am 21. und 22. Mai in Fort William, Großbritannien, statt. Insgesamt umfasst die Saison 2022 des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup acht Downhill-Rennen und neun Cross-Country-Rennen.  Die letzten Rennen finden wie in den vergangenen Jahren als Doppelveranstaltung im September in Val di Sole, Italien, statt.

Verfolgen Sie die gesamte Saison 2022 des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und kostenlos auf Red Bull TV und folgen Sie uns auf facebook.com/RedBullBike und youtube.com/RedBullBike für noch mehr Action.

ABUS MODROP – Made to Discover

Drei Tage lang haben Steffi Marth und Max Schumann abgelegene Trails der Toskana erkundet. Um diese sagenhafte Region in all ihren Facetten zu beschreiben, fehlen oft die richtigen Worte. Ein Gedicht oder ein Film ist viel besser geeignet, um die Vielfalt und Schönheit dieser italienischen Provinz zu teilen. Der ABUS-Film Made to Discover erzählt ein Bike-Abenteuer in drei Etappen über insgesamt 123,4 Kilometer und bis auf einen 1990 Meter hohen Gipfel. Der Film begleitet Steffi und Max durch die Apenninen und die Apuanischen Alpen – eine unerschlossene und unerwartet alpine Region der Toskana – bis hinab an die Mittelmeerküste. Auf ihrem Weg übernachten die beiden in rustikalen Rifugios und befahren wilde, einsame Trails. Der neue ABUS MODROP Allmountain-Helm ist stets sicherer Begleiter bei ihren Abenteuern. Am besten lassen wir die Bilder wirken und die beiden Protagonisten selbst zu Wort kommen. With love from Tuscany!

Hier gibt es mehr Infos über den MODROP: www.abus.com/mtb

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Interview Steffi Marth

Steffi, du hast die Toskana mit dem Bike erkundet. Welcher Moment ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?
Schwierig zu sagen, es gab so viele schöne Momente. Wahrscheinlich waren es aber all diese kleinen Gassen in den historischen Dörfern, die Sonnenuntergänge, die Menschen auf den Terrassen und all unsere kleinen Kaffeepausen mit Eis – typisch italienisch. So ein friedliches Gefühl.

Was macht die Toskana für MTB Rider so besonders?
Unsere Tour war sehr exotisch. Es war kein normaler Bike Trail – es war eine Tour, die uns von unserem Guide empfohlen wurde. Wir waren drei Tage unterwegs und haben keine anderen Mountainbiker getroffen. Besonders all die verschiedenen Ausblicke, welche die Region zu bieten hat, waren mega cool.

Was war das Highlight auf eurer Tour?
Für mich war es der letzte Abend in einer kleinen Berghütte: Il Rifugio Nello Conti. Wir sind sehr spät angekommen und zwei Italiener haben noch extra für uns gekocht. Der Tag war sehr anstrengend, man muss erst durch Marmorsteinbrüche bis hoch auf den Gipfel und dann noch etwa 300 Meter hinunter zu der Hütte. Ein besonderer Ort, den man nur mit viel Mühe erreichen kann.

Deine Lieblingsfarbe in der italienischen Natur?
Diese Farbkombination von einerseits der mediterranen Sandfarbe, weißem Sand und dem herrlichen Grün. ABUS hat genau diese zwei Farben auch in seinem Portfolio für den MODROP Helm.

Steffi, du warst drei Tage mit dem neuen ABUS MODROP unterwegs. Wie sind deine ersten Eindrücke?
Der MODROP ist mein perfekter Begleiter für jegliche Abenteuer auf meinem Bike: Er ist total bequem, gut belüftet, ultra leicht und natürlich sehr wichtig – sieht mega aus!

Italien ist bekannt für seine Gastronomie. Welche Gerichte hast du für dich entdeckt und würdest du gerne auch selbst kochen?
Eigentlich bin ich kein Pasta-Fan, aber in Italien esse ich sehr gerne Pasta, denn dort schmeckt sie besonders gut. Die Italiener sind einfach die Profis und alle Pastagerichte sind so wahnsinnig lecker. Man kann sagen, dass Italien perfektes Essen bietet, um Kraft zu tanken. Lucky me – ich bin nämlich auch ein großer Pizza- und Kaffee-Fan.

Interview Max Schumann

Max, du kennst die Toskana sehr gut. Was macht sie für MTB-Fahrer so besonders, im Gegensatz zu anderen Regionen?
Diese Region bietet eine derartige Vielfalt an Landschaften wie keine andere. Einige davon verbinden wir erst gar nicht mit der Toskana. Man denkt oft direkt an Florenz oder Pisa, sowie die ländliche Umgebung und das Meer, aber nicht unbedingt an alpines Gelände. Die Geschichte und die Kultur dieser Region sind einzigartig. Unvergesslich ist für mich zum Beispiel die lange Abfahrt nach Massa ans Meer.

Braucht man ein spezielles Training, um die gleichen Strecken wie du und Steffi zu fahren?
Die Trails unserer Route sind nur für ambitionierte Fahrer mit viel Erfahrung geeignet. Aber die Toskana bietet für alle Mountainbiker tolle Tourenmöglichkeiten.

Max, nachdem du den Entwicklungsprozess des neuen MODROP eng begleitet hast, wie war dein Gefühl, nachdem du den Helm nun endlich fahren konntest?
Es ist spannend die gesamte Entwicklung eines Produktes zu begleiten. Und dass der Helm am Ende so gut passt, hat mich echt gefreut. Der MODROP ist so leicht und komfortabel, dass man ihn kaum spürt und dabei gleichzeitig zuverlässig. Somit ist er der ideale Begleiter für große und kleine Bike-Abenteuer.

Letzte Frage: Was war dein Lieblingsort oder dein Lieblingstrail auf der Tour? Teilst du diesen Tipp mit der Community?
Die Berghütte Rifugio Nello Conti, in den Apuanischen Alpen auf 1.400m oberhalb von Massa. Hier haben wir die letzte Nacht der Trips verbracht. Wir haben die Hütte sehr spät und sehr hungrig erreicht. Entsprechend glücklich waren wir über das einfache und gute Essen und die Gastfreundschaft der Hüttenwirte. Die Tour am nächsten Tag bis zum Meer war auch ein echtes Highlight!

Microsite www.abus.com/mtb
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Credit: ABUS

Gravity Card setzt Erfolge auch 2021 fort

Wie bereits im Jahr zuvor freuen sich die Bikeparks und Regionen der Gravity Card über eine höchst erfolgreiche Saison 2021. Erneut gelang es der Gravity Card, die Vorsaison noch zu toppen und einmal mehr zu bestätigen, dass das Konzept „Gravity Card“ funktioniert. Trotz des tollen Sommers und eines weiteren Bikeparks im Verbund ruhen sich die Macher der Gravity Card keineswegs aus und planen längst für 2022: Auch für die kommende Saison stehen Erweiterungen bei den teilnehmenden Parks und Regionen auf dem Programm, um den Nutzern der Gravity Card noch mehr Vielfalt und Abwechslung zu bieten.

Credit: Michael Marte

Von den Bikeparks Willingen und Winterberg im Norden, Krvavec und Kranjska Gora im Süden, dem Bike Kingdom Lenzerheide im Westen sowie Semmering und Maribor im Osten erstreckt sich das Portfolio der Gravity Card mittlerweile auf satte 22 Bikeparks in sechs Ländern mit insgesamt stolzen 175 Trails. Mit dazu gehören unter anderem der Epic Bikepark in Leogang, das Familienbikeparadies in Serfaus-Fiss-Ladis oder das Enduro-Eldorado im Dreiländereck am Reschenpass sowie viele weitere Mountainbike-Klassiker in den Alpen. Neu in der Saison 2021 kamen die Kitzski Bike Trails dazu, die das Angebot um vier Bikepark-Trails und einen Singletrail erweiterten und sich nahtlos ins Portfolio einfügten.

Nicht neu, aber dennoch sehr willkommen ist Steigerung bei den Ersteintritten, den der Gravity Card-Verbund im Jahr 2021 erzielen konnte und der die bisherige Bestmarke aus der Vorsaison noch zu toppen wusste.
„Wir sind sehr glücklich über den erfolgreichen Sommer 2021 – gerade wenn man die äußeren Umstände einer europaweiten Pandemie berücksichtigt, zeigt sich umso mehr, dass das Mountainbiken gewichtiger Tourismusfaktor geworden ist und auch, dass unser Produkt, die Gravity Card, in der Mountainbike Community hervorragend ankommt.“, freut sich Kornel Grundner, Sprecher des Gravity Card Verbunds: „Mit dem Bikepark Lienz in Osttirol und dem Bikepark Paganella im Trentino haben wir außerdem zwei großartige Neuzugänge für 2022 zu verzeichnen, die den Nutzern der Gravity Card noch mehr Möglichkeiten bieten.“

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Credit: Hannes Berger

Mit den Bikeparks Lienz und Dolomiti Paganella Bike erhält der Gravity Card Verbund hochkarätige Verstärkung. Der Bikepark Lienz ist ein waschechter Geheimtipp und hält mit dem Peter-Sagan-Trail, dem Alban-Lakata-Trail, „Welcome to the Jungle“ sowie dem Family-Flow-Trail 11,6 Kilometer feinstens geshapetes Trailvergnügen mit viel Flow und ordentlich Airtime für Mountainbiker aller Könnensstufen bereit. Paganella braucht man eigentlich nicht vorstellen – die drei über traumhafte Singletrails verbundenen Bikegebiete am Molvenosee bieten über 400 Kilometer Bikeaction im Herz der Dolomiten.

Die gute Nachricht für alle, denen jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft und die es kaum mehr erwarten können, endlich wieder aufs Mountainbike zu steigen und die Saison 2022 einzuläuten: Die Gravity Card ist ab sofort im Vorverkauf verfügbar. Perfektes Timing also, um seinem liebsten Bike-Buddy oder sich selbst noch etwas ganz Besonderes unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Credit: Mia Knoll

Die Saisonkarte gilt vom 09.04.2022 bis zum 07.11.2022 und staffelt sich wie folgt:

Erwachsene: 545 €
Jugendliche: 409 €
Kinder: 273 €

Hier geht es zum Vorverkauf: https://www.gravity-card.com/#vorverkauf

Alle teilnehmenden Bikeparks des Gravity Card-Verbundes gibt es hier:

The Epic Bikepark Leogang

Saalbach Hinterglemm

Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis

Schladming-Dachstein

Bike Kingdom Lenzerheide

Bikepark Brandnertal

Bike Republic Sölden

3 Länder Enduro Trails Reschenpass

Bad Kleinkirchheimer Flow Country Trail

Bikepark Innsbruck

Bikepark Winterberg

MTB-Zone Geisskopf

Bikepark Spicak

Bikepark Wurbauerkogl

Bikepark Semmering

Bike Park Kranjska Gora

Bike Park Krvavec

MTB-Zone Bikepark Willingen

MTB-Zone Bikepark Petzen

Bikepark Pohorje

Bike Areal Kitzski

Neu 2022: Bikepark Lienz

Neu 2022: Dolomiti Paganella Bike

 

Für mehr Information zur GraVity Card: www.gravity-card.com

Facebook: facebook.com/gravitycard

Instagram: www.instagram.com/gravity_card

Titelbild Credit: Mia Knoll.

Video: Was macht eigentlich EWS Champ Richie Rude in seiner Offseason?

Enduro World Champ Richie Rude nimmt uns mit in seine Offseason. Der 26-jährige Athlet aus Connecticut gehört zu den erfolgreichsten Sportlern der Szene. Um auf diesem Level zu sein ist Rude natürlich auch zwischen den Rennen viel auf dem Rad unterwegs und trainiert extrem viel. In dem neuen Red Bull Video gibts einen kleinen Einblick hinter die Kulissen, einen Besuch bei Yeti und private Einblicke in das Mindset des World Champs.

EWS heavyweight Richie Rude usually lets his riding & racing do most of the talking about him. And he does ride & race his bike most of the time. However there is a period of downtime every year, when likes to return back home, train a lot & catch up with those who have been standing beside him ever since he pedalled the bike for the first time. Follow Richie as he takes his time to catch a lap with his dad, visits the Yeti Cycles HQ, gets his bike dialled & takes it for a spin.

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Syncros Hixon iC 1.0 Rise 800 – One Piece Cockpit

Syncros bietet mit dem Hixon iC 1.0 schon seit einer ganzen Weile ein einteiliges Cockpit aus Carbon an. Sieht super clean und edel aus, hat deutliche Vorteile und auch Besonderheiten, die beachtet werden wollen…

Muss man ja eigentlich super finden, oder? Systemintegration ist ja ein Riesen-Thema. Gewicht spart auch jeder gern. Und Carbon ist doch sowieso sexy. Ok, stimmt alles, trotzdem sagen wir jetzt nicht: „bitte kaufen weil es prima ist“ und beenden damit dieses Produktfeature. Wir haben montiert, studiert und sind Probe gefahren und lassen Dich an unseren Eindrücken Teil haben.

Syncros Hixon iC 1.0 Frontansicht

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Cockpit-Einheiten, bei denen Lenker und Vorbau zu einer Einheit verschmelzen, das ist nichts ganz neues. Gerade im Rennrad und CrossCountry Sektor gibt es so etwas schon länger. Dort ist man ja ganz versessen darauf,Gewicht zu sparen und die Aerodynamik zu verbessern. In ähnlicher Form gab es das ja auch an Big-Bikes schon länger, denn der „Direct Mount“ Vorbau zur unmittelbaren Montage auf der oberen Gabelbrücke, ohne Umweg über den Gabelschaft geht ja in eine ähnliche Richtung. Und inzwischen ist das Thema auch im Enduro und Trailbike Sektor voll angekommen. Das von uns hier vorgestellte Syncros Teil ist z.B. beim Scott SR Suntour Team und auch bei Bold in der EWS im Einsatz.

Syncros Hixon iC 1.0 Rise 800 – die Fakten

Wenden wir uns den Produktdaten zu. Die Breite des Lenkers ist immer 800 Millimeter. Es gibt zwei (Vorbau)Längen, einmal 50 Millimeter und einmal 40 Millimeter. Die Ahead Klemmung, mit zwei Schrauben, ist immer für 1,1/8 Zoll Gabelschäfte ausgelegt. Der Rise beträgt 20 Millimeter, der Backsweep 7 Grad und der Upsweep 6 Grad. Das Gewicht gibt Syncros mit 270 Gramm, für die auf 780 Millimeter eingekürzte 50er Variante an. Die Klemmbereiche am Lenker verfügen über eine texturierte Oberfläche für besseren Grip und niedrigere Klemmkräfte. Erfreulich ist, das eine sehr gut passende Ahead Kappe mitgeliefert wird, wie auch in der Form perfekt passende Spacer. Die gehören zur „IC“ (Integrated Cockpit) die ideal sind um optisch mit dem Scott/Syncros Komponenten/Bikes optisch zu verschmelzen. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei rund 330€.

Syncros Hixon iC 1.0 Frontansicht mit Kleinteilen

Syncros Hixon iC 1.0 Rise 800 – unsere Meinung

Fangen wir mit dem Gewicht an, das ist bei diesem Produkt für viele sicher wichtig. Wir haben beim 800er Lenker und einer virtuellen Vorbaulänge von 50 Millimetern 271 Gramm gewogen, ohne Kleinteile wie Spacer und Aheadkappe, aber mit Schrauben. Schön, das Syncros nicht gemogelt hat. Vergleicht man das mit einem konventionellen Syncros Carbon Lenker und Aluminum Vorbau, so lassen sich also 100-150 Gramm sparen. Also ein messbarer Vorteil für die einteilige Konstruktion. Die Stabilität haben wir nicht explicit getestet, wir waren in keinem Labor. In Zeiten von Social Media hätten wir es wohl mitbekommen, wenn es bei den (nicht wenig verbreiteten) Syncros Cockpits grundlegende Probleme gäbe. Zu weich, oder nach ungewöhnlich viel Flex hat sich das Ganze nicht angefühlt, vielleicht ist es etwas weniger steif als andere sehr massive Teile die wir schon gefahren sind, aber das ist ein subjektiver Eindruck. Die Klemmung mit zwei Schrauben am Gebelschaft funktioniert tadellos und die Griffe und Hebel halten auf der etwas rauheren Oberfläche der Klemmbereiche auch recht gut, was bei Carbon nicht immer so ist. Wir hatten schon Fälle, da wird das ohne Montagepaste nix!

Syncross Lenker-Vorbau-Einheit

Wir sind übrigens letzlich bei einer klassichen Aheadkappe und runden Spacern geblieben. Unser Alu-Fully erschien mir dann doch zu „Retro“ für die mitgelieferten Teile. Und auch diese, von uns favorisierte, Kombination sieht echt gut aus. Also „Alles Tutti“? Ja, im Prinzip schon. Klar, man muss bereit sein über 300€ für ein Cockpit auszugeben, wenn man sich aber einen guten Carbon Lenker und einen coolen Vorbau kauft, dann ist das ja nicht so weit weg. Man bekommt eine wirklich individuelle und sehr aufgeräumte Optik und spart Gewicht. Das einzige woran es scheitern könnte: Die Ergonomie! Wo man bei einem gewöhnlichen, geklemmten Lenker noch nachjustieren kann, da heißt es hier: Love it or leave it!  Ich persönlich habe es wirklich gemocht, hat sich für mich wirklich gut angefühlt.

www.syncros.de